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25 Jahre KKR: Über Geld, Einfluss und Europas Comeback | Philipp Freise

from FAST & CURIOUS

41m 14s

25 Jahre KKR: Über Geld, Einfluss und Europas Comeback | Philipp Freise

Philipp Freise, seit 2001 bei KKR und heute Co-Leiter des europäischen Private Equity-Geschäfts, teilt seine Erfahrungen und Visionen über die Entwicklung der Branche. Er betont, dass KKR durch Flexibilität und Minderheitsinvestitionen, insbesondere in Technologie- und Mittelstandunternehmen, einzigartig geworden ist. Dabei zeigt er, dass Deutschland trotz reicher Exportüberschüsse einen gravierenden Mangel an Kapital für Zukunftsinvestitionen aufweist – ein Problem, das in Norwegen und den USA durch reformierte Rentensysteme erfolgreich gelöst wurde. Die Lösung für Europa liegt in der Schaffung einer kapitalgedeckten Rentensäule, die Innovation fördert und die gesellschaftliche Verantwortung für Wachstum und Nachhaltigkeit stärkt. KI und digitale Transformation verändern nicht nur die Gründung, sondern auch die Führung – hier müssen Führer aktiv über die Nutzung von KI und deren Auswirkungen auf Prozesse und Entscheidungen sprechen. Ein zentraler Punkt ist die Wertschätzung junger, AI-native Führungskräfte, die durch offene Kommunikation und Praxis lernen. Die Zukunft Europas hängt von einer breiten Zusammenarbeit zwischen privatem Kapital, staatlicher Unterstützung und offener Unternehmenskommunikation ab, um Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Integration zu stärken.

