Go back

#19 Der CEO als Bewerber - Wie verhalten sich Top-Manager im Vorstellungsgespräch?

27m 41s

#19 Der CEO als Bewerber - Wie verhalten sich Top-Manager im Vorstellungsgespräch?

In diesem Podcast erläutert Florian Brach, wie sich echte Top-Manager in beruflichen Sondierungsgesprächen verhalten. Im Gegensatz zu traditionellen Vorstellungsgesprächen herrscht eine entspannte Atmosphäre auf Augenhöhe, oft ohne Personalverantwortliche. Das Ziel ist nicht, sich zu bewerben, sondern gemeinsam zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit Sinn ergibt. Entscheidend ist die Herangehensweise der Profis: Sie stellen zunächst präzise, inhaltliche Fragen, um die wahren Herausforderungen und Motive hinter der Position zu verstehen, anstatt oberflächlichen Small Talk zu führen oder sofort mit Lösungen zu prahlen. Anschließend präsentieren sie sich nicht durch das Abhaken ihres Lebenslaufs, sondern durch eine eingängig erzählte, oft eingeübte "Story", die ihren Werdegang lebendig macht. Für die identifizierten Kernpunkte liefern sie dann gezielte Leistungsbeweise – konkrete Beispiele aus ihrer Erfahrung, die zeigen, dass sie das spezifische Problem verstehen und lösen können. Das Gespräch endet stets mit einer klaren, wenn auch locker formulierten, verbindlichen Vereinbarung über die nächsten Schritte, was Sicherheit für beide Seiten schafft.

