#185 Warum Motivation allein nicht reicht, um alkoholfrei zu leben
30m 20s
In dieser Podcast-Folge erklärt der Sprecher, warum Motivation allein nicht ausreicht, um langfristig alkoholfrei zu leben. Motivation, die oft nach einem Kater oder an einem Montag entsteht, basiert auf einem kurzfristigen Dopamin-Schub und ist nicht tragfähig. Sobald Stress, Überforderung oder emotionale Auslöser auftreten, schaltet das rationale Gehirn (präfrontaler Cortex) ab, und alte Gewohnheiten wie Trinken übernehmen automatisch. Statt sich auf Motivation zu verlassen, empfiehlt der Sprecher drei Säulen für ein stabiles alkoholfreies Leben: Erstens die Etablierung neuer Routinen, die automatisch ablaufen, wie eine Mini-Abendroutine oder unverhandelbare Gewohnheiten. Zweitens die Regulation des Nervensystems durch Techniken wie tiefes, langsames Ausatmen, Kälteexposition oder Erdungsübungen, um aus der Stressreaktion in die Entspannung zu kommen. Drittens die kognitive Distanz zu Suchtgedanken: Gedanken wie „Ich schaffe das heute nicht“ sollten als bloße Informationen erkannt und durch realistischere, stärkende Aussagen ersetzt werden. Der Sprecher betont, dass kleine, machbare Schritte – wie eine Minute Journaling oder eine bewusste Atemübung – wirksamer sind als große Vorsätze. Das Ziel ist es, eine Architektur der Nüchternheit zu schaffen, die unabhängig von Tagesform und Dopaminspiegel funktioniert, um echte Befreiung vom Alkohol zu erreichen.
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist GladerMittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, und herzlich willkommen zu neuen Podcast-Förder. In dieser Folge möchte ich gerne mit dir darüber sprechen, warum Motivation zwar super, super wichtig ist, um in ein Alkoholfreies Leben zu starten. Aber warum Motivation keine tragfähige Säule ist, um dich wirklich langfristig in ein Nüchternis, in ein Alkoholfreies Leben zu schieben und die Dinge, die wir heute besprechen werden, sind ganz wichtig, damit du verstehst, was du brauchst, um wirklich langfristig Alkoholfrei zu werden und zu bleiben. Wenn du diesen Podcast hörst, dann weißt du, wie sich dieser eine Teufelskreis anfühlen kann. Vor allem, wenn du vielleicht am Wochenende getrunken hast, wenn der Kater dir noch in den Knochen sitzt, dann bist du am Montag morgen richtig krass motiviert, um endlich etwas zu verändern. Montag ist dein Startschuss sozusagen in ein Alkoholfreies Leben. Du bist voller Euphorie, du hast dein Ziel ganz klar veraugen, hast dir vielleicht schon darüber Gedanken gemacht, wie du es umsetzen möchtest, du fühst dich total stark und entschlossen. Und das ist Motivation, das reine Motivation. Und dann hast du vielleicht noch den Dienstag durch, alles ist noch ECP, Sie doch dann komten Mittwochabend. Vielleicht hattest du einen stressigen Alltag, vielleicht musstest du überstunden machen, vielleicht hast du Druck auf der Arbeit bekommen oder eine unerwartete, emotionale Situationes aufgetreten oder wird es dann krassenkonflikt mit deinem Ehemann. Und ehl durch dich faszinzt, das passiert dann fast schon total automatisch, ist die alte Gewohnheit, also das Trinken wieder am Start. Und dann trinkst du eben, weil du es gewohnt bist, weil das eben dein Ding ist, um dich selbst zu regulieren. Und am nächsten Morgen sprich am Danachstag, ergertst du dich dann total über dich, über deine Entscheidung. Und fragst dich, warum dir das schon wieder passiert ist, weil du doch wusstest und weißt doch, so real war, dass du am Montag total motiviert warst, du hast es wirklich ernst gemeint, du wolltest es durchziehen, du wolltest etwas verändern und hast