204 | UX-Writing: Was ist das? Wie geht das? Mit Carl Christian Engelhardt
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In dieser Podcast-Episode wird UX Writing als essenzielles Werkzeug für digitale Produkte vorgestellt. Der Gast, Christian Engelhardt, ein UX Writer und technischer Redakteur, erklärt, dass UX Writing darauf abzielt, Nutzerfragen zu verhindern, indem es klare, präzise Texte für Buttons, Formulare, Fehlermeldungen und Onboarding-Strecken bereitstellt. Im Gegensatz zum Copywriting, das verkauft und Markenbotschaften vermittelt, befähigt UX Writing die Nutzer, indem es sie durch digitale Oberflächen führt und Reibungsverluste minimiert. Der Stil ist meist funktional, kann aber je nach Kontext auch humorvoll sein, solange die Orientierung im Vordergrund steht. Durch die Antizipation von Nutzerbedürfnissen und die Reduzierung von Verwirrung steigert UX Writing die Conversion-Rate, senkt Absprungraten und reduziert Supportanfragen. Beispiele wie die Änderung eines Button-Textes von „Raum buchen“ zu „Verfügbarkeit prüfen“ zeigen, wie kleine Anpassungen große Wirkung haben können. Langfristig fördert eine positive Nutzererfahrung die Kundenbindung und erhöht den Customer Lifetime Value. UX Writing wird als entscheidender Schmierstoff in der Customer Journey beschrieben, der nahtlose Übergänge schafft und das Vertrauen der Nutzer stärkt.
Hast du schon mal vom UX Writing gehört? Also vom User Experience Writing? Wenn du dich mit Copywriting beschäftigst, lohnt es sich auf jeden Fall, das Thema genauer auf dem Schirm zu haben. In dieser Folge erfährst du wie unscheinbare Texte auf Buttons, in formularen oder Beschreibungen den Unterschied machen, damit die Menschen sich nicht verirren, weniger abbrechen und deutlich leichter kaufen. Willkommen zu einer neuen Runde, Spaß mit Buchstaben in deinem Podcast für verkaufsstargetexte. Ich bin immer noch Jury Kalkens, Trainer für moderne Copywriting und heute habe ich dir einen Gast mitgebracht, um über ein ganz besonders schwerpunkt Thema zu sprechen. Das hier im Podcast hat tatsächlich lange gefehlt hat, es geht um UX Writing. Also das User Experience Writing und mein heutiger Gast ist Karl Christian Engelhardt, er ist selbst UX writer, technischer Redakteur und selbst ernannte Fragen vorhinderer. Was das heißt, wird aber wahrscheinlich gleich selbst noch mal erläutern. Ich würde es zu deuten, er schreibt Texte für digitale Produkte, die keine Fragen offen lassen und du kannst dir wahrscheinlich zusammenreimen, dass seine Kunden dadurch nicht nur entspannter Umsatz machen, sondern auch weniger Support an Fragen haben, wenn er aller relevanten Fragen schon vorwegnimmt. Doch das kann er dir am besten selbst erläutern. Lieber Christian, magst du uns einen Blick in deine Welt geben? Also wer genau bist du, wo kommst du her und was hat dich zum Spaß mit Buchstaben geführt? Das mache ich natürlich sehr gerne. Vielen Dank, Jury, für die nette Einleitung. Du hast jetzt schon viel gesagt. Also ich bin Christian aus Darmstadt, aus der schönen Wissenschaftsstadt, Darmstadt, die tatsächlich auch viel schöner ist als die Witze, die immer über ihren Namen gemacht werden. Ich arbeite jetzt schon mittlerweile seit 20 Jahren als Selbstständiger UX writer und technischer Redakteur. Das heißt, kleines Jubiläum dieses Jahr und ja, ich muss gleich mal vorwegzunehmen, die Sachen mit dem Fragenverhinderer. Da bin ich letztes Jahr drauf gekommen ist natürlich ein bisschen sperriges Wort, aber im Endeffekt bringt es, glaube ich, genau auf den Punkt, dass was ich mit meiner Arbeit erreichen möchte. Ich habe mich letztes Jahr mal gefragt, was ist eigentlich in einem Satz zusammengefasst das Ziel meiner Arbeit? Also was fehlt Kunden, wenn ich nicht da war sozusagen und dann bin ich drauf gekommen, dass es wirklich nicht rumgeht, wie tolle Texte zu machen oder schöne UX Texte oder was auch immer, sondern es geht am Ende tatsächlich darum, dass Nutzerinnen und Nutzer von digitalen Produkten keine Fragen mehr haben und ja genauso kam es zu dem Fragenverhinderer. Ich finde es ein cooles Wort und es sagt ja schon sehr sehr viel aus, nicht der mir jetzt vor, dass die Menschen eine Erfahrung machen, einfach ohne irgendwo anzuhecken, ohne irgendwo hängen zu bleiben oder zu stolpern. Sofort das finden, wo nach sie suchen, sich leicht orientieren können und da hat UX Writing ja eine ganz spannende Parallele zum Copywriting, weil er geht es ja auch darum, möglichst dafür zu sorgen, dass am Ende keine Fragen mehr offen bleiben und vielleicht steigen wir damit mal eine, was ist UX Writing eigentlich? Es sieht so hübsch aus mit dem U und dem X, ist eine seltene Kombination, worin unterscheidet sich das ganz konkret jetzt so vom klassischen Copywriting und hat das vielleicht doch Verbindungen zur Werbung und verkauft so viele Fragen auf einmal und du konntest sie gar nicht verhindern. Genau, dann versuche ich jetzt zumindest zu verhindern, dass die Leute im Anschluss, die hier zuhören, noch Fragen haben. Also du hattest es ja in der Einladung schon gesagt, UX Writing steht ja für User Experience Writing, das bedeutet, dass wir als UX Riterinnen und UX Riter Texte für digitale Produkte schreiben, in ganz unterschiedlichen Facetten, das können ganz, ganz kurze Texte sein, so genau eine Microcopy, das sind Texte für Buttons, Texte vielleicht für Menüs, uns weiter und sofort, also manchmal nur ein Wort oder vielleicht sogar nur ein paar Buchstaben, dann ist es auch so, dass wir Texte schreiben in Richtung Fehler-Meldungen oder Erfolgs-Meldungen, dass wir Texte schreiben auch für Sangemal Onboarding strecken, also wenn man sich zum Beispiel eine App vorstellt, dass die User, die die App vielleicht noch installiert haben, erstmal so einen kleinen Einfung bekommen, was kann man hier mitmachen, was sind wichtige Bereiche, ganz grob wie funktioniert es. Wir schreiben auch FQs als UX Riter, da sind da natürlich jetzt ganz stark im Thema Fragen verhindern, die häufig gestellt Fragen sollen halt einfach nicht nochmal gestellt werden und was wir auch schreiben sind, zum Beispiel Getriggerte-Emails, wenn ich irgendwas auf einer digitalen Oberfläche mache und eine Email getriggert wird, sagen wir mal klassiker vielleicht Newslette-Anmeldung oder so, dann kommt erst mal die Begrüssungs-Mail, da schreiben wir auch Texte für, wir sind als UX Riter aber auch, muss man sagen, dafür da nicht nur Texte zu schreiben, sondern auch ich nenne es jetzt mal Informations-Landschaften zu Designen, also es wird zwar selten, aber ab und zu auch von Content-Designern gesprochen, im Zusammenhang mit UX Riting, das heißt wir konzipieren auch grundsätzlich oder beantworten die Fragen, wo brauchen wir denn Texte oder wo brauchen wir sie vielleicht nicht, wo brauchen wir ganz kurze Texte, wo brauchen wir ganz lange Texte und genau jetzt kann man quasi schon übergehen in deine Frage, was auch der Unterschied zum Copywriting ist. Also zum einen zielen wir als UX Riterinnen und UX Riter ja mehr darauf ab, die Benutzerinnen von digitalen Systemen ein