* Musik * Marketsstamm, Education to Go. Education to Go, der Erziehungs- und Bildungspotkass mit Marketsstamm und mit mir, Dominik Diller. Heute Episode 2, Visarie von mir, in unser kleinen Podcast Kabine, sitzt Marketsstamm, maget wie waren die Reaktionen, wie waren die Feedbacks, wie waren die Anregungen auf unsere Premiere, unser Podcast. Ich bin hoher Freut, dass so viele Menschen offenbar diesen Podcast gehört haben. Ich habe sehr viele Rekmeldungen. Ich habe keine schlechten Rekmeldungen, was mich eigentlich ein weniger steuend. Weil, lasst die Kinder los, ist ja eigentlich ein Thema, dass man ja auch divers anschauen kann. Ich habe aber Anregungen gekriegt. Und die sind ungefähr so, dass die meisten dieser Anregungen betreffen, dass wir noch etwas mehr tiefgang, dass wir noch etwas mehr tiefgang hätten, erzeugen können. Und das Zweite, was ich halt immer wieder höre, ist, du hast, also ich hätte keine zu wenig Tipps gegeben, oder keine Checklisten. Und das höre ich immer wieder. Ich bin aber eben Erziehungswissen, schafft wir ihn und nicht Erziehungsberaterin. Also Tipps dazu, wie man den so unterzubringt, dass er mehr im Haushalt hilft, oder die Tochter wieder auf normalte Temperatur bringt, wenn sie ja auswaßtet. Das wäre dann ein Fall für die Suppen-Nenni. Das wäre ein Fall genau für die Suppen-Nenni oder eben für eine Sendung mit Familien, die sich portaltieren lassen und die dann Ratschläge vom praktisch tätigen Personen bekommen. Und ich würde mich auch hüten, Ratschläge zu geben, weil ich ja selbst auch immer wieder scheitere. Also ich bin immer wieder gescheitert in derziehung meiner Kinder und ich möchte mich gar nicht aus allwesen des Roam-Model präsentieren. Also mir geht das genau so. Ich werde auch an meinen Referaten, werde ich immer wieder gefragt nach Tipps und so. Und ich sage im praktischen Bereich habe ich Endleich zwei Erfahrungen. Und ich bin viel gescheitert, beispielsweise weiß ich heute noch nicht, wie man Kinder dazu bringt, das Zimmer aufzuräumen. Oder die Wäsche zu sortieren und so weiter. Würdest du sogar so weig gehen und sagen, ich habe selbst, weil ich mich so viel damit beschäftigt, geht zu Hause gar nicht so gut gemacht. So endlich wieder Koch, der vielleicht zu Hause gar nicht gerne kocht. Nein, ich glaube, dass ich mich sehr engagiert habe. Aber ich war, oder auch mein Partner und ich, wir waren Eltern, die den Kindern sehr viel selbst Verantwortung übergeben haben. Wir waren damals stolz darauf. Und das war too much. Wir hätten und darum sag ich auch, man muss den Alltag mit den Kindern auch strukturieren. Man muss normen haben. Und wenn man sie, wenn man ihnen zu viel Verantwortung übergibt, die sie eigentlich gar nicht übernehmen können, weil sie noch zu jung sind, dann ist das auch eine Überforderung. Education to go. Wir sprechen hier über Themen, die Eltern beschäftigen, aber nicht nur noch mal kurz an wen, wenn du studierst, eigentlich meistens mit deinen Themen, mit deinen Studien, mit deinen Vorträgen. Wer ist dein Publikum? Wer ist unser Publikum mit diesem Podcast? Also grundsätzlich alle Bildungsinteressierten, sicher auch alle Eltern, lehrt Personen, Bildungspolitisch tätige, aber auch solche, die in der Ausbildung sind. Ich weiß, dass sehr viele Studierende hat, die meine Bücher, meine Artikel lesen. Also im Prinzip, bemühe, ich mich darum, einem Bildungsinteressierten Menschen weiterführende Gedanken mitzugehen. Ein Podcast für alle, denn Bildung am Herzen liegt. Heute reden wir über Chancengleichheit und du sagst es bereits im Titel der Folge, die viel zitierte Chancengleichheit ist eine Illusion. Das heißt, aber natürlich nicht, dass man nicht daran arbeiten kann, dass sich diese Situation verbessert. Maget, du bist ja eigentlich die Antiteße zu