#181 Nüchtern werden als Mama: Lis Marcias Weg aus dem Wochenende-Trinken in die Alkoholfreiheit
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In dieser Podcastfolge spricht GladerMittik mit Liz Marsjah, die ihre inspirierende Reise von der Wochenendtrinkerin zu einem nüchternen Leben teilt. Liz beschreibt, wie sie jahrelang exzessiv Alkohol konsumierte, vor allem am Wochenende, und dabei häufig Blackouts und starke Kater erlebte. Sie dachte lange, Alkohol sei Freiheit, doch mit Anfang 30 erkannte sie, dass sie ihr Trinkverhalten nicht unter Kontrolle hatte. Der Wendepunkt kam mit ihrer ersten Schwangerschaft, die sie nutzte, um komplett auf Alkohol zu verzichten. Anfangs hatte sie Respekt vor dieser langen Pause, doch die Schwangerschaft machte es ihr leicht. Liz entschied sich, auf Instagram über ihre Erfahrungen zu sprechen, um die Stigmatisierung von Alkoholabhängigkeit, besonders bei Müttern, zu durchbrechen. Anfangs zögerte sie, ihr Gesicht zu zeigen, aber der Zuspruch der Community bestärkte sie. Sie betont, wie wichtig es ist, offen über Sucht zu reden, um anderen zu helfen und zu zeigen, dass man nicht allein ist. Das Tanzen ohne Rausch ist für sie heute ein Symbol echter Freiheit. Die Folge unterstreicht den Mut, alte Muster zu durchbrechen und ein Leben in Leichtigkeit zu führen.
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist GladerMittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiriritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. In dieser Folge spreche ich wieder ein ganz, ganz wundervollen Frau. Und zwar spreche ich mit Liz Marsjah, vielleicht kannst du sie auch von Instagram. Ich mag ihr Instagram-Profil total, sprich mit total an und Liz teilt mit uns ihre herrliche und total inspirierende Geschichte von der Wochenendrinkerin über den Wendepunkt ihrer Schwangerschaft bis hin zu einem freien, nüchternen Leben voller Leichtigkeit. Wir sprechen in dieser Folge über zwei für die Stigmatisierung Alkoholabhängigamütter, den Mut "Alte Muster" zu durchbrechen und warum für Liz tanzen ohne Rausch heute ein Symbol von "Ech da frei". Vorher, wir starten eine ganz kurze Einladung an dich. Wenn du selbst gerade an einem Punkt stehst, an dem du spürst, das Alkohol dich zurückhält, dann habe ich genau zwei Wege, wie ich dich bei diesem Prozess begleiten kann. Meinem "Buyber Craving Mini-Course" erhels du Strategien, wirklich ganz konkrete einfache Strategien, um dein Verlang zu verstehen und neue Gewohnheiten zu entwickeln, um Cravings bewältigen zu können. Und wenn du dir individuelle tiefgreifende Begleitung auf deinem Weg wünschst, dann lad ich dich ganz herzlich zu einem kostenfreien Kennelangesprich für mein "Einzel-Mand-Dring" ein, den Link dazu findest du in den "Show-Nose" und jetzt lasst dich von Liz Geschichte inspirieren. Liebe Liz, ich freue mich ganz sehr, dass ich dich bei mir im Podcast habe. Ich finde es nämlich total wichtig und total cool, dass vor allem jetzt auf Instagram mehr und mehr Mammars in die Community, in den ich dann in die Community rein starten. Deswegen bin ich da immer voll dabei, da einen Raum zu öffnen, da auch den Blickwinkel aus einer Mama Perspektive auf das Thema Nüchternheit zu werfen. Vielen lieben Dank, dass du dabei bist und ich fange mal mit der ersten Frage an, das ist jetzt nicht die, die ich dir geschickt habe, als erste Sondern. Ich würde dich gerne zu Beginn fragen, was hat dich denn motiviert auf Instagram mit dem Thema in die Öffentlichkeit zu gehen? Ja, erst mal vielen lieben Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr heute bei dir, Podcast zu Gast sein zu dürfen. Ja, was hat mich motiviert? Ich muss sagen, dass das Thema "Aichholfreiheit" für mich so ein großes Thema in meinem Leben wird, habe ich ja selbst so überhaupt nicht kommen sehen. Ich bin jetzt seit noch nicht ganz fünf Jahren, also gut vier und halb Jahren in den Nüchternheit und habe da einfach im Verlauf gemerkt, vor allem im ersten Jahr, dass es für mich wirklich ein richtiges Herzensthema wird. Ich habe gemerkt, dass Nüchternheit, meinem Leben, eine so große Bereicherung geboten hat, dass es für mich ein großes Herzensthema wurde. Und Social Media war für mich schon immer ein Thema, das mich sehr interessiert hat. Also ich hatte schon immer wahnsinnig großen Spaß an Social Media, mich auszuprobieren. Ich hatte vor einigen Jahren schon mal ein Account, da ging es um ganz anderes Thema und habe mich da immer gerne ausprobiert und hatte jetzt die letzten Jahre, war nicht mehr aktiv und hat aber immer so schon im Hinterkopf, dass ich mal Willus hätte irgendwie ein bisschen was zu starten. Und dann hat sich das bei mir eben so entwickelt, dass das Thema "Aichholfreiheit" für mich immer größer wurde, immer an wichtigen Stellenwerten in meinem Leben hatte. Und ich dann natürlich auch, die Idee hatte mit diesem Thema rauszugehen, habe mich damit aber nicht leicht getan. Also ich meine, es ist natürlich schon ein sehr sensibles Thema und für viele auch sehr charm behaftet. Und da bin ich schon mit mir ja in den Dialog gegangen und habe mir überlegt, will ich das wirklich, will ich mit diesem Thema raus in die Öffentlichkeit gehen, trau ich es mich da, Gesicht zu zeigen, habe da auch viel mit meiner Familie darüber gesprochen und mir viel Gedanken gemacht und hab dann letztes Jahr im Oktober, wenn ich dann auf Instagram gestartet, habe gesagt, okay, ich mache es jetzt, ich mache nur einen Account, ich fange bei null an, ich habe Lust, mich da auszuprobieren und ich habe einfach Lust mit diesem Herzensthema rauszugehen, ich habe Lust, dieses ganze Wissen, diese ganzen Erfahrung, die ich da jetzt die letzten Jahre angesammelt habe, darüber zu sprechen, das rauszubringen, ich freue mich so, wenn es Leute gibt dir das dann irgendwie mitbekommen, die sich da inspirieren lassen, die vielleicht auch Lust haben, das auszuprobieren oder sich trauen den nächsten Schritt zu gehen oder in den Austausch zu gehen und war aber anfangs immer noch sehr verunsichert, muss ich sagen, weil ich finde dieses Thema Stigmatisierung, das ist einfach so fest verankert in unserer Gesellschaft, in Bezug auf dieses Thema, ich habe mich schon schon schwer getan und wirklich am Anfang noch überlegt hatte die ersten Wochen, dass ich vielleicht mein Gesicht gar nicht zeigen möchte. Was natürlich irgendwie komplett dem entgegensteht, wofür ich stehe, nämlich dass ich möchte, dass man sich eben nicht mehr verschämt, dass man da offentrüber spricht und so weiter und habe dann gemerkt, okay, also ich möchte schon auch mal Gesicht zeigen und möchte eben genau mit dieser Messer rausgehen und habe mich dann eben da auch getraut und bin total happy, dass ich es gemacht habe, weil der Zuspruch ist einfach einfach klasse, also diese Community, ich liebe sie ganz arg, es macht total Spaß und es ist total schön zu sehen, wie viele Frauen und eben auch Mamas vor allem, mir immer wieder schreiben und von ihren Erfahrungen berichten, ganz viele erkennen sich in der Geschichte wieder, bei anderen läuft es natürlich vielleicht ein bisschen anders und ja, also das gibt mir auf jeden Fall jetzt schon ganz viel zurück und ich bin unglaublich froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich finde auch dein Account mega cool, ich habe ja von Anfang an dein Account verfolgt und am Anfang, das ist ja total typisch, wenn man auf Social Media zum ersten rausgeht, es ist ja total komisch, so ein intimes Thema preis zu geben und dann auch noch in die Kamera zu sprechen