Das Gespräch zwischen Markus und Richard analysiert die Diskrepanz zwischen der KI-Euphorie in Deutschland und der wachsenden Skepsis, insbesondere in den USA. Richard beobachtet, dass Politiker wie in Florida Wahlen mit dem Versprechen gewinnen könnten, die Bevölkerung vor KI zu schützen, während in Deutschland noch unkritisch auf den KI-Zug aufgesprungen wird. Er kritisiert, dass die Debatte zu sehr auf wirtschaftlichen Erfolg fokussiert ist und die tiefgreifenden gesellschaftlichen und kulturellen Folgen ignoriert. Die Leitsätze wie "Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen" seien leere Floskeln, da KI die Autonomie des Menschen faktisch einschränke. Junge Menschen, wie Studenten in Arizona, pfeifen Tech-CEOs aus, weil sie um ihre berufliche Zukunft fürchten. Die Entwicklung werde nicht nur einfache Arbeiten, sondern zunehmend auch geistige und kreative Tätigkeiten ersetzen, was den sozialen Aufstieg erschwere. Zudem steige der Energiehunger von Rechenzentren massiv, was zu höheren Kosten für die Gesellschaft führe. Richard warnt vor einer KI-Blase durch überhöhte Erwartungen und fordert eine breite gesellschaftliche Debatte über die Folgen dieses Umbruchs, der mit dem zweiten Maschinenzeitalter vergleichbar sei.
ZDF. Land und Brecht. Schön, den guten Morgen richert. Guten Morgen, Markus. Ich bin Thomas Ferin, bisschen Urlaubtät-Wolertür. Find's herrlich, was du wieder, das ist eine Frage, die die Halbenation bewegt. Was du wieder mit Lutz unterwegs bist. Du erinners dich, hohe Fakkes Lutz. Wer zum Geier ist Lutz, war die Abwanderung davon. Großartige Geschichte, du mit deinem, was ist dein ältester Freund, ne? Lutz. Ja, ist mein ältester Freund. Wir haben früher zusammengewohnt in Studentenzeiten. Und wir haben uns kennengelernt, kurz noch. Ihr seid ja immer eine Woche mehr unterwegs, ne? Wir waren jetzt gerade wieder, ich bin gerade eben nach Hause gekommen. Wir waren in Frankreich unterwegs, niemals allerdings mit sehr geringer Geierausbeute. Wir hatten ein paar andere Schwerpunkte auf den Urlaub gelegt. Und wir waren im Sonser und im Jura und wir waren in Lion. Was habt ihr da gemacht? Wir haben es uns gut gehen lassen. Wir haben viel Schach gespielt und wir haben die kulinarischen Gündüsse und reingezogen. Und wir waren auch ein bisschen anders. Ist das die Umschreibung für wir haben sehr viel getrunken? Nee, nicht so ganz, ganz übermäßig viel. Die wäre sie weiner ausprobiert, sagen. Genustrigen. Wie wirst du eigentlich, wenn du betrunken bist? Bist du dann sehr lustig oder bist du einfach nur müde oder bist du eher so aggressiv? Beides. Also entweder das eine oder das andere. Also entweder ich werde in der Tatheiter und hört dann nicht mehr auf zu reden, was wir nicht auch anstrengen. Können wir sonst gar nicht von dir oder schlagartiges Verstummen und ermügen? Genau. Also es gibt mich ja nur in den beiden extrem zuständigen. Riecht, ich wollte mit dir heute über etwas sprechen, was mich seit einigen Wochen beschäftigt. Als sehr regelmäßiger Zuschauer unserer Sendung weist du ja, dass wir einig mindestens einmal pro Woche einen Spitzenpolitiker da sitzen haben, der von der glorreichen Zukunft mit KI schwermt. Und egal, wenn du fragst, du spürst ja ganz Deutschland, du hast auf der Suche nach einem neuen Wohlstandsmodell, so muss man sagen, das alte Modell funktioniert nicht mehr, das hat viele Gründe und das ist jetzt gar nicht die Schuld von Leuten im politischer Verantwortung. So haben sich einfach Dinge überlebt und die Zeit, die es über sie hinweggegangen. Was mich stutzig macht, was mich missbrauch macht, ist dieser fast schon naiveel Glaube. Jetzt kommt KI und dann wird alles gut. Und ich will dir sagen, seit wann mich das so stutzig macht. Du änderst dich an unser Gespräch aus den USA, aus Florida. Da habe ich dir doch von James Fischbecker erzählt von diesem harten jungen Republikaner, die kolumbianische Abstimmung, der den größten Applaus bekommen hat, als er sagte, ich baue keine neuen Datenzentren in Florida. Ich beobachte das ja dem ein bisschen genauer und merke, der nächste amerikanische Wahlkampf könnte tatsächlich darauf hinauslaufen, dass der Politiker, der verspricht die Bevölkerung vor KI zu schützen, KI fernzuhalten, am Ende das Rennen macht. Ist eine steile Tese, weiß ich, was man in jedem Fall sagen kann, der große KI boom, die große KI-Euferie, auch wenn man es an den Börsen noch nicht sieht. Aber die große Euferie ist komplett vorbei. Hier ist das noch nicht angekommen. Wir haben uns aufgetest, antizüglich genau da los, wo es woanders hin ein bisschen runter geht. Richtig. Und ich höre, dass zum Beispiel auch jemand wie Ulrich Sigmund, der AfD-Kandidat die Sachsen-Anhalt, der verspricht genau das und sagt, wir werden große Rechentren machen. Aber auch da formiert sich Widerstand. Deswegen die Frage an dich riecht, wie denkst du darüber? Wie weiß das zu sehr viel darüber nachdenken, ist möglicherweise KI schon am Ende bevor es richtig begonnen hat? Was passiert da gerade? Am Ende ist es sicher nicht. Aber es ist natürlich sehr interessant, dass du jetzt hier lauter Aspekte aufwürfsst, über die wir in der Öffentlichkeit eigentlich gar nicht diskutieren. Genau. Also das war so ähnlich, kannst du dich ja in andern irgendwann dieses Mal Start-ups sind, die große Lösung kriegt. Und dann machten alle Start-ups und jede Stadt versuchte die andere als Start-up Highlight und so weiter zu überbieten. Und das alles zu einem Zeitpunkt, als man sagen kann, war ja schon ziemlich sehr spät. Das heißt, also die Start-ups, die in der zu großen Einhauren geworden sind, die meisten von denen, die gab es vorher. Und wir Deutschen fangen immer anderen ganz begeistern von etwas zu sein, werden das woanders funktioniert hat. Und es ist dann meistens die Zeit, wo es dann bei uns vielleicht dann nicht mehr ganz so in den großen Maßstab funktionieren. Also wir sind da relativ spät auf dem Zug. Ich glaube, das kann man auf jeden Fall sagen. Das andere ist, dass KI und dass ich meine, ich habe jetzt gerade mein viertes Buch zu dem Thema geschrieben, also über Digitalisierung und über KI und mach es gerade fertig, dass das eine so grundsätzliche Umwelzung unserer Gesellschaft bedeutet, über die wir nicht reden. Also wir reden vom wirtschaftlichen Erfolg, aber wir reden viel zu wenig, was es sonst alles macht. Und das führt dazu, wenn man diese Dinge nicht thematisiert, dass die Leute da vor Anfang probieren oder engste oder Panik zu entwickeln. Und das wiederum nutzt natürlich denjenigen, die diese Ängste auffangen. Das heißt, wir denken über einen solchen gigantischen Umbruch, wie das zweite Maschinenzeit erhält. Wo also jetzt nicht mehr in ersterniehe Fähigkeiten der menschlichen Hand ersetzt werden, sondern Fähigkeiten des menschlichen Gehirns. So nach, als wäre das jetzt, ging es jetzt nur darum, technologisch auf der Höhe der Zeit zu sein oder am besten noch irgendwie erfolgreich damit zu mischen, ihr denkt aber nie darüber nach, was das wirklich mit der Gesellschaft macht. Und dafür gibt es ein paar Standards. Ein so ein Standardsatz ist immer, ich mittelpunkt muss der Mensch stehen. Das ist jetzt sehr, sehr vielen Jahren gesagt. Ist keiner gegen, bin ich auch für. Ja, ich möchte immer genau wissen, wie ist das gemeint? Westerwitz dazu ist immer autonomes Fahren. Es begrifft den und nicht benutzen da aus, wenn du meins der Mittelpunkt soll der Mensch stehen, weil die Menschen sind bislang autonom gefahren. Ja, und wenn sie dann in Selbstfahren in Autos sitzen, fahren sie her zur Hono. Dann werden sie gefahren. Das heißt, also genau die Autonomie ist das, was ja dann aus Sicht des Menschen abnimmt. Ich bin ja, wie du weißt, für selbstfahrene Fahrzeuge, wenn ich auch ein bisschen skeptisch hab, wo er bin, ob das jetzt ganz großen globalen Sieges such geben würde. Ich habe Trin gesessen, weißt du ja. Aber schon der Begriff zeigt, dass wir die gesamte Entwicklung überhaupt nicht vom Menschen ausdenken, sondern wir denken sie immer von der Technik aus. Und dann entstehen natürlich bei vielen Menschen Ängste. Und ich habe mir immer vielen Bürger