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#21 - Scouting objektiver gestalten (mit Robin Trabert - KAA Gent)

31m 1s

#21 - Scouting objektiver gestalten (mit Robin Trabert - KAA Gent)

Robin Trabert berichtet in diesem Podcast über seinen außergewöhnlichen Werdegang vom Jugendtrainer zum Profi-Scout. Bereits mit 24 Jahren trainierte er die U19 der Stuttgarter Kickers in der Junioren-Bundesliga – ein Rekord. Nach weiteren Stationen in Karlsruhe und Offenbach, wo er neben der Trainertätigkeit auch das Scouting aufbaute, arbeitet er heute für den belgischen Verein KAA Gent. Sein Alltag besteht aus intensiver Videoanalyse, Live-Beobachtung und strukturierter Datenerhebung, wobei er betont, wie wichtig es ist, objektive Bewertungen zu erstellen. In Offenbach entwickelte er ein eigenes Scouting-System, das ohne teure Datenbanken auskam: Mit einem Team von fünf Helfern erfasste er mithilfe von Strichlisten und selbstdefinierten Kennzahlen wie XG-Werten und progressiven Pässen die Leistungen von Spielern. Dies ermöglichte eine greifbare und vergleichbare Bewertung, die über subjektive Eindrücke hinausging. Zentral ist für ihn die Erstellung von Positionsprofilen, die je nach Spielphilosophie variieren – etwa zwischen einem klassischen Außenverteidiger und einem offensiveren Wingback. Zudem unterstreicht er die Bedeutung erfahrener Spieler im Zentrum sowie eines „Schattenkaders“, um bei Abgängen sofort Alternativen parat zu haben. Sein Fazit: Auch Amateurvereine können mit geringem Aufwand professionelle Scouting-Methoden umsetzen, wenn sie strukturiert und zielgerichtet vorgehen.

