#19 - Die Trainingsphilosophie des Christian Eichner (KSC)
30m 50s
In diesem Podcast-Gespräch mit Christian Eichner, dem am längsten amtierenden Trainer der 2. Bundesliga, geht es um seine Trainingsphilosophie und aktuelle Diskussionen im deutschen Fußball. Eichner erklärt zunächst sein Zitat „Das Herz einer Mannschaft ist das Herz eines Trainers“, das er von einem Jürgen-Klopp-Mitarbeiter übernommen hat. Für ihn bedeutet es, dass die Spielweise der Mannschaft zur Persönlichkeit des Trainers passen muss, um authentisch zu wirken. Er beschreibt seinen typischen Trainingswochenablauf: Zu Beginn stehen größere Ballbesitzspiele und Kleinfeldturniere im Fokus, später folgen 11-gegen-11-Einheiten, die dem Spiel am Wochenende am nächsten kommen. Freitags reduziert er die Intensität, nutzt aber kurze, emotionale Zweikampf-Formen. Eichner begrüßt die DFB-Reform im Nachwuchsfußball, die mehr Mini-Spiele und individuelle Ausbildung fördert, warnt jedoch davor, dass Positionen wie Außenverteidiger und Flügelspieler durch den Rondo-Trend vernachlässigt werden könnten. Er reflektiert auch Unterschiede zu seiner aktiven Zeit: Belastungssteuerung und Athletiktraining hätten stark zugenommen, Trainer-Teams seien größer geworden. Vor dem anstehenden Derby gegen den FCK betont er die Rolle von Emotionen und Mentalität, die in solchen Spielen entscheidend seien. Insgesamt zeigt sich Eichner als erfahrener Trainer, der Tradition mit modernen Ansätzen verbindet und Veränderungen offen gegenübersteht.
Im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem asimhetischen Linksverteidiger und im breitziehen linken Zähner. "Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier." From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Bilde Zeiten im deutschen Fußball. Hansi Flick ist nicht länger nationaltrien und eine ganze Nation diskutiert über die neuen DFB-Reform im Kinder- und Jugendfußball. Auf Experten ebener sachlich, auf funktionierst ebener teils polemisch. In der heutigen Folge von From Coach to Coach nehmen wir die Thematik als Aufhänger. Wir quatschen über die Einfachheit des Spiels, über Spielform, Ergebnisdruck und was Gegner-Fokussierung anrichtet, was aktuell intensiver denn je diskutiert wird. Und dazu spreche ich heute mit dem am längsten am Tieren und zweitliger Chef Trainer Deutschlands, der von Trainergrößten wie Ralf Ragnik, Volker Fink und Ede Becker trainiert wurde und über seine Rolle als Trainer mal sagte, "Das Herz einer Mannschaft ist das Herz eines Trainers." Was der gewürtige Sinn sei, damit meint, würde er uns nun selbst erzählen. Und damit herzlich willkommen hier im Podcast Christian Eichner. Hallo. Christian, glaubt es, das Zitat, das Herz einer Mannschaft ist das Herz eines Trainers. Hast du mal getätigt, was meintest du denn damit? Das Herz einer Mannschaft ist das Herz eines Trainers. Ich muss zunächst mal fairerweise auch zugeben, dass das Zitat natürlich nicht von mir stammt. Dann habe ich von einem der Code-Renar von Jürgen Klopp aus einem Interview, aus einer Fachzeitschrift, damals selber aufgelesen. Und das hat mich schon so ein Stück weit mitgenommen, weil es für mich schon sehr, sehr viel innehält, was mir einfach wichtig ist und was siegelig auch all meinen Trainer Kollegen wichtig ist, nämlich dass das, was die Mannschaft auf dem Spielfeld macht oder tut. Das sollte sich schon so ein bisschen mit dem begrieben Stimmigkeit, mit dem jeweiligen Trainer-Typ auch vereinen. Also wenn bei mir ständig Plankes Chaos auf dem Spielfeld wäre, keine Organisation, man wüsste nämlich, wer spielt links, wer spielt rechts und würde das so ein Stück weit, vielleicht mit mir als Mensch oder als Typ vergleichen, dann wird man ja so eine Stimmigkeit feststellen. Und das Ding ist mir so zumindest bis dem heutigen Tag sehr, sehr wichtig gewesen, dass ich mich mit dem Auffallung ganz identifizieren kann, was dann auch im Spielfeld stattfinden. Herr Amstags steht ja das derby in den FCK an, da werden Emotionen und Mentalität und sich ja auch eine große Rolle spielen. Jetzt ist Mittwoch, wir in dem Auffahr den Spiel sitzen hier in den Katerkompon des Stadions und in knapp zwei Stunden steht die erste Trainingseinheit in der Vorbereitung auf das derby an. Ich werde mir das Training auch angucken, was für Inhalte setzt, ja, wird es auch eine Spielform geben, später? Ja, in vielen