und man erkennt so richtig die Entwicklung, ich war, weil ich gestern vorgestern war ich noch mal auf dein Profil und jetzt machst du auch Sprech, Stories und alles, also es ist einfach mega cool, man merkt, man merkt wirklich, dass es dir, dass dir Spaß macht, wie bist du denn mit den, mit den Zweifeln umgegangen, weil ich glaube, also zum einen ist ja das Thema generell sehr scharmenhaftet, wir arbeiten ja alle ganz bleibe ich daran, dass sich das verändert, aber ich denke gerade auch als Mama ist das ja glaube ich noch mal ein Sackenschärfer, wie bist du denn damit umgegangen mit deinen Zweifeln, dein Gesicht zu zeigen, was hat dir denn geholfen, da trotzdem den Schritt zu wagen? Also ohne anderen waren es Frauen wie du, also wirklich auch zu sehen, dass andere den Weg schon gegangen sind und sich da getraut haben, Gesicht zu zeigen, ich glaube wenn ich jetzt gewusst hätte, ich bin die allererste, bin ich ganz ehrlich, weil ich nicht glaube ich den Mut gehabt hätte, aber ich habe einfach schon ja so tolle Beispiele vor Augen gehabt, wie wertvoll es ist, es hat auch mir ganz viel geholfen, also ich weiß noch, als ich dann im ersten Jahr meiner Nüchternheit ich habe alles was ich irgendwie zum Thema finden konnte, habe ich eingesogen, also ob es jetzt Podcast waren, Bücher und ich muss sagen Instagram Accounts gab es jetzt noch nicht so viel bei Social Media, aber das hat mir einfach super super viel geholfen und ich wusste einfach, dass es betroffenen oder anderen die da vielleicht noch genau trin stecken, das so große Hilfe sein kann und das hat mich vor allem sehr motiviert, dazu sagen ich geht es damit raus und ich schmeiste die zwei über Bord, klar, es gibt es immer Gegenstimmen und gerade bei diesem Thema und ich merke natürlich auch je, je größer dann die Reichweite wird, desto häufiger kommt da natürlich hier und da auch mal Gegenwind aber das ist okay und auch das sehe ich als große Chance, so selbst zu wachsen, selbst dann lernen damit umzugehen, sowas nicht nah an sich ran treten zu lassen, das nicht persönlich zu nehmen, da habe ich jetzt schon in der kurzen Zeit, finde ich super viel gelernt und auch viel über mich gelernt und man lernt besser damit umzugehen und ja, es ist einfach ein super großes Anliegen, da gegen diese Stigmatisierung zu stehen und klar zu machen, dass es nicht sein muss, dass wir Leute, die ein Obesetzt eine Suchterkrankung ist, ob es jetzt ein problematisches Trinkverhalten ist, graut so und trinken oder egal wie wir es nennen möchten, egal wo wir uns selber einordnen, dass wir da. dass wir uns zeigen dürfen, dass wir nicht hinter Verschlossen Natur nur darüber tuscheln müssen, sondern dass es in Ordnung ist, auch diese Schwäche zu zeigen, weil es ist nicht unsere Schuld, dass wir da reingekommen sind. Es ist die Droge, es ist die Gesellschaft, die die Droge verharmlos aufs Extremste. Deswegen finde ich so wichtig, hier zu stehen und zu sagen, hey, ist das okay. Und du bist nicht allein. Ich hätte mir das damals auch gewünscht. Deswegen bin ich ja unter anderem auch mit rausgegangen mit dem Thema. Da gab es ja wirklich, wir sind mit Natalie und den Sutterklugmedles, waren wir so zeitgleich unterwegs. Da war ich nicht ganz allein auf alter Floh, da war ja schon mal beruhigt. Das war trotzdem, also das ist schon krass, damit rauszugehen. Aber wenn du es einmal machst, das Gute ist ja, du kriegst ja nicht gleich die ganz negativen Kommentare, die dann ab und zu mal reingekommen. Sondern du wächst ja immer mit deinem Video schon gesagt, dass mit der Reichweite wird es dann häufiger oder ich kann mich noch daran erinnern. Als ich zum ersten Mal, ich glaube, das war ein Zeit-Online-Artikel, der über mich rauskam, wo wirklich, da waren ganz, ganz viele Kommentare meist auch von Männern, so ganz komisch. Und dann dachte ich mir so, ah krass interessant, dass das jetzt passiert. Aber wie du schon sagst, ich glaube, das ist wichtig, dann zu sehen, okay, die lesen jetzt den Artikel, die projizieren da jetzt was rein. Aber es hat gar nichts mit mir als Person zu tun, weil die kennen mich ja gar nicht. Und was ich auch so wichtig finde, ich hätte mir damals auch gewünscht, als ich nicht dann geworden bin, beziehungsweise als ich mitbekommen habe, oder für mich die Entscheidung getroffen habe, ey, ich habe dann ein riesengroßes Problem. Ich hätte mir gewünscht, dass es auch Social Media schon die ganzen Accounts gibt, die ganzen Podcasts gibt, weil da hätte ich mich nicht so allein gelassen gefühlt. Wie war denn das? Weil dir, nehm uns mal mit, zu dem Zeitpunkt, als du festgestellt hast, okay, ich glaube, die so wie ich Alkohol konsumiere, tut es mir nicht gut. Und wie war denn so der Prozess, dann nicht eines Leben anzustreben? Ja, also wenn mir was auf jeden Fall so, das ist jetzt, es gab nicht unbedingt das Ereignis, das dann von mir, ich so der Wendepunkt war. Aber ich hatte, also zahlreiche Ereignisse, wo ich wusste, okay, es kann so echt ins weitergehen und ich muss was verändern an meinem Trinkverhalten. Ich möchte so nicht weiter leben und auch wenn mir das bewusst war und ich das da ernst mit mir auch selber in den Dialog gegangen bin, ging es trotzdem dann irgendwie immer wieder weiter und jahrelang noch weiter. Bei mir war es so, ich war so diese typische Wochenend trinkerin. Also ich habe unter der Woche eher selten Alkohol getrunken, wenn es mein Anlass gab oder so ist, dann ja, aber das war jetzt bei mir ein Problem unter der Woche, sondern das Wochenende dann meistens von Freitag, manchmal auch nur des Amstags, sage ich jetzt mal an Anfangszeichen und dann aber richtig. Also dann eben immer sehr exzessiv, immer viel natürlichen Kombination mit weggehen und den Klub in die Kneipe oder wie auch immer. Das war für mich, vielleicht noch mal zur Anfang frage Freiheit, das war für mich damals Freiheit. Ich dachte damals Alkohol bedeute für mich Freiheit, so dieses Lebensgefühl so richtig. Jetzt Kopfrei kriegen, loslassen, Feiern trinken. Ich dachte damals, das ist Freiheit. Wenn ich heute zurückblicke, kann ich mir den Kopf schütteln. Und ich denke, wow, es ist ja eigentlich traurig, aber auch so wichtig. Also ich bin auch trotzdem so froh, mal die Erfahrung, die ich gemacht habe. Genau also Wochenende war eben bei mir immer das große Thema. Dann wurde es eben auch immer sehr viel. Also ich war auch immer jemand, ich habe sehr früh angefangen zu trinken, als ich bin da schon sehr früh in so eine Klickge gerutscht, in der einfach wahnsinnig viel getrunken wurde. Auch ganz früh sehr hochprozentiges, also wir früh immer Wodka mit Eisthee, das war das Ding. Das haben wir alle in uns reingekippt, wie die verrückten. Und das hat mich dann natürlich, denke ich, schon sehr geprägt, dass ich da in jungen Jahren so viel hochprozentigen Alkohol immer getrunken hatte und hat bei mir, glaube ich, einfach da so viel kaputt gemacht. Weil ich dann nie richtig, ich hab nie richtig gelernt, damals auf mich zu schauen, auf mich zu schauen, was tut mir gut. Ich hab das einfach immer komplett betäubt. Und ich hatte auch immer dieses Ding, wenn ich getrunken habe. Ich wollte immer mehr trinken. Ich hab's nie geschafft zu sagen, ich trinke jetzt mal nur ein bisschen heute Abend. Ich lasse es nicht komplett eskalieren. Ich hab mir das immer vorgenommen, so oft und es hat fast nie funktioniert. Also ich sag mal, vielleicht 10% der Fälle hat's vielleicht mal funktioniert und dann hat man immer gedacht, ihr wollt, das hat's geklappt. Zeig dir auch wieder, ich hab kein