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#175 Catch - Up Folge nach 5 Jahren mit Janna Ambrosy von Kater Sucht Freiheit

62m 13s

#175 Catch - Up Folge nach 5 Jahren mit Janna Ambrosy von Kater Sucht Freiheit

In dieser Podcastfolge spricht die Gastgeberin mit Jan von "Kaler sucht Freiheit" über die letzten fünf Jahre ihrer persönlichen Entwicklung. Jan teilt ihre Erfahrungen mit Burn-out und ihrer Nüchternheit seit Januar 2020, die durch eine dreijährige Therapie begleitet wurde. Ein zentrales Thema ist die Ko-Abhängigkeit, die Jan von ihrer Alkoholabhängigkeit unterscheidet. Sie erklärt, dass viele fälschlicherweise glauben, mit der Bearbeitung der eigenen Sucht sei auch die Ko-Abhängigkeit gelöst, doch dies sei ein eigenständiges Problem, das oft aus frühkindlichen Verantwortungsübernahmen resultiert. Jan schildert ihre anhaltenden Schwierigkeiten, Nein zu sagen und Verantwortung für andere zu übernehmen, was zu innerer Anspannung und einem permanenten Alarmzustand des Nervensystems führt. Sie sucht nach Wegen zur echten Entspannung, etwa durch Ausdauersport, und reflektiert die Herausforderung, co-abhängige Muster in Beziehungen zu lösen, besonders wenn andere Beteiligte nicht an sich arbeiten. Die Folge bietet einen ehrlichen Einblick in die Arbeit an sich selbst und die Bedeutung, eigene Grenzen zu erkennen und zu wahren, um langfristige Gesundheit und innere Freiheit zu erreichen.

Transcription

10410 Words, 59962 Characters

German
Hi, und herzlich willkommen zu meinem Podcast. Mein Name ist GladerMittik und hier geht es rund um die Themen "Nicht an Heid", "Selbstfindung", "Spiriritualität" und "Wie du die Höhen und Tiefen des Lebens meisterst". Ich nehme dich mit auf eine Reise in meinen Alltag und tausche mich mit inspirierenden Menschen zu spannenden Themen aus. Schönes oder beibest. Mach es dir gemütlich, lasst dich inspirieren. Lasst uns gemeinsam, mutig und frei sein. Hallo, hallo, herzlich willkommen zu neuen Podcastfolge. Ich freue mich ganz sehr, weil ich heute Jan von "Kaler sucht Freiheit" bei mir habe. Wir haben es letzte Mal vor fünf Jahren gesprochen. Das hat sich schon so lange her. Ich dachte mir, ich laide sie noch mal in meinem Podcast ein, weil in den fünf Jahren sicherlich sehr viel passiert ist. Gemeinsam packen wir heute aus, was die letzten fünf Jahre für uns und vor allem für Janer bedeutet haben. Wir sprechen darüber, wie wir persönlich mit unseren Burn-Outsituationen umgegangen sind und welche Strategien uns helfen, dann nicht wieder reinzufallen. Ein ganz wichtiges Thema, das uns am Herzen liegt, ist das Erkennen von nicht nur abhängigen Strukturen, sondern ko-abhängigen Strukturen und wie wir persönlich einen gesunden Umgang damit finden oder gefunden haben. Außerdem verreht uns Janer, was er persönlich dabei hilft, wirklich zu entspannen, welche Tipps und Tools sie da hat. Zum Schluss geht es uns einen ganz persönlichen Einblick und sie erklärt, bzw. erzählt uns, wie sie ihren Mann kennengelernt hat und was sie quasi ein innerer Arbeit an inneren Prozessen durchgegangen ist, damit sie letztendlich diese Person in ihr leben sieht und jetzt eine glückliche, eine glückliche Beziehung führen kann. Und wenn du jetzt noch an dem Punkt bist, an dem du noch Alkohol trinkst oder du immer wieder versuchst damit aufzuhören, nicht