#29 - Wie formt man ein Europa- und Weltmeisterteam, Christian Wück?
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Christian Wirk, Trainer der deutschen U17-Nationalmannschaft, spricht im Podcast über den historischen Doppelerfolg seiner Mannschaft: Europameister und Weltmeister in einem Jahr. Er betont, dass der größte Erfolgsfaktor die Zusammenstellung des Teams war – eine ausgewogene Mischung aus „Gangstern“, also eigenwilligen Individualisten, und sogenannten „Schwiegersöhnen“, die als zuverlässige Teamplayer gelten. Diese Kombination habe es ermöglicht, defensiv stabil zu stehen und offensiv durch individuelle Glanzpunkte Spiele zu entscheiden.
Wirk beschreibt mehrere Schlüsselmomente auf dem Weg zum Titel. Ein Tiefpunkt war ein desaströses Training in Frankreich, bei dem die Spieler keine Emotionen zeigten. Daraufhin stellte er ihnen in einem Stuhlkreis zwei Fragen: Wie wollen sie als deutsche Nationalspieler wahrgenommen werden, und wer wollen sie auf und neben dem Platz sein? Diese Reflexion habe einen Teamprozess angestoßen. Ein weiterer Meilenstein war eine Niederlage gegen Uruguay, die den Spielern zeigte, dass Mentalität Talent schlagen kann – eine Erfahrung, die sie nachhaltig prägte.
Wirk legt großen Wert auf Vertrauen und Kommunikation, die keine Einbahnstraße sein dürfe. Er forderte von seinen Spielern, Verantwortung zu übernehmen und auch von sich aus auf ihn zuzugehen. Seine Aufgabe als U-Trainer sieht er nicht nur im Fußball, sondern auch in der persönlichen Entwicklung der jungen Spieler, die lernen müssen, mit Druck und Erwartungen umzugehen. Die Wertigkeit der Nationalmannschaft müsse trotz neuer Wettbewerbsformate wie der Youth League hochgehalten werden, betont er abschließend.
Wir haben im Ball besitzt und wir eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga, sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Sie haben Geschichte geschrieben. Europa meister und Weltmeister in einem Jahr. Deutschlands U17-Fußballer haben ein ganzes Land wieder stolz gemacht. Eine der Hauptprotagonisten dieser Volksgeschichte, Christian Wirk. Knapp drei Jahre lang hatte den Jahrgang 2006 geformt und gefördert. In dieser unter nächsten Folge von From Coach to Coach spricht der Fußballer über seine Arbeit als Ausfalltrainer. Meilenstein auf den Weg in die Geschichtsbücher und warum ihm bei seinen Spielern wichtig ist, das Kommunikation keine Einbahnstraße ist. Und damit herzlich willkommen, Christian Wirk. Hallo und vielen Dank für die anderen. Ja, gerne nicht dafür. Es ist ja schon rund sechs Wochen her, dass ihr in Indonesia das Finale gegen Frankreich gewonnen habt. Nach dem Europameister Titel im vergangenen Sommer dann auch Weltmeister geworden. Hat die Zeit jetzt so ein bisschen gereicht, um alles zu reflektieren, Sacken zu lassen, alle Nachrichten auch noch mal zu beantworten? Ja, es ist natürlich immer noch sehr präsent. Wenn man so etwas erleben darf, in dieser außergewöhnlichen Atmosphäre in Indonesia dann bleibt so etwas für immer. Und die Erinnerungen sind immer noch sehr, sehr präsent. Und ja, wir schweben immer noch so ein bisschen auf Folge 7, weil wir natürlich auch wissen, dass das, was wir erreicht haben, mit dem Jahrgang, was der Jahrgang erreicht hat. Schon was außergewöhnliches war. Es ist sicher keine Frage, die jetzt ganz einfach mit drei Worten zu beantworten ist. Aber jetzt auch noch mal im Nachgang mit der Zeit alles noch mal reflektieren zu können. Was ist denn für dich der größter Faktor gewesen, dass er mit ihr so erfolgreich wart? Ich glaube, der größte Faktor war die Zusammenstellung des Teams. Und dass wir es hinbekommen haben, dem Team klarzumachen, dass jeder einzelne ein Baustein ist, um Erfolg zu haben und dass jeder einzelne wichtig ist in seiner Rolle und dass jeder seine Rolle angenommen hat. Es war ja auch immer die Rede davon, dass nicht nur einfache Charaktere in der Mannschaft sind. Wie bist du damit umgegangen? Ich meine, dir war das sehr bewusst, dass Spieler wie Paaris Brunner einfach einen gewissen Charakter haben. Und dass sicherlich auch förderlich ist für so eine Teamschimmie, für so eine Gruppe. Aber kannst du uns so ein bisschen mit reinnehmen, weil ich meine, das betrifft ja auch jeden Trainer in der Kaderzusammenstellung vor, also so, wo man sich darüber Gedanken gemacht, welche Typen, welche Spielerprofile man haben. Aber jetzt speziell für die Tuneere, was hast du da genau für einen Schlüssel vielleicht? Wo du sagst, so und so viele Special Charakter kann man sich leisten, braucht man vielleicht auch oder gibt's da so ein Verhältnis? Ich glaube, das kommt auf die Spieler an, die man hat. Ich glaube, man muss darauf achten, dass man vom Verhältnis her natürlich mehr, ich sage jetzt mal, ein Anführungsstricken-Schwiegersöhne im Team hat, aber dass die Gangster einfach dann eben auch Spiele selbst entscheiden können. Und das war einfach eine perfekte Mischung, die wir gefunden haben zwischen diesen Gangstern und Schwiegersöhnen. Weil wir einfach gemerkt haben, dass wir defensiv sehr, sehr stabil gespielt haben und