Go back

#210 Warum sich deine Nüchternheit am Anfang so leer anfühlt

20m 24s

#210 Warum sich deine Nüchternheit am Anfang so leer anfühlt

In dieser Podcastfolge erklärt GladerMittik, warum sich der Beginn der Nüchternheit oft nicht befreiend, sondern leer und erschöpfend anfühlt. Viele Menschen, die mit dem Trinken aufhören, erleben eine dumpfe Müdigkeit und vermissen die erwartete Leichtigkeit. Dies sei jedoch ein normaler Teil der Heilung: Über Jahre habe Alkohol das Belohnungssystem mit übermäßig viel Dopamin geflutet, woraufhin das Gehirn die Empfindlichkeit der Rezeptoren heruntergefahren habe. Ohne Alkohol seien alltägliche Freuden wie ein Gespräch oder Sonnenschein zunächst zu leise Reize. Die Regeneration dauere etwa ein bis zwei Jahre; in den ersten drei bis sechs Monaten sei das Leeregefühl am stärksten. Um den Prozess zu unterstützen, empfiehlt die Sprecherin, bewusst kleine angenehme Reize wahrzunehmen, sich zu bewegen, das Nervensystem mit Nährstoffen zu versorgen und die Leere auszuhalten, statt sie zu betäuben. Sie betont, dass Veränderung individuell und schrittweise geschehe – nicht nach Schema F. Ihr Mentoring helfe Frauen, durch maßgeschneiderte Strategien ein stabiles, erfülltes Leben ohne Alkohol aufzubauen. Am Ende liege der Schlüssel jedoch bei jedem selbst: Wer bereit sei, kleine Schritte zu gehen, könne langfristig echte Leichtigkeit und Zufriedenheit finden.

