26 Thesen für 2026: Der große Börsen-Rundumblick | Asset Class #46
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Die Diskussion behandelt verschiedene Themen wie politische Einflüsse auf die Börse, den Konflikt zwischen den USA und China auf politischer, wirtschaftlicher und technologischer Ebene, sowie Europa's Potenzial und Herausforderungen zwischen den beiden Supermächten. Es wird auch über Zinsen, Inflation, KI und die Herausforderungen im Makroumfeld gesprochen. Diskutiert wird auch, wie Investitionen in KI in Bezug auf Cashflows gesetzt werden, potenzielle Stolpersteine und die breite Auswirkung von KI auf verschiedene Branchen. Es wird betont, dass Investoren ein tieferes Verständnis und Know-how bei der Auswahl von Einzelwerten benötigen oder auf breit angelegte ETFs zurückgreifen können. Die Diskussion verdeutlicht die Komplexität der Themen und die Herausforderungen für Anlegerinnen und Anleger in Bezug auf die zukünftigen Entwicklungen und Investitionsmöglichkeiten.
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8643 Words, 56359 Characters
einen Tanz auf den Vulkanen. Wird europareggelericht zum Selbstbedingungsladen? Todgesagte Leben länger. Weil private equity eigentlich wie ein Staubsauger funktioniert. Ja, Hebel, schlecht, immer zurück. Die folgenden Inhalte sind keine Anlageberatung. Kapitalanlagen bergen riesigen. Du entscheidest, in was du investierst. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von assetclass, deinem Podcast für Wachstum und Werte. Ich bin Christian Wieroll und heute habe ich für dich den Blick voraus aufs neue Jahr. Nein, keine Glaskugel prognosen, sondern ganz schlicht. 26 für 26, denk an Stöße und Impulse. Was wichtig wird, wo Investmentschancen lauern, wo Narrative in Swanken geraten und vor allem, was du selbst tun kann, damit 20, 26 für dich ein gutes Börsenjahr wird. Und diese 26 für 26 präsentiere ich dir nicht alleine, sondern gemeinsam mit meiner Kollegin Sophie Shimanski, die du vielleicht kennst von unserem wöchentlichen Format. Beyond the Neues, Finanzen mit Fokus statt für Levanz. Und in diesem Sinne geht's auch heute bei uns rund. Hallo Sophie, schön, dass du auch mal hier gemeinsam mit mir am Tisch sitzt. Hi Christian, ich freue mich total bei der besonderen Folge mit dabei zu sein. Und weil wir wirklich konsequent 26 Thesen haben, gehe ich sofort rein mit der ersten These. Da geht's um eine Börsenweisheit, die wir überprüfen müssen. Politische Börsen haben kurze Beine. Kommt für mich so ein bisschen als Relikt aus der ersten Trump-era, als es eine exekative Order nach der anderen gab und Anliege eigentlich in der Art und Weise finden mussten damit umzugehen. Aber ich würde sagen, für 25, 26 können wir sagen, dass Primat der Politik zurück ist. In Westman Cases können sich unabhängig davon ein gutes Produkt des, ob das Unternehmen fundamental gut aufgestellt ist, über Nacht quasi drehen, weil es politisch so gewollt oder nicht gewollt ist. Seist jetzt durch staatliche Beteiligung an strategisch-wichtigen Firmen, also zum Beispiel MP Material zu oder Intel. Und ich würde auch das kontinuierliche Schießen gegen die Unabhängigkeit der Notenbank dazu zählen. Sogar der Boom bei künstlicher Intelligenz ist nicht nur technologisch motiviert, sondern es geht um nichts geringeres als um das Streben nach Welt-Herschaft zu sagen. Auch das Geo-strategisch-geo-politisch-wichtig. Das heißt, Anleger, die die Bilanz nur nach Fundamentaldaten analysieren, greifen eigentlich zu kurz. Es ist ganz wichtig, die Bilanz auch politisch zu analysieren. Ja, und du hast schon KI erwähnt als ein Spielfeld im Ringen um die Vormachtstellung in der Welt. Und da sind wir eben beim zweiten Thema USA versus China. Da haben wir ja durchaus die Illusion in den Medien erlebt und auch ein bisschen an der Börse, dass so ein freundliches Händeschütteln auf einem G20-Gipfel oder ein handelspolitischer Waffenstillstand, wie ja jetzt in Südkorea ausgehandelt wurde, die Wogen zwischen Washington und Beijing dauerhaft gletten kann. Aber dieses epische Ringen zwischen den USA und China, das lässt sich nicht einfach wegverhandeln. Das ist das Leidmotiv dieses Jahrzehns, und zwar ein Konflikt auf allen Ebenen. Das ist politisch, das ist wirtschaftlich und auch technologisch. Und wir müssen einfach als Anlegerinnen und Anleger sagen, @s wie @s. Wir müssen diese neue Realität akzeptieren, zölle Sanktionen und schwarze Listen. Das sind keine Ausnahmezustände, sondern das ist das New Normal. Und entsprechend, wenn wir auch immer wieder Eskalationen erleben, die Volatilität in die Märkte schießt alleine aufgrund dieser Revalität. Allerdings, abseits aller Schockwellen, wird diese Revalität zwischen den USA und China ähnlich wie einst etwa der Weltraumwettlauf zu Zeiten des kalten Krieges zusätzliche Innovationskräfte freisetzen und auch technologische Sprüngeärztwing an den Anlegerinnen und Anleger langfristig partizipieren können. Woran wir verdienen können und zwar nur mit Aktien. Lassen uns über die eine supermacht mal sprechen. Don't bet against America ist eine weitere Investmentese für das Jahr 26. You also are bleiben in der Poll-Position, was unter anderem Wachstum betrifft. Die One-Big-Beautiful-Bill von Trump bedeutet auf der einen Seite zum Beispiel einfach mehr Geld im Portemonnaie von den Amerikanern ganz klar mehr verfügbares Einkommen für Millionen von Menschen. Deswegen gibt es natürlich in dieser Stelle wahrscheinlich einen Boost für Konsum in den USA. Es gibt aber auf der anderen Seite auch die volle Bonusabschreibung für Unternehmen. Also Investitionen können zukünftig steuerlich komplett gelten gemacht werden und sie müssen eben nicht über Jahre hinweg abgeschrieben werden. Und das bedeutet natürlich, es ist eigentlich ein doppelter Konjunktur-Motor, auf zwei Seiten der eben wirkt. Ja, und nachdem wir jetzt die eine Seite des epischen Rengs hatten, habe ich dann die andere nämlich mit der vierten Tese mit China. Und da muss man halt sagen, der Rote-Riese steht auf tönenen Füßen. Ja, klar. China holt technologisch massiv auf. Auf vielen Bereichen. Wer in Amerika eigentlich so eine All-In-Wette auf KI ist, ist China in verschiedenen Bereichen. Solar-Battery-Technik Chemie-Neu-Dings auch. Sehr, sehr weit technologisch jetzt vorgestoßen. Aber technologische Exzellenz bedeutet eben nicht automatische Aktionärs-Rendite. Denn das chinesische Wachstum ist eben nur mal rein Angebotsgetrieben. Und das Resultat sind gigantische Überkapazitäten, die auf den Weltmarkt gedrückt werden müssen. Wir sehen das schon bei PV-Modulen, bei Elektroautos oder eben jetzt auch in der Chemie. Und da die USA, ja, die Zollmauern hochgezogen haben, wird wer zum Appladeplatz, na klar, wieder mal Europa. Für Aktionäre chinesischer Firmen ist das aber bitter. Die Volkswirtschaft wächst zwar insgesamt, aber der brutale Wettbewerb frisst die Margen. Und insofern ist es kein Zufall, dass der MSCI-China, wenn man die Dividenden rausnimmt, auf dem Niveau von 1997 herumdümpelt. Wer China im Depot übergewichten will, muss sich also fragen, will ich wirklich den breiten Markt kaufen, der strukturelle Deflation importiert? Oder konzentriere ich mich zum Beispiel auf den Bereich der künstlichen Intelligenz? Oder allgemein auf Technologie? Auch da gibt es spezielle ETFs für, oder? Spielt man China, wenn es denn zusätzlich noch sein soll, außerdem, was im MSCI-All-Country-World drin ist, gleich überbande. So ein Unternehmen, beispielsweise