Go back

#199 Warum Wissen allein nicht reicht, um alkoholfrei zu leben.

18m 3s

#199 Warum Wissen allein nicht reicht, um alkoholfrei zu leben.

In dieser Podcastfolge erklärt die Host, warum reines Wissen nicht ausreicht, um Nüchternheit zu erreichen. Sie betont, dass viele Menschen trotz umfassender Kenntnisse über ihre Triggermechanismen scheitern, weil Cravings und Stress auf der Ebene des Nervensystems wirken, nicht auf der kognitiven Ebene. Der präfrontale Cortex, der für logische Entscheidungen zuständig ist, wird in akuten Stressmomenten deaktiviert, während das limbische System übernimmt, das nur auf Sicherheits- oder Bedrohungssignale reagiert. Daher ist mehr Wissen nutzlos; stattdessen müssen die emotionalen Zustände unter dem Verlangen (wie Einsamkeit, Stress oder Überforderung) erkannt und reguliert werden. Die Host beschreibt, wie sie mit einer Klientin durch detaillierte Analyse von Craving-Situationen und Training des Nervensystems arbeitete, sodass der Alkohol nach und nach automatisch wegfiel. Sie betont, dass Cravings ein Regulationsversuch des Systems sind und nicht unterdrückt werden sollten. Stattdessen geht es darum, das Nervensystem zu beruhigen und Sicherheit zu signalisieren. Die Host bietet Einzelmentoring und ein Online-Programm an, um diesen Prozess zu unterstützen. Ziel ist es, dass der Alkohol obsolet wird, weil er nicht mehr gebraucht wird – nicht durch Verbote, sondern durch echte Selbstregulation.

