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#3 Spielprinzipien | Was zählt ist auf dem Platz

34m 43s

#3 Spielprinzipien | Was zählt ist auf dem Platz

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5887 Words, 36123 Characters

Speaker 1spiel trieb der kinder und jugendfußball podcast von advanced football hallo und herzlich willkommen
Speaker 2zu einer neuen episode advanced football spiel trieb dem kinder und jugendfußball podcast von advanced football heute mit episode nummer drei unseres spiel prinzipien spezial neben mir sitzt wieder für alle die jetzt nicht den video podcast schauen der sakko sakko schön dass du da bist hallo und wir steigen direkt ein ins thema und dieses mal vertauschte rollen du in der moderation ich aus dem inhalt raus sakko schießt einfach mal los ich habe die erste frage für dich
Speaker 1denn in der letzten episode haben wir uns über das thema key events unterhalten vielleicht kannst du das noch mal ganz kurz beschreiben was es denn damit auf sich hat mit key events genau key
Speaker 2events sind nichts anderes als klar von außen erwähnt zu werden was es denn damit auf sich hat ersichtliche Verhaltensweisen auf dem Platz, die unserer Spielidee, unserer Spielart und Weise zuträglich sind. Und das bearbeiten wir eben in der dritten Veranstaltung unserer Spielprinzipienreihe und machen das da anhand von mehreren praktischen Beispielen. Wir schauen uns ja heute auch eines an, klar und fest und helfen dir als Kursteilnehmer dann auch tatsächlich in der Erstellung beziehungsweise in der Formulierung dieser Key-Event-Punkte.
Speaker 1Und damit das hier ein bisschen greifbarer und anschaulicher wird, würde ich gern, dass wir uns gemeinsam mit den Zuschauern jetzt in dem Fall diese eine Szene angucken, wo es genau darum geht. Ich finde es deswegen so schön, weil wir hier irgendwie, wenn es über Leistungsniveau geht und Prinzipien, Key-Events, das hört sich alles immer so hochtrabend an. Und hier haben wir ein Beispiel aus dem E-Jugend-Bereich, E-Jugend-Mädchen-Bereich. Und auch da ist ja... ...ein ganz kleines Quiz aufbereitet gewesen, dass man nicht nur irgendwie als passiver Zuhörer dann im Kurs sich da berieseln lässt und am Ende nichts verändert, sondern dass man die Möglichkeit hat, sich zu fragen, hey, um was geht es denn in dem Moment? Jetzt können wir da gerne einmal gemeinsam reinschauen, Joscha.
Speaker 2Ich habe hier links oben, seht ihr die Key-Events nochmal, die ich euch gerade gesagt habe? Und ich lasse das mal in der... ...ich hoffe in der Endlosschleife... ...in der Endlosschleife durchlaufen. Die Szene kennt ihr schon aus Modul 2, ist wieder unsere Mädelsmannschaft. Nehme ich deshalb wieder als Beispiel her, weil Luis Enrique Fußball in der Champions League, da sieht das natürlich alles toll aus und man denkt sich ja, das ist wie am Reißbrett. Aber das hier ist dann doch die Realität. E- oder F-Jugend-Mädelsfußball als erste Szene, als erstes Beispiel. Und welches unserer vier Key-Events kommt jetzt hier... ...und tragen? Gebt ihr mal kurz Zeit zum Überlegen. Also nach Überquerung der Mittellinie innerhalb von 10 Sekunden zum Torabschluss. Kann es schon mal nicht sein, weil Ball geht ins Aus nach Fehlpass. Wer kennt es? Mittelfeld, drehen 10 Mal in roter Zone auf in der ersten Halbzeit. Jetzt ist das ein relativ kleines Feld. Ja. Aber so richtig aufdrehen bzw. rote Zone sind wir auch noch nicht. Bei Torabschluss, 5-7 Spieler in der gegnerischen Hälfte kann es in dem Fall auch nicht sein. Heißt, es muss in dem Fall sein, mit dem ersten Pass im Spielaufbrauch brechen wir die erste Linie. Und jetzt achten wir mal drauf. Ball geht nach außen und zack, Ball nach vorne und drei Spielerinnen sind rausgenommen. Und es führt dann, ich versuche es mal kurz zu halten. So. Und zu was für einer Situation führt es dann? Ich gehe mal nochmal zurück. So, Ball wird gespielt. Und zu was führt das? Wir haben plötzlich eine 4 gegen 3 Aktion, weil mit dem ersten Pass im Spielaufbau haben wir es geschafft, die erste Linie des Gegners zu brechen. Das ist ein ganz klares Key-Event, also eine ganz klare Szene, Situation, wo ich sehen kann, ah ok, wir haben das umgesetzt. Und es ist unserem Spiel zuträglich, nämlich möglichst schnell nach vorne zu kommen. Alle sollen mitmachen, wenn es geht. Das klappt mal mehr, mal weniger, wenn man da hinten ganz rechts sieht, unsere weiße Verteidigerin. Aber bei allen anderen ist es so, die machen mit, die sind aktiv und wir schaffen es eben so, unser Spiel quasi voranzutreiben.