wie die Hong Kong Exchange. Also die Börse von Hong Kong, das profitiert vom Kapitalbedarf der chinesischen Wirtschaft. Und könnte der klügere Weg sein, um an China's Ambitionen teilzuhaben, ohne, dass man in diesem Margenwettbewerb zerrieben wird. Jetzt hast du genau diesen Margenwettbewerb erwähnt und das zerreiben. Und wer nicht zerrieben werden darf und wer sich ordentlich Mühe geben muss dafür ist Europa. Wenn wir uns den alten Kontinent mal anschauen, da gibt es gewaltiges Potenzial, den Binnenmarkt mit über 400 Millionen Menschen zu aktivieren sozusagen. Und wenn das nicht gelingt, das eine weitere Tase, dann wird Europa zwischen den USA und China zerrieben werden. Was brauchen wir dafür? Wir brauchen weniger Bürokratie. Wir brauchen einen echten einheitlichen Kapitalmarkt und einfach den Abbau nationaler Egoismen auch innerhalb der EU. Und es muss einfach für einen Unternehmen genauso einfach sein, auch es ist aber noch waschaut zu verkaufen, wie es von New York nach Texas zu verkaufen, um all dieses Beispiel diesen Vergleich zu bemühen. Und wenn wir das schaffen, dann stehen tatsächlich internationale Investoren mit Milliarden bereit, in den Startlöchern zu investieren, aber eben nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und passiert gar nichts, wird Europa regelbereit zum Selbstbedingungsladen. Also dann werden die USA und China sich die Rosin rauspicken und Europa dübbelt eben vor sich hin. Die politische Lehmung in Berlin und Paris sind sozusagen die internen Risiken. Es gibt aber natürlich auch externer Risiken und Bedrohungen, die National Security Strategie der USA sollten, auf jeden Fall ein Weg ruf sein, für Europa der hat der Vizepräsident J.D. Wands in München ganz klar, gar nicht um den Breiterum herumgeredet und gesagt mit der Unterstützung der USA. Es ist vorbei, wenn es nicht besser läuft, eben, wenn Europa sich nicht um seine Werte weiterhin schert. Ich würde dazu noch sagen, bisschen was ist passiert, vielleicht reicht es nicht, aber ein bisschen was ist auf dem Weg. Es gab eine neue Welle an Initiativen, also die Single Market Strategies, Hivings und Investments, Unions, zum Beispiel Buregratti, Abbau, diese Versuche. Das ist also bereits adressiert. Wir wissen ganz genau, was zu tun ist. Das hat ja auch die Draghi-Kommission ganz klar gezeigt. Wir müssen es nur endlich in die Umsetzung bringen. Es muss verkehrern. Es muss verkehrern. Die Schrittenkasten Wildberger, unser inbürokratisierungsminister, zeigt ja schon, wie es geht. Aber das ist ein mühsames Ringen und dieses Ringen muss deutlich intensiviert werden. Es muss vor allen Dingen das Backing auch von Berlin und Paris haben in Europa, damit es wirklich schneller vorangeht. Denn sonst wird Europa, wie du gesagt hast, zum Selbstbedienungsladen. Genau, Europa wird überrollt, wenn es sich da eben nicht zusammenreißt. Es gibt kleine Hoffnungsschimmer, wir gucken ja auch auf der A26, damit was möglich sein könnte. Und damit gibt es eben einen Hoffnungsschimmer sozusagen. Aber zurück zu den USA und da all ice on fat, also auf der Notenbank, auf der US-Notenbank, es geht nächstes Jahr um nichts geringeres als um die Neubesetzung des FOMCs, das Vorsitzenden des FOMCs. Also die Nachfolge von Jerome Paul. Und generell die Frage, wie die Trump-Administration das mit der Unabhängigkeit der Notenbank halten wird. Da haben wir gesehen, dass die Märkte wirklich den Atem angehalten haben. Ob jetzt der Dollar darunter leidet, hängt stark von der Entwicklung in der Eurozone und in Japan ab. Gold und Nischenwerungen sollten eigentlich tendenziell profitieren. Also beispielsweise der Schweizer Franken oder der Singapur-Dollar, die man ja auch beide via ETF investieren kann. Oder man sagt sich, neuer gut, also in den Ländern gibt es auch ordentliche Unternehmen, die man sich dann gleichzeitig über einen Aktien ETF mit reinpacken kann. Singapur stark finanzlastig, die Schweiz neuer, je nachdem welchen ETF man nimmt. Aber Nestle, Roch und Novartes in der Regel mit 30-50% gewichtet. Also eine ganz einfache Möglichkeit, sich auch per ETF diese Dreifaltigkeit der altgenössischen dividenden Aristokratie ins Depot zu packen. Genau. Spannend wird es jetzt bei den Zinsen und damit was eben an dieser Seite passiert. Und zur Erinnerung, die Notenbanken kontrollieren ja nur die Kurzseite der Zinskurve. Die langfristigen Zinsen macht der Markt. Wenn Investoren jetzt aber das Gefühl bekommen, dass die Infektionsbekämpfung der Politiker abfahrt wird, dann werden sie eine Risikopreme erfordern. Und das wird dazu führen, dass die Zinskurve steiler wird. Und dann muss die Geldpolitik reagiert werden. Das könnte eben auch ein Fall sein für 26. Wenn die Zinsen zu stark steigen, könnte der nächste Schritt eine Rückkehr zur Jeldkörf-Control sein, das heißt Anleihenkäufer. Ja, und wenn wir über Zinsen reden, dann haben wir natürlich gleich einen Stichwort, dass du ganz kurz erwähnt hast, nämlich Inflation. Was uns zu Thesen Nummer 7 führt, das Inflationsgespenst spuckt weiter. Und das ist doch quasi totgesagte Leben. Länger hier in Europa können wir so ein bisschen aufatmen, was die Inflation angeht. Aber in den USA bleibt die Teuerung ein klebriges Problem. Sticky Inflation ist da so der Terminus über 60% der Positionen der einzelnen Artikel. Im US-Warenkorb weißen Teuerungsraten von über 3% auf, wobei die Zölle natürlich auch noch beschleunigend wirken, gerade, weil ein solcher Effekt nach aller Erfahrung und allen wissenschaftlichen Erkenntnissen verzögert eintritt, denn zuerst mal bauen die Unternehmen Lagerbestände ab. Und dann haben sie ja auch so lange noch nicht klar war, wie die Zollrahmen künftig aussehen werden. Erst mal die Zölle aufs eigene Buch genommen. Aber jetzt wissen wir, beleben eigentlich in einer Welt der 15% Zölle. Und damit können die Unternehmen jetzt auch kalkulieren und werden diese Zölle weiter reichen. Und das ist natürlich in den USA politisches Dynamit für die Mitterns wird Preisstabilität letztendlich zur Schicksalsfrage. Denn bei der Trump-Administration weiß man natürlich ganz genau warum beiden beziehungsweise dann Harris abgewählt wurde, nämlich wegen der Inflation, weil die Leute das Gefühl hatten, dass sie, stimmt ja auch, am Ende der Erarbeiten real gesehen, ärmer waren als am Anfang. Und für Investoren wird das Ganze natürlich zu einem erheblichen Risiko, den sich vor Inflation zu schützen, ist relativ schwierig. Traditionell sagt man immer, ja, defensivesektoren, wie Nahrungsmittel, Haushaltswaren, ja kommen wir ja auch noch drauf, sind eigentlich ein guter Inflationsplay. Problem ist aber die leiden noch unter den Nachwirkungen der letzten Inflationswelle. Also sind wir dann am Ende doch nicht mehr am Aktienmarkt, sondern kommen wir dann zum guten alten Gold. Was natürlich hier auch auf der Agenda steht. Aber zunächst Thema 8, wir sind ja noch so ein bisschen im Makroumfeld, sollten wir eins nicht vergessen, es könnte Anrufe geben. Margin Calls, also das der Hebel zurückschlecht. Und wir können ja ganz viel über Blasen lamentieren. Und wir haben ja auch in den letzten Wochen, gerade in Beyond the Noise, häufig diese Finanzurologie gewälzt und geguckt, ist jetzt eine Blase, ist es keine. Aber eins ist nun mal fakt, die gehebelten Wetten haben sich dramatisch erhöht in der letzten Zeit. Egal ob jetzt die kreditfinanzierten Spekulationen von US Privatanleger nimmst, oder ob du unternehmen wie Oracle nimmst. Wo also die Transformation zum