Transcription

2329 Words, 14470 Characters

German
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist GladerMittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, hallo und herzlich willkommen zur ersten und damit neuen Podcastfolge im Jahr 2026. Ich hoffe, du bist gut reingebrotet. Ich hoffe, dir geht es gut. Und vielleicht hast du ja gute Vorsätze und Ziele, die du in diesem Jahr erreichen möchtest. Und dafür wünsche ich dir natürlich ganz viel Motivation, ganz viel Energie und Durchhaltevermögen. Und in dieser Podcastfolge habe ich mir überlegt, möchte ich gerne darüber sprechen. Beziehungsweise der Titelüberschrift lautet, warum wissen allein nicht erreicht? Es ist ja nur vielleicht sitzt du gerade im Auto oder du gehst, spazieren oder du bist auf Arbeit oder du bist einfach in einem stillen Moment auf der Kaut zu Hause und hast dir wie so oft oder wie jedes Jahr vorgenommen. Okay, diesen Monat nehme ich den Dry January mit, vielleicht ein bisschen länger, aber Januar auf alle Fälle, diesen Monat trinke ich wirklich kein Alkohol. Und vielleicht hast du dich dieses Mal besonders gut darauf vorbereitet, aber statt der Erhoften Erleichterung anstelle dieser Erhoften Vorfreude spürst du etwas ganz anderes und zwar spürst du einen im Männchen Druck im Bauch oder vielleicht auch eine Enge in der Brust oder vielleicht ist es nur dieses leise Gefühl oder diese Stimme, die dir sagt, na ja, wer mal schauen, vielleicht schaffst du es ja doch nicht. Es ist so ein innerer Widerstand, der mit jedem Tag, den du vielleicht schaffst, wer mit den 6. Januar, nee, am 6. Januar nehme ich auf, am 7. Januar hörst du die Folge, oder kommt die Folge raus. Und vielleicht spürst du das Tag für Tag der inneren Druck einfach größer wird. Und ich möchte dir in dieser Folge etwas ganz wichtiges mitgeben, was ich vielleicht überrascht, denn dieses Gefühl oder dieser Widerstand, den du spürst, der hat nicht zu bedeuten, dass du nicht genug motiviert bist und es liegt auch nicht daran, dass dir deine Disziplin mangelt oder der gleichen. Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass dein System in diesem Moment etwas ganz anderes braucht, als noch mehr Wissen, noch mehr Ziele, noch mehr gute Vorsätze, die du einfach durch Disziplin versuchst, umzusetzen und durchzuhalten. Und an dieser Stelle möchte ich dir gern von einer Klientin erzählen, die vor kurzen, also das heißt letztes Jahr, eine letzten Jahres zu mir ins Mentoring gekommen ist und sie ist wie alle Durchweck, alle Frauen in meinem Mentoring, hochintelligend super reflektier totaler, vollkreich und sie sagte einen Sands zu mir, den ich in meiner Arbeit immer wieder, immer wieder fast täglich höre. Und zwar lautet der, ich verstehe, ich verstehe das alles, ich verstehe wie Nüchterheit funktionieren soll, ich habe meine Mechanismen durchschaut, ich weiß, wann ich trinklich weiß, was meine Trigger sind, aber trotzdem klappt es bei mir nicht und ich weiß nicht, woran das liegt. Und meine Klientin hat wirklich alles getan, sie hat alle einschlägigen Podcasts zu dem Thema "Oh Gott, mir fällt das sprechen, heute irgendwie schwer, ich versuche ein bisschen langsamer zu sprechen", sie hat alle Podcasts zu dem Thema gehört, sie hat die gesamte Kutlet durchgearbeitet, hat die ganzen Bücher im Regal stehen, sie hat sogar Kurse belegt, sie hat selbst eine Meditationspraxis, eine Aktsamkeit, Praxis hat alles alle lesiert und auf der kognitiven Ebene war sie eine Expertin für ihr eigenes Problem und das ist ja das verrückte. Sie hat alles gewusst, sie hat sich selbst durchschaut und danach in dem Moment, in dem die Cravings, also das massive Verlang auftauchten, war all das, wesentlich wie weggeblasen, wie weggewischt und sie fühlte sich total hilflos und ist dann immer wieder dazu übergegangen, wieder anzufangen zu trinken und du weißt ja sicherlich, wie die Schleife dann abläuft, nächsten Tag im Kater, du schäms dich, schäms dich vielleicht schon, wenn du das Glas überhaupt ansetzt, Never Ending Story. Also, die darauf vergescht war total vernichten für sie und da tragt sich natürlich wieder, warum schaffe ich das einfach nicht, obwohl ich doch schon so viel weiß, obwohl ich doch eigentlich kognitiv verstanden habe, wie es gehen soll und warum ist das so und hier liegt der zentrale Denkfehler, den viele im Prozess des Nüchterns werden, und die viele im Prozess des Nüchterns unterschätzen oder gar nicht auf dem Schirm haben. Wir glauben, dass mehr Wissen über eine Sache automatisch zu mehr Handlungssicherheit führt. Also wir verwechseln sozusagen das Wissen darüber und dann die eigene Umsetzung. Und das schauen wir uns jetzt mal ein bisschen näher an. Also, in einem Moment von Akkutem Stress oder einem richtig krass