bisschen zu leiten, dass sie auch in Tierung haben, dass sie sich wohlfühlen auf der Oberfläche, dass alles verständlich ist, ja, auch, also es werden wir bestimmt noch häufiger in dem Gespräch jetzt wiederholen, dass einfach keine Fragen aufkommen, wo hingegen das Copywriting ja eher verkaufswicken dient, vielleicht eine Markenbotschaft zu vermitteln, Lied zu generieren, ja, das heißt wir haben einfach, wir haben einfach Unterschiede in der Zielsetzung, dann haben wir natürlich auch Unterschiede im Stil, also Copywriting ist ja oft, ja, lokal schauen wir also werblich verkaufsorientiert, Bildhaft auch manchmal etwas Stecker emotionalisiert, wo hingegen UX Riting meistens, also ich beton es meistens, eher ein bisschen functional ist, eher sachlich, klar, häufig auch minimalistisch und, ja, das heißt wir haben im Stil Unterschiede und das dritte ist auch, wir haben unterschiedlichen Einsatzbereichen, also ich hatte ja schon erwähnt, UX Riting, da tritt sich es eigentlich im Wesentlichen um digitale Oberflächen, für die wir schreiben, wo hingegen, wenn ja beim Copywriting auch vielleicht einfach für einen Werbbelpallakat schreiben oder für eine Prochüre, die ausgedruckt wird, Printmedien und so weiter und so fort, das heißt ums mal jetzt wirklich versuchen kurz zu machen, könnte man sagen, dass Copywriting verkauft und UX Riting eher führt oder vielleicht könnte man auch sagen, befähigt und du hattest ja auch schon eine sehr interessante Folge über Content Riting, das heißt da haben wir jetzt vielleicht so einen Dreiklang, also die die Quintessenz aus der Content Riting Folge war ja, das ist in Asseline informiert, das Copywriting verkauft und das UX Riting wie gerade genannt, das befähigt. Also so ein bisschen wie so der Schmierstoff, der das ganze System am Laufen hält und sorgt, dass die Menschen durch meine Verkaufspotschaften so durch Flutschen ohne irgendwo hängen zu bleiben, man hat das eben schön gesagt, so Fehler-Meldungen, ich liebe es ja, also jetzt sagastisch gesprochen, wenn ich irgendwo diese Fehler-Meldung F523 und das ist ja genau das, mein ganzes Hirn ist voller Fragen, das hatte ich zuletzt bei meiner Waschmaschine, die hat wild gepiebt und dann stand der nur Fehler, F so und so viel, was so viel bedeutete, irgendwo war so ein Farbtuch irgendwo unten, hatte sich verhagend, da musste ich da was aufschraubende das rausholen oder einmal warne Fehler-Meldungen, es ist zu viel Schaum in der Maschine und das finde ich aber erst heraus, wenn ich das halt Google, also ich muss mich dann selbst um die Fragen kümmern und ich glaube nichts ist etzender für uns als User, wenn wir uns selbst darum kümmern müssen, Antworten auf Probleme zu bekommen, die wir selbst nicht verurlacht haben und damit ich natürlich dankbar, wenn jemand wie du das ganze erst mal halt durchleuchtet und diese ganzen Stolpersteine rausnimmt, damit ich halt eine coole Erfahrung mit der Marker haben kann und das ist jetzt so mein Bezug dazu oder was ich auch sehr mag in diese ganzen UX-Welt sind diese kleinen Microcopies unter Button-Texte, also wo dann manchmal steht hier jetzt kaufen und dann unten drunter, wie man jetzt provisier ich jetzt so, tut auch da nicht weh oder so, also das, das, wo du jetzt eben gesagt hast, bei dem Thema Stil hätte jetzt UX-Wetings so ein bisschen auch als eher trocken, als sachlich, als funktional, damit mit eingestuft, aber es kann ja auch total witzig und schamanz sein oder? Absolut, absolut, also um noch auf eine andere Sache einzugehen, die du genannt hat, das war das Wort Schmierstoff genutzt, das finde ich super. Ich habe witzigeweise auch gerade gestern noch mal darüber nachgedacht, was da vielleicht eine nette Metafer wäre für das UX-Wetings und Mil ist der Curling-Sport eingefallen, oder ich glaube, Eisstock schießen heißt es auf Deutsch, wo die diese bisschen wie Bügeleisen aussehende Dinge über die Eisfläche schießen und der UX-Riter ist der, der dann mit dem Besen davor läuft und manchmal ein bisschen schneller fägt oder manchmal ein bisschen langsamer.
Und zu sieht, dass ich lends jetzt mal das Bügeleisen möglichst dem Ziel nahe kommt. Und da könnte man halt, also das ist die Verbindung zu dem Schmierstoff halt sorgen, dass es schön kleitet sozusagen. In dem Fall sind die Userinnen und die User, die sollen ja schön durchkleiten. Manchmal muss man halt auch vielleicht nicht so schrauben, weil es dann vielleicht ein bisschen langsam ergän muss, quasi der springende Punkt ist. Und das ist auch eigentlich, kann man sich einfach merken, im Fokus stehen immer die Bedürfnisse der User beim UX writing. Das heißt, also es kommt dann nicht von ungefähr, dass das erste Wort ist UX writing. Das heißt, wir müssen, wir müssen zu sehen, dass wir uns stark in die Situation der Userinnen versetzen und wirklich im Blick haben, was bringen sie mit? Was bringen sie vielleicht noch nicht mit? Wo müssen wir ein bisschen mehr darauf eingehen? Wo müssen wir ein bisschen weniger darauf eingehen? Und wie du sagst, das ist ein starken Kontext bezug. Und das beantwortet dann auch deine Frage mit dem, ja, sagen wir mal ein bisschen auch lockerer Entrohnen und so weiter und so fort. Das ist auf keinen Fall verboten im UX writing. Es kommt aber extrem stark auf den Kontext an. Also man kann vielleicht so sagen, diese Führungsauffgabe nenne ich es jetzt mal. Das ist die UX writing. Die steht immer allererster Stelle. Die muss erfüllt sein. Und wenn sie es ist, dann kann man auch gerne ein bisschen Humor mitreinbringen. Man kann auch gerne einen lockereren Ton mitreinbringen. Aber das, wie gesagt, die Orientierung der Leute, die steht an erster Stelle. Es würde mir wenig bringen, wenn meine Waschmaschine einfach irgendwie in der Melodie, Fehler-Meldungen piepst oder so oder dann irgendwie eine Meldung kommt, die in den Witz macht. Wenn das Problem nicht behoben ist, dann intensiviert das vielleicht dann auch nur noch meinen Schmerz. Verstehe ich sehr gut. Ich bin jetzt direkt darauf angesprungen, weil du kennst ja mein Motto einer schreibleckere Texte mit PAPMED PANGE und mit Persönlichkeit und ich lasse halt als Text da keine Gelegenheit aus irgendwo Persönlichkeit mit reinzubringen. Und ich hab mich so in diesem Micro-Copy Botschaften verliebt, weil es halt ein neuer Gelegenheit ist, einfach nochmal Würze in den Text mit reinzubringen. Durchfinde da das Stichwort Context sehr, sehr wichtig. Nämmer Motto ist halt auch der Stil folgt dem Ziel. Das heißt, wenn ich jetzt irgendwie Vertragsdokumente habe. Dinge, wo es halt echt auf was ankommt, würde ich mich halt auch selbst als kürdiger, lustiger Typ zurückhalten, weil in manchen Kontexten ist es halt einfach nicht angemessen. Da wollen die Leute halt auch einfach eine gewisse Seriosität spüren. Und wenn sie gerade ein Problem haben oder wenn es gerade heikel ist, dann irgendwie kann einen Augenzwinkern, die Sache schon mal will, da machen das kann ich sehr, sehr gut verstehen. Und ja, ich mag das sehr, also auch deine Metaphor mit dem Curling. Der Content legt dann irgendwie die Bahn