Speaker 1Ok, also diese Szene habe ich deswegen ausgesucht, weil vom Leistungsniveau her eine Mannschaft, wo glaube ich super viele relaten können und sagen, das entspricht dem Leistungsniveau, das wir bei uns im Verein auch vorfinden in mehreren Teams und dann aber auch dieses Verhalten, das ist ein bisschen so, so ein Tim-Walter-Gedächtnisspiel-Aufbau, zu sagen, wir haben einen Innenverteidiger, also ist ja jetzt in dem Fall die Sechs, glaube ich, du hast es mir dann erklärt, weil ich nicht das ganze Spiel gesehen habe, du hast gemeint, ja, das ist gar nicht die Verteidigerin, die hat sich dann nur freigelaufen und hat sich dann entschieden, dann wegzulaufen vom eigenen Tor, eigentlich diesen gefährlichen Raum zu öffnen, um anspielbar zu werden hinter dieser Kette. Und wenn wir über erfolgreiche Spiele sprechen und viele Torchancen kreieren wollen, eine gewisse Dynamik im Spiel haben möchten, dann ist es ja ganz entscheidend auch zu sagen, gut, bevor wir jetzt darüber sprechen, wo der Torabschluss stattfinden kann, müssen wir erstmal dahin kommen. Und wenn wir jetzt die Ebenen zurückgehen, befinden wir uns irgendwann in der Situation, unsere Torhüterin, unser Torwart hat den Ball und muss das Spiel jetzt eröffnen. Und eröffnet das typischerweise dann eben auf einen der Verteidiger und dann ist die Frage, gut, jetzt bekommen die Druck, wie geht es weiter? Und dann geht es um Freilaufverhalten von den Sechstern, den Achtern, den Zehnern, also den Mittelfeldspielern, die den Ball nach vorne tragen wollen, um irgendwann die Wahrscheinlichkeit zu haben, dass sie ein Tor schießen. Und hier sehen wir dieses einfache, supersimple, zehn Meter nach vorne laufen, frei werden, ein Pass, Überzahl im Spielaufbau, Überzahl in der letzten Ebene, Platz zum Andribbeln. Da sind so, so, so viele Sachen drin, die so genial sind eigentlich. Und das gekoppelt mit dem Fokus heißt, wenn die Mannschaft von sich aus dann, ich würde diese Szene nehmen, wenn ich der Trainer dieser Mannschaft wäre, würde ich es denen zeigen. Ich würde diese Szene nehmen, wenn ich der Trainer dieser Mannschaft wäre, würde ich es denen zeigen. Ich würde diese Szene nehmen, wenn ich der Trainer dieser Mannschaft wäre, würde ich es denen zeigen. Ich würde diese Szene nehmen, wenn ich der Trainer dieser Mannschaft wäre, würde ich es denen zeigen. Und sagen, schau mal, das ist genau das Verhalten, das wir auch in den nächsten Spielen sehen wollen. Das ist unser Schlüsselmoment, wenn wir dieses Verhalten haben und dann in die nächste Ebene kommen.
Speaker 2Ja, das finde ich das Schöne. Du hast es gesagt, man kann es nachvollziehen, weil die Folgeaktion ist ja dann absolute Krütze. Und ich bin ja als Trainer dann eher so gepolt, dass ich sage, hey, ich stelle diese 4 gegen 3 oder 3 gegen 2 Szene wo wir Richtung Tor laufen nach. Aber ganz oft ist es ja die Problematik, dass ich im Spiel viel zu selten in diese Situation reinkomme. Und deshalb finde ich es irgendwie so passend, dass alles, was davor war, sehr, sehr gut ist. Und das, was wir als Trainer ganz auf dem Fokus haben, nämlich so ein 3 gegen 2 auf die Abwehrreihe zu laufen, dass das absolute Krütze ist. Aber darum geht es ja gar nicht. Sondern wir wollen nach vorne kommen, strukturiert, mit einem Key-Event, nämlich das, was du gerade eben gesagt hast. Linie brechen. Linie brechen, genau.
Speaker 1Okay. Jetzt ist die Frage ja, was machen wir, nachdem wir die Spielphilosophie definiert haben, die Spielprinzipien, die Methoden und die Key-Events. Und dann bin ich im Spiel am Wochenende und stelle fest, es funktioniert nicht. Der Schlüsselmoment, der kommt gar nicht zum Tragen. Die setzen die Methoden nicht um oder können es nicht gegen den Gegner, was auch immer.
Speaker 2Da ist mir wichtig zu sagen, das ist ja eher die Regel als die Ausnähobnahme. Nochmal, das, was man in der Champions League, ich sage es ja auch in dem Videoclip bei Lewis, in Rieke im Champions-League-Finale sieht, das ist ja, wir sind ja alle versaut durch ständiges Fußballgucken im Fernsehen, wo alles wunderbar ist, wo die einfach 90 Minuten durchrennen, wo die 15 Kilometer abreißen und dann noch gute Entscheidungen treffen. Also diese Szene, die wir hier in dem Spiel bei den Mädels sehen, das ist in der Bezirksliga, in der Verbandsliga nicht anders. Das ist beim A-Jugend-Fußball nicht anders, außer vielleicht in den NLZs. Aber das ist, wie Fußball, das Sportspiel Fußball eigentlich gespielt wird. Und das, was wir aber ganz oft sehen oder zu 99 Prozent sehen, ist das, was nicht die Realität ist.