Transcription

2521 Words, 15740 Characters

German
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist GladerMittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Herzlich willkommen zu aktuellen zu neuen Podcastfolge, in der ich darüber sprechen möchte, warum sich deine Nicht anheilt. Am Anfang möglicherweise instabil oder leer oder etwas. Grau und Trüb anfühlen könnte. Wer stehst du ja gerade genau an diesem Punkt, du hast dich dazu entschlossen, keinen Alkohol mehr zu trinken. Und es kann auch sein, dass du total stolz auf diese Entscheidung bist, dass du funktioniert, dass es für dich funktioniert. Du hast alle in Anführungsstrichen regeln befolgt, aber irgendwie fühlt sich dein Leben ohne Alkohol nicht so an, wie du es dir im Grunde genommen gewünscht und vorgestellt hast. Als hätte man dir irgendeine Lüge versprochen und dein Leben fühlt sich jetzt irgendwie nichts, dass du trotz Fahrt und total anstrengend an. Und es gibt wirklich jetzt auch in den ganzen Jahren, in denen ich mit klientinnen Arbeiter, es gibt wirklich so viele Klientinnen, die mir in unseren Einzelgesprächen von genau dieser ganz speziellen Dumpfen "Effschöpfung" der ersten Zeit in der Nichternheit berichten. Sie sagen, du, Vlarer, ich bin jetzt zwar nichtern, ich verzichte auf den Alkohol, aber irgendwie fühlt sich das Leben für mich total. Nicht komplett sinnlos an, aber ich spüre nicht diese Leichtigkeit und diese Freude, sondern es ist wirklich anstrengend. Ich bin so müde, ich bin so erschöpft und ist das jetzt wirklich was Nichternheit bedeutet und wenn das die Freiheit ist, warum fühlt sich das dann so an? Das Ding ist aber es ist ganz normal, dass ich das so anfühlt, weil du etwas Neues machst und ich habe jetzt erst gerade wieder mit einer wundervollen klienten angefangen zu arbeiten, die so einen voll gepackten Tag hat. Sie ist Mama, Sie ist Unternehmerin, Sie muss permanent performen, Sie sind in einem Umfeld, wo permanent der Druck her. Sie ist gerade dabei, ihre eigenen Grenzen zu setzen, weil sie immer und für jeden da, in der Vergangenheit, immer und für jeden da war und einfach merkt, dass ihr System, ihr Nervensystem völlig am Anschlag läuft. Das heißt, Sie arbeitet jetzt daran, dass Sie den Stress rausnimmt und das ist am Anfang anstrengend, weil du etwas anders machst. Du musst dich gerade erst mal darauf konzentrieren, um die Veränderung in deinem Leben zu bewirken und je öfter du das dann aber machst, desto langfristiger profitierst du davon. Aber der Beginn der Veränderung kostet dich und deinem Gehirn erst mal mehr Energie und ich kenne dieses Gefühl wirklich nur so gut. Am Anfang meiner eigenen Nüsteinheit vor jetzt nur über neun Jahren war dieses Dumphegeführe dieser Anstrengung, mein ständiger Begleiter, es fützt sich zu Beginn so an. Es würde ich durch, es würde ich so viel an mir arbeiten müssen. Es müsste ich mich in der Veränderung so krass anstrengen, dass ich mehr Energie verlierere und dann aber gleichzeitig irgendwie nicht wusste, ne, wenn du jetzt endlich einfacher. Mein Körper war einfach so erschöpft, mein Geist war müde und vor allem, wenn du dann zusätzlich dazu noch etwas Neues machst und dein Körper noch mehr Energie verbraucht, dann ist es natürlich doppelt anstrengend und ich weiß noch, dass ich in der ersten Zeit so häufig Mittagschlaf gemacht habe und mich hingelegt habe, weil Veränderung für dein System schwerstarbeit ist, emotionale Arbeit ist schwerstarbeit und es braucht eine Weile bis es zu deiner neuen Realität, zu deiner neuen Leben wird und ich möchte dir in dieser Folge sagen, dass, oder ich möchte dich darin unterstützen und bestätigen, das falls du gerade an den Punkt bist, dass das völlig normal ist. Es ist okay, dass es gerade anstrengend ist, wenn du in der ersten Zeit in der Nüchterneid bist und damit meine ich tatsächlich auch das erste Jahr, das erste Jahr kann anstrengend sein. Die ersten 1/2 Monate sind mit Sicherheit anders und herausfordernd da, aber nein, es muss nicht so bleiben und lass uns mal