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#210 Shaolin Meister: Der Westen ist krank und alle schweigen

169m 57s

#210 Shaolin Meister: Der Westen ist krank und alle schweigen

Die Diskussion erforscht, warum trotz materiellem Wohlstand viele Menschen unglücklich sind. Es wird zwischen bedingtem Glück, das von äußeren Faktoren abhängt und vergänglich ist, und bedingungslosem Glück unterschieden, das unser angeborener „Urzustand“ ist. Die Gäste, junge Männer, die einem buddhistisch inspirierten Weg folgen, erklären, dass sie sich bewusst gegen oberflächliche Erfolge entschieden haben, um stattdessen durch Innenschau und das Auflösen innerer Schichten—wie anerzogene Muster und emotionale Prägungen—zu wahrer Erfüllung zu gelangen. Sie betonen, dass Glück nicht durch das Erreichen von Zielen entsteht, sondern durch die Rückkehr zu unserer ursprünglichen Natur, was durch Praktiken wie Meditation ermöglicht wird. Dieser Prozess befreit von der Jagd nach ständigen Gefühlszuständen und führt zu einem nachhaltigen, inneren Frieden.

Transcription

22218 Words, 132558 Characters

German
Warum sind wir nicht alle erleuchtet? Weil da noch Schatten sind, wo das Licht bisher nicht durchgetrunken ist. Was ist, wenn das, was wir suchen, nicht vor uns liegt, sondern das, was wir suchen, schon in uns ist? Das Leben, das Leben selbst stellt die Fragen. Und du bist hier auf der Erde, um die Antworten zu geben. Wir im Westen sind irgendwie verrückte Fögel. Und es geht es materiell, so gut wie noch nie Menschen zuvor. Und trotzdem sind Depressionen und psychische Erkrankungen unglücklich sein an der Tagesordnung. Ich wollte über den Tellerrantin auch schauen, was haben wir möglicherweise verlernt oder aber auch noch nie gelernt? Was können wir von ganz anderen Menschen im Kulturen lernen? Die Schaulienmeisterschiengie in Chianton waren zum Teil schon in den größten Podcast der Welt bei "Diary of the CEO" bei "Modernwister" und heute feine Leben ungescriptet. Das freut mich sehr, und der Grund warum so weltweit hochkaratige Gäste in diesen Podcast kommen ist, weil so viele von euch ungescriptet abonniert haben. Deshalb, wenn du mich unterstützen willst, diesen Kanal noch größer zu machen und weitere so spannende Gäste an diesen Tisch zu bekommen. Dann abonniert gerne ungescriptet auf YouTube, spotify und überall, wo es Podcast gibt, das hilft mir und uns mega diesen Podcast größer, erfolgreicher und für euch besser zu machen. Und jetzt gute Erkennisse bei dieser Folge ungescriptet. Jetzt sitzt die hier vor mir und seid auf eure sozusagen. Deutsch will man sagen, sehr stabile, klugige junge Männer und ihr könntet eigentlich auf einer Jagd rumhängen, euch schöne Frauen nehmen, um ein Ferrari rumfahren, weil ihr Klug diszipliniert und vermutlich innerlich sehr ruhig seid. Ihr habt euch für einen ganz, ganz anderen Lebensweg entschieden. Warum? Ja, aus meiner Sicht denke ich, du hast gerade gesagt, wir haben uns zu einen anderen Weg entschieden. Diese andere Weg ist für mich, aus meiner Sicht, euch denke auch, aus Meisterung Jesus, Sicht ein natürlicher Weg. Das heißt, wir gehen einen natürlichen Weg, bedeutet, wir folgen unserer sogenannten Inneren Natur. Bei uns im Tempel oder im Buddhismus allgemein, nennt man das die Buda Natur. Das bedeutet, je tiefer wir uns wahrnehmen können und erkennen, wer wir sind, umso mehr erkennen wir, was wir wirklich wollen. Und wenn wir erkennen, was wir wirklich wollen, dann erkennen wir eigentlich auch, wir wollen eigentlich nicht da nach außen gehen und das Ego füttern und noch mehr uns äußerlich aufbauen, sondern wir wollen, dass innere finden, uns innerlich aufbauen. Und deshalb haben wir uns für diesen Weg entschieden, der Einweg von vielen ist, der uns diese Sicht, diese innere Sicht und diese Weisheit aufzeigen kann. Wann habt ihr euch konkrete Verschieden? Ich würde sagen, ich habe mich nicht konkrete dafür entschieden, sondern das Leben selbst hat mich dahin geführt. Aber ganz praktisch gesehen, mein ältere Kung Fu Buda, das heißt, er war schon vorher in der Kampfkunst und so bin ich über ihn eigentlich da hingekommen. Wie bist du reingekommen? Noch mal, um auf deiner Eingangsfrage einzugehen. So wie wir heute jetzt hier sitzen. Das ist die Wahrnehmung, die du aktuell hast. Aber wir waren ja nicht immer so. Das heißt, letztendlich so, wie wir heutzutage auftreten, ist die Konsequenz aus einer ganzen Historie, die jeder Mensch von uns hat. Und entlang dieser Historie, da war es ganz sicher so, dass es viele, viele Möglichkeiten, Optionen, Wünsche, Träume gab. Die aber irgendwann entlang des Lebens wird es einfach ein bisschen klare. Ich weiß nicht, wie es anders ausdrücken soll. Das heißt, das ist so auch ein bisschen ein Prinzip, was ich eigentlich bei jedem beobachten kann. Ganz am Anfang in den jungen Jahren, da ist ja die Welt sozusagen offen. Offen, Optionen, Möglichkeiten auf der einen Seite, aber genau wegen dieser Vielfalt auch dieses zersplittete. Aber aufgrund von verschiedenen Erfahrungen, manchmal dadurch, dass wir Lehrer hatten, die uns auch den Weg weisen konnten, aber insbesondere auch den Herdesten und wahrhaftigsten Lehrer, Schmerz, Leid, Enttäuschung, nachdem wir zum Beispiel Ziele verfolgt haben, teilweise erreicht haben und dann aber festgestellt haben. Egal, für was du hinarbeitest, egal, wohin du deine Energie wirklich gelängt hast, irgendwo ist dann trotzdem diese Wahrheit des Lebens da, es bleibt nichts davon. Und ich weiß jetzt nicht, ob das eventuell auch daran liegt, dass es ein bisschen auch das Alter ist, oder die Erfahrung ist, die man mittlerweile im Leben dann sammelt, gefahrt natürlich mit der Richtungsweisung von dem, was wir bei uns als Lehre bezeichnen. Also Lehre im Sinne von, was wir versucht haben zu verstehen, studiert haben, zu lernen, wie funktioniert die Welt eigentlich und in was sind wir eingebettet? Und all das zusammengenommen, hat letztendlich zumindest aus meiner Perspektive dazu geführt, dass ich sehr, sehr bewusst geworden bin. Und was sind die Konsequenzen aus verschiedenen Taten und was sind auch die Konsequenzen aus bereits verschiedenen wünschen, die ich generiere? Also, und als Konsequenz von all diesen Dingen ist halt mein aktueller Lebensstil so, dass das, was du anfangs erwähnt hast, ist einfach für mich nicht wirklich nicht relevant. Ich hab mit relativ vielen sehr, sehr erfolgreichen Leuten gesprochen und ihr seid ja, ihr seid glaube ich so Ende 30, ne? Dankeschön. So, möglicherweise plus ein, zwei Järchen, aber ihr seid nicht Mitte 70, so das ist relativ, oder? Also, ihr würde mich ja sehr überraschen, wenn das so wäre, aber der normale Fahrt, die nicht sehe, ist Leute sagen, ich bin nicht glücklich, da fängt es an. Und dann sagen, ja, ich bin nicht glücklich, weil mir etwas fehlt. Und was mir dann fehlt, ist entweder der Partner, die Partnerinnen, Kinder, Ferrari, Erfolg, Follower, was auch immer. Und ist ja ganz klar für mich, wenn ich das bekomme, dann geht es mit dem Glück los. So, und dann ist das dadurch, dass ich mit sehr, sehr vielen, sehr viel, sehr erfolgreichen Menschen spreche, sagen die Unisono, das gleiche. Ich habe mein ganzes Leben, darauf kommittet, ist hier so erfolgreich zu sein, da da da. Und dann war ich da ganz oben, was ich immer wollte und habe dann gemerkt, das ist es nicht, sondern das ist das nächste Ding. So, das heißt, normalerweise brauche es eine gewisse Lebenserfahrung und die älteren verstehen dann häufig, so, ah, das, was ich als junger Mensch dachte, dass alles quatsch, wenn ich noch mal zurückgehen könnte, würde ich es anders machen. Jetzt habt ihr in relativ jung Jahren, die seid nicht 65 und multimillionäre geworden, sondern ich habe davor schon verstanden, wenn ich euch korrekt rezentiere, dass das erreichen eines Ziels und der Erfüllung eines Wunches. Nicht das Glück und die Erfüllung auslöst, die wir uns davon versprechen, korrekt, halb korrekt, halb korrekt, dann mach bitte ganz korrekt. Einfach als Konzept gesprochen, können wir erstmal darin unterscheiden, es gibt zwei Bereiche, die uns mit Glück erfüllen. Eine davon bedingt es Glück und ein anderer davon bedingungsloses Glück. Bedingtes Glück ist genau das, was du auch angesprochen hast, das heißt, es gibt eine Kondition dafür, dass dieses Glücksgefühl oder das, was ich mir erhoffe, eintritt. Und wenn das Ganze aber gebunden ist, an eine bestimmte Situation, an eine bestimmte Errungenschaft, bedeutet es, es bedingt das Glück. Was jetzt eben sehr hilfreich ist, entlang dieses Lebens ist, dass es schöne Philosophien, Ansichten gibt, die beispielsweise aus dem Budismus kommen oder aus den Antiken lernen, die sagen, es gibt einen Ursprungszustand von uns, der bereits in der Art und Weise, wie er existiert, bereits vollkommen ist. Das heißt, was ist die Natur, von dem, bevor wir sozusagen in diese Welt treten oder bevor die Welt uns herausbringt, bedeutet es gibt einem bestimmten Ursprungszustand. Wie kommt man darauf zu sagen, dass es einen Ursprungszustand gibt, weil bereits in dem Moment, wo wir in diese Welt treten, gibt es manche Dinge, die müssen wir gar nicht lernen. Wir müssen nicht lernen, wie sich Ärger anfühlt. Wir müssen nicht lernen, wie sich Eifersucht anfühlt. Wir müssen auch nicht lernen, wie sich trauer anfühlt. Da sind also Dinge, damit werden wir bereits in diese Welt gelassen, mit Dingen, die müssen wir nicht lernen. Und dann gibt es aber ein Bereich, wo wir aufgrund von Studium, aufgrund von Nachdenken, aufgrund von Erfahrung, uns manche Dinge jetzt aneignen können, die wir uns tatsächlich dann, die wir erlernen. Und dazu zählt, dass wir erkennen, dass wir lernen können, dass dieses glücklich sein, dieses glücklich sein, basierend auf Konditionen, ein sehr fluctuierender Zustand ist. So, und dementsprechend, habe ich mich zumindest sehr früh, sage ich mal, damit auseinandergesetzt. Was ist also die Alternative, dafür dieses Leben zu leben? Und mein Glückszustand, wenn man den jetzt so nennen mag, nicht darauf zu basieren, auf Äußerlichkeiten, wo ich schon weiß, dass sie einen Anfang haben, einen Ende haben, letztendlich keinen Bestand haben. Und deswegen blieb auf lange Rede kurzer Sinn, nur ein einziger Weg, die man überall und in allen Traditionen immer wiederfindet. Die Praxis, zudem zurückzukehren, was wir sind. Und das gelingt eben durch verschiedene Methoden, die man heutzutage größtenteils als Meditation kennt, oder eben diese ganzen Begrifflichkeiten, wie, wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Das sind alles ja Fragen, die alle um diesen selben Kern sich drehen. Und in dem Moment, wo diese Frage wirklich in dir aus Eigentem Interesse heraus erwächst, öffnest du jetzt ein Tor, wo Antworten kommen. Und das Schöne ist, diese Antworten, die sind halt bereits in dir. Ja, okay, es gibt ein Urzustand, der ist eigentlich perfekt. Und dann werden wir geboren mit Emotionen, wie beispielsweise Sehnsüchten nach und wünschen nach. Und jetzt habe ich in mir verschiedene, wir können es als Triebe bezeichnen, wo der Triebe ist, das falsche Wort. Aber natürliche Wünsche, ich würde gerne beispielsweise Zucker, das essig und dann will ich mehr davon. Es könnte mal das Droge bezeichnen, aber das muss ich auch nicht lernen. Ich gebe einem Kind Zucker, das Kind sagt, wow, das muss man nicht erklären, dass es was toll ist oder irgendwie ein Glücksgefühl macht. Und dann, es gibt in der, ich glaube, Elektrorechnung, den Begriff "Signal to noise ratios". Also wenn ein Mikrofon hast, dann raustassen ein bisschen und überträgt aber auch ein Signal. Und Sinngemäß ist das Leben ganz, ganz viel Neues, was unähiblich ist. Und es gibt ein bisschen Signal, also das Echte, das Ursprüngliche. Und Sinngemäß, wenn ich euch korrekt verstehe, sagt ihr, wir versuchen, dieses ganze Rauschen der Welt, dieses Jahr, wenn ich das noch habe, dann werde ich ganz glücklich. Aber ich weiß ja schon, dass ich das nicht werde. Ich empfinde das so, ich stehe vielleicht als Mensch vor einem Schaufenster an der Ge. das brauche ich. Das brauche ich. Aber hier oben bin ich klucke noch zu verstehen, dass wenn ich dann habe, bin ich auch nicht glücklich. Aber ein Teil von mir, der wünscht sich das trotzdem. Und er sagt, das Ziel, wenn ich das richtig korrekt verstehe, im Leben ist dieses Neues, diesen Lärm, von dem ich geistig weiß, dass es quatsch ist. Den irgendwie runterzudrehen, damit ich das wahre verstehe und in diesen Ursprungszustand, der mir eigentlich angeboren ist, zurückkommen. Ja, um nochmal das vielleicht zu vereinfachen, vor allem auch für manche Zuhörer, ist, ja, es gibt ein Glück, das ist bedingt. Und es gibt ein anderes Glück, dieser Ursprungszustand, wir sind schon im Glück. Oder glücklich sein ist schon. Das eine Glück, das ist dieses bedingte Glück, das ist das Glück, das die meisten Menschen suchen. Das ist das Glück, das immer basierend ist auf Gefühlen. Das heißt, Gefühlen, Emotionen, Gefühlszustände. Das heißt, wir versuchen jetzt. Wir sind in einer Gefühlszustand der Freude. Wow, yes! Und dann klingt das ab. Jetzt suchen wir wieder diesen Zustand der Freude. Ja, jetzt nochmal, ja, nochmal ein Freund getroffen, gelacht und über dies und das quatsch gemacht und dann klingt das wieder ab. Und dann suchen wir immer wieder nach diesen Gefühlszuständen, oder der Gefühlszustand von "Du hast Freund genannt, Erfolg". Aber was ist Erfolg? Wir suchen auch nach Erfolg oder wir wollen auch Erfolg. Wir wollen auch Glück. Wir wollen auch Liebe und dies und das. Aber wir wollen es auf eine ganz natürliche Weise, wir wollen in diesen Ursprungszustand von Liebe, Glück, Freude und so weiter. Das andere ist, wie der Zucker, den du genannt hast. Es gibt Zucker. Den nehmen wir ein und erfüht sich natürlich an. Der Körper braucht natürlich Zucker. Ein gewisses Maß. Es gibt aber ein gesunden Zucker, der gut ist für uns und es gibt ein Zucker, der ist, nicht so gut für uns. Und was wir wollen ist, wie gesagt, zurückzukommen in diesen natürlichen Zuständen. Aufzuhören, ständig, ständig in bestimmte Gefühlszustände zu kommen und diese zu suchen. Immer wieder zu füttern. Oder wenn uns ein bestimmter Gefühlszustand nicht gefällt, wie zum Beispiel Trauer oder Wut oder sonst was, dass wir uns jetzt in die Arbeit verkraben, um einfach nur in einen anderen Gefühlszustand zu kommen. Was wir versuchen ist, das aufzulösen. Aufzulösen uns zu lösen, von dem was oben drauf ist. Wir lösen eine Schicht, dann lösen wir die nächste Schicht, dann kommt die nächste Schicht, einen weiterer Tag vergeht, eine weitere Schicht. Und die weiter je mehr wir uns lösen, umso mehr näherkommen wir, diesen Ursprungszustand. Wenn du von Schichten sprichst, gibt es Name für die Schichten. Du hast mir gesagt, die erste Schicht, der erste Schritt ist diese Schicht loszuwerden und der nächste Schritt ist diese Schicht loszuwerden. Ich denke, es sind so viele Schichten. Ich denke, bestimmt verschiedene Theorien oder verschiedene Schulen, kann man sagen, bezeichnen bestimmte Dinge mehr oder weniger. Die Schulas, der ich komme, was ich praktiziere, ist mehr tauslicher Natur. Tauslicher Natur bedeutet natürlich. Das heißt, ich versuche, bestmöglich nicht den Verstand zu benutzen und zu analysieren, sondern ganz natürlich die Dinge kommen zu lassen, gehen zu lassen, sich auflösen zu lassen. Das heißt nur die Richtungen, die ich gehe ist, weiter aufzulösen, nicht weiter aufzubauen. Innerlich aufzulösen, äußerlich, innerlich aufzulösen, damit sich ganz natürlich äußerlich etwas aufbauen kann. Anstatt äußerlich mehr und mehr aufzubauen und nach diesem äußeren Erfolg zu suchen. Mehr den Inneren Erfolg zu suchen und zu erkennen, dass der Innerer Erfolg kommt, durch dieses Auflösen von unseren sogenannten Anhaftungen, was wir ständig wollen und dieses ständige bedecken und ansammeln von neuen Gefühls zu stenden. Dann kann auch der natürliche äußere Erfolg natürlich zu uns kommen. Jetzt könnte man das fast religiös interpretieren, aber bevor wir das machen, ich habe euch das glücklich sein, so ein bisschen in den Mund gelegt, das mein Ziel ermöglicherweise ist, glücklich zu sein, das Ziel der Menschen. Wenn ich jetzt aber beispielsweise mit einem muslimischen Gläur wegen Gespräche, dann sage ich, der glücklich ist, dass es Quatsch, weil das Ziel ist, das Leben ist eine Probe fürs Himmelreich und das eigentliche Leben findet nach dem Tod statt. So, wenn ich das richtig verstehe, glück nur eine sekundäre Dimension, weil das Leben ist eigentlich im Test. Aber für euch geht es darum, wenn ich euch korrekt verstehe, diesen Ursprungszustand zu Lebzeiten zu erreichen und nicht ein gutes Leben zu führen, um danach irgendwie in eine, wie auch immer geadete Erleuchtung nach dem Tod zu kommen. Also vorab seit Anbeginn eigentlich meiner Reise, nenne ich mal so, ich bin bereits in jungen Jahren wirklich multikulturell aufgewachsen, hatte also wirklich sehr, sehr viele Freunde auch aus dem Ausland, war mit allen möglichen Kulturen auch in Verbindung und habe auch aufgrund der Erziehung von meinem Vater immer gelernt, ein Vater hat mir gesagt. Macht ihr in diesem Leben immer mehr Freunde als Feinde. Dementsprechend war diese Toleranz gegenüber anderen Religionen, gegenüber anderen Kulturen, gegen anderen Menschen immer gegeben. Parallel dazu ist bei uns eben diese buddhistische Lehre ein elementare Teil gewesen. Der teilweise damit anfängt das, der Buddha gesagt hat, durch unsere Gedanken erschaffen wir die Welt. Okay, bedeutet für mich jeder Mensch darf seine Gedanken haben. Das sagt erst mal gar nichts darüber aus, ob das jetzt die Wahrheit ist oder nicht. Aber es ist nicht meine Verantwortung und es ist auch nicht mein Recht, andere Menschen von dem, was sie glauben, umzukehren. Dementsprechend, das kann sein, dass es andere Kulturen und Religionen gibt, die verschiedene Ansichten in dieser Welt haben. Parallel dazu, weil ich auch in Deutschland aufgewachsen bin und eine gewisse Liebe habe zur Technik und zur Analythik und zur Logik. Hab ich auch sehr, sehr große, sage ich mal, bedenken immer gehabt, wenn mir jemand sagt, es ist so, so, so und so, ohne dass ich es selbst nachprüfen konnte. Jetzt nach vier Jahrzehnten auf der Erde und zahlreichen Menschen mit denen ich gesprochen habe, zahlreichen Religionen, Kulturen, Ansichten, Philosophien. Hab ich automatisch angefangen, mir selbst etwas zu Recht zu bauen, was für mich einfach praktisch und in diesem Leben Sinn macht. Und das, warum ich das jetzt erwähne, ist, um zu der Frage vorher, weil du gefragt hattest, welche Schichten gibt es da? Es gibt ganz, ganz klare offensichtliche echte Schichten. So, eine dieser Schichten bezieht sich alleine schon auf unseren Körper. Woher weiß ich das? Weil, sowohl du, mach das so an, ich, ohne dass wir es wollten. Haben wir auf jeden Fall die selben DNA-Strenge teilweise oder Informationen, die unsere Eltern, Ureltern, Großeltern und unsere Generation vor uns hatte. Bedeutet, ob wir wollen oder nicht, unser Körper in dem Moment, als wir geboren wurden, hatte wurde bereits mit Informationen versorgt, wo wir keinen Einfluss drauf hatten. Die Frage ist jetzt zum selben Maße auch, wenn der Körper jetzt schon