Speaker 1Ja, stimmt. Und ich glaube, es ist relevant, bei der Anzahl an Key-Vents dann irgendwie auch realistisch zu bleiben und zu sagen, wie oft wollen wir denn so eine Szene haben, wie wir es eben gesehen haben. Und wir gehen jetzt aber von dem Fall aus, dass wir einfach als Trainerin oder als Trainer feststellen am Spielfeldrand, das ist ein Thema, ich glaube, da würde ich gerne einfach nochmal in der Trainingsarbeit rangehen. Und darum soll es speziell heute gehen, dass wir sagen, hey, von der Spielidee und Spielphilosophie, von diesem großen Meta-Thema, was super abstrakt ist und kaum greifbar, hin zu, wie sieht denn morgen mein Training aus? Und da beschreibst du im letzten Modul, Modul 4 des Kurses Spielprinzipien, finde ich ganz anschaulich in sechs Schritten, das Thema quasi von der Spielidee bis zur Trainingsplanung. Wir haben hier sechs Schritte definiert und das ist zum Ersten die Spielidee klar machen, zum Zweiten die Prinzipien. Dann zum Dritten die Methoden priorisieren, zum Vierten den Rahmen und die Struktur finden, zum Fünften Schritt entscheiden und zum Sechsten ausprobieren. Vielleicht kannst du uns hier einmal durchführen, Schritt für Schritt, was gemeint ist, wenn wir über den ersten Schritt Spielidee klar machen sprechen.
Speaker 2Ja, Spielidee klar machen ist der Aufhänger tatsächlich in allen vier Modulen, weil das immer wieder in Gesprächen rauskommt mit Trainern, dass die sich gar nicht selber, im Klaren sind, wie möchte ich denn eigentlich Fußball spielen und auf was habe ich denn eigentlich auch Lust. Und ich versuche das immer denen dann sehr, sehr oder habe es auch. jetzt im Kurs gemacht, sehr klar zu machen, das muss erst mal verständlich sein und vor allem verständlich sein für ihre Spieler, wie ist die Art und Weise, wie wir Fußball spielen möchten, die Spielidee. Und da geht es jetzt nicht darum, dass wir fünfseitigen Text schreiben, wie wir uns das alles vorstellen, sondern das kann sehr, sehr einfach sein. Ich beschreibe es auch, ich führe durch meine Spielidee, beispielhaft mit meiner Mannschaft, beispielhaft mit zwei Sätzen, was wir gegen den Ball machen wollen, was wir mit Ball machen wollen. Und das ist die Spielidee, die grundsätzliche Herangehensweise. Und das ist das Erste, auf was sich die Trainer fokussieren sollten. Ganz, ganz einfach runterbrechen, was möchte ich mit Ball machen, was möchte ich ohne
Speaker 1Ball machen. Wie ist dann da aber der Übertrag quasi von diesem Schritt 1 auf Schritt 2, was die Prinzipien angeht? Also wenn du jetzt super einfach in zwei Sätzen die Spielphilosophie für euch und deine Mannschaft definiert hast, wie kommst du dann auf die Ebene der Prinzipien? Und wie, so ist der
Speaker 2Schritt genannt, wie priorisierst du dann? Tatsächlich auch nach meinem eigenen Gusto, was ich gerne sehen möchte. Und ich mag zum Beispiel sehr, sehr gerne das Schwimmen zwischen den Ketten, weil ich auch selber als Spieler so gespielt habe oder sozialisiert wurde und ich das geil finde, wenn man zwischen zwei Reihen aufdrehen kann und dann passiert da irgendwas, weil ich da immer selber der Typ für war. Und ich habe einfach unseren Prinzipienkatalog genommen, den kriegen ja alle Teilnehmer des Kurses komplett ausformuliert und habe mich für, ich weiß gar nicht, wie viel ich für den Kurs vorgestellt habe, ich glaube, es waren vier Stück pro Phase. Und habe mir die vier, die mir am meisten taugen und die auch ein Stück weit meine Mannschaft, mit meiner Mannschaft umsetzbar sind, einfach, relativ einfach, habe die ausgewählt und habe die genommen. Und dann gesagt, okay, jetzt habe ich vier Prinzipien, auf die ich mich konzentriere, offensiv, vier Prinzipien defensiv und genauso bin ich auch bei den Methoden dann vorgegangen.
Speaker 1Schritt Nummer drei, die Methoden priorisieren, bedeutet, du hast für dich irgendwie die Idee, okay, dieses Prinzip ist im Fokus für mich und dann wählst du aus dem Prinzip die verschiedenen Methoden aus. Vielleicht für die Zuhörer nochmal, ist ja die Idee der Methoden, ist zu sagen, wenn der Spieler fragt, wie mache ich das denn? Also wie setze ich denn taktisch dieses Verhalten um, dass die Methode ganz konkret die Handlung beschreibt. Da würdest du dann sagen, ich fokussiere mich in dem Training jetzt auf zwei dieser Methoden oder in der Spielform oder wie ist da die Idee?