Transcription

5084 Words, 30298 Characters

German
Im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem asimmetrischen Linksverteidiger und im breitziehen linken Zähner. "Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Trainer in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier." From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Durch Zufall mit 19 Jahren Trainer in seiner Heimat geworden, stellte Robin Trabert bereits mit 24 Jahren einen Rekord auf. Der jüngste Junioren-Bundesliga-Trainer überhaupt. Auf seine Zeit bei den Stuttgarter Kickers folgten Trainer Jobs beim KSC und in Offenbach, wo er sich intensiv mit dem Thema Scouting auseinandersetzte. So intensiv, dass er derzeit ein Clans break in seiner Trainerlaufbahn einlegt, um für den belgischen Top-Club K-Agent haupperuflich zu Scouting. Und heute ist er hier, bei "From Coach to Coach". Herzlich willkommen, Robin Trabert. Hallo! Robin, ich habe es ja eben schon angetieset, Deutschlands, Jüngster und 19 Bundesliga-Kocht. Du warst damals 24 Jahre, das bezieht sich nicht auf die jetzige Zeit. Ich habe ja gesagt, dass du derzeit für KSCout ist, sondern damals bei den Stuttgarter Kickers mit 24 Jahren und 19 Bundesliga-Kocht. Wie geht das? Weil ich überleg, wo haben wir mit 24 Jahren. Ich glaube, da war ich U10-Trainer, aber bei meinen 5. Ja, es war erst mal, ich habe die U19 schon mit 23 Jahren übernommen. Und wir sind dann auch aufgestiegen. Ich glaube, wenn man fragt, wie geht das damit jetzt hauptsächlich, das gemeint, wie es funktioniert. Der Altersunterschied ist jetzt nicht so groß, aber durch den Aufstieg und die Meisterschaft in der Oberliga haben wir schon so einen Gemeinschaftsgefühl gehabt, die uns kannten mich auch. Und so hat es dann gut funktioniert. Und kannst du es ja gerne mal wissen, mit reinnehmen, wie du da hingekommen bist, weil du wirst jetzt nicht von heute auf morgen hast hier in deiner Heimat im Mainz angefangen. In Laubenheim und dann wirst du nicht auf einmal vier Jahre später, glaube ich, war uns fünf Jahre später, wirst du nicht auf einmal und 19 Bundesliga-Kocht aus Heiterum Himmel. Ja, es war dann verschiedene Stationen, die erste im Leistungsbereich war dann beim FSV Frankfurt. Ich habe Peter Roman wurde da und 19 Trainer, der hat mich ja mitgenommen als Code Trainer. Von dort ging es dann zu Offenbach, in die U21, da war dann auch Cheftrainer und ich Code Trainer und dann habe ich meine erste Mannschaft die U15 übernommen. Und der NLZ-Liter ist dann von Offenbach zum Stuttgart-Hikers gewechselt und hat mich dann nachgeholt und halb bis später von Offenbach auch zum Stuttgart-Hikers. Und dann war es halt von der U15 zu U19. Ja, das war ein Schritt, den ich den gehen wollte, mir auch zugetraut habe und ja, was dann auch ganz gut funktioniert hat. Wie hast du dich dabei so gefühlt? Weil ich da jetzt mit vor mit 24 Jahren gucken, ja auch gerade ältere Kollegen, oft dich auch erstmal ein bisschen kritisch, okay? Der Junge hier in der Position, hast du dich da irgendwie stark unter Druckgesetz geführt, auch in diesem Rampenlicht zu stehen oder wie war das für dich? Nee, Druck gar nicht, es war ein riesen Freude, ich war mega demitig, auch ich habe mich total gefreut, dass ich es machen darf. Als ich die Stelle angetreten habe, entschuldigert, weiß ich noch genau, da ich gedacht habe, okay, gibt alles dafür den Aufstieg zu schaffen. Wenn wir es aber nicht schaffen, dann bin ich trotzdem U19 Trainer in einem NLZ und habe eine super Position, wo ich mich super weiternwickeln kann und dann hat es direkt mit dem Aufstieg klappt. Ja, das war eher Freude, Druck war da noch keiner da. Ja, denn Karriereweg, der ging ja auch steil nach oben, danach zu die U17 vom Karlsruhe ist zetrainiert und danach bis zu den Kickers aus Offenbach zurückgekehrt, hast da ja auch, wie ich es ja gesagt habe, so das Scouting und aufgebaut, das waren Thema, dem du dich angenommen hast, da nicht nur U19 Trainer, sondern in deiner Zeit dort auch ein anderer Funktion tätig. Genau, ja, erstmal sportlicher Leiter für den Leicensbereich, also 16 bis zu 19, hat dann auch viel mit dem Übergangsbereich zu tun, also die Spieler begleiten zu den Profimandschaft, genau dann auch noch Leiter vom Nachwuchs-Gouting. Das war so ein bisschen auch das Thema, da kommen wir später noch, glaube ich dazu, dass das halt nicht gab und dass wir dann das extrem aufgebaut haben von der Pika auf. Du sagst das, wir kommen später noch dazu, das Scouting ist das Thema der Folge, ja, vor allem einerseits deine Tätigkeit, BAKA, GENT, natürlich brutal spannend, aber ja auch etwas, wo man jetzt als normaler Trainer, vor allem Jugend Trainer, wo es ja nur über Leifzigste und geht und nicht über Daten-Sichtung. Wahrscheinlich interessant zu hören, aber nicht so viel mitnehmen kann, deshalb kommen wir später vor allem auch noch mal auf die Zeit in Offenbach zu sprechen. Kleiner Tisa Robin hat zum Beispiel eigene XG-Werte erstellt für Spieler, hat das Scouting da mit ganz neuen Ansätzen, die in mir im Vorgespräch schon erzählt hat, vorangebracht. Kommen wir später zu, aber lass uns jetzt erst mal über deine aktuelle Tätigkeit sprechen, K, GENT, glaube derzeit auf dem zweiten Platz in der Belgischen