fest, die Richtung und dann versetzt der Copyright an dem ganzen Entschlag und der UX-Wider sorgt halt dafür, dass die Menschen halt einfach durch die Website gleiten über die Landingpage, was auch immer es gerade ist und dann möglichst entspannt ankommen mit einem guten Gefühl. Ohne viel Frust, das klingt nach einem perfekt eingespielten Team. So ist es, dem kann ich überhaupt nicht widersprechen. Vielleicht kann man sich auch so vorstellen, dass das ja die berühmte Customer Journey gibt und wenn man sich die als Wanderung vorstellt, dann ist vielleicht die User Journey, die durch das UX-Widing auch bedient wird, quasi vielleicht eine E-Tappe von dieser Wanderung. Und wie du es gesagt hast, das Werbetexte, die geben dann den Anschub und dann landeten Userinnen oder User in irgendeinem System und wird dort dann vielleicht nicht mehr zum Interessent oder zu möglichen Kunden oder wie auch immer. Sondern in diesem Moment wird sie zu Userinnen und diesen Fokus, den müssen wir dann auch quasi an alle erste Stelle stellen und das ist ja nicht nur was so am Rande, was jetzt für die UX-Rider gilt, sondern das ist ja in der ganzen UX-Szene, ist das ja ganz, ganz elementar wichtig, dass eben diese Nutzerzentrierteid immer, immer gewahrt ist. Da geht es, also das gilt auch für UX-Designerinnen undDesigner auch für den Research und das ist, glaube ich, auch die Krille sozusagen, die man sich dann aufsetzen muss, wenn es halt darum geht, dann die Texte für digitale Produkte zu erstellen. Lass uns gerne ein bisschen konkrete Rheinsumen. Mich würde mal interessieren, wie kann den UX-Riding konkrete bei helfen, dass Menschen sich auf einer Website oder einem Funnel besser zu Recht finden und was bedeutet das vielleicht auch für Conversion und Verkauf? Ja, also den einen Teil, den hat man schon genannt, so sag ich jetzt mal das Dach über allem, die Bedürfnisse und Fragen der Nutzerinnen antizipieren, deren Sichtweise einnehmen, das Ganze dann aus der Prille sehen, dann halt natürlich einfach diese Reibungsverluste zu reduzieren, das heißt ganz klare und präzise Texte an den richtigen Stellen nutzen, um Missverständnisse zu vermeiden, um Fussstrationen gar nicht erst entstehen zu lassen und auch die Orientierung zu bieten. Also es muss immer klar sein, warum bin ich auf dieser Seite gelandet, was kann ich hier machen, vielleicht auch schon ein bisschen wie geht es dann weiter? Also das, dass, dass der Mensch immer orientiert ist, da kann man vielleicht auch wirklich die, ja, banale Alltagsituationen sich vorstellen, wenn man jetzt vielleicht in den Supermarkt kommt und hinbehmende Marmelade und eine Stückchen kaufen will und man kennt den Supermarkt nicht, dann kommen wir erst mal rein und sieht nur Regale vor sich, klar irgendwie wo das Obst und Gemüse ist, das sieht man dann direkt, aber ansonsten gleichen sich die Regale und dann hat man einfach im Supermarkt, wenn er gut ist, vielleicht oben die Schilder hängen irgendwie, also nicht Brot aufstriche oder so und dann weiß man schon auch, okay, ich war schon mal in welche Richtung ich gehen muss und ja, also das, das quasi zum Thema Reduziven von Reibungsverlusten je besser jemand auf einer digitalen Oberfläche orientiert ist, desto schneller man effektenter kann auch seine Aufgabe erledigen, dann doch und geht es ja auf digitalen Oberflächen, ich habe ja eigentlich immer eine Aufgabe und je besser ich die ohne irgendwelche Fragen stellen zu müssen oder ohne nochmal zurück oder vorklicken zu müssen je besser ich meine Aufgabe erfüllen kann, desto positiver ist es natürlich oder auch ein klassiker kennen wir alle ausfüllen von formularen, wenn einfach ganz klar ist, was kommt in welches Feld, dann geht es schneller auch ganz wichtig, warum, ja, wir kennst alle, dass wir vielleicht die Telefonnummer angeben müssen, als Pflichtfeld und wir fragen uns dann warum denn, warum brauchen jetzt meine Telefonnummer, da kann UX-Witing natürlich auch im Vorfeld viele Fragen verhindern, indem wir einfach ein kleines Feld noch dabei ist, wir brauchen eine Telefonnummer für mögliche Rückfragen oder irgendwie so was. In der Konsequenz ist es natürlich so, dass wenn wir die gerade genannten Punkte erreichen, dass userinnen und user einfach vertrauen aufbauen und sich immer sicherer sind, dass das, was sie eigentlich auch erreichen wollen, auch erreichen und sich einfach wohlfühlen und ja, also wie vor ein genannte UX-Witing geht ja auch darüber hinaus, ja, das heißt, wenn ich auch eine Aktion ausgeführt habe, ist es auch wichtig, entsprechendes Feedback zu geben, also da wieder vielleicht ein klassiker Beispiel aus dem Alltag, wenn ich mich für Newsletter anmelde und dann auf, wenn ich das jetzt anmelden, klicke oder so, dann ist es schon schön, wenn dann eine Nachfolge-Meldung kommt, vielen Dank. Du bekommst gleich eine E-Meldung, in der du deine Anweldung bestätigen musst, toll, dass du dabei bist oder irgendwie so was. Und genau, und es ist auch so, dass die ja eigentlich mal auch so kleine Texte gar nicht zu unterschätzen sind. Also es gab zum Beispiel mal, oder es sind sehr bekanntes Beispiel, dass das Google, glaube ich, also bei dieser Google Buchungs-Plattform einen Bartengen geändert hat von Raumbuchen zu verfügbarkeit checken und dadurch halt die conversion rate signifikant nach oben gesteigert hat. Das heißt, auch vermeintlich banale Stellen können wirklich durch UX-Witing eine große, großen Mehrwert erfahren. Und genau, jetzt habe ich quasi schon selbst die Überleitung ein bisschen zu deiner Frage gemacht, was das für conversion und Verkauf und so weiter bedeutet ist. Das ist natürlich klar, wenn wir dadurch das User sich wohlfühlen, dass sie orientiert sind, geringe Absprung-Graten haben oder die Leute länger auf einer Seite bleiben. Es ist natürlich schon mal per se positiv und dadurch erhöht sich dann natürlich auch die Wahrscheinlichkeit durch oder auf bessere Abschlussraten. Weniger Verwirrungen führt meistens zu erfolgreicheren Abschlüssen und was auch damit zusammenhängt, was auch sehr wichtig ist, ist auch da wieder ein bisschen der Interblick in die Zukunft. Es ist ja oft so, dass wir nicht wollen, dass die Kundinnen und Kunden es irgendwie einmalig machen und dann wieder weg sind, sondern wir wollen sie ja vielleicht auch binden und je besser die Erfahrung ist, dass so besser wird natürlich auch der Kastelmer Lifetime Value. Das heißt, sie kommen wieder gerne zurück. Also, wenn man sich jetzt welchen Online-Shop vorstellt, wo das Verkaufs-Erlebnis toll war, dann kommt man natürlich, also vor ausgesetztes Produkt war dann auch gut, kommt man natürlich gerne zurück. Und ja, das heißt, wir können durch gezielt eingesetzte Texte, die wie gesagt, den Kontext beachten, die die Bedürfnis der user und user beachten, können wir schon sehr stark dazu beitragen, dass wir gute Abschlussraten haben. Okay, also schon eine nicht zu unterschätzen des Tool in unserem Werkzeugkasten. Ich habe jetzt auch dabei zu es eben so gesagt, dass im Grunde genommen ist ja auch UX-Riting so eine Art Perspektive, die ich auf meine Texte einnehme. Also ich merke das immer wieder bei Leuten, die ich begleite für die ich Texte oder mit denen ich halt ans Baringspartner in den Ring steige für ihre Texte, dass wenn die Lending-Pages schreiben, so drin,