großes Problem. Wollt's dann mal kurz klappt. Aber in 90% der Fälle hat's nie geklappt. Das ist so, mich mir das vorgenommen hatte vorher und das war immer dann ein bisschen ganz oft zu Black-Out. Ich hatte so viele Black-Out, ich hatte so oft dann auch, dass ich mir Endredner Teile vom Abend oder der Nacht gefehlt haben oder auch wirklich dann komplett das Ende gefehlt hat. Das war bei mir immer schlimmer. Und genau und der Kater natürlich auch im nächsten Tag wurde auch immer schlimmer. Also es war schon immer schlimmer. Ich war schon von Anfang an auch als Jungsmede, immer eine, die da sehr gelitten hat. Und je älter ich wurde, ist das schlimmer, aber wirklich, also so dass ich teilweise die Tage danach nur noch vor mich hin vegetiert bin. Ich hab die Wochenenden tagsüber, ich hatte da nicht viel Schönes. Und ja, wie gesagt, dann je älter ich wurde. So früher hat man sich finde ich nicht so viele Gedanken gemacht. Ich hab's auch wirklich komplett als normal gesehen. Also in meinem Umfeld wurde auch so viel getrunken und ich hab gehört, das macht ja jeder, das ist halt das Quartel dazu und ich dachte, wenn ich mal älter werde, wenn ich mal erwachsen bin, dann wird's von alleine erledigen. So auf die Art. Und dann wird man mit 20, dann wird man Anfang 20, man wird erwachsener und es bleibt aber, es passiert nichts. Also dieser Schalter hat sich nicht umgelegt, auf dem ich immer gehofft habe, dass sich von alleine löst. Phasenweise wurde es dann natürlich vielleicht mal besser, aber dann wieder schlimmer. Und es hat sich eigentlich durch meine ganzen 20er so durchgezogen. Also ich hab ziemlich genau mit 30, hab ich dann damals aufgehört zu trinken. Und zwar als ich das erste Mal schwanger wurde. Ich hab so das Gefühl, dass so die 30, bei mir war das auch Ende 20, hat sich dann zugespitzt und dann Anfang 30. Und ich hör das ganz oft, dass das in dem Alter so passiert, durch mir denke ich, okay, ist das irgendwie, also ist das Zufall oder wird man dann einfach reflektierter oder geht es dann darum, wie bei dir dann Familie zu gründen, irgendwie gesetzert zu werden und sich mehr zu überlegen. Okay, was will ich denn, was will ich denn vom Leben? Hast du dann mal drüber, fällt dir das auch auf oder nicht so? Ja, total, total. Was du auch so um die 30, was wird denn eigentlich? Genau, um die 30. Also mit 28, 29 war ich noch mal Hardcore in der Berliner Klubszene unterwegs und dann kam aber so mit Anfang 30, hab ich gemerkt, ey, ne, es geht gar nicht mehr und hab dann Therapie gemacht und ich weiß, dass das bei vielen, vielen auch bei vielen Klienten von mir ist das auch so, um die Dreh passiert, dass dann der Veränderungsprozess angefangen hat. Also ich finde es total faszinierend, dass das oft in dieser, in dieser alter spannende passiert. Ja, spannend. Also ich hab mir schon auch oft Gedanken gemacht und ich denke natürlich spiel das eine Rolle, dass wir, dass wir dann mehr Lebenserfahrung haben, älter werden, ein bisschen mehr wissen, was wollen wir vom Leben? So mit 20, denk ich, dann denk ich, wenn man dann weiß das und wenn man dann mal so Anfang 30 ist und dann zurückguckt, so geht's mir jetzt schon, ich habe manchmal denke, okay, ich hatte keine Ahnung. Und ja, ich denke schon, dass es sehr viel mit der eigenen Entwicklung zu tun hat. Bei mir, also wie gesagt, ich bin dann schwanger geworden, das erste Mal mit 30 und dann war eben klar, okay, jetzt ist vorbei, ja, jetzt wird nichts mehr getrunken. Also ich hatte nicht den Punkt, dass ich gesagt habe, okay cool, das nutze ich jetzt nicht wieder, überhaupt nicht. Das war überhaupt nicht geplant, dass ich jetzt komplett mich vom Alkoholverabschiede, aber ich hab gemerkt, ich hatte jetzt eben zum allerersten mal endlich die Motivation und den Grund den Alkohol wegzulassen und es ist mir auch leicht gefallen, dank der Schwangerschaft. Ich hatte schon Gedanken und auch Vorstellungen, die haben mir echt auch Angst gemacht, vielleicht haben wir so gedacht, okay wow, so eine Schwangerschaft, ich geh jetzt zehn Monate, danach hast du noch eine Stillzeit. Ich wurde auch still und mir war klar, wenn ich stille werde ich auch nichts trinken, weil ich, ich kann mich jetzt nicht so aus, manche trinken ja in der Stillzeit mal hier und dann leschen. Ich weiß auch nicht genau, wie das funktioniert, dann mit Abpumpen oder Warten oder keine Ahnung ist nicht mein Gebiet, weil für mich war klar gar nichts, weil ich einfach viel zu sehr Angst hatte, dass ich immer in mein Altesmuster zurückrutsche und dann eben weiter trinken möchte und wieder Schwierigkeiten bekommen. Und eben diese Gedanken daran, an diese lange Zeit spannender und da nichts trinken zu dürfen, hat mir schon auch echt beängstigt, also das hat mir auch schon echt ein Respekt eingeflöst und ich dachte okay, heftig, weil also zuvor ich hatte mal Trinkpausen.
immer mal wieder und auch mich da versucht mir dann nach hinein was zu beweisen, dass es ja eben nicht so schlimm ist, indem ich dann mal irgendwie zwei Wochen auf Alkohol fahrt sich mit habe. Aber ich glaube, auf 2 Wochen war klar, ich glaube ich das höchste und der Gefühle. Und dann ging es wieder weiter wie zuvor. Und eben einerseits hatte ich wirklich diese, ja, diesen Respekt und andererseits habe ich es aber auch als so große Chance gesehen. Und so eine tolle Motivation war ich auch sehr euphorisch, weil ich dachte toll, jetzt lerne ich endlich mal, wie es ist, so lange nichts zu trinken. Und ich hatte das Glück, dass ich es mir, ich weiß nicht, ob sie eben dank der Schwangerschaft nur war, um ohne keine Ahnung, aber es ist mir total leicht gefallen. Also ich hatte wirklich nicht einmal ein Moment, wo ich sie gesagt hätte, da würde ich jetzt aber wirklich gerne das Glas beeintrinken oder so, gar nicht glücklicherweise. Und hab dann eben nach, also der erste Monat, das vergangene, der zweite Monat, der dritte Monat, das war alles noch so. Und dann habe ich gemerkt, habe ich so langsam verstanden, wie schön mein Leben ohne Alkohol ist. Also dann hat sich für mich wirklich so wie eine neue Welt, die sich für mich aufgetan hat, das klingt jetzt vielleicht überzogen. Aber auf einmal zu erleben, wie jedes Wochenende so schön sein kann, wenn ich nicht mehr diesen Kater haben, diese Scharm gefühlt, diese Räume, diese Tausend Fragen im Kopf, was es da passiert, wie so kann ich mich daran nicht mehr erinnern, oh, wie so war das jetzt wieder so viel. Das war alles weg, das war, das sind kilo schwere Lasten von mir gefallen und ich hab so freigefühlt und das war so wunderschön, dass ich gemerkt habe, okay, also diese Chance muss ich jetzt nutzen, wenn ich jetzt so lange vom Alkohol weg bin, ich darf auf gar keinen Fall da wieder zurückgehen und ich möchte da auf gar keinen Fall wieder zurückgehen. So hat sich das dann eigentlich langsam erst entwickelt, das ich gemerkt habe, das das für mich der Punkt war, wo ich in der Nüchternheit bleiben möchte, wo ich auf gar keinen Fall mehr zurückmöchte. Und als du dann die Stillzeit beendet hattest, wie war das da? Also gab es da mal so eine kleine Stimme, die gesagt ja, na ja, jetzt könnte ich jetzt könnte ich ja eigentlich wieder, jetzt tatsächlich gar nicht. Also für mich war es dann auch spannend, weil ich wusste dann auch, okay, stillzeit, die ging bei mir auch noch mal ein bisschen länger, relativ lange gestillt. Das hat mir vielleicht auch alles sehr geholfen, das Ganze zuverfestigen und war dann aber auch sehr gespannt, weil ich wusste, okay, wenn ich mich nicht mehr stille, dann hab