geglaubt, okay, das Gefühl wird jetzt, wird jetzt dazu führen, dass ich wirklich durchhalte und langfristig dranbleibe. Und das, es heißt nicht, dass diese Motivation nicht real war oder nicht real ist, aber es braucht noch mehr. Es ist ein Zeichen dafür, dass du bisher versucht hast, ein tief verwurzeltes neurologisches Muster mit einem flüchtigen Gefühl, also eben dieser Motivation zu besiegen. Und das ist ziemlich fatal, weil das kann nicht nachhaltig funktionieren. Und deswegen spreche ich, sprechen wir in dieser Folge über eben die drei Säulen, ich möchte drei Säulen vorstellen, die du anstelle, der Motivation bauen darfst, um endlich echte wirklich befreiende Stabilität, also ein festes und starkes Fundament für deine Nüchternheit zu bauen. Motivation ist dabei richtig, richtig gut, dies wichtig, das ist so dein erster Anschub, deine erster Antrieb sozusagen, aber dann brauchst noch mehr. Wir dürfen verstehen, was Motivation ist. Motivation ist ein Antreiber, also ein emotionaler Zustand, getragen vom Belohnungssystem deines Gehirns. Wenn du dich also entscheidest, gerade nach einem Kader beispielsweise, an einem Montag, wo das Gefühl hast, okay, alles ist neu, ich will etwas verändern, ich möchte raus aus meinem Zustand, aus dem Trinken und möchte endlich etwas verändern und du die Entscheidung triffst, ich werde jetzt wirklich nicht dann, dann schütte deinen Gehirn in diesem Moment Dopamin aus, und das Dopamin fühlt sich an wie so ein Beschleuniger. Es zeigt das Gefühl von Energie, von Vorfreude und von Machbarkeit. Du glaubst in dem Moment wirklich, dass du das schaffen kannst. Aber hier liegt eben die Crooks, denn dieses Gefühl ist nicht langfristig, es ist nur kurzfristig, Dopamin wirkt kurzfristig in deinem Körper. Es ist dazu da, dir den Startschuss zu geben, es ist sozusagen das Benzin, um dem Motor anzuwerfen. Es ist aber nicht das Fundament, auf dem du dein Haus baust, dazu brauche es noch viel viel mehr. Im Alltag wird dein Alkoholfreis vorhaben, eben nicht von dieser kurzfristigen Motivation verteidigt, sondern von deinem präfrontalen Cortex. Das ist sozusagen der CEO deines Gehirns. Erst zuständig für deine, beispielsweise deine Impulskontrolle, deine Planung, dein rationales Abwegen und deine langfristigen Entscheidungen. Und jetzt gibt es allerdings ein Problem, wenn jetzt beispielsweise Stress, Angst, Überforderung oder starke Emotionen auftreten, also genau die Momente, in denen du bestimmt häufig das verlangenspürst Alkohol zu trinken, signalisiert dein limbisches System, also das Zentrum der Emotionen und Überlebensreaktionen, signalisiert Gefahr. Das bedeutet, dass die Blut-Zufuhr- und Energie vom präfrontalen Cortex abgezogen wird und an die primitiveren Areale umgeleitet wird. Neurobiologisch gesprochen heißt das, dass in diesem Zustand dein rationales CEO offline geht. Und in diesem Zustand greift du dann auf das zurück, was am tiefsten eingelagert ist, was quasi automatisch abläuft und das ist deine Gewohnheit. Und deine Gewohnheit war bisher Alkohol zu schnellen Selbstmedikation dieses Stress zustandes, dieses emotionalen Zustandes zu nutzen. Und das hat tatsächlich gar nichts mit fehlender Motivation zu tun, sondern mit einem Notfallmechanismus, deines Gehirns. Und es möchte ich dir, fast sondern nicht zu schreiben, hast kannst du jetzt auf Pause drücken und dir schnell was zum schreiben holen oder langsam etwas zum schreiben holen. Ich gebe dir kleine Impuls- und Fragestellung über die Folge mit. Ja, kannst du mir aufschreiben. Denke jetzt mal an ein letztes Mal an dem du dir vorgenommen hast, mit dem Trinken aufzuhören und dann