Liga, kann es uns da so ein bisschen mit rein nehmen, wie so dein Arbeitsalltag aussieht als Hauptberuflich, das Scouting ist ja sehr unterschiedlich profe ein. Es ist viel Videos-Gouting, aber auch Live-Gouting, auch an Anfondaten, Daten-Forskouting, wie man überhaupt an die Spieler rankommt oder auf die Spieler kommt, besser gesagt. Bei uns ist es sehr strukturiert, wir versuchen keine Zeit zu verschwenden und unsere Ressourcen dann gut einzusetzen, auf gut Deutsch, so wird genau geplant und überlegt, wen wir uns anschauen. Wir haben genau Positionsprofile, was ein Spieler können muss, auf welcher Position und ob er dann bei uns reinpasst. Wenn ich sage, ins Alltag mit rein nehmen, dann ist es viel Fußball gucken, was ja einfach auch unheimlich toll ist, dass man das als Beruf machen darf. Das ist auch glaube ich ganz wichtig, im Fußball immer demitig zu bleiben, viel Fußball gucken, ob im Video oder Live, das ist eigentlich so, und dann natürlich Report schreiben, geht es natürlich darum, das Ganze festzuhalten und auch greifbar zu machen. Das ja auch, wie mein Ansatz in Offenbach war, wo wir dann später drauf zukommen, ja, von diesem Scouting, der ist ganz gut und so weiter wegzugehen zu einem Handfesten, was dann alle auch greifbar haben. Also deutlich objektiver und heißt unter der Woche viel von Bildschämpfus bei gucken, am Wochenende immer im Stadion auch oder? Ja, auch mal unter der Woche im Stadion, also es kommt dann immer darauf an, welche Spieler, welche Spiele gerade wichtig sind, aber das kann am Wochenende eigentlich immer, aber es kann auch unter der Woche sein. Jetzt ist so eine Spielerverpflichtung, ja, ein ganz ganz langer Prozess, du hast es ja eben schon angesprochen, dass ihr mit den Daten, die euch im Profi-Bereich zu verfügen stehen, schon eine Vorarbeit leistet, und zu schauen, passt der Spieler überhaupt in eure Positionsprofile. Und das finde ich ein spannender Punkt, den glaube ich jeder Verein und jeder Trainer mitnehmen kann, Positionsprofile zu erstellen. Sich klar zu werden, für welche Position möchte ich welchen Spielertyp, um da halt einfach auch eine zuverlässigstabilität, irgendwie auch zu haben, eine Verlässlichkeit auch. Hast du das in Offenbach auch schon so gehabt? Was ist mit dem Thema Positionsprofiler-Standard, kam es erst neu? Also, man sagt das immer, aber es ist immer die Frage, wie detailliert es etwas. Ich glaube, ja, dass das egal, wo man ist, noch, dass man da immer noch etwas besser machen kann und natürlich in Offenbach war, erst mal die Grundlage in einer ganz andere. Kein Scouting, das haben die Trainer alle gemacht oder eben dann die Spreuchchenleiter für den Bereich oder allgemeine Leiter. Du hast kein Scouting, wie es jetzt, sage ich mal, ein Gänd ist, dass ich wirklich auf Scouting fokussiert und nur darauf achtet. Und dann habe ich mich viel mit Scouting auseinandergesetzt und dann ist mir bei den Gesprächen einfach aufgefallen. Ja, dass wir oft darüber reden, ja, der gefällt mir gut, der gefällt mir gut und so ein bisschen das war so ein bisschen schwammig. Du hattest nichts kreifbares, warum ist der Spieler gut, was macht er gut auf welcher Position, die uns weiterhilft? Und so haben wir dann, ja, habe ich mir dann intensiv Gedanken gemacht, viel gelesen auch, was ja auch nicht einfach ist, weil du in Deutschland dann irgendwann auf zumindest deutschsprachig auf deine Grenzen stößt, da musst du irgendwann englischsprachig mal was nachlesen, wenn es um Datenscouting oder so geht, da gibt es dann mehr Bücher. Und dann habe ich so einen Bogen gemacht, erstmal Spielfeld um X-Go, oder X-Sys auch zu entwerfen, sage ich jetzt mal, also die Sgyptsja natürlich, aber wir können ja nicht am Materbereich, was es dann ist, wo wir Scouting für die Jugend können wir nicht auf Videos oder Daten zurückgreifen. Also in Jörg Bundesliga-Jahr, aber in den Liegen drunter schon nicht. Und dann war es so, dass wir geguckt haben, okay, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einen eigenen Wert? Ich habe dann einfach nur 1 zu 10, 10 Prozent, unser weiteres ging ein bisschen auf 90 Prozent, wenn du jetzt, ich sage mal, auf der Torlin hier stehst, gefühlt oder ein Meter davor und der Tor war das geschlagen, das ist dann quasi 90 Prozentiges X-Go. Und das dann auch zu entwerfen und dann während im Spiel muss es ein Vorsitz. den kugste Spiel an und dann fallen die drei vier Spieler auf, fährste sauber fünf und dann guck so die Mannschaften zweites mal und dann kannst du schon anhand dieser Daten, kannst du das schon festlegen, die vier Spieler, die der Aufwand sind beobachten, das ganze dokumentieren und dann hast du was greifbares und dann heißt es der Spieler hat jetzt fünf mal einen überragenden 90er Pass von der Grundlinie runter gespielt und der Stürmer steht vom Lernthor und schießt drüber, jetzt hat der Spieler natürlich kein Assist, der vielleicht irgendwo auftaucht oder den jemand nennt, aber für uns war das dann ein Assist, weil der Spieler ja nicht sehr viel kann, das sein Stürmer ihn nicht rein macht und so haben wir dann gedacht, okay, wenn er jetzt ein Stürmer hat, der den Ball rein macht, dann ist es ein Assist, also es ist für uns auch einer, als Beispiel und nachdem