Speaker 2Ich fokussiere mich auf alle, die ich drunter geschrieben habe, also sieht man dann auch im Kurs selber, im Modul 4, ich konzentriere mich wirklich auf alle, weil ich mittlerweile alle beherrsche, würde jetzt aber einem Trainer, der das noch nicht so oft gemacht hat, sagen, welche bist du dir relativ sicher, dass du sie coachen kannst und du auch erkennst. Also wir haben ja zum Beispiel dieses eine Prinzip, clever in Zweikampf gehen und dann wäre eine Methode, eine Umsetzungsmöglichkeit, Arm rauszunehmen, damit ich nicht nur unten am Knöchel arbeiten muss des Gegners, sondern ihn einfach auch mit dem Arm weghalten kann, mir Platz verschaffen kann. Das ist was, das sehe ich auch als Laie relativ einfach und relativ schnell. Und da suche ich mir dann meine Prinzipien raus und sage, okay, die zwei sind am erfolgsversprechendsten, da habe ich gute Erfahrungen gemacht, da bin ich mir auch sicher in meinem Coaching, das ist auch immer so ein Thema. Ich habe auch Methoden, wo ich immer mal wieder denke, ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt coachen könnte und so einfach einen Mix zu finden zwischen, wo bin ich mir sicher als Trainer und wo weiß ich auch, das kriegen meine Spieler umgesetzt. Als Beispiel vielleicht, ich habe einen Innenverteidiger, absolute Vollmaschine. Und dem bringe ich seit einem Jahr vorbei, dieses Thema clever in Zweikampf gehen. Der macht eigentlich echt viel richtig, nur was er einfach nicht macht, obwohl er absoluter, wuchtiger Körper hat und wahnsinnige Oberarme, der nimmt seinen Oberkörper nicht rein und benutzt seine Arme nicht. Und bei dem bin ich mir sicher, der braucht es jetzt, weil ich weiß, wenn er das anfängt einzusetzen, absolutes Biest und er wird wirksam auf dem Platz. Wenn ich das natürlich meinem Stürmer, der 60 Kilogramm wiegt, beibringen will, dass der gegen seinen Innenverteidiger, Gegner, das umsetzt, dann wird es wahrscheinlich schwieriger.
Speaker 1Okay. Und wenn wir jetzt davon ausgehen, dass wir zum Beispiel zwischen den Kettenschwimmen irgendwie als Methode priorisiert haben, zu sagen, es geht um Spielaufbau, es geht um, vielleicht spieloffener Spieler bekommt den Ball als übergeordnetes Prinzip und jetzt gehen wir auf Methodenebene, sagen, okay, wie machen wir das, indem wir zwischen den Kettenschwimmen und anspielbar werden. Jetzt beschreibst du als vierten Schritt das Thema Rahmen und Struktur finden im Rahmen des vierten Moduls. Vielleicht kannst du da nochmal helfen, weil jetzt wird es ja gar nicht so einfach. Ich bin ja quasi sehr konkret in Richtung Trainingsplanung schon.
Speaker 2Rahmen und Struktur finden ist auf zwei Ebenen gemeint. Einmal über mehrere Wochen und was sind meine Schwerpunkte, die ich setzen möchte. Also so ein Periodisierungstitel. Genau. Der Titel des Blogs ist Don't Call It Periodisierung. Ich erkläre dann auch, warum Periodisierung im taktischen Bereich Unsinn ist, auch auf wissenschaftlicher Basis. Ich meine dieses Rahmen und Struktur finden aber eher auch fürs Training. Also wir haben ja viel, alle, die bei uns auf der Videobeschreibung sind. Kennen das, ist ja auch kostenlos dabei, ist die Trainingsstruktur, dass ich mir halt klare Rahmen setze, in denen ich mich bewege. Und sowohl klare Rahmen, was die Trainingsstruktur angeht, aber auch klare Rahmen, wann ich was wie coache innerhalb einer Übung. Ist ja auch ein Riesenthema bei uns, dieses Trainingseffizienz. Also wie schaffe ich es irgendwie eine Übung dynamisch zu halten und möglichst wenig Standzeiten hinzubekommen. Und dann ist halt ganz klar, ich brauche erstmal Aktivität. Aus Aktivität wird dann Intensität. Erst wenn ich in die Intensität reingekommen bin, wenn ich merke, alle feuern rein, alle geben Vollgas, dann fange ich auch an, erst Sachen zu coachen. Wie zum Beispiel die Methoden oder dann auch die Prinzipien anzusprechen.
Speaker 1Ein Thema, das wir sehr oft sehen, weil wir gar nicht in wettkampfähnlichen Intensitätsbereichen sind. Dann haben wir so ein Eins gegen Eins, das so vor sich hin plätschert offensiv, beeilt sich nicht defensiv, hält Abstand. Und jetzt sehen wir viele in unseren Workshops, die dann anfangen zu coachen, die Hauptsache ihren Inhalt vermittelt haben wollen. Und da, wo wir auch sagen, Moment, also erstmal soll der sich beeilen, der soll Bock haben zu verteidigen. Und erst wenn diese Intensität da ist, wird es erst coachbar. Sonst coachen wir etwas, das im Spiel so nie passieren würde, weil wir diese Passivität ja einfach nicht haben. Und ich glaube, das ist ein ganz entscheidender Punkt. Und die Rahmenstruktur der Trainingsinhalte soll dafür sorgen, dass wir diese, ich nenne es gerne Trainingsatmosphäre, auch generieren können. Und das bedeutet Aktivität, Intensität. Und jetzt bin ich auf der Ebene meines Coachings und ich weiß quasi, welche Methode ich im Fokus habe. Ich weiß, welches Prinzip ich im Fokus habe. Und das alles soll ja übergeordnet der Spielphilosophie zuträglich sein. Ja, korrekt. Wenn du jetzt im fünften Schritt entscheiden meinst oder formulierst, was ist denn damit gemeint?