Fall. Welcher Formen da auch immer, das wäre man auch noch natürlich schauen in der Trainerbesprechung, aber ich habe es ja vorhin im Vorgespräch schon mal erwähnen, das ist eine Einheit und Top durch die Länderspielpause und dadurch ist es so, was die geregelten Abläufe innerhalb der Woche, die bei einer Profimandschaft zumindest im groben Kann, da sind natürlich eine kleine Änderung im Wochenablauf. Es ist aber auch immer ein sehr sehr beliebter Tag bei uns Trainern, weil wir dann einfach auch mal so ein Stück weit ausbrechen können, aus den klassischen Mustern, die sich dann durch innerhalb einer Saison, auch innerhalb einer längeren Zusammenarbeit, wie das dann auch bei uns jetzt der Fall ist, dann logischerweise ergeben, mit all seinen Vor-Nacht-Hallen. Ja, du bist seit 2020 Chef-Trainer, was vorher auch schon korrigierlich drei Mal hinter ihm, es ist schon an der Seitenin verantwortlich. Wie ich habe gesagt, der am längsten amtierende zweitliga Trainer, ist ja schon eine krass lange Zeit. Wie sieht denn so eine Trainingswache strukturiert aus, ist das viel elf gegen elf oder ist jetzt gerade auf viele Diskussionen, viele Minispiele formen? Wir haben über die Jahre schon so einen Stück weit ein standardisierten Ablauf über die Hauptbausteine, die wir innerhalb einer Woche gerne drin haben, das bedient normalerweise zu Beginn der Woche verschiedene Ballhaldespiele in ein bisschen größeren Rahmen, um um einfach eine gewisse Intensität auf dem Spielfeld zu haben gepaart, dann auch mit einem Gegensatz, mit Kleinfeldspielen, mit Turnieren, was logischerweise vor 30 Jahren schon mega belieb war und jetzt gerade bei dem Thema Kinder- und Jugendfußball, ja auch wieder eine zentrale Rolle einnehmen, viele Ballkontakte, viele Ballaktionen, offensives, defensives, umschalten, Zweikampfstärke, also um da Handeswohlvaurrecht zu geben, an der Stelle da ist eigentlich all das drin, was eigentlich auch das große Spiel in diesen einzelnen Spielphasen auch beinhaltet. Dann haben wir sicherlich einen Tag, wo wir ein Stück weit elf elf spielen. Warum liegt es für mich einfach auf der Hand, das ist für uns Trainer jetzt hier Slatarn, speziell, der mich die ganze Zeit schon begleitet, einfach so die Form, das wird sich jetzt vielleicht komisch an, weil zoologisch ist, die dem Spiel am Wochenende einfach am nächsten kommt. Also wenn ich jetzt vier gegen vier Spieler habe ich immer wieder ausstädtologischerweise, aber der Samstag nachmittag, mit all seinen Dingen, die gefragt sind, ist dann schon nochmal eine andere Geschichte und deswegen ist dessen Tag der uns einfach wichtig ist, um verhaltensweisen auf dem Drainingsplatz zu haben, die ich dann aus Samstag haben will, weil wir haben ganz offender Vergangenheit und in meiner Spielerzeit Spieler gehabt, die haben mit woch sie jeden bald fordert und uns amstags dann das aber nicht in gleicher Form dann gehabt. Und deswegen ist schon so ein Grundsatz, behalte dich mit wox, bitte so wie du Samstag auch machst, also schallt genauso um, schließt die Räume genauso, schießt den Freistoß genauso, es klingt wahrscheinlich erstmal total normal draußen, aber da ist kein Druck, es sind keine Zuschauer da, es ist nur Draining, gibt dann eine unterschiedliche typenlogischerweise in der Mannschaft der eine ist, net zu der Drainings-Typ, also das sind ganz viele verschiedene Charaktere in typen Audinnen und trotzdem versuchen wir logischerweise mit wox, dann auch im optimal fall die Art und Weise auf den Platz zu bekommen wie Samstags. Donnerstags, so zwei Tage vor dem Spiel, wenn wir mal so mal vor Samstags ausgehen, ist bei uns meistens so einen Tag wo wir rausgehen von der Intensität, von allem, da spielen wir ein bisschen Kreis, machen ein paar Spassspiele, dann dann mal immer wieder einen unterschiedlichen Formen, Feidagsfarm, man kann mit kurz hoch, also das ist so mal in groben Zügen, so die sind diese Hauptbestandteile der Woche. Freitagshoffarm bedeutet dann noch mal viele Zweikämpfe, Intensität-Hopfarm oder eher so vom emotionalen her. Gar nicht so sehr auf die Ansar der Zweikämpfe geführt, aber in einer ganz, ganz kurzen Form, das kann mal ein kurzes Tunier sein, wo ich nur keine Ahnung ne Minute auf dem Feld bin, aber dann natürlich in kurzer Form mit meistens 6/6, noch mal viele Zweikämpfe sind das net, also du vielleicht zwei, drei, aber trotzdem ist dann noch mal