Transcription

4924 Words, 29849 Characters

German
Pet Hunter Secrets. Der Podcast mit Florian Brach. Wie verhalten sich Profis also echte Top Manager im Gespräch? Das ist Thema dieser Folge Florian Brach. Hallo. Hallo Herr Böckmann. Ein echter Profi, ein Top Manager im Gespräch. Dazu müssen wir sagen, das ist dann kein in der Anführung strichen normales Vorstellungsgespräch. Was ist anders? Alles andere als normal. Es sind einige Punkte, die anders sind. Die grundsätzliche Struktur ist gleich. Inhaltlich gibt es aber sehr große Unterschiede. Inhaltlich und vor allem qualitativ, muss man oft sagen. Was für eine Atmosphäre hat so einen Gespräch? Wie muss ich mir das vorstellen? Ganz entspannt. Also, ich denke, jeder der zuhört, war ja schon mal in einem Bewerbungsgespräch, in einem Vorstellungsgespräch und mit Top Managern, also wirklich so mit den gestandenen Profis, ist das Ganze deutlich entspannter. Also, mit den Top Managern praktisch auf beiden Seiten. Man nimmt sich deutlich mehr Zeit und man gleitet dann nachdem man ein bisschen länger Small Talk gemacht hat, als es üblich ist, in das Gespräch hinein. Wenn Sie die üblichen Vorstellungsgespräch kennen, dann werden Sie vielleicht schon einmal erlebt haben, dass Ihr Gesprächspartner Krampfhaft versucht, ein bisschen Small Talk zu machen, vielleicht auf dem Weg in den Gesprächsraum. So ein paar Minuten und dann in der Lichter weich schon auf die Uhr gucken, sagt man ist nämlich mein Small Talk abgehakt. Jetzt geht es auch ans Eingemacht, weil ich hab nur eine Stunde. Das ist auf dieser ebenen nicht der Fall, dann nimmt man sich deutlich mehr Zeit. Hat viel mehr Zeit zur Verfügung, somit auch für den Small Talk, und baut eine angenehme und entspannte Gesprächsatmosphäre auf. Klassiker beim Small Talk ist immer, na, haben Sie es gut gefunden? Also, das ist eher. Nein, ich such noch. Das ist in der Ebene also nicht so angesagt. Ist denn dieses Gespräch dann zu zweit, zu dritt oder in größerer Runde? Also es geht wirklich von bis. Das kann zu zweit sein, so dass man sich manchmal sogar außerhalb trifft. Oftmals ist es zu dritt, dann bin ich dabei. Und manchmal ist es auch in etwas größerer Runde. Dann sind aber im Regelfall weitere Entscheidert dabei. Manchmal sind Leute aus dem Beirat beispielsweise dabei oder aus dem Aufsichtsrat, wenn es zum mit dem Personal-Ausschuss zu tun hat. Aber hauptsächlich ist das eigentlich eher das Gespräch zwischen zwei oder maximal drei Personen. Meistens ist jetzt niemand von Personal beispielsweise anwesend. Wie man das so kennt, ne? Das ist immer einer aus dem Personalbereich dabei ist. Das wäre in diesem Fall tatsächlich eher unüblich. Vorschläungsgespräch hat vielleicht manchmal so eine Atmosphäre. Ich möchte was, und da sind die großen Bosse, die großen Chefs. Bei echten Profis, bei Top-Manager ist das anders. Die sind schon eher auf Augenhöhe. Die sind total auf Augenhöhe. Also man hat an keiner Stelle das Gefühl, dass jemand auf einer anderen Ebene ist als der andere. Das sind keine Vorstellungsgespräche. Erst recht sind keine Bewerbungsgespräche. Das sind praktische Sondierungsgespräche. Macht es Sinn, dass wir zukünftig zusammenarbeiten oder nicht. Das ist so die Grundlage des Gesprächs. Und deswegen kommt da auch nie die Frage, warum sollten wir sie jetzt unbedingt einstellen? Oder die Frage, was bieten sie mir denn, damit ich zukünftig für sie arbeite? Man könnte meinen, der Firmenchef, der hat das Zepter in der Hand, wie das Gespräch verläuft. Der Profi, der Top-Manager, kann der auch mal selber das Heft in die Hand nehmen. Wessen wir ganz witzig zu beobachten, weil interessanterweise, wenn so die Atmosphäre aufgebaut ist und wenn das Gespräch beginnt, dann geht so ein Abchecken los. Also egal wie viele Leute dabei sind, es wird abgeschickt. Und mit Abchecken meine ich, dass dann erst mal rausgearbeitet wird, wer führt denn jetzt eigentlich das Gespräch? Und wenn jetzt jemand eigentlich das Gespräch führt, also beispielsweise der Unternehmer oder der zukünftige ja vorgesetzt und damit nicht konkrieg genug ist und nicht strickt genug ist, dann sind manche Kandidaten auch jetzt wieder in Anführungszeichen gesetzt, ganz einfach, weil sie Profi sind, ganz schnell dabei und ändern das Gespräch. Und dann leiten sie das Gespräch in die Richtung, in dieses gerne hätten. Man muss sich das jetzt nicht vorstellen, wie so ein offensichtlichen Schlagabtausch. Es geht nur ganz einfach darum, dass ja beide Seiten etwas von diesem Gespräch erwarten. Wenn man da jemanden am Tisch hat, der in ein Unternehmen kommt, dann bringt er mindestens genauso viele Fragen mit, wie derjenige der jemanden für sein Unternehmen sucht. Und beide wollen ihre Fragen beantwortet haben, aber der Besucher, also der Kandidat, der hat meistens noch eine deutlich längere Liste und dann ist er natürlich sehr stark daran interessiert, alle seine Fragen beantwortet zu bekommen. Ja, dann passiert das ganz schnell, ist da dabei den großen Jungs oder bei den großen Mädchen, dass die Zackten mal so ein Gespräch übernehmen und das dann