doch wieder getrunken hast. Schreibt dir mal auf, was in ein Moment der Langweile oder in ein Moment des starken Inneren oder äußeren Stresses notiert, dir mal ganz genau welche Emotion diesen Stress, diese Emotion ausgelöst hat, was die Wut, was die Trauer, was die Einsamkeit, was die Überforderung, was Frust, notiere das mal. Wir brauchen also eine Architektur der Nüchternheit, die unabhängig von unserer Tagesform und unserem Dopamin-Spiegel funktioniert. Das ist ganz ganz ganz ganz wichtig. Diese Architektur besteht aus drei Säulen, die wir jetzt mal gemeinsam durchgehen. Die erste Säule wäre die neuurologische Neuprogrammierung. Das heißt, dass du eine neue Struktur findest, neue Routinen anstelle deiner Willenskraft. Wir brauchen deinen Willen und wir brauchen deine Kraft, aber Struktur, neue Routine geben dir eben die Sicherheit. Motivation verlangt dir jedes Mal eine neue Entscheidung ab. Strukturen nehmen dir die Entscheidung ab, was ganz ganz wichtig ist und sie verlegen die Kontrolle vom flüchtigen Präfrontalkortex in tiefer angerte automatische Bahnen. Das ist ganz wichtig. Wir müssen die Gewohnheit allkultringen, dem es sprechen durch eine gleichwertige positive Gewohnheit ersetzen. Also eine, die dein Gehirn automatisch abspult, wenn dein Stresslevel steigt. Das kann beispielsweise sein, dass du ganz glasklar für dich definierst, was du machst, bevor der Impulse zuschlägt. Das machen wir auch im Mentoring, ganz ganz ganz intensiv, dass du dir überlegen was du machst bevor das Craving eintritt.
Du brauchst einen Plan. Am besten erst mal eine Routine, die du für dich neu etablierst. Beispielsweise, wenn ich nach Hause komme und mich gestresst fühle, dann zieh ich sofort meine Sportkleidung an und mache 10 Minuten ein Spaziergang oder 10 Minuten den Übung oder was auch immer. Das, was du tuest, ist ja dir überlassen, den Übung wäre jetzt einen Beispiel, aber du kannst ja machen, was du möchtest, was dir gut tut. Eine andere Routine, eine andere Möglichkeit, eine andere Tipp wäre, schaffe dir unverhandelbare Routine. Meistens dritte der Scraving am Abend auf, also wär's wichtig, dass du dir eine unverhandelbare Abendroutine strukturierst ausdenkst. Zum Beispiel, um 20 Uhr ist ein Handy aus. Oder dass du dir vornimmst, jeden Abend, bevor du ins Bett gehst, einen Buch zu lesen oder dir einen speziellen Tee zu machen, beispielsweise Lavendel Tee, der dir dabei hilft, runterzufahren. Und das signalisiert deinem Gehirn, dass dein Arbeitstag vorbei ist, dein Arbeitstag ist beendet und die Ruhezeit, die beginnt jetzt. Und es ist ganz, ganz wichtig, dass wenn du neue Routine etablierst, das machen wir auch im Mantry, da findest du sowohl für den Morgen, Routine-Tipps von mir, für den Abendroutine-Tipps von mir. Und ganz wichtig ist, dass du dir eine Routine überlegst, die erst mal eine Mini-Routine ist. Das heißt nicht, dass du dir 30 Minuten Routine überlegst, sondern eine Minute, ja. Und eine Minute, neue Routine, die unverhandelbar ist, nicht verhandelbar so, ist das Wort. Genau, eine Frage an dich, kannst du wieder dein Stift und dein Zettel zur Hand nehmen und überlegen, welche eine Mini-Routine kannst du heute noch etablieren, die dazu dient, dich über den stressigen Feierabend, dich über den stressigen Feierabend zu begleiten, und die du anstelle, deines Alten muss das etablieren kannst. Ganz wichtig, das wird sich zunächst einmal nicht super entspannt anfühlen, weil es neu ist. Und alles, was neu ist, das ist müchte unser Gehirn erst mal nicht. Aber es ist wichtig, dass du lernst, am Ball zu bleiben, lernst dran zu bleiben. Und das geht am einfachsten, wenn