#2: Wie du meine 5 wichtigsten Erkenntnisse aus meiner Arbeit als Alkoholfrei Coach für dich nutzen kannst
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In dieser Podcastfolge teilt Maria, eine Alkoholfrei-Coach, fünf Erkenntnisse aus ihrer Arbeit, um Zuhörern das Gefühl der Zugehörigkeit und des Verstandenwerdens zu geben. Sie betont, dass Menschen mit Alkoholthemen oft fälschlicherweise als schwach angesehen werden, obwohl sie in Wirklichkeit enorme Stärke entwickeln, um ihren Alltag zu bewältigen – etwa durch Perfektionismus oder Überkompensation. Alkohol wird häufig als funktionale Lösung für Stress, Ängste oder andere unangenehme Emotionen eingesetzt, was bedeutet, dass Betroffene noch keine nachhaltigeren Bewältigungsstrategien kennen. Maria erklärt, dass ohne ein gewisses Verzichtsgefühl kein dauerhafter Wandel möglich ist; kurzfristiger Verzicht führe zu langfristigen Vorteilen wie innerer Stärke und Freiheit. Zudem betont sie die Bedeutung von Zugehörigkeit: Die Angst vor Ausgrenzung kann den Veränderungsprozess erschweren, doch eine neue Community Gleichgesinnter könne helfen. Die fünf Erkenntnisse basieren auf ihrer praktischen Erfahrung und sollen zeigen, dass Betroffene nicht allein sind. Sie lädt ein, die eigene Beziehung zum Alkohol zu hinterfragen und neue Wege zu entdecken, um Herausforderungen ohne Alkohol zu meistern.
Willkommen beim Frau Bremer trinkt nicht mehr Podcast. Ich bin Maria, die, die nicht mehr trinkt. In diesem Podcast geht es um die Themen persönliche Weiterentwicklung, Algoholfreies leben und nüchtern Alive-Style. Als Algoholfrei-Coach unterstütze ich Menschen darin, ihren zufriedenen und gesunden Alltag ohne Algohol zu erschaffen. Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen. *Musik* Hast du dich auch schon mal gefragt, bin ich hier eigentlich die einzige, der es so geht? Wie so versteht mich eigentlich keiner? Ich bin sicher, wenn du ein Thema mit Algohol hast. Oder vielleicht auch hattest, dann kennst du dieses Gefühl der Einsamkeit. Es muss nicht bedeuten, dass du niemanden hast, um dich herum, sondern es bedeutet, dass du dich in deinem Kopf vielleicht manchmal einsam fühlst. Oder einsam gefühlt hast. In diesem Podcast, besonders auch in dieser Folge, soll es darum gehen, dir das Gefühl zu vermitteln, dass du nicht alleine bist. Dass jemand dich versteht. Dass ich dich verstehe, aber das auch andere Menschen, auch wenn du sie nicht kennst. Aber das auch andere Menschen, die auch ein Thema mit Algohol haben oder hatten, dich verstehen. Weil sie ähnliche Dinge durchmachen, weil sie sich ähnliche Fragen stellen und weil sie über ähnliche Hürden gehen. Herzlich willkommen zu dieser zweiten Folge, zu der ich dich begrüße, und der Titel dieser Folge ist "Fünf Erkenntnisse für dich" aus meiner Arbeit als Algohol-Frei-Coach. Ich möchte dir heute aus meiner Arbeit erzählen, damit eben genau dieses Gefühl in dir entstehen kann. Ich gehöre zu einer Gruppe von Menschen. Mit gewissen Merkmalen dieser Gruppe kann ich mich identifizieren und durch diese Identifikation kann oder wünsche ich mir für dich ein Gefühl der Erleichterung entstehen, ein Gefühl der Zugehörigkeit entstehen. Wir Menschen als Rudeltiere sind es gewohnt, bzw. unser Handeln strebt danach uns zugehörig zu fühlen. Alleine auf weiter Flur vor 50.000 Jahren waren wir einfach verloren. Darum müssen wir gewisse Dinge tun, um zu der Gruppe zu gehörig zu sein, um akzeptiert zu sein. Und wenn es zum Thema Algohol kommt oder Thema Algohol-Konsum, dann spielt das Thema Zugehörigkeit eine große Rolle. Weil einerseits, ich mache es hier schon in den ersten paar Minuten einen kleinen X-Kurs, weil einerseits trinkt unsere Gesellschaft, trinkt unsere Gruppe und deswegen wollen wir auch trinken, um dazu zu gehören. Und wir haben dann das Gefühl nicht mehr dazu zu gehören, wenn wir vielleicht nicht trinken, bzw. die, die jetzt hier zuhören und vielleicht schon eine Zeit lang nicht mehr trinken. Ich weiß, dass ich auch solche Zuhördeinnen und Zuhörer habe. Die wissen irgendwann, okay, auf den Algohol kommt es nicht drauf an. Auch wenn ich nicht trinke, gehör ich zu dieser Gesellschaft. Und das ist natürlich eine sehr, sehr schöne Erkenntnis. Aber gerade, wenn du vielleicht noch trinkst, oder dich erst seit kurzem auf diesen Weg gemacht hast und dich ernsthaft oder intensiver mit deinem Trinkverhalten auseinandersetzt, dann kann diese Angst vor dem ausgeschlossen sein, und schon ganz schön heftig reinkicken. Ja, und lasst dir an dieser Stelle gesagt sein, das ist ein normaler psychologischer Prozess, der uns davor abhalten will, nicht mehr zu der Gruppe dazu zu gehören. Und natürlich ganz besonders cool finde ich, wenn Menschen, die sich auf diesem Weg befinden, oder auch Menschen, die sich schon erfolgreich vom Algohol lösen können, oder diese Beziehung auch auflösen konnten, dass sich diese Menschen zusammen tun und eine neue Community bilden, in der sie sich aufgehoben und wohlfühlen. Und wenn ich jetzt diese fünf Erkenntnisse aus meiner Arbeit als Algoholfrei-Coach-Middieteile, dann wünsche ich mir für dich, dass