Transcription

6388 Words, 40165 Characters

German
[Musik] Deep dive. Ja, ihr lieben auf unseren heutigen Deep dive freue ich mich sehr. Mein heutiger Gast ist Philipp Freise. Verena ist heute leider thermilisch verhindert, deswegen führe ich das Gespräch alleine. Und Philipp ist seit 2001 bei KKR und heute co-leiter des Europäischen Private Equity Geschäfts. Wir kennen uns beide über KKR, wo ich selbst als Industrie-Adviser tätig bin. Und kennen uns auch schon lange, denn Philipp war auf sich als Vorsitzender bei Prozimeset 1 als ich da am Orali hinverkauft habe. Er war in einer ganzen Reihe bedeutender Investments-Beteiligt von FGS Global, OHB, Axel Springer, Get Your Guide, bis zu Train Line, um nur ein paar davon zu nennen und hat maßgeblich das europäische Team für Technologie, Medien und Telekommunikation aufgebaut. Bevor er zu KKR kam, war er bei McKinsey und hat danach Wenscherpark gegründet, Europas 1. Pan-Europäischen Start-Up-Inkubator. Heute wollen wir sprechen, darüber, wie er gerade auf Europa als Investitionsstandort blickt, wie KI die Private Equity-Branche verändert, was Deutschland jetzt wirklich braucht, um wieder Wettbewerbsfähig zu werden und was jeder von uns tun kann, um Deutschland und Europa voranzubringen. Ich freue mich sehr auf das Gespräch, lieber Philipp, herzlich willkommen bei "Fast in Curious". Ich liebe es so viel, ich freue mich dazu sein. Du feierst dieses Jahr 25 Jahre mitarbeit bei und für KKR? Ja. Was hat KKR als Firma das sie dich geschafft hat, ein Vierteljahrhundert zu halten? Erst mal bin ich gekommen, als wir noch selber ein Start-Up waren. Ich bin, glaube ich, Mitarbeiter in Nummer 10 in Europa gewesen und 39 in der Welt oder so. Das ist einfach extrem spannend gewesen. Ich kann mir direkt nach Wenscherpark, also mein eigener Vor- und Inkubiter, quasi der Großvater von RocketInternet, den ich aufgebaut habe. Und hab da gelernt, was spannend ist, es zu investieren, was spannend ist, es unternehmern und Unternehmen zu helfen. Und KKR war schon eine sehr erfolgreiche Plattform in Amerika, die gerade dann auch nach Europa kommen wollte. Und in dem Zusammenhang bin ich dann gekommen und bin gerne geblieben, weil wir haben Deutschland erst aufgebaut, dann haben wir Europa aufgebaut. Inzwischen sind wir in Mitbüros, in allen europäischen, wesentlichen Ländern eigentlich und sind auch weiter gefächert jetzt. Also wir investieren nicht mehr nur in Großunternehmen, sondern auch in ein kleines Dadas wie damals Get your Guide. Und wie man so schön sagt, auf der ganzen Kapitalstruktur. Also es muss nicht immer nur Eigenkapital sein. Es kann auch hybride oder fremkapital sein. Es wissen eigentlich sehr flexibel. Und wenn du dich veränderst, wenn du wächst, dann ist immer spannend. Und insofern gab es immer Gründe für mich weiter zu machen. Vor allem genau das, was du saß nie investiert, auch in Infrastruktur, jetzt in private credit, in alle möglichen Bereiche. Und vielleicht trotzdem noch mal eins zurückgehend. Wir haben uns kennengelernt, das ist echt schon eine Weile her. Da habe ich Amoroli mehrheitlich abgegeben und verkauft an Prosim-Sat-1. Du warst auch siehst du ab zur Chef von Prosim-Sat-1, weil es eine Kicke-Apportfolie-Kampe nicht war. Jetzt haben wir natürlicherweise überreiner. Und ich hier mehr, wasche ich gründer, mehr Venture-Capital-Investoren, also Menschen, die wie sie kennen. Wie genau beschreibst du private equity und den Unterschied zwischen Venture-Capital and private equity? Ja, interessant ist, du weißt, dass ich ja auch mit Bärtes man zusammen die Musiksparte BMG aufgebaut habe. Dass es recht ähnlich ist. Es sind einfach gewachsinnere Unternehmen, wo du schon ein bisschen weiter bist. Prosim-Sat-1 ist ein gutes Beispiel. Das war natürlich schon der zweitgrößte deutsche Fernsehende. Aber wir haben völlig neue Bereiche auch gemeinsam aufgebaut. Media für equity mit Thomas Ebeling, dann kannst du rein. Also, es ist eine logische Fortsetzung dessen, was man im Venture-Capital macht, Firmen, die ein gutes Geschäftsmodell entwickelt haben, die Kunden haben, zu helfen zu skalieren. Das ist eigentlich das, was private equity macht. Und was ich spannend finde daran ist, früher hat man, glaube ich, private equity eher so verstanden. Oh Gott, das ist wirklich eine Übernahme, dass es gleich eine Mehrheitsabgabe, da bin ich sozusagen dann irgendwie raus, da verkauf ich mit und so weiter. Jetzt habe ich gerade heute im Handelsblatt ein Artikel gelesen über Familienunternehmen und das mehr und mehr Finanzinvestoren auch dazu nehmen. Auch der deutsche Mittelstand, was ja ein bisschen gebraucht hat, bis man verstandert, Mensch, ach, ihr geht auch in Minderheiten rein oder die private equity-Branche geht auch in Minderheiten rein. Ist das so eine strategische Umentscheidung gewesen? Und es ist für euch keine Notwendigkeit mehrheiten zu besitzen. Das ist eine ganz, ganz gute wichtige Frage. Was wichtig bei uns ist, ist, dass man uns an den Tisch holt, weil man möchte, dass wir mitgestalten. Also wir sind kein passiver Kapitalgeber. Sondern wir sind Mitteunternehmer, wir sind Partner, wir sind Fittmacher. Und dafür kannst du verschiedene Modelle finden. Wir sind in der Tat in Deutschland, aber auch in Europa, der Pionier gewesen zu sagen, du musst dafür nicht unbedingt mehrheit haben. Sondern wenn man mit 30 Prozent z.B. in Bremen an der Firma O.H.B. betaligt ist, die Satellitenfirma, die wir gerade in die Börse gebraucht haben, man sich aber verständigt hat, in welchen Bereichen man gemeinsam weiter machen will, was man verändern will, wo wir uns einbringen können, dann ist das im Zweifelsfall genauso gut, wie wenn du z.B. bei Bertasmann bei BMG hätten wir 51. Das ist ein langfristiger Entwicklungsprozess in unser Industrie gewesen. Da haben wir eine oder andere sich schwer getan mit. Ich glaube, wir haben eine Formel gefunden, die einfach durch Vertrauensaufbau, wie gesagt, zehn Jahre nach Bertasmann kam dann Axel Springer. Da mussten wir nicht mehr lange erklären, letztes Stück das funktioniert, genau. O.H.B. 30, jetzt haben wir IFM, die Sensorenfirma auch komplett deutscher Mittelstand zwischen Tettnern am Boden See und Essen, auch mit 20 Prozent sind wir dabei, aber sehr aktiv auch. Also in der Tat, ja, es muss nicht die Mehrheit sein. Wir sind gerne mit dabei, auch mit Minderheiten, so lange man möchte, dass wir mehr als nur Kapital bringen. Ja, das ist eine wichtige Differenzierung, was ich spannend für eine grade bei meinem App-Ex-Aufbau. Das Thema Sports sprechen wir viel über Sport als Anlage-Klasse, was ja in den USA schon Gang und Gehbe ist, aber in Europa immer noch nicht so stark. Und dann werde ich auch aufgefragt. Na ja, Lea, ist das nicht ein bisschen fast arrogant, oder? Übermäßig zu sagen, da willst du jetzt auch noch eine neue Anlage-Klasse mit aufbauen. Und dann vergisst man immer, dass es ja auch Private Equity nicht schon immer gab. Genau. - Okay, KKA wurde wann 1976 gegründet? Heute ist ein gutes Jahr für uns darüber zu sprechen, weil es genau unser 50s der Geburtstag ist. Es gibt es seit 50 Jahren, also noch nicht so lange. Genau, die gab es nicht so lange. Ihr wart quasi mitbegründer dieser Industrie. Und dann hat sich Folgendes verändert in den USA. Das Arbeitsministerium hat dann vor allen Dingen eine Änderung durchgebracht, dass die Pensionskassen auch in Private Partnerships investieren konnten. Also PE und VC. Und dann kam so der Boom of Private Equity. Und wahrscheinlich dadurch seid ihr sozusagen auch mit hochgespült worden. Natürlich auch durch eure eigene Leistung. Aber auch, dass einfach mehr Kapital dafür zur Verfügung stand. Jetzt ist das ja genau einer der Knackpunkte in Deutschland und in Europa auch, was wir in der Kapitel angeht. Wie schaust du auf diese letzten 50 Jahre und das, was da möglich wurde? Und was müssen wir ändern, dass das auch weiterhin möglich wird in Europa? Also, du sprichst wirklich an entscheidendes Thema an. Wir brauchen uns nicht zu verstecken in Europa und Deutschland, was Innovation angeht, was Talent angeht, was Patente angeht. Wir sind ganz vorne mit dabei, wo wir ein wenig den Abstand verloren haben, ist dann das umzusetzen in skalierende Gründung. Dadurch, dass wir einfach nicht so viel Kapital mobilisiert haben. Wir haben gerade in Deutschland über viele Jahrzehnte wunderbare