#26 - Warum dein Einzelunternehmen dich als Finanzdienstleister nicht reich macht
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In dieser Podcastfolge diskutieren die Gastgeber die These, dass Makler ihre Steuerlast um bis zu 100 % senken können. Sie erklären, dass Handelsvertreter oft als Einzelunternehmer arbeiten müssen, da Vertriebe diese Rechtsform bevorzugen, um Regressforderungen leichter durchsetzen zu können. Dies führt zu hohen Steuerlasten, insbesondere bei progressiver Einkommensteuer und wenn Nebeneinkünfte aus einem Hauptjob hinzukommen. Ein Wechsel zum Maklerstatus ermöglicht dagegen die Wahl einer Kapitalgesellschaft wie der GmbH, die mit etwa 30 % Steuern (Körperschaftsteuer, Soli und Gewerbesteuer) deutlich günstiger sein kann als der Spitzensteuersatz von 45 % für Einzelunternehmer. Allerdings betonen die Sprecher, dass dies kein Automatismus ist: Viele Makler kennen sich nicht aus und verschenken Potenzial. Sie berichten von fehlender Steuerberatung in Vertrieben und von Mythen, wie dass hohe Steuerzahlungen nötig seien, um Kredite zu erhalten. Die Folge zeigt, dass eine kluge Rechtsformwahl (z. B. GmbH mit günstigem Gewerbesteuerhebesatz) und professionelle Beratung entscheidend sind, um Steuern zu optimieren. Letztlich bleibt die 100%-Reduzierung eine theoretische Möglichkeit, die in der Praxis nur mit umfassendem Wissen und individueller Planung erreichbar ist.
Die These: Bis zu 100 Prozent Steuerreduzierung als Makler
Wenn du Makler wirst, kannst du deine Steuerlastung bis zu 100% reduzieren.
Das sag nicht ich, das ist eine These, die Maurice
Sprecher*in 2
breche
jetzt, so ist kein Ruf im Keller, kein Positionsverlust, kein Schein von Unternehmer sein.
Wer Podcast zeigt, es geht und der Firmenwerk bleibt da herzlich.
Sprecher*in 1
Willkommen zu unserem Podcast.
Ich bin ein Handelsvertreter, holt mich hier raus.
Der Finanzunternehmer Podcast und mit dabei, wie der Bastian Zimmermann und Maurice Tengler und Maurice Du hast echt weit ausgeholt, dass wir unsere Steuerlast um bis zu 100% reduzieren können.
Also ich meine die These, die musst du ja irgendwie jetzt belegen können.
Sprecher*in 2
Das hoffe ich, kriegen wir auch hin, dass das innerhalb der Podcast Folge funktioniert.
Aber damit wir jetzt nicht sofort direkt schon mit der Lösung um die Ecke kommen, macht es vielleicht erstmal Sinn erstmal allgemein alles erstmal einzuordnen, wie arbeiten überhaupt Makler, wie arbeiten Handelsvertreter, was für Möglichkeiten habe ich und um gleich schon mal den Disclaimer vorweg zu nehmen, dass sich in der Theorie natürlich als Handelsvertreter genauso in jeder x beliebigen Rechtsform in fast jeder zumindest.
Mein Unternehmen gestalten könnte.
Dass das aber in der Praxis doch sehr häufig nicht der Fall ist.
Und warum die meisten dann als Einzelunternehmer arbeiten müssen oder so in der Art, Ich glaube, das können wir auch alles erstmal in der Postcast Folge hier besprechen.
Also.
Großer Disclaimer damit ist nicht gemeint, Oh, jetzt wirst du Makler und jetzt hast du automatisch 100% weniger Steuern zu zahlen, weil ich glaube, wir wissen alle, selbst die Makler, die wir kennen, davon kriegen es 9599%, vielleicht sogar auch nicht hin, weil die auch alle keine Ahnung haben von Steuern.
Deswegen geht es in der Folge glaube ich zum einen darum, einmal was für Möglichkeiten hat man überhaupt und um den Rahmen überhaupt mal ein bisschen darzustellen, welche Möglichkeiten ich denn hätte, wenn ich es wollte.
Sobald ich Makler werde und dann nicht mehr gezwungen bin, durch die Hintertür gezwungen bin, weiter in einem Einzelunternehmen tätig zu sein oder irgendeine kleine GMBH Lösung 2.0 zu haben, die aber in Wirklichkeit eigentlich auch nicht so viel geiler ist.
Sprecher*in 1
Du kannst das jetzt aber mal vorweg.
Genau, du greifst aber jetzt schon vorweg.
Also das sind ja die aktuellen Möglichkeiten, die ein Versicherungsmakler ja alle hat, lass uns da doch einmal starten, also wie kann ein Versicherungsmakler sich heutzutage grundsätzlich erstmal aufstellen, also mit welcher Rechtsform welche, welche haben wir eigentlich alle zur Auswahl?
Sprecher*in 3
Vielleicht fangen wir ja dann erstmal mit den Leuten an, die sich aktuell noch im Handelsvertreterstatus befinden.
Welche Rechtsform da denn gewählt werden kann, um um das Mal einzuleiten, weil ich würde mal.
Behaupten, dass wahrscheinlich 80 oder 90% der Handelsvertreter da draußen nur die Einkommenssteuer kennen.
Warum Handelsvertreter im Einzelunternehmen gefangen sind und Steuern frustrieren
Und das liegt aus meiner Sicht daran, dass sie alle Einzelunternehmer sein müssen.
Warum?
Weil es eben am einfachsten ist, gegen den Einzelunternehmer auch Regression von Provision und so weiter durchzusetzen.
Ne, also das ist viel viel einfacher als mit einer anderen Rechtsform.
Es gibt aber auch Vertriebe, die ab gewissen Positionen auch die Möglichkeit anbieten anbieten, sich mit einer gmbh Lösung anzubinden.
Und vielleicht sollten wir auch hier einmal kurz die Problematik beleuchten, weil ich kann natürlich dann gewisse Vorteile der gmbh nutzen, wenn meine Provision eben da in diese juristische Person eben ausgezahlt wird, auf der anderen Seite sind wir aber wieder beim Thema Firmenwert, denn der wird ja nicht erhöht, wenn es eine reine Gewinnweitergabe.
GmbH ist also, das heißt, oben kommt die Provision rein und sie kommt zu mir als Gehalt wieder raus.
Aber ich habe ja niemanden der diese Hülle kaufen möchte, da dort ja eigentlich die Kunden gar nicht liegen, sondern die liegen immer noch bei meinem eigentlichen Handelsherrn, deswegen ist der Handelsvertreter als solcher in seiner steuerlichen Gestaltung schon sehr eingeschränkt aus dem Strukturvertrieb wo wir kommen.
Oder auch aus dem Handelsvertreterstatus kannten wir ja nur das Thema Einzelunternehmen und auch die Einkommenssteuer.
Und ich weiß nicht, wie es bei euch in den Standorten war, aber bei uns wurde das Thema Steuern extrem stiefmütterlich behandelt.
Also der einzige Steuerrat, den ich damals bekommen habe, war sehr viel Geld verdient, muss auch viel Steuern zahlen, ja genau verdient noch mehr Geld, also da habt ihr wahrscheinlich noch andere Punkte mitgegeben bekommen.
Ja und ich weiß nicht wann euch bei euch der Punkt gekommen ist, aber.
Das hatte ich, glaube ich, auch schon mal meiner Vorstellungsrunde erzählt, dass irgendwann ja der Punkt kommt, wo man wirklich die Umsätze stark steigert und dann das das Finanzamt um die Ecke kommt und sagt, Hey, das ist schön, dass du so viel Gewinn gemacht hast.
Jetzt in diesem Jahr Zahl doch mal fürs nächste Jahr auch direkt diese Gewinne voraus.
Wir unterstellen jetzt einfach mal, dass du auch hier weiter gesteigert hast.
Und das war für mich ein Punkt, der extrem frustrierend ist, weswegen ich dann auch angefangen habe, mich mit dem Thema weiter auseinanderzusetzen, natürlich in einem.
Rahmen, der mir damals möglich war.
Da habe ich nämlich dieses Buch hier entdeckt, nennt sich Steuernsteuern können wir auch mal kurz hier an der Stelle Werbung machen, und das habe ich mir dann im Urlaub mal durchgelesen, ja, während andere Leute am Strand liegen und Romane lesen et cetera, habe ich mir steuernsteuern reingezogen, ja, und das Cover sieht jetzt sehr trocken aus, ist aber der Inhalt nicht und das hat mir so ein bisschen die Augen geöffnet, dass ich dann angefangen habe zu hinterfragen, okay.
Ich glaub da stimmt ihr mir zu.
Einzelunternehmertum ist um ins in die Selbstständigkeit, in in, ins Unternehmertum rein zu starten aus meiner Sicht die beste Rechtsform warum?
Weil der organisatorische Aufwand halt sehr gering ist.
Und da man ja ein ein progressives Steuersystem hat, also am Anfang sehr niedrige Steuern hat, wenn man nicht viel Umsätze macht, natürlich auch sehr entgegenkommend, wenn man jetzt in den ersten Jahren ne wenn ihr immer eure ersten Geschäftsjahre betrachtet waren die ja.
Höchstens wahrscheinlich jetzt nicht irgendwo im sechsstelligen Bereich.
Und dann würde ich sagen, ist das Einzelunternehmertum, um sich daran zu tasten, reinzuschnuppern.