drin sind in dieser verkaufspsychologischen Optimierung, dass sie manchmal so den großen Blick für es ganze verlieren. Ich merke das sehr, sehr stark bei den Überschriften. Für mich sind die Überschriften das Wichtigste, also neben den Buttons das Wichtigste UX Element auf einer Leningpage, weil ich die Menschen ja damit lenke, dass die Menschen von Sektionen zu Sektionen scrollen. Und dann in der Überschrift sehen, "Ach, hier geht's jetzt darum!" "Ach, stimmt, die Frage habe ich mich auch schon gestellt, ne?" "Ach, ich habe mir auch schon gestellt." "Ach, hier, das stimmt, das hätte ich jetzt als nächstes gefragt." Also, dass die Überschriften leiten und mir immer wieder sagen, was kommt jetzt als nächstes, was ist jetzt wichtig. Und das merke ich, kommt auf vielen Leningpages einfach viel zu kurz. Da stehen dann so Dinge wie "Lass mich raten" oder "Fleicht kennst du das auch?" Statt direkt halt mit dem Thema reinzugehen. Also es ist immer wieder noch so ein Aufreger bei mir, wo ich mir den Geleute nutzt doch die Gelegenheit, hier eine schöne, dicke, panchige Headline den Menschen zu sagen, so was steht jetzt als nächstes an. Also damit ganz klar euer Tierung geben. Und dann hilft auch manchmal Klarheit vor Kreativität. Also nicht zu wild, dann da lieber klar. Ein deutige Kulto-Aktsch ist uns ganz klar, sagen wir, was will ich jetzt von den Leuten. Und da finde ich halt, das hat auch viel mit Vertrauen und mit Klarheit zu tun. Also mit Glaubwürdigkeit. Man in dem Moment, wo alles sehr transparent ist. In der Verkaufspsychologie ist es super wichtig, die Dinge erleichtert, die Geben, dass du größer unser Vertrauen. Und gleichzeitig auch, je klarer das Ganze ist, dass du leichter können, wenn wir eine Entscheidung treffen. Wenn alleine schon die Website uns überfordert, dann haben wir vielleicht auch im Ende Probleme, dann eine Entscheidung zu treffen. Weil wir grundsätzlich schon so ein doves Bauchgefühl haben. Ich kenne das jetzt, wo du sagtest, jetzt mit Schops. Man, dass die Erfahrung gut ist. Das ist halt wahrscheinlich auch der große Trick von Amazon, dass die halt einfach einmalig gute User-Experiences aufgebaut haben. Auch wenn ich da schon mal etwas kaufe, wo von ich nicht so happy bin, weiß ich bei Amazon geht immer alles gut aus. Weil ich kann es ja zurückschicken und die haben einen guten Support, die sind sehr cooland. Und da verbindet mich halt bei diesem Einkaufserlebnis. Sehr, sehr stark so dieses Ding. Ich brauch mal keine Sorgen zu machen, die haben an alles gedacht. Ich stehe immer ein erster Stelle. Das ist ja deren Fede so viel und ich finde die spür ich auch. Und ich habe damit zuletzt noch leidig Erfahrungen sammeln müssen, weil ich habe ja als Autor, auch einen eigenen Shop, wo ich meine Bücher vertreibe. Und dann zum gleichen Preis, wie bei Amazon und meistens versende ich halt genauso schnell. Und dann habe ich mal so Leute gefragt, ey, warum hast du es nicht direkt in meinem Shop bestellt? Und da kriegst du sogar mit signiert oder mit Wittmung und dann sagen die Leute ja bei Amazon. Und dann das ist mit so ein paar Klicks. Da habe ich immer so ein gutes Gefühl und wenn ich dann andere Shop-Kennel lernen, dann weiß ich nie. Wie funktioniert das jetzt da ist das jetzt doch ein bisschen dubious. Und da zeigt halt einfach, dass eine gute UX halt massiv auch vertrauen. Und letzten Endes halt auch wieder kauf auf extrem einzahlt. Ja, absolut, genau, du hast das gesagt, das ist wirklich ein ganz, ganz, ganz wichtiger Punkt bei den ganzen Wördingen, was wir machen im UX-Witing, dass das Vertrauen aufgebaut wird und dass es auch erhalten bleibt, das ist auch ein Punkt, der manchmal unterschätzt wird. Weil man kann ja vertrauen aufbauen, aber man kann das dann auch enttäuschen. Aber das gelingt halt wirklich und deswegen ist es wirklich wie so eine, wie so ein kleines Mantra wirklich. Also wie man so sagt, die Schuhe der anderen anziehen. Das ist glaube ich wirklich, dass das Entscheidende und darüber, oder wenn man wenn einem das gelingt und man mit diesen Augen oder mit dieser Brille dann auf dem Kopf die Texte noch mal liess, dann fallen einem wirklich oft noch manchmal Sachen auf, die man dann noch ändert. Es gibt ja so diesen berühmten Fluch des Wissens, weil wir als, sagen wir mal, systemgestalter oder UX, also UX-Designer oder UX-Riter, alle, die damit involviert sind. Wir kennen ja das gesamte System, die Nutzerinnen oder Nutzer, die kommen aber zu einer gewissen Stellereien oder die kennen vielleicht noch nicht den Gesamt zusammen machen. Und das ist ganz wichtig, dass man das immer mitbedingt, dass man selbst sehr viel zu viel weiß und dass man gewiss, wissen fast ein bisschen ablegen muss, damit man besser einschätzen kann, mit welchem Wissensstand stehen denn die Nutzerinnen jetzt an dieser Stelle? Und welchen Informationsbilder haben Sie jetzt? Also das kann man es gar nicht oft genug wiederholen, vertrauen, vertrauen, vertrauen. Und dann eigene Annahmen vielleicht doch Challengen, denn ich glaube da ist es doch wichtig, wenn Content-Riding, Copywriting und UX-Riding alles in einer Person ist, das ist ja dann der beste Weg um sich zu freien zu werden. Da brauchst du ja fast multiple Persönlichkeiten, weil alle drei in anderen Blick auf das Gesamt-Erlebnis haben und da macht es schon Sinn, so einem den Hut für das jeweilige Thema aufzusetzen oder dann. Ich merke das bei mir immer wieder, wenn ich genug Distanz zu meinem Text gewinne, also wirklich das Ding einen Tag liegen lasse. Und dann sage ich gehe jetzt mal mit der Brille meiner Kundin und Kunden darüber, also wechsel wirklich fundamental die Perspektive und zwinge mich dazu, dann fallen wir auch plötzlich andere Dinge auf und so Dinge, die ich vielleicht als bekannt vorausgesetzt habe oder wo ich angenommen habe. Das wissen die Schone, das wird schon klar sein, dass da plötzlich so Lücken drin sind, Schlaglöcher und dann letzten Endes, auer Moment entstehen oder halt Fragen entstehen, die dann wieder den Prozess beeinträchtigen. Also sehr sehr cool, da dieses Bewusstsein auf jeden Fall zu entwickeln und ich würde gerne auch mit dir vielleicht mal ein, zwei Medien etwas konkreter eintauchen, weil viele meiner Hirr- und Hörerinnen und Hörer hier die Schreiben Sales pages, die schreiben Newsletter ads. Was können die sich vielleicht aus dem UX abschauen, um ihre Texte noch werkungsvoller und auch nutzerfreundlicher zu gestalten? Also da wird es jetzt gleich sehr konkret, das heißt für alle die Zuhörn, die können jetzt in Blockrausholen und den Stift, das ist jetzt vielleicht die Stelle um mal was mitzuschreiben. Es gibt quasi in der ganzen UX-Szene so eine Art Mantar oder so ein Leidstern, es gibt tatsächlich auch ein gleichnameniges Buch dazu und das heißt don't make me think. Das heißt, bringen mich auf keinen Fall