geben, die Ängste, die ich für berechtigt halte, von denen zu trennen, die ich für unberechtigt halte. Richtig ist aber, dass wir als Gesellschaft über diese gewaltigen Umbrüche, die dann kommen, überhaupt nicht vorbereitet sind. Und dann passiert das, was du gerade beschrieben hast. Die kann man natürlich dann aufgreifen und nutzbar machen. In jemanden der Leuten verspricht, das wird bei uns nicht gemacht und davor schützen wir die ich und so weiter. Weil du das gerade so schön erzählte, dass dich mit diese Floskel der Mensch, wo sie Mittelpunkt stehen, es gibt dies bezüglich noch eine andere schöne Floskel, die mir gerade einfällt. Kernfusion ist die Technologie der Zukunft. Das ist die Stromquelle der Zukunft. Und ich denke immer, wenn ich das höre, das ist richtig. Das war schon immer die Stromquelle der Zukunft und es wird immer die Stromquelle der Zukunft bleiben, weil es nie passieren wird, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Manche denken das gleiche über die Revolution durch den Quantenrechnen. Das ist auch eine Revolution, die wird jetzt seit einigen Jahren angekündigt. Die ist aus deutsch-deutsch-Spective sehr wichtig. Weil wir sind natürlich in der gesammten Grundlagenforschung jetzt auch in Entwicklung, langsamen Entwicklung von Geschäftsmodellen. Da ist Deutschland gut. Deswegen sitzt natürlich ganz was die Hoffnung darin. Der ganz große Problem, was dann entstehen wird, ist, wenn wir tatsächlich solche super, super, super rechner haben. Mit unfassbarer Geschwindigkeit und gigantischen Kapazitäten verbrochen die eine Energie, die der Welt gegenwärtig nicht zur Verfügung steht. Das heißt, es gibt manchmal eine Asymmetrie zwischen tollen Technischen Entwicklungen und deren realistische Implementierungsmöglichkeiten. Das ist immer total interessant, weil es gerade sagt, wenn man sagt, der Mensch muss im Mittelpunkt stehen, dann ist das wirklich, wenn ich mal gerade richtig darüber nachdenke, dass man eine unfassbare Floskel, die man mit wenigen Argumenten komplett auseinandernehmen kann. Wenn du, wenn dir es dir ernst ist als Politiker mit dem Satz, der Mensch muss im Mittelpunkt stehen, dann wäre eigentlich die Konsequenze daraus zu sagen, weißt du was, dann dürfen wir KI, streigstrich, Rechenzentren, da dürfen wir das gar nicht machen. Weil der Energiehunger so gigantisch ist, dass er mittlerweile die Kosten für die Gesellschaft enorm nach oben treibt. Ich hab nörlich Satja Nadella zu gehört, das ist der Microsoft CEO, der was ganz interessant ist, sagte, sagte, wenn wir als KI-Industrie nicht bald in der Lage sind, etwas abzuliefern, was den gesellschaftlichen Nutzen für die KI wirklich dann klar macht und messbar macht, dann werden wir keine Zukunft haben, weil dann wird die Gesellschaft anfangen, uns unangenehme Fragen zu stellen, nämlich zu fragen, warum zum Teufel sollten wir das weiter gut finden, wenn es die Wasserkosten und die Energiekosten so nach oben treibt und wir alle haben höhere Strom und höhere Wasserpreise für eure komische Technologie, die uns jetzt gerade nicht weiter bringt. Das ist eines der Themen, das damit schwingt, wenn man da in Amerika zuhört. Aber das andere Thema ist erichert die Frage, wenn wir jetzt sagen, da gibt es eine Stimmung, die da lautet, wir machen möglicherweise den nächsten Wahlkampf mit dem Versprechen, wir schützen euch, vor KI. Und das ausgerechnet. in Amerika, in einem Land dessen bin ich keine Kononomen, aber ich rede viel mit Ökonomen und die sagen mir immer, dass Wirtschaftswachstum in Amerika im Moment SKI getrieben. Diese zweieinhalb, drei Prozent die die hinkriegen, das kommt bei normalen Menschen gar nicht an, sondern das kommt eigentlich nur durch diese gigantische KI-Industrie die traumhafte Renditen einfährt. Ja und vor allem in Börsen. Errichtet einen Ankündigungsdisziplin, wie du vorhin gesagt hast und das führt natürlich dazu, dass unglaubliches Geld. Also wir reden ja über Bill-Junen, da rein investiert werden, in Geschäftsmodelle, die zum Teil eben noch nicht fertig nicht entwickelt sind und so, weil so sehr sehr viel was angekündigt ist und da wird es mit Sicherheit eine Marktbeheinigung geben. Das werden also nicht alle, die da ihr Geld und alle Firmen, die da umfogos eingeschrieben sind, werden das wird sich nicht bei allen Rentieren, bei einigen Jahren. Also KI geht nicht weg, KI wird bleiben, KI wird eine riesige Rolle in unserem Leben spielen, unseren Wirtschaftskreis laufen, aber es entschädt gleich wohl eine Blase, wenn auf zu viele Ankündigungen quasi gleichzeitig gewettet wird und das ist im Augenblick der Fall. Darüber sollten wir auch gleich nochmal sprechen, hier dieses aggressive Marketing, das wir auch alle jeden Tag erleben und das wir als Medien zum Teil total unkritisch übernehmen, aber für dich gerne verabnach was anderes fragen, weil mir scheint das das eigentlich das Thema, so um das es geht. Es gab vor einiger Zeit, ich glaube irgendwo in Arizona, Universität, Absolventen, sitzen alle da und Abschluss, Kundgebung, Großes Abplusfest und oben steht Eric Schmidt, der ehemalige CEO von Google. Selber Zikwacher Milia Dair investiert in Verteidigung mittlerweile also die Fans wie es ja heute heißt, investiert in KI, Unternehmen und so weiter und der fängt dort an auf der Bühne die glorreiche, die goldene KI-Zukunft zu malen und jetzt sitzen da unten lauter junge Menschen, was dann passiert, ist verblüffend, die Fangen an zu pfeifen und zu boon und geben im sehr klar zu verstehen, das, was du da gerade erzählst, glauben wir die ersten es nicht und wollen wir zweitens nicht. Das fand ich interessant, weil die Leute, die bei mir sitzen, sind ja schon ein bisschen älter, ist um so ein meinsemester dann und ich wäre auch jemand, der sagt, um also erstmal finde ich das faszinierte Leute, Technologie, war offenbar, verstehen diese jungen Leute und nicht nur die sehr genau welche Bedrohung das für die werden könnte. Warum? Ich glaube, dass das Bewusstsein dafür tatsächlich da ist, auf ganz vielen verschiedenen Ebenen, dass einem klar macht, dass es sich wie hier mein gesellschaftlichen Umbruch handelt und nicht einfach nur um eine technologische Entwicklung. So jetzt kann man ja sagen, wer gegen KI ist, der innerhalb so ein bisschen an die Luditen, die Maschinensturmart, die angefangen haben als damals die Textil, die elektronische Webstühle und dann sehr viele Weber haben ihre Arbeit verloren und viele Leute in der Textilfabrikation waren, Baumwolle und dann wir dachte, wann halt die sind, los, sie haben versucht, die Zeit aufzuhalten, die Zeit ist, wir wissen, bei weitergegangen und sehr viele harte, körperliche Arbeit wird heute nicht mehr gemacht. Trotzdem hatten die Weber ja in ihrer Zeit alle Berechtigung der Welt diesen Aufstand zu machen und die Maschinensturmart, weil tatsächlich, es gab kein Sozialsystem, das total elend aus. Das hat es ja wirklich gegeben, in welchem Jahr sind wir da jetzt richert. Wir reden über den Anfang des 19. Jh. also wir reden so über 1828, 1830 über diese Zeit und die Aufstände, die damals gegebenen, waren deswegen berechtig, weil es tatsächlich ganz vielen Leuten erst mal schlechter ging. Und wenn man dann in so einer, in dem es Spinnmaschinen gab, in solchen Verbrücken gearbeitet hat, da waren wir in dem Durchschnittsalter mit 35 Jahren tot. Die haben ganze Weisenhäuser geplündert, um Gearbeitskräfte zu kriegen, die sie verheizten, die kaum erwachsen geworden sind. Es war ja auch eine ganz, ganz große Ligezeit, langfristig gesehen. War das ein Schritt in eine segensreiche Entwicklung. Aber in dem Moment für die Betroffenen war es das nicht. Und deswegen ist ja klar, dass in Ländern, wo die Leute wählen können, der eine oder andere dann seine berechtigte Angst davor hat. Also wenn man sich das Automatisierungspotenzial durch künstliche Intelligenz anguckt, dann stellt man sich die Frage, wie viel Prozent der Leute, die heute in Verwaltungen arbeiten zum Beispiel, müssten da noch arbeiten, jetzt schon oder erst recht in zehn oder in 20 Jahren. Jetzt kann man sagen, ja, es ist ja schön, wenn die Menschen keine langweilige, geistige