du dir eine neue Gewohnheit aussurst, die wirklich erst mal eine Mini-Gewohnheit ist. Und halte sie so klein, dass sie unmöglich zu scheitern ist. Zum Beispiel, ich fülle sofort eine Karapherwasser und stelle sie auf den Tisch. Das ist, dafür brauchst du nicht mal eine Minute. Das ist ganz, ganz wichtig, dass du dir quasi eine Routine suchst, die du wirklich durchhalten kannst, damit du ein Erfolgsaleptnis hast. Zweiite Säule wäre, was passiert, das stärkste Verlangen? Also ein Craving nach Alkohol ist ja oft ein Signal, deines Nervensystems, das es reguliert werden möchte. Alkohol wirkt zwar schnell. Alkohol dampft deine Stressreaktion, hast das Gefühl, dass nicht mehr so viel Angst, du bist nicht mehr so überarregt, du bist nicht mehr so überfordert, du bist so Latent sediert. Und du darfst jetzt aber deinem System zeigen, dass es andere und vor allem gesündere Notfallstrategien gibt, um aus der Überarregung zurück in die Ruhe zu kommen, also in den Parasynpartikus zu wechseln. Das ist ganz, ganz wichtig. Das machen wir im Mentoring, über Atemtechniken, über die Kundalini-Jogapraxis. Und da zeige ich dir ganz genau, wie du eben gesunde Strategien nutzen kannst, um von der Anspannung in die Entspannung zu kommen. Kleine Tipps, die ich dir jetzt in dieser Folge mitgeben kann, ist, dass du beispielsweise eine Vargasnerfaktivierung nutzt, dass der Hauptkommunikator zwischen deinem Bauch und deinem Gehirn und ersteuert die Entspannung. Und eine Methode, die du nutzen kannst, ganz simple, machen wir auch als Erstes im Mentoring-Woche-1 im Modul-Meditationen und Kundalini-Jogapraxis, tiefes, langsames Ausatmen. Beziehungsweise auch langes tiefes Atmen, das ist schon mal gut, wenn du genau so lang und tief ein Atmest, wieder Ausatmest, beziehungsweise, um noch mehr den Parasynpartikus anzusprechen, kannst du doppelt so lange Ausatmen, wie du ein Atmest. Was auch ganz gut hilft, was auch schnell geht, ist, dass du dein Gesicht mit kalten Klarenwasser abwäschst. Also das nennt sich Kälte-Exposition. Das hilft auch, den Parasynpartikus anzusprechen. Oder Summen singen. Das sind auch direkte Werkzeuge, um dein Nervensystem zu beruhigen, um dich selbst zu erden. Dann gibt es Formen von "Grounding", also die Erdung. Da ist ein Methode, die findest du sowohl in meinem "Buy-Buy-Craving-Mini-Course" als auch im "Einzel-Mentoring", was du machen kannst, nimm fünf Sekunden lang deine Umgebung war. Also das ist quasi, dass du dich wieder in hier und jetzt verankarst und dem "Craving" gar nicht mal die Krassesschance gibt, noch überhand zu gewinnen, sondern fünf Sekunden lang nimmst du deine Umgebung war. Du kannst drei Dinge für dich herausfinden, die du siehst, oder drei Dinge benennen, die du siehst, drei Dinge benennen, die du hörst, um drei Dinge an deinem Körper erspüren, die du gerade fühlst. Und das holt dich sofort aus dem Gedankenkarussell heraus, was ganz, ganz wichtig ist. Und du kommst wieder im hier und jetzt an, also im jetzigen Moment, eine Frage, die ich dir dazu mitgeben möchte, ist, welcher eine bewusste körperliche Technik, das kann Atmung sein, das kann Bewegung sein, das kann Kälte sein, das kann irgendeine andere Übung sein, in der einen Fall, die du vielleicht auch schon kennst, kannst du ab heute einsetzen, um innerhalb von drei Sekunden deine Herzfrequenz und deine Gedanken zu verlangen zusammen. Was fällt dir da ein? Kannst du auch gerne recherchieren und ausprobieren, wichtig ist, dass du etwas findest, was zu dir passt, was du, wo du weißt, dass du es auf alle Fälle tust, wenn es darauf ankommt, also probiere dich da gerne aus. Dritte Säule wäre, dass