dazu irgendwie nachdenken zu müssen und zu dem, was ich jetzt gleich sagen werde, wenn man sich das als Dach über allem immer vergegenwertigt, don't make me think. Also sich das nutzt das natürlich. Das ist ein ganz einfacher Satz, aber meiner Meinung nach hat er unglaublich viel gehalt und wenn man sich dann quasi bei allen Texten, die man schreibt, immer mal diese Frage stellt, das ist schon sehr, also kann wirklich viel bewirken. In der UX-Riting-Szene gibt's sogenannte "Horistiken für Gutes UX-Riting". Das sind acht Stück und da möchte ich mich auch gar nicht mit fremden Filern schmücken, die habe nicht ich mir ausgedacht, sondern es gibt bei der German UPA, das ist ein Fachverband für UX-Professionals. Es gibt's einen Arbeitskreis, also den Arbeitskreis UX-Riting und die haben sich die ausgedacht und die helfen einem als einzelne "Horistik" sehr, aber auch in der Gesamtheit, Texte wirklich wirkungsvoll und unnutzervorantig zu gestalten. Die sind teilweise banal, wenn man sie so hört, aber sie sind unglaublich wichtig, weil man oft so ein bisschen eurem Detail scheitern kann. Also ich fange mal oben an, also zum Beispiel eine "Horistik" ist, die Texte müssen nützlich sein. Das denkt man sich so herklar, müssen sie nützlich sein, aber wenn man sich seine Texte noch mal durchschließt und dann wirklich die Frage stellt, hilft dieser Texte im Nutzeil, zu wirklich ans Ziel zu kommen, ja oder nein. Dann ein weiterer Punkt ist, die Texte müssen natürlich verständlich sein. Also mir hilft es nix, wenn ich mit Fachborden da irgendwie hausieren gehe oder einfach unglaublich lange Texte mache, die aufgrund ihrer Struktur schon nicht verständlich sind und so weiter und sofort. Das heißt, jeden Text oder vielleicht auch die einzelnen Worte unbedingt auf Verständlichkeit prüfen und auch da natürlich wieder Kontext und Vorwissen oder Situation der Nutzer. Ein weiterer Punkt ist die Pregnanz. Die Texte müssen natürlich Pregnant zum Ausdruck bringen, was jetzt geschieht oder was jetzt Sache ist, um es mal ein bisschen Alfa rauszutrücken. Also klassikerbeispiele aus dem UX-Witing ist irgendwie nicht auf den Button schreiben weiter oder so, sondern wenn der Button dazu dient, vielleicht eine Bestellung abzuschicken, dann steht dann natürlich drauf jetzt bestellen. Also ganz prägnert, was passiert denn jetzt? Die Bestellung wird losgeschickt. Dann das ist natürlich auch ein wichtiger Bereich, den nur aus dem Copywriting kennst, die Texte müssen auch unbedingt strukturiert sein. Das heißt, nicht riesen Textblöcke, nicht riesige Absätze, sondern ja, schön eine schöne Struktur drin, vielleicht über Paar Hervorbecken, den zweiten Lesewik reinbringen, sodass man nicht sofort erschlagen wird, wenn man jetzt auf eine Sales Page kommt oder eine E-Mail bekommt, mit einem riesigen Textblock, dann klickt man wahrscheinlich sofort wieder weg. Also es ist auch ein wichtiger Punkt, dann sollten die Texte auch empathisch sein. Das ist glaube ich auch auch ein ganz wichtiger Punkt. Davon hatten wir das Hervorbecken schon ein bisschen, je nachdem, wenn man jetzt eine Sales Page nimmt, was soll denn verkauft werden, auch User in unterschiedlichen, sage ich jetzt mal bewusst, seien es Zuständen auf diese Seite. Und jetzt mache ich mit Absicht mal ein bisschen derbes Beispiel, aber wenn man jetzt sage ich jetzt mal sehr gut oder unern verkauft oder so, dann muss man natürlich unbedingt die Empathie mitbringen, in welchem Gemützustand kommt denn die Leute gerade auf meine Seite. Das ist wirklich ganz wichtiger. Also spätestens an dieser Stelle sollte der Humor erstmal, ja, sollte erstmal keine Rolle spielen.
Dann ein wichtiger Punkt, da können die UX-Rider natürlich von den Copyrightern noch viel lernen, ist die Markenkonformität. Die sollte auch immer gewahrt sein und zwar durchgehend, dass das, was wir vorhin gesagt haben, durch Copywriting angestoßen wurde. Das muss natürlich mit in das digitales System übernommen werden, dass da keine Inkonsistenzen entstehen. Vor letzter Punkt ist die Texte sollte noch einheitlich sein. Das heißt bestimmte Wörter, die ich vielleicht für bestimmte gleichartige Funktionen nutze, die sollte ich überall benutzen. Also das ist auch alltag für mich als UX-Rider, dann wenn man mal Systeme vorgesetzt bekommt, wo die Texte schon stehen, dann heißt der Patten einmal speichern, dann zwei Seiten weiter, heißt das Save, dann heißt der sichern. Also eine Einheitlichkeit ist auch ganz wichtig und der letzte, ich werde der Banalste, aber trotzdem wird er oft nicht beachtet. Leider ist, dass es vieler frei sein muss. Das heißt die Texte sollte natürlich in jeglicher Hinsicht frei von Fehlern sein und es gibt vielleicht noch neunten Punkt. Das ist die Vollständigkeit. Das wird vielleicht auch manchmal unterschätzt, aber alle Informationen, die man gibt, die sollten natürlich auch vollständig sein oder anders formuliert. Man sollte nichts vorenthalten. Vielleicht auf einer Sales Page ist, wenn vielleicht auch der Klassiker die Versand kosten oder so, der Kunde möchte schon wissen, was kostet es in Zusammengenommen? Genau, wenn wir jetzt diese acht oder neun, heuristigen nehmen und wenn wir die in die Anwendungen bringen, dann kann glaube ich jeder Copywriter von diesen UX-Prinzipien was lernen. Man kann es ja fast ein bisschen checklistenmäßig durchgehen und jeden Text oder Textblock mal kurz, nachher kann es ansetzen. Also ich gehe jetzt nicht alle noch mal durch, aber es ist verständlich, ist es fehlerfrei und nützt es auch beklecht. Ich meine, die könnten wir auch eins zu eins quasi für das Copywriting übernehmen. Aber das sind alles so Grundprinzipien, die auch im Verkaufstext gut ankommen. Also das ist mich halt auch wirklich, auch beim ersten Punkt, Frage braucht es, das jetzt wirklich um dann zu vermeiden, dass so riesige Verkaufsmonster, Textmonster entstehen. Also das, wo das Hirn schon kapituliert, wenn es das nur sieht und sagt, das leh ich auf gar keinen Fall, da sollte auch da immer an die Erfahrung denken und wie wirkt das von außen. Also das ist eine gute Checkliste, um halt einfach diese Perspektive einzunehmen und zu sagen, wenn ich ein bisschen Abstand zu meinem Text gewonnen habe, dann gehe ich die Punkte einfach mal durch. Ich musste mich jetzt gerade ein bisschen zurückhalten bei der Ohne und bei dem Sack, weil ich mir dachte, das kann schon eine coole Positionierung sein. Ich habe zuletzt eine Tickel gelesen über den Tod, den anderen Kulturen. In anderen Kulturen ist das ja ein Fest und ich war tatsächlich auch schon auf Beerdigungen ist hier in Deutschland, wo das Leben einer Person gefeiert wurde und wo man tatsächlich versucht hat. Hier kann ich jetzt versuchen sagen, einfach ein freudiges Event auch draus zu machen, wo auch Witze erzählt worden sind, so im Kreis. Das fand ich sehr charmant und wenn du da halt dich daraus spezialisiert, aber ich glaube, das braucht halt schon kulturell noch einen großen Wandel, oder du bist dann echt bestatter für die Exoten, für eine sehr kleine Zielgruppe. Könne ich mir vorstellen