muss da kann, dann gibt es natürlich auch Passqualität oder so den viele sagen ja, selbst wenn wir den Datenbanken oder weißkaut oder so steht dann 90% Pass-Rate, aber was sind das denn für Pässe, ist ja mal die Frage, hat er damit Spieler überspielt oder ist eben so, dass er 20 Quärpässe gespielt hat und die alle ankam und nahe der 100% Passquote, aber es ist eine ganz andere Qualität der Pässe, genau, eine prokessive Pässe und als Mischespiel, und das war dann aus, so was ja von 10 Päschen, die ja nach vorne gespielt hat, also ganz einfach mal formuliert, weg von Fachbegriffen, prokessiv oder peck gegen oder so, ja, da kam dann auch acht an und das ist dann 80%, bei ich, ne, aber und das kann eigentlich auch jeder Amateurverein umsetzen, wenn er will, man braucht nicht Menschpower, also erst mal habe ich mich hingesetzt, habe gefragt, er hat überhaupt Bock hier, so ein bisschen sich mit Scouting zu beschäftigen und da vielleicht ein bisschen über einen Tellerrand rausklicken und dann hatten wir schnell ein Team von fünf Mann, die da engagiert waren und das mit absolutem Low-Budget auch mit Energie gefüllt haben und das hat Spaß gemacht und glaube, das ist eine ganz tolle Erfahrung, aufwahrt das von 0 auf, ja so auf zu bauen, also fassen wir das nochmal zusammen, ihr versucht, weil ihr nur die Möglichkeit habt, das Life-Skything, ihr habt keine Daten, die ihr schon von Daten dienstleistern bekommt, selbst Daten so erheben, du und deine Scouting-Kollegen sind zu spielen gegangen, habt dort gesichtet und habt mit einem Zettel, mit einem Handy, mit einem Teppet, was auch immer quasi eine Strichliste geführt, mit Vorlagen, für Chancen, mit Torschüssen und habt dann auch geschaut, zum Beispiel wie du es angesprochen hast, in welcher Zone ist der Abstuss erfolgt oder was für ein Pass hat der gespielt, habt daraus eine eigene Datenerhebung gemacht, am Ende eine eigene Datenbank daraus kreiert, mit den Möglichkeiten, die ihr hattet, um dieses Scouting und die Bewertungen noch objektiver zu machen, das ist eigentlich der Kern der Sache, oder? Ja, also ich würde es noch einfach formulieren, Daten, manche wissen, er Exilisten, es waren auch zwei Kämpfe und also gab dann 20 Robriken, aber genauso, so war das ja. Ja, was ist das eine gute Möcher, weil ansonsten wenn ich jetzt überlege, sonst siehst du, wenn du Glück hast in den höheren liegen und 19 oder so, dann wirst du hier klar, hast du gesagt, da gibt es auch Videomaterial, aber du siehst ja eigentlich nur die Tore, wenn du Glück hast, wird in der Liga mal die Fubar-Statistik geflägt, dann siehst du noch Vorlagen, aber du verpasst ja ganz, ganz viel und man kennt es ja gerade, wenn man einfach an im Ehrenamt, als Trainer tätig ist und da bist du ja auch darauf angewiesen, dass du vielleicht ein gutes Netzwerk an Trainern und Leuten, die in den Regionen, die für dich interessant sind, unterwegs sind, die immer wieder Tipps zu spielen und du sie vielleicht auch nur die Zeit hast, irgendwie einmal in einem Spiel zu sehen, einmal im Training klar, wenn du sagst es, man braucht natürlich die Arbeitskräfte dafür, die das dann noch abdecken können, vielleicht so ein Spiel, noch zwei, drei, viermal zu sehen und das dann halt auch nicht aufgrund einer Bewertung, weil ich glaube die stattdessen bringen, dann viel, wenn es auch da mehr als ein Spiel ist, weil man dann ja auch ein genauerem Prozentwert ermitteln kann, der näher an dem wirklichen Wert des Spielers ist, aber wenn ich brutal interessant den Ansätzen, ich glaube für jeden Coach da draußen in der Form umsetzbar, ja, gerade wenn man sich darauf fokussiert, ich will dieses Jahr oder im kommenden Sommer eigentlich nur zwei, drei neue und habe so im Fokus sechs, sieben Spieler weiß auch, dass ich bis zu einer Entscheidung komm, muss auch noch sechs Monate Zeit habe, also relativ logativ, weil ich gut vorbereitet bin, dass ich dann hingehe, um das Ganze einfach noch genauer zu gestalten und ja, was glaube ich auch, das ist ein wichtiges Vorbeid, aber Positionsprofile, wir haben eben angesprochen, eben auch jetzt weiss sich über deine Tätigkeit bei KA-GENT, darfst du nicht viel erzählen, weil es Gauting ist hoch, sensibel, jeder Verein versucht einen Geheimnis rauszuman, kannst aber vielleicht abstrakten auch man Beispiel dafür geben, damit jeder auch weiß oder vielleicht auch aus deiner Sicht, wenn Robin Draber jetzt wieder Trainer wäre, Positionsprofile, Außenverteidiger, was würdest du dann da reinschreiben, wenn du für dich persönlich Positionsprofile, Außenverteidiger, für dich definieren würdest du von Ahtus aus? Ja, dann ist erstmal die Frage, wie spielst du, spielst du mit einer Vierer oder einer Dreier, beziehungsweise Fünf-Wakette, weil das eine dann richtige Rechtsverteidiger sind, das andere, also Wingbacks, das ist erstmal die Frage, die du stellst und ich glaube, dass dann auch die Positionsprofile andere sind und Wingback muss auch offensive Qualitäten haben oder offensive Qualitäten, mehr offensivere Qualitäten als jetzt ein klassischer Rechtsverteidiger. Ich glaube, dass man, ja, das ist ganz, ganz entscheidend, wie man spielt, wenn man viel den Ball haben, wenn man eher aufs Umschaltspiel wertlegen, was ich, was ich glaube