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#2 - Ziele erfolgreich definieren

16m 26s

#2 - Ziele erfolgreich definieren

In dieser Podcastfolge betont Malte Leihhausen die zentrale Bedeutung klarer und emotional verankerter Ziele zur Überwindung von Aufschiebeverhalten. Er beschreibt Ziele als Fundament, das Stabilität gegen konkurrierende Bedürfnisse wie Entspannung oder Ablenkung bietet. Als praktischen Ausgangspunkt empfiehlt er die SMART-Formel: Ziele sollten spezifisch, messbar, anspruchsvoll/attraktiv, realistisch und terminiert sein. Besonders wichtig ist die schriftliche Fixierung, da sie die Verbindlichkeit erhöht. Leihhausen kritisiert jedoch, dass der SMART-Formel die emotionale Komponente fehlt. Daher schlägt er vor, die definierten Ziele zusätzlich mit persönlichen Werten und Gefühlen zu verknüpfen. Techniken wie Visualisierung, das Erstellen von Vision-Boards oder Meditation helfen, eine tiefere emotionale Bindung zum Ziel aufzubauen. Diese Verbindung ist entscheidend, um in schwierigen Phasen motiviert zu bleiben. Ein Ziel, für das man "brennt", erleichtert die Umsetzung erheblich und macht es widerstandsfähiger gegen Prokrastination.