Exportüberschüsse produziert. Aber die Tatsache ist, dass wenn du eine Überschüsse in deiner Handesbilanz hast, hast du auch Defizite nach Kapitalbilanz. Das heißt, wir haben es irgendwo investiert. Leider ist es bei unseren Investitionen gerade nicht rein geflossen in Zukunftsbereiche. Sondern es ist rein geflossen, kann man jetzt polemisch sagen, in spanischer und portugiesischer Autobahn. Was für das europäische Projekt sehr gut war, wir haben ein wirklich wunderbares Europa, aber nicht für die Kapitalakumulation und die sozusagen notwendige Skalierung von Innovationen in Europa so. Das haben, wie du sagst, nicht nur übrigens die Vereinstaden von Amerika, schau dir mal an, was Norwegen gemacht hat. Nicht die haben vor 30 Jahren gesagt, uns gehen irgendwann die Ölreserven aus. Das heißt, wir nehmen jetzt die Überschüsse, die wir da heute in der Hand haben. In die Hand machen ein Form draus und investieren diesen Form in Zukunftsinvestitionen. Global. Und die Ergebnisse davon tragen dazu bei, dass die im Norwegischen Staatshaushalt viel weniger Probleme haben, als wir es zum Beispiel haben, um die Sachen zu finanzieren, die wir finanzieren wollen, in der alternden Gesellschaft. Es ist noch nicht so spät, die Reform, die jetzt gerade eingeleitet worden sind in Europa, dass wir eine kapitalgedeckte Rentensäule auch haben. Und dass wir, wie du richtig sagst, durch entsprechende Anpassung dazu beitragen, dass Rentenkassen und grundsätzlich Altersvorsorge, auch Innovationen, Venture Capital Gründungen reingeht. Ich glaube, in Europa gehen irgendwie nur ein tausendsel aller Gelder in diese Bereiche rein. Während es im angesächsischen Bereich ist, 10 Prozent sind. Es ist ein wahnsinniger Unterschied. Wir gucken also die Reform, die jetzt angekündigt worden sind in Deutschland. Wenn das jetzt wirklich so kommen, dass jeder Mensch von seinem Brutur einkommen, 1,5 Steigen auf 2 Prozent abführt in einen Kapitaltopf, der dann markt orientiert investiert, so wie das in Norway ist, so wie das in Amerika ist, übrigens aber auch in Schweden oder in Australien. Dann sind das in 10 Jahren 500 Milliarden an Kapital. Das ist schon ein riesen Kapitalstock. Da sind wir dann beim Thema, wer finanziert, übermorgen, das neue Robotics, wo wir heute noch sehen, dass diese Investitionen kommen viel zu wenig aus Europa, kommen gut aus dem Ausland, aber wir werden mit dieser Topfel produzieren, haben natürlich in der Zukunft dann auch die Möglichkeit, an dieser Innovation teilzuhaben. Genau das, was leider in den letzten 30 Jahren verpasst worden ist, aber es ist nicht zu spät. Nee, das ist nicht zu spät, und es finde ich auch immer, ich mein, wenn wir sprechen, auch sehr motivieren, weil du da also genauso positiv drauf guckst und sagst, hell, wir können was drehen, ja, und lass es aber jetzt auch machen mit der nötigen Geschwindigkeit. Jetzt ist das eine sozusagen Kapitalströme zu lenken und das andere ist ja schon auch ein Mainz-Z-Thema, die Sicherheit in so eine Gesellschaft auch reinzugeben, dass diese Firmen erfolgreich werden können, dass auch mal Abschreibungen dazu gehören, dass sich das aber trotzdem auf lange Sicht lohnt, dass wir gerade nicht den Abgang, den Zusammenbruch Deutschlands Dachs Europas sehen, sondern eine herausfordernde Phase auf jeden Fall, aber da auch ganz viele Chancen drin stecken. Was ist das, was du sag ich mal am Mainz-Z noch siehst oder an der Art und Weise, wie wir über Kapitalströme und Investition sprechen in Deutschland, was ich jetzt mal vielleicht auf Deutschland bezogen, weil es natürlich in Europa auch gilt, aber immer auch anders gilt, was ich ändern muss. Also ich fang mal erst mal positiv an. Ich habe Winscher Park 99 gegründet. Oli Samper war ein Jahr hinter mir an der VHU und kam dann mit Alando und so weiter und sofort hat eine Bombenerfolg hingestellt. Und was wir jetzt, ja ich mein fast 30 Jahre später sehen, ist auf einmal eine kritische Masse an Gründern. Wir haben in Deutschland 2006, 20, 3000 Neugründung gehabt, das ist 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist großartig, als es bewegt sich was. Die Tatsache, dass nicht jeder Gründer, wenn er eine Volk gehabt habe, sozusagen das nicht mehr macht, sondern weiter macht. Das ist zum Beispiel aus dem Du weißt das besser, als jeder andere aus dem Saalando umfällt. Viele gibt ja dann weiter gemacht haben, die Zellones und so sind heute sehr engagierte Angel. Das ist eine Fortschreibung, eine Entwicklung, ein Fortschritt der enorm ist. Und wir hätte gedacht, dass München mal die Startup Metropole Deutschlands wird. Wie gesagt, ich habe 27.1, seit vor 20 Jahren dort mitgewickelt, da war das noch gar nicht denkbar, Berlin auch in sehr hinsicht sehr attraktiv. Und jetzt haben wir auf einmal andere Klaster in Deutschland auch. Also wenn ich mir in Metzingen, Neuroportics anschau, was dort entsteht, eine andere Zahl, die ich dir nenne, ich glaube, letztes Jahr sind über 40 Prozent aller Deep-Tack, wie sie Investments in dem Bereich Defense-Tack geflossen in Deutschland oder in Europa. Das war vor drei Jahren früher, also 2022, die Hälfte. Also es ist nicht so, dass wir uns nicht bewegen, mit dem entsprechenden Puls und dem Anstoß bewegt sich was. Die Frage will ich trotzdem beantworten, die du gestellt hast, weil das eine gute ist. Ich bin ja ein gescheiteter Unternehmer als die Tatsache. Und was einfach wichtig ist, ist das Vorbilder sowohl beim Scheitern aus, auch beim Gewinnen bereits in darüber zu sprechen und Mut machen. Hier in England haben wir Harry Stabbins, der seinen Podcast hat. In Deutschland haben wir dich ja den Podcast hat. Ihr macht einen extrem wichtigen Beitrag. Das liebt, dass du uns hier auf die Selbststufe gehst. Ja, es ist so. 20 PC ist natürlich großes Vorfeld, aber ja, der macht das gigantisch gut. Und AI führt ja auch dazu bei, dass jeder, darüber habe ich gerade ein Post gemacht, gründen kann mit sehr viel weniger Sorgen. Ich weiß noch, was ich gegründet habe. Das war schon ein bisschen schwieriger noch. Du hast ja viel weniger Möglichkeiten gehabt. Und ich erinnere mich an der VRU, als ich damals gegründet habe. Das war noch in der vor Samverphase zu sagen, wo gefühlt wollte, die Hälfte, den Westman Banking und die andere Hälfte Beratungen machen. Das hat sich total geändert. Und heute. Ich war 2010. Also ich bin 2009 aus der Uni gegangen. Da war ich in Mannheim, in meinem BVL Abschlussjaggang, die Einzige. Gut, dann habe ich noch zwei Freundinnen von mir überredet, dass sie mitkommen müssen, die Einzige von knapp 400 Leuten, die in die Stadapszene gegangen sind. 2009, 2010 immer noch. Das heißt, das ist auch alles noch nicht so alt. Das ist so völlig recht. Das hat sich schon stark entwickelt. Und das. Ja, mag ich auch, dass du da diesen positiven Trend zeichnest, wenn man jetzt selber gerade. Also, du bist in London, lebst in England. Ja, wenn man jetzt selber gerade in Deutschland lebt, ist es fast unmöglich, eigentlich dem abgesang zu entkommen. Auch so von dem, wie wir darüber reden, was wir uns erzählen, wir haben uns auch Angst machen gegenseitig gegenüber. Und dann habe ich im Economist einen Artikel gesehen, "Candy Economic Recovery Out-Randy AfD". Also, wenn wir es schaffen, unsere Wirtschaft wieder zu beleben, wird damit der Rechtspopulismus auch wieder eingeschränkt. Wie schaust du wirklich auf die Chance, dass wir jetzt auch KI-Videos gerade angesprochen hast, nutzen können, um wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung hinzubekommen? Also, jetzt hilft es bei Delser, wer wichtigen Frage ein bisschen die vorgepersitive einzunehmen. Dadurch, dass ich immer im Job nicht nur Deutschland, sehr oft Besuche, sondern auch in Frankreich bin, in Großbritannien, lebe, wie du sagst, Skandinavien bin, in Amerika bin, kann ich einfach ganz klar sagen, es ist kein deutsches Phänomen. Was wir hier sehen, ist ein globales Phänomen. Wer die Menschheit und das ist ja so spannend, die Geschichte, wie Sie mir so schön sagt, die wiederholz sich nicht, aber die reimt sich irgendwie. Wenn die Menschheit konfrontiert, ist mit zu viel Veränderungen in zu kurzen Abschnitten. KI hast du angesprochen. Eine alternde Gesellschaft, Kriege, gesellschaftliche Umbrüche, wo Gewissheiten, wie sie mal waren, Familienstrukturen, Rentenstrukturen, Medienstrukturen, nicht mehr so sind, wie sie