Informationen aus der Vergangenheit mit sich trägt. Ist es theoretisch auch möglich, dass andere Arten von Informationen auch weitergegeben werden? Was für Art von Informationen meine ich da, zum Beispiel, emotionale Informationen, geistige Informationen bezogen auf, den Geisteszustand, den emotionalen Zustand, den unsere Eltern gelebt haben. So, und was ich da eben auch sehe, ist teilweise, dass das, was meine Eltern als Herausforderung gesehen haben. Wenn meine Eltern das in ihrem, in ihrer Lebenszeit nicht geschafft haben, aufzulösen, liegt das jetzt an mir. Bedeutet also, ich kann da auf jeden Fall schon mal, für mich selbst sehen, es ist ein Zusammenhang dazwischen, der Art und Weise, wie ich mich heute fühle und dem, wie sich meine Generation vor mir und teilweise auch die ganze Kultur, der ich entspringe. Wie sage ich das? Mit was ich meine Kultur auseinandergesetzt hatte. Was ist letztendlich Sinn und Steck dieses Verständnisses? Es gibt mir einfach das Wissen, dass es bestimmte Dinge und Strukturen und Muster in mir gibt, die kommen nicht von mir. Aber was bedeutet dieses Muster? Dieses Muster bedeutet, egal wie intelligent du bist. Wenn wir nicht aufpassen und nicht achtsam dafür sind, zu jedem Zeitpunkt wirklich zu sehen, jetzt fängt ein Muster an zu laufen in mir. Das ist keine bewusste Entscheidung mehr, die aktuell stattfindet. Das heißt, jemand sagt die ein Wort. Ein bestimmtes Wort löst in dir direkt etwas aus. Und dann, wenn du eben diese Energie, ob das Ärger ist, ob das Trauer ist, ob das Enttäuschung ist, ob das, ob dieser Defense Mechanism ist, also bedeutet, wenn du in den Widerstand gehst, woher kommt das Ganze? Das sind eben teilweise Dinge, die unterbewusst in uns ablaufen. Und bedeutet, unterbewusst gibt es Leer oder Lagen oder Schichten. Es gibt auch Schichten, die sind anerzogen. Es gibt Schichten, die kommen aus dem, was unsere Eltern oder die Gesellschaft uns antrainiert hat. Die wir im Kindesalter, in die Schule zu gehen, in Deutschland aufzuwachsen, was hängt da an Plakaten überall in den Städten an der Wand. Was läuft im Radio? Was wird an Informationen an uns herangetragen? Das Formt auf jeden Fall unseren Geist. Das heißt, diese Realisierung, dass es etwas an uns gibt, was unbewusst geformt wurde. Und dazu zählt beispielsweise auch diese Idee, was Erfolg und Glück heutzutage bedeuten soll, wie das Ganze aussehen soll. Das ist teilweise etwas, was eben in der Gesellschaft und in der Welt einfach propagiert wurde. Und diese Schichten Schritt für Schritt zu durchschauen und dann selbst wirklich abzugleichen. Funktioniert das eigentlich, was mir die Welt seit Anbeginn versucht, einzu indoktrinieren. Durch mehr und mehr Anhäufung endlich mein Glück zu finden. Und jemand kam halt der Zeitpunkt, wo entweder setzt wirklich die Erfahrung ein, dass also Menschen genau das alles erst mal erreicht haben und dann statt und dann feststellen, das ist es nicht. Das ist der harte Weg. Lernen durch Erfahrung. Aber es gibt eben auch diesen Weg. Lernen durch Erfahrung, okay? Aber auch lernen durch nachdenken und dann durch Weisheit. Oder durch Vertrauen auf Lehrer, auf Traditionen, in dem Vertrauen und in der Hoffnung. Das da was dran ist. Ja, weil egal welche Kultur das ist, egal welche Tradition das ist, irgendwo in dem Kern ist der etwas, was einfach fernab davon ist, dass es um materielle Anhäufung in dieser Welt gibt. Die egal welche Religion das ist. Und all das jetzt zusammengenommen, passt für mich einfach in dieses Bild das Beobachtungsfähigkeit und das Antrinieren von Achtsamkeit ist Nummer eins. Ohne diese Achtsamkeit erkennst du nicht in welcher Art Struktur und in welcher Art Gedanken konstrukt wir uns selbst verfangen. Und da gibt es einen sehr, sehr schönen Satz. Das Leben, das Leben selbst stellt die Fragen und du bist hier auf der Erde, um die Antworten zu geben. Es ist nicht andersrum. Es ist nicht so, dass wir die Fragen stellen und das Leben antwortet uns. Das was dir im Leben wieder fährt. Das ganze Leid, die ganzen Sachen, wo du sagst, warum ist das so? Warum muss ich mich jetzt damit auseinandersetzen? Warum kann es nicht einfach Friede, Freude, Eierkuchen sein? Nein, das ist das, was das Leben, so ist das Leben. Das Leben gibt dir einfach diese Dinge und du musst jetzt die Antwort darauf finden. Und gleichzeitig noch, ja, und das Tolle daran lässt auch, wie meistern ihr gesagt hat, diese Beobachtungsfähigkeit, wie bekommen wir diese? Oder uns zu verändern, wir reden oft von zu transformieren, dass wir diese Fähigkeiten erlangen. Da ist der Westen zum Beispiel, um diese Beobachtungsfähigkeit zu bekommen oder zu trainieren. Sehr gut in einer mehr intellektuellen oder analytischen Art und Weise. Das heißt, wir reden über Dinge, wir diskutieren, wir tauschen uns aus, wir lernen. Und das Besonder an den asiatischen Künsten oder aus dem Bereich, wo wir kommen, ist, wir benutzen viel unseren Körper. Das heißt, Tigung, Meditation, Taiti, Kungfu, einfach wir verändern unseren Körper, wir verändern unser sogenanntes Tee, manchmal sinken wir es, manchmal steigen wir es oder begleichen es aus. Und durch dieses Verändern, durch dieses Bewegung von dem Tee entsteht Ausgleich, es entsteht Balance, es entsteht ganz natürlich auf einer energetischen Art und Weise, kommen wir in diesen Urzustand. Raus aus diesen emotionalen Chaos, Raus auch aus dem Kopf, aus dem Denken und rein in das Spüren, rein in das Gewahr sein selbst. Und das ist so, würde ich sagen, auch an einer der größten Unterschiede, was wir lernen im Vergleich zu das, was der Westen oder die moderne Welt kennt. Und aber auch, ohne das auszuschließen, ich kann sagen, dass wir heutzutage, wir schließen Dinge mit ein, wir erkennen, da wir im Westen leben, auch die Methoden des Westens und verbinden diese miteinander. Das heißt, auf der einen Seite dieser körperliche, körperliche, direkte, energetische Weg, aber auch ein wenig dieser intellektuelle oder diesen Dinge zu verstehen mit dem Verstand oder Intellekt, so eine Mitte zu finden. Das heißt, es gibt Sinngemäß, die eben eine Intellekt-Kopf, ich denke über Dinge nach, dann gibt es das Gefühl, also ich fühle mich traurig euphorisch wie immer, und dann gibt es Energie. So, und Ziel ist eigentlich, und der Ursprung, der Ursprungszustand ist eigentlich rein, die Energie zu spüren, das G, wenn ich das korrekt verstehe, zu spüren und sich nicht von den Geräuschen der Emotionen stören zu lassen, sondern die Ausblendens, nicht nur nicht mehr ausblenden zu können, sondern sich so stark in diese Energie zu fokussieren, dass die Störgefühle dann nicht mal. Einfach nicht mehr da sind, korrekt? Nicht unbedingt nicht mehr da sind, aber du bist nicht gefangen, du bist nicht gefangen, du bist nicht diese Störgefühle, wenn wir zum Beispiel wütend sind oder aufgebracht, oder auch in der Freude, glauben wir, wir sind die Freude, ich bin sof, aber wir sind nicht die Freude, wir sind nicht die Wut, wir sind nicht die Trauer, sondern die Trauer, die Wut, die Freude, egal, welche Emotionen auch immer, spielen sich gerade nur ab. Da ist noch dieser, wie genannt, dieser Urzustand, und das spielt sich ab, wie auf einem weißen Papier du anfängst mit verschiedenen Farben zu malen. Du bist nicht diese Farben, diese Farben, malst du gerade, oder spielen sich gerade ab. Du bist einfach nur dieses weiße Blatt, und wenn du auf diesen, in diesen Zustand des weißen Blattes verweilen kannst, in diesen Zustand der Stille, innere Stille, aber äußerlich trotzdem in Bewegung bist, dann kannst du das beobachten, oder es nicht, du kannst das beobachten, sondern die Beobachtung läuft ganz natürlich ab. Und das wiederum führt dazu, dass du nicht gefangen bleibst, oder gefangen bist in diesen emotionalen Chaos. Emotionen, ja, bei Energie, ja, der Körper, die Energien, die Emotionen, wir reden oft von den drei Dungeons, den drei Zentren, das untere Dungeons, mehr auf den Körper bezogen, die Energien, dann das mittlere Dungeons, das Herzfeld oder die Gefühle spielen sich da, und das obere Dungeons. Das mehr der Bereich des Intellectes, des Analysiens, des Verstandes, alle drei Dungeons, alle drei Zentren sind Teil von dir. Eins ist nicht wichtiger als das andere. Alle drei zusammen ergeben das, was wir den Geist nennen. Oft missverstanden, weil wir aus dem Westen kommen, aus einer Welt, die geprägt ist durch dekat, philosophen, große Denker, aus einer Welt des Intellectes, glauben wir heutzutage oft missverstanden, dass der Geist oder der Meint, der Verstand ist, ein Teil unseres Gehirns ist, ein Organ ist. Aber das ist es nicht. Es ist dieser Teil des Denkens, aber es ist auch der Teil des Fühlen, es sind auch die Energien. Es ist einfach so, wie wir die Welt unser Leben und selbst alles wahrnehmen. Und das bezieht alles ein. Und noch zu, das ist nicht etwas, das Fest oder Fix ist. Es ist ein ständiger Bewegung. Es ist sich ständig am Verändern, deine Gefühle, wie du dich jetzt fühlst, wie du dich in einer Minute, wie du dich in einem Tag, ist ständig in Bewegung. Also bedeutet das der Geist, das, was wir sind, das, was wir denken, das, was wir fühlen, unsere Energien sind in ständiger Wandungen in Bewegung. Also gibt es nicht eine ultimative Lösung oder Antwort auf alles. Es ist in jedem Moment eine neue Antwort. Heute ist das richtig, morgen ist es falsch. Heute machst du Vanille-Eiskrim, aber morgen ist dann, wenn ein Lieblings-Eiskrim schokoladen. In einem Jahr ist es dann wieder Erdbeuer oder was auch immer. Wir sind ständig in der Wandlung. Und deshalb sollten wir uns auch trainieren, wandeln zu können. Und deshalb in unserem Kungfu-Training, Kaiji-Training sind wir in ständiger Bewegung von einer Position in die nächste Position. Diese Uhrzustand, dieses weiße Blatt, das ist ja quasi nicht steigerbar. Also das weiße Blatt geht nicht darum, noch ein bisschen weißer zu werden. Das ist dann wieder das Meer anhäufen, sondern es ist, wenn man den Zustand erreicht hat, hat man eine Zustand erreicht. Du kannst nicht auf 110% weiß sein. Und dieser Zustand ist seit ihr in diesem Zustand, oder ist das noch das Ziel, dahin zu streben oder seit Temporär in dem Zustand? Ja, dieser Zustand, wir sind alle immer mal wieder in diesem Zustand. Und zwar immer dann, wenn wir diese innere Stille, diese innere Ruhe gefunden haben, innere Stille bedeutet nicht still zu sein und einfach nicht zu sagen und nicht sich zu bewegen, sondern es ist eine innere Stille. Innen in dir ist es ruhig. Du kannst ganz schnell autofahren, du kannst an einem Computer was arbeiten, du kannst zackig kochen, du kannst alles machen, aber in dir ist so eine innere Stille, so eine Stabilität, so eine Ruhe. Und diesen Zustand, in dem zu verweilen, ist eine Kunst. Es ist wie ein Balanceakt. Wann war das erste Mal, dass wir diesen Zustand erreicht haben? Ich frage, wie du sie gestellt hast, ist echt eine schwierige Frage, ja, weil da sehr, sehr viele Dinge zusammenkommen. Immer wenn es etwas zu erreichen gibt, da ist bei mir, kommt dann, es ist nicht das erreichen, es ist schon vorhanden. Es ist schon vorhanden, aber es ist verdeckt. Wir sehen es nicht. Das ist der Grund, warum es in der buddhistischen Lehre ist, auch heiß oder ziel und zweck der buddhistischen Lehre ist, aufwachen. Der Grund, warum Buddha man auch den Erwachten oder den Erleuchteten nennt, aufwachen. Bedeutet, es ist alles schon vorhanden, der Grund, warum wir es aber nicht erkennen ist, weil wir verblendet sind. Diese Verblendung hat verschiedene Arden von, oder findet verschiedene Arden von Ausdruck. Diese Ausdruck ist zum Beispiel selbst die Suche bereits, allein das, okay, ich muss jetzt danach suchen. Wie komme ich jetzt in diesem Zustand? Bereits der Suchen ist der Grund, warum du es nicht findest in der Art und Weise, und einfach um da ein bisschen zu dem weißen Blatt zu kommen. Es geht nicht einmal darum, jetzt irgendwie einen Zustand zu entwickeln oder zu erreichen und dann darin zu verweilen. Worum es geht, ist einfach jetzt. Wir werden in die Welt geboren und stellen dann einfach fest, dass das Leben nicht immer so verläuft, wie wir uns das vorstellen. Manchmal bekommen wir Dinge, die machen uns glücklich und manchmal werden wir mit Dingen konfrontiert, das gefällt uns nicht und die verursachen Leid in uns. Und in diese Ardenweise des Denkens, dass es immer auf und ab, dass es immer ein auf und ab des Lebens gibt. Wenn wir aus diesem Zyklus, aus diesem Kreislauf nicht ausbrechen, zieht sich das von Anfang des Lebens bis Ende des Lebens durch. Wir gewinnen, wir verlieren, wir haben Erfolg, wir haben Missverfolg, wir werden geboren, wir sterben. Wir sind gesund, wir werden krank. Es gibt aber eine Art und Weise, ich nenne es erst mal einfach Perspektive, die gibt uns eine gewisse Distanz dazu. Diese Distanz ist, alles, was mir im Leben wieder fährt. Letztendlich ist das etwas, was ich nenne es jetzt mal, innerlich verspüre. Die Freude ist etwas, was du in dir spürst. Die Trauer ist etwas, was du in dir trägst. Der Ärger ist etwas, was in dir aufkommt. Dementsprechen ist die erste Frage überhaupt, ist es tatsächlich so, dass diese äußeren Dinge wirklich der Grund dafür sind, dass da innerlich bei dir etwas fluctuiert. Oder kann es einfach sein auch, dass es, dass all das, was ich in der Außenwelt repräsentiert. Einfach ein Ausdruck davon bist, ist, was du in Essenz mit dir trägst. Diese ganzen Fluktuationen, alles, was sich triggert, der ganze Ärger, der ganze Frust, die ganze Depression, alles, was da geblockt, geblockt ist, stagniert ist. Eine Perspektive ist eben, die sitzt in uns. Also ist die Lösung Nummer eins. Das, was wir in uns tragen, die Probleme, die wir in der Welt sehen, Nummer eins, erstmal in dir aufzulösen. Und einfach, um da auch zu zeigen, wie stark die Kraft der Gedanken ist durch unsere Gedanken erschaffen wir die Welt. Dieses Gespräch könnte komplett anders sein. Wenn in deinen Gedanken du bereits ein Bild von uns beiden gehabt hättest, egal in welcher Richtung, entweder uns dargestellt hättest als super erwachte oder auf der anderen Seite als skeptisch, das hätte das komplette Gespräch jetzt geändert. So bedeutet aber jetzt, was ist die Wahrheit? Was ist die Wahrheit, wie wir jetzt wirklich sind? Ist das das, wie du uns siehst? Oder kreieren wir momentan einfach zusammen, basierend auf der Offenheit von, ich habe kein Bild von dir, ich kenne dich nicht, ich war noch nie hier, ich weiß nicht welche Fragen du stellst, weiß es bleibt. Und jetzt sehe ich eben, wo die Reise hingeht. Komm ich aber hier rein und sagen, ich habe mir seine Podcast angeschaut, der stellt immer kritische Fragen, muss da aufpassen. Dann kommen wir hier also schon rein und das Blatt Papier hat schon eine Fährbung. Aber all diese Fährbungen ist halt etwas, was wir selbst kreieren. Wir kreieren unser eigenes, wir kreieren unser eigenes Leid und wir kreieren unser eigenes Glück. Und du kannst das auch immer daran erkennen, das heißt, das eine, was haben, meistrangige gesagt, das gibt diese innere Welt, innere Welt. Die Wahrheit ist aber, das Blatt ist ungeschrieben. Wir kreieren unser, ja, kreieren unser eigenes Leid und wir kreieren unser eigenes Glück. Und du kannst das auch immer daran erkennen, das heißt, das eine, was haben, meistrangige gesagt, das gibt diese innere Welt, innere Welt, was in dir geschieht, was in dir abläuft und eine äußere Welt, das was außen passiert. Und du kannst immer erkennen, jedes Mal, wenn außen in deinem Welt etwas nicht gut läuft und du dich jetzt irgendwie nicht gut fühlt. Dann bedeutet das, dass irgendwas hast du nicht richtig gemacht, nicht richtig im Sinne von klar richtig oder falsch gibt es nicht. Aber du hast irgendwo zu viel gemacht oder zu wenig gemacht, denn wenn du nicht zu viel gemacht hast und nicht zu wenig, sondern genau die Mitte gefunden hast, immer in Balance bist, dann würdest du dich innerlich gut fühlen, richtig gut fühlen, in Balance und äußerlich wäre dadurch auch immer alles in Balance, nicht zu viel, nicht zu wenig. Und die äußere Welt ist nur ein Spiegel, deiner inneren Welt. Und die inneren Welt ist nur ein Spiegel der äußeren Welt. Und dass beides Spiegel sind, was ist denn dann die Realität, wenn das innere, das Spiegel des äußeren ist und das äußere des Inneren, dann gibt es ja eigentlich keine Realität, weil wir gucken Spiegel gegen Spiegel und sehen nur Spiegel. Daher kommt dieser schöne Satz, der beobachter ist der beobachter. Und diese Idee zu trennen, als Konzept, ja, aber dieses innerere Welt äußere Welt ist, da ist eine Trennung und so sehe ich es mittlerweile einfach nicht mehr. Das ist einfach so, wie sagt das? Wir sind das Leben. Wir sind das Leben. Das Problem ist nur, dass wir anfangen uns eine Identität aufzubauen und denken etwas getrenntes zu sein vom Leben. Wir bauen uns unsere Rolle auf, wir haben unsere eigenen Ideen und wenn das Leben, dann nicht im Einklang ist mit unseren Ideen, dann haben wir Probleme. Aber wer hat gerade das Problem? Es ist das Konstrukt, was du denkst von dir zu haben. Wir wollen alle irgendwie entlang deswegen so eine Rolle aufbauen, eine Persönlichkeit aufbauen, eine Identität aufbauen. Aber genau das ist ja der Grund, warum wir leiden. Leiden tut immer die Persönlichkeit. Leiden tut immer deine Rolle. Leiden tut immer die Identität, die du versuchst, aufrecht zu halten. Würdest du aber einfach im Einklang mit dem Leben sein, Einklang mit dem Leben bedeutet? Leben und du sind eins. Du bist gänzlich im Fluss des Lebens, dann eröffnet sich einfach eine andere Perspektive. Und deswegen nennt man eben auch dieses Erwachen, das Auflösen von was. Auflösen von all den falschen Konstrukten, die wir uns selbst erschaffen. Der Versuch an etwas anzuhafften und das ist halt für uns in dieser Welt aktuell das Anhaften an eine Rolle. Die ist einfach nicht echt. Genau so wie als Bestes Beispiel, mich kennt man mittlerweile zwar als Schihengi, aber genau genommen ist es ja auch eine Rolle. Als eine Rolle, die irgendwann entlang des Lebens kreiert worden ist. Schihengi hat bestimmte Kleidungen an, hat eine bestimmte Art und Weise zu sprechen, vertritt bestimmte Ansichten, so könnte man sagen. Aber ist das wirklich ich? Wenn ich dich richtig verstehe, ist das vergleichbar mit einem Mensch, der im Meer schwimmt, in Wellen. Und jetzt kann ich versuchen, quasi gegen die Wellen zu schwimmen, dann über Spülen, mich runter und ich schnappe nach Luft und es ist richtig unangenehm. Und je mehr ich mich auflöse, je flüssiger ich werde, je mehr ich zum Wasser werde, das so mehr bin ich halt die Welle und wenn ich die Welle bin, ist alles gut, wenn ich aber das losgelöste bin und versuche nicht die Welle zu sein und an meiner quasi körperlichen Form festhalte, das so unangenehmer wird das für mich. Und das ist die Natur, das heißt, dass du versucht gegen die Welle zu schwimmen, dass du versucht, dass du ziehst und drückst, weil du Angst hast, du bist auf der Welle, die Wellen sind stark, du hast Angst, das beste was man tun kann, ist einfach zur Welle zu werden und mit dir zu schwimmen oder im Wasser zu sein. Aber was wir machen, das ist unsere Natur, wir kämpfen dagegen an, wir schwimmen dagegen, wir drücken und ziehen