vorne immer in der Lage waren, in der offensive, über individuelle Leistung, über individuelle Glanzpunkte eben auch Siege einzufahren. Und ich glaube, dass dieses Verhältnis einfach sehr, sehr gut war. Und der Feißer hat, Schau, wie mein defensiver Sexer hat irgendwann mal im Nachgang gesagt, egal, wer dem Ball verloren hat, jeder ist hinterher gelaufen und versucht, den Fehler wieder gut zu machen. Und ich glaube, das war das größte Geheimnis, um erfolgt zu haben. Ich habe es in einem allerer Zonenhaar schon gesagt. Ihr wart in Indonesien, aber ganz viele in Deutschland haben zugeschaut. Sky hat ja auch die Spiele dann irgendwann live übertragen, kostenlos. Und das Interesse war ja schon groß. Also ich weiß nicht, wann bei einer U17 Weltmeisterschaft jemals so viele zugeschaut haben, klar, weil ihr auch erfolgreich wart. Aber eben auch von der Art und Weise hat sich sowohl so viele Flugkilometer dazwischen waren, das übertragen. Also ich persönlich sah es vom Fernseher, teilweise war es ja auch morgens dann die Spieler, meine Redaktion zusammengeschaut. Und gedacht, hey, damit kann man sich identifizieren. Es hat so Spaß gemacht. Es war, wie du sagt, wie dein Spieler auch sagte, seid die Extrameter für die Mannschaft gegangen, das funktioniert ja nur in einem gescheiten Teamgefüge, in einer Teamschimee, wo man das Gefühl hat, hey, es lohnt sich, über meiner eigene Grenze zu gehen. Aber wie kam es diese Teamschimee? Das ist ja auch nichts, was von heute auf morgen passiert. Oder da mussten ja auch bestimmte Ereignisse sein, bestimmte Erlebnisse zusammen. Genau, ich glaube, das ist unser Astermalienstein gewesen, wo wir diesen Prozess in ins Laufen gebracht haben. Und dieser Astermalienstein, der ist komischerweise in Claire Fontaine in Frankreich passiert, wo wir mit der U16 zwei Freundschaftsländer-Spiele gegen Frankreich hatten. Und wir da angekommen sind und eine Trainingsseinheit abgeliefert haben, die einfach nur schlecht war und schlecht in jeglicher Hinsicht. Das heißt, die Spieler waren nicht motiviert, die Spieler machten den Eindruck müde zu sein, die Spieler waren technisch sehr schlecht, haben einfaches Fehler gemacht. Und ich habe mir das Ganze angeschaut, bin immer distanzierter geworden, immer ruhiger geworden, hab das Training laufen lassen und geplant war, eigentlich eine Stunde mit den Jungs zu trainieren. Und nach zwei Stunden kommt mein Assistenzdreiner zu mir und sagt, Christian, wir müssen so langsam aufhören, weil das Abendessen ruft und ich wollte von den Spielern einfach nur eine Reaktion sehen. Ich wollte, dass ich mal eine Ärger hat, wenn ein Pass nicht ankomme. Ich wollte, dass ich mal eine Ärger hat, wenn ein Mitspieler ein Zweikampf verliert. Ich wollte einfach ein Emotionen auf dem Platz sehen und ich hab es von diesen 22 Spielern von keinem einzigen bekommen. Und wir haben im Nachgang dieses Trainings, muss vielleicht von vorne rein noch mal erklären, wir analysieren eigentlich jedes Training, wir besprechen danach mit den Spielern, was gut war, was vielleicht noch Potenzial hat. Das haben wir diesmal nicht gemacht, sondern wir haben einen Stuhlkreis gemacht und haben wir in Jungs zwei Fragen gestellt. Die eine Frage war, wie wollte ihr eigentlich als deutsche Nationalspieler gesehen werden, sowohl im Ausland, also auch in Deutschland? Und was bedeutet es euch, deutsche Nationalspieler zu sein und die zweite Frage war, wer wollt ihr eigentlich sein, auf und neben dem Platz? Also was habt ihr euch vorgenommen in eurem Leben? Und ich hatte den Eindruck, dass die Spieler sich das erste Mal wirklich mit diesen zwei Fragen, das erste Mal überhaupt in ihrem Leben auseinandergesetzt haben. Im Bewusstse machen, was es heißt, deutsche Nationalspieler zu sein, im Ausland als deutsche Nationalspieler aufzutreten. Und sich dann einfach noch was selbst Gedanken zu machen, klar, wenn man sie fragt, die wollen alle Profi-Spieler sein. Aber haben die sich wirklich mal damit auseinandergesetzt, voll was bedeutet das für sie? Was bedeutet es, zu investieren, um Bundesliga-Spieler zu werden oder eben Nationalspieler zu sein oder zu werden? Und ich glaube, das war der erste Malenstein und dass er diesen Teamprozess in Gang gesetzt, weil daraus ist dann dieser bekannte Penta-Modus entstanden. Es ist dann für deine Spieler so eine Selbstverständlichkeit gewesen, vom Feeling her Nationalspieler zu sein und du hast versucht, mit diesem Stuhlkreis, mit dieser Maßnahme ihn nochmal vor Augen zu führen, wo sie eigentlich gerade sind, was das für eine Bedeutung hat und wie sie sich eigentlich auch verhalten sollten. Genau, ich hole das ihnen einfach bewusst machen. Ich glaube schon, dass alle gerne zu uns kamen, dass alle das auch gerne mitgenommen haben, diese Erfahrung zu haben. Aber das wirklich mal bewusst zu machen, dass sie auch nicht nur Rechte haben, sondern eben auch Pflichten, dem DFB-Gängen über, dem Land gegenüber, dem Trainer gegenüber, den Mitspielern gegenüber. Ich glaube, da haben sie sich noch nicht wirklich noch mehr daraus auseinandergesetzt. Ich glaube, das ist