#28 - Kiels Förderstrukturen: NLZ-Teams erst ab U12, Vereins-Hopping eindämmen
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Dominic Pichts, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Holstein Kiel, erläutert im Interview die besonderen Herausforderungen der Talentförderung in Schleswig-Holstein. Als einziges NLZ des Bundeslandes profitiert der Verein von geringer Konkurrenz, leidet aber unter großen Distanzen und dünner Bevölkerungsdichte. Daher startet die Nachwuchsarbeit erst ab der U12, um Kinder nicht mit langen Anfahrtswegen zu belasten. Stattdessen gibt es für die Altersklassen U9 bis U11 sechs regionale Perspektivteams, die einmal wöchentlich trainieren, während die Spieler weiterhin in ihren Heimatvereinen aktiv bleiben. Diese Struktur ähnelt dem DFB-Stützpunkt-System und betont die Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen und dem Verband. Fahrzeiten von über einer Stunde sind üblich, weshalb Holstein Kiel auf Gastfamilien und eine zertifizierte Eliteschule setzt, um ältere Talente zu unterstützen. Trotz Abwerbungen durch Hamburger Vereine wie den HSV oder Werder Bremen verfolgt der Verein eine Philosophie der Überzeugung statt des Drucks. Die Konkurrenz zum Spitzenhandball, etwa THW Kiel, wird als real, aber nicht dominierend beschrieben. Zentral ist der Ansatz, Jugendliche ganzheitlich zu fördern – fußballerisch wie persönlich – und nicht in eine künstliche Blase zu stecken. Dies zeigt sich in der starken pädagogischen Abteilung und dem Ziel, Spieler langfristig zu binden, ohne ihre soziale Umgebung zu zerstören.
Wir haben im Wald besitzt und wir eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteidiger und im breit ziehen in linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Wir sind zurück mit Teil 2 der Podcastinterviews mit Dominic Pights, NLZ-Leiter von Holstein Kiel. Wenn ihr in der ersten Folge schon aufmerksam zugehört habt, habt ihr schon den Fakt rausgehört. Das Holstein Kiel, das einzige Nachwuchsleistungszentrum im Fußball im Bundesland Schleswig-Holstein ist. Und Dominic, die Frage an dich, ist das zu mehr eine gute Sache, dass ihr da wenig Konkurrenz habt? Oder ist es auch eine sehr, sehr herausfordernde Angelegenheit, das ganze gerade organisatorisch mit den ganzen weiten Distanzen zu organisieren? Was überwiegt da? Ich glaube, die Frage hast du dir selber schon beantwortet, dass die nicht so richtig zu beantworten ist, weil es eben genau diese Vor- und Nachteile gibt. Und dann gilt es abzuwegen, worauf man sich fokussiert. Und es muss ja auch einen Grund geben, warum man eben nicht so viele Leistungszentren hat. Leistungszentren hier im Bundesland hat. Und dann sind wir schon ganz schnell bei der Bevölkerungsdichte, wo wir glaube ich uns ganz, ganz hinten anstellen, was so Personen auf dem Quadratkilometer hier angeht. Da haben wir nämlich nicht so viele, anders als vielleicht dann in Berlin. Und von daher haben wir sehr viel Fläche. Das ist sicherlich dann eins der Nachteile, dass wir schon auch dann nicht so eine gute Infrastruktur haben, dass wir mal eben so von der Westküste nach Kiel hier hinkommen. Und dafür eine halbe Stunde brauchen es da, und dann eher dreimal so lang. Das ist eine Gegebenheit, die man nicht ändern können, aber dementsprechend gilt es, an seinem Standort Maßnahmen zu ergreifen und Ideen zu entwickeln, dass man diesen Problem ein Stück weiter aus dem Weg geht und die besten Möglichkeiten herstellt, eben, die gesagt individuell auf dein Leistungszentrum bezogen. Eine Maßnahme ist ja letztendlich mit euren Jugend Teams erst ab der U12 anzufangen und nicht wie andere Nachfuchsleistungszentren schon ab der U8, U9, U10. Warum geht ihr diesen Weg? Und wie löst ihr es letztendlich vor der U12, dass ihr da schon die besten Talenterschläß für Kulturen da an euch bindet? Ja, also erst mal einmal der sozial gesellschaftliche Verantwortungsfaktor, hier ein U10, U11 Spieler gegebenenfalls, anderthalb Stunden für eine 90-minütige Trainingsanheit nach Kiel anreisen zu lassen. Und dann aber vor allen Dingen auch den gleichen Weg nochmal zurück halten wir für völlig falsch drei Stunden dann schon im Auto, im Bulli zu sitzen, um in der U11 irgendwo hier bei Holstein Kiel zu spielen, macht in unseren Augen überhaupt gar keinen Sinn. Ein zweiter Faktor, der mal in der Vergangenheit dazukam, der auch eine gesellschaftliche Relevanz hat, ist tatsächlich das Thema Schule. In der U11 ist es in der Regel der Fall, dass die Spieler dann ja quasi auf die weiterführende Schule gehen. Und wenn ich dann überlege, so ein Spieler vielleicht noch ein bisschen, sage ich mal, weniger Bodenhaftung, um das mal vorsichtig zu formulieren, der wechselt erstens zur weiterführenden Schule, was schon extrem viele Einflüsse auf das Kind hat. Und dann wechselt er noch zeitgleich im August, neben der Schule Insleistungszentrum zu einem Bundesligisten, dann weiß ich ja was das mit dem 1 und 1 machen kann. Und dann weiß ich auch, was die 1 und 1 Eltern für Sorgen und für Problemchen auf sie warten. Also das ist da auch nicht so einhören, was tatsächlich auch losgelöst davon ist, dass es dann einfach auch andere Gründe hatte, aber eins der wesentlichen Gründe, das aus diesen Gründen zu machen und die U11 abzuschaffen und eben keine U11 mehr hier bei Holstein Kiel zu haben. Und ja, wir gehen irgendwie umgeben wir das Thema Perspektivteams. Wir haben im gesamten Bundesland Stess wie Holstein mittlerweile sechs Standorte, wo wir Kinder im Alter zwischen U9 und U11, also U9 und U10 trainiert zusammen und einmal die U11 alleine quasi in Trainingsgruppen unterwegs sind, einmal wöchentlich zusätzlich zu ihrem Training in ihrem Heimatverein. Und dort versuchen wir die besten Talente einfach noch mal zu schulen und das gar nicht im Sinne von Holstein Kiel, Holstein Kiel, Holstein Kiel, sondern hier geht's und das ist dann sicherlich auch eins der großen Kredos, die wir haben, um ein Talent, ein Fußballerisches