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#24 - Außenverteidiger brauchen anderes Techniktraining (mit Markus Steffen)

31m 30s

#24 - Außenverteidiger brauchen anderes Techniktraining (mit Markus Steffen)

In dieser Podcast-Folge, dem zweiten Teil der Serie zu Außenverteidigern, spricht Gastgeber Dominik mit Technik-Trainer Markus Steffen über die technischen Anforderungen an diese Position. Markus betont, dass viele Spieler mit Problemen wie schwachen Flanken oder unsauberem Erstkontakt zu ihm kommen. Er kritisiert, dass klassisches, wiederholungsbasiertes Üben im modernen Fußball vernachlässigt wird, obwohl es für Techniken wie Flanken essenziell sei. Sein Ansatz ist es, Spielern ein tiefes Verständnis für ihre Bewegungsabläufe zu vermitteln, damit sie Fehler selbstständig erkennen und korrigieren können. Dazu erklärt er typische Fehlerbilder: Bei einer Flanke mit Innendreh liegt die Ursache oft an einer zu offenen Hüfte oder einem geöffneten Standbein, während Außendreh häufig durch einen zu engen Beinabstand entsteht. Er strukturiert das Training in Schritten: Zuerst wird die Präzision korrigiert, dann Höhe, Geschwindigkeit und schließlich die Rotation. Zudem diskutieren sie die Nationalmannschafts-Aufstellung mit Kai Havertz als Linksverteidiger, wobei Dominik hinterfragt, ob diese Wahl defensiv sinnvoll ist, da andere Top-Nationen oft Innenverteidiger mit Tempo auf den Außenpositionen einsetzen. Markus lobt Philipp Lahm als Vorbild, da er alle nötigen Eigenschaften mit hoher Konstanz vereinte. Abschließend betont er, dass individuelle Korrekturen und Wiederholungen entscheidend sind, um Spieler auf höchstem Niveau zu entwickeln.

