2 - COGELÁSUAVE - mal kurz durchatmen und Entscheidungen nicht immer zu ernst nehmen
57m 2s
Lea und Lotto teilen ihre persönlichen Highlights der Woche: Lea erzählt von einem beeindruckenden 15-jährigen Geburtstag in einer kulturell anderen Umgebung, wo Mädchen mit Minikleidung und Freude feierten, was für sie ein Moment der vollkommener Unbeschwertheit war. Gleichzeitig berichtet sie, dass sie endlich Zeit fand, um privat zu lesen, und nennt das Buch „Tara Louise Wittmann“ als besonders empfehlenswert, da es wissenschaftlich aber angenehm geschrieben ist und sich auf Frauenverfolgung und weiblichen Zusammenhalt bezieht. Beide betonen, dass Entscheidungen nicht in „gut/schlecht“ eingeteilt werden sollten, sondern im Moment aufgrund von Werten, Intuition und persönlichen Erfahrungen getroffen werden. Sie diskutieren, wie Entscheidungen emotional und rational verarbeitet werden – beispielsweise durch die Imaginationsmethode, eine Pro- und Kontraliste oder durch das Schlafen über eine Entscheidung. Eine zentrale Botschaft ist, dass man nicht verpflichtet ist, nach einer Entscheidung unbedingt zufrieden zu sein, sondern dass jederzeit Rückkehr oder Abwandlung möglich ist. Der Waldspaziergang als Metapher verdeutlicht, dass Entscheidungen Teil eines wachsenden Selbstverständnisses sind. Abschließend wird auf das Zitat von Michelle Obama verwiesen: Entscheidungen sollten nicht aus Angst, sondern aus Hoffnung und Möglichkeiten getroffen werden. Auch die Delulu-Challenge wird als Möglichkeit vorgeschlagen, um Entscheidungen aus der eigenen Perspektive zu treffen, ohne außenstehende Erwartungen. Die beiden betonen, dass Entscheidungen ein Prozess sind, nicht ein Endprodukt, und dass jederzeit ein Weg zurückgeht oder ein anderer gewählt wird – was letztlich zur persönlichen Weiterentwicklung führt. Die Folge schließt mit einem Appell an die Zuhörer, selbst in Alltagsentscheidungen ihre Werte und Intuition zu verfolgen, und bietet eine kleine Abstimmung über nützliche Entscheidungshilfen an.
Hallo Lea. Hallo Leute. Willkommen bei Limon Ichello. Unserer ja,
zweiten richtigen Folge. Genau, wir haben uns überlegt, wir wollen in die
Folgen jetzt immer rein starten mit unserem Highlight der Woche. Lea, was war
denn dein Highlight der letzten Woche? Mein Highlight der letzten Woche war ein
Kinzenjero, ein Geburtstag von meiner Schülerin die 15 Jahre alt geworden ist und
Leute weiß es jetzt schon, aber Kinzenjeros, die 15-jährigen Geburt Barge hier werden
ein bisschen anders gefeiert als Deutschland und ich war dort eingeladen und
ich fand es so überwältigend, weil die 15-jährigen Mädchen dort einfach mit
Kleidern ankommen. Die habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Also es waren
sowieso Minihochzeiten und ich sah es dort an einem Tisch mit einem kleinen Mädchen,
die war glaube ich 10 Jahre alt und ich schwöre. Das war einfach die Mini-Version
von mir und ich hatte einfach Time of My Life mit diesem Mädchen. Wir haben
einfach wirklich Tansfläche auseinander genommen. Ich glaube, ich habe meine
deutschsten Tansmus ausgepackt und das war mir komplett egal, weil dieses Mädchen
hat mir so viel Konferenz gegeben und ich habe das als Highlight meiner Woche
wahrgenommen, weil es einfach so ein voll schöner Moment der Unbeschwertheit war.
Das ist richtig schön. Genau. Was war dein Highlight der Woche? Ich will nur ganz
kurz dazu sagen, du hattest mir ja auch auf Snapchat ein paar Videos davon geschickt
und ich habe richtig gemerkt, wie du gestrahlt hast, als du davon erzählt hast
und auch auf den Videos, man hat so gemerkt, dass du dich irgendwie so frei
gefühlt hast und es freut mich einfach total, dass du diese Situation erleben
konntest, dass es richtig, richtig schön. Also man 10-jährige Mädchen braucht, was
ansieht und den Tansfläche zu rennen und ich erinnere mich auch. Der Vater meiner
Schülerin kam zu mir und meinte so, hast du es halt gelernt und ich war so eher, ich
habe das schon gelernt, aber ich brauche das schon ein bisschen mehr Alkohol dafür und
dann kam er mit so einer fetten Whiskyflasche an und meinte hat mir dann einfach ganz
mein Glas voller Whisky eigentlich aus. Oh mein Gott. Genau. Das hat auf jeden Fall aufgeräumten.
Ja, es war auf jeden Fall richtig, richtig toller Moment. Auch ohne Whisky. Mein Highlight war, dass ich endlich mal
wieder Zeit hatte, privat zu lesen. Das klingt richtig banal, aber ich musste jetzt
dieses Semester wieder so viel für die Uni lesen und das nimmt mir manchmal den
Spaß daran, privat dann auch weiter zu lesen, weil wenn man eh den ganzen Tag für die
Uni ließ und so super an streng des schwierige Texte dann ist wirklich das letzte, worauf
mich dann Bock hat mich abends noch hinzusetzen und sagen jetzt schlage ich noch mein
prübe Artisbuch auf und leh's da jetzt auch noch weiter. Ja, das hat aber richtig gut
einfach mal wieder was zu lesen, was man selber aussucht und sich darin so zu vertiefen.
Ja, das war wirklich mein Highlight würde ich sagen. Welches Buch hast du gelesen?
Ich lese gerade von Tara Luise Wittwa heißt die, das heißt Nimmes ist Töchter, da geht
es um, also es ist schon wissenschaftlich, aber es ist jetzt nicht so superwissenschaftlich,
es ist halt super angenehm zu lesen, sie schreibt eigentlich genauso wie man jetzt auch
miteinander reden würde und es geht halt so um die Geschichte von der Unterdrückung
von Frauen, ja um zum Beispiel auch Hexen bzw. eigentlich Frauenverbrennungen, ja um aber
auch weiblichen Zusammenhalt und so, und es ist wirklich ja ein sehr sehr schönes
Buch für mich bisher. Eigentlich klingt richtig cool, schreibt mir den Namen mal danach, damit
ich mich unterladen kann für den Flug vielleicht. Mach ich, mach ich, wir kannst ja auch
als link in die Beschreibung machen, falls noch jemand anders lesen mag. Ja voll, ich wollte
auch noch kurz was sagen zu dem, dass du endlich Zeit hattest für dich und für dein Hobby
auch, weil ich weiß, dass du super viel liest und ich habe mir das schon immer gedacht,
dass ich so krassen Respekt wurde hatte, dass du während der oder in der Uni Zeit einfach
noch Zeit zu lesen hast, also die Kapazität hast, ich erinnere mich wirklich, ich habe keine
Bucher angefasst in den letzten fünf Jahren als, also in meiner Uni Zeit, weil ich so viel
lesen musste und es hat mich so frustriert, weil ich das wie du gesagt hast, das letzte,
was ich gemacht hätte, wäre im Buch in die Hand zu nehmen, also richtig schön, dass du dir
jetzt irgendwie die Zeit nehmen konntest dafür. Ja, also ich muss sagen, ich finde es gibt
Fasende, den ist es leichter, trotzdem weiter zu lesen und manchmal echt super hart. Manchmal
hat man ja auch so eine private Lese flaute und das macht es dann nicht gerade besser,
aber wenn man gerade eh was ließ, was super spannend ist oder was einem gefällt, dann denke
ich mir so "Näh, egal was jetzt hier für die Uni lesen muss, das unterbricht nicht
mein privaten Spaß". Absolut, das ist die Editute, die wir haben wollen. Ja, es passt vielleicht
nicht ganz zu unserem Thema, aber irgendwie schon, weil du ja auch eine Entscheidung für
dich getroffen hast in der Situation, denn wir wollen heute darüber sprechen, ja, wie geht