Transcription

2209 Words, 13315 Characters

German
Hallo, ich begrüße dich zu einer neuen Folge von "Rowcastination der Podcast für Aufschieberinnen und Aufschieber". Ich bin Malte Leihhausen, systemischer Coach und die Beschäftigung mich seit rund 15 Jahren mit dem Thema Aufschiebe verhalten. Am Anfang möchte ich mich erst mal ganz herzlich bedanken bei den vielen lieben Menschen, die sich gemeldet haben bei mir nach der ersten Folge vom Podcast. Es war für mich ein Erlebnis von Selbstwirksamkeit. Ich habe ja erzählt in der ersten Folge, dass wir dann besonders aufschieben, wenn wir wenig Selbstwirksamkeit erfahren haben bei einem Thema. Hier war es mal umgekehrt. Ich habe so tolle Rückmeldungen bekommen und andererseits habe ich so viel Zeit und Energie in die erste Folge vom Podcast gesteckt. Da habe ich mal die schöne Erfahrung gemacht, wenn man versucht, etwas gut zu machen und auch viel reinsteckt, dann kann man auch Erfolg haben und das ermutigt mich natürlich auch heute die zweite Folge zu machen. Worum geht es dieses Mal? Ich würde gerne das Thema Ziele an den Anfang stellen, denn Ziele sind für mich das Fundament, wie das Fundament eines Hauses und wenn da nicht sehr viel Klarheit besteht, wenn da nicht ein bisschen Zeit und Mühe reingesteckt wurde sich zu überlegen, warum habe ich überhaupt ein Ziel ausgewählt? Was fühle ich für dieses Ziel? Brenne ich für dieses Ziel? Was kann ich eigentlich machen, wenn ich mal schlecht drauf bin, wenn ich keine Lust mehr habe, an diesem Ziel zu arbeiten? Dann hilft es wirklich ein starkes, starkes Hauptziel zu haben, um gegen diese vielen kleinen anderen Ziele anzukommen, die genau in dem Moment, wo wir aufschieben und die Sache verhageln wollen. Also in dem Moment, wo wir nicht anfangen können, unser Projekt zu starten oder wo wir nicht weiter machen können, an unserem Projekt kommen diese Konflikte mit den anderen Zielen ins Spiel. Viele andere Ziele können sein, ich möchte einen schönen Tag haben, ich möchte das schöne Wetter nutzen, ich möchte Kontakt zu Freunden haben, ich möchte wissen, was in den Nachrichten steht im Internet, ich möchte selbst bestimmt sein, ich möchte mir nicht sagen lassen von anderen, was ich zu tun habe, das sind alles ganzen legitime wichtige andere Ziele, aber wenn die überhaupt nicht zusammenpassen, mit meinem Hauptziel, mit meinem Projekt, was ich unbedingt erreichen will, habe ich ganz schlechte Chancen tatsächlich am Ende des Ziel zu erreichen und deswegen lohnt es sich besonders, da sehr viel Klarheit reinzubringen. Im Zeitmanagement gibt es eine alt bewährte Formel, die ich als Grundlage gar nicht schlecht finde, das ist die sogenannte Smart Formel, aber mir fehlt bei dieser Formel dieser emotionale Bezug und der Zusammenhang mit meinen persönlichen Werten, was hat dieses Ziel, was ich mit der Smart Formel definiere, denn mit mir zu tun. Mein Vorschlag, wir schauen uns diese Smart Formel mal an als Anfang und dann überlegen wir, wie können wir denn auf diese smart definierten Ziele dann noch drauf setzen, was uns emotional mit der Sache verbindet. Smart, das sind die Bushgaben SMARIT, es steht hier für spezifisch, M für messbar, A für attraktiv oder anspruchsvoll, A für realistisch und T für terminiert. Fangen wir mit dem S an. Also ein Ziel sollte spezifisch definiert sein. Das machen wir am besten schriftlich, es wurde immer wieder untersucht, welchen Unterschiede macht es, wenn jemand ein Ziel schriftlich definiert oder wenn es nur im Kopf definiert. Und tatsächlich haben diese Studien ergeben, dass diejenigen, die sich Zeit genommen haben, ihre Ziele schriftlich möglichst auswürdig aufzuschreiben, dass die viel eher dran geblieben sind und die Ziele verfolgen haben, als diejenigen, die nur darüber gesprochen haben oder nur nachgedacht haben darüber. Also wie definiere ich ein Ziel spezifisch. Das heißt hier konkreter, desto besser. Gegen Beispiel, ich lerne irgendwann spanisch, ist überhaupt nichts spezifisch, da weiß ich gar nicht so genau wie lerne, ich spanisch, wie gut, in welcher Tiefe, in welcher Form, da habe ich wenig in den, wie das aussehen soll. Bei anderen Zielen wie ich schreibe meine Bachelorarbeit und gebe sie punktlich ab, das ist recht konkret. Oder ich gebe meine Steuererklärung punktlich ab, das ist auch schön konkret. Da haben wir mehr Tuchfühlung auch mit dem, wofür wir uns überhaupt da einsetzen wollen, was das überhaupt werden soll. Also beschreibe so konkret wie möglich, so detailliert wie möglich dein Ziel. Dabei helfen auch diese anderen Kriterien