im Leben. Warum machen wir das? Weil das unsere menschliche Natur ist. Manchliche Natur bedeutet jetzt, wir haben schon in unserer DNA, von unseren Vorfahren, unser sogenanntes Karma, das wir schon mitbringen, da sind, da ist Fight und Flight, push and pull, drücken und ziehen, Angst, das alles schon vorprogramm ist. Deshalb wollen wir etwas erreichen, wir müssen etwas kämpfen, wir müssen etwas machen oder wir wollen etwas nicht machen, wir verstecken uns, egal wie, das ist unsere menschliche Natur. Jetzt geht es darum, das zu erkennen und in diesen natürlichen Zustand wieder zu kommen, zur Welle zu werden, nicht zu drücken, nicht zu ziehen. Aber nicht drücken und nicht ziehen, heißt auch nicht einfach nur ein Wasser zu legen, weil irgendwas müssen wir trotzdem machen. Natürlich sein. Der Gegenentwurf dazu aus dem Westen ist ja sinngemäß. Wir sind aufgrund unserer DNA, die du auch schon erwähnt hast, alle individuellen. Es gibt kein Menschen zweimal. Und der nennt es mal sauber, liegt genau darin, dass wir nicht alle gleich sind, sondern dadurch, dass wir alle tatsächlich individuell sind, das es kein zweimal gibt, heißt es auch, dass ich möglicherweise eine Gabe habe, die kein anderer Mensch hat. Und jeder Einzel Mensch hat das. Und in der vermutlich erwässlichen Philosophie, ich bin auch erwässlich geprägt, ist genau das häufig der Kern des Lebens, dieses Individuellicht zu verstehen, zu einfachen Größer zu machen, zu seiner Passion zu folgen, ein individuellse Werte konstrukt aufzubauen und dadurch glücklich zu werden. Und dann euer und das eher östliche ist zu sagen, pass auf, du bist eigentlich egal, weil du bist nur eine Rolle und du gaukelst dir das selbst vor. Aber es gibt ja nun mal und das ist ja klar, mich nur einmal und euch nur einmal. Wie geht das zusammen? Ich glaube, da gibt es ein kleines Missverständnis und nicht nur in dieser westlichen Kultur, auch in der modernen asiatischen Kultur, denn es ist nicht nur so oder so. Es gibt nicht nur das Individuum, das wir sind einzigartiges, es gibt nicht nur einmal, es gibt mich und hange ich vor allem nur einmal. Und trotz allem, aber das ist ein bisschen wie da fehlt was. Es ist gut, wenn du dich aufbaut, wenn du etwas kreiert, wenn du besser wirst, aber was ist deine Intention, nur für dich selbst? Also machst du das nur für dich selbst oder machst du das im Buddhismus sagen wir zum Wohle aller? Zum Wohle aller, du baust dich auf, du machst du Arbeites an dir, du willst besser werden, aber zum Wohle aller. Stell dir vor wie in einer Familie, in einer großen, in einer Großfamilie Vater, Mutter, Großvater, Tante, alle leben zusammen in einemhausen. Alle sind so unterschiedlich, haben unterschiedliche Fähigkeiten und unterschiedliche Aufgabenverteilungen. Jeder ist gut in seinem Bereich, so wie Hange, er ist so gut in seinem Bereich und ich bin gut in meinen Bereich. Wir machen was ganz unterschiedliches, aber wir sind wie Feuer und Wasser. Wir sind wie verschiedene Elemente, wir sind wie eine Familie, die zusammenarbeiten, um etwas zu kreieren oder etwas in eine Richtung zu bewegen, etwas zu erschaffen, das letztendlich nicht nur mehr alleine, nicht nur ihm alleine dient, sondern allen dient. Und dieses allem zum einen im kleinen Rahmen gesehen zum Beispiel kann eine Familie sein, in einer Firma wäre das vielleicht ein Produkt zu erschaffen. Bei uns ist es einfach die Welt zum einem besseren Ort zu machen. Trotz aller Philosophie zum Beispiel, da gibt es eine Wahrheit und die Wahrheit ist, das ist wir drei an diesem Tisch, die nächsten 50 Jahre nicht überleben. Das ist einfach echt. Und jeder Mensch, der in diese Welt geboren wird, solange noch Fleisch und Blut aus Fleisch und Blut geschöpft ist sozusagen, der hat eine bestimmte limitierte Lebenszeit. Und es ist nicht richtig zu sagen, dass Individuum zählt nicht. Das ist nicht das, was ich gesagt habe. Warum ist mir geht es folgendes? Weil diese Lebenszeit so begrenzt ist, macht es sehr, sehr viel Sinn, möglichst frühzeitig zu erkennen, wie willst du dieses Geschenk, das ihr gegeben wurde, wie willst du das am besten ausnutzen? Und das größte Hindernis für jeden Menschen, dem dieses Geschenk eben gegeben worden ist, ist Leiden. Würde man dieses Leiden aus der Menschheit wegnehmen, es gibt kein Leiden mehr. Dann sind die 100 Jahre Lebenszeit am optimalsten gelebt. So, der Sinn und Steck hinter diesem ganzen Gespräch, hinter Philosophie, Tradition und welche Konzepte wir da auch kreieren ist, was machst du mit diesen 100 Lebensjahren, die dir bisher gegeben worden sind? Okay, das ist die Basis. Und jetzt gibt es eben da zwei Perspektiven, wie man dieses Leben leben kann. Ich nenne die einfach mal. Das erste ist, dass Individuum kreiert eine Rolle und geht eben durch dieses Auf und Ab. Man um manchmal ist dieses Auf und Ab. Richtig, Actionreich. Manchmal ist dieses Auf und Ab ein komplettes Drama und manchmal ist dieses Auf und Ab eine komplette Horror Story. Und es macht einfach einen Unterschied, ob du dich selbst als Individuum, dann als Akteur innerhalb dieses Drama siehst oder ob du irgendwann diesen Absprung schastst und dir sagst, das Leben hat manchmal Phasen. Es ist dramatisch und es ist Actionreich und es ist traurig und es ist Herz zerbrechend. Das heißt, diese Möglichkeit rauszusumen und dein eigenes Leben zu sehen, dass das genau das Leben ist. Ich sehe selbst, dass ich manchmal einen Action-Movie gerade drehe. Manchmal sehe ich, das ist jetzt Drama jetzt und das ist jetzt Horror. Aber irgendwo, wenn es halt zu stark wird, habe ich trotzdem die Möglichkeit, rauszugehen und mich wieder daran zu erinnern, es ist nur ein Film, der da abläuft. Das ist ähnlich wie wenn wir ins Kino gehen und gucken uns dann mischen im Possebel an. Manchmal steigern wir uns da auch rein und fühlen diese Action und die Spannung von dem Film. Aber irgendwas gibt uns auch diese Ruhe und Gelassenheit, weil wir wissen, das ist ein Film. Und genau das ist einfach etwas, egal ob das echt ist oder ob man sich das jetzt einredet. Aber in dem Moment, wo man diese Fähigkeit hat, aus dem eigenen Filmen zurückzugehen und einfach zu sehen, das ist einfach ein Film, der abläuft. Dann ist da auf einmal eine Instanz vorhanden, die einfach in Ruhe sitzen kann und sich das Ganze einfach anguckt, auch wenn es eine Horror Story ist. Aber du weißt einfach, egal was ich da abspielt gerade, das wird nicht bleiben und das ist auch nur eine kurze Phase und das wird enden. Das ist eine Konsequenz aus dieser Fähigkeit rauszugehen. Bist du aber in diesen ganzen als Akteur selbst gefangen, weil du dich zu stark mit dieser Rolle identifiziert. Dann fühlt sich das an als würde der Film niemand senden und dann entsteht sehr sehr viel Leid. Und das ist so ein bisschen diese Art und Weise, wie kann diese ganze Philosophie, diese Ansichten, wie kann das helfen? Jetzt un- und es geht nicht mal darum, jetzt zu sagen, das ist die Wahrheit unserer Existenz. Es geht einfach nur darum, wir haben die Fähigkeit, diese Disidentifikation zu vollführen. Du kannst das selbst tun. Du kannst sich dafür entscheiden, dich für etwas voll zu kommitten oder eine gewisse Distanz zu etwas aufzubauen, das liegt gänzlich in uns rachend. Und das ist letztendlich, worum es praktischer und funktionalerweise darum geht, wenn wir diese Lehren auch zum Beispiel studieren oder lernen. Was von dem ganzen ist letztendlich dafür hilfreich, dass ich meine 100 Jahre möglichst leidfrei leben kann und möglichst mehr das Ganze als Geschenk sehen kann und mich gänzlich einfach diese ganze Reise, diese ganzen Filme und Episoden einfach nur genießen kann und dann irgendwann zu der Erkenntnis kommen. Das ist der Grund, warum der Buddha eventuell eines Tages gesagt hat, das ist alles eine Illusion und erst dann, wenn du aufwachst, siehst du eben, das Leben, das ist einfach Leben, das ist der Grund, warum wir es Leben nennen. Wenn ich dich richtig verstehe, sagst du, dass alle Gründe für Philosophie, Religion sind leid. Das Leben, wenn ich geboren werde, wenn ein sicher ist, dass ich irgendwie leiden werde. Ich werde nicht leidfrei aus dem Leben gehen und keiner auf der Welt. Das gibt es quasi mit der Geburt umsonst dazu. Glück ist nicht sicher, leid ist sicher. Und jetzt die Frage, was machen wir damit? Irgendwie müssen wir damit umgehen. Und dann gibt es verschiedene spirituelle religiöse Diskussionen, Disziplin, um mit dem Leid fertig zu werden. Würdest du kein Leid geben, müssten wir es eigentlich machen, dann werden wir quasi in eine Art Himmel und könnten den ganzen Tag im Himmel sein und müssten uns nicht diese schwierigen Fragen alle stellen. Jetzt ist der Begriff des Leids ein komplexer. Er hat davon gesprochen, über Schmerz, der scheinbar irgendwie hilft. Leid ist aber noch mal was anderes. Wir müssen wir gleich darauf eingehen. Ich muss ein Gespräch denken, wo jemand hier war, der gesagt hat, mir ging es ganz schlecht. Dann bin ich in eine Kloster, ich bin mir sicher tibetisch budistisches irgendwo in Asien. Und da hat der Mönch gesagt, du musst das Leid zulassen. Und das war für den der absolute Aufwachmoment, der hat das Leid zugelassen, obwohl es ihm schlecht ging und seitdem geht es ihm gut. Und wenn ich dich aber richtig verstehe in deiner Erzählung mit dem Kino, ich bin im Kino gucken, diesen Leid vollen Film. Und in dem Moment, wo ich mir klar wird, Essen und Film, ist das Leid eigentlich nicht vorbei, aber es ist Leid auf der Leinwand. Es ist nicht ganz real, obwohl es schon real ist. Beide Ansätze sind ein und derselbe. Der Grund, warum zumindest aus meiner Disziplin in der Artenweise, in den Anfängen, bevor schon nicht so viele Podcast gemacht hatte, war ich sehr involviert in der Kampfkunst. Und ich hatte mir auch irgendwann immer überlegt, was hat eigentlich diese Kampfkunst mit dieser Philosophie oder diesem Kern zu tun, der ja deswegen Tempel, deswegen haben wir diesen Griff Tempel darin. Und die Idee für mich war, okay, Kung Fu, das was wir praktizieren, wird manchmal auch bezeichnet als durch das Tal der Schmerzen gehen. Das heißt, körperliche Schmerzen, körperlicher Discomfort ist ein elementare Bestandteil entlang dieser körperlichen Praxis. Was du also lernst ist, auf körperlicher Ebene das wahrzunehmen, das zu akzeptieren und dann etwas in dir zu kultivieren, trotz dieses Schmerzes weiterzumachen. Und das ist auch der einzige Grund, warum sich dann Fähigkeiten entwickeln können, die Menschen heutzutage eventuell als übermenschlich bezeichnen. Es ist nicht übermenschlich. Es ist einfach nur eine Fähigkeit, die daraus entstanden ist, dass wir uns von etwas nicht haben blockieren lassen, nicht von Angst, nicht von Schmerz. Und so ähnlich ist das jetzt übertragen auf die emotionale Welt, in dem Moment, wo wir Leid eben erfahren sind zwei Dinge eben nicht richtig. Das Leid versuchen zu betäuben oder vor diesem Leid wegzurenen. Deswegen nennt man manchmal den Weg auch, das Leid zu überwinden. So und wie überwindest du etwas? Wie überwindest du die Mauer? Du musst durch die Mauer durch oder über sie hinwegsteigen, aber wenn die Mauer dort ist und du renst vorher weg, wird die immer noch da sein und du bist immer noch am selben Ort. Und deswegen diese Einsicht des Mönches in dem Sinne, das Leid zu akzeptieren als Bestandteil, als Realität von dem, was das Leben momentan dir wirklich gibt. Ist tatsächlich der richtige Weg und auch den Weg, den ich aus eigener Erfahrung genauso wiedergeben würde? Das Leid, als das zu akzeptieren, was es ist und in dir, in dir zu versuchen, immer noch deine Ruhe zu bewahren, deine Klarheit zu bewahren und trotzdem dieses Leid zu akzeptieren und weiterzugehen. Dann ist es überwunden. Das heißt, zumindest im Kino-Bild zu bleiben. Ich sehe den Leid vollen Film und jetzt habe ich die Möglichkeit, die Augen zu machen und sagen jetzt sehe ich das Leid nicht mehr, aber das ist der falsche Weg. Sondern bewusst darzusitzen und wenn es beispielsweise ein trauriger Film ist, die trauer intensiv zu erleben in dem Bewusstsein, das ist nun ein Filmis. Weil wir in dem Menschenkörper momentan so verfangen sind. Ist es nicht gut, die Emotionen, die uns entstehen, diese verdeckt zu halten? Es ist keine gute Idee, Emotionen zu unterdrücken. Weil Leid ist einfach nur ein Ausdruck davon, dass da etwas in uns ist, was gesehen werden will. Und in dem Moment, wo du den Demon siehst, verschwindet er. In dem Moment, wo du der Angst ins Auge schaust, fängt an, die Angst langsam zu verschwinden. In dem Moment, wo du immer da sitzt und nicht unter das Bett schauen willst, weil da könnte ja was sein. Es fängt an, dann zu verschwinden, wenn du den Mut hast, dahin zu gucken. Ja, und einfach ihr um in dem Bild des Erwachens oder des Erleuchtens zu bleiben. Erleuchten bedeutet, warum sind wir nicht alle erleuchtet? Wann sprechen wir also von Erleuchtung, wenn das Licht überall alles durch strungen hat? Was es in unserer Wahrnehmung so gibt? Und das bedeutet, ganz bewusst die Schattenseiten, die dunklen Seiten, die Seiten, wo wir bewusst nicht hinschauen wollen. Genau dort hinzuschauen. Wenn du sagst, Emotionen unterdrücken, ist schlecht. Aber irgendwie muss die aufgelöst werden, sonst ist sie nicht da. Jetzt seid die auch menschliche Wesen. Und wenn du jetzt bei euch im Tempel seid, seid ihr auch mal vermutlich sauer aufeinander oder wütend. Da passiert dobe Dinge, keine Ahnung. Der Handwerker kommt nicht, oder so, das ist der, keine Ahnung. Aber ihr seid ja Teil des Lebens und habt in euren menschlichen Körpern die gleiche Emotionen, wie jeder Typ da draußen auf der Straße. Jetzt ist es aber bei euch vermutlich, wenn nicht so gut angesehen, wenn man Leute anschreit. Also wenn jetzt, es kommt beispielsweise, der Handwerker kommt vier Stunden zu spät. Der hat 15 mal gesagt, dass er pünktlich ist, als Beispiel. Ich weiß nicht, ob ihr mit Handwerker direkt zu tun habt. Und in euch ist die Emotion, ich will den anschreien. Dann ist aber, und es ist gleich, ich will den anschreien. Ich sollte meine Emotionen durchleben, aber gleichzeitig, das sieht richtig scheiße aus, wenn ich jetzt hier rum schrei. Das heißt, das könnte möglicherweise dazu führen, dass ihr die Emotion eher unterdrückt. Und mit der, man sollte sagen, mit der Faust in der Tasche quasi durch die Gegend geht. Weil das nicht so gerne gesehen wird. Und auch, ja, nicht so, nicht so cool aussieht einfach. Wenn sich die manche gegenseitig anschreien und mit irgendwelchen Sachen beschweißen. Und sagt, du hast angefangen, du hast angefangen, du hast angefangen. Wie geht dir dann damit um, dass in euch Emotionen sein müssen, die ihr aber gar nicht so richtig auslassen dürft oder es sehr schlecht aussehen würde? Ja, also um nochmal zurückzukomme ich denke, es ist sehr wichtig, diesen inneren Zustand zu finden. Diesen inneren Zustand von Frieden, diesen inneren Zustand von Stille, dieser inneren Zustand von Klarheit. Das heißt, jedes Mal, wenn solche Situationen kommen. Dass wir uns nicht verfangen, nochmals, wie vorher schon gesagt, nicht verfangen in diesen Emotionen, in diesen Schichten, die eigentlich oben drauf sind. Das heißt, jetzt passiert irgendwas. Du bist im Verkehr oder die Schreit jemand an, jemand ist unpünktlich. Das Gefühl, die Emotionen, die jetzt kommt, die Energie, das Tee, steigt jetzt. Aber du musst in der Lage sein, das zu erkennen und das Absinken zu lassen. Wenn du es nicht dazu in der Lage bist, steigt es mehr und mehr und du wirst verblendet. Wenn du aber in der Lage bist, das Absinken zu lassen, also wieder ruhig zu werden, er kennst du eigentlich aus der Klarheit heraus, dass es überhaupt gar kein Grund gibt, jetzt sich aufzuregen. Dass es ein Grund gibt, dass der Mann jetzt pünkt unpünktlich war. Dass es ein Grund gibt, weshalb die Person in vor dir sich aufregt, weil sie eine Vergangenheit hat, weil warum auch immer? Du erkennst jetzt die Entanführungsschrichen die Wahrheit, nicht unbedingt ganz praktisch gesehen, dass du weißt, weshalb die Person unpünkt, aber dass es nicht persönlich gemeint ist. Selbst wenn jemand persönlich nicht angreift, erkennst du dann in dem Moment, weil du diese innere Ruhe hast, sie macht das nicht weiße dich hast, sondern aus der Angst heraus, aus der Vergangenheit, aus verschiedenen Gründen. Und das zu erkennen in dem Moment kann man nur, dass zu erkennen auch im Leben, wo es tatsächlich geht. Kann man nur, wenn man diese innere Stille hat. Wir sind immer wieder in dieser innere Stille, aber wir verfangen uns dann auch wiederum. Das heißt, wir verbauen zu viele weitere Schichten auf und die führen dann, wie gesagt, wiederum zur Verblendung. Deshalb ist es immer wieder, es ist wichtig, immer wieder zurückzukommen zu, bei uns, bei uns zur Praxis. Praxis bedeutet, wieder zurück zu unserem Körper, wieder zurück zu unserem tiefen Inneren, um nicht diesen Kern, diesen Urzustand, diese Mitte zu verlieren. Die äußere Welt, alles was draußen geht immer noch, versucht uns rauszuziehen. Versucht uns wieder in diesen Strudel zu bekommen, weil das ist einfach das Spiel des Lebens. Das Spiel des Lebens ist, es versucht, dich etwas rauszuziehen, wieder etwas Neues zu machen, wieder einer neuen Beziehung herzuren, wieder ein neues Projekt zu starten, wieder vielleicht noch mehr Podcasten. Aber dein tiefes Innerestein, nenne es heute, herz oder wie auch immer, deine Buda Natur, will eigentlich was ganz ande aus. Wir einfach nur friedlich leben. Und für diese praktischen, alltäglichen Fälle zum Beispiel, das ist der Grund, wo jetzt das conceptualisierte, die conceptualisierten Lehren zum Beispiel sehr, sehr hilfreich sind. Zum Beispiel, ganz klar, wie bekämpft man Ärger oder was ist das Gegenmittel für Ärger? Ich bin jetzt nicht sicher, ob das jetzt die deutsche richtige Besetzung ist, aber Keindnis. Ja, und vielleicht als Güte. Dich in Güte zu praktizieren. Jemand, der keine Güte besitzt, würde in so einer Situation vielleicht sehr, sehr verärgert sein. Weißt du aber, was Güte ist und bist du Güte? Fühlt sich das anders an in der Situation. Das heißt, für sehr, sehr viele Emotionen, die in uns aufsteigen, gibt es entsprechende, alternativ praktiken, die das Gegenmittel dazu darstellen. Und eines der. ja. Ich verstehe, dass in das Güte, wenn ich in einem Grundfrieden bin, innerlich und voll Güte, dann habe ich eine niedrigere oder eine längere Zundschneu, wenn man auf Deutsch sagen, der kann der Handwerke auch das Fährt mal absagen. Und der kann nämlich auch anhuben oder zu parken, was auch immer. Es ist aber die Frage, wenn wir die Eskalationsleiter hochgehen und sagen, okay, irgendwo gibt es derartig, nennen wir es mal Triggandes Verhalten. Und das ist dann möglicherweise bei Gewaltanwendung gegen euch, bei Gewaltanwendung gegen Menschen, die ihr Liebtrespektive, die euch nah stehen, wie beispielsweise Eltern. Also, dann ist das mit der Güte vermutlich irgendwann vorbei, wenn jetzt jemand eurer Elternkit näppt und folgt hat. Und sagt, mehr Güte von euch bitte. So, wir haben die jetzt und jetzt gucken, wir teilen wie die kleine Teile. Das hat doch ein Ende und der Güte und dann müsste doch irgendwann kommen. Ich nehme den auseinander den Typen. Das ist, denke ich, ein