Talent zu fördern und wir, diejenigen, die vielleicht die höchste Fußballerische Ausbildung anbieten können, in diesem Bundesland dort halt einfach sein Anteil zu haben und auch seine Verantwortung, das zu tun. Und klar, dann sicherlich auch eine gewisse Identifikation mit dem Verein aufzubauen, um hierher zu kommen. Aber alles nicht unter dieser Prämisse, Holstein Kiel ist der Krösos des Bundeslandes und alles andere ist schlecht, sondern hier geht's wirklich darum, ja ich habe es jetzt jüngst auch mal so formuliert, als Art Universität aufzutreten. Also wenn du die höchste Fußballerische Ausbildung genießen möchtest, dann geht irgendwann kein Weg an Holstein Kiel vorbei oder an dem Standort Kiel. Und nicht mehr, aber auch nicht weniger soll es verstanden werden und dementsprechend kümmern wir uns im Bundesland darum, gegebenenfalls gute Partnervereine auch zu gewinnen, ist ja auch so ein Schlagwort, was mittlerweile ein Stück weit ausgeludst ist, aber wir versuchen schon nochmal mit noch ein bisschen neuen Idee jetzt aktuell auch Vereine zuzugehen, dort quasi so eine Art Leuchtürme zu installieren, um dort dann halt die Kinder erstmal sozial gesellschaftlich verantwortlich in ihren Umfällen dann zu lassen, in ihren Freundeskreisen zu lassen und weniger auf der Autobahn, als dass wir dann natürlich ab einem gewissen Altersklasse diese Jungs dann von dort auch dann zu uns nach Kiel entweder transferieren, schatteln und oder in unsere Unterkunftsituation bringen, um und das ist unser Auftrag, alle Spieler im Bundesland schläfs wie Holstein und das ist wirklich der absolute Fokus, hier unseren Anteil daran zu geben, die die Fußballerischen Talente, die wir dieses Bundesland bietet, eben zu fördern. Und nicht mehr und auch nicht weniger. Ist ja letztendlich ein bisschen ein Förderstruktur wie mit den DFB-Stutzpunkten, die es ja dann ab D und C-Jugend gibt, dass man einmal wäschentlich ansatzend sagt, wir trainieren zusammen an einem regionalen Standort. Ist es dann auch so, dass ihr in diesem Perspektivteams auch Spielübzigen was etoniere bestreitet, wie es z.B. bei den Kinderperspektivteams von Hoffenheim ist, die dann quasi frei gestellten Anführungszeichen sind, wenn sie am Wochenende mit dem Heimatverein spielen würden, aber auch im Kinderperspektivteam, was ist, die spielen nicht so oft, aber wenn dann was ist, spielen sie halt für das Kinderperspektivteam ansonsten für ihren Heimatverein, ist das ähnlich wie über Hoffenheim oder setzt ihr dann nur auf Training. Also in aller erster Linie muss ich dazu sagen, dass wir uns das schon mal erstmal nicht bezahlen lassen, das schon mal durchaus auch eine wichtige Information, die man in der Stelle ja mal geben muss. Und zwar ist es alles freiwillig und wenn der Kumpel eben 9 oder 10 wird und Kindergeburtstag feiert an dem Tag, dann ist das kein Drama, wenn du dann auch mal den besucht, weil es dann doch auch wichtig ist. Und natürlich, irgendwann kommen auch so kleine Spiechen, dazu zustande und wie du schon sagst, es ist DFB-Stutzpunkte, nächstes großes Thema, Kommunikation und Zusammenarbeit sind wichtige Themen, sind furchtbar anstrengend, aber total wichtig. Und deswegen sind wir auch hier in wirklich ganz, ganz tollen und guten Austausch, mit dem schließwickholzschennischen Fußballverband in Personen von Björn Redel und Michael Hopp, die dann ihren Anteil in der Förderung haben, und mit denen wir zusammen auch über die Dinge nachdenken, wie wir es für unser Bundesland bestmöglich auf die Beine stellen, um auch da nicht uns gegenseitig zu konkurrieren und die Elbogen auszufahren, sondern da auch Maßnahmen und Ideen zu entwickeln, dass das eben wunderbar parallel läuft. Und das ist genauso wie du sagst, zum Beispiel Kreis aus Wahlen, etc. gibt es irgendwann Stützpunkte, wenn du in die U12 nicht zur Holstein-Kiel kommst. Was natürlich logisch ist, dass wir gar kein aus Flensburg in die U12 holen, wenn er auch noch Eher Richtung Dene-Mark wohnt, wobei das ja dann gar nicht mehr weit ist, aber eher auf gleicher Höhe in Flensburg wohnt, anstatt irgendwie die Nene von Schleswig unterwegs ist, dann empfehlen wir überhaupt nicht zur Holstein-Kiel zu kommen, sondern dann vielleicht auch zu sagen, "Hey, es gibt den DFB-Stützpunkt, dort wirst du auch weiter gefördert und gebildet." Und vielleicht von mir aussucht ihr den nächsten etwas größeren Verein, der dann auf dem höheren Leistungsniveau spielt, gar keine Frage, dass du auch wieder auf dem Level quasi gefordert wirst, was dir dann vielleicht zuspricht, aber in der U12 und U13 irgendwie mit alle aller Macht, bei Holstein-Kiel Fußball zu spielen, das ist nicht unsere Intention, hier geht es wirklich unser um unser Nars-Umfeld, in den Altersklassen, und dann geht es sicherlich irgendwann ab U14, U15, dann spätestens tatsächlich alle Schleswig-Holstein-Ichen-Top-Talente auch hier bei uns zu haben. Und da versuchen wir einfach mit Inhaltsüberzeugen und auch mit Miteinander, und dann werden uns vielleicht wirklich immer noch Spieler in andere Richtung verlassen, oder zu anderen Verein in angrenzenden südlichen Bundesländern verlassen. Aber das können wir nicht ändern, wir können nur davon überzeugen, oder damit überzeugen, was wir hier tun und dann so eine Intellifikation aufzubauen, dass es durchaus der richtige Weg ist, sich bei Holstein-Kiel zu positionieren. Jetzt um nochmal so ein Bild von Intestanzen auch zu schaffen. Ich hab mir heute Morgen mal das Beispiel von Jonas Sterner, der aber euch zweitliga Brof hier ist, angeguckt, bevor er zu Holstein-Kiel gewechselt ist. Ich hab dabei noch vor eingespielt, ich hab es mal bei Google Maps eingegeben. Fahrzeit, momentan, was schätzte, was ist gewesen von seinem Heimatrikeon zum Nafos-Leistenszentrum? Ja, ich glaube der Körmer-Szenen, ich meine Stunde 10? Ja, Stunde 20, wahrscheinlich war noch gut verkehrt morgen, und dann sind es fest auch bei einer Stunde 10 gewesen. Ist das nur normale, das Tanz war?