Transcription

5653 Words, 35055 Characters

German
Wir haben im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen Linkser-Teiliger und dem breitziehenden Linkenzener. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Und da man sie mit zurück zu Teil 2 der 4-Teiligen Serie zu den gekilten Positionen im deutschen Fußball. Wir beschäftigen uns heute noch mal mit dem Thema Außenfahrteiliger, setzen aber in anderen Schwerpunkten. Keinen, keinen Entwicklungshistorischen, sondern einen taktischen Schwerpunkt. Und dafür habe ich mit absoluten Experten eingeladen, nämlich Markus Steffen. Er ist Technik-Trainer und Ausbilder und betreibt dem Podcast Technik vor Taktik, wo ich auch zu hören bin in einer Folge. Und heute werden wir uns ganz detailliert mal aus der technischen Hinsicht damit beschäftigen, was braucht eigentlich so einen Außenfahrteiliger. Wo setzt Markus da auch Wert, welche Ansätze im Prinzip? In seiner Technikausbildung mit seinen Einzeln Spielern. Darunter Bundesliga-Spieler, Nachwuchspieler, alle Möglichkeiten. Ich bin froh, dass Markus heute zu Gast ist. Grüß dich Markus. Grüß, Dominik. Vielen Dank, dass du zu Gast sein darf und dein Podcast. Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich auch Teil deines Podcasts sein darf für ihr heute. Sehr gerne. Es gibt ja schon den ersten Teil zu dieser 4-Teiligen-Spezial-Serie, nämlich mit Simon Schröttle. Folge 23, da sind wir rein gestartet mit der Frage, wer ist dein Lieblingsfahrteiliger? Dein Lieblings-Außenfahrteiliger. Die Frage stelle ich jetzt auch dir Markus. Mein Lieblings-Außenfahrteiliger ist Philipp Blarm. Bei Philipp Blarm war es so, wenn man sich jetzt überlegt, wie viele gravierende Fehler hat er in den Jahren seiner Profi Zeit gemacht? Man muss schon hart überlegen, wie viele Fehlpässe er gespielt hat, wie viele schlechte Flanken er geschlagen hat. Ich fand, er war rund um einen sehr, sehr guter Außenverteiliger mit den ganzen Eigenschaften, die man dafür benötigt. Plus natürlich noch sehr spielintelligend gewesen, dass er auch natürlich auch anders eingesetzt werden konnte. Er war schon eine krasse Konstante, bin ich vorbei dir. Ja, und jetzt sind wir, das ist ja auch Teil der vorherigen Folge, Teil der Tiservorger schon bei dem Thema gewesen. Das wäre eigentlich seit Philipp Blarm nach der Idealbesetzung auf der Außenverteiliger-Position suchen. Jetzt zuletzt war Kai Hawer, zur Linksverteiliger, Benjamin Henrys, der Rechtsverteiliger. Ich weiß nicht, ob du Spiel gesehen hast, aber was selbst zu prinzipiell von dieser Besetzung auf den beiden Außenverteiliger-Positionen? Ich hab das Spiel ehrlicherweise nicht gesehen. Ich hab's nur gelesen, dass er natürlich auch dreckend Tor gemacht hat, nach ein paar Minuten. Ich finde, es kommt immer natürlich darauf an, wie die taktische Ausrichtung des Trainers ist. Was für eine Art von Außenverteiliger du brauchst. Brauche ich ein Gen-Spieler, brauche ich vielleicht einen, der in den Halbraum öfter mal reingeht und dann vielleicht auch sogar ins Zentrum reinrückt. Also, brauche ich natürlich je nachdem, was für eine Spielweise ich habe. Kann ich auf den klassischen Außenverteidiger verzichten. So der klassische Außenverteiliger ist in meinem Kopf der, der super flanken kann, derlaufintensiv ist vorne wie hinten. Und je nach Spielsystem, glaube ich, brauchst du den nicht. Aber weil wir so viele Spielsysteme haben, wo du den vielleicht nicht mehr unbedingt brauchst, mit den klassischen Eigenschaften, ist ja auch der Grund, warum wir jetzt sprechen. Definitiv. Also, das Thema Nationalmannschaft kurz abzuhaken. Ich habe das Spiel gesehen von K.H.W. hat das tolide gemacht hat vor allem und seine Größe mit seiner Koffersteck auch einige flanken und auch Bälle nach vorne rauskürfen können. Die Debatte war groß, wurde dann auch populistisch geführt. Der ist natürlich Pesh, das hat den Ball an die Hand bekommen. Das war aus meiner Sicht jetzt kein Handelfmeter. Aber es hat mir verdeutlich. Ich habe ehrlicherweise nicht verstanden, warum K.H.W. hat es da gespielt hat. Weil, wenn man sagt, man spielt vier Erkette und da muss man sich nur die anderen Top-Nationen anschauen. Die spielen dann meistens mit drei Innenverteidiger und einem offensiveren Wückchen-Außenverteidiger. Also, schaut man sich Frankreich an wie ihr erfolgreich die waren. Da war es immer ein paar Warrer, da Kunde, als Innenverteidiger die Rechtsverteidiger gespielt haben. Plus zwar Innenverteidiger und dann Theo Hanandas als der offensivere Außenverteidiger dann links. Andere Nationen, aber ähnlich, also auch bei England, sieht man, jetzt hat man eine Woche gesendert. Tomorrow, als Linksverteidiger gespielt, der eigentlich auch Innenverteidiger ist, das aber kann weil natürlich das Tempo hat. Und da stelle ich mir die Frage gerade, wenn man dann sagt, man will absolut defensive Stabilität herstellen und kein Gegenteur oder ganz wenig Gegenteur ist uns wichtig. Dann eigentlich nur mit zwei Innenverteidiger mit zwei Defensivspielern zu spielen. Hat es mir nicht ganz erschlossen, aber da sehen wir wieder die Not experimentieren zu müssen, weil wir dieser Außenverteidiger mit denen wir zufrieden sind, der Top Qualität in Deutschland nicht haben. Und ich habe es ja schon angesprochen. Markus ist Technik-Trainer, trainiert individuell mit bundesligeren Spieler, Nachwuchspielern und und und. Und da war die Frage an dich, Markus, wenn du da jetzt ein Außenverteidiger in deinem Technik-Training hast, was machst du da? Wie gehst du da heran? Also die Jungs, die kommen ja meistens mit einem Thema zu mir, dass sie sagen, okay, ich bin außenverteidiger, ich kann nicht flanken. Ich habe Probleme vielleicht aus dem Halbraum, eine scharfe Flanke reinzusetzen oder ich habe Probleme überhaupt in diese Situation zu kommen, weil mein Erstkontakt nicht stimmt. Denn