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#21 Vom Telefonbuch in den digitalen Zwilling – Christian Baumert und Dr. Ilja Radusch

48m 38s

#21 Vom Telefonbuch in den digitalen Zwilling – Christian Baumert und Dr. Ilja Radusch

In dieser Podcast-Folge von Urban Digital diskutieren die Gäste Christian Baumgart und Dr. Ilyaradusch die Verbindung traditioneller Verzeichnisdaten mit digitalen Stadtzwillingen. PDM Solutions, Eigentümer der Marken Gelbe Seiten, Das Telefonbuch und Das Örtliche, hat sich darauf spezialisiert, hochwertige POI-Daten zu sammeln und zu aktualisieren. Diese Daten werden nicht nur für klassische Suchen genutzt, sondern auch als Grundlage für innovative Mobilitätslösungen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Fokus entwickeln sie das System SADAS, das POI-Daten mit Kartendaten kombiniert, um Gefahrenstellen im Straßenverkehr zu identifizieren – etwa in der Nähe von Schulen oder Kindergärten. Dabei geht es nicht nur um Adressen, sondern um feine Details wie Haupt- oder Nebeneingänge, Zuläufe und Straßenseiten, um Warnungen für automatisierte Fahrzeuge präzise zu gestalten. Der Prototyp wurde in Berlin-Friedrichshain erfolgreich getestet und zeigte, dass die Datenqualität für solche Zwecke ausreicht. Die nächsten Schritte umfassen die Skalierung auf ganz Deutschland und die Erweiterung auf weitere POI-Kategorien wie Altenheime. Das Projekt verdeutlicht, wie Alltagsdaten aus Verzeichnissen einen neuen Wert für Verkehrssicherheit und Stadtplanung erhalten, und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Datenbrokern, Forschung und Automobilindustrie.