High-Pascaler komplett aufpumpfinanziert wird, oder Bitcoin. Wo dieser Over-Leverage ja die Nervosität so drastisch erhöht hat, dass man in den letzten Monaten dann auch so ein bisschen die Probleme mit dem Wertspeichernerrativ wieder hatte. Und die Geschichte lehrt ja, der Hebel schlecht immer zurück. Und zwar meistens dann, wenn man es gerade am wenigsten erwartet. Also beispielsweise steigende Zinsen, wenn die Inflation steigt, etwa im Jen, der ja über Jahre als Finanzierungsquelle für hochspekulative Trades genutzt wurde, die können eben eine Cascade von margin-Calls auslösen. Wo es dann heißt, neuer, also jetzt deine Beleihungssubstanz reicht nicht mehr Ausliebekunde, schieß mal nach und wenn man dann nicht nachschießen kann, dann wird, und wir haben es bei Bitcoin gesehen, einfach mal exekutiert. Und ein solcher margin-Calls kann dann eben auch gesunde Essets in die tiefe Reisen, übrigens bis hin zu Gold, wo wir ja auch in den letzten Monaten ein ganz starken Momentum-Trade sehen. Also man kann blasen sicherlich nicht timen, aber man sollte nicht so tun, als gäbe es sie nicht. Und dieser zunehmende Kredithebel auf allen Ebenen ist ein systemisches Risiko. Das heißt nicht, dass er im nächsten Jahr zwangsläufig implodieren muss. Aber man sollte sich nicht wundern, wenn es exo-gene Schocks gibt, dann kann es auch sehr schnell extreme Reaktionen geben und zwar auch in Anlage klassen, die vielleicht auf den ersten Blick damit gar nichts zu tun haben. Ja, wenn wir über Blasen reden, über Momentum reden, dann fallen wir natürlich auch die Fangstocks ein, beziehungsweise inzwischen sind eben die Magnificent 7, die Fangstocks waren mal Facebook, Amazon, Netflix und Google. Es sind jetzt die Magnificent 7, als neues Narrativ daraus geworden. Allerdings würde ich auch dieses Narrativ ein bisschen ankreiden und sagen, das stimmt eigentlich nicht alles perfekt. Denn wenn wir über große Tech-Werte sprechen, da müssen wir auch sagen, da fehlt eigentlich zum Beispiel Broadcom. Die sind größer als Meter und als Tesla und die tauchen eben darin nicht auf. Und wenn wir über KI Investitionen sprechen, haben wir auch schon darüber geredet, dann sind die Bix, Benders und die großen Profitörer unter anderem eben Broadcom und auch an dieser Stelle und Oracle zum Beispiel. Und die tauchen darin eben nicht auf. Ein Narrativ, dass sich für das kommende Jahr sehen wurde, ist also auf jeden Fall das Anleger sehr genau auf die einzelnen Unternehmen schauen sollten oder aber sehr breit in Technologie investieren sollten, weil die Magnificent 7 sind einfach keine homogene Gruppe. Jedes Narrativ hat seine Zeit, haben wir bei Brick gesehen, haben wir bei Fang gesehen, sehen wir jetzt auch bei Magnificent 7. Aber wo wir schon bei Narrativ sind, sind wir bei Punkt 10, nämlich das KI Narrativ an sich. Ja jetzt drei Jahre getragen und künstliche Intelligenz bleibt natürlich mit allen Ableitungen etwa in der Robotik oder in der medizinischen Forschung die ganz, ganz große Verheißung. Aber ich denke schon, es ist keine allzu gewagte Prognose, dass dieses Narrativ künftig intensiver auf die Probe gestellt wird als wir das bislang gesehen haben. Investitionen werden in Relationen zu den Cash Flows, zumindest denen aus den angestammten Geschäften gesetzt. Das haben wir ja schon gesehen, beispielsweise bei Alphabet, wo man sehr sehr positiv reagiert hat, wenn sie in KI investieren, weil sie erstens im Stammgeschäft ausreichend Geld verdienen. Ja dann auch mit ihrem KI Modell, Gemini, gerade in den letzten Wochen noch mal kräftig für aufsehen gesorgt haben. Während man bei Oracle das andere extrem Beispiel inzwischen halt sehr sehr stark, das Risiko sieht, dass sie sich damit einfach übernehmen, zumindest als Aktionärin, als Aktionär, hat man jahrelang nichts davon, weil der Free Cash Flow eben negativ wird. Und wenn wir über Finanzierung sprechen, dann wird sich beim Thema KI auch zeigen, wo eigentlich die Grenzen für die Mobilisierung von Kapitali. Bislang tut man ja so, als wenn unbegrenzt Geld vorhanden wäre, und in Private Market sieht das ja auch so aus. Aber schauen wir doch mal, was passiert denn, während OpenAI nächstes Jahr an die Börse geht, oder vielleicht und Anthropic, beides Börsengänge, die so das Potenzial haben, Richtung Billionengrenze vom Staat zu gehen, das absorbiert eine ganze Menge an Kapital. Dazu gibt es andere potenzielle Stolpersteine, immer wieder neue Studien, die beispielsweise die Nutzung von KI kritisch sehen. Auch wenn das immer nur singuläre Themen sind, wenn die Börse sich da mal ein bisschen stärker rein verbeißt, dann kann das natürlich zu temporären Rückgängen von 30-50% bei Aktinkursen führen. Es muss nicht zu sein, es soll auch keine Crashwarnung sein, aber man sollte sich des Umstandsbewusstsein, dass wir hier einen Tanz auf dem Vulkan haben. Aber das war bei jedem anderen Investitionsboom der Geschichte ebenso. Dazu kann man sicherlich davon ausgehen, dass das KI narrative sich verbreitern wird. Schon jetzt sind ja Blackwell von Nvidia oder auch die Mi 300 von AMD keine klassischen Chips mehr, weil diese klassische Transformationen nach dem muschengesetz, die kommt ja irgendwo auch mal an, sondern natürliches Ende. Das sind hochkomplexe Systeme und die Wertschöpfung könnte sich deshalb noch weiter ins Backend verschieben, also will heißen Unternehmen wie SK-Hynix, eine japanische Tova oder eine ASI-Technologie, eine AMCOR. Also Firmen, die mit Speicherlösung, mit Materiallösung, eine Leistungssteigerung ermöglichen, die sich eben mit der Verkleinigung von Transistoren nicht mehr erreichen lässt. Das heißt, für Anlegerinnen und Anleger dieser Schaufelansatz, der wird granularer und erfordert ein immer höheres Know-How bei der Auswahl von Einzelwerten und ich bewundere jeden, der sich das zutraut vom Know-How her. Und wenn man es nicht will, dann braucht man eben auch ETFs, die entsprechend breit angelegt sind. Es sind sofern kann ich mir vorstellen, wir werden auch eine neue Generation von KI in die CS KI ETFs an der Stelle sehen. Natürlich nicht nur wegen der hardwareseite, sondern auch wegen der Softwareseite, denn da wird es stärker jetzt um die Anwendung gehen, bis lang hat Software eher unter KI gelitten, wenn man Disruptionsrisiken sieht, aber auch dort dürfte sich das Narrativ deutlich ausdifferenzieren. Und dann kommt vielleicht so eine Adobe, gerade wenn sie entsprechende Zahlen liefern kann oder auch sehr granular eine Constellation Software wieder mal zu einer Trendwende. Aber Christian, wir haben jetzt viel über Gewinnerstorys der Vergangenheit gesprochen, sozusagen und die für mich jetzt berufen genau an dieser Stelle zu sagen, vielleicht ist im nächsten Jahr die Welt dann doch genug, wäre nämlich in die ganze Welt investiert. Der macht sich eben unabhängig von Wetten auf einzelne Gewinner und der gibt es natürlich, wo ganz wunderbar das klassische Aktien-Wertportfolio den MSI All-Country World ETF und das ist, finde ich, gerade in diesen Zeiten ein total probates Basis-Investment-Mittel, also du hast da 2500 Unternehmen aus 47 Industrie- und Schwellenländern. Und alle möglichen Branchen und es ist natürlich momentan einfach, weil das die Realwirtschaft auch abbildet, sehr technologie, sehr USA-Lastig sozusagen. Aber wenn es da Verschiebungen gibt, dann werden die eben auch in diesen Indicis wiedergegeben. Und deswegen ist das vielleicht am Ende doch die ergenostische Wette auf den menschlichen Fortschritt und vielleicht