natürlich ein bisschen anders ist für einen Außenspieler als für einen Zentrumsspieler, weil du natürlich nur die Linie als Begrenzung hast. Und auch einen anderen Druck hast, den du ausgesetzt bist. Also die meisten machen die Kombination erst Kontakt-Training in verschiedensten Kategorien, die ich habe und Flanke. Das ist so das, was wir am meisten mit Außenspieler machen, weil da die Qualität oft nicht reicht. Du sagst die Qualität reicht nicht. Jetzt ist für dich auch eine logische Folge daraus, dass in Team Trainings oder generell in den Verein dazu wenig der Schwerpunkt draufgelegt wird. Ja, ich finde das Problem ist, dass das klassische Übenaut ist, was du bei Techniken wie Flanken sehr gut nutzen kannst. Wenn ich natürlich eine Spielform habe, wo ich dreimal Flanke und dann noch in drei unterschiedlichen Formen, weil das gibt ja unterschiedliche Formen von Flanken, dann habe ich vielleicht nur eine oder zwei Wiederholungen in dieser Form, die ich jetzt spielen möchte. Sammermal in sichere Form oder wie man so sagt, Bananenform, spiele ich eine, dann spiele ich den anderen, aber Chip. Und den anderen Spiel vielleicht sogar mit entgegengesetzter Rotation, weil es vielleicht in der Situation angebracht ist. Schon habe ich nur vielleicht 1, 2 Wiederholungen. Und ich sehe das Problem, dass man erwartet, mit wenig Wiederholungen eine Topqualität zu bekommen. Und ich sehe das halt anders, ich sage, du kannst klassisch üben diese einzelnen Flankenformen in verschiedenen Situationen und brauchst halt deine wöchentliche Wiederholung. Also ich kann von jemandem nicht erwarten, der nicht wöchentlich flank, sondern nur alle drei, vier, fünf Wochen mal zwei, drei Flanken setzt, dass der mir den im vollen Tempo, wie eine Bombe in den richtigen Fuß spielt und dann auch den richtigen Abstand und so weiter, kann ich meines Achens nicht erwarten und dass der das große Problem, dass das klassische Üben out geworden ist. Ja, kann ich mir auch gut vorstellen, ich mein, das eine, die eine Sache ist wirklich für den Bewegungsablauf, um die Technik am Ende selbst im Sauber auszuführen. Aber die andere Sache ist wahrscheinlich auch der Kopf, deine Spieler werden dir wahrscheinlich auch schildern, dass sie einen gewissen Flow gerade was flanken angeht, wahrscheinlich erstmal kommen müssen, damit sie dieses Gefühl bekommen, da müssen wir auch auf Beformspiehen ein paar Flanken geschlagen haben, damit sie das richtige Gefühl für den Ablauf bekommen. Und du hast im Vorgespräch auch zu mir gesagt, einer, deiner Ansätze ist Technik intelligent zu trainieren mit deinspiegern. Was bedeutet das? Also mir ist es wichtig, dass die Jungs und Mädels verstehen, was passiert und sich selbstständig korrigieren können am Ende. Das heißt, wenn ich jetzt eine Flanke schlage und ich will den jetzt ganz grob zwischen 5 und 11 spielen und der fliegt aber immer zwischen 11 und 16 Alina, also immer in den Rücken. Dann muss ich als Spieler verstehen, warum ist das so in meinem Bewegungsablauf, das muss man auch individuell sehen, weil die Bewegungsabläufe der Spieler und Spielern sind ja auch oft unterschiedlich, aber die Wirkungen sind oft dieselben, das heißt, wenn ich jetzt einen Indral habe, was ich jetzt gerade beschrieben habe, also da geht den in Rücken, dann kann das an verschiedenen Sachen liegen. Als Beispiel kann es an der Standbein-Positionierung liegen, dass ich dazu offen bin, also ich habe es zu weit nach außen geöffnet, dadurch habe ich mehr Bewegungsspielraum in der Hüfte den werde ich nutzen, das heißt, ich drehe mich mehr in der Hüfte und der Ball fliegt nach innen. Wenn ich das verstehe, weiß ich, wo dran ich drehen kann und kann auch selbstständig dann üben. Das heißt, du bist gar nicht so darauf angewiesen, dass du einen Trainer dabei hast, sondern du kannst einfach mit dein Mannschaftskollegen zum Beispiel trainieren, indem du weißt. Wenn ich Indral habe, liegt das höchstwahrscheinlich an meinem Standbein, es könnte an meiner Hüfte liegen, es könnte an der Positionierung des Balles liegen, also man kann ja den Ball auch unterschiedlich positionieren, in der Mitte von seinem Körper rechtsbeinlastig, rechts außen und es gibt verschiedene Positionen, wo der Ball liegt, und das hat auch verschiedene Wirkungen und ich versuche halt den Jungs und Mädels zu erklären, was, was für Auswirkungen hat, was bei denen persönlich ist für Probleme gibt und wo dran sie drehen können und dann das die Sachen verstehen. Warum ist das so? Weil ich finde die schlimmste Korrektur, es spielt immer besser, weil was heißt das? Was mache ich genau falsch? Okay, das sehe ich. Was kann ich aber machen, um damit ich abgeholt werde, damit ich auch weiß, wie kann ich eigentlich üben? Und dann komme ich auch relativ schnell ins Klastische üben, weil bei mir holt ihr dir die Korrektur, die Tipps und dann kannst du auch alleine üben, also normalerweise brauchst du zwei Dertrainings und dann sehe ich dich erstmal nicht mehr für paar Wochen und Monate, weil dann zählt's auch was du machst, ne? Ob du jetzt welchen dich trainierst? Um wie du gesagt hast, einen Flo zu kommen am Ende, dass man auch in seinem Thema für seine Position auch drin ist. Das heißt, du gibst deinen Spielern viel nur hau mit und korrigierst ihn nicht einfach nur, dass sie dann alleine da stehen und das quasi dann verbessert bekommen, sondern sie müssen auch selbst verstehen, was dahinter steckt, auch quasi auf theoretischer Ebene. Ich halte jetzt keine Powerporn-Präsentation und erkläre alles im Feinsten. Es geht nur darum, wenn ich jetzt ein typisches Fehlerbild habe als Spieler, das ich verstehe, was es mit diesem Fehlerbild auf sich hat und was es für mich zu bedeuten hat. Also meine Spieler hören nur das, was sie selber brauchen. Also es wird eine Hüftkurriktur, wird vielleicht der Stürmer X-Y nicht hören, weil