wirklich weißt, was dir hilft, schon einiges ausprobiert hast und irgendwie sagst dir irgendwie so wirklich, klick, hat es noch nicht gemacht. Manchmal brauche es dafür wirklich in die virtuelle Unterstützung und in sicheren Raum. Wenn du eine ganz persönliche Begleitung möchtest, die dich auf dem Weg unterstützt, dann möchte ich dir mein Einzel-Mantrink wirklich ganz herzlichen, die Infos dazu findest du in den Show. Da klickst du einfach drauf und erkläre ich dir auf meiner Website, was Inhalt des Mentrinks ist und dann kannst du dir ganz, ganz entspannt, unverbindliches kennengelernt Gespräch, bei mir Buchen und dann sprechen wir miteinander schauen, okay, was hast du bisher schon gemacht, was Brausto, was hat funktioniert, was hat vielleicht nicht so gut funktioniert, wo Brausto ein bisschen mehr unter Stützung und dann schauen wir gemeinsam, wo die Reise hingehen kann. Ansonsten kannst du es dir jetzt bequemen machen, schnäpp dir einen Tee oder ein anderes Getränk, lasst uns gemeinsam in die Folge mit Janar starten. Liebe Janar, ich freue mich ganz, ganz sehr, dass ich dich zum zweiten Mal in meinem Podcast habe und wir haben uns gerade ganz kurz ausgetauscht im Vorgespräch und haben festgestellt, dass wir das erste Mal ganz zu Beginn unserer Arbeit, da waren wir glaube ich, da waren unsere Instagram accounts auch beide, glaube ich, relativ neu, die Podcasts, Relativ neu auf dem Sobride Team ragt und deswegen dachte ich mir nach so langer Zeit, ich bin immer wieder erstaunt, wie lange, wie lange wird das jetzt schon machen, ich weiß nicht, ob sie auch so geht, oh mein goodness. Ja, dann dachte ich mir, wenn du es einfach die Gelegenheit ich lade dich nochmal einen, würde mich so gerne mit dir austauschen, wie es dir geht, was du so machst und wofür dich so die Reise hingegangen ist. Hallo erstmal. Hallo, liebe Jörg-Data, danke, dass ich nochmal weit ihr sein darf. Sehr sehr gerne. Ja, wenn Was ist denn gut deine Reise jetzt? Das sind ja, wenn man lasse mich mal rechnen. 5-6 Jahre seitdem wir uns dann? - 5-4-1. Oh Gott! - Das ist wirklich cool. - Oh nein! Wie würdest du denn. wenn du jetzt nochmal zurückblickst, auf die Anfänge von "Karder sucht Freiheit". Wie hast du dich da gefühlt? Und wo bist du jetzt gelandet? Ja, also ich mein der Anfang, der war ja extrem euphorrisierend, noch aus der Pink Cloud heraus, um mit den alle daran teilhaben lassen wollen. Und ich hatte extrem viel Energie, wie es sehr, sehr vielen so geht und mich da total reingestürzt. Gleichzeitig, und das ist das Absurd daran, war ich aber eigentlich gerade beim zweiten Burn-Ordrin. Aber so für "Karder sucht Freiheit", konnte ich dann noch Energie aufbringen, aber nicht mehr für meinen Arbeit. Und dann ist es schon auch immer so ein bisschen hin und hergegangen. Also ich hatte dann auch meine Phase, wo ich eine Pause gemacht habe. Das ist jetzt vor einem Jahr, hab ich wieder angefangen mit dem Podcast und hatte da ungefähr neun oder zehn Monate Pause gemacht. Und hab aber gemerkt, ich will weiter über das Thema sprechen, so. Also mir war es zu der Zeit dann wieder zu viel geworden, weil ich dann auch meine Selbstständigkeit mehr aufgebaut habe. Aber das Thema, glaube ich, trotzdem einfach mein Leben lang. Und ich bin auch sehr froh, dass ich wieder eingestiegen bin und dass ich jetzt wieder