Schärfet drin, um da einfach noch mal so diesen Körper, noch mal auf Betriebssemporatur zu bekommen, das kann aber auch mal halber Platz, zehn gegen zehn sein, kurze Spielzeit, um noch mal dann auf und außen zu beschallen, gibt da war manchmal Tage, wo dann das berühmt berüchtigte Bauggefühl da ist und wir gehen einfach raus, spielen ein bisschen Kreis, schießen ein bisschen aufs Tor, also das ist nicht, meckte meiner Tonlage dann auch, nicht, dass es langweilig ist, sondern einfach von der Intensität ein bisschen entspannter, um dann auch zu sagen, okay, die Jungs haben jetzt am nächsten Tag körner, aber seit der Coronazeit bin ich bei diesen Themen was Steuerung, was Belastung, etc. anbelang, vielen Spannter geworden, weil wir waren ja um 2 Wochen wahrscheinlich wie jeder, jede Mannschaft irgendwie mal fast betroffen war, um 2 Wochen weg aufgrund der ein oder anderen Fälle in der Mannschaft und wir kamen zurück und hatten auf einmal die beste Laufleistung in den ganzen, im Vergleich zu den ganzen Spielen zuvor, und das sieht schon dadurch in einem Büro und denk, warum hast du eine Antwort darauf gefunden? Nein, aber es hat für mich so ein bisschen da hingehen, Frieden geschlossen, ja ich komm schon so, oder bin schon so ein bisschen groß geworden, dass man sich die Dinge erarbeiten muss, dass man was dafür tun muss, das ist ja heute noch der Fall und so wird man auch unser Training erleben, da ist schon Intensität drin, dann auch am Anfang mite der Woche und trotzdem bin ich jetzt viel beruhigter gerade in den Enderspielfasen, wo ich jetzt mal sagen, neja, ob 2 oder 3 Tage frei, dann auf alle Fälle 3 Tage, weil ich glaube es hat ein Mehrwert für die Spieler, wenn du es immer im Gesamtpaket natürlich dann auch einordnen und muss man heute aussagen, wenn man es gut verkaufen kann. Ja, bevor wir über das Thema, wie sehr du dich im Training oder für Trainingseite obfasst, um dich auf den Gegnerfort zu bereiten, würde ich ganz gerne das Thema Minispielefonds noch abschließend, was Johannesbolf eben auch gelobt mit seinem Ansatz, da steckt ja viel Minispielefonds drin, zurückkehren zu dem Basics, hat gesagt, die Basics des Fußballspielen auf Torre möglichst in Gleichzahl haben wir aus den Augen verloren. Da hat er vor allem den Nachwuchsfußball gemeint, nicht den Profifußball. Es ging ja darum, dass wir einen größeren Talentepul am Ende in Deutschland schaffen, an dem sich quasi der Profifußball bedienen kann und dementsprechend auch die deutschen Nationalmannschaft davon profitiert. Du hast gesagt, du siehst das ähnlich und du warst ja auch mal, wo sieb sein Quorträner hier bei mir, du kennst ja auch das NLZ. Die Bedeutung von so kleinen Spielform, von Intensität, Wiederholung und Spaß. Da gehst du voll mit Johannesbolf mit oder? Weil es für mich am Ende des Salzen der Suppe ist, aber ich finde schon, dass man ein bisschen trennen muss. Es ist ja jetzt, mal zum einen bei den ganz kleinen oder kleineren, wo beispielsweise von Injo, ich hoffe ich spreche es richtig aus. Ich hoffe, ich spreche es richtig aus. hochgerade diese Dinge ja aus.
so ein bisschen eingepflegt worden sind, euch dann gewinne und habt dann ein Fälle da wechsel beispielsweise und wenn ich das jetzt den Bogen spann zu einem Leistungsbereich im Endel-Z U17 und 19 beispielsweise, wo natürlich auch über die Jahre glaube ich schon sehr sehr viel taktische Inhalte reingekommen sind, sehr sehr viel Gegner Vorbereitung und das macht jeder Trainer trotzdem noch anders, das ist ja jetzt ein Schapplonenhaft, das ist jetzt im Endel-Z, glaube ich im U17 und 19 Bereich jetzt nur noch auf den Gegner und Grundordnung und sonstiges ganz im Gegenteil, aber ich glaube, dass diese Dinge einzugehalten haben, so wie das aus diesem Experten-Cremium auch kam und man jetzt einfach den Wunsch hat, wieder mehr in dieses individuelle, mehr, vielleicht auch in das eigene Spiel rein zu bekommen und das ist doch ein Ansatz, den man auf alle Fälle mehr als eine Chance geben sollte und deswegen glaube ich, dass so eine Veränderung, das kennen wir alle aus dem Privatleben, das ist nicht immer einfach, da schreit auch nicht jeder Worard, denn eine findet es ein bisschen besser, da anderen ein bisschen schlechter, aber so bin jetzt auch noch nicht so lebens erfahren, aber zumindest die Veränderungen, die so bei mir über die Jahre von Starten gegangen sind, wenn