diesem Episode-Titel. Du kommst aus einer Arbeit, wenn ich richtig von mir bin und du bist akademisch. Es gibt nur 7 Prozent Professoringen, die aus einer Arbeit der Familie kommen. Ja, das stimmt. Aber ich schau natürlich jetzt auf meine Laufbahn zurück und ich sehe, wo eben auch die Achilles versen liegen. Ich bin ja nicht einfach nur so erfolgreich gewesen. Aber das kann man schon sagen, das hat sich gerne. Ich denke, die Zeit meiner Großelter, oder vielleicht deine Eltern, da waren herkunftsall eigentlich alles. Also, Frauen, Kinder wurden meistens bauen. Und Ärzte, Kinder wurden meistens Ärzte oder Ärztinnen. Das hat sich schon geändert. Zwei meiner besten Freunde kommen aus Migranten, Familien und Zimpeide, waren an der ETH ja. Genau. Es hat sich ganz sicher etwas verändert. Vor allem hat sich die Durchlässigkeit verändert. Aber ich nehme an darauf, können wir dann noch zu sprechen, was ich aber nicht verändert hat und was die neuesten Pisa-Studie, die letzten Herbst erschienen, ist zeigt, dass die Schere eben die durchschnittlich noch mehr aufgeht, als sie schon vor vier Jahren bei der letzten Studie aufgegangen ist. Also die Bildungs-Ungleich hat sich sogar noch verschärft. Zeiten 70 oder 80 Jahre, sagst du, wenn das so ist, dann hat die Politik versagt. Also, ich glaube, das ist ein Ausbruch, der teilweise sicher richtig ist. Aber ich glaube, die Hintergründe sind schon noch die Frenzerter. Und ein Hintergrund oder ein Faktor, ein wichtiger Faktor ist, dass wir eben heute eine neue, ich sage mal, Bildungsambitionierte Mittelschicht haben. Also gut gebildete, die jetzt eben sehr viel dafür tun, dass ihre Kinder erfolgreich werden. Wir haben aber auch eine relativ breite Schicht, die oder Milieös, die einfach gestellt sind oder sogar sozial Schwache Familien. Und dort ist eben die Zurückhaltung sehr groß. Also solche Familien sind häufig sehr kritisch einer akademischen Ausbildung gegenüber. Es fallen dann so sprüche, währends Gymnasium geht, weiß nicht, was arbeiten heißt. Und es gibt, die haben häufig einen Notwendigkeit, denken sie wollen, dass ihre Kinder möglichst bald etwas verdienen. Es gibt eben auch solche Faktoren, die diese Chancengleichheit bremsen. Und das andere ist, was wir aber schon viele Jahre wissen, dass Kinder, dass die soziale Herkunft nach wie vor einfach. Keine Rolle spielt. Eine richtig größte Rolle spielt. Und jedes Kind kommt mit unterschiedlichen Betabbegabungen zu werden. Aber das heißt nicht, die Talente werden nach Herkunftsschichten verteilt. Genau, die Talente werden nicht nach Herkunftsschichten verteilt, sondern die einen Kinder aus einer Akademikervamilie, haben hätten, hätten zum Beispiel ein praktisches Talente, ein handwerkliches Talente. Aber wahrscheinlich besuchen sie trotzdem das Gymnasium. Während dem ein Kind aus einer Arbeiterfamilie ist vielleicht akademisch. Du sagst eigentlich die falschen Kamen ins Gymnasium. Nicht nur auf. Nicht nur auf. Also das Ganze ist wechselseitig. Es gibt Kinder aus akademischen Familien, wie du sie jetzt sagst, die bessere in einer Berufslehrung aufgehoben werden, vielleicht auch talentiert werden oder glücklicher als Handwerker. Ja. In ungekehrt eben intellektuell begabte Kinder aus sozialeinfachten Schichten schaffens nicht. Gibt es den Zahlen dazu? Es gibt Zahlen dazu insofern, dass man sieht, dass Kinder aus, also haben die Eltern studiert, dann ist die Situation heute so, dass durchschnittlich ungefähr 88 Prozent der Kinder auch irgendwie aus sich mal eine Matura machen. Bei den Arbeiterkindern, bei den aus einfachgestellten Familien, hat sich die Quote seit den 70er Jahren kaum erhöht. Es sind ungefähr 20 Prozent der Arbeiterkindern, der einfach gestellten Kinder, die eine Matura machen. Und wenn der Vater, oder die Mut