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#202 Nüchtern bleiben, wenn die Welt brennt: Mein ehrliches 2025

30m 53s

#202 Nüchtern bleiben, wenn die Welt brennt: Mein ehrliches 2025

In dieser Podcastfolge spricht der Sprecher offen über sein extrem herausforderndes Jahr 2025, das er als das schwerste in seiner Nüchternheit beschreibt. Er berichtet von einer Reihe schwerer Belastungen: dem Umzug und der Aufarbeitung von Co-Abhängigkeit, der Diagnose einer neurodegenerativen Erkrankung seines Vaters sowie einer narzisstischen Beziehungsdynamik im Pferdebereich, die ihn an seinem eigenen Verstand zweifeln ließ. Hinzu kamen alltägliche Rückschläge wie Aussperren und Autopannen. Trotz alledem blieb er nüchtern, was er auf sein starkes Fundament aus jahrelanger Arbeit an Selbstvertrauen und Selbstfürsorge zurückführt. Der Sprecher betont, dass Nüchternheit nicht bedeutet, dass das Leben leicht ist, sondern dass man sich durch Übung auf schwierige Momente vorbereitet. Er hebt die Bedeutung von Ressourcen wie einem unterstützenden Netzwerk und individuellen Bewältigungsstrategien hervor, z. B. Karteikarten mit gesunden Tools für verschiedene emotionale Zustände. Diese Strategien helfen, in Krisen nicht in alte Muster zurückzufallen, sondern neue, gesunde Wege zu gehen. Er wünscht seinen Hörern ein entspanntes Leben, aber auch die Fähigkeit, sich in schweren Zeiten selbst zu helfen.