Christian ist die Welt doch genug. Ja, die Welt ist auf jeden Fall genug, wichtig ist, dass es auch dann die ganze Welt ist, ja, nämlich Industrie- und Schwellenländer, dass man nicht diese Trendlinie zieht, die ja ohnehin in ganz vielen Fällen schwierig nachvollziehbar ist. Also Taiwan Semicondaktor Manufacturing ist quasi das Rückgrat der globalen Chipproduktion, aber Taiwan gilt halt als Schwellenland. Und deswegen der SMC, auch der Dominator im MSCI Emerging Markets Index ist mit einem Gewicht von inzwischen über 10%. Also Emerging Markets beizumischen, da gibt es viele gute Gründe dafür. Der Technologie Exposure im Portfolio wird man damit nicht reduzieren, aber ist ja auch nicht schlimm, weil Technologie bedeutet eben auch Wertschöpfung. Nichtsdestotrotz, wenn man dann diesen Weltportfolio Kern hat, ist natürlich die Frage, reicht am das? Oder willst du nicht doch irgendwie ein bisschen mehr haben? Ein bisschen was anderes, wir reden also über Beimischungen, wir reden über Core Satellite und da gibt es ein ganz wichtiges Motto. Diversifikation statt Giskan. Ja klar, die Antwort auf diese Disruption, die wir sehen, die ist diversifikation. Sich für verschiedene Scenarien so aufstellen, dass man halbwegs gut durchkommt, auch wenn sein schlechteres Scenarios sein sollte. Und wenn wir das aber tun, dann sollte man halt sich immer klar machen, wenn ich nicht nur das Weltportfolio habe, dann ist das ein aktiver Eingriff in dieses selbst aktualisierende Systemes passiven investieren. Nur dieser Eingriff, der darf nicht warlos sein. Ja, sondern man sollte schon in erster Instanz das hinzufügen, was so ein MSCI All Country World Index eben nicht hat. Also beispielsweise andere asset-classen sind eben keine Anleinderin, ist kein Gold drin und ist kein Private Equity drin. Wenn man damit durch ist, dann kann man an den Aktienanteil gehen und da braucht es dann wirklich komplementäre Beimischungen statt neuer Klumpen. Ja, banche dividenden ETFs beispielsweise, ja, sehen für die letzten fünf Jahre großartig aus, aber man sollte sich immer fragen, wie ist denn diese Performance zustande gekommen und in aller Regel durch einen sehr großen Finanzklumpen? Du hast also dann den einen Klumpen, der dir irgendwie aus welchen Gründer immer einen dauernd im Auge ist und nimmst den dann und ersetzt ihn durch den anderen. Deswegen immer vorher schauen, was habe ich schon im MSCI All Country World ETF, was bringt mir das Investment für das ich mich interessiere, denn an zusätzlichen Werten. Deswegen ganz klar schauen, auf Branchen, Themen, Länder oder eben auch Einzelwette, für die man erstens eine Conviction, eine Überzeugung entwickeln kann, zweitens ein Validen Investment Case entwickeln kann und die drittens eben noch nicht ausreichend im Weltportfolio enthalten sind. Und genau dafür wollen wir jetzt natürlich auch mal ein paar Anregungen liefern, nachdem wir ja bislang eigentlich eher so im Makrokorset waren, um so ein bisschen das einzuordnen, was uns vielleicht erwartet denn. Wir wissen es hier genauso wenig wie du, aber deswegen ein paar Impulse und ich fang tatsächlich mal bei Europa an. Ja und es spricht ganz ganz viel gegen Europa. Und allerdings dürfen wir nicht vergessen, bei Zukunftstehen, sowas wie Automatisierung, Elektrifizierung, Energiemanagement, Flugzeugbau, Heitechanlagenbau, Fabrikautomatisierung, da verfügen wir in Europa über eine sehr starke industrielle Basis mit global diversifizierten Erlösstrom. Unternehmen verkaufen innergemeinschaftlich, verkaufen auch in die Schweiz und nach UK, aber eben auch in die USA eben auch nach Japan und in die Schwellenländer. Und wir haben einen sehr, sehr breite Erlösbasis und man sieht das ja auch schon in den Wertentwicklung an der Börse. Also wenn wir mal auf die vergangenen zehn Jahre schauen, im Stock 600 industrial goods and services, der hat 175% zugelegt und damit deutlich mehr als der Marktbreite europäischer Aktien index, der Stock 600, der nur 110% zugelegt hat. Diesen Sektor kann man sich ja nun wirklich auch separat nochmals ETF vornehmen. Wer das tut, der findet in diesem Sektor mit so Leuchtturm wie Siemens oder Schneider Elektrik oder Prismian, dem italienischen Kabelhersteller, eine häufig bessere Qualität als im breiten Markt. Und zumal ja die Börsendefinition von Industrie die beiden problematischsten Branchen draußen lässt. Nämlich Chemie gehört zum Sektor App Materials, Automobile werden dem zykleschen Konsum zugeschlagen und Rüstungsaktien sind tatsächlich Industrieaktien. Das heißt, die sind also auch drin, sodass sich ein spezieller Themen ETF Europe-Defense dann quasi erübricht. Und ja, damit sind wir beim Thema Sicherheit. Das können wir nicht außer Acht lassen, denn natürlich, wir wünschen uns alle einen Waffenstillstand in der Ukraine. Aber der wäre natürlich nicht das Ende der Bedrohung. Und die eigenständige europäische Sicherheitsarchitektur, die bleibt natürlich ganz oben auf der politischen Agenda. Und auch in Asien und in den USA wird man weiterhin massiv in Verteidigungstechnologie investieren. Obwohl aber dieser sechulare Trend zu höheren Rüstungsausgaben in Tag bleibt, könnte sich das Momentum bei den Defens-Aktien durchaus umkehren. Gerade im Fall eines Friedensschlusses. Auf jeden Fall sollte man den auf keinen Fall messen an der Performance der letzten drei Jahre. Und man sollte auch nicht vergessen, das Geschäft ist extrem kapitalintensiv. Und gerade hier in Europa werden wir halt auch eins erleben. Mit den öffentlichen Investitionen werden gerade im Fall eines Friedens die Rufe nach einer übergewensteuer lauter werden. Die politische Diskussion wird auf jeden Fall zunehmen. Außerdem kommt nur eines dazu die potenzielle Wertschöpfung. Die verteilt sich auf zunehmen mehr Unternehmen. Weil eben auch klassische Industrie- und Technologiefirmen ihr Know-How für militärische Anwendungen jetzt nutzen. Dazu kommen dann auch so Drohnen Start-ups, die für Anlege noch nicht zugänglich sind für private. Insgesamt wird der Investmentcase für Rüstung schwieriger. Er bleibt attraktiv. Aber man kann sich wirklich die Frage stellen, ob man ihn noch so gezielt abbilden möchte oder nicht wirklich mit einem breiteren Industriefokus. Ausser natürlich, man hat eine ganz klare Conviction zu der einen oder zu der anderen Aktie. Du hast die Automobilie schon erwähnt in der Industrie in Europa unter anderem. Und man hand aufs Herz. Die deutsche Autoindustrie hat ja wirklich lange auf dem Gaspedal Richtung Vergangenheit gestanden. Man hat viel versäumt in Start-Stores für neue Technologien, für neue Strategien einfach rigoros verpasst. Und diese Versäumnisse werden uns doch eine ganze Weide lang begleiten davon auszugehen. Und das betrifft, denke ich auch, vor allem die Zulieferer, zum Beispiel. Aber wenn ich mir das Musik jetzt wirklich mal positiv sozusagen, ob die Mitzesplicken sagen, wenn ich mir die Autobauer angucke, dann sehe ich ganz zarte Anzeichen für eine Trendwende. Also wenn wir uns Mercedes zum Beispiel angucken. Die Luxustratogie ist jetzt ein bisschen überdacht worden und da ist man ein bisschen flexibler geworden. Das geht in die richtige Richtung. Bei Porsche sehe ich den Weg der Exklusivität wieder stärker und gleichzeitig positionieren sie sich eigentlich sehr klug, weil sie eben bei der Antriebswahl flexibel bleiben. Und dann sprechen wir noch kurz über Volkswagen auch noch einen Satz, die launchen ja eine regelrechte Modelloffensive gerade mit vielen