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#247 (Bedroht KI unsere Kreativität?)

64m 32s

#247 (Bedroht KI unsere Kreativität?)

Das Gespräch dreht sich um die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Kreativität und Kunst. Ein zentraler Punkt ist die Demokratisierung: Während früher nur ausgebildete Künstler oder Musiker hochwertige Werke schaffen konnten, ermöglicht KI nun auch Laien, Bilder, Musik oder Texte zu produzieren. Dies wird mit der Demokratisierung des Tourismus verglichen – früher ein Privileg weniger, heute für viele zugänglich. Allerdings führt dies zunächst zu einer Flut an qualitativ minderwertigen Werken, vergleichbar mit den Anfängen von Photoshop. Langfristig, so die Hoffnung, werden sich jedoch jene durchsetzen, die sowohl Handwerk als auch KI beherrschen. Ein weiterer Aspekt ist der Verlust des Wahrheitsanspruchs in der Fotografie. KI-generierte Bilder und Deepfakes machen es zunehmend schwer, Realität von Fiktion zu unterscheiden. Gleichzeitig wachse jedoch das Misstrauen gegenüber Bildern, sodass die Gesellschaft sensibler für Fälschungen werde. Die größte Gefahr sei die Skalierbarkeit von Desinformation durch KI. Abschließend wird betont, dass der Begriff „KI“ zu pauschal sei. Man müsse zwischen verschiedenen Tools unterscheiden, da generative KI etwas völlig anderes sei als ein Chatbot. Die Diskussion zeigt, dass KI die Kunst- und Medienlandschaft grundlegend verändert, aber weder per se gut noch schlecht ist – es kommt auf den Umgang mit den Werkzeugen an.

