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#201 Wenn Alkohol die Notbremse ist: Warum Disziplin alleine oftmals nicht reicht.

12m 57s

#201 Wenn Alkohol die Notbremse ist: Warum Disziplin alleine oftmals nicht reicht.

In dieser Podcastfolge erklärt GladerMittik, warum reine Disziplin nicht ausreicht, um langfristig alkoholfrei zu leben. Viele Menschen tragen ein unsichtbares Gewicht aus Scham und Schuld, weil sie glauben, sie müssten es einfach schaffen, mit dem Trinken aufzuhören. Doch Alkoholfreiheit ist kein logisches Konstrukt, das der Verstand allein beschließen kann. Sie entsteht erst, wenn das gesamte System – Verstand, Herz und Nervensystem – zustimmt. Solange der Körper Alkohol als einzige Lösung gegen Stress sieht, bleibt der innere Widerstand bestehen. Disziplin wird dann zum Kampf gegen die eigenen Bedürfnisse. Stattdessen geht es darum, die Funktion des Alkohols zu entlarven: Er dient oft als Notbremse, um Stress zu regulieren. Am Beispiel einer Klientin zeigt die Sprecherin, wie kleine Veränderungen im Alltag, wie Grenzen setzen und Pausen einlegen, das Nervensystem beruhigen können. Dadurch wird Alkohol überflüssig, und der Verzicht fühlt sich nicht mehr wie ein Kraftakt an, sondern wie eine logische Konsequenz. Der wahre Wandel passiert durch innere Zuwendung und Selbstliebe, nicht durch Kontrolle. Echte Alkoholfreiheit bedeutet, nicht mehr „ich darf nicht“ zu sagen, sondern „ich will nicht“.