neuen Autos. Deswegen gibt es der Hoffnung, was heißt das jetzt für dich als Anleger? Wenn du grundsätzlich an die Power und die Substanz der deutschen Autobauer glaubst, dann wäre es vielleicht einfach ein Sparplan, sozusagen anzulegen, als eine einmal Investition auf die Autobauer. Kauf zum Beispiel regelmäßig Anteile an einem Branchen-Basket, also einem Korb voller Aktien, voller Autobauer-Aktien, anstatt sich eben einen rauszupicken. Es gibt da Anzeichen für Optimismus. Ja, also da muss man wirklich optimistisch sein, immerhin, wenn es diese Mobilitätswände dann doch geben sollte, hin zu mehr Elektro-Autos wird es zu einem Führern, nämlich wir brauchen mehr Strom. Den brauchen wir aber auch aus einem ganz anderen Grund, nämlich wegen KI und künstliche Intelligenz, diese Rechenzentren, die da jetzt entstehen, führen dazu, dass Strom sich von einer Commodity, etwas was einfach da ist, zu einem strategischen Engpassfaktor entwickelt, das Nadel-Ur für KI und Rechenzentren werden langfristig nicht die Chips sein, sondern eben die verfügbarkeit und die Verteilung von Energie und die notwendigen Investitionen dürfen halt einfach dazu führen, dass ein Unternehmen wie Quanta-Services in den USA also Firmen, die diese Infrastruktur installieren, dass die auf Jahre hinaus voller Auftragsbücher haben. Dazu kommt halt auch, dass dieser enorm hohe und konstante Energiebedarf von KI-Klasteren auch ein Umdenken bei der Erzeugung bedingt. Wind und Sonne sind großartig, müssen aber Grundlastfähig gemacht werden. Das heißt, du musst entweder massive Investitionen und Innovationen in der Batterie-Technologie schaffen oder eben eine alternative Grundlastfähige Energiequelle haben. Und in den USA kommt die Grundlast vor allem über Gas zustande, was übrigens dazu führen, wenn das die Betreiber von Gas-Pipelines dann auch wieder eine andere Auslastung haben, das sind beispielsweise bei diesen MLPs, die für deutsche Anleger nicht zugänglich sind, aber über einen ETF kann man sie sich trotzdem ins Depot packen. Wir sind aber als Alternative dann eben doch bei der Nucleatechnologie, das heißt einerseits natürlich beim Iran-Abbau, aber auch bei allem, was damit zu tun hat, dass es eben nicht mehr nur um neue Kraftwerke geht, sondern um eine Neubewertung von Kapazitäten in diesen Markt, der definitiv ein strukturelles Defizit hat. Und dann ist es eben auch durchaus vorstellbar, dass so Unternehmen wie eine Camico oder Uranium Energy Corp mittelfristig, so eine Margen Expansion erleben, die dann natürlich auf die Börsenkurse, obwohl die schon stark gestiegen sind, noch mal wieder durchschlägt. Allerdings muss man sagen, wenn wir in diesem Bereich Energieinfrastruktur und Nucleatechnologie reingehen, sehr, sehr hohe Volatilität knüpft ein bisschen an an das, was du gesagt hast, zu den Autobauern, Sparplan ist eine gute Sache. Das spannende natürlich die Nachfrage ist eben in dem Bereich ziemlich unelastisch, deswegen eben genau diese möglichen Gewinner auch natürlich noch mal verstärkt. Ja, ein anderer Bereich, den man auf der Agenda haben sollte, Biotech. Spätestens dieses Jahr kann man wirklich sagen, Biotech ist weg. Nach den Übertreibungen, die wir gesehen haben in der Pandemie, hat sich die Marktlage jetzt bei Biotechnologie normalisiert. Wir sehen eine deutliche Zunahme der M&A-Aktivitäten, also Zusammenschlüsse und Unternehmenskäufe, denn die großen Pharmakonzerne haben sehr ordentliche Cash Flos, aber bis Wahlen leere Pipelines und Patente, die auslaufen. Außerdem haben wir natürlich auch da das Thema KI als Beschleuniger in der Wirkstoffforschung. Nur das Problem bleibt nach wie vor diese extreme Selectivität. Auf einen Erfolg, auf eine Übernahme, kommt zahlreiche Miserfolge und Einzelinvestments, die sind eigentlich dann so ein bisschen so ein Lottereespiel. Insofern kann es eine Möglichkeit sein, wieder den Fokus auf die Schaufelherstelle zu richten, also Laborausröster, Diagnostikfirmen, wie beispielsweise eine Dänneher, wie eine Thermofischer oder auch eine Satorius, die einfach von der Forschungstätigkeit an sich profitieren, unabhängig davon, wer am Ende das Medikament auf den Markt bringt. Und auch da sind die Bewertungen ja wieder realistischer geworden, nachdem die wirklich drei schlechte Jahre hatten, insbesondere, weil alles das, was in der Pandemie bestellt worden ist und die Lagerfolge machte erst mal abgebaut wurde von den Kunden. Alternativ dazu bleibt natürlich im Gesundheitssektor der MSCI-Healthcare-Index, eine interessante Alternative, einfach um das Risiko zu streuen und verschiedene Subtrends. Neben Biotechnologie auch gleich mitzunehmen, etwa die Medizintechnik, wo es sehr häufig auch um die Effizienz geht, die ja sehr wichtig ist, wenn wir darüber reden, dass diese ganzen Innovationen ja am Ende auch finanziert werden müssen und das ja überwiegend aus öffentlichen Kassen und die sind leer. Wir hatten jetzt mit Biotech und mit KI und mit Feng sehr, sehr spannende Aktien. Jetzt reden wir aber über die Renaissance der Langeweiler, denn die hat auf jeden Fall eine Dateninsberechtigung. Wir haben heute schon über Konsum in den USA gesprochen, da ist das ja heiß, wir haben über Konsum in China gesprochen, da ist es eher zu kalt sozusagen. Gucken wir uns mal die Basis-Konsumgüter, also Konzumer-Stables an EM, MSCI-EQE und die sind dann auch mit 5% gewichtet, also das ist ziemlich mikrig, kurze Erklärung der Sektor leidet eben immer noch. Das heißt, du findest schon erwähnt aus der Nachwirkung in der Pandemie, weil die Preise eben sehr stark angehoben worden sind, schwächeln jetzt eben die Absätze und stark geschulden belasten die zu großen Markenportfolios. Das kann man auch noch dazu sagen. Das spannende ist ja daran, aber das wäre auch uns im Zeitalter der KI waschen wollen, wir wollen putzen, wir müssen essen, wir müssen trinken. Und genau deswegen ist es natürlich trotzdem ein spannender Investmentcase und wir haben das nicht reicht, es läuft gerade in dem Sektor das große aufräumen. Wir sehen Abspaltungen, also zum Beispiel jetzt die Woche ist Unilever und Magnum Ice Cream Company, wir sehen Übernahmen da als Beispiel Kimberly Klark und Kenwü. Wir sehen Ferreiro und Vika Kellogg, wir sehen Maas, Kellan Norwa, also es gibt da ganz viele Fälle und spätestens die können natürlich einfach auch ein Katarlyzate für eine Neubewertung des Sektors werden. Deswegen finde ich das sehr spannend für 26. Allerdings sind die Bewertungen bei Konzern wie Proctor und Gamble zum Beispiel oder Kolkarte, Palmo Leaf. Nach wie vor jetzt kein Schnäppchen, die sind immer noch sehr teuer und im MSI World Consumer Staples sind die ebenfalls teuer bezahlten Handelsketten wie zum Beispiel Costco und der Walmart sehr hochgewicht. Ja, wer also den Index nicht will, der kann sich als aktiver Anlege natürlich auch so einen eigenen Basket zusammen basteln. Da sollten dann natürlich die großen Player oben auf der Einkaufsliste stehen, aber eben auch kleinere Unternehmen berücksichtigen die zumindest im Vergleich zu eigenen Historie günstig bewertet sind. Und da werden dann wenn wir mal über die Wotschlist im Lebensmittelsektor sprechen unter den Breiter diversifizierteren Anbietern zum Beispiel. Ja, bekannt für Erdnuss Butter, Marmelade oder Camper Zubes. Ja, muss man nichts mehr zu sagen, kennt man von Andy Warhol, die Suppen oder eben General Mills stark auch bei Serialien. Bei all diesen Unternehmen sollten wir halt wieder auf den wichtigen Faktor Bilanzqualität