Speaker 2Ich habe auch immer wieder erfahren, dass mir Leute, Trainer, jetzt auch im Laufe des Kurses dann Sachen schicken und wahnsinnig große Ausarbeitung. Und jeder, der vielleicht auch mal in der Produktentwicklung gearbeitet hat oder der beruflich in solchen Themen irgendwie drin ist, dass man neue Sachen ausprobieren muss oder auch erstellen muss, der weiß, man muss es über Trial and Error versuchen. Und das ist ja dann auch der letzte Schritt. Ausprobieren ist dann einfach immer Trial and Error versuchen. Okay, ich fange jetzt mal mit einer Sache an und mache mal ein Prinzip oder ich überlege mir einen Satz für meine Spielidee, ein Prinzip, eine Methode, eine Trainingseinheit, eine Übung, ein Coachingpunkt bei einem Spieler. Und das ist der Ausgangspunkt. Und dann mache ich es einfach sehr, sehr klein und mache es dann deutlich einfacher greifbar. Ich beschreibe das auch im Modul 4 mit dem, was ich jetzt mache. Also ein Junking-Konzept, wenn es ums Lernverhalten geht, kann natürlich mir, weiß ich nicht, wenn ich 800 Vokabeln auswendig lernen muss innerhalb einer Woche, kann ich jetzt mir immer die 800 durchlesen oder ich versuche das mir in kleine Bytes, wird es glaube ich genannt dann im Englischen, quasi mundgerecht runterzubrechen und irgendwie reinzupressen, sodass es auch einfacher verträglich ist für mein Gehirn. Und so geht es dann auch tatsächlich bei der Erarbeitung im Training von diesen Spielprinzipien los. Und das ist auch so eine Sache, die ich im vierten Modul sage, dieses, man wird nie seinen eigenen Erwartungen gerecht, auch bei diesem Spielprinzipienthema. Also ich bin noch nie aus einer Trainingseinheit gekommen, bin noch nie aus einer Trainingseinheit gekommen, bin noch nie aus einer Trainingseinheit gekommen, bin noch nie aus einer Trainingseinheit gekommen, bin noch nie aus einer Trainingseinheit gekommen. Und ich bin mir sicher, das ist bei einem Julian Nagelsmann oder sonst wem auch immer so, wo ich sage, boah, da war alles geil. Es gibt immer einen Punkt, wo man sagt, da hätte ich inhaltlich mehr machen können, da hätte ich inhaltlich weniger machen können, da hätte ich mehr Intensität reinbringen können, da hätte ich einmal mehr mit dem Spieler sprechen müssen. Das gibt es nicht. Und da einfach die Erwartungen runterschrauben ein bisschen, entscheiden, ausprobieren und dann wieder von vorne anfangen, das Ganze.
Speaker 1Und da einfach die Erwartungen runterschrauben ein bisschen, entscheiden, ausprobieren und dann wieder von vorne anfangen, das Ganze. Und da einfach die Erwartungen runterschrauben ein bisschen, entscheiden, ausprobieren und dann wieder von vorne anfangen, das Ganze. Und da einfach die Erwartungen runterschrauben ein bisschen, entscheiden, ausprobieren und dann wieder von vorne anfangen, das Ganze. Und da einfach die Erwartungen runterschrauben ein bisschen, entscheiden, ausprobieren und dann wieder von vorne anfangen, das Ganze. Und da einfach die Erwartungen runterschrauben ein bisschen, entscheiden, ausprobieren und dann wieder von vorne anfangen, das Ganze. Und da einfach die Erwartungen runterschrauben ein bisschen, entscheiden, ausprobieren und dann wieder von vorne anfangen, das Ganze. klar, der Fokus, und das haben wir zum zweiten Mal in diesem Format, ausprobiert, mit Erarbeitungsphasen, also du hast die Erarbeitung während der, also während du das Modul betrachtest, heißt, du hast fünf Minuten nichts anderes zu tun, als diese Aufgabe, diese Mini-Aufgabe zu lösen und auch mit Quizzes, Quizzes? Quizzin. Einfach zwei Quiz. Also mit Quiz zu arbeiten, zu sagen, guck mal, was siehst du denn in der Szene hier, um selber ein bisschen zu reflektieren, auch über den Moment, damit wir endlich mal in diese Anwendung kommt und dieses Ausprobieren kommt und keiner Angst hat vor diesem Riesenthema Prinzipien, man hat es nicht vollumfänglich verstanden und dann darf man es nicht machen. Es gibt ja andere auf dem Markt, die dann auch über Prinzipien reden und dann musst du immer dieses ganze System kaufen und musst alles so umsetzen und es macht überhaupt keinen Sinn mehr und sehr streng die Regeln befolgen und wir sagen ja ganz bewusst und so wie du es auch gesagt hast, formulier mal einen Satz, formulier mal ein Prinzip, eine Methode und fang halt an. Und guck, was bei rauskommt. Wenn du für dich das Gefühl hast, du wirst klarer in dem, was du tust, dann hast du doch schon gewonnen als Trainer. Also dann bist du einen Schritt nach vorne gegangen, hast gesagt, cool, habe ich mitgenommen. Nächstes Mal überlege ich mir, glaube ich, ein zweites Prinzip und mache vielleicht mal die defensive Spielphase und dann bin ich nach einer Saison ein Trainer, der seinen ganzen Katalog gefüllt hat und auch dafür sollen ja dann unsere Vorlagen dienen. Okay, kommen wir zu einer Frage, die wir eingesendet bekommen haben, jetzt tatsächlich schon vor einiger Zeit. Fand ich sehr interessant. Es geht um das Thema Prinzipien, aber eben nicht im Erfolgsfall, so wie in dem Video, das wir gesehen haben, sondern im Misserfolgsfall. Lass uns da mal gemeinsam reinhören. Servus, hallo, grüß dich. Ich habe heute Morgen wieder ein Podcast angehört.