Transcription

1492 Words, 9419 Characters

German
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist GladerMittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, Hallo, herzlich willkommen zu meinem Podcast-Folge. In dieser Folge möchte ich mit dir gerne über Disziplin sprechen. Ich möchte aufdröseln, warum es so ein Disziplin wichtig ist, um in ein nüchternes Leben zu starten. Aber warum Disziplin allein nicht ausreicht und was echte Alkoholfreiheit wirklich braucht, damit sie sich für dich langfristig angenehm und entspannt anfühlt. Wenn meine Klientinnen den Weg zu mir finden, dann tragen sie oft am Anfang gefühlt so ein unsichtbares, tonnschweres Gewicht mit sich herum. Und dann hör ich so setze wie, ich sollte doch eigentlich schon längst wissen, wie man aufhört, seit der Erschauen. Ich probier schon so lange, aber es funktioniert nicht. Und eigentlich müsste ich das doch endlich irgendwie mal hinbekommen. Das schwingt schon diese Scharn, diese Schuld mit. Und diese Sätze, die Klinkser irgendwie logisch, aber in Wahrheit sind sie, natürlich, wenn du dich schon länger mit dem Thema beschäftest und immer wieder Bücher lehst, immer wieder probierst, dann, und es für dich, anscheinend nicht funktioniert, oder noch nicht funktioniert, dann es ist logisch, zu irgendwann das Gefühl, als irgendwas falsch zu machen. Aber, als ich möchte ich gerne erklären, warum Woren das liegt. Diese Schweren, die diese Sätze oder diese Annahmen mit sich bringen, sind auf der erste Hinweis darauf, dass hier etwas ganz entscheidendes im Prozess oder im Versuch missverstanden wurde. Wir versuchen, oftmals ein tiefes Bedürfnis unseres Körpers mit einer Kognitiven, mit einer mentalen Stränge zu lösen. Doch, Alkoholfreiheit ist kein logisches Konstrukt, dass wir im Kopf beschließen und dass der Körper dann ganz brav und fast schon automatisch ausführt. Die Abstenenzen, die sich entspannt anfühlt und sicher anfühlt, entsteht erst dort, wo dein gesamtes System dem zustimmen kann, weil es sich sicher fühlt, dein Verstand, dein Herz und ganz entscheidend eben auch dein Nervensystem. Solange nur dein Kopf davon überzeugt ist, dass es eine gute Idee ist, kein Alkohol mehr zu trinken, aber dein Körper im Alkohol die einzige Lösung, die einzige Rettung vor dem Stress sieht, bleibt der innere Widerstand in dir bestehen. Und das macht es dann so anstrengend. Und vielleicht hast du dich schon oft gefragt, warum wir immer wieder in Anwürstrichen einknickst, obwohl du die Konsequenzen des Trinkens eigentlich genau kennst und du weißt, wie mir das trabeld, du dich am nächsten Tag fühlen wirst. Und die Antwort ist, Logschnachvollziehbar, dein System vertheir ich den Alkohol aus einer inneren Notwendigkeit heraus, weil das bisher der schnellste Weg war, um dich selbst zu regulieren. Solange Alkohol auf deiner inneren Landkarte für Sicherheit steht, für Zugehörigkeit steht, für Loslassen, für Entspannen, für eine gute Zeit haben, für Verbindung, dann wird dein limisches System jedenfalls als Bedrohenseen, als Bedrohung interpretieren. Und gegen dein Überlebenszentrum kommt der reine Wille, kommt der Verstand auf Dauer nicht an. Und hier passiert beim Trinken etwas sehr konkretes Dämpfs, das Gefühl, das Rauschen, deines Nervensystems, du schalltest den inneren Kritiker aus, den Antreiber und den Stress, schalltest das ein paar Stufen leiser und sie sind für eine Moment gefühlt weg, du fühst dich, wenn noch künstlich entlastet oder vollständig oder verbunden oder entspannt. Und genau deshalb greift reine Disziplin nur sehr kurz, aber nicht für eine langen Zeitraum. Disziplin ist dann auf Dauer ein Kampf gegen deine Bedürfnisse und echte intrinzische Motivation, darum geht es ja aus dir heraus die Motivation zu nehmen, hingegen bedeutet, dass dieser innere Druck dieser Widerstand in dir aufgelöst werden kann. Und das dein Körper versteht, ich muss nicht mehr kämpfen, ich muss vor allem nicht mehr gegen mich selbst kämpfen, um mich so sicher zu führen, dass ich endlich entspannen kann. Und ich möchte dir da ein Beispiel, einer klienten Mitgeben, die ich in den letzten Jahres Man-Tring hatte. Sie leitete und leitete ihre eigene Firma hat also so viel Verantwortung und sie war und ist immer hochprofessionell, extrem verantwortungsbewusst, total perfektynistisch, total liebevoll, total empathisch und harmonie war, ihr höchster Wert. Sie war immer für alle da, sie hörte zu und sie hielt gefühlt, alles zusammen hat, immer in offenes Orr, für die Kollegen ihre Tür stand immer offen. Aber der Preis für diese Harmonie war ihre gefühlte, totale Selbstaufgabe. Sie stellte sich in ihrem Leben und vor allem im Job konsequent an die letzte Stelle. Keine Pausen, keine Grenzen, kein Allgennerraum, die Bedürfnisse, die Eigenbedürfnisse, die wurden ganz nach hinten geschoben und selbst im Urlaub war sie im Funktionsmodus. In der Nervensystem war permanent auf Hochturen