und Schuldenachten deswegen ist es sehr, sehr wichtig zu diversifizieren. Ja, oder man kann ja auch mal den Blick auf Smokabs richten. Ja, und da haben wir inzwischen sehr deutlich ermäßig das Kursniveau etwa bei Nahrungsergänzungsmitteln herstellern wie Bell Ring, ehemaliger Hype-Akti, die aber profitabel und wachst du im Starkes oder bei na Simpli Goodwoods oder bei Nommedwoods, die man hier zur Lande eigentlich kaum kennt, obwohl die Marke wahnsinnig bekannt ist. Nämlich Captain Iglo, der gehört zu Nommedwoods, auch dort muss man allerdings sagen, hoher Financierosebel. Kucken wir als nächstes mal auf den Hinterhof der USA. Wir haben viel über die USA gesprochen heute und da ist natürlich Lateinamerika und das positioniert sich gerade als klassisches Value-Play eigentlich. Innerhalb der Emerding-Markets zumindest. Da passiert natürlich sehr viel momentan mit einem KGV von rund 10, ist die Region deswegen auch günstig bewertet aus gutem Grund, weil es gibt natürlich jede Menge an politischen Risiken. Wie zum Beispiel das Beispiel des Teilstaatlichen Petrobas, immer wieder zeigt, wir sehen Winden zu ELA, wir sehen eben aus dieser Eckefehle an Risiken, aber zwei Faktoren könnten 26 als Katalysatoren wirken. Zum einen die strategische Renaissance der Monroe-Doc-Train, also das versteckte Engagement der USA, im eigenen Hinterhof. Also da die Sicherung von Rohstoffen und von Lieferketten, zum anderen spezifische Turn-Round Stories wie zum Beispiel Argentinien. Der Präsident Miele, er könnte zum Beispiel durch die ideologische Nähe zur Trump-Regierung sein radikalen Sanierungskurs erst recht fortsetzen. Und gelingt es, ihm Kapital ins Land zu holen und den PSO zu stabilisieren, bietet natürlich der Argentinische Aktienmarkt ein enormes Aufholpotenzial. Das Problem an der Stelle für ITF-Anlieger ist ein bisschen. Argentinien ist nicht im MSC-Eiletten in America enthalten und es existiert auch kein Usitskonformer ITF für das Land. Wer diese Wetter also eingehen will, muss über einzelne Aktien eigentlich einsteigen. Wer hingegen auf den MSC-Eil-Mötchen-Markets-Letten-America-ITF-Setz, der kauft eben primär Brasilien und Mexiko. Damit hast du ein Länderwitzingsweise-Regionthema ins Spiel gebracht. Wir bringen noch mal ein anderes Migdrein, nämlich die Golfregion, die zieht ja nun in großen Maße globales Kapital an, man versucht die Abhängigkeit vom fossilen Zeitalter durch gigantische Investitionen zu verringern. Es steht ja tatsächlich arabisches Geld in Form von Staatsfonds, also wir denken an die Übernahme von Electronic Arts oder auch an das Gebot von Paramount für Warner Bros. Discovery, also arabisches Geld schmiert die Dealmaschine der Wall Street manchmal auch in Europa. Wir haben beispielsweise die Übernahme von Covestro, das ist natürlich schon eine ziemlich heiße Wette auf die Zukunft, die dort am Golf läuft. Für Privatanleger ist es schwierig, diese Wette mitzugehen, denn Einzelwerte aus der Region kaum investierbar. Aber es gibt tatsächlich einen ETF, der die Aktien aus der Golfregion bündelt, überwiegend Saudi Arabien 60 Prozent für einen arabischen Emirate, 20 Prozent, dann natürlich auch Kuwait und Katar, mit dabei insgesamt 50 Aktien relativ kleines Volumen und ein sehr starkes Übergewicht der Banken. Aber, macht ihr Sinn, denn Banken sind diejenigen, die diese Transformationen am Golf finanzieren. Gerade sind wieder die Zinsen gesenkt worden. Das könnte auch dem Immobilienmarkt in den Emiraten noch mal Aufschwung verleihen und es ist halt mal so eine völlig andere Idee für das Portfolio. Man muss sich natürlich immer selbst fragen, so wie bei jedem Investment, ob ein Investment in diese Region mit den persönlichen Maßstäben vereinbar ist, der eine oder andere sagt ja, die andere sagt vielleicht nein, ist nicht zu beurteilen, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Klar ist zentrales Risiko, am Golf bleibt der Ölpreis, wenn dieser nachhaltig fällt, dann schwinden eben die finanziellen Mittel, nicht nur für die Mega-Deals, sondern vor allem auch um die sozialen Machtstrukturen stabil zu halten, wo für Jahr Milliarden an Petro-Dollars verwendet werden in den Ländern selbst. Das kann natürlich bei einem sehr stark sinkenden Ölpreis dann wirklich gesellschaftlich kritisch werden, muss man aber sagen, da von diesem Niveau sind wir noch ein Stück entfernt. Christian, du hast jetzt gerade gesagt, für den einen ist die Golf-Region, was für den anderen vielleicht dich und wer sagt, das ist für mich nix, für den habe ich noch in 26 den Weltraum. Da wird nämlich ernst beziehungsweise Weltraum wird eigentlich zur Infrastruktur, also es war lange Exploration, es war lange in Hobby für Milliardäre, ich glaube jetzt letztes Jahr ist Katy Perry erst von Jeff Bezos hochgeschossen worden. Also es war eine Spielwiese für reiche Menschen, für menscher Kapitel eben auch, aber ich würde sagen, der Sektor wandelt sich ganz langsam eigentlich zum Publikumarket. Wir haben unternehmen wir Rocket Lab oder Planet Labs und die haben die Proof of Concept-Faser eigentlich hinter sich gelassen und 26 ist auch angekündigt der Börsengang von Elon Musk Space X. Und damit Gap ist jetzt einiges an Auswahl an Schwergewichten aus der Branche, die eben dann auch für die Indizis spannend wären. Und damit verschiebt sich eben die Investment Tese, der Investment Case von Exploration zu Infrastruktur. Ich meine, wenn wir uns die Satelliten zum Beispiel angucken als Mobilfunkmasten, Glasfaserkabel noch so ein Beispiel, dann sind das eben entsprechend nicht von dieser Welt zwar stammende Investment Cases, aber sie sind eben spannend. Sie werden nächstes Jahr ernst, da vielleicht auch noch mal, als hätte das dieses Jahr waren. Auch wenn natürlich das in einem Risk-Off umfällt, vielleicht nicht mehr ganz so solide sein könnte. Dazu wird es natürlich auch bei Space X, wenn sie dann an die Börse gehen nächstes Jahr eine Herausforderung für die Märkte. Und das absorbiert eine Menge Kapital, dann Open AI und Unthropic. Dann gucken wir mal, wie tief die Taschen der internationalen Investoren wirklich sind. Es wäre natürlich ein Disaster, wenn ein solcher Börsengang abgebrochen werden müsste. Aber wer von diesen privaten Riesen ist als ersteschaft wird natürlich auch das Maximum an Bewertung ausreizen können. Insofern, wir werden nicht nur ein Wettlauf ums Allsehen, sondern auch ein Wettlauf um die Wall Street. Denn das ist kein Geheimnis, die werden an der Wall Street an die Börse gehen. Und vielleicht wird das auch wieder ein Riesenimpuls werden noch mal für die Nasdaq im Börsenkampf gegen die New York Stock Exchange. Die Nasdaq hat ja gerade einen großen Prestigeerfolg gelandet, nämlich Walmart wechselt von der Nasdaq an die Nasdaq. So jetzt verlassen wir mal diese Dickschiffe und gucken mal in die untere Schublade. Bürken uns ganz tief und da heißt es ja häufig "Small is beautiful". Ja, und irgendwie ist das so ein bisschen wie bei so einer Karnevalsdroppe, dem Kreisläuf. Jedes Jahr aufs Neue in jedem Jahresausblick steht immer wieder. Na ja, jetzt müssen sie aber doch mal endlich kommen, die Smallcaps, denn sie sind doch so günstig. Die kleineren Unternehmen, die Bewertung sind niedrig, die KGVs, auch die dividenden Renditen hoch. Ja, aber trotzdem, abgesehen davon, dass es in den letzten Jahren nicht aufgegangen ist. Dieses Kalkül muss man mal ganz generell kritisch hinterfragen. Ob dieses viel beschworene und ja empirisch, akademisch für die Vergangenheit, gut