man mit Entscheidungen um bzw. mit dem Treffen von Entscheidungen? Ja, da sind wir super
gut drin, Lotto und ich. Deswegen ist es perfekt, dass wir euch immer sprechen. Aber ich
würde schon sagen, dass wir schon sehr viel und sehr, sehr, ich sage mal, gut weiterentwickelt
haben, was das angeht. Ja. Und wir dachten, wir teilen das heute einfach mal mit euch, dass
unsere Erfahrungen damit sind und haben uns deswegen auch für den Folgentitel "Kochel
Asware" entschieden. Witzige anecdote dazu, Lotto. Ja, Lea hatte das als Vorschlag in unsere
Norschenseite geschrieben, wie wir die Folge nennen wollen und ich dachte mir, okay, ich muss
jetzt bevor wir die Folge so nennen, schon mal googeln, was dieses Wort genau bedeutet. Es
gab keine Übersetzung, die ich gefunden habe, dann bin ich auf ein Reddit Forum gestoßen,
wo aus einander Klamisert wurde, ja, in diesen Regionen, wo man Spanisch spricht, bedeutet
es das. Aber es gibt auch Regionen, in denen das, und es wurde tatsächlich auch Kolumbien erwähnt,
wo das halt eine sexuelle Konnotation hat und dann nach die Mütten. Okay, weiß ich nicht,
ob das so ein Thema passt. Und ich habe einfach die Norschenseite geöffnet und habe nur
Lottes Kommentar gelesen mit sexuelle Konnotationen fragt euch. Wo ja nur die Auflösung ist,
dass es vor allem Spanischen, aber auch im Latinamerikanischen, Spanischen, fast jedes
Wort ne sexuelle Konnotation haben kann. Das heißt, in der Sprache zu lernen, beziehungsweise
Spanisch zu lernen, bedeutet eigentlich, du kannst es nur im Kontext lernen, weil ich habe
schon so viele Dinge gesagt, die nicht sexuell gemeint waren, aber in der Situation immer sexuelle
verstanden worden sind. Deswegen kann ich jeder absolut kein Vorwurf machen. Korrella Swave
bedeutet vor allem hier an der Küste, an der ich lebe, nimmst mit Gemütlichkeit, also
ein bisschen Hakuna Matata-Mesik, aber auch Tilman, also nimmst nicht zu Ernst. Und mir
wurde das oft in der Schule gesagt, so typisch deutsch. Ich habe mir super viele Gedanken gemacht
und habe auch super viel Druck verspült, ganz oft und die Kolumbierne hier in der Küste
waren dann, oh ja, Korrella Swave, danke, und ich war so, okay, ich fand das sehr beeindruckend,
weil das irgendwie eine Mentalität war einfach auch Dinge nicht so ernst zu nehmen. Natürlich
nicht in jeder Situation, aber gerade Bezogen auf Entscheidungen hilft es vielleicht manchmal
den Druck rauszunehmen und dann einfach mal kurz Korrella Swave, Tilcords, es ist in Ordnung
Entscheidungen zu treffen und es wird nichts Schlimmes passieren, wenn du diese Entscheidung
jetzt triffst. Also meine Interpretation von diesem Korrella Swave, ohne sexuelle Konutation.
Ja, ich finde das richtig, richtig gut, also auch so, als so Sachen, die man sich immer wieder
ins Gedächtnis rufen kann, also jetzt nicht nur aufs Thema Entscheidungen treffen, bezogen,
sondern auch generell einfach so, dass man manchmal auch einfach das Leben nicht so ernst
nehmen muss, irgendwie wird sich immer ein Weg finden. Ja, Jamal trifft das eigentlich auch
ganz gut, voll, voll, ja, genau. Ja, wir haben uns auf jeden Fall zum Thema ein paar Fragen
überlegt, mit denen wir uns anders ganze so ein bisschen annähern wollen.
Die erste Frage ist von dir, deswegen magst du sie gern stellen.
Genau, ich glaube, das ist so, das was mich auch persönlich einfach interessiert,
weil dir, ob du deinen Scheidungen eher mit dem Kopf oder mit dem Bauch drisst.
Also bist du ein Kopfmensch oder ein Bauchmensch?
Kannst du das überhaupt einordnen oder unterscheidet sich das bei dir?
Ja, ich finde das wirklich voll spannend, weil ich glaube,
dass man ohne, dass man so richtig erklären kann, total nachvollziehen kann, was damit gemeint ist.
Also, ja, es ist ja eigentlich im Endeffekt bewusstes Denken im Gegensatz zu Intuition.
Bei Intuition verbinden wir oft mit diesem Bauchgefühl.
Und ich würde sagen, bei mir kommt es sehr auf diese Situation drauf an.
Also, ja, am Alltag würde ich sagen, entscheide ich viel mit meinem Bauch.
Also zum Beispiel finde ich eine Person sympathisch oder nicht mache ich jetzt nicht an Festen.
Achterien.
Genau, Kriterien entscheide ich nicht daran, sondern das ist irgendwie einfach eher so der Gefühl, was ich habe.
So meine Einschützung davon oder auch, ja, finde ich die Person, die mir entgegenkommt,
gerade das Hass und Wechsel die Straßenseite oder ist alles fein und ich mache mega keine Gedanken.
Oder habe ich gerade eher Bock auf, dass eine Eis oder das andere entscheide ich auch eher aus dem Bauch heraus.
Aber ich würde sagen, sobald es um größere Entscheidung geht, ist es bei mir eine Kombination aus Beidung.
Weil ich mein Kopf auch eigentlich selten ausschalten kann, weil ich schon auch sehr zum Overthinking tendiere.
Und ja, es ist dann irgendwie so diese Mischung ausdenken und fühlen.
Ja, aber wie ist das bei dir?
Ich finde, gerade wenn du das so sagst, würde ich glaube ich dir dazustimmen, dass es bei mir auch so ist.
Obwohl ich eigentlich so intuitiv auch gesagt hätte, ich bin absolut bauch Mensch.
Also ich spür das richtig doll in der Bauchregion.
Okay, das ist jetzt die Entscheidung, die mich in dem Moment glücklich macht oder die sich in dem Moment für mich richtig anfühlt.
Und es fühle ich das wirklich in meinem Bauch.
Vielleicht bild ich mir das auch ein.
Aber ich würde das gerne so glauben, dass das wirklich in meinem Intuition dann ist und ich fühle das zu 100% im Bauch.
Und gerade bei großen Entscheidungen fühle ich es immer in meinem Bauch.
Weil es glaube ich gut zur zweiten Frage direkt passt.
Weil meine letzte große Entscheidung habe ich auch sozusagen, habe ich absolut 100% aus dem Bauch heraus und schieden.
Deswegen würde ich das erst mal an dich weitergeben.
Wann war denn das letzte Mal so eine für dich große Entscheidung getroffen hat und wie kam es dazu, wie bist du damit umgegangen?
Also ich finde es irgendwie schwer, so wirklich zu entscheiden.
Da haben wir auch vor der Folge schon drüber geredet.
Was ist überhaupt eine große Entscheidung und was nicht?
Weil wenn ich so irgendwie ist ja das, was in dem Moment passiert, immer das, was am Präsentisten ist, ist ja auch so dieses typische Phänomen.
Natürlich ist das, was gerade ist irgendwie so schlimm.
Und wenn man zurückschaut und weiß man eigentlich, man hat schon vieles schlimmer Resituation erlebt.
Aber ja der Moment ist dann trotzdem immer, weil er halt Präsent ist, nach mal anders.
Und so finde ich, es ist bei Entscheidung eigentlich auch, dass einem die Entscheidung, die man gerade zu treffen hat, immer wie eine große Entscheidung vorkommt.
Auch wenn es im Rückblick in Relation gesetzt dann vielleicht gar nicht mehr so ist.
Aber ich würde sagen, die letzte große Entscheidung, bei der ich auch einiges an Zeit gebraucht habe, um abzuwiegen war, während ich meinen Praktikum im Bachelor gemacht habe, ob ich überhaupt ein Master machen möchte oder nicht.
Ja und wenn Master dann was und wo?
Ja, das war würde ich sagen die letzte große Entscheidung.
Und wie lange hast du dafür gebraucht, dich dafür zu entscheiden?
Also war das über Wochen oder?
