#29: Zeit sparen, mehr verdienen: Zeitmanagement im Optionshandel
35m 46s
In dieser Podcast-Folge von Eichen Coaching betont Alex, wie wichtig Zeitmanagement im Trading ist, um Rendite zu erzielen, ohne ständig vor dem Computer zu sitzen. Er unterscheidet zwischen Effektivität (Ziel erreichen) und Effizienz (Ziel mit minimalem Aufwand erreichen) und argumentiert, dass viele Händler zu viel Zeit mit unwichtigen Aktivitäten verschwenden. Ein zentrales Problem ist das Strategiehopping: Viele wechseln ständig zwischen Strategien, was Zeit und Geld kostet, anstatt eine profitable Strategie mit klaren Regeln konsequent durchzuziehen. Alex empfiehlt, feste Handelstage zu wählen, die in den Alltag passen, und diese mit der Familie abzustimmen, um Konflikte zu vermeiden. Automatisierung ist ein Schlüssel: Tools wie die TAT-Software für 0-Tage-Optionen, Alarme und automatisierte Trading-Tagebücher minimieren Fehler und Zeitaufwand. Die profitabelsten Händler in seiner Mastermind-Gruppe schalten morgens die Software ein, überwachen ihre Trades kaum und erzielen trotzdem 15–20 % Rendite pro Jahr. Er empfiehlt, einfache Tools wie TradingView zu nutzen und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Abschließend rät er, sich selbst zu hinterfragen: Wer stundenlang am Rechner hängt und nicht profitabel ist, macht etwas falsch; ein ETF-Sparplan oder automatisierte Strategien könnten effizienter sein. Das Ziel ist, als Unternehmer zu agieren, Trades wie Arbeiter loszuschicken und Zeit für Familie und Freizeit zu gewinnen.
Herzlich willkommen zu einem neuen Podcast von Eichen Coaching. Mein Name ist Alex und in dieser Podcast-Folge geht es um das Thema Zeit.
Ja, wie kann man seine Zeit optimal im Trading nutzen, um dabei mehr zu verdienen? Wie kann man sein Zeitmanagement optimal einsetzen?
Ich werde auf ein paar Sachen vorweg sagen und dann auch noch ein paar Dinge eingehen, die ich halt oft durch Coachings mitbekommen habe.
Wie man Dinge auch automatisieren kann, welche Strategien vielleicht optimal sind, auch im Hinblick auf Zeitmanagement.
Wie man einfach eine tolle Rendite hinbekommt, ohne den ganzen Tag vor dem PC zu kleben.
Weil das unterschätzen halt einfach auch viel, viel viele.
Das ist jetzt natürlich auch eine sehr, oder kommen sehr pauschale Aussagen.
Das kann sein, dass das für den individuellen Fall natürlich nicht unbedingt gilt.
Aber es wird einfach jetzt sehr allgemein gehalten.
Und mir bitte nicht übel nehmen.
Wenn ihr euch das jetzt komplett anders seht, das sind einfach ein paar Gedanken von mir.
Und sollte ich irgendwelche Strategieempfehlungen sagen, dann sind es natürlich keine Empfehlungen.
Sondern das ist meine private Meinung und stellt halt keine Handelsempfehlungen für Kauf oder Verkauf von irgendeinem Finanzprodukt dar.
Die Timestamps packe ich wie immer in die Beschreibung rein.
Könnt ihr draufklicken oder auch nicht.
Das kommt auf die Streaming-Plattform an.
Aber da könnt ihr dann nochmal ein bisschen hin und her klicken.
Und wenn ihr uns unterstützen möchtet, dann. Daumen nach oben.
Fünf Sterne.
Und auf Folgen klicken oder auch gerne teilen, um den Podcast zu unterstützen.
Ein paar Dinge vorweg.
Und zwar, man muss jetzt auch immer ein bisschen aufpassen, was ich jetzt natürlich sage.
Aber das Thema Work-Life-Balance ist natürlich. Also ich finde, das ist ein bisschen ein missbrauchtes Wort.
Also das ist natürlich extrem wichtig, sich den ganzen Tag zu arbeiten.
Ich kenne auch viele Selbstständige.
Selbstständige, die die ganze Zeit arbeiten und irgendwie auch stolz drauf sind.
Also ich kenne auch viele, die sagen, boah, ich habe so und so.
Ich muss 100 Stunden arbeiten.
Ich muss 110.
Ich muss 80.
Also das ist nicht gut.
Also freut mich natürlich, wenn es läuft und ihr dann viel Geld verdient.
Aber dann seid ihr ja ein schlechter Unternehmer, wenn ihr das zumindest dauerhaft macht.
Also manche pushen sich damit.
Und dann gibt es aber natürlich noch die andere Fraktion, die sagt,
boah, ich möchte eine Viertageswoche.
Was natürlich ab. Was natürlich auch steuerlich begünstigt ist, muss man eigentlich sagen,
dass wenn man irgendwie sagt, ich arbeite 20% weniger als einen Tag,
verdiene netto aber nur 5% weniger, dann ist es natürlich ein schlauer Deal.
Und den solltet ihr eingehen.
Aber das ist vielleicht ein bisschen von der Regierung auch falsch gemacht,
dass es belohnt wird, weniger zu arbeiten statt mehr.
Also mehr Arbeit wird ja eigentlich bestraft durch die hohe Abgabenlast.
Das wird halt begünstigt.
Das ist auch die Frage, ob wir damit mit Indien, China und den USA weiter mitteilen können.
Das ist aber nicht Bestandteil des. Themas.
Wer, jeder, der das macht, kann ich absolut nachvollziehen,
weil es einfach eine logische, rationale Entscheidung ist.
Trotzdem ist ja, oder nicht trotzdem, in dem Fall ist es ja so,
dass halt einfach die Zeit extrem kostbar ist, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.
Punkt.
Also wir alle haben ja eine begrenzte Zeit auf der Erde.
Also das Spiel gewinnt keiner von uns gegen den Tod.
Man kann es natürlich durch einen gesünderen Lebensstil eventuell ein bisschen nach hinten verschieben,
um 10, 20 Jahre.
Das ist jetzt aber kein Bestandteil des Podcasts,
wenn man sich gesund ernährt und sich bewegt.
Ja, aber damit könnte ich es natürlich ein bisschen nach hinten strecken.
Und dann muss man sich halt auch die Frage stellen,
mit was ich denn so in meinem Leben Zeit verschwendet habe,
muss ich eigentlich so sagen.
Und häufig braucht man auch immer so ein bisschen einen Schicksalsschlag,
um das wieder ins Gewissen zu rufen.