verstehen, was da gerade eigentlich wirklich passiert, dass du diese leere Spürst ist, kein Zeichen dafür, dass dein Nüchternis Leben wertlos ist oder nicht funktioniert oder zu anstrengend ist als das trinken oder dass du irgendetwas falsch machst, irgendein Schritt nicht bevolkst, irgendeine Strategie noch nicht angewendet hast, es ist Teil des Heilungsprozesses, es ist Teil der Genesung. Über Jahre hinweg hat der Alkohol, dein Belohnungssystem mit einer unnatürlichen hohen Dosis Dopamin geflutet. Damit dein Körper sich schützen kann, dein Gehirn ist hoch intelligent, dein Körper ist hoch intelligent, um sich vor dieser ständigen Überflutung über Reizung zu schützen, hat dein Gehirn die Empfindlichkeit deiner Dopaminrezeptoren massiv heruntergefahren. Und du kannst das Bildlich so vorstellen, dein Gehirn hat die Lautsprecher für Glücksgefühle, für Entspannung, für Leichtigkeit, ganz, ganz, ganz leise gedreht, um diesen krassen, ordnenbeteuernden Lärm des Alkohols überhaupt auszuhalten, um letztendlich zu überleben. Und wenn du den Alkohol nun weglässt, sind diese Lautsprecher immer noch auf ganz leise eingestellt. dein Körper braucht erst mal ein bisschen, braucht neue Infos, neuen Input, um sich wieder zu regulieren. Die feinen leisen eigentlich schön reizes Alltags, des Lebens, wie beispielsweise ein tiles Gespräch mit deiner Freundin, die morgen so eine in deinem Gesicht auf deiner Haut, der geschmackendes guten Essens, das genießen schöner Musik. Das sind biologisch gesehen, gerade einfach zu leise Signale für dein System. Du kannst sie gerade noch nicht wahrnehmen, sondern alles ist dumm, weil du krassen, baskrasse, wo man krasse Lautstärke gewohnt bist, die ungesundhürig war. Und dementsprechend, dass du am Anfang erst mal davon ausgehen, dass du diese leisen, gesunden, alltäglichen, schön reize, erst mal nicht so wirklich spüren kannst, noch nicht. Ich weiß, als Frau, die gewohnt ist, immer Lösungen zu finden, immer zu performen, wünscht du dir ein festes Datum im Kalender, das ist die Frage Nummer 1, die mir immer gestellt wird in der Einzelbegleitung. Wie lange wird das denn ungefähr dauern? Wie lange darf ich denn jetzt damit rechnen, dass ich erstmal super viel Energie reinbutter, bis ich was zurückbekommen. Du willst quasi wissen, wann der Tag X ist, an dem es easy-pisi wird. Und klient, in meinem letzten Sumidiat diese Frage gestellt, sie meinte dann, ja, na, ich weiß schon, dass du jetzt sagst, dass du das nicht ganz konkret sagen kannst. Und ja, ich kann es für dich persönlich nicht ganz konkret sagen, aber es gibt so gefühlte, nein, ich würde sie jetzt mal durchnützwerte nennen, denn ich würde sagen, in den ersten drei bis sechs Monaten leiste dein Gehirn erst mal schwerstarbeit. Super, dass du den Algol aus deinem Leben streicht. Da hat dein Körper zumindest erstmal Zeit, den Algol loszulassen und zu entgiften. Das ist das, was nach drei, vier Wochen erledigt ist. Aber die Psyche braucht länger, um sich zu erholen. Die Rezeptoren in einem Gehirn beginnen sich langsam wieder zu regenerieren, in den ersten drei bis sechs Monaten. Und in dieser Zeit ist dieses Gefühl von dieser dumpfen Lehre oft am stärksten. Es ist quasi die Phase, kannst du das so sehen, wie so eine Grundreinigung durch entrümpelt ist, deinen Keller. Und danach sechs bis zwölf Monaten stabilisiert sich die Baselein, dass das Fundament deines Wohlbefindens Du. Du beginnst langsam wieder echte Freude an kleinen Dingen zu empfinden, ohne dass du dich dafür exorbitant anstrengen musst. Und dann nach ca. 2 Jahren ist ein Belohnungssystem wieder regeneriert und fein justiert. Und die Neuroplastizität hat eben neue Wege gebannt. Dann ist das der Moment, an dem sich dein Nüchternes Leben langsam wieder ganz normal. Also was heißt wieder? Entdehm dein Nüchternes Leben zu deiner Normalität wird. Und das linkt nach einem langen Zeitraum, nach einer langen Zeit. Ich weiß das. Aber du musst ja nicht hartenlos zu sehen. Also es geht ja nicht darum den Alkohol wegzulassen und dann die