Transcription

3938 Words, 23355 Characters

German
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist GladerMittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, hallo und herzlich willkommen zu einem Podcast-Volge. Die äuteren, wenn ich später am Tag erscheint. Ich habe jetzt lange hin und her überlegt, ob ich diese Folge aufnehme oder nicht. Oder wie ich es mache und wie ich strukturiere. Ich habe mir jetzt dazu entschlossen, dass ich einfach drauf losquatsche, dass das erste und das zweite. Das ist jetzt nicht strukturierig, sondern einfach mal schauen, wohin die Reise so geht und was ich dir mitgeben kann. Ich habe ja jetzt in den letzten Folgen nicht so viel aus dem Neekestchen geplaudert. Sondern ich eher wirklich auf das Mentoring und die Arbeit in meinen Klientinnen fokussiert und da die Inhalte geteilt. In dieser Folge möchte ich wieder ein Stück weit, also nicht voll und ganz. Ich breite jetzt nicht mehr ein komplettes Privatleben hier aus. Aber insofern aus dem Neekestchen blau dann, ist das, dass du für deine Nüchternheit, hoffentlich was mitnehmen kannst. Ich weiß einer meiner Klientinnen ging es ähnlich, dass ja 2025, bei den anderen bin ich mir jetzt nicht ganz so sich. Also es war zumindest nicht so hardcore, die Themen waren trotzdem natürlich nicht leicht, aber so von der Thematik in der Masse, was 2025 da so am. Auf mich eingebrasselt ist, war crazy. Es war einfach nur crazy. Ich weiß gar nicht, ob ich jetzt am neunten Nüchtern in Japan ist ja auch egal. Auf alle Verläube ich schon ganz paar Nüchtern Jahre auf dem Buckel und ich kann wirklich behaupten, dass 2025 das krasseste, anstrengendste und herausforderndste Nüchtern in der Jahr meines Lebens war. Nicht, weil ich kurz davor stand zu trinken. Es gab Momente gerade letzten Montag. Das war so der Peak der gesamten und ich sag es jetzt mal so platz beschissenheit, wo ich heulen da saß und mir dachte, krass, ich habe nicht meine Möglichkeit, mich jetzt wegzubieben, weil es einfach für mich nicht in Frage kommt, weil es nichts besser macht, im Sturm zu sitzen und mich dann noch zu trinken, weil dann der nächste Tag sowieso noch schrecklicher. Aber das war wirklich so der Moment, wo ich mir dachte, alter Schwede es hätte, in dem Jahr wirklich ein Thema gereicht. Ein Thema, das so schwer gewogen oder so schwer wiegt, dass ich erst mal eine Zeit gebraucht hätte, um da einen Umgang damit zu finden und es verarbeiten zu können. Aber 2005, ich habe immer noch nicht, weil ich sitzt gerade noch, also ne, ich sitz jetzt nicht mehr im Sturm. Ich habe das Gefühl jetzt vielleicht so langsam ab und ich bin bildlich, käre ich jetzt die Schärben zusammen und versuch sie entweder wieder zusammenzusetzen zu einem schönen Portzellan oder ich werves sie dann weg und baue irgendwas neues, keine Ahnung. Aber das war echt hartko schüt. Es fing an, ich glaube darüber habe ich vielleicht nicht in meinem Parktask gesprochen, aber in anderen Podcasts, ich bin ja Anfang des Jahres, umgezogen, ich liebe meine Wohnung, mega mega geil, weil er eine sehr gute Entscheidung, aber der ging sehr los, dass ich quasi die Koa-Pengigkeit oder das Thema der Koa-Pengigkeit für mich aufgearbeitet habe, was er natürlich auch emotional herausfordernd ist und ich schaue und durfte okay, wo steh ich, was hat das alles mit mir gemacht? Wo sind meine Grenzmassen, meine Bedürfnisse, wie kann ich mir jetzt irgendwie eine Grundlage schaffen, in der ich noch stabiler werde und auch das Thema jetzt unabhängig von der Nüchternheit für mich aufarbeiten kann. Es hat nicht lange gedauert, dann hat Anfang des Jahres, mein Vater wirklich eine nicht unerhebliche Diagnose, einer Neuro-Degenerativen Erkrankung bekommen, was ja so schon hat er to work ist, damit umzugehen und zu wissen, dass ein älter Teil betroffen ist und dass es nicht reversibel ist, aber auch sich selbst die Frage zu stellen, lasse ich mich darauf testen, will ich überhaupt wissen, ob ich quasi davon betroffen bin oder