#18 - Self-Leadership Teil II: Champions League, Zielcollagen & Lebensprinzipien
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In diesem Gespräch berichtet Sep Kneißel, wie er als TV-Experte beim Champions-League-Finale zwischen Manchester City und Inter Mailand im Studio mitwirkte – ein lang gehegter Traum, den er als Spieler nie erreicht hatte. Der Anruf seines Chefs während eines Einzeltrainings überraschte ihn völlig; die Freude und Nervosität waren enorm, und er beschreibt den Abend als verschwommen, aber als Bestätigung seiner Arbeit. Daraus leitet er seine Philosophie des „Self Leadership“ ab: Ziele müssen präzise definiert sein, ähnlich wie ein Navigationssystem, das nur dann ans Ziel führt, wenn man den genauen Strand oder das Hotel kennt. Er nutzt die Metapher der Radiofrequenz, um zu erklären, dass man sich selbst auf die gewünschte „Frequenz“ bringen muss – etwa durch harte Arbeit, Netzwerkpflege und das Liefern von Ergebnissen, bevor man belohnt wird. Für junge Trainer sei es essenziell, nicht nur inhaltlich stark zu sein, sondern gezielt Kontakte zu knüpfen und Vertrauen aufzubauen. Er nennt zwei persönliche Lebensprinzipien: „Performe die Basics auf konstant hohem Level“ und „Schaffe immer Win-win-Situationen“. Diese seien bewusst simpel, aber schwer umzusetzen. Der Prozess zum Ziel sei wertvoller als das Ziel selbst, und er fordert Zuhörer auf, sich ehrlich zu reflektieren und eigene Prinzipien zu entwickeln, statt blind zu kopieren.
Wir haben im Ball besitzt und wir eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen Linksverteidiger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Werte nicht den Traum, als junges Kind mal in der Champions League dabei sein zu können. Weil es man die ersten Idole gesehen hat, wie sie in der Champions League gekickt haben. Ich glaube jedem von uns geht so, dass man mit 8, 9, 10, wie alt auch immer in der Kindheit gedacht hat. Wie cool muss das dabei sein? Wie cool muss das sein? Egal in welcher Funktion, ob das ein Spieler ist, Trainer, Betreuer oder vielleicht auch Journalist. Und du hast geschafft, als der Sonnexferte dabei zu sein, September Kneisse und damit auch Herz-Welcome zurück hier bei From Coach to Coach. Das war ja eigentlich so dein großes Ziel für alle, die in der ersten Folge zugehört haben oder vielleicht auch nicht zugehört haben. Es war ein großes Ziel, weil du es als Spieler nicht geschafft hast, hast du dir ganz klar gesagt, "Hey, ich möchte dieses Ziel Champions League Finale erreichen." Jetzt, als der Kneisse, als der Sonnexferte und du hast es erreicht. Nimm uns mal kurz mit, diese Nachricht, du bist angesetzt. Champions League Finale, Manchester City gegen Inter-Mailand. Was hat das mit dir gemacht? Oh, einfach nur die genau in dieser Moment, als der Anderuf kam. Selbst wir hätten dich gerne dabei. Ich weiß noch genau, ich stand auf dem Platz. Ich war gerade bei einem Einzeltraining auf dem Platz und sah, dass der Sonnchef anruft und fahr ganz komisch, normalerweise ruf der nie an. Und dann, als ich hier ruh, gibt's irgendeine Probleme. Ich gehe lieber mal ran ab, das Training kurz unterbrochen. Und dann sagt er ja, "Hei, wollt mal fragen, wie es dir geht?" Ich so, "Ehh, gut, was willst du jetzt haben?" Was willst du jetzt haben? Und für mich war klar Champions League. Das macht mich ja elbalag. Vielleicht macht's ein Sandro Wagner, eine Marzermikidierer. Alles verständlich. Diese Jungs haben eine Karriere hingelegt. Die haben sich über Jahre hinweg aufgehört. Sie haben erfolge gefeiert. Es ist auch nur verständlich, dass große Namen für dieses Event angesetzt werden. Und als er dann fragte, was machst du an dem Tag des Champions League Finals? Nicht so ja. Klar, dann werde ich irgendwo mit kompüster Spiel schauen. So wie jeder normale Fußballfayn auch. Und sagt er ja, "Hättest du Lust, das bei uns mitzuschauen?" Ich seh, "Wie ist der brauchst du eine Frage?" "Auf ich komm, wir haben noch einen München und schauen wir uns da." Das Spiel an. "Ne, ne, du bist im Studio dabei." Und ich so wie im Studio dabei. Ja, du bist Teil des Champions League Finals. Michael Barlach ist vor Ort. Du machst mit Laura Wanderer im Studio. Wow. Champions League Finale. Ich weiß noch, als ich jungen war, genau. Du mit dem Einstieg nehmt gerade rein. Ich wollte natürlich Profi werden. Ich wollte nicht nur Bundesliga Profi werden, sondern ich wollte im Champions League Finale stehen. Und immer wieder hast du diesen Traum. Es geht darum, es nicht nur im Kopf zu haben, sondern es vielleicht auch mal