Natürlich super attraktiv, bringt auf der anderen Seite natürlich aber auch Probleme mit sich, beispielsweise wir hatten ja viele Nebenberufler, also Leute, die eigentlich einen Hauptjob hatten und im Nebenberuf bei uns gestartet haben, die haben natürlich dann die Thematik, sie haben ja in ihrem Haupteinkommen schon einen Steuersatz sozusagen freigeschaltet, der. 3040% beträgt und verdienen jetzt in ihrer nebenberuflichen Selbstständigkeit, was aber beides in das gleiche Thema einzahlt, nämlich
die Einkommenssteuer.
Neue Umsätze obendrauf geschaufelt und haben sich dann am Ende gewundert, dass davon eigentlich gar nichts übrig geblieben ist.
Das war immer sehr frustrierend.
Du hast jetzt die Partner motiviert, die haben auch gute Umsätze gemacht, weil wer berufstätig ist, hat ja auch in der Regel ein berufstätiges Umfeld, verdienen gute oder produzieren gute Umsätze und geben dann davon.
Die Hälfte direkt wieder ab, weil sie eben einfach auf ihre Haupttätigkeit obendrauf ihre Umsätze packen und nicht wie der Hauptberufler, der erst mal bei 0 anfängt und überhaupt ja erst mal ab 14000€ dann anfängt Steuern zu zahlen.
Das sind so Punkte wo ich sagen muss, die sind mir damals extrem negativ aufgefallen und auch kaum jemand hat sich mit dem Thema Gewerbesteuer, Körperschaft, Holding, Strukturen, ja das sind alles Fremdwörter für uns gewesen.
Habt ihr da andere Erfahrungen gemacht in euren Standorten mit dem Thema Steuern?
Sprecher*in 1
Wer viel Geld verdient, muss viel Steuern zahlen.
Also den, den Slogan habe ich auch damals mitgenommen gehabt.
Sprecher*in 3
Sehr gut und.
Sprecher*in 1
Kann sich darum streiten, ob das das so sein soll oder so ist.
Natürlich ist das System darauf ausgelegt, aber ich denke mal wenn man früh genug eine vernünftige.
In Schulungen Informationen zu diesem Thema bekommt, dann kann man auch früh genug auch gegensteuern und aktiv sein, sein Geld, sein verdientes, seine verdiente Provision steuern.
Wie du das da schön in deinem Wording dann halt auch hast.
Ja, aber weiter Erfahrung habe ich jetzt keine gemacht, Maurice.
Sprecher*in 2
Ich hab auch noch ne lustige Story zu den Steuern und zwar da war ich schon längst Makler, das war glaub ich so mein erstes oder zweites Maklerjahr und dann hatte irgendeiner aus meinem Team, ich weiß nicht mehr wer genau.
Ich weiß zwar aus welchem direkten Bereich es kam, aber ich weiß nicht mehr wer wer der genaue.
Wer die genaue Person war, die, die das eingeleitet hat von meinen Leuten, aber einer hatte ein Anwerbungsgespräch mit einem aus unserem ehemaligen Vertrieb, die kannten sich irgendwoher und der wollte, den hat wie waren wir was zusammen essen, was trinken und so weiter und dann hat mein Vertriebspartner.
Diesem Partner, also dieser Person aus unserem ehemaligen Vertrieb, der ist dort stand, nee, der ist dort, ich würde sagen, glaube ich so Teamleiter oder sowas gewesen, Senior Berater, Teamleiter, den wollte er anwerben und dann hat er ihm erzählt, unter anderem, das war ein Thema von ganz, ganz vielen, natürlich über dir gesprochen hat und hat vor allen Dingen darüber gesprochen, was sich halt steuerlich bei ihm inzwischen geändert hat, seitdem er jetzt ein richtiger Unternehmer ist, der alle
verschiedenen Rechtsformen, Holding, Konstrukt und alles was man so halt legal machen kann in dem Land, hat ihm davon erzählt und was allein zu.
Selbst wenn du genau das gleiche verdienen würdest, im Vertrieb wie in der Maklerschaft und du immer die gleichen Promillesätze hättest immer 1 zu 1 einen selben Euro du allein dadurch, dass du ja viel viel mehr steuerlich gestalten kannst, du trotzdem mehr netto in deinem Portemonnaie hättest, dein Leben lang und hat das dann alles so erklärt und und welche Möglichkeiten und dass man effektiv auch unter 10% ganz easy kommt, ohne ohne viele illegale Tricks oder Grauzonen oder was die Leute immer
Horizont-Erweiterung: Warum Führungskräfte Steuergestaltung oft kleinreden
denken, wenn sie es nicht verstehen, weil die denken ja dann immer automatisch, es kann ja auch illegal sein.
Naja, wie auch immer, lange Rede kurzer Sinn.
Die Person die angeworben werden sollte, die ist dann zurück zu seiner Führungskraft gegangen, zum Standort, zum Büroleiter und hat sich mit dem dann unterhalten und der Büroleiter hat dann zu diesem, Ich glaube Teamleiter oder sowas dann gesagt, Hey das ist alles Blödsinn, das macht gar keinen Sinn, weil guck doch mal, wenn du irgendwann Immobilien finanzieren möchtest du irgendwann eine Immobilie kaufen möchtest, dann guck doch die Bank und die Finanzierung ob du überhaupt steuern zahlst, weil
wenn du keine Steuern zahlst kriegst du auch keine Finanzierung sind.
Ist doch total logisch, du kleiner doofer Senior Berater, Teamleiter also in dem.
Sprecher*in 3
Sinne wie dumm.
Sprecher*in 2
Wie dumm du, wenn du keine Steuern zahlst.
Wenn du keine Steuern zahlst, kannst du keine.
Sprecher*in 3
Finanzen bist du nicht dumm?
Sprecher*in 2
Dann bist du richtig dumm und dann dachte ich, ah, interessant wusste ich gar nicht, dass das so, dass das so geregelt ist.
Naja, und dann haben wir uns danach mit dem nochmal unterhalten und der hat dann selbst gemerkt, wie hoch seine Führungskraft eigentlich ist und dass das total Quatsch ist.
Dann konnte er seine Führungskraft nicht mehr ernst nehmen, da gab es noch ganz ganz viele andere Sachen, natürlich, die da noch zu beigetragen hat, aber das war so eine Sache von vielen, was in Mindset halt in diesen vertrieben teilweise rumgelaufen wird.
Also da musste ich so.
Da hab ich mir gedacht, Mensch, ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll.
Also ich hab erst überlegt, Mensch, holst du die Führungskraft auch mit, hab ich so gedacht, eigentlich hab ich das Gespräch.
Sprecher*in 3
Lieber nicht.
Ja, das ist lieber nicht, aber das ist schön, aber die Geschichte passt perfekt, wenn das 1.
Kapitel heißt auch warum sie noch nicht reich sind, und das ist einer der Gründe dafür, ne.
Deswegen, ich kann dieses Buch nur empfehlen, warum sie noch nicht reich sind, weil das kann sich ja jetzt mal jeder Fragen, der auch schon sechsstellige Umsätze als Einzelunternehmer, Handelsvertreter generiert.
Wieviel Wohlstand habe ich denn damit eigentlich aufgebaut?
Und wenn man sich dann mal wirklich die Zahlen anguckt, dann kann man sich auch die Frage stellen, ist es nicht vielleicht sogar besser, in ein Angestelltenverhältnis zu gehen, wo ich einfach vielleicht sogar ein niedrigeres Brutto habe, aber dadurch, dass ich weniger Steuern zahle oder auch?
Weniger sonstige Ausgaben habe dann am Ende trotzdem netto unterm Strich bei mehr Einkommen rauskomme.
Also das war so eine Thematik, die ich damals festgestellt habe und dann natürlich mich weiter damit beschäftigt habe.
Ich glaube, wir haben jetzt keinen Punkt vergessen, der auf Handelsvertreterseite hier noch wichtig wäre, deswegen können wir ja mal dazu übergehen, welche Möglichkeiten es eigentlich gibt, sich als Makler mit dem Thema Steuern zu beschäftigen und.
Da würde ich jetzt mal meine persönliche Meinung reinschmeißen.
Aber ich glaube, wenn jemand auch in der Maklerschaft erst mal rein startet, ist nicht, dass es ist nicht das verkehrt ist.
Das ist auch nicht verwerflich, erst mal als Einzelunternehmer zu starten.
Wenn du es aber natürlich in der Vergangenheit geschafft hast, auch schon als Handelsvertreter, wo ja die, ich sag mal, die Rahmenbedingungen viel schwieriger sind, weil du hast niedrigere provisionssätze, du hast eine höhere Steuerlast, du hast Widrigkeiten wie schlechten Ruf, was wir alles schon beleucht haben und du hast es trotzdem geschafft, sechsstellige Umsätze zu schreiben, dann würde ich mich jetzt mal weit aus dem Fenster lehnen und unterstellen, dass du es auch schaffen wirst, in der
Maklerschaft sechsstellige Umsätze aufwärts zu schreiben und.
Und ab diesem Punkt ist es auf jeden Fall aus meiner Sicht extrem sinnvoll, hier als Vehikel eine Kapitalgesellschaft zu verwenden, welche das dann letztendlich ist, muss man im individuellen Fall natürlich prüfen, aber fangen wir doch mal an mit der gängigsten und bekanntesten, und das ist die gmbh, was können wir darüber unseren Zuhörern mitgeben, was für sie von Relevanz sein könnte?
Sprecher*in 2
Also erstmal wie gesagt, als Handelsvertreter hatten wir jetzt festgestellt, ist es eigentlich als Handelsvertreter genauso möglich jede x beliebige Rechtsform zu haben.