auch mit 15, 16 Jahren ein bisschen zu viel verlangt. Aber das ist ja auch so ein bisschen unsere Aufgabe in den Umandschaften, eben diese Gedankenprozesse, diese Denkprozesse anzustoßen. Und sie dann auch weiterzufördern. Der Jahrgang 2006 ist jetzt auch nicht der erste Jahrgang, den du als Ausfalltrainer beim DFB begleitet hast. Ist das Phänomen auch schon oder das Thema auch schon bei anderen Jahrgängen aufgekommen oder war das jetzt schon sehr speziell? Ich glaube, es war sehr speziell, weil eben diese Gangster im Team waren. Und weil diese Gangster, wenn sie Bock hatten und wenn sie Lust dazu hatten, dann haben sie sehr gut trainiert und sehr gut gespielt. Aber wenn sie halt mal keinen Bock hatten oder wenn sie irgendwas nicht gepasst hat, dann haben sie das Training halt einfach nur abgesessen und haben auf die Zeit gewalt bis es zum Abendessen geht. Und genau das war so ein Fall. Und von den Schwiegersöhnen oder von der anderen Gruppe hat sie ja auch, aber auch keiner beschwert. Und die haben sich diesem Diwodern angeschlossen. Ich glaube, das war so ein Punkt, wo ich dann auch gemerkt habe. Aber okay, wir müssen jetzt mal was unternehmen. Das Potential haben wir von Anfang an eigentlich in dem Team oder in dem Jahrgang gesehen. Aber wir haben es noch nicht wirklich auf dem Platz bekommen. Also wir haben keine Konstanz rein bekommen. Und dieses Training war dann da.
ein Tiefpunkt von der Entwicklung. Und wir hatten zwei schwere Spiele gegen Frankreich vor uns. Das war wirklich der letzte Zeitpunkt, um wirklich mal mit den Jungs noch mal Tacheles zu reden und ihnen auch wirklich bewusst zu machen, dass diese Spiele jetzt in Frankreich keine gewöhnlichen Spiele sind, sondern dass da von vielen in Deutschland schon vielleicht noch nicht in dieser Gewalt, wie es jetzt bei der WM war, aber natürlich schauen Menschen im Kicker wie ein länderspieg gegen Frankreich ausgehend im unnazonalen Bereich. Und ich glaube, das war den Jungs noch nicht wirklich bewusst. Du hast jetzt das Wort Gangster öfter in dem Mund genommen und ich mein, ich glaube, jeder Trainer hast auch schon mal der Situation gewesen, dass man sehr man eigenwilligeren Spieler hat, das Spieler der Kanarnungssaumar, ungangsprachlich irgendwie aufgemuckt hat oder so. Mich würde mich interessieren, wie bist du denn gerade mit den Gangster, wie so tituliert, wie bist du mit den umgegangen? Wie musste man die irgendwie, also wie war auch die Gewichtung so zwischen einfach laufen lassen, dann aber auch eine klare Ansage und klare Ansage dann vor der Mannschaft oder alles nur im Einzelgespräch? Ich glaube, Vertrauen ist ja unheimlich wichtig, mir war als Trainer unheimlich wichtig mit dem Jahrgang vertrauen, eigentlich mit jedem Jahrgang, mit denen ich bis jetzt gearbeitet habe, Vertrauen aufzubauen. Und wenn man über Vertrauen redet, dann kann dieses Vertrauen nicht in eine Einmandsstraße enden, sondern Vertrauen ist immer eingeben und einnehmen. Und ich habe versucht, ihnen ganz ganz viel Vertrauen zu geben, habe dieses Vertrauen von den Spielern aber auch irgendwann eingefordert. Und ich glaube, das ist der Schlüssel, um mit außergewöhnlichen Spielern richtig umgehen zu können. Und es waren nun mal so, dass wir vor allem in der Offensive einige Individualisten hatten, einige, die auch vor dem Tor vielleicht teilweise etwas zu egoistisch agiert hatten, zu einem gewissen Zeitpunkt. Aber sie dann einfach zur Seite zu nehmen, ihnen klarzumachen, wie wichtig sie für das Team sind, aber dass sie eben nur mit dem Team auch funktionieren können und dass sie von diesem Team unheimlich profitieren können, diese beiden Seiten ihnen klar und bewusst zu machen, ohne sie charakterlich zu verändern. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wir wollten kein einzigen Spieler verändern, sondern wir wollten genau diese Stärken, die jeder Spieler mitgebracht hat, auf und nehmen den Platz. Die wollten wir in dieses Team reimbringen und weiter erhalten. Und das ist uns gelungen, das ist den ganzen Trainer-Team sehr, sehr gut gelungen, weil eben dieses Vertrauen über zweieinhalb, drei Jahre echt gut aufgebaut wurde. Aber war das schon dann von Räder, oder war das von Anfang an schon so, dass die Rollen klar waren auch für die Spieler oder gings auf viel darum erst mal in Gesprächen in Spielern klarzumachen, so von Charakter her. Ist das die Rolle? Wir haben diese zwei Gruppen und das Ganze ist ja mit Sicherheit, dass es nicht von jetzt auf gleich harmoniert hat. Gab es da irgendwie Schlüsselerlebnisse, wo dann zusammenkam oder man eher auseinander gespeilt hat war, weil ich finde super spannend, das so ein bisschen zu hören. Klar braucht man das jetzt nicht klar, diese zwei Gruppen zu trennen. Aber wie du sagst, sind ja schon unterschiedliche Charaktertypen, die einfach eine gewisse Zeit brauchen, um sich kennenzulernen, zu vertrauen, zu harmonieren. Also dürfen wir jetzt nicht falsch verstehen, diese Gängste und diese Spielgersonne, die haben sich nie gegenseitig ausgespiegler. Das war nie so, dass sie einen nicht angespielt haben oder