aufzuschreiben oder auch mal zu formulieren, eine andere Person gegenüber. Und dann kam der Anruf und ich wusste, ich bin Teil dessen dieser Show. Ich war im ersten Moment, ich musste eine Pause bei diesem Individual-Training machen. Ich musste das erst mal verarbeiten. Ich hab mich so gefreut. Das war, ich glaube, bei der Konkurrenz oder bei den Kollegen, wie man ja so schön sagt, Chris Kramer und per Mertesacker zwei Meisters in dem Einsatz. Michael Ballack ist bei uns vor Ort. Und dann sepp Kneißel. Es gibt vier Menschen, die als Experte in Deutschland diese Spiel begleiten dürfen. Ich bin einer davon. Die anderen drei Kenste. Die kennt jeder normale Fußballfinn. Aber auch da. Ich mach mich damit nicht klein. Ich weiß, ich hab nicht die Spielerkarriere hingelegt. Aber es war einfach ein unfassbar schöner Moment. Der Tag, ich kann dir heute nicht sagen, wie es genau abgelaufen ist. Es ist einfach noch verschwommen. Vielleicht mögen viele jetzt denken, ja, es war doch jetzt nur im Studio. Ich war, man zu sehen. Ich war dabei. Ich will da wiederhin. Ich will, das ist einfach spannend. Das ist cool. Das ist die größte Bühne, die du haben kannst. Und ich wollte sie als Experte, weil ich neutral sein kann. Eben nicht für eine Mannschaft. Die ist Gewinnerverlierer ding. Sondern ich kann es so übertragen, wie ich es fühle. Das habe ich mir von Anfang an als Ziel gesetzt. Und das war bis heute, wie gesagt, ich würde gerne noch mehr Details nennen von dem Abend. Ich kann es dir nicht nennen. Ich weiß es gar, irgendwo Pizza zwischen drin. Aber ich hab kein Stück davon gegessen, weil ich so nervös war. Macht dir das momentzüchtig, das wieder zu erleben? Es frage mich oft, wenn es darum geht bei Spielern, die oder Trainern, die so viele Erfolg erreicht haben. So oft deutscher Meister gewesen zu sein. Macht es züchtig. Ist es dann irgendwann stumpfst du dann irgendwann ab? Ich kann mir vorstellen, dass es so ist. Ja. Will ich wiederhin's Champions League Finale? Oh ja. Oh ja. Auch gerne wie in dieser Rolle. Auch gerne im Studio. Das war ein sensationeller Abend mit Laura. Wir haben sehr viel Spaß gehabt. Das weiß ich noch. Wir haben sehr viel gelacht. Wir waren trotzdem auch kritisch. Wir haben es. Ich finde, ich auch gut aufgearbeitet. Aber natürlich will ich wiederhin. Und das ist ein schönes Gefühl. Und wenn es aber nicht so ist, dann weiß ich höchst wahrscheinlich woran es gelegen hat. Ich kann das schon einordnen, was auch den Zuschauer ein gewisser Standard präsentiert werden muss an Bekannten nahmen. Aber ich bin trotzdem da. Und ich gebe Gas. Und ich versuch dran zu bleiben. Und ich will es allen anderen so schwer wie möglich machen, mein Name rauszulassen. Und das habe ich geschafft. Ja klar. Und dabei bleibe ich. Ja und ganz egal, ob du jetzt nochmal angesetzt bist oder nicht. Das hast du erreicht. Und ich hätte es, aber das habe ich schon angetisert. Du hast sie, das als Zielgesetz, das mal zu erreichen. Du hast geschafft und hast die Mit Sicherheit selbst auch schon ein neues Ziel gesteckt oder neue Ziele. Und das ist auch die Brücke zwischen Champions League und Self Leadership. Nämlich das Thema Ziele. Du hast im Vorgespräch gesagt, gerade Teil deiner Arbeit ist es Zielkudarschen. Und Wurschenborts zu erstellen zusammen oder zu gestalten mit deinenjenigen, die du kurz was steckt dahinter. Ich glaube, das Beispiel in der Vigationssystem ist allen geläufig. Es ist eine Metafer, die man sehr gut nehmen kann, um das schnell zu verstehen. Ich kann sagen, ich will den Süden fahren, weil der Sonne ist. Weil ich kann sagen, ich will genau an diesen Strand. Weil ich weiß, dass es da ein wunderschöner Strand ist. Der Strand ist mit, da gibt es auch ein tolles Hotel, das mir sehr gut gefällt. Also wenn ich sage, ich will den Süden fahren, dann kann es sein, dass ich dort vielleicht ankommen, aber die Chance ist echt gering. Wenn die aber genau weiß in Süden, welcher Strand, wo will ich genau hin, welches Hotel, dann bin ich darauf geprandt, dann wird das logischerweise das Navigationssystem mich dahin führen. Und eine zweite Metafer, die ich dafür benutze, ist auch in Zeiten von Spotify und Streaming und so, es gab ja mal Radio. Aktiv, dass man das auch so einstellen musste und wenn man keine Ahnung, was ist hier der aktuelle Sender hier in der Gegend? Ich würde sagen, RP1. RP1, okay, dann machen wir RP1, wenn ich auf der Frequenz sein will und dann muss ich ja auch die Frequenz, also wenn ich es hören will, RP1 muss ich mir auf der Frequenz einschalten. So, dann bringt