und das ist kein Einzelfall, sondern es begegnet mir immer und immer wieder im Mentoring in der Begleitung. Der Alkohol am Abend war schon lange kein Genussmittel in Anfängstrichen mehr, sondern er war die eigene Notbremse, die eigene Stopptaste und das einzige Signal, das ihrem System, im Körper endlich erlaubte den Griff zu lockern, endlich mal Pause zu machen, endlich mal runterzufahren, einmal durchzuarten und nicht die ganze Zeit funktionieren zu müssen. Und auch hier haben wir im Mentoring, ich kann mich haben wir überhaupt überall Kohle gesprochen, ich glaube einmal kurz, aber ansonsten ging es wieder einmal nicht um den Alkohol. Wir haben auf ihre Prime auf ihren Alltag geschaut, vor allem den Alltag im Kontext mit ihrem Unternehmen, wir haben uns ihre Routine angeschaut und vor allem auf ihr Harmoniebedürfnis und auf ihre inneren Annahmen, wie beispielsweise, ich muss immer für alle da sein. Wir haben geschaut, wo kann sie vielleicht Verantwortung abgeben, wo kann sie endlich mal Grenzen setzen, die sich für sie sicher anfühlen und es waren ganz kleine, minimale Veränderungen am Anfang keine riesengroßen Schritte, aber das Ergebnis war, bemerkenswert, der nach kurzer Zeit, viele Alkohol, wie von alleine weg, erspielte keine Rolle mehr, nicht durch Kontrolle, sondern durch, bewusst werden, durch kleine Veränderungen im Alltag und durch die Regulation ihres eigenen Systems. Sie hatte wieder Raum zum Atmen, Raum für sich, Raum für Pausen und der Alkohol ist dann einfach überflüssig geworden, weil sie, weil sie sich um den Stress der Darunterlag gekürmert hat, denn früher hat sie eben den Stress versucht, über den Alkohol zu betäuben, aber wenn sie jetzt den Stress minimiert und andere Strategien findet, um mit den Stress umzugehen, dann ist ja der Alkohol nicht mehr notwendig und der ihr Verzicht bzw. die Absinens, die war dann kein Kraftakt, sondern ein totaler No-Brainer. Es war quasi logisch, dass irgendeine Alkohol wegfällt. Der eigentliche Schiff, die eigentliche Veränderung passiert, wenn wir die Funktion des Alkohols entlafen und dem Körper das geben, was das wirklich braucht also was bedeutet das anstelle betäubung inneres gleichgewicht regulation statt einem künstlichen gefühl von erleichterung und pause inneren zuwendung und zu schauen okay was ist da eigentlich in mir los welche emotion spürrig gerade und was braucht gerade wirklich und statt flucht darfst du in dir selbst ein sicheres zuhause kreieren und ab diesem punkt heißt es dann nicht mehr ich darf nicht mehr trinken sondern ich will nicht ich will nicht trinken weil ich will es ist so cool mit mir selbst zu sein und so klar zu sein dass ich das ich gar nicht mehr das bedürfnis habe zu trinken und das passiert nicht mit sturer und reiner discipline das ist selbst liebe in ihrer ehrlichsten und reinsten form das ist ganz ganz wichtig wenn du jetzt spürst dass dein müssen und sollen und ich müsste ja eigentlich schon wissen und es funktioniert nicht dich nicht weiter bringt dann lade ich dich ganz ganz herzlich ein ein neuen Weg für dich zu wählen in meiner einzelne begleitung gehen wir diesen weg diesen prozess der inneren versöhnung des inneren zuwendens gemeinsam wir bauen ein fundament auf dem deiner alkoholfreheit wirklich stabil stehen kann ganz ohne ständige selbst kontrolle und das der eineweg den link hierfür findest du in den show notes da kannst du dir alle infos durchlesen wenn du fragen hast schreibst du mir einfach eine e-mail an [email protected] ich bin sehr sehr gerne für dich da und wenn du dir einen strukturierten sammfe einstieg wünscht dann ist mein nüchtern und klar wandel also die kommie von meinem online program und meine mini-cursby-weil craving noch bis zum 25.1.bruchbar und der das bandelfürtig aus dem inneren kamp aus dem inneren widerstand hin zu echter verbindung und klarheit also wie gesagt noch bis zum 25.1.bruchbar und falls du jeden sonntag news von mir in deinem postbar haben möchtest dann kannst du dir auch super gerne zu einem newsletter anmelden den link hierfür findest du auch in den show notes ansonsten wünscht ich dir jetzt noch ein schön tag eine schöne Woche bis zum nächsten folge vielen dank fürs zuhaaren und bis zum nächsten mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Disziplin allein reicht nicht aus, um langfristig alkoholfrei zu leben, da sie gegen tiefe Bedürfnisse des Körpers kämpft.
  2. Alkoholfreiheit erfordert die Zustimmung des gesamten Systems – Verstand, Herz und Nervensystem –, nicht nur eine kognitive Entscheidung.
  3. Alkohol dient oft als Notbremse zur Stressregulation, weshalb echter Wandel die Ursachen des Stresses angehen muss.
  4. Durch kleine Veränderungen im Alltag und die Regulation des Nervensystems kann der Alkoholkonsum von selbst verschwinden, ohne Disziplin oder Kontrolle.
  5. Der Schlüssel liegt in Selbstliebe und innerer Zuwendung, nicht in Kampf oder Verzicht.