Wenn er kam ja auch, glaub ich, erst zu 17 oder 19, also recht spät. So aus der Region Hussumkampf, kam früher, okay. Aber sind das die normalen, das tanzen? Tatsächlich für so junges. Ja, was haben wir denn? Wir haben Flensburg, Stunde, 70 Minuten. Wir haben Heide Hussum, wie du sagst, genau 80 Minuten eher, weil da gibt's keine Autobahn. Flensburg verbindet mit Kiel dann gewissermaßen eine Autobahn. Dann haben wir den Raum Lübeck. Da gibt's, sage ich mal, halbe, bundesstraße Autobahn. Und da gibt's sicherlich noch den Bereich Hamburg. Das sind ja unsere Vielhimmelsrichtung, wo wir letztendlich auch Spieler beziehen. Und da ist, wie gesagt, nicht immer, eine Autobahn. Aber sind tatsächlich die normalen Distanz. Und bei Jonas muss man an der Stelle vielleicht auch erwähnen. Das ist sicherlich ein top junge Gewesen in unserem Bundesland. Und das ist zum Beispiel auch auf so einem Level gewesen, dass wir ihn in eine Unterkunftsituation gebracht haben. Er ist bei uns Gastfamilienkind gewesen. Natürlich auch eine wunderbare Geschichte dazu, dass das Thema funktionieren kann. Und da haben wir ganz tolle, tolle Gastfamilien, wo uns im Umfeld dies auch schon lange Jahre machen. Und an der Stelle die Werbungsmöglichkeit nutzen möchte, wer hier aus Schleswig-Holstein zuhört, gerne, gerne melden. Wer im Umkreis hier in Kiel vor allen Dingen auch unterwegs ist, ist das sicherlich immer eine Auszu- oder zu einer entwickelnde Bereich. Verzeihen mir das an der Stelle. Aber ja, der ist dann hierhergekommen, damit die Fahrzeiten auch verkürzt sind, eben nicht mehr, dass sie langen Fahrzeiten hatten. Und seitdem wir dann auch spätestens in Letzten ja auch eine zertifizierte Elite-Schule des Fußballs haben, haben wir auch ein System geschaffen, wo die Jungs im ganz normalen Alltag unterwegs sind. Das ist nicht für jeder Mann, was so eine Unterkunftsituation, aber es kann natürlich einige Probleme bei Seite schieben, was dann gerade diese Fahrzeiten angeht. Du hast ja auch in dem L-Freundeinterview, was ich in ersten Teil des Podcasts Interviews auch angesprochen habe, oder hat so auch mal gesagt, generell zum Thema Nachwuchsförderung wichtiger wäre, ist die zu vielen Wechseln zwischen den Nachwuchsleistungszentren einzuschränken. Wenn ich jetzt hier, wie gesagt, Rauschau, Remaingebiet, ich habe gesagt, 7-8 NLZ im Umkreis von der Stecknadel 50 Kilometer, wo ich das sehr, sehr extrem wahrnehme, dieses NLZ-Hopping, ist das bei euch dann, in dem Fall eher weniger der Fahrer ist, wie gesagt, schon das Problem, dass wenn du nicht früh genug an diesen Spielern drambist, dass dann halt der HSV-Werder-Premen oder andere Nordvereine da dran sind und sich quasi schon vorgreifen. Machen wir uns nichts vor. In den Zeiten, wo es hier um den Klassenerhalt in der U17 und U19 ging, und wir halt eben nicht diese Quantität, wie ich schon erwähnt hatte, an Qualität im Bundesland haben, sind wir natürlich auch diejenigen gewesen, die irgendwann das, was in Hamburg vielleicht nicht in den beiden Verein unterwegs ist, mehr oder minder eingesammelt haben, damit wir hier ein gewisses Leistungsniveau halten konnten. Und dann natürlich auch viele Schattels aus dem Raum Hamburg dann nach Kiel fahren. Aber eigentlich ist es doch aber witzig, dass wir im jüngeren Bereich die Vereine, die jungs bei uns schon deckolen, weil sie vielleicht ein scheinbares Talent haben oder ein größeres Talent haben. Und dann gehen sie in den U15 und U16, fahren sie von Kiel nach Hamburg. Und wir sammeln dann in der 1719 die Jungs aus Hamburg ein und fahren damit nach Kiel. Also das hat ja überhaupt nichts mit Förderung zu tun. Und ich weiß ja auch, ich will ja auch nicht naiv sein und bin ja auch nicht durft, als dass es dann um gewisse Talent prognosen und perspektiven geht, die dann auch sicherlich monotär da besser vergütet werden können als bei uns. Aber ich, wir sind absolut überzeugt davon, dass das nicht im Mittelpunkt stehen darf und dass wirklich die Ausbildung gut sein muss. Und das kann ich auch in den Umfeldern, wo die Jungs groß werden, wo sie leben, wo sie mit ihren Eltern groß geworden sind, im besten Fall und ihrem Freundeskreis. Und dann sind das tolle Nebeneffekte, wo sie auch ihrer Leidenschaft nachgehen sollen und dürfen im Fußball etwas zu erreichen, ihre Träume leben können. Und von daher sind das sicherlich so Themen, die dann eine große Rolle spielen und denen wir uns auch irgendwo stellen müssen. So, wenn ich jetzt einmal eine Kindheit zurückdenke, ich komme aus Sauleim 7.8001.000 in Rhein-Hessen südlich von Mainz, Heimatverein FSV Sauleim Fußball gespielt. Und man muss sagen, ich war da noch Trainer dort. Der war die große Konkurrenz, der Handballverein im Dorf. Eski Sauleim hat Oberliga gespielt, glaube ich, vierte oder fünfte Liga in Deutschland ist das. Während die Fußballer halt eher auf Kreis, Bezirksliga eben rumgetrunn sind. Und man immer schon gucken musste gerade bei den Jüngsten, da sind die eine oder anderen abgewandert zum Handballverein. Weil da vielleicht mehr so der Leistungsspot gedacht hat, dann auch drin war, weil sie höhere Ligen gespielt haben. Ist das bei euch? Jetzt auf diesem Leistungsspot-Niveau ist es da ein realistischeszenario, das ist ein zehnjähriger, dann sagt, oder sagen wir, zwölfjähriger, fängt erst mit der W12 an. Ich höre jetzt auf, verholst ein kiel, ich mache nur noch THW-Kiel als großer Konkurrent oder G-ZSG, Flanzburg und Spöne und auch Handball. Also ist da diese Konkurrenz und Handball so groß, dass ihr schon öfter habt, dass die Jüngsten den Fußball sich generell abwenden, also nicht mehr gegen Holzchenke, sondern einfach den Fußballabwenden und zum Handball kommen, bleibt gehen. Also witzigerweise haben wir ohne Namen zu nennen, gerade genau das Gegenteilige hier im Umfeld, wo ein jünger, sehr, sehr gut Handball spielen kann, aber auch Fußball spielen und irgendwann natürlich der Moment kommt. Also achtmal trainieren in der Woche kannst du nicht. Du musst dich schon irgendwie entscheiden und der sich dann tendenziell jetzt Richtung Fußball entscheidet, wo wir natürlich dann auch hoffen, dass er sich für uns entscheidet, gar keine Frage. Aber das ist doch noch mal einen guter Punkt, Thema Ausrichtung und was will man und Konkurrenz. Da bin ich überzeugt davon, dass erst mal die Jüngsten ihrem Umfeld bleiben sollen und die Kinder so entwickelt, sich