Transcription

7653 Words, 48770 Characters

German
Herzlich Willkommen, ich bin die Mithilharavien Gründer von Urban Digital, dem Informationsportal und Netzwerk zur Digitalisierung von Kommunen. In diesem Podcast teile ich Einblicke aus meiner Arbeit als Moderator und Community Manager für digitale Statte. Was hat ein dickes Gagels Buch, was wir alle kennen, gelbe Seiten mit dem Digitalen Zweling zu tun? Für mich passet das auf im ersten Blick nicht so richtig zusammen. Aber als ich dann mehr von dem Projekt erfahren habe, über das wir heute hier sprechen werden, fand ich es eigentlich sehr, sehr logisch. Und zwar ist es so, dass hinter den Marken gelbe Seiten das Telefonbuch und das örtliche heute in Berliner Technologieunternehmen namens PDM Solutions steht und die haben zusammen mit Frauenhofer Fokus etwas gebaut, was ich im Bereich digitalen Zweling einfach noch nicht wahrgenommen hatte. Denn die korratierten Verzeichnestaten fließen in einen digitalen Stadzwilding. Und umso spannender fand ich es dann auch mit den Kollegen zu sprechen, denn ich habe dadurch eine ganz neue Perspektive auf die digitalen Zwillinge erhalten, weil hier Alltagstaten ganz neu in Wert gesetzt werden. Ja, und das ist hier der erste Aufschlag zu diesem spannenden Projekt und ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören. Ich freue mich sehr, euch beide zu einer neuen Folge begrüßen zu dürfen. Hallo Christian, Christian Baumart von PDM Solutions und Dr. Ilyardos von Frauenhofer Fokus. Ich denke zu Beginn wäre meine Frage erstmal an dich, Christian, wir sind ja zu Gast bei dir. Wer bist du und was bringt dich dazu, diese Traditionsmarken, über die wir heute sprechen möchten, das Telefonbuch das örtliche gelbe Seiten in einen Datenprodukt zu verwandeln? Also ich bin Christian, ich bin Geschäftsführer von der PDM Solutions und seit zwei Jahren haben wir die digitale Entwicklung der Plattformen, das örtliche gelbe Seiten und das Telefonbuch übernommen. Und unsere DNA, das sind ja Marken, die seit Jahrzehnten sozusagen Menschen mit kleinen mittelständigen Unternehmen, mit POIs, also Point of Interests verbinden. Das ist unsere DNA und damit war es naheliegend, dass wir jetzt nochmal verstärkt den Fokus auf Daten und vor allem auf Daten rund um die POIs sozusagen setzen. Und das tun wir gerade aktiv und gestalten da ganz viel in diesem Jahr neben solchen Projekten. Und vielleicht mag es noch ein paar Worte zu PDM Solutions zu sagen, wer seid ihr und was macht ihr eigentlich? Also PDM Solutions, ich habe PDM Solutions ursprünglich gegründet und wir haben viele Jahre als digitale Berater öffentliche Behörden, also auch im öffentlichen Sektor und auch Wirtschaftsunternehmen beraten, haben immer gesagt, ein guter Berater kennt jeder, schafft sich selber ab und haben da gemeinsam Projekte gemacht und wir haben auch ein Projekt mit das Telefonbuch gemacht. Und dadurch sind wir in diese Gemeinschaft gekommen. Man muss sich vorstellen, die Marken, das Telefonbuch gelbe Seiten und das örtliche waren Getrennte, Unternehmen voneinander, die der deutschen Telekom und einer Verlagsgemeinschaft gehören. Und wir haben vor zwei Jahren, haben wir an die Verlagsgemeinschaft, habe ich die PDM Solutions verkauft, zu dem Verlagen gehört, die Heiseguh, Müller Medien, Ippenmedia und andere Verlage und habe es verkauft, weil wir den Innovationsbereich gestalten sollten, weil wir erfolgreich als Dienstleister schon mit das Telefonbuch zusammengearbeitet haben. Und so sind wir zusammengekommen und haben die Marken im November letzten Jahres in die PDM Solutions verschmolzen. Das heißt, wir sind jetzt eine Kampagne, die eben diese Brenns digitalisiert und die digitalen Plattformen weiter betreut. Im Herzen von Berlin. Genau. Super, also total spannend. Ich würde das mal ganz kurz zusammenfassen als ein Kind des Datazeilters. Das heißt, ihr schafft es oder ihr spezialisiert euch darauf aus Daten, Informationen zu schaffen. Genau diese Inwärtsetzung von den Daten und darauf aufbauen, qualitativ hochwertigere Entscheidungen treffen zu können. Und dazu komplementär gibt es ja in den Projekt, über das wir heute sprechen werden, auch eine fachliche Perspektive. Deswegen würde ich an der Stelle ganz gerne auch meinen zweiten Gast vorstellen lassen. Herzlich willkommen, auch ein dich lieber Dr. Ilyaradusch. Du bist von der Seite der Automobilindustrie bzw. der Forschungsseite, was das Projekt anbelangt. Vielleicht magst du dich auch noch mal kurz vorstellen und was auch deine Rolle im Rahmen des Projektes ist. Genau. Mein Name ist Dr. Ilyaradusch. Ich bin Leiter der Abteilungsmarkt Mobilität bei Frauenhofer und wir haben eine Historie von fast über 20 Jahren gemeinsam mit Mercedes-Benz. Und kümmern uns hier um vanetzte Fahrzeuge, also auch schon Digitalisierung, Daten mit Improcos und haben uns natürlich da auch mit denen automatisierten Fahren beschäftigt. Da merken wir beim automatisierten Fahren, dass das nicht immer nur das Fahrzeug selber betrifft, sondern auch die Umgebung wo man fährt. Das einfachste Beispiel war automatisierte Fahrzeuge, brauche Sprungmarkierungen, um sicher zu wissen, wo man langfahren kann. Die sind nicht überall immer aktuell und sichtbar, so gut für die Kamera im Auto. Und das war so der erste Moment, eigentlich vor fast zehn Jahren, wo wir gesagt haben, wir müssen das irgendwie digital in einen Zwilling, in einer hochgenauere Karte überführen, damit wir wissen, hier ist es sicher zu fahren und hier ist es nicht sicher zu fahren. Wow, total spannend, weil am Ende des Tages ist das der genau dieser Moment der Vehicle to Infrastructure Communication. Also wenn das Fahrzeug vorher eher isoliert war, dann kommt jetzt der Moment, wo das Fahrzeug mit der Infrastruktur interagiert. Und vielleicht kannst du auch kurz dazu sagen, wie ihr vom Frauenhofer Fokus, also Frauenhof an sich ist ja auch eine riesen Vorschussgesellschaft, aber warum habt ihr ganz konkret hier auch den Fokus in dem Fall auch auf die Daten getriebene Mobilität und darüber seid ihr dann ja auch zu den Stadtzwellen gekommen oder? Genau, also wir beschäftigen uns in vielen Bereichen mit Daten, sei es auch mit sozusagen ganz allgemeinen Daten für Energie oder Wasser oder einfach politische Begleitung. Wir selber gucken ganz speziell auf die Verordneten Daten für den Straßenraum, für Gebäude Zwillinge, für Stadtzwillinge, um den Verkehr im Prinzip besser zu organisieren, aber auch um eine Mehrwertzuschaffen für die Bürger und Bürgerinnen. Dadurch haben wir jetzt ein Einblick von beiden Seiten wie auf das Thema Schaut, aber was ist denn eigentlich die Story, wie ihr zusammengekommen seid? Also bei dir Christian habe ich es gerade mitbekommen, es ist aus einer Art Dienstleistung herausgewachsen, wo ihr Potenzial gesehen habt, auch ein Projekt zu bauen, das noch mal viel mehr zusammenführt. Aber wie kam dann das Frauenhofer Fokus ins Spiel? Ehrlich gesagt, so richtig weiß ich es nicht mehr, dass einsehwürer erboren, ich mich noch sehr gut erinnern kann, ist, dass wir zusammen einen Videokoll hatten, wo wir vorgestellt wurden und wir überlegt haben, was können wir gemeinsam machen und wir haben uns gut verstanden gleich und dann sind wir eigentlich sofort auf die Idee gekommen, wir müssen im Projekt zusammen machen und dann haben wir ziemlich kurzfristig auch gestartet, würde ich sagen. Ja, die Genese davor war, Reisen bildet, Berlin Partner ist ja sozusagen etwas, was die Stadtentwicklung und Wirtschafts-Inforschung zusammenbringen. Nick und ich, wir waren in einer Reise in Austin, Sorsaus bei Sorswest und haben uns erkennen gelernt, dann hat Nick erzählt, was die PDM so macht und dass sie Interesse haben, auch an der Automobilindustrie und wie man mit den Daten, die sie haben eigentlich in anderen Bereichen was machen kann und dann hatten wir uns ausgetauscht, ebenfalls gut verstanden und Nick hat dann den Kontakt hergestellt und ja, Reisen bildet, sage ich. Also manchmal ist es so, dass ich tatsächlich gar nicht so selten, dass man aus einer eigenen Stadt, wo ganz hin weit weg verreisen muss, um sich dann kennenzulernen, weil man im Tagesgeschäft so viel anderes zu tun hat und gar nicht ins aktive Netzwerken hineinkommt. Gut, ich danke