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#196 Weihnachtsstress ohne Alkohol: Nervensystem regulieren & innere Ruhe finden

21m 52s

#196 Weihnachtsstress ohne Alkohol: Nervensystem regulieren & innere Ruhe finden

In dieser Podcastfolge spricht Lada Mittik darüber, wie man die Weihnachtszeit und Feiertage ohne Reizüberflutung erleben und innere Ruhe kultivieren kann, besonders beim Start in ein alkoholfreies Leben. Sie erklärt das Paradox, dass viele Menschen in ruhigen Momenten innere Unruhe, Gedanken und aufgestaute Emotionen spüren, weil ihr Nervensystem Aktivität und Stress als sicher abgespeichert hat. Stille wird dann als unbekannt und bedrohlich interpretiert, was zu Rastlosigkeit führt. Lada betont, dass dies keine Unfähigkeit zur Entspannung ist, sondern ein Zeichen für tiefgreifende Veränderung. Sie empfiehlt praktische Techniken, um das Nervensystem neu zu konditionieren: verlängertes Ausatmen (z.B. 4 Sekunden ein, 8 Sekunden aus) zur Aktivierung des ventralen Vagus, Erdung durch die Sinne (3 Dinge sehen, 2 riechen, 1 fühlen), Handauflegen auf Brust und Bauch mit selbstberuhigenden Sätzen sowie sanfte Bewegung (Spazieren, Schütteln, Tanzen) vor der Ruhe, um gespeicherte Energie zu lösen. Echte Ruhe entsteht nicht durch Abwesenheit von Lärm, sondern durch eine stabile innere Beziehung zu sich selbst. Emotionen, die in der Stille hochkommen, sind normal und erfordern oft Begleitung. Lada lädt dazu ein, täglich kleine Momente der Stille (ab 3 Minuten) bewusst zu wählen und zu beobachten, was passiert, ohne Druck. Ruhe ist eine aktive Fähigkeit, die durch Übung immer leichter wird. Sie bietet Einzelbegleitung an, um diesen Prozess zu vertiefen.