bei ihm ist es vielleicht einfach nur was mit den Schultern. Das heißt, er kennt die Wirkung der Schulter, aber nicht immer die Wirkung der Hüfte, weil es vielleicht nicht braucht. Das heißt, je länger sie bei mir sind, um so mehr Sachen lernen sie kennen von alleine und entwickeln sich danach und nach zur technik intelligenten Spielern. Aber es ist nicht so, dass ich jetzt Vorträge halte oder den bis ins kleinste erzähle, sondern einfach nur was für sie notwendig ist. Was anderes ist, wenn ich das jetzt zum Beispiel für Trainer mache. Wie ja schon gesagt, ich mache auch Trainerausbildung. Da erklähe ich natürlich alles im Einzelnen, aber jetzt der Spieler an sich, der hört immer nur das, was er braucht und die Wirkung, die er braucht. Ja, finde ich extrem spannend. Ich frag mich aber jetzt gerade auch, weil ich jetzt mir so eine Situation auf dem Platz vorstelle. Hast du den Spieler der Einzelspieler der flangt? Bist du dann der Stürmer als Zieleposition oder wie trainierst du das dann da? Ist unterschiedlich, je nachdem, wie wir halt, was für eine Ausgangslage wir haben, wenn ich natürlich alleine bin. Dann ist es so, dass wir zum Beispiel erstmal auf den Ziel flanken. Also ich hab Nätze zum Beispiel oder wir würden da einen teuren Stellen oder einen Dami oder was auch immer. Also dass wir das ich erstmal von hinten gucken kann, weil ich korrigier die meiste Sturztechniken von hinten oder von halb von der Seite, weil ich da besser gucken kann, was stand bei den Positionierungen hüfte und so angeht. Das heißt am Anfang gucke ich, erkläre das System und dann ist es aber so, dass ich relativ schnell dann selber in die Box gehe, wenn er das verstanden hat. Weil das natürlich ein bisschen Spiel näher ist. Weil auf ein Tor zu flanken oder auf so ein Netz ist immer was anderes, als wenn dort ein Mensch steht. Weil da kann man auch nochmal sehen, wenn ein Schritt nach vorne geht, würde er in bekommen. Ja oder nein, geht ein Schritt zurück, kann er den bekommen. Und man kann auch Schrittfolgen achten, was auch interessant ist bei flanken. Weil man muss ja auch die Schrittfolge des Mitspielers einschätzen können, weil der steht ja meistens nicht exakt auf dem Punkt, wo man hinflankt, sondern eher man flanken einen Raum. Und dann wenn wir in der kleineren Gruppe sind, dann ist es für mich natürlich ideal. Dann hast du vielleicht einen der in der Box ist und einer der Außen ist. Vielleicht noch einen der anläuft, weil wir der Druck erzeugen wollen. Also das dann je nach Gruppengröße muss ich mich halt sozusagen immer neu orientieren. Aber in der Regel gehe ich später in die Box, wenn sie es verstanden haben. Und dann kann ich auch von hinten korrigieren. Das ist ja schon spannende Aspekte und Coachingpunkte angesprochen. Schrittfolge, Hüftschellung. Was sind so die Coachingpunkte beim Thema Außenware-Teiliger? Die Trainer im Training beachten sollten oder worauf sie eingehen sollten. Also ich teile bei mir, wenn wir jetzt, sagen wir, wir nehmen jetzt flanker als erstes, weil das kann man ja relativ schnell korrigieren. Wenn wir jetzt neben Richtungproblematiken innen dreiein als Beispiel, also der Wald fliegt immer ein bisschen in den Rücken oder zu viel in den Rücken, dann gehe ich immer verschiedene Punkte einmal durch. Also der erste Punkt ist Präzision. Das heißt, da muss genau auf Ziel kommen, wo ich den hinahmen will. Erst mal unabhängig von der Höhe, weil viele korrigieren alles gleichzeitig. Aber das erste ist, was ich immer mache, Präzision zu korrigieren. Wenn die Präzision korrigiert ist, dann gehen wir erst an die Höhe. Das heißt, der kommt immer auf den Punkt und dann geht es darum, wie hoch muss er eigentlich kommen. Will ich den, dass er den vielleicht mit dem Fuß abschließt, weil ich ein Stürmer habe, der das vielleicht gut machen kann. Hab ich jetzt einen Niklas-Füllkrog vorne drinne. Dann will ich vielleicht sogar ein Kopfball haben. Da muss ich halt immer auch dann unterscheiden, wie ich die Technik habe möchte. Dann mache ich zum Beispiel die Höhe. Dann geht es auch um Geschwindigkeit. Wie schnell muss der Ball eigentlich kommen, muss ich eine Bombe rein spielen. Spiel ich den eher sammst, dass er vielleicht einfach nur genau kommt, je nach Spielsituationen. Und das letzte wäre dann die Rotation zu korrigieren. Das heißt, was für eine Rotation will ich haben, will ich gerade unterschnitten haben, will ich entgegen gesetzte Rotation haben oder mittelaufende Rotation. Das wären so kleine Feinheiten. Und wenn wir jetzt auf Präzision mal gehen, wir haben jetzt einen Indral, während der typische Korrektur die Hüftentstellung bei der Flanke bedeutet, wenn ich jetzt Flanke stoße ich ja den Ball und danach setze mein Fuß kurzzeitig auf danach. Also ich werde ja nicht in die Luft fallen. Und dann kann man oft an der Hüftausrichtung, also wenn ich jetzt meine beiden Hüftknochen verlängern würde oder mein Bauchnabel, als Fall, kann man bei vielen an der Hüftausrichtung, wo der Schritt dann gesetzt wird, schon mal korrigieren, dass wir die Richtung besser machen können. Weil die viele über Drehene in der Hüfte, das heißt die Hüftentstellung wird sozusagen zum Innndral ausgerichtet sein. Und dann können wir sagen, okay, du musst früher eine Hüfte Schluss machen als Beispiel. Das gilt aber nicht für Flanken, wo Spieler sozusagen danach zur Seite fallen. Kennst du ja vielleicht auch die Flanken und dann fallen die so ein Schritt zur Seite. Das gilt für die nicht. Das gilt eher für die die etwas starrer bleiben, wenn wir z.B. schon eine Halbfeldflanke nehmen. Das heißt der Moment, wo der Fuß aufsetzt nach der Flanke, wenn ich denen meinem Kopf einfriere oder auf Videoneinfriere, da zeigt die Hüfte, wo die beiden Hüftknochen bei fast allen nicht bei allen, bei fast allen Spielern in die Richtung, wo der Ball auch hingewlogen