Transcription

9657 Words, 59385 Characters

German
Set DF. Lands und Brecht. Schönen guten Morgen, Richard. Guten Morgen, Markus. Grüeble. Ich bin der Keminate. Es ist heute ein zweites Mal. Ich frage Andreas, wo erreichend wir dich. Er ist Schönen guten Morgen. Ich glaube, Andreas hat eine Menge mit dem Podcast zu tun. Ich habe es schon gesagt, dass du eine liebevolle Umarmung eine Zusammenfassung auf Führer im weitesten Sinne. Wenn du es mit Meisenwärchen wirst, dann kannst du eine liebevolle Umarmung. Wenn du es so lang mit beschäftigt hast, kommt auch kleine Skurilitäten. Das sind genau diese Elemente, wo ich wirklich jede Menge Lernen und unsere Hörer auch, das kriegt man als Feedback. Das ist ein sehr persönliches Medium. Das sind kiegenerierte Bilder, die du machst. Wir können das gerne machen. Ich hatte einen Pop-Posh-Schnitt, ich hätte mich auf dem Bild nicht erkannt. Wenn du die Farbe noch richtig in Leimtungs, dann kriegst du die Fanten. Dann sieht man die Pop-Posh-Risur, die man mit der jahre Druck. Das ist ein Schmieriger-Cale. Das war ein Schmieriger. Das war eine Distraction-Party. Wir sind schon mitten drin. Wir sind schon im Schmieriger-Cale. Dann war der Flugbegleiter bei Auto für die Fußball-WM 2006. Das ist ein Film, das ein Klaussystem für VW, BMW, Mercedes und Porsche gebaut hat. Ich habe einen Berufsbild zu finden. Ich habe einen Start-up für über 20 Jahre schon ein kleines Large Language-Model gebaut. Wenn du dein interessanten Profil wusst, dir ist es ganz offensichtlich, glücklich. Wenn du das gelückt hast, dann könntest du keine Dokumente vorlegen. Ich habe auch hinreichend Schwierigkeiten mit. Wir waren alles mögliche. Wir haben die Verbebranche, die neue Konne-Miamäder, an Webseiten gebaut. Wir haben eine Zeitung. Wir haben die Qualifikation, wenn man da 5 Jahre drin gearbeitet hat, war man Senior. Ich war auf jeden Fall im Rahmen eines Volontariats. Wir haben eine neue Zeit, mit den Kaisestämen. Ich habe mit sehr viel in den Formatik zusammengelegt. Ich habe mich als Einzelbeige gefunden, die die frückten Ideen umsetzen konnten. Ich habe immer die Stören gerunselt, wenn ich eine Frage gestellt habe. und mich rausgestickt und gesagt, so kannst du die Frage nicht stellen, sondern ich hab so einen Grundverständnis, ein technisches Grundverständnis, wahrscheinlich. Das ist interessant. Ich frag, deswegen so nach Richard, wie schaust du darauf, ich hab neulich einen Musikproduzenten kennengelernt, der vielen mit Michael Schulter arbeitet, den nicht wahnsinnig schätze. Ich hab mich dann hellhörig geworden, weil ich mich als Schulter für ein großartigen Musiker halte. Ich wusste den langen Zeit gar nicht, dass der, ich glaub, aus der Nähe von Lüneburg kommt, weil es klingt wie eine internationale Top-Musikproduktion. Und jetzt hielt mir dann, dass es in diesem Team, das so ein Team von Song-Rightern, wie das entsteht, diese kreativen Prozesse. Das scheint mir bei dir ähnlich zu sein. Sagt dir, du wir sitzen da zusammen und holen uns ein Text da aus London. Der muss dann Muttersprachler sein, damit wir einen coolen englischen Text machen können, der sozusagen über Juma Hart, Juma Soul oder Sherry Sherry Lady irgendwie hinausgeht. Das muss dann taugen für den internationalen Markt, wobei das hat ja bei dieser Bohlen damals auch super geklappt. Aber heute sind da die Ansprüche offensichtlich andere. Und dann sitzen die da zusammen. Und dann fragte ich, wie läuft das dann? Da sind dann Leute, die überlegen sich im Benemelodie. Dann ist ein anderer Spezialist, der kommt vielleicht aus Schweden. Und der sagt, ja, also auf diese Melodie, auf diese Akorde, könnten wir dann Folgendes drauf singen. Das geht dann mit der Stimme wiederum. Gut, das heißt, du begreift die Stimme wie ein Instrument. Und jetzt kommt die Poente. Sag ich, okay, und welches Instrument spielt ihr denn? Was könnt ihr musikalisch? Und dann sagte der, ja, ich hab irgendwo noch eine alte Gitarre zu Hause. So sagte, okay, und Klavia und so was. Und so, Harmonien, Nö. Und dann sagt der mir, der Hauptsongwriter hat gar kein Instrument zu Hause. Der kann auch keins spielen. Der spielt weder Gitarren, auch spielt der Klavia noch irgendwas. Und ist aber ein Mann, der in der Lage ist, internationale Pop-Hits zu schreiben. Und das scheint mir da so ähnlich zu sein. Deswegen wäre die Frage an euch beide entsteht da vielleicht, wir schauen da immer so ängstlich drauf. Aber entsteht da möglicherweise etwas, was total faszinierend ist, gerade mit Blick auf Kreativität. Die Erzählung war immer KI tötet die Kreativität. Aber wenn man da mal genauer hinschaut, hab ich das Gefühl, nee, da kommt was dazu und gibt plötzlich Leuten Möglichkeiten, sich auszutoben und kreativ zu werden. Auf eine faszinierende Art und Weise, wie es sie so noch nie gegeben hat. Ja, ich sag's mal so. Es gibt dieses Beispiel Rick Ruben. Wie ist das? Der Musikproduzent weltweit, eigentlich. Man kennt ihn auch vom Seen langen Bart, lange Haare, einer der weltweit erfolgreichen Musikproduzenten. Kenn ich jetzt sicher? Der hat selber auch erzählt, der spielt gar kein Instrument. Der hat noch nicht mal dieses Pulk bedienen im Studio. Aber was der kann, ist sehr, sehr gut beschreiben, was er hören möchte und wie Museen funktioniert. Und das ist der Skill, die Eigenschaft, die jetzt mit den System auf uns zukommt, dass wir sehr genau beschreiben können, was wir sehen, was wir hören wollen, was wir programmiert haben wollen. Und je besser wir beschreiben können, desto genauer kann eine Maschine uns helfen, unser Bild oder unsere Musikstück umzusetzen. Und das ist auch keine Eigenschaft, die neu ist, sondern jetzt ist da plötzlich ein Tool. Und man sagt, KI ist ein Werkzeug. Oder ich sag, oft benennen die Werkzeuge, nennt es nicht die KI, sondern das sind viele einzelne Werkzeuge. Und Kommunikationsprofessor Jungen hat das neulichstens schön gesagt, KI ist nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Werkstoff, wie ein Leben, wo man was draus formen kann. Und das trifft es für mich eigentlich relativ gut, dass ich das auch selber in meiner Arbeit merke, dass ich natürlich das Bild erst im Kopf habe und es dann umsetzen möchte. Und je mehr Zeit und je genauer ich das beschreiben kann, desto besser wird das Bild oder den Film den ich mache. Richard, wie schaust du da drauf? Jetzt fällt mir ja so ein bisschen der Part der Gegendrede. Also, das bedeutet, dass man im KI-Zeit alter, um kreativ Bilder zu malen oder Musik zu komponieren, das Handwerk nicht mehr beherrschen muss. Also, jedenfalls nicht mehr im traditionellen Sinne muss. Also kein wirklicher Maler seine überjahren gelernt hat, mit Ölfarben zu malen und mit Journey zu benutzen. Und du kannst auch im passablen Kriminalroman schreiben, mit Hilfe der KI. Das heißt, also viele Dinge, die normalerweise ein langer, kreativ writing Prozesse, das kann man nicht von heute auf morgen. Das lernen manche Leute, es hier ziemlich viele Jahre lang. Also, das Handwerk verliert zunehmend an Bedeutung. Es wird quasi übersprungen. Und dann hast du die Möglichkeit, eben auf einem rechten hohen Niveau, ohne ein geschulte Handwerk zu sein, dich an der Kunstproduktion, Musikproduktion, Malen schreiben und so weiter zu beteiligen. So als kann man positiv formulieren und kann sagen, dass es die Demokratisierung von Herrschaftswissen von einem Andreas gerade gesprochen hat. Das heißt, also jeder kann jetzt und nicht nur die, die das Glück haben, dass sie diese lange Ausbildung und Schulungen machen konnten oder aus einer privitigierten Familie, die nichts dagegen hatte, dass das Kind Kunststudier in vielen Familien eben anders war. Also das könnte man das positive Seite sehen. Ich würde mal das Ganze so als erstes mit dem Tourismus vergleichen wollen. Tourismus war etwas, was früher nur einer kleinen Schab von Menschen überhaupt möglich war. Wer konnte denn zum Vergnügen und aus Lust reisen oder gar Fernreisen machen? Weil wir die Welt jetzt in die Götezeit zurückdrehen. Ja, also Götekonte konnte das als Sohn aus einer reichen Familie und selbst in den Zeiten von Gunter Sachs, die er waren, also die die illustristen Ferien paradiesen einer sehr kleinen Schab von Leuten zugänglich. So heute kann jeder auf die Bahamas und auf die Bemudas und oder nach Bunter der Läste, oder wo er immer auch Gunter Sachs sich rumgetrieben hat. Das heißt, wir haben den Tourismus demokratisiert, für mich eine Herrschaftswissen demokratisiert, sondern wir haben viele Dinge, die früher privitigierten vorbehalten, waren demokratisiert und jetzt kann das jeder. Und jetzt muss man sich fragen, ist das gut oder schlecht gut ist, natürlich für jeden, der nicht aus einer privitigierten Schicht kommt, dass er quasi überall in die Welt hinschätten kann und überall Urlaub machen. Schlecht ist, dass der Massen Tourismus irgendwo auch eine Banalität, eine Stupidität und auch etwas Obstsönen abschrecken, das hat, was jetzt aus der Sicht der ehemals privitigierten sagt, "Gut, was ist los aus Reisen geworden?" Ja, es ist nur noch Ankommen geworden und die dicken Bombardider hinfliegen und Unkultur. Und es hat eben keinen Erlebniswert als Reise mehr und so. Und da fiel ich stimmt beides. Und das ist bei der KI im Grunde genommen das Gleiche. In dem Moment, wo es demokratisiert wird, positiv, positiv, entstehen Effekte, negativ, negativ. Nee, das Ganze bist du einem gewissen gerade auch entwerten. Das so würde ich das beschreiben. Ja, da kann ich dir auch recht geben, also werte Verändern sich von Produktionen oder Ähnlichem. Aber es ist ganz schön, dass wir da jetzt natürlich durch einen Teil von, ich sag's mal, Schrotte wandern, wenn jeder plötzlich Bilder macht. Also, weil sie nicht Jürgen aus der IT, denkt er, hat ein schönes Bild gemacht, postet das und dem Grafiker bluten die Augen. Und natürlich ist dem gelernten Grafiker, dem wird immer das bessere Bild gelingen und dem Fotografen, der weiß, was ein Goldener schnitt ist. Wenn der diese Werkzeuge benutzt, dann wird er auf Dauer immer weiter auch die