euch, bis hierher, also ich hab ein ganz gutes Bild davon bekommen, wer die wesentlichen Akteure hier in den Projekt jetzt sind und was eure Historie auch ist. Jetzt kommt natürlich die Frage auf, wenn wir in die Tiefereien steigen, was macht eigentlich auch die Anwendungen im öffentlichen Raum so wertvoll, wenn wir über die Datenbasis von das Telefonmuch das örtliche und die gelben Seiten sprechen? Was wir zurzeit machen, auch aktiv machen und auch miteinander getestet haben, ist ja eigentlich welche Daten rund um Puees benötigen wir, um solche Systeme zu unterstützen. Wir haben ja auf der einen Seite wollen wir gemeinsam erreichen, dass ein Restaurant, ein Arzt, eine soziale Einrichtung gefunden werden kann, weil wir verbinden ja Menschen mit Unternehmen, Ärzten, soziale Einrichtungen und so weiter und so weiter. Und das spannende ist ja, wenn wir in so eine Vision gehen, dass eine ist ja, dass ich einem Fahrzeug sagen kann, ich muss zum Puex-Y, das andere ist ja, wenn der Weg sozusagen noch gesichert wird, Security ermöglicht wird, weil Daten rund um Puees sozusagen die Sicherheitssysteme unterstützen und deswegen war der Test so interessant, weil ich habe erzählt am Anfang, wir verändern vier jetzt Unternehmen, wir sind mittlerweile in der Lage sehr qualitative Daten bei uns aufzunehmen, sie kontinuierlich zu aktualisieren und auch sicherzustellen, dass die Daten nicht zu stark veralten, nicht korrekt sind etc. Daran arbeiten wir aktiv, wir sind noch weit weg von dem, wo wir hin wollen, unser ganz klares Ziel ist, beste Daten Deutschlands und da daran arbeiten wir und deswegen war dieser Test auch für uns, zu interessant, weil er zeigt, dass wir das können. Also vielleicht nochmal zurückgefragt. Die meisten kennen diese Marken aus ihrem Alltagsleben. Es sind also Verzeichnungen von eben diesen wichtigen Point of Interests. Und das, was ihr jetzt daraus macht, ist eigentlich eine Überführung ins digitale Zeitalter. Das heißt, auf der einen Seite seid ihr vermutlich in der Lage, halb oder sogar komplett automatisiert, diese Point of Interests und die Änderungen zu erfassen, in diesen ganzen Verzeichnissen digital auszuspielen und das halt eben zur Verfügung stellen. Das ist so, dass Web 2.0 würde ich mal beschreiben. Also ich kann im Internet nachschauen, was ich vorher in einem Papierbuch nachgeschaut hatte. Und jetzt kommt der nächste Schritt, der eigentlich ja auch in Richtung Stadswillenge erst geht. Ihr baut Systeme, die diese Informationen nochmal in Wert setzen für andere Bereiche. Den Mobilitätsbereich und ganz konkret jetzt die verkehrssicherheit, oder? Besticht, das richtig? Genau so. Und wir haben unser System und darauf sind wir auch stolz, und das verändern wir ist eben, weil du ja die Qualität und das Manuelle angesprochen hast. Wir sind in der Lage, seit diesem Jahr und das bauen wir jetzt aus und das wird man auch sehen, anhand der Daten auch auf unserem Plattform oder da, wo wir sie hinliefern, zu einem der Partner wie Mercedes-Ownhofer, dass wir eine Qualität schaffen durch den Mix von Automatisierung, Technologie, aber nicht nur aus einer Quelle, das finde ich ganz entscheidend, ohne jetzt auf die detaillierte Logik unserer Qualitätsallstufen einzugehen. Plus die Vertestung von Stichproben und Sicherheitsgarantin, die dann schon der Mensch macht. Und bevor wir jetzt nochmal auf diesen Mobilitätsaspekt eingehen, würde ich gerne nochmal verstehen, dieser traditionelle Anwendungsfall, also ich finde in Verzeichnis X Y wie gestaltet der sich aktuell. Also erstmal abseits von der Fahrzeugflotte, die ihr Software technisch aufrüstet, was genau macht ihr in dem traditionellen Anwendungsfall? Dieser Use-Case, der existiert ja noch und wird ja auch noch Millionenfach genutzt. Wir haben ja allein mit unseren drei Plattformen an Nian 30 Millionen Visits pro Jahr, wo eine Sucher ausgelöst wird. Also was du gesagt hast, Schritt 1 der Digitalisierung, ich suche einen Zahnarzt, gibt mir ein Ergebnis. Wir beliefern natürlich aber auch Plattformen, große Karten Dienstleister. Das heißt ihr seid Datenbroker. Wir liefern unsere Daten an Karten Dienstleister an große Karten, damit natürlich unsere Unternehmen da auch gefunden werden. Also der eine Schritt ist ja auf unserer Plattform finden. Der zweite Schritt ist ja, das hat sich in den letzten Jahren erinnert, wir gehen das ja viele große Plattformen nutzen und eigentlich sehr viele Use-Case sozusagen auf der jeweiligen Plattform ausführen. Da sind wir natürlich Lieferant dessen bei unserer Aufgabe, Menschen, Unternehmen verbinden und zwar da, wo der Mensch auch sucht oder da, wo der Mensch agiert. Und für mich, das ist der zweite Schritt, also verfügbar sein, was du sagst, ist ja eigentlich schon der dritte und da wollen wir jetzt hin, auch zusammen hin, ist ja, ich habe einen Bedürfnis und ich kriege zusammengestellt, dieses Bedürfnis gelöst von einer Plattform. Und da werden wir mit unseren Brenz natürlich, wenn wir dann Rolle spielen, wo in der Rolle spielen und entwickeln da auch stark rein. Okay, perfekt, das ist schon sehr gute Umres, was in dem Bereich passiert oder wie er sich transformiert hat. Ihr beliefert bereits die Karten Dienstle? Ihr habt eine hohe Markensichtbarkeit und ihr habt diese digitale Transformation des Use-Cases aus der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft weitergedacht. Jetzt kommt der Schwenker zu euch, also ihr vom Frauenhof auf Fokus, habt den Zugang zur Automobilindustrie, heft ihr Innovation aufzubauen. Und das ist der Moment, in dem eigentlich die Zweitverwertung der PDM-Daten passiert. Wie blicksst du darauf? Also wie gestaltet sich diese Zweitverwertung konkret? Ich finde das sehr spannend, weil, wie gesagt, das Thema der digitalen Staatswillinger uns sehr umtreibt und wenn wir aber gucken, was ist denn Daten, das neue Öl und dergleichen, dann ist es, wenn man da genau rein guckt, auf der technischen Ebene sehr herausfordernd. Nimm wir das Beispiel einer Schule oder eines Spielplatzes, da reicht es für die Suche oder auch einen sozusagen der angesprochenen, Punkte, die man erfinden will, da reicht es, ob zu wissen, hier ist die Adresse. Und dann bin ich ja als Mensch durch aus einer Lage, den Spielplatz zu sehen und sozusagen dann dahinten so gehen und auch den Eingang zu finden. Wenn ich aber aus Automobilindustrie und sozusagen verkehrsliche Haltgucke, dann ist das schon spannend, ist da der Teil abgegittert oder gibt es quasi nur einen Eingang oder vielleicht noch einen zweiten und da sind die die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder tatsächlich rauskommen am hösten. Und diese Informationen insbesondere wenn Schulen so sich über einen ganzen Block erstreckten und eigentlich an allen vier Seiten gibt es Straßen, da kann ich nicht im Auto hergehen und an jeder dieser vier Seiten große Warnung machen, Achtung, hier kann was passieren, sondern hier muss sich die Daten aufbereiten und genau gucken ja an der Seite mit dem Haupteingang, da passiert was, aber hier ist vielleicht ein kleiner Neben-Eingang, da ist noch viel wichtiger zu gucken, weil beim Haupteingang da gucken alle hin, da haben sie auch Absperrgitter wieder, dass man nicht einfach so auf die Straße laufen kann. Und das sind die Feinheiten in der sozusagen Daten-Nutzung, dass eigentlich jeder in einen anderes Interesse hat. Also sozusagen jemand der sucht, da reicht mir der Eintrag und da steht dann maler meister Müller, da gleich mit der Adresse und eigentlich brauche ich die Telefonnummer, weil ich ja da anrufe und der kommt ja an zu mir, sucht ihn ja nicht oder selten. Und diese Aufbereitung, Transformation der Daten hin zu dem jeweiligen Anwendungsfall, das ist eigentlich eine große Herausforderung, weil da auch noch ein zusätzlicher Wert neben der eigentlichen Qualität liegt, weil diese Arbeit muss irgendwo machen und die Frage ist, wer macht der Verlag, der die Daten bereitstellt, macht das die PDM als Satinbroker oder ist das dann die Aufgabe eines Automobilherstellers, sich um diese Sachen zu kümmern und das wissen, welche Daten oder sagen, welche Datenqualität, welche besonderen zusätzlichen Attribute brauche ich denn vielleicht an diesen Daten, das weiß natürlich nur der Daten nutzen, ist