ist. Das heißt das kann ich weg korrigieren, indem ich sozusagen früher Schluss mache. Oder ich sage mit dein Bauchnabel Ende zum Ziel, damit hole zu schon locker 3/4 der Spieler ab. Das andere wäre zum Beispiel der Standbein zu korrigieren, weil das ist meistens zu weit geöffnet. Das heißt ich schlank mit rechts. Ich setze mein linkes Standbein auf, der Ball liegt vielleicht mittig von mir. Und das linkes Standbein ist links geöffnet. Also links sehr weit auf, dadurch kann ich mich mehr in der Hüfte bewegen, weil es eine Stoß hat, es werde ich mich auch viel bewegen in der Hüfte und über Dreh sozusagen. Das heißt ich Dreh jetzt zu viel. Und wenn ich das Standbein zum Beispiel schließe bei der Flanke, das heißt ich mache es bewusst, etwas sozusagen zu, habe ich weniger Hüftspielraum. Und dadurch fliegt die Flanke vielleicht schon mal 2 Meter weiter in den Raum, den ich habe möchte. Das wären jetzt so zwei grobe Präzisionskurrikturen. Also mit schließend das Standbein meins so letztendlich, dass dann die Innenseite Richtung aus, dann die ihn ja mehr guckt. Oder was meins oder mit die Inseite des Fusses. Also bei mir ist immer öffnen nach außen und schließend nach Innen. Jetzt setze du das Standbein auf und die Fußspitze zeigt zum Beispiel, wenn man das jetzt mal ein Bildlich zu machen, zeigt zum Halbkreis vom 16er. Und schließend wäre jetzt, dass sie nicht mehr zum Halbkreis zeigt, sondern vielleicht zum 11er Punkt. Also dass ich zum Körper, da muss man halt gucken, wie viel kann der Spieler schließen? Wo liegt auch der Ball? Das ist natürlich auch entscheidend. Wie ich vorhin gesagt habe, es gibt auch verschiedene Linien bei mir, wo der Ball halt positioniert ist. Und das halt halt verschiedene Wirkungen. Aber das Standbein sozusagen zu schließen, ist meistens ein guter Punkt, um innen dreh raus zu bekommen. Genauso, wenn du jetzt viel außen drall hast als Beispiel der Rutschstehmer dann über das Tor. Flanx mit rechts und da fliegt immer nach rechts, dann wäre zum Beispiel eine typische Korrektur der Beinabstand ist oft zu eng. Das heißt, da müssen die Beine ein bisschen mehr auseinander und wir müssen vielleicht gucken, wo wir Standbein setzen. Aber da sind meistens zu enge Beine, dadurch treffe ich den Ball zu weit innen, von mir aus gesehen und dann rutscht der mir halt so über einen Schlappen. Und dann fliegt der halt über das Tor, das wäre auch noch mal so eine typische Korrektur jetzt entgegengesetzt zum Innen-Dral. Wärst du ja? Dann hast du ja noch das Thema Rotation angesprochen als dritten Punkt und diese Abfolge. Was sagst du? Was ist denn da wichtig oder auf welcher Flanken-Typen kommst du an? Ich finde es kommt oft darauf an, wer in der Box ist. Also wenn ich und wie die Spielsituation natürlich ist, wenn ich einen klassischen Stürmer habe, der koffballstark ist, dann kann ich ruhig auch eine etwas härtere Rotation drinne haben, sagen wir mal so innen Rotation, du flanks mit rechts, so typischer Bogen. Der kann ihn relativ gut wegmachen. Jetzt hast du aber vielleicht ein Spieler, der nicht koffballstark ist, du willst aber trotzdem den Kopf jetzt anspielen. Dann macht es oft Sinn, den mit gerade Rotation zu spielen, weil der leichter zu verarbeiten ist, weil du da wenig Einschätzung brauchst. Weil wenn du ein guter Stürmer kriegst ja meistens die mit Dral und kann die verarbeiten, eine der nicht so stark ist, jetzt genauso wie beim Erstkontaktball-Annahme, spielst du einen mit gerade Rotation an, ist es leichter den Ball zu verarbeiten als wenn er Spin hat, egal zu welcher Seite. Und mit gerade Rotation meinst du dann diese klassischen Chip-Bell oder? Genau, du kannst den klassischen Chip spielen, aber du kannst natürlich auch Marco Royes mäßig fallen spielen. Also das gibt es ja auch als flanken Typ, wird wenig gespielt, aber Fallend oder ich kann den halt auch scharf mit gerade Rotation spielen, weil der Chip ist ja meistens ein bisschen leichter, wenn man jetzt so an ein Kim mich denkt, wenn jetzt so ein Chip-Hard Spiel vielleicht aus dem Halbfeld, die sind ja relativ leicht, die kann man natürlich auch auf außen mit gerade Rotation scharf spielen. Das ist ja auch ein Punkt, also hab ich jetzt auch bei meiner Mannschaft früher schon gemacht, weil ich fand auch so einen rotierenden Ball dann ins Tor zu kürfen, brutal schwer, ich bei Ekballen auch sagen, das ist ein Chip, die doch mit gerade Rotation, weil die viele einfache Rostor zu kürfen sind. Da muss man dann in den Enden schauen, wie du sagst, finde ich das spannend, ansatz wirklich, das auch zum Teil Abhängen zu machen von der Stürmer Qualität, was kann der Stürmer? Du hast ja vorhin auch angesprochen, manche Stürmer sind vor allem stark flache Flanken zu verwerten, per Direktions und das ist glaube ich ein spannender Ansatz, den jeder Trainer mal so mitnehmen kann, Ciao. dem das ist ja dann auch Teil der individuellen Betrachtungen zu schauen, welchen Flanken-Typ brauchen wir und darauf auch dann zu trainieren. Jetzt reden wir viel über Flanken. Du hast ja schon gesagt, Flanken ist ein Typ. Wir haben auch in der vorherigen Folge darüber gesprochen, mit Simon, was er für Außenverteidiger Typen kategorisiert hat, da ist der Flankenstärke, Außenverteidiger einer davon. Wir haben aber auch Laustärke, Spielstärke, Defensivstarken, Außenverteidiger, also vier Typen. Und dazu gibt es natürlich auch Milchtypen, weil keiner kann nur eine Sache, sondern eines vielleicht Laufstark und Flankenstark. Wenn du jetzt nochmal Trainer einer, also Mannschafts-Trainer wärst, was wär so für dich der Außenverteidiger, den du in der Mannschaft haben wolltest? Ich habe das so eine bisschen andere Meinung. Ich finde, wenn du außenverteidiger bist, musst du manche Sachen einfach können. Also es ist so meine, meinen Empfinden. Also der Flankenstärke, der muss immer Außenverteidiger