im großen Ballungsgebiet wie Berlin oder so, dass du damit erfolgt haben könntest, aber das wäre dann schon eine etwas wilde Positionierung. Man könnte Spaß mit Buchstaben haben dabei. Lustig, dass du sagst. Ich hatte nämlich letztens was da, habe ich mich wirklich extrem drüber amusiert, passt eigentlich perfekt zu dem Thema. Es gab kürzlich hier in Darmstadt so ein Firmenlauf, wo halt Teams aus Firmen einfach 5-10 km zusammen joggen gehen. Und dann haben die natürlich auch alle Firmenschörz an, wo meistens hinten dann Sprichet draufstehen. Manche sind witziger, manche sind weniger witzig und da haben auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Bestattungsunternehmen dran teilgenommen und der Spruch hinten auf dem T-Shirt laute da einfach nur bis später. Und es ist ja eigentlich genau das worüber, wir gerade reden ja auch den Tod kann man vielleicht ein bisschen, kann man auch vielleicht ein bisschen anders mal wahrnehmen, wie es auch in anderen Kulturen ist, wie du sagst. Also genau da an dieses Beispiel muss gerade denken, weil es wirklich gut passt. Es ist ein ganz klares Haltungsthema und wenn du das mit der Marke aufbaut, wirst du wahrscheinlich auch Menschen finden, bei denen das in Resonanz geht und wer weiß für sich da, unsere Kulture noch entwickelt. Also das hängt ja auch davon ab, wie so eine ganze Gesellschaft mit dem Thema Tod umgeht. Doch wir sind jetzt gerade auch bei diesem Thema noch mal gelandet, das führt mich immer wieder dahin. Persönlichkeit, Markenstimme hast du eben auch schon mit angestreift. Gibt es für dich noch so Möglichkeiten bei diesem UX Riding, das halt sehr reduziert, minimalistisch funktionaler überkommt? Also da vielleicht ein paar Tipps, wie es trotzdem gelingt, Persönlichkeit und Markenstimme mit einzubringen? Absolut. Also sagen wir mal Grundlage dafür, wäre ja, dass das so ein sogenanntes Voice-Enttronen sein gibt, was ja auch dann woraus sich dann die Markenstimme entwickelt. Das heißt, wenn wenn so es schon besteht und ich sagen wir mal eine gewisse Tonalität habe, ganz bestimmte Worte und halt eben diese berühmte Markenstimme, dann kann ich natürlich Elemente daraus auch für mein UX Riding übernehmen und dann reicht auch einzelne Worte. Also du machst es ja super gut, du hast ein paar ganz spezielle eigene Wortkreationen ins Leben gerufen, ja, sagen wir mal das Gehirn, Gassi zum Beispiel oder was hast du noch Copywriting und so. Das sind ja einfach einzelne Worte, die kannst du aber ganz gezielt einsetzen und es wird halt sofort mit dir verbunden, weil du eben diese Worte in ins Leben gerufen hast. Das heißt, das ist natürlich die erste Möglichkeit, wie man es nutzen kann, dann auch die Tonalität. Du hast ja auch eine gewisse Tonalität, du bist locker drauf. Diese Tonalität kann es zündern, natürlich dann auch für deine Seiten oder Systeme kannst du übernehmen und das wird halt sofort mit dir in Verbindung gesetzt. Ganz bekanntes Beispiel ist natürlich auch, man muss eigentlich nur sagen "Hey!" und sofort denken die Leute an IKEA "Ja, das ist ein Wort aus drei Buchstaben maximal kurz, aber ja, die Markenstimme wird sofort übermittelt." Das heißt, da ist es dann wirklich wichtig, dass man seine Persönlichkeit oder die Markenstimme, die man vermitteln möchte, dass die auch definiert ist und dass man sich dann eben orientiert. Da kommen wir auch zu dem, was wir halt vorhin gesagt haben, da haben wir dann wieder den Bezug zum Zurihäuristik einheitlich. Das heißt, wenn ich diese Worte einheitliche nutze, über alle Touchpoints hinweg, dann ist es auf jeden Fall gut möglich, das über UX Writing zu vermitteln. Es muss aber natürlich auch nicht an einzelnen Worten hängen, sondern die Tonalität an sich, die kann natürlich übertragen werden. Also nehmen wir jetzt mal wieder das Beispiel "Feelermeldungen" und hat es ja auch schon gesagt, dass das so, was das verfügt, den ich besonders interessierst, man muss ja nicht oder man sollte nicht nur weil jetzt ein Fehler passiert ist, dann was so ganz sachliches oder so schreiben, sondern wenn es halt zur Tonalität und zur Markenstimme passt, dann kann man ja auch einfach dieses Schreiben, was man bestimmt schon mal gelesen hat. Hoppler, da ist wohl was schiefgelaufen, tut uns leid. Wir kümmern uns Trumpen oder so, wenn ich jetzt vielleicht ein extrem seriöses Unternehmen wo es vielleicht auch man Fehlerfall gab, den wie es ein Heikel ist, weil es vielleicht um eine wichtige Buchung ging oder eine Überweisung, dann sollte man natürlich die Tonalität den entsprechenden Anpassen. Dann gibt es noch ein Element, da haben wir vorhin auch schon kurz besprochen, ist halt der Humor, den kann man auch sehr, du sie jetzt einsetzen, vielleicht auch für sogenannte Lehrräume, wie man es auch nennt, weil man hat ja manchmal Situation, wo einfach nichts passiert im System, man hat vielleicht irgendwie was initialisiert, dann leid zum Beispiel was und dann kann man natürlich einfach, wird geladen oder loading oder so draufschreiben, aber man könnte irgendwie, je nachdem, was geht auch reinschreiben, die Magie wird geladen oder irgendso was, was halt auch ein bisschen Bummoren, ein bisschen Luckeheit vermittelt. Okay, dann halte ich nochmal hier ganz klar fest, Klarheit, Vokreativität und wenn ich da Persönlichkeit reinbringen sollte, dann sollte ich sie vorher definiert haben, also das ist dann nichts, was nur durch UX reinkommt, sondern UX ist eine Möglichkeit und dann halt mit kleinen Worten viel bewegen. Ich habe auch dieses Wort, da gibt ja das Wort fantastisch und das habe ich irgendwann mal mit Yamtastig, also mit Yamie Y, Y, UMM, umgeschrieben, umgedeutet und das nutzt sich ganz gerne so als bestätigend, wenn du bei mir in den Justetter einträgst, glaube ich steht dann auch irgendwann Yamtastig, das hat geklappt oder so und da kann ich halt schon mit einem Wort sehr sehr viel bewegen, sehr sehr viel einfärben, dann da muss halt nicht jedes Wort total verrückt sein, sondern wie das Hey bei IKEA kann ein Wort schon sehr sehr viel bewegen und das idealerweise so an den Stellen, wo es unverfänglich ist, wie so eine Bestätigung oder so, also da wo wir etwas erreicht haben, da kann ich dann positiv verstärken und vielleicht nicht dann der Stelle, wo es dann wirklich um die Wurst geht. Man bei mir bei einer Fehler-Meldung könnte ich auch schreiben, ihr irgendwie "Iya Popeier" und dann irgendwie dann willt da rein gehen, könnte ich je nachdem wie ärgertlich es jetzt ist, aber ich glaube bei mir gibt es keine so wilden Szeneien, wo irgendwie die ganze Welt zusammenbricht, aber das ist dann wahrscheinlich von Kontext zu Kontext noch mal so eine Frage, die wir individuell betrachten können. Ja, ich würde gerne zum Abschluss noch ein so ein Twitter-Thema mit reingehen, funktioniert immer gut, mögliche Bedrohungen sind so typische Fehler, niemand will so auf die Standardfehler reinfallen, welche typischen Fehler gibt es denn so in der Kommunikation im UX, wie lassen sich die vermeiden? Ja, so was ganz klassisch ist, das merke ich oft selbst als eigener User.