die Herausforderung für den Verlag, der kann jetzt nicht quasi schon bei Open Streetmap oder der gleichen Striche malen, weil der ja gar nicht weiß, was die andere Seite braucht. Und insofern ist das ein sehr wertvoller Beitrag eines Datenbrokers wie PDM, genau diese Aufbereitung zu machen und die müssen aber natürlich auch wissen für alle möglichen Daten nutzen, was brauchen die denn eigentlich. Und das heißt in dieser Konstellation hat das total Sinn gemacht, dass ihr nah an den OEMs seit und ich nehme an, es wurden auch bedarfe einer spezifischeren Kommunikation, solche Informationen an euch herangetragen von den OEMs und darauf auch bauen, wusstet ihr dann, das hat relevanz, wenn es also diese Daten auf der anderen Seite gibt, dann sollten wir mal etwas gemeinsam aufsetzen. Genau, also das ist weil wir selber aktiv sind beim automatisierten Fahren und in den Assistentsystem, also der Vernetzten Mobilität ist das auch immer etwas, was die Verkehrssicherheit erhöhen soll, haben wir die Erfahrung, was ist sozusagen wichtig und was muss man da finden und deswegen auch die Umsetzung im Fahrzeug selber, weil diese ganzen kleinen Details, hier ist noch nicht genau genug oder das funktioniert nicht, das muss man live verproben und dann auch skalieren, weil das immer so die Herausforderung, dass jetzt auf die einzelne Schule zu gucken und dann zu sagen, ah, hier machen wir so, das kann natürlich jeder, aber sozusagen die Resshausen haben wir ja nicht das jetzt ist ja so ein persönliches, jede einzelne Schule anguckt in ganz Deutschland oder schlecht Europa und dann da markiert was da wichtig ist, sondern dieser Prozess muss automatisiert passieren. Das macht total Sinn, jetzt haben wir also die Ausgangskonstellation einmal beschrieben, was es denn dabei herausgekommen, wenn ihr es im Kürzussamm fassen müsstet, das System Sadas, vielleicht könnt ihr dazu ein paar Worte verlieren, was das für ein System ist. Genau, also Sadas, die Software macht genau das, also die schaut sich grundsätzlich die Päus die in der Datenbank sind, an, wildert das für, haben jetzt in die Zahl rausgesucht, Kindergärten und Schulen und guckt dann zusammen mit anderen Kartendaten, was sind denn hier die relevanten Zuläufe und das Straßengenau, also wir gucken auf die Straßenseite, fahre ich in die eine Richtung, fahre ich in die andere Richtung und versuche dann eine Datenbank fürs Auto aufzubauen, wo sozusagen auf den Metergenau gesagt wird, hohe Wahrscheinlichkeit, geringe Wahrscheinlichkeit und dann entsprechend eine Auslösung, je nachdem abhängig in sozusagen welche Uhrzeit gerade ist und wie schnell ich fahre untergleichen, dann in möglichst relevantes Bild dem Fahrer der Fahrerin zu geben, weil wir genau diese falsch positiv, also diese Überwarnung und damit die Abstumfung verhindern wollen. Und ich habe dann also unter realen Bedingungen für Berlin Friedrichsein zusammengetestet, wenn ich mache, recht in Sinne, was genau kann man damit jetzt machen, also was ist herausgekommen, was kann der Prototyp zeigen? Also der Prototyp ist, dass wir grundsätzlich selber erstaunt waren, wie gut wir die Daten aufbereiten können für diesen Teil, dem wir uns angeschaut haben. Jetzt wären die Skalierung, wären nächste Schritte und sozusagen auch weiter zu verfeinern, genau diesen Prozess der Aufbereitung und zu gucken ist das auch nicht nur über Melit Friedrichsein hinauswelle waren, sondern auch in ganz Deutschland, da kann man auch noch diverse Statistiken machen, wie viele Kindergärten gibt es sind und untergleichen und auch nochmal auf andere Punkte schauen, also alten Heime und untergleichen. Das wären so die nächsten Schritte. Gerne auch von deiner Seite Christian noch mal? Genau, für mich ist eigentlich rausgekommen mehrere Sachen, sozusagen das was nur auf uns sich bezieht, das ist das wir durch den Test erfahren haben, dass unsere Brands auf jeden Fall in der Lage sind, diese Daten zu liefern und für mich ist eigentlich rauskommen das auf jeden Fall Sinn macht, weil du hast ja auch gefragt, wer sollte das machen, dass es total Sinn macht, wenn wir uns um die Daten kümmern, mit unseren Brands und eben in der Zusammenarbeit das Thema skalieren, weil es ist halt so einer Visants-Ebene, es ist natürlich super genial, du steckst in ein Auto ein und das Auto zeigt ja nicht nur die Strecke, fährt nicht nur mit Assistenten, sondern warnt dich noch, ja, das ist so genial, dass es ja auf jeden Fall Sinn macht, das Thema zu skalieren, das wollen wir ja auch gemeinsam skalieren und wir sehen uns in der Lage, die Daten dafür zu liefern und ich glaube da kann man eine sehr starke Skalierung auch drauf setzen und dann ist das natürlich ein ultrainteressantes Projekt. Und bevor wir gleich auf die Seite der Stadtverwaltung überschwenken und fragen was das für sie bedeuten kann, weil die sich ja auch mit Verkehrsssicherheit beschäftigen, möchte ich ganz gerne noch mal auf die OEMs schauen. Wir waren gerade unten und haben uns das Fahrzeug angeschaut, das waren Mercedes, neure Generation und auf dem Display war es dann sich gebrindet mit das Telefonbuch und dann wurden quasi Warnungen ausgespielt, wenn man sich einem Objekt genert hat, was in dem Fall schützendswert ist. Und das ist extrem relevant, denn ich kenne es aus anderen Debatten, dass eine Stadtverwaltung ihre Bürger gerne über etwas informieren möchte, aber noch kein Zugang über die Fahrzeugflotte hat. Und das auszuspielen, geschweige denn über die ganz großen Karten, die es gibt schon Ansätze meines Wissens, zum Beispiel hier aber grundsätzlich ist es nicht immer so einfach die Daten mitzuteilen, das heißt ihr habt diesen Kommunikationskanal anscheinend gemeistert, oder? Mit den OEMs seid ihr als Frau in hofam Austausch und heißt das dann jetzt das in einem serienmäßigen Fahrzeug, die diese Informationen dann einfach ausgespielt werden könnten, also wer das möglich dann in viele Fahrzeuge reinzubringen. Die Fahrzeuge sind heutzutage alle angeschlossen und digital vernetzt, das heißt da gibt es auch schon jetzt Möglichkeiten vor Baustellen oder Unfällen entsprechend zu wahren. Die Herausforderung ist also in dieser Hinsicht gar nicht so sehr die Technik und finde ich einen auch schnellen Weg kommunikativ ins Fahrzeug, sondern die Herausforderung ist die Datenlage, also bin ich mir wirklich sicher, dass das noch relevant ist. Und du beispielsweise der Skasterfahrer, der ist während der Warnung total wichtig und hilft total, aber in der Falschwarnung will ich natürlich da auch nicht machen, also wenn sozusagen dann wieder abgefahren ist und untergleichen. Weil auch mal diese Überwarnung immer eine große Herausforderung ist, wird den sehr auch ablenken. Und deswegen gibt es eine sehr große Vorsicht zu schnell Sachen mit reinzubringen. Und wir müssen quasi 100% sicher sein, dass das was wir an Warnung potenziell da rein liefern können, dass die auch den Qualitätsanforderungen entspricht und das dann dann ausgestaltet ist, dass es quasi jetzt der nächste Schritt, das zu schauen, ob das dann auch über klassische Karten ein Liter wie hier ausgespielt würde oder direkt sind alles offene Fragen, die jetzt aber vor Kunden oder für die Stadt und für den Menschen, der dann im Autositz ist, dass er eigentlich egal wie das technisch nach hinten, über welchen Broker im Ende gelöst ist. Christian, du möchtest was ergänzen? Was ich eigentlich krass finde ist, was wir an den Testfahrten ja feststellen können ist, dass wir eigentlich als Frauenhofer, als das Telefonbuch, als Mercedes, BMW, VW, wir sind in der Lage, das zu tun. Die Frage ist, wie kriegen wir das miteinander vernetzt und idealerweise noch den Städten, den Gemeinden und Co. vernetzt? Ich glaube, wir haben ja ganz oft das Problem bei uns in Deutschland, ganz oft das Problem, dass dieses vernetzte nicht so gut funktioniert und hier sehe ich auch eine Chance, dass wir das durchaus versuchen auch zusammen zu erreichen, also nicht mit den Städten, mit den Gemeinden, mit den großen Herstellern, Mercedes, BMW und Co und Frauenhofer und uns hier zu beginnen, das Projekt sozusagen weiter auszurellen. Weil es hat gezeigt, es funktioniert und wir müssen, ich finde es auch nicht gut, wenn wir es nicht tun, weil wir sind in der