ich wirklich so keine Ahofsrede mehr, sag ich jetzt mal. Da hab ich dann wirklich erst gelernt, da mich richtig auf mich selbst zu verlassen und zu sehen, wie stabil ich da jetzt wirklich geworden bin nach der ganzen Zeit. Ich weiß, ich war auch noch sehr sehr gut, ich glaube, das war dann vergessen, als wir dann ein Abend auch mal unterwegs waren. Also ich meine, das weggehend, das wurde dann von automatisch als ich muter wurde. Weniger, sehr wenig, also ich war eigentlich die erste Zeit kaum weg und nach der Stillzeit hatten wir dann zum Abend, wo wir in die Kneipenstraße hier bei uns in der Stadt gegangen sind, wo ich eben früher sehr oft feiern war. Und das war eben wirklich das erste Mal so nicht mehr schwanger, nicht mehr am stillen, sondern jetzt so komplett. Ich hab mich schon so manchmal kurzzeitig so ein bisschen verloren gefühlt, weil ich wusste jetzt werde ich mit all diesen Eindrucken konfrontiert, jetzt um mich herum trinken alle. Und ich war auch wirklich sehr gespannt, was es mit mir macht und es war ein so toller Abend. Also ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber dieser Abend, den werde ich auch immer in guter Innerung gehalten, der hat so Spaß gemacht, weil ich hab einfach gemerkt, nee, ich bin da angekommen und ich hab es echt geschafft, dass das so teile meiner Identität geworden ist. Ich brauch es nicht mehr, ich möcht es nicht mehr, ich hab kein Einsker trink, kein Einsker, kurzer der Stand irgendwie geketched überhaupt nicht. Also ich hab einfach gemerkt, ich hab den Punkt, jetzt glaube ich überwunden, ich meine, sag niemals nie, man weiß ja nie wie es kommt, ich würde jetzt auch niemals sagen, so der Punkt wird bei mir niemals kommen, ich weiß nicht, wie das Leben spielt. Statt heute kann ich es mir aber nicht vorstellen und das war auf jeden Fall ein Abend durch den gemerkt hab, ja ich bin da jetzt wirklich voll bei mir, ich bin da fest verankert und bin da so dankbar für. Also das ist für mich, wenn wirklich doch im Endeffekt dann so ein leichter Weg war und ich hab mich auch schon so oft gefragt, wie es wohl gekommen wäre, wenn ich nicht schwanger geworden wäre. Also wie es gekommen wäre ohne Schwangerschaft, wie es weiter gegangen wäre, da hab ich mich schon so oft so oft Gedanken gemacht, weil ich es einfach natürlich auch super spannend finde und klar kann man da sich dann viel butetisch vorstellen, aber ich denke mal, das ist auf keinen Fall so leicht, also es mir wäre es mit Sicherheit nicht so leicht gefallen. Ich weiß nicht, ob ich es aber eigentlich eine Kraft geschafft hätte, bis noch viele Jahre gegangen wäre, ob ich auch professionelle Hilfe mir dann gesucht hätte. Keine Ahnung, aber ich bin mir sicher so leicht, hätte ich es mir sicher nicht geschafft. Also für mich war es so in der Hinsicht wirklich eine Rettung. Das ist auch so spannend, aber ich hab auch manchmal Mama, es beziehungsweise gerade eine Schwangerer bei mir im Mentoring und sie meint auch, ihr fällt es gerade leicht, nicht zu trinken, eben weil sie Schwanger ist und sie weiß, sie tut es für ihr Kind. Und das spielen sicherlich auch harmonielle Umstellung, eine Rolle, aber auch so diese Verantwortunggefühl für das Lebewesen, also für den kleinen Menschen, den du in der Tricks, und sie beschreibt aber schon, dass sie weiß, dass wenn sie jetzt nicht schwanger wäre, würde es ihr mega, mega schwer fallen. Also sehr dann schon Momente, wo sie in Gesellschaft sitzt und merkt, was ich jetzt nicht schwanger würde, ich hab alle Fälle trinken, weiß mich so, weiß mich so, triggered. Also es ist echt spannend wie unterschiedlich da, da die Situation sind und rein zum Verständnis hast du dann, als du schwanger geworden bist, aber das dann die Zeit, als du, als du Podcast gehört hast, als du dich mit dem Thema beschäftigt hast. Genau, also die erste Schwangerschaft, als ich dann eben so nach den ersten Wochen und den ersten Monaten gemerkt hab, wie stark das mal neben verändert, hab ich dann eben angefangen, mich damals umfstein auf die Suche zu machen. Und bin dann eben da schnell auf die Podcast gestoßen, was es eben schon gab und hat mir da in der ersten Schwangerlauf so gehört, dass ich mein, man ist ja schon sehr mit dem Themen Schwangerschaft und Mama werden und so beschäftigt. Für mich war das auch da der perfekte Ausgleich und es hat mir so gut getan, mich mit diesem Thema auch zu beschäftigen. Und da hab ich super viel dann gehört und gelesen und das hat mir einfach auch da eine richtige Kraft gegeben und hat mich richtig bestärkt. Und da hatte ich dann so viele Ahamomente, hab so viel gelernt über das, was ich eben vorher erlebt habe, über Glaubenssetze, die ich hatte, eben auch so dieses typische, ja, ich muss es ja einfach schaffen, den Alkohol zu kontrollieren und so schaff ich das nicht, wie so bin ich nicht so discipliniert und so weiter, das ich dann da mal endlich verstanden habe, das ist an der Droge liegt und nicht an meiner vielen Disziplin und dass ich da in diesem Teufelskreis gefangen war, weil Alkohol eben so funktioniert, wie er eben funktioniert und unser Gehirn beeinflusst. Und ich mein natürlich weiß man irgendwie so Dinge vorher schon und klar weiß man, dass der Alkohol irgendwie ausgehend funktioniert, aber trotzdem diese ganzen Zusammenhänge, die sind mir dann alle erst klar geworden, als ich dann nicht dann war und mich dann da im Fallen im ersten Jahr viel damit beschäftigt habe. Ja und ich glaube das ist auch ein wichtiger Grund, damit es jetzt nicht so nicht so klingt, als wäre es vom Himmel gefallen, also dass ich ja auch, ich freue mich natürlich, dass der Weg so, wie du es beschreibst, so leicht war, aber du hast ja trotzdem mit dem Thema beschäftigt, du hast die Situation für dich genutzt, die Schwangerschaft für dich genutzt und dich dann trotzdem mit dem Thema auseinandergesetzt, was ja, was ja dein Fundament sozusagen und dein Selbstvertrauen gestärkt hat. Wie war das mit deinem Mann, weil da habe ich auch ganz oft klienten Klientinnen, die dann Probleme bekommen, weil sie sich für ein Alkoholfressleben entscheiden und dann zieht der Partner aber nicht so mit, was es teilweise dann wirklich schwierig macht, wie war das denn bei dir? Also ich muss dazu sagen, mein Mann und ich, wir haben uns relativ spät kennengelernt und als die Beziehung gestartet, also ich bin nach einem Jahr Beziehung schwanger geworden. Und als wir uns kennengelernt haben, eben das Jahr vor der Schwangerschaft, habe ich schon gemerkt, diese Beziehung hat mir schon geholfen. Also ich habe da schon gemerkt, das hat sich schon so ein bisschen angebarnt, weil ich da schon ein, es geschafft habe, ein bisschen mehr Ruhe in das Thema einzukriegen. Also liegt vielleicht auch noch daran, dass das Corona ja war, also dass die Corona-Pandemie kam und dieses, dieses weggehen, einen Klub gehen und das ist auf einmal alles weggefallen. Und trotzdem haben wir den eben dann mal zusammen zu Hause getrunken und das waren dann, also es ist nicht unbedingt leichter, aber es war anders. Ich hatte dann auf einmal nicht mehr dieses, ich schieß mich komplett weg in der Klub-Situation, sondern es war dann dieses, okay, wir trinken zu Hause und bleiben auch zu Hause. Und dann hatte ich eher diese Herausforderung, diesen inneren Trang dann zu widerstehen, jetzt immer weiter und weiter und weiter zu trinken. Weil ich da natürlich mit der Beziehung noch mal einen ganz anderen, ganz anderes bei sammensein hatte und diese Beziehung hat mir von Anfang an wahnsinnig viel stärker gegeben.