deine Gedanken beobachtes bzw. dein Gedanken, die Macht entzieht. Die Cravings beginnt ja fast immer mit einem Gedanken, typische Muster sind oder typische Überzeugungen oder Gedanken sind beispielsweise, das schaffe ich sowieso nicht. Heute schaffe ich sowieso nicht mehr, ist ja jetzt egal, kann ich ja jetzt dringend, oder ein Glas ist ja okay oder ich habe es total verdient, mich zu entspannen. Heute trinke ich eben. Und diese Gedanken sind nicht deine Realität, sie sind automatische Überzeugungen, die dein Suchtgetechnis reaktiviert, um das schnelle Dopaminen zu bekommen. Also es ist wichtig und das machen wir auch im Mantering über unterschiedliche Übungen, natürlich auch über Meditation und Kundalini-Joker, aber ich zeige dir unterschiedliche Übungen, wie du mit deinen Gedanken, mit deinen Suchtgetanken umgehen kannst. Denn du darfst lernen, dich von diesen Erzählungen, also das, was dir der Verstand in diesem Moment sagen möchte, zu distanzieren. Eine Übung wäre, eine Methode wäre, die beobachter Rolle einzunehmen, nehmen also den Gedanken wahr, ohne ihn zu bewerten oder ihm zu folgen. Du kannst dir innerlich sagen, aha, da ist dieser alte Gedanke, das ist heute zu viel oder mir ist es heute zu viel. Und dann bedanxe du dich für die Information, aber du darfst die Erfahrung machen, dass du anders wählen kannst, dass ein Gedanke nicht gleich dazu führt, dass du handeln musst, sondern ein Gedanke ist einfach nur ein Gedanke, es ist eine Information, die kann kommen, die kann gehen und du hast ganz, ganz, ganz viele Gedanken über den Tag verteilt, wichtig ist, darf ich euch im Bewusstsein dafür zu schaffen, dass du nicht dein Gedanke bildst, sondern es unabhängig von deinen Gedanken bist. Und dann hilft es auch, das machen wir im Einzelmentoring mit "The Work von Byron Katie" und unter anderem. Du kannst den Gedanken einen Realitätscheck, oh Gott, wie heißt das Wort, ausführen und unterführen. Du kannst, du kannst, du kannst, du kannst überprüfen, ob dein Gedanke, den du gerade denkst, der Wahrheit entspricht. Hinter Frage, also den Gedanken kritisch, ist dieser Gedanke wirklich wahr? Hab ich nicht schon oft Situationen gemeistert, wenn wir jetzt bei unserem Beispiel bleiben, wenn du jetzt in deine Überzeugen gerade ist oder dein Gedanke ist, das schaffe ich heute sowieso nicht, oder das schaffe ich heute nicht ohne.
ohne etwas zu trinken, dann kannst du dir überlegen, ist das wirklich wahr? Kann ich zu 100 Prozent sicher sein, dass das wahr ist oder gab es Situationen in der Vergangenheit, in denen es mir möglich war, nüchtern zu bleiben, trotz Anspannung. Ganz wichtige Informationen für dich. Und was würde passieren, wenn ich dem Gedanken nicht folge, wenn ich einfach nur den Gedanken als das akzeptiere oder dass sehr was er ist, eine Information und mich dann dafür entscheidet, was anderes zu denken. Deine Reflexionsfrage, die ich dir gerne mitgeben möchte, ist, wenn das verlangen kommt, welcher einen Satz schießt ihr dann als erstes in den Kopf? Was ist das, was du häufig denkst, was fällt dir denn darauf, wenn das Craving kriegt? Und wie kannst du diesen Satz sofort durch eine behaftigere, stärkendere Aussage ersetzen? Zum Beispiel, ich kann diesen Stress jetzt aushalten. Ich finde immer Möglichkeiten, um diesen Stress aushalten. Es gibt immer mehr als eine Möglichkeit, mit dieser Situation umzugehen. Oder ich bin stärker als diese Gewohnheit. Und das ganz, ganz, ganz wichtig, dass du das für dich mal aufschreibst. Also, lass uns jetzt gerne mal rewüb passieren lassen, recapitulieren, was wir heute in dieser Folge besprochen haben. Wir haben