Monate abzusitzen und die Wochen abzusitzen und darauf zu warten, dass sich das irgendetwas eintritt. Und dann es liegt ja quasi an dem, was du reingebst im Sinne von an dem, wie du dich selbst unterstützt. Und du kannst deinem Gehirn helfen, deinem Körper helfen, dein Abzüche helfen, die Welt wieder bunter zu sehen, ohne den Alkohol. Und da gibt es unterschiedliche, unterschiedliche Möglichkeiten. Das heißt, du kannst üben deinem System Migrodosierungen an Freude zu verpassen. Also erwarte dabei nicht den großen Knall und die große Leichtigeten Freude, sondern übe dich eher darin, winziger angenehme Reize, wieder bewusst wahrzunehmen. Beispielsweise der Geruch von frischen Tee, frischen Kaffee, Kakao oder das Gefühl von einem wuschelreichen Pullover auf deiner Haut. Oder du setzt dich, wenn die Sonne scheint jetzt sehr wieder frügeläng. Oder es kommt der frügeläng, die wärmerer Jahreszeit setzt dich raus. Schau auf die Blumen, die gerade anfangen zu blühen, Grokusse setzt dich auf eine Parkbanken, lasst die Sonnen in ein Gesicht. Schein damit du deinem System wiederbeibringst, diese leisen angenehm Reize wieder wahrzunehmen. Natürlich kannst du dein Körper auch über deine Ernährung, über Nährstoffe unterstützen, dein Gehirn braucht, Baumaterial um sich zu regenerieren. Wie beispielsweise Omega-3-Fetzceuren, die Bevetamine, Aminosäuren. Also sehr sofort schön, dünge für dein Nervensystem. Denn der Alkohol schadet also richtet massiven Schaden in deinem Körper an. Das ist so. Und dann kannst du dein Körper unterstützen, indem du dich bewegst. Also nicht unter Leistungsdruck. Es geht nicht darum, den nächsten Marathon zu starten, sondern es geht um das Signal an dein Körper. Das ist deinem Körper. Zeigst du, ok, ich bewege mich. Ich bin lebendig. Ich bin in Bewegung. Und dann hilft es auch, es hat mich zumindest so gemacht. In meiner eigenen Nüchterneid habe ich gelernt, dieses Gefühl nicht wegzutrücken. Bisher in der Jägel ist es, gefühlt nicht mehr wegzutrücken, sondern auszuhalten, wahrzunehmen. Und diese neue Raum, eine leere Raum, letztendlich kann neu gestaltet werden. Und hier mehr ich mein Leben nach meinen wahren Werten gestaltet habe, dass du mehr echte Körper eigene Belohnungsstoffe wurden, dann eben ausgeschüttet, sodass ich mich heute stabil in meinem Leben und in meiner Nüchterneid fühle. Und diese erste Phase, die kann mit die herausforderndste Phase sein. Also die Phase, in der Rückfälle wahrscheinlich sind, als dann nach ein, zwei, drei Jahren. Warum ist das so? Weil die Versuchung in der Phase so groß ist dieses Grau, diese Dumpfe, leere diese Möglichkeit, erschöpfung eines Körpers, wieder mit dem altbewerten Mittel, also dem Alkohol zu füllen oder zu lösen, versuche, als du den Zustand wegzumachen, nur umführen, einen kurzen Moment wieder wieder ein Gefühl, von Entspannung in dir zu generieren. Und falls spürst du jetzt aber auch einen kleinen Widerstand in dir und ich kann dir, also ich kann das wirklich sehr, sehr gut verstehen, wenn es dir gerade so geht und wenn du gerade nach skeptisch bist, viele meiner Klienten hatten, bevor sie zu mir in die Einzelbegleitung haben, schon unzählige Dinge probiert, Radgeber gelesen, Apps probiert, Programme gebucht, die am Ende nicht den entscheidenden Durchbruch für sie gebracht haben. Aber ich möchte dir sagen, also in der Arbeit mit meinen Klienten ist jeder Prozess, also ich gebe Dinge, die quasi für jede einzelne Klienten ähnlich sind, aber du kannst quasi deinen Prozess oder deinen Weg in deinem Standesleben, ist er kein 0815 Weg und es geht nicht darum, 0815 Weg Schritt 1 bis 10 durch zu exerzieren, und dann die Erwartungshaltung haben, okay genau so wird es funktionieren, so und nicht anders. In meiner Einzelbegleitung arbeiten wir wirklich ganzheitlich, wir arbeiten total individuell und genau deshalb verändern sich die Dinge auch, weil wir nicht, es geht nicht um das Handeln an sich, auch am ersten Schritt geht es darum überhaupt zu verstehen, was der Alkohol gemacht hat, wozu du ihn