Der Grund, dass ich es nicht kann ist, weil die Vertriebe es nicht möchten, Regress und alles was du schon erzählt hast Basti genau richtig und wenn wir das jetzt bei Maklern angehen ist auch wichtig festzuhalten wie gesagt, nur weil ich Makler bin, ist das nicht wieso ein Zaubertrick und ich zahle auf einmal keine Steuern mehr, sondern es ist dich zwingt jetzt keiner mehr dazu welche Rechtsform du bist und die gängigste Rechtsform ist natürlich bei den meisten jetzt zu sagen, ich Gründe eine
GmbH oder starte halt erstmal mit einer ug.
Die GmbH-Lösung: 30 Prozent Steuern und Haftungsschutz
Ist ja im Endeffekt das Gleiche und fangen jetzt an fangen jetzt fangen jetzt an statt 45% Grenzsteuersatz bei 30% steuern auf jeden weiteren zusätzlich verdienten Euro zu sein, das ist schon mal ganz okay würde ich sagen, jetzt nichts worauf ich jetzt Lust hätte was in meiner Welt zumindest jetzt erstrebenswert ist.
Aber wenn man bislang nur 45% gewohnt war, ist das natürlich erstmal toll zu denken.
Oh, jetzt habe ich nur noch 30% Steuern, im Endeffekt GmbH.
Was ändert sich dadurch?
Ich hafte halt nicht mehr persönlich, das heißt also wenn ich irgendwie verklagt werde oder sonst was ich jetzt nicht irgendwie nicht mehr als ordentlicher Kaufmann im Sinne eines Geschäftsführers gearbeitet habe, dann haftet halt die Gesellschaft für mich und ich hafte nicht privat, habe nur 30% nur in Anführungszeichen steuern und.
Habe natürlich dann auch mehr Möglichkeiten irgendwann mal wenn ich es verkaufen will, ist es halt leichter Gelder einzusammeln, wenn man da jetzt potenzielle Investoren mal reinholen will und all solche Geschichten aber im Großen und Ganzen ist nur eine GmbH, das heißt Ich bin 100% Gesellschafter darüber und habe jetzt eine GmbH nur eine alleinige GmbH Lösung halt auch noch nicht das große Ganze, da fehlt noch ein bisschen.
Drumherum, da, drüber dadrunter, links, rechts davon, da gibt es noch viel, was man machen kann, um es doch auch noch mal sinnvoller zu gestalten.
Sprecher*in 3
Aber fangen wir doch mal mit der GmbH trotzdem an, weil das ist ja für viele der erste Gedanke und dann können wir die nächsten Stockwerke draufsetzen, würde ich sagen, weil vielleicht sollten wir auch erstmal einmal die Thematik klären, wie diese 30%, die man immer hört, die eine GmbH zahlt, das sind ja nicht immer. 30% das ist ja auch so ein Irrglaube, und das liegt aber auch daran, dass die Wenigsten, die Einzelunternehmer waren, ja überhaupt mal das Thema Gewerbesteuer freigeschaltet haben.
Dafür muss man ja auch erst mal erst gewisse Gewinngrenzen freischalten, dann kriegst du als Belohnung on top zur Einkommensteuer kriegst du noch die Gewerbesteuer freigeschaltet.
Und dann fragen sich immer die Leute, wie funktioniert das eigentlich?
Gewerbesteuer heißt ja in dem Fall nur bis zu einem Hebesatz von 400 Hebesätze, um das vielleicht kurz zu erklären.
Jede Gemeinde, in der man sein Unternehmen gemeldet hat, ob es ein Einzelunternehmen ist oder eine GmbH oder eine Genossenschaft, wie auch immer, ist ja irgendwo ansässig und dann könnt ihr im Register, dann könnt ihr einfach googeln, gewerbesteuerhebesatz könnt ihr gucken wie hoch der in eurer jeweiligen Gemeinde ist und bis 400, also bis zum Faktor 400%.
Wird die Gewerbesteuer einfach genommen und bei der Einkommenssteuer dann auf der anderen Seite abgezogen?
Das heißt, es könnt ihr 1 zu 1 gegenrechnen, das erhöht eure Steuerlast dann effektiv nicht, es wird dann nur einfach aufgeteilt zwischen Finanzamt und der Stadt, in der ihr wohnt, dass die auch was davon abhabt wenn ihr einen guten Umsatz, einen guten Gewinn am Ende des Jahres erwirtschaftet habt.
Das heißt hier, als Einzelunternehmer habt ihr natürlich Nachteil, wenn ihr wie ich in einer größeren Stadt wart, wo dann der Gewerbesteuersatz über den 400 ist, dann zahlt ihr nämlich mehr Steuern als ihr hättet eigentlich tun müssen.
Erster, ich sag mal Gestaltungsspielraum aus meiner Sicht ist dann eine Verlegung des Gewerbes in eine andere Stadt mit einem günstigeren Gewerbesteuerhebesatz.
Es gibt ja auch so gewerbesteueroasen, kann man ja auch mal googeln, die dann irgendwo in Brandenburg oder in Thüringen sind, ja wo auch eine, habe ich mal in der Doku gesehen, ja, also.
Wo auch eine deutsche Bank irgendwie 12 Briefkastenfirmen hat, da weißt du auch schon warum.
Aber als gmbh habe ich natürlich die Möglichkeit, mir erst mal anzugucken, wie setzt sich die zusammen und die setzt sich zusammen aus 15% Körperschaftssteuer, die ist fix, darauf kommen auch noch mal der Soli, weil der wird ja nicht überall abgeschafft, sondern eben nur partiell, den darf man hier natürlich noch weiter zahlen und.
Gewerbesteueroasen, Geschäftsführergehalt und Umfirmierungsschwelle
Und die Gewerbesteuer je nach Hebesatz.
Das heißt, ich kann natürlich mit meiner GmbH auch über 30% Steuerlast liegen.
Ich kann aber auch drunter liegen, wenn ich meinen Standort entsprechend wähle und ich weiß nicht, ob ihr das auch gelesen habt, aber es ist ja gerade in der Diskussion, dass die Körperschaftssteuer in den nächsten Jahren gesenkt werden soll, das heißt in in Schritten ab 2028 bis 2032, dass sie nur noch 10% beträgt, was natürlich eine Entlastung für alle Unternehmen.
Bedeuten würde.
Und dann wäre der Vergleich nicht mehr, ich sag mal im Durchschnitt 30% zu 45% in der Spitze, sondern 25% zu 45%, das heißt allein, und das ist jetzt noch keine krasse Gestaltung, aber allein durch den Wechsel von Einzelunternehmen zu GmbH spare ich mir dann schon knapp 20% Steuerlast, obwohl ich exakt das gleiche gemacht habe.
Zur GmbH würde ich noch ergänzen, während ich ja als Einzelunternehmer mit.
Mir eine Privatentnahme aus meinem Konto entnehme, die kann ich nirgendwo steuerlich geltend machen.
Korrigiert mich gerne, wenn ich falsch liege, aber das nehme ich einfach privat raus, fertig ist das Thema in der gmbh würde ich das ja anders gestalten, hier würde ich mir natürlich ein Geschäftsführergehalt auszahlen und dieses Geschäftsführergehalt, in welcher Summe es auch immer ist, kann ich aber auf gmbh Seite natürlich zu 100% bei der Steuer gegenrechnen, was natürlich das Gehalt hier extrem attraktiv macht.
Weil, und das ist der große Unterschied zum Einzelunternehmer, privatentnahme nullgestaltungsmöglichkeit geschäftsführergehalt vielgestaltungsmöglichkeit, weil ich kann ja natürlich extrem viele Bausteine, die der Staat mir zur Verfügung stellt, wie im Sachbezug oder ähnliches, kann ich natürlich nutzen, um hier einfach private Ausgaben auch auf die geschäftliche Ebene zu bringen oder einfach durch, anstatt mein netto einfach zu erhöhen.
Packe ich mir gewisse steuerfreie Bausteine dazu und habe das trotzdem auf der anderen Seite abgesetzt.
Aber in meiner privaten Sphäre ohne Steuern einfach aus dem Unternehmen rausgezogen.
Jetzt habe ich viel geredet, habt ihr noch Ergänzung zum Thema gmbh oder wollen wir schon zum nächsten Stockwerk weitergehen?
Sprecher*in 2
Also ich muss nicht länger über Gmb Hs reden, weil ich also.
Sprecher*in 3
Macht mich wütend.
Sprecher*in 2
Ob ich 30% zahle oder am Ende 25 auch 20 wäre noch absoluter Mist.
Also das ist nichts, was ich anstrebe.
Und da gibt es auf jeden Fall bessere Wege.
Sprecher*in 3
Naja, aber da muss man auch dazu sagen.
Bevor wir zu deinen Strategien kommen, das ist auch etwas eine GmbH kannst du bei nahezu jedem Steuerberater beraten lassen, das ist kein Hexenwerk, das ist etwas was die breite Masse, weil es halt die gängigste Rechtsform ist.
In der Körperschaft ist es etwas, wo du immer einen Steuerberater findest, weil Steuerberater zu finden ist auch ein Thema, über das wir auf jeden Fall sprechen sollten, Einzelunternehmer.
Gar kein Problem.
Gmbh gar kein Problem.
Umso komplexer, desto weniger Auswahl gibt es hier natürlich, aber was würdet ihr sagen, ab welcher, ja ab welcher Gewinnsumme, ab welchem Umsatz lohnt sich denn vom Einzelunternehmen in die gmbh umzufirmieren?
Sprecher*in 1
80000 Maurice hat 60.
Sprecher*in 2
Ich kenne jetzt gerade nicht, ich kenne jetzt gerade nicht den ab, dann wo du halt durchschnittlich pro verdienten Euro.