Routinearbeit mehr machen wollen. Ich weiß nicht, ob jeder Verwaltungsangestellte das so empfinde, aber einige werden das so empfinden. Was machen die denn stattdessen? Wenn es jetzt schöne Aufstiegsmöglichkeiten stattdessen gebe. Dass man sagt, ja, da machst du was kreatives und so weiter. Wir wissen ja, gerade im Kreativitätsbereich auf den unteren Ebene, da ist ja siegeszug der KI schon viel fortgeschrittener als bei der geistigen Routinearbeit. Also ganz, ganz viel wird da auch wegfallen und die Frage ist, ob der soziale Aufstieg eigentlich im Kreativzeitalter dauerhaft noch möglich sein wird. Dieses langsamen sich durch die Mitte der Flasweiter nach oben arbeiten, wenn genau in diesem mittleren Bereich der Berufe eben ganz, ganz viel wegfällt. Für junge Leute jetzt schon spürbar. Wenn man ein junger Jurist ist, der von der Uni kommt und man da ist jetzt nicht der absolute Überflieger gewesen, sondern ganz normaler Jurist, hat man ja früher in Anwaltskanzlei als es was hier hat gearbeitet. Die werden eigentlich nicht mehr gebraucht. Und das ist der Anfang einer Entwicklung, von der abzusehen ist, dass es sich enorm noch zunehmend wird, dass diese viel stärker werden wird. Ein Politik hat natürlich nur Antworten darauf, sie argumentieren ja zurecht. Wir können hier nicht aussteigen. Wir können ja nicht als Deutschland sagen, wir werden hier KI-freie Zone. Es gibt ja gar keine Möglichkeit aus diesem Wettlauf auszuscheigen, aber man müsste ein enormen gelleren Schmalslauf verwenden, umbau der sozialen Sicherungssysteme und so weiter, damit das Ganze funktioniert und ich ins Chaos führt. Ich glaube, über diese gesellschaftlichen Folgen denken wir viel zu wenig. Das meine ich. Das zweite Argument, das gerade das beliebteste für mich teilweise fast schon Todschlagseugument ist, ist demografie. Sollt man ja, wir haben ja eh diesen Fachkräftemangel und so weiter. Das wird alles wunderbar, weil die Leute werden nicht mehr arbeitslos die Genie einrente. Aber dieses Thema, das du gerade beschrieben hast, Richard, lasst mich das noch mal so zusammenfassen. Es erwischt jetzt die, die immer dachten, sie sind nie daran. Kann man das so sagen? Das kann man sich hasso sagen. Wenn du dir vorangeht, du hast ja gerade die Entwicklung des mechanischen Webstunns beschrieben, einfache Arbeiter, die hat es da erwischt an dem. Jetzt da erwischt es plötzlich Leute und dafür dann die Spur direkt zu diesen jungen Studenten in Arizona, die Eric Schmidt auspfeifen und Daniel Amoday von ein Jobick und andere oder Sam Oldman beispielsweise, die es stehen diesen Leuten. Oh, glaube ich, kritisch ging über, weil sie das Gefühl haben, ihr schafft gerade unsere eigene Zukunft an. Ist das der Punkt? Ja, also es gilt natürlich nicht verjeden, aber viele haben diese Befürichtung und sie sagen, ihr macht das alle für fantastische Inditen, die wenigen zugute kommen. Richtig. Da wird, wer wird sozusagen die amerikanische Bevölkerung, wird von der ganzen Entwicklung im Durchschnitt nachher gar nichts haben, sondern nur den Jobverlust haben. Und dann im Börsenmarkt der Schampagne erschäuben und bestimmte Firmen werden weiterhin durch die Decke gehen. Das ist aber alles globales Kapital, weil die Firmen, die da rein investieren vom morvige Schnellfonds bis zum saudischen Öffonds und so weiter sind es globalisiertes Kapital. Es ist nützt nicht unbedingt den Amerikanern und das Gleiche gilt natürlich bei uns auch. Man kann sagen, ja, das wird vielleicht in gewisser Hinsichten natürlich zu wirtschaftlichen tollen Zahlen führen, aber wird der durchschnittliche deutsche oder in Deutschland lebende Mensch davon am Ende einen diesbezüglichen Vorteil haben. Und jetzt haben wir ja nur die ganze Zeit über die Entwicklung des Arbeitsmarktes gesprochen. Worüber wir überhaupt noch nicht gesprochen haben sind und das ist das Thema, was mich am Augenblick am stärksten beschäftigt, die kulturellen Folgen. Also was wird aus einer Gesellschaft, in der eine künstliche Intelligenz alle meine Fragen beantworten kann? Das ist ja eigentlich, weißt du so, wie der liebe Gott, quasi allwissend und ihr hat eine deutlich höhere Autorität als jeder Mensch. Man nennt das den Automation-Beijest. Das ist also wenn eine Maschine war, dann ist das wahrscheinlich sehr, sehr viel richtiger. Als wenn irgend Mensch das sagt, weil wir wissen, alle Menschen machen Fehler, Menschen haben Interessen, Menschen neben die Welt einseitig war, aber diese Intelligenz der Maschine auf die kann ich mich verlassen. Das heißt also man hält das, was Google einem anzeig, wenn man den Weg fucht, für 100 mal realistischer als das, was das Menschen durch Erfahrungswissen oder Augen aufmachen oder sich was merken oder so einprägen können. Und das verändert die Welt, weil die Leute haben jetzt eine Wissen ohne Erfahrung. Du brauchst keine Erfahrungen mehr sammeln. Früher musste man sich um sich besonders gut im Leben zu recht zu finden und um von irgendwas Ahnung zu haben und mitreden zu können und so weiter Erfahrungen sammeln. Erfahrungen waren manchmal nur um den Preis eines Abenteuers zu bekommen. Man musste irgendwie aus der Deckung raus, man musste lange wehgegehen und so weiter, um was rauszukriegen. Heute leben wir in einer Welt, wo man auf Maus klick, kann man quasi alle fertigen Ergebnisse, alle Erkenntnisse dieser Welt, die trägt man mit sich rum, brauchen man sich auch alles nicht mehr merken, aber der Erfahrungsweg ist ausgerürzt. Und das ist noch gar nicht abzusehen, was das mit der Gesellschaft macht. Also ein paar Folgen fallen mir schon ein, zum Beispiel mit der enorme Verbrauch von Moray. Hängt damit zusammen, dass die Leute in ganz großen Stil Erkenntnisse haben, die nicht auf Erfahrungen aufmauen. Es ist so leicht, eine radikale moralische Meinung über etwas zu haben,
wenn man selber noch nie in der Situation war. Man glaubt, alles beurteilen zu können, weil man die Erkenntnisse hat, aber man kennt die Erfahrung. Man hat dann zu sagen, dieser spürende Weg, in der man sich etwas erschließt. Mit all den Irrungen und Wirrungen, der wird völlig rausgekürzt. Und dann wundert man sich darüber, dass wir in so einer hyper-erregten und hyper-moralisierenden Welt leben, wenn die Leute ihre festen Überzeugung nicht mehr aus Erfahrung gewinnen, sondern aus Informationen, die ihnen per Mausklick zur Verfügung stehen. Ich hab neulich mit meinem Sohn mich lange darüber ausgetauscht. Du weißt, der arbeitet ja in der Branche. Und der sagt das ähnlich. Der sagt im Silicon Valley-Hasch zum Teil nackte Panik. Weil die Coach-Schreiber, die jungen Programmierer, sagen wir arbeiten, gerade an unsere eigenen Abschaffung. Da gibt es Leute, die angehalten sind und die sagen, das ist eine Entwicklung, die da jetzt kommt. Die dauert nicht ein Jahr. Da reden wir von sechs, sieben Monaten. Die schieben gerade überstunden, wie die Wahnsinnigen. Und wissen, ganz am Ende dieses Prozesses, die optimieren KI, um selber andere Intelligenz zu programmieren. Und ganz am Ende ist die eigene Intelligenz nicht mehr gefragt. Danach bin ich zu Hause und sitze arbeitslos zu Hause. Mach die Maschine schraue und die schafft dich ab. So. Und das gleiche hat man neulich bei Meta gesehen, wenn wir jetzt über Facebook und Instagram und so weiter konzern. Die, so weit gegangen sind, dass sie bevor sie die Leute an die frische Luft gesetzt haben, haben sie noch alle deren Daten abgegriffen. Die werden offensichtlich am Arbeitsplatz ziemlich genau beobachtet, im Sinne von, was genau passiert da nicht so sehr als Überwachung gedacht, sondern um zu verstehen, wie Arbeitsabläufe sind, wie Prozesse sind, wie kann man Dinge optimieren. Und diese ganzen Daten frisst KI sozusagen, werte sie aus und danach kann sie dann bitte arbeitslos nach Hause gehen. Muten vorher unterschreiben, dass sie diese Daten bereits hin zur Verfügung stehen. Das musst du dir mal klar machen. Und mein Sohn hat etwas mir zugerufen, das Geisterzeitdem durch mein Kopf, er sagte, Papa, da gibt's die Sorge vor dem entstehen einer permanent ander Klasse. Mhm. Eine dauerhafte Unterklasse, eine Schicht von Menschen, die einfach dauerhaft