nicht. Was hat das für Auswirkungen auf meine mentale Gesundheit und da eine Entscheidung zu treffen? Das war noch mal so ein ordentlicher Schlag in die Magen gegen den zweiten Mal, dass ich irgendwie so eine emotionale Welle über mich zusammen gebrochen ist und ich schau und oft okay, wie gehe ich jetzt damit um, wie händl ich das, wie versuche ich da, für mich gut zu sorgen, aber natürlich auch für meine Familie, da hat es sein, etc. Und das hätte ja schon gereicht. Also diese beiden Themen für 2025 wäre wirklich, da hätte ich schon gesagt, Mensch, das ist ganz schön heavy, gut, schauen wir mal, wie immer das ist, aber es ging lustig in Anführungsstrichen weiter. Also ich habe in die, wie nennt man denn das, in die Abgründe der menschlichen, wie soll ich es dann sagen, psyche geschaut, ich hatte mit den Menschen zu tun, ich kenne das, ich kenne das wirklich in all den Jahren, in denen ich jetzt auf der Welt bin. Und selbst in Berlin, in Berlin mit meinen Leuten beim Feiern in der Suchtklinik, auch in der Soberbabel hier, meine Freunde, meine Bekannten, sind alle, also klar, den Einmarkt, man dann irgendwie weniger und den anderen mehr und manche wege trennen sich und alles, aber es ist alles im Kompletten, im Kompletten, Rahmen und ein respektvoller Umgang und eine gewisse Empathie, etc., die da, die da einen Tag gelegt wird, auch wenn man sich die Wege trennen, aber was mir gerade auch in der Ferde, in der Ferdewelt begegnet ist, ist wirklich der menschliche Abgrund. Ich werde da auch nicht da weiter darauf eingehen, weil ich, weil ich es gar nicht beschreiben kann. Ich kann es einfach nicht wirklich beschreiben, es ist einfach nur der absolute Psychotheraure gewesen. Ich war die ganze Zeit in Überlebensmodus. Zusätzlich zu den Themen und zusätzlich, dass es als Selbstständige gerade auch im Bereich psychologische Beratung und in der Arbeit mit Menschen in einer Abhängigkeit, dass das ja schon anstrengend ist, da die eigene Energie zu halten, gut für sich zu sorgen und da eine Stabilität für sich selbst zu generieren, um für die eigenen Klienten und für das eigene Business dazu sein. Aber dann zusätzlich komplett noch das Leben der eigenen Ferde mittlerweile retten müssen, weil man selbst so psychisch unter Druck gesetzt wird. Ich hatte wirklich vorher wenig bis da keine Berührungspunkte mit dem Thema Nazismus. Zum Glück muss ich sagen, das hatte ich einfach nicht auf dem Schirm, weil ich bis dato damit keine Erfahrung gemacht habe. Aber die letzten, sagen wir mal vier Monate des Jahres, war ich so in einer nazistischen Beziehungsstruktur, keine Liebesbeziehung, sondern eben auf dieser Ferde-Steilgetreiber, was auch immer schiene. Ich dachte, ich werde nicht mehr. Also das war wirklich psychisch. So. unfassbar anstrengend. Und wenn ich mir vorstelle, dass das Menschen sich in einer Liebesbeziehung mit einem Menschen befinden, der oder die eine nartistische Persönlichkeitstörung hat, das ist richtig krass. Ich habe teilweise an meinem eigenen Verstand gezweifelt, obwohl ich gesehen habe, was da abgeht. Ich wusste aus meiner beruflichen und professionellen Position wusste ich, das passiert jetzt, das passiert jetzt, das ist die Dynamik. Ich konnte mir das alles theoretisch erklären, aber auf der anderen Seite war ich ja quasi Teil davon und abhängig von dieser Person, weil ich da meine Fährde stehen hatte. Und ich habe wirklich so krass an meine eigenen Wahrnehmung gezweifelt, dass ich, ich bin halt durchgedreht, das war wirklich so krass. Ich bin da jetzt zum Glück seit einer Woche raus. Meine Fährde sind in Sicherheit, die stehen jetzt in einem guten Stall, sind gut versorgt. Und ich kann jetzt mein Leben wieder irgendwie sortieren, dass ich da wieder zumindest so ruhig komme und verarbeite, was da abgegangen ist. Wie gesagt, ich will da gar nicht so in Zerteil gehen. Und dann gab es dann noch so kleine Dinge außerhalb dieser großen psychologischen, psychologischen Schlachtweller-Velliske, auch mal ganz erlauben