es ja nichts, wenn ich dann Radiofefahre nehme. Also also, dann kann ich die ganzen Zeit, es sitzt sich dann da und wundern, wie mich warum kein RP1 läuft. Und das in Verbindung gesetzt, Zielkulage, plus aber auch will ich das wirklich, wenn ich es will, wie sehr will ich es, wie komme ich das hin, wie erreicht ich das ganze, wie visualisierig das ganze, dadurch schraube ich die Wahrscheinlichkeit echt nach oben und ich glaube fest an das gesetzte Anziehungskraft. Das bedeutet nichts anderes als genau das, was ich möchte, die RP1 Musik hören und die Nachrichten davon, dann muss ich mich auf diese Frequenz bringen. Das ist meine Verantwortung und ich möchte in dieses Champions League Finale als Experte, dann muss ich mich auf diese Frequenz bringen. Niemand anders hat die Verantwortung dafür, nur ich, deshalb selbst leadership. Ich habe die Verantwortung dafür und deshalb sind Zielkulagen wichtig, die müssen wirklich detailliert ausgearbeitet sein und nicht nur Champions League Finale, sondern da gibt es diverse Fragen, die ich danach ausarbeiten muss. Ich muss wissen, bis wann will ich es geschafft haben, warum will ich es geschafft haben, wie will ich es schaffen und wenn man noch weitergehen ist, wie belohnt ich mich dafür, dass ich das geschafft habe und wie bestraf ich mich dafür, wenn ich es nicht geschafft habe. Es gibt Menschen, die wollen eher Ziele, das war grob, gesagt jetzt hin zu und weg von Ziele und ich möchte ja hin zum Champions League Finale und aber aber auch eine kleine Bestrafung, dass ich weg vorn, dass es mal an Tagen, wenn ich nicht so die Motivation habe nach vorne zu dreim, weil es im geradeen Tag ist, dann sage ich, halt Champions League Finale, wenn du mal so ein Dauner hast, dass aber weiß, der hinten steht einer mit der Route und klopft dir da auf den Hintern, das will es ja vermeiden, die schmerzen. Dann kommst du trotzdem ins Laufen. Also die Kombination aus allem so erarbeitet ich meine Ziele und damit auch die Ziele meiner Coaches. Das ist immer mal ein fiktives Beispiel, was wahrscheinlich gar nicht so fiktiv ist, du coachst einen jungen Trainer, der sich das Ziel gesetzt hat, ich möchte mal als Trainer mein Geld verdienen. Ganziger ob du Skot Trainer, Chef Trainer, das Hauptsache, ich kann hauptamtlich als Fußballtrainer oder in diesem Fußballtrainer-Team in die Business arbeiten. Großes Obersziel dahin zu kommen. Dann geht es ja darum, zu schauen, zwischen Steps wie schaffe ich das oder wie gehst du dann daran, dieser Person noch dabei zu helfen. Also zu sagen, ich möchte in den Bezalten, ich möchte davon leben, es für mich kein Ziel. Das ist ein Wunsch, das ist für mich übergeordnet, das ist nicht spezifisch genug. Jeder kennt die Smart-Unertal.
die Smart Technik, wie man Ziele ausarbeitet. Das ist im großen Ganzen auch okay. Also das ist ein spezifisches Ziel, das ich möchte, beispielsweise Cheftrainer in der Bundesliga sein. Soll ich es ein riesen Ziel? Wahrscheinlichkeit ganz gering erst mal. Definitiv. Es muss ja messbar sein. Also Cheftrainer, erste Lier. Ja, das ist, das attraktiv. Oh ja, ja. Ja, ja. Jetzt ist realistisch. Wo, daran müssen wir jetzt schrauben an der Nummer und Tee für zeitlich, wann will ich das erreichen. Es geht ja darum, es ist auch vollkommen okay, wenn du erst mal das Ziel hast. Und ich bin auch fein, wenn ich ziele erst mal nicht 100% erreicht. Ich will nur in diese Region kommen. Ja, also selbst, Achtung, spiritueller, englischer Scheiß, da jetzt um die Ecke kommt, ja. Aim for the moon, even if you miss, you are amongst the stars. Ich mag diesen Satz. Also selbst wenn ich den Mond eben nicht treffe, bin ich irgendwo dahin dagegen. Ich bin weiter, ich bin weg von dem Punkt, an dem ich war, aber ich bin irgendwo, wo es auch schön ist. Ja. Dem ganzen, dem ganzen näher gekommen. Und hab trotzdem auch eine spannende Reise erlebt. Ja. Und das, das gefällt mir. Das mache ich gerne und hab damit auch nicht zu viel Druck, dann ich jetzt wirklich dieses eine erreichen zu müssen. Also nicht verbissen zu sein. Das hilft dann auch normal ein bisschen Druck rauszunehmen. Aber trotzdem für den Trainer ist es dann noch wichtig, weil, wie will ich das erreichen? Was brauche ich dafür? Und viele wollen nur über den Inhalt gehen. Danke. Genau. Darauf wollte ich auch genau was die Frage, wie komme ich da her? Genau. Es geht eben darum, ein Netzwerk aufzubauen, das mich unterstützt, dorthin zu kommen. Viele glauben, dass der Inhalt ausschlaggebend ist. Ja, das ist die Basis dafür. Das ist aber nicht das Qualitätsmerkmal. Ich