aus, wenn der Vater keine Ausbildung hat, sind jetzt 4 Prozent. Das heißt, bei den Akademikerkindern ist die Quote sehr angestiegen und bei den anderen ist sie stagniert. Müssen denn die gut situierten Eltern oder die Akademiker Eltern ihre Ambition runterfahren und ihre Kinder weniger fören, damit die weniger privilegierten Platz im Gymnasium bekommt? Ich bin froh, dass du diese Frage stellst. Und ich möchte hier ganz klar sagen, das ist ein demokratisches Recht ist, dass Akademiker Eltern ihre Kinder fördern. Also das wäre falsch, wenn man sagt, die sollen mal aufhören, so irgazig zu sein, dann hätten wir uns nicht mehr aufgehoben.
nämlich die anderen mehr Chancen. Ich plettiere und ich bin überhaupt nicht dagegen, dass diese Kinder uns Gymnasium gehen. Ich finde das auch gut. Aber es müssen Neigungen und Interessen und Fähigkeiten im Zentrum stehen. Und wenn dem so wäre, dann wären eben mehr Akademiker Kinder, die handwerkliche Interessen haben, während der Berufsbildung und in der Berufsbildung gibt es sehr wenige Akademiker Kinder. Und umgekehrt wären eben mehr Kinder aus einfach gestellten Familien an den Gymnasien. Weil beides geht nicht. Weil wir nicht genug Platz haben. Wir haben letztes Mal in der ersten Episode ja auch über diese Förderindustrie gesprochen im Zusammenhang mit Chemieprüfungen und so weiter. Weil grundsätzlich gilt ja, wenn immer mehr ans Gymnasium wollen, würde es vor allem angerufen. Genau. Es gibt nicht unbegrenztliche Dinge. Und deshalb bin ich froh, dass du das ansprichst, weil ich bin überhaupt nicht für eine Erhöhung der Gymnasialquote, sondern für eine Umverteilung oder eben das Neigungen und Interessen im Mittelpunkt stehen. Es ist nur eine wichtige, eine wichtige Aspekt möchte ich nur wählen. Meine Kollegen von der Räthe-Hat, die LL-Spit-Stern, die hat ja Untersuchungen gemacht mit Gymnasiasten im Kanton Zürich und ihre Hauptauszage ist, dass mindestens 30 Prozent. Aber das ist ihre Aussage nicht meine. Mindestens 30 Prozent der Kinder gehören aus Kognitiver Sicht, also aufgrund ihrer Intelligenz nicht ans Gymnasium. Und sie würden den begabten Kindern aus einfachen Sozialschichten den Platz wegnehmen. Das ist ihre Aussage, das ist, also entspricht nicht, unbedingt meine Überzeugung. Aber ich bleibe ihre, ich denke, man muss nicht unbedingt eine sehr hohe Intelligenz haben, um am Skimme zu gehen, aber man muss Interessen haben und man muss akademische Interessen und Neigungen haben. Und sonst vielleicht eher eine Berufslehre machen. Du hast vorhin noch einen Aspekt ins Spiel gebracht, den ich hier auch noch ein bisschen vertiefen möchte. Es kann ja auch sein, dass es nicht nur an Möglichkeiten liegt, sondern eben nach empfählten Willen der Eltern, von Eltern aus einfachen Sozialschichten. Es ist jetzt vielleicht ein bisschen drastisch formuliert. Aber weshalb denkst du denn, ist das immer noch so, dass gewisse Eltern gar nicht wollen, dass sich ihre Kinder in eine akademische Aufbahn begeben und sich quasi auch Sozial von ihnen entfernen? Ja, genau, ganz genau. Das ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, wenn man aus Familie die Akademie auch nicht kennt, dann hat man Angst. Es gibt auch den Begriff der Aufstiegs Angst, also das Kinder, die spüren meine Eltern, finden die gestudierte Schwach oder Blöd und. Die wissen nicht, was arbeiten, ne? Genau, ganz genau. Und solche Familien haben häufig auch bedenken, erstens, dass das Kind zu teuer wird am Gymnasium. Das ist dann eine lange Ausbildung geibt, die nur kostet. Und vor allem, er üben aber auch, dass das Kind sich von ihnen entfernt, dass es überheblich wird. Man sagt dann, "bleib am Boden", eben, du musst nicht meinen, du seierst besser als wir. Es gibt auch eine sehr starke Abneigung gegen die Akademiker