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#184 Warum du nicht nach einem Glas aufhören kannst

17m 29s

#184 Warum du nicht nach einem Glas aufhören kannst

In dieser Podcast-Folge erklärt Lada Mittig, warum es vielen Menschen schwerfällt, nach nur einem alkoholischen Getränk aufzuhören. Sie betont, dass dies kein persönliches Versagen ist, sondern auf biochemischen und psychologischen Mechanismen beruht. Alkohol setzt Dopamin frei, was ein Belohnungsgefühl erzeugt und das Gehirn nach Wiederholung verlangen lässt. Zudem stört er das Gleichgewicht der Neurotransmitter GABA und Glutamat, was nach dem Trinken zu Unruhe und Angst führen kann – ein Zustand, den Betroffene oft mit dem nächsten Drink zu lindern versuchen. Psychologische Faktoren wie Gewohnheiten (z.B. Feierabend-Rituale) und sozialer Druck (Alkohol als gesellschaftlicher Standard) verstärken dieses Muster. Mit der Zeit entwickelt sich eine Toleranz, sodass immer mehr Alkohol nötig ist, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Lada argumentiert, dass der ständige Kampf um kontrolliertes Trinken viel Energie und Selbstwert kostet. Für viele sei die vollständige Abstinenz die befreiendste Lösung, da sie den inneren Konflikt beendet und Raum für ein selbstbestimmtes Leben schafft. Sie lädt dazu ein, diese Erkenntnis zu nutzen, um Frieden mit dem Thema zu finden und nachhaltig alkoholfrei zu leben.