besprochen. Motivation ist ein total wunderbarer, erster Antrieb, ein wunderbarer Erster Funke, um dich in den Prozess reinzubringen, um quasi dein Prozess, dein Weg in ein Alkoholfreies Leben zu starten. Aber Motivation ist nicht tragfähig. Da dann rationales gehören und da stresst die Kontrolle ab, gibt ein Ziel, darf es also sein, die Energie der Motivation zwar zu nutzen, um Struktur und Regulation aufzubauen. Aber es ist noch wichtiger, die drei Säulen zu beachten für ein stabiles Alkoholfreies Leben. Also Säule Nummer ein Struktur, das heißt, Teste Routine und wenn dann Pläne für dich erstellen, die deine Entscheidung abnehmen, sodass du nicht immer wieder, wenn das Graving kommt, überlegen musst, okay, was mache ich denn jetzt, wie gehe ich denn jetzt damit um, sondern das zu genau, weiß, okay, die und die Routine habe, ich Routine geben dir Stabilität. Wenn dann Pläne im Plan haben für Situationen, die herausfordernd für dich sind und das gibt ja schon mal totale Sicherheit, wenn du weißt, was du zu tun hast. Zweite Säule, Regulation, bewusste körperliche Techniken, um dein Nervensystem in stressigen Momenten zu beruhigen. Da war die Frage, was kannst du, welche Ideen hast du, kannst du auch gerne googeln, welche Entspannungstechniken es gibt und dann eine für dich, für dich raus suchen, kann eine Minute sein, zwei Minuten, drei Minuten maximal damit du leichter zu dieser Methode greist, als dass es jetzt 30 Minuten sind, die du sowieso nicht machen wirst, wenn gerade dein System am Crashen ist. Drittel Säule war kognitive Distanzherstellen, das heißt die Fähigkeit, Gedanken und Pulse war zu nehmen, aber ihn nicht folgen zu müssen. Also zu lernen, die Beuruchter beobacht, darin Position einzunehmen und die Erfahrung zu machen, dass du nicht deine Gedanken bist, vor allem deine Suchtgedanken. Also dein Kommitment für diese Woche bis zur nächsten Folge will eine Sache aus, jeder Säule aus, die du ab morgen implementieren kannst, wirklich nicht mehr. Klitzekleine Sache so machbar wie möglich. Struktur, also eine neue kleine Armtrotine, wie beispielsweise für Minuten Journal, für Minuten dankpaketsliste, für für Minuten Tagebuch schreiben oder irgendwas anderes. Regulation, das heißt eine beuruchste Art, mit irgendeinem Beispiel, sei sie, die du heute Abend anwenden kannst. Und dritte Säule gedanken den einen Sands, der dich triggered, erkennen und ihn durch eine neue, positive Wahrheit ersetzen, wichtig, die du auch glauben kannst. Also der Sprung zu, ich mach das an einem Exemplar, was es verdeutlicht, der Sprung von, ich bin nicht gut genug, der überzeugen, ich bin nicht gut genug zu, ich liebe mich selbst, ist viel zu groß, finde sozusagen eine mildere Version, die du glauben kannst, wie beispielsweise. Ich tu mir jeden Tag etwas Gutes oder jeden Tag lerne ich mich mehr, kümmere ich mich mehr um mich selbst, jeden Tag tu ich mir ein Stückchen mehr Gutes, jeden Tag schätze ich mich ein Stückchen mehr wert, das sind Gedanken und Überzeugungen, die du vielleicht leichter glauben kannst. Schreibt dir diese Punkte auf und mach sie unverhandelbar, also Motivation ist wichtig, aber eine Struktur, eine Routine in dem Plan baut dein Fundament. Und wenn du jetzt spürst, dass du diese tiefgreifende Veränderung, deiner Gewohnheit und deiner Gedanken nicht alleine schaffst, bzw. es ist nicht alleine schafft, möchte es beziehungsweise, es vielleicht schon sehr, sehr lange probierst und es nicht so richtig funktioniert, dann lad ich dich ganz, ganz herzlich zu meinem Einzelmentoring ein. Du kannst dir hier für ganz einfach ein Kennlangespräch suchen, bochen und im Einzelmentoring