Missverständnis, von dem, was wir unter Güte oder Keindnis verstehen. Vielleicht anders ausgedrucknis, wie dein Herz ist immer geöffnet. Dein Herz du bist immer offen. Aber das bedeutet nicht unbedingt, dass du immer nur, dass du immer nur da sitzt, lächeltst und alles zulässt. Sondern es bedeutet, dein Herz ist offen, alle deine Aktion, was du machst oder was du nicht machst. Dient immer zum Wohle, alle zum Wohle der Familie, dir, der Person und so weiter. Das heißt, ich kann auch meinem Sohn, meiner Tochter, meinen Kindern, meinen Bruder, meine Schwester. Ich kann dir noch mal sagen. Räumen dein Zimmer auf. Aber ich sage da, oder lauf schneller, rennen, träten, kicken, schlagen, schneller. Aber ich sage das nicht aus dem Hass heraus. Manchmal diskutieren wir mit unserem Partner, mit unserem Freunden und wir streiten uns manchmal sogar. Aber weil wir eine Lösung finden wollen, wir machen das aus der Liebe heraus, aus dem Keindnis, aus diesem offenen Herzen. Wir machen das nicht aus dem Hass heraus, weil wir den anderen fertig machen wollen. Und genauso manchmal lassen wir Menschen, gehen wir Menschen Distanz. Das heißt, manchmal gehen wir nach vorne, Yang, manchmal gehen wir Distanz, Yin. Yin und Yang, das Leben spielt sich immer zwischen Yin und Yang ab. Und egal, ob es Yin oder Yang ist, egal, ob wir Distanz gehen, nach hinten, ein Schritt nach hinten machen, oder jetzt nach vorne gehen, manchmal in die Diskussion, manchmal vielleicht auch in eine Konfrontation. Der Kern ist immer, dass wir das aus diesem Keindnis, aus dieser Kompeten, aus diesen Herzer, aus dieser Güter herausmachen. Güter oder dieses offene Herz bedeutet nicht, nichts tun und nur alles zulasten. Das ist ein Missverständnis. Es kommt auch an, was fühltst du innen? Egal, ob du dich nach vorne, nach hinten, nach links oder rechts bewegst. Egal, was du tust. Warum tust du das? Was ist dein Gefühl dabei? In welche Richtung soll sich das bewegen? Ja, was ist mein Gefühl dabei? Aber nehmen wir jetzt mal irgendein grausames Verbrechen. Nein, es ist mein Gefühl dabei, ja wahrscheinlich Wut, Vergeltung, ein Drang nach Gerechtigkeit. Und insbesondere, wenn ich wirklich auf das Böse treffe, ich verstehe, dass die alle bestimmt eine schwierige Kindheit. Es gibt Gründe, warum die sind. Es gibt aber auch, zumindest aus meiner Sicht, vielleicht sieht es anders, es gibt das Böse. Und es gibt tatsächlich richtig böse Menschen, die auch in möglicherweise diesem Leben nicht mehr gut werden können. Weil die einfach so, bei das Gehirn von denen so ist, die kann man nicht bekehren. Und denen mit einer Grundgüte zu begegnen, verstehe ich. Und dann kommt aber, ihr würde trotzdem handeln, aber aus einer Güte. Und nicht aus einer Wut, obwohl das Resultat das gleiche wäre. Kinderhandlung, immer außen. Würdest du aus dem Wut handeln, jemanden weg, wie wir noch jemanden wegspannen? Hange ich, würde auch jemanden, wie wir noch jemanden ins Gesicht schlagen, wenn das notwendig ist. Die man vielleicht sogar, wenn es notwendig ist, in einer Notsituation. Töten. Richtig, genau, töten. Nur aus welchem Kunden machst du das aus dem Hass heraus? Weil du ihn fertig machen willst, einfach nur aus deinem E-Kohr heraus, für dich. Oder gerade, weil du erkenntst, du musst jetzt irgendwie jemanden beschützen, deine Familie beschützen. Und weil du siehst, dass das jetzt dieser Weg der Richtige ist. Nicht, weil du denkst oder fühlst, ich will das, sondern du erkenntst in dem Moment, das ist das Richtige, was es zu tun geht, in welchem Weg zu sperren, ihn zu töten. Egal, was auch immer. Und das kann man nicht sagen, es muss immer so sein. Es ist immer anders. Nur der Moment selbst kann dir sagen, was die richtige Antwort ist. Na, da sind halt wirklich jetzt extrem Fälle. Na, da sind auf jeden Fall extrem Fälle. Aber es ist auch wirklich wichtig zu erwähnen, weil wir eben genau bei diesen Begriff "Güte" sind. Ja, "Güte" heißt aber auch nicht, dass du dir alles gefallen lässt. Aber die Hauptintension, die in dir drin. Was ist der Hauptantrieb für deine Taten? Und da ist es definitiv, definitiv falsch, Hass zum Beispiel, genau mit Hass zu bekämpfen. Das ist ganz sicher der falsche Weg. Jetzt wird's fangen, ja gut, aber alternativ, was ist, was ist die Praxis? Hass mit Güte oder Hass mit Verständnis, aber es heißt nicht, dass du da nicht in Aktion tritzst. Das Problem ist, wenn Hass mit Hass bekämpft wird. Wenn du schreißt und ich schrei lauter, dann warten wir einfach auf den Nixen, der noch lauter schreit als du nicht. Das kann ich die Lösung sein. Und um diesen Zyklus zu durchbrechen, es ist eben genau bei diesen Extremfällen nicht einfach. Weil wir selbst noch nie in so einer, also wenn jetzt ein Telefon anruf kommt, einfach auf deine Elternmohnen gekippt, napp. Und die werden jetzt demnächst zur Stücke. Ja, dann sage ich dir Bescheid, wie ich reagieren würde. Das sind Extremfälle. Aber eins ist sicher, da werden auf jeden Fall Mechanismen frei, die erstmal in Richtung Vergeltung und Hass und Ärger streben. Weil es so ein Extremfall ist, kommen auch extreme Mechanismen über Lebensmechanismen in uns raus. Und jetzt dann in so einer Situation, die Antwort zu finden. Meine Meinung nach ist es immer noch die selbe Antwort, wie vorher auch. Das heißt, das Ziel, was kein Ziel ist, im Leben ist der Grundzustand, den Grundzustand das weiße Blatze erreichen und die Schichten abzupellen. Um auch nicht möglichst häufig und möglichst lange und am besten quasi in den Zustand zu verweilen, sondern sich einfach nicht ablenken zu lassen, von dem was wahr ist. Das hab ich jetzt von euch mitgenommen. Trotzdem gibt es ein weltliches Leben und gibt es Probleme und Menschen, die am möglicherweise nicht so gut gesonnen sind und den und dem zu begegnen mit Güte und einem offenen Herzen, ist besser als mit den vorgelagerten Emotionen Hassvergeltung gewuht. Wenn ich, oder ich spreche immer von der Praxis, die Praxis beherrsche, dann muss ich die Wut nicht rauslassen, im Sinne von nicht schreihankter Langhau, irgendwo gegen oder keinerung, zerbrechen Stück Holz um meine Wut zu kanalisieren, sondern es gibt einen Möglichkeit über die Praxis, die nicht professionell zu unterdrücken, sodass sie sehr, sehr lange nicht rauskommt, sondern dass sie wirklich weg ist. Sie ist nicht unterdrücken und sie ist auch nicht einfach so zack weg, sondern sie transformiert sich. Das ist wie etwas verändert sich jetzt in etwas anderes, weil es ist einfach nur wie Energie. Diese Energie wie Elektrizität oder sonst was, die kann umgewandelt werden, sie kann so umgewandelt werden, dass sie nützlich für dich ist oder wenn du nicht darauf achtest, einfach ein Feuer entfacht, dass das ganze Haus zerstört und so kann noch deine Gefühle, einfach nur eine Form von Energie von Feuer, wenn es nicht richtig umgewandelt wird, dich zerstören, dich verrückt machen. Oder du wandest es um und es gibt dir noch mehr im Leben. Es geht um Umwand, es geht um Veränderung, es geht immer um diese Veränderung und diese sogenannten Wandlungen und zu wissen, wann zu wandeln ist und wie umzuwandeln ist, ist eine Kunst. Das heißt, ihr seid in dieser Kunst zu wandeln und umzuwandeln eigentlich die Meister, weil ihr eure ganzes Leben darauf Kommittet habt, das zu perfektionieren. Das heißt, wenn ich mir euren Tagesablauf angucken würde, wäre das der schnellste Weg in die Erfüllung. Ich müsste quasi einfach nur das machen, was ihr macht. Weil jeder, wie wir vorher schon gesagt hatten, ist individuell. Jeder kommt schon mit einem bestimmten Energie, mit einem bestimmten Karma, mit bestimmten DNA, vorlieben, was man mag, was man nicht mag. Das heißt, der eine mag vielleicht mehr Kung Fu, ein anderer vielleicht mehr Tai Chi, das heißt, der eine vielleicht mehr rennen, der andere, ja gerne. Und eine andere vielleicht mehr sitzende Meditation, eine andere mehr in Richtung Jo, jeder ist so unterschiedlich und deshalb gibt es auch unterschiedliche Wege, Methoden, die dann wiederum zu uns passen. Wichtig aus meiner Sicht, denke ich, ist, dass wir überhaupt etwas haben, dass wir überhaupt erst mal das Interesse haben, uns weiterentwickeln zu wollen oder die Richtungen beginn zu wollen. Unsere Natürlichkeit, unsere Mitte wiederzufinden, unseren Geist weiter zu aufzulösen, zu entdecken, das ist glaube ich so, dass alle erste. Das heißt, für alle diejenigen, die noch gar nichts haben, dass sie erstmal überhaupt sich fragen, ja, also etwas finden für sich selbst. Und dann schauen, was zu ihnen passt, was meister Hangeet zum Beispiel, zum was ich übers, ist ganz unterschiedlich. Es kommt von der gleichen Schule aus der gleichen Tradition, aber es ist anders. Trotz allem gehen wir in die gleiche Richtung. Wir suchen oder wir bewegen uns in die gleiche Richtung. Das ist denke ich, ja das ist wichtig. Ihr habt jetzt wiederholt gesagt, dass das, was ihr macht, beides ganz anders ist. Also ihr seid quasi einen unterschiedlichen Tag. Wie unterscheidet ihr euch in euren Tagen und Tätigkeiten? Ich glaube es wäre wirklich gar nicht gut, wenn Leute irgendwie danach streben würden, so zu werden wie er oder wie es ist. Das ist keine gute Idee. Das einzige, was wir seit jeher oder zumindest aus meiner Sicht versuchen, an die Menschen zu tragen. Und daher danke, wenn Leute uns als Meister oder Lehrer bezeichnen, aber seit jeher versuchen wir in selbe Maße auch wirklich zu sagen, was auf ich bin, ich dein Meister. Und er ist auch nicht dein Meister. Der Meister, der sitzt da schon. Und das einzige, was ich dir sage ist, lebt dein Leben, wie du willst, macht die Tätigkeiten, wie du willst, verdienen dein Geld, wie du willst. Aber in dem Moment, wo du deinen eigenen Meister in dir daraus bringst, ändert sich dein Leben, persönlich, für dich, deine eigenen Meisterschaft, deines Lebens. Das ist die Message. Du musst nicht die Praktiken praktizieren, die wir machen. Du musst nicht so kleiden wie wir, musst nicht so reden wie wir. Aber etwas hat eben entlang dieser Meisterschaft. Aber trotzdem etwas ist da gleich. Egal wie unterschiedlich unser Tagesablauf ist, egal wie unterschiedlich unsere Praxis ist, eins hat's gemeinsam. Seine Fähigkeiten, in dem was er tut, basiert darauf, weil er extremst Achtsam sein kann. Weil er die Fähigkeit besitzt, sich selbst seine Energien, seinen Körper, sein Skelett, seine Struktur, sein, weil er eine andere Perspektive auf sich selbst entwickelt hat. Und diese Art und Weise der Achtsamkeit, das ist der entsprechende Punkt, der für jeden Menschen hilfreich wäre, wenn einfach mehr Beobachtungsfähigkeit entwickeln werden würde, mehr Achtsamkeit. Weil genau mit dieser Achtsamkeit bedeutet, weniger oder weniger zerstreut zu sein, in dem was wir als Außen bezeichnen. Achtsam dafür zu werden, was eigentlich sich auch innerlich befindet, öffnet schon mal die Möglichkeit, dass du in zwei Bereichen jetzt anfangen kannst, etwas zu adjustieren. Und das ist meiner Meinung nach der Weg, der für sehr viele Menschen hilfreich wäre. Und wenn jemand im Thai-Chichon fähig werden will, gut werden will, oder im Kungfu gut werden will, oder egal in was gut werden will, kommt man um die Achtsamkeit nicht drum herum. Und das Besondere an dieser Achtsamkeit ist irgendwann, dass man es teilweise erfährt, spüren kann. Du weißt, du siehst, wenn du mit einem Menschen sprichst oder wenn jemand etwas tut. Du siehst einfach, ist er jetzt, ist er das, was er macht oder nicht? Ist er das, was er macht? Oder ist er von, oder ist er eine Person, die macht etwas? Das verstehe ich nicht. Ist er das, was er macht oder ist seine Person, die macht etwas? Es gibt sehr, sehr gute Rennfahrreie, sowohl bei der Formel 1 als auch bei der MotoGP oder bei der Superbike. Ich glaube, warum die so gut sind, ist weil in ihrer Wahrnehmung, wenn sie da auf dem Motorrad sitzen oder wenn sie da im Rennautositzen, da gibt es keine Drennung mehr, zwischen ich als Fahrer und das das Fahrzeug. Ich als Künstler und das ist das Kunstwerk. Ich als Musiker und mein Instrument. Instrument und Musiker sind zu eins geworden. Fahrzeug und Fahrer sind zu eins geworden. Tai Chi praktizierender und die Tai Chi Form sind zu eins geworden. Kung Fu praktizierender und das Kung Fu, was er praktiziert, sind zu eins geworden. Und dann, wenn diese Einheit entsteht, wenn diese Einheit entsteht, entstehen sehr besondere Möglichkeiten. Und das ist das, was ich damit gemeint habe, ist er das, was er tut oder tut der Mensch etwas. Dann ist er immer noch eine Trennung da. So ein bisschen wie es erinnert mich gerade an Essen. Das spürt man vor allem, dass spürt man vor allem in Asien oder auch in anderen Ländern. Das kommt drauf an. Vergleich zu Deutschland ist viele, sie kochen, um etwas zu produzieren. Und dann hat dieses Essen, es hat keine, das Produkt das dann letztendlich entsteht. Ja, es ist okay, aber da ist keine Seele drin. Du kennst das auch. Das ist, weil der Koch ist nicht, es ist, er kocht, aber er ist nicht wirklich Koch. Er kocht gerade nur, aber er ist nicht wirklich Koch. Oder wie das, wie vorher, auf dem Wasser mit den Wellen. Du bist auf der Wasser, die Wellen, jetzt wirst du zum Wasser oder du bist Mensch eine Körper, der versucht auf dem Wasser zu schwimmen. Das fühlt sich an einfach anders an. Und das denke ich, etwas, du wirst zu eins mit dem, was dich umgibt, mit dem, was du übst, mit dem, was du arbeitest, mit den Menschen, die dich umgeben, vielleicht dein Partner auch. Du bist mit jemanden zusammen oder ihr seid zusammen. Das fühlt sich anders an. Und noch mal ganz kurz zurückzukommen auf diesen inneren Meister, das heißt, wir sind nicht, wir hoffen, ja, ihr werdet nicht zu dem, was wir sind, sondern es geht darum, dass wir helfen diesen inneren Meister zu finden. Da wir unseren inneren Meister gefunden haben, sind wir jetzt in der Position auf einer Stufe, wo wir jemanden helfen, der seinen inneren Meister noch nicht gefunden hat, diesen zu finden. Das heißt, wir sind alle irgendwo, die Menschen sind auf der Suche nach etwas. Sie wissen gar nicht, wo, wo, nach sie suchen, da eine vielleicht nach Erfolg, äußerlich, nach Geld, da andere sucht, nach Beziehungen, da andere sucht, nach egal was auch immer. Aber was ist das? Aber was ist, wenn das, was wir suchen, nicht vor uns liegt, sondern das, was wir suchen, schon in uns ist. Und damit wir das nicht vergessen, damit wir uns nicht verlieren, damit wir das erkennen können und immer wieder daran erinnert werden, braucht es, so genannte Meister. Und das ist das, was wir machen. Wir zeigen nur auf, wir erinnern nur wieder und helfen dabei, wie jemand, der einen anleitet, aber nicht sagt, was er tun soll, sondern nur aufzeigt. Denn im Leben ist es so, es gibt so viel, es ist wie, du fährst mit dem Auto und du fährst durch Köln. Und du willst aber jetzt eigentlich nach, sagen wir nach Berlin. Wenn du aber keine Map hast, keine Kata hast oder kein Navigationssystem, dann kannst du dich verieren. Du kannst vielleicht in eine Straße reinfahren, wo eigentlich einwandstrasse ist, du solltest dann nicht rein, aber du aus versehen, weil du einfach nicht weißt, wo lang es geht. Du hast das Auto, du hast deinen Körper, dein Verstand, dein Du hast dich selbst und du kannst Auto fahren. Aber du weißt immer noch nicht, wohin in welche Richtung? Wie zu fahren ist? Und das ist das, was wir im Prinzip machen ist, weizubringen, wie man durchs Leben fährt, darauf zu achten, welche Fehler man machen könnte aus unseren eigenen Erfahrungen heraus und aus unseren Lehren, den Traditionen, dass du nicht auch diese Fehler machst und dann auf dem richtigen Weg bleibst. Ich habe das viel besser verstanden. Also das Beispiel mit dem Koch, tatsächlich fand ich sehr treffend. Man kann quasi Teile, wenn ich Spaghetti koche, dann kann ich die ins Wasser schmeißen und da eine Soße drauf machen und diese mal die Tomaten klein schneiden. Und dann sind es am Ende Spaghetti mit Tomaten und einzelnen Komponenten, aber es ist noch nicht irgendwie ein Gericht. Das Gerichts wird dadurch, dass ich heute mache ich die beste Spaghetti, die ich jemals gemacht habe und dann wird es irgendwann, die sind die Summe der Kleinteile, die sind nicht nur die Summe der Kleinteile. Es hat dann irgendwas am Ende, was mehr ist als die Summe der Kleinteile. Es ist nicht nur okay, es ist genau 7,3,2 Minuten und das Wasser war genau perfekt und die Tomate war perfekt, sondern es ist irgendwas, ist dazu gekommen und dann hat es halt, dann ist es Essen mit Seele in irgendeiner Form. Mir das ganz genau so nachkochen würde, würde nicht das gleiche Essen hinbekommen, weil irgendetwas energetisch sagen wir mal, dazu gekommen ist, verstanden. Du hast das Beispiel gebracht vom Rent-Fahrer und ich meine da eine kleine Faszination für Rent-Fahrer erkennen zu können, weil du sagst superweig, also das war kein theoretisches Beispiel, sondern du hast dich damit schon mal beschäftigt. Und jetzt könnte ich annehmen, hast du schon im Rent-Auto gesessen, das machst du dann, das ist ja quasi wie rennen du als Individuum bis fasziniert von Rent-Fahrzeugen. So jetzt könnte man ja sagen, ich würde da gerne mal mitfahren. So und vielleicht auch vorne links, also am Steuer und vielleicht auch eben trifft und vielleicht bei hoher Geschwindigkeit und vielleicht auch mehr als einmal. Dann kommt man ja sehr schnell in diese sehr weltliche Mindset von, das macht aber Spaß und das möchte ich ja mehr, mehr, mehr, mehr. Wie ist es dann bei dir gelaufen? Du hast die erst entdeckt, in deinem möglicherweise, in ihrer Meiste ist wahrscheinlich eine schlechte Formulierung dafür, aber du hast in dir entdeckt, Rent-Fahrer fasziniert mich. Ich gehe mal mehr da dran und dann setze ich mich rein und ja, wie ist das für dich gelaufen? Der Grund, aber warum ich zum Beispiel jetzt vorher gesagt habe, ist, wäre nicht gut, wenn die Menschheit so wird wie, was das war? Es ist für jeden ein sehr, sehr persönliches Leben und eine sehr persönliche Reise. Das ist schon mal sehr, sehr wichtig. Und die Möglichkeiten, die diese Welt heutzutage auch bereit hält, denke ich, sollte von der Menschheit auch genutzt werden. Dazu gehört alles mögliche, was es eventuell gibt, um uns das bedingte Glück, die bedingte Freude, die bedingte Action, die bedingte Unterhaltung auch teilweise zu geben. Deswegen leben wir in dieser Welt mit so vielen Möglichkeiten. Aber immer im Angesichte dessen zu wissen, es ist bedingt. Du verbringst aktuell deine Zeit gerade mit etwas, was ein Ende finden wird. Das ist nichts beständiges, was sich jetzt über die nächsten Jahrzehnte begleiten wird. Und das ist genau die Art und Weise, wie ich für mich, mit all diesen Dingen. Wenn ich ins Kino gehe, genieße ich den Film und wenn ich im Auto sitze, genieße ich die Fahrt und wenn ich im Urlaub bin, genieße ich den Urlaub. Und wenn der Urlaub vorbei ist, versuche ich zumindest das zu genießen, was ich dann halt gerade mache. Und wenn es einfach ist, im Park im Wald zu spazieren, das ist qualitativ nicht irgendwie anders, als jetzt am Strand zu liegen. Aber ich weiß, am Strand zu liegen, mit dieser Offenheit ins Meer zu schauen, eröffnet eine Energie, eine Perspektive, die anders ist. Als sie Perspektive alleine durch