Also so geht es mir.
Wie wichtig Zeit ist oder auch Personen jemand ist.
Also. Ich muss gar nicht in der engen Kontakt sein,
aber man kriegt über drei, vier Ecken mit,
dass da irgendein schlimmer Sterbefall war von einer jungen Person.
Dann denkt man, meine Fresse, ich bin genauso alt.
Und da war es ganz, ganz schnell vorbei.
Ich sollte mal das hier wieder alles ein bisschen mehr wertschätzen.
Co.
So sind die Menschen halt einfach.
Also ich glaube, da braucht man ab und zu mal einen Schicksalsschlag.
Hoffentlich halt nicht selber.
Das ist ganz, ganz wichtig,
dass man das nicht wirklich schmerzhaft selber erfahren muss,
wie wichtig Zeit ist.
Aber ja, denkt halt einfach mal, wenn ihr Nachrichten hört,
mein Gott, wie schlimm ist das.
Ich muss ja ein bisschen meine Zeit mal nutzen
und mit was für einem kleinen Mist und unwichtigen Dingen
sich manchmal aufregen oder beschäftigen.
Und damit nehme ich mich überhaupt nicht außen vor.
Das ist der Mensch halt einfach.
Aber halt auch, jetzt kommen wir wieder zurück zum Trading,
sorry für die drei Minuten Ausflug,
ist halt auch im Trading die Zeit elementar wichtig.
Also ich kenne niemanden, der am Sterbebett lag und denkt,
mein Gott, hätte ich mir noch ein paar Indikatoren und Charts
auf TradingView angeschaut,
da hätte ich meine Zeit echt ein bisschen besser nutzen können.
Sondern man denkt ja eher an die Familie, Urlaube,
ja, irgendwelche Dinge, die man halt nicht gewagt hat.
Aber mit allem Respekt vom Trading und das ist mein Beruf und Co.
Aber wenigstens denken da, glaube ich, an den Optionshandel.
Also das ist einfach nochmal wichtig,
wollte ich einfach mal vorweg sagen,
sich ins Gedächtnis zu rufen, wie wichtig Zeit ist,
halt auch im Handel.
Und da kommen wir jetzt nämlich zu dem Punkt Effektiv vs. Effizienz.
Und ich glaube, ich habe einmal Controlling studiert
und da war das halt immer ganz, ganz wichtig,
aber viele kennen den Unterschied gar nicht.
Also effektiv ist die Frage: Komme ich ans Ziel?
Effizienz ist: Wie komme ich ans Ziel?
Also das ist ein großer Unterschied.
Also beispielsweise möchte ich 10 Kilo abnehmen.
Habe ich jetzt geschafft, ist es effektiv. Punkt.
Wie ist es aber Effizienz?
Habe ich dafür 10 Kilo abgenommen?
Habe ich dafür 10 Jahre gebraucht?
Oder habe ich das schön sauber in einem Jahr erledigt?
Also das ist die Effizienz.
Und dann hört man ja auch oft:
Boah, also nur als komplett anderes Beispiel:
Taylor Swift zahlt irgendwie 50.000 für einen Flug.
Ja, das ist ja, geht ja gar nicht.
Und wie teuer?
Das ist ja aber mal vom Klima abgesehen und Co.,
was Negativpunkte sind.
Aber das ist natürlich effektiv.
Also es wäre auch ein Linienflug,
weil sie kommt von London nach New York.
Das ist für sie halt effizient,
weil sie kann dann vielleicht in New York nochmal ein Konzert mehr spielen.
Verdient dann, ich vermute, bisschen mehr als 50.000 Euro,
dass da eher noch ein paar Nuller mehr dranstehen.
Keine Ahnung, was die für so ein Konzert verdient.
Ein paar Millionen Euro.
So, dann war das natürlich auch Effizienz,
weil sie ist halt einfach viel, viel schneller hingekommen.
Und es war einfach klug, sowas zu machen.
Und jetzt wieder um das Thema zurück an die Börse zu bringen.
Also so ein ETF-Sparplan kann extrem,
extrem sinnvoll sein.
Man macht irgendwie sechs bis acht Prozent pro Jahr.
Sagen wir mal, das ist auch effektiv.
Mein Ziel ist es, sechs Prozent pro Jahr zu machen.
Im Schnitt natürlich.
Wissen auch alle, dass das ja nicht gleichmäßig läuft.
Oder ich mache das in irgendeiner Day-Trading-Strategie,
schaffe ich auch sechs Prozent pro Jahr.
Aber was war das Effizientere?
Ja, natürlich der ETF-Sparplan,
weil Zeitaufwand, keine Ahnung, eine Stunde pro Monat,
wenn überhaupt, und das eine ist Day-Trading,
bei dem sechs Prozent pro Jahr geschaffen wird.
Aber der andere hat viel, viel klüger,
viel, viel effizienter.
Und das ist halt einfach ganz, ganz wichtig,
dass man es halt auch im Trading sich ins Gewissen ruft.
Und selbst wenn man ja, sagen wir mal,
statt sechs bis acht Prozent zehn, zwölf schafft,
durch Trading muss man sich ja nochmal fragen,
also kenne ich auch einige, die irgendwie halt
tausende Stunden pro Jahr vor dem PC kleben
und dann halt noch irgendwie ein paar Prozent extra,
wenn sie es überhaupt schaffen, extra pro Jahr wird schaffen,
dann kann man halt ehrlicherweise auch beim Nachbarn rasen,
denn das ist halt einfach die bittere Wahrheit.
Oder unser Thema Wein-Investments,
irgendwie zwischen fünf bis 15 Prozent pro Jahr,
machen die mega effizient.
Warum?
Zeitaufwand eine Stunde pro Jahr.
So, dann auch noch das Thema Steuerfreiheit,
privat nach einem Jahr Haltedauer,
aber das ist ja mega geil.
Also muss man einfach sagen,
und deswegen ist es halt einfach auch,
ja, ist einfach eine mega geile Strategie,
weil effektiv, macht Rendite,
effizient, weil muss ich mich kaum mit beschäftigen.
Anderes Beispiel, ich hatte früher viele, viele Krypto-Projekte
und die waren vielleicht sogar halbwegs effektiv,
weil ich ja doch noch eine halbwegs vernünftige Rendite
erwirtschaftet habe, würde ich aber nie wieder anpacken,
weil man die ganze Zeit irgendwelche Notes und sowas warten musste,
dann die Token da rüberschieben und das war viel zu Zeitaufwand
und würde ich so nicht mehr machen und das war halt einfach nicht effizient.
Muss man einfach ganz klar sagen, das war Aufwand nutzen,
in keinem Verhältnis.