bauen wir eben diese drei Säulen für dich gemeinsam auf. Wir arbeiten vier Monate intensiv miteinander, wir schauen genau auf deine Themen, damit du über die flüchtige Motivation hinaus kommst und wirklich frei stabil und erfüllt ohne Alkohol leben kannst. Und wir gehen der genauen Ursache oder die Ursachen für deine innere Spannung auf den Grund und programmieren dein System neu, so dass Nächternheit für dich deine Standard-Einstellung wird. Das ist ja der wünschenswerte Zielzustand, dass quasi Nächternheit zur Normalität wird und alle Informationen und alle Informationen zum Einzelmentoring findest du in den Shownutz wichtig für dich. Ich füre nur nach diese Woche Kennlanggespräche, das Einzelmentoring wird bleiben, aber ich werde ab nächste Woche keine Kennlanggespräche mehr führen, sondern es wird einfach nur noch eine direkte Buchung geben, weil es in letzter Zeit Haviger aufgetreten ist, dass Termine kurzfristig verschoben wurden, kurzfristig wirklich eine Minute vorher abgesagt wurden und das Ding ist einfach, ich plane meinen kompletten Tag auch und wenn ein Termin gebucht wird, ich weiß, es kann was dazwischen kommen, aber nicht eine Minute vorher. Und wenn das immer häufiger und häufiger passiert, dann ist es für mich natürlich auch blöd, weil ich mir meinen Tag auch strukturiere und mir ist einfach wichtig, dass die gemeinsame Arbeit auf Respekt beruht und auf Wertschätzung und ich habe in den Jahren, in denen ich das schon mache, sowieso die Erfahrungen gemacht, dass die, bei mir als Mentoring-Staden, die hätten überhaupt gar kein Kennlanggespräch gebraucht, weil sie sowieso schon vorher wussten und sich mit meiner Arbeit beschäftigt haben, mit meinen Ansatz beschäftigt haben, mit meinem Programm beschäftigt haben, mir vielleicht vorab eine kurze E-Mail geschrieben haben und sich dann dazu entschieden haben, etwas haben, das Einzelmentoring zu beginnen und das hat bisher immer super, super gut funktioniert und deswegen möchte ich jetzt ab nächstes ab, auch auf die Kennlanggespräche verzichten. Also wenn du jetzt das Gefühl hast, du möchtest aber noch mal mit mir sprechen, davor dann nutze jetzt die Woche bis Freitag. Ich faszkern nicht, ob ich jetzt im Kalender den Freitag mit drin habe, ist ja auch egal, du findest den ganzen Termin in meinem Kalender-Tool und ansonsten ab nächster Woche dann einfach Buchung und keine Kennlanggespräche mehr, da ich da, wie gesagt, nicht so coole Erfahrungen gemacht habe und mir meine Zeit sehr, sehr wichtig ist, ich meine eigene Arbeit, sehr Wertschätzung, ich mich selbst sehr Wertschätzung, ich meine klienten Klientinnen, sehr Wertschätze und es einfach nicht cool finde, wenn ich da so hänggelassen werde und ich davon ausgehe, dass wenn du die Entscheidung trist und du da Unterstützung benötigst und möchtest, dass wir da zusammenkommen, freue ich mich sehr drauf. Genau und ansonsten wenn du Fragen dazu hast, dann schick mir super gerne eine e-Mail, ich antwortete dir, da gerne darauf, weil es du gerade dabei bist, in deine Nösteinheit zu starten und gerade noch nicht so richtig weiß, wie du mit Cravings umgehen sollst, dann empfehle ich dir mein "by-by-craving mini-course", da bekommst du erste handfeste Tipps und Strategien, natürlich auch wieder auf mehreren ebenden, ganzheitliche Ansatz, halb ich dir dabei herauszufinden, was Cravings eigentlich sind und wie du mit den umgehen kannst, so dass du langfristig weißt, was dir da hilft. Das sollst für die Folge gewesen sein, ich danke dir ganz ganz sehr, dass du mit dabei warst und wir hören uns dann nächste Woche zur nächsten Folge, lasst dir gut gehen, setnam.