du dich vielleicht mit dieser für dich noch neuen Community ein bisschen identifizieren kannst. Wichtig ist, an dieser Stelle zu sagen, dass diese folgenden fünf beschriebenen Erkenntnisse meiner Praxis-Erfahrung als Algoholfrei-Coach entsprechen. Und sie müssen nicht alle mit dir übereinstimmen. Hier geht es also nicht darum, dass ich wissenschaftliche Studien wiedergebe, sondern es geht um meine Praxis-Erfahrung. Ein weiterer Grund, warum ich das so früh in meinem Podcast mit dir teilen möchte, ist, dass ich weiß aus dieser Praxis-Erfahrung aus den 1 zu 1 Gesprächen, die ich mit meinen Klientinnen und Klienten führe, dass es ein großes Bedürfnis von ihnen ist. Ich würde so gar behaupten, dass mindestens 8 von 10 mir mehrmals diese Frage stellen in unseren Gesprächen. Wie geht es denn anderen? Gibt es anderen auch so? Haben das andere auch durchgemacht? Fühlen sich andere auch an dieser und jener Stelle so komisch oder machtlos oder ausgeliefert oder dumm? Und wie so ist dieses Bedürfnis da? Aus dem selben Grund, wie ich es schon gesagt habe, das Bedürfnis ist da dazu zu gehören. Das Bedürfnis ist da in Anführungsstrichen normal zu sein. Und genau aus diesem Grund beantwortet ich meine Klientinnen auch diese Frage mit Vorbehalt, indem ich ihnen sage, es muss nicht bei allen gleich aussehen. Es sieht nicht bei allen gleich aus. Dein Weg, wenn du jetzt hier zuhörst, ist anders als der Weg, einer anderen zuhörer, den die jetzt das gerade hört. Ja, also seid ihr das immer wieder bewusst. Wenn du die folgenden fünf beschriebenen Erkenntnisse hörst. Ich habe aber in meinen Augen meiner Aufgabe, wenn diesem Podcast schon erfüllt, wenn du dich mit dem einen oder anderen Punkt, den ich beschreibe, identifizieren kannst und weißt, du bist nicht alleine. Also, let's go! Fangen wir mit der Erkenntnis Nummer eins an. Erkenntnis Nummer eins. Menschen, die ein Thema mit Alkohol haben, sind nicht schwach. Im Gegenteil, sie sind sogar unheimlich stark. Wieso komme ich zu dieser Schlussfolgerung? Ich habe tatsächlich in meinen Coachings noch keinen einzigen Menschen begrüßt, der oder die sein Leben nicht quasi zu 150 Prozent und ich übertreibe hier extra im Griff hatte oder hat. Menschen, die unter ihrem Alkoholkonsum leiden. Sie müssen in den allermeisten Fällen wirklich überlebensstrategien entwickeln, die in ihren Alltag irgendwie integriert werden können. Und gerade weil sie von einem inneren Gefühl oder einer inneren Überzeugung des Schwachs seines getrieben werden, weil sie haben vielleicht so Gedanken, wie es hier eigentlich nur mir so. Wieso habe ich es denn nicht im Griff, während alle Umichromes im Griff haben? Irgendwas stimmt mit mir nicht. Irgendwie muss ich das kasieren oder anderweitig aufholen oder anderweitig ausgleichen. Und sie entwickeln Strategien um dieses Schwächegefühl, dass sie haben, es ist ein Gefühl, ja, ich rede hier von einem Gefühl, nicht von einer Tatsache. Sie entwickeln Strategien um dieses Schwächegefühl auszugleichen. Sie werden zum Beispiel perfekte Mütter oder erfolgreich im Job oder fangen an, an sich selbst zu arbeiten. Wo es nur geht, so eine war ich üblig ins. Das beschreibe ich auch in meiner letzten Podcastfolge, also beziehungsweise in meiner ersten, wenn du da noch nicht reingehört hast, eine herzliche Einladung an dieser Stelle an dich. Sie tun irgendetwas, um das schlechte Gewissen, um die Scham und Schuldgefühle, und um dieses inneren Gefühl, gefühle, der Schwäche auszugleichen. Das betrifft zum Beispiel mehrfach belastete Mütter. Ich rede jetzt hier extra von Belastung, weil sie empfinden es in diesen Momenten als Belastung. Sie bringen Job, Familie, Kindererziehung, was auch immer den ganzen Mental-Low, den sie haben als Mütter unter einen Hut. Und man nehme jetzt das Beispiel, das sind Mütter, die haben irgendwann mal abends alles erledigt und dann freuen sie sich unfassbar stark auf ihren Drink. Und dann trinken sie ihn. Und dann trinken sie vielleicht nicht nur einen Drink, sondern vielleicht eine ganze Flasche Weißwein und danach fühlen sie sie schlecht. Ja, sie fühlen sie schlecht und schwach, dass sie es nicht schaffen, weniger zu trinken oder gar nichts zu trinken. Das wiederum motiviert sie extrem produktiv zu werden, um dieses Defizit, das sie haben, das sie fühlen, wieder auszugleichen. Vielleicht fühlen sie sich auch schlecht am nächsten Tag, weil sie ja eine Flasche weingetrunken haben. Aber trotzdem müssen sie ja funktionieren. Also stehen sie morgens auf, bringen die Kleinen in den Kindergarten, fahren den Kleinen in die Krippe, kommen danach nach Hause, machen den Haushalt, arbeiten vielleicht als selbstständige noch mal fünf Stunden. Danach gehen sie wieder in die Krippe, holen ihren Kleinen ab. Danach kommt der andere aus dem Kindergarten zurück und dann geht es darum, die Kinder zu versorgen. Wäsche waschen, abend essen kochen und dann auch noch Mutter und Ehefrau. Also Ehefrau auch noch sein. So, schon wenn ich das erzähle, ich bin keine Mutter, aber schon wenn ich das erzähle, wird mir halb schwindlich. Da gibt es sehr, sehr viel zu tun. Also erstens mal.