Und da kann ich euch einfach mal auch die 4-Stunden-Woche das Buch empfehlen,
kennt wahrscheinlich die meisten von Timothy Ferris.
Gibt es auch viel Streitbares da drin, muss man auch sagen,
aber grundsätzlich ist halt auch alles das Thema Automatisieren und Co.,
effektiv versus effizient, also einfach mal mitnehmen.
Man muss jetzt ja nicht 4 Stunden die Woche arbeiten,
aber einfach da den Gedankengang mitnehmen.
Und auch wichtig, das muss ich auch nicht erklären, das Pareto-Programm,
vielleicht macht man nur 80% richtig und hat dann trotzdem einen Riesenerfolg
und 20% lässt man sein.
Ja, das ist halt einfach so die Prinzipien, die man sich da auch im Trading,
und da komme ich auch gleich drauf, wie man das genau macht,
wirklich, ja, nochmal ins Gewissen rufen muss.
Auch nochmal als Beispiel, das sehe ich auch immer wieder,
mein Vater mäht immer Rasen mit einem Rasenmäher.
Und das ist effektiv, weil der Rasen ist gestützt, aber es ist nicht effizient.
schon immer, kauf mal so einen Roboter, die ja gar nicht mehr so viel kosten. Und da wäre halt
halt müsst ihr nicht jeden Samstag da rummähen.
Und ich glaube, der Rasen ist sogar besser dann dadurch.
Also das ist mal so ein Beispiel.
Komm, eine Automatisierung auch im Haushalt kann einfach extrem sinnvoll sein,
um Zeit zu sparen.
Das nur als Nebenausflug.
Jetzt möchte ich auf einen Punkt eingehen.
Ich habe es mal Strategienhopping genannt.
Und jetzt, das ist nämlich ein Punkt, wo auch extrem viel Zeit verschwendet wird.
Und jetzt bitte selber im Gewissen rufen, ob man dazugehört oder nicht.
Ich habe da auch mal dazugehört.
Und zwar gibt es halt ganz viele Händler, die hüpfen von Strategie zu Strategie.
Nichts funktioniert, das, das, das.
Die haben schon alle Produkte gehandelt, alle Strategien.
Das ist natürlich extrem zeitintensiv und auch teuer,
weil meistens in Ausbildungen, Software und sowas gekauft wird.
Und da muss man sich halt einfach auch mal wirklich die Wahrheit mal selber zurechtlegen
oder versuchen, die Wahrheit herauszufinden.
Manchmal liegt es halt nicht.
Nicht immer am Coach oder an dem Buch oder an der Software,
sondern vielleicht halt auch mal an den Händler selbst.
Das ist ganz, ganz wichtig, wo man sich halt einfach mal ins Gewissen rufen muss.
Im Moment liegt es vielleicht auch an mir.
Und wer sich da halt einfach hereintappt und häufig haben die auch irgendwann
manche Strategien, nicht alle waren profitabel, aber haben die auch Strategien gehabt,
die profitabel waren, aber dann halt wieder rumgebastelt und Positionsgrößen,
nicht eingehalten, Regeln nicht eingehalten und so weiter.
Und Albert Einstein hat mal gesagt, die Definition von Wahnsinn ist,
immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
Also einfach mal ins Gewissen rufen, ist es bei mir auch so.
Ich kenne halt ganz viele, die halt auch so sind und dann halt einfach sagen,
ich war ja selber mal so, aber dass man halt einfach sagt,
die Strategie, die Strategie, jetzt ändere ich das und ändere das,
stattdessen eine Sache bleibt und die man ein Jahr durchlaufen lässt, nach Regelwerk.
Ne, kleine Ziele setzen, Regeln durchhalten, nicht versuchen 5% pro Monat zu machen,
sondern mit dem Trading vielleicht mal 0,5%, damit gehöre ich schon zu den besten 10% weltweit.
Also, dass man das halt einfach mal versucht und dann nicht auch die riesen Positionsgröße wählt,
sondern sagt, ey, Schritt zurück, ich mache jetzt vielleicht, ich habe 500.000,
aber ich handele das als hätte ich nur 100.000, dann halte ich es mental auch durch
und ziehe das halt einfach mal durch.
Das ist halt einfach extrem wichtig.
Und kostet dann am Ende immer so viel Zeit, wenn eine Sache nicht durchzieht.
Und dann nochmal zurück zu dem, also ich weiß ja, dass viele einfach die Regeln nicht durchhalten.
Und die profitabelsten Händler bei uns in der Mastermind sind die,
die machen die Software an, passt alles zu, gehen schwimmen, gehen sich mit der Frau einkaufen,
gehen sich mit den Kindern beschäftigen und gucken vielleicht erst am nächsten Handelstag, was bei rumkam.
Also, das sind die besten Händler.
Die arbeiten wie eine Maschine.
Ihr müsst halt als Unternehmer agieren und eure Trades sind quasi eure Arbeiter.
Das ist halt einfach extrem wichtig und nicht diejenigen, die die ganze Zeit vorm PC kleben und am Handy sind,
weil definiert, komme ich später noch, klar, eure Regeln, dann passt die Sache.
Und also, ich bin manchmal wirklich, klar, ich muss beruflich natürlich dann immer mal wieder schauen, was passiert.
Aber ansonsten wäre ich ohne Probleme, einen Tag lang würde ich nicht gucken, was der Aktienmarkt macht.
Das wäre für mich persönlich.
Das wäre für mich persönlich überhaupt kein Problem.
Und da müsst ihr auch hinkommen.
Tappt euch mal selber, wer jetzt im 15-Minuten-Takt sein Handy nimmt, der hat ein mentales Problem,
warum man, also, wenn man im Aktienmarkt schaut, der hat entweder eine zu hohe Positionsgröße,
ein mentales Problem oder wahrscheinlich am Ende auch beides.
Und wie gesagt, ihr müsst euch da genau hinterfragen, ob es nicht an euch liegt.
Und das könnt ihr auch ganz gut mit so einem Art Trading-Tagebuch, also nicht wie ihr euch fühlt,
sondern halt die Statistiken reinführen.
Habt ihr euch wirklich daran gehandelt oder gehalten?
An die Strategie oder nicht?
Nur mal als Beispiel, es gab mal eine Studie, da haben ganz viele, sind da hingekommen,
die haben gesagt, ja, sie können nicht abnehmen mit 1300 Kalorien.
Da müsste eigentlich fast jeder Mensch abnehmen können, also muss man schon eine ganz kleine Frau sein
und überhaupt keinen Sport machen, dass man da nicht mit abnimmt.