das Smartformel, denn das M steht für Messbar. Woran kannst du Messen, dass du dein Ziel erreicht hast und vor allem woran können andere beobachten, dass du dein Ziel erreicht hast? Also Messbar ist natürlich, wenn ein Ziel, ein Abgabetermin hat, eine Deadline hat, ja, wenn ich die Steuererklärung punktlich abgeben kann, ich messen habe ich sie abgegeben ja oder nein, wenn ich an der Uni die Arbeit punktlich abgebe, kann ich es sehr gut messen. Aber um mal das Antibaspiel, ich lerne irgendwann spanisch mal zu konkretisieren, ich kann mehr das Messbarer Ziel setzen, ich will vom Grundfortschatz spanisch 80% der Bokabeln gut beherrschen. Das kann ich messen, ich kann einen Bokabeltest machen und entweder kann ich dann 80% dieser Bokabeln oder auch nicht. Und der zweite Vorteil ist, während ich das Ziel verfolge, kann ich mehr Meilensteine definieren und sagen, na ja, ich möchte 20% der Bokabeln können bis in vier Wochen, in acht Wochen, will ich 40% können, in weiteren vier Wochen dann 60% und so weiter. Also diese Messbarkeit ist nicht nur für das Ergebnis wichtig, dass ich über weiße Bokas hin, sondern auch für die Zwischenschritte ist es sehr viel wert, denn dann kann ich immer wieder prüfen, inwiefern habe ich den Stoff, den ich mir vorgenommen habe, die Aufgabe geschafft. Dann sind wir schon beim A, der Smart Formel, anspruchsvoll oder attraktiv. Das ist deswegen so wichtig, denn wenn uns das Ziel überhaupt nicht interessiert, wenn wir gar kein Ehrgeiz verspüren, innerlich diese Hürde zu nehmen, dieses Ziel zu erreichen, dann ist es endweder zu anspruchslos, also zu unterverordand oder das Ziel ist zu überverordand. Und in beiden Fällen sind wir nicht motiviert. Also unser unterbewusstes Merktsägenau ist eine Sache tatsächlich erreichbar und ist sie so dosiert, dass wir eine Genugtruhung, eine Freude, eine Leistungsaffüllung spüren, wenn wir es schaffen. Sobald wir denken, es ist einfach zu lächerlich das Ziel, sind wir nicht motiviert und wenn wir eigentlich schon spüren und aren und führen, das erreichen wir nie, dann ist es einfach zu hochgehängt. Beispiel ein Schüler steht in Mathe auf 4+ oder eine Schülerin, da kann das Ziel auf eine 3- zu kommen, vielleicht ein bisschen zu unterverordand sein, denn oh Gott ob ich jetzt 4+ oder 3-stehe, das ist jetzt ja auch nicht der Riesensprung. Jetzt könnte aber die Idee ach ich will unbedingt die ein schaffen, auch eine völlig überforderung darstellen, denn von 4 auf 1 zu kommen in kurzer Zeit ist natürlich sehr sehr ehrgeizig. Also könnte natürlich so die 2- ein guter Mitte werden sein, das ist erreichbar mit viel Fleiß und Arbeit und der Frust ist dann nicht so riesengroß, wenn am Ende dann die 1 nicht erreicht wird. Aber es gibt auch noch die Menschen, wenn ich ehrlich bin, bin ich außer ein Mensch, ich nehme mir doppelt so viel vor, um die Hälfte zu erreichen. Damit kann man weit kommen mit dem Konzept, allerdings möchte ich dann auch zufrieden sein mit der Hälfte. Also das Konzept ist dann nicht zu empfehlen, wenn dann der Frust so groß ist, oh Gott, jetzt habe ich mir doch so viel vorgenommen und habe nun die Hälfte erreicht, ich arrangt tropfe und habe es sie dann nicht geschafft. Nein nein nein, das würde man weglassen, man würde einfach ganz bewusst einplanen. Ok, ich nutze die Euphorie und die Kraft und die Energie und die Freude, diese ganz große Ziel anzuvisieren und wenn mich das am Ende dahin bringt, dann sich die Hälfte von Schafe bin ich völlig zufrieden. Also ich kann damit gut leben und das kann jeder für sich mal ausprobieren. Sehr verwandt mit dem Buchgaben "A" wie "Anspruchsvoll" oder "Attraktiv" ist der nächste Buchgabe des Marktformel, das "R" das steht für "realistisch". Hier kannst du noch einmal wirklich den Test machen. Ist es ernsthaft zu erreichen dieses Ziel? Also bei besonders großen extrem zielen kann man es leicht testen. Ich will im Lotto gewinnen, dass wäre ein Ziel, dass nicht realistisch ist. Ich will das Wetter verändern, ist auch nicht realistisch. Und es gibt natürlich immer wieder solche Erfolgs-Stories von Leuten, die es dann trotzdem geschafft haben. Wir hatten mal ein Bundeskanzler, der ist ja hart schröder. Der hat mal lange, lange bevor er Bundeskanzler wurde. Nachts nach ein paar Bieren am Kanzler, am Gerüttel, am Tor und Geschrien. Ich will hier rein. Ja, schön für ihn, dass das dann geschafft hat. Aber ich wette mit dir, wenn er es nicht geschafft hätte, hätten wir von dieser Geschichte nie erfahren. Also ich bin davon überzeugt unser unser unterbewusstes Markt