In der gmbh weniger zahlen würdest als im progressiven Steuersatz, weiß ich habe jetzt gedacht bei 60 70000 oder so was liegst du durchschnittlich bei über 30% weiß ich nicht, müsste ich jetzt nachgucken, kann sein, dass es inzwischen 80 sind, kann sein, dass es 70 sind, ist jetzt auch nicht so wichtig, aber guck einfach in deinen Grenzsteuersatz in die Tabelle und guck wo du durchschnittlich.
Progressiv auf dein Einkommen jetzt pro Euro 31% zahlen würdest, dann bist Du Jade facto mit 30% in einer GmbH günstiger, wenn es eine GmbH überhaupt sein muss.
Sprecher*in 1
Was kann es denn alternativ sein, lieber Maurice?
Also ich meine die nächste, was wäre die nächste Evolutionsstufe?
Sprecher*in 2
Also es ist am wichtigsten, überhaupt erstmal zu verstehen, wo Steuergestaltung überhaupt anfängt und die meisten Leute denken immer, steuergestaltung bedeutet, ich kann einfach Dinge absetzen, das heißt ich geb 2€ aus und Krieg n Euro wieder oder ich hab.
Ja, also die Leute denken halt einfach dadurch, dass ich halt einfach Dinge ausgebe, spare ich steuern.
So, das stimmt aber nicht.
Du kannst auch Steuern sparen, indem du einfach Geld investierst und aus 1,1 0€ am Ende machst und kannst trotzdem Steuern sparen.
Es gibt viele Wege, aber in erster Linie geht es erstmal darum zu verstehen, dass der Gesetzgeber ja aus einem gewissen Grund ganz viele verschiedene Rechtsformen ins Leben gerufen hat, die alle unterschiedliche vor und Nachteile haben und Steuergestaltung ist eben nicht nur.
Nur Steuerrecht zu verstehen und zu einem Steuerberater hinzugehen, der mir sagen kann, was welche Rechtsform steuerlich kann, sondern es ist vor allem auch sehr viel juristisches Verständnis, sozialversicherungsrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, GmbH.
Recht und alle möglichen Rechtsformen, also sehr viel Juristerei, und es geht in der Steuergestaltung einfach zum einen darum, die Vorteile der jeweiligen Rechtsform mitzunehmen, aber die Nachteile zu eliminieren durch geschickte.
Juristische Gestaltung das ist das eine und das andere ist zu überlegen, jeder Ausgabe der richtigen Identität zuzuordnen, also als Beispiel, du hast eine Ausgabe, die kann man in einer GmbH vielleicht nicht absetzen, aber sie lässt sich als Beispiel in einem Verein oder in einer Genossenschaft oder in einer Stiftung absetzen für bestimmte Zwecke, weil jede Rechtsform, jede Firma von dir auch wieder einen anderen Geschäftszweck hat und generell auch eine andere gesetzliche Ausrichtung hat,
während eine GmbH zum Beispiel gesetzlich der Gewinnerzielung oder verpflichtet ist, hat zum Beispiel eine Genossenschaft gar keine Gewinnerzielungsabsicht.
Wo es hingegen um die Förderung ihrer Mitglieder geht, um mal so ein paar Beispiele aufzuzählen, dann ist richtige Steuergestaltung eigentlich, ich habe eine bestimmte Ausgabe oder ein Investment oder irgendwas, was ich tätigen will, und dann muss ich überlegen, in welcher meiner verschiedenen Identitäten, also in Identität, meine ich jetzt Rechtsform.
Die ich habe zur Auswahl, wo ordne ich diese Ausgabe jetzt ein, damit es per Gesetz plötzlich anerkannt ist, während es in einer GmbH oder im Einzelunternehmen zum Beispiel nicht abgesetzt werden kann.
Einstieg in die Genossenschaft: Mitgliederförderung statt Gewinnerzielungsabsicht
Und das ist erstmal wo normale Steuergestaltung jetzt mal so das Einmaleins, bevor man jetzt richtig die krassen Sachen macht, erstmal drin anfängt und dann merken die ersten schon mal ah okay, was können denn so Stiftungen, was können denn so?
Genossenschaften, Vereine, was gibt es denn da überhaupt für Möglichkeiten?
Merke ich erstmal so bei der Genossenschaft, um jetzt mal uns von unten nach oben hochzuarbeiten, dass eine Genossenschaft im Endeffekt eigentlich alles kann, was eine GmbH auch kann, aber im Umkehrschluss eine GmbH nicht alles kann, was eine Genossenschaft kann, so als Beispiel eine Genossenschaft ist in der Lage ihre Mitglieder zu fördern, sie hat den obersten Zweck den in der Satzung festgelegten Zweck die Mitglieder zu fördern, was Halt in der Satzung.
Der Gegenstand ist und der Zweck, um diesen Zweck halt zu erreichen und kann dann im Rahmen von 1 Genossenschaftsgesetz die Mitglieder fördern, in ihrer Wirtschaft, in sozialen Bereichen, kulturellen Bereichen und all diese Dinge werden durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb miteinander, also ich bin zum Beispiel ein Mitglied in dieser Genossenschaft oder meine GmbH ist ein Mitglied in dieser Genossenschaft und durch diesen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb untereinander können die Gewinne,
die dabei erzielt werden, benutzt werden, um die Mitglieder nach dem, was in der Satzung festgelegt ist, zu fördern, zum Beispiel.
Beispiel, in dem irgendwelche Vergünstigungen stattfinden in Form von Hey, hier ist Wohnraum, den wie unseren Mitgliedern zufällig sind das jetzt alles Gesellschaften, die du selbst kontrollierst oder du selbst als Privatperson bist da mit drin und so weiter als Beispiel und den jetzt vergünstigt an die Mitglieder zur Verfügung stellst.
Das können Mitgliederreisen sein, das können Sachen sein wie ein Auto für die Gemeinschaft anzuschaffen, was dann ohne Fahrtenbuch und ohne 1% Regelung genutzt werden kann.
Wenn man es richtig macht, wie gesagt, es ist kein geldwerter Vorteil, es ist keine verdeckte Gewinnausschüttung, wenn man es falsch macht, wie es auch das machen gefühlt in meiner Wahrnehmung 90% aller Menschen trotzdem falsch, aber es geht, wenn man weiß wie und hast damit auf jeden Fall schon mal die Möglichkeit, wenn du so in verschiedenen Schichten und Sphären denkst, dass du jetzt merkst, okay ich kann, wenn ich es richtig anstelle, einen sehr großen Teil meiner sonst in meiner privaten
Identität anfallenden Kosten schon mal in meine betriebliche Sphäre reinbekommen.
Und sie dort deklarieren als Betriebsausgabe mit der richtigen Ausgestaltung.
Das ist schon mal ein Ansatz, jetzt aber auch zu den Nachteilen, und das sind Dinge, die man halt juristisch eliminieren muss, wenn man weiß, wie das funktioniert.
Jetzt kann man sagen, ja, wenn das so toll ist, warum machen das denn dann nicht alle, der Punkt ist, Genossenschaften haben, solange man die Lösung nicht kennt, einen Nachteil, und zwar jedes Mitglied hat eine Stimme, das bedeutet also, wenn du da 3 Personen drin hast, egal ob du 1000000, ob wir 3 Gründe Genossenschaft ich.
Ich investiere 1000000 ihr investiert alle jeweils nur 10€, dann habt ihr trotzdem genauso viel zu melden wie ich, obwohl ich mehr investiert habe, was in der GmbH ja nicht der Fall ist.
Tendenziell kann man also überstimmt werden von anderen, wenn man das nicht gelöst bekommt.
Und jetzt fängt in der Gestaltung aber an, wie kriege ich es hin, dass ich trotzdem jederzeit die Kontrolle behalten kann, auch wenn theoretisch mehr da sind, die mich alle überstimmen können und ohne das jetzt im Detail zu erklären, weil dafür ist die Podcast Folge nicht da und?
Für die Handelsvertreter hier, ihr habt ja alle so teilweise sicherlich tolle Führungskräfte, die sich ja so gut unternehmerisch auskennen, dann geht doch mal zu eurer Führungskraft und fragt sie doch mal, wie man noch mehr Gewinn machen kann mit dem gleichen Umsatz, weil dafür sind doch Führungskräfte schließlich da, um euch zu zeigen, wie ihr mehr gewinnen, mehr Umsatz machen könnt, unternehmerisch erfolgreich werden könnt, falls nicht, dann seid ihr vielleicht an der falschen Stelle und
solltet euch doch an andere Personen wenden.
Basti will gerade was sagen, das sieht so aus, als würde mir ins Wort.
Sprecher*in 3
Fallen ich möchte da kurz eine Anekdote zu erzählen, weil das gerade perfekt reinpasst.
Bei uns in der Struktur kam damals nämlich auch dieses Thema auf, Steuergestaltung, Genossenschaft etc.
Pp.
So und das wurde dann propagiert, als ist ja auch eine gängige Meinung, die es zu dem Thema gibt, aber das ist alles, das ist kriminell, da klicken praktisch schon die Handschellen, wenn du sowas machst etc.
Pp.
Nur Einzelunternehmer ist die beste Rechtsform so das war die die Message die die raus gesendet wurde.
Das interessante daran war, wir machen ja hin und wieder auch mal ein bisschen Background Recherche, was sich herausstellte.
Diese Person war eine der höchsten Führungskräfte der höchsten Position mit über 1000 Partnern, ich glaube, mehr muss man dazu nicht sagen, der das propagiert hat und er hat einen Coach, ein Coach der auch ein Coaching Unternehmen hat, von dem er und seine Führungskräfte sich coachen lassen und.
Und dreimal dürft ihr raten, welche die Rechtsform dieses Coaches war, ja der ja laut seiner Aussage aufgrund dieser Rechtsform schon längst im Gefängnis sitzen müsste.
