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#200 Warum Alkohol an manchen Tagen keine Rolle spielt – und an anderen alles übernimmt

12m 6s

#200 Warum Alkohol an manchen Tagen keine Rolle spielt – und an anderen alles übernimmt

In dieser Podcastfolge geht es um die scheinbar widersprüchliche Erfahrung, dass der Verzicht auf Alkohol manchmal mühelos gelingt und an anderen Tagen wie ein unmöglicher Kampf erscheint. Der Moderator erklärt, dass dies eine logische Reaktion des Körpers ist: Fühlen wir uns sicher und verbunden, ist der präfrontale Cortex aktiv und ermöglicht bewusste Entscheidungen. Bei Stress, Einsamkeit oder Überforderung übernimmt jedoch das limbische System den Autopiloten und greift auf erlernte Bewältigungsstrategien wie Alkohol zurück. Scham über vermeintliches Versagen verstärkt diesen Kreislauf zusätzlich. Anhand einer Klientin wird gezeigt, dass nachhaltige Veränderung nicht durch Kämpfen gegen das Verlangen entsteht, sondern durch die Arbeit an den Ursachen, wie Selbstverlust in toxischen Beziehungen. Sobald die innere Verbindung zu sich selbst wiederhergestellt ist und man lernt, eigene Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, verliert der Alkohol von selbst an Bedeutung. Der Moderator bietet Einzelcoachings und ein „Nüchtern und klar“-Bündel an, um diesen Prozess zu unterstützen.