Und ich habe da auch ziemlich früh mit ihm darüber gesprochen, wie es mir mit dem Thema geht und er kannte mich ja, wie gesagt, dann da ist frisch, also er wusste nicht, wie das war, er kannte meine, er hat mich nicht gekannt, in dem 20ern, er hat mich nicht vorher gekannt, er wusste nicht, wie das aussah und konnte sich das so eine schwer vorstellen, weil man ist jemand, man trinkt, also man trinkt doch bis heute Alkohol, aber er ist kein problematischer Trinker, also man kann ohne Probleme irgendwie ein Bier trinken und dann sein lassen und hat da kein Thema mit, deswegen sind wir da auf jeden Fall komplett, das kann es unterschiedlichen Ebenen unterwegs und dann war es schon auch für ihn, glaube ich, schwer nachzufallziehen, auch weil es eben selten so richtig miterlebt hat, also hat es schon auch miterlebt, in dem Jahr, es gab auch schon am Anfang des Jahres auch, als Kogelnanzer war, war schon auch unterwegs und hat also schon mal alles so richtig miterlebt, dann aber wie gesagt habe ich auch wirklich das Geschafften ein bisschen ruhiger zu werden, deswegen war es für mich, also er war mir eine große große Stütze, auch wenn er das jetzt nicht so richtig mitfühlen kann, weil er eben nicht betroffen ist in der Hinsicht, er hat er mich immer toll unterstützen können und war es für mich auch tatsächlich nie ein Thema, das ich jetzt sage euch, ich würde mir jetzt eigentlich wünschen, dass du bitte auch nix trinkst, das war bei mir jetzt ein Thema, also weil ich wusste, solange es für ihn kein Thema, also wenn er jetzt auch eine Person gewesen wäre, die wirklich problematisch trinkt und wenn ich betrunken wäre, dann wird es natürlich anders aussehen, aber dadurch, dass er da überhaupt kein großes Thema hat, problemlos lange nichts trinken kann und auch vor allem zu Hause, also zu Hause wird in der Regel so kein Alkohol getrunken, wenn dann mal irgendwie besucht da ist und besondere Gelegenheit dann trinkt er vielleicht mal da ein Clessin Wein, aber sonst wird bei uns zu Hause bei uns gibt es kein Feierabend hier oder sowas, das wird bei uns nicht gelebt, er trinkt in der Regel fast nur, wenn er sich mal mit einem Freund aus der Haus trifft, was also krieg ich es tatsächlich eh nur sehr selten mit und so in diesem Umfang stört mich das überhaupt gar nicht, weil ja, ist für mich jetzt wie gesagt auch überhaupt kein großes Problem und deswegen nee, war das jetzt bei uns kein Thema, kein Problematisch Thema im Gegenteil, es war für mich eine sehr sehr große Stütze und ich hatte da so mein Amker und für mich ist es einfach auch immer wieder spannend an ihm eigentlich zu sehen, wie es auch laufen kann, also ich denke mir aber eben auch manchmal so ja, wahnsinn, dass du das mit dem Alkohol, dass das auch auch so geht, ja, also ich bin natürlich, ich bin ich jemand mittlerweile, ich kenne die ganzen Risiken, ich weiß die ganzen gesundheitlichen Auswirkungen, die Alkohol haben kann und das steigende Krebsrisiko und so weiter und natürlich würde ich, wenn ich es mehr wünschen könnte, sagen ey, lass es doch mal lieber ganz bleiben, das Risiko sparen wir uns, aber wenn das für ihn in dem Hasenorten ist, dann leben und leben lassen, ja mega mega mega gut, das ist da für dich eher noch eine Stütze, die Beziehung noch eine Stütze war es, dass sie dich quasi noch mehr herausgefordert oder herausgefordert hat bei deinem Alkohol verzichtet und es ist echt so krass, wenn man Menschen trifft, die also in Anwürchturchhe normal oder die kein Thema mit Alkohol haben, denke ich auch mal so herkrasst wie geht, denn das ist das war für mich auch nie, nie möglich, nur, also das wäre allein jetzt die Vorstellung so ein halbes Glas Wein zu trinken, das frustriert mich immer noch, weil ich mir denke ich wollte nie nur dieses halbes Glas Wein, wie geht, also was für eine Verschwendung, was ist das? Ja genau, genau das gleiche Wein, also das ist für mich auch heute wirklich, manchmal klingt jetzt so scheiert, aber manchmal standen die wirklich schon so daneben und habe das noch was zinieren drauf geguckt, weil ich dachte, das ist doch irgendwie verrückt, wie das also nichts ist, so in dem Sinne, dass ich mir das auch für mich wünsche, ich bin froh, dass ich davon weg bin, ich möchte auch, selbst wenn ich mir zu München könnte so einfach ein normales Dringverhalten zu haben und eben ein halbes Glas Wein trinken zu können, brauche ich nicht. Ja, ja und es ist auch so schön, dann die Erfahrung zu machen und dann in dieses nichtere Leben zu gleiten und wirklich dieses Gefühl von Freiheit zu spüren und zu merken, Borgras, was für Videos auch beschrieben hast, was für eine Last eigentlich das trinken und der ganze Ratenschwanz, der damit sich, der damit schwingt, was da so abfällt, wo ich mir im Nachhinein auch denke, krass wie anstrengt das eigentlich auch war, nicht nur eigentlich wie anstrengt trinken und Auskatern eigentlich tatsächlich ist. Ja, total, total. Weil dir warst ja auch so diese Feier zu ihnen ganz ab. Ja, richtig, richtig krass. Also, richtig, richtig krass und ich müsste auch gar nicht, ich wollte immer mal wieder zurück nach Berlin, weil ich dachte, ich gehör da irgendwie hin, aber irgendwie bin ich jetzt auf dem Land, bin mein Tierchen total zufrieden und habe hier mein entspanntes Leben und alles und ich finde es auch total gut für mich, dass mich diese ganze Feiersehne auch gar nicht mehr kätzt. Das war ja so meine große, meine große Angst am Anfang, das war schon so ein Verabschiedungsprozess oder schon ein trauer Prozess, da diese Szene zu verlassen, weil die schon ein großer Teil meiner eigenen Identität war. Also da brauchte ich auch eine Zeit, um also schon ein, zwei Jahre bis ich da wirklich sagen konnte, okay, ich brauch's nicht mehr, ich vermisse es nicht mehr und alles und jetzt ab und zu ist es so, dass mein besser Kumpel und ich, wir überlegen manchmal, ob wir irgendwie Feiern gehen oder ob wir mal irgendwie in Wochenende nach Berlin oder nach Prag und wenn wir dann da sind, dann machen wir irgendwie so eine Zeit ziehen oder was auch immer und essen was Läckeres, aber dann haben, sah ich auch überhaupt, ich weiß gar nicht wie es bei dir, weiß nicht wie es bei dir ist, kannst du ja gleich sagen, wir haben null, braucht dann auch mal loszuziehen. Also wirst du wenn es so 22, 23 jürn ist, oder ich bin so, oh, hab mich kriegen keine Zehn, aber da auch so meine Mepfett. Sind wir wohl doch langweilig geworden? Also ich würde sagen, oh ja, krass voll langweilig, weil ich nie was dann habe, wie Menschen so einen Namen lang ausleben können können, weiß so. Und jetzt denke ich mir Gott sei Dank ist mein Leben so entspannt. Ich krieg ja schon, wenn ich mal irgendwie nach 12 einschlafe, das ist ja bei mir schon, das ist ja bei mir schon sehr, sehr, sehr spät, ins Bett gehen und schlafen gehen. Den nächsten Tag merke ich das und habe wie so ein Mini-Cutter, obwohl ich nichts getrunken habe und ich denk mir so, das ist ja schon, das ist ja schon einstrengend, wie krass wärst denn jetzt auch noch getrunken zu haben, also völlig oder auch geraucht, ja, wird damals auch noch geraucht. Also so, oh, nee, also wirklich gar nicht. Ja, ich auch, ich auch, ich hab damals auch geraucht, ja. Oh Gott, ja eben und das sind so Sachen, wo man sich mal denkt, wow, was hab ich mein Körper damals angetan? Also wenn man schon mal nicht dann merkt, wie man so richtig so sich ein bisschen verkartert fühlen kann, wenn man nur mal zu spät ins Bett geht und sich dann mal vorstellen, was mein Körper dann noch zugemotot hat. Puh, also da, ja, will ich mir auch gar nicht so genannt machen, das tut mir heute, wird blicken, mein Körper gegenüber echt leid, was ich dem da alles zugemotot habe. Ja und krass wie, was der eigene Körper so aushält, das wir keinen großen Schaden davon genommen haben, also das mein Gehirn immer noch so gut funktioniert, ja bin ich so dankbar oder? Ja, total, total absolut, das ist wirklich verrückt, weil, also mir geht's da wirklich ähnlich, wenn mir es ist auch so, also ich hatte früher eben genau auch diese Angst, ich dachte ja gut, wenn man Alkohol, also einerseits, wenn ich Leute gesehen hab, die nichts getrunken haben, es gab ja schon immer mal vereinzelt diese Menschen, die nichts getrunken haben, das waren für mich so fast schon diese außerirdische, weil ich gedacht hab, wie kann man, dass wie kann man Alkohol frei leben, es auf mich unvorstellbar und ich hab's schon einerseits bewundert, weil ich mir dachte ja, ist schon auch echt stark und so und cool und, also da war schon eine Bewunderung da, aber gleichzeitig hab ich mir ihn dann nicht gedacht, ja, also sorry, dein Leben muss ja total langweil sein, das kann ja irgendwie, kann doch kein Spaß machen, war auch meine feste Überzeugung. Und jetzt heute zu sehen, wie das vorhin schön gesagt hast, es ist keine langeweile, das ist eine entspannter, das ist entspannend, das Leben ist viel entspannter. Und ich hab auch nicht mehr, also wenn wir, wie gesagt, auch noch noch sehr selten, dass ich dann mal irgendwie noch spät abends mal in einer Kneipe oder so bin, es kommt also sehr seltener noch vor. Ich hab jetzt aber natürlich auch zwei kleine Kinder, vielleicht, ich werde auch schon offen dafür, wenn ich mal wieder ein bisschen kapazitäten dafür hätte, aber die wenige Abende, die ich da jetzt die letzten Jahre hatte, die haben mir eben auch gezeigt, das hat auch dem ganzen so ein bisschen, also nicht dann so ein bisschen auch den Zauber genommen vielleicht, also sowas ich früher immer in meiner Vorstellung, wie das alles lief, toll und auf.