sagen kann bei so einem Wingback, gerade wenn du alleine auf der Außen bist, ist die Schnelligkeit natürlich extrem wichtig, Fußball wird eh immer schneller und ich glaube, Schnelligkeit würde in so einem Positionsprofil bei mir auf jeden Fall drin stehen. Findest du es dann auch wichtig auf einer speziellen Position, jemand mit Erfahrungen zu haben oder es zum Beispiel eine Erfahrung ist, wenn du jetzt eine Herrenmannschaft hast oder Erfahrung ist für mich vielleicht auch jemand, der höher klassig in der Jugend schon mal gespielt hat, wenn er dann wieder unter gleicheilt kriegen ist, so was wichtig mit einer speziellen Position zusammen oder dass ich will einfach zwei, drei erfahrener Spieler haben egal vom welcher Position. Ja, ich finde schon gerade so eine Achse im Zentrum, wenn du die mit Erfahrung gesetzt hast, kann es schon leichter machen, wenn du jetzt ein inverteidiger, sechs oder ein zentralen Mittelfeldspieler hast, die erfahren sind, die das, weil sie wege einfach am kürzsten sind, im Coaching von den Mitspielern, ich sag mal jetzt mal, ein Wingback, der erfahren ist, erreicht den, also ein rechter Wingback, erreicht den linken Wingback nicht so leicht. Ein Sechser kann steuern, hat die Wege kurz zu allen Mitspielern auch im Feld oder am kürzesten und ja, deswegen ist es schon wichtig, entweder ist ein Erfahrener oder es ist halt ein Lieder, der das auch so mitbringt, schon auch ein junger Spieler kann das sein, aber meistens sind es ja die erfahren, weil Erfahrung kannst du halt nicht irgendwie anders erwärben als es zu machen und deswegen ist es so, dass du ja die Erfahrung im Zentrum schon wichtig ist, glaube ich ja. Ja und ein Wingback merke ich, du bestieft drin im Englisch, alles was ihr dort macht und reportet ist auf Englisch in Valkaar, gerne wahrscheinlich. Ein spannendes Thema ist auch, das habe ich auch schon mal in einer der vorherigen Folgen mit Marco Jans besprochen, der Landesliga-Trainer bei Bodenheimnis, mit dem habe ich auch schon mal über das Thema Kaderplanung gesprochen. Darin sind wir auch über Scouting gekommen und er hat gesagt, er hat immer einen Schattenkader, also für den Fall, dass jemand geht, weiß er, ich habe einen anderen Spieler in der Hinterhand. Bestes Beispiel ist auch Union Berlin, wo auch schon offen darüber gesprochen wurde als Teivo-Aboni gegangen ist, wo der Jordan geholt, der mittlerweile bei Klappbach ist, der aber schon im Jahr davor so auf dem Radar war, dass sie dennoch mal auch da hätten schon verpflichten können, aber jetzt für sich für diesen Fall das Aboni geht, der ist ja dann zu "Nottin Gain Forest" nach England gegangen. Und dann ist es auch nicht so, dass man direkt klar war, das ist der Spieler, der ersetzt uns diesen Spieler-Typ 1 zu 1 und da sind wir wieder bei diesem Thema Einheitlichkeit, die haben mit Sicherheit, mit Sicherheit, dass Urs-Fischer und Oliver-Runat da auch Positionsprofile was brauchen wir auf welcher Position um uns da einfach die Klarheit zu schaffen. Hier niedriger, man geht in den Leistungsklassen in Spielklassen, ist es nicht so einfach, da muss ich natürlich auch flexibel sein, wenn ich da jetzt auf einmal, ich habe eine physisch starke Mancher, das funktioniert. Wenn mir da aber auf einmal was wegbricht und ich kann da jetzt zwei geile Schnecke dazu bekommen, muss ich mich dann logischerweise umstellen. Aber trotzdem hilft es mir als Verein, kontinuierlich zu arbeiten, wenn ich eine klare Spielphilosophie habe, wenn ich klar bin in den Spielprinzipien, ich persönlich finde, dass man nicht wie früher es glaube ich üblich war, sich auf ein Spielsystem fokussieren muss, sondern eher über die Spielprinzipien kommt und darüber dann auch manchmal anpassen kann, was hat man gerade für ein Spielermaterial mit Verletzungen, Krankheiten ausbeilen, etc. Gerade auch zur Verfügung, aber so Thema Schattenkader ist, wirst du ja mit Sicherheit bei euch auch eine große Rolle spielen in Gänd oder generell im Profifuß, weil etwas was ja jeder machen kann. Ich denke, dass es unfassbar wichtig und eigentlich auch der Job vom Scouting. Wenn der Sportdirektor, Trainer, wie auch immer, wer die Entscheidung trifft, sagt, wir brauchen jetzt einen Stürmer, dann muss das Scouting ja Antworten haben. Und dementsprechend brauchst du, ob das Schattenkader nänzt. Wie auch immer, du brauchst auf jeden Fall, brauchst du für jede Position Antworten, wenn jemand geht. Und darauf bereitetest du dich ja vor. Und das ist eigentlich der Job, wenn so verstehe ich den, wenn dann die Frage aufkommt. Wir brauchen jetzt einen Stürmer, der querig ist und der extrem guten Torbschluss hat. Und am besten noch die Welle festmachen kann, dann brauchst du auch Antworten drauf, die auch ins Profil passen und zum Verein passen. Das ist eigentlich so das Ding. Aber was im Amateurbereich, glaube ich, auch dann noch mal so ist, da ist ja auch die Flugdeutschung, glaube ich nicht so hoch. Ich weiß es nicht. Also jetzt, wenn die Spieler dann bei einem Verein sind, die sagen dann auch ja, Spiele, weil es mein Ort ist oder so vielleicht ist dann sogar die Suche dann wirklich immer nur nach zwei, drei Spielern. Und dann ist es auch möglich, weil natürlich auch da gibt es Scouting, Abteilung oder so