immer waren. Und die Entwicklung auch der Kommunikation, dazu beiträgt, dass manche schneller, besser kommunizieren, andere, bisschen hinterher sind und noch nicht wirklich verstanden haben, wie du, wie du diese neuen Möglichkeiten der Kommunikation nutzt, dann führt das erst mal zu einer großen Verwirrung. Und aus der Verwirrung wird dann Frustration und aus der Frustration wird oft Anfälligkeit für einfache Lösungen. Natürlich wissen wir auch aus vielen Erfahrungen der Geschichte, das ist einfache Lösungen, sind zu einfach gesprungen, wie es ist. Und Demokratie ist anstrengend, aber es gibt keine bessere Lösung. Nur wenn sie anstrengend ist, dann bedeutet das, dass du aus diesen Impulsen, die kommen, auch lernen musst. Und ich sehe nicht, dass jetzt hier nur ein Wirtschaftsthema gerade. Natürlich haben wir ein Wirtschaftsthema. Wenn du in der Alternengesellschaft, altes Versorge nicht mehr klar leisten kannst, weil du nicht mehr das Wirtschaftswachstum hast, und es ist so, was ihr Lobgesach verpennt hast, die Kapitalstöcke aufzubauen, wie Gesache in Norwegen macht sich da keiner Sorgen drüber. Dann gibt es natürlich Ängste, das ist völlig nachvollziehbar. Es gibt keinen Schottkart. Wir müssen an wirtschaftliches Wachstum zurück an Innovationen, Wettbewerbsfähigkeit. Und mein Vater ist leider 2018 gestorben. Er war jagen 21 und war Kriegskind. Meine Mutter ist jagen 39, lebt noch. Und deswegen bin ich sehr geprägt von einer Generation, der Deutschen, die mit nichts angefangen haben, die Trümmerkinder waren, die die Ärmel hoch gekrembelt haben. Und unser ganzer Mittelstand ist dadurch gewachsen, die vielen guten, nachhaltigen Familienunternehmen, die wir haben. Deswegen bin ich sehr positiv und optimistisch, weil ich glaube, dass wir das schaffen können, diese Herausforderung zu bewältigen. Wir müssen nur jetzt auch umsetzen und schneller sein. Drei Punkte. Mario Draghi hat vor zwei Jahren darüber gesprochen, dass wir den europäischen Binnenmarkt irgendwie vertiefe müssen, vereinheitlichen müssen, umsetzen müssen, zum Beispiel Kapitalmarkunion. Ich glaube, Verena, deine Kurs, die heute nicht dabei ist, hat auch darauf hingewiesen, dass die, sozusagen, die europäische Unternehmensgründung, also die Idee einer Inc oder eine europäischen S.E. Genau, die du über Nacht in allen Ländern einführen kannst, und damit Biokartierregulierungen abbauen kannst, eine sehr wichtige ist, hat sie völlig recht. Und der dritte Punkt in Zukunft, Technologien wirklich Kapitalströmer da reinzulenken und mitzumachen. Diese drei Punkte, die sind erkannt. Jetzt müssen wir sie nur umsetzen. Und die von dir angesprochenen politischen Entwicklungen, die sollten an Weckrufs sein, nicht weniger, sondern mehr zu machen. Und die erkannten Reform jetzt umzusetzen. Wenn die umgesetzt werden, das haben wir schon normalen Deutschland gesehen, ich erinnere mich an das Sommer Märchen 2006, dann folgt auch Stimmung in die richtige Richtung. Hast du völlig recht? Und ich glaube, wir sind jetzt gerade einfach immer noch stecken, wir fest in diesem Schockmoment. Also auch unsere Generation ist ja genau nicht, wie du es gerade beschrieben hast, deine Eltern Generation aufgewachsen, sondern wir sind ja aufgewachsen in, es funktioniert, es läuft, wir müssen uns mit Politik auch gar nicht so viel beschäftigen, das läuft auch, wir sind so zu sagen, sicher Frieden des Versprechen, dass die nächste Generation es besser haben wird, das Held, das Kapital war eine ganze ganze Weile, lang sehr günstig, das heißt, also wir sind bissel in den Honigtopf gefallen, ja und sind immer noch überrascht davon, dass diese Zeit jetzt ziemlich brachial vorbei ist und brauchen eine ganze Weile, uns da anzupassen und das einfach anzunehmen, dass es jetzt was anderes von uns fordert, mehr Schnelligkeit, mehr Mut, mehr Kraftakt, mehr Involvent, mehr Engagement, jetzt hast du gerade ganz viel angesprochen, das Thema Zukunftsinvestition, Innovationen, was sind die Branchen, die ihr jetzt mit KKA vor allen Dingen auf dem Schirm habt und wo ihr sagt, da gucken wir uns alle Player an, die es dort gibt und da gehen wir richtig tief rein. Ja, ich meine, was in Deutschland, ich nehme jetzt mal Deutschland, natürlich hochspannend ist, wir haben eine unglaubliche Basis an Familienunternehmen und auch an industrieller Wertschöpfung, die jetzt fit gemacht werden muss für die Zukunft, ob das Robotik ist, ob das KI ist, ob das Prozess in Innovation ist und oft findet dort ein Zusammenspiel statt von Generationswechsel mit genau diesen Umbrüchen und da wollen wir uns sehr, sehr engagieren, wir haben uns mit EFM engagiert, mit ORB engagiert, mit Bertis engagiert und da wird es sicherlich in den nächsten Jahren mehr geben noch, also es gibt ein, das hast du gerade zitiert, den Hannesbad Artikel, der das auch beobachtet, einen Umdenken, dass der Partnergedanke, also wir bringen euch das Partner rein und ihr helft uns mit Technologie-Transfer, ihr helft uns mit global Transfer, denn wir müssen uns umdenken, z.B. wie Firma EFM ist sowohl in China als auch in Amerika, wie gehen wir jetzt damit um mit den geopolitischen Umbrüchen und so weiter und in diesem Bereich Industrie übergreifend sind wir in den nächsten fünf Jahren auf jeden Fall mit dabei und wollen uns darauf fokussieren. Für mich spannend, weil ich habe das Gefühl, dieses Umdenken kommt ja auch dadurch, dass ein gewisser Schmerz und ein Lernprozess schon auch eingesetzt hat, also wir auf jeden Fall in Dach waren zu langsam, was Digitalisierung anging, deswegen haben dann wir Start-ups, die sind diese Chance genutzt und sind da reingegangen und haben dann ganz viele Geschäftsmodelle in höher, schneller, weiter digitaler einfach aufgebaut, weil es brach lag und weil sozusagen da der Mittelstand nicht schnell genug war zu adaptieren und jetzt haben glaube ich viele verstanden, das können wir uns diesmal nicht leisten, also dazu ist die Veränderungsgeschwindigkeit zu schnell, diesmal haben wir, wir müssen jetzt entscheiden, da all inzugehen und dann auch vielleicht Partner an die Seite zu haben, wo wir früher gesagt hätten, das machen wir selber oder dann nehmen wir lieber Family equity, dann nehmen wir andere Familienunternehmer und deren Geld rein, sondern diesmal sagen wir brauchen jemanden, der nicht nur Geld mitbringt, dass das bekommst du, sondern vor allen Dingen auch diesen Wissenstransfer und die Art und Weise des Denkens, die unser KI-Zeitalter jetzt erfordert, mit reinbringt. Genau, genau, genau, das ist genau was passiert jetzt und das ist im ganzem Anfang noch, aber das wird jetzt ganz, ganz schnell kommen, weil ohne diese Konsequenz, die ein Beispiel KI, das ist ja die Fort-Inwicklung dessen, was sogar mit Digitalisierung gesagt hast, 80% der amerikanischen Unternehmen, die jetzt KI umgesetzt haben, haben das schon in zwei Spaten gemacht, die sind zahl in Deutschland liegt bei 40-50%, also wir sind, das wird sicherlich zu schließen sein, die Lücke, aber wir sind hinterher und wir sehen ja gerade, die die in Technologie engagiert sind, das sind nicht linearer Prozesse, sondern die sind absolut exponentiell, und also ich nehme mal das Thema Raumfahrt, wir haben da sicherlich ein Glücksfall mit ORB, ein absolute Hochtechnologiefirma in Deutschland, dann hast du auch noch andere Firmen wie ISA Aerospace, wir machen Fortschritte, wir haben unsere eigenen Satellitenkonstellation, wir haben unsere Launchability, die Tatsache ist hingegen, dass Elon mit seinen Entwicklungen und die Chinesen mit ihren Entwicklungen uns voraus sind, das heißt, so und Zugang zum Weltraum ist absolut strategisch, ist eine hochstrategische Frage, vor allem wenn wir mal weiter denken, dass zum Beispiel Kommunikationen unter Umständen in fünf Jahren, zehn Jahren von zwei Firmen dominiert werden wird, von Staling und von Blue Origin über seine Satellitenlösung, das heißt, welche Rolle spielen da noch überhaupt europäische Firmen, also ich sag das nicht negativ, ich sag das ist eine Herausforderung, ich selten so gefreut, wie er sich die ISA Aerospace-Rakete gesehen hat, das ist großartig, das zeigt das ist es möglich, genauso wie es möglich ist und selber zu verteidigen, wir hätte gedacht, als dieser furchtbare Krieg jetzt fast vor fünf Jahren entfesselt worden ist, dass die tapferen Ukraine nach fünf Jahre später durch ihre eigene