Kilokalorien, sorry, nicht Kalorien.
Und ja, dann gingen die halt in die kontrollierte Studie und haben wirklich mal nur 1300 gegessen
und haben. Abgenommen.
Was will ich damit sagen?
Also es liegt halt manchmal, und das ist halt eine Selbstreflexion, das ist extrem hohe Kunst.
Und das muss man wirklich auch lernen, eigene Fehler einzugestehen, aber da hat man vielleicht
halt mal einen Cappuccino nicht eingespeichert als Kalorien und das hat halt schnell mal 1200 Kalorien.
Und dann wird es halt überwacht und dann funktioniert es.
Also viele sind dann natürlich auch besser, wenn sie einen Coach an der Seite haben, der
das überprüft, weil sie alleine halt nicht schwimmen können, aber dann darf man es halt
auch nicht machen.
Also das ist immer so die Sache und verschwendet halt nicht zu viel Zeit, von Strategie zu Strategie
zu hüpfen, sondern bleibt mal bei einer Sache, muss ja nicht der Optionshandel sein, zieht
die durch und wenn er sagt, ey, ich habe das ein halbes Jahr, ein Jahr gemacht, die Ergebnisse
passen, ist das halt einfach eine scheiß Strategie, also bitte genau vorher gucken.
Und dann kann man vielleicht was ändern, aber nicht immer heute das, morgen das, jetzt
ist Aktienmarkt im Minus, jetzt mache ich wieder was ganz anderes.
Also das Einzige, was ihr machen müsst, ist euch eine blöde Strategie zu halten.
An die Regeln und wenn die ein Edge hat, verdient ihr Geld.
Punkt.
So und jetzt kommen wir aber mal zum Trading, was man denn so machen kann, um die Zeit optimaler
zu nutzen.
Ich gehe jetzt halt ein bisschen auf den Optionshandel ein.
Also wie kann ich optimal planen und priorisieren?
Was immer ganz cool ist, ist zum Beispiel, also ich habe jetzt ein Aktiendepot, möchte
aber noch Optionen nebenher machen.
Dass man sagt, ich nehme feste Handelstage.
Also beim Null Tage geht es natürlich nicht, aber das kann man ja auch in der Automatisierung
nutzen, dazu später mehr.
Aber man kann halt einfach, man sagt ja, man macht eine Putschstrategie mit 300 Tagen,
50 Tagen Restlaufzeit, was auch immer.
Da handle ich einfach Dienstag und Donnerstag.
Das habe ich mir jetzt ausgedacht, Dienstag und Donnerstag.
Von den Ergebnissen her ist kein großer Unterschied.
Klar kommen wir besser mal schlechter rein.
Warum?
Weil ich vielleicht Montag und Mittwoch habe ich Fußballtraining.
Keine Ahnung, aber legt euch das halt einfach zurecht, um die Freizeit optimal zu planen.
Ich kann auch sagen, ich handle das alles nur Mittwoch.
Leg vielleicht halt auch die Stops rein.
Und wenn es halt ausgestoppt wird am Freitag.
Handle ich erst immer den nächsten am nächsten Mittwoch.
Und so müsst ihr das halt um eure Freizeit optimal planen.
Und ich würde jetzt halt, wenn ihr seid, ihr habt mega Bock drauf, aber nicht jeden
Tag unbedingt dann halt da einen Trade reinklicken, sondern verteilt es halt auf zwei oder drei
Mal.
Gerade solche Income-Strategien.
Wichtig ist es auch, sehe ich immer wieder, spricht es mit der Familie ab.
Ganz, ganz wichtig.
Und ist auch total unterschätzt.
Also wenn es um 18 Uhr Abendessen gibt und da handelt ihr dann, weil es vielleicht der
Alex so macht.
Das wird nicht funktionieren.
Also dann funktioniert die Strategie auch um 17 Uhr.
Also das kenne ich zumindest keine, die man nicht anpassen kann.
Das ist mal vom Daytrading irgendwie ausgeklammert.
Aber dann müsst ihr halt um 17 Uhr das für euch hin basteln.
Dafür sollte auch ein Coach da sein, der das euch macht, dass das kein Problem ist.
Weil wenn ihr dann, also meistens ist es halt die Frau, weil der Mann handelt.
So ist es halt einfach statistisch gesehen.
Und dann ruft irgendwie die Frau noch im Keller.
Wenn man da im Keller sitzt, der Mann.
Es gibt jetzt.
Wo bleibst du nicht handelt da noch?
Und dann kommt man die Treppe hoch und dann kommt noch ein Kommentar wie nah wieder Geld
verloren.
Also müsst eure Familie da mitnehmen und beidseitig wichtig zu sagen Hey Schatz, ich
brauche da zwei, drei Abende der Woche jeweils eine Stunde und dann bin ich wieder für euch
da.
Da müsste aber auch da sein.
Sonst ist der Familien Segen schief.
Das muss man einfach ganz, ganz klar so sehen.
Und es ist halt auch wichtig.
Ne, mit Kindern und Ehemann, Ehefrau Zeit zu verbringen.
Deswegen darf das nicht zu viel Zeit kostet und muss abgesprochen werden.
Ganz, ganz wichtig und nimmt sie in den Prozess mit rein und sie darf nicht immer, wenn der
überall negativ Wipes sind, wieder Geld verloren und so weiter.
Also müsst es wirklich erklären.
Ey, ich übte es jetzt ein halbes Jahr.
Ich gehe eine ganz kleine Positionsgröße rein und dann schauen wir mal weiter.
Also müsst mitnehmen, sonst bringt es nicht, weil immer dann Kommentare.
Das ist, das färbt irgendwie indirekt dann auch auf dem Handel ab.
Das kann mir keiner erzählen, dass es da nicht so ist und plant es, wie gesagt, um eure
Freizeit rum.
Wichtig, wichtig, ne klare Regeln definieren, die auch wie gesagt zum Alltag passen.
Da müsst ihr nämlich auch nicht nachdenken.
Also ich sehe immer wieder, dass danach gedacht wird, ist es jetzt uptrend, downtrend haben
wir jetzt?
Was haben wir jetzt hier?
Ne, sind wir jetzt gerade im Bärenmarkt, Bullenmarkt, ja, macht gescheite Regeln dafür.
Dann gibt es nichts zu diskutieren, also es sollte immer schwarz oder weiß geben.
Klar, es gibt auch mal grau, aber eigentlich sollte immer schwarz oder weiß.
Gar nicht.