ich die so ein bisschen bewerten soll, sind sie doch meistens dann auch zum Prozetiven gekommen und deswegen stehe ich solchen Dingen immer sehr sehr positiv gegenüber, vor allem wenn ich weiß, dass die Handeln die Person einfach mega viel sich damit beschäftigt haben, wenn man auch die einzelnen Namen durchgehen, die da immer so indirekt direkt Beteiligung gefunden haben, die haben ja auch schon ein bisschen was gezeigt in der Vergangenheit und deswegen finde ich das einfach total spannend und ich werde sehr intensiv verfolgen. Du hast ja gerade das Thema individuelle Ausbildung angesprochen, welchen Wert bemisst du diesem Aspekt in deiner täglichen Arbeit, mit Profis, die ja schon eigentlich fast fertig sind. Und trotzdem hast du ganz verschiedene Charaktere und Typen in der Mannschaft, du hast Jungs drin, die beispielsweise total eigenständig nach dem Training Dinge tun, das ist immer abhängig von der jeweiligen Mannschaft, du hast Jungs, die musst du so ein bisschen anscheben, wenn wir Torschuss machen, habe ich auf einmal 20 Mann, also zusätzlicher Torschuss ist ja logisch, das macht Spaß, wenn ich jetzt vielleicht sagen würde, wir machen jetzt zusätzlich Kopfballspiel, isoliert ohne Torhüder, ganz klassisch, wenn man es vielleicht noch auch kennt, einer wirbt den Ball zu, der andere köft den technisch sauber zurück oder Kopfballbändel, ich glaube da wäre die Frequenz nicht so hoch, bei mir in der Mannschaft, aber es ist ein Thema, wo ich schon sehr stark auf Eigenverantwortung in der Mannschaft setze und die Ballor sind zu bekommen aus als Trainer, du gibst es vor und auf der anderen Seite der Spieler hat diese inbrennensische Motivation, das hängt von von einigen Faktoren ab, alter, spielig, spielig nett, also da gibt es total unterschiedliche Dinge, das ist jedes Jahr immer immer anders, und wir versuchen dann eine gute Mitte zu finden, da gibt es auch sicherlich immer auch Luft nach oben von allen Zeiten, wenn du jetzt mal dein Training vergleichst, mit dem Training was du damals als Spieler bekommen hast, bis du ja auch beim KC, also dein Profi-Debühl, Spieler gefeiert war es ja auch in Hoffnung heim und in Köln, auch in Dürsburg, gibt es da mittlerweile wieder mehr Gemeinsamkeiten, weil man hat ja immer gesagt, das Training früher war ganz anders als heute, es ist aus der einer Sicht so. Also den größten Unterschied, den ich so festgestellt habe über die Jahre im Vergleich ist, dass der Begriff Steuerung, Belastungssteuerung, der hat extrem einzug erhalten, liegt vielleicht aber auch daran, dass ich die Seiten gewechselt habe und mich natürlich mehr mit diesen Themen auch automatisch beschäftigt habe oder beschäftigen musste. Früher hatte ich schon den Eindruck, dass gerade nach Vorbereitung wurde, da wurde einfach trainiert, da wurde jeden Tag zweimal trainiert, da wurde auch eine großrücksehig genommen, die freien Tage, die konnte studierende Vorbereitung gefühlt. Ich glaube, ich habe keine Hand voll bekommen, so in nach fünf, sechs Wochen Vorbereitung. Die waren vielleicht mal nach 7, 8, 9 Tage, gab es mal ein, das ist heute so ein bisschen anders geworden. Also du versuchst einen guten Spakat zu hinzubekommen, dass du was mal eine Harte einheit gehabt, dann vielleicht mal noch eine Harte, dann ist aber schon wieder so der Tag, wo du so ein bisschen rausnimmst, um wieder die frische kommen zu lassen. Also das ist schon ein Unterschied, das vier gegen vier, das ich heute spiele, das ist schon noch gleich wie vor 15 Jahren, das ist aber auch gut so, weil das ist schon ein Kernbaustein, finde ich von einem von der Trainingsburg oder kann eine sein. Insgesamt gesehen waren die Trainer und die Vereine durchaus unterschiedlich, wenn ich an Hoffenheim denke, da war schon das Thema Athletik, schon ein zentraler Baustein, Spiel gegen den Ball und so dieses, dieses, diese Athletikfaktor, den hab ich heute schon, der ist schon extrem im Fußball verangert, das sind was Athletik-Trainer, durch Reha-Trainer, ich will jetzt seit beiden einen Bereich einordnen, aber schon auch die, die abseits des Fußballfeldes teilweise ja sehr intensiv mit den Spielern arbeiten, Prevention, etc., das ist für mich mega nach oben gegangen und hat sich richtig, richtig verangert in einem, in einem Trainer Team, also die Anzahl der Leute im Trainer Team ist ja auch im Mens nach oben gegangen und zu meiner