starken Craving, was ja im Umkäfluss Akkutem Stress bedeutet, ist ein präfrontaler Cortex, also der Teil des Gehirns, der für logik, für Planung und für vernünftige Entscheidungen zuständig ist, faktisch offline. Er ist dann nicht mehr füraint aktiv, du heißt dann wenig bis gar kein Zugriff. Darauf stattdessen übernimmt das limbische System, das ist ein emotionales Zentrum des Gehirns und dieses System reagiert nicht auf logische Argumente oder gelesenen Bücher oder gehörte Podcast oder Kurse, die du belegt hast. Es reagiert ausschließlich auf die Signale von Sicherheit oder Bedrohung. Wissen ist eine Funktion deines Verstandes. Ein Craving oder stressige Momente ist eine Reaktion deines Nervensystems. Und was haben jetzt also mit meiner Klientin in Man-Train gemacht? Wir haben nicht, wie so oft und wie fast immer, wir haben nicht darüber gesprochen, dass sie trinkt, wie viel sie getrunken hat und dass Algol schädlich ist, das ist total irrelevant. Das wusste sie, das hat sie vorher schon gewusst, wir haben auch keine neuen Regeln aufgestellt oder der gleichen. Und stattdessen haben wir die Cravingsituation, also die Situation, die Tage, die Stunden, die Wochen davor wie ein Schirurg bis ins Klänze-Detail gemeinsam sitziert. Das, was ihr unbewusst war, haben wir ins Bewusstsein geholt. Wir haben mit Fragen gearbeitet, wie beispielsweise, in welchen Kontextritten, denn sind die Cravings dann aufgetreten? Wie hast du dich gefühlt, was da genau passiert, was gingen dir durch einen Kopf, welche Gerüche hast du vielleicht gerocken, welches, mit wem hast du gesprochen, worüber hast du gesprochen, welche Gedanken ging dem Craving voraus? Und in solchen Momenten wird sehr, sehr schnell klar, es geht nicht um den Algol, es geht nicht um das Trinken, es geht nicht um das Glas Wein. Und unter dem Verlangen lagen für sie Zustände, emotionale Zustände, die ihr System nicht mehr allein in der Lage war zu bewältigen. Das war massiver Stress auf Arbeit, massiver Innerer Stress. Das war ein tiefes Gefühl von Einsamkeit, obwohl sie in einer Beziehung ist. Wenn sie trotzdem immer wieder die Erfahrung und das inneren Gefühl von Teamvereinsamkeit verspürt und von Verlusten, oder schlichtweg das Gefühl einer emotionalen Überforderung. Der Algol war in dem Moment nicht das Ziel, sondern er war für sie die einzige Lösung, die ihr System bisher in diesen Momenten kannte und zur Verfügung hatte, um mit diesem Stresslevel oder der emotionalen Überforderung umzugehen. Und die sind einen Punkt, darfst du wirklich, wirklich für dich verinnerlichen. Cravings sind kein Zeichen von Charakter-Schwecher oder dass du irgendwas nicht begriffen hast oder dass du irgendwas nicht verstanden hast oder dass du blöd dazu bist, endlich nicht zu werden. Sie sind ein Regulationsversuch, dein Nervensystem sucht in solchen Momenten verzweifelt nach Entlastung, nach einem Weg das System runterzufahren und wieder sicherheitlich. bzw. gleichgewicht Entspannung herzustellen. Das ist der einzige Grund. Und den löst du nicht, kannst du den Moment nicht kognitiv greifen, sondern erläuft ja auf einer ganz anderen Ebene ab. Und wenn du das eben nicht erkennst oder dir das bisher nicht bewusst war, kämpfst du einen inneren Krieg gegen dich selbst, den du immer wieder verlierst. Wenn du es aber erkennst und es dir bewusst wird und bewusst ist, kannst du eben an der richtigen Stelle ansetzen. Was bedeutet. und das bedeutet, dass du das verlang nach Alkohol nicht unterdrückst, ganz, ganz wichtig nicht unterdrücken, weil Druck bedeutet Widerstand, bedeutet Kampf, sondern, dass du verstehst, wozu du ihn gerade brauchst oder wozu du den Alkohol nutzen willst. Also geht es um das regulären des Zustandes darunter. Es geht immer um die Regulation des Zustandes darunter. Ich sage im Mentoring immer, wir nehmen den Alkohol aus der Gleichung heraus und das, was übrig bleibt. Das ist das, worum du dich gewandarst. Wir streichen in Alkohol komplett, es interessiert mich nicht, wie viel du gedrungen hast. Es interessiert mich nicht, wie oft du hingefallm wieder aufgestanden bist, vergisst du den Alkohol und das, was übrig bleibt, was dann übrig bleibt. Darum geht es. Und heute, was mit meiner Klähnte passiert, heute ist meine Klähnte an einem völlig anderen Punkt. Sie kontrolliert sich nicht mehr, sie hat nicht mehr das Gefühl, nur mit krasser Disziplin, nicht an zu sein und nicht an zu bleiben, sondern sie nimmt sich viel mehr wahr. Das, was ihr vorher unbewusst war, worum es eigentlich geht, haben wir ins Bewusstsein geholt. Das üben wir für jede, für die unterschiedlichsten Situation. Wenn in der nächsten Situation dann wieder Cravings auftreten, dann kannst natürlich wieder passieren, dass du nicht weißt, wo um und