nennen, dass dann zwischendrin, ich habe mich noch nie ausgesperrt. Ich habe mich wirklich noch nie in meinem Leben ausgesperrt und normalerweise haben meine Mama und mein Papa-Assatzschlüssel. Gerade an dem Tag, an dem ich zum ersten Mal alle Schlüssel bei mir hatte, sperr ich mich aus. Partaar gespeiter, geht mein neues Auto, den ich extra aus Wiesbaden geholt habe, geht mein neues Auto krachen. Ich bleib auf der Straße liegen zum Glück bei meinem Westerkumpel mit dabei und konnte mich abschleppen. Also das Auto abschleppen. Es ging wirklich permanent und Schlag auf Schlag in, also ich kann sich beschreiben, es war einfach nur absolute, absolut krass. Und ich hatte wirklich teilweise das Gefühl, ich bin verflucht, ich komme ja nicht mehr raus. Ich weiß bis jetzt nicht, was das Leben mir, was das Leben mir mit diesem krassen Jahr sagen wollte. Vielleicht auch gar nichts, vielleicht darf ich es einfach nur so hinnehmen und so akzeptieren. Die Zemmer war dann der absolute Peak, an dem ich dachte, okay, jetzt geht es gleich alles krachen. Das Gute ist, ich sitze immer noch da und mir geht es gut. Mein Nervensystem versuche ich jetzt irgendwie nach und nach wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wieder auf Kurs zu kommen. Abschleppen ist erstmal, dass es meintieren, gut geht, weil im September, September Oktober, November war hier bei uns in der Region, gab es mehrere Fälle von Tierquälerei, die eben wertbetroffen haben, direkt bei uns in den Ortschaften, was natürlich zusätzlich noch mal psychischer Terror war. Genau, und was ich dir jetzt eigentlich in dieser Folge mitgeben möchte, ist zum einen bin ich selbst, also was heißt, ich bin nicht erstaunt darüber, dass ich noch nicht dann bin, weil das ist ja die Folge dessen oder die Konsequenz dessen, dass ich, dass ich so lange auf mein Nüchtern des Konto eingezahlt habe und mich so gut kenne, dass quasi mein Nüchtern des Lebens, mein Phonament ist und das ist das, was ich im Mentoring leere mitgebe, was heißt leere, was ich im Mentoring mitgebe, wobei ich meine Klientinnen unterstütze, da wirklich ein richtig, richtig, richtig, richtig, krasses, unerschütterliches Phonament aufzubauen, denn wenn du mich kennst, ich habe glaube ich nicht ein einziges Mal in meiner Podcastfolge erzählt, dass Nüchternes Leben, Easy-Pisi und Superleicht und total fluffig und alles immer schön ist, das werde ich auch niemals tun, das ist Marketingtechnisch für mein Unternehmen nicht so clever, aber ich stehe für Autentität, es ist mir wichtig, wenn ich meine Arbeit mache, wenn ich mit meinen Klientinnen arbeite, ehrlich zu sein und das Leben, das ist auch wenn du Nüchtern bist, teilweise richtig, richtig Hartcore und fordert dich, richtig krass heraus. Und das habe ich wie gesagt, dieses Jahr am eigenen Leben erfahren dürfen und das war quasi der Test für mich, ob das was ich selbst weitergebe, was ich für mich umgesetzt habe, funktioniert und das funktioniert, weil es wichtig ist, dass du im Angesicht des Stormes weißt, dass du da rauskommst, dass du dir so sehr vertraust, dass du auch wenn du gerade noch keine Lösung findest und auch wenn du emotional gerade am Zusammenbrechen bist, dass du dir so ein stabiles System und Phonament aufgebaut hast, dass du dir gar nicht mal die Frage stellst, ob du jetzt trinkst oder nicht, das ist das, worum es geht, es geht nicht darum, Nüchtern zu werden und dann davon auszugehen, dass das Leben immer schön ist und dass dir alles zufällt und dass ab deiner Nüchternheit immer alles einfach ist, denn das wird es safe nicht sein, sondern du bereitest dich mit deiner Nüchternheit darauf vor, dass du dich so gut kennlernst und so wertschätzt und deine eigene Würde als etwas ganz heiliges ansiesst, dass du weißt, dass diese Würde unantastbar ist und dass egal was passiert, du dich auf dich selbst verlassen kannst und du dementsen in deinem Leben hast. Und das ist ja auch ein Teil des Prozesses Nüchtern zu werden, es sortieren sich Menschen aus, bei