den Wald zu laufen. Aber beides ist echt. Beides ist lebenswert. Aber ich hafte eben nicht mit einer Präferenz an, zu sagen, genau das ist es jetzt und mein Leben lang will ich nur genau das haben. Das passiert eben nicht. In dem Moment, wo du also die Möglichkeit besitzt und ja die Möglichkeit besitzt, etwas zu tun, was dir Freude bereitet, solltest du das auch und zwar mit vollem Herzen. Aber in dem Wissen, dass das nur ein momentan Zustand ist. Das ist eine Fluktuation entlang des Lebens. Ein Ausschlag. Du bist aber nicht der Ausschlag. Du bist das weiße Papier, auf dem jegliche Ausschläge stattfinden. Und manchmal ist es eben schön, dass wir die Ausschläge nach oben haben. Aber es ist eben genauso, dass die Ausschläge, die uns nicht so gut gefallen. Das ist das Leben. Also die Nachricht ist ganz klar. Das Leben ist eben kein Wunschkonzert, wo du dir nur die Ausschläge nach oben wünschen kannst. Manchmal ist gut, manchmal ist schlecht, manchmal ist es freudig, manchmal ist es traurig. Und da eben diese Ruhe zu bewahren, einfach zu wissen und das Ganze findet einfach. Darin statt, dass du in etwas verweilen kannst und eben dich nicht in dem Auf und Ab und in dem Zyklus des Lebens verlierst. Da ist etwas, was egal was passiert, es ist immer gleich. Es ist immer gleich. Eine Perspektive von dir selbst in die Welt zu schauen. Und eigentlich zu merken, das ist wo sehr hilfreich ist, diesen Satz zu verstehen. Wenn du etwas an dir gefunden hast, was durch Komplimente nicht erhöht werden kann und was durch Beleidigungen nicht abgesenkt werden kann, dann ist es gut. Weil was bedeutet es, wenn ich dir ständig Komplimente gebe, wir dir ständig Honig um den Mund schmieren. Und etwas ändert sich in dir. Das bedeutet ja nur, dass anscheinend du bereits in einem Mangel vor uns standest. Selbst ist, wenn du das Gefühl hast, wir können dich aufgrund durch Beleidigungen irgendwie erniedrigen. Dann bedeutet es ja auch, dass irgendwie etwas von dir weggenommen werden kann. Das weiße Blatt Papier ist aber weiß. Und jedes Mal, wenn du dich erhöhtst oder erhöht fühltst oder erniedrigt fühltst, bist du mit dem falschen identifiziert. Dann bist du wieder in der Rolle, in der Identifikation und in dem, was überhaupt erst Leid empfinden kann. Und die ganze Praxis ist genau das. Zurückbesinnend darauf, dass du einfach weiß bleibst. Und was ist die Ausprägung davon, um diesen Punkt zu Ende zu bringen? Ich denke, das ist der Grund, warum in vielen Traditionen, wenn du von einem Mönch irgendwie sprichst oder in dir visualisiert. Irgendwie sind die immer ruhig. Die sind immer ruhig. Ja, die Mönch, wie das Bild eines Mönches oder auch eines Meisters, der auch oder ein Boxer oder ein Rennfahrer. Genau das Gleiche, du siehst immer auch, wenn sie in Bewegung sind, wenn sie kämpfen oder wenn Meister nie seine Form läuft oder unglaubliches vollbringt. Dann siehst du trotzdem immer so eine Stille, so eine Ruhe, so eine Stabilität. Das kannst du in den Augen erkennen, das kannst du an so einer Art Fokus erkennen. Da ist nicht der Boxer, der schreckend, der schreit jetzt darum oder der Rennfahrer, der um die Kurven und auf keine Ahnung, wie viel Kilometer ist. Ich kann mich dann nicht ausfährt, aber dass so eine Stabilität, so eine Ruhe, so ein Fokus drin. Dieser Zustand. Und das ist auch das, was wir, was wir alle eigentlich suchen. Das heißt dieser Urzustand, dieser Grund, dieses wahre Glück, dieses zufriedenheit, dieser innere Frieden, diese Klarheit. Stell dir vor, wie, wie das Wetter. Das Wetter ist in ständiger Fände und gestern hat es noch geregnet. Heute ist es ein bisschen auf einmal, ist es so sonnig und heiß, dann ist es wieder anfinden. Was machst du jetzt? Bewertest du das und verfältst in verschiedene Gefühlszustände und sagt, oh, das ist so schön, die Sonne kommt endlich wieder. Oh, Scheiß, dummer Regen, das stören auch, es ist so kalt. Oder bist du nur, bist du in einer, in einer Position oder in einer, in einem Zustand, wo du einfach das, was aus und passiert, siehst, erkennst und es genießt, genießt auch, so wie es ist, es regnet, das regnet. Es ist kalt, es ist kalt, es ist sonnig und warm, es ist sonnig und warm. Ja, das heißt nicht, dass du auch nicht genießt und einfach nur so, wie trot da bist und alles abspielen lässt, sondern du schaust dir diesen Film an und du genießt den Film. Du genießt das Drama, die Action und so weiter, aber gleichzeitig im Hintergrund ist dir immer bewusst, das ist ein Film. Trotzdem genießt du ihn, das sind zwei verschiedene Schichten, eine Schicht ist hinter der anderen Schicht, eine kannst du ihn absolut und die andere relativ. Wie ein Mensch, wie in unserem Tempel, wir sind keine Mönche, aber wir sind praktizierender, das heißt, man muss kein Mensch werden, aber man sollte einen Weg finden, Mittel haben, Methoden haben, die einen anleiten können, die einen trainieren können, die uns kultivieren können, dass wir in diese fokussierten, in diese Zustände einfach kommen. Modernwissenschaftlich würde man das wahrscheinlich flonen. Du sprichst vom Rennfahrer, das heißt, es muss gar nicht, der meditative Ruhezustand sein, sondern das kann ein Boxer sein, das kann ein Rennfahrer sein. Der, obwohl der gerade mit 300 km/h die Kurve fährt, mit 2 cm Abstand zum anderen, ist der oder ein Schiespringer, der irgendwie der Luft ist, der ist mental entspannt und tut etwas mit seinem, häufig mit seinem Körper. Was wurde nachher sagt, ich weiß gar nicht, was passiert ist, das ist einfach so passiert und ich war mega entspannt und hab den Weltrekord aufgestellt. Oder ein Pianist, der wirklich richtig gut ist, denn ich überlegt euch, ich muss jetzt das Siss und das D, sondern der spielt quasi automatisch. Und dieser State ist, würde man eine Flow-State wahrscheinlich nennen. Und wenn ich den erreiche, das ist eine Art des weißen Blattes, des Ursprungszustand, aber häufig, dann noch kombiniert mit, in irgendeiner Weise, Freude im Aus. Aber vielleicht gar nicht, vielleicht gar nicht, Freude über den langen Schiesprung, wir kommt dann danach, aber in der Luft ist es, und quasi beim Abfahren der Chance, ist es halt eine innere Ruhe von der ja dann alle sprechen und die wirklich gut sind, die ein gewissen Meistergrad erreicht haben. Wie Stille in Bewegung, das heißt, da ist eine Stille in der Bewegung, du kannst auch freudig sein, du kannst auch lachen, du kannst auch egal, was auch immer in Bewegung sein, aber da ist immer eine Stille, diese Stille in der Bewegung. Ja, Flow oder in diesem Flow in diesen Fluss zu sein, heutzutage aber auch sehr oft missverstanden, das heißt Flow im Fluss zu sein zu fließen ist ein Teil. Dass dein Blut fließt, dass dein Energien fließt, dass du zum Beispiel während du Auto fährst, wieder mal Auto fahren oder kochst, dass du Auto fährst und du fließst, aber du musst auch Struktur haben, Struktur kennen und wissen in welche Richtung zu fließen. Wie zu fließen, in welche Richtung abzubiegen, wie du zu fahren hast. Auf den Körper bezogen, auf das Auto fahren bezogen, auf das kochen, du kannst jetzt einmal diesen Flow haben und machst alles rein für deine Spaghetti, so so dies und das, aber du hast keine Struktur. Das, was am Ende dann rauskommt, kann ein Gericht sein, das aber einfach nicht schmeckt oder nicht vielleicht sogar vergiftet oder zu baufschmerzen führt, das heißt Flow ja, aber Flow in der richtigen Struktur. Was ist die richtige Struktur? Also Flow im Leben, in der richtigen Struktur des Lebens, ist wie in unserem Tempel, es gibt eine bestimmte Zeit, in der Zeit gilt es aufzuwachen. Das ist unterschiedlich zu den verschiedenen Jahreszeiten, auch unterschiedlich darfn, wo du gerade bist auf dem Planeten. Es gibt eine bestimmte Zeit, wo du ist, eine bestimmte Zeit, wo du jetzt trainierst, dich bewegst, eine bestimmte Zeit, wo du dich ausrüst. Es gibt, wenn du trainierst, bestimmte Arten und also Richtung, Winkel, wie du dich bewegst und Winkel, wo du jetzt zum Beispiel, wenn du dich falsch bewegst, egal ob im Fitnessstudio, im Kung Fu, in Baske, egal welcher Sportart oder Bewegungskunst du jetzt deine Schulter blockiert hast, du musst schon wissen, wie zu fließen ist. Also Flow ja, aber Flow in der richtigen Form oder Struktur, beides ist wichtig. Flow ist diese, wir sagen, Jinn-Komponente. Und Strukturstabilität, Form, das ist die Jinn-Komponente, ein bisschen wie, wenn du ein Partnerst Mann und Frau zusammenkommen und sich gegenseitig bedingt, gleichen sie sich aus und werden zu eins, dann kann das größte Potenzial entwickelt werden. Aber hast du nur eine Komponente, nur den Flow, kann es sein, dass du jetzt fließst, du fließst so sehr, aber das wird dann auch wiederum zu Chaos. Ja, weil dein Du fließst, das Blut fließt, aber es steigt nur nach oben, dann geht es zu viel nach links. Du fühlst alles, was Du fühlst, aber Du fühlst jetzt zu viel. Wut, zu viel, exzessive Freude, egal was auch immer. Also Flow ja, aber Flow in der richtigen Struktur, nur Struktur, ohne den Flow. Du wirst steif, du wirst fest, du hast vielleicht so vieles erreicht im Leben. Äußerlich, aber Du kannst nicht genießen. Du hast kein Herz, Du hast nicht dieses Gefühl. Auf der anderen Seite, Du hast Flow, Du hast jetzt so Gefühl und alles, aber äußerlich im Leben irgendwie kriegst Du nichts auf die Reihe. Ja, immer wieder Probleme hier und da. Beides ist wichtig, Jinn und Jinn. Ganz interessant, ich war mal bei so einem Kundalini Yoga, in so einem, weitesten so einen Kundalini Zentrum. Und da ging es halt darum mit geschlossen Augen, irgendwie ganz wild, 15 Minuten so irgendwie komisch, quasi zu Flow, zu fließen, ohne Struktur. So und das war für alle Beteilichen über eine ganz lustige Geschichte, aber ich verstehe genau, das war relativ entspannt und überraschend entspannt. Aber dem Fehlte, die Struktur beispielsweise eines Jiggen oder Skongfuß, wo es ja dann richtig und falsche in den Bewegungsablauf gibt. Da kann ich sagen, ich fühle mich aber gerade nachhand nach oben, sondern es gibt halt dann die, wie auch immer geharteten Bewegungsabläufe. Und ich verstehe auf, wenn das sich beides trifft, dann ist das der Flusszustand, den je meint, der Richtung weißes Blatt, Richtung Urzustand geht. Was ich jetzt in der Welt relativ viel sehe, ist, dass Leute quasi das ganz ohne Struktur machen und sagen, ich bin erleuchtet meine lieben. Und ich bin jetzt ganz spirituell und Friede sei mittig und so, ich muss gar nichts vermachen. Ich bin einfach so genug und ich bin toll wie ich bin und ihr seid mal alle schön ganz still sozusagen. Also da scheint es eine große Bewegung zu geben von Leuten, die sagen, ich möchte bitte den Schmerz nicht, den Aufwand nicht, die ganzen das üben nicht. Und ich kann das quasi abkürzen, was sagte dazu? Jinn und Jan, alles ist in der Existenz, es geht immer um Jinn und Jan. Jinn und Jan, Himmel und Erde, Mann und Frau einatmen und ausatmen Tag und nach. Jinn und Jan sind ein, es geht immer um Beides. Und das eine führt immer zum anderen, es bedingt sich. Wenn wir in einem extrem leben, führt es immer zum nächsten extrem. Das bedeutet, warum wollen heutzutage, wenn wir tanzen, will keiner Strukturen lernen. Oder wenn wir irgendwelche Übung machen, lasst mich einfach nur, lasst mich fahren, wie ich will. Lasst mich kochen, einfach wie ich will. Ich will nicht wissen, genau. Okay, 0,5, ein halben Löffel, dies und das und so weiter. Und ich möchte einfach nur kochen, warum? Weil, warum wollen wir nur Floh, nur Jinn. Weil wir aus einer Vergangenheit kommen, die Jan ist. Wir kommen aus einer Vergangenheit, wo wir unterdrückt worden sind. Das heißt, kann sein, die Vergangenheit der Eltern, kann sein, die Vergangenheit der deutschen Geschichte, kann sein, die Vergangenheit egal, was auch immer wo auch immer. Aber immer dann, wenn etwas unterdrückt wurde, zugesperrt wurde. Will es jetzt einfach nur ausbrechen. Ich möchte einfach nur fühlen. Ich fühle jetzt, wow, ich bewege mich, wie ich will und ich fühle. Jetzt sagst du, okay, aber versuch mal dich in diese Position zu. Nein, ich will nicht. Weil wir aus einem extrem kommen, bewegen wir uns gerade in ein anderes nächstes extrem. Und wenn wir nicht darauf achten, wenn wir keine Meister haben, wenn wir nicht achtsam sind, dann verlieren wir uns in diesem extrem. Und dann, nach diesem extrem, fallen wir wieder in das alte nächste extrem. Dann geht es wieder um nur alles um Struktur. Es geht um Form, es geht um Stabilität, es geht um diesen. Und dann von einem extrem ist es. Eine Neverending Circle, so Achtsamkeit, sehr wichtig zu erkennen. Es ist nicht das, aber es ist auch nicht das andere, es ist das andere. Und es ist jenunjang zusammen. Das heißt, es muss immer zwei sein, zwei sein. Genau, und es kann nie fossiert werden. Das heißt, jemand, der jetzt zum Beispiel einfach nur kochen möchte. Den solltest du erlauben, okay, der darf kommen. Jemand, der jetzt einfach nur tanzen will. Und du erkennst, der ist noch nicht bereit. Ja, es ist noch nicht so weit. Dann lasst den einfach nur mal erst tanzen. Und wenn er bereit ist, wenn es bereit ist, dann kannst du kommen und sagen, guck mal hier habe ich ein Rezept, wie man Spaghetti gott. Oder guck mal hier habe ich bestimmte Bewegungsabläufe formen. Solange du als Lehrer, als Meister oder als Partner oder als Vater versuchst Dinge zu forcieren, dass sie kommen, entsteht immer leid. Es entsteht immer der Zwang und es entsteht leiden. Natürlich kommen lassen, mit Inspiration und mit ein bisschen sein lassen. Das heißt, der Mensch, der sagt, ich will aber diese Form nicht lernen. Ich will einfach so, wie ich den würdest du erstmal lassen. So, okay, der Mensch, der muss das jungen, quasi ausgleichen. Der kommt aus einer Janenwelt, Janenwelt. Und der muss das jenen erst mal zu Ende spielen. Bisher merkt, ich hab mich jetzt zehn Tage einfach nur so gut bewegt. Oder nur wild gekochtet, die Spaghetti schmecken einfach nicht. Und jetzt suche ich nach Struktur. Und aber nicht dem, der das erste Mal kocht, sagt, "Pass mal auf, misst das Lieber ab, weil sonst wird das nachher nicht schmecken. Der muss quasi die Erfahrung selber machen." Ich kann ihn anleiten, das heißt zum Beispiel. Okay, Tanz mal fünf Minuten oder lasst dich mal tanzen, zehn Minuten. Ich lasst dich mal kochen, zehn Minuten, so wie du machst. Dann spürt die Person, ein Gegenüber schon, dass deine Akzeptanz ist. Du bist in der Liebe, du bist offen. Du willst den gerade nicht, du versuchst ihn, sie nicht zu verändern. Sondern die Person merkt, du willst eigentlich ihr helfen. Deshalb erlaubst ihr das zu tun, was ihr gerade machen will. Für zehn Minuten, du machst ein Deal, du sagst, du zehn Minuten, so wie du. Und dann ich zehn Minuten zeige dir so wie ich. Das wäre zum Beispiel ein Weg. Wieder mal jenen Jahren ausgeglichen. Aber nicht nur so machen wir das. So ist falsch. Du musst so kochen, das ist nicht gut. Das verschließt nur wieder um Türen. Erst mal die Tür zum Herzen öffnen und dann langsam anleiten. Bei dem einen oder anderen bei uns geht das sehr schnell. Aber bei anderen dauert das einfach ein bisschen länger. Es ist immer anders, auch immer situationsbezogen. Nur der Moment selbst weiß, was die richtige Antwort ist. Grundprinzip in "Dauismus", wir sagen "Woei", das heißt wie Tuen ohne zu forcieren. Etwas mit Leichtigkeit zu tun. Lieben ohne zu kontrollieren. Also aus einer Leichtigkeit daraus. Leicht heißt aber nichts Tuen, sondern aus einer inneren Leichtigkeit mit offenen Herzen. Das ist eine Grundeinstellung oder ein Grundprinzip. Wenn du ein Leiden vermeiden möchtest. Sobald du forciest oder wir forcieren, entsteht immer Leid. Leid entsteht und führt wiederum zu mehr Leiden. Verstanden. Das heißt jenen und jenen Jahren ist essentiell in allem. Es gibt in nur Zustand, es gibt aber auch diese Freudenpeaks, also die positiven Dinge. Und die sind für jeden unterschiedlich. Für dich habe ich jetzt verstanden, rennfahren ist irgendwie spannend. Wenn jetzt der Fall wäre, du bist in deinem Ursprungszustand oder ihr. Und jetzt haben wir auf einmal noch eine Stunde Zeit beispielsweise. Und wir sind zufällig, wir gehen hier unten raus und das ist die Nordschleife. Und dann sage ich dir, pass auf, hier steht mal, geht den Dreherst. Lasst mal eine Runde fahren. Dann weiß ich, das würde dir Freude machen. Würdest du das machen? Oder quasi wäre die Freude dann möglicherweise, wenn ich das jetzt mache. Dann ist die Versuchung zu groß, noch eine Runde und noch eine Runde. Und das morgen wieder zu machen. Oder würdest du die freudige Erfahrung mitnehmen? Wenn ich an dem Abend und am nächsten Tag nichts mehr vorher. Fascht den ganzen Abend nur noch im GT3 ja ist. Okay, das heißt, du würdest dir die Freude gönnen, ohne die Sorge zu haben, dass die Freude dich übernimmt. War einfach aus dem Wissen heraus. Es gibt das weiße Blatt. Und es gibt die Wellen. Das weiße Blatt ist das Passive. Das, was bereits vorhanden ist, es gibt nichts hinzuzufügen, es gibt nichts hinweg zu nehmen. In dem Kontext von Flow bedeutet für mich, wenn du schon etwas tust. Und wenn du schon dich dafür entschieden hast, in Bewegung zu gehen. Dann macht es nur Sinn, gänzlich in Bewegung zu gehen. Also 100%, du bist was du tust. Dann kommst du in Flowzustand. Aber Flowzustand hat halt immer etwas zu tun mit Wollen. Da ist noch ein Wollen mit verbunden. Wenn wir von Flow sprechen, dann hat es immer irgendwie mit Wollen zu tun. Der Ursprungszustand, der aber das Wollen überhaupt erst möglich macht, ist einfach nur leere, passive, stille, Ruhe. Das ist das weiße Blatt Papier. Das ist die Basis von allem, was danach an Flugduationen und Wellen entlang des Lebens noch entsteht. Und solange du das ein bisschen in deiner Balance hält, jeder Mensch für sich in Balance hält. Das ist schon mal die erste Erkenntnis. Die Erkenntnis ist, in dieser Welt gibt es zwei. Du musst für dich erkennen, was ist eins, was ist zwei. Und dann ist die Aufgabe für dich ganz persönlich zu entdecken. Welche Art perspektive kann ich für mich jetzt entwickeln, damit ich den Zusammenhang und das Zusammenspiel zwischen eins und zwei gänzlich und vollumfänglich verstehe. Wenn du nur eins und zwei siehst und in der Denkweise bist, das ist das und das ist das, denkst du in Drennung. Nein, die Erkenntnis, dass es eins und zwei gibt, ist der erste Schritt. Der zweite Schritt der Entwicklung ist jetzt, was hat das mit dem zu tun, wie bedingen die sich einander? Und dann, was entsteht, das trotz der augenscheinlichen Oppositionen, die es in der Welt gibt, oder der augenscheinlichen Extremen, die es in der Welt gibt, da ist etwas, was die trotzdem verbindet. Und in dem Moment, wo du das erkenntst, wo du mehr und mehr dazu aufwachst, eigentlich zu erkennen, eins und zwei ist eigentlich nicht zwei. Eins und zwei ist eigentlich das in Bewegung. Wie Tag und Nacht? Tag und Nacht? Ist ja Tag, jetzt ist Tag, dann ist Nacht. Tag und Nacht, aber eigentlich ist es ja nur Tag. Trotzdem gibt es Tag und Nacht. Aber es ist einfach nur Tag. Wie ein Atmen und Ausatmen. Das eins, wie man es da eigentlich gesagt, uns zwei. Aber eigentlich ist es ja nur Atmung. Okay. Es gibt diese Dualität in eigentlich allem. Wenn wir die nochmal auf die