Technologienwicklung sich immer noch so verteidigen können und die, was ich gerade gesagt hatte im Defense Tech Entwicklung Helsing, Hamilton und so weiter, das ist absolut ein Beispiel dafür, was wir, wozu wir in Europa fähig sind. Und wir haben das mit den Ströngmanns Beyond Tech gesehen, wir sind immerhin aus Covid rausgekommen weltweit mit einer deutschen Erfindung, kurz um, es gibt viele grüne Flenslein, wir müssen da mehr Wasser drauf tun und wir müssen vor allem gucken zusammen, dass wir nicht den Glauben uns selber verlieren. Das ist unglaublich wichtig, also den Glauben nicht zu verlieren, Wasser drauf zu tun, im Sinne von auch das, was ehemal privates Kapital und ich auch, wir auch im Bereich Venture Kapital, jetzt gibt es bestimmte Investitionen, die privates Kapital nicht stemmen kann. Welche Investitionen sind das, wo du sagst, okay, die müssen jetzt passieren, so dass wir auf europäischer Ebene die Grundlage dafür bilden, dass diese, ja, dass diese nächste, dass die nächste Phase des Auschwungs kommen kann. Also der Deutschland vor ist ein guter Hinweis daraus nicht, wo man sagt, dass man 30 Millionen in die Hand nimmt, um zu sagen als Grundgarantin um letztlich 130 zuhebeln dadurch. Also was kann dort als Anfangsleistung abgenommen worden, gewisse Grundrisiken, die so unsicher sind, dass wenn du die, das sagen, privates Kapital überlässt, sehr schwierig zu stemmen sind. Sobald du das aber einmal vom Tisch nimmst, gibt es den Sprechen da die Möglichkeit, sehr schnell zu wachsen. Alex K. hat gerade eine sehr interessante Tese aufgestellt, ich weiß nicht, was du das gesehen hast, das er sagt, gestern hat das gesagt, das eigentlich eine logische Konsequenz irgendwann, OpenEI nationalisiert werden muss, weil die Risiken unbegrenzterlei Bild, die nicht zu stemmen sind. Das ist eine interessante Tese. So, deswegen sage ich ja, es ist vielleicht natürlich, während wir unser gerne unser eigenes LLM, aber vielleicht sehen wir in fünf Jahren, dass die Risiken, die damit verbunden sind, so hoch sind, dass es besser ist, dass wir uns auf die Bereiche fokussieren, wo wir mithalten können, Anwendung, industrielle, KI und so weiter. Genau und gerade haben wir sowieso auch keine andere Wahl, als das zu machen. Jetzt würde ich sagen, hat die Nutzung und quasi das exponentielle Wachstum und die Veränderung, die KI mit sich bringt und die Möglichkeit, die das mit sich bringt, auch für euch als Private Equity verändert das ja was. Also du kannst, ich kann jetzt als einen Mann oder einen Fraubetrieb, das ist Unternehmen gründen, mit Agenten, die Dinge für mich tun, mit defaktuales Out-Gesourst, alles ausgelagert. Das heißt, ich muss irgendwie ganz wenig selber nur noch machen und besitzen, sondern ich kann da ganz viele Intelligenz reinsetzen, um ein System und eine Plattform zu bauen, die das für mich machen kann. Jetzt habt ihr sozusagen von, ihr guckt euch Firmen an, ihr guckt euch Teams an Gründer Teams oder Familien nachkommen, Familien-Eigentümer, ihr müsst selber sozusagen innerhalb von KK gucken, wie nutzig KI, wie werde ich selber sozusagen schlau, dass ich auch meine Arbeit intelligenter mache. Wie kann ich das aber auch in großen Firmen implementieren, in den Großkonzernen, wo ihr drin seid und Mehrheiten haltet? Also für euch ist das ja eine Riesenbrett mit ganz, ganz vielen unterschiedlichen Bereichen, die es dazu lösen gibt. Wie gehst du da selber an, auch in deinem eigenen Apps-Gilling quasi? Weil man kann ja jetzt nicht sagen, du bist AI-Native aufgewachsen, ja, wie man hier jetzt machen soll, jetzt ist ein Kind geboren, das ist schon AI-Native, das ist sozusagen Post AI. Das sind wir beide nicht so, das heißt, wir müssen ja selber irgendwie bei uns anfangen, bei unseren Führungsteams anfangen, bei der eigenen Company anfangen und dann natürlich bei allen Portfolio-Campines und darauf, worauf wir achten, wenn wir uns neuer angucken, wie gehst du da selber dran? Also, ich erhatten gestern unseren globalen CTO hier zu Gast, weil wir eine europäische CFO-Komferenzgrad haben. Also wir hatten irgendwie 50 CFOs von allen unseren Portfolio-Campines, Unternehmen im Raum, die alle dieselbe Frage haben. Wie gehen wir jetzt damit um? Wir sprechen von 100.000 von Arbeitsplätzen in 10+ Ländern. Und er sagte gestern war sehr spannend, dass, wie alles probiert haben, was man probieren kann. Ich sage jetzt keine Namen von verschiedensten Lösungen, LLMs, über Vertikalapplication und so weiter, wo wir anfangen müssen. Und das hat mich gestern selber überrascht, ist erst mal, dass jeder selber auch sich damit befasst und jeder selber ist nutzt. Und er sagte gerade in der Messung, wie viel von unseren Leuten eigentlich das nutzen, sind wir bei 99,1 Prozent angekommen. So ich mir dann gefragt gestellt, wer die 0,9 Prozent sind. Aber das ist schon mal nicht schlecht. Ja, dann komme ich mit jedem anderen Unternehmenseit, da wahrscheinlich auf jeden Fall besten. Klar, wie viele Menschen arbeiten, quasi auf KKR-Pero? 4.500. Ja, das ist schon. Aber viel wichtiger ist der Punkt, dass wir diese Entfahrende, die wir gemacht haben, die verschiedenen Verträge, die wir haben, mit verschiedensten Proweidern, Sachen, die haben nicht funktioniert, die haben funktioniert. Wie bezahlt man Token heute, wie bezahlt man sie nicht? Wo wirst du veralbert, wo wirst du nicht veralbert, Produktivität, wo hörste, aufhörst? Diese ganzen Erfahrung, die werden in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit weiter gegeben, an nicht nur diese 50 Menschen im Raum, sondern an alle Unternehmen, die mit uns irgendwie zusammenarbeiten. Das heißt, du hast eine Lernkurve. Und übrigens geht das in beide Richtungen. Also, wenn du zum Beispiel bei Vela, wo du auch im Aufsitzrad bist, wenn wir da jetzt zum Beispiel ein Konsumabbereich was lernen, dann wird das mit einer rasenden Geschwindigkeit an alle unsere Konsümeunternehmen weiter gegeben. Also, warum gibt es uns eigentlich als Firma oder als Industrie? Davon habe ich zum Beispiel bei Harry's Davents damals auch gesprochen. Eigentlich müsste man ja, wenn man daran glaubt, der Markt macht alles perfekt. Warum ist es dann besser, wenn einzelne große Investoren entsprechend überhaupt existieren? Der Grund dafür ist einfach, dass Wissen gerade in schnell wachsenden Industrien, aber auch in historischen Zeiten muss einfach so viel Umbruch haben, halt nicht linear fließt, sondern das ist schon Unterschied macht, wenn du in einer Einheit irgendwie bist. Und unser Auftrag, deswegen hoffe ich auch, dass wir die Partnerschaften, die wir haben, so erfolgreich machen können, ist, dass dieses Wissen proaktiv weiterzugeben. Das ist genau der Punkt. Also, wir sind Fittmacher, wir sind quasi der Jugendklop, der Wirtschaft, ja, indem wir da jetzt reinkommen und sagen, wir wechseln jetzt hier mal aus, das würde ich so machen, dass so nicht übrigens haben für schon viermal die Versäbenfehler gemacht. Ist ein aktiver Marktplatz, den es entsprechend für Ideen gibt, der weitergegeben wird? Ja, finde ich spannend. Ich habe auch so gedacht, also jetzt habt ihr, hast du gerade gesagt, 99,1 Prozent durch Dringung, was sozusagen eure eigene Mitarbeiterschaft angeht, die die KI nutzen und da mit sich beschäftigen. Ich habe mit einer Bekanntfang gesprochen, dem Aussichtsrat ist in den USA-Bernem-Unternehmen. Und die haben jetzt angefangen, auch so Management Performance, Leadership Performance zu messen, anhand von token usage, wie viele Dinge hast du bei, ich kann an Gitab hochgeladen, ja, wie viel wurde das genutzt, was du selber entwickelt hast mit der KI und so weiter und so fort. Das ist natürlich dann so die Brechstange, so ein bisschen, die haben sogar alle ihre sonstigen Performance Indikatoren aufgehört. Also es gibt eigentlich keine KI-Käpi als mehr, wie du Führung misst, was ja, also was aus meiner Sicht, das ist sehr, sehr extrem ist. Aber so gibt es so eine Aktivität oder ein Verhalten oder eine KI, wo du sagen würdest, wenn ich jetzt Führer, und du führst ja den ganzen Private Equity-Bereich in Europa, wenn ich Führer würde in meinem Konzern, in meinem Mittelstände, im Start-up, so da würde ich drauf achten, sodass ich das garantieren kann, dass Menschen sich damit beschäftigen, in Anfonds, Zeichen müssen, aber auch dürfen, aber das sie es tun. Also man muss mit guten Beispiel vorangehen, das