Lage technisch und da sollten uns auch nicht abhängen lassen. Weder unsere Automobilhersteller, noch wir als Benz, noch Frauenhofer, nicht. Forschungsarbeit, da wir machen, da sollten wir uns nicht abhängen lassen, weil da können wir ganz vorne mit spielen aus meiner Sicht und wenn die Städte und Gemeinden dann noch mitmachen, das unterstützen und so besser, der natürlich ein Traum. Also kann ich nur zustimmen und aus meiner Sicht sind es verschiedene Aspekte da. Zum einen muss man wissen, was geht. Das ist in Berlin vielleicht euch ausbekannt, aber in der Breite in Deutschland weiß nicht jeder Kommune, jede Stadt, was eigentlich möglich ist, auch mit den Daten vom Telefonbu. Auf der anderen Seite haben wir zum Begriff der digitalen Daseinsvorsorge, also Abwasser und Wasser generell und Müllversorgung. Das ist klar, das muss irgendwie bezahlt werden für all diese digitalen Dienste. Da verlassen wir uns irgendwie so drauf, dass insbesondere amerikanische Firmen das irgendwie für umsonst mitmachen und sind da nicht bereit zu investieren, weil das muss man ganz klar sagen. Die Idee ist schon hier eine Zweiperwertung quasi zu organisieren, um die Kosten dafür auch möglichst niedrig zu halten, aber Kosten frei ist dieser Aufbereitung hin zu den jeweiligen Use-Cases nicht. Und ob das in jeder Stadt, in jeder Kommune quasi schon so verankert ist, dass man hier als digitale Daseinsvorsorge auch investieren muss, das entsprechend einstellen muss, das ist sozusagen der zusätzliche Aspekt der Nutzen. Ist ganz klar für alle Bürgerinnen natürlich. Es gehe in großen Aufstreie, wenn man sagen würde hier das Wasser, das müsste jetzt privat organisieren mit einem amerikanischen Anbieter. Und das sind so die strukturellen Herausforderungen, die wir glaube ich gemeinsam angehen müssen. Da steht nur eine Sache, die mich sozusagen ganz stark auch begeistert bei diesem Thema auch in Zusammenhang der Stadt der Entwicklung überlegen wir uns mal den Case und der ist technisch möglich, der ist möglich, der ist da. Ein Krankenwagen ist vernetzt mit diesen Puees, mit dieser Technik, mit dem Ampelsystem, was wir an Unfallvermeidung, an Geschwindigkeit erzeugen könnten. Das kriegst du aber nur in so einer Konzellation hin. Den Brandexperten, das Telefonbuch, den Forschungseinheit, den Automobilhersteller die Stadt, aber es ist möglich und da können wir natürlich echt nach vorne gehen und natürlich durchaus, wie du es auch sagst, zeigen, wir wollen ja nicht gegen amerikanische Unternehmen, aber wir sind auch in der Lage, Themen hier als deutsche Organisationen gemeinsam sehr, sehr nach vorne hinzubekommen. Absolut, ich denke am Ende des Tages werden wir jetzt nicht in eine digitale Welt kommen, die alles miteinander irgendwie in eine Plattform vereint, sondern es wird unterschiedliche Bereiche mit unterschiedlichen Plattformen geben und das, was ihr gerade aufbaut, ist eine total interessante Verschränkung von eben genau diesen verzeichnesten Daten der Puees und dem, was für die B2C-Komponente relevant ist. Also für diejenigen, hier jetzt im Auto unterwegs sind, aber auch für die Institutionen, wie zum Beispiel soziale Einrichtungen oder Einsatzdienste, ich kann dir mit einer noch ein paar andere Akteure vorstellen und in diesen Zusammenhang, dadurch, dass ihr ja auch in Deutschland seid, habt ihr natürlich auch eine bessere Vernetzung hin zu den öffentlichen Institutionen, ihr als PDM sowieso, Frauenhoferfokus auch, ich meine, darüber müssen wir nicht reden, dass ihr neue Historie mit den Akteuren schon zusammengearbeitet habt. Und vor diesem Hintergrund würde ich ganz gerne auf diese Verschränkung nochmal eingehen. Nehmen wir mal die Stadtverwaltung. Jetzt gibt es ja durchaus diese digitalen Zwillinge der Stadtverwaltung, die gerade aufgebaut werden, die vor allem, das muss man ganz ehrlich zugeben, erst mal der Stadtverwaltung selbst dienen. Da reden wir über solche Justcases, wie zum Beispiel, dass man mal das Baumkratast einer Stadtverwaltung harmonisiert, weil bisher ist es so historisch gewachsen, dass irgendwie fünf Fahrabteilungen jeweils aus Verkehrssicherheitssicht, aus der Grünpflege Sicht und so weiter und sofort ihre eigene Baumkratast aufgebaut haben und dass man die jetzt zusammenführt, also internes Datenmanagement. Und die Bürger haben im ersten Schritt jetzt nicht die größten Mehrwert dadurch. Klar, irgendwo hat man vielleicht so es gespart, das kommt wieder und der gesamten Gesellschaft zugute, wenn die Stadtverwaltung effiziente arbeitet, aber das ist erst im nächsten Schritt spürbar und gar nicht so unmittelbar. Ihr hingegen habt etwas Verkehrssicherheit, was direkt ein Mehrwert für die Bürger generieren könnte. Oder für diese Bitos-C-Komponenten generell. Deswegen wäre für mich normal wichtig zu verstehen, wo seht ihr aus eurer Sicht die Verknüpfung, zu dem, was eine Stadtverwaltung aktuell mit den digitalen Zwillingen aufbaut und dem, was ihr mit digitalen Zwillingen macht. Also du sprichst einen wichtigen Punkt an, insbesondere, dass es immer mehrere Datenbanken geben wird und dass es immer auf den Verwerter ganz am Ende ankommt. Und das bin ich absolut dafür. Daten so bereitzustellen, einfach so als selbst weg, macht überhaupt keinen Sinn. Das merken wir mal wieder aus zehn, zwanzig Jahren Forschung im digitalen Zwilling. Also man muss vom Verwerter kommen und du sprichst natürlich auch anders. Das ist politisch. Besser ist, man hat richtig vor Bürgerbürgerinnen, kann den Mehrwert zeigen, wenn ternen Prozesse in der Verwaltung optimiert werden, dann ist das schwerer zu kommunizieren. Das probieren wir. Das probieren wir auch in der Stadt Berlin. Wir haben eine kleine Smartphone, die da hatten selber ermittelt, überbuste die regelmäßig rumbauen und zum Beispiel die Baustellen kategorisiert. Das ist wichtig für die internen Prozesse, hilft aber auch natürlich in einem weiteren Schritt, in einem Projekt wie diesen, zu sagen, ah, hier ist eine Route mit vielen Baustellen, das könnte auch dem Einsatzfahrzeug helfen. entsprechend zu sehen, komme ich da überhaupt noch durch mit meinem Lorschwarzeug oder nicht. Und das sind dann sicherlich besser erklärbare Use Cases, die man alle durchgehen kann. Das Grundproblem ist, das sind sogenannte Longtail, also das sind so kleine, kleine Dinge, so 5% Verbesserung hier, 7% Verbesserung da. Und die einzeln zu rechnen ist furchtbar schwierig, weil man immer sagt, ja für die 2% Verbesserung machen wir ja nichts. Was wir aber feststellen zu dem Insbesondere mit KI, dass diese Transformation der Daten von einem Nutzer zu dem nächsten Nutzer, also vom Telefonbuch hin zu benutzen, das für die Anwendungen im Paarzeug, jetzt plötzlich technisch möglich ist, weil sie eben nicht mehr handelsch gemacht werden muss in der Übertragung, sondern technisch auch mit viel, sag ich mal, Weltwissen möglich ist mit KI das zu machen. Und da sehe ich eine große Hoffnung, gar nicht diese eine große Tattplattform aufbauen, müssen die dann vielleicht auch wieder ein großer Hostet, das wird alles nix, weil man dann auch nicht beweglich ist. Jeder, der in den Newscase, neu hinzufügen will, die Daten vielleicht ein bisschen anders braucht, der muss plötzlich Change-Request machen, braucht ein Jahr, ist das durch alle Instanzen durch, ist das da hier sein Attribut mit dran kriegt oder da gleich. Also wir kennen das alles, wie das aussehen würde, wenn man das so als großen zentralen Daten-Silo macht. Insofern wer meine, wie die um immer zu sagen, jeder soll seine eigene Datenbank haben und wir gucken nur, dass wir das mit Dienstleistern, die sich auch darauf verlassen können, dass da das über Jahre tatsächlich betreiben werden kann, dass die dann die jeweiligen Anpassungen hin zu dem eigentlichen Newscase machen können. Also ganz klar ein Plädoyer für den System-Offsystems-Ansatz, der ja dann auch viel Agile abläuft. Man muss dann halt sicher stellen, dass es eine gewisse Interoperabilität gibt, an den einzelnen strategischen Schnittstellen. Dazu nochmal eine letzte Frage, also zu diesem Themenblock, bevor wir dann auf so halb Thema aktuell kommen, KI, in dem ihr ja auch unterwegs seid. Was bedeutet das, was ihr macht, ganz konkret jetzt für eine Kommune, die ein digitalen Zwillingen