Speaker 3Es hat mir sehr inspirierend, es hat mir Spaß gemacht. Bei mir hat sich gerade eine Frage mal aufgetan. Da wollte ich dich einfach mal direkt zu fragen, ob du da eine Idee hast. Vielleicht könnt ihr es auch für einen Podcast nutzen, wie es euch beliebt. Was passiert denn, wenn ein Verein eine Spielidee hat, diese Spielidee auch in messbare Kennzahlen umwandelt und nachweislich diese Spielidee auch erfüllt? Also genau oder nahezu genauso spielt, wie sie es auch vornehmen, aber trotzdem immer verliert. Also der sportliche Erfolg bleibt aus und das jetzt nicht nur über drei, vier Spieltage, sondern meinetwegen auch über zwei Dritte der Saison. Also dass wir auch im Abschiebspunkt geredet sind, dass sportliche Leistungsgruppen, was machst du da? Stellst du dir die Spielidee um? Was sind deine Ansätze dazu zu sagen, das in einen Eintrag zu bringen? Das kann ja auch nicht der Selbstzweck sein. Ich würde mich da mal über selbst interessieren. Liebe Grüße.
Speaker 1Okay, was sind deine Gedanken dazu? Heißt, deine Mannschaft setzt das Key-Event um, wir spielen Spieler in der roten Zone an, der dreht auf vor der letzten Linie, da entsteht die Dynamik, die wir durch die Schlüsselmomente kreieren wollen, auch in der Anzahl vielleicht sogar, wie sie definiert ist, und zwar diesen Spieltag, letzten, vorletzten und vor drei Spieltagen und wir haben jedes Spiel verloren. Was ist dann?
Speaker 2Naja, erste Frage, die ich mir stellen muss, war der Gegner vielleicht einfach besser? Also vielleicht lag es nicht an meiner Mannschaft, sondern am Gegner. Die zweite Frage ist, warum sind wir jetzt, du beschreibst das mit der roten Zone, was ist passiert, dass wir von der roten Zone nicht vor das Tor gekommen sind, beziehungsweise zum Abschluss und wenn dann irgendwie klar ist, okay, wir erreichen die rote Zone regelmäßig, aber wir schaffen es irgendwie nicht, die Bälle durchzustecken oder wir schaffen es nicht, auf den Gegner draufzudribbeln, dann muss ich natürlich wieder entscheiden, wie ich es vorhin gesagt habe, Schritt 5 und muss andere Sachen ausprobieren und andere Sachen ausprobieren, in dem Fall bedeutet meine Prinzipien und auch meine Methoden klarer auf ein Ziel ausrichten. Klassiker ist ja immer, und es ist ja auch mit die größte Frage oder die häufigste Frage, die wir gestellt bekommen ist, ja, könnt ihr mal was zum Spielaufbau machen? Könnt ihr mal was zur Viererkette machen? Also vom Trainer naturell wird ja immer ganz, ganz viel immer von hinten nach vorne aufgebaut, obwohl eigentlich, je weiter vorne du bist, desto komplexer und desto schwieriger wird es. Eigentlich müsstest du ja auch mehr Zeit damit verwenden, das Spiel im letzten Drittel zu trainieren, also wie komme ich zum Torabschluss, weil das ist ja auch das Ziel des Sportspielfußballs und nicht, wie schaffe ich es vom Torwart zum Innenverteidiger aus dem Sechzehner mich rauszukombinieren. Und da würde ich deshalb einfach eine Repriorisierung machen, immer mit dem Hintergedanken, okay, war der Gegner vielleicht besser, wieso wir verloren haben? Habe ich einfach schlechte Spieler? Kann ja auch sein, die einfach dem Niveau nicht gewachsen sind, auf dem wir spielen. Und warum kommen wir nicht in diese Abschlusssituation? Und dann einfach refokussieren und dann wäre ein Prinzip zum Beispiel, im letzten Drittel versuchen wir, torgefährliche Räume zu besetzen. Und dann müsste ich halt für mich überlegen, was sind denn torgefährliche Räume? Und es ist halt, weiß man, zwischen den zwei Pfosten ein gedachter Korridor bis zum Elfmeterpunkt, das ist halt der torgefährlichste Raum. Heißt, ich muss irgendwie da reinkommen und es kann halt auch bedeuten, dass für mich eine Methode ist, wir spielen jeden Steckpass aus der roten Zone in die Halbspur rein, nach außen und ich habe immer einen, der einfach nur dumm an der Außenlinie wartet, weiße Schuhe, wäre so eine Methode und der läuft dann ein. Und dann gibt es jedes Mal, wie auf dem Schachbrett vielleicht, genau diesen Ablauf. So. Und aber alle wissen, was passiert und alle merken, ah, okay, wir werden dadurch wirksam. Ich spiele jetzt noch öfter die rote Zone an und wenn das dann funktioniert, dann kann ich in einem zweiten Schritt weiterentwickeln. Ja, du musst nicht gar nicht jedes Mal einen Steckpass spielen, sondern vielleicht kannst du auch mal aufdrehen und weiter dribbeln. Ein Beispiel, ganz kurz da vielleicht, ich hatte es mit meiner Mannschaft, wir haben im Winter einen Spieler verloren, der hat vorne gespielt, klassischer Zehner und ich habe den Jungs dann gesagt, ich habe ein paar Videos angeguckt, von der Hinrunde und der hat kein einziges Mal eine Torvorlage gemacht mit mehr als einem Ballkontakt. Alle seine Torvorlagen war, er löst sich aus der Kette in den Zehnerraum und er lässt diesen Ball über seinen Schlappen rutschen und steckt ihn quasi durch und daraus sind acht seiner acht Assists passiert. So. Und da wäre jetzt für mich entweder, stärke ich seine Stärke im Sinne von, dann ist das halt irgendwie eine Art und Weise, wie wir immer vor das Tor kommen oder ich bringe ihm irgendwann mal bei, den Ball anzunehmen, aufzudrehen und das auch noch mit einzuvariieren. Aber in dem Fall hat es eben gepasst. Da so ein bisschen sich auszurichten an die eigene Mannschaft und überlegen, was braucht die und was kann die auch leisten.