Also ich habe das Entscheidung treffen, ein bisschen vor mir hergeschoben.
Und als ich dann aber dachte, okay, mein Gott, früher das später musst du die Entscheidung treffen, dann musst du dich jetzt auch nicht mehr selber geiseln.
Also, ich finde so eine Entscheidung, die man noch nicht getroffen hat, schwebt ja auch immer wie so ein Schwert über einem und man weiß die ganze Zeit, ich muss das noch machen.
Und es macht ja auch nicht leichter, deswegen dachte ich mir, okay, ganz ehrlich, ich mach das jetzt und ab dem Moment, als ich mich in China habe, dass ich jetzt diese Entscheidung treffen möchte.
Gegen es eigentlich, ich würde sagen, ich habe so eine Woche überlegt, das habe ich mir Zeit gelassen, so eine Woche und dann war es eigentlich relativ klar.
Genau.
Und wie hast du das gemerkt, das ist für dich klar, da hast du dich da dran.
Oder war das dann einfach so, okay, ich mach das jetzt.
Also, ich habe einen der Methoden angewandt, auf die wir später noch zu sprechen kommen wollen.
Ich kann ja auch einfach jetzt schon mal davon erzählen.
Also, ich habe sie jetzt einfach mal so genannt, keine Ahnung, vielleicht gibt es im professionellen Bereich ein anderes Begriff dafür.
Ich habe sie für mich die Imaginationsmethode genannt und zwar, dass man sich die Optionen, die man hat, einmal sozusagen aufschreibt.
Und jeden Tag tust du so, okay, heute habe ich Option A getroffen, also die Entscheidung getroffen.
Und dann lebst du einen Tag so, als ob du diese Entscheidung getroffen hast und schaust, wie fühlst du dich damit?
Was kommen dir für Gedanken, was kommen dir für Sorgen? Und dann schreibst du es am Ende des Tages auf.
Der nächste Tag ist dann Option 2 und dann passiert es gleich wieder und dann der nächste Tags Option 3.
Und so spielst du sozusagen ein bisschen damit, dass du die Entscheidung schon getroffen hättest, obwohl du sie noch nicht getroffen hast.
Und schaust ein bisschen, ja, wie fühle ich mich denn damit?
Genau, was bringt die Entscheidung noch für Konsequenzen mit sich und so? Und ja, genau.
Also, einmal sich damit außeninanderzusetzen, hat mir sehr geholfen, genau.
Aber wie ist es bei dir mit so großen Entscheidungen?
Ja, also erst nach voll die interessante Methode, habe ich irgendwie, habe ich gar nicht so gecheckt, als ich es gelesen habe, als du es auch geloschen geschrieben hast.
Weil ich mache das so ähnlich, aber auf eine, ich sage jetzt mal oberflächlichere Art und Weise.
Also ich überleg mir dann das Wurscase scenario, ist ja auch irgendwo eine Art der Immagination.
Und dann gucke ich okay, was könnte schwimmstenfalls passieren?
Okay, ich mache den Master und ich könnte das richtig kacke finden.
Und das ist so das Wurscase scenario und dann breche ich halt ab.
So, aber eigentlich ist es auf jeden Fall nicht der Weltuntergang, weil manchmal Hemm ja Entscheidung einfach oder dieser Gedank an diese Entscheidung hämt.
Unglaublich viel, weil das mit so viel Angst verbunden ist, was könnte passieren und so nimmt man so ein bisschen dieser Angst.
Hab ich das Gefühl, auch durch diese Du sozusagen lebst, der dann mit dieser Entscheidung schon bevor du sie getroffen hast.
Ja, das ist voll schlau. - Ein voll schlau. Es schreibe ich mir direkt mal auf, Lotto.
Ja, also ich habe das Gefühl, meine letzten drei Jahre bestanden nur es irgendwie solchen Entschuldungen in.
Deswegen habe ich ein ganzes Liste von Hilfsmitteln, wie man Entscheidungen treffen kann ohne als emotionaler Mensch komplett zu krepieren, emotional.
Das mit trotzdem passiert es mal. Ich glaube aber, so wie Du ja auch gesagt hast, wie definiert man denn eine große Entscheidung?
Jetzt die Entscheidung, die am Präsent ist hin bei mir ist, ist zum Beispiel, dass ich halt mein Job gekündigt habe, ohne zu wissen, wie es weitergeht, ohne einen Arbeitswiesum zu haben.
Und so, was bei Entscheidung ja auf der Fall ist, das impliziert dann andere Entscheidungen, beziehungsweise mein Job hier in Kolomien zu kündigen,
bedeutet, okay, ich habe kein Wiesum mehr, ich werde den Ort wechseln müssen und ich habe keine Ahnung wohin.
Aber ja, ich habe diese Entscheidung irgendwie eigentlich nicht leicht getroffen und irgendwie doch.
Also wenn ich so zurückdenke, war es voll schwer, in dem in diesem Prozess, okay, was passiert danach, aber diese Entscheidung tatsächlich zu treffen, war für mich ganz klar.
Und ich glaube aber, meine emotionale Seite hat da voll viel blockiert, weil es auch einfach emotionales Thema ist, glaub ich, so Job kündigen.
Und dann, wenn mit dieser Entscheidung so viel verbunden ist, macht es so schwer, manchmal diese Entscheidung zu treffen, obwohl den Körper eigentlich schon weiß, das ist der richtige Entscheidung.
Ja, aber wie hast du das dann gemacht, deine Emotionen da sozusagen mit der Entscheidung in einen Klang zu bringen?
Ich habe sehr viel gewalt.
Ich habe, glaube ich, erst mal, ich glaube, meine Situation war wirklich sehr schwierig, weil ich auch absolut im Burnout war.
Und das ist ja noch mal eine andere Sache, wenn man vor allem mental instabil ist, was in meiner Situation auf jeden Fall ist.
fall der Fall war, Entscheidungen rational zu treffen. Es ist irgendwie super. Also noch schwerer als
so schon. Ich hab auf jeden Fall super viel mit Freunden gesprochen. Aber ich hab auch relativ schnell
die Situation. Also ich konnte relativ schnell meine Situation einordnen. Ich wusste mir geht's
mental nicht gut und meine mentale Gesundheit ist das wichtigste. Und darauf basierend konnte ich
dann doch auf diese Meter Ebene gehen und schauen. Okay. Es ist eine super emotionale Entscheidung,
aber ich muss ihr rational treffen, damit es mir am Ende gut geht. Und ich weiß nicht, ob
ich schon über die Methoden sprechen wollen. Aber ich kann das ja so wie du auch mit einer
Methode, die ich angewendet habe, war. Ich hab sozusagen alle meine Möglichkeiten auf Kartalkarten
geschrieben, weil es gibt ja die Methode einfach Kokontraliste zu machen und ich die hilft auf jeden Fall
erst mal ein Überblick zu bekommen. Mich überfordert das aber ganz oft, weil das super rational ist und
ich super emotional bin. Und ich hab dann mein Papad mit einem Tipp gegeben, dass ich alle Möglichkeiten,
sozusagen die Chave, also keine Schule, Spanien, Deutschland, Work-and-Travel, keine Ahnung, in einem
Koffe-Shop zu arbeiten auf Kartalkarten geschrieben, hat die alle umgedreht und dann einzeln sozusagen
diese Kartalkarten umgedreht und hab geschaut, wie ich mich dabei fühle. Und ich glaube,
das ist auch so ähnlich wie du das gemacht hast, du hast ja durch deine Imaginationsmetode geguckt,
wie fühlst du dich mit dieser Entscheidung. Und bei mir war dann relativ schnell klar, dass die
Schule sozusagen, also ich die Karte mit der Schule umgedreht habe, dort weiter zu arbeiten, hat für
ich absolut enge Seile, die ausgelöst und ich war so, okay, das ist eigentlich die Entscheidung ist
getroffen. Ich weiß nicht, wie es weitergeht, aber erst mal Entscheidung zu treffen zu kündigen,
war sozusagen damit eigentlich geklärt. Und ich glaube, so konnte ich so ein bisschen von diesem
emotionalen. Hallo zurück. Wir mussten eine kleine Unterbrechung einbauen, weil mein Generator von dem
Haus, in dem ich lebe, beschlossen hat, auszugehen und damit bin ich aus dem Programm geflogen,
beziehungsweise mein ganzer Laptop ist einfach, hat alles ausgeschalten und jetzt sollte der Strom
aber wieder da sein und wir können einfach weiter machen. Ja, kann jetzt sein, dass der letzte
Satz von leer nicht komplett beendet ist, aber ich war theoretisch auch fertig mit meiner Annäckdote.