und wild das alles war, wenn man auf einmal nüchtern da steht und sich das mal richtig anschaut, was da los ist. Abnakl, du wissen Urzeit. Ich habe mich halt so bemerkt, ne, also so toll ist es gar nicht. Und wenn es dann auch irgendwie Kanahung, dann ist es nicht mehr so unterprozentig meine Musik, dann muss ich mir das auch nicht schön trinken. Und dann werden die Leute auch ein bisschen unangenehmer, weil immer betrunkener. Und dann muss ich mir das auch nicht geben. Das war nochmal ganz andere Blick auf diese Situation. Im Gegensatz zu damals, und habe ich einfach gemerkt, ja, nee, also so brauche ich das dann nicht. Das war dann wirklich so abnakwissen Urzeit, hat es mir absolut gereicht. Bis dahin war es total witzig, habe ich es genossen, auch mal auch tanzen lernen, ohne irgendwie betolp zu sein. Einfach frei zu tanzen, ohne sich was angedrücken zu haben, oder ich weiß nicht, man drisch meist, und sich Teile ein, es war bei mir zum Glück jetzt ein Thema. Aber diese Erfahrung auch mal zu machen, also man kann sich auch super in den Raustanzen um betrunken zu sein und hätte ich mich vorher auch nicht vorstellen können. Und hattest du da, als du das erste Mal nicht an tanzen warst, gab es so eine Hemmschwelle oder hat das gleich für dich funktioniert? Nee, schon, also gab es natürlich schon erstmal so eine Hemmschwelle. Ja, ich habe da schon ein bisschen gebraucht, um irgendwie so anzukommen. Und ja, hab da schon kurz gebraucht, aber dann hab ich gar nicht ja gut sich. Ich mach's jetzt einfach mal, ich hab mich ein bisschen leiten lassen. Und dann hat es super geklappt und als ich dann mal so, ja, ich hab mich erst mal so getraut, dann war ich da ziemlich schnell drin und hab's da richtig geschafft, mich so, wie gesagt, in so eine Stimmung zu tanzen. Und ja, das ohne Eigohol hätte ich früher auch nicht möglich gehalten. Und sag mal, hast du Rauchen und trinken gleichzeitig aufgehört oder war das Rauchen irgendwie Zeit versetzt? Rauchen war mir auch immer eher so eine Begleiterscheinung. Also ich hab meistens, es gab mal Phasen, da hab ich auch mehr geraucht, aber meistens kann am Ende hier in die letzten Jahre, hab ich eigentlich fast nur geraucht, wenn ich eben auch Wecker und Getrunken habe, so dieses typische, sobald man irgendwie einen Schluck Eigohol getrunken hat, kam die Lust auf die Zigaretta. Und das hab ich dann einfach auch gelassen in dem Zug. Ja, genau. Das war vor allem bei mir kein Thema. Jetzt hast du ja sicherlich auch viele Mama's DDR auf Instagram. Freut mich, ich würde gerne noch mal auf dieses Mama-Thema zurückkommen. Was sind denn so deine Einschätzung nach aus seiner Community, so die größten Herausforderungen beim Nächtern werden, wenn du Mama bist? Was sind die Themen oder die Fragen oder die Ängste, die am häufigsten auftauchen? Kannst du das so sagen? Also ich glaube, wir hatten sehr vorhin schon drüber. Das Thema Stigmatisierung ist sehr groß, in dem Bereich. Und ich glaube als Mama kann man da fast noch mal ein Typ betraflichen. Weil gerade als Mama steht er echt oft auch unter einem enormen Druck. Immer zonal, mental, organisatorisch, alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Und dann hast du auf einmal eben diese riesige Verantwortung, die wieder trägst. Und diese Vorbildfunktion. Und wenn du dann in dieser Rolle eben auch noch merkst, war ich hab da jetzt ein Thema im Eigohol und das Problem für mich, wie auch immer das aussieht, um einzelnen. Dann ist das glaube ich ein ganz ganz großes Ding bei vielen Frauen. Was die Hemschwelle eben nochmal erhöht, da wirklich offentrober zu sprechen. Und sich einzugestehen, dass da ein Problem da ist. Und eben diese Angst, da glaube ich, verurteil zu werden. Und auch ganz schnell als schlechte Mutter hingestellt zu werden. Ich glaube das ist natürlich ein ganz ganz großes und schwieriges Thema. So recht, weil in unserer Gesellschaft also. Ich bin mir sicher, es gibt so viele Leute, die ja direkt drauf rumhacken würden. Wenn der Mama offen da steht und sagt, ich hab mal ein Problem. Und ich bin aber hier ständig für meine Kinder allein zuständig. Und ich versuche, dass alles unter einen Hut zu bekommen. Und dann kommen da eben Stimmen von außen, sie des Bewerten, die ich da irgendwie versuchen runter zu machen. Also ich glaube, das ist ein ganz ganz schwieriges Thema für viele. Sich da offen damit zu beschäftigen oder eben zu überzusprechen oder sich hierfür zu holen. Du begleitest ja, wenn ich das richtig in der Rennerung habe. Du begleitest ja auch, Mama, ist das so ein 30-Pflagenprogramm? Ja, genau. Ja, also ich bin ja auch beruflich in den Bereich tätig. Also ich komme aus der sozialen Arbeit, hab dann den Master im Psychosoziale Beratung und Gesundheitsförderung gemacht. Und begleite da jetzt auch schon seit über 10 Jahren. Viele Menschen, auch viele Menschen mit Suchterkrankungen, bin da in der Beratung und hab mir da jetzt eben gesagt, ich will sowohl das wissen, was ich aus der Praxis habe als auch meine eigenen Erfahrungswerte nutzen, um da Angebot zu schaffen, ein niedrigschwelliges Kleines Angebot. Und da einfach vielleicht für die Leute, die Lust haben sich dann ein bisschen Motivation zu holen, und ein bisschen Lust haben, in die innere Arbeit zu starten, ein Tool an die Hand zu geben. Was sind so die Basics, die wichtig sind, gerade als Mama, um in ein Alkoholfreies Leben zu starten? Was würdest du sagen? Was sind so die ersten Strategien oder Tools oder Tipps, die du mitgeben kannst? Also ich glaube, wenn ich das Thema innere Arbeit, ist es einfach super wichtig, da mal genauer hinzuschauen, auf die eigene Identität, sich mal wirklich zu fragen, wo steh ich im Leben, wo möchte ich hin? Was sind denn so die Bausteine, die ich brauche, um ein glückliches Leben zu führen? Und dass man da mal ein bisschen so in die innere Arbeit rein guckt, habe ich eben auch viel so aus dem Coachingbereich, so viele Ansätze mit drin, die dann vor allem helfen können, weil wenn der Alkohol wegfällt, dann fehlt uns ja auch oft das Tool oder die Hilfe, um zum Beispiel das Bedürfnis zu befriedigen, bis da ist ja oft schon der Bedürfnis dahinter, bis jetzt die Entspannung ist, die Ruhe, der Stress, der gelindert werden soll. Und hier einfach mal hinter die Fassade zu blicken und zu verstehen, was ich eigentlich genau brauche und was mir denn wirklich gut tut, darauf zu blicken, finde ich, gerade in der Anfangszeit super, super wichtig, weil man sich dann wirklich mal klar wird, als ich weiß, du kennst es vielleicht auch, ob ich hatte das auch, als ich nicht dann geworden bin, man lernt sich einfach noch mal ganz neu kennen. Man lernt so viel über sich selbst, man versteht so viele Dinge besser, man lernt Gefühle, auch erst mal richtig auszulen, als ich auch ganz viele Gefühle hatte, was ich früher keine so weggetrunken habe. Und dann erst mal lerne, müssen auch auszuhalten, das ist natürlich auch nicht immer leicht, ja, natürlich habe ich vorhin gesagt, so mein Weg war schon alles in allem eher leicht, als er dankbar bin, trotzdem war es natürlich jetzt nicht jemandem easy. Also natürlich gab es da auch Phasen, die waren herausfordernd und da kommen Dinge hoch, die man eben mit Alkohol oder Drogen schön verdrängen kann, die man schön von sich wegschieben kann, man keine Lust hat, da drauf zu gucken. Und ich glaube hier wirklich mal offen und ehrlichen Blick draufzulegen, ist super, super wichtig, um sich da frei zu machen, um da neue Wege zu lernen und da eine neue Richtung einzuschlagen. Ja, das ist auch, das ist echt super, super wichtig, gerade mit den, was du gerade meines Gefühlen auch zu fühlen, weil ich beschreibt das in meinem, in meinem, in meinem Arbeit immer so, dass du ja, also Alkohol weglassen, ist ja der erste