ganz einfach in die Richtung führen und steilen, die dieses gerne hätten. Wie großen Jungs und Mädels von der Arbeitgeber seite, die möchten natürlich auch ein bisschen was erfahren vom Profi, vom Topmanager, der da am Tisch sitzt. Wie machte das denn? Ratzer, der eben seinen Lebenslauf runter, ja, ich habe es das gemacht und dann das und das und jetzt bin ich hier. Denkt man natürlich, weil es ja ganz viel so ist in Vorstellungsgesprächen. Wie gesagt, inhaltlich ist das nicht zu unterscheiden von anderen Gesprächen, aber die Inszenierung ist eine ganz andere. Ich spreche immer ganz gerne von Inszenierung, weil zum Beispiel ein Topmanager, wie wir Topmanager eigentlich definieren, weil das ist ganz wichtig. Ein Topmanager betet nicht sein Lebenslauf runter, sondern der erzählt eine Geschichte, eine Story. Das ist manchmal so eine richtig Hollywoodreife Story. Und das ist schon mal ein riesengroßer Unterschied zwischen den wirklichen Profis und allen anderen. So ein richtiger Profi, der macht das so ganz, ganz locker aus dem Ärmel. Der erzählt eine Story und alle denken, das ist ja total cool, hat er jetzt in wenigen Minuten zusammengefasst, was er alles so gemacht hat, wie so sein Weg ist und kommt dann sogar auf dem Punkt, das ja Wahnsinn, wie der das so aus dem Ärmel schüttelt. Schüttel derjenige oder diejenige nicht aus dem Ärmel, weil das oftmals eingübt ist, manchmal sogar sozusagen ein studiertes, aber es sieht so locker aus. Dann hat man eben eine Story, die Geschichte seines Lebens, anstatt über die ganzen langweiligen, manchmal langweiligen, macht man für die spannende Station im Lebenslauf zu sprechen. Der hat vielleicht vom Spiegel mehrfach geübt, aber man merkt es einfach nicht, der erzählt das als würde ihm das jetzt gerade erst einfallen. Genau so klingt das und genauso wirkt das und er wartet auch nur darauf, dass er grün ist, Licht bekommt und dann endlich mal dran ist. Das ist also nicht so, dass man den Leuten aus der Nase ziehen muss, das hat man wirklich manchmal, das hat man auch mal auf Profi eben. Das ist jetzt nicht so, dass das alles die totalen Überflieger und Gesprächs-Experten und Gesprächs-Profis sind, aber es ist schon häufig so, dass das Ganze, na ja, gesagt man, ein studiert, ihr eingübt ist und nicht nur so ein paar mal vom Spiegel, sondern über die Jahre perfektioniert wurde. Wenn jetzt ein Kandidat im Gespräch war und dann beraten sich dann die Entscheidung im Unternehmen stellen wir den ein oder nicht, dann fällt, bin ich mir relativ sicher oft eine Redewendung. Der hat sich gut verkauft, die hat sich gut verkauft. Was meint das genau? Das meint im Prinzip, dass die Fähigkeit sich zu verkaufen, eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Eigenschaft der wirklichen Profis ist. Also egal ob sie jetzt verkaufsnah tätig sind oder nicht, weil sie in ihrer Laufbahn gelernt haben, vollkommen egal welche Schwerpunkte sie hatten, in ihrer Laufbahn gelernt, Entscheidungen zu verkaufen, sich zu verkaufen. Das gehört alles dazu, zu meist ohne sich zu verbiegen. Also manche verbiegen sich natürlich, aber manche machen das eben auch ohne sich zu verbiegen. Und das sich verkaufen, das besteht so aus drei Schritten. Erstens die Fragen. Also die wirklichen Profis in einem Verkaufsgespräch, wirkliche Verkäufer, ballen ihren Gesprächspartner nicht zu mit Produktinformationen. Also ich bin so toll und dies mache ich, und dann mache ich noch das. Und dann habe ich noch den Abschluss. Und das habe ich auch schon mal gemacht. Und wissen Sie da habe ich noch und dann bin ich noch falsche im Springer. Und dann habe ich die Jugendmannschaft trainiert und so weiter. Sondern Sie stellen erst mal ganz präzise Fragen, weil sie überhaupt noch gar nicht wissen, was überhaupt los ist. Also ja sie haben vielleicht einen Brief in den Bekommen vom Headhunter. Vieles können sich denken, vieles können sich ja arbeiten. Aber letztendlich geht es mit den Fragen darum, herauszufinden, was steckt eigentlich dahinter. Dann sind sie eben nicht die oberflächlichen Fragen. Also nicht haben die Kantine, bieten sie auch immer frisches Obst an. Und welche Maschine hat eigentlich mein Dienstwagen. Sondern es geht da rein um die Sache. Das sind also inhaltliche Fragen zum Märkten, zu Unternehmensstrategien etc. Und dann wär es natürlich cool, wenn der echte Profi dann auch direkt eine Lösung anbietet. Also sie sind überhaupt keine Lösung geforder, weil da geht es erstmal darum, Fragen zu stellen und das Gespräch einzugrenzen. Aus so ganz einfach im Grunde. Sonst wird es einfach zu flach gehen. Wenn ihr jemand sagt, so was ist das? Das ist das Ziel, wo wollen Sie Unternehmen in den nächsten fünf Jahren hinbringen? Da sind die wir wollen wachsen. Da sagt er, "Ja, kenn ich, hab ich schon mal gemacht, kann ich, ich balle ihr Umsatz ins Fähre." Dann machen wir das Count und da das Count, dann geht es hier richtig rund. Und die Stückzeigen knallen durch die Decke. Und dann hatte sich wahrscheinlich schon vollkommen verbrannt und das Gespräch zu N&E. Eben nicht, also nicht gleich die mit den