Es war eine Genossenschaft, um es zu spoilern, ihr könnt aber auch gerne im Internet mal recherchieren oder auf was bekommen und das ist für mich immer so der der Gipfel der Ironie, weil in den eigenen Vertrieb werden halt einfach Sachen Reingegeben, die man aber selbst weil wenn man diese Person Google.
Dann wird man eben auch feststellen, dass diese Person selbst Inhaber einer Holding gmbh ist und einer operativen gmbh, obwohl ja, da stelle ich mir die Frage, warum das so ist, obwohl ja laut Aussage dieser Person die Einzelunternehmung die beste Rechtsform mit Abstand in Deutschland ist.
Da fragt man sich ja auch, warum nicht Mercedes Benz etc.
Pp.
So organisiert sind.
Das hat aber andere Gründe, ja.
Aber das fand ich sehr interessant, weil auf der einen Seite Wein trinken und Wasser predigen ist ja etwas, was wir schon häufiger festgestellt haben, aber jetzt habe ich dich unterbrochen, du kannst gerne die nächste Etage auf die Holding draufpacken, was gibt es noch für Rechtsformen?
Sprecher*in 2
Genau.
Also ich wollte eigentlich jetzt nur noch mal abschließen, um einen Haken ranzumachen bei bei Genossenschaften als Beispiel, da trennen sich ja halt die Meinung selbst.
Auch bei Steuerberatern trennen sich die Meinung, du musst auch wissen, wenn du 10 Steuerberater fragst, kriegst du 10 verschiedene Antworten, logisch.
Aber oder 11?
Sprecher*in 3
Genau, wenn man sich.
Sprecher*in 2
Jetzt aber mal anguckt, wie ist das Gesetz eigentlich zu verstehen, dann hilft es ja immer, ganz große Experten, Juristen, die sich halt auf bestimmte Themen fokussiert haben, mal heranzuziehen, um sich mal einfach die Kommentare, also es gibt immer Kommentare und Interpretationen zum Gesetzestext und was ich mich zum Beispiel stark eingelesen habe, ist ein Kommentar von Lang Weidmüller oder von Professor Dr. Beutin.
Volker Beutin so, so heißt er richtig, und da habe ich mir mal die genauen Interpretationen zu den verschiedenen Gesetzestexten angesehen und ich kann euch sagen, wenn ihr mal mit einem Finanzgericht irgendwie tatsächlich irgendwann mal Stress bekommt, weil irgendwie das Finanzamt euch irgendwas unterstellt hat, verdeckte Gewinnausschüttung oder sonst was, dann geht das irgendwann zum Finanzgericht hoch, dann machen die Finanzgerichte auch nichts anderes, als sich auf diese Literatur zu
beziehen.
Wir haben natürlich ihre eigenen.
Ihr eigenes Verständnis, alles, was sie selbst kennen, wissen aber Sie beziehen sich auch immer in ihren Begründungen, in den Gesetzestexten, auf Interpretationen in der Literatur.
Dann kann man sich ja mal angucken, was diese Juristen dazu sagen und wie sie das Genossenschaftsgesetz interpretieren, und wenn du keine Lust hast, dir das alles durchzulesen, dann frag doch einfach mal irgendeine ki, sag mal, hey, gib mir mal eine Zusammenfassung, was so die Kernaussagen sind.
Dieser Literatur und was ich damit kann, wo häufige Fehler passieren, was die meisten aber darin missverstehen und wie man es eigentlich richtig macht.
Und dann gibt es natürlich auch Steuerberater, die sich darauf auch eben fokussiert haben, eben genau diese Rechtsform zu beherrschen.
Und das habe ich damals gemacht.
Da habe ich gemerkt, Boah, da gibt es echt coole, spannende Möglichkeiten und so kann man dann halt aber auch in der Juristerei, also dieses Thema jetzt mit der Kontrolle, weil wenn man sich jetzt mal anguckt, die ganzen Volks und Raiffeisenbanken, die ja auch alle Genossenschaften zum Beispiel sind, oder die ganzen Wohnungsbaugenossenschaften.
Sprecher*in 3
Oder die DATEV, die auch jeder benutzt.
Sprecher*in 2
Steuerberater dann denkt man so.
Ja, ich bin auch Mitglied in einer Volksbank, ich bin auch Mitglied, keine Ahnung wo überall und ich habe nicht, obwohl ich jetzt vielleicht in einer Genossenschaftswohnung lebe, habe ich jetzt nicht irgendwie die Möglichkeit, dass ich jetzt irgendwie bei der nächsten Reise irgendwie bestimmen kann oder was mit dem Geld passiert.
Also ich werde vielleicht mal eingeladen, aber irgendwie habe ich doch irgendwie keine Kontrolle und dafür gibt es Lösungen ich.
Wie gesagt, kann man schnell einfach machen, weil wenn man sich jetzt so Gestaltung anguckt.
Gestaltung ist nicht immer nur, wie ich ganz anfangs gesagt habe, ich investiere jetzt in Euro und kriege jetzt die Hälfte zurück durch den Trick, Gestaltung fängt schon da an einfach die richtige Rechtsform zu wählen um noch mal auch ein Beispiel zu nehmen, wenn Du ins Körperschaftssteuergesetz schaust, dann siehst du zum Beispiel, dass Vereine und Genossenschaften von der Steuer befreit sind.
Wenn du Wohnraum vermietest an deine Mitglieder, das ist kein Hack, das ist keine Grauzone, das wird dir jeder Steuerberater bestätigen können, wenn du ins Körperschaftssteuergesetz Reingehst, siehst du, Genossenschaften und Vereine sind von der Körperschafts und Gewerbesteuer befreit, wenn sie zu mindestens 90% an ihre Mitglieder Wohnraum vermieten, das.
Das wird dir jeder Steuerberater bestätigen.
Warum raten aber trotzdem so viele dann zu einer Vermögensverwaltenden GmbH.
Warum raten so viele, es doch privat zu halten?
Ganz einfach weil der normale Steuerberater, der sich nicht juristisch auskennt, der denkt dann ja, wer will denn aber einen steuerfreien Wohnraum haben, wenn die Mieteinkünfte steuerfrei sind und auch nicht 10 Jahre warten muss, um eine steuerfreie Veräußerung hinzubekommen, wenn doch jeder Mieter mir dann auf der Nase herumtanzt und eine Stimme hat und mich jederzeit überstimmen kann und ich dann gar keine Kontrolle mehr habe?
Das denkt der, der keine Ahnung hat.
Ja.
Wenn du aber weißt, wie du diese wie gesagt, die Gestaltung ist Steuerrecht zu nehmen, das Steuerliche das eine aber ist mit Juristerei die Nachteile zu eliminieren, ganz viele Sachen zu kombinieren und dann merkst du auf einmal, wo ist ja voll geil, warum halte ich denn meine Immobilien in der Vermögensverwaltung GmbH wo ich 15% Steuern zahle statt 0 und wo ich.
Steuerfreier Wohnraum und Immobilien-Hacks in der Genossenschaft
Ja, und wo ich nicht mal, wo ich nicht mal die Immobilie steuerfrei verkaufen kann, nach 10 Jahren, das kann ich in einer Genossenschaft jederzeit nicht, auch nicht nach 3 Jahren, nicht nach 10 Jahren, jederzeit, wenn es privater Wohnraum ist, dann denke ich mir so okay ist ja schon mal eine Idee, ja, und das sind nur ich will jetzt, wie gesagt, wir können jetzt stundenlang drüber reden.
Vielleicht ist ja deine Führungskraft schlau genug, um dir als Unternehmer, das habe ich mir eine Führungskraft vorgestellt, die mir zeigt, wie ich unternehmerisch besser werden kann.
Falls nicht, würde ich überlegen, ob meine Führungskraft jetzt wirklich so die Hilfe ist.
Die nächsten Jahre in unternehmerischer Sicht aber gibt es ja noch ganz viele andere Punkte, was eine Führungskraft gut machen kann, jedenfalls würde ich sagen, machen wir da einen Haken dran und gucken mal, was gibt es denn noch für Möglichkeiten und Basti, du hast ja eben über Gehalt gesprochen, zum Beispiel, was kann man Gehalt machen, das sind Gehaltsbausteine hier die eine Sache.
Aber was man zum Beispiel auch machen kann, ist, dass man jetzt sagt, Ich kriege sogar ein Gehalt von 100, vielleicht sogar 200000 komplett steuerfrei ausgezahlt.
So, das kann man indirekt steuerfrei ausgezahlt, so wie kann man das zum Beispiel gestalten, wenn man jetzt sagt, Hey, ich habe jetzt als Firma zusätzlich jetzt noch eine Stiftung gegründet, zum Beispiel eine gemeinnützige, man kann auch mit Liechtenstein, also ich bin zum Beispiel ein riesen Liechtenstein Fan, was Stiftung angeht, weil man da im Satzungsrechner viel, viel flexibler ist.
Aber bleiben wir erstmal bei Deutschland.
Ich hab jetzt zum Beispiel ne gemeinnützige Stiftung und jetzt hab ich die Möglichkeit von mir privat an die von mir gemeinnützige Stiftung gegründete Stiftung jedes Jahr zum Beispiel 100000€ zu spenden.
Und kann das Abziehen von meinem Einkommen.
Das heißt also, wenn ich 100000€ normal verdient hätte, darauf steuern gezahlt, hätte jetzt aber 100000 an meine Stiftung Spende, dann habe ich am Ende das ich effektiv keine Steuern gezahlt habe, weil ich es ja absetzen konnte und jetzt liegt das Geld in der Stiftung, jetzt wird der normale Mensch sagen, ja toll, was bringt mir das, dann habe ich das Geld ja gar nicht mehr, aber es gibt Urteile die bestätigen, dass es erlaubt ist, dass die Stiftung jetzt an dich als Destinatär das Geld wieder
zurückgibt, also.