Welt, die es verbreitet. Aber es gibt ja dann auch noch, man muss es ja auch erkennen, ob ein Kind gemacht ist für eine akademische Karriere. Also, kommt es oft auch vor, dass die Eltern das gar nicht sehen, dass ein Kind mehr könnte, als es dann eigentlich macht. Beides, es gibt Eltern, die das nicht sehen, andere, die es nicht sehen wollen. Wichtig ist auch, was die Schule macht, was die Lehrperson sagt. Und weil einfach gestellte Eltern vertrauen sehr häufig der Lehrperson. Und sie sagen, das war in unserer Studie zumindest so, sie sagen, die Lehrperson ist der oder die professionelle. Und sie ist ausgebildet und sie kann unser Kind gut einschätzen. Und wir wissen zum Beispiel aus der PISA-Studie, dass Kinder aus einfach gestellten Verhältnissen im Durchschnitt sehr, sehr gute Noten haben müssen, bis man sie fürs Gymnasium empfiehlt. Und das Potenzial sucht man eben bei solchen Kindern weniger. Also, ich kann das auch aus meinem eigenen Leben sagen. Ich bin ja ein Orbeiterkind gewesen. Und man lernt ja in der Familie dann nicht, sich gut auszudrücken. Oder meine Sprache, meine Sprachfähigkeit war nicht gut. Und ein Lehrer hat zu meiner Mutter einmal gesagt, wissen sie, ihre Tochter wird es in der Sprache nie auf einen hohen Level bringen, weil sie können ihren Kindern ja gar nicht das geben, was sie eigentlich brauchen würde. Das ist heute eigentlich nicht häufig, nicht mehr so, aber Lehrpersonen sind ja sehr unterschiedlich. Es gibt solche, die wirklich das Potenzial suchen, die diesen Kindern sagen, "Du schaffst das, ich unterstütze dich." Und andere, die sagen den Eltern, wissen sie, sie können ja ihrem Kind nicht helfen. Also, da kommt, also die Bedeutung, die den Lehrpersonen zukommt, die ist enorm. Die ist enorm, die ist sehr wichtig und vor allem eben, dass sie auch sehen, wie Kinder unterstützt werden und das Kinder aus gutzituten Familien eben. Unterstützung haben in eigentlich vielen, vielen Bereichen und andere aus einfachgestellten Familien. Die müssen alle selber arbeiten, die haben teilweise nicht einmal ein eigenes Zimmer oder nicht einmal einen eigenen Tisch müssen die Hausaufgaben an Küchen Tisch machen, noch kleine Kinder, kleine Geschwister, daneben hüten. Und ich sage, das wäre Chancengerechtigkeit, wenn man solche Kinder unterstützt, dass sie die Nachteile, die sie haben, etwas, das sie minimiert werden können und dass man nach ihrem Potenzial sucht. Und dann sieht man relativ schnell, wenn so ein Kind die Fähigkeiten hat und eben auch das Interesse hat. Aber dann muss dieses Kind auch noch wollen. Ich habe vorhin von der Raustiegsangst gestresst. Du hast jetzt etwas gesagt, dass ich auch noch aufgreifen möchte. Wenn das Kind keinen guten Platz hat zum lernen, kein schönes Zimmer oder zu wenig Licht oder was auch immer, dann wäre es auch schwieriger. Diese sozialen Unterschiede haben sich extrem verdeutlicht während der Pandemie. Dabei war wirklich auffallend, dass eben auch das Virus nicht alle gleich behandelt. Ich habe im Beispiel ein Kind von einer alleineziehenden Mutter, die und Kasse eine Supermarkt, das gearbeitet hat, während Corona. Hat wahrscheinlich ein Lockdown weniger gut verkraftet als ein Kind, eines Prokers an der Goldküste. Also wenn schnelles Internet, zu Hause und vielleicht noch die Eltern im Homeoffice, die helfen konnten. Was haben wir gelernt, dass dieser Erkenntnis? Wir haben zum Beispiel gelernt, dass etwa 19 Prozent dieser Risikokinder, die eben vielleicht alleine zu Hause waren, die keine Betreuung hatten, die keine Unterstützung hatten, dass die sich aus der Schule ausgeklingt haben. Wir hatten ja nur sieben Wochen Lockdown. Es müssen wir klar sehen. Deutschland hatte 40 Wochen die Schulen geschlossen. Wir sieben. Wir sind noch glimpslich. Wir sind