entwickeln können, wie es eigentlich jeder von uns getan hat. Und du hast das schön erwähnt, Nauheim um die Ecke, nächstes große Leistungszentrum. Ich bin auch überzeugt davon und das ist ein gefühlt Subjektiv-Betrachtung, subjektive Betrachtung ist das, Fehler, den wir vielleicht gemacht haben. Wir haben doch den Jungs alles außen wehig gehäumt. Und haben sie abgeholt vom Küchentisch mit der Bar in Bulli getragen. Mama und Papa, bisschen negativ jetzt behaftet, will ich gar nicht sagen, aber ein schönes Beispiel mal. Mama Papa stolz wie Oscar, dass der Vereinsbully vor der Haustür geparkt ist, bei den Nachbarn noch feiern konnten, das meinen Sohn, aber jetzt bei Demodem verein spielt und sie dann zum Training schuffiert. Und dann fallen sie irgendwann in der Uf-Sicht, sen 17, 19 raus und dann bricht die Welt zusammen. Das kann ja nicht unser Ziel sein. Und da, wir fahren auch durch die Republik, weil wir diese Nachteile des Welchenlandes haben. Also wir haben da auch Schattelsunterwegs auch Fahrer angestellt, die das nur tun. Aber wir müssen doch das Gefühl entwickeln, das, um irgendwann zu profitieren, von irgendetwas und etwas zu erreichen. Da müssen wir doch auch investieren. Das ist nicht nur wirtschaftlich so, sondern es ist auch im Charakter so. Dass wenn ich irgendetwas erreichen möchte, dann muss ich mich dem auch so ein bisschen hingeben. Und da gehört halt eben auch zu zu sagen, Mensch, ja, manchmal ist das auch nicht einfach. Da gibt es auch vielleicht familiäre Situation, die das nicht ermöglichen. Dann sind wir natürlich auch da. Aber wenn ich doch möchte als Spieler oder als Eltern, da das der Junge doch bitte diesen Weg geht, weil ich bin überzeugt davon, dass er der größte ist. Und wenn er nicht wäre dann, dann bitte unterstützt das auch ein bisschen. Da können dann auch nicht immer nur die Vereine für gerade stehen, möglicherweise teilweise auch Erziehungsaspekte komplett zu übernehmen. Also dann hat das auch irgendwann Grenzen. Unsere pädagogische Abteilung, ich ere und schätze sie, ohne Ende mittlerweile auch fünfköpfig an der Zahl. Also da sind auch nicht mehr wenige. Und das sind keine Studenten mehr, nicht nur, sondern es sind ausgebildete Pädagogen, Sozialpädagogen, also das ist dann schon nochmal ein anderes Niveau. Da versuchen wir auch unwahrscheinlich viel in dem Bereich zu machen. Und diesen normalen Weg, den du als Jugendlicher gehst, durch deine Pubertät, mit allen Aspekten, die dann da eine Rolle spielen, zu begleitend auch ein Stück weit zuzulassen. Weil alles andere ist eine Blase, hat nichts mit der Realität zu tun und spiegelt schon mal gar nicht die Realität im Jugendfußball wieder. Und da so den Mittelweg zu finden, das ist ja unser täglicher Herausforderung. Und macht eigentlich auch so, das Salz in der Superaus in diesem Bereich beschäftigt zu sein. Es mir jetzt letztens kam, nur eine Studie gelesen, schon ein paar Monate her, dass sie veröffentlicht wurde, aber zwei Zentraler goeten zu waren, dass je mehr Wechsel letztendlich in der Jugendzeit, die Wahrscheinlichkeit, dass man Profi wird geringer macht. Und letztendlich, dass die Ausbildung, die multispotive Ausbildung, Entwicklungsfördernden, Impact letztendlich hat auf den Weg von so einem Jungen. Es ist jetzt, weil das habe ich mir zum Beispiel gefragt, vielleicht der auch nicht ein Vorteil, mit einem Thia Wickel, jemanden zu haben, andere Sportart, ergeben sich da Synagien, Gabs, oder gibt es da auch irgendwie Kooperation, dass man mal zusammen trainiert, weil so ein Denk-Szenario, was ich hatte, das war okay, vielleicht, wenn man schon so jemand hat, die Trainer dort, die sich ja sicherlich sehr gut ausgebildet sind, dass man da entweder auf Trainer oder Spieler, Basis da irgendwie zusammenarbeitet, oder denkst du generell, auf wenn es das nicht gibt, dass so was generell Sinn macht, sah zwischen Sportarten, anstatt den Konkurrenzgedanken, vor allem auch die Möglichkeiten zu sehen, wie gesagt, Thema Klassheib voll oder Klassheib leer. Also, erstmal muss ich dir in den Lob aussprechen, ein bisschen mehr als gut informiert, mit Studien,
und die dann sicherlich auch Grundlage unser Arbeit sein sollten und auch sind also Hut ab davor. Und ergänzen dazu ja auch noch mal die jüngste Studie der EFC, wo es ja auch da umginkt, welche Charakter-Eigenschaften weisen, denn die Topspieler in Europa auf, in dem großen Vergleich der Spanien, Engländer, Franzosen, Deutschen und da auch Fußballspaziefe so ist, dass in aller Vorderster Front wenig Vereinswechsel zu sehen sind bei den Topspielern in Spanien, England und Frankreich im Gegensatz zu uns, also auch wirklich unverhältnismäßig weniger als wir es machen. Und das Hopping betreiben, dass man frühzeitig zu debüß kommt in den höchsten oder in Senjons Spielklassen, genauso wie im Anstus die regelmäßige Spielpraxis, die im Regelfall in diesen Top liegen oder europäischen Ländern ein Jahr später erfolgt. Und bei uns ist es dann eher zwei Jahre später, geschweige denn generell auch schon mal ein Jahr später, wo wir auf höchsten Niveau vielleicht zum Debü kommen. Aber ich würde auf diesen ersten Aspekt zu sprechen kommen, nämlich diese wenigen Vereinswechsel, die hoffentlich unter, ist man gerade auf jeden Fall dran, dass man das versucht ein zu dem. Wir haben schon Maßnahmen, die das versuchen ein zu dem. Sie müssen nur dringend erweitert werden, wirtschaftlich erhöht werden, damit wir dort einfach in der Gesamtverantwortung ein Regelforschieben. Und ja? Was meinst du mit Maharsnahmen, um da kurz mal reinzukretchen? Genau, wir haben ja im Rahmen der NLZ für eine Vereinbarung, wo Entschädigungszahlung gezahlt werden müssen, wenn Spieler von NLZ zu NLZ wechseln, beispielsweise. Das ist eine fest geregelte Tabelle. Und dort ist man jetzt auch gerade bei weiter dran zu arbeiten, dass man dieses Ausbau, dass man das fakturisiert, dass man es erweitert. Ich finde, das ist auch kein geheimnis bei aller Transparenz, sondern das ist einfach logisch und man hat es ja auch jetzt Jüngst im Kicker gelesen, dass auch die Landesverbandesabgaben etc. erhöht werden, damit die Amateurvereine auch davon profitieren, wenn Spieler gegebenenfalls in Seistungszentrum wechseln. Und das muss natürlich auch einen roten Fahrten bekommen, bis zu den größten Vereinen, die wir in Deutschland haben. Und dann sind wir alle, haben wir irgendwo alle unsere Rolle und unsere Position auch in dieser Kette. Und dementsprechend muss das berüchtigt werden, weil alle glaube ich ihr bestes tun und gerade, wenn man die Amateurvereine noch mal kurz denken, ohne jetzt irgendwie Parteier greifen zu wollen, gar nicht. Ich sitze im Leistungszentrum, kann ich gar nicht. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass ich weiß nicht, Kinder im Alter von 8 bis 11 von 6 bis 12 in diesen Amateurverein ja auch irgendwo bei Laune gehalten werden müssen, weiterhin Fußball zu spielen, bis sie überhaupt irgendwann mal ein Talent entwickeln können. Und ich glaube, das ist ein großes Play-Doh-Jew für die Amateurvereine, die das wunderbar machen, die das ehrenamtlich teilweise machen. Also müssen die tatsächlich da auch entlohnt werden. Mir ist natürlich auch nur wichtig, dass wir dann in den weiteren Zuge bevor die dann hoffentlich alle Fußballprofis werden, auch unsere Arbeit dementsprechend honoriert wird. Und da muss man sagen, besteht ja dann doch auch schon eine etwas größere Schere. Aber zurückzukommen auf den zweiten Teil deiner Frage. Thema Zusammenarbeit, T.A.W. Synergien. Ja, das ist das, was wir hier versuchen, weil wir eben dann diese eben nicht-Primitropole-Regionen sind, wie es vielleicht andere Städte oder Regionen dann im Nordrhein-Westfalen oder auch in der Rhein-Main-Ecke sind, dass wir versuchen, unsere Kräfte zu bündeln. Und da haben wir es halt eben geschafft, unsere Leistungsorientierten Sportler auch zu bündeln, auf der Schule, die dann Sportklassen bilden, an einer Regelschule, das ist wirklich beachtenswert, dass wir keine Privatschule haben, dass wir keine tollen Oststrukturen haben, wo es dann Sportschulen gab, Sportgymnasium, wo alles sich vereint. Sondern wir haben es einer ganz normalen Regelschule, einer Gemeinschaftsschule mit Oberstufenanschluss, geschafft, dort alles zu bündeln. Dort sind die T.A.W. Spieler, dort sind unsere Spieler, dort ist der deutsche Segelverband als Bundestützpunkt, den es hier oben gibt in Inchexsee, als Olympische Sportart und dann kommen jetzt auch noch weitere Sportarten mit einer, glaube ich, tollen Tennispielerin, die wir da haben, Tourner, Volleyball ist ja auch ein Thema, die wir weiterhin versuchen, wollen alle dort zu bündeln und dann haben wir schon auch und da hat sich auch aus unserer Bundesland sich zu ausgerufen, ein Sportland, schließlich Holstein zu sein, auch schon wirklich tolle Unterstützung erfahren haben und auch weiterhin jetzt brauchen, um diese Strukturen weiterhin zu verbessern. Und das ist dann einmalig und im Jugendbereich arbeiten wir tatsächlich mit dem T.A.W. zusammen. Wir haben kein Internat, wir haben eine Unterkunftsituation, die eher eine betreuten, eines betreuten Wohnens eher gleichkommt und auch da sind wir halt total überzeugt, von diesen drei Klang zu wählen, über eine Gastfamilie, ab einer gewissen Altersstufe dann in diese Unterkunft in unseren alten Holz erhaven zu kommen, dort leben sie Tür an Tür mit den T.A.W. Spielern tatsächlich, das ist an der Trainingshalle des T.A.W. und um am Anschluss dann, wenn denn keine Strukturen mehr vorhanden sind und die Schule hoffentlich erfolgreich abgeschlossen ist, wofür wir alles tun, dann natürlich in die Selbstständigkeit zu gehen. Und dann hast du auch ein mündigen Lebensfähig, nennen wir es immer lebensfähigen Spieler entwickelt, dass selbst wenn er sportlich nicht schafft, hier tolle tolle Dinge mitnimmt, Charakter Eigenschaften hoffentlich mitnimmt, die ihn auch im normalen Leben sehr, sehr weit bringt, was dann sicherlich dann mit solchen Begrifflichkeiten wie Gemeinschaftlichkeit, Respekt und um Demutstück und Stück weit auch sehr, sehr gut zu entwickeln sind, um im freien Berufsleben, auf der freien Markt, dann auch einen tollen Arbeitsplatz erreichen zu können. Ja, da muss ja gerade an die Lösung, die meiste 5 für die Nachwuchsspiele hat denken, die jetzt hier in Mainz nicht in einem reinen Internat sind, nur unter Fußballern und auch nicht direkt am Stadion. Ich glaube, in Hoffnung ist es so, dass es ja direkt am Trainingszentrum ist letztendlich, also Internatszimmer, mit Blick direkt auch auf dieses Trainingszentrum, auf den Rasen. Hier in Mainz ist es so, dass sie auch in so einer Wohnmöglichkeit wohnen, Coilpinghaus und da eben auch mit Gesellen, also die Ausbildung machen und so zusammen Wohnen, Handwerke, die ganz jung sind, also im selben Alter oder vielleicht ein Tick älter, aber wo sie halt auch ein Gefühl dafür bekommen, was letztendlich eigentlich normal abgeht. Ich mein für sie ist ja auch meistens noch normal für die Nachwuchsspiele, weil sie in die Schule gehen, für den einen oder anderen Profispieler der vielleicht, ja, ich glaube, die meisten machen Abbie, vielleicht gibt es auch in einen oder anderen den Realtschlub Schluss, einfach macht dann von der Schule geht und dann erst mal nichts macht, weil er schon irgendwie ein Profifattrag oder ein Vertrag mit Anschlussbindung schon inne hat, aber da halt einfach sieht, okay, das normal leben und vor allem auch in Gesprächen einfach da wahrscheinlich für die eigenen Werte, vielleicht auch nochmal anders, sozialisiert das, aber um den Switch wieder hinzubekommen zum Sportlichen, würde ich gerne auch nochmal eine Frage, die über Instagram reingekommen ist, an dich weiterleiten und zwar hat Malte 8 Hagen für 90 gefragt, sind Kiel's U-Drehner hauptamtlich angestellt alle. Oh ja, also mittlerweile, also mittlerweile, also mittlerweile, wir sind wahrscheinlich mehreren Jagen, arbeiten wir auch auf dem höchsten Kategorieniveau, die Leistungszentrum so einzur, wo man eine Leistungszentrum einordnen kann, unterwegs, sprich in der Kategorie 1 und dazu bedarf es auch eine gewissen Masse an Vollzeitkräften, die man eingestellt hat und bei uns ist es auch so. Also unsere Trainer der U23 da sogar 2, 19, 17, 16 sind alle Vollzeitkräfte und von daher haben wir da, sage ich mal, in den etwas höheren Bereichen dann auch schon die wirtschaftliche Kraft gewonnen und auch Unterstützung des Clubs, dass wir solche Maßnahmen ergreifen können und dementsprechend auch eine gewisse Qualität dann auch nachweisen können, auch natürlich durch gewisse Lizenzen, die diese Trainer ja auch nachweisen müssen. Aber von daher haben wir da gute Ausbilder, aber noch viel wichtiger klar sind auch die Spieler, die dann eben im einzusammeln