unterlegte Smallcap Premium in diesen Zeiten tatsächlich noch existiert. Denn, kleinere Unternehmen leiden auf jeden Fall überproportional unter birogradischen Lasten, unter regulatorischen Eingriffen wie auch Zollen und unter höheren Kapitalkosten. Und sie können auch dieses Kahlen-Effekte von KI und Technologie schlechter nutzen als die Megacaps. Weil sie teilweise gar nicht mitspielen können, weil es sehr hohe Investitionen erfordert. Ein Wahnsignal auf jeden Fall ist im Smallcaps-Sektor nach wie vor die Prophetabilität rund 40% der Unternehmen im US-Nebenwerteindex Russell 2000 schreiben rote Zahlen. Das heißt natürlich nicht, dass ich jetzt sage, also Smallcaps grundsätzlich Finger weg. Nein, nein, es geht nur darum. Erstens, das Narrativ zu hinterfragen und zweitens noch, jede Regel hat natürlich Ausnahmen und Abseits der In die CS oder auch da irgendwo drin versteckt. Gibt es natürlich genügend Smallcaps? Ja, es ist ein Jagdrevere für Stockpicker, Unternehmen, wo auch zu wenig Research da ist, wo zu wenig Investorenbasis da ist. Und kann natürlich auch ein Argument sein, dort mal, wenn man es beimischt, nicht selbst aktiv zu werden, nicht auf ETFs zu setzen, sondern auf aktive Fonds, die diese ineffizienz und intransparenz von kleineren Unternehmen tatsächlich auch nutzen können, wo gemerkt nutzen können. Das heißt nicht, dass sie aus dieser ineffizienz immer Kapital schlagen, es gibt genügend Smallcaps-Fonds, die sich richtig schlecht entwickelt haben. Die Nach Small ist bürdevoll, würde ich dann jetzt mal machen. Endgegner für Value Investoren, da geht es nämlich sozusagen um das andere Ende der Scala. Private equity hat sich strukturell verändert, vom Nischenplayer wirklich für wenige reiche Menschen für institutionelle Investoren hin zum, ja kann man sagen, dominanten Marktaktör eigentlich. Für klassische Value Investoren an der Börse ist das aber ein Problem, weil Private equity eigentlich wie ein Staubsauger funktioniert. Also alles, was da an eigentlich guten Unternehmen ist, dass die vielleicht temporär in turbulenzen geraten sind. Die günstig bewertet sind deswegen, die werden eben von Finans starken Investoren aufgekauft, sind in dem Moment weg für Value Investoren zumindest an der Börse. Deswegen sind ja neue Instrumente wie LTIFs so spannend, wo sich eben akzionäre Anleger sich in diesen Private Markets engagieren können. Entweder direkt über die Aktien der börsen notierten Private equity Manager wie zum Beispiel Blackstone oder KKR oder eben direkt über die Vehikel wie LTIFs. Damit hat man dann eben auch einen Ante an Private equity und das ist was, was ich ganz spannend finde für 26. Ja, jetzt stehen wir schon bei 23 Thesen, das heißt, wir haben nur noch drei und da wird es natürlich höchste Zeit, dass wir auf dem letzten Drucker. Wo du jetzt schon bei den alternativen Essetklassen warst, auch nochmal über Gold sprechen, Gold dieses Jahr mit dem besten Jahr seit 1979 und klar. Die fundamentalen Argumente für Gold sind auch auf diesem Niveau nach wie vor Valide, Zentralbankkäufe des globalen Südens zur diversifikation vom Dollar. Überhaupt das ganze Thema Dollar-Angriffe auf die Fett, die Angst davor, die ausufernde Staatsverschuldung und natürlich sinkende Realzinsen falls die Inflation wieder reinkriegt. Also es gibt genügend Argumente, die man für Gold ins Feld führen kann dazu, die Portfolie, diversifikation, alles fein. Allerdings sollten wir nicht vergessen, Gold ist im Laufe des Jahres zu einem Momentum-Trade geworden. Es läuft einfach und was steigt, zieht natürlich Interesse anspringen noch mehr drauf, auch wenn sie eigentlich gar nichts mit den fundamentalen Gründen am Hut haben, sondern einfach. Ja, es bewegt sich follow the trend, the trend is your friend, ja. Und da sieht man aber auch Momentum kann relativ schnell irgendwann dann wieder rausgehen. Wir haben schon darüber gesprochen. Könnten auch zum Beispiel margin-Cold sein und dann wird natürlich auch Gold allen Argumenten zum Trotz anfällig für Korrekturen. Und diese Korrekturen könnten dann, auch dafür haben wir historische Vorbilder, ähnlich steilverlaufen wie im zweiten Halbjahr. Noch stärker gilt das alles übrigens für Silber. Deswegen, also langfristig, wenn man Gold hat, ist man einfach strategisch im Portfolio damit aufgestellt. Aber wenn es jetzt um Investmententscheidungen geht, kann man auch noch mal den Blick auf Minenaktschen wagen. Die sind dieses Jahr gut gelaufen, aber langfristig haben die natürlich erst mal gelitten unter hohen Kosten, unter teuren Übernahmen und unter teilweise brutal schlechten Management. Und es ist auch kein Zufall, dass die beiden größten Goldminen der Welt, Barric und Newman am selben Tag dieses Jahr ihre Chefs ausgewechselt haben. Da gibt's einfach eine Menge zu tun. Jetzt sind allerdings die Minenaktschen angesprungen, weil wir inzwischen ein so hohen Goldpreis haben in Relation zu den durchschnittlichen Förderkosten. Dass also eigentlich eine Mine gar nicht mehr anders kann als profitabel wirtschaften. Egal wie schlechtse gemanascht ist, wenn sich der Goldpreis einfach nur auf diesem Niveau stabilisiert. Reicht das schon, dass die Edelmetallminen in der Gesamtheit cash flows erzielen, nachhaltig erwirtschaften, die selbst nach der Rally der letzten Monate noch nicht eingepreist sind. Das heißt, Gold beispielsweise über einen ITC, damit verdient man, wenn Gold steigt. Ich würde sagen, bei Minenaktschen hat man eine sehr gute Chance schon, wenn Gold und auch Silber einfach über die Zeit erst mal stabil bleiben. Die sind sie eben nicht ganz so teuer wie, z.B. Gold, sondern sie hatten eben genug Gegenwind, um sie auf einem gewissen Niveau zu halten. Der Hebel hat noch gar nicht so richtig reingekriegt, der fundamentale Hebel. Und wenn wir über Gold reden, dann will ich auch über Cash reden und über die Cash Quote, die auch in 26 Sinn macht, aber man muss dazu einen Plan haben. 26 würde ich jetzt mal behaupten, dürfte es genug Wohler-Tilität geben, um vielleicht auch mal von den Zeitleins mit Cash wieder reinzugehen und nachschauen. Gründe haben wir genügend genannt hier, warum es rappeln könnte. Am Ende werden es natürlich ganz andere Gründe sein, aus denen es rappelt. Deswegen haben wir eben keine Glaskugel, aber Cash auf den Zeitleins zu haben kann sinnvoll sein, wenn man sich eben einen Plan macht. Denn es gibt eine psychologische Falle, man schaut sich das eben vom Spiran sozusagen an und denkt, der Boden kommt noch, der Boden kommt noch. Ich gehe noch nicht rein, ich warte noch ein bisschen und damit hat man es eben im Zweifel verpasst. Und deswegen empfehle ich einen strikten, vorab definierten Plan, den man dann auch sehr discipliniert wirklich durchhalt und ganz ehrlich mit sich selbst. Ich setze mir also zum Beispiel den Plan, fällt der MSI Akkui um 15 Prozent unter seinen Höchstand, dann gehe ich rein mit einem Drittel meines Cash und so weiter. Fällt der 35 Prozent, gehe ich noch mal rein mit einem Drittel und so mit eben sich selber wirklich diesen Plan aufstellen, auferlegen und sich dran halten. Das ist ein Tipp natürlich für 26, der auch in 25 schon singen gemacht hat. Ja, weil ansonsten man in der Korrektur da sitzt, man ist gelähmt von lauter schlechten Nachrichten, aber man kriegt es einfach nicht hin, dann den Impuls zu finden für einen Einstieg und guckt dann früher oder später der Erholung hinterher. Muss ja nicht so schnell gehen wie am Liberation Day und ja, du kannst dich ja selbst