Transcription

2458 Words, 15317 Characters

German
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist Lada Mittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiriritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, hallo, herzlich willkommen zu einem Podcastfolge. In der heutigen Folge möchte ich gerne mit dir sprechen, wie du die Weihnachtszeit, die Feiertage nicht reizüberflutet, erlebt, sondern wie du für dich innere Ruhe kultivieren kannst oder vielleicht ein bisschen mehr zur Ruhe kommst, als vielleicht in den Jahren davor, gerade wenn du jetzt in ein Alkoholfreies Leben starten möchtest. Es gibt so ein Paradox, so ein Paradox, nicht nur in Bezug auf die Weihnachtszeit, auf die besinnliche Zeit, sondern generell erlebe ich das auch häufig in meiner Begleitung, meiner Klientinnen, dass viele Menschen, wenn wir jetzt bei der Weihnachtszeit bleiben, viele Menschen gerade in den stillmömenten, gerade in der stillen Zeit, in der besinnlichen Zeit des Jahres, wenn es ausen ruhig wird, wenn du eigentlich die Möglichkeit hast, zur Ruhe zu kommen, innerlich zur Ruhe zu kommen und mehr Zeit hast, dass du dann spürst, dass du so ein inneren Drang hast, etwas zu tun, dass du gar nicht wirklich zur Ruhe kommen kannst. Ich möchte dir gerne in dieser Folge mitgeben, wie du lernst, in dieser ruhigen Zeit, in den ruhigen Phasen wirklich bei dir anzukommen und dich sicher mit deiner inneren Ruhe oder sicher in der Ruhe zu fühlen. Und vielleicht kennst du dieses Gefühl ja auch vielleicht ist dir das ja schon häufiger aufgefallen, nicht nur im Bezug auf Weihnachten, dass wenn deine Termine beispielsweise weniger werden oder deine Abende, ruhiger du nicht so viel zu tun hast auf Arbeit oder wenn du Urlaub hast oder eben jetzt, wenn Weihnachten vor der Tür steht, dass sobald du zur Ruhe kommst, deine innere Wahrnehmung total laut wird, Gedanken brasseln auf dich ein, Gefühle brasseln auf dich ein, alte schon länger verdrängte Anspannung wird sichtbar tauchen auf, kommt an die Oberfläche und anstatt dich zu entspannen, findest du, beziehungsweise fühlst du dich total rasslos, unruhig oder bist mit diesem inneren Zustand total überfordert und viele Menschen interpretieren das als irgendwie etwas, was du selbst falsch machst. Das habe ich auch ganz oft in der Begleitung meiner Klientinnen, dass sie dann sagen ja, eigentlich sollte ich doch jetzt, wenn ich den Alkohol gelassen habe, eigentlich soll es mir doch super leicht fallen zu entspannen und zur Ruhe zu kommen, aber ich komm einfach nicht zu Ruhe, wenn ich mir Zeit nehme, dann halte ich mich quasi selbst, gar nicht aus, ich kann mich einfach nicht entspannen und genau hier beginnt eigentlich der Weg zu deiner Echten vor einem nachhaltigen inneren Stabilität, denn dein Nervensystem, das liebt vorhersehbarkeit und es liebt Gewohnheit und Muster und wenn du über lange Zeit in einem Zustand erhöhter Aktivität oder ständiger Anspannung oder unter innerem Druck gelebt hast, sei es beispielsweise durch die Arbeit, durch Familien, Stress, durch Konflikte, durch ungesunde Beziehungsgestaltung oder durch das Vermeiden von Konflikten, dann hat dein Körper diesen Zustand, also diese All, diese Stresssituation, diese Alarmzustand als normal abgespeichert und im Endeffekt dann auch es sicher abgespeichert und das bedeutet, dass dein System gelernt hat, Aktivität mit Sicherheit zu verbinden, also wenn du permanent im Stress bist oder wahrst, dann hat dein System das als normal Zustand abgespeichert und wenn du dich jetzt plötzlich hin setzt, vor allem wenn du, beispielsweise über Alkohol, über Leistung, über viel tun, über viel machen, die ich da vorab lenken wollte, ist, die er bestimmte Themen anzuschauen, deine Gefühle anzuschauen, dann kann es natürlich oder wird es höchstwahrscheinlich vorkommen, dass du dich dann plötzlich hinsetzt und in die Stille gehst oder endlich Zeit für dich hast, dass dann dein Nervensystem diese Ruhe als total unbekannt interpretiert, als