abgehängt ist, weil sie einfach keiner mehr braucht. Und ja, wie eine Freude an Gesellschaft. Wir kommen ja aus vielen Gründen. Ich hab das ja auch schon mal gesagt. Erleben wir hier eine ökonomische Refolidadisierung, weil die Datenökonomie, die besteht ja eigentlich im Rundrum aus Lauter Monopol. Jeder hat quasi in der digitalen Welt, sei es Google, sei es meta, sei es immer, sind sein eigenes Geschäftsverhält, sein eigenes Claim abgesteckt. Und hat auf diesem Gebiet keinen ernst zu nebene Konkurrenten. Und diese Entwicklung, diese Refolidadisierungseinfektion, das ist deswegen ein sehr treffenes Bild, weil sie für das Zutrif, was du gesagt hast. In der Vordergesellschaft gab es quasi das Landpolitariat, also die Wanderarbeiter, die Erntehelfer. Die Leute, die die Saison mäßig irgendwo gebraucht wurden und für die restliche Zeit nicht gebraucht wurden, und wenn die Ernte schlecht war, wurden nur ganz weniger gebraucht. Und bei viel zu viel Menschen da waren, für zu wenig Arbeit, konnte man den Lohn auf ein absolutes Minimum drücken. Und es könnte sein, dass ich im zweiten Maschinenzeitalter genau wieder diese Randearbeiter entsteht. Also, und natürlich wird es noch Leute brauchen, die abends den Teher auf der Autobahn aufdragen, selbst wenn da auch das stärker robotarisiert werden würden, mit selbstfahrenden Fahrzeugen, aber da werden immer noch Menschen arbeiten. Also in in Bereichen, in denen nicht allzu viele arbeiten wollen und auch in in Bereichen die Körperlich noch sehr hachzent und so weiter. Bist du in Betonbischorben und so, da bleibt ein bisschen was übrig. Aber so das klassische Erfolgsversprechen, dass du als Sohn eines Arbeiters, es schaffst mit Tüchdigkeit und Fleisch und so weiter, dich so ein Stück für Stück ein bisschen weiter und von Generation zu Generationen eine Schufe höher zu entwickeln. Was typisch für das bürgerliche Zeitalter ist, was es im Vordalzeit ja überhaupt nicht gegeben hat, da gab es diese Aufstiegsmöglichkeiten nicht. Das könnte sein, dass das zu Ende geht und dass wir tatsächlich wieder diese Reväudalisierung mit entschließlich einer großen Zahl komplett abgehängt werden werden. Die jetzt aber Teil der alten Mittelschicht sind, ne? Das ist das Neue daran. - Ja. Und da, glaube ich, könnte es zu Verwerfungen kommen, von denen haben wir noch gar keine. - Ja, das zusammen drücken der Zwiebel. Er leben wir schon lange. - Ja. Das Zwiebel, das die Breite ist, die Schicht eben, die Mittelschicht ist. Und schlechte Gesellschaften haben Sandurfigur. Die sind in der Mitte zusammen gedrückt, die bestehen nur aufs O- und unten. - Wichtig. Und in diesem Weg zur Sandur, der wird bei uns diagnostiziert seit etwa 15 Jahren. Und ich halte seit zwölf Jahren Vorträge über Digitalisierung. Und ich habe schon sehr früh, er sagt, weil die Leute haben immer die Frage gestellt, nämlich ja, danach, ich hab das alles gut und schön, was sie erzählt haben, was soll ich denn meinen Kind raten, was das werden soll? Ja. - Und die haben eigentlich gehofft, dass ich sage, Informatiker. Ja, weil da ist immer das in die Arbeitsplätze der Zukunft, da entstehen so viele Millionen Arbeitsplätze und richtig ist auch, wenn man einen wahnsinnig gut ausgebildeter Informatiker ist, dann steht einem sehr viel offen. Aber wenn man keine große Affinität hat und trotzdem Informatik studiert, dann wird man nicht so ein ganz toller Informatiker, dann wird man fällt weit und wiesen Informatiker und genau die braucht es nicht mehr. Also der Witz der künstlichen Intelligenz besteht ja in der Selbstprogrammierung. Und hab ihr sprechen hier eigentlich nur dann von künstlicher Intelligenz, den Maschinen in der Lage sind, die selbst zu optimieren. Und das bedeutet, dass gerade in den Bereich der Informatiker, ja, in zwar sozusagen, da geht auch genau wie durch die Gesellschaft, so ein Riss durch, ja, in den oberen Teil und in den unteren Teil, wobei der oberen Teil allmählich schmaler wird, weil die Maschinen immer mehr können. Genau, das sind mal ganz wenige, und in Ordnung für die anderen, sieht das nicht gut aus, hier braucht man nun wirklich nicht mehr. Wird ja noch mal auf diesen kulturellen Kapitalismus rich hat zurückkommen, über den du ja so gerne sprichst. Ich hab darüber auch mit meinem Sohn geredet. Und zwar, anders war diese Erwiderung. Ich glaube, wir haben schon mal kurz darüber gesprochen. Du händest dich möglicherweise. Es kommt raus, dass Mario Fogt, der Turingische Ministerpräsident, einen Gastbeitrag in der FAZ veröffentlicht hat und stellt sich dann raus, generiert mit Hilfe von Kai oder Teile davon, wie auch immer. Dann sagte die FAZ-Redaktion, eine Entscheidung, die man treffen kann, redaktionell oder eben nicht. Das wär mir nicht mehr zulassen. Wir werden in Zukunft keine KI-generierten Texte mehr Gastbeiträge wie auch immer akzeptieren. Dann kommt der Einwand, ja, gut, wo kommen wir denn dahin, welcher Spitzenpolitiker schreibt denn schon seine Texte wirklich selbst? Ja, die haben ja welche Redenschreiber oder andere Leute, die ihn zuarbeiten. Und so weiter im Grunde versucht man zu argumentieren, dass es eigentlich so ist, wie es immer war. Matthias Döpfner, der Chef von Springer, schreibt darauf in eine Replik. Eine ziemlich hart zugespitzte Antwort, ja, eine Entgegnung, wenn man so will. Und argumentiert leidenschaftlich dafür, dass das doch eigentlich gar kein Problem ist, mit genau den Argumenten nicht eben gelernt habe und noch einige mehr. Und ganz am Ende dieses Textes kommt die Boante, er sagt und übrigens auch dieser Text wurde generiert von Kai, in dem Fall von Jimmy, na, glaube ich, das ist das Modell von Google. Und zwar innerhalb von weniger als einer Sekunde. Und ich habe mich wie beim Sohn länger darum unterhalten, was das eigentlich bedeutet. Ich war erst wirklich verplüsst und dachte, wow, das ist ja echt der Knaller, weil das war ein richtig guter Text, wird mich echt beeindruckt. Gibt viele Journalisten, die werden nicht in der Lage, so ein Text zu schreiben. Meine Frage ist eigentlich, wie groß ist die Gefahr, dass wir uns langsam daran gewöhnen, dass wir uns schleichend an immer mehr Kai generierte Texte gewöhnen, dass die Eingang in den Journalismus finden, dass wir irgendwann noch mal zweimal mit den Augen blinzeln und dann wird das richtige Journalisten quasi gar nicht mehr geben, sondern nur noch Texte, die von Kai generiert sind. Die Tese, meine Sohne ist, er sagt, die Leute werden diese Texte nicht mögen. Deswegen glaubt er, dass das nicht das Ende von Journalismus ist. Und glaube ich nicht, sie werden es nicht erkennen. Ich hab das auch, lass mich kurz das argumenten, weil er sagt, die werden alle ähnliche Argumentieren, die werden alle ähnliche Textbausteine verwenden, die werden nicht wirklich originell und kreativ sein, sondern hängen sehr langweilig. Und es gab in diesem Text von Mathias Döpfner eine Formulierung, auf die hat er mich aufmerksam gemacht und sagte, an der Stelle weiß jemand, der aus meinem Fach kommt, sofort, dass es Kai generiert. Und zwar so dieses Aufbau von typischen Gegensätzen. Da findet sich irgendwo die Formulierung, das, was Eda macht, lieber FZ, das ist nicht progressiv, sondern das ist digitale Hexenjagd. Und mein Sohne sagte, das ist so eine ganz typische Kai Formulierung. Das ist nicht das, sondern das ist jenes und so weiter. Und er sagt, die Welt wird dadurch ärmer und sie wird weniger bondt und sie wird langweiliger. Und deswegen werden Menschen das möglicherweise nicht akzeptieren. Aber vielleicht, deswegen ist er sich da unsicher, gewöhnen wir uns auch einfach daran, an diese kulturelle Armut, die da mit sozusagen einhergeht und lebens irgendwann einfach hin und sitzen zu Hause mit unseren Videospielen, weil wir ja nichts mehr zu tun haben und fühlen uns sozusagen nutzlos und leer. Was glaubst du? Ich hab von ein paar Jahren gerne das gleiche geglaubt wie ein Sohn. Und ich freue mich, wenn junge Menschen das gleiche glauben, was es dann irgendwann im menschlichen Widerstand dagegen geben wird und so weiter. Inzwischen bin ich dann nicht mehr sicher. Also der Mensch ist irreversinnig anpassen.