manchen sind es mehr, bei anderen sind es weniger, aber du darfst dir die Frage stellen, welche Menschen tun mir gut, auf welche Menschen darf ich mich verlassen. Und das ist eine Ressource, eine krassere Sorge, die mir geholfen hat, durch dieses Chaos durchzugehen, weil ich wusste und so so dankbar bin, erst mal mir selbst dafür dankbar bin, dass ich so ein krasses Fundament in den letzten Jahren aufgebaut habe, dass ich wirklich so eine krasse Verbindung zu mir selbst habe, so ein Vertrauen in mich selbst habe, dass ich weiß, dass egal was passiert, trinken keine Optionen ist, auch wenn der Gedanke ploppt halt auf, gerade wenn eine Welt kratzt, zusammenbricht, du eminz ja nahel völlig am Arsch bist, ploppte bei mir natürlich der Gedanke auf so ein krass, krass wär schon irgendwie ganz nicht für einen kurzen Moment mal kurz auszuschalten. Aber es war nie, es war quasi wie so ein kleines Rauschen, was dann wieder was dann wieder verschwunden ist, aber es ist wichtig, dass du, dass du weißt, dass wie kraftvoll du bist und dass du so eine starke Verbindung zu dir selbst hast, dass du selbst wenn dir das Leben krassere Herausforderungen vor der Lats knallt, dass du weißt, nichts würde besser werden, wenn ich jetzt trinke, es würde einfach nichts besser machen. Und meine zweite Ressource, die ich wirklich sehr sehr zu schätzen weiß und wirklich, wirklich dankbar bin die Menschen in meinem Leben, meine Familie, auf die ich mich wirklich absolut verlassen kann. Und meine Freunde, die mich jetzt schon seit Jahren begleiten und auch Freunde, die jetzt in den letzten Jahren dazu gekommen sind, ich habe jetzt kein riesigen Freundeskreis, sondern wirklich ganz ausgewählte Menschen, die ich nah an mich heranlasse, auf die ich 100% bauen kann. Und die mir einfach fühle mich da sind, wenn bei mir gerade die Hütte brennt. Ich weiß, wenn die Hütte brennt, weiß ich auch wieder, wie ich sie lösche, aber es ist ganz wertvoll, menschen in deinem Leben zu haben, die daneben sitzen und dir die Hand halten und sagen, "Hey, wir sind für dich da, du bist nicht alleine, wir kriegen das hin." Und das habe ich wirklich. noch einmal mehr zu schätzen gelernt, was für Krasse unglaublich tolle Menschen ich in meinem Leben habe. Da bin ich wirklich so unendlich dankbar und das was ich im Mentoring mit meinen Klientinnen übe. Das am Anfang, ich gabe mich noch daran erinnern, als wir das in der Klinik gemacht haben, dass ich aus dem Nairwut brauche, ich denn das so einen Plan und Strategien und Tools und Tipps und was auch immer. Die sind wichtig, weil die bauen einen Fundament auf du musst wissen, wenn du nicht anwerden möchtest und nicht am bleiben möchtest und gerade in Situationen, in denen sich so richtig durchrüttelt oder einfach keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Wenn du im Überlebensmodus bist, dann ist dein Gehirn im Überlebensmodus, dann ist der logisch, dass analytische logische Denkvermögen einfach nicht so präsent. Und dann darfst du so oft geübt haben, wie du dich um dich kümmerst und wie du mit Cravings umgehst und wie du dir selbst den Arschrettest in all den kleinen Situationen, die vielleicht ein bisschen herausfordernd waren, dass du das so oft geübt hast, dass es für dich zur Selbstverständlichkeit wird, dass du nicht mehr drüber nachdenken musst, was du in dem Moment hast, sondern du weißt es, weil du schon x mal gemacht hast. Für solche Situationen ist es essentiell, weil du das vorher nicht geübt hast und dein unterbewusstsein nicht weiß, was es zu tun hat, wenn die Hürte gerade am Brennen ist, dann wirst du nicht mehr denken können und dann ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass du wieder anfängst zu trinken. Das heißt, wenn du vorher geübt hast, was gesunde Strategien sind, mit dir umzugehen, dann wird dir das auch in dem Moment einfallen oder normal für dich sein, auch in so krassen Situationen, die ich natürlich niemanden wünsche, ich wünsche dir so ein Jahr, wie ich es erlebt