heißt, wenn du Führst und das noch nie selber aufgemacht hast, noch sie nie selber entsprechend ausprobiert hast, aber vor allem und das der dritte und wichtigste Punkt, vielleicht auch nicht die Wertschätzung zeigst, für die die viel besser sind als du, die wirklichen Natives. Das sind natürlich unsere jüngsten Highers, die wir gerade geholt haben. Also wir haben hier unglaubliche Leute, mit denen ich gerne auch zusammensätze und mit denen ich diskutiere, wie wir Prozesse neu machen, wie kann man das hier anwenden, wie da zeigt mir mal, wie das läuft, so, wo wir früher gemeinsam irgendwie Tontauben schießen gemacht haben, machen wir Heckerthons, der auf unseren Aufseiten sitzt. Da machst du natürlich sicher, dass du die alten Gole mit den Jungen fährden und die zusammenbringst. Jetzt komme ich zurück und das ist da schöne, wenn man mit dir spricht, weil es immer ein Kreis ist, der sich schließt. Was hast du mich am Anfang gefragt, woran das harpert, was wir brauchen? Wir brauchen vor allem Kommunikation und wir brauchen Empathie. Führung bedeutet nicht, dass du fünfmal am Tag OpenAI Fragenstelle ist. Führung bedeutet, dass du weiß, wie die funktionieren, was bedeuten diese Tools? Wer macht es am besten und wie verändert es letztlich des Führungsverhalten oder wie muss es das Führungsverhalten verändern und dann aktiv darüber sprechen und auch die Ängste der Mitarbeiter ernst nehmen, nach vorne gucken, offen kommunizieren und vor allem in einer engen Taktrate kommunizieren. Was so spannend ist, ist, wir alle haben gemeinsam Covid irgendwie überlebt und vor allem auch dadurch, dass wir aktiv kommuniziert haben, obwohl wir gar nicht immer zusammen sein konnten. Und dann kam so dieser Knick, dann kam das kollektive Aufatmen, wo man sagt, oh, es brauche ich das ja gar nicht mehr. Und was nicht richtig gesehen worden ist, sowohl in der Politik, als auch in der Wirtschaft, ist das die Veränderungsgeschwindigkeit nicht abgenommen hat, sondern wahnsinnig zugenommen hat. Da ist jetzt gerade das weiter machen müssen und weiter kommunizieren müssen. Das versuchen wir bei uns ein bisschen und übrigens ist das auch ein wichtiger Punkt, was Private Equity angeht. Nicht die Zeiten, wo du nicht wirklich darüber sprichst, wie wir das machen, warum wir das machen, was läuft, was nicht läuft, die sind vorbei, du musst es machen, weil die Transparenz wichtig ist in der heutigen Zeit. Die ist für alles wichtig, für Mitarbeitergewinnung, für Partnerschaftsgewinnung, für Veränderung in der Gesellschaft, eigentlich für all das und das fand ich auch spannend. Ich meine, wir haben ja dann uns innerhalb, sozusagen, meiner Industrieadweiserschaft bei euch wiedergesehen und auch ausgetauscht. Und dann hast du, glaube ich, genau, als ich angefangen habe, habe ich noch viel mit dir gesprochen über linkt und dann hast du angefangen, auch darüber zu sprechen, habe ich das Gefühl, das ist auch bei Kekke A anders angekommen. Das Kommunikation ist kein nice to have, mehr eigentlich für keine Branche, für keine Industrie, für kein Land, für kein CEO, für kein Vorstand. Das ist nicht kannst du machen, wenn du sonst nicht genug kannst oder nicht gut genug bist, sondern es ist eine absolute Notwendigkeit in der heutigen Zeit zu kommunizieren und Menschen mitzunehmen, weil du sonst gar kein mehr erreist, weil du auch in der Flut, was du vorhin angesprochen hast, der sozialen Medien und dessen, was da auch an destruktiven Verhalten möglich ist, überhaupt kein Anklang mehr findest, da kannst du gar nicht mehr durchdringen. Das ist also eine absolute Soführungsnotwendigkeit geworden. Und da sage ich es, was positiv ist, an alle die, die sich Sorgen machen, ob sie überhaupt noch Jobchanzen haben, ob sie gerade von der Universität kommt, überhaupt noch Einstiegsmöglichkeiten haben, ob nicht KI bedeutet, dass alles halbiert wird und sich Technologien gemacht wird. Das Gegenteil wird passieren, diejenigen, die native aufwachsen und die wissen wie KI, was die Möglichkeit sind, wie es zu nutzen ist, was die Vor- und Nachteile sind, die es kommunizieren können. Die werden eine wahnsinnig spannende Zeit haben und wo viele sagen, diese Unternehmenspiramide, das die am Ende so sein wird, das sehe ich nicht. Ich glaube, dass gerade die hier unten sind, genauso wie ich darüber geschrieben habe, dass die, die in Sattar machen wollen, jetzt viel besser nach vorne schneller skalieren können, werden die in Berufsanstieg machen, vielleicht in drei, vier, fünf Jahren diejenigen sind, die schneller Partner in Firmen werden, die schneller Führungsverantwortung übernehmen können, weil sie das, was früher Jahre gedauert hat, heute mit Hilfe von Agenten sehr viel schneller leisten. Na, was du dafür brauchst, ist offene Chefs und Führungen von oben, weil was wir nicht haben dürfen, sind Kartelle des Mittelmaßes, wo letztlich diejenigen, sozusagen eigentlich kein Bock darauf haben, sich damit zu befassen, die neuen gar nicht reinlassen, das Gute ist, das wird der Markt nicht zulassen, weil die Firmen, die das mal würden, würden sehr schnell abgehängt werden. Ja. Du brauchst eine Durchlässigkeit, und genau das, was du gesagt hast, eine Wertschätzung dem gegenüber, das ist nicht an hier rechiegebundes eigentlich so ein bisschen wie wir damals in die ganze Sattabsehne reingestattet sind, das ist eine ganz ähnliche Phase, dass du jungen Menschen eine Chance gibst, dass du siehst, was sie können, unabhängig von, damals weiß ich noch wie heute, dass Oli Sambor, der hat das war dem egal, dass ich frau bin, jung bin, Sommer sprachs nach Blond bin, das ist einfach alles egal, sondern so, so, "Show me what you can do", und ich hör dir zu, wenn ich merke, Mensch, da ist was, wovon ich lernen kann, egal welche Position du offiziell in diesem Unternehmen irgendwie trägst, vielleicht was ich schön finde und vielen Dank für das Gespräch jetzt sind wir schon am Ende dieses Wort "Fittmacher". dass ihr euch so begreift, aber auch glaube ich für uns gerade, weil es wieder so was aktivieren das hat und was proaktiv ist und ein selber das Gefühl gibt, ich kann hier ein Beitrag leisten, um Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Polen, alle europäischen Länder wieder fit zu machen, sowohl wirtschaftlich, aber auch in all den sozialen Bereichen, wo wir Dinge verändern wollen oder in der Art und Weise, wie wir miteinander komizieren sollen, aber und wollen, aber es gibt einem wieder diese Kraft zurück, diese Möglichkeit zu sagen, ich bin Teil dieses Fittmacherprogramms, wir haben alle gerade die Verantwortung uns selbst wieder fit zu machen und das finde ich ist eine ganz andere Erzählung, als die wir sie viel zu häufig gerade hören und deswegen danke ich dir sehr für dieses Gespräch. Ich freue mich mit dir zu sprechen, du hast 100% recht, es ist jetzt aufbruch gefragt und wie heißt das für das schön im Anfang ist die Tat. Danke dir. Bitte.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Philipp Freise hat seit 2001 bei KKR das europäische Private Equity-Geschäft führend mitgestaltet und ist heute Co-Leiter des europäischen Teams.
  2. KKR hat sich durch Flexibilität und Akzeptanz von Minderheitsinvestitionen, insbesondere in Technologie- und Mittelstandunternehmen, erfolgreich entwickelt.
  3. In Deutschland fehlt bisher das Kapital für nachhaltige Zukunftsinvestitionen, während in Norwegen und den USA bereits Systeme zur Kapitalakkumulation und -verwendung existieren.
  4. Die Aufgabe Europas liegt in der Schaffung von Kapitalstrukturen, die Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Nachwuchsunternehmen fördern, beispielsweise durch Reformen der Rentensäule.
  5. KI und digitale Transformation verändern nicht nur die Gründung, sondern auch die Führung in Unternehmen – hier müssen Führer aktiv und transparent über die Nutzung von KI sprechen.
  6. Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen traditionellen Mehrheitsinhabern und modernen „Partner-Investoren“, die Wissenstransfer und strategische Synergien fördern.
  7. Startups und mittelständische Unternehmen in Deutschland zeigen kritische Masse an Innovation, insbesondere im Bereich Defense Tech und Raumfahrt.
  8. Die Zukunft liegt in der Zusammenarbeit zwischen privatem Kapital, staatlicher Unterstützung und offener Kommunikation, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Summary:

Philipp Freise, seit 2001 bei KKR und heute Co-Leiter des europäischen Private Equity-Geschäfts, teilt seine Erfahrungen und Visionen über die Entwicklung der Branche. Er betont, dass KKR durch Flexibilität und Minderheitsinvestitionen, insbesondere in Technologie- und Mittelstandunternehmen, einzigartig geworden ist. Dabei zeigt er, dass Deutschland trotz reicher Exportüberschüsse einen gravierenden Mangel an Kapital für Zukunftsinvestitionen aufweist – ein Problem, das in Norwegen und den USA durch reformierte Rentensysteme erfolgreich gelöst wurde.

Die Lösung für Europa liegt in der Schaffung einer kapitalgedeckten Rentensäule, die Innovation fördert und die gesellschaftliche Verantwortung für Wachstum und Nachhaltigkeit stärkt. KI und digitale Transformation verändern nicht nur die Gründung, sondern auch die Führung – hier müssen Führer aktiv über die Nutzung von KI und deren Auswirkungen auf Prozesse und Entscheidungen sprechen. Ein zentraler Punkt ist die Wertschätzung junger, AI-native Führungskräfte, die durch offene Kommunikation und Praxis lernen.

Die Zukunft Europas hängt von einer breiten Zusammenarbeit zwischen privatem Kapital, staatlicher Unterstützung und offener Unternehmenskommunikation ab, um Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Integration zu stärken.