Wenn also jetzt Studenten die heute studieren ihre Hausarbeiten mit Hilfe von KI erstellen dürfen und das dürfen ihr alarm meisten. Sie müssen nur hinten angeben, dass sie es benutzt haben oder vielleicht was sie auf die Chatchipiti oder was auch in Motorklooter, was auch immer sie benutzt haben. Dann war ja der eigentliche Sinn von Hausarbeiten, dass du dich von Hausarbeit zur Hausarbeit steigast. Dass du quasi lernst, wie baue ich das auf, dass du deine Formulierung schuldst und so weiter. Der Effekt ist ja bei Null dann. Weil du montierst ja dann nur noch das, was die KI gemacht hat, irgendwo zusammen. Jetzt wird erwartet, dass du zumindest deine Magistarbeit oder Diplomarbeit noch selber schreibst. Da darfst du das dann nicht benutzen. Die Wahrheit ist aber, dass du nicht in der Lage bist, eine Diplomarbeit zu schreiben, weil du alles auf dem Weg dahin, die ja nicht gelernt hast. Das hat ja immer die KI für dich gemacht und auf einmal wird erwartet, dass das, was immer die KI gemacht hat und was du gar nicht gelernt hast, dass du das kannst. Also ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die KI deine Diplomarbeit schreibt. Dann stellt sich die Frage, was ist der Sinn oder der Wert eines Universitätsabschlusses? Im Augenblick wurde gerade, Thema Bildungsreform darüber diskutiert oder mehr oder weniger in die Wege geleitet, dass Klausuren kürzer sein sollten und mehr Projektarbeit gemacht wird. Du bist etwas, was sich grundsätzlich für richtig haltet, nur machen Klausuren. Bisher eine der wenigen Dinge, die haben wir in die Unteraufsicht geschrieben, hast, wo du nicht KI benutzen konntest. Das wird also jetzt auch noch mal kleiner gemacht. Dann kommt auch der nächste Schritt, dass man sich fragt, wozu noch Universitäten? Also, was soll das denn eigentlich dann noch? Also, ich spiele auch in eine große Rolle, ob du jetzt an einer berühmten Universität studiert hast oder an irgendeiner so einer nicht ganz so renommierten und so. Aber wo soll der Unterschied dabei sein, wenn du im Studium quasi 90% aller Arbeitsanforderungen durch KI erledigt hast? Und ich glaube tatsächlich, dass man dann sagen kann, ja, wir können diese Entwicklung gar nicht aufhalten. Und wenn wir das den Schüler und Verbieten machen, dann machen sie es ja trotzdem und so weiter und großes Problem. Wenn du in der normalen Hausarbeit KI benutzt, kann das die Uni nicht erkennen. Das heißt, sie könnte das vielleicht mit der Intelligenz und dem Wissen, deine Sohn ist erkennen, aber dafür bräuchte sich ja irrsinnig viel Personal, dass das alles gibt. Das gibt auch wieder andere KI. Sie machen das, sie machen das überprüfen mit KI, die die Examensarbeiten, die überprüfen, die KI der Hausarbeit. Also, das ist ja viel zu viel Arbeit. Und so gibt es quasi ein schleichenden Prozess von vor fünf Jahren hätte man gesagt, dass darf niemals passieren, bis hin zu der Diskussion, na ja, gut selbst, weil eine Diploma weit werden die Wahrscheinlichkeit übernutzen. Zum Thema, wie schnell dieser Anpassungsprozess ist, dann das andere. Ja, es gibt natürlich Erzeugnisse in der Literatur, wo ich sagen kann, das kann eine KI zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht und wahrscheinlich auch mittelfristig nicht. Also verrückte Bücher schreiben wie Zettelstraum von Anoschmitt. Also ein Buch, was normalsterblicher nicht lesen kann oder finden wir uns weg von James Joyce oder so. Auch so komische, einigmatische Texte von Antonio Lohbo-Antonisch, mein gerade unlenkst verschorbene, protogiesische Schriftstelle, die nicht sehr verehre. Das kann ein KI zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht. Aber ehrlich gesagt hat sie auch nicht immer die Mühe gemacht, weil das ja so ein spartensäckend ist. Ein kriminalromant, der in die bestse allerlisten stummt, obwohl er detarerisch, sagen wir mal dürftig ist, den Krichtik KI sehr, sehr weit geht hin und vor allem du in Zusammenarbeit mit KI. Die hilft dir, deinen Plot zu entwickeln und die hilft dir deine Figuren irgendwie origineller zum machen. Und was war es, was ich gerade so? Musiker ohnehin, ich meine so viele Musikgerneratoren, wie es inzwischen gibt und das Niveau mit dem du da inzwischen komponieren kannst. Wir haben da ja mit Andreas Lofa auch schon drüber gesprochen und es ist richtig, dass demokratisiert das Kunst herstellen. Aber es gibt es ja ein Förmigkeit. Genau, es ist dann letztlich schon dabei. Und wenn sie ein Förmiger wird, wird dann die Kunst langweiliger und wenn sie langweiliger wird, dann ist es auch irgendwann egal, wenn sie quasi gar nicht mehr gibt und die Leute das nur als Hobby machen. Also die Gewöhnungs- und Anpassungseffekte sorgen in vielen Bereichen dann zu Entwertungen. Entwertungen von geistiger Arbeit, Riefer und Entwertung von kreativer Arbeit und das kann sehr, sehr schnell passieren. Dazu passt total gut ein Interview, die FAZ macht viel zum Thema KI, ist empfiehlt sich sehr. Die hatten vor allem jetzt hat ein Interview, was so ein Portray eigentlich über Team Cook den Scheiden der Nulei-immaligen Apple Chef her, der direkt nach Steve Jobs übermahnt hat. Und der hat berichtet, wie sich an Schulen die Dinge verschoben haben. Und das sagte, wenn die Lehrer früher ihre Schüler gebeten haben, sich mit einem Text zu beschäftigen, dann kamen häufig Ergebnisse zurück, die selber raschend waren. Da kamen ganz unterschiedliche Gedanken zurück und das ist nicht mehr so. Die Schüler kommen heute, so berichtet das Cook mit nahezu identischen Ideen und Stichpunkten und Texten zurück und das erzählt mir jeder Lehrer mit dem Gespräche. Für ihn ist offensichtlich, das hat was mit generativer KI zu tun. Schüler denken nicht mehr selbst, sondern lassen das von dir beschrieben von KI erledigen. Und er ging ja noch mal weiter und sagte, diese generative KI, die hat sich heute schon. Und das ist eigentlich das, was du gerade als These formuliert hast, ganz schnell und viel tiefer in den Alltag reingefresst, als wir uns das eigentlich vorstellen können und schneller, als jede Technologie zu voren, der sagt sie dringt. Tiefer in Bereiche ein, die bisher eigentlich nur menschlich im Denken vorbehalten waren, sieht das mal anschaut, jede siebte biomedizinische Studie, jede fünfte Kunden beschwerde, jede vierte Pressemitteilung von Unternehmen wird inzwischen mit KI geschrieben und zwar mindestens. Und meine Frage an dich ist richert, wenn wir so viele Aufgaben für die man eigentlich denken muss, jetzt einfach an Maschinen auslagert. Bei Einfluss dann die Maschine nicht irgendwann, auch die Art und Weise, wie wir denken, das genau das, was ich vorhin zum Thema Journalismus meinte. Wir gewöhnen uns irgendwann an etwas, was so ein bisschen durftiger ist, was langweiliger ist, was weniger originelles, aber wir gewöhnen uns daran. Wir nehmen es einfach in die Nähe und das macht vielleicht auch besser. Ja, das ist vielleicht schon noch ein bisschen besser werden. Das glaube ich schon aus, hier ist natürlich ein lustiges Beispiel, ausgerechnet Politiker Rede zu nehmen. Weil die meisten Politiker reden, die hören sich seit Jahrzehnten so an, als hätte ich die. Sie ist ja nicht der Bereich, wo Kreativität sich besonders austropt. Also insofern, da und das ist eigentlich ein wenig. Ja, aber anders formuliert es auch das Beispiel für die Gegenteße. Wenn dann mal jemand wie Mark Kani zum Beispiel der kanadische Prämie, in der wo es diese Rede hält, dann fällt das sofort der Maßen auf und aus dem Rahmen, dass wir uns monatelang darüber unterhalten, weil es weil es so herausragend ist. Da ist auch die gleiche. Da gibt auch auch für die Sachen, die nach unten herausragen. Also was dann eine Trump-Sofern sich gibt, das würde eine Kaini machen. Das ist richtig. Die würde also deutlich vernünftigerer ausgewogen worden und weniger irre Texte formulieren. Also man kann das ausverliegen, das Irren und so weiter noch erkennen, wo keine KI am Werk ist. Aber richtig ist, bei dem was du sagst, da ist so eine Normierung drin. Weiß ja alles wird irgendwie sehr indisch, auch stylistisch. Die KI hat so, also die wäre ja sagen immer die KI, aber wir meinen natürlich die entsprechenden LLMs, da hat Schlenkoch-Models. Und die haben, die sind ja alle darauf getrimmt, verschändlicherweise, dass sie nicht polimisch sind. Ja, aber auch wenn sie so was im Zweifel zwar auch können, aber sagen wir, für die normale Information oder so. Und das hier ist versuchen, inso einer für alle allgemeinverständlichen Klarheit zu formulieren. Das ist ja auch, können ja viele Menschen nicht. Es ist auch toll, dass die KI das besser kann als viele Menschen. Aber so diese stylistische Eigen sind. Den Menschen, die vielgeistig arbeiten, oder so. Den die haben. Manchmal auch Leute, die gar nicht vielgeistig arbeiten, die am fernirrselnigen Witze in der Sprache nicht haben. Oder so was. Ja, eine tolle Sprachaffinität. Das wird eigentlich immer weniger werden und das, was von der Stange ist, wird immer mehr werden. Und darin sehe ich schon eine gewisse kulturelle Versteppung. In dem Zusammenhang etwas anderes riecht, was, was, sehr eine Frage, die sie stellt. Hat glaube ich Bernie Sanders vor allem Zeit drauf hingewiesen, fand ich einen totalen, das Handengedankener, sprach darüber, ob wir eigentlich als Gesellschaft hinnehmen müssen, dass ein paar wenige gigantische Techkonzerne sich am Wissen der gesamten Menschheit bediene. An allem was an Musik da ist, was an Kunst da ist, an allem was die Mensch hat, an Büchern, jemand was hervorgebracht hat, auch deine Bücher finden da Einfluss. Dinge, die wir sagen, die wir reden, die werden alle verwurschelt, einfach genommen, ohne zu fragen. Und dann entwickelt es daraus etwas, wo mit ein paar ganz wenige unfassbarer machen. Ja, ja, da würde man sagen, dass es ja eine realen Welt gäbe ist, dass sich, würde man sagen, sie hat alles Urheberrecht. So, aber Urheberrecht, die KI macht ja daraus was neues generativ, macht ja etwas, was anders ist. Ich habe sie benutzt unser Material. Ja, ist schon klar. Sie benutzt Material, dass sie nicht selbst hergestellt hat, sondern dass sie in Anführungszeichen vorgefunden hat, dass aber nicht die Natur hervorgebracht hat, sondern andere Menschen. Ich würde jetzt immer argumentieren und sagen, "Ler gutrich, wenn du über Kalanung, über die Liebe schreibst, dann lässt du dich auch inspirieren, wenn wir das dann vornehmen." Selbstverstöhnst, schläftet, schläftet, oder keine Ahnung von wem. Natürlich. Und kein Mensch schreibt ein Sachbuch von Wert und Rang ohne dafür, nicht ganz viele andere Bücher gelesen zu haben. Das liegt natürlich in der Natur der Sache und versucht daraus etwas zu machen, was mehr oder weniger originell eigen ist.