gilt in unserem Bundesland und dann möchte ich aber trotzdem nochmal verweisen, ich kann nicht total nachvollziehen den Switch dazu zum Fußball zu bekommen, aber dieses Thema zu begleiten, eben das normale heranwachsen ja zu unterstützen auch, das ist sicherlich ein Aspekt, den wir hier sehr, sehr wertschätzen und da bin ich sehr, sehr froh und dankbar überall diejenigen, die dort in diesem Bereich in der Sportzüchologie und in der Pedagogik arbeiten. Weil sie einfach auch einen anderen Blick nochmal drauf haben ist, wir sind hier alle so ein bisschen Fußballorientiert, wir sind hier alle so ein bisschen scheutklappenmäßig, Leistungsorientiert und der Weg soll sportlich ausgebildet, super klappen und der muss die Technik funktionieren und die Taktikverstanden wissen, verstanden haben und das ist das eine, ich glaube aber diese gewisse Wohlfüdeffekt hierher zu kommen im besten Fall zum Leistungszentrum und nicht schon mit so einem damöglich Schwert hier anzukommen und zu sagen, auch wenn ich heute Fehler mache, dann wird es eng und dann spiele ich vielleicht am Wochenende nicht, das macht einfach keinen Sinn und da ein Gefühl von wirklich Familie aufzubauen, so abgedrochen sich, dass man manchmal anhört ist aber dann doch die Wahrheit hier ein Gefühl zu entwickeln, auch mit den Eltern zusammen, dass man, dass wir hier nur in Anführungsstrichen eine hohe Fußballerische Ausbildung bieten wollen, mit den ganzen Aspekten, die dazu gehören, das ist dann schon ein Ziel, wie man Gefühl entstehen lassen möchte, was man braucht, um letztendlich auch in der Leidenschaft nachgehen zu können und etwas erreichen zu können. Dieses sogenannte Nestgefühl, wie ich jetzt einfach mal nenne, ist ja auch das was man ehrlicherweise öfter auch hört über bei den Profis von Holstein Kieren einfach beziehen wird, dass man in Ruhe arbeiten kann, dass man jetzt nicht so ein Medienumfeld hat wie bei Schalke 04 oder um gar nicht so weit weg von Kiel zu gehen beim Hamburger SV, wo letztendlich auch eine Niederlagen-Serie von zwei Niederlagen schon dazu führt, das gefühlt alles ein Frage gestellt wird.
Ist das bei euch schon generell so ein Faktor im Gesamtverein, dass es eher ruhiger ist, rund um den Verein und nicht so extrem emotional aufgeladen? Ja, prinzipiell hätte man ja die Chance zu kommen, vielleicht sind die Wege für den einen und anderen dann zu weit, als dass man hier das begleiten möchte. Das weiß ich nicht. Aber klar, also man muss es echt sagen. Also wenn man mal hier vor Ort ist und da kann ich ja auch nur jeden zu einladen, uns bei Spielen auch zu besuchen, die Jungs zu unterstützen und das man mitzubekommen, wir liegen hier schon echt edyllisch. Also wir sind hier im Naturschutzgewied unterwegs mit vielen Bäumen. Das Gelände wird auch großen Wert draufgelegt, dass hier eine gewisse edule vorhanden ist. Also da wird dann schon auch noch mal genau hingeschaut, wenn das eine Vogelhäuschen am Baum ein bisschen schiefängt, dann hängen wir schon auch wieder gerade auf. Gerade aus, gerade auf, so jetzt habe ich es. Also und das sage ich nicht nur so daher, sondern es ist tatsächlich so und vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum es vielleicht so ist. Aber unser großer Vorteil und da machen wir uns auch nichts vor, ist auch sicherlich die Nähe, dass sie alle wirklich zusammen sind. Ich glaube bis auf unser Merchandising und unser Ticketing, was an Stadion ihre Arbeitsplätze einnimmt, ist hier auf diesem Gelände alles vor Ort. Also wenn ich vom Präsidenten der hier sein beruh hat, wirklich bis zu, bis zu U12, Profis, alles nebeneinander, alles zusammen. Also an ja, frequentierten Tagen, die hier sind und alle Mannschaften haben hier Training. Und viele viele sind vor Ort und ist vielleicht noch eine englische Woche. Dann rennen hier auf wenigen Quadratmetern, dann doch auch bis zu 250 Menschen rum. Das ist dann schon auch enorm und das da sich der einen oder der anderen über einen Weg läuft und das, das für ein gewisses gutes Gefühl sorgt und wir natürlich dann auch Wert darauf legen, dass man sich hier vernünftig grüßt, dass man hier offen zu den, ist die auf dem Gelände rumlaufen. Das ist uns dann sicherlich sehr viel Wert und auch wichtig, dass das gemacht wird, ansonsten passt das nicht ganz zu uns und ja wir dementsprechend moniert. Das sind wir auch wieder beim Thema Leistungsförderndestrukturen. Ich muss nur vorhin oder generell im Vorfeld der Folge dran denken, weil ich vor ein paar Tagen eine Doku vom NDR geguckt hab. Jetzt lauf ich gefahr, den Namen falsch zu sagen, aber ich glaube ich ist NDR Sportclub und da ging es eben um Fiete ab und finde Porat zwei exhaars V-Talente, die momentan bei Holstein Kiel oft drumpfen und mir einfach wieder bewusst geworden ist. Fiete ab, es ist ja ein sehr, sehr guten Form, den aber unfassbar viele abgeschrieben haben. Nachdem er mit 17 beim HSV in der Bundesliga reingeschmissen wurde, gefühlt nach zwei Spielen, zwei Dreffern, der Hoffnungsträger war, so eine hohe Erwartungshaltung dran war, damit 18 auch zu Bayern München gegangen ist und dann halt nicht mehr die nächsten Schritte kamen, die die Öffentlichkeit erwartet hatten. Ich muss auch sagen, ich hab dann gedacht, er hab dann gelesen, Fiete ab, es 23 Jahre alt und ich hab mir gedacht, so gefühlt, so wie ihr abgeschrieben war, er dürfte der Kiel doch eigentlich jetzt acht, er dürfte doch 28 Jahre sein, weil er in der Öffentlichkeit gefühlt mit 19 Jahren schon so abgeschrieben war und dann dachte ich mir, also was machen wir mit den Talenten? Da waren wir jetzt eben auch bei den Thema Hamburg und München sind natürlich auch noch mal andere Umfelder und in dieser Doku ging es eben auch darum. Da kam ja auch die Mama von Fynn Porad zu Wort, die sich ja auch in dem Thema NLZ, glaube ich, der HSV, dann jetzt gerade bei Dortmund, extra, da auch arbeitet und extra engagiert und viele Gedanken drum macht, dass dieses Umfeld und auch Erweistungserwartungen wie es den Jungs mental geht, so ein wesentlicher Faktor ist und das ist ja was, was du jetzt eben auch angesprochen hast, dass wir diesen Teil der Ausbildung nicht vernachlässigen dürfen. Ja, bin ich absolut bei dir und das ist auch ein schönes Beispiel, ich bin dabei Louis Holby, ich freue mich auch unwahrscheinlich für den, für Fiete, ich kenne ihn gar nicht so in der Tiefe, aber ich habe ihn hier eben auch