FAQs

Private Equity investiert in etablierte, gewachsene Unternehmen, die bereits einen Marktanteil haben. Venture Capital hingegen fördert junge, hochpotentielle Start-ups mit noch unprovenen Geschäftsmodellen. Beide betreiben Investitionen, aber Private Equity konzentriert sich auf Skalierung und Stabilität, während Venture Capital auf Wachstum und Risikotoleranz setzt.

Minderheitsinvestitionen ermöglichen eine enge Zusammenarbeit und strategische Partnerschaft. Unternehmen wie O.H.B. oder IFM zeigen, dass mit 30 Prozent Anteil eine tiefgreifende Einbindung und gemeinsame Entwicklung möglich ist, was Vertrauen und nachhaltige Entwicklung fördert.

Europa muss mehr Kapital in Zukunftsinvestitionen fließen lassen. Derzeit überwiegen Investitionen in Infrastruktur und Autobahnen, nicht in Technologien wie KI oder Robotik. Eine Umstellung durch staatliche Reformen – wie eine kapitalgedeckte Rentensäule – könnte Europa neu beleben und Innovation fördern.

KKR fokussiert sich auf Industrie, Technologie, Medien und Telekommunikation. Besonders wichtige Bereiche sind Robotik, KI, Defense Tech und nachhaltige Innovationen. Hierbei wird ein starker Fokus auf Generationswechsel und globale Geopolitik, wie etwa China und Amerika, gesetzt.

KI ermöglicht eine intelligente Automatisierung von Prozessen. Führungskräfte können mit KI-Tools arbeiten, was ihre Fähigkeiten verbessert und neue Arbeitsweisen schafft. KI wird dabei nicht nur zur Unterstützung, sondern auch zu einem Kernbestandteil der Unternehmensführung.

KKR setzt auf Partnerschaften, bei denen sie nicht nur Kapital, sondern auch Wissen und Technologie transferieren. Beispielsweise unterstützen sie Unternehmen wie EFM oder ORB bei der Adaptierung an globale geopolitische Veränderungen und digitalen Transformationen.

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