gegeneinander agiert hatten. So war das nie. Aber es war schon so, dass sie ihren Nutzen nicht erkannt hatten. Und wenn ich mal einen Schwiergason zum Kapitän gemacht habe, wir wechseln in der Um 15 und 16 auch häufig unsere Kapitänne. Wenn ich mal einen Schwiergason zum Kapitän gemacht habe, dann stand am nächsten Tag die Fraktionen ergängst dabei mir und hat gesagt, warum wird kein Gängsterkapitän. Also das waren so Kleinigkeiten, wo wir gemerkt haben, okay, sie sind sich noch nicht bewusst, dass sie sich gegenseitig brauchen und dass sie gegenseitig voneinander unheimlich profitieren können. Und das war dann aber der dritte Malenstein, der da irgendwann kommt, da kommen wir dann bestimmt später noch drauf zu sprechen. Ich glaube, von Gängstern und Schwier, so haben wir dann auch erst kurz vor der Elite-Runde gesprochen, vor der Qualität-Runde in der Türkei. Vorher war uns einfach bewusst, dass wir ganz unterschiedliche Charaktere im Team haben und dass wir die irgendwie zusammenbringen müssen. Jetzt lassen Sie reisen mal weitergehen. Du hast jetzt insgesamt von drei Malenstein auf dem Weg, dann auch bis zum Webmastertitel gesprochen. Was ist denn für dich, Malenstein zwei gewesen? Malenstein zwei war ein Spiel in Dysburg bei unserem vier Nationen Turnier. Das war die erste Maßnahme mit der U17, wo wir gegen das Glück hatten, dass zu diesem Turnier Uruguay eingeladen war. Und eines südamerikanischen Mannschafts, die Fundamentalität von ihrer Art Fußball zu spielen für die deutschen Spieler komplett fremd war. Und wir haben das Spiel in Dysburg 3 1 verloren. Wir haben verloren allein durch die Tatsache, dass die Mentalität der Uruguayer uns überlegen war. Wir waren Fußballerisch auf allen Positionen von der Nummer eins bis zu Nummer 11 besser besetzt, aber wir verlieren das Spiel 3 1, weil die Mentalität der Uruguayer einfach besser war. Und die wollten diese Spiel gewinnen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, mit einer Aggressivität, die aus dem Herrn Fußball kam, die immer fair war, war immer an der Grenze. Und damit sind unsere Spieler komplett überfordert, weil sie es noch nicht kannten. Und nach diesem Spiel haben sie sich alle doof angeschaut, weil sie das Spiel verloren hatten und wussten eigentlich gar nicht warum. Und da war diese Erfahrung, war der zweite Mal ein Stein, weil wir dann auch den Jungs vermitteln konnten am eigenen Leib, dass Mentalität jedes Team schlagen kann. Also Mentalität schlägt Talent. Und da haben die Jungs einfach gemerkt, dass zu ihrem sehr gutem Talent die Mentalität unbedingt mit dazu muss, um erfolgreich zu sein. Und diese Mentalität hat man dann bei der EM und bei der EM einfach gemerkt. Und ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesen Spiel gegen die Südamerikaner nicht gehabt hätten, wie es nicht reinbekommen hätten, weil die Spieler lernen am besten, wenn sie es am Leigen in Leib verspüren und erfahren. Und genau das war der Fall. War das dann auch so, dass du als Trainer gar nicht viel darüber sprechen musstet, weil die Spieler das schon selbst verstanden haben, woran es liegt und dann auch eine Reaktion den nächsten Trainingseinheiten getzsamen. Oder hast du gewisse Maßnahmen, Krüffen, Themenschwerpunkte und Ansprachen gesetzt, um das Ganze zu profitieren? Wir haben ins Zähne aus dem Spiel gezeigt. Wir haben ins Zähn gezeigt, wie sich die Uruguayern nach jedem Tor gefreut haben. Wo die die Ersatzspieler auf dem Platz ran und sich wirklich drei Minuten lang über einen Tor gefreut haben. Der Schirr kam irgendwann und wollte weiter spielen, dass er die überhaupt nicht irritiert und gejuckt. Die haben einfach gejubelt und haben sich gefreut. Und ihnen bewusst zu machen, meinen Spielern bewusst zu machen, wie wichtig jedes einzelne Spiel ist, um sich weiterzuentwickeln. Und wie wichtig jedes einzelne Spiel auch für die Öffentlichkeit ist, wenn man als deutsche Nationalspieler auftret. Und ich glaube, das war, es ist immer schön, wenn man darüber reden kann, wenn es die Spielern am eigenen Leib erfahren ist, die Erfolgsrate glaube ich viel viel her. Was mir eben noch so in den Kopf gestoßen ist, du hast es ja auch eben angesprochen, dass ihr gerade am Anfang der drei Jahre mit dem Jahrgen 2006 oder gerade bei dem Lehrgang, wo die zwei Frankreichspieler anstanden ansprechen musst, das erst mal und fragen. Wie wollte ihr eigentlich wahrgenommen werden und was bedeutet es euch auch hier für den DFB mit dem Wappen auf der Prust zu spielen? Klaubs du, dass dadurch das ja mit Youth League und jetzt wird der DFB-Pokalen noch größer durch die ganzen Wettbewerbe so ein bisschen, dass auch an Wertigkeit im Vergleich noch vor etlichen Jahren verloren hat? Definitiv, also ich glaube schon, dass wir aufpassen müssen, dass die Wettigkeit einer Nationalmannschaft bei den Spielern immer noch sehr sehr hoch ist. Also hoch sein sollte, da müssen wir aufpassen, weil eben durch die neuen Formate, durch die Youth League dadurch, dass in der U14 schon halben Turniere gespielt werden, wo ja die halbe Welt auftritt, es ist für einen Jugendlichen