auf dem Gelände kennenlernen dürfen und bin das ein oder andere Mal mit ihm ins Gespräch gekommen und muss auch sagen, es ist so ein feiner Junge, ein wirklich feiner Kerl und jetzt habe ich ja schon gesagt, da kannst du ja Junge noch fast sagen, es ist 23 Jahre alt und wirkt so, als wenn der schon 100 Jahre dabei wäre und das da ja scheinbar dann auch die ein Stück weit die Kurve bekommen hat, wie gesagt, da bräuch ich auch gar nicht aus dem Näheklässchen, blau dann aber das freut mich wirklich total und das merkt man aber auch, dass er einfach einen nitter Kerl ist und das darf er auch sein und es ist nämlich genau so zu betrachten wie jeden Tag. Zu betrachten wie jeder andere auch und dann hat man eben auch zu kämpfen mit gewissen Erwartungshaltung ja, aber das heißt noch lange nicht, dass man Menschen da degradieren muss, weil sie dann vielleicht nicht die Anzahl an Thoren geschossen haben, um ein Konstrukt in der Bundesliga zu halten oder international auf ein Paket zu bringen. Das sind dann, ich glaube, vermessenene Anforderungen an gewisser Maßen, an Person und vielleicht war das so dem Zeitpunkt noch nicht gegeben, dass das Fiete das hinbekommen hat und deswegen bin ich umso wirklich stolz, ist ein bisschen übertrieben, weil das würde eine gewisse Nähe von uns beiden dann auch beinhalten und das will ich jetzt gar nicht mehr anmasen. Aber da kann man echt stolz sein, dass so Menschen das hinbekommen und das sehr sehr gut einschätzen können und toll, dass er diesen Weg gegangen ist und deswegen wünsche ich ihm da hoffentlich, dass die Verletzung nicht allzu arg ist und er in der Rückrunde da weitermachen kann, wo er jetzt am Ende der Hinrunde unfassbar auf sich aufmerksam gemacht hat und das unter Beweis gestellt hat, was viele vielleicht von ihm mit zwölf erwartet haben gefühlt. Aber da sind wir auch schon wieder bei so einem Thema Erwartungshaltung. Ich habe da immer so ein bisschen Leitspruch, meine Mitarbeiter, wenn die ja jetzt hier hören werden, die Augen verdrehen. Aber so enttäuschung gleich Erwartungshaltung minus Realität. Ich glaube, das kann man vielleicht sich immer so ein bisschen vor Augen führen. So wohl meine eigene Erwartungshaltung als auch die, die ich an andere Leute stelle, da kann es ja nur zur Enttäuschung kommen, wenn die so extrem hoch ist und die Realität ein bisschen anders aussieht. Und wenn ich schaffe diese Erwartungshaltung einfach mal ein bisschen runterzuschrauben, gar nicht so in den Himmel zu setzen, dann kommt das vielleicht der Realität ein bisschen näher. Dann kannst du immer noch dazu führen, dass es hätte besser sein können. Aber wenn irgendwann mal diese Realität dieser Erwartungshaltung übersteigt, dann weiß ich nicht, ob die Gleichung in Enttäuschung landet oder ob es dann vielleicht so ein gewisser Maßenstück weit glück ist oder zu Friedenheit oder Freude, wie auch immer einander, dass man bezeichnen mag. Ich kann ja jeder für sich auch ausmalen. Aber ja, jetzt persönlich für mich kann ich nur sagen, fahr ich damit ganz gut und dann hat man da auch nicht so große Probleme, vielleicht irgendwelchen Ansprüchen, was ja auch der eine oder andere Verein in Fußballdeutschland schaffte, die so hoch zu schrauben, als dass ich natürlich immer auf dem Weg bin, wie so einen Rennen hinterherzulaufen und sie einfach nicht erfüllen zu können. Ich würde sagen, das war ein gutes Schlussblätterier. Besser hätte ich es gar nicht scripten können vorher. Ich habe ja nämlich eben Gedanken gemacht, wie moderierte diese Folge jetzt ab, wo wir beim Thema, was er jetzt hier Herausforderungen sind oder ob es eher eine Chance ist, dass immer ein Bundeslandschleswig-Holstein das einzige NLZ ist. Wenn man da jetzt wieder die Kurve kratzt oder eine Abmoderation angeknüpft an die Ammoderation, aber ich glaube, das war gut oder hast du dem noch was hinzuzufügen? Nein, überhaupt nicht. Aber vielleicht kann man ja dann tatsächlich unsere Antwort darauf geben. Wir sehen es natürlich als tolle Herausforderungen und als gut an. Wir machen das bester daraus. Wir versuchen jeden Tag uns da auch zu verbessern und Strukturen zu schaffen, dass wir hier wirklich den Kindern in unserem Bundesland eine Möglichkeit geben wollen, Fußballerisch, die maximale beste Ausbildung zu bekommen und das halt auch mit Überzeugung und Autensizität zu tun. Und dann hoffe ich einfach auch, dass wir da überzeugen können. Auch da wieder Erwartungshalte nicht zu hochlegen, weil es immer dann auch noch mal andere Aspekte gibt, wie man sich anders entscheiden kann. Aber wir versuchen unser beste ist, hoffen das auch nach außen, dazu stellen, dass gelingt uns aktuell ganz ordentlich. Aber wir möchten wir weiter machen, möchten uns auch weiterhin verbessern und haben den Anspruch an uns immer nahezu perfekte Grundlage zu bieten, dass du diesen Weg gehen kannst. All right, dann dach ich dir Dominik an dieser Stelle, dass du uns so ein bisschen oder was heißt ein bisschen, dass du uns jetzt in über einer Stunde Podcastzeit letztendlich mit zwei Folgen mal so ein Eindruck gegeben hast, was euer tägliche Alltag ist, was eure Herausforderungen schossen sind und was vielleicht auch für den ein oder anderen, egal ob sie denken Modelle mit U23 oder Leihmodellen sind oder eben auch, ja, was eure Möglichkeiten sind, was ihr aus dem macht, was eure Voraussetzungen auch sind und fand ich ganz spannend, weil ich vor zwei Jahren mal in Hamburg war, ein Freund besucht hat der Kortreiner von Sampoli, der Un19 war und erstmals ein bisschen mit den Voraussetzungen, gerade was so Spieler, Material, Potenzial angeht und die Distanzen im Norden zum ersten Mal. Mir das ganze bewusst geworden ist, weil es halt komplett anders ist als hier im Rhein-Main-Gebiet und wie gesagt, glaubt da kein auch der ein oder andere Verein oder Landesverband hier, viel mit anfangen. Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, die Behörung und Hörer guten Rutsch ins neue Jahr. Wir hören uns ja jetzt nicht mehr erst im Jahr 2024 und dann wahrscheinlich auch erst in der dritten Januarwoche wieder, weil ich in der ersten Januarwoche beruflich als Sportjournalist nicht in Deutschland bin, sondern im schönen Marbella und meinst du fünf beim Trainingslager verfolgen werde live fort. Vielleicht hab ich dann auch die einen oder andere Annegdute aus dem Trainingslager mit, aber erst Mitte Ende Januar.