Transcription

2158 Words, 13641 Characters

German
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist Lada Mittig und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiriritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, Hallo, und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Nicht an Mit Lada". Weil du hier zu hörst, dass du dich vielleicht schon oft gefragt wirst, dir so. Schwer fällt, bei nur einem Drink zu bleiben. Oder du kennst jemanden, der genau dieses Problem hat, der feste Vorsatz ist, bei einem Glas zu belassen und dieser Vorsatz zerplast. Immer wieder und wieder. Und das ist total frustriert, oder? Dieses Phänomen ist weit verbreitet und hat ganz, ganz, ganz konkrete Gründe. Und deshalb tauchen wir heute in dieser Folge ein, in ein Thema, das für viele von uns eine absolute Schlüsselerkenntnis sein kann. Warum du nicht nach einem Drink aufeinander kannst? Ich erkläre dir die biochemischen und psychologischen Mechanismen dahinter und zeige dir, wie genau dieses Wissen dich auf deinem Weg in ein selbstbestimmtes Leben stärken kann. Und es dir dann im Ende leichter fällt, auf Alkohol zu verzichten. Weil du verstehst, warum du einfach nicht nach einem Glas aufeinander kannst. Der Wunsch nach dem sogenannten kontrollierten Trinken, das ist nicht die Methode des kontrollierten Trinkums, sondern der Versuch, das Trinken zu kontrollieren. Also nur ein Glas Wein zum Essen oder ein Bierchen am Abend. Ist für viele von uns verlockend. Für mich war es das damals auch. Es ist der Versuch, das Beste aus beiden Welten zu haben, die angebliche Entspannung oder Geselligkeit des Alkohols. Und der Verzicht auf die negativen Folgen. Doch für viele, die diesen Podcast ich erhören, ist dieser Versuch immer wieder gescheitert. Der eine Drink wird zu 2, zu 3 und eh du dich versiesst, ist der Arm wieder außer Kontrolle geraten. Und ganz am Anfang meiner Nüchterneit habe ich auch den Wunsch gehabt, einfach nur ein Glas trinken zu können. Das ist auch der Wunsch, den viele meiner klientenden Klienten am Anfang haben. Dieser Wunsch, na ja, kann ich dann nicht in Anführstrichen normal trinken oder so trinken wie andere. Die Gesellschaft suggeriert uns, dass das möglich sein sollte. Trinken maßen heißt das ja, ne? Das Ding ist nur, dass Alkohol nicht dafür gemacht ist. Es ist entscheidend, dass du erkenntst, dass wenn es dir schwer fällt, nach einem Drink aufzuhören, dann liegt das nicht an deinem persönlichen Versagen. Sondern an der Wirkungsweise von Alkohol auf deinen Körper auf dein Gehirn. Und genau das, wollen wir uns in dieser Folge mal etwas genauer anschauen. Stellt dir dein Gehirn wie eine komplexe Schalzentrale vor, die ständig Signale sendet und Signale empfängt. Alkohol greift direkt in diese Schaltvergänge ein. Und das ist der Kern, warum ein Drink oft nicht genug ist bzw. du nicht bei diesem einen Drink bleiben kannst, obwohl du dir das vornimmst. Wenn du Alkohol trinkst, dann schütte dein Gehirn Duparmin aus. Duparmin ist unser Wohl für Neurotransmitter. Neurotransmitter, der ist mit Belohnung, mit Motivation und Verlangen verbunden. Der erste Drink, den du konsumierst, sorgt für einen Duparmin Kick. Dein Gehirn merkt jetzt also, oder merkt sich generell "Aha", das war gut, das hat sich gut angefühlt. Es entsteht dadurch eine positive Verknüpfung. Und das Problem dabei ist, dein Gehirn möchte diesen angenehmen Zustand natürlich wiederholen. Und weil der Duparmin spiegelt, nach dem ersten Drink relativ schnell wieder sinkt, entsteht der Impulse für den nächsten Drink. In diesem Kick erneut zu erleben. Dein Gehirn ist auf Wiederholung programmiert. Es will natürlich mehr von diesem Gefühl. Alkohol versteckt außerdem die Wirkung des beruhigenden Neurotransmitters Gaba. Und hemmt gleichzeitig den erregenden Neurotransmitter Blutermat. Und das ist der Grund, warum du dich nach dem ersten Drink entspannter und gelöst erfüßt. Dein nervmes System fährt tatsächlich runter. Je mehr du trinkst, desto stärker wird dieses Gleichgewicht gestört. Dein Gehirn versucht jetzt, irgendwie gegenzusteuern, indem es die Produktion von Glutermat hochfährt und die Empfindlichkeit der Gaba Rezeptoren anpasst. Wenn du dann aufhörst, zu trinken, besonders nach mehreren Drinks, schießt dein Glutermat-Spiel in die Höhe, während das Gaba-System unterdrückt ist. Und das führt zur Überarregung, wie beispielsweise Unruhe, Angst, Schlafstörungen, also den typischen Katergefühl, was wir alle kennen. Aber auch dem inneren Drangen dieses unangenehme Gefühle des Ungleichgewicht, schnellstmöglich wieder zu beruhigen oder schnellstmöglich nicht mehr zu spüren und gegen zu steuern. Und wie geht das am schnellsten? Du kannst es dir beantworten mit dem nächsten Drink. Dein Gehirn versucht, sich dadurch quasi selbst irgendwie wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sich selbst irgendwie in Anwörtrichern zu reparieren, auf die ihn, bekannte und leider ungesunde Art und Weise. Und je öfter du trinkst, dass du mehr gewöhnt, sich dein Gehirn an diese schämische Veränderung, an die schämische Intervention. Es braucht immer mehr Alkohol, um den gleichen Dopaminenkick oder die gleiche Beruhigung den gleichen Effekt zu erzählen. Das nennt sich tolleranz. Das ist der Grund, warum ein Glas irgendwann nicht mehr reicht, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Du unbewusst nach mehr greifen musst, um das selbe zu führen, um den selben Effekt zu haben. Neben der Biochemie spielen auch psychologische Faktoren eine riesengroße Rolle, warum es dir so schwer fällt, oder warum es so schwer ist, nur bei einem Drink zu bleiben. Denn das Trinken ist oft tief in unseren täglichen und wöchentlichen Routine verankert, beispielsweise mit dem Feierabend oder das Kochen oder die Verabredung. Und diese Gewohnheitsschleifen bestehen aus, auslöser, dass der Trigger die Routine, das ist das Trinken von Alkohol und die Belohnung, das ist das Gefühl, was der Alkohol in dir erzeugt. Und das Gehirn lernt, dass auf einen bestimmten Trigger wie beispielsweise Stress nach der Arbeit, eine bestimmte Routine, also das Trinken von Alkohol voll, die eine Belohnung, das Gefühl der Entspannung verspricht. Und dieser Kreislauf ist unglaublich mächtig und läuft er oft unbewusst ab. Der erste Drink ist der Trigger für die gesamte Routine. Und außerdem leben wir in einer Gesellschaft, in der Alkohol oft der soziale Standart ist. Immer noch wir arbeiten daran, wir arbeiten ganz gleich sich daran, aber es ist so. Einladungen zu irgendwelchen Feierlichkeiten anstoßen oder mit Alkohol entspannen. All diese Dinge sind mit dieser Substanz verknüpft. Der erste Drink ist für viele das Gosegnal für den sozialen Modus. Es fühlt sich an, als würde man sich damit erst wirklich in sozial einfügen können, sich irgendwie in diese sozialen Machenschaften einklinken können. Und der Gedanke, bei nur einem Drink zu bleiben, während alle anderen weiter trinken, kann sich wie eine soziale Abweichung, wie das Gefühl anfühlen, nicht mehr länger oder nicht dazu zu gehören. Und das wollen wir Menschen vermeiden. Wir wollen immer zu einer Gruppe dazu gehören. Und wenn du schon länger versuchst, dein Alkoholkonsum zu reduzieren, dann setzt du dir vielleicht immer wieder die Regel. Heute trinke ich nur ein Glas. Wir oft hast du schon gemacht, hand aufs Herz und nicht gelogen. Ich habe es versucht vor acht Jahren, aber es hat nie funktioniert wirklich niemals oder ganz ganz ganz selten. Doch sobald du das erste Glas getrunken hast, das ist nämlich das, was dann passiert. Segenalisiert ein Gehirn. Okay, wir haben jetzt die Ausnahme. gemacht und jetzt knüpfen wir da an, jetzt können wir auch weiter machen. Die mentale Barriere ist gefallen und die biochemischen Mechanismen des Verlangs übernehmen dann ganz einfach und in dem Moment ist es schwer, diese Schwelle nach dem ersten Übertritt wieder aufzubauen und was bedeutet all das jetzt für dich? Bedeutet, dass der Kampf gegen den zweiten oder der gegen den dritten vierten fünften Drink wie viel auch immer sind, nicht, also es ist kein Kampf gegen deine Persönlichkeit, gegen deinen Unvermögen, einfach eine abhängig machende Substanz zu kontrollieren oder nicht kontrollieren zu können, sondern es ist ein Kampf gegen biochemische und psychologische Prozesse für viele Menschen die merken, dass ich bzw. dass sie nicht zuverlässig nach einem Drink aufhören können, ist die einzige nachhaltige Lösung, wirklich die völlige, die vollständige abstinenz. Wenn ein Gehirn gelernt hat, dass Alkohol eine schnelle Belohnung oder Beruhigung oder was auch immer für dich ist, dann ist es für viele Menschen leichter den Trigger einfach komplett so vermeiden, die Substanz einfach zu lassen, als jedes Mal gegen ein übermächtiges Verlang ankämpfen zu müssen. 0,0 bedeutet dann nicht verzicht, sondern die einfache und stabilere Strategie. Es ist das Ende des inneren Kampfes und ich habe es nicht glauben können, aber für mich ist es heute definitiv, also wie soll ich sagen, natürlich ist es heute leicht, nicht dann zu sein und nicht dann zu bleiben. Und allein die Vorstellung, das sage ich mal in klientenden auch ganz oft, allein die Vorstellung heute noch nach acht Jahren nur ein Glas Wein oder ein halbes Glas Wein zu trinken. Fakt mich ab. Ich will nicht dieses eine Glas. Ich will auch nicht nach diesem einen Glas aufhören. Ich will wenn dann die eine Flasche und wenn möglich noch mehr. Deswegen lass ich es komplett. Ich lass es einfach komplett, weil ich diesen Faktion Kampf nicht mehr kämpfen möchte, weil es so viel Energie, so viel Lebenszeit, so viel meiner Gesundheit raum, das ist für mich und