aufbaut? Also in welchem Moment sollte sie sich bei euch melden oder bei welchem Bedarf, wenn sie jetzt noch keinen eigenen Zwilling hat, macht das Sinn, zu euch Kontakt aufzunehmen. Wenn sie sich zum Beispiel mit Verkehrssicherheit auseinanders oder digitalen Vorteilen in der Kommune oder in der Stadt, wenn wir zum Beispiel von dem Aussterben von Innenstädten sprechen und so. Es gibt ja unfassbar viele Möglichkeiten sozusagen in der Zusammenarbeit mit Städten und Kommune, auch solche Themen in der Stadtentwicklung zu ändern, wenn auch in Testverfahren etc. Ja, weil wenn ich durch Digitalisierung dem Unternehmen ermögliche, Preiswerte ein Geschäft zu betreiben, dann hat die Stadt darin auch ein Vorteil. Ja, genauso wie das Krankenwagensystem, weil was wir jetzt von dem autonomen Fahren hatten und diesen Daten der Vorteil der Stadt ist ja weniger Unfälle, heißt weniger Kosten, weniger Unfälle heißt ja aber auch weniger Schicksale, Geschwindigkeit bei der Aufnahme in Krankenstation und so weiter. Also da lassen sich ja für die Kommunen unfassbar viele Vorteile ableiten, die nicht wie diese großen Projekte, die du angesprochen hast, kennen wir auch ein bisschen, sozusagen das Terminvereinbarungsthul einzuführen und da hängen wir ja leider immer ein bisschen hinterher. Würde ich mal sagen, in Deutschland, ich glaube das ist immer so ein bisschen unser Problem, weil wir sind halt ganz stolz, wenn wir die digitale Terminvereinbarung können, während dessen alle anderen, auch europäischen anderen Länder, die komplette Abwicklung des Use-Case, der Beantragung des Passboards wie auch immer ermöglichen. Und da rauchen wir immer die Kommunen und die Städte in der Zusammenarbeit, weil es geht auch nicht ohne sie. Bestimmte Dinge können wir auch zwar mit den Automobilstellen und so sicher stehen, aber natürlich kann man das mit Städten, Kommunen zusammen noch für besser, schon alleine mit einer einfachen Case, dass wir beispielsweise diese Daten überhaupt auch geliefert bekommen, weil die Wissenwohneschule geöffnet wird, die Wissen aber auch, wo eine Parkanlage ein Spielplatz ist mit einem hohen Risiko, mit einem hohen Unfallrisiko, weil vielleicht neben einer große Straße ist, das heißt, das kriegst du nur zusammen, das ist das bei euch am Anfang gesagt hat, wenn wir aus mehreren Quelleninformationen zu einem idealen Datensatz rund um dem Pue sozusagen herstellen. Also gibt es unzählige Beispiele aus meiner Sicht. Absolut, also ich denke, Digitalisierung oder in dem Fall dann digitaler Transformation ist am Ende des Tages genau der entscheidende Punkt, dass wir also nicht mehr den Prozess aus dem analogenen Digital überführen, das ist ja mittlerweile auch schon Konsens, aber wir müssen uns halt wirklich auch tun, dass wir dann disruptiv neue Wege gehen und sagen, okay, was können wir denn jetzt wirklich komplett neu machen, besser machen. Und ich denke, das ist eines der großen Probleme, dass wir in einem Korsettagieren von vielen rechtlichen Anforderungen, die Verwaltung ist natürlich auch einfach gebunden an Rechtsvorbehalt und Rechtsvorrang auf Grundlage der Gesetze und im Rahmen der Gesetze. Und das macht in vielen Bereichen auch total Sinn, aber wenn es um die Digitalisierung, die Italien-Transformationen geht, dann wird es schwierig, auch wirklich Dinge auszuprobieren und radikal neu zu denken. Und dann kommen wir eigentlich gar nicht so richtig in diesen Innovationsmodus, das heißt, eigentlich braucht es eure Rolle um den ersten Schritt zu machen, eben einem Experimentier-Ramen und dann muss man gucken, wie man weiter in die Fläche kommt. Ich habe immer so ein Kopf diese erste Fartig gemacht hat, diese erste Testfahrt. Das erste, was ich gedacht habe ist, wie geil funktioniert das? Warum dürfen, warum können wir das nicht autonom abholen, obwohl wir können? Weil unsere Automobilhersteller können das. BMW Mercedes und Coke, sie können es. Wir können es technologisch von der Forschungs-Ebene. Wir können es auch im Gewissmer auch von Herdaten-Ebene. Aber wir können nicht, weil wir natürlich immer auch eine bestimmte Bürokratiegrenze stoßen. Wenn wir immer alle dieses Beispielen San Francisco-Boeu-Bah ohne Fahrer fährt. Und wir müssen uns natürlich natürlich die Frage stellen. Wir müssen auch die Drehungen des Menschen, wo es Sinn macht und wo es auch wichtig ist, auch gerade in Qualität und so weiter. Aber wir müssen uns ja schon die Frage stellen, wie schaffen wir einen Raum auch für Unternehmen wie uns, auch für Organisationen wie euch, auch den Test wirklich so auszuführen zu können, wie ja eigentlich möglich wäre, weil ihr müsst in den abgesperrtes Gebiet um das komplett autonomen fahren, auch mit unseren Daten und so aus zu testen. Während wir in San Francisco, wie gesagt, der Uberschon ohne Fahrer fährt. Und da haben wir immer, wie du es ja auch sagst, so ein bisschen, wir müssen halt daher sein, deswegen wollen wir uns ja da auch engagieren. Und das geht nur, wenn Wirtschaftsunternehmen, Forschungsorganisationen und Kommunen statt Zusammenarbeiten. Das heißt, das sind auch Entscheidungen, die natürlich eine gesellschaftspolitische Komponente haben. Müssen wir ganz klar so festhalten und da hängt auch Arbeitsplätze dran. Trotzdem müssen wir uns überlegen, in welche Richtungen wollen wir uns entwickeln oder innovieren als Volkswirtschaft. Was ist uns also wichtig, wo bleibt der Mensch weiterhin relevant und wo müssen wir die Schritte Richtung automatisierungen stärker gehen? Ich glaube, das ist eine perfekte Überleitung auch zu dem aktuellen Thema KI. Das ist einfach das, was uns aktuell alle bewegt. Insofern möchte ich auch in diesen Kontext in diesem Gespräch mit euch gerne fragen, was bedeutet für euch? KI, ob das jetzt agentische KI ist oder Physikal AI, was bedeutet das in dem Zusammenhang Eures Projekt ist? Die, genau, also automatisiertes Fahren wird auch als ein Beispiel fürs Physiker AI gesehen. Also wir sind nicht nur in einem Chat unterwegs, wir sind nicht in Transformation oder Verbesserung einer E-Mail oder dergleichen, sondern wir sind immer in der physikalischen Welt zwar ins Dorf ich unterwegs. Jetzt nicht mit einem humaninen Roboter, aber mit dem Auto. Das heißt, hier Herausforderung. Der echten Welt begleitet uns eigentlich seit 15 Jahren seit wir das machen. Das heißt, hier grundsätzlich neu zu verstehen, was ist denn, wie sieht die Umgebung aus? Wo bin ich in dieser Umgebung? Ich hatte es schon angesprochen, jedes automatisiertfahrene Fahrzeug. Hatten in digitalen Spengen ein HD-Karte schon intern mit dabei, auch um zu gucken, ist das jetzt ein Werbe-Plakart von einer grünen Ampel oder ist das tatsächlich eine grüne Ampel? Weil bei dem einen sollte ich das ignorieren, bei dem anderen darf ich fahren. Und das sind Aspekte aus der Physikal AI, die uns schon immer begleiten. Was wir in Richtung LLMS und Agendic AI merken, ist, wie viel mehr man ihn eigentlich machen kann. Wir mussten früher, sogenannten Heuristiken, alles sehr von Hand programmieren und dann gucken, "Ah, wenn bei dem Beispiel mit der Werbung ein paar Karte ist, dann guck sie dahin und das war alles sehr sehr aufwendig heutzutage. Können diese allgemeinen Chat-Bots und technisch LLMS. Die haben ein Weltverständnis drin, wo wir Fragestellungen auch beim automatisierten fahren, viel besser lösen können. Ein Beispiel, vor mir hält ein Fahrzeug. Ich als Mensch habe einen unmittelbares Gefühl, was das bedeutet. Ist das ein Müllauto? Bleibe ich ganz ruhig und warte. Ist das ein Taxi? Bleibe ich auch zwei Minuten ruhig, bis da jemand ausgestiegen ist und weiß, da wird es vorbei gehen. Bei anderen Fahrzeugen, wenn ich gleich am Überlegen, da fahre ich außen rum, wenn alles sicher ist und diese Entscheidung, das ist in der Sensurig, ist das einfach nur einen Fahrzeug, was vor mir hält. Was ich dann damit mache, warte ich. Ich versuche, ich drüber umzufahren, wo ich natürlich auch potentiell in die Gegenschmur komme. Das sind alles Aspekte, die Welt wissen brauchen, wo wir merken, das wäre furchtbar anstrengend, das alles reinzuprogrammieren ins Fahrzeug. Also deshalb wir auch das automatisierte Fahren in der Stadt, so selten sehen. Und hier sehen wir viel Potenzial in der Agentik AI mit diesen aller