Diamanten und die schönen Dinge, die wirklich qualitativ hochwertigen Dinge produzieren können. Es wird nur eine Zeit geben, durch die wir jetzt müssen. Und das ist bei jeder technischen Errungenschaft so. Ich ändere mich an die 90er, als alle plötzlich Fotoshop so konnten. Und es gab diese Flyer damals noch so für Technopathies. Und da haben dann Leute alle Schriftarten, die es gar abdrauf gepackt, gerne in Flammen und zu gebogen. So ähnlich wie meine Mutter, dann vielleicht ein Rezept mit Wordart ausgedruckt hat, wo oben so lasagne drüber stand, so drei D-Bushtaben. Das würde jeder Grafiker vertreufeln. Aber das ist auch wieder abgeschwächt worden. Das heißt, heute hat man wieder schöne, grafische Aufarbeitung und Typographie, weiß man zu schätzen, auch in der Werbung. Dementsprechend ist es immer beides geben. Und ja, wir müssen jetzt durch eine Menge Schrott, eine Menge Schrottmusik, KI Musik. Und der Wert ist verändert sich ja immer von. von Dingen, das heißt oder von Werken. Das heißt, Musik hat sich schon in den letzten. Ich würde mal sagen, 20 Jahren schon verändert der Wert eines Musikstücks. Und das verändert sich nochmal, da gebe ich dir recht. Ja, ich würde dem völlig zuschimmen, was du sagst. Ich würde noch einen zweiten Aspekt ergänzen, dazu bringen, das für die meisten Leute nicht wichtig. Aber wenn man Kunstgeschichte studiert hat, oder philosophie oder so, dann ist einem das schon wichtig. Die Kunst hatte früher eine gesellschaftliche Bedeutung. Die ist zwar, wenn den Künstlern auch überschätzt worden, aber sagen wir mal so, die Kunst der Erworngart, zum Beispiel die Vorbereitung der moderne. Also, als die Kunst anfing, nicht als die Fotografie kamen, und die Kunst also nicht mehr damit bemügen konnte, fahrt totalistisch zumal nicht, man ist mit dem großen Maler ohnehin die getan. Aber als auf einmal sichtbar und klar machen würde, das Kunst nicht, das sichtbare Wiedert zu geben hat, sondern Dinge überhaupt erst sichtbar machen soll. Da entstand eine Kunst, die stand unter dem Kredo, vormal innovativer werden zu müssen und sozial probokativer. Das ist die berühmte Avantgabkunst, der Expressionismus, geht ihm Impressionismus, Ex-Pressionismus mit allem, was es dann alles gab, bis hin zur Flugsusbewegung der 60er. Und mein Bildete sich damals ein, dass die Kunst eine gewichtige gesellschaftliche Rolle spielt. Sie sprengt die Formel der Erfahrung auf. Sie ermöglicht ganz neue Sichtmeisen, und zwar eben nicht nur esthetische Sichtweisen und auch gesellschaftliche Sichtweisen. Das ist immer das Programm der modernen Kunstgewicht. Deswegen sagen wir haben moderne Kunst, weil irgendwie wichtig deswegen fühlen sich Künstlerwicht, die fühlen sich auch gesellschaftlich wichtig. Jetzt nicht nur, weil sie Kunst, was schönes herstellten oder besser gesagt etwas nicht mehr schönes, die Künstlerwicht sind ja hunderts, sind die nicht mehr schönen Künstler. Aber Kunst hat eine gesellschaftliche Bedeutung von der man erwartet, dass sie, dass sie der Gesellschaft den Spiegel vorhält. Das alles ist schon jetzt aus der Gesellschaft raus. Das hat nicht die Entwicklung in Skijeezeiter gemacht, sondern das ist eine Entwicklung, die zeichnet sich seit einigen Jahrzehnten ab. Und ich glaube einfach, dass sie im Zeitalter der KI sich verendet. Das heißt, jeder kann Kunst machen, aber Kunst hat auch keinerlei gesellschaftliche Bedeutung mehr. Da ist die KI jetzt nicht das Behöse dran, aber sie ist irgendein der Schlussstein in einer Entmüung. Ich meine, wenn wir darüber reden, nur hast du schon formuliert, weil die Dich hat Kunstmussichtbar machen, was wir nicht sehen. Ich habe in der Vorbereitung auf unser Gespräch etwas gelesen, was ich nicht wusste. Schon 2023 hat ein Bild, jetzt sind wir bei der Fotografie, denn Sony World Photography Award, das ist ein sehr renommeter Fotopreis gewonnen, dass kein klassisches Foto war, sondern ein KI generiertes Foto war. Das ist etwas, das hätte ich nie für möglich gehalten. Ich habe immer gedacht, im Bereich Fotografie haben wir da ein Thema mit Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Und wenn du das als Kunst de Clarias ist, ist das nochmal eine andere Geschichte. Ich fand immer im Bereich der Fotografie muss es noch eine andere Aufgabe geben. Foto-Reportage, das hat was zu tun mit der Suche nach Wahrheit. Und deswegen muss es auch wahrhaftig sein, was du da siehst. Jetzt plötzlich im Bereich Fotografie eine Entwicklung hast, die dahingeh Dinge zu zeigen, Fotos zu haben, von Situationen, die es nie gegeben hat. Was haben wir dann? Ist das einfach Kunst, ist das nur kreativ, das ist es ganz bestimmt, aber ist das auch ein Problem. Weil es etwas vorgaukelt, was da nicht ist. Das gleiche mit Deepfakes, mit Videos. Der geht die Entwicklung viel weiter. Du hast ein paar schöne Dinge gemacht, vielleicht können wir das auch mal online stellen, dieses eine berühmte Dinge haben wir mal gezeigt. Du habt das auch eine sehr lustige Sequenz über Friedrich März gemacht, der dann mobetfährt und so weiter. Die will der Jugend von Friedrich März im Sauerland dokumentiert, mit Hilfe eines einzigen Fotos. All die Situation, die du in diesem Video siehst. Und vielleicht sollten das wirklich mal zeigen, wir haben das damals auch in der Sendung getan. Hat es nie gegeben, ist das ein Problem? Ich glaube nicht. Ich glaube, das gab es auch vorher schon. Also die Fotografie war auch in der Form. Wenn man Propaganda anguckt und Stahlien, der so ein paar Leute aus Fotos rausgenommen hat, und ein Fotos. Ich glaube, den Unterschied, wir gehen ja immer davon aus, dass ein Fotodrealität darstellt. Und das ist schon auch nicht mehr so. Man hat eine Linse, eine Perspektive, die man wählt. Fotografie zeigt, auch nicht immer die Realität. Muss man einfach auch mal sagen. Das ist mit Licht und Almond rum und dran, wie man sich hinstellt. Und ich glaube, dass es. Das ist aber. Entschuldigener, wo ich dir wirklich widersprechen, das ist eine ganz andere Situation. Diese Situation hat es denn noch gegeben? Ja, ich bin. Ich bin auf andere Ersteite. Ja. Und zwar weiß ich. Er hat auch. Ja, zwei Sachen hat er ja gesagt. Also, das eine ist also "Fakes" zu alt wie die Fotografie. Ja. Und man nimmt mal manipuliert, der hat bei viel von Stahlien gebracht. Ich könnte das Beispiel von lauter iconografischen, hochbedeutsamen Fotos nennen. Der hier alle in irgendeiner Form, wo "Fakes" im Spiel ist. Und jetzt kommt was wichtiges, was Andreas gerade gesagt hat. In der damaligen Zeit waren das natürlich im Vergleich zu dem, was man heute machen kann. Die kleine haben nur so Tricks. Aber. Aber. Aber die Leute haben damals auch halt geklaut, dass Fotos die Wahrheit sagen. Und das ist doch heute nicht so. Ich mein 23-jähriger Sohn. Der glaubt doch nicht irgendeinem Foto. Wenn irgendeinem Foto merkwürdig oder komisch ist, dann ist er. Er ist sofort den Fake-Fahrtach. Und das haben die Leute früher nicht gehabt. Das heißt, also es sind nicht nur die technischen Möglichkeiten gestiegen, sondern dass Mistrauen gegenüber bildern. Das ganz alltägliche selbstverständliche Mistrauen. Die Sensibilität dafür, dass das alles Fakes sein kann, ist ja mitgerachsen. Ich glaube, wir haben es auch verpasst in der. der Errades-Fotos-Shops eigentlich alle Fotos, die wir irgendwo auf einem Titel sehen. Oder in der Werbung. Da wirklich auch klarzumachen, dass das auch nicht die Realität ist. Das sind zwar Fotografien, die aber dann so Fotoshop technisch und das ist schon das Arme des Worten. Das Werbung. Was das ich meine, da hat man immer unterstellt, okay, die drehen das irgendwie zurecht. Verstist das, was ich meine, wir würde ich eine Unterscheidung machen. Das ist erkennbar. Das ist ein bisschen wie der Unterschied zwischen. reportage und Meinungsstück in der Zeitung. Ja, wenn das klar gekennzeichnet ist, wenn du klar siehst, okay, das ist Werbung. Du weißt, die Sehnen war halt nicht so wunderbar aus. Und die Sonne ging auch nicht so schön unter. Und das Gegendlicht war auch nicht so fantastisch. Alles geglättet, alles gebügelt. Da habe ich, glaube ich, Menschen, ein feines Gespöder für. Mein Thema ist das andere. Mein Thema ist die einfach die Schiere Dimension. Und da bist du bei Leuten, wie es tief bennen, die dann sagen, "Hau einfach alles raus, was geht?" Und stifte maximale Unruhe und die Leute werden nicht mehr wissen, wo oben und unten ist. Und da bist du doch jetzt, das hat doch eine ganz andere Dimension erreicht. Und das ist doch das, was KI jetzt nochmal. Wie ein Katerlisator beschleunigt. Das ist mein Thema. Ganz andere, eine Skalierbarkeit. Du weißt, Skalierbarkeit ist das. Ich würde jetzt nochmal ganz kurz den Begriff KI, das wir den nochmal so ein bisschen klären, weil ich bin da wirklich für. Denn der macht vielen Menschen Angst, die sich nicht damit beschäftigen. Und KI ist eine Infrastruktur, Technologie, ähnlich wie Strom. So, das heißt, ich möchte eigentlich, dass wir immer die Tools benennen. Generative KI, die Bilder macht, die Filme macht, ist was anderes als ein Chat GPD. Und wenn man gerade die Menschen hat, die sich nicht damit beschäftigt haben. Und durch diese Doomsday Propaganda, dies teilweise, gibt's, sorry, dass ich das so nenne, wenn wir Spiegeltitel haben, die Killer Intelligenz KI wird uns alle 20, 30 umbringen, dann denkt mein Vater, dass dieser kleine Button bei Meta, bei WhatsApp, dass das die KI ist und die bringt uns um. Das heißt, wenn wir über KI sprechen, sollten wir immer die Tools benennen. Und nicht sagen die KI, das als monolithische Entität Singularität zu sehen, dies einfach noch nicht gibt. Denn das sind ganz viele unterschiedliche Technologien über die wir sprechen. Und es gibt doch in deutschen Kollektiv Singular. Ich kann noch ein lauterverschiehnende Dinghe unter ein Wort zusammen. Und dann die KI sagen. Ja klar, aber ich habe die Verlegenheit, wenn ich jetzt auch Bücher schreibe. Dann schreibe ich auch die KI schon aus dem Einfragengrund, weil ich nicht weiß, wie ich es sonst nennen soll. Soll ich dann schreiben, die verschiegt