Und es muss jetzt vielleicht, ist euer Bauchgefühl auch gut, sage ich einfach mal, selten ist
es so, aber selbst wenn es gut wäre, aber es kostet so viel Zeit, dieses Nachdenkerei
und Diskutiererei für Checklisten, kenne ich auch einige Kunden, die das gemacht haben,
also die da Vierblatt, das ausgedruckt und dann so laminiert, dann kann ich es immer mit
so einem Folienschreiber abhaken.
Fertig.
Werdet zur Maschine und nicht immer überlegen, hm, was mache ich jetzt, oh, jetzt habe ich
da das gelesen und von dem das YouTube-Video angeschaut.
Haltet einfach eure Regeln ein, Punkt.
So, jetzt eigentlich zum wichtigsten Punkt, ihr müsst Automatisierungen nutzen, also
das kostet sonst zu viel Zeit.
Nutzt die Technik, die vorhanden ist, also beispielsweise den Null-Target-Trade, den
haben wir früher händisch reingeklickt, mittlerweile kenne ich glaube ich niemand, der das noch
Warum?
Einfach ein paar extreme Vorteile, wenn ich es zum Beispiel mit der Software TAT mache, also automatisiert mache.
Natürlich ist es halt so, dass erstmal die Fehlerhäufigkeit einfach viel, viel minimiert wird,
weil der Stop wird halt, wenn ihr das alles richtig definiert habt, richtig reingelegt.
Und ihr könnt ja immer einen Zahlendreher drin haben.
Dann könnt ihr natürlich auch sagen, beispielsweise ich will 10 Optionen um 16 Uhr handeln.
Dann könnt ihr natürlich um 15, 55, 56, 57, 58, 59, 50, 60, 61 und so weiter immer eine Option reinhauen.
Das macht ihr natürlich manuell nicht mehr, da kriegt ihr einen Vogel.
Aber so könnt ihr das auch technisch ein bisschen strecken.
Hat mental halt auch einen riesen Vorteil, dass ich da gar nicht groß nachdenken muss.
Aber ich habe auch schon gesehen, dass Leute da eingreifen.
Also im Prinzip ist die TAT nochmal mehr zur Maschine hin.
Aber ich muss halt vielleicht einstellen, was ich an dem Tag handeln möchte.
Was vorher definiert sein sollte.
Sollte und auch schwarz oder weiß sein sollte.
Und ich darf halt nicht auf die Idee kommen, jetzt irgendwelche Trades wegzunehmen oder zusätzliche zu machen.
Alle schon erlebt, da zerschießt ihr euren Edge und seid wieder nicht profitabel.
Kostet Zeit und Geld.
Lasst das Ding doch einfach laufen.
Fertig.
Guckt mal am nächsten Tag, was passiert ist.
Alternativ kann man natürlich auch, was eine Aktienstrategie angeht, Alarme setzen.
Das geht mit der TWS oder mit TradingView.
Ist auch kein Problem oder auch auf dem Optionspreis kann man das ja machen.
Ich würde einen Server mieten, also auch gerade mit der TAT, nicht zu Hause machen.
Klar, das kriegen welche bestimmt gut technisch hin, aber gar keinen Bock da jetzt da irgendwas zu warten und Co.
Das Trading-Tagebuch würde ich auch versuchen halbwegs zu automatisieren.
Gibt es ja mit TradingDiaryPro auch eine Lösung, die wir nicht nutzen.
Wir machen es mit Excel, kopieren es dann raus und basteln es dann weiter rum.
Aber guckt, dass ihr das auch halbwegs, also halb automatisiert habt.
Also bitte nicht den Strike abtippen.
Da kriegt ihr ja auch einen Vogel.
Und das halt auch guckt, dass man das vielleicht regelmäßig macht, wenn es halt auch in der Freizeit passt.
Vielleicht einmal die Woche oder einmal am Tag, je nachdem, wie es halt einfach passt.
Auch ein wichtiger Punkt ist Delegation und Outsourcing.
Also manche Werte kann man halt auch automatisch berechnen.
Da müsst ihr jetzt nicht irgendwie eine händische Liste führen.
Glaubt gar nicht, wie viel TradingView und Co. können.
Und dann muss man halt einfach kurz recherchieren, was halt einfach so geht.
Und als Beispiel.
Na ja.
Die ganzen Backtest-Updates und Strategien.
Wer jetzt halt bei uns in der Mastermind ist, der kriegt das natürlich.
Der muss es nicht selber machen.
Ich weiß ja auch, dass das viele einfach nutzen, weil ich mache es ja auch nicht.
Ich bin ja eher der Ideengeber.
Max ist ja der Quant.
Wo das dann alles in stundenlangen Backtests rumbastelt und natürlich dann auch ein Echtgeldkonto testet.
Aber das kann man dann natürlich auch auslagern.
Einer hat mal gesagt, einer hat einen Reifen erfunden, einer einen Koffer und irgendjemand hat einen Trolley.
Und dann hat er gesagt: "Ja, da haben wir einen Trolley drauf gemacht."
Also ihr müsst das Rad ja nicht neu erfinden.
Ihr könnt es natürlich für euch abändern.
Vielleicht habt ihr auch andere Ideen.
Aber es gibt so viele Strategien da draußen, die profitabel sind.
Man muss sie halt einfach durchziehen und gegebenenfalls für sich abändern.
Aber ich würde jetzt nicht halt auf dem Orangensaft-Future mir eine Strategie zurechtlegen, die vielleicht irgendwie funktioniert.
Also da muss man schon echt gut sein, wer das hinkriegt.
Auch wir haben ja die Strategien nicht, ich sag mal, erfunden, sondern wir haben halt vielleicht andere Strikes, höhere Prämien, andere Stops und so weiter, was halt einfach so funktioniert.
Glauben auch, vielleicht auch nur für uns.
Genau, das kann man halt auch viel delegieren und outsourcen.
So, jetzt zur Frage: Wie würde ich es denn machen?
Ich mache das jetzt so, wie die meisten, wie ich das machen würde und wie die meisten Mastermindler es machen.
Und zwar nutzen sie den Null-Tage-Trade.
Der kostet kaum Zeit, bringt eigentlich eine echt gute Performance, wenn man nicht reinfuscht.
Und man kann auch sagen, das macht einfach keiner.
Wenn man nicht reinfuscht und den schmeiße ich halt morgens an, Sache erledigt für den Tag.
So, da würde ich auch gar nicht hundertmal reingucken.
Die Besten sind die, die da halt nicht häufig reingucken.
Gibt es eigentlich auch nichts zu diskutieren.
Wir tun das noch ein bisschen nach Tagestrend ändern, selbst da wird diskutiert.
Aber gibt es nichts zu diskutieren, weil da gibt es nur schwarz oder weiß, Punkt.