weltliche Ebene des GT3s erheben können, wäre ganz fantastisch. Weil, was ich noch nicht verstanden habe, du sagst was auf. Wenn die jetzt hier die Nordschleife wäre, wir hätten keine Termine mehr, würde ich ganz stach gerne mit oder ganzen Abend hier Nordschleife fahren. Das macht die Freude, das ist sehr klar. Und jetzt würde man, also in der weltlichen Welt, würde ich danach streben. Okay, wie komme ich an so ein GT3? Wie kann ich so Nordschleife ziehen? Wenn wir das da Freude macht, kann ich doch mehr Freude haben. Solange ich nicht denke, dass meine Erfüllung ist, im Auto im Kreis zu fahren. Das weiß ich ja und ich weiß auch, dass wenn mir dann was Schlimmes passiert oder jemanden in meiner Familie, dann ist das Rennfahren völlig egal. Das ist absolut nicht relevant. Aber es ist eine Möglichkeit auf dieser Erde, so als du, vielleicht hast du da weniger Spaß dran, aber als du Freude zu haben. Und jetzt könnte man sich darauf maximieren und sage ich, ich möchte mehr Freude haben. Oder du sagst, wenn wir keine Termine mehr haben, es gibt also etwas, was wichtiger ist, als die Freude, obwohl sie deinem inneren Uhr zustand. Vermutlich, die wird den nicht wegmachen, sondern du kannst den ruhigen, du kannst dem inneren Frieden sein und trotzdem mit 300 im Kreis fahren. Und das macht ja auch kaputt, das verdirbt dich nicht. Aber es gibt scheinbar Termine, die wichtiger wären als dieses Freude. Das Schöne am lieben ist, dass jeder dieses weiße Blatt Papier war sieren auf den Entscheidungen, die jeder trifft, selbst füllen kann. Du kannst deine eigene Geschichte schreiben. Und die Geschichte auf dem weißen Blatt Papier, wenn da nur so ein GT3 ja es gemalt wäre, und ich mir überlege, bin ich deswegen auf die Welt gekommen, ist aber zu dünn. Dem entsprechend sehe ich andere Möglichkeiten, was auf diesem weißen Blatt Papier landen kann. Und das bedeutet, wenn die Möglichkeit besteht, fühl ich einen Teil, einen kleinen Aspekt, und gerne damit aus, dass sie nicht mehr geht. Wenn die Möglichkeit besteht, fühl ich einen Teil, einen kleinen Aspekt, und gerne damit aus, dass das mal Teil der Historie ist. Aber es gibt da noch viel mehr. Es gibt da noch viel oder andere Dinge, die mich mit mehr erfüllen, als nur mit meiner eigenen Freude. Und das ist die Freude darüber. Über Dinge, die kann man manchmal halt nicht kaufen. Und das ist die Freude, anderen eine Freude zu bereiten. Das ist etwas, was auch einen sehr, sehr großen Stellenwert hat. Bewusst deine Lebenszeit, die begrenzt ist, zu investieren, um einen Benefit oder um einen Mehrwert, anderen Gruppen oder anderen Menschen zu eröffnen? Das ist eben etwas, in den Traditionen, zum Beispiel aus Symbolismus, ganz klar, als deswegen gibt es diese Spenden oder diese, wie nennt man das? Diese Spendenkultur, diese Gebekultur, dieses Arbeiten für eine Gemeinschaft. Hier im Westen ist wir arbeiten für uns. So, es gibt immer zwei im Leben. Und genau, um diese Balance zu schaffen, ist es eben manchmal gut, du arbeitest für dich? Und aber du hast auch in deinem alltäglichen Leben Möglichkeiten, wo du ganz bewusst deine Energie einsetzt, um anderen eine Freude zu bringen. Weil dir genau dieses eine Energie gibt, die gibt es ansonsten einfach nicht. Die kommt genau aus diesem Grund, weil dich das Universum dafür beschenkt, dass du etwas entdeckt hast. Dass du entdeckt hast in diesem Leben geht es nicht nur darum, deine eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Es ist auch ein Teil, nicht von Verantwortung, aber gesundem Verstand irgendwo, einfach zu bemerken, dass wir alle egal, was unsere Interessen sind, uns alle verbindet eine Sache. Jeder will Freude und keiner will Leid. Egal, woher jemand kommt, das ist immer nend in der Menschheitsgeschichte drin bei uns. Jeder will Freude, niemand will Leid. Und es drückt sich einfach nur verschieden von Mensch zu Mensch aus. Und dieses wissen, dass das alles Brüdern und Schwestern sind, die sind alle auf dem selben Weg. Wir sind alle auf dem selben Weg. Drücken ist nur anders aus. Und da, er wächst dann etwas, was in dieser Art Tradition dann auch einen sehr, sehr hohen Stellenwert hat, was wir bei uns dann als Mitgefühl bezeichnen. Es ist nicht nur, das eigene entwickeln von dir, ruhig zu werden, friedvoll zu werden, deine Mitte zu finden, das erste Schritt. Ein zweiter Schritt ist, jetzt deine Brüdern und Schwestern mit auf die Reises nehmen, oder ihnen die Augen zu öffnen, oder die Möglichkeit aufzuzeigen, der Frieden ist auch in dir. Die Einen, also wie habe ich schon gesagt, das ist nicht nur deine eigenen Bedürfnisse. Es geht nicht nur um dich und deine eigene Freude, oder was das, was du selbst, das du willst, sondern du strebst jetzt ganz natürlich natürlich nach etwas größeren. Aber nach diesem größeren zu streben oder auch andere Leuten Freuden zu geben, das ist schon erwachen. Das ist wie erwachen. Bevor erwachen, aber kommt, kommt zuerst bei vielen, vielen erst mal Heilungen. Jemand kann nicht erwachen, solange er noch nicht gehalten ist. Jemand kann noch nicht Doktor werden, oder jetzt lernen wir, studieren und Doktor wird, wenn er noch überall Wunden hat. Also zuerst kommt die Heilung. Deshalb zuerst geht es darum, ein Kind so zu erziehen, dass es sich gut fühlt. Dass es alles bekommt, was es braucht, alle Gefühle erleben darf und so weiter. Wenn aber jetzt dieses Kind, dieses innerere Kind, oder wirklich äußere Kind, jetzt unterdrückt wird, bestimmte Gefühle nicht zugelassen werden, wie Freude zum Beispiel. Dann wird es irgendwann 20, 30, ja älter und so weiter. Und dann braucht es noch diese Gefühls zu, will noch bestimmte Dinge erleben. Es ist noch in der Heilung, weil es hat das noch nicht erlebt, oder ganz einfach ausgedrückt. Da ist ein Mangel von diesen erleben, von diesen verschiedenen Farben auf diesem Weißenblatt. Es muss erst mal bestimmte alle Gefühlszustente erfahren. Heilung muss erst kommen. Heilung muss nicht kommen, wenn von vorne rein alles gut lief. Aber sind wir mal ganz ehrlich, weil einem wenigsten ist, dass der Fall deshalb sind wir ja ziemlich oft auf der Suche. Erwachen kann nur kommen, wenn Heilung kommt. Erwachen kommt natürlich auch miter Heilung. Heilung kommt auch miterwachen. Aber bei einem einen ist Heilung im Vordergrund. Bei einem anderen ist das Erwachen im Vordergrund. Bei denen, wo das Erwachen im Vordergrund, die wollen immer mehr lernen. Die wollen immer mehr auch anderen geben. Das mit dem anderen geben ist, finde ich, grundsätzlich interessant und scheint natürlich richtig. Was ich aber gemerkt habe in diesem Podcast. Ich hatte euch das ja vorher kurz gesagt. Ich mache das sehr, sehr egoistisch. Ich frage das, was mich interessiert. Und das kommen jetzt ganz viele Leute auf mich zu und sagen, ich guck dir ein Podcast, der bringt mir wahnsinnig viel. So, das heißt, ich habe durch eine sehr egoistische Handlung etwas sehr positives für viele Menschen geschaffen. Und wenn ich jetzt hergehen würde und sagen würde ich macht das für die Menschen, dann wäre jetzt meine Tese, wäre dieser Podcast nicht so gut. Und ähnlich ein Künstler, der ein Bild malt, was sehr selbst am schönsten sei. Ich finde, der Strich muss da grün sein. So, macht häufig ein besseres Bild, als wenn er sagt, wie findet ihr, dass der Strich sein soll, soll ich einen grünen Gelb? Ihr bestimmt. So, und dieser möglicherweise der Zauber des Individuums. Und möglicherweise der Egoismus des Individuums könnte ja zu einem größeren Benefit für die Gemeinschaft führen. Als wenn man vorhin sagt, ich überlege, was ihr denn eigentlich haben wollt. Oder? Da ist ja wieder die Trennung. Das heißt, du trennt dich ja wieder von den anderen. Da aus meiner Sicht ist das, darfst du weiterhin sagen, ja, das ist für mich. Ich mach das für mich. Nur du setzt jetzt noch hinzu. Ich mache das für mich. Und das ist noch gut für andere. Und ich kann das spüren, also ich mache das für mich und für andere. Oder von mir ist auch umgekehrt. Ich mache das für andere und für mich. Und dann kommt wieder das aus dem Modismus. Wir machen es zum Wohle aller. Aber wenn es heißt, ich mache das zum Wohle aller. Wohle aller bedeutet nicht für alle anderen. Zum Wohle aller bedeutet, alle mich mit eingeschlossen. Ich bin Teil dieses, alle, alles oder alle. Das ist sehr wichtig zu verstehen und vor allem auch zu spüren und zu fühlen, damit aus diesen zwei oder drei oder vier oder fünf eins wieder werden kann. Eins wird es in deinem Gefühl zuzustellen oder in deinem gefühlten Raum. Du darfst weiterhin und du sollst auch weiterhin an dir bearbeiten bauen und Dinge besser machen, den Strich noch besser machen. Aber vielleicht noch etwas dranhängen. Ich mache das für mich und auch für alle. Das fühlt sich ganz anders an, wie wenn du sagst, ich mache das nur für mich. Oder ich mache das für alle anderen. Ich mache immer alles für die ganze Familie. Ich arbeite immer für die ganze Firma oder was auch immer. Sondern es geht um alle. Es geht um Einheit. Einheit schließt aber dich selbst auch mit ein. Und bis es zu der Erkenntnis aber kommt. Gibt es verschiedene Phasen, die sind auf jeden Fall davon gebrägt. Was du egoistisch handeltst. Genauso wie bei mir. Ich bin ja nicht jetzt so, wie ich jetzt hier sitze, seit je her so angefangen hatte ist, dass ich praktiziert habe, Kampfkunst praktiziert habe. Nur für mich aus meinen eigenen Beweggründen heraus. Unter anderem auch, weil sehr viel frustrierende Energie teilweise in mir geherst hatte. Und dann ein bisschen die Historie zu zeigen, wie Dinge miteinander zusammenhängen. Beide unsere Eltern teile sind damals als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. In dem Wissen oder Wunsch die Kinder sollen hier in Deutschland aufwachsen, um eine gute Erziehung zu genießen, um entsprechend dann eines Tages einen guten Beruf zu haben, um mit diesem guten Beruf finanzielle Sicherheit zu haben. Wird alles gut. Dementsprechend war der Druck im Haushalt bei uns halt auch sehr hoch, was das Lernen angeht. So, lange Rede kurzer sind, in meinem Fall hat sich das so ausgeprägt. Egal welche Schulnoten ich nach Hause gebracht habe, durch die Eltern gab es da keine Anerkennung in dem Sinne, weil es ging immer besser. Das war Elternerziehung. Zur selben Zeit im Alter von vier Jahren bin ich eben mit Kungfu in Berührung gekommen. Und es ist in dem Kungfu-Training einfach nicht normal, dass man von dem Meister gelobt wird. Der Meister sagt ihr 20 Liegestütze. Mach noch 10. 15 Minuten gestanden, ein bisschen geht noch mehr. Wieso nicht tiefer, wieso nicht härter, wieso nicht weiter. So, lange Rede kurzer sind, ich wachs also auf in einer Welt, die mir sagt, du bist nie genug. Auf lange Sicht, was dann entstanden ist, ich habe es irgendwann sein lassen, der Welt ist zu Recht zu machen, habe aber innerlich natürlich die Emotionen gespürt, dass da einfach keine Anerkennung da ist und sich da einfach Frustration und Druck aufgebaut hat. Was habe ich mit dieser Energie gemacht? Ich habe sie in meinem persönlichen Training gesteckt. Und weil das sehr viel Frustration war, war das sehr viel Training. Und das war der Grund, wie also aus mir irgendwann eine Persönlichkeit entstanden ist, die einfach unabhängig was die Welt von mir denkt. Ich gehe mal weg und fertig. Das ist, wo ich jetzt im Rückblick sehe, genau diese Art von Charakter war es, die notwendig war, das zu kreieren, was Menschen mir heute nachsagen, was ich eben kreiert habe. Ich bin einfach meine Weg gegangen, mit meiner Vision ohne nach links oder nach rechts zu gucken, weil ich einfach diese Fähigkeit hatte, lange Durststrecken zu gehen, inklusive dem Leiden, inklusive dem Druck. Das heißt, Druck ausgesetzt zu sein und trotzdem weiter zu machen. Mittlerweile aber auch unter der Realisierung, und das ist wirklich schön zwischen uns beiden. Ja, Swanchivo ist definitiv einfach der wesentlich freundlichere, kommunikativere und herzensoffenerer Mensch als wenn man auf mich trifft. Ja, manche nehmen mich sehr als kalt, als distanziert, als streng war. Ja, das ist etwas, was ich eben aufgrund meiner Vergangenheit aufgebaut habe. Ich aber jetzt eben trotzdem merke, dass diese Verbundenheit zu den Menschen etwas ist, wo ich definitiv noch mehr dran arbeiten kann. Bemerke also jetzt. Mein Ego habe ich genug gestärkt. Aus diesem Ganzen ist aber die Möglichkeit entstanden, heute zu der Welt teilweise zu sprechen. Und deswegen hatte sich jetzt auch gewandelt, warum jetzt sehr, sehr viel, ganz bewusst nicht mehr um mich geht. Ich hatte meine Phase, das Aufbaus. Und jetzt, gucke ich, okay, was kann ich jetzt der Welt beisteuern? Und nach dem Ganzen oder was findet schon statt und was ist die Balance? Ohne mich auf der einen Seite komplett zu verausgaben. Ohne komplett nur etwas für mich zu tun, sondern den Zyklus einfach zu durchblicken. Ich kann nur etwas der Menschheit geben, wenn ich etwas besitze, was es wert wäre, der Menschheit zu geben. Deswegen gibt es manchmal die Zeiten, wo ich komplett abgeschnitten bin. Keine Kontakt zu Außenwelt, dann nehme ich mir die Zeit und fangen wieder an komplett in meinen Training, komplett in meine Welt einzutauchen. So, aus dieser Welt und aus dieser Praxis, entspringen dann wieder sehr oft Ideen, Visionen, wo ich denke. Ich glaube, das ist sinnvoll, wenn die Menschheit das weiß. Und dann ist meine Trainingsperiode zu Ende und dann ist es wieder an der Zeit, Podcast ist gut. Das heißt, deine eine sehr prägende Phase in das Leben ist auch der Grund, warum du dann am Ende des Tages in der Position, wie du heute Formen sitzt. Und als der Mensch, wie du heute Formen sitzt, ist das du sehr lange, sehr egoistisch getrieben warst, um dein Training für dich zu machen. Jetzt hätte es ja auch sein können, dass deine Eltern dieser Zeit sagen, nee, nee, nee, nee. Also, das Training ist ja nur was für dich, du musst was für die Gemeinschaft tun. Und dann hätten die dich vielleicht nicht weiter trainieren lassen, sondern eher zu irgendeinen gemeinschaftlich nützelicheren Job verdammt. Und dann hättest du nie die Persönlichkeit und den Menschen entwickeln können, der du heute bist, den du aufgrund dieser egoistischen Ausrichtung gelebt hast. Das heißt, möglicherweise geht der Schritt ins Gemeinwohl durch den Egoismus durch. Oder ist möglich? Ist aber auch vom Individuum davon abhängig, ob du das irgendwann selbst durchschaust. Also selbst siehst, wer du eigentlich bist und wie du agierst. Und es ist eben genau deswegen immer sehr, sehr schwierig Menschen zu beurteilen, weil man einfach nicht weiß, wo durch die bereits durchgegangen sind. Weil man urteilt immer nur das, was im aktuellen Zustand stattfindet. Aber du weißt ja nicht, was in der historie stattgefunden hat. Aber um in diesem Kontext eben zu bleiben, so was kann der einzelne jetzt tun? Einfach zu wissen, in dieser Welt gibt es zwei. Und ganz klar für dich auch zu entscheiden, das ist jetzt wirklich egozentriges Verhalten, aber du besitzt auch die Fähigkeit, dich für andere zu öffnen. Das ist schon mal eins und zwei zu erkennen. Und jetzt eine Art von Leben zu entwickeln, wo du diese Erkenntnis, dass es die zwei gibt, in alles das mit eigen beziehst und dann dein Leben liebst. Und dann wird's rund. Und dann mein Leben? Ja, und es ist wie ein Balanceakt, wie zu Beginn schon gesagt, nicht zu viel und nicht zu wenig. Oder vorher über Jinn und Jan. Das heißt, von einem extrem in das nächste extrem. Und dann wieder ins nächste extrem. Und dann irgendwann herauszufinden, am Moment. Es ist nicht das eine extrem. Und es ist auch nicht das, es ist die Mitte. Es ist irgendwie dieser Balanceakt, immer auf dieser Mitte nicht zu viel und nicht zu wenig. Jeder von uns kommt irgendwann dahin. Und wenn es unser Karma ist, dann entdecken wir das frühzeitig. Du vielleicht oder andere, es gibt Kinder. Es gibt Erwachsene, die kommen ins hohe, alles gibt Kinder. Die sind noch so jung und die finden das schon so früh raus. Dass sie erkennen, das ist nicht zu wenig und nicht zu viel, sondern die Mitte zu finden. Und diese mittlere Zustand oder dieser Balance, immer auf dieser Balanceakt, auf dieser Mitte zu sein. Entständiger Bewegung bedeutet, dass du immer in einem Zustand der Zufriedenheit bist. Das ist dieser Urstand. Urzustand. Das ist dieser immer dann, wenn deine Energie, wenn du nicht zu viel und nicht zu wenig machst. Dann bist du immer in diesen Warenglück. Und das kann, das heißt, das Warenglück kann heute jetzt schon sein. Es muss nicht in zehn Jahren sein. Es muss nicht in 20, 30, 50 oder irgendetwas, es kann jetzt sein. Das heißt auch, ja, unsere, aber unsere westliche oder moderne Denkweise ist, erst mal 50 Jahre arbeiten und dann fange ich an zu leben. Und diese Denkweise, die ist einfach, die kommt aus der Vergangenheit von all denjenigen, die uns das vorgelebt haben. Die haben uns das alle vorgelegt, alle anderen, die haben auch 40, 50 Jahre gearbeitet und dann haben sie angefangen zu leben. Aber es muss nicht so sein. Es kann leben findet jetzt statt, heute statt. Einfach nur darauf achten, nicht zu viel und nicht zu wenig. Und dann fangen wir an heute zu zigen. Vielleicht habe ich dann keine, haben wir dann keine, kein großes Haus. In einem Jahr, in zwei Jahren, drei Jahren. Vielleicht haben wir dann keine Familie, das, was alle anderen haben. Keine zwei Autos und können nicht jeden jedes Jahr drei, viermalen Urlaub fahren. Aber wir leben jeden einzelnen Moment. Und das ist dieser Zustand des von ja, im Glück zu sein. Jeder entscheidet aber für sich selbst, was für ihn und jeder hat sein eigenes Kamer. Das ist auch wichtig zu verstehen. Du hast gerade das Wort "Zufriedenheit" benutzt. Das heißt, wir haben den weißen Blatzzustand sehr umfangreich beschrieben, aber eigentlich geht es um zu Friedenheit. So, meine innere Zufriedenheit und nicht ein "Ja, ja, ich bin total zufrieden", könnte aber mir sein, so sind gemäß. Ein innere Zufriedenheit zu haben und meine inneren Meister zu folgen, um in diese Zufriedenheit zu kommen. Und dann sagt ja, eigentlich habe ich den Meister in mir. Das ist nun manchmal schwer, den zu finden, auf den zu hören. Und ihr könnt mir aber dabei helfen, meinen inneren Meister zu finden. Und als du gerade, du hast gerade mehrmals gesagt, der Meister ist schon in dir. Du hast du auf mich gezeigt und wenn man in Westen, auf jemanden zeigt, normalerweise Leute, die auf mich zeigen, die zeigen tendenzielle Richtung Kopf. Du hast aber Richtung Bauch gezeigt und ich vermute, es war kein Zufall. Sitz der innere Meister im Kopf oder im Bauch oder war es vielleicht einfach ein Zufall. Das war Richtung Herz, innere Zentrum oder das, was die Einz darstellt. Das Leben zu denken, durch Leben zu laufen und zu denken, bedeutet immer, du wie es Konflikte im Leben haben, weil denken hier oben stattfindet, zwischen zwei Gehirn helfen, links und rechts, abwegen, Vorteil, Nachteil, denken, alles, was hier oben kommt, ist immer natürlich in Drennung. Wenn du hier mit durchs Leben gehst, leuchst du und nimmst ein Leben war volle Drennung. Aber das hier gibt es nur eins. Und das hier hat nicht mit Denken zu tun. Das hier hat etwas Darm zu tun, was in vielen verschiedenen Bereichen als Herzöffnung