Ich glaube, vielleicht, was ich zum Abschluss zu dieser Entscheidung oder Entscheidungen generell
sagen kann, was mir immer hilft, ist Entscheidungen nicht in gut und schlecht einzurorten, sondern oder
in Fall schon richtig, sondern jede Entscheidung, die man in dem Moment trifft, ist ja irgendwo richtig,
weil du triffst die Entscheidung ja für dich in dem Moment und wenn sie sich in dem Moment für
dich richtig anfühlt, dann ist es auch richtig. Selbst wenn du dann eine Monat sagst, oh, Herr,
weiß ich jetzt nicht, warum ich das da und da gemacht habe, aber bei dem Moment hat sich sehr richtig
angefühlt und ich zumindest für mich kann sagen, dass ich daran glaube, dass Entscheidungen immer
richtig sind, wenn ich sie in dem Moment für mich treffe. Oder wie siehst du das? Ich sehe das
eigentlich auch so. Ich mein klar kann das natürlich passieren, dass meine Entscheidung trifft und sich
nachhineinigt, ja, vielleicht wäre es anders irgendwie leichter gewesen oder halt einfach anders,
aber also ich finde eigentlich meistens ist es ja doch schon so, dass man auch irgendwie spürt,
was für ein selber gerade das Richtige ist und was das ist, was man braucht und selbst wenn das
dann vielleicht zu einem schwierigeren Weg führt wir zum Beispiel bei dir so, okay, du hast halt,
weil es für dich emotional um gesundheitlich besser ist, den Job gekündigt. Auch wenn du nicht
warst, was jetzt danach passiert und vielleicht ist das jetzt nicht keine Ahnung, finanziell die
beste Entscheidung gewesen, aber es ist für deine Gesundheit die beste Entscheidung und im Endeffekt
glaube ich, ja, das ist vielleicht auch eigentlich eine ganz gute Überleitung zu einer anderen Frage,
die wir nach hatten, aus welcher Position, also aus welchem Grundsituation trifft man denn eigentlich
Entscheidungen, trifft man Entscheidung eher aus Angst, Sorgen oder Vermeidungshaltung oder trifft
man sie eben aus Inspirationenwerten und Ideen, also davon gelenkt und ich glaube halt, wenn für
ein selber ist eine Prio ist, dass es einem selber gut geht, dass man mental und körperlich gesund ist
und danach Entscheidung trifft, dann stimmen deine Entscheidung ja immer mit diesen Werten über ein
und das sind es auch für dich die richtigen Entscheidungen, wenn das die Werte sind, wie die wichtig
sind. Weißt du wie das man? Ja voll, ich fände die Frage super schwer, weil ich mir da irgendwie noch
nie so drüber Gedanken gemacht habe, aber es ergibt absolut Sinn und ich glaube, es passt eben
auch dazu in welcher mentalen Situation bist du gerade, also wie geht es dir mental und wie
trifft du dann da Entscheidungen oder aus genau aus welcher Position heraus und inwiefern oder welche
Priorität hast du? Ich glaube, dass wir relativ ähnlich, dass es wichtig ist, dass es uns
gesundheitlich mental gut geht und aus dieser Position heraustreffe ich dann Entscheidungen und
beziehungsweise eben auch verbunden mit meinen Werten, die ich habe. Ja, aber würdest du sagen,
es geht dir da, also dass es für dich immer gleich ist oder dass du manchmal Situation hast,
indem es dir schwerer fällt und du eher vielleicht Entscheidungen auch aus sorgen, Vermeidung oder Angst
oder so trist. Gute Frage, ich kann nicht gerade gar nicht so richtig sagen. Ich gerade gar nicht weiß,
welche Entscheid. Man trifft hier generei so viele Entscheidungen am Tag schon nach dem
Aufstehen, trage ich jetzt das Galbo oder das Blouch. Deswegen, glaube ich, muss da länger
nachdenken, aber hast du sowas, dass du das aus Angst oder Sorgen? So jetzt, ja, ich finde es
schwierig ist irgendwie auf einen Wort zu beziehen, aber ich habe mir vor der Folge sehr viel Gedanken
gemacht, weil ich wirklich eine Person bin, kontrare zu dem, wie leer es am Anfang der Folge
gesagt habe. Wir fallen in Entscheidungen schon immer sehr schwer. Also ich habe mich damit wirklich
immer sehr schwer getan und ich habe wirklich bei jeder kleinsten Sache früher meine Schwester,
meine Mama, meine Freundinnen gefragt so, wie was soll ich als nächstes machen, wenn ich zum
Frisör gehe, welches T-Shirts eigentlich kaufen steht mir das. Alles gefühlt hat das schon in der
Grundschule angefangen, wenn man irgendwie kreative Projekte machen sollte und du solltest dich
eine Farbe entscheiden, wie du das Haus ausmals und ich dachte mir, ich schau es mal was die anderen
machen und schau dann danach, weil es mir so schwer gefallen ist und ich glaube, früher habe
ich Entscheidungen sehr viel mit anderen getroffen und erst mal deren Meinung eingeholt
vor dem Entscheidung treffen, weil ich eben Angst hatte, dass wenn ich alleine in Entscheidungen
treffe, wie anders ist als andere sie treffen würden, dass ich dann halt, ja, Ablehnung erfahre.
Deswegen habe ich einfach versucht immer alle mit ins Boots ziehen bei den Entscheidungen, weil
wenn sie teile Entscheidungen waren, dann können sie sicher nicht darüber beschweren, weil sie
ja mitgemacht haben sozusagen. Und von daher würde ich sagen, kam das schon, kam Entscheidungen
treffen schon damals eher aus einer Position von Angst und mittlerweile muss ich sagen,
bin ich auf jeden Fall besser darin geworden, so kleine Entscheidungen alleine zu treffen
und bei großen eigentlich auch, aber ich habe halt auch gemerkt, dass es mir ja auch selber
sehr wichtig ist, dass wenn andere Leute große Entscheidungen treffen, die mich beeinflussen,
dass ich es schon eigentlich ganz gerne habe, wenn man seinen Umfeld damit einbezieht. Also,
weil ich das halt schon sehr oft erlebt habe, dass ich gerade Klaus geworden bin mit einer
Person und wie sich dann auch immer deren Lebensumstände entwickelt haben, dann kam irgendwann
die News "Hey, ich zieh übrigens weg". Und ich habe halt so gemerkt, ja, vielleicht
kam das auch ein bisschen mit dieser Verlustangszusammen, dass mich das echt ja teilweise verletzt
hat und irgendwo auch total verunsichert hat, weil es eben dieser Moment, dass man vorvollendete
Tatsachen gestellt wird und nicht in den Prozess mit einbezogen wird, ohne dass ich jetzt damit
sagen will, so ich erwarte von jedem, dass er bei großen Entscheidungen nach meiner Permission
fragt, das logischerweise nicht, weil im Endeffekt muss jeder Entscheidung für sein eigenes Leben
treffen. Aber ich glaube, ich mache das ganz gerne und ich hätte das auch eigentlich gerne,
dass man ja die Leute, die einem wichtig sind, die einem nah stehen und die, die auch von
ja eigenen Entscheidungen mit betroffen werden, eigentlich zumindest in diesen gedankten
Prozess mit einbezieht, damit es halt nicht so eine plötzliche Entscheidung ist, sondern man
sich auch irgendwie gemeinsam darauf vorbereiten kann.
Ja, deswegen finde ich es auch schwierig zu sagen, ich glaube, es ist auch häufig aus einer
Position von Angst, aber mittlerweile wird es immer mehr eher aus einer Position von wie
möchte ich mein eigenes Leben leben, was sind meine Inspiration, was sind meine Werte,
was habe ich für eine Vision, sage ich jetzt mal genau.