für viele einfacher es auf lange Sicht. Komplett darauf zu verzichten und diesen Kampf einfach nicht mehr zu kämpfen. Und die Erkenntnis, dass du nicht zu schwach bist, wenn du nicht bei einem Drink bleiben kannst, sondern dass dein System einfach so auf Alkohol reagiert, wie es das nur mal tut, ist eine absolute Befreiung für viele von uns. Sie nimmt den Druck und vor allem die Scham und sie ermöglicht es dir eine fundierte Entscheidung zu treffen. Ist dieser ständige Kampf um das eine Glas ist überhaupt wert, wenn die Alternative ein Leben in wirklicher Freiheit, in Selbstbestimmung ist, ohne dieses ständige Ringen mit dir selbst. Und wenn du zunächst einmal verstehen möchtest, wie ich verlang überhaupt entsteht und wie du mit verlange nach Alkohol umgehen kannst, welche Strategien dir dabei helfen, auf körperlicher, auf geistiger emotionaler Ebene, dann habe ich den dabei bei Craving Mini-Course für dich erstellt, den Link dazu findest du in den Show Notes, da klickst du einfach drauf. Und dann siehst du alles, was dieser Kurs beinhaltet. Und das ist sozusagen der erste Einstieg, um überhaupt zu verstehen, okay, was passiert da eigentlich in dir, warum springt das verlangen, Alkohol zu trinken, immer wieder an, obwohl du dich dafür entschieden hast, darauf zu verzichten. Und dann gehen wir eben auch die biochemischen und psychologischen Prozesse durch. Und ich zeige dir Strategien, ganz konkret die Strategien, wie du nachhaltig dein verlangen, dein verlangen reduzieren kannst und weißt, wie du so was so zu tun hast, wenn das verlang auftritt. Die Erkenntnis, dass für dich ein Drink kein Weg ist, die du einschlagen kannst, keine Anfang, deine größten Befreiung sein. Sie befreitig vom ewigen Kampf von den Schuldgeführen, die kenn ich auch so gut, um von den Gefühl immer wieder zu versagen. Sehr total unkul, wenn es Gefühl hast, du versuchst es immer wieder und immer wieder kannst du es nicht kontrollieren, das erzeugt dir in dir den Gefühl, es macht dich ja klein und das kratzt an deinem Selbstwert. Und diese Entscheidung, beziehungsweise das Wissen, dass du nicht bei einem Drink bleiben kannst, aus den genannten Gründen öffnet dir die Möglichkeit, ein Leben zu gestalten, indem du dich nicht mehr von einer Substanz kontrollieren lässt, denn allein dieser Begriff kontrolliert es trinken, beinhaltet, dass du irgendwas kontrollieren musst. Und für mich ist es entspannter, die Kontrolle abzugeben und gar nicht erst in den Ring zu steigen, sondern die Züge für mein Leben selbst in Hand zu halten. Ich habe diesen Prozess, oder ich bin diesen Prozess, diesen Prozess selbst durchlaufen, ich durfte erfahren, wie viel ruhiger entspannter und erfüllter das Leben wird, wenn man diese Erkenntnis annimmt und danach handelt. Und da habe ich auch viele, viele, viele Frauen begleitet, eben genau diese Klarheit zu finden und ihren Weg in ein nachhaltig alkoholfreis Leben zu gehen. Und wenn du bereit bist, diesen inneren Kampf aufzugeben zu beenden und deine Energie für ein Leben voller Freude und Authentizität und Selbstbestimmung zu nutzen, dann lad ich dich ganz herzlich ein, wocht ihr jetzt dein kostenloses Kennenlange sprich für mein Einzel-Mant-Ring, und dann lass uns gemeinsam schauen, wie du deinen individuellen, leichteren Weg in ein alkoholfreis Leben gestalten kannst, indem du dir wissenschaftlichen Erkenntnisse für dich nutzt und dein Frieden mit dem Thema findest und das bedeutet, dass du frei leben kannst, dass du verstehst, was dahinter steckt, dass du verstehst, was du brauchst und dass du verstehst, was dir dabei hilft, nüchtern zu werden und langfristig zu bleiben. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen, link dazu findest du in den Schoenhorz ansonsten wünscht ihr jetzt einen wundervollen Tag, eine wundervolle Restwache bis zur nächsten Folge. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Wunsch, nach einem Drink aufhören zu können, ist weit verbreitet, scheitert jedoch oft an biochemischen und psychologischen Mechanismen.
  2. Alkohol bewirkt einen Dopamin-Kick im Gehirn, der ein Verlangen nach Wiederholung auslöst, sowie eine Störung des Gleichgewichts zwischen GABA und Glutamat, was zu Entzugserscheinungen führt.
  3. Psychologische Faktoren wie Gewohnheiten (z.B. Feierabend-Rituale) und sozialer Druck (Alkohol als gesellschaftlicher Standard) verstärken das Problem.
  4. Toleranzentwicklung führt dazu, dass immer mehr Alkohol nötig ist, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
  5. Für viele ist vollständige Abstinenz die nachhaltigste Lösung, da der Kampf um Kontrolle Energie und Lebensqualität raubt.
  6. Die Erkenntnis, dass das Problem nicht persönliches Versagen ist, sondern auf biochemischen Prozessen beruht, kann befreiend wirken und den Weg zu einem selbstbestimmten Leben ebnen.