für den Trainer dann danach zu schauen. Aber ich glaube, um zum Thema Schattenkader zu kommen, das ist ja der eigentliche Job vom Scouting. Da wirklich Antworten zu haben, wenn eine Frage kommt, wir brauchen jetzt einen Spieler als Replacement für den Spieler X, der weggeholt ist, der weggegangen ist, dann muss man darauf antworten haben. Ja, auf alle Fälle vorbereitet sein, in dem Fall Missgrad eingefallen, welche Folge es war, es war Folge 5 und Marco Jans, falls sie dann noch mal reinhören wollten, Thema Schattenkader und Scouting macht es, wie es in der mittlerweile schon bei Folge 21, die wir hier aufnehmen und danach die zweite Folge mit dir 22. Schon gut vorangeschritten hier mit dem Podcast. Was mich interessiert noch so beim Thema Life Scouting, achte es zu da viel auf, also jetzt nicht nur in Gens, sondern auch in Offenbach, Körpersprache, Emotionen, Umgang mit, wenn eine Chance vergeben wurde, wenn der Mitspieler ein Fähpass spielt, ist das ein sehr, sehr wichtiger Fakter für dich oder nebensechtlich. Absolut wichtig, glaube, Daten, Video, alles gibt ein was, gibt ein Eindruck von einem Spieler, es gibt aber eigentlich nur den Eindruck von einem Spieler, wie gut oder schlecht oder er Fußball kann. Da im Life Scouting kann man auch ein bisschen das Sozialverhalten den Willen abschätzen, wie geht er mit Situationen, um mit dem Staffseist der Betreuer, der ihm die Flasche reicht, wie geht er damit um, wirfter sie ihm im schlimmsten Fall noch gegen Kopf so ungefähr oder ist er auch da ein netter Typ. So, ich glaube da kann man schon viel sehen, was Sozialverhalten angeht, aber auch Emotionen, die auch dazu gehören, damit will ich jetzt nicht sagen, dass man nie Emotionen zeigen darf, das ist immer nur die Frage gegen Wien und Wann. Ja, ich glaube, dass man da viel sehen kann. Ich habe auch in einem Buch gelesen, in England teilweise schicken sie dies Gauts nicht nur zum Training, sondern auch auf dem Weg zum Training oder vom Training weg und laufen dann mal entgegen und begrüßen die Spieler und dann ist die Frage, grüßen sie zurück oder grüßen sie nicht zurück. So Kleinigkeiten, also da gibt es schon die wildesten Sachen, die teilweise im Scouting gemacht werden, einfach um den Spieler besser kennenzulernen. Herzgegen, Ende der Folge würde ich gerne über eine Sache noch sprechen und zwar ist es eine Frage, die ich auch schon mit vielen Trainern diskutiert habe, wo es für mich kein klars Ja, kein kleines Nein gibt, sondern ich finde es brutal spannend. Wie oft sollte man ein Spieler in Training und Spiel gesehen haben, um eine abschließende Bewertung, eine abschließende faire Bewertung für den Spieler abgeben zu können? Also Wienf er nicht ein Spiel und dann ist es fair, dass ich glaube die Frage mit einer konkreten Zahl zu beantworten ist schwer. Einzige was ich erstmal sagen möchte, ist nach einem Spiel nicht möglich, dass es fair ist. Das kann einen schlechten Tag einen guten Tag haben, ein Mittelmeßchen kann alles sein. Ich glaube gut, da sind es natürlich im Video, kannst du erstmal gute, schlechte Zähnen, wie auch immer, sehen von ganz, ganz vielen Spielen. Leif auch da, wenn ich dann sage, okay, ja, hat sich da irgendwie schlecht verhalten, dann kann es auch einmal sein, aber die nächsten drei mal nicht. Also ich finde schon, dass man so oft wie möglich und nötig ein Spieler gucken muss, das ist jetzt vielleicht eine Floske, aber ich glaube, dass ich da keine genauer Zahl nennen kann. Es ist ja auch manchmal dann doch auch im Scouting ein extremer Zeitdruck, wenn es dann heißt, wir brauchen übermorgen quasi eine Richtung bei einem Spieler, dann kannst du ihn nicht 20 mal noch live sehen. Dann hast du ihn im besten Fall schon ein paar Mal live gesehen und dann kannst du ihn vielleicht nochmal kurz live sehen und hast viel Video. Aber das ist dann auch die Realität, dass es dann manchmal nicht geht. Wir gucken ihn uns jetzt noch 40 mal live an, weil die Zeit nicht ist. Ja, ich will nicht als der große Marner gelten, aber ein Beispiel, das ist mir einfach hängen geblieben. Wenn man sich vielleicht ein bisschen zu viel Zeit lässt mit dem Scouting und zu viel Einheiten, also wie gesagt, wenn man den Spieler auch dann einleden ist, Probetrening und zu viel einleden. Ich habe ein Beispiel, dass ich ein bisschen Abstack da gestalten muss und nicht genau sagen kann, wo das war. Aber ich war Trainer in einem Verein und wir hatten einen Gastspieler da, und da hat die ersten zwei Trainingsanheiten überragend performt. Wir würden viele sagen, okay, komm, nehmen wir. Auch ja, brachte einfach viel mit, auch von den Eigenschaften, was wir noch nicht so hatten. Ich war jetzt nicht in der Position, als Trainer ihn zu verpflichten und dann wurde er nochmal eingeladen. Und mit jedem Mal hast du gemerkt, wie der junge Unsicherer wurde und schlechter. Aber du hast gemerkt, wie es ihm brutal beschäftigt hat und seine Leistungen waren dann von mal zum Mal wirklich nicht mehr auf dem Niveau, wie es am Anfang war. Die Entscheidung ist am Ende gegen ihn ausgefallen und was man heute sagen kann, ist dann in seinem Hammer zu verbringen. Hat dann da noch eine Sorge spielt, ist dann so einem kleineren Inhaltezettenspiel, jetzt in einem Inhaltezett