ganzen Argumenten heraus sprudeln, sondern wir sind hier ja bei dem Profis. Erst mal das Problem eingrenzen. Manche sind da super geschickt. Die stellen die erste Frage. Dann kriegen Sie eine Antwort. Dann stellen Sie eine Frage zu der Antwort und tauchen dann tiefer ein. Das machen die nicht um zu langweilen, sondern das machen die, um nochmal abzutchecken. Hallo, lieber Gesprächspartner. Die Antwort, die Sie mir gerade gegeben haben, ist das echtes Problem. Oder ist das das Problem, so wie es sich für sie erst mal darstellt, also die Oberfläche des Problems? Und dann fangen sie an, so dis langsam wie so eine Zwiebel zu entblättern. So muss man sich das vorstellen. Also zu hören und verstehen. Ja, und die richtigen Fragen stellt. Und die richtigen Profis. Da ist es total faszinierend zu sehen, die stellen drei Fragen. Und dann sind sie zum Kern vorgedogen. Ganz einfach wird man denken, aber die machen das halt schon ein bisschen länger. Und dann erkennen sie viel auch über die Anforderungen. Ich will gar nicht mal sagen, die Anforderungen der Positionen haben. Sieg erkennen, was steckt eigentlich dahinter? Was steckt hinter einer möglichen Stellenbesetzung? Warum sitzen wir hier jetzt wirklich? Ist das, was man vorgibt über das wir uns unterhalten? Wirklich, dass über das wir uns unterhalten? Also nach dem Motto, wir wollen jetzt her beispielsweise um beim Wachstum zu bleiben. Ja, wir wollen jetzt in den und dem Bereich und international und wir auch immer. Und vielleicht steckt dahinter aber eigentlich der, der es jetzt macht, den wollen wir gerne ersetzen. Aber es können wir natürlich offiziell nicht sagen. Deshalb unterhalten wir uns jetzt mit 1, 2, 3 Menschen, die netterweise herbrach oder eben jemand anders jetzt hier bei uns an den Tisch gebracht hat. Das erkennt die. Also sie Profis erkennt das, die zählegen. Das sagen aber natürlich dann auch nicht. Jetzt weiß ich, sie wollen ihren ihr Ziegen stellen, in Harbor los werden. Dann weiß ich aber, worauf ich bin. Was hatten der für eine Königungsfrist? Das natürlich auf gar keinen Fall. Dann sie nehmen das dann zur Kenntnis. Aber erst mal geht es darum mit Fragen, die Punkte herauszuarbeiten, die wirklich wichtig sind. Das ist Punkt 1 im Bereich gut verkaufen. Sie hatten noch 2. 2 geht 2. Genau. Ich nenne es dann immer den Leistungsbeweis. Das heißt, die Punkte liegen auf dem Tisch. Man kann es abstrakten. Also die Punkte, an denen derjenige ansetzen kann, die Probleme, die gelöst werden müssen oder die Chancen, die ergriffen werden können. Und der Leistungsbeweis bezieht sich dann nur auf diese Punkte, weil alles andere interessiert überhaupt gar nicht. Und der Profi ist dann dabei, nimmt so einen Punkt in die Hand, weil den hatte sich gemerkt. Der fängt jetzt also nicht an von A bis Z, alles zu erzählen, was er überhaupt irgendwann mal gekont hat oder erreicht hat, sondern er nimmt diesen einen Punkt und beleuchtet das von allen Seiten. Und dann wird es immer so ganz still im Raum. Weil dann merken alle, ah, das Problem, was wir eigentlich haben, das kennt der ja. Das hat der ja schon mal gelöst. Verstanden. Und dann machen die da so einen großen virtuellen Haken an diesem Punkt. Und dann nimmt der wirkliche Profi das nächste Problem. Jetzt hat da vielleicht 3 Punkte vor sich liegen. Und dann nimmt er sich das nächste vor und spricht nur über dieses Problem in Anführungszeichen, über diese Herausforderung, über diese Chance. Und gibt genau die Beispiele aus seiner Vergangenheit beispielsweise, aus seiner beruflichen Vergangenheit. Kennt ihr diese Situation? Könnte er diese Situation lösen? Könnte er das Ziel dahinter erreichen? Oder wie würde er aufgrund seiner Erfahrung mit diesem Punkt umgehen? Und manchmal ist es so, dass dann auf einmal schon gefach simpelt wird. Also dann sind die Gesprächspartner, ist der Gesprächspartner so interessiert, weil es ja sein Problem. Seine Herausforderung, über die da gesprochen wird, dann steigen die auf einmal schon ein und diskutieren, über Dinge nicht zu tief. Aber diskutieren so auf einer gewissen Minagement-Ebene Punkte, die ja dem Entscheidern am Herzen liegen und die ja gerne Besprochen und gelöst haben möchte. Das heißt der Profi stellt Fragen und sagt nicht sofort, dafür habe die Lösung, dafür habe ich eine Lösung, dafür habe ich eine Lösung und dafür habe ich auch eine Lösung, sondern er hört erst mal in Ruhe zu, merkt sich das alles und dann kommt der Leistungsbeweis auf einem ganz hohen Niveau, er fängt nicht an, Plumm einfach zu sagen, kann ich, kann ich, kann ich. Also das ist diese Fach-Simplei und ich glaube, das ist auch eine gute Geschichte, dass man auch merkt, der hat zugehört und der hat es wirklich verstanden, der Kandidat. Genau, da geht es wirklich um Fragen stellen, um Punkte herausarbeiten und dann mit diesen Punkten weiterzuarbeiten. Also der will nichts anderes als erkennen, worum geht es hier eigentlich? Und dann diese Sachen raussitzieren, damit da gar nicht über so vieles spricht, was dann vielleicht die Anwesen gar nicht interessiert, sondern dann geht es nur um