gebraucht hast, welcher Lösungsversuch dahinter lag und dann für dich zu arbeiten, worum geht es denn eigentlich? In meinem Mentoring gibt es eben kein Schema F, wir schauen nicht auf einen standardisierten Plan, sondern wir schauen genau auf deine ganz persönlichen Themen, auf der einen ganz persönlichen Alltag, auf deinen Workload, auf deine Gedanken, wie du mit dir und dem Leben umgehst und wir fünden Lösungen, die für dich und für deinen Alltag funktionieren. Viele Frauen, die bei mir gestartet sind, haben am Anfang genau das gleiche gedacht, bei anderen Klapp das bestimmt, aber bei mir nicht, ich bin quasi der Härte Fall, ich bin quasi die Ausnahme, bei mir wird es nicht funktionieren und heute leben aber diese Frauen nicht dann und leichter und vor allem zufriedener und entspannter als davor. Und ich weiß, dass aus dieser Erfahrung heraus ist, auch es ist möglich, wenn du dich selbst lernst zu verstehen und dir das zu geben, was du brauchst. Und du musst heute noch nicht fest daran glauben, dass am Ende alles perfekt und Friede freude erkuchen wird, es reicht vollkommen aus, wenn du bereit bist, jetzt in diesen einen nächsten kleinen Schritt zu gehen. Echte Veränderung passiert nicht in einem riesigen Sprung und indem du dein komplettes Leben umgeklemmt willst, sondern wirklich Schritt für Schritt meine Klientinnen, die bekommen Mini-Aufgaben. Ich habe jetzt eine Klärne, in der ich vier Wochen in der Begleitung, da haben wir mit Nenidingen angefangen. Und letztens, als ich mir eine Nachricht geschickt meinte, krass ich hätte niemals gedacht, dass ich so viel verändert, innerhalb von kürzester Zeit. Und am Ende bist du diejenige, die entscheidet. Ich kann dir über meinen Programm in der Zusammenarbeit die Abkürzung zeigen, beziehungsweise ich kann dir die Strategien geben und den Rahmen und den Raum halten, um deinen Veränderungsprozess zu unterstützen oder zu dir ein stabiles Nüchternes Phonament, aber am Ende bist du der Schlüssel zu deinem Nüchternen leben. Und ich weiß eines ganz ganz sicher, wenn du dich entscheidest, wirklich für dich loszugehen. Dann kannst du wirklich viel für dich verändern und erreichen, als du dir im jetzigen Moment in dieser dummfem Lehre der ersten Nüchternen zeitmöglicherweise vorstellen kannst. Und ja, das ist jetzt jetzt und wenn du jetzt sagst, okay, ich möchte, ich möchte endlich grundlegend etwas verändern, ich möchte diese Leichtigkeit endlich spürn, ich möchte endlich verstehen, was ich brauche, um den Algol entgültig loszulassen, um für mich einzustehen, um endlich für mich einen Alltag zu erschaffen, indem ich nicht das Gefühl habe, mir permanent, dass mir permanent die Decke auf den Kopf fällt, dass ich nicht weiß, wo oben unten ist. Dann klickst du jetzt auf den Link in den Show Notes, du kannst dir direkt deinen Platz in meiner Einzelbegleitung, sicher du Buchst, die Einzelbegleitung dann starten wir gemeinsam in deinen Prozess. Ich freue mich ganz sehr, wenn du mit dabei bist. Und falls du wöchentliche Impulse in deinem Emailpostfach von mir haben möchtest, dann findest du auch in den Show Notes den Link zu meinem Newsletter. Genau, und dann sehen wir uns auf die eine oder andere Art und Weise. Ich freue mich ganz sehr, dass du zugehörst, dass das sollt für diese Folge gewesen sein. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag, eine schöne, wässliche Woche bis zur nächsten Folge. [Music]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die erste Zeit der Nüchternheit fühlt sich oft leer, grau und anstrengend an, nicht leicht und frei.
  2. Dieses Gefühl ist normal und ein Teil des Heilungsprozesses – das Gehirn hat die Dopaminrezeptoren heruntergeregelt.
  3. Die Regeneration des Belohnungssystems dauert etwa ein bis zwei Jahre, wobei die ersten drei bis sechs Monate am schwersten sind.
  4. Mikrodosierungen von Freude, Bewegung, Ernährung und das Aushalten der Leere helfen, das System zu unterstützen.
  5. Individuelle, ganzheitliche Begleitung ist effektiver als ein standardisierter Plan.