eines Champions League Clubs. Und da auch als Stammspieler. Hätte vielleicht auch in dem Verein, wo er da nicht genommen wurde, die, sag mal, Karriere in der Jugend machen können. Es ist auch noch Jugendspieler, aber was ich damit sagen will, dass man sich ein gutes Bild und ein faires Bild, gerade wenn jemand auch beim ersten Mal nicht so gut performt, bilden soll oder mehrere Möglichkeiten im Spieler geben muss schon im Training, im Spiel. Aber auch ein bisschen die sichtweise des Spielers zu sehen zu unterfragen, worüber denkt der Grad nach, hat der Angst, weil er hier unbedingt hin will oder ist der vielleicht, hat er noch gar nicht so Bock. Ich schlatt noch mal ein oder da ist irgendwas anderes, hat gerade Privatprobleme und in dem Fall was aus meiner Sicht so, dass er einfach davon mal zum Mal, weil das nach den ersten zwei Trainings war schon das Feedback ein inrichtig gut, denn er dachte, wahrscheinlich so her, was soll da jetzt noch kommen und dann wurde wieder eingeladen, wieder eingeladen und dann gezweifelt. So und konnte nicht mal sein Leistungszermögen abrufen, weil aus meiner Sicht der Kopf da so im Weg war. Und das soll als kleiner Annegdote um zu sensibilisieren und du wings mir schon zu, willst du auch nochmal einhaken, macht das gerne. Ja, absolut. Also das ist natürlich ein Punkt. Das ist für mich dann auch nicht unbedingt scouting, wenn nun Spieler einletzt, dann finde ich auch dann sollte schnell gehen. Weil dann hängt da viel dran, er hat seinem ganz im Umfeld gesagt, er ist jetzt im Probetraining und wie auch immer, dann finde ich auch sollte schnell gehen. Im besten Fall ist die Vorbereitung schon so gut, dass wenn er dann in dem Umfeld funktioniert, ein, zweimal, dass wir sagen, das ist das. Also das haben wir auch in Offenbach ja öfter gehabt, dass wir Spieler teilweise, das war dann fast eher ein Kennlehrantraining als ein wirkliches Probetraining, weil wir schon wussten, okay, den wollen wir und dann hat damit den Jungs funktioniert und hat da auch gezeigt, was er kann und dann war das Eintraining. Also das finde ich es ein nochmal ein riesen Unterschied. Wenn du ihn schon herholst, dann sollte es aus meiner Sicht schon relativ schnell gehen. Also mit dem scouting eine gute Vorbereitung leisten und danach den Prozess der Entscheidung und der Abwechlung so kurz und angenehm wie möglich zu gestalten. Damit sind wir auch schon mit dem Thema scouting am Ende, aber noch nicht ganz am Ende, denn wir wollen natürlich noch unser zweites Thema antisern, was ihr in Folge 22 hören werdet. Und das ist ein ganz, ganz spannendes Thema aktuell, worüber gerade in Zeiten der DFB-Reform im Kinder- und Jugendfuß bei viel darüber diskutiert wird, auch teils inhaltlich, teils populistisch, der Übergangsbereich zwischen Unneunzern und Herrenmannschaft. Wie man den gestalten kann, damit man möglichst viele Spieler mit einer guten Qualität oben in seinen aktiven Bereichen integriert. Seist Profi-Bereich oder eben auch im Amateurbereich. Da gibt es ganz, ganz viele Schnittmengen und darüber werden wir mit Robin in der zweiten Folge reden, der so viel kümmerischen Antesern in der Unneunzern, bei Kickers Offenbach auch Dennis Husembasitz trainiert hat, der beim ersten FC Köln, mittlerweile Stampspieler ist U21 Nationalspiel. Der war bei dir in der Unneunz, ein richtig, ja genau. Und der kam vorher von einem anderen in der Zeit. Der kam von einem anderen NHZ, aber das war schon, ich hab dir nicht geholt, der war schon länger da. Aber spannender Weg, weil du ja letztendlich in genau in dem Bereich beobachtet hast, wo seine Männer drauf ankommen. Weil er ist dann halt der Verkickersoffenbach, hat er dann oben als Profi schon mal sein Debüt gefeiert und wurde da ja bekannt in der Rekonalie, bekannten Anführungsteichen, weil auf einmal war es in Deutschland so, Köln holt jemand aus der Rekonalie und der wird hier Stammspieler in seiner ersten Sorge von der 4. Erstliga, es ist wie ein Märchen. Ja, absolut, also er hat sein Weg in Offenbach ist er dann gegangen und ja, freut mich sehr viel. Wie das passiert ist, wie Robin das auch ganz begleitet hat, darauf kommen wir den nächsten Folge zu sprechen, bis dahin, ab eine gute Zeit, bis dann, ciao, ciao. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Robin Trabert wurde mit 24 Jahren der jüngste Junioren-Bundesliga-Trainer, nachdem er mit der U19 der Stuttgarter Kickers aufstieg.
  2. Seine Karriere führte über Stationen beim FSV Frankfurt, Kickers Offenbach und Karlsruher SC, wo er auch als sportlicher Leiter und Leiter des Nachwuchs-Scoutings arbeitete.
  3. Aktuell ist Trabert hauptberuflich Scout beim belgischen Top-Club KAA Gent, wo er Video- und Live-Scouting sowie Datenanalyse kombiniert.
  4. In Offenbach baute er ein Scouting-System von Null auf, das ohne externe Daten auskam und eigene XG-Werte sowie progressive Passstatistiken per Strichlisten und Vorlagen erhob.
  5. Er betont die Bedeutung von Positionsprofilen, die je nach Spielsystem (z.B. Viererkette vs. Dreierkette) variieren, sowie die Rolle von Erfahrung im Zentrum.
  6. Ein „Schattenkader“ – also vorbereitete Alternativen für jede Position – ist laut Trabert essenziell, um bei Abgängen schnell reagieren zu können.