mal fragen, wie du am Liberation Day agiert hast. Ich hoffe, du bist erst mal cool geblieben, aber hast du nachgekauft oder hast du doch gesagt, das wird noch schlimmer. Das wird noch schlimmer, das wird noch schlimmer, aber es wurde dann zumindest für den Moment und nur das können wir sagen, erst mal nicht schlimmer und wir stehen jetzt irgendwie Ende 2025 da und sagen, trotz allem, was so dieses Jahr passiert ist, trotz aller Disruptionen, es hätte schlimmer kommen können und wir sehen zumindest an den Aktionen merken. Ein ganz solides Jahr und wenn wir uns einfach mal die vergangen Monate noch meine Änderungen rufen, muss man auch sagen, na ja, das durchhalten wir jetzt gar nicht so einfach, denn in Medien wird uns natürlich unglaublich viel an schlechten Nachrichten präsentiert und deswegen ist mir unsere Tese 26 wirklich die aller aller wichtigste, nämlich ja, ich habe es mal genannt domes crawling detox, ja, denn der Erfolg eines Portfolios, der entscheidet sich eben nicht nur an der Esset-Elocation. Wozu wir jetzt in letztendlich 24 oder wenn man deine letzte Tese dazu nehmen 25 Tesen gesprochen haben, sondern auch ganz entscheidend über die, ich nenne es mal psychische Hygiene von uns anlegeren und anlegeren. Ja, das ist, kommen zurück, eigentlich zum Verstorbenen Daniel Kanemann, der Nante ist Neues, mögen wir ja auch deswegen Beyond the Neues, dieses ständige Rauschen von Hyops Botschaften, das ist furchtbar, verleitet uns zu ganz kurzfristig im Handeln und dieses zwanghafte Konsumieren von negativen News, dieses domes crawling, die sozialen Medien ist erzeugt einfach ein Gefühl von Kontrollverlust und deshalb gerade so zum Jahresende besinnen wir uns doch mal auf die langfristigen Fakten, die Welt wird in der Tendenz nicht liniger, aber über die Zeit immer besser. Und dadurch aus gerne auch mal bei Werten Hans Rosling, der Verstorben müssen wir sein Sohn führt das weiter mit den Grafiken, durchaus dort mal so über Weihnachten nachschauen. Ein feststellen Technologie löst tatsächlich Probleme und ja, es gibt eine ganze Menge Herausforderungen, die Welt ändert sich, aber hallo, wir sind Menschen und wir kommen aus der Evolution. Und diese Evolutionsgeschichte leht uns die Anpassungsfähigkeit doch quasi schon in die Wege und was sind denn Unternehmen, was sind Gesellschaften? Ja, es sind Menschen gemeinsam und insofern Aktien sind doch nichts anderes als quasi die verbriefte Beteiligung an dieser Anpassungsfähigkeit. An der Fähigkeit, neue Lösungen zu denken und Herausforderungen tatsächlich auch anzugehen. Und wer sein Depot tatsächlich von den Schlagzeilen entkoppelt, wer beyond the noise schaut und denkt, wer auch jetzt wieder über Weihnachten positive News konsumiert. Beispielsweise mache ich total gerne so Videos vom Frauenhofer-Institut oder von irgendwelchem Start-ups, was zum Beispiel in der Robotik möglich ist. Wer der Innovationskraft von Unternehmen vertraut, wer sich da einfach positive Impulse holt, der schürzt sein Vermögen. Nämlich vor dem aller, allergrößten Risiko den eigenen Emotionen. Ich finde, das hast du sehr schön gesagt zum Abschluss. Genau das ist, finde ich, dass der wichtigste Outkamm eigentlich aus diesen 26 Thesen, was das auch schon gesagt ist, ist ein wichtiger Outkamm für unser Format Beyond the Noise. Einfach mal abschalten und sich wirklich fokussieren auf das, was wichtig ist und sich das positive anschauen und nicht zu genau hinhören, wenn mal wieder die Welt untergehen soll. Genau, wir müssen das große Bild skizzieren, aber wir sollten auch dann, wenn das große Bild vielleicht geopolitisch mal düster ist, nie den Glauben an die Anpassungsfähigkeiten, die Innovationskraft von Menschen und damit auch von Unternehmen und Gesellschaften verlieren. So viel. Vielen Dank, das erste Mal, wir hier zusammen, nicht nur im wöchentlichen Wechsel bei Beyond the Noise. Da wird man uns im nächsten Jahr, aber auf jeden Fall, auch wieder sehen. Das war's jetzt erst mal vor Weihnachten. Wir hätten eigentlich nur die 26. Thesen rausgegeben können, aber dann hätte es eben nicht für einen Podcast gereicht. Und da wir nochmal mit asset-class, nämlich einen Tag vor dem Jahreswechsel rauskommen, aber mit einer Folge, die schon vor aufgezeichnet ist, kann ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, dir ganz herzlich zu danken für deine Treue in diesem ersten Jahr, asset-class für die Anregungen, für die Fragen, für das Feedback, für die Sterne. Und wenn es dir heute gefallen hat, dann freue ich mich natürlich auch, wenn du damit weiter machst, schreib uns gerne an podcasterzcalibl.kappelte oder melde dich in den sozialen Netzwerken zu Worterzcalibl.kappelte oder bei mir privater @cvroll. Danke auch an Jonas und Brian, die eben nicht wie so viel und ich hier vor der Kamera sind, sondern hinten am Mischpult sitzen und genauso wie viele andere fleißige Menschen in unserem Team dafür sorgen. Aus solchen Gesprächen tatsächlich dann ein Sendefähiger Podcast wird. Wir sehen uns wieder, dann nach Weihnachten, nach Silvester, im neuen Jahr, alles Beste für 20/26. Bleib gesund und bleib uns gewogen in diesem Sinne. Tschüss aus Berlin. * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Diskussion über politische Börsen und das Primat der Politik
USA vs. China
Europa's Potenzial und Herausforderungen zwischen USA und China
Zinsen, Inflation, und Herausforderungen im Makroumfeld
Künstliche Intelligenz (KI) als großes Zukunftsthema
Summary:
Die Diskussion behandelt verschiedene Themen wie politische Einflüsse auf die Börse, den Konflikt zwischen den USA und China auf politischer, wirtschaftlicher und technologischer Ebene, sowie Europa's Potenzial und Herausforderungen zwischen den beiden Supermächten. Es wird auch über Zinsen, Inflation, KI und die Herausforderungen im Makroumfeld gesprochen. Diskutiert wird auch, wie Investitionen in KI in Bezug auf Cashflows gesetzt werden, potenzielle Stolpersteine und die breite Auswirkung von KI auf verschiedene Branchen.
Es wird betont, dass Investoren ein tieferes Verständnis und Know-how bei der Auswahl von Einzelwerten benötigen oder auf breit angelegte ETFs zurückgreifen können. Die Diskussion verdeutlicht die Komplexität der Themen und die Herausforderungen für Anlegerinnen und Anleger in Bezug auf die zukünftigen Entwicklungen und Investitionsmöglichkeiten.
FAQs
Politische Börsen können unerwartete Auswirkungen auf Unternehmen haben, unabhhängig von deren Fundamentaldaten. Anleger sollten daher auch politische Aspekte bei ihren Investitionsentscheidungen berücksichtigen.
Der Konflikt zwischen den USA und China erstreckt sich über politische, wirtschaftliche und technologische Ebenen. Anleger müssen sich auf diese neue Realität einstellen und die Auswirkungen auf die Märkte berücksichtigen.
Die US-Wirtschaft bleibt weiterhin ein bedeutender Akteur im weltweiten Wachstum. Maßnahmen wie die Steuerreform von Trump können sowohl den Konsum als auch Investitionen ankurbeln.
China hat technologisch stark aufgeholt, aber Überkapazitäten und internationale Handelshemmnisse können zu Herausforderungen für chinesische Unternehmen führen. Anleger sollten diese Faktoren im Blick behalten.
Europa muss seine Bürokratie verringern, einen einheitlichen Kapitalmarkt schaffen und nationale Egoismen abbauen, um attraktiv für internationale Investoren zu werden. Sonst könnte Europa gegenüber den USA und China ins Hintertreffen geraten.
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