darüber spreche und in der tollen Community unterwegs bin. Siehst du, ich hab das nur am Rande mitbekommen. Hast du nicht mit den So-Daklug-Medals darüber gesprochen, dass du dir in YouTube-Account quasi nicht mehr. Oh, jetzt bewegt sich meine Höhne. Nein, egal. Meine Hörerin kennt das mittlerweile, dass die im Hintergrund ergereiche macht. Und dass du quasi die. Da ging es um dem YouTube-Account, aber irgendwie ist das ein mir vorbeigegangen, welcher selbst ein paar mal eine Pause gemacht habe. Weil wir glaube ich, eine und das selbe Thema haben, aber so diese Erschöpfung und Burn-Out, das begleitet mich ja auch. Deswegen finde ich das so spannend, dass wir jetzt damit gleich einsteigen. Hast du jetzt in den fünf Jahren auch Erkenntnisse darüber sammeln können, wie du. Erstens, warum dir diese Arbeit, weil so geht es mir ja auch, die Arbeit, die du da aufgebaut hast. Und es ist ja auch Herzblut, was da erfließt und stunden an Arbeit, die man da investiert. Was dich sozusagen an diesem Thema festhält und auf der zweiten Ebene, wie du mit dem Thema Burn-Out für dich umgehst oder einen Umgang damit finden bist. Also ich fange mal mit der zweiten Frage an, ich bin quasi im Januar 2020 nüchterng geworden und hab ein paar Tage danach tatsächlich, würde ich quasi eine Therapie bekommen und wegen meines Burn-Outs eben, meines zweiten. Und das war eine unfassbar tolle Therapäuten und die Therapie die drei Jahre und es war wirklich mega. Also ich hab viel mit eben die Ärger arbeitet, das ist eine Traumabewältigungssübung quasi. Und das hat bei mir extrem gut angeschlagen und wir haben natürlich sehr viel auch den Burn-Out bearbeitet und da konnte ich sehr, sehr viel mitnehmen. Aber ich merke, dass ich immer noch irgendwie Struggler und immer noch es mir zwar schon leichter fällt, auch mal Nein zu sagen und das besser zu strukturieren und nicht mehr so viel anzunehmen. Aber dann hab ich wieder fasen, da klappt es gar nicht. Und ja, ich hab also das hab ich in so einer Clubinterview auch gesagt, ich hab halt wirklich Probleme mit dem Nein sagen. Wenn Leute mich nicht immer fragen würden, ob ich irgendwas tun sollte, dann hätte ich glaube ich weniger Burn-Out-Probleme, weil ich mich selber so gut strukturieren kann und auch mit Pausen und so das funktioniert dann schon. Aber immer andere, die was an mich ran tragen, damit hab ich total Probleme und da da Nein zu sagen und ja auch so Verantwortung für andere zu übernehmen. Also gestern war ich im Meeting von Alanon, also von meiner Selbststoffe für Gruppe für Korbhängige und da hat zum Beispiel hab ich dann auch darüber geredet, dass ein je meine Geschäft von mir für den ich ab und zu noch schauspielerisch einspringe, mich gefragt hat, ob ich halt kann am Wochenende und ich hab da halt einen Termin und ich wollte den auch nicht absagen und ich muss einfach nur sagen, nein, ich kann nicht. Aber ich hab dann schon wieder gedacht, ja und dann muss er die Vorstellung absagen und ich hab dann so seine Perspektive eingenommen, obwohl für den ist es nicht so schlimm und das ist jetzt nicht so, dass der ständig meine Perspektive einnimmt oder so. Aber diese Verantwortung für andere noch zu übernehmen und immer zu denken, ich bin für den Weg und Leben verantwortlich, dass das immer noch ganz, ganz stark tatsächlich. Aber weißt du, wer das