die Punkte, die alle am Tisch oder die relevanten Personen am Tisch interessieren, um mit denen arbeitet er oder sie dann weiter. Und da ist ja auch ein gewisses Gefühl gefragt, beim echten Profi, um nicht überheblich zu werden. Deswegen sagen die auch nie, das hab ich schon gemacht, deswegen sagen die auch nie, das hab ich es schon gemacht, das kenn ich alles, ja, ich weiß, das ist auch alles ganz schwer, aber ich hab das ja so und so gelöst, sondern die arbeiten sich da langsam ran, weil die es ja gewohnt sind, dann jedem am Anders, also vielleicht ihrem eigenen Führungsteam, auch die Lurbeeren zu überlassen. Das ist noch eine richtige Feinheit, sich so darzustellen, nicht als Angeber, sondern das im Rahmen seiner Verantwortung, diese Probleme beispielsweise schon gelöst worden sind. Würde denn ein echter Profi im Laufe eines Gesprächs auch mal sagen, alles gut und schön, aber ich merke, ich bin da nicht der richtige Mann, das passt nicht, also das kann ich nicht leisten. Also das sagt man nicht, der sagt dann nicht, die sagt dann nicht, nee, kann ich nicht, oder vielleicht für Stimme noch traue ich mir nicht zu. Zwei Dinge kommen nie, kann ich, weiß ich alles, hab ich alles schon gemacht, mach ich auch gerne noch mal, kommt auf die Bezahlung an, das kommt nie und es kommt nie, an der es kann ich nicht, nee, es glaube ich nicht, wüsste ich nicht, wie ich da rangehen soll, also wir reden wirklich über Manager, und die Manager zeichnen sich nicht dadurch aus, dass ihr alles wissen, sondern die Manager zeigten sich dadurch aus, dass sie vielleicht dann aber wissen, wo sie die Leute her kriegen, die das machen können. Wo sie die Informationen her kriegen, können sie das erarbeiten, wir können ja nicht immer davon ausgehen, dass die alles mitbringen, gerade der heutigen Zeit ist, dass ja nicht mehr so, dass wir von den Erfolgen der Vergangenheit auf die Erfolge vom Moral schließen können. Die Zeiten sind ja wirklich vorbei, weil sich alles so schnell ändert, es geht immer um den Umgang, damit traut man demjenigen zu, das ganze Thema zu Manage. Und deswegen würde er auch niemals, also sing niemals sagen, keine nie, weiß ich nicht, hab ich noch nie gemacht, sondern würden dann eher eine herangehensweise entwickeln, noch am Tisch. Gut verkaufen, Herr Brach, pro. 3 haben wir noch auf unserer Liste. Genau, den Sack zu machen, ich sage mal den Sack zu machen, also man merkt bei den großen Jungs, ich sage es aber immer liebevoll, ne? Bei den großen Jungs oder bei den großen Mädchen gibt es das nicht, was vielleicht der ein oder andere schon erlebt hat, dass man dann so eierig auseinander geht, und eigentlich gar nicht weiß, wo steh ich jetzt eigentlich. Sack zu machen, heißt eine konkrete Vereinbarung in einem konkreten Zeitraum, so wie wir das alle auch mal gelernt haben. Das heißt, das ist eine gewisse Verbindlichkeit, das heißt da sind dann die beiden gucken sich in die Augen und sagen, wir gehen jetzt so und so konkret weiter vor. Ja, das formuliert man gar nicht so, also man schreibt sich jetzt nicht auf, das sind jetzt die nächsten Punkte, das sind die Schritte da und da bis dann und dann sehen sie, sie kriegen das von mir, ich krieg das von ihnen und dann müssen wir uns mal alle die Karten legen, noch drei mal drüber schlafen und dann eine Entscheidung treffen, sondern das wird auch wieder sehr, sehr locker gemacht, das wird gar nicht so benannt, aber es ist schon wirklich verbindlich. Also man hinterfragt dann auf jeden Fall, wo steht man jetzt im Prozess, das sagen dann aber eben auch die Auftraggeber von selbst fast schon automatisch, dass sie ein ganz klare Signal geben, wie geht es jetzt für mich weiter, weil die auch wissen, dass sie da Profis am Tisch haben und die Gespräche sind verbindlich, weil keiner der Anwesenen hat da jetzt groß Zeit zu verschwenden. Aber alle Anwesenen wissen auch, dass sie nicht genau sagen können, so in 72 Stunden treffen wir jetzt eine Entscheidung und da müssen alle wissen, woran sie sind. Es gibt einen konkreten Verbleib und der Verbleib ist meistens so, dass es um die nächsten Abstimmung geht. Denn im ersten Gespräch sind ja ganz viele Fragen noch offen, im ersten Gespräch geht es ja erstmal darum, grundsätzlich zu erkennen, macht es hier Sinn weiter zu machen oder nicht. Und das ist glaube ich auch ein großer Unterschied zu einem in der Anführungsstrichen normalen Forschstellungsgespräch, weil habe ich auch schon öfters erlebt, da erzählt man dann auch und tauscht sich aus und am Ende heißt es so vielen Dank, wir melden uns und das verzieht der Firmenchef keine Miene und sie können nicht deuten, ist das jetzt gut oder schlecht, wie habe ich gewirkt und das ist glaube ich was anderes, da hat man schon eine gewisse Orientierung, wie es wohl weitergeht. Wenn einer sagt ja, schön Dank fürs Gespräch, sondern 60 Minuten, hört man auch oft, also ich hör es auch oft, das geht gar nicht. Also das ist unmöglich, heutzutage, wenn es noch solche Vorgehensweisen gibt und das macht eigentlich auch kein ernsthafter Firmenchef dann zu sagen, wir melden uns. Das