Weltanwendungsfällen umgehen zu können. Und wie bewährt es zu das Christian von neiner Seite? Also du hast ja unser Projekt ganz gut geschrieben und wenn ich das noch mal so ein bisschen allgemeiner auch aufnehme, weil du ja auch gesagt hast, wo der Mensch dann, wo Mensch, wo AI, also für mich ist immer so ein bisschen, wenn man mal die Pflege nehmen. Ich sehe das als eine Riesenchance, auch das Thema Warbirds. Wir sind ja selber mit unserem Forschungsentwicklungs-Team da drin. Das ist ja auf Physikale AI, so zu Sanctritt. Ich sehe ein Riesenchance da drin, Ressourcen zu entlasten. Ressourcen zu entlasten und dem Mensch, der soll die Zeit haben, wo es wichtig ist, das heißt Warbirds und Co.K.I. Können uns dabei unterstützen, monotone, wiederkehrende Aufgaben, teilweise in einer besseren Qualität, herzustellen, als das ein Mensch schaffen kann. Wiederum, nach Hand halten, kann nur einen Mensch, kann nur einen Pflegerinnen-Fleger. Und ich sehe hier eine gigantische Chance, wo wir auch wieder aufpassen müssen, auch in Deutschland wieder aufpassen müssen, dass wir das nicht verpassen, während alle um uns herum das machen, das zu nutzen. Deswegen forschen wir und entwickeln wir auch in diesem Projekt, weil wir auch den Anspruch haben, dass wir das nutzen, um unsere kleine mittelständigen Unternehmen zu ermöglichen, dass ein Gastwirt sich um seine Gäste kümmern kann. Und das Ganze aber bezahlbar ist auch in Warbirds, AI und so diese Technologien ausnutzen kann. Und deswegen sehe ich da wieder eine riesige Chance. Und ich glaube auch wieder, die Unternehmen hier, die Forschung und unsere Wissenschaft, wir sind schlau genug, auch als deutsche Organisationen. Schlau genug, das zu können. Wir müssen nur gucken, was können wir machen, was dürfen wir machen. Herr Vorrang, das heißt, ihr seht im ersten Schritt und wir befinden uns hier am Anfang. Alle am Anfang deutlich mehr positive Seiten. Und wenn es jetzt darum geht, die konkreten nächsten Schritte zu machen, was denkt ihr wäre jetzt wichtig? Also wenn wir uns überlegen, durch die KI öffnet sich ein neues Gelegenheitsfenster, was müssen wir tun, damit wir mit Fokus auf die lebenswerten Städte, auf sichere Städte, jetzt auch davon wirklich profitieren. Was sind aus eurer Sicht die Call to Action? Das könnte man sagen. Also aus meiner Sicht müssen wir, müssen idealerweise Kommunen, Bürokratie, etc. ermöglichen, dass wir erstmal Forschung und Entwicklung, so wie mit dem Autonom fahren, erstmal in einem gewissen Rahmen erstmal überhaupt zu lassen. Dass wir nicht immer, wir kommen ganz oft in die Diskussion Datenschutz. Datenschutz ist ja so ein Wort. Das wird ja von jedem, wir kennen das von Datenschutzbeauftragten aus Städten, aus Bundesländern, ich kenne selber die Diskussion, wo wir noch digitale Berater auch im Öffnen dienst mal. Da wurde einfach so Datenschutz. Bevor man überhaupt darüber gesprochen hat oder irgendwas ist erstmal komplett verhindert, sozusagen. Das heißt, wir brauchen schon auf der politischen Ebene die Entscheidung, dass wir bereit sind, unter dem Schutz von Menschen, unter dem Schutz von Datenschutz, den Raum ein bisschen aufzumachen für weniger Bürokratie und auch mehr Möglichkeit. Mehr Innovation. Wir müssen mehr ausprobieren können. Wir können nicht jahrelm Monate des Gutiernder über Opfer irgendeine AI-Plattform anwenden können, solange wir keine alternative selber haben, sondern die Möglichkeiten müssen schnell geschaffen werden, dass wir es anwenden können, aber unter der Einhaltung von Themen, die für uns alle auch relevant sind. Wir wollen ja, das ist ja nicht so, dass es uns Datenschutz egal darum geht es nicht, sondern es muss für uns alle Sinn machen. Und ich glaube, dass wir da mehr Offenheit brauchen. Das heißt, dass es ganz klar eine Change Management-Komponente, die du Christian siehst, plus natürlich auch die Schaffung von Experimentier- und Innovationsräumen. Ganz konkret, jetzt nicht irgendwann, damit wir so schnell wie möglich auch in diesen Lern und der Promungsprozess reinkommen. Dafür muss es eben auch politisch gemalt sein. Das heißt, es muss von oben her prörisiert werden. Ich glaube, auf der fachlichen Ebene sind wir viele schon da kur damit. Es muss aber eben auch auf die politische Agenda. Ganz oben. Also, wer aus meiner Sicht hast du ja gerade bestätet und Kommunen immer das Problem? Dass dann immer eine andere Ebene es noch schlägt. Ja, wenn ich in Amsterdam durch die Straßenlaufe, die Parkraumbewirtschaftung in Amsterdam, erfolgt automatisiert. Da fährt jemand mit dem Auto rum. Bei uns laufen Menschen die Straße ab und nehmen Parkscheine auf. Ja, wir müssen jetzt wirklich gucken und deswegen muss es politisch ganz oben entschieden werden, weil wir natürlich sonst immer das Problem haben, wenn es nicht von ganz oben kommt, haben wir sehr viel Individualität. Die ist auch gut, die ist auch richtig. Aber bestimmte, größere Standards und Entscheidungen müssen zentral von ganz oben entschieden werden und auch durchgesetzt werden, auch durchgekämpft werden. Weil das ist ja auch das Problem. Projekte scheitern ja auch im öffentlichen Dienst und Lisa wer im Film im öffentlichen Nied. Nicht an den Menschen. Da gibt es tolle Leute, die tolle Projekte machen. Das sind wirklich tolle, total engagierte Menschen, die alle lossam was zu treiben und auch das Potenzial der Automatisierung sehen, gerade im öffentlichen Dienst. Kann ich dir mehr Reuskäsenen. Aber einfach nicht. Daran kommt, weil es dann immer eine Ebene da drüber ein Problem geht und das heißt, muss oben eingestiegen werden. Ja, ja. Und auch an dich gerne die Frage, was muss als nächstes passieren, das Call to Actions, Elia? Also den Willen zu gestalten, den würde ich hier auf jeden Fall aufgreifen und nicht immer so zu sagen, von der Verhinderung zu kommen, sondern auch in den Anwendungswellen tatsächlich zu schauen, was vielleicht noch autonall mit dazu geben würde, was wir mit Agentic AI sehen, dass wir uns gar nicht so sehr um die, sag ich mal, offensichtlich ein Anwendungsfälle kümmern müssen. Ein Beispiel, eine Kommune für Kindergeld aus Zahlen, haben die genug Mitarbeiter. Weil wenn das nicht funktionieren würde, dann gibt es ja ein Riesenaufschrei. Das heißt, wenn wir gucken, wo kann den Automatisierung, wo kann KI in allen möglichen Bereichen zusätzliche Sachen sein, umsetzen? Dann sind das eigentlich ihr Sachen, wo man noch nicht genügend Mitarbeiter hat, die man gesagt hat, nee, das schaffen wir nicht mehr. Das ja eigentlich mehr wird, also gar nicht zu sehr zu gucken. Wie kann ich denn das, was eigentlich funktioniert, jetzt vermeintlich automatisieren, was ein bisschen absurte ist, weil es funktioniert ja in dem Rahmen, ist funktioniert, sondern eher zu schauen, welche Sachen haben wir den Lien gelassen, worum haben wir uns ja nicht gekümmert, weil hier KI im weitesten Sinne eigentlich die Ressourcen schaffen kann, genau sich um diese Sachen zu kümmern und zusätzliche Mehrwerte zu schaffen. Und ob jetzt Kindergeld von Hand ausgerechnet wird oder durch eine KI, das eigentlich eigentlich egal. Sondern mehr Nutzen schaffen durch Lungtailanwendungsfälle, die ich bisher eigentlich nicht angehen konnte. Zusammengefasst also eine merwertorientierte Kommunikation und Anwendung der neuen Technologie mit dem Change Management-Prozess, der politisch schon Überzeugungsarbeit, die wir leisten müssen. Und ich denke, das sind zwei sehr konkrete, kaltere Extens. Vielen Dank euch beiden für das spannende Gespräch. Ich denke, dass wir dadurch für die deutsche Community an digital interessierten Kommunen ein guten Mehrwert geschaffen haben und ich freue mich auf weitere Updates. Bis bald. Vielen Dank. Vielen Dank, sehr gerne. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Urban Digital Podcast
  2. PDM Solutions verwandelt Traditionsmarken wie Gelbe Seiten, Das Telefonbuch und Das Örtliche in ein digitales Datenprodukt für Point of Interests (POIs).
  3. Fraunhofer Fokus bringt Expertise in vernetzter Mobilität und automatisiertem Fahren ein, mit Fokus auf Verkehrssicherheit.
  4. Gemeinsames Projekt „SADAS“
  5. Herausforderung
  6. Prototyp in Berlin-Friedrichshain getestet; Skalierung auf ganz Deutschland und weitere POI-Typen geplant.