sozusagen sein. Also der Außenverteidiger muss bestimmte Eigenschaften haben. Und natürlich gibt es einen Spielstarken und den, vielleicht den Laufintensiv ist, aber ich finde, wenn du diese Position spielst, musst du halt manche Grundtechniken einfach immer können, damit du auch flexibel bist. Also da stelle ich mir gerade die Frage, ist es deshalb, wenn du das so wenig Außenverteidiger mit Top Qualität, weil das so eine der komplexesten geworden ist, mit den komplexesten Herausforderungen. Also ich finde es ist nicht komplex. Natürlich, wenn wir jetzt taktisch das nehmen, in welche Räume er sich fallen lässt, wie er vielleicht dann eingebunden wird, was kurzpas, mittlerer Distanz und lang, vielleicht angeht, ja, taktisch würde ich sagen, ja, rein technisch finde ich die Position sogar relativ simpel, weil du eigentlich bestimmte Grundtechniken eigentlich immer im, fast immer im selben Raum hast und die nicht so viel sind. Also rein technisch müsste ein U17-U19-Spieler auf Außen, eigentlich schon Top ausgebildet sein, dass wir den Außenverteidiger haben, den wir bräuchten. Haben wir aber nicht, weil wir natürlich den Fokus ein bisschen anders gesetzt haben, die letzten Jahre. Aber ich finde, diese Position kann man einfach klassisch trainieren und es gibt Techniken, die muss ein Außenverteidiger einfach können. Dazu gehört Ballanmitnahme, Passpiel, was gehört, würde ich noch dazu? Ja, man muss das vielleicht so ein bisschen feiner kategorisieren, was der Spieler dann vielleicht braucht. Oder wo der vielleicht der Unterschied ist zu einem anderen, wenn wir jetzt zum Beispiel, wenn wir jetzt mal Erstkontakt nehmen. Damit natürlich, dass er die klassischen Erstkontakte sich an Ball halten, kurzpassorientierter Erstkontakt, also wenn ich direkt weiter spielen möchte und flexiblen ist bei mir in die Bewegung. Dann hat er natürlich ein höheres Maß an. Ich muss den in die Bewegung mitnehmen, vielleicht mal gegener übergreifend, als vielleicht der Sexer. Ja, der vielleicht dann eher diese kurzpassorientierten Kontakt hat und vielleicht nicht diese übergreifenden Kontakte, dass man da zum Beispiel beim Außenspieler beachten muss, dass er dynamisch in die Bewegung mehr Kontakte hat und oft auch Raumübergreifende Kontakte hat, die ein bisschen anders sind, als wenn ich jetzt im Zentrum zum Beispiel spiele. Genauso ist es, welche Beinoption ist vorrangig beim Außenspieler? Ist natürlich immer der äußere Meistens. Also der, der Richtung Linie ist, ist meistens der oft der Erstkontakt Fuß. Also, dass man damit dann den Ball spielt oder was meint so? Dass man damit wahrscheinlich den Erstkontakt setzt, wenn ich jetzt aus dem Zentrum bekomme, setze ich den Kontakt eher mal mit meinem Bein, was auf der Außenslinie ist, weil natürlich der gegnerferene Fuß ist. Und da muss ich natürlich mein Kontakt ein bisschen anders trainieren, als im Zentrum, weil ich hab ja natürlich noch die Begrenzung der Linie dabei. Da hatten wir oft die Problematik, dass dann die Belle durchrutschen oder so weiter. Dann ist genauso beim Erstkontakt die Anforderung für einen Außensverteidiger. Das mache ich sehr viel. Die kriegen halt immer Scheiß-Bälle. Das heißt, sie kriegen oft vom Innenverteidiger diese Körfbelle, die Titschen sind, mit Rotation. Und das muss ich dann zum Beispiel als Außensverteidiger können, dass ich mich vielleicht durch eine gute Umpositionierung im guten Kontaktabstand im Bezug mit der Linie dann vielleicht auch in eine Dynamik reinkommen. Weil das habe ich zum Beispiel oft bei U17 und 19 Bundesliga-Spielern. Die haben, wenn man das als Trainer von außen sieht, ein guten Erstkontakt, das heißt, der Ball verspringt nicht, der ist noch bei denen in der Nähe. Aber wie viele Kontakte setzt der Außensverteidiger, gegner überwinden, mit einer hohen Dynamik, mit Schritt in die erste Bewegung rein? Wenig. Selten. Und das sind so Sachen, die trainiere ich dann zum Beispiel mit den Jungs, weil die meisten die beiden sind so ein ultra schnell. Haben auch gute Stoßarten, aber kommen oft nicht in die Situation, weil der erste zum Beispiel nicht stimmt. Der Rutsch mal über die Linie, der ist zu kurz und so weiter. Das heißt, da zum Beispiel beim Erstkontakt würde ich auch auf diese Titschenembelle eingehen, die dann kommen. Das heißt, den Erstkontakt ein bisschen anders zu trainieren als vielleicht beim Sexer, der den kriegt den ja oft relativ flach oder ganz flach. Der Außenspieler kriegt den aber meistens Titschend. Oder der Außenspieler muss ja auch bei diagonalen Verlagerungen, wenn wir denen jetzt mit außen Mittelfeld mal zusammennehmen, der muss ja hohe verarbeiten können, den direkt eine Richtung geben können, den Ball nicht totstoppen und so weiter. Das heißt, das hat so eine bisschen andere Anforderungen, vielleicht als andere Spieler. Was jetzt Erstkontakt angeht, wenn wir das jetzt immer so als eine Kategorie nehmen. Wenn ich mir jetzt vorstellen, ich bin Trainer, hab vier Außenverteidiger, zwei Links, zwei Rechts, sagt ich will mir jetzt die Außenverteidiger mal nehmen, in einem Positionsspezifischen Gruppendraining. Wie würdest du da herangehen? Würdest du vorher schon eine stärkende Schwächte analyse machen und schon gar nicht herangehen, alle vier das selber trainieren lassen, weil sie vielleicht unterschiedlich sind. Oder sagst du doch alle vier quasi in unterschiedlichen Perioden, unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wie du eben sagt, das mit dem Erstkontakt, aber auch mit dem Flanken, wie würdest du herangehen? Also erst mal würd ich als Trainer definieren, was will ich von ihm eigentlich haben. Und dann würd ich erst mal damit anfangen, das, was ich haben möchte, alle zusammen zu trainieren. Und dann nach und nach zu gucken, okay, wie muss ich vielleicht theoretisch individualisieren? Wenn ich natürlich schon direkt