unten ist. Ich habe dir vorhin erklärt, woran das liegt. Und dann siezieren wir auch diese Situation, wie da bis ins Leitste Detail schauen, worum es geht. Dann besprechen wir Strategien, wir üben Strategien ein, sodass du das immer wieder übst, immer wieder übst, sodass es irgendwann zu deinem normalen Zustand wird, sodass du irgendwann weißt, wie du dich selbst in solchen Momenten regulieren kannst, ohne dass du den Alkohol überbraust. Was jetzt mit meiner Klähnte passiert, sie spürt frühzeitig, wenn die Anspannung in ihrem Körper steigt, sie erkenntige Fühle, um dies geht, bevor sie, bevor sie quasi unkontrollierbar werden und dann zu einem krassen, verlang oder einem krassen Craving werden. Sie arbeitet jetzt also mit ihrem gesamten Körpersystem, um diesem, also dem Nervensystem primär oder ihrem Körper, Sicherheit und Stabilität und Gleichgewicht zu signalisieren. Und das ganz ohne Substanzen. Und wenn sie spürt, es ist ja nicht so, dass du, wenn du nicht da in den Zinfattikus rutscht und niemals in so einem Überlebensmodus bist. Wichtig ist, dass du das verstehst, dass du dich selbst regulieren kannst und dass du nicht den Alkohol brauchst, der dich vermeintlich, was er ja nicht tut, reguliert. Und der Alkohol fällt bei ihr jetzt nach und nach ganz automatisch weg. Und das ist ja da schöne daran, weil wir brauchen nicht ewig und drei Tage über den Alkohol zu sprechen, sondern wir kümmern uns im Mentoring um die Themen, um die es eigentlich geht. Und wenn du das für dich verstehst, dann fällt der Alkohol automatisch aus der Gleichung. Weil du ihn einfach nicht mehr brauchst. Und nicht weil er verboten ist, sondern weil er schlichtweg nicht mehr von dir gebraucht wird. Er hat keine Relevanz mehr. Und das ist die wahre Alkoholfreiheit. Wenn die Lösung Alkohol einfach obsolet wird, weil du gelernt hast, dein eigenes System zu verstehen, zu lesen und dich selbst zu regulieren. Und wenn du dich jetzt in dieser Geschichte wieder erkannt hast und merkst, dass du genauso viel weißt, genauso viel Podcast hörst, die alle Bücher reingezogen hast zu dem Thema "Alle Blockartikel", die wir relevant sind. Alles ist aufgesorgt, hast vielleicht auch schon Kurse gemacht, und immer und immer wieder einen selben Punkt teilt. Und ich frags, was, also ich weiß doch eigentlich alles, was fehlt denn jetzt noch? Dann möchte ich dich ganz, ganz herzlich dazu einladen, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen. Ich unterstütze dich gerne dabei, das unbewusste in der Bewusstsein zu holen, sodass du lernst dich selbst zu sehen, zu spüren, deine Bedürfnisse wahrzunehmen und dich am Ende selbst zu regulieren, sodass der Alkohol am Ende egal wird. Welche Möglichkeiten gibt es dafür? Erstem Möglichkeit ist meine intensiver Einzelbegleitung. Hier arbeiten wir intensiv und ganz, ganz, ganz individuell an deinen Themen. Wir schauen uns deine spezifischen Trigger an und trainieren dein Nervensystem, dein Körper direkt in deiner inneren Realität im Alltag. Das ist ganz, ganz wichtig. Das Einzelmentoring kannst du direkt bouchen. Den Link findest du in den Showdowns. Da findest du auch alle Infos. Alles, was du wissst, wenn du Fragen hast, kannst du mir super, super gerne eine E-Mail schreiben an [email protected]. Ich bin sehr gerne für dich da. Ansonsten buchst du dir einfach dein Einzelmentoring und wir legen direkt los. Ich nehme pro Monat drei Klientinnen auf, um die intensive Betreuung, die damit schwingt. Das Einzelmentoring bringt sich damit, die garantieren kann. Seit dem Möglichkeit ist mein Nüchtern und klar, wandel. Das ist seit dem 2. Januar bis zum 25. 1. Wenn du dir also einen sanften, aber strukturierten Einstieg wünscht, ist dieses wandel, genau das Richtige für dich. Erst ein 2 Produkte, mein Onlineprogramm und mein By-Burgring Mini-Cours. Es ist kein reines Wissensprodukt, sondern eine Begleitung in die praktische Umsetzung. Das ist ganz wichtig. Du darfst für dich nicht nur Wissen aufsagen, sondern das Wissen anwenden und vor allem in deinem Alltag anwenden. Also, wie gesagt, es ist bis zum 25. Das ist eine ersten Buchbar. Nutzigern in diesen Zeitraum, um von der kognitiven Ebene in die echte Veränderung zu kommen. Wenn du dazu fragen hast, kannst du mir auch eine E-Mess schreiben. Und auch hierfür findest du den Link in den Show-Nots. Und falls du regelmäßige Impulse von mir haben möchtest direkt in dein Postfach, den Newsletter, den schick ich immer, oder meist am Sonntag raus, dann kannst du dich super, super gerne für meine Newsletter anwenden. Ich würde mich sehr freuen. Ansonsten seist es für die Folge gewesen sein. Ich danke dir ganz sehr fürs Zuhören und wünsche dir es noch eine schöne Woche. Bis zur nächsten Folge. Es hat noch nichts. *Musik*