Summary:

In dieser Podcast-Folge von Urban Digital diskutieren die Gäste Christian Baumgart und Dr. Ilyaradusch die Verbindung traditioneller Verzeichnisdaten mit digitalen Stadtzwillingen. PDM Solutions, Eigentümer der Marken Gelbe Seiten, Das Telefonbuch und Das Örtliche, hat sich darauf spezialisiert, hochwertige POI-Daten zu sammeln und zu aktualisieren.

Diese Daten werden nicht nur für klassische Suchen genutzt, sondern auch als Grundlage für innovative Mobilitätslösungen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Fokus entwickeln sie das System SADAS, das POI-Daten mit Kartendaten kombiniert, um Gefahrenstellen im Straßenverkehr zu identifizieren – etwa in der Nähe von Schulen oder Kindergärten. Dabei geht es nicht nur um Adressen, sondern um feine Details wie Haupt- oder Nebeneingänge, Zuläufe und Straßenseiten, um Warnungen für automatisierte Fahrzeuge präzise zu gestalten.

Der Prototyp wurde in Berlin-Friedrichshain erfolgreich getestet und zeigte, dass die Datenqualität für solche Zwecke ausreicht. Die nächsten Schritte umfassen die Skalierung auf ganz Deutschland und die Erweiterung auf weitere POI-Kategorien wie Altenheime. Das Projekt verdeutlicht, wie Alltagsdaten aus Verzeichnissen einen neuen Wert für Verkehrssicherheit und Stadtplanung erhalten, und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Datenbrokern, Forschung und Automobilindustrie.

FAQs

Der digitale Zwilling ist eine digitale Abbildung der realen Stadt, in die Verzeichnisdaten wie aus den Gelben Seiten einfließen. Dadurch werden Alltagsdaten wie Adressen von Schulen oder Spielplätzen für Anwendungen wie Mobilität und Verkehrssicherheit nutzbar gemacht.

Hinter diesen Traditionsmarken steht das Berliner Technologieunternehmen PDM Solutions. Sie haben die digitale Entwicklung der Plattformen übernommen und arbeiten daran, die Daten rund um Points of Interest zu qualitativ hochwertigen Datenprodukten zu verwandeln.

Das Fraunhofer Fokus bringt seine Expertise im Bereich vernetzter Mobilität und automatisierter Fahrzeuge ein. Gemeinsam mit PDM Solutions entwickelt es Lösungen, um POI-Daten für die Verkehrssicherheit und digitale Stadtzwillinge nutzbar zu machen.

SADAS ist eine Software, die POI-Daten wie Schulen und Kindergärten analysiert und mit Kartendaten kombiniert. Sie erkennt Gefahrenstellen im Straßenverkehr und gibt Fahrerinnen und Fahrern metergenau Warnungen, um Überwarnungen und Abstumpfung zu vermeiden.

Die Daten werden nicht nur auf den eigenen Plattformen bereitgestellt, sondern auch an große Kartendienste geliefert. So können Menschen Unternehmen und Einrichtungen dort finden, wo sie suchen, und die Daten unterstützen zusätzlich sicherheitsrelevante Anwendungen im Verkehr.

PDM Solutions setzt auf eine Mischung aus Automatisierung, Technologie und manuellen Stichproben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten aktuell, korrekt und nicht veraltet sind, um eine hohe Datenqualität zu gewährleisten.

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