Summary:

Robin Trabert berichtet in diesem Podcast über seinen außergewöhnlichen Werdegang vom Jugendtrainer zum Profi-Scout. Bereits mit 24 Jahren trainierte er die U19 der Stuttgarter Kickers in der Junioren-Bundesliga – ein Rekord. Nach weiteren Stationen in Karlsruhe und Offenbach, wo er neben der Trainertätigkeit auch das Scouting aufbaute, arbeitet er heute für den belgischen Verein KAA Gent.

Sein Alltag besteht aus intensiver Videoanalyse, Live-Beobachtung und strukturierter Datenerhebung, wobei er betont, wie wichtig es ist, objektive Bewertungen zu erstellen. In Offenbach entwickelte er ein eigenes Scouting-System, das ohne teure Datenbanken auskam: Mit einem Team von fünf Helfern erfasste er mithilfe von Strichlisten und selbstdefinierten Kennzahlen wie XG-Werten und progressiven Pässen die Leistungen von Spielern. Dies ermöglichte eine greifbare und vergleichbare Bewertung, die über subjektive Eindrücke hinausging.

Zentral ist für ihn die Erstellung von Positionsprofilen, die je nach Spielphilosophie variieren – etwa zwischen einem klassischen Außenverteidiger und einem offensiveren Wingback. Zudem unterstreicht er die Bedeutung erfahrener Spieler im Zentrum sowie eines „Schattenkaders“, um bei Abgängen sofort Alternativen parat zu haben. Sein Fazit: Auch Amateurvereine können mit geringem Aufwand professionelle Scouting-Methoden umsetzen, wenn sie strukturiert und zielgerichtet vorgehen.

FAQs

Er übernahm die U19 der Stuttgarter Kickers bereits mit 23 Jahren und stieg mit der Mannschaft auf. Durch den Aufstieg und die Meisterschaft in der Oberliga entstand ein starkes Gemeinschaftsgefühl, das den Erfolg ermöglichte.

In Offenbach gab es kein strukturiertes Scouting, daher baute er es von Null auf. Er entwickelte eigene XG-Werte und Positionsprofile, um Spieler objektiver zu bewerten und greifbare Daten zu schaffen.

Der Alltag besteht aus viel Video- und Live-Scouting sowie Datenanalyse. Es wird strukturiert geplant, welche Spieler beobachtet werden, basierend auf klaren Positionsprofilen, und die Ergebnisse werden in Reports festgehalten.

Positionsprofile definieren, welche Fähigkeiten ein Spieler auf einer bestimmten Position haben muss, abhängig vom Spielsystem. Sie sorgen für Klarheit und Verlässlichkeit, indem sie festlegen, welcher Spielertyp benötigt wird.

Man kann selbst Daten erheben, indem man bei Spielen Strichlisten führt und notiert, wo Torschüsse erfolgen oder welche Pässe gespielt werden. Mit einem kleinen Team von Freiwilligen lassen sich so eigene Datenbanken erstellen.

Erfahrene Spieler im Zentrum können das Spiel besser steuern und haben kürzere Wege zu Mitspielern, um zu coachen. Erfahrung lässt sich nicht anderweitig erwerben, daher ist sie dort besonders wertvoll.

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