setze voraus, dass du qualitativ gut bist, um in dieser Position arbeiten zu können. Wenn du ein Blinder bist, dann hast du es auch nicht verdient dorthin zu können. Und bist du auch da nie hinkommen. Qualität inhaltliche Qualität ist einfach Grundvoraussetzung. Wenn jemand sagt, ich arbeite akribisch, ja, hoffe ich doch, bitte. Wenn man das gerne in den Interviews hört, akribische Arbeiter, ja, ich hoffe doch, das ist für mich kein Qualitätsmerkmal. Basics. Genau. Basics. So, du kannst es übertreiben, aber das ist kein Qualitätsmerkmal. Beispielsweise in Netzwerk. Wenn habe ich aktuell im Netzwerk, der mich unterstützen kann, nächsten Schritte zu machen, was sind die nächsten Schritte, die sinnvoll scheinen, kann auch mal sein, dass du eine Liga runtergehst, aber dafür dann ein Projekt vor dir hast, das dich einfach persönlich auch fordert. Das ist auch vollkommen okay, dass du dann beispielsweise mal auch wieder, wenn du von der U12, U13, U14 warst, gehst du mal wieder zurück, und du U13 war gerade das Projekt spannend ist. Du lernst davon und dann gehst du wieder vor, 14 oder 15 oder 16. Wir auch immer und versuchst da, da dein Weg zu machen. Aber das große Thema ist Netzwerk. Wen kann ich kennenlernen, der mir hilft auf diesen Weg, die wichtigen Schritte zu erlernen, da hochzukommen und nicht nur ein Netzwerk, was kriege ich, sondern wer ist denn da, welche wichtige Person ist da und wie kann ich dieser Person erst mal einen Nutzen bieten? Ich muss dieser Person zeigen, dass ich es kann, dass ich gewild bin, unergeltlich, kein Geld. Ich will dieses wissen, ich will diese Unterstützung von dieser Person. Wenn ich das verstanden habe, das ist ja immer individuell, wer wie wo, in welchem Kreis auch ist, und da geht es nicht darum, ich muss den Cheftrainer für der ersten Mannschaft kennenlernen. Nee, das kommt im Last Step, du wirst wahrscheinlich in die kennenlernen, weil irgendwann sechs oder vielleicht an seinem Stuhl, dann ist gut, dass ihr euch nicht kennt. Und das ist glaube ich so mit das größte Thema, wie du dein Netzwerk pflegst und auch beeinflusst, schon auch manipulierst. Und gezielt Supporter eigentlich so ist, weil du weißt, so mal, nehm mal das Beispiel der Karriereleiter, du bist noch unten und selbst wenn du da innerlich, wachlich, vom menschlichen Herr der beste Trainer bist, ohne an die richtigen Leute zu kommen, Profifußball, hast du eigentlich keine Chance, oder das ist auch zu schaffen. Ja, da ist die Chance deutlich, glaube ich, dass es überall so, das ist nicht nur im Profifußball so, das ist in der freien Wirtschaft so, das ist ein Gesundheitswesen, egal wo, wenn du nach oben willst, müssen die Leute, die ganz oben sind, dir vertrauen. Und wie schaffst du vertrauen, indem du in Zeigst, dass ihr dir vertrauen können, das heißt, du musst liefern. Wie ist doch immer das gleiche? Wir Spieler müssen 90 Minuten liefern, damit wir drei Punkte einfach an. So, als Bekriege erst die drei Punkte zum Schluss. Wir Trainer müssen aber die ganze Woche schon vorbereiten, müssen im Trainingsplatz dann Vollgas geben und wir wissen nicht und auch da, die Belohnung sind die drei Punkte zum Schluss oder die Entwicklung und die Meisterschaft oder was auch immer. Jeder hat unterschiedlicher Folge. Aber was kommt der Erfolg kommt immer erst zum Schluss, das heißt, ich muss immer erst liefern. Das vergessen viele. Sie wollen, ja, haben wir keine Chance gegeben. Die Chance muss ja arbeiten, man. Da gilt es auch so ein bisschen, also mit dieser Zielvereinbarung, das Wischenbord ist eine Sache, aber was auf diesem Weg des Wischenbords. Alles passiert mit dir selbst. Das ist der spannende Prozess, nicht das Ziel an sich. Also, dass der da ein Bild aufklebst von einem Strand wurde, deinem Kapriöder Vorsitz mit einem Eis oder mit dem Cocktail in der Hand. Das ist schön, aber mich interessiert der Prozess, wie kommst du dahin, weil du das so viel mitnehmen wirst, dass sich das Ziel eigentlich fast schon wieder egal. Auf dem Weg dahin hast du ja auch gesagt, definierst du deine eigenen Spiel, beziehungsweise Lebensprinzipien. Wie die eine Hilfestellung letztendlich geben, dahin zu kommen. Kannst du da uns bis im März zählen? Sehr gerne. Auf dem Feld gibt es beispielsweise das Prinzip, das weiß ich immer drei Ex- oder Rautenbildung, egal wo der Ball ist. Es müssen entsprechend unabhängig von der Grundformation, diese Anspielstations schaffen. Das ist klar verständlich. Für jeden Spieler auf dem Feld weiß, wo ist der Ball, wie muss ich mich positionieren? Jeder