Also du bist jetzt quasi jemand, der jetzt von der Stiftung ein Darlehen erhält, die die Stiftung erhält jetzt einen fremdüblichen Zinssatz und ganz viele andere Dinge, die man da jetzt beachten muss, damit das auch funktioniert.
Ganz wichtig, aber wenn du jetzt all diese Dinge beachtet hast, die du beachten musst, dann passiert in der Praxis folgendes.
Ich spende jedes Jahr 100000 an meine Stiftung, die Stiftung gibt es mir als Darlehen zurück zu einem Zinssatz in der Stiftung sind die Zinsen steuerfrei, weil das ist gemeinnützig und jetzt kannst du ja ein endfälliges Darlehen machen, dass du sagst, ich zahle das Darlehen von mir aus erst nach 40 Jahren oder sowas zurück.
Wo gefühlt 8090% sich durch die Inflation ja schon entwertet haben.
Also wenn ich es dann irgendwann mal zurückzahle, sodass ich jedes Jahr ja nur die Zinsen zahlen muss, aber der Vorteil ist halt, ich habe das Geld sofort wieder zurück, was ich an die Stiftung gespendet habe, die Stiftung kriegt jedes Jahr steuerfreie Zinsen und mit diesen Zinsen kann die Stiftung jetzt ihrem gemeinnützigen Zweck nachkommen, den du dir ja selbst aussuchen konntest, wo drin du gemeinnützig sein willst und.
Die Stiftung als Privatbank: Spenden absetzen und Darlehen nutzen
Dann nutzt du das Geld, hast dein Geld aber wieder direkt zurück, hast aber sofort deine Steuerlast eliminiert.
Wenn du jetzt verheiratet bist, kannst du sogar doppelt so viel spenden, so und dann hast du plötzlich zusätzlich noch dein Gehalt, hast hier was steuerfrei und das sind auch nur wieder ein Beispiel, was Stiftungen halt richtig geil machen, weil Stiftungen sind halt eine richtig richtig geile Bank.
Für mich ist eine Stiftung eine Bank, deine Private Bank, die Genossenschaft ist für Förderung von dir, Familie, Geschäftspartnern.
Aber die Stiftung ist eine Bank, die kann dir immer Darlehen geben, weil Genossenschaften das zum Beispiel im Nachtrag von Genossenschaften, die sind nicht so gut im Darlehen vergeben, weil die sich nach, ich glaube 21 B genossenschaftsgesetz war, das da steht drin, wie sie Darlehen zu vergeben haben, in welcher Höhe, Zinssatz ist vorgeschrieben und einem Drum und dran, das heißt, da bist du ein bisschen eingeschränkt und du darfst halt mitgliederdarlehen nicht einfach so willkürlich vergeben.
Zunächst auf einmal.
Oh Stiftung, ja, richtig interessant, ich kann auswandern, steuerfrei, ich, ich kann auch so Themen wie Erbersatzsteuer, das habe ich zum Beispiel in Liechtenstein nicht, aber in Deutschland hast du ja alle 30 Jahre fiktiv dir unterstellt, dass du die Stiftung quasi deswegen gibt es da dann die Erbersatzsteuer, aber auch das kann man lösen, auch da gibt es Lösungen. 4.
Aber du kannst steuerfrei auswandern, du kannst Vermögen steuerfrei übertragen, du kannst es steuerfrei vererben, du bist geschützt vor.
Sozialistischen Enteignungsfantasien, die ja in Europa, in der EU vor allem immer mehr, ja scheinbar gerade im Kommen sind.
Du bist viel, viel Safer, weil du dich privat einmal selbst enteignet hast, ohne aber die Kontrolle über dein Geld zu verlieren, weil jeder hier von den Zuhörern hat doch bestimmt Rich Dead pour that gelesen, ihr könnt euch doch an diesen Satz erinnern von Road kusaki, wo er ein Buch geschrieben hat, die Reichen haben verstanden, dass es darum geht, vermögen zu kontrollieren, ist aber nicht zu besitzen.
Das hat jeder gelesen, aber als man es gelesen hat, hat man gar nicht verstanden, was er damit überhaupt meinte.
Er meint damit, du enteignest dich selbst, indem du dein Geld jetzt an eine Genossenschaft, an einen Verein, an eine Stiftung, wo du der Vorstand bist, wo du vielleicht die Stimmkontrolle hast, die die Mehrheit und du einfach kontrollierst, was dort passiert, aber du besitzt es nicht mehr, du hast es weggegeben, Guck dir all die großen weltweiten.
Milliardäre an Bill Gates Stiftung und alle möglichen Deutschland hier BMW und alles also die haben alle in der Holding immer oben drüber eine Stiftung und das ist das ist auch eine Möglichkeit, das heißt, wir haben also eine doppelstöckige Holding Stiftung, darunter die Genossenschaft, das heißt, die Stiftung kann Mitglied sein in der in der in der Genossenschaft.
Wenn du allerdings es jetzt als Bank benutzen willst, würde ich es dir nicht raten, weil wie gesagt, dann fällt das unter 21 b.
Genossenschaftsgesetz mit Mitgliederdarlehen dann bist du wieder eingeschränkt, deswegen mache ich es nicht so, dass die Stiftung Mitglied wird, aber du hast halt sehr sehr viele Möglichkeiten und plötzlich merkst du, ich kann mir ein Gehalt steuerfrei auszahlen lassen.
Ich kann viele meiner privaten Ausgaben, Auto, Wohnraum, reisen, ganz viele coole Dinge plötzlich in die betriebliche Sphäre bekommen und alles was dann noch an gewinnen übrig bleibt, das ist jetzt vielleicht so die letzte Phase, über die wir uns gleich unterhalten können, aber habe damit schon mal eine riesen Steuersenkung erzielt, ohne dass ich jetzt meinen Lebensstandard großartig gestalten muss.
Oder?
Sprecher*in 3
Da würde ich einhaken, weil ich gebe dir auf jeden Fall recht.
Ich würde den Leuten empfehlen, steuern sollte man immer von hinten denken, also auch hinsichtlich Exit Plan, weil es bringt nichts mit Steuern anzufangen um mal zu gucken was passiert, sondern du solltest dir wirklich das Szenario erstmal fragen, was habe ich denn vor, will ich das Unternehmen irgendwann mal verkaufen?
Vermögen kontrollieren, nicht besitzen: Das Mindset der Reichen
Ja ein Einzelunternehmen oder ein Handelsvertreter?
Post sozusagen.
Kann ich ja gar nicht verkaufen.
Da stellt sich diese Frage nicht, deswegen müsste man sich damit nicht beschäftigen.
Aber jetzt mal von den Maklern gesprochen, wenn man es von hinten denkt, welches Unternehmen verkaufen möchte ich im Ausland arbeiten, aber trotzdem in Deutschland mein Geschäft machen.
Mehrere Fragen die man sich stellen kann, wo die Reise denn eigentlich hingehen soll, will ich es weiter vererben etc.
Pp.
Das Unternehmen Nachfolgeregelung etc.
Pp.
Und dann sollte man die Entscheidung treffen welche Rechtsform es gibt.
Ne also welche dann zu mir und meinen persönlichen Zielen passt.
Also Maurice hat jetzt schon viele beschrieben, dazu würde ich auch sagen, wir helfen aber auch dabei das ganze Einsteigerfreundlich zu machen, weil Maurice was du jetzt beschrieben hast ist natürlich die Endstufe mit mehreren Ebenen ne und ne operative GMBH, Genossenschaftsstiftung et cetera PP.
Ich würde aber auch nicht empfehlen direkt von Anfang an.
In die Vollen zu gehen, das ist jetzt meine persönliche Meinung, weil es natürlich den Fokus dann erstmal auch von einer vertrieblichen Tätigkeit und auch vom operativen Geschäft wegzieht und um Steuern zu sparen, muss man ja auch erstmal gewinne haben, also muss man auch erstmal Geld verdienen, weil viele fangen dann an, sich mit Steuergestaltung zu beschäftigen, um die 15000€ Umsatz im Jahr von links nach rechts zu drehen.
Ja, da ist nicht so viel zu holen, also ab sechsstelligen Umsätzen oder vor allem ab sechsstelligen gewinnen wird das ganze super interessant und.
Und dann solltest du dich auf jeden Fall, auch wenn du schon Makler bist, damit auseinandersetzen und an alle, die noch in den Handelsvertreter staatlich sind, lasst euch auch nicht verarschen, weil man wird euch erzählen.
Ja, GmbH hast ja mehr steuern, weil du zahlst ja 30% und wenn du es dann ausschüttest die Gewinne, dann zahlst du ja noch mal 25% Kapitalertragssteuer ja wenn man es dumm macht ist
Sprecher*in 2
das auch so.
Dumm bist, wenn du dumm bist, ist das so, ja.
Sprecher*in 3
Genau das heißt lass.
Sprecher*in 2
Dich, wenn du dumm bist.
Sprecher*in 3
Genau, lass dich hier nicht verarschen.
Es werden hier Ängste geschürt.
Du kannst über das Gehalt das ganze Steuern.
Du kannst auch über dein Geschäftsbürgergehalt dann wieder Immobilien kaufen, wo du dann wieder Abschreibungen dagegen laufen lassen kannst und auch darüber völlig legal dein dein Einkommen.
Das kann auch jeder Steuerberater tatsächlich.