Ja, ich finde es voll spannend, was du sagst, auch mit der, was du so als Kind erfahren
hast und wie sich das auf dein, ja, auf das Treffen von den Entscheidungen auch ausgewirkt
hat und da sind wir ja wieder beim Thema mentale Situation, und du hattest halt anscheinend
auch Angst vor Ablehnung und jetzt vielleicht auch im Bezug auf deine Freunde irgendwie
Angst vor Verlust, aus welchem Grund auch immer, und daraufhin trifft man dann irgendwie
auch Entscheidungen und im Endeffekt ist ja das Ziel, oder zumindest ist bei mir so und
das kann ich bei dir gerade auch hören, dass du wirklich Entscheidungen triffst aufgrund
von deinen Werten und dass es dir am Ende damit gut geht und ja, dass sich das auch auf
dein Umfeld auswirkt, ist ja auch irgendwo logisch, aber im Endeffekt wollen deine Freunde
ja auch oder dein Umfeld, dass es dir gut geht und dir geht es nur gut, wenn du deine
Entscheidungen aufgrund von dir und dein Werten und dein Vision triffst, oder?
Also, und ich glaube deswegen ist es dir auch so wichtig, dass andere dich vielleicht
damit einbeziehen, weil es dir natürlich auch wichtig ist, die Dinge zu verstehen, warum
sie zu diesen Entscheidungen kommen, weil du bist jetzt nicht jemand, der sagt oh, oh,
meine Freundin zieht jetzt weg, oh, das macht sie, weil sie mehr wehtun möchte, sondern du
möchtest einfach auch ihr Leben nachvollziehen können und deswegen kann ich mir vorstellen,
dass dir das auch wichtig ist.
Ja, total und wie gesagt hat auch ein bisschen diese Zeit sich geben, darauf sich vorzubereiten,
weil logischerweise ein Großteil davon, wie es mir geht und wie ich mein Alltag wahrnehme,
ist davon geprägt mit welchen Leben, äh, mit welchen Leuten ich ja alltäglich interagiere
und wenn eine Person davon wegzieht, klar fällt die dann nicht aus meinem Leben raus, aber
es ist ja ein ganz anderer Kontakt, das wird wahrscheinlich nicht mehr Alltag sein, sondern
es ist dann auch mit viel mehr Aufwand verbunden, was ja auch kein Problem ist, aber ich finde
es ist schon auch fair einander gegenüber, dass man sich irgendwie da mit ins Boot holt.
Ja, beziehungsweise, ich glaube, ähm, es würde dir vielleicht auch helfen, dass diese
vielleicht neue Art der Freundschaft, wo sich dann einfach die Dynamik verändert, besser
nachzuvorziehen, wenn du in den, wenn du einfach ein Teil des Entscheidungsprozesses
mit erleben könntest und nicht, bedeutet ja nicht, dass du sozusagen egoistisch handelt
und sagt, nee, du musst jetzt hier bleiben, weil äh, du bist meine Freundin, sondern ich
glaube, was dir eben schwer gefallen ist, vielleicht in manchen Situationen, dass dann
zu verstehen, warum das jetzt plötzlich so passiert, obwohl, ja, obwohl du es irgendwie
gar nicht so mitbekommen hast, ähm, und das kann ich sehr gut nachvollziehen.
Ja, also ich will jetzt auch noch mal für alle die Zuhren sagen, logischerweise würde ich
niemanden davon abhalten, wegzuziehen, ja, man ist alle hier bleiben, I wish, ich mein
das wäre natürlich wirklich mein Traum, wenn einfach alle Leute, die ich mag, an einem
Ort wohnen würden, aber ist mir ja klar, dass das nicht funktioniert, aber halt einfach
irgendwie so, dass man halt zur Zeit hat, vorher darüber zu sprechen und sich vorzubereiten,
finde ich schon, wenn es halt möglich ist, fair, genau, ähm, absolut, ja, aber wenn
du magst, können wir sonst auch zur nächsten Frage übergehen, ähm, was glaube ich auch
unseren letzte Frage erst mal wäre und zwar, ähm, wie man es schaffen kann, dass man
nach dem Treffen von Entscheidungen nicht weiter darüber nachdenkt, ob etwas anderes
nicht doch besser gewesen wäre, also wie man es schafft, nach einer Entscheidung gefestigt
mit dieser zu sein.
Also, ich glaube, man muss da auch unterscheiden, wenn ich jetzt direkt nach der Entscheidung,
also ich habe die Entscheidung getroffen und danach bin ich direkt so, oh Gott, es fühlt
sich irgendwie gar nicht richtig an, dann ist es vielleicht auch wieder ein Zeichen, okay,
die andere, die andere Sache war vielleicht doch, äh, die bessere Option, aber wenn man jetzt
davon ausgeht, okay, man hat jetzt so lange gestruggelt und dann hat man irgendwie
eine Methode gefunden und diese Entscheidung getroffen und ich glaube, nach jeder Entscheidung
ist es dann irgendwie, oder oft ist es dann so, zweifelt man dann wieder dran, weil es
einfach eine große Entscheidung ist, vor allem wenn es so Lebensentscheidungen sind, jetzt
in Anführungszeichen wie, oh Gott, ich fange jetzt einen neuen Job an oder ich ziehe jetzt
in eine neue Stadt oder ich ziehe eine Fremse statt, das sind ja dann trotzdem noch
mal andere Entscheidungen irgendwo, aber ich glaube, was das, was ich auch schon gesagt
habe, wie man es schaffen kann, eben nicht weiter darüber nachzudenken, sondern es einfach
zu akzeptieren und es war ja in der letzten Folge auch so, dass man dieses Gefühl akzeptiert,
hey, ich habe diese Entscheidung jetzt getroffen und ich lebe jetzt mit der Entscheidung,
weil diese Entscheidung habe ich zu diesem Zeitpunkt aus bestimmten Gründen, aus bestimmten
Umständen getroffen und damit ist es voll in Ordnung, damit ist es in dem Moment die
richtige Entscheidung, vielleicht würde ich in zehn Jahren eine andere Entscheidung treffen,
vielleicht würde ich auch in dem Monat eine andere Entscheidung treffen, aber in dem Moment
habe ich doch die Entscheidung aus bestimmten Gründen getroffen, ob es Bachgefühl war oder
eine Liste oder eine Münze oder was weiß ich, aber im Endeffekt habe ich die Entscheidung
getroffen und allein die Akzeptanz davon finde ich, ist schon eigentlich der erste Schritt,
was dann nicht mehr zu hinterfragen, zumindest meine Ranz herangehensweise oder was, wie siehst du das?
Ja, also bei mir ist es tatsächlich so, wenn ich eine Entscheidung dann endlich einmal getroffen habe,
dann hinterfrage ich die eigentlich tatsächlich nie, weil ich dann, ja, also ich gehe halt
so lange die Methoden, die ich gefunden habe für mich durch, bis ich die Entscheidung getroffen habe
und dann treffe ich die ja auch nicht einfach leicht fertig, sondern eben weil ich davon überzeugt bin,
das ist für mich jetzt der richtige Weg und ja deswegen kommt es bei mir tatsächlich auch eigentlich
gar nie in Frage, das dann irgendwie anzuzweifeln, aber ich kenne halt Leute, bei denen das so ist
und deswegen dacht ich, ist es vielleicht auch ganz spannend darüber mal zu reden und ich habe
gemerkt, eine Sache, die mir so an sich im Alltag sehr hilft, ist das Konzept von selbst
wirksamkeit, ich weiß nicht, ob die das was sagt, ich habe leer am Studiert, ich hatte ganz viel
lepsilische Logiseminale und selbst wirksamkeitskonzepte kann ich auswirken, okay, okay, ja gut, ja auf jeden
Fall, ich finde das eigentlich eine ganz tolle Sache, weil im Grunde wir sagt das ja, dass man Dinge,
die man sich vornimmt, sich nicht nur vornehmen sollte, sondern auch wirklich umsetzen sollte und
wenn man nämlich einmal ins Tun kommt und merkt, hey, ich kann mir selber vertrauen, dass was ich sage,
hat auch gehalt, also die Entscheidung, die ich treffe, die setze ich auch um die Ideen, die ich habe,
die setze ich um, ist es nicht nur gelaber sage ich jetzt mal, sondern da steckt auch wirklich
was dahinter und ich kann mir selber vertrauen und ich habe einfach gemerkt logischerweise steigt,
dadurch zum einen das selbst vertrauen und der selbst wert, weil du mehr weißt, wenn du bist und
das du eben wie gesagt endlich vertrauen kannst und zum anderen glaube ich kann das eben auch dabei
helfen, sicherer dann zu sein, wenn man einmal Entscheidungen getroffen hat, wenn man halt weiß, ich
kenne mich, ich weiß was ich brauche und ich weiß, ich kann mir vertrauen und vielleicht wäre das
für Leute, die sozusagen ein Problem damit haben zufrieden zu sein, mit ihren Entscheidungen
irgendwie eine kleine Übung, die man machen kann, dass man versucht eben mehr Selbstwirksamkeit in
den Alltag zu integrieren, also dass man sich Sachen vornimmt und sie direkt umgesetzt.