dann die nächste Feuer geben zu einem Thema, worüber ihr über die Social Media Kanäle von From Coach to Coach informiert werdet. Bis dahin, habt eine gute Zeit, bis dann. Ciao Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Holstein Kiel ist das einzige Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) in Schleswig-Holstein, was Vor- und Nachteile mit sich bringt.
Große Distanzen und geringe Bevölkerungsdichte erschweren die Organisation; das NLZ startet erst ab der U12, um junge Spieler nicht zu belasten.
Vor der U12 gibt es Perspektivteams an sechs Standorten im Bundesland, die einmal wöchentlich trainieren, ohne Vereinswechsel.
Die Zusammenarbeit mit dem DFB-Stützpunkt-System und lokalen Vereinen ist zentral, um Talente regional zu fördern.
Fahrzeiten von 60–80 Minuten sind normal; Lösungen wie Gastfamilien und eine zertifizierte Eliteschule des Fußballs helfen.
Konkurrenz zu Hamburger Vereinen (HSV, Werder) führt zu Spielerbewegungen; Holstein Kiel setzt auf Überzeugung statt Zwang.
Auch der Handball (THW Kiel, Flensburg) ist ein Konkurrent, aber Fußball entscheidet sich oft für den Sport.
Der Fokus liegt auf ganzheitlicher Entwicklung, nicht nur fußballerischer Ausbildung; pädagogische Betreuung ist ausgebaut.
Summary:
Dominic Pichts, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Holstein Kiel, erläutert im Interview die besonderen Herausforderungen der Talentförderung in Schleswig-Holstein. Als einziges NLZ des Bundeslandes profitiert der Verein von geringer Konkurrenz, leidet aber unter großen Distanzen und dünner Bevölkerungsdichte. Daher startet die Nachwuchsarbeit erst ab der U12, um Kinder nicht mit langen Anfahrtswegen zu belasten.
Stattdessen gibt es für die Altersklassen U9 bis U11 sechs regionale Perspektivteams, die einmal wöchentlich trainieren, während die Spieler weiterhin in ihren Heimatvereinen aktiv bleiben. Diese Struktur ähnelt dem DFB-Stützpunkt-System und betont die Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen und dem Verband. Fahrzeiten von über einer Stunde sind üblich, weshalb Holstein Kiel auf Gastfamilien und eine zertifizierte Eliteschule setzt, um ältere Talente zu unterstützen.
Trotz Abwerbungen durch Hamburger Vereine wie den HSV oder Werder Bremen verfolgt der Verein eine Philosophie der Überzeugung statt des Drucks. Die Konkurrenz zum Spitzenhandball, etwa THW Kiel, wird als real, aber nicht dominierend beschrieben. Zentral ist der Ansatz, Jugendliche ganzheitlich zu fördern – fußballerisch wie persönlich – und nicht in eine künstliche Blase zu stecken.
Dies zeigt sich in der starken pädagogischen Abteilung und dem Ziel, Spieler langfristig zu binden, ohne ihre soziale Umgebung zu zerstören.
FAQs
Ein Vorteil ist, dass Holstein Kiel die höchste fußballerische Ausbildung im Bundesland anbieten kann und dadurch eine starke Identifikation aufbaut. Es ermöglicht, alle Top-Talente des Landes zu fördern, ohne direkte Konkurrenz im eigenen Bundesland zu haben.
Die weiten Distanzen und die schlechte Infrastruktur, wie fehlende Autobahnen, führen zu langen Anfahrtszeiten von bis zu 80 Minuten für junge Spieler. Dies erfordert besondere Maßnahmen, wie Perspektivteams und Unterkunftsmöglichkeiten, um die Belastung zu reduzieren.
Holstein Kiel verzichtet auf U8 bis U11, um junge Spieler nicht mit langen Anfahrtszeiten und dem Wechsel zur weiterführenden Schule zu überfordern. Stattdessen gibt es Perspektivteams an sechs Standorten, die wöchentlich zusätzlich trainieren, ohne die Kinder aus ihrem Umfeld zu reißen.
Die Perspektivteams trainieren Kinder im Alter von U9 bis U11 einmal pro Woche zusätzlich zu ihrem Heimatverein. Sie sind kostenlos und freiwillig, sodass Kinder auch Geburtstage oder andere Aktivitäten wahrnehmen können, ohne Druck.
Holstein Kiel arbeitet eng mit dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband zusammen, um sich nicht zu konkurrieren. Spieler, die nicht nach Kiel kommen, werden an DFB-Stützpunkte oder andere Vereine empfohlen, um ihre Förderung sicherzustellen.
Gastfamilien ermöglichen jungen Spielern wie Jonas Sterner, lange Fahrzeiten zu vermeiden, indem sie in der Nähe des NLZ wohnen. Holstein Kiel sucht aktiv weitere Gastfamilien im Umkreis von Kiel, um diese Unterstützung auszubauen.
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