Schritt, alles was danach kommt ist der Prozess, der Prozess ist nicht aufhören zu trinken. Das ist so der Beginn mit der Auseinandersetzung, mit dir selbst, weil wenn du den Alkohol weglässt, ist es ja wie ein flasterabziehen und dann guckst du dir an, was da hochkommt. Du guckst dir an, was da ist, welche Themen auf ploppen, welche Bedürfnisse auf ploppen, die du vorher versucht hast, mit Alkohol zu lösen. Du nimmst quasi den Deckel ab und dann schaust du mal, was passiert, deswegen sind ja diese, diese Dinge, gerade die Herausforderungen, die da aufkommen, sind ja goldwert, weil wenn du das Schafstiefel für dich zu nutzen und nicht dann zu durchleben, dann gehst du ja viel, viel stärker, so baust du ja dein Phonament auf, du baust du ja dein Phonament für ein nüchternes Leben und wenn du diese Herausforderungen lernst, damit umzugehen, nicht dann damit umzugehen, deine Gefühle, keine Angst vor deinen Gefühlen zu haben, sondern sie zu durchfühlen, dann kannst du dich ja mehr und mehr auf dich verlassen. Ich ganz genau, ja, ganz genau, ganz genau. Und ich glaube, da ist es einfach super hilfreich für den ein oder anderen Patfuzern, die Hand zu bekommen, wie geht denn jetzt wirklich so konstruktiv mit negativen Gefühlen um, oder einfach das eigene Selbstbild sich da mal ein bisschen intensiver mitzubefassen. Ich glaube da ist es einfach super hilfreich, wenn man sich da ein bisschen Unterstützung an die Hand nimmt, ob das jetzt durch so ein kleines Programm ist oder durch ein Buch, durch Portkantel,
gibt es wirklich so viele Möglichkeiten heute. Gott sei Dank da sich schon viel anzueignen oder eben auch wie bei dir einen tollen 1-1-Coaching. Das ist glaube ich schon wirklich super super hilfreich sich da was an die Hand zu nehmen. Du musst ja das rat nicht neu erfinden. Du kannst ja quasi das nutzen. Was der Menschen quasi schon vorgeht. Deswegen sind die auch selbsthilfegruppen so hilfreich, weil du das Gefühl heißt nicht alleine zu sein und du profitierst ja immer von dem Wissen anderer, die den Weg schon gegangen sind oder auch Suchtberatungsstern. Ich weiß auch damals, hatte ich ja so eine Angst davon, Suchtberatungsstelle aufzusuchen oder geschweige denn in eine Klinik so gehen, weil ich dachte da ist ja mein Leben vorbei, da bin ich ja voll, weil sie nicht da bin ich ja wirklich am Ende angekommen bis ich dann gemacht habe und gecheckt habe krass Therapie ist super hilfreich. Therapie hilft mir dabei mich selber zu verstehen und eine Suchtberatung hilft dir einfach dabei dich aufzufangen und du hast immer jemanden mit dem du Kontakt aufnehmen kannst, wenn du gerade nicht weiter weißt, weil es ist ja super wichtig gerade am Anfang einen Plan zu haben, Strategien zu haben zu wissen, okay was mache ich wenn Trigger aufkommt, was mache ich, wenn der Suchtruck da ist, weil da kannst du dich wirklich aufmals total überfordert fühlen, wenn du nicht weißt, okay ich kann jetzt Schritt 1, 2, 3, 4, 5 ausprobieren und dann wird der Suchtruck weniger, als dass du dann da stehst und nicht weißt wo um und unten ist und dann quasi wieder anfängst zu trinken, dann würde ich auch immer sagen, nutz, nutz auf alle Fälle das, nutz auf alle Fälle das, was quasi verhanden ist und dann hört ihr Podcast an und jetzt gibt es ja und das finde ich auch so wichtig, dass du gerade mit dem Thema Mama und Mama unten nicht an das Leben, dass du damit raus gehst, weil ich habe mir immer auch in meiner Arbeit gewünscht, ich hatte ja so viele Mama's in meinem Programm, aber ich selber bin ja keine Mama, ich kann es quasi nur zum Teil nachempfinden, klar ist der Prozess sicherlich, der Prozess in der Nüchter des Lebens ist ja ähnlich, aber es kommen ja noch andere Themen mit dazu, beispielsweise das wäre jetzt meine nächste Frage, ein Baby zu haben, kleine Kinder zu haben, mit dem gesagt Kinder zu haben, ist ja noch mal sicherlich super, super schön, aber nex Level Stress oder? So stelle ich mir das, ja, stelle ich mir das zumindest vor. Wie geht man damit, um hast du da vielleicht noch ein, zwei Impulse oder drei Impulse wie du als Mama die quasi frisch in das Mama da sein, ich hinein geworfen wird und da manchmal auch überfordert ist, wie kann was gibt es da für Möglichkeiten, einfach das Stresslevel oder Pausen, Pausen, wie nimmt man sich Pausen als Mama? Ja also auf jeden Fall natürlich ein super schwieriges Thema, vor allem wenns Mama's betrifft, die dann irgendwie fassenweise eben auch alleine mit den Kindern sind und eben nicht mal keine Ahnung, die Oma anrufen können oder der Partner zu Hause bleiben kann oder so, um da Hilfe zu bekommen, Katan finde ich es einfach so super, super schwierig, weil klar sich Unterstützung holen ist es immer leicht gesagt und ich habe auch für mich gemerkt, also ich bin war fassenweise jetzt auch oft echt kleinen, aber jetzt aber auch mit beiden Kids schon oft auch auf mich allein gestellt und habe dann natürlich auch echt fassen gehabt, wo ich gemerkt habe, jetzt pränt hier gleich alles durch bei mir, ich kann nicht mehr und ja natürlich sind dann so Ratschläge schön nicht gemeint, wer macht halt mal irgendwie eine Sport oder indem wir mal Zeit für dich machen Atenübung, das geht dann natürlich in dieser Situation nicht, also ich habe mit zwei kleinen Kindern, ich muss sagen mit einem Kind habe ich dann eher mal öfter noch gemacht, dass ich den Engl in Wagen gesetzt habe und dann noch eine Granth bin oder so, das versuche ich heute auch immer noch, mit zwei geht es nur nicht immer, aber also für mich wirklich, das allerwichtigste ist, wenn möglich rausgehen an die frische Luft und sich bewegen, das ist meine super Hilfe, das gibt mir die neue Superkraft, ich muss raus, ich muss raus an die frische Luft, ich pack die Kids ein, ich gehe raus, ich bewege mich so gut es geht, das muss ja auch nicht immer das Jocken sein, es kann ja auch einfach ein großer Spaziergang sein, das hilft mir wahnsinnig, um das ganze System einfach wieder runterzufahren und da Ruhe reinzukriegen in den Kopf, klar bist du da auch nicht so entspannt, wie wenn du jetzt alleine spazieren gehst, weil du dann vielleicht irgendwie einst der Kinder die ganze Zeit noch was möchte oder braucht, trotzdem hilft mir das immer ungemein, weil eben ja die Möglichkeiten sind begrenzt, und trotzdem auch immer zu versuchen, da mal in den inneren Dialog reinzugehen und sich wirklich zu fragen, okay, das ist jetzt gerade die Situation und was brauche ich gerade, wie kann ich mir jetzt gerade selber helfen, damit es besser wird, wie können wir die Situation hier vielleicht auch ein bisschen vereinfachen, ja, auch ein bisschen weg von diesem Perfektionismus, was ja glaube ich immer ganz viele Mama's auch ein bisschen als Problem haben, dann will ja dann immer alles perfekt machen, optimal machen für die Kinder, das bestmöglichste rausholen, klar, aber wir dürfen sonst auch einfach machen, gerade wenn gar nichts anderes mehr geht und bevor wir dann wirklich so am Limit sind, also sagen okay, wenn die Kinder im Götzins erst, was ich, was ich jetzt brauche ist, dann diese Weinflasche, schon im Laufe des Tages einfach mal zu schauen, hey, wo können wir vielleicht auch mal ein paar Schritte zurückgehen und uns hier und da den Alltag ein bisschen erleichtern, und dafür leicht mal auch drauf schauen, welche Stellschrauben man denn mit tätigen kann, damit es ein bisschen Entlastung zumindest gibt, damit man eben nicht abends, wenn die Kinder schlafen schon selber so drüber ist, dass man gar nicht mehr klart denken kann, und überhaupt nicht mehr sieht, das brauche ich eigentlich gerade möglich, was würde mir jetzt helfen, außer der Gogo. Was wäre so eine, als Abschluss, so eine Message, die du an Mama's die gerade überlegen oder sich Gedanken über ihren