Ja absolut, also ich finde es voll, ich schöne Gedanke und es passt vielleicht auch eben zu dem,
was ich gesagt habe, mit dem man akzeptiert, dass man diese Entscheidungen getroffen hat, weil man
das vertrauen in sich hat, ich bin doch ein selbst denkender Mensch und ich möchte doch so leben,
dass es mir gut geht und darauf basierend treffe ich diese Entscheidung und wenn du hast es sehr
pedagogisch, psychologisch wertvoll erklärt, deswegen habe ich ihn nichts hinzuzufügen,
aber du hattest mir vorhin auch erzählt, was noch andere Methoden, die dir helfen Entscheidungen
zu treffen, willst du das noch mal kurz erzählen, weil ich glaube ich schon zwei drei genannt?
Ja, sehr gerne, also von der Imaginationsmetode habe ich ja jetzt schon erzählt,
eine Sache, die ich auch gerne nutze, ist, die wer will ich sein Method, also dass ich mir eben
überlege, okay, wie stelle ich mir denn mein zukünftiges Leben, mein zukünftiges Ich vor und wenn ich
mit dieser Vision an Entscheidungen gehe, dann wird eigentlich meistens relativ schnell klar, was die
Entscheidungen ist, die man treffen sollte, weil man ja, wenn man irgendwie so eine Vision hat, was passieren soll,
dann ist es, glaube ich, auch einfacher einzuschätzen, was sind gerade vielleicht eher Ablenkungen und was sind Dinge, die mich
da hinführen, wo ich eigentlich hinmöchte.
Genau.
Eine andere Methode, die, glaube ich, auch jeder kennt.
Aber, also sie ist sehr basic, aber ich finde, sie funktioniert manchmal auch ganz gut.
Es ist einfach eine Nacht drüber schlafen, weil, also ich liebe das Thema Schlaf, ich habe mich schon sehr viele zu informiert.
Und eine Sache, die ich darf jedenfalls auch mitgenommen habe, ist, dass man nicht so klare gute Entscheidungen meistens treffen kann, je später es am Tag ist,
weil man halt einfach schon viel erschöpfter ist. Und ja, es ist eigentlich immer besser, wenn man morgens mit einem klaren Kopfentscheidungen trifft.
Das heißt, wenn man es sich erlauben kann und sich die Zeit nehmen kann, ist es immer gut, mindestens eine Nacht drüber zu schlafen und nochmal ja auch aus einer anderen Perspektive darauf zu schauen.
Es kennt man ja, glaube ich, auch aus vielen Themen. Das ist manchmal so gut, ist einfach was liegen zu lassen und am nächsten Tag hast du schon wieder einen ganz anderen Blick drauf.
Mich erinnert, dass total in diese Situation, wenn man früher mit seiner Mama schrappen war, aber vielleicht war das auch nur bei mir so.
Und man wollte ja unbedingt irgendwie noch das 5. Dekleid haben und dann meinte meine Mama manchmal, okay, wenn du das nächste Woche immer noch möchtest und das immer noch in deinem Kopf ist, dann können wir das kaufen.
Also, es ist eine sehr privilegierte Art und Weise. Aber ich finde, das passt auch ganz gut dazu. Also einfach noch mal von einer anderen Perspektive, einem anderen Tag,
mitten ein bisschen Zeit noch mal darüber nachzudenken, wie fühlt sich die Entscheidung jetzt an?
Ja, genau, absolut.
Ja, und Thema aber auch Gefühl hatten wir ja auch schon, es ist auf jeden Fall auch eine Sache, die ich ja, wie gesagt, eher bei so alltäglichen Entscheidungen nutze, dass ich mich halt einfach frage, worauf habe ich denn jetzt eigentlich am meisten Lust?
Was fühlt sich gerade einfach gut an?
Weil klar, manchmal ist es auch schön, wenn man sich für die Herausforderern der Reoption entscheidet. Aber das muss man auch einfach nicht immer.
Man kann auch Entscheidungen treffen aus der Position heraus. Hey, ich weiß, ich fühle mich damit wohl.
Das gibt mir gerade ein Gefühl von Sicherheit.
Ja, und ich würde sagen, dass es im Endeffekt auch auf das Bauchgefühl hinaus führt. So fühle ich mich gerade so, dass ich Sicherheit brauche, dann will ich eben die Option, die mir komfortgibt.
Oder habe ich gerade Lust, mal wieder auf eine Challenge, dann will ich vielleicht die Option, die ein bisschen Herausforderer da ist.
Und ja, klassisch, die Prokondraliste ist auf jeden Fall eine Sache, die ich auch immer mal benutze. Ich glaube es habe ich zuletzt benutzt beim Thema Wohnungssuche.
Weil da ist es ja schon so, dass man eigentlich weiß, okay, es gibt kaum eine Wohnung, die alle meine Anforderungen erfüllt, aber dann vielleicht so ein bisschen abzuwegen.
Ja, welche Aspekte haben für mich denn Priorität und wo ist was gegeben? Also gar nicht so dieses, ich glaube, bei Prokondralist muss man auch sehr strukturiert vorgehen, um da wirklich einen Mehrwert von zu haben, dass man halt wirklich schaut, okay, was hat denn die meiste Relevanz, dann von den Dingen, die am Ende auf dieser Liste gewartet sind?
Weil nur zu schauen, okay, wo ist jetzt mehr Pro oder wo es jetzt mehr kontra, ist jetzt vielleicht nicht ausschlaggebend, sondern welche Aspekte haben denn eigentlich, welche sind denn am schwerwiegendsten?
Genau.
Ja, ich glaube, jede Methode passt so einer bestimmten Entscheidung vielleicht, sodass man vielleicht verschiedene Methoden, an unterschiedlichen, in unterschiedlichen Situationen, auf unterschiedliche Entscheidungsprozesse irgendwie anwendet umzuschauen, welche Methode passt irgendwie gerade am besten, weil zum Beispiel diese Prokondraliste für so eine Wohnungssuche stellt mir super effizient vor, weil es einfach klare Kriterien gibt.
Und dann aber bei so vielleicht emotionaleren Entscheidungen muss dann irgendwie auch mit Gefühlen und ich weiß nicht, so Lebensentcheidungen, oder die man als Lebensentscheidungen definiert geht, dann sind vielleicht dann nochmal Bauchgefühleübungen, die du gerade gesagt hast oder dieses drüber schlafen, wer will ich sein Methode vielleicht nochmal besser?
Ja, und ich glaube, jede Methode hat da seine Pro- und Kontras. Und was sind das Wortes? Für bestimmte Situation, bestimmte Entscheidungen.
Ja.
So wie bei mir zum Beispiel hatte auch diese Prokondraliste, weil der Schule, ich habe nämlich zweimal gekündigt, das heißt, nach dem ersten mal kündigen habe ich mich dann irgendwann entschieden wieder zurückzugehen.
Und da hat ich auch eine Pro- und Kontraliste und dann habe ich aber trotzdem nochmal diese Karteiparten Methode, von der ich schon gesprochen habe, gemacht.
Weil zu dem Zeitpunkt hat es sich tatsächlich richtig angefühlt, zurückzugehen.
Und als ich das dann das zweite mal gemacht habe, hatte es sich nicht mehr richtig angefühlt, dadurch habe ich einfach eigentlich zwei gleiche Entscheidungen getroffen, aber eben in verschiedene Richtungen.