habe, wünsche ich dir wirklich absolut gar nicht. Ich wünsche mir für dich, dass du ein richtig geiles Leben hast, dass dir jetzt nicht das Leben so viele Kassetehmvolle in den Ladsknall, dass du nicht mehr weißt, wo oben unten ist, wirklich von ganzem Herzen, wünsche ich dir ein entspanntesnüchternes Leben. Aber ich wünsche mir auch, dass du in solchen Momenten falls es dazu kommen sollte, weißt wie du dich um dich selbst kümmernst, weißt wie du dir deinen eigenen Arschrettest auf Deutsch gesagt. Und das ist das, was ich immer wieder mit meinen klientinnen im Mentoring überbegehen. Wir gehen jede einzelne Situation durch, gerade im Mentoring-Prozess, das sind ja meist so sechs Monate, die ich meine Leute begleite und da treten herausfordernde Situationen auf und es ist auch gut so, dass es in dem Moment auftritt, weil dann gehen wir sie gemeinsam durch, ist dann nicht schlimm, wenn du wieder getrunken hast, wir drüseln alles gemeinsam auf, so dass du verstehst, okay, da bin ich vielleicht falsch abgebogen, das hätte ich noch für mich machen können, da hätte ich vielleicht auch noch im Blick drauf werfen können und manche Strategien und Sachen, die wir da für uns tun können, haben wir gar nicht auf den Schirm, deswegen kommst du ja ins Mentoring oder suchst dir Unterstützung, dass dich jemand darin unterstützt, die ganzen Optionen zu sehen, die du hast. Ich habe eine klientin, die hat das richtig cool gemacht, die hat sie jetzt Kartalkarten geschrieben und auf den Kartalkarten quasi aufgeschrieben, was sie in herausfordernden Situation tun kann, welche Tools sie hat, Atem ist ja ein Tool, den Körper nutzen, es ist ein anderes Tool, Aromaöle, es ist ein anderes Eskität, unzählige Dinge, die du tun kannst, wenn du gerade nicht weiterreißt, die man anrufen, etc. Und weil sie gemerkt hat, dass sie in Situationen, in dem es quasi schwierig wird, dass sie da quasi nicht mehr die mentale Kapazität hat, auf das Wissen zurückzugreifen, hat sich Kartalkarten geschrieben, die sie jetzt mit sich rumträgt, so dass wenn sie wieder in so einer Situation ist, kann sie, sie hat sogar für jedes Gefühl, für jedes Gefühl, was herausfordernd für sie sein könnte, hat sie ihre gesunden Strategien aufgelistet. Und wenn sie wieder in so einer Situation ist, dann weiß sie, sie hat die Kartalkarte, ich kann auch jetzt schon sagen, dass sie, wenn sie es einmal aufgeschrieben hat, dass sie die gar nicht mehr so oft braucht, sondern allein das Wissen, dass sie sie dabei hat und dass sie es einmal aufgeschrieben hat, reicht meist schon zu. Aber in so einer Art und Weise lernst du im Mentoring, dir selbst zu helfen, du findest deine Strategien und Optionen heraus, die dich dabei unterstützen, in den Situationen, in denen es für dich darauf ankommt, für dich da zu sein und dann übst du das immer wieder und übstes und übstes und übstes und übstes, sodass es irgendwann zu deiner Normalität wird, sodass es eine, eine unbewusste Kompetenz nennt man das glaube ich, dass du nicht mehr darüber nachdenken musst, sondern das ist einfach, das ist einfach, da ist wenn du es brauchst und dann rückst du quasi das craving, also du rückst den Gedanken an Alkohol bzw. den Impuls etwas zu trinken, den schiebst du da bei Seite, weil das trinken, in dem Moment, weil ja dein Lösungsversuch mit der Situation umzugehen, wenn du jetzt aber sagen wir mal 5 bis 20 gesunde Optionen hast mit dieser Situation umzugehen, dir dich auch noch zu einer gesunden Lösung bringen und dir helfen die Situation zu lösen, dann überschreibst du quasi den alten Pfad, dann wird Alkohol irgendwann egal, sondern weil du neue wege lernst, neue wege übst und immer wieder wieder holst und wieder holst und wieder holst, sodass du die Bahn, die in eine gesunde Lösung führt, stärks, sodass der andere Abzeig irgendwann zum Trumpelfahrt wird und das ist das, was mir 2025 richtig krass den Arsch gerettet hat, weil Alkohol war der Trumpelfahrt und ich habe so oft geübt, gesunde Lösungen für mich zu finden