bezeichnet wird. Warum selbst innerhalb des Buddhismus es praktiken gibt, die Bewusst sagen, liebe Dankbarkeit mitgefühl, drei Qualitäten, die es zu entwickeln gilt. Das heißt, letztendlich ums für den westlichen Bereich ein bisschen runterzubrechen, manchmal gibt es eben eine Art von Sprache, eine Art von Entscheidungsfindung, die kommt nicht von hier. Und das diese Einheit ist eben etwas, was ich auch denke, unabhängig davon, welche Tradition es ist, darum geht es. Deswegen ist auch heutzutage, Trotz des Punktes, das in meinem Fall wir eben bekannt sind, um diese Schaulinen, Kultur, teilweise in die Welt zu tragen. Menschen können so lange sie wollen, Schaulinkonfu praktizieren. Und wer nach zehn Jahren oder fünf Jahren noch immer nicht begriffen hat, dass es darum geht, darf sich nennen, wie er will, begriffen hat das nicht. Und das ist auch genau der Punkt, einfach ums klar zu sagen, warum niemand auf unseren Fußstaffen weiter laufen muss. Mir geht es nicht um die Vermittlung von dem, was ich mache. Mir geht es um die Message, da ist eine Art und Weise, wie du dein Leben leben kannst. Ich für mich habe es durch meine Art leben, entdeckt. Und das selbe ist aber auch in dir. Und du musst nur offen dafür sein, was das Leben dir für Herausforderungen gerade stellt. Und du findest jetzt die Antworten. Und die Antworten kommen immer, immer, immer, wenn sie richtige Antwort ist, kommt die 100% von da. Sie kommen 100% von da. Alle Teile sind wichtig, leben ist immer jinn und jang und wir treffen immer wieder auf Menschen, so wie wir heute zusammengekommen sind. Alles habt, möchte uns in eine Richtung bewegen. Und wenn du deine Entscheidung zum Beispiel trist, auf in eine Bar zu gehen, wo Leute nur über Autos sprechen und Frauen und die sind da, dann bewegst du dich in diese Richtung. Entscheidest du dich aber dich mit dir selbst zu befassen, dich für ein Podcast zu sagen, hierher zu kommen, dann bewegst du dich in diese Richtung. Und das löst wiederum etwas Neues, was anderes aus. Dass wir uns heute hier getroffen haben, löst wiederum neue Ideen, Inspirationen, Gedanken aus und das bewegt dich in einer Richtung. Und so, wie mit deinem Partner, so wie mit allem alleine, nur wie alleine, ist fast unmöglich. Es geht nicht nur um uns alleine, es geht wie meistern nicht um zwei. Wie meistern ich und nicht auch. Ohne ihn geht nicht. Das wie Feuer und Wasser. Und es ist immer so viel, jedes Mal, wenn wir uns treffen, ist dann entstehen neue Dinge, weil es ist nicht nur hier. Und es ist nicht nur hier. Es ist alles zusammen, alle Zentren, alles zusammen. Wenn das zusammenkommt, dann entsteht unglaubliches. Das im Prinzip ist es ganz einfach. Ich denke jetzt so gerade, diese Dualität, die von der ich immer widerspricht, wenn das Leben immer zweist. Und jemand auf der Straße fragen würde, was ist dein Traumleben? Dann wird der vermutlich sagen, pass auf, ich will im Lotto gewinnen und dann will ich den ganzen Tag nur Golf spielen. Und dann kann ich mir selbst die Frage stellen, liegt darin eine Dualität? Nein, warum? Weil der den ganzen Tag sich entspannt und Golf spielt. Also quasi den ganzen Tag im Urlaub ist. Was wir dem fehlen, vermutlich eine Herausforderung etwas, wo er in einen tatsächlichen Flow kommt, wenn er das nicht im Golf tut, sondern wenn es Golf quasi eine Form von Urlaub wäre. Das heißt, der Mensch braucht Anspannung, Entspannung. Und wenn mein Ziel ist, in eine Dauerentspannung zu sein, dann werde ich damit nicht zufrieden werden. Und wenn ich mein Lebensplan durchgehe und denke, okay, es ist, wenn ich es also nicht, das ist, ich kann dann in Dauerhaft in Entspannung sein. Es gibt die Dauerhaft in Entspannung nicht. Dann kann ich auch heute schon ein bisschen Entspannung haben und Anspannung. Und dann bin ich heute schon in einem dualen Zustand, der eigentlich schon der Idealzustand ist. Und dann kann ich auch heute schon zufrieden sein. Und dann muss mein Glück nicht daran denken, ob ich jetzt im Lautscher gewinne oder nicht die Beförderung bekomme, meine Unternehmen verkaufe. Dann das ist aber trotzdem, also das Leben ist insgesamt, wenn ich mit dieser Dualität ganz weltlich bewusst werde, wenn ich nur arbeite, kriege ich ein Burnout. Wenn ich nur Urlaub mache, wird mir zu langweilig, komm ich auf Dovetain, um wieder irgendwas komplexes zu machen. Das heißt, wenn ich das ganz weltlich ausrichte, werde ich da schon, wenn ich merke, ich arbeite zu viel, mache ich ein bisschen mehr Urlaub. Dann ist das Leben irgendwie schon besser und ich komme in eine Grundzufriedenheit. Und so lange ich dann diese, so nennt es mal Freudenbausteine, da reinbringe. Aber ich denke, okay, ich will den ganzen Tag nur noch GT3 ES fahren, sondern das ist schön. Aber das wird mir auch langweilig werden, irgendwann. Und dann brauche ich wieder was anderes, um zufrieden zu werden. Und wenn ich selbst zufrieden bin, selbst, das wäre es meine Interpretation. Selbst, ich mein zufriedenheit, ist ein sehr egoistisches Ziel. Aber ein zufriedener, wenn da draußen alle Menschen zufrieden wären, wird es allen Menschen besser gehen. Also wird es den anderen besser. Wenn die eine Hälfte zufrieden wäre, die andere wird es der anderen Hälfte, dadurch besser gehen, dass sie mit zufriedenen Menschen zu tun haben. Das heißt, was du auch meintest, wenn ich mich mit mir selbst beschäftige, ist das eigentlich der höchste Dienst an anderen, den ich vollziehen kann, weil ich damit in irgendeiner Weise eine positive Energie in die Welt bringen kann. Wogegen wenn ich mich vergesst und sage, ich mach nur noch alles für die anderen. Und dann irgendwann in 50 Jahren fange ich anderen mich zu denken, ist das nicht dual. Das ist nur Sorrow World Gamera sozusagen, große Probleme. Eigentlich ist es das doch im Kern. Und dann ist halt nur noch die Frage, komm mal dahin. Wie kommen wir dahin? Welche Methoden, welche Wege gibt es, dass wir ja, wie kommen wir dahin? Und da gibt es ganz viele. Glaubt ihr, dass ihr euren Lebensstil nochmal ändert und ganz weltliches Leben macht? Oder seid ihr auf eurem Lebensweg bis zum Ende ihres Lebens? Die Fragestellung hört sich so an, als hätte es einen Zeitpunkt gegeben, dass wir irgendwie das weltliche Leben verlassen hätten. Das habt ihr ja in sofern, als wenn ich das korrekt sehe, dass ihr beispielsweise korrektgiegogurt mich. Vielleicht bin ich aber falsch. Ich habe kein Privatbesitz. Also, du weißt nicht, ob du zu Hause 2 GT3 S da stehen hast und leider nicht. Leider nicht, aber das wäre dir möglich, wenn jetzt, also es wäre die nicht verboten, Kraft, Deiner überzeugen was, was richtig und was falsch ist. Ich würde es nicht tun. Einfach in dem Wissen, dass mit diesem Geld wesentlich anderes zu veranstalten wäre. Aber etwas, was ich davon abhalten würde, gibt es nicht. Das heißt, da ist es wirklich aus Rainer überzeugen heraus. Ich brauche es nicht. Die Möglichkeit, wenn es mich wirklich danach drängt, wirklich diese Erfahrung zu machen, habe ich genügend Kontakte, um das wahrwehren zu lassen. Aber etwas zu blockieren, finanzend so zu blockieren, macht keinen Sinn für mich. Das ist ein Einbewegrund, aber viel wichtiger ist einfach der, dass überhaupt die Idee an etwas anzuhaften. Das ist einfach kein Lebensprinzip, was ich als, was ich als Lebenswert betrachtet, das weiterzuführen. Alles ist im Wandel. Das heißt, bedeutet auch, um auf diese Eingangsfrage einzugehen. Ich weiß nicht, wo die Reise in Zukunft hinführt. Aber einfach dieser Grundsatz, dass wir uns aus der Welt entsagt hätten. Wie ich vorher gesagt habe, es gibt Zeitpunkte. Da hat man tatsächlich keinen Kontakt zu mir. Da findet man mich auch nicht. Und dann gibt es wieder Möglichkeiten, wo dann ab und an, ich da in allen möglichen Podcast-Auftaucher-Eventel, um wieder was zu teilen. Das ist mittlerweile ein bisschen der Lebensstil geworden. Wo ich mir forsche, das fühlt sich ganz harmonisch an. Wirklich diese Zeit zu haben, um mir zu arbeiten. Und dann aber auch, wenn es da Einsichten gibt, die zumindest in einer Sprache, weil. Ich trage, ich bin mir sicher, dass das was wir in die Welt tragen. Das ist nichts, was von uns kommt. Das gibt es bereits von anderen Lehren, von anderen Menschen, von anderen Traditionen. Aber die aktuelle Gesellschaft spricht halt manchmal auch eine andere Sprache. Und da denke ich, das ist der Grund, warum glücklicherweise. Es scheinbar so war, dass viele von dem, was wir in die Welt getragen haben, mit Menschen in der aktuellen Gesellschaft, irrisoniert hat. Und ich bin mir sicher, es wird einen Zeitpunkt geben, da kann die Welt uns nicht mehr hören. Und dann verschwinden wir. Und dann kommt die nächste Generation, die eine Art und Weise des Ausdrucks findet, dass selber auszudrücken, was wir aktuell im 21. Jahrhundert Grad tun, die werden das anders ausdrücken. Und dann fängt sie wieder an, an Fahrt aufzunehmen. Und irgendwann werden die auch ein bisschen älter. Und die Leute können es schon wieder nicht hören. Und dann geht es schon wieder ab. Und das bedeutet ganz automatisch. Es gab eine Phase, da habe ich viel, viel aufgebaut, viel gepuscht. Und ich merke einfach, das ist nicht mehr notwendig. Weder für mich, noch für die Welt. Weil ich einfach weiß, ich weiß es einfach. Alles, die Welt braucht nicht mehr Wissen. Wir brauchen nicht mehr Wissen. Wir brauchen mehr Praxis. Wir brauchen mehr Leute, die verstehen. Es geht nicht darum, viel zu sammeln, um etwas zu verstehen. Es geht darum, dass wenige und simpel was du verstehst, in die Praxis umzusetzen. Das Leben ist vergänglich und nichts ist permanent. Aber genau diese zwei Sachen. Das Leben ist vergänglich, nichts ist permanent. Alles ist im Wandel. Diese drei Dinge bereits. Wenn du die in tiefe und gänzer in dein Leben integrierst, ist sehr, sehr viel Leid bereits weg. Aber es passiert halt nicht. Oder vielleicht brauchen Menschen mehr Idole, um zu sehen, wie soll das funktionieren. Aber letztendlich, um von meiner Seite aus, das ein bisschen abzuschließen. Nach all den Jahren und durch alles, wo wir durchgegangen sind. Die Erkenntnis jetzt ist, es gibt die zwei. Aus diesen zwei, eine Einheit zu machen, bewusst eine Einheit zu kreieren. Zu erkennen jedes Mal, wenn du in die Welt schaust und in getrenntheit auf die Welt schaust, bist du derjenige, der Konflikt verursacht. Weil Nummer zwei automatisch und immer nennen, ob der Konflikt in sich trägt. Weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. In dem Moment, wo du aber. Okay, das ist anders, das ist anders. Was haben die anders erscheinen? Was haben die trotzdem gemeinsam? Wie hängen die zusammen? Dann arbeitest du also bewusst daran, eine Perspektive, eine Geisteshaltung einzunehmen. Die Überdem steht, was der normale, unbewusste Mensch tut. Der unbewusste Mensch sagt, das ist links und das ist rechts. Jetzt ist Tag und jetzt ist Nacht. Die Wahrheit ist, zeitlich gesehen, gibt es kein Tag und Nacht. Jetzt zu diesem Zeitpunkt ist sowohl Tag als auch Nacht. Das die Wahrheit. Das kommt nur darauf an, wo du dich als Individuum oder wo deine Perspektive der Antwort, woraus die entsteht. Und genauso ist das, je weiter und offener Dein Blick wird. So, und wie kann der offener werden? Der hier wird offen. Die Augen sind ja schon offen. Das Auge hier muss sich öffnen. Und dann fängt eben an eine gewisse Verbundenheit, eine gewisse Einheit ins Leben zu triten. Und dann gestaltet sich alles einfach anders. Das ist alles gestaltet sich anders. Und damit wird das nicht vergessen, dass die Menschen das nicht vergessen. Wir erinnern uns gegenseitig immer wieder daran und auch in unserem Leben. Wir nach innen kennen nur für uns selbst auch wieder an all diese Dinge. Alles, was wir heute besprochen haben. Alle diese Einsichten. Das sind Dinge, die vergessen wir wieder. Und es geht darum, uns sich, dass wir uns wieder daran erinnern. Uns gegenseitig erinnern. Und dann das Teilen und andere daran erinnern. Deshalb sind wir Meister. Also Meister, in unserem Kloster, diese Einsichten, diese Dinge, wieder die Menschen daran erinnern. Weil wir immer wieder ins vergessen geraten. Und Meister zu sein bedeutet nicht Mönch sein. Man muss nicht Mönch sein. Wir sind keine Mönche und abgeschottet vom weltlichen Leben. Wir haben genau sein weltliches Leben. Das ist nicht getrennt. Tag und Nacht ist nicht getrennt. Es ist Tag. Weltliches Leben und geistliches Leben. Ob Schaul in Spirit ist eins. Das ist sehr wichtig, wieder zu verstehen und zu fühlen und zu spüren. Das ist anders wie in anderen Richtungen, wo man jetzt Mönch ist und nur im Kloster lebt und die Gelübte abgibt. Und jetzt abgeschottet ist, sag ich mal, vom äußeren weltlichen Leben. Damit man nach ihnen kehren kann. Und jetzt ist eine andere Richtung. Unsere Richtung ist wirklich diese Verbindung zwischen geistlicher und weltlicher Welt. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die so psychodellische Erfahrungen gemacht haben. Und das erste, was die alle sagen, ist ja, wir sind alle eins. Wir sind offensichtlich alle eins. Das vergessen ihr im zweiten und dritten Tag ganz schnell wieder. Aber in dem emotionalen, sehr sensiblen Moment zu sagen, dass es absolut klar, dass wir alle eins sind. Und dann geht das ja ein bisschen raus. Und das deckt sich ja mit eurer Erfahrung und Sicht der Welt. Dass die Abspaltung von mir als eigenes, nicht unbedingt individuum, sondern als eigenes Wesen von der Welt, ist der Kern des Problems. Und wie auch immer daran erinnere, dass sich in der Welle auch zerfließen kann und mich nicht quasi hin und her werfen lassen muss. Und ich kann das Spiel mit spielen und die Welle werden, könnte das Leben ein bisschen einfacher sein. Ich habe noch eine letzte Frage an euch. Und zwar folgendes. Ich stelle die relativ häufig, aber ich bin sehr gespannt, was ihr sagt. Und zwar angenommen, ihr würdet morgen mit Amnisi aufwachen. Ihr wisst morgen nichts mehr. Ich gebe euch aber heute ein Post-It. Und da könnte etwas drauf schreiben. Was für euch morgen sinnvoll ist, zu wissen, wenn ihr nichts mehr wisst. Ihr wisst nur noch das. Ich gebe euch das Post-It dann morgen. Also guck mal, das hat dann ich von gestern, das alles wusste aus seinem Leben. Da für dich draufgeschrieben. Was steht auf dem Post-It? Hast du? Du darfst ja nicht sagen. Auf Englisch hört sie es schöner an, aber ich sag's dann auch auf deutscher. You are nothing. Du bist leer. Oder white sheet. Weisesplatt. Wow. Ich würde Ihnen gleich genau das gleich, nicht genau das gleich, was für Englisch, sondern einfach nichts. Du würdest das Wort nichts schneiden, einfach nichts. Ich würde, gebe mir das Papier und sagt mir, das ist von mir, von vorher, aber es ist nichts drauf. Das ist ein cleverer Move. Ich glaube, das würde mich irgendwann, das wäre am Klasten. Das ist beides verrückt, also zum einen, was verrückt, also überraschend für mich. You are nothing. Du bist leer. Du bist eigentlich nichts. Du bist weiß. Du bist das weiße Papier. Oder halt das weiße Papier. Als weißes Papier. Ich stelle mir vor, dass ich diese Situation wirklich erlebe. Und ich wach auf. Mehr weiß nichts. Und dann kommt jemand, du keine Sorge. Dein nicht von gestern hat die noch was aufgeschrieben. Oder krieg ich von dir, das du quasi, das weiße Papier kriegen. Was meint ich damit? Und ich so meine deine Situation. Mir geht es ja schon schlecht. Fieß die Welt, wer bin ich eigentlich? Du bist nichts. Ja, danke schön. Aber es ist trotzdem. Es ist hochgradig. Es ist schwierig. Es ist ja, könnt ihr viel einfacher sein. Also, aber hört es ja drauf schreiben. Entspannendlich wird schon alles gut oder sind gemäß. Aber ihr würdet euch richtig fordern. Und durch quasi diesen Schmerz, dieser Erkenntnis, würdet ihr erwarten, dass ihr einen ähnlichen Punkt wieder kommt, wo ihr heute seid. Ich würde mich definitiv erinnern. Also, was heißt, definitiv wollen wir es nicht ausprobieren. Aber ich glaube, nein, nicht definitiv erinnern. Aber das wäre der beste Hint. Weil, nebenan, ihr habt ihr amnensie. Das bedeutet, ich erinnere mich nicht mehr bewusst. Aber trotzdem sind die Informationen oder Erwasserin ist noch im Nier gespeichert irgendwo. Ich bin kein, ich bin kein Denkender Mensch. Das heißt, wenn ich jetzt aufschreiben würde, dies und das und dann so weiter. Das würde mich nur noch mehr verwirren. Weil ich dann auf der Suche wäre nach etwas. Das schon da ist. Ich bin eher jemand, der ist. Ja, gibst du mir die Lehre? Gibst du mir ein leeres Blatt? Dann erkenne ich etwas. Es ist mehr aus einem Gefühl, aus einem natürlichen Gefühle raus. Sobald dabei etwas darauf stehen würde oder ich zu viel aufschreiben würde, würde ich jetzt Anfang etwas zu suchen. Ich finde Dinge eher durch das nicht suchen, sondern es zu mir kommen lassen. Und so glaube ich für mich persönlich, für mich persönlich, wäre einfach ein leeres Blatt, wo nichts draufsteht. Das würde mein Körper oder was, mein Gefühl, mein mittleres Zentrum, meine Zentren, am besten wieder in diese Erinnerung, in diese Memory bringen. Aber wer weiß? Das ist ja genau dieses jemand Werden wollen auf der einen Seite. Oder etwas wieder zu erlangen, was man denkt, verloren zu haben auf der anderen Seite, was ja überhaupt das ganze Leid verursacht. Ganz simpel, jetzt hat man dieses Beispiel so oft schon. Aber wenn auf dem Blatt Papier steht, du hattest mal einen GT3RS. Was fängt mein neues Ich da nachmitt an? Ich muss wieder dafür sorgen, dass ich den bekomme. Aber das würde ja komplett die Freude wieder wegnehmen, wenn da dann stattdessen so ein Aventador steht. Weil der ist ja auch gut. Du kennst dich aus. In dem Moment, wo du einfach leer bist, wo du keine Vorstellung hast, wo es hingehen soll, was du verloren hast, das ist ja der freiste Zustand überhaupt, weil alles, was ja dann von dem Zeitpunkt in dem Leben wieder fährt, bereits eine Bereicherung ist. Aber diese Idee, einem idol nachzueifern, diese Suche etwas zu werden, was du denkst, nicht zu sein. Das ist ja Ursache allen übelts. Das ist ja der Grund, warum wir überhaupt jeden Tag der irgendwie aufstehen und uns verrückt machen und die Energie investieren, etwas nachzurenen, was wir sein wollen. Und wenn die Ausgangsbasis einfach davon ist, in dem Wissen, dass vielleicht jemand hinterlassen hat, okay, du bist nichts. You are nothing. Nice. Das ist ja sehr nice. Sehr nice, mein Lieben. Ich danke euch ganz herzlich, dass ihr da wart. Hat mir viel Spaß gemacht, aber er hat nicht glaube ich auch erheblich weitergebracht und vermutlich werde ich noch das ein oder andere mal an unser Gespräch zurückdenken. Respektive ist möglicherweise auch noch mal gucken, weil wir haben sehr gefilmt. Dankeschön, euch alles Gute und vielleicht bis zum nächsten Mal. Vielen Dank auch noch.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Suche nach bedingtem Glück durch äußere Erfolge wie Reichtum oder Status führt oft zu Leere, da diese vergänglich sind.
  2. Wahre Erfüllung liegt im Rückkehr zum angeborenen „Urzustand“ bedingungslosen Glücks, der durch Innenschau und Auflösen innerer Schichten erreicht wird.
  3. Praktiken wie Meditation helfen, sich von konditionierten Mustern und gesellschaftlichen Prägungen zu lösen, um zur inneren Natur zu finden.