weiß, weil ich vor stärken Schwächen gemacht habe, der Spieler XYZO ist jetzt ein Spieler, der immer reinzieht und dann in Robben macht, als Außenverteidiger und dann vielleicht eine HALFET-Pflank geschlägt oder schießt. Das fährt eher der Spieler-Typ, dann kann ich das natürlich auch anpassen, indem ich ihn da noch weiter förder, dass er das noch immer mehr machen kann. Da kann ich den anderen Spieler natürlich das trainieren, wenn ich das möchte, aber vielleicht ist er gerade in einem anderen Feld deutlich besser, vielleicht ist er so dynamisch, dass er die Linie durchbricht und dann eher bis zur Grundlinie kommt als Beispiel. Und dann eher die Chip erüben muss, weil du da wahrscheinlich nicht mehr in sichere Form spielst, sondern eher als Chip, dann würde ich da die Schwerpunkte vielleicht dann noch mal anders setzen, aber grundsätzlich würde ich erstmal gucken, was ist meine Spielidee, welche Situation kommen häufig vor, in meiner Taktischen Ausrichtung und dann das erstmal alle machen lassen und dann aber individuell gucken, wie ich den einzelnen vielleicht nur mal in seiner Stärke, Stärke oder seine Schwäche weg machen, dann muss man dann als Trainer ja auch entscheiden, was will ich? Will ich ihm jetzt noch was neues zeigen? Was für eine Mannschaft habe ich, bin ich jetzt vielleicht Profit-Trainer, dann werde ich ihm das nicht mehr beibringen, sondern ich werde nur noch seine Stärken höchstwahrscheinlich in Szene bringen wollen. Bin ich aber jetzt so 15 Trainer, dann will ich ihm vielleicht dieser Halbfeldflanke noch zeigen, obwohl er die noch gar nicht macht, vielleicht mit dem Schwächern und Fuß und so weiter. Das heißt, da würde ich dann individuell gucken. Jetzt kommt immer ein bisschen auf den Altersbereich drauf an, was willst du als Trainer, wie ist deine Ausrichtung, würde ich sagen? Das finde ich auch das spannende, das haben wir ja auch in der vorherigen Folge besprochen, dass man genau schauen muss, was ist denn eigentlich das Anforderungsprofil, dass ich als Trainer in die jeweilige Position noch den Spieler habe. Es kommt ja auch vor, auch als Ausmangel an Alternativen, dass ich nur Rechtsfüße als Außenverteidige habe und dann logischerweise ein Rechtsfuß auf die linke Seite, als Linksverteidiger und Fußverkehrtspiele, was ich aber ausnutzen kann, gerade wenn ich diesen Spieler in die Halbspur stelle, und du hast ja eben auch gesagt, erst Kontakt, ganz spannendes Thema. Denn wenn ich es da schon schaffe als Außenverteidiger als Linksverteidiger mit dem rechten Fuß, vielleicht mit dem resten Außenriss, den Erstkontakten, die Mitte aufzunehmen, eine gewisse Dynamik zu entwickeln, auch am ersten Spieler schon vorbeizutribeln, habe ich einen Spieler schon mal bewunden oder ich setze da ein Spieler hin, der mir dann pro Spiel zählen überragende Diagonal-Belle spielt, von Linksverteidiger-Pursue mit seinem rechten Fuß auf die rechte Seite, dann muss ich halt vorher wissen, was ich will, aber das ist für mich auch so eine Qualität, die ich den Spieler dann noch aneignen kann, aber der Menschprechend ist ja auch die Frage, brauchen wir das für unser Spiel, in dem man sprechen muss ich jeder Trainer, dem vorher bewusst machen. Was ich da noch ganz spannend finde, wo du jetzt auch gesagt hast, was das Anforderungsprofil, ich finde spannend, wenn sich die Trainer Gedanken machen, was will ich in der Technik eigentlich haben, also sieben mal zu definieren, weil eine halbfält Flanke ist nicht eine halbfält Flanke, die kann man unterschiedlich auch machen. Spiel ich den vielleicht nur auf Knee höher, so early cross-mäßig oder spiele ich den vielleicht lang auf zwei, wär's für eine Höhe, muss eigentlich eine Flanke haben, dass sie dann auch vielleicht eine gewisse Schärfahrt will ich überhaupt Schärfe oder will ich vielleicht einen auf zwei haben, weil ich weiß, in unser Mittel ist es den Ball dann noch mal in die Mitte zu köpfen, dann nehme ich vielleicht eine höhere halbfält Flanke, als wenn ich vielleicht eine zum Tor spielen möchte, die scharf ist, dann muss ich auch gucken, wo geht die eigentlich runter, das ja auch das Problem oft bei den Ecken und Halbfält freistösen, ich glaube, das wird oft nicht definiert, was man haben möchte, weil wenn ich weiß, was ich haben möchte, kann ich es auch gezielt trainieren. Definitiv und ich glaube es geht wie gesagt darum, inhaltlicher auch zu coachen, wie du gesagt hast, das Schlimmste Beispiel ist, schlag die Flanke doch mal besser oder schießt doch mal besser. Wie oft hört man das auch nicht nur von Trainern, sondern auch von Spielankrat beim Aufwärm vor dem Spiel, sondern dass wir da tagen. Das wird technisch inste Teil gehen beim Bewegungsablauf und du hast vorhin schon die Coaching Punkte angesprochen, dass wir uns da auch selbst einfach mal aufschreiben, wie es unser Bild von so einem Ablauf, wie was muss der Spieler machen? Und wir reden auch in der zweiten Folge mit dir über das Thema Stürmer und Stürmertypen, was brauche ich, was brauchen die vor allem für technische Anforderungen. Darüber nochmal genauer mit dir, kann euch, liebe Hören und Hörer auf jeden Fall wärmsten unseren Zärts legen, dass immer in die Folgen von Markus Podcast reinhört, Technik, Vortaktik, ich habe es am Anfang schon erwähnt. Ich habe da gerade auch zuletzt nochmal die Folge mit Julian Schauerte, er ist Profi Rechtsverteidiger, angehört, aber geht doch andere Folgen, wo Markus seine Gäste wirklich da tief ins Detail rein gehen, wo ihr nochmal den ein oder anderen Punkt gerade zum Thema Technik-Treding auch mitnehmen könnt, um da noch detaift versessen, trainieren zu können. An der Stelle Markus, danke dir schon mal für die Eindrücke zum Thema Außenverteidiger, dann in Folge 26 geht es dann um das Thema Stürmer aus diesem technischen Blickwinkel heraus. Bis dahin macht's gut, tschau tschau. *Musik*