fast schon normal geworden gegen in der nationale Top-Gegner zu spielen. Und dennoch bin ich davon überzeugt, das sind wir alle beim DFB davon überzeugt, dass es etwas anderes ist, wenn man einen Land vertritt, wenn man als beste, also als beste Spieler ausgewählt wird, um ein Land zu vertreten, um gegen ein anderes Land zu spielen, auch gegen die besten von Frankreich-Volland oder Belgien. Du hast ja auch mal gesagt, dass Tier wichtig ist, dass Kommunikation mit deinem Spielern keine Einbahnstraße ist. Dass es nicht so sein sollte, dass du immer auf deine Spielern zugehst, sondern dass die Spieler auf sich auf dich zu kommen kannst, und so ein bisschen der Einblick gegeben, um was es jeder genau ging. Kommunikation kann keine Einbahnstraße sein, und das ist auch ein Punkt, wo die Spieler sich entwickeln müssen, wo die Spieler ein bisschen aus sich rausgehen.
gehen müssen. Man darf nicht vergessen, ich sehe die zum ersten Mal mit 15 oder mit 14 Jahren für die U15. Da können einem viele noch gar nicht in die Augen schauen. Und das ist eine Aufgabe, eines U-Trains, eine Aufgabe eines Jugend-Trains, sie ja auch persönlich zu entwickeln. Und da ist es dann einfach auch so, dass wir von den Spielern schon fordern, dass sie auch mal von sich aus das Telefon in die Hand nehmen und einen Androfen, einfach um mal zu sagen, einfach um mal zu sagen, wie war das letzte Spiel, jetzt weiß ich ja, aber natürlich auch, ich habe auch zwei Techter, wie ungein mittlerweile telefoniert wird. Also es ist viel viel einfacher, eine WhatsApp zu verschicken oder Instagram was zu posten oder sonst irgendwie. Und ich habe den Jungs dann gesagt, dann schreibt mir doch einfach eine kurze WhatsApp, wenn ihr mal ein gutes Spiel macht und ihr denkt, ich habe davon nichts mitbekommen. Es kommt ja nur euch zu Gute und versucht es einfach mal ein bisschen umzusetzen. Das haben nicht viele gemacht, aber es haben doch einige gemacht und das war schon auch für mich dann, jedes Mal, wenn ich eine WhatsApp bekomme, aber Trainer, ich habe wieder zwei Tore gemacht, wir haben gegen für einiges Y, 4,0 gewonnen oder als Torwart, ich habe zu 0 gespielt und ich habe mehr als 1 m gehalten, das ist für mich unheimlich wichtig, weil ich dann merke, sie beschäftigen sich damit, sie denken an die Nationa-Mandschaft und ich glaube, dass das auch für die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Spielerswichtig ist, weil ich persönlich auch als Jungs-Spieler sehr introvertiert war und ich glaube, ich persönlich hätte es nicht gemacht, einen nationalen Spieler anzuschreiben. Und genau deswegen ist es mir so wichtig, dass ich die Spieler dazu bekomme, dass sie eben genau das machen. Ja, letztendlich sind es ja Basics, das miteinander. Wenn ich jetzt eine Freundschaft Pflege ist, auch wichtig, dass die Kommunikation nicht nur einseitig ist, sondern dass beide Seiten immer wieder nachfragen, wie es geht oder mal so ein Stand geben, wie es gerade läuft im Leben, aber klar, du hast mit 14, 15 hierigen zu tun und selbst bei 20, 15 hierigen diese Basics immer wieder anzusprechen, gerade wie du sagst, der eine ist extrovertiert, dem ist das vielleicht leichter, der andere ist introvertiert, der fällt es vielleicht schwerer, aber das glaube ich auch im Punkt, den ich jetzt so im Nachgang oder auch alle anderen Trainer die zuhören, sicherlich mitnehmen können, weil es schon manchmal so eine Belastung, wenn man dann immer denkt, okay, ich gehe jetzt wieder auf den Spieler drauf zu, egal ob es irgendwie mit einem inhaltlichen Punkt ist, ob es Smalltalk ist oder so, um irgendwie die Kontakt zu Pflegen, aber auch die Spieler ein bisschen in die Pflicht zu nehmen, auch weil so das Verhältnisspieler Trainer lebt ja auch schon davon, dass man einfach auch zu zweit miteinander spricht, egal ob es der Weg runter vom Trainingplatz in die Kabine ist oder sonst irgendwo, damit man einfach auch da wieder beim Thema Vertrauen ist, genau, Vertrauen und eben auch nochmal die Jungs sind jung, sie sind gerade in einer Phase, wo sie sich entwickeln und ich glaube dadurch können sie sich schon auf und nehmen im Platz sehr sehr gut entwickeln. Ich glaube, was viele auch sich fragen, wie arbeitet denn eigentlich so ein Auswalt Trainer beim DFB, der verschiedener Lärgänge im Jahr hat und zwischen drin mit generell ja wenig Trainingsanheiten, wenig Möglichkeiten hat oder weniger Möglichkeiten hat, als ein Vereinstrainer der jede Woche seine Spieler sieht. Wie ist es bei dir? Wie interpretierst du da deinen Job? Also wir haben neben den ganzen Weiterbildungen und Fortbildungen, die wir mit Trainer anmachen, Tagungen, die wir mit zum Beispiel mit den ganzen NSZ-Trainern machen. Wir sind häufig in den Verein, um natürlich den Kontakt zu den Trainern zu halten, wir sind häufig in den Verein, um den Kontakt mit den Spielern zu halten, wir sind jedes Wochenende unterwegs und uns natürlich Spieler anzuschauen. Das heißt, wir sind eigentlich neben den Lärgängen, weil die Lärgänge, die wir haben, ja das ist je nach jagern, den wir haben, je nach Altersstufe, die wir haben, mal mehr, mal weniger, aber hauptsächlich sind wir am Skaten, wir sind am Sichten, wir sind am Austauschen. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Faktor, sich mit Kollegen aus Zutauschen, aus den NSZ-Aus-Synstützpunkten, aus dem breiten Sport, also auch ich bin auch in kleinen Verein, um Trainingsanheiten abzuhalten. Diese Kommunikation ist unheimlich wichtig, weil ich auch persönlich bei mir einfach gemerkt habe, seit ich beim DFB bin. Wir haben natürlich auch regelmäßige Trainertagungen unter den unnazonalen Trainern und genau bei solchen Tagungen landen man am meisten, wenn man sich mit anderen Kollegen unterhält und überspielsituationen spricht, weil man an anderen Blickwinke vielleicht bekommt, weil man vielleicht sagt, okay, der hat jetzt diese Meinung, die ist aber nicht für mich, das ist nichts, was ich als Trainer verkörpern möchte. Und dieser Austausch mit den Trainern ist unheimlich wichtig und gehört auch zu unserer täglichen Arbeit dazu. Also mal als kurzen Beispel, ich war jetzt in diesem Jahrgang mit der U17, in diesem Jahr mit der U17, wo die Qualifikation strunkten waren, wo die EM, wo die BM war. Wenn man es mal hochnimmt, ich glaube 240 Tage oder nicht, den nicht zu Hause. Das ist krass, das ist ja ein Drittel des Jahres. Also das ist nicht so, dass wir nur uns in den Läger gemacht haben und uns uns nichts machen, sondern wir haben schon sehr sehr viel zu tun. Was aber auch Spaß macht und nochmal das gehört alles auch zu persönlichen Weiterentwicklung dazu. Ja, ja, ich habe mich zu korrigieren, ich habe gerade im Truber nachgedacht. Also ein Drittel des Jahres warst du zu Hause, zwei Drittel des Jahres nicht zu Hause, um es nochmal richtig zu stellen. Ja, wenn du jetzt so ein Spieler sichtest oder generell zu einem Spiel gehst, es ist dann auch so, wenn der jetzt bei dir aktuell war, dass du dem dann jedes Mal ein Feedback gegeben hast oder wann es dann irgendwann ein Sammel Feedbacks. Nein, das ist ganz, ganz unterschiedlich. Manchmal melde ich mich vorher an. Manchmal sage ich auch gar nicht, dass ich da bin. Das kommt immer so ein bisschen auf die Situation an. Meistens red ich mit den Trainern, kann ich so sehr mit den Spielern, weil die Spieler sind da mit ihrer Mannschaft zusammen. Die Grüßenland zwar aber das Feedback ist für mich einfach viel wichtiger vom Trainer zu bekommen. Wie er die Situation sieht, mit dem Spieler, ob vielleicht ein anderer Spieler gerade bei ihm in den Blickpunkt kommt, den ich so noch gar nicht auf die Schirm habe. Und die Kommunikation mit den Verein, mit den NSZ-Trainern, ist in den letzten fünf, sechs Jahren sehr, sehr gut geworden. Das war auch schon mal anders. Aber ich glaube, das sieht man mittlerweile auch an der Jugend, an der Talententwicklung, immer in den Deutschland, die dann nicht so schlecht ist, wie viele es vielleicht behaupten. Ich glaube, wir sind auf dem guten Weg, weil wir auch schon vieles angestoßen haben. Und die nächsten Punkte, die jetzt kommen, diese Ligereform und der Kinderfußball, der verändert wird, die Trainingsphilosophie Deutschland von Hannes Wolf. Ich glaube, das sind alles so Punkte, die da weiter dazu beitragen werden, um den Talenten, den Jungenfußballspielern, die Plattform zu geben, die sie brauchen, sich zu entwickeln. Jetzt wird mich mal noch interessieren gegen Ender dieser Folge. Du hast ja eben auch schon angesprochen, so der Weg, dann Übergangsbereich zu den Profis, wie es jetzt auch für deine Spieler, die du abgegeben hast, weitergeht. Da reden wir dann der zweiten Folge drüber. Mich würde aber noch mal interessieren, du hast ja dann die Jungs in der U15 übernommen, richtig. Und wie ist da dieser Ausziehungsprozess denn mein Gefühl, es als Außenstehen der U15, U16, werden schon noch insgesamt mehr Spieler einfach mal getestet. Und dann ab U17 ist es schon in konkreterer Kreis. Und der Munster vielleicht gerne mal mit, wie es zu U15 ist. Da geht es ja wahrscheinlich nicht um den aktuellen Leistungsstand, sondern auch um Fantasie, Entwicklungspotenzial, das sind Rätsel oder Akzelerräter, Spieler, welche Kriterien sind da entscheidend für dich. Genau, das was du angesprochen hast. Also die Fantasie ist ganz, ganz wichtig zu unterscheiden. Wie ist der derzeitige Leistungsstand? Warum ist der derzeitige Leistungsstand vielleicht da, vielleicht ist es ein Spieler, der körbarlich einfach schon ausgewachsen ist. Und deswegen besser ist als andere oder ist es einer, der vielleicht noch sehr redaktiert ist und es gar nicht auf die Beine bekommt. Und da habe ich so eine so eine, ja, keine Faustformel, aber ich habe es bis jetzt immer so gehalten, dass ich in der U15 mit ungefähr 80 bis 100 Spielern über ein Jahr verteilt versuche zu arbeiten. Die werden mal eingeladen, zu einem Sichtungslehrgang, die werden mal eingeladen, zu einem internen Testspiel. Einfach um sie kennenzulernen, einfach um die Eindrücke, die uns die Vereinstrainer vermitteln, zu überprüfen, ob wir das gleiche genauso sehen, einfach um zu schauen, wie sie sich in Verbund mit anderen Gleichstagen-Spielern verhalten, auf