Bevor wir jetzt in die Sphären kommen, die Maurice beschreibt, weil da brauchst du schon einen Steuerberater, der auch diese Projekte begleiten kann und vor allem auch dafür haften kann und das lässt sich so jemand natürlich auch entsprechend bezahlen, das lohnt sich natürlich, wenn ich dadurch extrem viel Steuern spare, aber es lohnt sich auch erst, wenn ich gewisse Umsätze erreicht habe.
Muss man ehrlicherweise sagen.
Deswegen ist bis dahin vielleicht auch für den einen oder anderen ihr kennt, ich bin ja noch viel an der Front, ja, ich kenne ja Vertriebler, Vertriebler und viele sind einfach aus meiner Sicht auch zu verballert, um sich da zu tief rein zu fuchsen und dann muss ich auch sagen, ist eine Holding gmbh nicht das Verkehrteste, weil wenn ich jetzt darauf abziele perspektivisch einfach mein Unternehmen zum Beispiel zu verkaufen, auch diese Frage stellt sich als Handelsvertreter nicht, denn das gibt es
Exit-Planung und das Schachtelprivileg der Holding-Struktur
nicht, kann ich nichts verkaufen, was mir nicht gehört.
Wenn ich aber ein Unternehmen habe, das einen Wert hat, und ich verkaufe es, dann hab ich natürlich auch mit einer Holding GMBH oder auch mit einer Holdingstiftung oder auch mit einer Holdinggenossenschaft das Schachtelprivileg, dass diese Verkaufserlöse zu 95% steuerfrei in die Mutter abgeführt werden können und deswegen, das ist das, was wir damit meinen.
Wenn du nur eine gmbh hast und verkaufst, dann fällst du halt später in die Steuerfalle, kannst nichts mehr dagegen machen, wenn du dich direkt aber von Anfang an richtig aufgestellt hast mit der richtigen Holdingstruktur und vor allem auch eine Firmenkonstruktion gewählt hast, die auch mna fähig ist, also auch Verkaufbar ist, dann bist du doch super aufgestellt für die Zukunft.
Und wenn du dann erstmal mit einer Holding gmbh anfängst und die später umfirmiert oder noch eine Ebene oben drüber machst.
Ist doch allen geholfen und auch schon bei diesen kleinen Schritten wie Gehaltsgestaltung können wir unterstützen, vielleicht auch noch ein paar Hacks, die du als Einzelunternehmer niemals machen kannst, aber mit einer Körperschaft, wo wir jetzt kurz in die Versicherung abdriften als ein sehr schlaues Konstrukt ist, nehmen wir an, du bist PKV versichert, dann kannst du ja auch hier entscheiden, zahle ich die PKV komplett auf privater Ebene oder teile ich sie mir auch mit meinem eigenen?
Eigenen Arbeitgeber meine GmbH zum Beispiel 5050 das kann ich gestalten, aber ich kann zum Beispiel auch sagen, da ich ja eine GmbH habe und wenn ich dann zum Beispiel noch Angestellte habe, eine gewisse Anzahl und den gewissen richtigen Tarif wähle, kann ich mir auch in der Firma zum Beispiel über Sachbezug eine PKV vermitteln, also betriebliche Krankenversicherung mit einem Budget Tarif und alle meine Gesundheitskosten da einreichen und werde auf Lebzeit aus ist irgendwas Schlimmes aus der PKV
jedes Mal meine Beitragsrückerstattungen zurückbekommen, wenn ich sie dann auch noch Jahre im Voraus zahle, kann ich auch noch meinen persönlichen Steuersatz drücken.
Ich kann auch über Lohngestaltung, wenn ich vorhabe, Familie zu gründen, die Kosten für den Kindergarten oder für die Betreuung der Kinder über GmbH als Teil meines Gehaltes Steuern und nicht aus dem privaten Netto über meine Privateinnahme als Einzelunternehmer das ganze bezahlen, also allein schon über diese Lohngestaltung und über diese paar Kniffe, die ich nur mit einer GmbH habe, kann ich schon so viel mehr rausholen als beim Einzelunternehmen, dass sich auf jeden Fall für jeden in der
Form.
Belohnen wird.
Und wenn ich dann in die Champions League möchte, wenn ich auch jemand bin, der organisiert ist und der auch sagt, ich kann das auch emotional verkraften, mich so viel damit zu beschäftigen, das ist nicht für jeden was.
Gehalts-Hacks: PKV-Beiträge und Kindergartenkosten über die GmbH steuern
Aber wenn du das machen möchtest, dann haben wir auch die Tools an der Hand, um die nächsten Stockwerke, die nächsten Ebenen sozusagen bis hin zur Ich besitze gar nichts, aber ich kontrolliere alles Entwicklungsstufe dann auch mit dir zu gehen.
Das würde dir sagen, hat noch jemand was vergessen?
Sprecher*in 2
Ja, in einem Satz wollte ich dich erstmal noch kurz korrigieren beziehungsweise.
Sprecher*in 3
Nochmal, ich bin ja mal gespannt bin.
Sprecher*in 2
Ja mal gespannt.
Für mich ist die Endstufe nicht Holding Genossenschaft inklusive Holding Stiftung.
Das ist für mich die Vorstufe zur Endstufe.
Für mich ist die Endstufe, wenn du auch noch internationale Steuergestaltung verstehst und du das Ausland mit Hinzuholst.
Das ist tatsächlich auch als Finanzdienstleister möglich, darüber will ich jetzt aber nicht weiter im Detail sprechen, ich will nur sagen das ist.
In meiner Welt zumindest die Endstufe, weil da gibt es noch viel, viel geilere Sachen.
Wenn du andere Nationen hinzuziehst, was du gestalten kannst und machen kannst als das deutsche Gesetz überhaupt hergibt.
Sprecher*in 3
Setzt das das Auswandern voraus?
Sprecher*in 2
Teilweise nicht.
Kommt darauf an.
Also wenn du sagst ich kann mich mit einem halben Jahr in Deutschland zufrieden geben.
Dann steht dir die ganze Welt zur Verfügung.
Wenn du sagst, du willst in Deutschland weiterleben.
Mehr als ein halbes Jahr, dann gibt es auch viele Möglichkeiten, aber die sind weniger, als wenn du natürlich die ganze Welt zur Verfügung hast.
Aber trotzdem kann man auch mit deutschem Lebensmittelpunkt auch im internationalen Bereich trotzdem ziemlich viel machen, aber das ist, das wird jetzt, da können wir jetzt wieder stundenlang drüber sprechen, ich will es ja schon mal anreisen.
Sprecher*in 3
Also wer auswandern will, geht zu Maurice.
Wer in Deutschland bleibt.
Sprecher*in 2
Will kommt zu mir, mach das gerne so ich.
Für denjenigen Zuhörer nur sagen, dass wir da auch Lösungen natürlich für haben.
Falls du schon immer mit dem Gedanken spielst, ich habe keinen Bock.
Sprecher*in 1
Mehr das Wichtigste, was jetzt zu sagen gilt, ist, dass wir euch jetzt gerade mit 47 Minuten run about plus minus Informationen mit an die Hand gegeben haben und egal in welcher Position du dich gerade befindest, ob du Handelsvertreter eines Strukturvertriebs bist.
Ob du Hans Makler bist, ob du schon in Umsatzsphären bist, wo du sagst, ich brauche irgendwie eine Gestaltungsmöglichkeit um ein Steuerberater kann mir nicht helfen, wir haben die richtigen Netzwerke, die richtigen Ansprechpartner, sei es seines Wirtschaftsprüfer, sei es sein Steuerberater, seien es Juristen, da brauchst du dir Werte an der Stelle keine Sorgen machen.
Kurzer CT an der Stelle.
Die Endstufe: Internationale Steuergestaltung und wichtiger Disclaimer
Meld dich bei uns und kontaktieren uns diesbezüglich.
Aber noch eine Sache will ich an der Stelle noch ganz kurz sagen, bevor wir es vergessen und zwar ein kurzer Disclaimer die steuerlichen Themen, die wir hier genannt haben, stellen keine steuerliche Beratung da und sollen diese auch nicht ersetzen, also von der Warte aus sind das natürlich wirklich äußerst informative Themen, aber alles, was wir hier an der Stelle besprechen, ist natürlich ganz, ganz wichtig, immer in Kooperation mit einer einem Steuerberater oder einem Wirtschaftsprüfer oder
ähnliches und da.
Können wir dann gerne ins Detail gehen, wenn wir über deine oder eure Situation sprechen und was an der Stelle gesagt haben?
Sprecher*in 2
Vielen Dank, das ist sehr wichtig, muss auf jeden Fall erwähnt sein und lass dich vor allem nicht von deiner Führungskraft, das ist jetzt nur meine Meinung, wenn ich du wäre, würde ich mich nicht von deiner Führungskraft jetzt irgendwie, nachdem du vielleicht diesen Podcast gehört und so habt ihr das gehört, hast du das gehört, man kann das, man kann das machen und dann kommt die Führungskraft an, ich sehe es schon kommen und sagt ja.
Aber sie versucht es alles kleinzureden, dass das ja alles doch nicht so cool ist.
Und ich gehe und versucht jetzt irgendeinen Grund dafür zu finden.
Als Beispiel jetzt was, was Basti erzählt hat mit ja, dann geht das in die Holding, 95% sind steuerfrei und da sehe ich jetzt schon jede zweite Führungskraft ankommen, die jetzt sagt, ja, aber du hast es doch in der Holding, was willst du denn aber machen, wenn du das Geld irgendwann mal privat nutzen willst, ja dann musst du es ja auch aus der Holding wieder ausschütten und zahlst da wieder steuern drauf ja also das sind so.
Das sind Antworten.