KSC-Zeit, Trainer, Code-Renator-Battreiner, Schicht im Schacht. Also das, da wurde viel größer, noch viel größer und dadurch ist natürlich auch, jeder hat natürlich auch den Anspruch in diesem gesamten Kuchen mitzuwirken, also du musst die Leute einbinden, du musst ihn vertrauen geben, du musst sie abholen, du musst ihn Rückweldungen geben, also die Arbeit, auch mit den Mitarbeitern, die hat glaube ich für die Trainer, die jetzt auch schon länger dabei ist, den Vergleich zu mir, glaube ich, das kennt ihr jetzt nur so, glaube ich schon zu bin um. Wie würdest du sagen, ist so der Stellenwert des Technik-Trainings eigentlich, hat sich, hat sich der verändert, im Vergleich zu deiner aktiven Zeit im Vergleich zu jetzt, weil ich sage das unter dem Hintergrund, dass Hannes Woll von so einer Rondoisierung im deutschen Fußball gesprochen hat, dass man Gour di Jola und generell auch Spanischen Fußball als Vorbild gesehen hat und jeder wollte auf einmal so spielen und hat gesagt dadurch, dadurch, dass man so viel Rondo gespielt hat, hatte man super viele Mittelfeldspieler, Zentrumspieler, auch Innenverteidiger, aber man hat Position wie neuen, Außenverteidiger, Flügelspieler gekillt, weil die weder in Spielform noch isoliert, diese Dordzirmen bekommen, die im Spiel auch brauchten. Was ich total spannend finde ist, dass die Begrifflichkeiten im Fußball ja sich auch zunächst mal über die Jahres, so wie du es jetzt gerade schon angesprochen hast, mega geändert haben. Also, wenn ich jetzt in meine Anfangszeit jeden Karlsruhe als Spieler denke, wir haben aus sieben gegen drei gespielt. Du hatte das tatsächlich die Begrifflichkeit sieben gegen drei. Heute sprichst du wahrscheinlich in der Mehrzahl der Trainer sprechen von Rondo. Also allein dieses Thema schon mal einen anderen Stellenwert, eine andere Begrifflichkeit bekommen. Ich habe das auch in der Ausbildung festgestellt, wenn so die Trainer dann die Übungen vorgestellt haben. Der Begriff Rondo hat sich glaube ich richtig, richtig Thema, die oder Festgip festgesetzt im im deutschen Sprachgebrauch im Fußball. Grundsätzlich ist es so, dass das eine Form des Technik-Draining sicherlich sein kann. Das kann aber auch glaube ich bei den Spielern gar nicht so ankommen, dass es eine Technik-Übung ist oder aus sein kann. Also ein Kontakt wie nämlich ein Mit, in welchem Fuß spielig, mit welchen Tempo spielig an, nämlich in die Spielrichtung schon mit, muss ich wieder dahins spielen, woher kam, brauche ich einen kurzen Pass, brauche ich einen langen Pass. Also das Spielern sich beinhaltet schon sehr sehr viel. Ich muss das ganze Spielfeld scannen, ich muss gucken, wenn der Ball zu mir kommt, soll oder bevor er kommt, soll die schon eine Idee haben, wo kann ich ein Hinspielen wieder rum, weil es ist eng normalerweise, ich habe eine Kontaktbegrenzung vielleicht. Also da kommen auch sehr sehr viele Dinge rein, die das große Spiel auch einfordert. Aber ich glaube, das ist total drehenabhängig. Wir haben ganz ganz viele Formen auf und wahrscheinlich alle Kollegen von mir auf, wo einfach auch mal zwei Mann Ball haben und vielzahl an Frequenz, an Inseide, Spannstoß, Kopfball, spielig glaubt, dass das über die Jahre tatsächlich weniger geworden ist, ohne dass ich das möchte ich an der Stelle aussagen. Also ich bin jetzt 40, ich bin jetzt drei über drei und ein halbes Jahr drehen, ich habe jetzt keine Erfahrung wie ein Ralf Rangmiger oder Sonnstiger, wo der das glaube ich, wenn länger ein Zeitraum viel viel besser bewerten kann. Jetzt steht ja am Wochenende des derby an. Spannende Frage, denn der Schusser ist ja jemanden vom FCK als Trainer, der gerne in so einem Spiel, auch mal die Grundordnung verändert und und und und gerade das Thema, das Thema hat ja auch dazu geführt, dass alles ein bisschen komplexer wurde, weil unterschiedliche Systeme gespielt wurde in dem Spiel selbst, teilweise die Grundordnung verändert werden. Wie siehst du das? Weil ich mein, glaube ich, das große Credo dieser Reform ist ja auch die Einfachheit des Fußballspiels wieder zurückzolen. Bist du ein Fan von dieser Einfachheit des Spiels oder sagst du nee, also gerade Thema Grundordnung, da will ich gerne immer wieder während des Spiels viel verändern. Ich bin grundsätzlich ein riesengroßer Fan von Fußball, weil es irgendwie doch auch wenn man es ganz einfach mal zusammenfassen würde, dann 11.