Und ich sehe haben sich in beiden Situationen, in dem Moment, in der Situation richtig angefühlt.
Und ich glaube, bei so kleineren Entscheidungen zum Beispiel, das was ich auch schon gesagt habe, zum Beispiel beim Essen bestellen, wenn ich bin auch so verschlichter drin, mich dann zu entscheiden.
Hab ich jetzt Lust auf Sushi oder habe ich Lust auf Pizza-Kanalung, dass man eigentlich die Entscheidung eigentlich weiß, man es schon.
Und dann wirft man halt irgendwie eine Münze oder man zieht ein Los und dann hat man zum Beispiel Sushi gezogen und dann merkt man so richtig, wo eigentlich hätte ich viel lieber Bock auf Pizza.
Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, oder ob du das schon mal hattest, mir geht es so oft so mit so kleinen Entscheidungen.
Ich sehe jetzt den Rocco oder die Hose an, keine Ahnung.
Mir geht das immer so.
Wirklich immer, deswegen ich meine wirklich, ich meine 100% ernt sich, ich bin in jeder Situation schlechte Menschheit und Treffen.
Also ich war auch letzten mit einer Freundin im DM und ich hab mich so schnell entschieden, welches du schließlich haben möchtest, weil ich keine Lust hatte, darüber nachzudenken und sie meinte auch ganz überrascht so, was, wie schnell hast du das denn jetzt entschieden?
Also ja, ich kenne es auf jeden Fall.
Ich finde ich auch eine Supermethode für so kleine Sachen.
Aber mit dem, ja, ich glaube, das ist so die Vermeidungsmethode, okay.
Ich denke einfach gar nicht drüber nach, ich nehme jetzt einfach irgendwas.
Ja gut, aber ich finde bei manchen Sachen ist es ja auch wirklich gar nicht so wichtig.
Also wenn ich jetzt zum Beispiel auch weiß, ich bin bei meiner Lieblings-Eistile und eigentlich ist jede Eis-Sorte lecker, dann finde ich,
ja, ganz ehrlich, kann auch jemand anderes für mich entscheiden, weil ich werde mich nicht beschweren, es ist Eis.
Ich glaube, man merkt ganz gut, dass wir absolute Pro-Pro's-Pro's im overthinking sind.
Ja, absolut.
Aber wir sehen das als etwas positiv ist.
Okay.
Ja, deswegen haben wir ihren Seiten.
Ja, absolut. Und deswegen haben wir ja unsere Methoden um Eis und Duscheel zu sprechen und auszuwählen.
Genau.
Ja, ich glaube, als ich glaube, das, was mir wichtig ist oder was ich in den letzten Jahren vor allem gelernt habe, einfach nicht einfach.
Aber koche lassoare, kurzen bis hin zu chillen, eine Entscheidung zu treffen, auch wenn sie schwer fällt und dann mit dieser Entscheidung erst mal umzugehen.
Und dann auch damit fallen zu sein, man kann Entscheidungen auch reagieren.
Du hast einen Entscheidung getroffen und du hast sich gegen etwas anderes entschieden und du kannst trotzdem in ein paar Wochen eine neue Entscheidung treffen.
Ja.
Und das ist nichts.
Die sagt man, die Themen, die terminierend ist.
Genau, das habe ich mir auf jeden Fall auch noch aufgeschrieben.
Das ist, glaube ich, auch ganz wichtig, dass man sich das vor jeder Entscheidung noch mal so bewusst macht.
Man darf seine Meinung tatsächlich ändern.
Also, wenn ich jetzt nach drei Wochen merke,
oh, ich fühle mich gar nicht so gut damit, was ich hier fabriziert habe, dann darf ich auch sagen, ja, für mich ist es jetzt die richtige Entscheidung, das wieder rückgängig zu machen.
Und da haben wir auch in der letzten Folge darüber geredet.
Ich mag es sehr, mir Sachen zu visualisieren.
Und ich finde zum Thema Entscheidungen treffen, habe ich immer dieses Bild von so einem Waldspaziergang eigentlich in meinem Kopf.
Wenn du im Wald anfängst spazieren zu gehen musst du immer wieder die Entscheidungen treffen, in welche Richtung geh ich.
Aber wenn du merkst, ich bin jetzt hier in eine Richtung gegangen und es wird irgendwie in der Richtung immer matchiger oder so der Weg ist irgendwie, finde ich nicht so toll, du darfst zu jedem Zeitpunkt umdrehen.
Du darfst aber auch sagen, ich laufe jetzt ja einfach querfeld ein durchs Gebisch, vielleicht sieht es irgendwie abenteuerlich aus.
Jederzeit darf man Entscheidungen abwandeln oder nicht.
wieder komplett zurückgehen. Und das ist voll okay und klar hat man vielleicht manchmal
das Gefühl, dass man dadurch irgendwie Zeit verliert. Aber im Endeffekt führt es nur dazu,
wenn man jetzt bei dem Bild des Waldspaziergangs bleibt, dass man den Wald um so besser
kennenlern. Und ich würde sagen, genau so ist es auch auf sich selber bezogen. Also mit
jeder Entscheidung, die man trifft, lernt man ja auch selber sich kennen und merkt, mehr
das tut mir tendenziell gut. Damit tu ich mich tendenziell schwer. Ja und so schaue ich eigentlich
mittlerweile auf Entscheidungen, dass es eher eine Möglichkeit ist, sich selber kennen zu lernen.
Es ist richtig schön und ich liebe die Metafa sehr. Ich habe die sehr bittlich vor meinen Augen
gerade. Und jede Entscheidung kriegt ich auch irgendwo voran. Selbst wenn du dann diesen
Matschweg zurückgehst, gehst du halt einen anderen Weg. Das bedeutet nicht, dass du zurückgehst.
Also im Entscheidungs- oder in deinem Entwicklungsprozess. Sondern du gehst einen anderen Weg. Aber
es geht trotzdem vorwärts. Ja. Nur eben in eine andere Richtung. Und ich finde es passt
du sehr schön gesagt. Passt vielleicht auch zu der Delulu Challenge über die wir gesprochen haben.
Es gibt doch Instagram so ein Delulu Dienstag. Der geht es darum, dass man sich jeden Dienstag
mal 10 Minuten Zeit nehmen soll und mal kurz Delulu denken soll. Also man stellt sich vor keiner
schaut jetzt zu, keiner verurteilt dich, keiner judge dich. Und überlegst dir, was würdest du gerne
jetzt machen oder was würdest du gerne in einem Jahr machen? Was würdest du jetzt gerade würdest
gerade nackt durch die Küche tanzen und dir drei Kilo Eisgrem reinziehen? Was würdest du machen,
wenn keiner da wäre und keiner dich verurteilt? Ja, das war anscheinend mein erster Gedanke.
Ich würde sagen, also finde ich jetzt auch nicht abwege ich gerade im Sommer. Kann man absolut machen.
Nein, aber so entstehen ja Projekte eigentlich, wie genau dieser Podcast. Ich schreib ein Buch,
ich schreib es einfach mal ein Artikel und veröffentliche den auf irgendeiner Seite oder ich keine Ahnung,
schneidere mir mein eigenes Kleid, weil niemand juckt, sollte es, also sollte ja auch niemand nie juckt,
aber ich glaube manchmal ist man so von dieser in diesem Vergleich und beeinflusst von der,
von der, jetzt wollte ich so es hier dazu sagen, von der Gemeinschaft, von der Gesellschaft,
das ist ein total schwersteit, dann frei zu denken und dieser Delulu Dienstag soll einem so
ein bisschen helfen, wieder sich auf sich zu konzentrieren und einfach nur zu schauen, was tut mir,
denn gerade gut, was will ich? Nicht, was erwarten andere von mir und das vielleicht auf Entscheidungen
projiziert könnte man mal überlegen, ob man vielleicht mal, du hat es ja glaube ich einen guten
Gedanken dazu, einfach mal eine Entscheidung trifft ohne viel nachzudenken und einfach diese Entscheidung
nur von sich aus trifft, weil sie sich in dem Moment für ein selbst gut anfühlt. Genau, also vielleicht auch
so ein bisschen als Challenge, sowohl für uns als auch gerne für die Leute, die zuhören und
Bock darauf haben, wenn bei euch jetzt in nächster Zeit eine Entscheidung ansteht, natürlich jetzt
bitte benutzt das vielleicht jetzt nicht unbedingt bei sowas, wie soll ich kündigen, soll ich umziehen oder so,
obwohl, wenn ihr möchtet natürlich auch, aber wir haben es jetzt eher gedacht erst mal für so
Alltagsentscheidungen, dass man schaut so ganz ehrlich, worauf habe ich denn Bock?