total unangenehm und es schaltet nicht automatisch in den Erholungsmodus, sondern ganz im Gegenteil, es beginnt zu scannen, ob es quasi gerade eine potenzielle Gefahr für dich gibt oder du wirst dann auf innere Spannungen aufmerksam gemacht oder fühlst sie dann in dieser Ruhe zum ersten Mal oder du nimmst dir Zeit für Entspannung und merkst, dass da super viele Emotionen sind, die du gar nicht zuordnen kannst, die du lange versucht hast unter der Oberfläche durch Ablenkung von dir fernzuhalten und dann fragt sich dein System, ob diese Ruhe wirklich sicher für dich ist. Und die Unruhe, die du spürst, ist dementsprechend nicht deine Unfähigkeit zur Entspannung, sondern es ist die Möglichkeit oder der Raum, in denen dein Nervensystem, dein Körper wieder zur Ruhe kommen kann, aber dafür darf es sich erstmal neu sortieren und dafür darf es prüfen, ob die Ruhe nun sichere, ein sicherer Hafen ist eine sichere Umgebung bieten kann und das ist ein Zeichen dafür, dass du total tiefgreifende Muster verändern möchtest. Wenn du dir die Zeit nimmst, um vor allem geduldig bist und verstehst, was da passiert, denn es geht bei der Entspannung gerade um das Nervensystem, darüber spreche ich auch in meinen Konalini-Jogherkassen, vor allem in den Live-Klassen. Es geht um deinen Wagusnerf, dein Haunerf, den du brauchst, um dich selbst zu regulieren, um überhaupt in eine Entspannung zu kommen. Der Ventrale-Wagusnerf ist für deine Fähigkeit zuständig zur sozialen Verbundenheit und vor allem zur Stressregulation. Wenn dieser Ventraleanteil aktiv ist, dann füße du dich ruhig, dann füße du dich sicher, dann füße du dich präsent. Wir können atmen, wir können uns mit anderen verbinden und wir können klar denken, wenn dieser Teil aktiviert ist. Ist der Zustand von hohe und Verbindung. Wenn ein Körper jedoch über längere Zeit im Stressmodus war, das heißt im Sympathikus, das heißt Feiderfleit, Kampf oder Flucht oder am Shutdown Modus, dann wird es dir schwer fallen, diese Entspannung zu erzeugen. Es ist kein mentales Loslassen, was du brauchst. Wenn du dir jetzt vorne bist, dir einfach hinzusetzen und zu entspannen und das nur im Kopf versuchst, dann hat dein Nervensystem noch nicht verstanden, was es quasi machen darf. Du kannst aber lernen, diesen Zustand zu erreichen. Du kannst nicht erzwingen, sondern es geht darum, dass dein Körper wieder lernen darf, sich in sich selbst hinein zu entspannen. Den Körper muss langsam durch wiederholte positive Signale, die Erfahrungen sammeln, dass Ruhe bedeutet, dass Ruhe Sicherheit bedeutet, dass in der Ruhe keine Gefahr herrscht und dass Ruhe bedeutet, dass du dich selbst halten lernst, dass du dich selbst aushalten lernst. Der Übergang in die Ruhe ist dementsprechend kein Künopfchen, was du einfach so drücken kannst und dich dann komplett entspannt in dich hineinfallen lassen kannst. sondern es ist ein Vertrauensprozess, den du wieder erlernt dazwischen, deinem bewussten, ich, also dein Bewusstsein und deinem Nervensystem, das was dein Nervensystem gelernt hat. Und wenn du in dieser ruhigeren Phasen deines Lebens merks, dass dein Nervensystem überfordert reagiert, dann sind kleine regelmäßige und vor allem vorher sackbare Impulse, die Möglichkeit, dich da in diesen Veränderungsprozess hineinzuschieben. Wir können zwar unser System nicht überreden und wie gesagt nicht mit einem Knopf Druck dafür sorgen, dass du dich plötzlich voll und ganz erfallen lassen kannst und entspannen kannst, aber du kannst sich selbst dazu einladen und neu konditionieren. Das machen wir auch oft in den Joga-Einheiten, in den Praneinjama-Einheiten, dass du verlängert ausatmst, dass du doppelt so lange ausatmest, wie du einatmest. Und das ist tatsächlich die effektivste Methode zur direkten Aktivierung des ventralen Vagus. Du kannst dafür bewusst für eine genoten länger ausatmen, als du einatmest, also beispielsweise vier Sekunden ein, acht Sekunden aus. Und dieser Rhythmus ist für dein Nervensystem ein