Spieler auf jeder Seite sind oder zehn plus den Torhüder, die am Ende versuchen, dann einen Tor mehr zu erzielen als die anderen auf der anderen Seite. Ich glaube, dass es ein mega komplexes Thema geworden ist in den letzten Jahren, auch wenn man den Spagat widerschaffen hin zu einem Thema, wo man es vorhin mal gestriffen haben zu dieser Reformen im Jugendfußball, wo man diese Begrifflichkeiten gegen nach Vorbereitung, Taktisierung und Video-Schulung über den Gegner beispielsweise aus so Themen hatten, die da angerissen worden sind. Ich glaube, dass es jeder Trainer für sich selber total gut festlegen kann, herausfinden kann. Wir sind aktuell, das kann sich ja auch mal ändern. Erfands von einer klaren Grundordnung, die man in Nordsen immer wieder anpassen kann. Warum? Weil ich glaube, wenn wir zwei zusammen einen Fußballspiel angucken würden, würden vielleicht, nehmen wir mal so das Gängigste, was man immer wieder hat, so 4, 4, 2, 1, wenn der Gegner den Ball hat und wir drücken mal auf Stopp, wenn wir uns das Spiel dann im Video noch mal angucken würden, würde ich schon eine Szene finden. Wenn ich sie dir zeigen würde, wo du mir vielleicht sagen würdest, das ist kein 4, 4, 2, 1, das ist doch vielleicht, der eine Sexer geht hoch, dann ist es irgendwie ein 4, 2, 3, 1 gegen den Ball. Also, mir geht nur darum, dass eine gute, mitte, extrem wertvoll ist zwischen, ich habe eine bestimmte Grundordnung, in der sich die Jungs frei bewegen können, ohne aber während des Spiels ständig hin und her zu switschen. Das hängt natürlich auch so ein bisschen davon ab. Wenn jetzt jemand mit der 3-Jäkette spielt, dann hat man vielleicht schon oft gesehen. Mit dem Ball geht vielleicht der Zentrumsspieler, schiebt er auf die Sexvor. Dann ist der schon total variabel, weil der mit Ball zu 4 spielt und Gegenden Ball spiel der Fleisch zu 3 oder zu 5. Aber es gibt natürlich Autreiner-Kollegen, die haben keine Ahnung nach 30 Minuten stellen sie um und in der Halbzeit passen sie vielleicht noch mal eine Kleinigkeit an. Das ist immer auch eine große Herausforderung, gegen diese Kollegen zu spielen und ich glaube, dass das extrem von deiner Mannschaft auch abhängen. Was toleriert sie, wie sehr etwas verangert, brauchst du vielleicht auch mal was Neues? Ich kann ja immer nur vermich sprechen oder für uns sprechen hier. Wir haben bisher die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, mit den Jungs, wo wir zu tun hatten, eine gewisse Grundordnung zu haben und mit ihr dann auch zu arbeiten und aus offent Renningspart. Wie viel Trainingszeit ob fast du für Gegner-Vorbereitung? Gar keine. Das klingt jetzt vielleicht komisch in der heutigen Zeit, aber ich versuch es zu erklären. Bei uns ist es so, dass ich mir die Spiele immer noch selber anguck und selber schneide. Das wird vielleicht man anders. Das liegt einfach daran, dass ich so kennengelernt habe. Wir haben jetzt hier keinen hauptamtlichen Analysten, weil ich der Meinung bin, dass es momentan noch in eine Mase ist, wo wir das ohne Probleme so machen können. Warum? Ich habe für mich immer noch das beste Gefühl, wenn ich die Spiele selber gesehen habe von Kaiserslaudern. Ich brauche das Gefühl, ich würde es immer sowieso anschauen. Es verändert sich das Amlaufstrecke, aber es ist aktuell noch so, in den letzten Jahren der Fall gewesen. Und ich schneide die für mich dann die wichtigsten Szenen schneide ich den Jungs zusammen und die schauen wir uns dann einen Tag vor dem Spiel an. Und jetzt sind Spagat zu einer eigentlichen Frage zu stellen. Es ist einfach so, dass ich überhaupt nicht weiß, was macht denn der Dirk am Samstag? Spiel damit ein Dreierkädig, Spiel damit ein Viererkädig, Spiel damit zwei Stürme mit einstürmer. So jetzt lasse ich meine Mannschaft, im Laufe der Woche Kaiserslaudern simulieren. Aber ich weiß nicht, was im Samstag passiert. Also lasse ich dir jetzt einmal zu Dritt spielen und einmal zu viertspielen. Plus, ich möchte, dass die Jungs sich in der Woche trotzdem auch, wenn man 11, 11 spielen. Und das ist eine wichtige Form, wie ich sehr ein ganz mal ansprochen habe, möchte ich das, die sich zeigen können, in der Art und Weise, wie ich sie vielleicht ganz amstags hätte. Der Dirk hat vielleicht andere Prinzipien oder hätte gebestimmende Verhaltensweisen anders. Und wenn man jetzt mal weg von Kaiserslaudern gehen, nehmen wir mal eine Spielweise wie Tim Walder und seine Jungs beim HSV, die ja jetzt nicht so oft vorkommt, das könnten wir gar nicht simulieren. Und deswegen ist bei uns einfach die Überzeugung, wir konzentrieren uns in der Woche auf die Dinge, die für uns wichtig sind. Wir beschäftigen uns Freitags mit der Mannschaft, mit dem Gegner und schaffen dann den Sprung Samstag, dann da sind der in der Spielbesprechung, dann den Jungs mitzugeben, wie wir was machen wollen, dann wenn Kaiserslaudern der Ball hat oder wenn wir den Ball haben und damit sind wir bisher her gut gefahren. Sehr spannender Punkt, das Wolf hat auch gesagt, dass in der Jugend er sich wünschen würde, dass die Videoanalysen keine Trainingszeit mehr klaut. Man kann Videoanalysen vorher nachher machen, aber keine Trainingszeit und keine Gegnerorientierung. Und ich glaube, das ist eine Entwicklung, weil eben auch im Jugendfußball auch den Strukturen bedingt, viele Trainer immer nach oben schauen. Was machen die Profit Trainer? Weil da wollen sie hin, weil da gibt es auch Geld zu verdienen und und und. Und sich das abschauen, was aber für ihre Zielgruppe, die U11 