KI-Ka-I-K-K-I-K-K-I-K-I-K-I-Anwendungen? Aber wenn du jetzt noch in die Wand bursst, dann sagst du doch auch nicht, du hast das mit Strom gemacht, sondern mit einer Burmaschine. Und ich bin kein Stromexperte, nur weil ich einen füllen, einen Toaster und eine elektrische Schreitmaschine bedienen kann. Ja, aber ich könnte doch sagen, die haben alle was gemeinsam. Die sind alle Werkzeuge. Und hier kann ich sagen, das Werkzeug machte das und das und das und das. Also dieses manuelle Werkzeug oder dieses automatisierte Werkzeug, das ich selbst automatisiert und so weiter und das nennen ich KI. Also ich verstehe das Problem, was du hast. Weil die KI, da hast du ja recht, die lässt dich gleich demonisieren. Das ist so sagen der Nachteil. Wenn man denkt, das ist ein Agent, das ist ein Mensch, der selbstständig handelt und der irgendwie ein zweifelndes Fall apokalyptische Absichten verfolgt. Und diese Kritik, die teile ich am mit dir. Aber ich bin in der Verlegenheit, dass ich an der Formulierung die KI, wenn ich schreibe, eigentlich nicht vorbeikomme. Na, es ist halt immer die Frage, was steckt denn da drin und wie viel künstliche Intelligenz steckt da drin? Es gab hier in diesem Podcast mal die Aussage, Entschuldigung, dass ich hier versuche zu zitieren, die KI überwacht uns im Auto. Sie guckt, ob wir müde sind. Und das ist gefährlich würde ich sagen, das so auszudrücken. Denn diese Algorithmus, der guckt, ob wir müde werden, das war am Anfang einfach nur, wie lange fährt der Mensch? So irgendwann kam jetzt mal ein. So einfach messen, wie lange bist du da nix? Ja, so fingern hat er an. So genau. So und jetzt ist da aber keine KI im Auto. Da ist keine KI, die das überwacht. Das ist ein System, was algorithmisch trainiert worden ist inzwischen bei einigen Herstellern, dass man wie gern Menschen oder wie schließen die die Augen, wie lange und daraus wird eine Wahrscheinlichkeit errechnet. Also eine Gesichtserkennung soft wäre die Wahrscheinlichkeiten errechnet. Und das würdest du sagen, ist nicht künstlich Intelligenz? Erst mal im Moment. Nee, ich würde den Satz die KI überwacht uns im Auto nicht so stehen lassen wollen, weil es ist kein eigenständig denken des Systemen in dem Auto, was plötzlich auch die Daten irgendwo hinspielt. Sondern das ist ein Algorithmus, den hätte man auch anders trainieren können. Also es gab auch Gesichtserkennung soft wäre, ich glaube 1998 auf der Zehbet schon, wo es noch gar keine KI gab, sondern die sind dann Hand geklöpelt gewesen, um Dinge zu erkennen. Und ich glaube gerade in dieser Zeit, wo Menschen noch nicht so viel wissen haben müssen wir, oder bin ich der Meinung, dass wir da sehr vorsichtig sein müssen, denn das Schlimme an dieser Doomster-Erzählung ist, die KI bringt uns irgendwann alle um, lässt uns vom Handeln. Also gerade wenn wir sehen, die. Welt geht eh unter, dann machen wir halt nichts. So, dann ist ja alles schon entschieden. Davide, das fand das gerade hochinteressant, wie du auch gerade das Gegenargument gebracht hast, riechert. Und Andreas dagegen hat uns sagt, "Ja, Moment, Moment, das ist aber noch keine KI." Das heißt, wenn ich dich richtig verstehe, Andreas, geht es dir um mehr Präzision. Und wenn man Dinge konkreter und Präziser beschreibt, dann hat man auch weniger Angst, weil man exakt weiß, und mit man es zu tun geht, dass Andreas um Endmüsst die Fizierung. Genau, genau. - Die Psychologie, die Psychologie dahinter sozusagen. Aber kannst du das. Ich in der Vorbereitung bin ich da irgendwie drüber gestolpert, du hast doch genau. und lass uns an aber bei dem Beispiel bleiben. Dieser Mechanismus, der dafür sorgt, dass du nicht einpens, die Motor oder die Inhinweis gibt, dass du gerade im Video wirst. Du hast doch sowas mitentwickelt, oder nicht? Wir haben die Infrastruktur entwickelt. Wir haben die großen Systeme, auf denen diese Massendaten verarbeitet werden können, die Fahrzeugdaten. Also, ich sag jetzt mal, wie viel Prozent ist ein Stoßdämfer eingefahren? Kann zum Beispiel solche Fahrdienste, wenn jetzt. Ich nenne das Beispiel mal Volkswagen, wenn jetzt fünf Passat über einen Schlag noch gefahren sind. Dann könnte das sechste. der sechste Wagen, wenn er weiß, wo er ist, schon mal den Stoßdämfer ein bisschen straffern machen. Das macht ja nicht mehr Zähle. - Das ist mittlerweile, ne? Genau. - Und das. Die Masse, die Systeme gibt es. Ja, und das sind vernetzte Fahrzeugdaten. Und das sind diese Systeme, die so großen Cloud-Systeme, Manage-Cloud-Systeme, die wir damals gebaut haben, eigentlich für alle Automobilhersteller, außer Opel, alle Deutschen. Haben wir dieses Systeme gebaut und entwickelt. Und das sind jetzt dieses Systeme, wo diese Massendaten natürlich mit Algorithmen oder künstlicher Intelligenzsystemen ausgelesen werden und verarbeitet werden. Aber wenn Richard. Andreas da sozusagen das ungute Gefühl hat, dass man damit auch eine Menge anstellen kann, was uns nicht gefällt, was nicht in unserem Interesse ist, dann würde ich sagen, das gefühlteilig. Ja, ich teile das ja auch. Also man kann. mit jeder. und ich gehe wieder zurück zu dem Strombeispiel. Wir haben uns ja in der Elektrifizierung auch irgendwann mal draufgeeinigt, hier in Europa, dass wir mit Strom keine elektrischen Stühle bauen. Das heißt, wir müssen als Gesellschaft uns auch überlegen, was machen wir denn mit so einer Technologie und was machen wir nicht? Wir haben das in einigen Punkten auch schon vorher verpasst, wenn wir jetzt auf das Thema Deepfax gehen, was gerade sehr aktuell ist, dass wir. - Ich kenne es sexualisierte Deepfax seit 95. Seit dem Internet. Früher hat man das. haben das Menschen mit Photoshop gemacht, heute machen sie das sehr einfach mit KI. Wir haben seit. ist das gibt eigentlich verpasst, die entsprechende Gesetzgebung aufzusetzen. Deswegen müssen wir jetzt sehr schnell aufwachen und sehr schnell sein, um zu sagen, was wollen wir eigentlich mit KI machen? Und was wollen wir vor allen Dingen nicht machen? Aber jetzt machst du mir Angst an Ries, ne? Wenn du sagst, jetzt müssen wir schnell aufwachen. Wir sind eigentlich an einem Punkt, an dem wir Dinge einfach laufen lassen, ohne wirklich zur Kennwasser eigentlich passiert. Das finde ich irgendwie schwierig. Wir dürfen halt nicht drauf warten, das 20/40 unter Kanzleramtur, als er lobo, dann KI-Minister ist. Das wäre zu spät. - Ja. (Lachen) Interessante Vorstellung. Die Angst vor KI, wenn wir fragen euch beide, ich hab vor einiger Zeit, mal an Interview mit einem schwedischen Physiker, mit Max Teckmark gelesen. Ich glaube, bei den Kollegen der Zeit war das ungefähr ein Jahr hier. Und das ist jemand, der sich sehr intensiv beschäftigt, mit KI-Modellen und so weiter. Und der sagte, der warnt krass, ne? Muss man immer sagen, die Grundtäse ist, das wird die Menschheit auslöschen. Das ist genau dieses Jahr, die dumstehpuppagander, vor der du vorn gesprochen hast. Pass auf, aber ich sehe das auch nicht so. Im Fiest davon fasziniert mich wahnsinnig, aber eben schon das Beispiel Musik genannt. Und ich glaube, das Menschen, die da nicht bereits sind, im wie 20 Jahre Rachmanino-Frau und runter zu üben, plötzlich trotzdem in der Lage sind, ihre Kreativität zu verwirklichen. Die großartige Nachricht, ja, auch die ist auch an Kindern. Wie spieler es dir damit umgehen. Ich glaube, da sind viele Chancen drin. Was Teckmark allerdings sagt ist und das ist ein interessanter Punkt. Was ihm Angst macht ist die Tatsache, dass es die einzige Technik ist, die selbst neue Technik entwickeln kann. Das heißt, KI wird uns sozusagen nicht nur assistieren, Erfindungen zu machen, immer schneller zu werden, sondern sie wird irgendwann und den Weg gehen wir jetzt gerade in der Lage sein, es selbst zu tun, generativ aus sich heraus. Du brauchst dafür keine menschliche Intelligenz mehr. Und deswegen ist natürlich die Frage, ist dann Angst nicht berechtigt, wenn man sagt, "Naja, gut, ich weiß ja gar nicht, was der am Zweifel im Hintergrund passiert." Und deswegen nützt es doch nichts, wenn der digitalen Minister Sascha Lobo unter dem Kanzler Philipp Amtor dann gesetzjähr lässt, wenn er doch gar nicht versteht, was da im Hintergrund diese Intelligenz, die wir da gerade schaffen, selber macht und möglicherweise fahren, statt, ja, diese sich selbst über mir und weiter entwickelnde Intelligenz findet ja Zeckebunden statt. Das heißt, dass sie wird in bestimmten Wirtschaftsweigen eingesetzt, sie wird von bestimmten Firmen eingesetzt, sie wird zu bestimmten Zwecken eingesetzt. Und wenn sie dies Funktionale wird, wird sie abgeschaltet. Der gesamte Einsatz von künstlicher Intelligenz über den wir reden, geht es doch um Geschäftsmodelle. Deswegen wird sie ja auch entwickelt. Ich will ja etwas machen, wo mich die Umwelt verdienen kann, weil ich sage, wir lösen hier das und das und das Problem. Das kann jetzt eine Maschine besser, ob ich jetzt einen Roboter herstelle, der besser operiert als der normale Chefarzt, oder ob ich eben Bildprogramme mache oder verkaufen kann und so weiter mit dem jeder zum Picasso wirkt. Also, sie Angst jetzt davor, dass die Maschine sich in eine bestimmte Richtung entwickelt, ist dadurch nicht so besonders wahrscheinlich, weil sie ja jemanden gehört im Regelfall dieses Software. Und weil es auch ein Interesse gibt, wie sie eingesetzt wird und wie sie mutmaßlich nicht eingesetzt werden soll. Also schon auf dieser Ebene, die lebt ja nicht allein in einem dunklen Keller. Und wird immer irre und immer irre und kommt dann irgendwann raus. Also diese Vorstellung sind eigentlich eigenartig. Und das weiter ist, wir verbinden immer, damit das die KI-Finstrafsichten entwickeln könnte. Und um das zu tun, müsste sie über eine Physiologie verfügen. Also, ihr müsst ein Bedürfnis nach dem Macht haben. Ja, und andere zu unterdrücken und so was. Diese Bedürfnisse haben viele Menschen, aber die kommen tief aus dem Tierreich, die kommen nicht aus ihrer Intelligenz, die wieder sprechen manchmal sogar ihrer Intelligenz. Also, es ist ein sehr dumm für Motivationen und Antriebe, die eine Maschine