und jetzt weiß ich, auch wenn die Katastrophe über mich hereinbricht, kann ich mich auf den neuen Wege, die ich immer wieder geübt habe, kann ich mich verlassen, dass das Fundament stimmt und dass das auch funktioniert, wenn ich nicht mehr so richtig weiß, wo oben und unten ist, genau und das wollte ich dir in dieser Folge gerne mitgeben, du kannst ja auch suchen, ich hoffe, es ist irgendwas dabei, auch wenn es vielleicht ist, vielleicht erkenntst du dich ja auch wieder, vielleicht war dein Jahr 2025 auch sehr, sehr, sehr herausfordernd, dann möchte ich dir gerne mitgeben, I feel you, es kann sein, dass es dir auch so ging und dann wünsche ich dir wirklich, dass du, dass du da gut durchgekommen bist, dass du es für dich sortieren, kannst, dass du stärker daraus gekommen bist, als du reingegangen bist und dass du trotzdem sehr, sehr, sehr gut für dich sorgen kannst und dir irgendwann, da bin ich auch dabei, aber darf sich jetzt erstmal diese ganze Wind und Strom und Staub erst mal legen, bis ich darin einen Sinn erkenne, für mich hilft es dann im Nachhinein immer darin einen Sinn zu finden, momentan finde ich es gerade noch sinnlos, aber wie gesagt ich bin ja nach dabei, ich würde es alles so ein bisschen zu sortieren, vor allem auch emotional und mental zu sortieren, genau und wenn du, wenn du Unterstützung brauchst, wenn du merkst, krass mein Fundament ist jetzt noch nicht so stabil, dass ich mich darauf verlassen kann, dass auch wenn ich in solche Situationen komme, dass ich dann nicht wieder anfange zu trinken, dann ladigt ich ganz, ganz herzlich zum Einzelmentoring, ein, zur Einzelbegleitung, es wirklich super individuell, es geht um deine Themen, es geht um deinen Prozess, es geht um deinen Weg daraus, wir schauen uns an, okay, was hast du bisher versucht, wie geht es dir eigentlich gerade, wie sieht die Beziehung zu dir selbst aus und dann bauen wir nach und nach einen Weg, einen Fahrplan, einen Prozess für dich auf der zu dir passt, der zu deinem Leben passt, wir schauen was deine Themen sind, was deine größten Herausforderungen sind und dann bauen wir oder ich helfe dir dabei, dein Fundament, deines nicht deinem Leben so aufzubauen, dass du weißt, was du zu tun hast, vor allem was du zu tun hast, wenn es schwierig wird, dass du das immer mehr und mehr übst, dass üben wir dann gemeinsam, sodass du irgendwann so stabil bist, dass du, dass dich gar nichts mehr so leicht aus der Bahn werfen kannst, das ist mein Ziel und mein Wunsch für meine Arbeit und meinen Klientinnen, für meine, genau, für meine Klientinnen, für meine Klientinnen und wenn auch du, da diese Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, diese Unterstützung in Anspruch nehmen, möchtest, dann findest du alle Infos zum Einzelmentoring in den Show Notes, was du da fragst, dazu hast, dann kannst du mir einfach eine e-mail an [email protected] schreiben. Du kannst dich außerdem zu meinem newsletter anmelden, den Link findest du auch in den Schauenuts. Da teile ich jeden Sonntag, Tipps und Tools mit dir. Und ansonsten soll es das für diese Folge gewesen sein. Ich wünsche dir jetzt noch einen schönen Tag, eine schöne Restwoche und bis ganz bald, bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Sprecher berichtet von einem extrem herausfordernden Jahr 2025, das er als das schwerste in seiner Nüchternheit beschreibt.
  2. Die Hauptbelastungen umfassen den Umzug, die Diagnose einer neurodegenerativen Erkrankung seines Vaters sowie eine narzisstische Beziehungsdynamik im Pferdebereich.
  3. Trotz aller Schwierigkeiten blieb der Sprecher nüchtern und betont die Bedeutung eines stabilen Fundaments, das durch Nüchternheit aufgebaut wird.
  4. Als Ressourcen nennt er das tiefe Selbstvertrauen, die Verbindung zu sich selbst sowie ein unterstützendes Netzwerk aus Familie und Freunden.
  5. Er hebt die Wichtigkeit hervor, gesunde Bewältigungsstrategien zu üben, wie z. B. Karteikarten mit Tools für schwierige Situationen, um Rückfälle zu vermeiden.