Spieler, die U15 Spieler, die U19 Spieler, ja, vielleicht in dem Fall nicht zigerecht ist. Und der man sprechen, ist die Bitte von Hannes Wolf und da gehe ich auch komplett mit viel individuell zu trainieren. Und es gab jetzt noch eine riesen Diskussion darüber auch, dass man jetzt nur noch von den Jutspielen soll, auch im Training und so. Das ist ältlicherweise alles Quatsch, weil der DFB gibt gewisse Übung als Handlungsanweisung vor, versucht dann bis hin eine Einheitlichkeit reinzubringen. Aber es gibt ganz, ganz viele Trainingszeit, die man ja darüber hinaus über so ein, zwei gegen zwei, vorm vier, vier, vorm ganz individuell gestalten kann, ob das in flanken Training mit Torabschluss ist, ohne Gegnerdruck oder was auch immer da gibt, das ganz viele Möglichkeiten. Und daher finde ich ganz spannend, was du jetzt gerade gesagt hast, dass du an sich keine Trainingszeit dafür gibst, sich auf den Gegnerd vorzubereiten, weil du sagst, okay, wir stehen die eigenen Schwächen und die eigenen stärken meiner Mannschaft im Vordergrund und darum will ich mich kümmern, oder? Das ist doch der Kern der Aussage auch gewesen. Zum einen das und zum anderen, dass ich natürlich nie weiß, was plant mein Kollege und ich finde es einfach, dann auch immer für die Spielern herausforderungen, weil, mach mal ein Beispiel, wir haben jetzt sehr, sehr viel Raude gespielt in den letzten Monaten. Jetzt würde man mal das übertragen, keiseslautern würde in der Raude spielen, wir bisher noch nie und jetzt würde ich von meinen Jungs diese Woche erwarten, spielt doch bitte mal die Raude, so wie keiseslautern. Ich würde dem optimalfall vorher dann schon ein Video zeigen von keiseslautern, was ja möglich wäre. Es ist aber trotzdem so, dass ich das nicht möchte, aktuell, das kann sich mal verändern. Hab aber totales Verständnis und das ist für mich als Trainer total spannend. Wenn es geht nur leider, wenn man selber im Job ist, geht das nicht. Also man kann nicht immer alles haben, das habe ich mir ja lieber im Job. Aber das ist etwas, was ich total spannend finde, mal beim Kollege zu sein, der an anderen aufbaut, ich kenn ja und paar in der Liga, wo ich weiß, die Beschäftigungs- sich beispielsweise Dienstags- oder Mitwuchs, was macht denn der kommende Gegner? Gegen den Ball, dann gehen sie raus und trainieren das vielleicht oder versuchen, die Dinge rumzusetzen. Genauso dann einen Tag später, vielleicht anders drum oder zwei Tage später, also die Beschäftigungs- sich in der Woche mit Lösungen, wenn der Gegner den Ball hat und mit Lösungen, wenn sie hinten haben, gegen die jeweilige erwartete Grundordnung vom Gegner. Das finde ich total spannend. Wie machen die Spieler das? Wie setzen sie es um? Wie erleben das Audi-Spieler? Also vielleicht merkt man es mehr an, das finde ich, wer für mich eine total interessante andere herangehensweise, um dann vielleicht danach nur zu schauen, probiere ich das auch mal, ist das vielleicht viel besser, weil es würde jetzt wahrscheinlich, wenn wir zwei, das jetzt jemandem neutralen sagen, der würde vielleicht sagen, hast du wie das, die machen so, die Beschäftigungs- sich in den Ball haben, was machen wir, wenn wir den Ball haben, das ist eine super Vorbereitung aufs Spiel, wenn man ehrlich sein ist, ist das ja eigentlich richtig. Definitiv, man denkt, man hat sich aber alles vorbereitet, was kommt. So, und jetzt kommt der entscheidende Punkt. Jetzt bereite ich die Mannschaft auf drei Erkette vor, für Störbier, am alle möglichen Sequenzen durchspielen. Das geht ja heute alles, gut zu danken. Mit Video, mit allem drum und dran, der Spieler, Typ, was macht der, wir können alles abdicken. Und jetzt kommt der Dirig am Samstag in den Willpark und entscheidet sich, heiche, heuggekriegsdumal, die vierer Kette. Was passiert dann? Ich weiß, was dann passiert. Dann findet es spiel trotz dem Start, aber bei meinen Jungs führt es erst mal dazu. Oh, Ponsicherung. Ja, vielleicht schon zu groß, aber vielleicht kann man das spüren, was ich mein. So, man, wenn man mich jetzt entzeht, aber Mensch, jetzt haben wir uns, wie lauf man den jetzt an. Da kommen wir jetzt mal andere Fragen. Da kommen wir mal andere Fragen. Obwohl wir so einen schwachen Langfleit auch gegen eine vierer Kette spielen. Die Jungs würden das trotzdem gut machen. Aber ich will jetzt, wenn wir uns darüber unterhalten, natürlich erst mal auf die Spitze treiben. Und mal zu sagen, warum mache ich das und warum nicht das um das Bleing mal darzustellen? Ohne das ist ein richtiger Weg, wenn das der Fußball ist. Und deswegen ist es ja auch so schön und deswegen lieben man es ja auch. Ja und deshalb quatschen wir gleich noch mal eine gute halbe Stunde weiter, machen an die
dieser Stelle, aber man hat, Christian, erst noch vielen, vielen Dank für die Eindruck. Ich sage gerne. Gleich unterhalten wir uns noch ein über das Thema Ergebnisdruck, denn das ist ja auch ein Teil der Reform eben mit Kinderfußball von Inju oben, U17 und 19 Nachwuchsliga, keine Abstiegung mehr, festes Spielrecht für die Nachwuchsleistungszentren. Aber mich interessiert auch welche Trainer, die ich wie geprägt habe oder welche Menschen ich und deinen Führungsziele auch geprägt habe, dazu mehr in der nächsten Folge von From Coach to Coach. Bis dahin, macht's gut. Ciao Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Christian Eichner, Trainer des Karlsruher SC, spricht über seine Trainerphilosophie und das Zitat „Das Herz einer Mannschaft ist das Herz eines Trainers“.