Sicherheitssignal, also ein Signal für der NervenseTV für dein Körper. Das ist nun möglich, ist dich indisch hineinfallen zu lassen. Und das kannst du täglich praktizieren, besonders am Abend oder wenn du in stressigen Situationen bist. Das kannst du ja auch machen, wenn du auf Arbeit sitzt und im Büroestuhl sitzt und dir mal kurz drei Minuten Pause gönst und länger ausatmen. Das ist das Du einatmest oder jetzt in der Weihnachtszeit, die bevorsteht, dass du dir, dass du dich mal kurz zurückzehst und diese Art im Technik praktiziert, die ist wirklich super, effektiv. Außerdem kann dir helfen, dein Körper dabei zu unterstützen, zur Ruhe zu kommen, dass du dich versuchst, in dein Körper hinein zu entspannen und dich zu erden. Also wenn Gedanken aufkommen oder Unruhe aufkommt, dann bringst du deine Aufmerksamkeit ganz bewusst zu deinen Sinnen, die Übung, die kennst du sicherlich auch. Ich weiß jetzt nicht, der Fachbegriff ist mir jetzt entfallen, aber dass du dich im hier und jetzt verankst. Du nimmst dann drei Dinge, war die du siehst, zwei Dinge, die du riesst und ein Gefühl, was du gerade fühlst. Also beispielsweise, wie sich dein Polo war, anfühlt oder die Wärme einer, einer Tasse, wenn du gerade, wenn du dir gerade den Teel gemacht hast, was auch dabei hilft sind, dürfte von etärischen Ölen warmes getränkt oder sanfte Geräusche und die verankant dich oder helfen dir dabei, dich im hier und jetzt zu verankern und signalisieren deinem System Sicherheit. Dafür kannst du eine Hand auf deinem Brustkopf legen und die andere beispielsweise auf deinem Bauch, also links auf deinem Brust, auf deinem Brustkopf, auf deinem Bauchnabel und dieser einfach act der Selbstbe ruhigung, hilft dir dabei, deinen Körper zu spüren und dementsprechend dich über deine Intention selbst zu beruhigen. Kannst du auch mental sagen oder auch laut den Satz sagen, ich bin hier und ich halte mich selbst fest, ich gebe mir Sicherheit. Das ist eine kraftvolle sofort verfügbare Form der Selbstverbindung und eine Art, um dich selbst zu beruhigen und Ruhe in dir in deinem Körper zu schaffen. Außerdem hilft oftmals, wenn dir die beiden Tipps davor zu ruhig sind, kannst du davor in die Aktivität kommen. Wenn du dich bewegst, das kann auch Samftebewegungen sein wie Spazieren gehen oder dich dänen oder schütteln, das machen wir oft auf der Konellinioge oder tanzen. Das hilft, diese gespeicherte Energie aus deinem Körper zu lösen, bevor du versuchst komplett in die Ruhe zu gehen. Der Körper, wie zum Teil dein Körper, braucht er eine Entladung, bevor in so eine Sicherheit in eine Ruhe abzinken kann. Deswegen ist es oftmals leichter oder deswegen fühlt sich die Entspannung also Schawassana nach der Joga-Praxis so angenehm an, weil du erst mal dein Körper aktiviert hast, dein Körper geholfen, hast angestaut, den Energie loszulassen, Spannungen zu lösen, dich mit dir selbst zu verwenden und dann eben in die tiefe Entspannung gehst. Und echte Ruhe in dir entsteht nicht unmittelbar durch die Abwesenheit von Lärm, sondern durch eine stabile innere Beziehung zu dir selbst, die du aufbaut. Gerade wenn du auf das Alkohol zu konsumieren, geht es darum, die Beziehung zu dir selbst wieder so aufzubauen, dass du dich mit dir selbst in dir selbst sicher fühst. Und wenn du lernst, in Kontakt mit deinen Bedürfnissen, mit deinen Grenzen, mit deinem Atem zu bleiben, dann wird Ruhe zu einem inneren Normalzustand, unabhängig von äußeren Bedingungen. Und das ist der Kern. Und viele meiner Klienten in Erleben gerade diese Stillezeit oder die Weihnachtszeit, dass sie nachdem sie aufgehört haben zu trinken und gelernt haben, mit der Ruhe zu Recht zu kommen und sich in sich selbst hinein zu entspannen. Erleben sie zum ersten Mal wirklich, was ihr Körper braucht, sie spüren ihren Körper und sie erlauben sich wirklich mal wahrzunehmen, was da eigentlich ist. Und sich das mal anzuschauen und sich in sich hinein zu entspannen. Es ist wichtig, dass du, dass du anerkennst, ob dir das