Summary:

In dieser Podcastfolge spricht der Sprecher offen über sein extrem herausforderndes Jahr 2025, das er als das schwerste in seiner Nüchternheit beschreibt. Er berichtet von einer Reihe schwerer Belastungen: dem Umzug und der Aufarbeitung von Co-Abhängigkeit, der Diagnose einer neurodegenerativen Erkrankung seines Vaters sowie einer narzisstischen Beziehungsdynamik im Pferdebereich, die ihn an seinem eigenen Verstand zweifeln ließ. Hinzu kamen alltägliche Rückschläge wie Aussperren und Autopannen.

Trotz alledem blieb er nüchtern, was er auf sein starkes Fundament aus jahrelanger Arbeit an Selbstvertrauen und Selbstfürsorge zurückführt. Der Sprecher betont, dass Nüchternheit nicht bedeutet, dass das Leben leicht ist, sondern dass man sich durch Übung auf schwierige Momente vorbereitet. Er hebt die Bedeutung von Ressourcen wie einem unterstützenden Netzwerk und individuellen Bewältigungsstrategien hervor, z.

B. Karteikarten mit gesunden Tools für verschiedene emotionale Zustände. Diese Strategien helfen, in Krisen nicht in alte Muster zurückzufallen, sondern neue, gesunde Wege zu gehen.

Er wünscht seinen Hörern ein entspanntes Leben, aber auch die Fähigkeit, sich in schweren Zeiten selbst zu helfen.

FAQs

Der Podcast behandelt die Themen 'Nicht an Heid', Selbstfindung, Spiritualität und wie man die Höhen und Tiefen des Lebens meistert.

2025 war das krasseste Jahr ihrer Nüchternheit, mit Umzug, der Diagnose einer neurodegenerativen Erkrankung ihres Vaters und einer narzisstischen Beziehungsstruktur.

Sie hat ein starkes Fundament durch Selbstvertrauen und gesunde Strategien aufgebaut, sodass Trinken keine Option war, obwohl der Gedanke kurz aufblitzte.

Familie und enge Freunde sind essenziell, da sie in Krisen emotionale Unterstützung bieten und das Gefühl vermitteln, nicht allein zu sein.

Karteikarten enthalten gesunde Strategien für schwierige Situationen, wie Atemübungen oder Aromaöle, und helfen, wenn die mentale Kapazität eingeschränkt ist.

Durch regelmäßiges Üben werden gesunde Reaktionen zur Gewohnheit, sodass sie im Überlebensmodus automatisch abrufbar sind.

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