Er betont die Bedeutung von Stimmigkeit zwischen Trainerpersönlichkeit und Spielweise der Mannschaft.
Die Trainingswoche besteht aus variierenden Einheiten
Eichner unterstützt die DFB-Reformen im Kinder- und Jugendfußball, die mehr Mini-Spiele und weniger Gegnerfokussierung fördern.
Er sieht Unterschiede zu früher
Der Begriff „Rondo“ hat sich etabliert, doch Eichner warnt davor, Positionen wie Flügelspieler zu vernachlässigen.
Vor dem Derby gegen den FCK betont er die Bedeutung von Emotionen und Mentalität.
Summary:
In diesem Podcast-Gespräch mit Christian Eichner, dem am längsten amtierenden Trainer der 2. Bundesliga, geht es um seine Trainingsphilosophie und aktuelle Diskussionen im deutschen Fußball. Eichner erklärt zunächst sein Zitat „Das Herz einer Mannschaft ist das Herz eines Trainers“, das er von einem Jürgen-Klopp-Mitarbeiter übernommen hat.
Für ihn bedeutet es, dass die Spielweise der Mannschaft zur Persönlichkeit des Trainers passen muss, um authentisch zu wirken. Er beschreibt seinen typischen Trainingswochenablauf: Zu Beginn stehen größere Ballbesitzspiele und Kleinfeldturniere im Fokus, später folgen 11-gegen-11-Einheiten, die dem Spiel am Wochenende am nächsten kommen. Freitags reduziert er die Intensität, nutzt aber kurze, emotionale Zweikampf-Formen.
Eichner begrüßt die DFB-Reform im Nachwuchsfußball, die mehr Mini-Spiele und individuelle Ausbildung fördert, warnt jedoch davor, dass Positionen wie Außenverteidiger und Flügelspieler durch den Rondo-Trend vernachlässigt werden könnten. Er reflektiert auch Unterschiede zu seiner aktiven Zeit: Belastungssteuerung und Athletiktraining hätten stark zugenommen, Trainer-Teams seien größer geworden. Vor dem anstehenden Derby gegen den FCK betont er die Rolle von Emotionen und Mentalität, die in solchen Spielen entscheidend seien.
Insgesamt zeigt sich Eichner als erfahrener Trainer, der Tradition mit modernen Ansätzen verbindet und Veränderungen offen gegenübersteht.
FAQs
Christian Eichner erklärte, dass das Zitat nicht von ihm stammt, sondern von einem Co-Trainer von Jürgen Klopp. Es bedeutet, dass das Verhalten der Mannschaft auf dem Spielfeld mit dem Trainer-Typ und seiner Persönlichkeit übereinstimmen sollte.
Die Woche beginnt mit größeren Ballhaltespielen und Kleinfeldspielen für Intensität, gefolgt von einem Tag mit Elf-gegen-Elf-Spielen. Donnerstags wird die Intensität reduziert, und freitags gibt es kurze, intensive Zweikampf- oder Turnierformen, um die Spieler auf das Spiel vorzubereiten.
Minispiele und Spielformen fördern viele Ballkontakte, Ballaktionen, Umschalten und Zweikampfstärke. Sie bilden die Grundlage für das große Spiel und sind besonders im Nachwuchsfußball wichtig, um die Basics des Fußballspielens zu erhalten.
Der größte Unterschied ist die intensive Belastungssteuerung und die größere Anzahl an Spezialisten im Trainerteam, wie Athletik- und Reha-Trainer. Die Trainingsinhalte wie Vier-gegen-Vier-Spiele sind jedoch ähnlich geblieben, aber die Regeneration und Periodisierung haben heute einen höheren Stellenwert.
Technik-Training, wie Rondos, ist weiterhin wichtig, aber die Begrifflichkeiten haben sich geändert. Rondos beinhalten viele Aspekte des großen Spiels, wie Scannen und Spielrichtung, aber isolierte Technikübungen wie Kopfballtraining sind seltener geworden.
Er betont, dass die Trainingswoche darauf abzielt, Verhaltensweisen auf dem Platz zu entwickeln, die am Spieltag abgerufen werden. Dazu gehört auch, sich auf verschiedene Systeme einzustellen, indem man im Training die Intensität und die Abläufe simuliert, die am Wochenende gefordert sind.
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