nicht haben kann. Aber ich möchte auf einen anderen Punkt gehen. Ich möchte auf den Punkt gehen, wie gefahr sie. Ich kann es woanders, die sehe, ich in den Wünschen der Menschen, nicht in den eigenwünschen einer Maschine, sondern in den Wünschen der Menschen. Die KI kann unser Leben sehr viel sicherer machen. Und das Beispiel der Gesichtserkennungsoftware in den Autos, die eben merkt, du hast müde und so weiter ist, und dann sind voller Anwendung und so. Aber sie kann euch auch vieles andere sicher machen. Jede Kamera macht ja bereits einen Park sicher, wenn ich überall aufhängen. Wenn ich den gesamten öffentlichen Raum filmen. Und zwar nicht nur Filme, sondern ich kann ja mit Gesichtserkennungsoftware auch erkennen, wer da offensichtlich nicht mal richtig dickt. Und das kriegt die spannende daran ist, dass werden die meisten Menschen, wenn sie sich einmal dran gewöhnt haben, ziemlich gut finden. Das heißt, also wer aus einem Land wie China kommt, wo der ganze öffentlicher Raum gemonetort ist, der fühlt sich dann in einem Park in Berlin, der nicht gemonetort wird durch einer Kamera, so unwohl das er da nicht mehr reingeht. Das heißt, die immer höheren Sicherheitsstandards werden irgendwas, was ich voraussetze, um mich sicher zu fühlen. Das hat sich ja ohnehin in den letzten Jahrzehnten wahnsinnig verändert. Ja, früher machten die Kinder in den ganzen Tag, wenn sie spielten irgendwas und ich konnte sie nicht überbrachen. Heute würden die Eltern wahnsinnig nervös, wenn das Kind kein Handy in der Tasche hat, wenn sie sich anrufen kann oder alle paar Stunden erklärt, wo es ist. Also, Sicherheitsbedürfnis, wächst und wächst. Man damit glaube ich werden wir im KI-Zeitalter, die KI sage ich ja jetzt nicht mehr, werden wir im KI-Zeitalter dazu übergehen, immer mehr Freiheit bewusst zu verabschieden, um mehr Sicherheit zu gewinnen. Das könnte zum Beispiel eine ganz realistische, vertaktägliche Verschiebung sein. Ich weiß, was du damit meinstrichert, aber. Da müssen wir uns, glaube ich, auch als Gesellschaft fragen, wie viel Freiheit wollen wir eigentlich aufgeben. Mhm. Und das muss wahrscheinlich auch schnell passieren. Denn nur weil Kameras etwas überwachen heißt, das auch in dem Fall noch lange nicht, dass dann KI-System dahinter steckt, was dann auch gleichguckt, ob jemand. Ist ja nicht so wunderschön. - Genau. Der erste Wunsch ist, dass die Kamera alles erfasst. Und der zweite Wunsch ist, dass die Kamera die Bößböcke daraus wird. Ja, ich weiß nicht, das weiß ich noch nicht. Eine Wunsch folgt auf deren anderen Nennismügliches, und wenn man es machen kann und wenn man so positive Erfahrungen damit sammelt, ich glaube, hier gewöhnen uns dann so schnell an den Sicherheitskomfort. Und wenn jemand mal viel Sicherheit erfahren hat, dann hat er mit größerer Unsicherheit dann ein riesiges Problem. Ja. - Und es passiert nicht umgekehrt, dass jemand sagt, euch leben einer viel zu sicheren Gesellschaften. Ich bin mal wieder ein bisschen mehr Freiheit und Randale und mehr Verkehrstote und ich finde mich mal wieder richtig ins Leben schon. Also ich würde sagen, es läuft in Richtung Sicherheit und es läuft, du hast das Romantik genannt, aber sagen wir mal, das Abenteuer. Ja. - Im virtuellen Raum nimmt es zwar ständig zu, aber in der Realität ständig ab. Ja, deswegen suchen wir wahrscheinlich dann alle persönlichen unserm Hobbietersabenteuer, der eine in Grönland und der andere in den Alpen umgekehrt. Ja, ja. - Wir machen Bungie-Jumpen bei unserer Verkehr so sicher. Was haben wir? - Kompetenieren. Ja, wir kompensieren, ja, wir boffen diesen Angst und Thriller und was, was ich was gehört hätte zum Leben dazu, wenn er davon zu wenig hat, suchte sich extrem spockt ab. Ich sehe das auch so andererseits, ist es mir. natürlich so, dass wir auch eine neue Angst entwickeln. Und zwar das kenn ich an mir selber, die Angst ohne KI. Wenn ich zum Beispiel zum einem Zahnarzt gehe, wohne Neuerdings ein System, wenn Röntgenbild passiert, anzeige ich eventuell eine Entzündung an dem Zahn habe. Ich möchte das nicht missen. Ich möchte nicht mehr zu einem Zahnarzt gehen. Der sagt, ich habe 30 Jahre Erfahrung. Aber an der Stelle ist noch mal ganz kurz. Wenn dieser Zahnarzt jetzt mit KI sozusagen, dir hilft und dein Zahn irgendwie gesünder macht, dann ist ja dagegen nicht sein zu wenden. Jetzt stelle bitte vor, da ist eine Software, die es aber auch in der Lage ganz nebenbei, als Nebenprodukt. Niemand hat danach gefragt. Zu verstehen, dass da jemand sitzt, der vielleicht schon Zeichen von, weiß ich nicht, alsheimer, irgendeiner dementschellen Erkrankungen zeigt oder multiplisklerose von der selber noch nichts ahnt. Aber die Daten, die KI verstehen, dass da irgendetwas im Gange ist in diesem Körper. Lange, lange bevor du selber merkst, dann irgendeinem Zittern an irgendeiner auffälligen Bewegung, die aus dem Raster fällt usw. Und plötzlich hast du da diese Möglichkeiten oder Versicherungen, die interessiert daran sein könnten, ob sich bei mir schon eine dementsielle Erkrankung ankündigt, in die in den zehn Jahren da plötzlich virulent wird, von der jetzt aber noch keiner was weiß. Und dann nehme ich den aber nicht mehr als versicherten, weil da droht irgendwann in Zukunft ärger, dann ist das doch relevant. Und wenn du diese Daten hast und ein Arbeitgeber erwartet, dass du ihm weiter leidest, weil er stich ja schließlich noch über Jahre beschäftigen möchte. Haben wir dann nicht die sieben Hürden gerade übersprungen, dass ich beim Zahnarzt, also müsste ich ja meine einen Einverständnis geben, dass der meine Vital Werte auch anders prüfe. Wie liefern das doch alles freiwillig an Ries? Ich meine, denk, die ganzen Uhren, die Menschen, die Leute werden das machen, die Leute müssen das wollen, das war ja meine Teese. Keiner ist her seiner Wünsche und wenn man eben noch mehr Sicherheit und noch mehr wissen über seine Gesundheit und so weiter, nur eine sehr kleine Zahl wird sagen, dass wir nicht wissen. Ich will nicht wissen. Die Leute wollen genau wissen, auf sie in der Veranlagung haben, dass ich als erhaltigen oder packen, dass wir alle jeder genau wissen. Aber eins nur eine Sache wollen die meisten nicht wissen. Also gibt sicher Leute, die das wissen wollen, aber die quasi von der KI berechnete zweite Zahl auf dem Grabstein. Dann hört der Spaß auf, aber vorher will ich alles das andere wissen, damit diese Zahl möglich nicht allzonal ist. Entschiedener Widerspruch. Was, du willst die wissen? Nein, ich will nicht will weder die Zahl wissen, noch will ich wissen, ob ich eine Disposition für Alzheimer habe. Ich will das absolut nur vielleicht nicht. Aber da bist du glaube ich nicht in einem Jahr. Ich darf ich sie kurz begründen. Ich dürfte sofort, ich will nur sagen, in der Sekunde ist das Leben ein anderes. Das ist das ist ein Grund vergleichbar mit der mit der butternzeltyglichen Krebsdiagnose. Wenn ich an der wir alle haben diese, diese bucket list im Kopf, diese Ideen, was wir irgendwann mal machen, wenn wir mal wirklich frei sind und wirklich Zeit haben und dann reisen wir ganz weit weg und dann machen wir noch diese eine Reise von dir, wo wir unser ganzes Leben lang geträumt haben. So, angenommen, da träumt jetzt jemand davon endlich mal nach Alaska zu reißen. Und da schafft es in seinem arbeitsreichen Leben erstmal nicht und dann kommt plötzlich diese Gelegenheit und kurz davor kriegst du eine Krebsdiagnose. Plötzlich sagt ihr ein Arzt, was auf der Gitzentumor. Dann ist diese große Reise nach Alaska. Das war die Erfüllung eines Lebensdraums und trotzdem ist es eine andere Reise, weil sie unter dem Eindruck einer butternzeltyglichen Diagnose hat. Das ist die Reife voraus. Ja, die quasi die Null Option zu ziehen. Also sozusagen, ich will das alles nicht wissen. Und ich glaube nicht, das gerade in der jüngeren Generation, die der daran leben deutlich stärker und monitort ist als das Leben in unserer Generation. Die diese Null Option überhaupt innerlich für sich noch sieht. Und das ist eben das, was ich sage. Ja, wer ist schon her seine eigenen Wünsche und das Bedürfnis nach Sicherheit wird eigentlich immer weitergehen und auch diese immer gründliche Erforschung der eigene medizinischen Daten und die Möglichkeiten, sie so frühwürm wirklich zu diagnostizieren und so. Ich würde mich überhaupt nicht wundern, wenn die gleiche Software, die jetzt im Auto ist und die verhindern, was ja sinnvoll ist, dass du müdewürst und dir dann einen Winke gibt und so weiter, ja auch irgendwann in ein paar Jahren in der Lage sein wird, erste Anzeichen von Parkinson zu erkennen. Das meines doch. Und der Minister, dann hast du dann so eine Systemeinstellung, wo du am Anfang sagt, ich will über alles informiert werden oder ich will allein nur meine Fahrtüchtigkeit informiert werden und die Leute, die alles klicken werden, werden nicht wenige sein. Aber es ist ja auch so, dass wenn man frühzeitig um bei dem Beispiel zu bleiben, wenn man frühzeitig Parkinson erkennt, kann man das ja verlangsamen. Also das bringt einem ja auch was diese Diagnostik. Also ich kenne das selber in der Familie. Bei meiner Mutter ist Parkinson vor über 20 Jahren diagnostiziert worden und man hat einfach dann die Möglichkeit, damals natürlich noch ohne KI diagnostiziert worden. Das Ganze zu verlangsamen und das Leben dann angenehm zu verlängern. Deswegen das ist natürlich immer eine persönliche Entscheidung. Möchte man das wissen, ob man so eine Disposition hat oder nicht. Ich würde es wissen wollen. Aber ich bin eher wie Markus. Ich würde es im Zweifel es nicht wissen wollen, aber ich habe durchaus Verständnis für all die Menschen, die es wissen wollen. Ich glaube, dass die die es wissen wollen, deutlich in der Mehrheit. Wenn es eine Wahl ist, da bin ich ja völlig bei euch. Wenn es eine Wahl ist, du kannst das anklicken. Möchte ich das sozusagen als neben Produkt dann auch vielleicht herauskommt, wenn eigentlich nur beobachtet werden soll, ob ich im Automüde werde. Dann habe ich damit kein großes Thema. Aber das kannst du natürlich missbrauchen. Du