glimpslich davon gekommen. Aber wir haben etwa 19 Prozent, die sich dann ausgeklingt haben, die eigentlich gar keinen Kontakt hatten, zu Schule. Und diese haben teilweise laut Schulen, laut Fachleuten, haben sie auch heute Mühhe wieder regelmäßig zu Schule zu gehen und sich präsent zu zeigen. Das ist eigentlich ein ziemlich deprimierendes Bild. Also wir haben wenig gelernt daraus. Ich glaube, die Schere geht eben auch auf, weil die Kinder, die in der Familie ein Haus hatten, einen Garten hatten, Elternteile waren vielleicht beide zu Hause. Man hat sich angerichtet mit den Laptops, mit den WLAN und so weiter. Und das hat dann geklappt. Mehr oder weniger. Es gab auch gerade begabte Kinder, die den Lockdown sehr geschätzt hatten, weil sie sich selbst organisieren konnten. Nicht mehr so gestört wurde. Genau, genau. Und in ihrem eigenen Tempolernen konnten. Und so weiter. Und die anderen, die das nicht hatten, die hatten teilweise wirklich große Schwierigkeiten, auch weil sie Familienbetreuungsaufgaben übernehmen mussten. Du hast ganz zu Beginn gesagt, die Schere ist noch weiter aufgegangen. Und ich habe dann gesagt, dann hat die Politik für sie. Ich habe selbst viel mit Bildungspolitikrin gesprochen in Radio.
Z.B. mit der Zürcher-Schulvorstärin während des Lockdowns auch mit den obersten Schweiz erleren und lernen und was fast immer als, als, ich sage mal, Legitimation zurückkam, unser Bildungssystem ist durchlässig, das heißt, alle Kinder, auch Kinder von Migranten oder Migranten können danach später noch, nach einer Lehre oder so eine Hochschulkarriere in Angriff nehmen. Wird das Problem einfach schön gerät? Ich bin froh, dass du das noch mal aufgreifst, sonst hätte ich das dann sicher getan, weil ich es eine wichtige Frage finde. Man hat sich in dieser Hinsicht wirklich etwas getan mit dem Aufbau der Fachhochschulen. An den Universitäten beispielsweise ist der Großteil zwei Drittel oder noch mehr der Eltern sind Akademiker. Bei den Fachhochschulen sind es ein Drittel. Man kann also sagen, die Fachhochschulen tragen dazu bei, dass diese Chancengleichheit oder die Verwirklichung, dass ich eine Akademische oder eine Laufbahn nach oben einschlagen kann, dass diese Chancengröse geworden ist. Was für mich aber ein Oli ist, wenn man vorhin von begabten Kind aus einfachen Verhältnissen gesprochen, wenn man diesen Kindern sagt, dir können die Eltern sowieso nicht helfen, dass das gemi wird zu schwer für dich, auch wenn das Kind sehr gute Noten hat und man sagt, du kannst ja später dann noch. Du kannst ja dann später, du machst deine Lehre und dann kannst du immer noch. Und das kritisiere ich, dass man die Durchlässigkeit, die gute, wir haben wahrscheinlich eines der durchlässigsten Systeme, die es gibt. Aber das man für die Kinder, die eigentlich eine wirklich Unterstützung, eine intellektuelle Unterstützung brauchen würden, dass man das als Oli bei nimmt. Und das finde ich eben auch eine Achillesfersche, dass man die Eltern die Bedeutung der Eltern vorher rausstreichen. Das ist ja nicht Chancengerecht. Das Eltern, die Schule erwartet, das Eltern ihre Kinder unterstützen. Und das ist ja ganz klar, das, aber eben das ist ja ein demokratisches Recht, aber die, die das nicht haben. Das müssten wir einfach viel mehr in unsere Köpfe hineinigen. Also, dass eben nicht, dass man nicht quasi so ein Mythos generiert und sagt, die werden jetzt noch ruhig gestellt und ihr könnt ja dann später noch. Die könnt dann später noch. Obwohl sie eigentlich waren, die nicht talentiert werden, auch gleich eine ganz ganz gemöne Asie am Zucchini. Und eben umgekehrt, dass man eben die Kinder mit aus Akademikelfamilien, die zum Beispiel Schreiner werden möchten an sich oder Köche ein Kochkochler machen möchten, dass man die auch animiert und