weiß, wie der Raute aussieht. Klar, muss gesternieren, aber das ist klar, das ist basic, das ist verständlich. Und so müssen meine Lebensprinzipien sein. Und Lebensprinzipien sind ja erst mal gewisse Grundhaltungen. Die sind nicht verhandelbar und die bleiben auch so. Ich weiß, das ist so eine Verpflichtung mir gegenüber, das muss ich umsetzen. Das bin ja ich. Also wer bin ich? Daraus leiten sich ja meine Prinzipien ab. Und wenn ich das weiß, beispielsweise performe die Basics auf konstant hohem Level, ich brauche nichts außergewöhnliches. Ich mach auch nichts außergewöhnliches. Deshalb wirst du auch keine Schlagzeile über mich bei der Sauen lesen. Ich mach nichts außergewöhnliches, aber ich bin da. Ich war die letzten zwei von zwei Jahre der Experte mit dem meisten Bundesliga-Einsatz. Interessiert jemand? - Nee. Na gut, Kigger, Sonder-Heft, jetzt endlich mal. - Danke, na, na. - Nein, na, na. Das war auch unter anderem eine Kategorie, die ich für mich geschaffen habe. Und hab sie jetzt kommuniziert. Öffentlich. Aber meine Familie zur Hause wusste das immer. Das große Ziel war, Deutschland. No. Nämnummer-1-Experte zu werden. Ich habe für mich die Kategorie geschafft. Und hab dann geschaffen erst mal. Er reicht für mich. Jeder ist sehr subjektiv. Ich hab daran festgemacht, die meisten Einsätze in dieser Kategorie. Ja, also kein Michael Bala-Kategorie oder Sandro Wagner-Kategorie. Und das hab ich für mich geschafft. Also fühle ich mich. Ich hab das Ziel erreicht. Dankenswerterweise hat Thomas Böcher vom Kicker das aufgenommen. Und hat es wirklich schön und auch, bin ich sehr dankbar dafür schön beschrieben. Und das ist alles genau so. Ich investiere sehr, sehr viel Zeit. Ich habe geliefert. Ich habe die ganze Zeit geliefert. Mehr gemacht. Ich weiß, ich mache mehr. Ich muss aber auch mehr machen. Und ich habe mir mein Netzwerk drumherum aufgebaut. Deshalb ist dieses Prinzip performe die Basics auf konstant Home Level, eins meiner Spielprinzipien. Das zweite ist, schaffe immer win-win-situationen. Heute aus diesen zwei vollen Podcasts kann jeder Trainer rausgehen. Und hat unfassbar viele Inputs, die jetzt Takeaway dieser Mitnehmen kann. Und kann sie sofort umsetzen. Die sind aber verdammt schwer, konstant umzusetzen. Aber mach's. Ich bitte jeden einzelnen Trainer, wirklich mal auch ein Feedback-Bitte zu geben. Sei es an dich oder bei mir, wie auch immer, gibt uns Feedback. Was hat geholfen, was hat nicht geholfen? Wie lange haben das tatsächlich ausgehalten? Weil es ist, verdammt schwer, das auf konstant Home Level zu halten. Win-win-situationen zu schaffen. Was ich mir gerade denke, ist, dass diese Spiel- und Lebensprinzipien ja auch extrem individuell sind. Ich meine, klar, wenn ich das höre, kann ich es kopieren. Aber ich muss wahrscheinlich auch für mich persönlich schauen, was passt zu mir, oder? Das ist die Verantwortung, die man sich selbst gegenüber auch hat, ehrlich zu sich zu sein. Und ich kann kopieren. Ja. Klappt auch bis zum Gewissengrad, definitiv. Nur weil die Basis ist wieder, wir haben darüber gesprochen, wer bin ich. Und daraus resultierend mit auch was kann ich. Und dann kommen Lebensprinzipien. Und nach Lebensprinzipien, wenn wir bei Trainern bleiben, kommen irgendwann Führungsprinzipien. Und aus Führungsprinzipien kommen Führungshandlungen. Und dieser Schritt, den aufzubauen, das ist extrem detaireig. Da musst du wirklich dauert. Ja. Bist du diese Prinzipien ausgearbeitet hast? Es müssen noch keine 50 Seiten, ja. Sondern da reichen fünf. Weil damit die dann wirklich auch komplett umzusetzen. Drei bis fünf. Uu, das ist echt viel Arbeit. Aber Lebensprinzipien, der geht's darum, beispielsweise die Gesundheit auch jeden Tag zu fördern und beziehungsweise zu unterstützen. Bei Führungsprinzipien ist es schon so, dass es Trainer gibt, je nach Altersklasse, beziehungsweise auch Leistungsklasse, dass sie dann schon sagen, ja, ich beziehe alle Meinungen,