ist da die Mehrfachbelastung durch die ganzen vielen Aufgaben, die sie haben. Ich rede jetzt hier nur vom Beispiel der mehrfach belasteten Mutter. Plus kommt noch dazu, dass sie dann eben ihren Stress, den sie abbauen wollen, über den Konsum von Alkohol abbauen. Jetzt ist natürlich die Frage, für dieser Stress zu dem Bedürfnis etwas zu trinken oder führt quasi der Alkoholkonsum, der vielleicht auch zu weilen unkontrollierte Alkoholkonsum dazu, dass sie eben noch mehr tun in ihrem Alltag. Am Ende spielt es keine Rolle, wie genau der Mechanismus ist. Das eine behaupte ich bedingt das andere. Und darum sind diese Menschen auch nicht schwach und lassen alles schleifen, sondern werden hochproduktiv. In was auch immer, das muss ich auch nicht zwingend im Job bemerkbar machen. Das kann sich auch, wie ich vollen gesagt habe, auf verschiedenen Ebenen bemerkbar machen. Häufig macht es sich mit einem starken inneren Getriebensein durch ein starkes inneres Getriebensein bemerkbar, weil ein gefühltes Defizit eine gefühlte, schwäche ausgeglichen werden muss. Also, wenn du dich schwach fühlst oder wenn du das Gefühl hast, das Menschen mit Tendenzen zur Abhängigkeiten, in besonderen Alkoholabhängigkeit, schwach fühlen. Dann überlege dir mal, ob das wirklich stimmt. Ob du wirklich schwach bist oder ob du in vielleicht sogar einem Überlebensmodus drin bist, der sehr, sehr viel Energie von dir abverlangt. Wenn du Energie zur Verfügung stellen musst, um dieses Leben so wie es gerade ist, zu bewältigen, dann kannst du rein physikalisch gesehen, wenn man so will, gar nicht schwach sein. Erkenntnis Nummer eins, noch mal in der Zusammenfassung, Alkohol lässt uns glauben, wie er sein Schwach. Die Gesellschaft lässt uns glauben, Menschen, die ein Thema mit Alkohol haben, die Alkohol nicht so kontrollieren können, wie sie gerne würden, sein Schwach. Aber jeden Tag erneut zeigt mir meine Praxis in der Arbeit mit Menschen, die ein Thema mit Alkohol haben, dass diese Menschen nicht schwach sind. Erkenntnis Nummer zwei, für Menschen, die eine Abhängigkeit entwickelt haben, ist Alkohol eine Lösung. Was heißt das genau? Das heißt, dass Alkohol trinken als eine Art Bewältigungsstrategie funktioniert. Das nennt man auch Funktionalisierung des Alkohols, also Alkohol bekommt von dir eine Funktion. Ich habe Alkohol beispielsweise die Funktion gegeben, unangenehme Gefühlszustände, in denen ich immer wieder war, unter anderem auch Angstzustände. Darauf komme ich in einer anderen Folge dann noch zu sprechen. Diese Gefühlszustände nicht fühlen zu müssen, beziehungsweise besser erträglich zu machen, beziehungsweise, umzuwandeln in ein Gefühl, dass ich eigentlich sogar ganz ordentlich anfühlt. So das, was ich am allermeisten Höhre in meiner Praxis ist, das Menschen trinken und dem Alkohol die Funktion geben, Stress abbauen zu können, beziehungsweise selbst besser Stress abbauen zu können. Innere Anspanungen, Leistungsdruck, Mehrfachbelastungen. Wichtig ist dabei und das sage ich meinen Klientinnen und Klienten, wenn sie zu mir ins Coaching kommen, oftmals mit als allererstes. Für dich ist es im Moment eine Bewältigungstrategie, eine Lösung. Und in dem Moment, wo du trinkst, um einen unangenehmen Gefühlszustand zu verändern, weißt du nicht besser, wie du es anders lösen könntest. Wenn du also an dem Punkt bist, wo du dir noch überhaupt nicht vorstellen kannst, wie ein Leben ohne Alkohol ausschauen soll, dann hat das höchst wahrscheinlich damit zu tun, dass du noch keine neue Bewältigungsstrategie dir vorstellen kannst, geschweigeten Hast. Denn wenn du das hast, wenn du erstens weißt, wie du den Alkohol funktionalisiert, wo zu du trinkst, in welchem Moment du trinkst, und danach auch sogar noch herausfinden kannst, wie du diese Funktion durch etwas anderes, also nicht Alkohol, etwas das nachhaltiger wirkt, etwas, das vielleicht auch gesünder ist, wie du das ersetzen kannst, dann erscheint dir ein Leben ohne Alkohol, plötzlich vielleicht ein kleines bisschen einfacher. Und auch an alle, die, die schon aufgehört haben zu trinken. Also ich richtig hier, das Wort auch gerne an mich selber. Erst als ich rausgefunden habe, in welchem Momenten ich den Drink besonders gebraucht habe oder meinte ihn besonders zu brauchen, erst von da an habe ich gemerkt, woran ich überhaupt auch arbeiten darf. Ich habe gemerkt, in welchem Momenten ich meine Gefühle gerne verändern würde und als ich das einfach nicht mehr getan habe, weil ich nicht mehr getrunken habe, war plötzlich