auch sehr genau. Hat es eine realistische Chance, das Ziel zu erreichen. Deswegen lohnt es sich noch einmal ganz ehrlich zu sich selber zu sein. Ist das Ziel so definiert, dass es realistisch ist und ich bin überzeugt, man kann jedes Ziel so definieren, dass es auch realistisch machbar ist. Erer wie realistisch. Dann sind wir schon beim T-TB terminiert. Also ein Ziel ohne Deadline hat schlechte Chance erreicht zu werden. Also überlege dir genau, bis wann, wenn du spätestens es geschafft haben, denn nur so hast du auch mehrend, dass das Ziel verfolgt wird, ein Gefühl dafür, wie viel Zeit ist schon abgelaufen, wo steh ich und wo man sich am Ende noch mal richtig viel Gas geben, um die Deadline zu schaffen. Bei vielen Zielen ist es sowieso von außen vorgegeben bei der Steuererklärung an der Uni bei den Hausarbeiten. Bei Dingen, die wir für unseren Chef für die Schäffenden machen müssen, haben wir oft sowieso einen Zeitziel, aber das ist auch gar nicht das schlechteste. Denn interessanterweise ist zu viel Zeit auch nicht gut, denn meistens fangen wir auch nicht früher an. Und es gibt ja so genannte parken, sonnische Gesetzes behauptet, dass wir für eine Aufgabe immer genau so lange brauchen, wie wir uns Zeit dafür geben. Also ob wir vor 4 Wochen vorher anfangen oder einen Tag vorher anfangen, let's enden, nutzen wir die volle Zeit aus, wobei wir in der Regel als Aufschieber sehr viel dieser Zeit mit aufschieben und mit anderen Aufgaben dann verwenden werden. Ich sage dir aber bereits die Smartformel ist ein schöner Anfang, ein Ziel erstmal aufs Papier zu bringen, schon sehr viel Vorarbeit zu leisten bei der Zielklärung. Jetzt kommt tatsächlich doch die Verbindung mit unserem Unterbewussten, mit unseren Gefühlen, mit unseren Werten und wenn das nicht gelingt, dieses Ziel in Zusammenhang mit unseren Werten und Gefühlen zu bringen, dann können wir uns noch mal fragen. Ist es wirklich das richtige Ziel für mich oder lohnt es sich nicht mehr, unsere Energie in Sachen zu stecken, für die wir auch wirklich bereinen. Denn wenn wir eine Sache von vornherein interessant finden, dann erledigt sich alles von selber, als Beispiel ich hatte Lust, diesen Podcast hier zu machen. Ich habe mich völlig von alleine in alles eingelesen, in die Technik eingearbeitet und alles von ganz allein getan, was man tun muss, um so ein Podcast zu beginnen, weil es mich einfach interessiert hat, weil ich dafür gebrannt habe. Wie kann ich denn noch mehr Zugang zu meinen Gefühlen finden? Da hat sich bewährt, möglichst viel zu visualisieren, sich möglichst viel Zeit zu nehmen, wenn deine Kinder Mahlstüfte haben, wenn du Kinder hast oder Mahlstüfte oder beides, dann nimmt dir mal Sonntagszeit, legt deine Lieblingsmusik auf, mach schöne Kerzen an und mal doch mal ein wunderschönes Bild, was zu deinem Ziel passt. Versuch dich reinzudenken, wie wird es sich anfühlen, wenn du das Ziel erreicht hast? Geh in eine Meditation, am besten jeden Tag ein paar Minuten, um nicht zu konfrontieren. Ja, ist es mein Ziel und wenn es mein Ziel ist, wie würde es sein, wenn ich dort angekommen bin? Wie kann ich ein schönes Gefühl dafür entwickeln? Wenn die Kreativität nicht so dein Ding ist und du nicht selber malen möchtest, nehmt dir Fotos, die es schon gibt, im Internet gibt es sehr viele Fotos, die du nutzen kannst auf Pinterest, zum Beispiel oder nehmt dir Zeitungen illustrierte Blätter sie durch und reißt dir die Seiten raus mit den schönsten Bildern, wo du einfach vom Bauchgefühl hermerkst, das sind genau die Bilder, die passen zu meinem Ziel und häng sie dir an die Wand, einschönes Bild und eine mehrere, wie es für dich passt, damit du möglichst jeden Tag an dein Ziel erinnert wirst und jeden Tag auch wieder motiviert bist, ins Gefühl zu kommen, denn sobald du nichts mehr spürst und du nicht mehr weißt, wozu das alles und du nicht mehr brennst und wenn die Flamme einmal aus ist für den Ziel, wird es umso schwerer in den Momenten, wo du dann wieder blockiert bist und aufschieben willst gegen diese Lehrer anzukommen. Sobald mein kleines Play lo riesig sehr ausführlich und emotional mit Zielen auseinanderzusetzen, schön, dass du wieder dabei warst, dich freue mich, wenn du es auch das nächste Mal nicht aufschliebst, meinen Podcast zu hören, bis dann. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Klare, emotionale Zielsetzung als Fundament gegen Aufschiebeverhalten
  2. SMART-Formel als strukturierter Ausgangspunkt
  3. Emotionale Verankerung durch Visualisierung und Wertebezug für nachhaltige Motivation