[Music]
Podcast Summary
Key Points:
Motivation ist ein kurzfristiger Antrieb (Dopamin), aber kein stabiles Fundament für dauerhafte Alkoholfreiheit.
Bei Stress schaltet das rationale Gehirn (präfrontaler Cortex) ab, und alte Gewohnheiten wie Trinken übernehmen automatisch.
Drei Säulen für langfristige Nüchternheit
Mini-Routinen (z. B. 1 Minute) sind effektiver als große Veränderungen, da sie leichter durchhaltbar sind.
Praktische Techniken zur Stressregulation
Gedanken wie „Ich schaffe das nicht“ sind keine Realität; sie können durch Beobachterrolle und Realitätschecks entkräftet werden.
Summary:
In dieser Podcast-Folge erklärt der Sprecher, warum Motivation allein nicht ausreicht, um langfristig alkoholfrei zu leben. Motivation, die oft nach einem Kater oder an einem Montag entsteht, basiert auf einem kurzfristigen Dopamin-Schub und ist nicht tragfähig. Sobald Stress, Überforderung oder emotionale Auslöser auftreten, schaltet das rationale Gehirn (präfrontaler Cortex) ab, und alte Gewohnheiten wie Trinken übernehmen automatisch.
Statt sich auf Motivation zu verlassen, empfiehlt der Sprecher drei Säulen für ein stabiles alkoholfreies Leben: Erstens die Etablierung neuer Routinen, die automatisch ablaufen, wie eine Mini-Abendroutine oder unverhandelbare Gewohnheiten. Zweitens die Regulation des Nervensystems durch Techniken wie tiefes, langsames Ausatmen, Kälteexposition oder Erdungsübungen, um aus der Stressreaktion in die Entspannung zu kommen. Drittens die kognitive Distanz zu Suchtgedanken: Gedanken wie „Ich schaffe das heute nicht“ sollten als bloße Informationen erkannt und durch realistischere, stärkende Aussagen ersetzt werden.
Der Sprecher betont, dass kleine, machbare Schritte – wie eine Minute Journaling oder eine bewusste Atemübung – wirksamer sind als große Vorsätze. Das Ziel ist es, eine Architektur der Nüchternheit zu schaffen, die unabhängig von Tagesform und Dopaminspiegel funktioniert, um echte Befreiung vom Alkohol zu erreichen.
FAQs
Motivation ist ein kurzfristiger emotionaler Zustand, der durch Dopamin ausgelöst wird. Sie kann den Startschuss geben, aber kein stabiles Fundament für dauerhafte Nüchternheit bieten, da sie nicht gegen Stress und alte Gewohnheiten schützt.
Die drei Säulen sind: 1. Struktur durch neue Routinen, 2. Regulation des Nervensystems durch körperliche Techniken und 3. kognitive Distanz, um Suchtgedanken zu beobachten, ohne ihnen zu folgen.
Starte mit einer Mini-Routine, die unverhandelbar ist, wie zum Beispiel nach dem Heimkommen sofort Sportkleidung anzuziehen oder eine Abendroutine mit Handy-Aus um 20 Uhr. Halte sie so klein, dass sie unmöglich zu scheitern ist.
Tiefes, langsames Ausatmen (doppelt so lang ausatmen wie einatmen), kaltes Wasser ins Gesicht spritzen, Summen oder Singen sowie die 5-Sekunden-Wahrnehmung der Umgebung (z. B. drei Dinge sehen, hören, fühlen) können helfen.
Nimm die Beobachterrolle ein, indem du innerlich sagst: 'Aha, da ist dieser alte Gedanke', ohne ihm zu folgen. Überprüfe den Gedanken auf Wahrheit, zum Beispiel: 'Ist es wirklich wahr, dass ich heute nicht schaffe?' Ersetze ihn dann durch eine stärkende Aussage.
Motivation verlangt jedes Mal eine neue Entscheidung und ist flüchtig, während Struktur dir die Entscheidung abnimmt und Stabilität bietet. Routinen verlegen die Kontrolle vom präfrontalen Cortex in automatische Bahnen.
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