so dieses Loch so "Oh, und was mache ich jetzt?" Ja, shit, jetzt muss ich das irgendwie entweder aushalten oder etwas Neues finden für mich, um mit dieser Situation umgehen zu können. Das perfide am Alkohol ist ja auch, dass er uns Arbeit abnimmt. Er nimmt uns Arbeit ab, wie wir mit gewissen Situationen umgehen könnten, wenn wir den Alkohol nicht zur Verfügung haben. Und wenn wir schon über längere Zeit trinken oder wenn wir vielleicht sogar schon als Jugendliche angefangen haben zu trinken, dann verkümmern unsere Fähigkeiten, unsere Lösungsansätze, wenn man so will, die wir, wie wir auf problemisch, Schwierigkeiten, Hören, unangenehme Gefühle reagieren. Wir haben irgendwann mal gelernt, dass er dieser Alkohol ist, den wir einfach so schön einsetzen können. Diese Prozesse passieren natürlich sehr, sehr oft, sehr unbewusst und kommen erst zum Vorschein, wenn wir uns ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen oder vielleicht auch schon aufgehört haben zu trinken. Aber das Problem ist dabei, dass diese Fähigkeiten nicht in unserem Bewusstsein sind. Wir wissen gar nicht, dass wir sie haben oder sie sind stark verkümert oder wir haben sie eben einfach schon sehr, sehr lange nicht mehr benutzt. Und deswegen gilt es auch hier, wenn wir aufhören wollen zu trinken, diese auch wieder an die Oberfläche zu holen und zu schauen, ja, wo liegen denn unsere Bewältigungstrategien außerhalb des Alkoholkonsums? Was aber eigentlich die Erkenntnis ist, die ich dir gerne mit auf den Weg geben möchte, ist, dass wenn du jetzt an einem Punkt stehst, wo du denkst, ja, ja, ich will doch eigentlich gar nicht mehr trinken. Aber ich trinke doch immer wieder. Dann kann es daran liegen, dass du den Alkohol in seiner Funktion noch nicht ersetzen kannst. Und vielleicht kannst du dir es auch noch gar nicht vorstellen, wie du ihn ersetzen könntest. Und vielleicht weißt du auch noch gar nicht, welche Funktion du dem Alkohol zuschreibst, welche er übernimmt. Darum ein Punkt, wie du dich damit auseinander setzen kannst, ist, dass du anfängst herauszufinden, was die Funktion des Alkohols in deinem Leben ist. Punkt Nummer drei, hier kommt wieder etwas, das ich auch sehr, sehr gerne, in die Wohlfühl Coaching Bubble daraus ein Rausschicke. Und zwar die dritte Erkenntnis aus meiner Arbeit als Alkoholfrei-Coach. Ohne Verzichtsgefühl geht es nicht. Ja, man hört ja öfter mal, hör auf zu trinken und fühl ich dabei permanent pudelwohl und ich begleite dich dabei, dass du überhaupt nie Verzichtsgefühle hast, etc. Ja, tatsächlich habe ich vielleicht das eine oder andere Mal am Anfang, das auch mal gesagt. Das würde ich an dieser Stelle hier gerne selbst kritisch bemerken. Aber je länger ich diese Arbeit nun schon mache und je mehr Gespräche ich jetzt schon geführt habe, desto besser weiß ich, um, auf irgendetwas muss man immer verzichten. Und bevor du jetzt denkst, wo als Malz hier aber super schwarz und da krieg ich ja noch weniger los, mich wirklich ernsthaft um das Thema zu kümmern, sei beduigt, denn wenn du lehrenst, was es bedeutet, kurzfristig auf etwas zu verzichten, um dafür längerfristig einen Benefit davon zu haben, desto besser wird es dir in deinem Leben gehen. Denn die Frage ist nämlich, um welche Art von Verzicht handelt es sich denn? Wenn du permanentes Gefühl hast, oh ne, ich muss auf Alkohol verzichten und es fühlt sich wirklich so nach einem tiefen, unbefriedigten inneren Bedürfnis an, dann wird ein Leben ohne oder mit sehr viel weniger Alkohol für dich ziemlich schwierig sein. Wenn du aber verstehst, dass ein kurzfristiger Verzicht zum Beispiel auf das Wohlgefühl, dass dir der Alkohol kurzfristig bescheren könnte. Wenn dieser kurzfristige Verzicht, die dafür ein riesengroßes Geschenk macht, das vielleicht in der Zukunft liegt, vielleicht beginnt es am nächsten Morgen, wenn du nicht mehr mit Karte aufstehen musst oder vielleicht merkst du es auch erst in einem Jahr, wenn du denkst, wo schon seit einem Jahr trinke ich nichts und ich fühl mich so viel freier und ich fühl mich so viel besser und ich fühl mich so viel selbst verspestimmter, dann bekommt dieses Verzichtsgefühl, dass du einmal für einen kurzen Moment aufwenden musst, das eine ganz andere Bedeutung. Und darum, wenn ich mit Menschen zusammen arbeite, die das Gefühl haben, sie müssen auf sehr viel verzichten, wenn sie nicht mehr trinken, dann arbeite ich an ihrer Definition von Verzicht. Es ist manchmal, gerade wenn man noch am Anfang steht von diesem Weg, schwierig zu erklären, wenn ich ihnen sage, dass ein bisschen Schmerz in diesem ganzen Prozess auch dazu gehört, um dass sich dieser Schmerz sogar sehr positiv auf den Prozess auswirken kann. Und zwar dann, wenn sie lernen, dass sie den Schmerz aushalten können, Schmerz benutze ich gerne als Wort quasi für alles, das ist,