ist und da unterscheiden die Werke sich dann an im Grad der Originalität und an dem Grad dessen, wie sinnvoll das Original ist. Also, dann würde ich die Unterschöpfungshöhe, ist das Thema hier. Aber natürlich ist es nichts davon aus dem Null, ne? Also die einzige Schöpfung aus der Möldi, die es hier gegeben hat, das war ein Stil, die begotten sechs Tagen aus Motiven, die ja für sich behalten, hat die Welt geschaffen hat. Aber ansonsten gibt es eigentlich keine Urzeugung, sondern alles jeder greift auf irgendein etwas zurück. Das ist schon ziemlich klar. Aber wenn man sehr deutlich auf etwas zurück greift, dann macht man Anmerkungen und Fußnoten und so weiter und weiß das ja auch entsprechend aus, was die KI-Abräge auch nicht macht. Das ist vorbeist im Zweifelsfall so auf unpackuellen, aber das ist auf jeden Fall intransparent, wie sie zu dem gekommen ist, was ihr macht, das erklärt sie nicht. Und jetzt kommt ein ganz interessantes philosophisches Problem. Das ist mit Sicherheit auch neu. Es ist schon einigen aufgefallen und das muss man in aller Ruhe sich mal überlegen. Im Wunde genommen wir die Vorstellung, dass alles, was jemand tut oder sagt, begründet ist. Wie in der Physik hat jede Wirkung ein Ursache. Und wenn jemand was sagt, dann hat er motiv dafür, was zu sagen, oder Gründe. Das heißt, das Universum des Menschen besteht nicht aus Ursachen, das besteht aus Gründe. Wir haben immer Gründe mal wusste oder weniger wusste und können dem Zweifelsfall, wenn wir eine bestimmte Haltung zu dem Thema haben, wie zu dem, was wir jetzt über KI reden, immer Grund dafür nennen. Und dann kann man nochmal fragen, ja, aber wie sieht es mit diesem Grund aus und so weiter? Also wir haben immer so Begründungsketten. Das heißt, wir unterstellen, die Dinge sind dann vernünftig, wenn sie kausal sind und man diese Kausalität nachvollziehen kann. Und jetzt kommt das interessante. Das können wir im Umgang mit KI nicht machen. Warum die KI das ausgewählt hat und nicht das und warum sie so argumentiert und nicht anders argumentiert im Detail können wir das nicht nachverzehren. Ja, das ist das Ergebnis aus Millionen Milliarden statistischer Korelationen, aus denen das am Ende irgendwo ausgekommen ist, aber es sind keine kausalen Begründungswege mehr. Das heißt, wir gewöhnen uns in unserer Welt an ein Wissen, das wissen Gründe wir nicht angeben können, auf dessen Ursachen wir nicht zurückgehen können und dem wie aber mehr vertrauen als menschlichen Wissen, Automation, Buyers. Weil wir sagen, da sind ja Millionen von Dingen gesichtet, gemacht und so weiter und da ist das rausgefällt. Und damit ist dieser alte Gedanke, der viel du so viel mal möglich gemacht hat, auch Naturwissenschaften möglich gemacht hat, dass es eigentlich immer eine Kausal vor vollbare Kette geben muss, entweder von Ursachen und Wirkungen oder eben also von Motiven und Gründen, die es unterwochen. Und es bedeutet auch, wir lernen nicht mehr von Menschen. Wir lernen viel viel mehr von Maschinen als von Menschen und da muss man sich auch psychologisch überlegen, was es bedeutet, von einem Maschinenwissen, das per Klick da ist oder einem Menschenwissen, das aus Erfahrungen gewonnen ist. Ich sage nicht, dass das menschliche Wissen qualitativ besser ist. Es wird wahrscheinlich so wie beim Schaff, gegen den Schachkommchuter verlieren. Aber es hat einen anderen Zuschnitt. Es bekommt seine Plosibilität, zum Beispiel auch aus der Struktur dessen oder aus dem Zuschnitt dessen, der es sagt. Ich sage, das ist eine vertrauenswürdige Person. Deswegen nehme ich mal an, dass das, was der sagt, plausibel ist oder zumindest nicht böse gelogen und so weiter. Diese Art von Verhildnis haben wir ja zu dem Maschinen nicht. Positiv können wir sagen, das ist jetzt von dieser ganzen Subjektivität gereinigt. Aber negativ kürzen wir aus der Welt, erkenntnis den menschlichen Faktor aus und verarmel auch da, ich glaube, das ist ja gerade meine Befürchtung. Ich spreche jetzt zunehmend davon, dass wir Kultur verlieren. Mit Kultur meine ich natürlich jetzt nicht Museumsbesuche. Tut eigentlich am Nunausstellungen werden auch noch in 50 Jahren super erfolgreich sein. Es wird immer noch die Hochzeit des Figaro und die Zauberflöte irgendwo in Opanhäusern aufgeführt. Das ist nicht das, was verloren geht. Mit Kultur meine ich, dass sich tiefe originelle rein versenken in Dinge, die man für sich und in sich und an sich und so entfaltet und die dafür auch keinen Zweck haben müssen. Der hat nicht nicht nicht haben dürfen, aber nicht haben müssen. Alles wertvolle menschliche Leben schamt von Tätigkeiten, die keinem höheren Zweck dienen. Sondern wo einfach die Beschäftigung mit der Sache selbst, die Neugier, die man dabei hat, die Dimensionsgewinne, die Lust gewinne, die man hat usw. Das ist ja eigentlich das menschliche Leben. Das ganze menschliche Leben hat ja auch kein echtes Ziel oder kein echtes Zweck, sondern es hat richtig verstanden, selbst Zweckcharakter. Und dieser Selbst Zweckcharakter, die Beschäftigung, was das ist, was ganz anderes als diese Effizienz denken oder nutzen denken. Ja, guck mal, wer sollte denn das sein und das nichts von Sachtern noch lesen im Buch von 1000 Seiten, was ein Abenteuerromahn der besonderen Sorte ist, zu versuchen, das zu lesen. Im Vergleich dazu, wenn ich von der KI eine Zusammenfassung auf einer Seite habe, dann habe ich glaube ich alles verstanden. So haben da kann ich mitreden und könnte im Zweifelsfall sagen, da geht es um das, das und das. Aber alles was Sacht, wenn dazu gebracht hat, da irgendwie über viele Jahre mit sich und der Welt zu haben, zu ringen und so weiter, was man dieser Geist, der aus dem Buch atmet, der wird vielleicht noch in zwei Seiten, ja, der der Stil ist so und so gehalten und Sachtrespersönliche Umstände waren so und so, aber nur die Beschreibung von etwas oder das mitdurchleiben, also lesen ist ja denken mit Fremden gehören und ein Prozess über 1000 Seiten denken mit Fremden gehören, hinterlesten natürlich ganz andere Siedimente da oben in einem gehören als das lesen einer Zusammenfassung, aber die Menschen werden glauben, sie wissen alles, wenn sie die Zusammenfassung gelesen. Ja, das ist ja exakt das, was dem Kugdampenkulü beschrieben hat, mit Blick auf Hausaufgaben, Interpretationen, weil es ist ja ein Unterschied, ob du diese 1000 Seiten liest oder ich die Leese oder Lukas die liest absolut, ja, also bei jedem von uns wird das ja was anderes auslösen und das was dem Kugdampen schrieben hat in diesem FZ-Protray ist ja, dass es, wenn du es KI gelarriert machst, im Grunde immer was ehentliches hinterlässt. Weißt du auch nicht gerade denken muss, es gibt an der berühmtes Anfänge der Weltliteratur, an Akarininer, wenn Familien so sind gemessen, wenn Familien glücklich sind, dann sind sie alle auf eine ehhnliche Weise glücklich und wenn sie unglücklich sind. Und jeder ist was seine eigene Weise unglücklich. So, das ist ja grandios, aber die Zusammenfassung aller KI auf zwei Seiten dieses endlos langen Hommands würde das ja nicht berücksichtigen, das würde daher sein. Aber die sind sehr schwer sein künftige Generation dazu zu ermuntern, noch viele hundert Seiten zu lesen, wenn sie die Essenz auf zwei Seiten kriegen können. Es ist wahr. Gut, dann man sagt, gab es Ruhe auch, konnte es im Metzler Literaturlechse-Kon nachgucken oder ein Philosophielechse-Kon, da wurde ja das auch erklärt. Aber kein Philosophie-Student wäre früher auf die Idee gekommen, dass die Zusammenfassung im Philosophielechse-Kon dir die Lektüre ersetzt. Das ist aber heute was anderes geworden, weil die KI da antritt, um zu ersetzen. Anders als das lechse-Kon früher. Das lechse-Kon wollte dir einen kleinen Einblick überblick geben. Die KI sagt, "Dü, du musst dich mit damit nicht verschäftigen. Ich mach das für dich." So wie sie dir hilft, den Weg zu finden. Du musst keine Karte