Irgendwie auszuschalten diese Stimme von außen, diese Erwartungen, die man irgendwie von der
Gesellschaft kennt und einfach wirklich stell dir vor, keiner schaut zu, keiner verurteilt
dich, was möchtest du jetzt machen? Ja, total, ich finde das ist ein, kann ich mir
glaube ich gleich für morgen als Aufgabe mitnehmen. Bei meinem Tag voller Entscheidung.
Ja, perfekt. Und das passt gut zu dem Zitat noch, du wolltest noch ein Zitat teilen als Abschluss
positive Affirmation, was ich total schön finde. Genau das Zitat ist von Michelle Obama und sie hat
gesagt, don't make decisions based on fear, make decisions based on hope and possibility,
make decisions based on what should happen, not what shouldn't. Also, runtergebrochen eigentlich
so der Fokus auf das positive Aufmöglichkeit, Aufhoffnung, auch so ein bisschen was wir
jetzt schon gesagt haben eben, ja was kann denn, also eigentlich guter Anschluss an die
Folge vom letzten Mal, es kann auch so vieles richtig gut klappen, das war ja auch das
Zitat von deinem Pilatesstudio, so vieles kann gut laufen und dass man eben aus, also mit
dieser Haltung an Entscheidungen rangeht, fühlt ich glaube ich auch eher dazu, dass man dann
im Ende ja glücklich mit den Entscheidungen ist, wenn man sie aus einem guten, aus einer
guten Position getroffen hat und nicht aus so einer Angst und Sorgenposition.
Genau. Ja, ich finde das waren sehr schöne Abschlusssatz für diese Folge mit Unterbrechung
durch den Strung generator. Ja, davon hat ihr hoffentlich nicht viel mitbekommen. Der dachte
auch, genau in der Stunde ist scheiße ich mich mal aus, das passiert halt so einmal monat,
das war halt heute. Ja, aber wir haben es doch trotzdem gut gemeisterd, also uns kann hier nichts
aufhalten, absolut. Genau, ich wollte gerne noch sagen, wir machen wieder wie bei der
Folge 0 eine kleine Abstimmung, neben der auf jeden Fall gerne daran teil und treibt auch
gerne in die Kommentare, was euch hilft, Entscheidungen zu treffen. Es würde uns auch sehr interessieren,
vielleicht habt ihr noch ein paar Live-Hacks. Genau. Und ja, auch noch mal für die, die vielleicht
nicht so versiert sind, bei Spotify oder Apple Podcast, die könnt da so einen Benachrichtigungssymbol
antippen und dann bekommt ihr eine Nachricht, wenn wir eine neue Folge rausgebracht haben.
Ja, macht das auch gerne. Ja, auf jeden Fall. Ja, und ich würde sagen, damit sind wir
auch am Ende der Folge. Genau, wir sehen uns in, wir hören uns in zwei Wochen wieder. Ich freue mich
schon. Ich bin nicht auch, bis dann, bis dann, tschau tschau.
Podcast Summary
Key Points:
Lea beschreibt ihr Highlight der Woche als eine unbeschwertes, emotionales Erlebnis bei einem 15-jährigen Geburtstag in einer kulturell anders geprägten Umgebung, bei dem sich Mädchen mit Minikleidung und freiem Ausdruck zeigen.
Die Moderatorin betont, dass sie endlich Zeit fand, privat zu lesen – eine wichtige Selbstentfaltung, die ihr Wohlbefinden und ihre Beziehung zu ihren Werten stärkt, insbesondere durch das Buch „Tara Louise Wittmann“ über Frauenverfolgung und weiblichen Zusammenhalt.
Beide Redner reflektieren, dass Entscheidungen oft eine Mischung aus Intuition, Werten und rationaler Prüfung sind, und dass das Gefühl, dass eine Entscheidung „richtig“ ist, entscheidend ist – selbst wenn sie später anders ausgehen.
Summary:
Lea und Lotto teilen ihre persönlichen Highlights der Woche: Lea erzählt von einem beeindruckenden 15-jährigen Geburtstag in einer kulturell anderen Umgebung, wo Mädchen mit Minikleidung und Freude feierten, was für sie ein Moment der vollkommener Unbeschwertheit war. Gleichzeitig berichtet sie, dass sie endlich Zeit fand, um privat zu lesen, und nennt das Buch „Tara Louise Wittmann“ als besonders empfehlenswert, da es wissenschaftlich aber angenehm geschrieben ist und sich auf Frauenverfolgung und weiblichen Zusammenhalt bezieht. Beide betonen, dass Entscheidungen nicht in „gut/schlecht“ eingeteilt werden sollten, sondern im Moment aufgrund von Werten, Intuition und persönlichen Erfahrungen getroffen werden.
Sie diskutieren, wie Entscheidungen emotional und rational verarbeitet werden – beispielsweise durch die Imaginationsmethode, eine Pro- und Kontraliste oder durch das Schlafen über eine Entscheidung. Eine zentrale Botschaft ist, dass man nicht verpflichtet ist, nach einer Entscheidung unbedingt zufrieden zu sein, sondern dass jederzeit Rückkehr oder Abwandlung möglich ist. Der Waldspaziergang als Metapher verdeutlicht, dass Entscheidungen Teil eines wachsenden Selbstverständnisses sind.
Abschließend wird auf das Zitat von Michelle Obama verwiesen: Entscheidungen sollten nicht aus Angst, sondern aus Hoffnung und Möglichkeiten getroffen werden. Auch die Delulu-Challenge wird als Möglichkeit vorgeschlagen, um Entscheidungen aus der eigenen Perspektive zu treffen, ohne außenstehende Erwartungen. Die beiden betonen, dass Entscheidungen ein Prozess sind, nicht ein Endprodukt, und dass jederzeit ein Weg zurückgeht oder ein anderer gewählt wird – was letztlich zur persönlichen Weiterentwicklung führt.
Die Folge schließt mit einem Appell an die Zuhörer, selbst in Alltagsentscheidungen ihre Werte und Intuition zu verfolgen, und bietet eine kleine Abstimmung über nützliche Entscheidungshilfen an.
FAQs
Mein Highlight der Woche war ein Kinzenjero meiner Schülerin, bei dem 15-jährige Mädchen mit Minikleidern feierten. Ich fühlte mich dabei wie ein Kind und hatte ein tiefes, unbeschwertes Erlebnis, das mir sehr viel Freude und Gemeinsamkeit gab.
Ich entscheide oft mit meinem Bauch, besonders bei alltäglichen Dingen wie das Essen oder die Kleidung. Bei größeren Entscheidungen kombiniere ich Bauchgefühl mit rationalem Denken, weil ich mir oft selbst die Entscheidung aus dem Gefühl der Wirklichkeit heraus anfühle.
Ich verwende die Imaginationsmethode: Ich schreibe jede Entscheidung auf und lebe einen Tag lang, als ob ich sie bereits getroffen hätte. Dann schaue ich, wie ich mich fühle, welche Gedanken auftauchen und wie die Entscheidung mich beeinflusst.
Meine letzte große Entscheidung war, ob ich ein Masterstudium machen möchte. Ich habe dafür eine Woche lang überlegt, alle Optionen aufgeschrieben und jeden Tag eine Entscheidung simuliert, um mich auf das Gefühl vorzubereiten.
Weil jede Entscheidung im Moment für den Menschen, der sie trifft, richtig ist. Es ist nicht notwendig, dass alles perfekt ist – was zählt, ist, dass sie im Moment für dich Sinn macht und sich für dich richtig anfühlt.
Ich stelle mich die Frage, was mir wichtig ist – wie meine Gesundheit, mein Wohlbefinden oder meine spirituelle Entwicklung. Entscheidungen, die mit diesen Werten in Einklang stehen, fühlen sich für mich automatisch richtig an.
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