uns unangenehm ist, also auch ein Verzichtsgefühl. Wenn Sie lernen, dass Sie diesen Schmerz aushalten können, dass Sie auch vielleicht das unangenehme Gefühl aushalten können, dass Sie mit dem Alkohol eigentlich wegmachen wollten, dann verleid Ihnen das eine unfassbare innere Stärke. Und diese innere Stärke beflügelt Sie dann noch umso mehr, diesen Prozess weiter zu verfolgen, weiter den Weg in die Alkoholfreiheit zu gehen. Es ist ein Gefühl von innerer Stärke, das dich trägt. Und so komisch wie das vielleicht klingt, aber dieses Gefühl von innerer Stärke beruht auf der Sicherheit oder auf dem Wissen darum, ein Geffezichtsgefühle, unangenehme Gefühle, Schmerz aushalten zu können. Es ist natürlich so, dass, und das dann bin ich mir natürlich auch bewusst. Und auch wenn es in diesem Podcast, vor allem um die psychologische Komponente des Alkoholkonsums bzw. der Alkoholfreiheit geht, so hat es natürlich auch noch eine medizinische, schreckstlich körperliche, schreckstlich chemische Komponente, wie Alkohol auf uns als Mensch, auf unseren Körper, auf unsere, auf unser System, auf unsere Gehirnchemie einwirkt. Und ja, Alkohol sorgt dafür, dass unser Belohnungssystem zehnmal mehr stimuliert wird, wenn wir trinken, als wenn wir zum Beispiel etwas gutes Essen oder Sport treiben. Deswegen ist ja auch, wie ich schon im Punkt 2 gesagt habe, Alkohol so eine beliebte Lösung, weil er so schnell kickt, weil er so schnell wirkt. Aber wenn wir es schaffen, uns dem für einen Moment entgegen zu setzen und quasi das Belohnungssystem umgehen und sagen, okay, ich halte jetzt halt einfach dieses kleine Loch, dass ich hier habe, dass in meinem Gehirn gestopft werden will, das halte ich jetzt aus. Und dafür ernte ich etwas größeres, dann zahlt das auch auf unser Belohnungssystem ein Jahr, vielleicht in dem Moment nicht so stark wie der Alkohol, wenn wir entrinken, aber in der Summe, wenn wir das lange machen, dann ist es sehr, sehr viel mehr Belohnung, als wir zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch wissen können. Also eine kurzfristige Impulsbefriedigung ist es, wenn wir Alkohol trinken und wenn wir darauf verzichten, dann ernten wir Mittel und langfristig all die wunderbaren Vorteile der Nüchternheit des Lebens ohne Alkohol. Also mein Tipp also hier an dich, beziehungsweise ich lade dich dazu ein, dich mal zu fragen, wo bist du vielleicht sogar schon gut darin? Auf etwas zu verzichten. Wo bist du gut darin, einen gewissen Schmerz auszuhalten? Und wo bist du gut darin, mit deinen unangenehmen Gefühlen umzugehen? Weil ich bin sehr, sehr sicher, dass es einige Bereiche in deinem Leben gibt, wo du das kannst, wo du den Alkohol eben nicht brauchst, um durch diese unangenehmen Gefühlszustände durchzugehen, wo du es schaffst ohne die Funktion des Alkohols, wo du Fähigkeiten in dir drin hast, die zu Geldung kommen, die du einsetzen kannst, die der Alkohol nicht hat verkümmern lassen. Punkt eins, wie ich ja heute schon oder vorhin schon gesagt habe, da ist Stärke vorhanden. Und wie kannst du vielleicht diese Stärke, die du jeden Tag aufbringen musst, in eine Stärke verwandeln, die dich über kurzfristige Verzichtsgefühle, die du ganz bestimmt haben, wirst hinweg bringen. Aushalten können ist eine riesige Fähigkeit, die ich in meiner Praxis, in meiner Alkoholfrei Praxis, immer wieder mit meinen Klientinnen und Klienten anschaue. Und übrigens, um wieder den Schlenker zu mir zu machen, hat auch mein Leben total verändert. Zu wissen, ich mache wieder einen kleinen Schlenker, zu wissen, dass das Leben aus Höhen und Tiefen besteht. Zu wissen, dass das Leben nicht ohne die unangenehmen Gefühlszustände auskommt. Und dass es Teil unserer menschlichen Aufgabe ist, diese Gefühle auszuhalten, diese Tiefs durchzustehen und danach wieder in das Hoch irgendwie zu krabbeln, oder zumindest auf so einen mittleren Gefühlszustand. Das ist unsere Aufgabe. Und zwar in aller Reinheit, das zu erleben und nicht durch den Konsum von Substanzen, die das irgendwie leichter oder angenämer machen, weil es geht nicht darum, immer nur alles angenähmt zu machen und natürlich in unserer Kultur, in der es darum geht, möglichst viel Spaß, möglichst viel