kannst es auf so vielfältiger Art und Weise, du musst brauchen. Ich weiß ja nicht, wie du das siehst. Ich mag ja deinen Angang zu sagen, lass uns mal aufhören mit diesen ewigen Weltuntergangszenarien. Lass uns gucken, was sind da für Chancen drin. Und ich bin auch sehr bereit, diese Chancen zu sehen. Sonst sage ich, ich habe da meine Meinung geändert, auch was zum Beispiel Kreativität angeht. Ich beschäftige mich sehr viel mit Musik und ich höre das mittlerweile ziemlich schnell, wenn ich KI generierte Musik beispielsweise höre oder eben Filkollens, der denkt ja, der echte Filkollens. Da habe ich mittlerweile ein Gefühl dafür und mich fasziniert das. Und ich verstehe auch, was da drin ist. Das gibt ganz vielen Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, sich perfekt ausbilden zu lassen, dann für diesen einen Beruf, die nicht das Geld für ein teures Instrument usw. haben. Das gibt denn Möglichkeiten, von denen haben die früher nur geträumt. Das finde ich fenn um ein Hofkosten, von handwerklichen Fähigkeiten und dann dürfen wir uns nicht normal das. Ich meine, du kannst dir den Klavier prozeit weiter, die man mit allen Fähigkeiten immer geringer und immer geringer sehr redet. Das ist weil es ja alles ohne geht. Nee, das ist böse. Das zu sagen. Nein, der Wunsch, dir das schöne Klavier zu kaufen, wenn du es kannst, der bleibt ja weiter da. Also ich würde nie mal sagen, gar nicht. Die Mentalität, wenn ich es doch so einfach mit Hilfe von KI, mit Klavier komponieren kann, ohne es spielen zu können. Denn es doch so einfach ist, warum sollte ich mir der noch die Mühe machen, den langen weiten Weg zu gehen? Ich meine, ich habe das ja auch mal gemacht, Klavier spielen zu lernen. Was ist das? Ich meine, diese tägliche Überreihung und am Anfang machst du wenig Fortschritte und alles, was dazugehört. Und du brauchst das alles nicht mehr. Du kannst gleich auf der Mozart eben einsteigen, da werden immer mehr Gebrauch von machen. Da bin ich schon ziemlich sicher. Ja, das haben doch aber die Musikprofessoren im, ich würde jetzt sagen, 18 Jahrhundert auch gesagt, die oder 17 Jahrhundert, die sagten, Musik bitte nur in der Kirche und am Königshof. Genau. Das soll niemand das lernen. Und dann hat die Mittelschicht, konnte sich irgendwann Klavier leisten und dann die Hände über im Kopf zusammengeschlagen, haben gesagt, um Gottes Willen, da kommt ja jetzt nur noch Schrotter raus. Weil das niemand mehr anständig hier bei uns lernt. Und die mag vielleicht auch viel Schrotter bei gewesen sein. Aber wenn sich Chuck Berry oder Elvis nicht hätten eine Gitarre leisten können, dann wäre uns eine ganze Menge, sie einen sagen, erspart, die anderen sagen. Bitte. Vorenteichend geblieben. Vorenteichend. Ja. Und dementsprechend, ich meine, Billy Eilisch, muss man sich einfach mal angucken, die hat vor ein paar Jahren angefangen mit ihrem Bruder im Kinderzimmer mit einem Laptop-Musik zu prosieren. Das war nicht. Und jetzt kann man die Musik mögen oder auch nicht, dass gefällt der ganze Menge Leuten und das setzten ganze Menge Emotionen frei. Und bei mir ist das, was Emotionen freisetzt, darf dann auch Kunst sein. Ich habe ja nicht dagegen geredet, dass man das tut. Also es ist ja auch nicht so, dass ich den Vorteil nicht erkenne. Also alles, was du da gesagt hast, Demokratisierung von Herrschaftswissen. Das kann mir mit meiner Linkenssozialisation ja nur recht sein. Das ist ja nicht, wo ich was gegen habe. Aber warum kann er nicht beides stimmen? Warum kann es nicht sozusagen neue ungeahnte Möglichkeiten haben? Die Aufmerksamkeit wird auch beides. So sind die Inquertivitätsprozess stark demokratisieren und auf der anderen Seite, wie überhaupt das gesamte Digitalzeitalter zum Erlöschen manueller Fähigkeiten führen. Ja, wo, warum die Handwerksbetriebe heute kein Nachwuchs mehr kriegen und so weiter und ein immer mehr Kinderzwei-Linke haben und die einfachsten Handwerklichentätigkeit nicht mehr können. Also beides stimmen doch 100%ig. Es wird auch immer beides geben. Ich habe zum Beispiel hier alle Werkzeuge, eine Stichsege, eine Kreisege, ein Hube. Ich werde trotzdem keinen guten Tisch bauen können. Das wird einfach immer ein Tischler machen können. Und das wird nicht weggehen. Menschen gehen auf Konzerte, um echte Menschen zu sehen. Mit echten Instrumenten es gibt so viel Schachspieler gerade. Wie vorher noch nie. Also wirklich ein, Hhm, etwas, wo Menschen zusammenkommen und Holzfiguren über einen Brett. schieben. Und das wird es auch weiterhin geben, weil wir das voll. Und das andere ist ja zum Thema Kertivität nochmal vielleicht ein Gedanke, ne? Weil du gerade, und das Beispiel biliallisch gemacht hast Andreas, es ist ja nicht so, dass du das Genie deswegen nicht trotzdem brauchst. Nur weil jetzt plötzlich alle die Möglichkeit haben, sich daran zu setzen, übersetzt es in die analoge Welt. Nur weil alle, stell ich vor, da sind lauter Menschen, die können von Haus aus einfach, das wäre ja die Analogie, die können irgendwie passabel Klavier spielen. Vom ersten Momentern, es können die einfach. Das ist ja das, was KI möglich macht. Du kannst auf einem ganz anderen Level einsteigen. Trotzdem brauchst du das eine Genie, das kapiert. Wenn ich diesen Accord mit dem nächsten auf diese Art und Weise verbinde, dann ist es etwas, was wirklich hängen bleibt und was die Menschheit fasziniert und was dann irgendwann Millionen Menschen mitzwingen. Dazu sind aber nur ganz, ganz wenige überhaupt in der Lage. Und das ist genau die Segenies. Selbst wenn sie nicht in der Lage sind, Klavier zu spielen, verstehen sie, was ein großer Pop-Song braucht. Und das ist nicht die große Masse, aber die Tatsache, dass man sich damit beschäftigen kann, dass man herausfinden kann, ob man vielleicht dieses Genie ist. Das finde ich tatsächlich grandios. Das Interessante ist ja mehr jetzt ganz lange über die Kunst gesprochen. Und ich mache mir über die Kunst die geringsten Sorgen. Also was ich zur Kunst zu sagen, hatte kritisches im KI-Zeitalter ist einfach der Verlust der Gesellschaftskritischen Bedeutung. Aber das ist ein Prozess, den ich die KI eben zu verantworten habe, sondern das ist ein gesellschaftlicher Prozess der letzten Jahrzehnte, der durch die KI vielleicht weiter fortgesetzt wird. Es gibt einen anderen Bereich, dann mache ich mir viel größere Sorgen. Ich über Trage mal, meine Gedanken, die ich in der Kunst hatte, auf ein viel allgemeineres Feld. Ich habe ja gesagt, die handwerklichen Fähigkeiten erlöschen, weil man keine langen Wege mehr gehen muss. Also muss nicht mehr lang und mühselig etwas machen. So und das gilt natürlich jetzt nicht schon viel Kunst, das gilt ja für die gesamte, ganzemste Präsentation von Wissen oder von Informationen. Ja, ein Knopfdruck und ich KI gibt mir eine Antwort oder oder brauchen nicht mal Knopfdruck, schrei eine Frage in meine Handy und dann wird mir alles erklärt. So und das war natürlich früher ein ganz langer, schwieriger Prozess. Das ist ja völlig klar. Kann man auch wieder in früher Jahrhunderte gehen, die meisten Leute waren von all diesem Herrschaftswissen ausgeschlossen. Heute ist das demokratisiert. Ich krieg auf jede Frage sofort eine Antwort. Es könnte allerdings passieren, dass mir dann irgendwann das Fragen so ein bisschen ausgeht. Und es war einfach deswegen, alles ist da, alles ist sofort da, sofort ist die Erklärung da und ich stehe dem jetzt sofort mit einem Gefühl gegenüber. Was Stellung für eine politische Frage kriegt da was und der, ja und dann kommt sofort eine Emotion. Früher sollte jemals ideal typisch zwischen der Information und eben Gefühl ein langer Verstehensprozess sein. Und dieser lange Verstehensprozess war manchmal über jahre erarbeitet. Also wenn ich mir meine politische Sozialisation angucke, sich zu fragen, was von dem, was ich in meinem Elternhaus gelernt habe, bestimmt oder stimmt nicht, das war ein langes Abenteuer, eine lange, lange, lange Reise. Ja, heute könnte ich ja hingehen und könnte die einzelnen Bausteine innerhalb von drei oder vier Stunden gegen Check-in und dann emotional darauf reagieren, dann hätte ich aber den gleichen Reifungsprozess nicht durchgemacht. Also meine Angst besteht daran, dass die Dimension, Schulung der Urteilskraft und verstehen. Ebenso wie diese anwerklichen Fähigkeiten in der Kunst immer mehr abhanden kommen. Das heißt, du meist das uns kulturell was verloren geht. Ja, ich glaube ja, dass es kulturell Kultures gibt, eine ganze Reihe von Gewinn in durch KI, die will ich ja überhaupt gar nicht bestreiten. Das ist ja auch gar nicht mein Punkt. Ich geh ja nicht zu den Domstay-Leuten, aber ich glaube, dass wir auf der anderen Seite Dinge verlieren, über die wir zu wenig nachdenken und wenn wir sie nicht verlieren wollten, brauchten wir vielleicht andere Schulen oder müssten bestimmten anderen Umgang mit anderen Dingen haben. Aber wir müssen diese Verluste uns, glaube ich, erst mal klar machen und der Verlust des Verstehens und das Nachlassen der Urteilskraft, scheinen mir ein wichtiger Punkt zu sein. Ja, genau, der wie nochmal einbegriff, nur ganz schnell in die Hunde. Du meinst, wir verlieren das, was wir inneren Reichtum nennen. Ja, reicht du mein innerer Welt, wir müssen uns ja nichts mehr merken. Also haben wir auch kein Material mit dem wir für uns selber, ohne die Hilfe von Maschinen arbeiten können oder das in uns arbeitet. Also denken beschädigt, nicht nur da, was da sich bewusst versuche, irgendwelche Fade zu gehen, sondern ich denke ja unausgesetzt in ganzen Tag. Und je mehr ich da oben auf der inneren Festplatte habe, je mehr Reichtum an inneren Welt, ich habe, umso mehr Spaß macht mehr das und umso mehr Wege gehe ich da. Wenn ich mir aber den Reichtum in der Welt nicht mehr zulegen muss, weil ich doch sowieso jede Frage beantwortet krieg, dann verarmt und versteppt das da oben und davor habe ich Angst. Das ist definitiv so. Ich habe das auch mal als Selbstversuch in meinem Buch beschrieben, wenn man im Gespräch ist und ein Feld nahm nicht ein oder ein Ort, dann mal nicht das