Summary:

In dieser Podcastfolge betont Malte Leihhausen die zentrale Bedeutung klarer und emotional verankerter Ziele zur Überwindung von Aufschiebeverhalten. Er beschreibt Ziele als Fundament, das Stabilität gegen konkurrierende Bedürfnisse wie Entspannung oder Ablenkung bietet. Als praktischen Ausgangspunkt empfiehlt er die SMART-Formel: Ziele sollten spezifisch, messbar, anspruchsvoll/attraktiv, realistisch und terminiert sein. Besonders wichtig ist die schriftliche Fixierung, da sie die Verbindlichkeit erhöht.

Leihhausen kritisiert jedoch, dass der SMART-Formel die emotionale Komponente fehlt. Daher schlägt er vor, die definierten Ziele zusätzlich mit persönlichen Werten und Gefühlen zu verknüpfen. Techniken wie Visualisierung, das Erstellen von Vision-Boards oder Meditation helfen, eine tiefere emotionale Bindung zum Ziel aufzubauen. Diese Verbindung ist entscheidend, um in schwierigen Phasen motiviert zu bleiben. Ein Ziel, für das man "brennt", erleichtert die Umsetzung erheblich und macht es widerstandsfähiger gegen Prokrastination.

FAQs

Die SMART-Formel hilft, Ziele spezifisch, messbar, anspruchsvoll/attraktiv, realistisch und terminiert zu definieren. Sie bietet eine strukturierte Grundlage, um Klarheit zu schaffen und die Erfolgschancen zu erhöhen.

Studien zeigen, dass schriftlich definierte Ziele eher verfolgt und erreicht werden. Die schriftliche Formulierung fördert Konkretisierung und Verbindlichkeit, im Gegensatz zu rein gedanklichen Zielen.

Ein Ziel ist messbar, wenn klar ist, woran sein Erreichen erkennbar ist, z.B. durch Deadlines, konkrete Ergebnisse oder prozentuale Vorgaben. Messbarkeit ermöglicht auch die Definition von Zwischenzielen zur Fortschrittskontrolle.

Ein Ziel muss anspruchsvoll genug sein, um Motivation zu wecken, aber realistisch, um Frustration zu vermeiden. Ist es zu leicht oder zu schwer, sinkt die Motivation, es zu verfolgen.

Visualisieren Sie Ihr Ziel durch Malen, Collagen oder Meditation, um positive Gefühle und Wertebezug zu stärken. Regelmäßige Erinnerungen daran helfen, die Motivation in schwierigen Phasen aufrechtzuerhalten.

Häufige Konflikte entstehen mit Zielen wie Freizeitgenuss, sozialen Kontakten oder Autonomiebedürfnissen. Ohne Klarheit über das Hauptziel können diese legitimen Nebenziele das Aufschieben begünstigen.

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