Freude, möglichst alles angenehm, möglichst alles auf Warte gebetet, durchzustehen, durchzuleben, ist natürlich der Ansatz, "Hey, ab und zu tuts, auch mal weh und lerne damit umzugehen", widerspricht dem ganzen etwas. Und trotzdem, und das sage ja nicht nur ich, sondern das ist auch ein Teil der psychologischen Lehde, trotzdem ist es nun mal Teil unserer Existenz, diese unangenehmen Gefühlszustände anzunehmen, anzuschauen, hindurch zu gehen. Und natürlich können wir alle aus unserem persönlichen Erfahrungen heraus und mit allen Möglichkeiten, die wir haben, die uns unser Leben bietet, uns wünschen und daran arbeiten, dass es möglichst angenehm für uns ist. Und ich finde das super, wenn das Menschen machen will, ich bin die erste, die das macht, aber das verhindert am Ende des Tages nicht, das ist nicht immer nur rosig ist, sondern es gehört dazu, dass es manchmal auch ziemlich dornig und stachlich ist. Aber ich liebe dieses Thema, da schon wird es, ich kann noch so schon alles antizipieren, darum wird es in kommenden Folgen ganz sicher auch noch wiederholt gehen. Aber bevor ich jetzt hier die Podcastfolge wirklich im die Länge ziehe, möchte ich zu Erkenntnis Nummer vier kommen. Vielleicht hast du das schon gehört, so was wie keinen Alkohol mehr zu trinken, bedeutet nicht, keinen Alkohol mehr zu trinken. Ein Leben ohne Alkohol bedeutet nicht, einfach nur keinen Alkohol mehr zu trinken. Das nüchternne Leben will gestaltet werden. Wie ich Anfangs schon gesagt habe, auch über mich, wenn man keinen Alkohol mehr trinkt, wenn als ich so, als meine ich Perspektive, als ich angefangen habe, keinen Alkohol mehr zu trinken, hat sich unfassbar viel in mir transformiert, weil ich dem Alkohol die Funktion genommen habe und ich keine Lösung mehr hatte für bestimmte Situationen in meinem Leben. Und wenn die Lösung fehlt, wenn die schnelle Lösung fehlt, das Alkoholkonsum ist, ja, dann muss man nach Neulösungen suchen, ja, dann muss man nach neuen Wegen suchen. Und das ist nicht etwas, das macht man von heute auf morgen. Ich gehe sogar so weit, dass ich sage, auf ein Alkohol zu trinken, das ist gar nicht schwer. Weiterhin nichts zu trinken. Das ist schwer. Denn wie ich schon in dem dritten Punkt gesagt habe, das Leben ist das Leben und das Leben ist manchmal super toll rosig und manchmal ziemlich stachlich. Und wenn ich die Funktion Alkohol nicht mehr habe, wenn ich die Lösung Alkohol losgelassen habe, ja, wie gehe ich dann mit den rosigen Seiten und mit den stacheligen Seiten um, ja, das muss neu gelernt werden und das darf auch neu gelernt werden, weil das ist auch etwas, was ich immer wieder sage, es ist wunderschön, sich auf diesen Prozess einzulassen. Wenn du das tust, wenn du dich dazu entschließ, diesen Prozess eine Chance zu geben oder wenn du vielleicht schon mitten in diesen Prozess drin steckst, wenn du das hier hörst, genieße es, freue dich darüber, dass du dir die Chance gibt, dich wirklich und wahrhaftig entwickeln zu können. Denn Alkohol gibt dir die Chance dazu, dich wirklich und wahrhaftig entwickeln zu können. Beziehungsweise das Weg lassen von Alkohol, aber das Weg lassen von Alkohol hat ja erst mal das Konsumieren von Alkohol vor rausgesetzt. Darum, ich bin mittlerweile so weit, so weit musst du in diesem Moment nicht sein, dafür habe ich volles Verständnis, aber ich bin mittlerweile so weit, dass ich meinen frühere Alkohol-Konsum als Geschenk anschauen kann, als Chance, weil ich dadurch so tief greifen gelernt habe, wer ich wirklich bin, als ich ihn weggelassen habe. Weil da gab es einfach nichts mehr, dass mich als Maria, so wie ich hier sehe, stehe oder sitze, nichts mehr, was es irgendwie verdeckt hat. Ich war quasi nackt und ich musste mich nackt vom Spiel an schauen. Ja, jeder der das ab und zu machen macht, ist nicht immer nur schön, irgendwann oh, hier und hier und wie sieht es denn da aus und so, so ging es mir auch als ich den Alkohol weggelassen habe. Aber das war eine riesige Chance, die ich nie mehr missen möchte. Aber auf dem Weg in dem Prozess gilt es, diese Chance zu packen. Denn wenn wir es nicht machen, dann kann es sehr schnell sein, dass wir die Funktion des Alkohols gerne wieder in unser Leben lassen, weil es einfacher ist, den Schmerz zu ertragen. Und dafür habe ich volles des Verständnis. Ich habe volles des Verständnis dafür, wenn du den Schmerz nicht ertragen möchtest. Weil es tut weh, das Leben tut manchmal sehr weh. Und bei manchen und habe ich auch volles des Verständnis für tut das Leben noch ein bisschen mehr weh als bei anderen. Aber stell dir jetzt mal vor, du kannst den Alkohol sein lassen und du kannst dich wahrhaftig und ernsthaft