ist zum Frühhausen ganz alter Personal spruch, schön Dank, wir melden uns, wir gucken uns erst mal die 398.000 anderen Bewerber an und wenn sie frohen glücklich sind, dann melden wir uns vielleicht noch mal irgendwie bei ihnen vielleicht aber auch gar nicht. Nein, das gibt's gar nicht. Die Profis würden das auch niemals mit sich machen lassen, weil die würden dann tatsächlich den Sack zu ziehen oder die Schlinge enger ziehen, die würden nämlich einen Mangel herstellen. Die würden ganz Clippern klar sagen, wenn die so was riechen und da können die gar nicht drauf. Dann würden sie sofort Mangel herstellen, wenn sie sagen, ganz mal zu, lieber her sowieso, vielleicht ein bisschen netter formuliert, da sieht es jetzt machen. Alles ganz gut und schön, sie brauchen ihre Abstimmung, ich brauche meine Abstimmung, aber ich werde mich zur Not auch nur mit mir abstimmen, wenn ich innerhalb von sieben Tagen nichts von ihnen höre, das formuliert man dann anders. Dann sagt man ja, verstehe ich. Bitte gestatten sie mir den Hinweis, ich bin im Moment in mehreren Gesprächen, sie kennen meine Situation, ich kenne ihre Situation, dann signalisieren sie, interessant, ja, aber signalisieren gleichzeitig, dass sie jetzt einen Verbleib herstellen wollen und zwar einen ganz konkreten Zeitpunkt, an dem klar sein Musketes weiter oder nicht, weil sie ansonsten nicht mehr zur Verfügung stehen. Und das ziehen die auch knallhart durch, weil es eben dann nicht mehr Wischi waschi ist, sondern Freundlich. Gespräche in Angenehmer entspannte, Atmosphäre sind, aber es wird der Sack zugemacht. Ohne Abschluss habe praktisch überhaupt gar kein Gespräch stattgefunden, kein ernsthaftes. Herr Brach, bevor wir jetzt zum Fazit kommen, noch eine Frage, gibt es auch Kandidaten, die um einiges professioneller sind als die Unternehmen am Tisch. Interessanterweise ist es tatsächlich so, dass immer schon fast beim Fazit. Oftmals sind Kandidaten und Kandidatinnen professioneller als diejenigen, von denen sie interviewt werden. Weil Auftraggeber oftmals sich selber gar nicht so drauf vorbereiten. Die sind dann so ein bisschen so einer Konsumentenrolle. Das ist aber bei Unternehmen an ganz oft. Das ist so eine Konsumentenrolle. Ja, mal gucken, also ist schon interessant. Da kommt ja auch immer darauf an, wer ist auf wen zugekommen. Also es kommt ja auch manchmal vor, dass Kandidaten jetzt auf Unternehmen zugehen und sagen, wäre das interessant, dass wir uns mal unterhalten, nicht in Form einer Bewerbung, sondern eben in Form einer Sondierung und manchmal eben auch in Zusammenarbeit mit einem Hetthunter, der dann die Tür aufmacht. Manchmal selten, also ganz bewusst selten. Dann ist es so, dass die wirklich, dass die Kandidaten, Kandidaten oftmals besser vorbereitet sind, professioneller in diesen Gesprächen agieren, als diejenigen, die sie eigentlich interviewen sollten. Das Siebeln heute auch ganz, ganz oft in ganz anderen Bereichen. Wo man dann mitbekommen, also wir reden jetzt immer über die gestanden Manager, wo man aber auch in anderen Bereichen mitbekommen, wie professionell man hier eigentlich vorgeht. Und wie cool manche Fragen sind. Und wenn wir jetzt das Fazit ziehen, nach dem Motto, was können wir von echten Profis im Gespräch lernen? Da wird ja eine oder andere jetzt vielleicht nervös und sagen, meine Güte, ich muss komplett Fehler frei sein. Und machen wir jetzt schon Gedanken, keinen falsches Wort. Dann verkrampft man glaube ich, das ist auch nicht das wahre. Machen denn Profis auch mal Fehler? Die machen genauso Fehler, wie alle anderen auch. Das muss man wirklich wissen. Und das gehört auch hier ganz klar in das Fazit. Also glauben Sie nicht, dass nur, weil jetzt jemand auf einer gewissen Ebene herumschwebt und arbeitet, dass der Fehler frei ist. Also es wird genauso, ich habe es in anderen Folge mal gesagt, der wird dann mit dem Kugelschreiber geklickert, der wird dann unsin erzählt, er wäre dann Fragen gestellt, er wird dann das Kript aufgemacht, also wird er eine Notiz-Zettel aufgemacht und dann stehen da gefüllte 3000 Fragen drauf. Und dann fängt er mit Nummer 1 an. Und man denkt, in diesem Monat komme ich nicht mehr raus, also bis der seine Fragen alle gestellt hat. Ja, sind wir wirklich alle um 10 Jahre gealtert. Das gibt es alles, es gibt genau die gleichen Fehler. Deswegen ist das Firmen aus meiner Sicht zu sinnvoll, sich grundsätzlich daran zu orientieren, was machen denn die Top Manager, was machen die richtigen Profis? Und ich bin Ihnen ja noch eine Definition für Top Manager, schuldig. Top Manager definiere ich nicht als diejenigen, die in den DAX-Konzern im Vorstand sitzen. Das sind im Regelfall Top Manager, aber die machen genauso Fehler wie jeder andere auch. Wenn ich von Top Manageran rede, dann rede ich von Leuten, die sich verhalten wie Top Manager. Die also Gespräche so führen, wie wir es jetzt in dieser Folge besprochen haben. Und die sich eben nicht durch Aroganz auszeichnen, das sie auftreten und sagen jetzt bin ich hier. Was können Sie mir bieten? Ich bin so cool und schwinge jetzt wirklich mal den