Summary:

In dieser Podcastfolge erklärt GladerMittik, warum sich der Beginn der Nüchternheit oft nicht befreiend, sondern leer und erschöpfend anfühlt. Viele Menschen, die mit dem Trinken aufhören, erleben eine dumpfe Müdigkeit und vermissen die erwartete Leichtigkeit. Dies sei jedoch ein normaler Teil der Heilung: Über Jahre habe Alkohol das Belohnungssystem mit übermäßig viel Dopamin geflutet, woraufhin das Gehirn die Empfindlichkeit der Rezeptoren heruntergefahren habe.

Ohne Alkohol seien alltägliche Freuden wie ein Gespräch oder Sonnenschein zunächst zu leise Reize. Die Regeneration dauere etwa ein bis zwei Jahre; in den ersten drei bis sechs Monaten sei das Leeregefühl am stärksten. Um den Prozess zu unterstützen, empfiehlt die Sprecherin, bewusst kleine angenehme Reize wahrzunehmen, sich zu bewegen, das Nervensystem mit Nährstoffen zu versorgen und die Leere auszuhalten, statt sie zu betäuben.

Sie betont, dass Veränderung individuell und schrittweise geschehe – nicht nach Schema F. Ihr Mentoring helfe Frauen, durch maßgeschneiderte Strategien ein stabiles, erfülltes Leben ohne Alkohol aufzubauen. Am Ende liege der Schlüssel jedoch bei jedem selbst: Wer bereit sei, kleine Schritte zu gehen, könne langfristig echte Leichtigkeit und Zufriedenheit finden.

FAQs

Das ist normal, weil dein Gehirn jahrelang mit hohen Dopaminmengen geflutet wurde und die Rezeptoren nun heruntergefahren sind. Du brauchst Zeit, um wieder Freude an leisen Reizen zu empfinden.

Die ersten drei bis sechs Monate sind die intensivste Phase der Regeneration. Nach sechs bis zwölf Monaten stabilisiert sich dein Wohlbefinden, und nach etwa zwei Jahren ist das Belohnungssystem wieder fein justiert.

Übe dich in Mikrodosierungen von Freude, wie das bewusste Wahrnehmen von Gerüchen oder Sonnenlicht. Unterstütze deinen Körper mit Omega-3-Fettsäuren, B-Vitaminen und Bewegung ohne Leistungsdruck.

Ja, Veränderung ist Schwerstarbeit für dein System. Dein Körper und Geist brauchen Energie für die emotionale Arbeit und die Regeneration, daher ist Müdigkeit völlig normal.

Weil dein Gehirn noch nicht gelernt hat, die leisen, gesunden Reize des Alltags wahrzunehmen. Es braucht Zeit, bis sich deine Dopaminrezeptoren erholen und du echte Freude wieder spüren kannst.

Halte das Gefühl aus und gestalte den neuen Raum nach deinen wahren Werten. Mit der Zeit und durch bewusste Übungen wirst du mehr körpereigene Belohnungsstoffe ausschütten.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.