um deine Themen kümmern, um langfristig eine nachhaltige und zufrieden stelle Lösung für dich zu finden, die nicht Alkohol ist. Weil das aufhören, Alkohol zu trinken. Ermöglich dir das. Es ermöglicht dir die, es gibt dir die Chance zur Weiterentwicklung, zur persönlichen Weiterentwicklung, aber vor allem eben auch zur Heilung auf den verschiedensten Ebenen deines Lebens. Also, etwas, was ich mit meinen Klientinnen und Klienten sehr oft anschaue, ist diese zentrale Frage oder ich stelle Ihnen diese zentrale Frage oder ich leite Sie dazu an, diese Frage sich selbst zu stellen, passt das denn alles noch so? Passt das alles noch so in meinem Leben? Was darf sich vielleicht verändern? Was darf oder muss ich vielleicht noch dazu lernen, um dieses Leben mit allen Höhen und Tiefen besser und sogar sehr gut ertragen zu können? Ich habe tatsächlich deswegen auch, dass er zu einer Art slogan meiner Alkoholfreiheit, aber auch meiner Arbeit als Alkoholfrei-Coach gemacht, in dem ich sage, Alkoholfreiheit ist die Entfaltungschanse deines Lebens. Es ist mir in meiner Arbeit so, so wichtig. Abhängigkeit oder gewohnheitsmäßigen Alkoholkonsum oder so wie ich es auch gerne, Sahne oder unter dem Themenbegriff zusammenfassel ein Thema mit Alkohol haben, weil sich da vielleicht möglichst viele mit identifizieren können, das nicht mehr länger als Merkel anzuschauen, das nicht mehr länger als Defizit anzuschauen, sondern viel mehr die Kraft, die Menschen, in ihr Trinkverhalten hineingesteckt haben oder immer noch hineinsticken, zu transformieren in etwas, das ihr Leben tatsächlich verbessert. Diese Kraft nutzen und so zu verändern oder dorthin zu leiten, wo sie sich ein Leben gestalten können, das ihren Bedürfnissen auch wirklich entspricht. Und wenn wir es so anschauen, das zeigt auch meine Erfahrung aus meiner Arbeit, dann wird es für die Menschen so viel einfacher. Weil sie sich nicht mehr länger mit einem Merkel auseinandersetzen müssen, sondern mit einem Ziel, mit einem Wunsch, mit einer Hoffnung, mit einer Vision, vielleicht, wenn man so will. Ich spreche da auch wirklich immer gerne groß mit meinen Klientinnen und Klientinnen und sagen, "Hey, was ist denn dein Traum? Wie soll es denn sein?" Und was kannst du tun, um dort hinzukommen, ein Stückchen weiter dort hinzukommen? Du musst nicht den ganzen Berg auf einmal maßtern und dein Leben von 0 auf 100 verändern. Darum geht es nicht. Es geht darum zu erkennen, wo du die Kontrolle hast in deinem Leben, um etwas zu verändern, dass dein Leben ein bisschen mehr nach deinen Wünschen stattfindet, nach deinen Bedürfnissen stattfindet. Auch wenn es nur ein glitz kleines Ding ist, das du tun kannst, um dich etwas wohler zu fühlen. Darum geht es mir. Und ganz ehrlich, das ist eigentlich mein großes Thema. Das ist mein großes Thema in meinen 1 zu 1, allgoholfrei Coaching, gesprechen, aber auch in meinen Programmen, in meinen Workshops. Das zu transformieren, die Ansicht auch auf sich selbst als ein Mensch, der hier total versagt und der total viele Schwächen und Fehler und weiß nicht, was alles hat. Das zu verändern in einen Menschen, der jederzeit sein Bestes gibt. Es in vielen Momenten nicht besser weiß oder wusste. Und sehr, sehr viel Energie in etwas hineinstekt, das jetzt vielleicht keine Lösung mehr ist. Bereit sein für eine neue Lösung. Und die Energie, die du vielleicht bisher in etwas gesteckt hast, das jetzt vielleicht in einer Sackasse gelandet ist, aber bis dahin tatsächlich seinen Zweck hatte, ja, eine Bewältigungstrategie war. Aber die hat jetzt ihren Dienst getan, die darf jetzt verändert werden, da darf jetzt eine neue Bewältigungstrategie hinkommen. Und die Energie, die du vorher in Strinken gesteckt hast, die steckst du jetzt in etwas anderes. Die steckst du jetzt in eine Lösung, die für dich nachhaltig ist, längerfristig ist und mehr dazu beiträgt, dein Leben nach deinem Bedürfnis in zugestalten. Das ist eigentlich der Kern meiner Aufgabe. Ich habe jetzt fast 40 Minuten gebraucht, um dahin zu kommen. Es ist auch für mich immer wieder sehr schön zu sehen, wie ich über Umwege dann tatsächlich zum Kern komme. Und das zeigt eigentlich auch, worum es im Prozess in die Algolfreiheit auch wirklich geht. worum es in dieses Prozess der Heilung wirklich geht. Es ist ein Prozess. Und du selbst machst die Erkenntnisse, indem du für Schritt