eigenen Alkoholkonsum machen, gerne eine Nüchternisleben übergehen wollt, was wäre so ein Rat möchte ich nicht nennen, aber so ein Wunsch oder eine Message eingedanke, den du gerne mitgeben möchtest. Dass du nicht alleine da stehst, dass du nicht alleine troffen bist von diesem Problem, dass es da draußen so viele andere Mama's gibt, denen es genauso geht. Und das ist sich lohnt hinzuschauen, ich meine, wenn du schon an dem Punkt bist, wo du merkst, da stimmt was für mich nicht, dass es für mich in einer Art und Weise problematisch, dann bist du da schon den ersten Schritt gegangen und das ist schon großartig, schon allein dieses Bewusstsein zu entwickeln. Und sich dann trauen loszugehen, kann einen so ein wertvolles und freies Leben schenken, nicht nur für sie selbst, sondern eben auch für die Kinder. Und da einfach wirklich zu wissen, hey du bist nicht alleine, sondern es gibt so viele andere, den geht es genauso. Das finde ich einfach super wichtig immer mitzugeben. Möchtest du noch einmal für die Zuhörer zu hören, sagen, wo man dich findet auf Social Media bist du ja präsent, wie ist da dein Name auf Social Media? Ich verlinke das natürlich alles auch in den Schaunort. Ja sehr gerne. Genau. Also Lists.Marsja heißt sich bei Instagram. Da kann man nicht finden. Ja, ich freue mich über alle, die Lust haben wir jetzt dabei zu schauen. Ich freue mich auch immer über Nachrichten. Ich liebe den Austausch mit der Community und ja, freue mich, wer Lust hat, vorbeizuschauen. Und da findet man ja auch dein 30-Trageprogramm und du hast ja auch noch so eine Community ist das nur für die Haare oder auch für das Algolfreie leben. Du hast glaube ich zwei oder? Genau, genau, genau, zwei. Generell das Thema Selbstfussorge, gerade auch in dem Kontext, die dir auch eng in der Verbindung mit dem Thema Agulfreiheit finde ich einfach auch so wichtig, dass wir als Frauen, aber eben auch besonders als Mama's, das Thema Selbstfussorge nicht aus dem Auge verlieren und da eben auch immer schauen, dass wir uns was Gutes tun, dass wir uns Zeit für uns nehmen. Und genau da habe ich mir jetzt gerade auch so ein bisschen mit dem Thema Haare gewidmet, was gerade so mein großes Herzenstema ist. Eine gute Haafpflege, das ist für mich zum Beispiel so im Mama-Altag wirklich gerade die Selbstfussorge, die mir wahnsinnig gut tut und die mehr da Kraft gibt, einfach auf mich selbst zu gucken. Wie das aussieht, das kann natürlich, weil in die Biduell sein, aber das finde ich einfach super wichtig für uns, für uns alle, dass wir im Alltag immer schauen. Wie geht es uns gut? Was kann ich mir selber einfach mal richtig Gutes tun? Ich verlinke alles, ich finde, wie gesagt, dein Profis super inspirierend, da gucke ich selber gerne mal drauf und dann danke ich dir ganz ganz sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, dich mit mir auszutauschen und wünsch dir natürlich ganz ganz viel Erfolg weiterhin mit deinem Account. Ja, ich sage danke, das war ein sehr schönes Gespräch, kann ich nur alles so zurückgeben und ja, ich freue mich, wenn wir uns vielleicht verfolgen. Das war das Interview, das Gespräch mittel ist, einer Frau, die wirklich zeigt, wie viel Freiheit und Leid.
im Leben ohne Alkohol steckt. Ich hoffe, du konntest für dich Mut mitnehmen, Klarheit und total viel Inspiration, den Link zur List Instagram Account. Findest du in den Show Notes folgt ihr auf alle Fälle. Schau dich um. Ich finde ihn mega, mega cool. Ich schau mich da selber gerne um, weil er mir ein total leichtes und positives Gefühl gibt. Also, klick auf den Link, schau dich da um. Und falls du jetzt merkst, okay, ich möchte in den Nächtern des Lebens starten. Ich möchte auch diese Freiheit, diese Klarheit spüren, dann kann ich dir meinen. Bei By Craving mini-Course ans Herz legen, da lernst du wirklich mit dein Verlang nach Alkohol umzugehen. Du bekommst Tools, Strategien, neue Routine, die um dir dabei helfen, ein Verlang erst mal zu verstehen und dann neue Strategien zu entwickeln, um langfristig mit Cravings umzugehen, falls du wirklich gleich tief einsteigen möchtest, dann buch dir dein kostenlose Kennelangespräch für mein Einzel-Matering über den Link in den Show Notes und da finden wir gemeinsam heraus, wie ich dich ganz individuell und ganz zeitlich begleiten kann. Danke, dass du heute dabei warst. Abonniere super gerne den Podcast, wenn du keine Folge mehr verpassen möchtest und vielleicht möchtest du diese Episode gerne mit einer Frau teilen oder mit einer Mama teilen, die genau diese Inspiration für diesen Moment braucht. Vielen Dank. Ich wünsche dir jetzt noch einen wundervollen Tag, eine wundervolle Woche und bis zur nächsten Folge. Satt na.
Podcast Summary
Key Points:
Liz Marsjah teilt ihre persönliche Geschichte vom exzessiven Wochenendtrinken hin zu einem nüchternen Leben nach der Schwangerschaft.
Sie begann ihren Instagram-Account, um das stigmatisierte Thema Alkoholabhängigkeit, besonders bei Müttern, zu enttabuisieren.
Alkohol war für sie lange mit Freiheit verbunden, doch sie erkannte, dass sie ihr Trinkverhalten nicht kontrollieren konnte (häufige Blackouts, starke Kater).
Die Schwangerschaft mit 30 war der Wendepunkt, der ihr die Motivation gab, komplett auf Alkohol zu verzichten.
Sie betont, wie wichtig es ist, offen über Sucht zu sprechen, um andere zu inspirieren und die gesellschaftliche Stigmatisierung zu bekämpfen.
Summary:
In dieser Podcastfolge spricht GladerMittik mit Liz Marsjah, die ihre inspirierende Reise von der Wochenendtrinkerin zu einem nüchternen Leben teilt. Liz beschreibt, wie sie jahrelang exzessiv Alkohol konsumierte, vor allem am Wochenende, und dabei häufig Blackouts und starke Kater erlebte. Sie dachte lange, Alkohol sei Freiheit, doch mit Anfang 30 erkannte sie, dass sie ihr Trinkverhalten nicht unter Kontrolle hatte.
Der Wendepunkt kam mit ihrer ersten Schwangerschaft, die sie nutzte, um komplett auf Alkohol zu verzichten. Anfangs hatte sie Respekt vor dieser langen Pause, doch die Schwangerschaft machte es ihr leicht. Liz entschied sich, auf Instagram über ihre Erfahrungen zu sprechen, um die Stigmatisierung von Alkoholabhängigkeit, besonders bei Müttern, zu durchbrechen.
Anfangs zögerte sie, ihr Gesicht zu zeigen, aber der Zuspruch der Community bestärkte sie. Sie betont, wie wichtig es ist, offen über Sucht zu reden, um anderen zu helfen und zu zeigen, dass man nicht allein ist. Das Tanzen ohne Rausch ist für sie heute ein Symbol echter Freiheit.
Die Folge unterstreicht den Mut, alte Muster zu durchbrechen und ein Leben in Leichtigkeit zu führen.
FAQs
Ich habe gemerkt, dass Nüchternheit mein Leben bereichert hat und ein Herzensthema für mich wurde. Ich wollte andere inspirieren und gegen die Stigmatisierung vorgehen, weil ich mir damals selbst solche Vorbilder gewünscht hätte.
Andere Frauen, die den Weg schon gegangen sind, haben mir Mut gemacht. Ich wusste, dass es Betroffenen helfen kann, und habe gelernt, Gegenwind nicht persönlich zu nehmen.
Ich war eine Wochenendtrinkerin, die exzessiv getrunken hat, oft bis zum Blackout. Ich dachte, Alkohol bedeute Freiheit, aber in Wirklichkeit hat er mich eingeschränkt.
Es gab keinen einzelnen Wendepunkt, sondern viele Ereignisse, die mir zeigten, dass ich mein Trinkverhalten ändern muss. Die Schwangerschaft war dann der Anlass, komplett aufzuhören.
Weil viele sich schämen und verstecken. Ich möchte zeigen, dass es in Ordnung ist, Schwäche zu zeigen, und dass die Sucht nicht unsere Schuld ist, sondern die Droge und die Gesellschaft verharmlosen.
Die Schwangerschaft war eine starke Motivation, und es fiel mir leicht, weil ich nie ein Verlangen hatte. Ich sah es als Chance, endlich zu lernen, wie es ist, lange nichts zu trinken.
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