Speaker 1Ich habe auch das, was du zuallererst gesagt hast, dieses vielleicht lax am Gegner und gar nicht an uns, auch dran gedacht, wenn ich den schwächsten Kader in der Liga habe und wenn wir jetzt über Saison sprechen und Erfolgsfälle und Misserfolgsfälle und so weiter, geht es einfach mal davon aus, dass wir auf einem hohen Niveau sind, wo die Leistungsdichte in der Liga, relativ eng ist. Wenn ich in der E-Jugend-Staffel falsch eingeteilt worden bin und alle sind acht Klassen besser als wir, dann werde ich verlieren. Also egal, wie gut mein Prinzip im Methodentraining ist, weil es unsere Qualität gar nicht hergibt. Wenn ich eine U11-NLZ-Mannschaft nehme und eine U11-Random-Mannschaft aus einem 600-Einwohner-Dorf, dann wird die NLZ-Mannschaft immer gewinnen, ausnahmslos. Bedeutet, da muss man sich auch klar werden, liegt es in der individuellen Spielerqualität und dann auch das, was du gesagt hast, vielleicht ist unser Stürmer scheiße. Vielleicht ist das Key-Event dann eben, dass wir diese Steckpässe durchspielen und den Mitspieler hinter der letzten Kette anspielen können. Und das ist der, der einfach seit sieben Spielen kein Tor gemacht hat. Aus 26 Torabschlüssen hat er genau null Tore gemacht. Jetzt ist es entweder ein beschissener Stürmer oder hat einfach eine Riesenpechsträhne, was es ja durchaus auch mal geben darf. Und ich glaube, dann weiter festzuhalten an der Idee, von der ich überzeugt bin. Das zeichnet, glaube ich, auch die guten Vereine jetzt auf höchstem Niveau ja aus, wenn wir jetzt an so SC Freiburg denken, die mit Christian Streich auch mal absteigen und dann sagen, wir bleiben dabei und wir spielen die Zweitligasaison und wir bleiben bei unserer Idee, wir glauben trotzdem daran und ich bin mir sicher, dass auch Christian Streich nach einer Abstiegssaison sich hinsetzt mit seinem Trainerteam und sich fragt, was können wir ändern? Und dann eben, das zwei oder drei Jahre dauert, dann ist es ein bisschen mehr. Und dann geht es wieder hoch. Und dann ist eine mittelmäßige Saison dabei und dann ist eine sehr gute Saison dabei. Also vieles kann ich ja dann dennoch nicht beeinflussen, aber ich glaube, wenn wir von den Ereignissen, die passieren sollen, auf dem Platz in der Anzahl happy sind, dann brauche ich das Selbstbewusstsein und das Vertrauen, dass ich sage, wir kommen schon dahin, dass wir auch Spiele gewinnen werden. Ich meine, ein Schlüsselmoment, den wir, den alle Mannschaften auf der ganzen Welt ja eigentlich tracken, ist ja Tore. Also Torabschlüsse und dann Tore. Wie oft haben wir ein Tor geschossen und wie oft haben wir eins bekommen? Das trackt jedes Team. Heißt, auch das ist ja nicht irrelevant. Also es geht ja nicht um die Sache selbst. Aber ich muss schon feststellen, wenn ich ein Key-Event festgelegt habe, also das quantifiziere, meine Spielidee quantifiziere und wir dadurch nicht zum Erfolg kommen, muss ich, glaube ich, schon mich hinstellen und mich fragen, müssen wir daran was ändern? Also passt das nicht zu der Qualität unserer Mannschaft, zu der Qualität der Liga? Müssen wir hier anpassen? Um mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mehr Tore zu schießen, weil dadurch werden wir wahrscheinlich auch mehr Spiele gewinnen? Ja, aber finde ich eine super relevante Frage, damit es eben nicht mehr nur um die Sache geht. Aber ich glaube, wir müssen uns keine Sorgen machen, dass das Ergebnis zu egal wird auf den deutschen Fußballplätzen. Also das ist aktuell das Allerwichtigste. Und wenn wir davon schaffen, jetzt auch in der D-Jugend ein bisschen wegzukommen und auch die Eltern sensibilisieren für, hey, hier geht es um Entwicklung. Wie messen wir Entwicklung über, wir gucken, dass das passiert. weil das für uns ganz wichtig ist, also dieses Ereignis auf dem Platz. Und wenn das oft passiert und dein Kind es oft macht, dann ist alles super. Dann merken wir, dass es sich entwickelt, dann merken wir, dass wir uns als Team entwickeln, zusammenwachsen und wir werden irgendwann anfangen, Spiele zu gewinnen.