studieren, du musst dich den Stadtplan von Barcelona auswendig wissen. Ich lood sie schon dadurch. Und die gleiche Erhaltung im DKI natürlich auch als guter Braberhelfer. Ein in allen großen geistigen Fragen. Mache dir das einfach zugehänglich. Unser weiterlöst die Probleme für dich. Aber sie befreit dich dann. Im Zweifelsfall, schlimmstenfall sogar von deiner Neugier. Du denkst auch, ja, zweit sich das auch. Das ist ja schön. Das ist ja so interessant hier, vielleicht doch nicht. Und dann war das das. Du kennst mit Sicherheit KI-Saito. Das ist zum Superstarter Philosophie. Ich hab noch nicht über den gelesen. Ich muss ehrlich gestehen, ich kannte dir nicht. Aber Leute, die sich sehr viel Philosophie interessieren, die kennen den. Der war vor einiger Zeit in Wien. Das ist dann sehr Japaner, der sehr unkommentional denkt. Der auch zum Beispiel so Dinge sagt, wie auch linke könnten von Petatil eine Menge lernen, der ist sehr undokmatisch und sehr unideologisch. Und der hat dort nollig über das Manifest haben wir bei der auch schon mal gemacht von Alexander Karp, dem Chef von Palantin gesprochen ist, ein Freund von Petatil, wo er beschreibt sozusagen was das für eine, ja, ein Grundes und eine dunkle dystopie. Und dieser Saider sagt, Alexander Karp, der interessanterweise ein Deutschland studiert hat und auch exterlern Deutsch spricht und nollig für die auch spannend hat. Aber man ist mal begegnet ist. Genau. Und erzählt hat, wenn du verstehen willst, wie sehr sich die Dinge verändert haben, da musst du die einfach nur mal klar machen, das heute eine fundierte Unterhaltung über KI. Ja, wenn richtige Spezialisten untereinander reden, die kannst du nur noch in Englisch halten, weil die deutsche Sprache, die die nötigen Termin, die dafür gar nicht mehr bereit hält. Und er sagt, er macht euch klar, das war alles mal ganz anders. Deutsch war die Sprache in Wissenschaft, ja, in der Physik und so weiter. Na, na, für so viel war man mit der deutschen Sprache unglaublich viel tief sind. Er zu klang mehr als in jede anderen Sprache. Genau, da denkst auch viel Blütz in, der sich als tief sind, tannt. Ja, was auf. Also was Saider sagt, ist folgendes. Alex Karp, der Chef von Palantir, liegt vollkommen richtig. Wenn er sagt, dass der heutige Kapitalismus im Westen nur noch Konsumspieler rein hervorbringt, so was wie Social Media, wie datteln von morgens bis abends auf irgendwelchen mobilen Enkereden rum, aber keine wirklich.
Echte Innovation mehr. Und er sagt, das wird am Ende unser Untergang sein. Er sagt anders als viele Linke, hält er auch die oft beschworene Gefahr des gesellschaftlichen Zusammenbruchs nicht für ein rechtes Narrativ, sondern für eine realistische Beschreibung dessen was kommen könnte und er sagt, was wir gerade erleben, ist nur der Vorgeschmack auf das, was uns erwartet, er sagt, da wird anbrechen an der Branche der permanenten Mangelwirtschaft mit brutalen Verteilungskämpfen. Das klingt echt nach Mad Max und einer verwüsteten Welt und so weiter. In der sozusagen ein paar wenige bestimmend Tech-Konzerne, wo es langgeht. Der Rest versucht irgendwie durchzukommen, permanent an der Klaas, da ist es wieder und versucht sich ansonsten die Zeit mit nutzlosen Mist zu vertreiben. Und ich habe das so gelesen und dachte, oh Mann, was wenn der recht hat. Ja, wie sie es bei der selber einen Teil der ganzen Entwicklung ist. Ja, richtig. Also er selber gehört ja zu denjenigen, die zu einer ganz großen Profiteure, die sehr, sehr viel Geld mit verdienen und ich glaube seine Lösung auf das Ganze ist, dass wenn man ein System wie Palantir einsetzt, dass man dann in der Lage ist, seine Bevölkerung besser zu kontrollieren und die totale Anarchie zu verhindern. Das ist allerdings eine interessante Mischung, das was er erzählt, aus Putin und Xi. Also was haben wir Tunting gemeinsam, was ist diese Vorstellung, dass er auf die Art und die Raten, ja in einer total dicker dämten Gesellschaft dem. Das ist ja das, was Putin auch immer sagt, der Westen ist total dicker dämtig und eben mit Xi zu sagen, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Dann müssen wir eben die Leute so gut es geht mit Hilfe ausgefuchster Technologien, so überwachen, dass der das Chaos verhindern und jederzeit präventiv einschreiten können. Also im Grunde genommen ist das so, ist das das Denken eines Geheimdienstchäfs. Der sieht also nur übles kommen auf der einen Seite und auf der anderen Seite freut er sich auf die Technologie, mit der man das üble in Schach halten kann. Ja das ist natürlich dunkler Aufklärung, weil da ist kein positives Menschenbild mehr hinter, da ist keine positives Verständnis von Fortschritt mehr hinter, was also für die Aufklärung ja immer absolut zentral war. Man kann schon sagen, dass diese Leute, das gilt auch für Petatierung, der Karp und so jegliches Vertrauen in eine positive Entwicklung der Menschheit verloren haben. Richtig, das sagt Zahito übrigens auch, der glaubt, dass der große Digital und KI-Buh nicht mehr lange anhalten wird, der sagt, wie er leben gerade den Peak, die Blase wird spätestens in ein bis zwei Jahren platzen, sagt er und meint diese spektakulären Börsengänge von SpaceX, die Raumfirma von Elon Musk oder auch von OpenAI, ja, Sam Oldman und andere, sagt er, das ist eigentlich nur ein Dienst dafür, dass auch diese Konzerne das nahen der Ende dieses Hypes annen und jetzt vor der großen Börsen der Marungen noch mal versuchen, alles rauszuholen. Und sagt, wenn du mal genau hinkuckst, dann bereiten sich eben Leute wie Musk und Tiel auch schon länger auf genau diese Zustände vor. Ja, diese dunkler Aufklärung, die dann auch das Ende von Demokratie und Gleichheit ist und am Ende, und jetzt kommt exakt das, was du eben beschrieben hast, am Ende sagt er, diese Entwicklung, dieses Technokapitalismus steht eine Kontrollgesellschaft, die soziale Instabilität mit zwang zu unterdrücken versucht. Das heißt, die Totalidekadenz, die Danieli, der kommt. Wobei mal übrigens ein zu schief, vielleicht dazu sagen sollte, die Chinesen haben gerade einen neuen fünf Jahren das Plan verabschiedet. Da steht keiniger, keine Erinnerung. Und das ist nicht mehr das große Hauptthema, Technologie besteht. Es hat nicht mehr die ganz, ganz große Rolle darin. Sie haben ihr Social-Treaded-System aufgegeben und das große Thema, was jetzt ist, da sollten wir die Ohren spitzen bis zum Geht nicht mehr. Es geht darum, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen. Also das gleiche Problem, was die chinesische Gesellschaft hat, was die die Barale Demokratie des Westens ja auch haben, die zunehmende Drift von Arm und Reich und der sagt, weil das so viel unfrieden hervorbringt. Und weil die wirtschaftliche Entwicklung, da sind wir bei KI immer stärker in die Richtung geht, diese Sandur zu erzeugen. Und auch in die chinesischen Gesellschaft keine Zwiebel erzeugt. Wir sind überlegen, die jetzt, wie sie von oben die Gesellschaft so steuern können, dass sie diesen Zwiebel-Effektinkrieg den wir auch dabei sind, zunehmend zu verlieren. Und meine Befürchtung ist, dass dieses autoritäre schieben, dass im Zweifels bei Wässer hinkriegt, als die total verzankten Regierung, die wir hier im Westen noch haben. Man muss aber glaube ich für das vollständige Bilder zu sagen, ausgerechnet die chinesische Gesellschaft so kontrolliert von die chinesischen KP, die sich auf die Fahnen schreibt. Wir sind sozusagen das Marxistische Modell bei uns in dem Wesentlichen alle gleich ist ja interessanterweise die ungleichste Gesellschaft, die überhaupt da verweckt. Noch viel gleich als die man überhaupt keine Marxistische Gesellschaft, aber man tut die da probagandas, oder so das meine ich. Ja aber der Kommunismus hat dann andere Funktionen, also die Marxistische Funktion. Marx ins Vorstellung einer kommunistischen Gesellschaft war ein Maximum an politischer Freiheit, dafür hat er Zeit