Trommelstab und erzähle Ihnen, was ich alles so tolles gemacht habe in meinem Berufsleben. Das machen die nicht. Sind Leute, die sich verhalten wie Top Manager. Und das hat ganz viel mit der Flughöhe zu tun, aber man darf sich davon nicht blenden lassen. Also es geht nicht erst los, wenn Leute ein paar 100.000 Euro verdienen, sondern es gibt auch Top Manager auf anderen Ebenen. Die definieren wir nicht als Top Manager, aber das sind dann eben diejenigen, die sich in diesen Gesprächen verhalten wie Top Manager. Und deswegen ist es auch so schön, deswegen kann man auch das, was wir besprochen haben, so schön nutzen, um sich in zukünftigen Gesprächen daran langzuhangeln und einfach so aufzutreten, wie wir es besprochen haben. Damit bricht sich keiner ein Zacken aus der Krone, ist für jeden hilfreich Übung hat noch niemanden geschadet. Und dann entwickelt man diese Fähigkeiten und diese Kenntnisse auf seinem persönlichen Weg immer weiter, weil man es immer wieder übt und wenn man immer wieder sieht, wie erfolgreich, wie angenehm und wie entspannt, doch diese Gespräche werden, ja, wenn man Vorstellungsgespräche führt, wie ein Top Manager. Het Hunter-Syquits gibt es übrigens nicht nur zum Hören, sondern auch zum Lesen. Het Hunter-Syquits vom Jäger zum Sammler, wie man die besten findet. Bestellen Sie das Buch von Florian-Brahau Florian minus Brach-Pronkomm. Aktuell gibt es eine Aktion, sie bekommen das Buch als Geschenk. Jeden Freitag gibt es hier eine neue Podcast-Folge, abonnieren Sie gerne diesen Podcast, damit Sie keine Folge verpassen. Und er brach, wenn ich gerade mal so die Bewertungen bei Apple dieses Podcasts an schaue, dann sehe ich da schon eine Bewertung von 5,0. Das ist ja schon ordentlich, aber die Zahl der Bewertungen ist noch ein bisschen mage. Was machen wir da? Aufhören? Die. Genau, aufhören. Das, also vielen Dank, dass Sie jetzt zugehört haben, das war jetzt der letzte Podcast, den lassen wir jetzt nur eine Woche drin und dann wird alles gelöscht. Ganz zu schlimm ist es nicht. Es ist tatsächlich noch Luft nach oben mit den Bewertungen. Wir freuen uns, denn im Moment gibt es tatsächlich mehr schriftliche Reaktionen auf jede Podcast-Folge, als es insgesamt Bewertungen gibt. Ich gebe auch nicht gerne Bewertungen. Ich muss da auch immer so ein bisschen hingequält werden. Das gebe ich ja zu und ich gebe da auch ungern meinen Namen raus bei den Bewertungen. Und das Schöne ist, das müssen Sie auch gar nicht. Weil Bewerten können Sie nur bei Apple und da müssen Sie nicht Ihr Namen angeben. Keine Konto-Nummer, kein Gar nichts. Sie müssen nichts dafür bezahlen. Sie machen nur ein Hetthunter ein bisschen glücklicher, wenn Sie dort eine Bewertung hinterlassen und motivieren, dann natürlich auch andere Menschen damit, diesen Inhalten zu lauschen ja und hoffentlich genauso davon zu profitieren oder zumindest davon unterhalten zu werden, wie es bei Ihnen der Fall ist. Haben Sie angeschoben bewährt? Der direkt fünf Sterne. Super, völlig umbefangen, völlig neutral. Klasse. Ich war gestern, wobei bei den Bewertungen sind, können wir auch die Vergestern in einem Food-Cort, in einem Einkaufszentrum, da wo die Fast-Foot-Restaurants sind, alle so in einer Runde meistens. Und in der Mitte stehen die ganzen Tisch und da kann man sich was fangen. Ich hatte richtig, richtig Hunger auf chinesisch und ich hab dort eigentlich in Chinesen gefunden. Ich hab dort eigentlich in Chinesen gefunden. Bei dem wollte ich eigentlich was kaufen, hab ich ein Gegugelt. Der hat eine Bewertung von 1,6. Ich hab noch nie so eine schlechte Bewertung gesehen. Ich hab dann auch tatsächlich nichts eingekauft dort. Also ich hab dann auch tatsächlich nicht dort gegessen, aber das war die schlechteste Bewertung, die ich hier gesehen habe. Ratte Süßauer? Ja, wahrscheinlich. Ist ja total gemeint, der lief trotzdem. Also der war voll. Und der hatte über 100 Bewertung. Das einzige, worauf man sich da verlassen kann, ist, dass die Bewertungen ehrlich sind. Weil das kann gar nicht anders sein. In der meisten es haben sie, also hier ist es so, jedes Restaurant hat zwischen 4,1. Das sind dann so die ganz schlechten und 4,8. Und ich würde wetten. Also ich will da niemanden muss unterstellen. Aber ich glaube, den Bewertung ist wirklich im Allgemeinen nicht mehr so wirklich zu trauen, weil es viel zu einfach ist, deine Agentur dranzusetzen, die dann bewertet. Also wenn ihn dieser Podcast geschmeckt hat, dann bitte bewerten. Genau. Pett Hunter Secrets. Der Podcast mit Florian Brach.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Gespräche mit Top-Managern sind entspannte Sondierungsgespräche auf Augenhöhe, nicht klassische Vorstellungsgespräche.
  2. Echte Profis stellen präzise, inhaltliche Fragen, um das eigentliche Problem zu identifizieren, anstatt sofort Lösungen anzubieten.
  3. Sie präsentieren sich durch erzählerische "Stories" und gezielte Leistungsbeweise, die auf die eruierten Punkte zugeschnitten sind.
  4. Das Gespräch endet verbindlich mit einer klaren Vereinbarung über nächste Schritte, nicht mit unklaren Floskeln.