Handy zu zücken und sofort auf Google zu gehen und das ganze hat schon mit Google angefangen, dass wir sofort die Antwort haben, sondern mal zu gucken, was passiert im Gehirn. Da ist ja erstmal Frustration, das ein das nicht einfällt. Genau. Als nächstes überlegt man, wen kann ich fragen? Früher hat man überlegt, frage ich Mutti, frage ich Fate, wie stelle ich die Frage ohne dass die mich für verrückt erklären? Und wer könnte das überhaupt wissen? Das gehört ja alles zum Lernen dazu. Und ich glaube, wir müssen in der Bildung gerade mit den Kindern, die jetzt damit aufwachsen, den erklären, was diese Systeme sind, ah, musste Erkennungsmaschinen und nicht der beste Freund, der immer nur ja und ab und sagt, das kann ja kein guter Freund sein. Und andererseits müssen die Kinder auch lernen ohne die Maschinen und diese fortige Antwort zu lernen und zu überlegen, wo kann ich diese Informationen herbekommen. Und da gibt es andere Systeme, ja, vielleicht in China, werden zum Beispiel in Zeiten von Klausurarbeiten, einfach die KI-Systeme abgeschaltet in den Schulen. Das heißt, da werden die Kinder gezwungen, wieder selbst zu lernen. Und ich glaube, dieser Umgang muss relativ schnell in unser Bildungssystem gegossen werden oder wir müssen uns darüber unterhalten, wie gehen wir mit den Kindern. Und das haben wir eigentlich verpasst, eigentlich seit Google. Also schon die letzten, ich würde mal sagen, 15 Jahre haben wir gebrochen, dass wir eine Analogisierungauftragte in bestimmten Reservaten. Das war es die Skandinavia in China auch machen. Das ist sehr interessant die Entwicklung dort. Also, als wir anfingen, nach iPad zu rufen, flächendeckend haben die angefangen, ihre iPad wieder einzusammeln und stattdessen wieder ganz analogen grundhaltmodisch Bücher verteilt. Ich würde gerne zum Schluss mit euch beiden noch, weil das immer wieder so mit Schwang beruf Arbeitswelt, wie verändert sich das? Ich habe noch nicht ein interessantes Interview mit Alex Kab gelesen. Das ist eine der Gründer von Palantias. Sie sind genau die Leute, die riesige Datenmengen, ganz verschiedene Datenbanken zusammenführen, das wir überbegratige gesprochen haben. Es macht viel noch Angst, um die Welt, wie sie sagen, würden ein Stück sicherer zu machen und ich bin mir nicht sicher, ob das am Ende die Welt ist, in der wir alle leben wollen. Der sagte, er sieht eine goldene Zukunft für das Handwerk. Er sagt, wie wir an den Zukunft vor allem in den Elektriker brauchen und Klemptner brauchen, diese Leute, die einfach handfest etwas machen können. Da sagt Andreas Lof, in 20 Jahren gibt's nach meinem Dafürhalten-Darkern Handwerken. Ich habe nichts gegen Klemptner gesagt. Also Klemptner wird es weitergeben, denn wir müssen alle aufs Klo und diese Leitung wird sich ja nicht durch eine KI irgendwie magester hinbewegen. Und da wird auch erst nur noch keinen Roboter vorbei kommen. Beim Gärtner sieht es schon wieder anders aus. Ich kann mir vorstellen, dass es Gärtnerbetriebe gibt, wo dann irgendwann so humanoide Roboter selbstständig vorbeikommen und der eine macht den Rasen und der andere macht die Hecke. Aber es wird auch ganz viele Jobs geben, von denen wir noch gar nichts an. Und da gibt es gerade ein relativ schönes Beispiel. Wir haben ein riesiges Problem in Pflegeheim und Altenheim. Das Erzte dazu Diagnostik, teilweise nicht hingehen, weil sich das nicht lohnt, weil die schlecht bezahlt werden für die Zeit, die es dauert. Alte Menschen, die vielleicht ein bisschen länger brauchen, um da in die Diagnostik einzusteigen. Deswegen haben wir ein riesigen Erzdemangel. Da entstehen gerade Systeme, die Diagnostik in Pflegeheim vornehmen, die müssen ja durch Operator bedient werden und gepflegt werden. Das heißt auch wieder Menschen, die dann alten Menschen helfen, diese Diagnostik durchzuführen, die dann von dem Arzt verifiziert wird, der zu Hause sitzt. Und wir machen uns da teilweise noch gar nicht die Gedanken, was für neue Berufsfelder da auf uns zu tun. Ich würde gerne noch einmal sozusagen ein bisschen Wasser in den Wein kippen. Bei den sogenannten Empathieberufen-Richertibitiewers, schon häufiger gesprochen haben, sehe ich das genauso. Und ich glaube auch, dass wir, wie sind menschliche Wesen, die bleiben wir glücklicherweise und wir brauchen Zuneigung, Empathie, wir brauchen Verständnis, wir brauchen jemanden, der uns zuhört. Deswegen glaube ich, dass diese Berufe in Zukunft noch viel bedeuten, da werden, als sie es im Moment sind, andere Berufe, das, was man white collar Jobs nennt, was sozusagen die Leute im Büro, Leute, die relativ gut verdienen, die auch besser verdienen in der Regel, als es an Handwerker tut. Wenn ich mir vorstellen in so einer großen Firma, da gibt es diese zweite, dritte, vierte Management Ebene oder Verwaltungs-Ebene. Hast du da 50 Leute, wenn du mit Hilfe von KI das kannst, dann wirst du es tun, du wirst hingehen und wirst sagen, okay, das kann ich in Zukunft nicht mehr mit 50 Leute erledigen, sondern es reichen auch 10. dafür. Was machst du mit den anderen 40? Meine Befürchtung ist, dass sich diese anderen 40 plötzlich in Jobs wiederfinden, für die sich vollkommen überqualifiziert sind oder gleich komplett frustriert zu Hause sitzen. Und da würde ich sagen, ist ein großer sozialer Sprengstoff. Wie seht ihr das? Gehäuute werden das nicht tun. Also keiner lässt sich fruflicher abschlufen. Ja, genau. Was dann? Das wird in der heutigen Gesellschaft so nicht mehr funktionieren. Also das glaube ich nicht. Ich glaube, dass du recht hast. Ich glaube, dass in einem Bereich geistiger Routinearbeit auch anspruchsvoller Geistiger und Routinearbeit das Potenzial für Job Einsparungen sehr, sehr großes. Allerdings auch zunehmend in Kreativitätsberufen. Also das, was man journalist würde, das was er macht, er nicht geistiger Routinearbeit nennen, aber auch einicht unbeträchtlicher Teil, selbstverständlich nicht alles, aber durchaus viel. Das fällt der Automatisierungsmöglichkeiten in der Tat sehr, sehr groß. Es wird sehr lange sehr viel menschlichen Widerstand geben. Die Politik wird sich auch nicht trauen, da so voran zu pressen. Also unsere Verwaltungen sind einfach nicht so digitalisiert, wie sie es sein müssten, um wirklich smart zu sein, einfach weil dadurch 100.000 von Menschen ihre Arbeit verlieren würden. Und der Widerstandskraft gegen die künstliche Intelligence ist sehr, sehr groß und die Politik ist dann nicht sehr fleißig darin, diese Prozeste zu unterstützen und weiter voranzutreiben, weil sie wäre dann gezwungen, das gesamte Sozialsystem, was wir haben, zur Revolutionieren und an diese veränderten Bedingungen anzupassen. Und das kann sich in Deutschland eben auch um die keiner vorstellen. Ich bin da nochmal eine Stufe weiter, dass ich gerade überlege, wenn die Konzerne mit dem gesamten Wissen der Menschheit Maschinen bauen, um dann Gewinne da durchakt zu schöpfen. Was geben die eigentlich der Menschheit zurück? Denn das ist ja unser Know-How, was wir über Jahrtausende aufgebaut haben. Und ich habe da mal so eine U-Toupie aufgesetzt, die Maschinensteuer und Bedingungen und so das Grundeinkommen einfließen lässt, um der Disziupiema was entgegenzustellen. Und ich kann mir vorstellen, dass wir in Europa, wenn wir da schnell arbeiten, uns auch überlegen, dass wir so was einsetzen können, um diese Gewinne von dem gesamten Wissen der Menschheit eben dann auch gerecht zu verteilen, gerade wenn Menschen dadurch auch Jobs verlieren. Was ja Andreas, ein spannender Gedanke, ist mir auch schon ein paar mal darüber gesprochen und auch die Frage aufwirft. Und deswegen bin ich an dem Punkt immer so skeptisch, aber es ist ja nicht nur Geld verdienen. Aber es ist ja wahnsinnig sinnstiften. Und wenn es sagen, nur über das ökonomische Argumentier ist, dann weiß ich nicht, ob wir das, was da in sozialem Sprengstoff drin ist, tatsächlich abgeräumt haben. Ich glaube, es wäre ein Thema für eine weitere Folge. Ich finde, wir haben ein paar Themen heute noch liegen lassen, die wir ja unbedingt noch mal intensiver besprechen müssten. Vieles davon beschreibt Andreas auch in seinem Buch übrigens, dass ich sehr empfehle. Das geht nicht mehr weg. Spannende Blick auf diese Welt der KI, weil er eben nicht so ein Finanzsystem propagandert ist, sondern sehr viel auch der Möglichkeiten aufzeigt, die das bietet. Aber wenn ich denke an Schule, wenn ich an denke an die Zukunft der Arbeit, ich finde wir hätten da zwei mindestens weitere spannende Stunden miteinander und die sollten wir demnächst mal gestalten. Oder wie seht ihr das? Wir aus gerne. Jederzeit sehr, sehr gerne. Ja, wenn ist das schwas gemacht, sollten wir fortsetzen. Danke euch sehr. Viel gelernt heute. Vielen lieben Dank, Andreas. Danke, Marc. Danke euch. Und wir wollen weiterhin liebevoll von euch umarmt werden. Am Morgen muss ich die Folge besprechen, wo ich selber drin vorkomme. Also das wird auch ein bisschen schräg. Das wird mir karakterprobe. Weil wenn du sehen musst, ob du dich selber herzeraanlehmst als uns. Also in diesem Sinne. Viel Spaß euch. Alles Gute. Tschüss. Lanz und breicht es eine Produktion von M-Hoch 2 und Potsers bei OMR im Auftrag des ZDF, Producer, Lukas Rasmach, Redaktion, Monika Fabrizios und Demon Schuling, Postproduktion Dominik Völke, Redaktion ZDF, Henning Bregenkamp und Marc Lofric. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. KI demokratisiert den Zugang zu kreativen Prozessen
  2. Die Rolle des Könnens verschiebt sich
  3. Es entsteht zunächst viel „Schrott“ (z. B. schlechte KI-Bilder oder -Musik), doch langfristig setzen sich Qualität und handwerkliches Können durch.
  4. Die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst schwindet bereits seit Jahrzehnten; KI könnte diesen Prozess beschleunigen, da Kunst ihre gesellschaftliche Relevanz verliert.
  5. Fotografie verliert ihren Wahrheitsanspruch
  6. Die Skalierbarkeit von Fakes durch KI ist eine neue Herausforderung, da Desinformation in nie dagewesener Menge und Geschwindigkeit verbreitet werden kann.
  7. Der Begriff „KI“ ist irreführend