Ich merke es aber auch oft in den System, wie gesagt, die mir vielleicht nicht jetzt mal so vorgesetzt werden und ich die Texte verbeckten muss ist, dass vielleicht zu viele Achbegriffe genutzt werden, die vielleicht einfach nicht klar sind oder auch die Gegenseite, dass irgendwie, warum auch immer versucht wird, Fachbegriffe zu vermeiden, die aber in einer gewissen Branche einfach total etabliert sind. Das heißt, ja, Fehler normaler, wenn ich jetzt mal sagen, Begrifflichkeiten in beide Richtungen sind irgendwie entweder zu viel oder zu wenig, also was mir auch oft häufig begegnet ist, dass das Formulierung einfach unpräzise und warge sind. Ein Beispiel hatte ich schon genannt, der berühmte weiterbatten oder klicken sie hier oder so. Das ist halt oft einfach ist nicht ganz klar. Da denke ich mir häufig, dann schreibst doch drauf irgendwie jetzt Buchen oder hier das E-Bogrunderladen oder so. Muss mich wiederholen, es klingt oft so total banal, aber es sind tatsächlich Sachen, die man sehr häufig sieht, dann kommen wir wieder zu dem Thema Fehler-Meldungen zurück. Da findet man viele oder fallen mir viele Sachen auf, entweder sie die Fehler-Meldungen einfach schlecht geschrieben, ja, sie sind total kryptisch, sie sind völlig unverständlich, noch schlimmer ist es, wenn es gar keine Fehler-Meldungen gibt, soll auch vorkommen, ja, das heißt das ist das Team einfach weg, um es mal so auszutrücken und so wie ich es auch immer ausdrücke, das ist mir auch oft ein persönliches Anliegen ist, was ich mit das schlimmste finde, ist wenn Nutzerinnen oder Nutzer mit einer Fehler-Meldung quasi in so eine Art Sackgasse geschups werden und dann halt stehen und ich wissen, wie sie wieder rauskommen, das heißt Fehler können natürlich passieren und auch wie man den Fehler dann beschreibt, ist auch die eine Sache, aber es ist auch unglaublich wichtig, dass man Möglichkeiten bietet, da wieder rauszukommen oder dass man vielleicht, dass man ja, vielleicht, es muss ja nicht unbedingt auch ein Fehler sein, sagen wir mal, man, man, man sucht irgendwo in Artikel auch einer Seite und findet einfach nichts über die Suche, dann kann man natürlich einfach hinschreiben, die Suche hat keine Treffer gefunden, aber das hilft dem Nutzer eigentlich gar nichts, und dann man kann dann vielleicht da drunter so kleine Vorschläge machen, ob ihr es doch mal mit, mit dem Begriff Sohn so oder klickt doch mal auf die Kategorie Sohn, vielleicht findest du da das, was du suchst. Ja, das heißt wie gesagt, Fehler, Fehler oder unklare Fehler-Meldung trifft man häufig und auch im Grunde genommen, dass was wir jetzt bei den Fehler durchgehen, ist so ein bisschen die Zusammenfassung von dem, was wir bisher im Gespräch hatten. Ja, es ist auch oft, dass es einfach überflüssige Informationen gibt, die einfach überhaupt nicht nötig sind. Also vielleicht auch mal dann, beispielsweise, aus meiner Praxis, ich hatte kürzlich auch das UX-Witing für ein System gemacht, wo man quasi Personen anlegen konnte. Also hat man sich eine Maske geöffnet und dann konnte es so die Personendaten dort eintragen und da stand oben auf der Maske, schnellerfassung für neue Personen. Und es ist so, dass es in diesem System nur eine einzige Möglichkeit gibt, Person zu erfassen. Das heißt, der User stellt sich so zwei Fragen so in der Hergut, wenn es die schneller Fassung gibt, was ist denn die, so ein Sanzylangemerfassung. Und wo gibt sie denn dann, aber da es quasi nur eine Möglichkeit gibt, kann man einfach den kompletten Text weglassen. Ja, das heißt, die schnellerfassung ist überflüssig, weil in diesem Kontext weiß der Notser ganz genau hier trage ich jetzt die Persondaten ein und fertig. Und im, das weiß ich vielleicht, wenn man für überflüssige Informationen gibt natürlich auch Beispiele für viel zu lange Informationen. Vielleicht viel zu lange Einleitungstext. Du hattest das ja auch vorhin gesagt, vielleicht mit den Überschriften einfach viel zu lange Überschriften, noch eine Unterüberschrift und so weiter und sofort anstatt einmal klar zu sagen, um was es geht es ja auf der Seite. Ja, vielleicht könnte man so ein bisschen das Motto "less is more" hier anbringen und genau. Und dann auch, dass darüber haben wir schon gesprochen, ist fehlende Konsistenz, dass das vielleicht Wörter oder Frasen mal genutzt werden. Aber dann nie wieder oder dass das ja auf einmal auftauchen, unterschiedliche Begriffen für die selben Funktionen nutzen. Das ist auch ein klassiker Fehler und da hilft natürlich auch ein Style-Greit oder auch Voice-In-Tone, das man da die Leitfahrt und die Sachen konsequent durchzuziehen. Und ein großer und sehr sehr wichtiger Punkt, auch da hat, was schon von ist, ist halt des ignorieren von Emotionen oder den Kontext nicht so berücksichtigen. Das heißt, es muss wie gesagt immer klar sein oder die Texten müssen immer Kontext bezogen sein und dürfen halt nicht für Verwährung sorgen. Also ich hatte kürzlich auch einen Beispiel, wo ich selbst quasi dann ein Prozess nicht zu Ende geführt habe, denn ich habe eine E-Mail bekommen von meinem Telefon dann wieder mit irgendeinem Gewinn spielen und habe ich gedacht, auch mach ich mal mit. Und dann kam ich halt auf die Seite und dann war der Button jetzt heilnehmen, habe ich draufgeklickt und dann kam einfach nochmal eine Zusammenfassung von meinen Daten, also Anschrift und so weiter und sofort. Und darunter stand nur diese Daten werden nur für den Bestellprozess genutzt und dann frage ich mich natürlich, ne, ich will nichts bestellen, ich will hier am Gewinn spielteilen nehmen. Und dann hat einfach nur dieses eine Wort Bestellprozess, hat mich so verunsicher, dass ich gedacht habe. Und dann mache ich mal lieber nicht mit, ich wollte nur Gewinn sozusagen. Und also das heißt, ums Zusammen zu fassen, die Fehlermeldungen passen oft nicht und es gibt gar keine, es gibt oft viele Optionen oder unklare Optionen. Es gibt häufig auch nach erfolgreichen Aktionen kein Feedback. Auch da wieder, ich glaube ich sage es heute schon zum dritten Mal die Newsletteanmeldungen, wenn man sich anmeldend einfach gar nichts basiert und unpersönliche Sprache hat man auch schon genannt. Und vielleicht auch was, was jeder aus der Praxis kennt, sind auch zum Beispiel, wenn es um Formulare geht, dass die Formulare viel zu lang sind, dass das nicht ganz klar ist, warum welche Informationen jetzt hier abgefragt wird. Ja, das sind glaube ich so die Hauptpunkte, die vielleicht auch jeder schon mal selbst erfahren hat. Also auch immer wieder in das Hirn der Leute eintauchen und die wild aus ihrer Perspektive sehen, dass mit den in konsistenten Begriffen und so habe ich auch zuletzt mal erlebt. Da hieß es einmal dein Profil und dann hieß es deine Kount und dann dein Konto und gemeint war immer wieder das Gleiche. Nur ich such dann natürlich, wenn es heißt mein Konto, dann so riecht nicht nach dem Profil-Button oder so. Also das kann dann auch schon ganz schön verwirren. Ich weiß es sind totaler Kleinigkeiten. Und ihr könnt jetzt auch sagen, boah ist das korrenten Kaccharicht, das "The UX Riding" oder das geht ja gerade um diese Feinheiten, die halt zusammen genommen in richtig doves Bauchgefühl malen können. Und ich fand das mit dem Bestellprozess gerade ein super Beispiel. Was mich persönlich auch immer wieder auf die Palme bringt, sind halt so Monster Headlines. Ich weiß, dass das im Copywriting-Stellenweise sogar noch geleert wird. Dass du so Happy Headlines hast wie du "Xypsilon ZR-Reis" ohne das und das, aber mit dem und dem und zwar so und so. Hast du so 25 Wort lange ungetüme. Was halt heutzutage überhaupt gar nicht mehr geht. Ich habe für mich so die Regel "Headline" sollte nicht mehr als 10 Wörter haben. Wenn du es nicht mit 10 Wörtern gesagt hast, dann hast du nicht richtig priorisiert. Also sage ich immer, dann überlassen wir, halt den Kundin und Kunden das denken. Die müssen sich fragen, okay, was von all dem jetzt in der Headline ist wichtig. Und das sind dann meist Copywiter, die mit allem möglichen, was sie irgendwie wichtig finden, dann in die Headline reinfallen. Und das verschreckt natürlich, das frustriert. Weil es ist doch viel schöner, eine klare Ansage zu haben und dann zu führen. Und das bedeutet ja, wenn ich drei Dinge in meine Headline quetsche, das ist doch schöner, die stärkste Sache als erstes und dann die Menschen führen in die zwei und die dritte Sache mit einem gut gegliederten Text. Und das ist dann die schöne Kunst. Also ich merke immer wieder wo UX, Microcopy und Copywriting halt komplett ineinander greifen, sich wunderbar ergänzen. Und das Ganze einfach nochmal eine andere Qualität bekommt und so eine elegante Einfachheit. Und das steckt ja auch damit dabei. Also ich bin total angefickst für das Thema Christian. Da ist jetzt natürlich die große Frage, wenn ich mich für UX interessiere, also ich werde auf jeden Fall deine Kontakttaten hier in den Show Notes verlinken. Hast du vielleicht noch so ein paar praktische Tipps, vielleicht ein paar Buchempfehlungen? Wenn ich jetzt sage, hey, ich will da tiefer eintauchen in das Thema, ich will mir das zu Herzen nehmen. Wie sollte ich da loslegen? Ja, habe ich auf jeden Fall. Also es gibt zum einen ein Buch, das explizit über UX Writing geht. Das heißt auch UX Writing und Microcopy. Das ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Es ist auch super zu lesen, weil super viele Praxisbeispiele drin sind. Auch ein paar also positiv und negativ Beispiele und ja, das ist auf jeden Fall extrem hilfreich. Und dann gibt es noch den sogenannten UX Writing Hub. Also das ist eine Webseite. Ist auf Englisch, aber spielt ja keine Rolle. Dort gibt es auch super viele Informationen über UX Writing. Es gibt ein Blog, wo verschiedene Fallbeispiele diskutiert werden. Es gibt auch Kurse, die man dort buchen kann. Es gibt auch einen kleinen kostenlosen Schnupperkurs. Und ansonsten wäre mein Tipp tatsächlich auch einfach mal mit offenen Augen über digitale Systeme zu gehen und selbst mal schauen, was einem da aufhält. Weil das ist fast ein bisschen nach dem Learning by doing Prinzip. In der Praxis merkt man es dann selbst oft. Und ich habe aber die zwei Sachen, das wäre ja, glaube ich, so meine Haupttipps, wie man da am besten einsteigen kann in das Thema. Volllinke ich auch super gerne.