Summary:

In dieser Podcast-Folge erklärt Lada Mittig, warum es vielen Menschen schwerfällt, nach nur einem alkoholischen Getränk aufzuhören. Sie betont, dass dies kein persönliches Versagen ist, sondern auf biochemischen und psychologischen Mechanismen beruht. Alkohol setzt Dopamin frei, was ein Belohnungsgefühl erzeugt und das Gehirn nach Wiederholung verlangen lässt.

Zudem stört er das Gleichgewicht der Neurotransmitter GABA und Glutamat, was nach dem Trinken zu Unruhe und Angst führen kann – ein Zustand, den Betroffene oft mit dem nächsten Drink zu lindern versuchen. B. Feierabend-Rituale) und sozialer Druck (Alkohol als gesellschaftlicher Standard) verstärken dieses Muster.

Mit der Zeit entwickelt sich eine Toleranz, sodass immer mehr Alkohol nötig ist, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Lada argumentiert, dass der ständige Kampf um kontrolliertes Trinken viel Energie und Selbstwert kostet. Für viele sei die vollständige Abstinenz die befreiendste Lösung, da sie den inneren Konflikt beendet und Raum für ein selbstbestimmtes Leben schafft.

Sie lädt dazu ein, diese Erkenntnis zu nutzen, um Frieden mit dem Thema zu finden und nachhaltig alkoholfrei zu leben.

FAQs

Das liegt nicht an persönlichem Versagen, sondern an der biochemischen Wirkung von Alkohol auf dein Gehirn. Alkohol löst einen Dopamin-Kick aus, der dein Gehirn nach Wiederholung verlangen lässt, und stört das Gleichgewicht der Neurotransmitter GABA und Glutamat.

Der erste Drink sorgt für einen Dopamin-Ausschütt, der schnell wieder abfällt. Dein Gehirn will dieses angenehme Gefühl wiederholen, was den Impuls für den nächsten Drink erzeugt.

Trinken ist oft in tägliche Routinen wie Feierabend oder soziale Anlässe eingebettet. Diese Gewohnheitsschleifen aus Trigger, Routine und Belohnung laufen unbewusst ab und machen es schwer, bei einem Drink zu bleiben.

Sobald der erste Drink getrunken ist, fällt die mentale Barriere und die biochemischen Mechanismen des Verlangens übernehmen. Der Kampf gegen den zweiten oder dritten Drink ist ein Kampf gegen diese Prozesse, nicht gegen die Persönlichkeit.

Für viele ist die völlige Abstinenz die einzige nachhaltige Lösung. Sie beendet den inneren Kampf und gibt Freiheit von Schuldgefühlen und ständigen Versuchen, den Konsum zu kontrollieren.

Der Craving Mini-Course in den Show Notes erklärt die biochemischen und psychologischen Prozesse des Verlangens und zeigt konkrete Strategien, um es nachhaltig zu reduzieren.

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