seines Lebens gekämpft. Bei einem Minimum an wirtschaftlicher Freiheit abschaffen, dass Leute andere Leute ausbeuten. Das ist essential Kommunismus nach Marx und was sind China? Genau es ging ein Minimum an politischer Freiheit, bei bisher einem relativem Maximum an wirtschaftlicher Freiheit. Und es ist tatsächlich so, dass dieses Maximum an wirtschaftlicher Freiheit offensichtlich eingeschränkt werden soll, um eine ausgewogenere Gesellschaft hinzubekommen. Und ich bin jetzt sehr gespannt, die Chinesen, die ja auch eine ganze Reihe von anderen wirtschaftlichen Problemen haben, demografie-Problem. Die haben ja halt den Widerspruch über produziert. Aus Jugendarbeitsthorsigkeit, zwar eine horrenden Jugendarbeitsthorsigkeit, obwohl sie eine stark abnehmende Demografie haben. Was unter anderem natürlich auch an der Ruchtechnisierung liegt. Genau. Und ein Schritt, den wir noch gerade vor uns haben. Also auch bei uns wird prognostiziert, dass die Jugendarbeitsthorsigkeit sehr stark steigen wird. Ja, deswegen, dass du wieder generationen für die bislang alles wie in Butter war. Ja, also Life, Life, Balance, die kommen jetzt in eine Zeit der Jugendarbeitsthorsigkeit. Das wird noch eine Menge mit diesem Land machen. Genau da bist du das Spüren die offensichtlich instinctiv und genau da sind wir und das schlit sich jetzt zerkreisend bei Eric Schmidt und den bundeln Studenten in Arizona. Das ist genau der Punkt. Eine Sache hat nur noch einen letzten Satz dazu, würde gerne deine Einschätzung dazu hören. Ich meine, all das zeichnet sich am Horizont klar. Menschen, junge Menschen, die reden wir auch häufig darüber schlaue Menschen sind, die sich beschäftigen mit den Dingen, die das intellektuell verstehen, die das auch emotional verstehen, welche Bedrohungen das ist und die auch entsprechend darauf reagieren. Dem muss man doch zum Schluss sagen, na ja gut, wenn wir das alles verstehen, was da am Horizont sich so abzeichnet. Man muss doch eigentlich sagen, das ist von Menschen gemacht und Menschen können es auch ändern. Wir können als Mensch an den Entscheidungen treffen, ob wir diesen Weg gehen wollen oder eben auch nicht. Nee, als Menschheit nicht, weil die Menschheit ist kein Akteur. Das heißt, die Menschheit ist so ein Kollektivsingular, der nichts entscheidet oder so. Der hat kein Briefkast. Aber was sind Menschen? Ja, auch was sind Menschen, die am Ende oben stehen? Menschen, die es entscheidend ist. Richtig. Und die Menschen, die es im Augenblick entscheiden, uns war überall in der Welt. Die gucken in allererster Linie eben darauf in China ist das vielleicht noch ein bisschen differenzierter, aber danach wird die Wirtschaft braucht. Die Kohle, das ist das große Feld der Zukunft und so weiter und bedenken, halten den ganzen Laden auf. Da hat man eben Angst, dass die Leute nicht richtig mitziehen und so weiter innanste, die digitalisierung, die digitalisierung, die ersten bedenken, das ist Christian Dindner maler plakatieren. Interessanter Satz. Interessanter Satz. Der so viele Dinge sozusagen mitdenkt, die glaube ich die Agentur, die sich da sah, was ausgedacht hat, die auf dem Zettel hatte. Ich will denn jetzt nichts unterstellen. Aber viel du sagen, der Satz, das ist ein Bössersatz. Ja, aber es ist ein wahrer Satz. Also es ist die Art und Weise, wie es weltweit vorangetrieben wird. Riecht, dank dir sehr. Ich danke dir auch Markus. Es war spannend. Ein bisschen dystopisch. Ich glaube immer noch daran, dass die Sachen, wo es denn ausgehen, Menschen entscheiden. Ja. Also es gibt keinen Naturgesetzliche vorherbestimmung des Menschen. Das meint ich. Und so lange Menschen, das entscheiden können, können Menschen auch noch gute Entscheidungen treffen. Also, ich habe wie hörn uns nächste Woche, dann erst da teil unserer Sommergespräche. Floraus, überhaupt wird zu Gast an das passt sehr, sehr gut mit Blick auf die heutige Folge. Ja, optimismus. Liebe, Hoffnung und Zuversicht, sie ist die Hoffnungsbeauftragte nicht nur von uns beiden, sondern dieser ganzen Land ist für dich sagen. Freu mich sehr auf das Gespräch und auf dich nächste Woche. Bis dahin. Tschüss. Ja, mach's gut, tschüss. Ciao. Landz und Brecht ist eine Produktion von M-Hoch 2 und Prozers bei OMR im Auftrag des ZDF, producer Lukas Rasbach. Redaktion, Monika Fabrizios, Simon Schuling und Alis Sandem Lachas, Postproduktion Dominik Völke, Redaktion ZDF, Henning Bregenkamp und Marc Lofric.
Podcast Summary
Key Points:
Die anfängliche KI-Euphorie in Deutschland ist veraltet; in den USA zeichnet sich bereits ein politischer Gegenwind ab, bei dem Politiker mit Schutz vor KI Wahlen gewinnen könnten.
Die gesellschaftlichen Folgen von KI (Arbeitsplatzverlust, kulturelle Veränderungen) werden viel zu wenig diskutiert; die Debatte konzentriert sich zu sehr auf technologischen und wirtschaftlichen Erfolg.
Junge Menschen, wie Studenten in Arizona, lehnen die von Tech-CEOs propagierte KI-Zukunft zunehmend ab, da sie um ihre eigene Zukunft fürchten.
Die Floskel "Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen" wird kritisiert, da sie oft nicht ernst gemeint ist; tatsächlich führt KI zu weniger Autonomie und steigenden Energie- und Wasserkosten.
KI wird nicht nur einfache Arbeiten, sondern zunehmend auch geistige Routinearbeit und kreative Tätigkeiten ersetzen, was den sozialen Aufstieg für viele erschwert.
Es besteht die Gefahr einer KI-Blase, da enorme Investitionen in Geschäftsmodelle fließen, die noch nicht ausgereift sind.
Summary:
Das Gespräch zwischen Markus und Richard analysiert die Diskrepanz zwischen der KI-Euphorie in Deutschland und der wachsenden Skepsis, insbesondere in den USA. Richard beobachtet, dass Politiker wie in Florida Wahlen mit dem Versprechen gewinnen könnten, die Bevölkerung vor KI zu schützen, während in Deutschland noch unkritisch auf den KI-Zug aufgesprungen wird. Er kritisiert, dass die Debatte zu sehr auf wirtschaftlichen Erfolg fokussiert ist und die tiefgreifenden gesellschaftlichen und kulturellen Folgen ignoriert.
Die Leitsätze wie "Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen" seien leere Floskeln, da KI die Autonomie des Menschen faktisch einschränke. Junge Menschen, wie Studenten in Arizona, pfeifen Tech-CEOs aus, weil sie um ihre berufliche Zukunft fürchten. Die Entwicklung werde nicht nur einfache Arbeiten, sondern zunehmend auch geistige und kreative Tätigkeiten ersetzen, was den sozialen Aufstieg erschwere.
Zudem steige der Energiehunger von Rechenzentren massiv, was zu höheren Kosten für die Gesellschaft führe. Richard warnt vor einer KI-Blase durch überhöhte Erwartungen und fordert eine breite gesellschaftliche Debatte über die Folgen dieses Umbruchs, der mit dem zweiten Maschinenzeitalter vergleichbar sei.
FAQs
Er kritisiert den naiven Glauben, dass KI alle Probleme lösen wird, und bemängelt, dass die gesellschaftlichen Folgen wie Arbeitsplatzverluste und kulturelle Auswirkungen kaum diskutiert werden.
Politiker könnten versprechen, die Bevölkerung vor KI zu schützen, da Ängste vor Jobverlusten und hohen Energiekosten wachsen, wie das Beispiel eines republikanischen Politikers in Florida zeigt.
Er wird als leere Floskel kritisiert, da KI-Entwicklungen oft von der Technik statt vom Menschen aus gedacht werden, etwa beim autonomen Fahren, wo Autonomie abnimmt.
KI treibt Energie- und Wasserkosten in die Höhe, während der gesellschaftliche Nutzen oft unklar bleibt, und sie gefährdet Arbeitsplätze, besonders in Verwaltung und Kreativberufen.
Sie sehen KI als Bedrohung für ihre Zukunft, da sie glauben, dass die Technologie nur wenigen zugutekommt, während viele ihre Jobs verlieren und die Gesellschaft gespalten wird.
Der Automation Bias beschreibt die Tendenz, KI-Antworten für richtiger zu halten als menschliche, was zu Wissen ohne Erfahrung führt und die Gesellschaft verändert.
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