Summary:

Die Diskussion erforscht, warum trotz materiellem Wohlstand viele Menschen unglücklich sind. Es wird zwischen bedingtem Glück, das von äußeren Faktoren abhängt und vergänglich ist, und bedingungslosem Glück unterschieden, das unser angeborener „Urzustand“ ist. Die Gäste, junge Männer, die einem buddhistisch inspirierten Weg folgen, erklären, dass sie sich bewusst gegen oberflächliche Erfolge entschieden haben, um stattdessen durch Innenschau und das Auflösen innerer Schichten—wie anerzogene Muster und emotionale Prägungen—zu wahrer Erfüllung zu gelangen.

Sie betonen, dass Glück nicht durch das Erreichen von Zielen entsteht, sondern durch die Rückkehr zu unserer ursprünglichen Natur, was durch Praktiken wie Meditation ermöglicht wird. Dieser Prozess befreit von der Jagd nach ständigen Gefühlszuständen und führt zu einem nachhaltigen, inneren Frieden.

FAQs

Weil es noch Schatten gibt, wo das Licht bisher nicht durchgedrungen ist. Erleuchtung erfordert, diese inneren Schichten aufzulösen.

Bedingtes Glück hängt von äußeren Umständen wie Erfolg oder Besitz ab und ist vergänglich. Bedingungsloses Glück ist ein innerer Ursprungszustand, der bereits in uns existiert.

Durch Praktiken wie Meditation und das Auflösen von Anhaftungen sowie emotionalen Schichten. Dies ermöglicht, zu unserer wahren Natur zurückzukehren.

Weil sie erkannt haben, dass äußerer Erfolg nicht zu dauerhafter Erfüllung führt. Stattdessen folgen sie ihrer inneren Natur, um wahres Glück zu finden.

Schichten wie anerzogene Muster oder emotionale Erbschaften beeinflussen uns unbewusst. Durch Achtsamkeit können wir sie auflösen und uns befreien.

Nein, das Erreichen von Zielen bietet oft nur vorübergehendes Glück. Wahre Erfüllung kommt aus der inneren Arbeit und dem Loslassen von Konditionen.

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