Summary:

In diesem Podcast erläutert Florian Brach, wie sich echte Top-Manager in beruflichen Sondierungsgesprächen verhalten. Im Gegensatz zu traditionellen Vorstellungsgesprächen herrscht eine entspannte Atmosphäre auf Augenhöhe, oft ohne Personalverantwortliche. Das Ziel ist nicht, sich zu bewerben, sondern gemeinsam zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit Sinn ergibt.

Entscheidend ist die Herangehensweise der Profis: Sie stellen zunächst präzise, inhaltliche Fragen, um die wahren Herausforderungen und Motive hinter der Position zu verstehen, anstatt oberflächlichen Small Talk zu führen oder sofort mit Lösungen zu prahlen. Anschließend präsentieren sie sich nicht durch das Abhaken ihres Lebenslaufs, sondern durch eine eingängig erzählte, oft eingeübte "Story", die ihren Werdegang lebendig macht. Für die identifizierten Kernpunkte liefern sie dann gezielte Leistungsbeweise – konkrete Beispiele aus ihrer Erfahrung, die zeigen, dass sie das spezifische Problem verstehen und lösen können.

Das Gespräch endet stets mit einer klaren, wenn auch locker formulierten, verbindlichen Vereinbarung über die nächsten Schritte, was Sicherheit für beide Seiten schafft.

FAQs

Es ist entspannter, nimmt mehr Zeit in Anspruch und dient der Sondierung, ob eine Zusammenarbeit Sinn macht. Es geht nicht um klassische Bewerbungsfragen, sondern um gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe.

Die Atmosphäre ist entspannt und auf Augenhöhe. Es wird mehr Zeit für Small Talk und inhaltliche Diskussionen eingeräumt, ohne den Druck eines standardisierten Bewerbungsgesprächs.

Meist sind es zwei bis drei Personen, oft ohne Vertreter der Personalabteilung. Gelegentlich können weitere Entscheider wie Beiratsmitglieder anwesend sein, aber der Kern ist ein direktes Gespräch unter wenigen.

Echte Profis können die Gesprächsführung übernehmen, wenn nötig. Sie stellen präzise Fragen, um Probleme zu identifizieren, und lenken das Gespräch, um ihre eigenen Anliegen zu klären, ohne dominant zu wirken.

Sie erzählen eine eingängige, oft geübte Geschichte über ihren Werdegang, die locker und spontan wirkt. Dies hilft, ihre Erfahrungen lebendig und relevant darzustellen, anstatt trockene Fakten aufzuzählen.

Es bedeutet, dass die Fähigkeit, sich und Ideen überzeugend zu präsentieren, eine Schlüsselkompetenz ist. Dazu gehören präzises Fragenstellen, das Herausarbeiten relevanter Punkte und der gezielte Leistungsbeweis ohne Überheblichkeit.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.