Transcription

1446 Words, 8997 Characters

German
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist GladerMittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, hallo, der hat sich kommt zu einem Podcastfolge. In dieser Episode möchte ich gerne mit die Überfolgung des Thema sprechen, dass mir jetzt häufiger begegnet ist und zwar soll es darum gehen. Also überschreibt es, warum Alkohol an manchen Tagen scheinen wir überhaupt gar keine Rolle für die spielt und an anderen Tagen alles übernimmt und du wie schon automatisch trinken musst ohne das Beziehungsweise und du das Gefühl hast, es überhaupt nicht kontrollieren in Anführstrichen zu können. Kerst du diese Tage, an denen du dich unbesieber total motiviert führst, dein Kopf ist total klar, deine Entscheidung steht fest und der Gedanke an Alkohol ist faszin total weggewesen, sodass er fast bedeutungslos erscheint. Der Verzicht auf Alkohol fützt sich an diesen Tagen nicht wie krass harte innere Arbeit an, sondern erfüllt sich total selbstverständlich an. Und dann im Gegenzug dazu gibt es die ganz anderen Momente, Momente, in denen sich deine innere Welt, deine Atmosphäre in dir schlagartig verändert und du schon fast wie auf Autopilot funktioniert und du kreist einfach so immer wieder zum Alkohol, obwohl dein Verstand im Hintergrund ganz klar sagt, dass du das eigentlich nicht willst, du weißt, dass es nicht willst und trotzdem tust du es. Warum ist das so? Warum gibt es Tage in deinem Leben, an dem du herin deiner Lage sein kannst und es dir total einfach fällt und am nächsten oder am nächsten Moment bist du scheinbar machtlos gegen dieses Verlang und heute möchte ich mit dir darüber sprechen, warum das das Sinn ergibt, warum das so ist und warum das eine logische Reaktion deines Körpers ist. Was meistens direkt nach dem ersten Schluck, den Nutrinks passiert oder schon beim Blosen gedank und daran, dann fragst du dich, warum bin ich da schon wieder in konsequent, warum fehlt mir da einfach die Disziplin, warum kann ich das nicht einfach durchziehen obwohl ich doch manchmal so easy schaffe, warum bekomme ich das einfach nicht hin. Und diese Frage oder diese Frage näher in ein Gefühl und das ist totales Gift für dein Veränderungsprozess, nämlich deine Scham. Neurobiologisch gesehen, Scham einer der stärksten Stressoren für dich und dein Körper überhaupt, wenn du dich selbst verurteilst, dann signalisierst du deinem System, ich bin nicht sicher, sogar ich selbst bin gegen mich. Und was macht ein verunsichertes System, es sucht nach einer schnelle Erleichterung und betrachten wir es einmal total nüchtern, Alkohol ist oder Alkohol zu trinken, es ist keine schlechte Angewohnheit, die man einfach so ablegen kann. Trinken ist eine erlernte Bewältigungstrategie und das da hast du nicht vergessen. Wenn du dich sicher fühlst, wenn du dich verbunden fühlst und da gibt es sicherlich Tage, an den das so ist, wenn du dich innerlich ruhig fühlst, ist dein präfrontaler Cortex aktiv. Du hast also Zugriff auf deine Werte und auf deine Ziele, auf deine Entscheidungsfähigkeit. Und in diesem Zustand ist das Nein oder die Abstinenz leichter. Doch sobald Stress aufkommt oder das Gefühl von Einsamkeit oder das Gefühl von Frust, von Woht, von Überforderung übernimmt das limische System. Dein Körper registriert dann Gefahr, du wechselst in den Überlebensmonos und in diesem Moment springt eben dieser geführte Autopilot an und greift nach der Sache die früher zuverlässig immer und immer wieder zur Fürentspannung gesorgt hat. Und der echte Ausstieg, die langfristige Abstinenz beginnt also nicht beim Kämpfen gegen den Alkohol, gegen das Verlangen, sondern die Abstinenz beginnt eine ebene tiefer. Und ich möchte dir dazu einmal eine Geschichte einer klienten, als sie in die letzte Jahr, ich glaube im Sommer angefangen, im Herbst, das Menschen abgeschlossen hat, sie befand sich in einer hochgradig dysfunktionalen, das heißt zerstörerischen Beziehungsdynamik, das habe ich übrigens sehr oft, oder es sind immer wieder, immer wiederkehrendes Thema in den jahnen, den ich jetzt mit meinen Klientinnen, mit den unterschiedlichen Klienten zusammengearbeitet habe, sind so ungesunde Beziehungsdynamiken sehr, sehr häufig auch mit ein Thema. Und meine Klientin, sie hat das Gefühl überhaupt nicht mehr sie selbst zu sein. Sie hatte ihre Grenzen gefühlt, komplett verloren, sie hat ihre bedürfnisse permanent weggedrückt, sie hat ihren Fokus, fast so 100% nur auf den Partner, auf den Partner, jetzt fährt mir das Wort, setze ich nur auf den Partner fokussiert, all das, was er gemacht hat, was in der Beziehung abging, war viel viel viel wichtiger als sie selbst. Und das ist natürlich gefährlich, denn wenn du dich selbst nicht mehr spürst, verlierst du ja innerlich deinen eigenen, sicheren Referenzpunkt, du bist oder du füße dich dann komplett entwurzelt und bist nicht mehr in dir, du bist nicht mehr bei dir, sondern die ganze Zeit im Außen unterwegs. Und genau in diesem Punkt der inneren Auflösung fast schon wurde der Alkohol für meine Klientin zu ihrem einzigen Angut zu dem einzigen Mittel, wo sie endlich mal das Gefühl haben konnte abzuschalten, sich nicht mehr mit dieser Dynamik zu beschäftigen. Und im Mentoring haben wir nicht über den Alkohol gesprochen, wir haben daran gearbeitet, dass sie sich selbst wieder als eigenständige Person wahrnehmen kann, weg vom Fokus oder permanentem Fokus auf das Außen hin zur inneren Zuwendung. Sie lernte dann, bei sich selbst einzutchecken und sich zu fragen, was ich gerade brauche, wo ihre eigenen Grenzen liegen und heute baut sich meine Klientin nach und nach ein Leben auf, mit, indem sie nach ihren eigenen Spielregeln lebt, ihre eigenen Regeln festlegt auf eine stabile Art und Weise, auf eine sichere Art und Weise und vor allem nicht dann. Das funktioniert eben nicht, weil sie sich jeden Tag dazu zwingen muss, sondern weil sie mit sich selbst verbunden ist, gelernt hat, mit sich selbst zu verbinden und in der Verbindung bleibt. Und auch hier, viel der Alkohol von selbst in Anführungsstrichen weg, weil die Ursache, also der totale Selbstverlust eben in dieser Beziehung gelöst und angeschaut wurde, vom unbewussten ins Bewusste geholt wurde und dann sie geschaut hat, okay, wo bin ich, was fühle ich, wo sind meine Grenzen, was in meine Bedürfnisse, wie kann ich die Dynamik verändern und wie kann ich wieder das Gefühl von Selbstermächtigung spüren. Und das ist ganz, ganz wichtig und das passiert ganz oft und immer wieder im Mandring, dass wenn wir den Fokus abziehen vom Dringern, vom Alkohol und uns mal anschauen, worum es eigentlich geht, der Alkohol egal wird. Und wenn jetzt merkst dass du diesen Kreislauf aus Autopilot und na mir der Selbstverurteilung nicht, also dass du dich selbst immer wieder in diesen Kreislauf befindest und dass du ihn nicht mehr alleine versuchen möchtest zu durchbrechen, weil du hast schon so oft probiert hast und es nicht funktioniert hat, dann bin ich sehr sehr gerne für dich da entweder in der intensiven Einspegleitung, da entschlüsseln wir gemeinsam Deine innerende und bewussten Abläufe. schauen uns an, was dich triggered, was dich beschäftigt, was deine Themen sind. Und wir etablieren dann neue Form der Selbstregulation, die eben zu deinem Leben, zu deinem Alltag passt. Und das ganz ohne Kampf, sondern mit absolutem Verständnis für dich selbst. Du kannst direkt einsteigen, du kannst direkt auf den Link klicken und dir hat ein Enselmantering-Buchen, alle Infos findest du in den Show Notes, bei Fragen gerne eine e-mail an [email protected]. Ansonsten ist jetzt noch bis zum 25. 1. Mein Nüchtern und klar Bondel für dich freigeschaltet, dass dein solides Phonament, in dem du die ersten Schritte umsetzen kannst und hier bekommst du die Werkzeuge, um eben auch selbstständig aus dem Autopiloten auszusteigen zu verstehen, okay, was sind cravings, wie kann ich damit umgehen, welche inneren Prozesse laufen, abwäsche, Strategien und Tools habe ich, um besser damit zurechtzukommen und zu verstehen, was will ich eigentlich, was sind meine Bedürfnisse, und vor allem wie kann ich es schaffen, langfristig Nüchtern zu bleiben, ist ein Samfterausteg, wie gesagt bis zum 25. 1. Nutze gerne die Gelegenheit, um diesen Konstant für deine innere Freiheit zu legen, auch hier bei Fragen gerne eine E-Mail an mich und falls du jeden Sonntag von mir nüßhaben möchtest, ich schicke jeden Sonntag ein Nüsletter raus, dann kannst du dich sehr sehr gerne für die Nüsletter anmelden, da würde ich mich auch sehr freuen, wenn du da dabei bist. Ansonsten vielen lieben Dank dir fürs Zuhören, ich wünsche dir jetzt noch eine wunderschöne Tag, eine wunderschöne Woche, um bis zum nächsten Folge, saaten wir. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast behandelt den Unterschied zwischen Tagen, an denen der Alkoholverzicht leichtfällt, und solchen, an denen das Verlangen übermächtig erscheint.
  2. Scham und Selbstverurteilung werden als toxisch für den Veränderungsprozess beschrieben, da sie das Gehirn zusätzlich stressen.
  3. Alkoholkonsum wird als erlernte Bewältigungsstrategie dargestellt, die auf neurobiologischen Mechanismen beruht: Bei Stress übernimmt das limbische System den Autopiloten.
  4. Eine Klientin konnte ihren Alkoholkonsum reduzieren, indem sie an den zugrundeliegenden Ursachen arbeitete, wie Selbstverlust in einer dysfunktionalen Beziehung.
  5. Der Fokus sollte nicht auf dem Kampf gegen den Alkohol liegen, sondern auf der Wiederherstellung der inneren Verbindung zu sich selbst und der Selbstregulation.