hier in den Show Notes. Und das was für mich jetzt du am Ende bleibt ist, dass UX Writing wirklich so ein Blick auf Marketing ist, ein Blick aus der Perspektive der Zielgruppe, ein sehr ehrlicher Blick, ein sehr feinteidiger Blick und auch ein sehr empathischer Blick. Also das ist so diese Perspektive, die ich da vorinnerliche und damit auch mal über meine eigenen Medien zu gehen. Also bei mir steht auch wieder eine große Website-Veränderung an und da werde ich auf jeden Fall mal so ein paar Microcopy-Elemente und so mit Einfließen lassen und durchdenke das Ganze nochmal aus der Perspektive. Also schon mal vielen Dank für diese ganzen Inspirationen, diese Einblicke, auch in deine Praxis. Und du kennst das ja als Podcast-Hörer hier überlasse immer gerne den Gästen das letzte Wort. Also wenn du noch ein inspirierendes Zitat hast, ein Motto aus deiner persönlichen Philosophie ist jetzt der optimale Moment, das zu teilen. Ich sage dir auf jeden Fall schon mal vielen Dank, dass du dabei warst und ja, bühne frei für deine letzten Sätze hier ganz passend zu ohne und zum Sark. Ja vielen Dank, Jury. Zunächst einmal natürlich zurück an dich an die Einladung, dass ich hier im Podcast dabei sein durfte. Da habe ich mich wirklich sehr darüber gefreut. Ich habe tatsächlich gar kein inspirierendes Zitat oder sonstiges mitgebracht, sondern ich habe im hoffentlich Inspiration in andere Art mitgebracht und zwar, ich würde es jetzt mal um mal den Bezug auf zu dir zu schlagen, gehören, das sie in nächstes Level nennen und vielleicht die Leute ein bisschen ja animieren mal sich wirklich Zeit für sich zu nehmen, um sich mal zurückzuziehen, völlig ablenkungsfrei. Ich habe nämlich letztes Jahr mal mich für eine ganze Woche in so eine kleine Berküte nach Österreich zurückgezogen und habe da mal das Internet abgeschaltet sieben Tage lang und es war wirklich beeindruckend, wie viel freier man dann auf einmal im Kopf hat. Das heißt an alle, die hier zuhören, die vielleicht das Gefühl haben, dass ihnen ein bisschen die Klarheit fehlt. Das kennen wir alle, die viel mit Texten arbeiten und auch die Spaß mit Buchstaben haben. Vielleicht, wenn der Kopf zu voll ist, dann nimmt der Spaß mal manchmal ein bisschen ab und das muss ja nicht sein und deswegen wäre mein Inspirationen, zieht euch mal zurück an Ort, der euch gefällt, wo er vielleicht auch ein bisschen für euch seid, macht das Internet mal aus, gehabt die Ablenkung und ihr werdet glaube ich begeistert davon sein, wie viel Freierom ihr auf einmal im Kopf habt. Meine allerletzten Borde sind dann ansonsten immer haltar weiter. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
UX Writing (User Experience Writing) konzentriert sich auf Texte für digitale Produkte wie Buttons, Formulare, Fehlermeldungen und Onboarding-Strecken, um Nutzer zu führen und Reibungsverluste zu vermeiden.
Der Hauptunterschied zum Copywriting liegt im Ziel
UX Writing reduziert Absprungraten und Supportkosten, indem es klare, präzise und kontextbezogene Texte liefert, die Vertrauen aufbauen und die Conversion-Rate steigern.
Der Stil von UX Writing ist meist funktional und sachlich, kann aber je nach Kontext auch humorvoll oder locker sein, solange die Führungsaufgabe (Orientierung) erfüllt wird.
UX Writing ist ein entscheidender Faktor für die Customer Journey, da es nahtlose Übergänge schafft und die Nutzererfahrung verbessert, was langfristig den Customer Lifetime Value erhöht.
Summary:
In dieser Podcast-Episode wird UX Writing als essenzielles Werkzeug für digitale Produkte vorgestellt. Der Gast, Christian Engelhardt, ein UX Writer und technischer Redakteur, erklärt, dass UX Writing darauf abzielt, Nutzerfragen zu verhindern, indem es klare, präzise Texte für Buttons, Formulare, Fehlermeldungen und Onboarding-Strecken bereitstellt. Im Gegensatz zum Copywriting, das verkauft und Markenbotschaften vermittelt, befähigt UX Writing die Nutzer, indem es sie durch digitale Oberflächen führt und Reibungsverluste minimiert.
Der Stil ist meist funktional, kann aber je nach Kontext auch humorvoll sein, solange die Orientierung im Vordergrund steht. Durch die Antizipation von Nutzerbedürfnissen und die Reduzierung von Verwirrung steigert UX Writing die Conversion-Rate, senkt Absprungraten und reduziert Supportanfragen. Beispiele wie die Änderung eines Button-Textes von „Raum buchen“ zu „Verfügbarkeit prüfen“ zeigen, wie kleine Anpassungen große Wirkung haben können.
Langfristig fördert eine positive Nutzererfahrung die Kundenbindung und erhöht den Customer Lifetime Value. UX Writing wird als entscheidender Schmierstoff in der Customer Journey beschrieben, der nahtlose Übergänge schafft und das Vertrauen der Nutzer stärkt.
FAQs
UX Writing (User Experience Writing) ist das Schreiben von Texten für digitale Produkte wie Buttons, Fehlermeldungen oder Onboarding-Strecken, um Nutzer zu führen und Fragen zu vermeiden.
Copywriting verkauft und vermittelt Markenbotschaften, während UX Writing Nutzer befähigt und leitet, damit sie sich auf digitalen Oberflächen wohlfühlen und keine Fragen haben.
Ein Fragenverhinderer ist ein UX Writer, der Texte so gestaltet, dass Nutzer keine offenen Fragen mehr haben und reibungslos durch digitale Produkte navigieren können.
Ja, aber nur wenn die Führungsaufgabe erfüllt ist. Humor darf die Orientierung nicht beeinträchtigen und muss zum Kontext passen.
Durch klare Texte und reduzierte Reibungsverluste fühlen sich Nutzer orientiert und wohl, was Absprungraten senkt und Abschlussraten sowie den Customer Lifetime Value steigert.
Ein UX Writer schreibt Microcopies (z. B. Button-Texte), Fehlermeldungen, Onboarding-Texte, FAQs und getriggerte E-Mails für digitale Oberflächen.
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