sagt, und nicht nur immer sagt, die Berufslehrer ist super, sondern dass man das auch auf das eigene Kind anwenden. Aber wenn du jetzt sagst, wir haben ja dieses eines der durchlässigsten Bildungssysteme, ich sage mal, Europas, dann passt das ja nicht zusammen mit der Aussage von der Schere, die noch mehr aufgegangen ist. Es sind ja eben lange nicht alle, zum Beispiel diejenigen, die nur einen Sack B abschluss machen oder einen Sack C abschluss, also eine Realschule machen. Von denen gehen nur 2 Prozent nachher, machen die eine höhere Ausbildung. Also es ist so, dass eben gerade die, die eher abschulisch abgehängt werden, das sind ja meistens solche aus einfachen Familien, dass die, da, es gehen lange nicht alle an die Fachhochschule, sondern die Pisa-Studie zeigt ja die Durchschnittszahlen und deshalb passt das schon sehr gut zusammen. Man kann ja auch sagen, jeder und jeder ist das eigenen Glückeschmied. Das ist so diese Amerikaner. Denk Driener, vom Televerse, zum Millionaire Geschichte. Ich denke immer ein bisschen, das ist ein Mütos. You can get it if you really want. Ich frage mich oft, bis ab sich dies gerade in den USA so hartner gekält, weil, also wenn man schwarz war in den USA oder ist, dann waren die Schossen eigentlich nie so gut. Also es war nie so, dass alle alles erreichen können, wie das eben in American Dream transportiert. Aber es ist eben ein Dream. Und Träume sind häufig Müten und ihr halten ja uns an diesen Müten. Aber wir müssen sagen, es gibt gute Beispiele. Es gibt auch in der Schweiz gute Beispiele von benachteiligten jungen Menschen, die etwas machen und sehr erfolgreich sind. Aber wenn wir das durchschnittlich betrachten, stimmt diese Aussage überhaupt nicht. Es ist eher so der Apfel. Sind Ausnahmen unter Apfelfeld in der Regel nicht weit vom Schmied? Man beobachtet das ja auch zum Beispiel im Sport. Kinder von Migrantinnen und Migranten sind oft mit viel mehr bis und willen bei der Sache im Fußball, als sehr prominentes Beispiel, als die Schweizinnen und Schweizer, weil es für sie oft die einzige Möglichkeit ist zum Aufstieg. Sie schweizer Fußball-Nationalmannschaft. Es ist aber auch so, dass Migranten Familien häufig migrieren, weil sie den Wunsch haben, dass das, was sie selber nicht haben, verwirklichen können, dass ihre Kinder in der Schweiz das verwirklichen. Und viele Migranten Kinder stehen auch unter großen Druck erfolgreich sein zu müssen. Weil die Eltern ja diese Lust auf sich nehmen, Geld sammeln, die ganze Familie sammelt Geld, damit das Kind eine gute Ausbildung machen kann. Bei den Einheimischen ist das die überhaupt nicht so. Also die stehen häufig. Viele stehen nicht unter diesem Druck wie Kinder aus Migration. Also das heißt, sind denn die Schweizer und Schweizer Innenkinder verweichlichter? Weil sie ja mehr, also gerade im Sport, weil sie ja diverse Optionen haben. Sie müssen es nicht unbedingt mit dieser Fußballkarriere jetzt hinkriegen. Sie haben noch andere Optionen. Also ich würde sagen, es gibt ja nicht die Schweizer Familie, sondern sehr unterschiedliche Familien, aber es gibt einen Trend dazu, auch bei Schweizer Familien, dass Kinder prilieren und die Kinder sollen, also erstens in der Schule und zweitens auch neben der Schule. Also in irgendeinem Mindestens eine Sportart sollen sie gut sein. Es ist vielleicht nicht so, wie das Beispiel des Fußballs, das du erwähnt hast, weil diese Migranten jungen, meistens sind sie ja jungen, die möchten ja profit-fussvoller werden. Und ich würde meinen, bei vielen Schweizer Familien ist das nicht so. Aber es fällt ja auch, dass in vielen Familien heute die Schule wichtig ist, die notenlichtig sind. Und zweitens soll man im Musik oder im Sport irgendwo ein Talent haben. Und dieses Talent muss man dann fördern. Und das gibt