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Folge ist Teil einer vierteiligen Serie über Außenverteidiger im deutschen Fußball und fokussiert auf technische Aspekte.
  2. Gast ist Markus Steffen, Technik-Trainer und Ausbilder, der individuelle Trainings mit Spielern von Bundesliga- bis Nachwuchsniveau durchführt.
  3. Diskussion über die Nationalmannschaft
  4. Markus‘ Lieblings-Außenverteidiger ist Philipp Lahm wegen seiner Konstanz und Spielintelligenz.
  5. Häufige Trainingsschwerpunkte
  6. Ansatz „Technik intelligent trainieren“
  7. Coaching-Punkte für Flanken
  8. Typische Fehlerbilder

Summary:

In dieser Podcast-Folge, dem zweiten Teil der Serie zu Außenverteidigern, spricht Gastgeber Dominik mit Technik-Trainer Markus Steffen über die technischen Anforderungen an diese Position. Markus betont, dass viele Spieler mit Problemen wie schwachen Flanken oder unsauberem Erstkontakt zu ihm kommen. Er kritisiert, dass klassisches, wiederholungsbasiertes Üben im modernen Fußball vernachlässigt wird, obwohl es für Techniken wie Flanken essenziell sei.

Sein Ansatz ist es, Spielern ein tiefes Verständnis für ihre Bewegungsabläufe zu vermitteln, damit sie Fehler selbstständig erkennen und korrigieren können. Dazu erklärt er typische Fehlerbilder: Bei einer Flanke mit Innendreh liegt die Ursache oft an einer zu offenen Hüfte oder einem geöffneten Standbein, während Außendreh häufig durch einen zu engen Beinabstand entsteht. Er strukturiert das Training in Schritten: Zuerst wird die Präzision korrigiert, dann Höhe, Geschwindigkeit und schließlich die Rotation.

Zudem diskutieren sie die Nationalmannschafts-Aufstellung mit Kai Havertz als Linksverteidiger, wobei Dominik hinterfragt, ob diese Wahl defensiv sinnvoll ist, da andere Top-Nationen oft Innenverteidiger mit Tempo auf den Außenpositionen einsetzen. Markus lobt Philipp Lahm als Vorbild, da er alle nötigen Eigenschaften mit hoher Konstanz vereinte. Abschließend betont er, dass individuelle Korrekturen und Wiederholungen entscheidend sind, um Spieler auf höchstem Niveau zu entwickeln.

FAQs

Die Folge beschäftigt sich mit dem taktischen und technischen Schwerpunkt der Außenverteidiger-Position im deutschen Fußball, insbesondere mit der Frage, welche Fähigkeiten ein Außenverteidiger benötigt.

Markus Steffen nennt Philipp Lahm als seinen Lieblings-Außenverteidiger, weil er über Jahre hinweg sehr konstante Leistungen gezeigt hat, kaum Fehler gemacht hat und sehr spielintelligent war.

Ein klassischer Außenverteidiger sollte laut Markus Steffen super flanken können und laufintensiv sein, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive.

Viele Außenverteidiger kommen mit Problemen beim Flanken oder beim Erstkontakt zu Markus Steffen, weil sie unter anderem durch den Druck an der Linie und die begrenzte Spielfläche besondere Anforderungen haben.

Es bedeutet, dass Spieler verstehen, warum bestimmte Fehler passieren und wie sie sich selbst korrigieren können, ohne ständig einen Trainer zu benötigen.

Zuerst wird die Präzision korrigiert, dann die Höhe, danach die Geschwindigkeit und schließlich die Rotation des Balles. Typische Korrekturen betreffen die Hüftstellung und das Standbein.

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