oder ich höre alle Meinungen bei einer Spieler. Kannst du machen. Dann muss aber zum Schluss noch sein, ich entscheide konsequent. Ein Prinzip, ich entscheide konsequent. Ich kann mir die Meinungen von allen Spielern anhören. Nur was klar sein muss, dass nicht jede Meinung umgesetzt wird. Das muss aber auch an die Spieler kommuniziert werden. Ich hör mir alles an, aber ich entscheide eigenständig. Ihr dürft nicht erwarten, dass eurer Meinung nur weil sie gehört wird, auch umgesetzt wird. Es ist ein ganz wichtiger Faktor, wenn Spieler das hören, dass es wichtig ist. Dieser Halbsatz gehört noch dazu, der ist elementar. Ansonsten hast du fliegt dir die Kabine um dir, oder? Und daraus leitet sich beispielsweise. Ich entscheide konsequent. Klar, klassiker ist ich führe. Ich mag das Wort. Jeder darf das so machen wie er will, aber in der Art demokratisch. Klar, Demokratie ist gut, da brauchen wir nicht rum. Das ist richtig. Das ist schon richtig. Aber es gibt nur mal Entscheidungen, ich bin als Trainer befähigt. Und ich muss mal auch umpopuläre Entscheidungen treffen. Nur weil jetzt der Großteil der Mannschaft eben sagt, wir machen das jetzt, wir würden es gerne so machen, wenn ich aber wirklich umschirm hab, das laufen wir gegen die Wand, dann muss ich einfach auch den Mum haben, andere Entscheidungen zu treffen. Nur weil mehr jetzt sagen wir gehen ins Offensiv pressing. Und ein kleiner Teil sagt, wir machen erst Mittelfeldpressing. Ich weiß aber genau, was jetzt passiert, machen wir erst Mittelfeldpressing. Da darf ich die Gruppe nicht entscheiden lassen. Das ist der klassiker. Also ich hoffe, ich hab das gut aufgeräumt. Der steht hier. Politik Gotteswärts, Demokratie. Ausrufezeichen. Aber wichtig ist natürlich, dass jeder versteht, das kann auch jeder googeln. Das Wichtige ist neugier, ich möchte Prinzipien erarbeiten. Dieses Labor wahrscheinlich auch wandeln können, im Laufe der Zeit. Ich hab mein acht des Visionboard mittlerweile, jedes Jahr ist das anders. Damit einhergehend sind, unterschiedliche Spielprinzipien, die mehr im Fokus stehen. Dieses Situation braucht auch mehr, dieses Prinzip, eine andere Situation, privater Natur, braucht ein anderes Prinzip, dass mehr im Fokus steht. Ich muss nur bewusst sein, da verschaffen. Es gibt so viele Self-Leadership-Täme, die wir noch besprechen könnten. Aber Zielkulage ist eine Sache. Wie kann ich das Ganze auch machen? Und auf der anderen Seite sind die Prinzipien ja wichtig, die mich am Laufen halten, wenn ich keine Motivation habe. Und ich darf nicht denken, ich hab in jeden Tag motiviert. Das ist der Gekäse. Ja, völlig der Käse. Und bringt mich vielleicht mal kurz ins Laufen. Und so kurz Volgas. Aber dann brauche ich die Prinzipien. Und das ist, was ich Google selbst gerne, einfach was gibt's für neue Studien, neue Erkenntnisse. Gibt's irgendwie jemandem, neuen Code, der neue Wege für Prinzipien erarbeitet hat. Das macht einfach Spaß, sich damit zu beschäftigen. Am Anfang ist es etwas ungewohnt. Aber dann hat man ganz schnell einen Dreh raus. Es kann fast schon süchtig machen, weil mir dann vielleicht auch cool ist, wenn ich mich daran halte. Das ist der Scheiß auf Motivation. Das ist viel geiler. Das macht viel mehr Spaß. Weil das ist eine Grundstruktur, die mir Sicherheit gibt, die mir halt gibt. Aber gleichzeitig auch noch vorne bringt. Und es ist keine Arbeit mehr. Es ist auf einmal normal. Und da ist die intransische Motivation, wird dann geweckt. Und schon bist du auf echt offend und guten Weg. Und ich glaube, gerade der Punkt macht Bock daran, dass du merkst, dass du dich weiterentwickelt in dem Punkt. Das ist ja wie bei allm, wenn ich merke, meine Mannschaft entwickelt sich Fußballer, ich weiter. Macht Bock, ist das Thema Entwicklung. Und da finde ich es spannend auch noch mal. Frage, ich bin eigentlich relativ um Anfang schon notiert. Du bist ja jetzt schon lange bei diesem Thema Self-Leader-Shap dabei. Siehst du, dass heute anders als früher als so deinen Erstkontakt damit hatest? Ich war in einer anderen Phase. Und deshalb hatte ich einen anderen Blick auf Self-Leadership. Es gibt unterschiedliche Bereiche, die in verschiedenen Phasen des Lebens gefragt sind. Mal ist eine Phase, da ist mehr das Bewusstsein gefragt. Also, dass ich da mein Bewusstseit trainiere. Noch mehr Schärfe. Dann gibt's Phasen, da brauche ich mehr die Regulation. Also, dass ich schaue, wie kann ich mit besser regulieren? Kuläriker oder lethargisch. Dann sind es wieder die Prinzipien, die ich einen Vordergrund rücken muss. Dann sind es wieder die Ziele, die ich damit ausarbeiten muss. Es ist ein stetiger Prozess. Und das ist der eigentliche Faktor. Es macht Spaß, wenn du es gemerkt hast. Du kommst voran und Trainer sollten Vorbilder sein. Was Thema Entwicklung betrifft. Du kannst nicht in der Mannschaft sagen, sie müssen sich entwickeln. Und du als Trainer bleibt stehen. Das ist ganz klar. Ich habe selbst drei Coaches, die ich jeden Monat besuche. Um weiter zu gehen. Ich kann meinen Coaches nicht sagen. Entwicklung euch weiter. Und ich mach's nicht. Und das musst du vorleben. Und wenn du das vorläbst, wirst du irgendwann auch merken, das