Ebene, Nationalmannschaft. Man darf nicht vergessen, wir versuchen den Jungs schon immer zu sagen, in der U15 ihr seid noch keine Nationalspieler. Das ist wirklich wichtig, ihn zu vermitteln, weil das kann ja auch mal ganz in die andere Richtung gehen, dass einer Spieler bei uns zu einem Sichtungslehrgang eingeladen wird und danach denken, er ist jetzt der größte. Und das ist auch so ein Punkt, den wir den Jungs vermitteln müssen. Richtige Nationalspieler werden sie eigentlich erst in der U16, wenn es wirklich in die Länderspiele geht. Aber das ist ein bisschen der Punkt, also zwischen 80 und 100 Spieler, die wir aus sieben, die wir mal auf unserem Niveau sehen möchten. Ab der U16 versuchen wir dann diese 80 bis 150 Runden zu brechen und da kommt es dann einfach auf die Leistung im Verein an. Wie stechen Sie im Verein draus? Wie sind die Feedbacks der
Trainer aus den Verein, weil sie arbeiten täglich mit den Spielen, die können uns viel klareres Feedback geben, weil sie mit ihnen trainieren, weil sie mit ihnen spielen. Und wenn wir dann die Jungs einladen zu Testländer spielen in der U16, dann müssen sie halt auf diese Leistung bestätigen, sonst wird es natürlich schwer, wenn sie das nicht machen, auf dem Niveau wieder angeladen zu werden. Und ab der U17, da wollen wir dann schon festen Stamm haben, festen Stamm von 8-12 Spielern, lustro rum, einfach diesen Kader aufzufüllen, die die Möglichkeiten zu geben, um dann eben für die U17, wenn es dann wirklich auf die Endphase geht, den Kader von 18 Felspielern und zwei Toe und dann festzumachen. Es musste der ja auch beim BMW tunieren, ein bisschen erfinderig werden, weil die Personasituation ja schon verhindert hat, dass einige Topspieler entweder gar nicht mitfliegen konnten oder sich dann beim Tunier verabschiedet haben, mit Assa und U30 Ogo, Benz, Dalley konnte gar nicht mitfahren, Kiel Wettchen, ebenfalls vom BVB, Maxim Dahl hier, aus meiner Heimat, aus Mainz, den habt ihr mitgenommen, weil er das der M-Tunier mitgespielt hat, weil er da eine groh, eine brengende Säule war, dann sich verletzt hat, aber ist noch rechtzeitig fit geworden und der hat ja dann auch noch gespielt, aber da ging es ja dann auch darum, so ein bisschen zu schauen, wie belastbar es ja überhaupt und wie viel keiner der Mannschaft geben, oder? Ja, wenn man jetzt nochmal wirklich schaut, hatten wir bei der Euro-Bomaster-Schef einen viel stärkeren Kader, gerade zusammen als jetzt bei der Weltmasterschef. Deswegen ist diese Weltmasterschef noch mal für mich höher anzusetzen als die Euro-Bomaster-Schef, die wir erreicht haben, weil eben so viele Rückschläge kamen. Wir haben nach der Gruppenphase den Charles Hermann verloren, der sich im Spiel gegen Spanien eine Muskelverletzung geholt hat. Wir hatten mit Almogerder Kappa auch ähnlich wie bei Maxim Dahl einen Spieler dabei, den wir eigentlich aufbauen mussten, weil er eine schwere Verletzung im Vorfeld der WM hatte, aber beide Spieler Almog und Maxim Dahl sind aus meiner Sicht, aus meiner Überzeugung, unheimlich wichtig für das Team. Und wir wollten ihnen die Zeit geben, um zumindest punktuell für uns auf dem Platz wichtig zu werden. Und das haben wir erreicht, auch wenn es vielleicht nicht ganz optimal war, weil wir uns von der Entwicklung, von der von der konnitionellen Entwicklung, hatte ich mir persönlich ein bisschen mehr versprochen, aber die uns amsten nicht inbekommen. Aber wenn man sieht, Almogerder ist zum Weltmasterschef Dahl als Elf-Meter-Schütze, als letzte Elf-Meter-Schütze, ist auch so ein bisschen eine Geschichte, die diese WM geschrieben hat. Ja, eine schöne Story war das für die Spieler, aber auch ein Thema, das an sich der Kader von der individuellen Qualität dann schwächer war als im Sommer. Dann nicht, überhaupt gar nicht. Auch für mich nicht. Ich sage erst im Nachgang, wenn man das ganze Mal Review passieren lässt, wie viel Talent auf dem Platz gefehlt hat, allein durch Assan, allein durch Benze, durch Kiel, die alle nicht dabei waren. Aber es war nie ein Thema. Und ich glaube, dass dieses Thema wieder zurückzuführen, dass es nicht hochgekommen ist, über dieses Vertrauen, dass die Jungs dem Trainer-Team vertraut hat, das stärkste Team auf den Platz zu stellen und ja die Jungs haben es bravereusgemeistert. Ein gutes Schlusswort zu Folge 1 im Gespräch mit Europa-Meister und Webmaster Christian Wück. Du hast ja schon von den drei Meilenstein gesprochen. Über zwei haben wir ja schon gesprochen, mit den Spielen gegen Frankreich, aber auch als zweites das Spiel gegen Urukweil, was ja letztendlich so ein Best-Practice-Prival war. Über Meilenstein drei und alles weitere rund um deine Tätigkeit beim DFB, deine Ansichten sprechen wir dann in der nächsten Folge. Daher wieder reinhören, liebe From Coach to Coach zuhören. Ansonsten wünsche ich euch bis nächste Woche. Alles Gute, macht's gut. Ciao Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Christian Wirk, Trainer der deutschen U17-Nationalmannschaft, reflektiert über den Gewinn der Europameisterschaft und der Weltmeisterschaft innerhalb eines Jahres.