Wenn du so eine Antwort bekommst, dann lass dich davon nicht einschränken, weil das ist, das sind die Grenzen im Kopf deiner Führungskraft.
Das müssen aber nicht die Grenzen in deinem Kopf sein, damit sagt Deine Führungskraft indirekt nichts anderes.
Ja, wenn ich jetzt du wäre und ich würde mir das jetzt ausschütten, würde ich 25% steuern zahlen, nicht du, ja ich als Führungskraft, die keine Ahnung davon hat, die wird dann 25% Steuern zahlen.
Das heißt also, lass dich das, lass dich da, wenn du das Gefühl hast, deine Führungskraft weiß es nicht besser, dann frag immer die Gegenfrage, Wo steht das, Wo steht das, dass sie es dir belegen kann.
Es ist eine Meinung, es ist ein Fakt und wenn du das Gefühl hast, du kommst nicht weiter, du siehst aber scheinbar kriegen es ja andere hin, dann solltest du vielleicht mal deine Informationsquellen prüfen, die Person prüfen, vielleicht mal dir Meinungen und Beispiele noch aus anderen Sphären einholen.
Aber ich weiß es noch zu gut.
Ich hätte am liebsten damals so oft meinen Kopf gegen die Wand gehauen.
Bei manchen Aussagen, die man von manchen Handelsvertretern in manchen Strukturvertrieben hört.
Sprecher*in 3
Auch das hätten viele bestimmt auch gerne mit dir gemacht.
Maurice, die heute noch da sind.
Sprecher*in 2
Aber ich habe auch anfangs gesagt, ja, es ist kein Zaubermittel, Makler zu werden.
Deine Grenzen lockern sich einfach nur von den Möglichkeiten, die du hast, nützt dir aber nichts, wenn du auch als Makler immer noch keine Ahnung hast von Steuergestaltung, dann würdest du auch immer noch von jedem Euro, den du verdienst, bis es bei dir privat ankommt, auch wieder die Hälfte von jedem verdienten Euro verlieren, auch als Makler natürlich.
Es geht hier in diesem Point.
Podcast in dieser Episode vor allem einfach darum, deinen Horizont zu erweitern, dir zu zeigen, es gibt diese Möglichkeiten, du musst sie dir aber aktiv holen, sie fallen nicht vom Himmel.
Auch dein Steuerberater, von dem du denkst, dass er proaktiv auf dich zukommen müsste, um dich zu beraten, in der Gestaltung aber.
Weil in meinen Erfahrungen auch die meisten Steuerberater häufig auch einfach nur ein verlängerter Arm vom Finanzamt sind, eher ein Erfüllungsgehilfe vom Finanzamt sind, vor allem wenn du mit den Falschen arbeitest.
Und da kannst du nicht erwarten, dass jetzt dein Steuerberater proaktiv sagt, Hey, wenn du das aber mit der Identität ausgegeben hättest oder diesen Trick oder diesen Trick angewendet hättest, hättest du Steuern gespart.
Ein Steuerberater wird nämlich darin bewertet, ob er einen Job gut gemacht hat, wenn es vom Finanzamt keine Beanstandung gab, er ist von sich überzeugt, ich war ein guter Steuerberater, ich habe einen guten Job gemacht, wenn es vom Finanzamt keine.
Keine Kritik gab das hast du falsch gemacht, das ist falsch, alle Buchungen sind richtig gewesen, keine Beanstandung nach einer Prüfung, aber er wird nicht, er bewertet sich nicht darin, oh du hast 1000000 verdient von einer 1000000 hast du jetzt nur 1000€ steuern letztes Jahr gezahlt, darin bewertet er sich in der Regel es gibt Ausnahmen ich will nicht alle pauschalisieren, aber unsere Wahrnehmung der Großteil ist leider so, ja.
Sprecher*in 3
Da ist deine Wahrnehmung ne.
Weil dann würde ich zum zum Abschluss übergehen.
Also ich kann nur allen empfehlen, die sich jetzt vielleicht auch noch im Handelsvertreterstatus befinden, die weiterhin Ausbildungen Montagabends am Samstag machen etc.
Pp.
Leiht euch doch mal dieses Buch aus und lest euch gemeinsam daraus vor, dann gibt es auch danach keine, keine Streitigkeiten oder kein Irrglaube, der verbreitet werden kann, lest andere Steuerbücher beschäftigt euch mit dem Thema, dann kann euch auch keiner mehr da hingehen, verarschen und.
Und ansonsten würde ich sagen, meldet euch gerne bei uns, bevor es eure Partner tun und damit entlassen wir euch wie immer ins Wochenende bis zur nächsten Folge macht's Guthaben.
Sprecher*in 2
Wir eigentlich einen Affiliate Link für dieses Buch?
Wie verlinkt.
Sprecher*in 3
Es wird noch nicht, aber wir können verlinkt schreiben.
Sprecher*in 2
Wir verlinken alles klar, dann macht's gut.
Bis dann tschau.
Sprecher*in 1
Bist du Handelsvertreter in einem Finanzvertrieb, zieht es dich und dein Team schon lange in die große Vorteilswelt des Maklerstatus mit weniger unternehmerischen Nachteilen?
Dann mach heute den ersten Schritt in eine Zukunft mit mehr Geld und mehr Freiheit.
Unser Team unterstützt Handelsvertreter wie dich dabei, den Statuswechsel rechtlich, vertrieblich und unternehmerisch erfolgreich zu meistern Buche jetzt dein kostenloses Erstgespräch bei Bastian, Tarek oder Maurice oder Schau dir unser Webinar an, bevor deine Vertriebspartner.
Partner schneller sind.
Sprecher*in 2
Ist Vertreter.
Podcast Summary
Key Points:
Die These besagt, dass Makler ihre Steuerlast theoretisch um bis zu 100 % reduzieren können, was jedoch praktisch selten erreicht wird.
Handelsvertreter sind oft als Einzelunternehmer tätig, weil Vertriebe diese Rechtsform bevorzugen (z. B. für Regressforderungen), was steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten einschränkt.
Ein Wechsel zum Maklerstatus ermöglicht mehr Freiheit bei der Wahl der Rechtsform, z. B. eine GmbH, die statt des Spitzensteuersatzes von 45 % nur etwa 30 % Steuern auf Gewinne erhebt.
Die GmbH bietet Haftungsschutz und mehr Optionen für Investoren oder Verkauf, erfordert aber eine strategische Planung (z. B. Gewerbesteuerhebesatz).
Viele Handelsvertreter erhalten keine fundierte Steuerberatung, was zu Frustration führt, etwa wenn Vorauszahlungen des Finanzamts oder hohe Abgaben auf Nebenverdienste anfallen.
Eine Holdingstruktur oder andere Gestaltungen können die Steuerlast weiter senken, erfordern aber individuelles Fachwissen.
Summary:
In dieser Podcastfolge diskutieren die Gastgeber die These, dass Makler ihre Steuerlast um bis zu 100 % senken können. Sie erklären, dass Handelsvertreter oft als Einzelunternehmer arbeiten müssen, da Vertriebe diese Rechtsform bevorzugen, um Regressforderungen leichter durchsetzen zu können. Dies führt zu hohen Steuerlasten, insbesondere bei progressiver Einkommensteuer und wenn Nebeneinkünfte aus einem Hauptjob hinzukommen.
Ein Wechsel zum Maklerstatus ermöglicht dagegen die Wahl einer Kapitalgesellschaft wie der GmbH, die mit etwa 30 % Steuern (Körperschaftsteuer, Soli und Gewerbesteuer) deutlich günstiger sein kann als der Spitzensteuersatz von 45 % für Einzelunternehmer. Allerdings betonen die Sprecher, dass dies kein Automatismus ist: Viele Makler kennen sich nicht aus und verschenken Potenzial. Sie berichten von fehlender Steuerberatung in Vertrieben und von Mythen, wie dass hohe Steuerzahlungen nötig seien, um Kredite zu erhalten.
Die Folge zeigt, dass eine kluge Rechtsformwahl (z. B. GmbH mit günstigem Gewerbesteuerhebesatz) und professionelle Beratung entscheidend sind, um Steuern zu optimieren.
Letztlich bleibt die 100%-Reduzierung eine theoretische Möglichkeit, die in der Praxis nur mit umfassendem Wissen und individueller Planung erreichbar ist.
FAQs
Die These besagt, dass eine Steuerreduzierung von bis zu 100% möglich ist, aber das ist kein Automatismus. Es erfordert eine gezielte Gestaltung, etwa durch die Wahl einer Kapitalgesellschaft und weiterer Strukturen.
Ein Makler kann als Einzelunternehmer, GmbH, UG oder in anderen Rechtsformen arbeiten. Im Gegensatz zum Handelsvertreter gibt es keine vertraglichen Einschränkungen durch den Vertrieb.
Weil Vertriebe oft die Rechtsform vorgeben, um Regressforderungen leichter durchsetzen zu können. Das Einzelunternehmen ist die einfachste Lösung, schränkt aber die steuerliche Gestaltung ein.
Eine GmbH unterliegt einem niedrigeren Steuersatz (ca. 30% statt bis zu 45% bei der Einkommensteuer) und bietet Haftungsschutz. Zudem ermöglicht sie eine bessere Planung und spätere Verkaufsmöglichkeiten.
Sie besteht aus 15% Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer (abhängig vom Hebesatz der Gemeinde). Der effektive Satz kann über oder unter 30% liegen.
Ja, durch die Wahl einer Gemeinde mit niedrigem Gewerbesteuerhebesatz (z. B. unter 400%) kann die Steuerlast gesenkt werden. Es gibt sogenannte Gewerbesteueroasen.
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