Speaker 2Ich beschreibe das im Modul 4 auch nochmal, weil mir das auch wichtig war, so gegen Ende des Kurses nochmal klar zu machen. Also ich habe einen großen Kreis, den ich da zeige und da steht das Spiel bzw. das Training drin. Und innerhalb dieses großen roten Kreises gibt es einen kleinen schwarzen Punkt und da zeigt ein Pfeil hin und da steht Trainerfokus. Weil das, was wir jetzt hier auch mit den Spielprinzipien besprechen, was wir auch mit den Methoden besprechen, du könntest jetzt jeden einzelnen Punkt irgendwie nehmen, du könntest auch sagen, das Thema Abschlussspiel oder das Thema, welches Material habe ich zur Verfügung. Das sind alles kleine Bausteine innerhalb dieses riesen Kosmoses, das Spiel. Und wir machen ja manchmal auch immer so diese Kategorien. Da kommt diese ketzerische Frage oder diese kontroverse Frage auf, welche Mannschaft würde sich wohl besser entwickeln, jetzt angenommen, die hätten ein gleiches Ausgangsniveau in der U11, also wirklich komplett gleiches Ausgangsniveau, die Mannschaft, die fünf Jahre lang trainiert wird mit einem System, mit einem Training, wie man es halt macht, oder die Mannschaft, die fünf Jahre lang zu gleichen Teilen, wie die andere trainiert wird, spielt. Gibt es da wirklich signifikante Unterschiede oder ist das immer nur eher so den Trainerfokus beruhigen und sich in seiner Trainerarbeit so ein bisschen selbst zuzustimmen beziehungsweise selbst abzuholen? Und da ist es eben so ein ganz kleiner Teil dieser Trainerfokus innerhalb des großen Kreises. Und auch das Spielprinzipienthema löst nicht alle Probleme, weil es gibt mehr als nur Fußball inhaltlich. Also das Emotionale zwischen Mannschaft oder zwischen den Teams. Wie agiere ich als Trainer mit dem Team? Wie agiere ich als Trainer mit einzelnen Spielern? Wie agiere ich als Trainer mit einer Gruppe? Wie agiert die Gruppe untereinander? Die Gruppe mit einem Spiel? Die Gruppe mit einem Spieler? Die Gruppe mit der Mannschaft? Da kannst du ja tausend Ebenen aufmachen. Und das, was wir aber hier besprechen und mit dem Spielprinzipien-Ding machen, ist ja einfach nur den Fokus finden für einen Teil, weil wenn ich keinen Fokus habe, dann passiert gar nichts. Dann werde ich unzufrieden.
Speaker 1Ja, sehr schön, Josch. Damit sind wir am Ende unserer Podcast-Reihe zum Kurs Spielprinzipien. Und ich glaube, jetzt ganz entscheidend. Also wenn man grundsätzlich von den Themen was mitnehmen kann und sagt, ja, ich kann das, ich kann das, ich kann das. Ich möchte ausprobieren, nach Prinzipien zu arbeiten. Also den letzten Schritt quasi, das Ausprobieren, da möchte ich reinkommen. Ich will mich mit dem Thema auseinandersetzen und für mich als Trainer Klarheit zu gewinnen und ein Jahr jetzt irgendwie daran zu arbeiten, eine Saison lang daran zu arbeiten und am Ende rauszugehen nach der Saison und zu sagen, ich habe jetzt hier für mich mein Fußballsystem fertig erstellt. Also das hat jetzt einen Gesamtrahmen, mit dem ich zufrieden und glücklich bin und den ich jetzt nur noch punktuell anpassen muss mit der Erfahrung, die ich darin sammle. Dann haben wir jetzt aktuell ja die Möglichkeit, für den es interessiert, für 20% Rabatt den Kurs noch zu kaufen, bevor er dann 50 Euro teurer wird. Haben wir ganz bewusst so gewählt, zu sagen, okay, jetzt hat er nochmal für 14 Tage die Möglichkeit, zu dem gleichen Preis wie die Live-Veranstaltung diesen Kurs zu erwerben, dauerhaft Zugriff darauf zu behalten, Zugriff auf unseren Prinzipienkatalog, Code-Wörter-Katalog, da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen, dass diese klare Sprache natürlich auch die Umsetzung, die Umsetzung für Spielerinnen und Spieler extrem vereinfacht. Also wir haben alles an Vorlagen bereitgestellt, dazu gibt es die Arbeitsanweisungen und du kannst fast nicht anders, als rauszugehen und zu sagen, ich habe jetzt hier für mich neue Erkenntnisse gewonnen, die ich für mich und meine Mannschaft einsetzen kann und vielleicht sogar im Verein teile und sage, schau mal, wollen wir nicht alle mal anfangen, in die gleiche Richtung zu denken. Dann wäre jetzt die Möglichkeit, diesen ersten Schritt mal zu gehen, mal auszuprobieren, beginnt mit der Entscheidung, dass ich sage, habe ich Lust drauf? Und unser Entgegenkommen ist, dann jetzt für 14 Tage, das zu einem vergünstigten Preis sich sichern zu können. Josch, vielen Dank für deine Ausführungen, ich war heute neu in der Moderatorenrolle. Ganz ungewohnt, ganz ungewohnt. Ja, ich habe dich auch interviewt, hatte ich das Gefühl, du warst mein Gast, ich habe dir Interviewfragen gestellt, ja, mach mal was Neues, ich freue mich drauf, wenn du dann nächstes Mal wieder mich fragen stellen darfst. Sehr gut. Top, dann vielen Dank, viel Spaß mit Spielprinzipien, viel Spaß in der nächsten Saison als hoffentlich dann besserer Trainer. Josch, danke dir. Ciao. Ciao.

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