Der größte Erfolgsfaktor war die perfekte Mischung aus „Gangstern“ (Individualisten) und „Schwiegersöhnen“ (Teamspieler) im Kader.
Ein entscheidender Meilenstein war ein schlechtes Trainingslager in Frankreich, das zu einem Stuhlkreis mit zwei Reflexionsfragen führte: Wie wollen wir als Nationalspieler wahrgenommen werden, und wer wollen wir sein?
Ein weiterer Meilenstein war eine Niederlage gegen Uruguay, die zeigte, dass Mentalität Talent schlagen kann – ein Schlüsselerlebnis für die Spieler.
Kommunikation zwischen Trainer und Spielern darf keine Einbahnstraße sein; Vertrauen und persönliche Entwicklung sind zentrale Elemente seiner Arbeit.
Summary:
Christian Wirk, Trainer der deutschen U17-Nationalmannschaft, spricht im Podcast über den historischen Doppelerfolg seiner Mannschaft: Europameister und Weltmeister in einem Jahr. Er betont, dass der größte Erfolgsfaktor die Zusammenstellung des Teams war – eine ausgewogene Mischung aus „Gangstern“, also eigenwilligen Individualisten, und sogenannten „Schwiegersöhnen“, die als zuverlässige Teamplayer gelten. Diese Kombination habe es ermöglicht, defensiv stabil zu stehen und offensiv durch individuelle Glanzpunkte Spiele zu entscheiden.
Wirk beschreibt mehrere Schlüsselmomente auf dem Weg zum Titel. Ein Tiefpunkt war ein desaströses Training in Frankreich, bei dem die Spieler keine Emotionen zeigten. Daraufhin stellte er ihnen in einem Stuhlkreis zwei Fragen: Wie wollen sie als deutsche Nationalspieler wahrgenommen werden, und wer wollen sie auf und neben dem Platz sein? Diese Reflexion habe einen Teamprozess angestoßen. Ein weiterer Meilenstein war eine Niederlage gegen Uruguay, die den Spielern zeigte, dass Mentalität Talent schlagen kann – eine Erfahrung, die sie nachhaltig prägte.
Wirk legt großen Wert auf Vertrauen und Kommunikation, die keine Einbahnstraße sein dürfe. Er forderte von seinen Spielern, Verantwortung zu übernehmen und auch von sich aus auf ihn zuzugehen. Seine Aufgabe als U-Trainer sieht er nicht nur im Fußball, sondern auch in der persönlichen Entwicklung der jungen Spieler, die lernen müssen, mit Druck und Erwartungen umzugehen. Die Wertigkeit der Nationalmannschaft müsse trotz neuer Wettbewerbsformate wie der Youth League hochgehalten werden, betont er abschließend.
FAQs
Der größte Faktor war die Zusammenstellung des Teams und dass jeder Spieler seine Rolle angenommen hat. Es war wichtig, dass jeder einzelne ein Baustein für den Erfolg ist.
Er baute Vertrauen auf, indem er den Spielern viel Vertrauen gab und es auch einforderte. Er nahm die Spieler zur Seite, machte ihnen ihre Wichtigkeit für das Team klar, ohne sie charakterlich zu verändern.
Der erste Meilenstein war ein schlechtes Training in Claire Fontaine, wo die Spieler keine Emotionen zeigten. Nach dem Training stellte Wück Fragen zur Identität als deutsche Nationalspieler, was den Teamprozess anstieß.
Der zweite Meilenstein war ein Spiel gegen Uruguay beim Vier-Nationen-Turnier, das 3:1 verloren wurde. Die Spieler erkannten, dass Mentalität Talent schlagen kann, was eine wichtige Lektion war.
Wück betont, dass die Wertigkeit hoch sein sollte, aber durch neue Formate wie die Youth League könnte sie sinken. Es ist wichtig, den Spielern zu vermitteln, dass es etwas Besonderes ist, sein Land zu vertreten.
Er fordert von den Spielern, dass sie auch von sich aus auf ihn zukommen und das Telefon in die Hand nehmen. Dies fördert die persönliche Entwicklung der jungen Spieler.
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