für Schritt für Schritt, in diesem Prozess weiter vorangehst. So, das lassen wir jetzt mal kurz setzen. Weil ich muss jetzt nämlich kurz umplanen, weil ich habe mir vorgenommen, dass meine Podcast voll nicht länger dauern als 40, 45 Minuten. Und ich sehe Punkt 5. Ich habe Punkt 5 schon ein bisschen vorweg genommen, aber Punkt 5 ist einfach auch noch mal ein Riesenpunkt. Die 5. Erkenntnis, die ich mit euch teilen wollte, Algolfreiheit ist ganz heidliche Heilung. Hab ich jetzt vorhin schon etwas angetönt, aber ich habe mich jetzt einfach entschieden, den Punkt 5 wegzulassen und ihm eine eigene Folge zu widmen. Das macht auf jeden Fall mehr Sinn, weil eigentlich, wenn man so will, ist die Erkenntnis, dass Algolfreiheit immer ganz heidliche Heilung ist. Hab ich jetzt in allen vier vorangegangenen Punkten schon besprochen. Und ist aber auch hier superzentral, um dich und dein Trinkverhalten und um dich und deine Beziehung zum Algol zu verstehen. Und vor allem auch, um zu verstehen, was es bedeutet, dich auch wirklich vom Algolos zu lösen. Und eben, dass es nicht bedeutet, von nun an einfach nichts mehr zu trinken und immer zu verzichten, sondern es bedeutet Entwicklung und Faltung-Heilung. Also, du wirst über diese Erkenntnis in einer weiteren Folge von mir hören. Und dementsprechend bleibt mir eigentlich nichts mehr anderes übrig, als an diesem Punkt zu sagen, herzlichen Dank, dass du bis hier hingehört hast. Ich freue mich schon, wenn ich dich in einer nächsten Folge wieder begrüßen darf. Schön, dass du hier bist, schön, dass du hier warst. Alles, liebe deine Maria.
Podcast Summary
Key Points:
Menschen mit Alkoholproblemen sind nicht schwach, sondern oft hochfunktional und entwickeln Überlebensstrategien.
Alkohol wird als Bewältigungsstrategie („Lösung“) für Stress, Ängste oder andere unangenehme Gefühle genutzt.
Ohne ein gewisses Verzichtsgefühl ist ein alkoholfreies Leben kaum möglich; echter Gewinn entsteht durch langfristige Vorteile.
Zugehörigkeit spielt eine große Rolle
Die fünf Erkenntnisse basieren auf praktischer Erfahrung als Alkoholfrei-Coach, nicht auf wissenschaftlichen Studien.
Summary:
In dieser Podcastfolge teilt Maria, eine Alkoholfrei-Coach, fünf Erkenntnisse aus ihrer Arbeit, um Zuhörern das Gefühl der Zugehörigkeit und des Verstandenwerdens zu geben. Sie betont, dass Menschen mit Alkoholthemen oft fälschlicherweise als schwach angesehen werden, obwohl sie in Wirklichkeit enorme Stärke entwickeln, um ihren Alltag zu bewältigen – etwa durch Perfektionismus oder Überkompensation. Alkohol wird häufig als funktionale Lösung für Stress, Ängste oder andere unangenehme Emotionen eingesetzt, was bedeutet, dass Betroffene noch keine nachhaltigeren Bewältigungsstrategien kennen.
Maria erklärt, dass ohne ein gewisses Verzichtsgefühl kein dauerhafter Wandel möglich ist; kurzfristiger Verzicht führe zu langfristigen Vorteilen wie innerer Stärke und Freiheit. Zudem betont sie die Bedeutung von Zugehörigkeit: Die Angst vor Ausgrenzung kann den Veränderungsprozess erschweren, doch eine neue Community Gleichgesinnter könne helfen. Die fünf Erkenntnisse basieren auf ihrer praktischen Erfahrung und sollen zeigen, dass Betroffene nicht allein sind.
Sie lädt ein, die eigene Beziehung zum Alkohol zu hinterfragen und neue Wege zu entdecken, um Herausforderungen ohne Alkohol zu meistern.
FAQs
Der Podcast behandelt persönliche Weiterentwicklung, alkoholfreies Leben und nüchternen Lifestyle. Als Alkoholfrei-Coach unterstütze ich Menschen dabei, einen zufriedenen und gesunden Alltag ohne Alkohol zu schaffen.
Viele fühlen sich in ihrem Kopf einsam, weil sie denken, niemand versteht ihre Situation. Dabei gibt es andere mit ähnlichen Erfahrungen, was das Gefühl der Zugehörigkeit fördern kann.
Nein, sie sind im Gegenteil oft sehr stark. Sie entwickeln Überlebensstrategien, um ihren Alltag zu bewältigen, und gleichen ihr Schwächegefühl durch hohe Produktivität aus.
Alkohol dient als Bewältigungsstrategie, um unangenehme Gefühle wie Stress oder Angst zu lindern. Er übernimmt eine Funktion, die erst durch alternative Methoden ersetzt werden muss.
Ja, ein gewisses Verzichtsgefühl ist normal. Entscheidend ist, kurzfristigen Verzicht für langfristige Vorteile wie mehr Freiheit und Selbstbestimmtheit zu akzeptieren.
Indem man herausfindet, in welchen Momenten man trinkt und welche Gefühle man verändern möchte. So kann man diese Funktion durch nachhaltigere Alternativen ersetzen.
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