Und dann kann man zwei bis drei sozusagen Optionstage vielleicht die Woche nutzen, um 30 Minuten zu handeln.
Und dann halt vielleicht auch längerfristige Optionstrategien zu fahren.
Ja, mit 300 Tagen, 350 Tagen Restlaufzeit, 50 Tage, 14 Tagen.
Da gibt es ja verschiedene, die man dann halt einfach auf zwei bis drei fixe Optionstage legt.
Und dann kann ich ja immer noch so leicht einmal am Tag reinschauen, wenn überhaupt.
Na, wenn man das überhaupt muss.
Weil, wenn ich liquide Produkte habe, dann kann ich ja auch da Stops legen und dann fliegen die halt raus und fertig.
Ansonsten natürlich ganz klassisch Einzelaktien und ETFs.
Ich kaufe zum Beispiel eigentlich nur noch Aktien montags wegen Turnaround Tuesday Effekt und gucke da am Sonntag die Liste durch.
Und dann kaufe ich mein Langfristdepot eigentlich nur am Montag.
Sollte ich vielleicht nur unter der Woche irgendwas lesen.
Eigentlich mache ich das auch nicht, aber ich kaufe die halt einfach nur am Montag.
Da kaufe ich dann auch noch andere Strategien.
Eine mittelfristige Aktienstrategie, Long Only, die handelt mir auch nur montags.
Perfekter Aufwand nutzen.
Handelt nur montags.
Aufgrund von Wochendaten handelt das halt nur montags und macht auch eigentlich immer so zwischen fünf bis 15 Prozent pro Jahr.
Auch in einem Bärenmarkt auf das Investment.
Ja, eigentlich auch eine schöne Sache.
Und so haben wir es halt auch zurechtgelegt.
Und so würde ich das machen.
Auch wenn ich sage, ich hätte jetzt kein Coaching Business mehr und ich würde das quasi irgendwo in der Sonne liegen, würde ich null Tage handeln und vielleicht zwei, drei Optionsteile machen.
Optionstage so extra noch einlegen und mich gar nicht verrückt machen.
Und deshalb auch versuchen, dann so einen Zeitpunkt zu wählen.
Ja, weiß nicht, Dienstag 17 Uhr handel ich immer als Beispiel, weil 18.30 Uhr gibt es Essen.
Bis dahin bin ich durch und fertig.
So würde ich es machen.
Und wie gesagt, auch starke Automatisierungen nutzen in Form von einer Tat.
Also das Fazit.
Dann komme ich gleich zu euren Fragen.
Ich finde, Zeit ist auch ein Schlüsselpunkt.
Zeit ist auch ein Schlüssel zum Erfolg.
Und niemand redet darüber, wie wichtig die Zeit ist.
Man muss sie auch in den Alltag integrieren.
Das sage ich immer wieder.
Nur weil wir einen Trade um 16 Uhr machen, kann man den auch wunderbar um 18 Uhr machen.
Also das nicht immer blind nachhandeln, sondern das halt für sich optimal nutzen.
Und ich sage es immer wieder, das können wir jetzt glauben oder nicht, aber die profitabelsten Händler, die machen morgens das Gerät an, machen vielleicht noch um 16 Uhr ein paar Einzel-Trades und machen die Kiste zu und sind fertig.
Die gucken da nicht mehr hundertfach rein.
Vielleicht mal auch Spaß an der Freude, aber dann ändern sie nichts, weil halt auch die Positionsgröße passt, dass sie, selbst wenn sie ja fürs Konto her okay wäre, aber sie darf halt auch mental nicht belastend sein.
Das muss man auch ganz klar sagen.
Also das ist mein Fazit.
Übertreibt es nicht.
Damit könnt ihr locker 15 bis 20, wenn es vielleicht mal gut läuft, 30 Prozent pro Jahr machen, wenn ihr da zweimal die Woche für 30 Minuten handelt.
Ne?
Also gehen wir mal weg von den 30.
Bestimmt 15 bis 20 Prozent.
Auch in dem Bärenmarkt könnt ihr mit so einer Strategie machen, mit 1 Stunde 4 bis, sage ich mal, 6 Stunden pro Monat optimal gelegt.
Ohne jetzt die Weiterbildung kann man eine extrem hohe Performance erwirtschaften.
Also für mich ist es hoch.
Ich weiß, dass manche wegen 20 Prozent nicht aufstehen würden.
Ob die es jetzt dauerhaft schaffen, weiß ich auch nicht.
Aber ich finde so eine Performance mega, wenn man 20 Prozent pro Jahr macht.
Bei dem Zeitaufwand ist es, denke ich, eine mega Sache.
Und ich habe auch schon darüber geredet, wie bei einem Optionshandel leben, dass halt die meisten ja nicht Daytrading sind.
Ich kenne gerade, glaube ich, ein oder zwei Daytrader, die wirklich davon leben.
Und es ist halt absolut praxisfern, das so zu machen.
Muss man einfach ganz klar sagen.
So, jetzt kommen wir mal zu euren Fragen.
Erste Frage: Muss ich jeden Trade überwachen?
Also ich denke, das ist jetzt anders gemeint mit live hinschauen.
Also natürlich muss man Trade überwachen, weil man kann es ja nicht einfach unendlich ins Minus laufen lassen.
Also ja, natürlich.
Aber ich muss dem ja nicht permanent zuschauen.
Also mache ich keinen Trade von mir.
Schaue ich irgendwie zu.
Die sind immer abgesichert.
Also entweder durch eine Long Option, durch einen Stop, durch eine Rel Order, wie auch immer, sind die abgesichert.
Und deswegen überwache ich sie nicht mehr.
Natürlich sollte man vielleicht ab und zu mal reinschauen.
Wie gesagt, zwei, drei Mal pro Woche, ob das auch immer funktioniert.
Aber das ist ja immer die Voraussetzung, dass ich den Stop richtig gelegt habe.
Dann passt das.
Und nein, muss ich dann, sagen wir mal, live nicht beobachten.
Sollte man auch ehrlicherweise nicht.
Das ist ja furchtbar.
Die Strategie, wo man den live überwachen müsste, da müsste ja das Geld rausspucken aus dem PC, dass es mir Rendite bringt.
Deswegen verstehe ich nicht, dass manche da die ganze Zeit auch in die Tat reinschauen.
Es bringt doch nichts.
Ihr dürft nichts ändern.
Und das kostet Zeit und Nerven.
Dann seht ihr da, Mist, der wurde rausgestoppt.
Und dann geht er mit einer Fresse zum Abendessen.
Und dann sind die letzten Trades wertlos verfallen.