Summary:

In dieser Podcastfolge erklärt GladerMittik, warum reine Disziplin nicht ausreicht, um langfristig alkoholfrei zu leben. Viele Menschen tragen ein unsichtbares Gewicht aus Scham und Schuld, weil sie glauben, sie müssten es einfach schaffen, mit dem Trinken aufzuhören. Doch Alkoholfreiheit ist kein logisches Konstrukt, das der Verstand allein beschließen kann.

Sie entsteht erst, wenn das gesamte System – Verstand, Herz und Nervensystem – zustimmt. Solange der Körper Alkohol als einzige Lösung gegen Stress sieht, bleibt der innere Widerstand bestehen. Disziplin wird dann zum Kampf gegen die eigenen Bedürfnisse.

Stattdessen geht es darum, die Funktion des Alkohols zu entlarven: Er dient oft als Notbremse, um Stress zu regulieren. Am Beispiel einer Klientin zeigt die Sprecherin, wie kleine Veränderungen im Alltag, wie Grenzen setzen und Pausen einlegen, das Nervensystem beruhigen können. Dadurch wird Alkohol überflüssig, und der Verzicht fühlt sich nicht mehr wie ein Kraftakt an, sondern wie eine logische Konsequenz.

Der wahre Wandel passiert durch innere Zuwendung und Selbstliebe, nicht durch Kontrolle. Echte Alkoholfreiheit bedeutet, nicht mehr „ich darf nicht“ zu sagen, sondern „ich will nicht“.

FAQs

Disziplin allein ist ein Kampf gegen die eigenen Bedürfnisse, da sie nur den Verstand anspricht. Echte Alkoholfreiheit entsteht erst, wenn dein gesamtes System – Verstand, Herz und Nervensystem – dem zustimmen kann.

Dein System sieht Alkohol als schnelle Lösung zur Selbstregulation, etwa um Stress zu dämpfen oder Entspannung zu finden. Solange Alkohol für Sicherheit oder Zugehörigkeit steht, gewinnt das limbische System gegen den reinen Willen.

Alkohol wird oft genutzt, um den inneren Kritiker und Stress auszuschalten, was eine künstliche Entlastung schafft. Wenn du den zugrunde liegenden Stress minimierst und andere Regulationsstrategien findest, wird Alkohol überflüssig.

Ein überlastetes Nervensystem sucht im Alkohol eine Notbremse. Erst wenn du dein System regulierst und ihm echte Sicherheit gibst, kann die Abstinenz entspannt und dauerhaft sein.

Indem du die Funktion des Alkohols entlarvst und deinem Körper gibst, was er wirklich braucht: Regulation, innere Zuwendung und ein sicheres Zuhause in dir selbst. So wird der Verzicht zu einem ‚Ich will nicht‘ statt einem ‚Ich darf nicht‘.

Sie war immer für alle da, setzte keine Grenzen und hatte keine Pausen, was ihr Nervensystem permanent auf Hochtouren hielt. Alkohol wurde zur Notbremse. Durch kleine Veränderungen im Alltag und Stressregulation wurde der Alkohol überflüssig.

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