Podcast Summary

Key Points:

  1. Wissen allein reicht nicht aus, um Verhaltensänderungen wie Nüchternheit umzusetzen, da Craving und Stress auf der Ebene des Nervensystems wirken.
  2. Cravings sind kein Zeichen von Charakterschwäche, sondern ein Regulationsversuch des Nervensystems, um mit emotionaler Überforderung oder Stress umzugehen.
  3. Der Schlüssel liegt darin, die zugrunde liegenden emotionalen Zustände (z.B. Einsamkeit, Stress) zu erkennen und zu regulieren, statt den Alkohol zu unterdrücken.
  4. Durch gezielte Analyse von Craving-Situationen und Training des Nervensystems kann der Alkohol automatisch obsolet werden.
  5. Die Podcast-Host bietet Unterstützung durch Einzelmentoring und ein Online-Programm („Nüchtern und klar“) an, um von kognitivem Wissen zur praktischen Umsetzung zu gelangen.

Summary:

In dieser Podcastfolge erklärt die Host, warum reines Wissen nicht ausreicht, um Nüchternheit zu erreichen. Sie betont, dass viele Menschen trotz umfassender Kenntnisse über ihre Triggermechanismen scheitern, weil Cravings und Stress auf der Ebene des Nervensystems wirken, nicht auf der kognitiven Ebene. Der präfrontale Cortex, der für logische Entscheidungen zuständig ist, wird in akuten Stressmomenten deaktiviert, während das limbische System übernimmt, das nur auf Sicherheits- oder Bedrohungssignale reagiert.

Daher ist mehr Wissen nutzlos; stattdessen müssen die emotionalen Zustände unter dem Verlangen (wie Einsamkeit, Stress oder Überforderung) erkannt und reguliert werden. Die Host beschreibt, wie sie mit einer Klientin durch detaillierte Analyse von Craving-Situationen und Training des Nervensystems arbeitete, sodass der Alkohol nach und nach automatisch wegfiel. Sie betont, dass Cravings ein Regulationsversuch des Systems sind und nicht unterdrückt werden sollten.

Stattdessen geht es darum, das Nervensystem zu beruhigen und Sicherheit zu signalisieren. Die Host bietet Einzelmentoring und ein Online-Programm an, um diesen Prozess zu unterstützen. Ziel ist es, dass der Alkohol obsolet wird, weil er nicht mehr gebraucht wird – nicht durch Verbote, sondern durch echte Selbstregulation.

FAQs

Wissen ist eine Funktion des Verstandes, während ein Craving eine Reaktion des Nervensystems ist. In Stressmomenten ist der präfrontale Cortex offline, und das limbische System übernimmt, das nicht auf logische Argumente reagiert.

Cravings sind ein Regulationsversuch deines Nervensystems, das nach Entlastung sucht, um das System zu beruhigen und Sicherheit herzustellen. Sie sind kein Zeichen von Charakterschwäche.

Analysiere die Situationen vor dem Craving genau: Welche Gefühle, Gedanken, Gerüche oder Gespräche waren vorhanden? Oft liegt unter dem Verlangen emotionaler Stress wie Einsamkeit oder Überforderung.

Unterdrücke das Verlangen nicht, sondern verstehe, wozu du den Alkohol gerade brauchst. Es geht darum, den Zustand darunter zu regulieren, zum Beispiel durch Strategien zur Beruhigung deines Nervensystems.

Arbeite mit deinem Körpersystem, um frühzeitig Anspannung zu erkennen und Sicherheit zu signalisieren. Übe Strategien ein, sodass der Alkohol nach und nach automatisch wegfällt.

Es gibt ein intensives Einzelmentoring für individuelle Begleitung und den Kurs 'Nüchtern und klar', der bis zum 25. Januar buchbar ist und auf praktische Umsetzung fokussiert.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.