Summary:

Das Gespräch dreht sich um die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Kreativität und Kunst. Ein zentraler Punkt ist die Demokratisierung: Während früher nur ausgebildete Künstler oder Musiker hochwertige Werke schaffen konnten, ermöglicht KI nun auch Laien, Bilder, Musik oder Texte zu produzieren. Dies wird mit der Demokratisierung des Tourismus verglichen – früher ein Privileg weniger, heute für viele zugänglich. Allerdings führt dies zunächst zu einer Flut an qualitativ minderwertigen Werken, vergleichbar mit den Anfängen von Photoshop. Langfristig, so die Hoffnung, werden sich jedoch jene durchsetzen, die sowohl Handwerk als auch KI beherrschen.

Ein weiterer Aspekt ist der Verlust des Wahrheitsanspruchs in der Fotografie. KI-generierte Bilder und Deepfakes machen es zunehmend schwer, Realität von Fiktion zu unterscheiden. Gleichzeitig wachse jedoch das Misstrauen gegenüber Bildern, sodass die Gesellschaft sensibler für Fälschungen werde. Die größte Gefahr sei die Skalierbarkeit von Desinformation durch KI. Abschließend wird betont, dass der Begriff „KI“ zu pauschal sei. Man müsse zwischen verschiedenen Tools unterscheiden, da generative KI etwas völlig anderes sei als ein Chatbot. Die Diskussion zeigt, dass KI die Kunst- und Medienlandschaft grundlegend verändert, aber weder per se gut noch schlecht ist – es kommt auf den Umgang mit den Werkzeugen an.

FAQs

KI ist eine Infrastrukturtechnologie wie Strom, aber man sollte die Tools benennen, wie generative KI für Bilder oder Chat GPT, um Ängste zu vermeiden.

KI ermöglicht es, Kunst auf hohem Niveau zu schaffen, ohne traditionelles Handwerk wie Malen oder Komponieren erlernen zu müssen, was als Demokratisierung von Herrschaftswissen gesehen wird.

Ja, Kunst verliert durch die Demokratisierung an gesellschaftlicher Bedeutung, ähnlich wie Massentourismus Reisen entwertet hat, aber es entstehen auch neue kreative Möglichkeiten.

Ja, 2023 gewann ein KI-generiertes Bild den Sony World Photography Award, was zeigt, dass KI in der Fotografie akzeptiert wird, aber Fragen zur Wahrhaftigkeit aufwirft.

Fotografie war nie vollkommen wahrheitsgetreu, da Perspektive und Bearbeitung die Realität verzerren. KI verstärkt dies, aber das Misstrauen gegenüber Bildern ist heute größer.

KI ermöglicht es, kreativ zu sein, indem man genau beschreibt, was man hören oder sehen möchte, ähnlich wie Musikproduzent Rick Rubin, der kein Instrument spielt.

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