Dann seid ihr wieder happy abends.
Also ihr müsst einfach das Ding anschmeißen, wenn alles technisch passt, aufgesetzt ist, fertig.
Und dann verdiene ich Sache Geld.
Nächste Frage: Wie lange braucht ihr am Tag zum Handeln?
Wir betreuen ja Kunden und deswegen müssen wir uns ja auch alles posten und so weiter.
Natürlich länger.
Und auch Fremdkapital und so weiter, was wir in der Vermögensverwaltung handeln, dauert natürlich auch länger.
Aber ich würde jetzt mal von der Kundensicht 0 bis 30 Minuten.
Also mehr, vielleicht an ganz stressigen Tagen mal eine Stunde, aber mehr dürft ihr nicht mit dem Handeln am Tag verbringen.
Und damit meine ich auch zugucken.
und sowas und Analyse und sowas.
Nicht die Einrichtung initial oder die Weiterbildung,
die kostet mehr Zeit.
Aber wenn ihr operativ, sag ich mal, tätig seid,
ey Freunde, das darf euch nicht so viel Zeit kosten.
Sonst müsstet ihr ja, also wenn ihr 300% pro Jahr macht,
jo, dann könnt ihr mehrere Stunden am Tag dafür verwenden.
Aber ansonsten, ne.
Also macht eure 15, 20, 25% jedes Jahr.
Jedes Jahr auch einen Bärenmarkt.
Dann seid ihr ein mega Händler, zumindest in meinen Augen,
sorry, wenn ich ein bisschen, ja, kleinkariert,
nicht kleinkariert, wenn ich da ein bisschen klein bin von der Rendite
und das jetzt euch nicht befriedigt.
Jetzt könnt ihr verdoppeln, da seid ihr bei uns falsch.
Zumindest in einem Jahr, ja.
Und deswegen würde ich da maximal eine Stunde,
eher 30 Minuten am Tag und an optimalen Fällen manchen Tagen
gar nicht, ja, traden und trotzdem eine schöne Rendite machen.
Wie entscheidet ihr, welche Strategien automatisiert werden sollten?
Naja, also wenn es halt nicht mehr,
wenn das funktioniert, also der Null-Tage ist halt schwer möglich,
auch gerade mit verschiedenen Einstiegszeitpunkten.
Ich werde nicht die ganze Zeit am PC kleben.
Also der Null-Tage und sonst müssen sie eigentlich nicht automatisiert werden.
Man müsste halt, das habe ich vorher schon mal gesagt,
den Gang zum Unternehmer werden.
Also eure Trades und eure Arbeiter, die schickt ihr los.
Die müsst ihr gucken, dass die auch richtig losmarschieren,
dass sie nicht krank sind und so weiter.
Und dann ist die Sache erledigt.
Also ich sage es jetzt immer so einfach, aber das ist halt wie gesagt,
die profitabelsten Händler, die das genau so machen.
Aber die Entscheidungsgrundlage ist halt,
was ich nicht mehr händisch hinbekommen,
das würde ich halt auf jeden Fall automatisiert handeln.
Genau, aber ansonsten eigentlich nichts,
ob das jetzt um 17 Uhr oder um 18 Uhr dann reingeklickt wird,
ein anderer Trade ist egal, langfristig.
Und dann brauchen wir das auch nicht automatisieren.
Und die letzte Frage, welche Chartsoftware nutzt ihr
und wie hilft sie euch,
sich zeit-effizienter zu nutzen?
Also wir nutzen eigentlich nur noch TradingView.
Finde es auch wirklich genial.
Ich habe früher auch, was haben wir denn alles gehabt?
Sierra Charts, Trade Navigator und Co.
Hunderte Dollar von ausgegeben.
Also TradingView kostet wirklich nicht viel,
wenn man überhaupt die Bezahlversion nimmt.
Das muss man echt sagen und ist ja auch browserabhängig.
Sprich, ich kann das halt auch in einem anderen Rechner dann direkt nutzen.
Muss ja nicht mit der Software rummachen.
Also ich finde die Software,
die wir wirklich für den Aufwand nutzen,
Ertrag, Kosten, genial.
Also kann ich mal kurz eine Aktie suchen und fertig.
Ansonsten geht auch die TWS,
aber auch da würde ich gar nicht so viel kosten,
nur die Allernötigsten haben.
Und ihr braucht ja jetzt nicht sieben Bildschirme
und die tollste Chartsoftware mit möglichen Live-Daten,
wenn ihr das nicht nutzt.
Also ich verstehe ich nicht,
warum wir das dann,
ne, ihr braucht ja ja kein Formel-1-Auto kaufen,
wenn ihr nur in der Stadt fährt.
Also das bringt halt einfach nichts.
Und nutzt ihr dann nicht
und ich weiß jetzt nicht,
ob es Prestige ist,
sieben Bildschirme zu haben
und man da angeben kann vom Nachbarn.
Aber ja, ich brauche es nicht.
Und im Prinzip reicht ja eigentlich ein Laptop.
Vielleicht, ehrlicherweise,
ein zweiter Bildschirm ist mal cool,
wenn man zwei Bildschirme hat.
Aber ansonsten braucht man ja nichts Großes.
TradingView,
das ist gar eins von den kleinsten Abos.
Und 0Tage handelt noch eine Tat und ein Server
und fertig.
Also mehr nutzen wir da nicht.
Und ja, ich bin, wie gesagt,
kriege auch kein Geld von denen.
TradingView, extrem begeistert.
Machen wir immer wieder was Neues.
Updaten sich.
Also ja, die Jungs und Mädels,
ich weiß gar nicht, wer es genau ist,
sind auf jeden Fall top.
Gut, das mal für einen halbstündigen Monolog
von mir zum Thema Zeit.
Hinterfragt euch ein bisschen selber.
Ganz ehrlich, ich habe ein paar Tipps gegeben,
wie man das auch im Alltag integrieren kann.
Aber wenn ihr jemand seid,
der nicht profitabel ist
und stundenlang oder eine Stunde am Tag
am scheiß Rechner ist,
der macht was falsch
und es tut mir leid,
ich sage jetzt nur die Wahrheit,
der macht einfach was falsch.
Und wer das halt nicht hinkriegt mit dem Trading,
der sollte vielleicht halt auch wirklich
einen ETF-Sparplan machen,
weil, ey, mache ich halt ein paar Prozent Rendite
und hänge nicht am Rechner
und bin da auch mental viel, viel freier.
Also wenn ihr euch da auch mental belastet,
dann macht ihr wirklich was falsch.