macht Spaß. Und du bist dann immer wieder an einem anderen Punkt. Und jetzt ist es gerade ein komplett anderer Punkt. Als zu der Anfangszeit Self Leadership. Da ging es wirklich darum ein Ordnung, also Bewerten von Situationen. Jetzt kenn ich mich ja, jetzt weiß ich, wie ich Situation zu bewerten habe. Beispielsweise ist Rettoreg jetzt ein Thema aktuell. So, okay, ich weiß, ich bin nicht der eloquenteste. Ich bin jetzt aber auch nicht völlig auf dem Mund gefallen. Aber ich möchte es noch schärfer formulieren können. Ich möchte es noch unter Haltzimmer formulieren können. Das ist Self Leadership. Ich führe mich selbst. Ich möchte besser werden in dieser Kategorie. Weil ich weiß, damit kann ich Menschen auch unterhalten. Und darum geht's letztendem so auch. Beispielsweise meine Tätigkeit als Saison-Experte. Ich bin während des Spiels nicht zu sehen. Ich möchte, dass der Zuschauer zu Hause das Gefühl hat. Ich sitze neben ihm. Wir sprechen gerade über dieses Spiel. Also muss ich darauf achten, wie transportiert es. Nicht nur das was. Der Inhalt setzt ein Zuschauer zu Hause voraus, dass ich das Spiel lesen kann. Das ist kein Qualitätzmerkmal. Also muss ich jetzt aktuell daran arbeiten. Ich glaube, ich mach schon ganz okay. Ich möchte aber noch besser werden. Das aber wiederum ist gerade beim Thema Bewusstsein. Mir ist es bewusst. Ich möchte den nächsten Schritt machen. Also arbeit ich dran. Sehr spannende Punkte. Normalerweise setzt ich an Fazit für die Folge. Aber ich glaube heute, dem Thema, kannst du das Fazit am besten ziehen. Vielen Dank dafür, große Ehre. Nämlich gerne auch an. Mir ist es wichtig zu sagen, dass jeder Mensch, damit auch logischerweise hier der Trainer, seinen eigenen Coach haben sollte. Es geht nicht darum, sozusagen ich habe ein Problem. Es muss auch niemand erfahren, dass du einen eigenen Coach hast. Alles gut. Da bin ich total fein damit. Aber Austausch. Extrem wichtig. Neue Impulse zu bekommen. Mal komplett rauszukommen. Das schafft Kraft. Das schafft Euphorie. Das schafft Lebensfreude. Ich kann mich austauschen. Ich kann mal ein Thema loslassen. In einem Rahmen, der geschützt ist. Ich habe keine Angst, dass irgendwas danach passiert. Und gleichzeitig bekomme ich Unterstützung für alles, was jetzt danach kommt. Also bitte, jetzt müsste normalerweise, über all die Telefonen klingen. Überall müssen die E-Mails eigentlich. Ja, ich hab Bock drauf. Jeder müsste es jetzt podcast aus. E-Mail an. Gucken, wo ist irgendwas bereit? Ich müsste nicht mich anrufen, oder? Sucht euch den Coach, der für euch passt. Alles macht echt Spaß. Und es ist das beste investiert, das Geld, das ihr machen könnt. In die persönliche Entwicklung zu stecken. Deswegen legt euch einen eigenen Coach zu. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Danke dir selbst für deine Eintrücke. Das war brutal. Spannend. Also diese Schnittstellenzwischen. Arbeit des Sonnexperte. Individual Coach. Ich schaffe mich auch Arbeit an der eigenen Persönlichkeit. Ich glaub, das steht ja überall. Genau. Ja und damit verlassen wir euch, vielleicht in die Arbeit mit euch selbst, nimmt uns gerne mit. Wie gesagt, selbst schon gesagt, ihr könnt gerne mir schreiben. Über den From Coach zu Coach Kanal in allen möglichen Varianten. Ob das Instagram linkt, denn es kommt mir auch persönlich schreiben. Und dann meine Kons von Dominik Teis oder Domiteis. Aber ich glaub, selbst ist da auch offen für eine oder andere Nachricht. Ich beantworten natürlich auch persönlich. Also ich habe keine Agentur, die dahinter steht. Ich mache das alles noch logischerweise selbst. Wenn schon, rund sie es ja doppelt. Kontakt mit dem großen No-Nem-Experten. Selbst nice-lauf zu nehmen. Sehr gut. Ansonsten, bleibt nur dahin weiß, wenn ihr gerade mit diesem Thema Trainerentwicklung, Selbstentwicklung euch konfrontiert. Die zwei Folgen sind natürlich inhaltlich super interessant. Aber sie bauen auch auf, auf den vorangegangenen beiden Folgen. Aber ich mit Stefan Hilspelke über das Trainerentwicklung, über Trainerkompetenzen. Welche Miles-Downs muss ich so in meiner Trainerlaufbahn auch machen, um dahin zu kommen, wo ich hin will? All das haben wir besprochen in den Folgen 15 und 16 und 17 und 18 sind quasi die Vertiefung. Auf einer eigene Art und Weise ganz individuell. Und wie gesagt, wenn ihr Ideen habt für weitere Themen, aber auch Anregungen zu diesen Themen aktuell, wie man es vielleicht auch noch mehr vertiefen könnt, schreibt es mir gerne. Ich bin immer offen dafür. Ansonsten habt eine gute Woche. Bis dann. Ciao Ciao.