Summary:

In dieser Podcastfolge geht es um die scheinbar widersprüchliche Erfahrung, dass der Verzicht auf Alkohol manchmal mühelos gelingt und an anderen Tagen wie ein unmöglicher Kampf erscheint. Der Moderator erklärt, dass dies eine logische Reaktion des Körpers ist: Fühlen wir uns sicher und verbunden, ist der präfrontale Cortex aktiv und ermöglicht bewusste Entscheidungen. Bei Stress, Einsamkeit oder Überforderung übernimmt jedoch das limbische System den Autopiloten und greift auf erlernte Bewältigungsstrategien wie Alkohol zurück.

Scham über vermeintliches Versagen verstärkt diesen Kreislauf zusätzlich. Anhand einer Klientin wird gezeigt, dass nachhaltige Veränderung nicht durch Kämpfen gegen das Verlangen entsteht, sondern durch die Arbeit an den Ursachen, wie Selbstverlust in toxischen Beziehungen. Sobald die innere Verbindung zu sich selbst wiederhergestellt ist und man lernt, eigene Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, verliert der Alkohol von selbst an Bedeutung.

Der Moderator bietet Einzelcoachings und ein „Nüchtern und klar“-Bündel an, um diesen Prozess zu unterstützen.

FAQs

Der Podcast behandelt die Themen ‚Nicht an Heid‘, Selbstfindung, Spiritualität und wie man die Höhen und Tiefen des Lebens meistert.

An guten Tagen ist der präfrontale Cortex aktiv, was Entscheidungsfähigkeit und Wertezugriff ermöglicht. Bei Stress übernimmt das limbische System und der Autopilot greift auf Alkohol als Bewältigungsstrategie zurück.

Scham ist ein starker Stressor, der dem System signalisiert, dass man unsicher ist. Das führt zu Selbstverurteilung und verstärkt das Verlangen nach schneller Erleichterung, wie Alkohol.

In dysfunktionalen Beziehungen verlieren Menschen oft das Gefühl für sich selbst. Alkohol wird dann zum einzigen Mittel, um abzuschalten, bis die Ursache des Selbstverlusts bearbeitet wird.

Der Ausstieg beginnt nicht mit dem Kampf gegen Alkohol, sondern auf einer tieferen Ebene: durch Selbstverbindung, Erkennen eigener Bedürfnisse und Grenzen, ohne Selbstverurteilung.

Es gibt ein ‚Nüchtern und klar‘-Bundle bis zum 25.1., Einzelbegleitung im Mentoring und einen wöchentlichen Newsletter. Details sind in den Show Notes.

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