Vielleicht kann ich dann auch noch sagen,
hey, Moment, ich mache einen ETF-Sparplan,
aber ich nehme auch die Bürsten an
oder sowas
und versuche noch,
den Crash noch gut zuzukaufen.
Also nach minus 30 Prozent,
dann macht man auch noch mal
eine ordentliche Mehr-Performance.
Dann habe ich vielleicht einmal pro Jahr,
alle drei Jahre eher gesagt,
noch mal einen extra Aufwand
und kriege die Performance hoch.
Also ganz klein immer die Performance hoch.
Nicht von dem ETF-Sparplan zum Day-Trading,
sondern vom ETF-Sparplan,
oh, ich nehme jetzt noch eine Optionsstrategie dazu
mit 300 Tagen Restlaufzeit.
So, okay, ich probiere mal das 0 Tage,
funktioniert automatisiert.
Also nach 1 kommt 2.
Das hat mein Opa schon immer gesagt.
Und nicht nach 1 kommt 2,
sondern nach 1 kommt 7.
Und das ist halt einfach auch das Wichtige
im Optionshandel,
weil wenn ihr da nicht frei seid,
wird es nicht funktionieren.
Lasst mir gerne einen Kommentar da,
wie ihr die Folge fandet.
Mal ein bisschen etwas anderes,
aber halt auch einfach sehr, sehr wichtig,
effektiv, effizient,
dass man das halt alles noch mal
ins Gewissen ruft
und sich selbst hinterfragt.
Das ist halt einfach das alleroberste Ziel
und ist schwer, ich weiß es,
aber dann wird man auch automatisch
zum besseren Händler.
In diesem Sinne,
ich hoffe, ihr konntet die Zeit effektiv
und effizient in dieser Podcast-Folge
trotzdem nutzen in der halben Stunde.
Wenn ihr Podcast-Wünsche habt,
schreibt sie gerne in die Kommentare.
Ansonsten hört ihr oder seht ihr mich
in einem nächsten YouTube-Video oder Podcast.
Bis dahin, passt auf euer Geld auf.
Ciao, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Zeit ist im Trading und im Leben extrem wertvoll; Work-Life-Balance und Effizienz sind entscheidend, nicht bloße Effektivität.
Strategiehopping (ständiges Wechseln von Strategien) verschwendet Zeit und Geld; man sollte eine Strategie mit klaren Regeln konsequent durchziehen.
Die profitabelsten Händler automatisieren und überwachen ihre Trades nicht ständig; sie agieren wie Maschinen und nutzen Tools wie die TAT-Software.
Feste Handelstage (z. B. Dienstag und Donnerstag) und die Abstimmung mit der Familie helfen, Zeit optimal zu planen und Stress zu vermeiden.
Automatisierung, Delegation und Outsourcing (z. B. Backtests, Alarme, Trading-Tagebücher) reduzieren den Zeitaufwand erheblich.
Ein realistisches Renditeziel (15–20 % pro Jahr) ist mit minimalem Zeitaufwand (30 Minuten pro Tag) erreichbar, ohne den ganzen Tag vor dem PC zu sitzen.
TradingView und einfache Tools reichen aus; unnötige Ausgaben für teure Software oder mehrere Bildschirme sind nicht effizient.
Summary:
In dieser Podcast-Folge von Eichen Coaching betont Alex, wie wichtig Zeitmanagement im Trading ist, um Rendite zu erzielen, ohne ständig vor dem Computer zu sitzen. Er unterscheidet zwischen Effektivität (Ziel erreichen) und Effizienz (Ziel mit minimalem Aufwand erreichen) und argumentiert, dass viele Händler zu viel Zeit mit unwichtigen Aktivitäten verschwenden. Ein zentrales Problem ist das Strategiehopping: Viele wechseln ständig zwischen Strategien, was Zeit und Geld kostet, anstatt eine profitable Strategie mit klaren Regeln konsequent durchzuziehen.
Alex empfiehlt, feste Handelstage zu wählen, die in den Alltag passen, und diese mit der Familie abzustimmen, um Konflikte zu vermeiden. Automatisierung ist ein Schlüssel: Tools wie die TAT-Software für 0-Tage-Optionen, Alarme und automatisierte Trading-Tagebücher minimieren Fehler und Zeitaufwand. Die profitabelsten Händler in seiner Mastermind-Gruppe schalten morgens die Software ein, überwachen ihre Trades kaum und erzielen trotzdem 15–20 % Rendite pro Jahr.
Er empfiehlt, einfache Tools wie TradingView zu nutzen und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Abschließend rät er, sich selbst zu hinterfragen: Wer stundenlang am Rechner hängt und nicht profitabel ist, macht etwas falsch; ein ETF-Sparplan oder automatisierte Strategien könnten effizienter sein. Das Ziel ist, als Unternehmer zu agieren, Trades wie Arbeiter loszuschicken und Zeit für Familie und Freizeit zu gewinnen.
FAQs
Nutzen Sie Automatisierungen wie den 0-Tage-Trade und legen Sie feste Handelstage fest, z.B. zwei bis drei Mal pro Woche für 30 Minuten. Vermeiden Sie ständiges Überwachen und halten Sie sich strikt an Ihre Regeln.
Effektivität bedeutet, dass Sie Ihr Ziel erreichen, z.B. eine Rendite von 6% pro Jahr. Effizienz bedeutet, wie Sie dieses Ziel erreichen, z.B. mit einem ETF-Sparplan in einer Stunde pro Monat statt mit Day-Trading, das viel mehr Zeit kostet.
Bleiben Sie bei einer Strategie und ziehen Sie diese mindestens ein Jahr nach Regelwerk durch. Hinterfragen Sie sich selbst, ob Fehler an Ihnen liegen, und nutzen Sie ein Trading-Tagebuch, um Ihre Disziplin zu überprüfen.
Nutzen Sie Software wie TAT für den 0-Tage-Trade, setzen Sie Alarme in TradingView oder TWS und mieten Sie einen Server, um Trades automatisch auszuführen. Delegieren Sie Aufgaben wie Backtests oder nutzen Sie vorgefertigte Strategien.
Idealerweise 0 bis 30 Minuten pro Tag, maximal eine Stunde an stressigen Tagen. Wenn Sie mehr Zeit benötigen, machen Sie etwas falsch – die profitabelsten Händler arbeiten wie Maschinen und überwachen ihre Trades nicht ständig.
Sprechen Sie feste Handelszeiten mit Ihrer Familie ab, z.B. dienstags und donnerstags für eine Stunde, und planen Sie diese um Ihre Freizeit. Nehmen Sie Ihre Familie in den Prozess mit, um Konflikte zu vermeiden.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.