für dich selbst, also im Alleingang möglich ist oder ob du eben Unterstützung dabei brauchst. Dann manchmal zeigt sich eben in dieser Ruhe, in dieser Stille, in dieser Zeit für dich selbst in der Entspannung eben alter Schmerz oder alte Traurigkeit, alter Stress, alte Wut und das bedeutet nicht, dass für dich nicht funktioniert, sondern dass du quasi, dass dein System so viele Dinge abgespeichert hat, dass es möglicherweise eine Begleitung braucht, um das wirklich loslassen zu können. Und wenn da in der Systeme lernt, sich sicher zu fühlen, dann ist es quasi zwangsläufig so, das erlebe ich bei, bei vielen meiner Klientinnen, Klienten, dass Emotionen hochkommen, dass Emotionen an die Oberfläche kommen, die bisher vielleicht keinen Raum hatten, gefüllt zu werden. Und hier beginnt dann eben die Rückverbindung mit dir selbst, du lernst dich selbst in diesen oder mit diesen Gefühlen, zu halten, auszuhalten, statt dich von innere Unruhe antreiben zu lassen. Und ich möchte ich gerne den nächsten Tagen dazu einladen, die kleine Momente der Stille bewusst zu nehmen, bewusst zu wählen und diese Erfahrung für dich zu machen. Das muss ich nicht gleich 10, 15 Minuten sein, das reicht erst mal drei Minuten für den Anfang. Und das sagt keine Pflichtübung sein, sondern eher ein Signal für dich, um Zeit mit dir selbst zu verbringen, um dein Vertrauen in dich selbst zu stärken. Und dabei kannst du beobachten, was passiert, wenn du nichts tust und alles, was ich zeigte, sei es jetzt Spannung, Emotionen oder eben totaler Frieden in dir, dass du so annähm, wie es kommt und wie es ist. Ruhe ist quasi dann oder eine innere Entspannung, ist kein passives Ziel, was du erreichen möchtest, sondern es ist eine aktive Fähigkeit, die wenn du es über längere Zeit praktiziert, die immer leichter fallen wird. Und du lernst in diesem Prozess dein Nervensystem oder dir selbst wieder zu vertrauen, ein Körper wieder zu vertrauen. und die selbst zu regulieren. Und wenn du spürst, dass du gerade in dieser besinnlichen Jahreszeit lernen möchtest, dich innerlich tiefgreifen, zu stabilisieren und zu regulieren und ruhe wirklich wahrzunehmen und zu verkörpern, dann begleite ich dich sehr, sehr gerne über meine Einzelbegleitung, über mein "Einzelventuring" in diesem Prozess. Und in dieser Begleitung lernst du dein Nervensystem wirklich zu verstehen, dein Körper zu verstehen, dein Verlangen zu verstehen, zu verstehen, warum du getrunken hast und wie du auffahren kannst und wie du dich parallel dazu selbst lernst, zu regulieren und den dich hinein zu entspannen, damit eine innere Ruhe und ein fester Anker in deinem Leben werden kann. Und wenn du dazu bereit bist, diesen Weg für dich zu gehen, dich selbst zu erfahren und ein Leben Fernabfahren allgeholt zu führen, dann lad ich dich sehr, sehr gerne ein, klick ganz einfach auf den Link in den Schorn und da findest du jegliche Informationen zu der Einzelbegleitung und dann kannst du sie direkt für dich buchen. Ich freue mich ganz sehr auf dich und ich danke dir, dass du in dieser Folge wieder dabei warst. Ich wünsche euch jetzt noch einen wunderschönen Tag, eine wunderschöne Woche und bis ganz bald, set me.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Innere Ruhe in der Weihnachtszeit und im Alltag kultivieren, besonders beim Start in ein alkoholfreies Leben.
  2. Stille kann innere Unruhe, Gedanken und aufgestaute Emotionen hervorrufen, da das Nervensystem Aktivität als sicher abgespeichert hat.
  3. Entspannung ist ein Vertrauensprozess, der durch kleine, wiederholbare Impulse wie verlängertes Ausatmen (z.B. 4 Sekunden ein, 8 Sekunden aus) trainiert werden kann.
  4. Praktische Techniken
  5. Emotionen, die in der Stille hochkommen, sind Zeichen für tiefgreifende Veränderung und erfordern oft Begleitung, um sie zu verarbeiten.
  6. Ruhe ist eine aktive Fähigkeit, die durch regelmäßige Praxis (schon 3 Minuten täglich) leichter wird und zu einer stabilen inneren Beziehung zu sich selbst führt.