(upbeat music)
Podcast Summary
Key Points:
Der Gast, Sep Kneißel, erreichte sein großes Ziel, als Experte beim Champions-League-Finale (Manchester City gegen Inter Mailand) im Studio dabei zu sein, nachdem ihm dies als Spieler nicht gelungen war.
Er betont die Bedeutung detaillierter Zielsetzungen (analog zu einem Navigationssystem), die messbar, spezifisch und zeitlich definiert sein müssen, statt vager Wünsche wie „irgendwann Profi werden“.
Netzwerkaufbau und Vertrauen sind entscheidend für den Aufstieg im Profifußball – nicht nur inhaltliche Qualität, die als Grundvoraussetzung gilt, sondern auch das Schaffen von Win-win-Situationen.
Er definiert persönliche „Lebensprinzipien“ wie „performe die Basics auf konstant hohem Level“ und „schaffe immer Win-win-Situationen“, die ihm Orientierung geben und ihn von anderen abheben.
Der Weg zum Ziel ist wichtiger als das Ziel selbst; er nutzt Metaphern wie Radiofrequenzen oder die Karriereleiter, um Eigenverantwortung und Selbstführung (Self Leadership) zu erklären.
Summary:
In diesem Gespräch berichtet Sep Kneißel, wie er als TV-Experte beim Champions-League-Finale zwischen Manchester City und Inter Mailand im Studio mitwirkte – ein lang gehegter Traum, den er als Spieler nie erreicht hatte. Der Anruf seines Chefs während eines Einzeltrainings überraschte ihn völlig; die Freude und Nervosität waren enorm, und er beschreibt den Abend als verschwommen, aber als Bestätigung seiner Arbeit. Daraus leitet er seine Philosophie des „Self Leadership“ ab: Ziele müssen präzise definiert sein, ähnlich wie ein Navigationssystem, das nur dann ans Ziel führt, wenn man den genauen Strand oder das Hotel kennt.
Er nutzt die Metapher der Radiofrequenz, um zu erklären, dass man sich selbst auf die gewünschte „Frequenz“ bringen muss – etwa durch harte Arbeit, Netzwerkpflege und das Liefern von Ergebnissen, bevor man belohnt wird. Für junge Trainer sei es essenziell, nicht nur inhaltlich stark zu sein, sondern gezielt Kontakte zu knüpfen und Vertrauen aufzubauen. Er nennt zwei persönliche Lebensprinzipien: „Performe die Basics auf konstant hohem Level“ und „Schaffe immer Win-win-Situationen“.
Diese seien bewusst simpel, aber schwer umzusetzen. Der Prozess zum Ziel sei wertvoller als das Ziel selbst, und er fordert Zuhörer auf, sich ehrlich zu reflektieren und eigene Prinzipien zu entwickeln, statt blind zu kopieren.
FAQs
Der Experte wurde vom Chef angerufen und gefragt, ob er Lust habe, das Finale im Studio zu begleiten. Er war einer von vier deutschen Experten, die das Spiel begleiten durften.
Als Spieler hatte er diesen Traum nicht erreicht, aber als Experte konnte er neutral und ohne Vereinsbindung das Spiel übertragen. Es war die größte Bühne, die er sich vorstellen konnte.
Er war gerade beim Einzeltraining und musste eine Pause machen, um die Nachricht zu verarbeiten. Er war sehr nervös und konnte am Abend kaum etwas essen.
Ein Wunsch ist zu vage, wie 'in den Süden fahren', während ein Ziel spezifisch sein muss, wie ein bestimmter Strand und ein Hotel. Ziele müssen detailliert ausgearbeitet sein, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, sie zu erreichen.
Sie sind klare, nicht verhandelbare Grundhaltungen, die Orientierung geben, wie zum Beispiel 'performe die Basics auf konstant hohem Level'. Sie leiten sich aus der eigenen Identität ab und unterstützen den Prozess zum Ziel.
Inhaltliche Qualität ist die Grundvoraussetzung, aber ohne die richtigen Kontakte und Vertrauen der Entscheider hat man kaum eine Chance. Man muss erst liefern und anderen einen Nutzen bieten, um unterstützt zu werden.
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