dann auch einen gewissen Druck. Schonzengleichheit ist eine Illusion. So heißt unser heutiger Folge eigentlich eine sehr deprimierte Tese von dir. Was machen wir jetzt damit? Ich habe ganz am Anfang gesagt, das heißt ja nicht, dass wir sie nicht verbessern können und daran arbeiten, dass sie eben nicht so bleibt. Es wäre ja anzustreben, eben diese viel zitierte Schonzengleichheit. Was denkst du? Also, wir könnten dort ansetzen beim positiven Blick auf alle Kinder, aber eben auch einen positiven Blick auf Kinder aus Bescheidinnen verhältnissen, dass die Potenzialhaben das vielleicht nicht gefördert wird, dass man nicht sieht. Die Potenzialorientierung ist ja heute so in den Köpfen vieler Lehrpersonen drin. Und ist auch in vielen pädagogischen Leidideen von Schulen drin. Nur haben sie manchmal einfach zu wenig Zeit die Lehrpersonen diese Potenzialförderung wirklich zu betreiben, weil sie so viele Aufgaben haben. Aber ich habe so einen Dreischenschritt, dass dürfen, dass können, ums das wollen. Dass man in der Schule, dass dürfen im Blick hat, wenn wir jetzt Kinderinnen, Blick nehmen, die eben auch einfach gestalten Familien kommen, die aber man merkt, die haben etwas drauf. Dass man denen dann sagst, du darfst Ambitionen haben, ich unterstütze dich. Das Gymnasium soll für dich eine Option sein. Das wäre das dürfen. Das können, ist dann die Frage, wie können wir solche Kinder unterstützen, dass sie das können. Also was brauchen solche Kindes? Es gibt zum Beispiel jetzt Gemeinden, die diesen Kindern spezifische Unterstützung Maßnahmen zu teilkommen lassen. Damit sie im Kanton Zürich ist ja noch diese Gimmie-Prüfung, damit sie bessere Chancen haben. Das ist ein Aspekt von Chancen-Werechtigkeit. Und das wollen, das ist der dritte Teil.
Das betrifft jetzt eben, dass die Lehrperson auch mit den Eltern zusammenarbeitet. Ich am Anfang haben wir davon gesprochen, dass häufig Eltern skeptisch sind. Und sagen nein, wir wollen das nicht. Akademische Karriere wollen wir nicht. Und dass man solche Eltern eben ins Boot holen muss und sie auch überzeugen muss, dass sie ein Kind haben, das begabt ist und dass sich dieser Weg für das Kind lohnt. Und da braucht es auch eben etwas Wiele der Schule. Erwachsene unserer Studie sagen, mein Primallair hat mich unterstützt und er hat mir gesagt, "Du schaffst das!" Und nicht, es ist zu streng oder zu viel für dich. "Du schaffst das, das ist vielleicht das Zentrale Motivation." Förden und unterstützen. Das nehme ich mit, aus dieser Episode. Und mit dieser großen Herausforderung hören wir auf heute. Was hast du noch für weiterführende Informationen zum Thema? Schau es ein Gleichheit, dass du noch Tipps oder Anregungen zu unserem heutigen Thema? Also ich habe auf meiner Webseite finden sich Dossies zu diesem Thema. Und jetzt reiche ich dann in zwei Wochen mein Manuskript ein für mein neues Buch. Und das heißt dann vom unten nach oben arbeit der Kinderamkimnasium. Perfekt und wann erscheint es? Im November. Schreiben wir uns auf. Wer dir auf x-Fold-Magrid bekommt auch immer Bildungsthemen von dir in Kurzform präsentiert und eben auf deiner Webseite marktitscharm.ch/Feedbacksanregungen
[email protected]/Education2go oder Bildungs- und Erziehungspotkasse. Abonniert uns auf eurem Lieblingspodcast-Portal. Uns gibt es jeden Monat, worüber sprechen wir das nächste Mal? Das nächste Mal gehen wir wieder näher zur Familie und zu den Kindern wir sprechen die Kleinen von den kleinen Königen in der Familie. Von Kindern, die sehr stark im Zentrum stehen und die leider häufig, das ist falsch, aber sie werden häufig so in Buchform als kleine Tyrammen besuchen. Kleine Könige. Kleine Könige. Ich bin Dominik Tille. Ich bedanke mich fürs Interesse. Danke dir, Margrid Strang. Merci auch. Danke für die Hase.