Summary:

In dieser Podcastfolge spricht Lada Mittik darüber, wie man die Weihnachtszeit und Feiertage ohne Reizüberflutung erleben und innere Ruhe kultivieren kann, besonders beim Start in ein alkoholfreies Leben. Sie erklärt das Paradox, dass viele Menschen in ruhigen Momenten innere Unruhe, Gedanken und aufgestaute Emotionen spüren, weil ihr Nervensystem Aktivität und Stress als sicher abgespeichert hat. Stille wird dann als unbekannt und bedrohlich interpretiert, was zu Rastlosigkeit führt.

Lada betont, dass dies keine Unfähigkeit zur Entspannung ist, sondern ein Zeichen für tiefgreifende Veränderung. B. 4 Sekunden ein, 8 Sekunden aus) zur Aktivierung des ventralen Vagus, Erdung durch die Sinne (3 Dinge sehen, 2 riechen, 1 fühlen), Handauflegen auf Brust und Bauch mit selbstberuhigenden Sätzen sowie sanfte Bewegung (Spazieren, Schütteln, Tanzen) vor der Ruhe, um gespeicherte Energie zu lösen.

Echte Ruhe entsteht nicht durch Abwesenheit von Lärm, sondern durch eine stabile innere Beziehung zu sich selbst. Emotionen, die in der Stille hochkommen, sind normal und erfordern oft Begleitung. Lada lädt dazu ein, täglich kleine Momente der Stille (ab 3 Minuten) bewusst zu wählen und zu beobachten, was passiert, ohne Druck.

Ruhe ist eine aktive Fähigkeit, die durch Übung immer leichter wird. Sie bietet Einzelbegleitung an, um diesen Prozess zu vertiefen.

FAQs

Du kannst innere Ruhe kultivieren, indem du dein Nervensystem durch verlängertes Ausatmen (z.B. 4 Sekunden ein, 8 Sekunden aus) aktivierst und dich mit Sinnesübungen wie dem Wahrnehmen von drei Dingen, die du siehst, erdest.

Dein Nervensystem hat Aktivität und Stress als normal abgespeichert. In der Ruhe interpretiert es diese als unbekannt und beginnt zu scannen, ob Gefahr besteht, was innere Unruhe auslöst.

Sanfte Bewegungen wie Spazierengehen oder Schütteln lösen gespeicherte Energie, bevor du in die Ruhe gehst. Danach kannst du mit Atemtechniken oder Selbstberuhigung wie Hand auf Brust und Bauch legen entspannen.

Durch wiederholte positive Signale wie verlängertes Ausatmen oder tägliche kurze Stille-Momente (3 Minuten) lernt dein Körper, dass Ruhe Sicherheit bedeutet, statt ein Knopfdruck zu sein.

Der ventrale Vagusnerv ist für Stressregulation und soziale Verbundenheit zuständig. Wenn er aktiv ist, fühlst du dich ruhig und sicher. Verlängertes Ausatmen aktiviert ihn direkt.

Nimm sie an, ohne sie zu bewerten. Es ist ein Zeichen, dass dein System bereit ist, sich zu heilen. Bei starken Emotionen kann professionelle Begleitung helfen, sie loszulassen.

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