kommt? Ja, ich vermute halt tatsächlich, dass das von der Korbhängigkeit kommt, daher dass ich mich als sehr junges Kind schon um eine Mutter kümmern musste. Also das ist schon sehr typisches Verhalten für Korbhängige Menschen tatsächlich, dass man so die Verantwortung für andere übernimmt und ich hab es auch schon verbessert, in dem Sinne, dass ich nicht mehr automatisch Sachen für andere mache oder mich ständig zum Beispielklassisch jetzt an die Termine, meines Mannes, erinnere oder solche Sachen. Also das mache ich schon nicht mehr so stark, ich misch mich nicht mehr so stark beantahen ein und bin so übergriffig, das habe ich auch gelernt, dass das auch übergriffig ist, auch wenn ich es nur gut meine und dass diejenigen halt nicht mehr so sagen, dass ich das auch diese eigenen Erfahrungen machen müssen. Wenn sie sich hinkriegen, dann ist das auch mal gut, weil sie müssen ja lernen, wie sie entweder damit umgehen oder wie sie es besser können. Und wenn du es immer für die anderen übernimmst, dann bist du übergrifflich und dann können sie nicht weiter kommen und nicht lernen. Aber so in dieser beruflichen Ebene oder in diesen ja andere tragen, anfragen und Projekte an mich an und ich übernehmen dann immer gleich die Verantwortung oder kann ich nein sein, da bin ich tatsächlich noch nicht so weiter gekommen, was da. Ich glaube es ist vielleicht auch die Angstverablenung. Ich glaube, das könnte groß sein. Ja und es ist ja auch so dieses, es hat ja was mit deinem Selbstwert zu tun. Und ob du genug bist und ob du das Gefühl hast, dass du, dass du genug bist und wenn du quasi so geht es mir, wenn du aus dem heraus agierst, dass du dich nicht genug fühlst, weil du, weil du früher gelernt hast, dass du beispielsweise, wie du es gerade beschrieben hast, verantwortung für deine, für dein dringendes Elternteil übernehmen musst, dass du ja, was ja auch Teil der Co-abhängigkeit ist, die ganze Zeit versucht, hast zu verstecken und irgendwie zu funktionieren. Also es ist ja quasi in, in uns eingebrannt sozusagen. Und das wieder rauszubekommt, mir ist es nämlich, mir ist es wie Schucken von den Augen gefahren, weil ich habe, da bist du mir ja schon ein Schritt weiter, so wie ich das jetzt heraus höre. Ich habe das Burnort und die Verknüpfung mit der Arbeit habe ich total unabhängig von der Co-abhängigkeit gesehen und ich dachte zum Beispiel auch, ja wenn ich, wenn ich meine eigene, weißt du, wenn ich mein eigenes Drink verhalten gelöst habe, indem ich einfach nüchtern lebe und für mich unabhängig lebe, habe ich ja, muss ich mich ja nicht mehr um die Co-abhängigkeit kümmern, weißt du? Und jetzt kommen, wirklich jetzt kommen so die ganzen ko-abhängigen Themen, hoch, weil ich jetzt mal denke, krass, ich habe meine eigenen für wenn nicht, dass ich die vorher nicht hatte, aber da habe ich ja noch getrunken, also was so wie ich meine. Und dann habe ich ganz intuitiv, ich hatte Gehöriga jetzt im Podcast, die sich, kennst du sicherlich, die Partnerschaft, wenn ich in der Partnerschaft und jetzt der Podcast noch nicht online mit Mensch sucht Bindung und sie hatte eine Liste, hat sie mir mitgegeben, weil wir uns danach noch mega krass lange, sie hat, was ultra ultra lebe, hat sich die Zeit genommen, weil es ist mir wie schon von den Augen gefallen, Jana, sie hat mir Glaubenssätze aufgelistet, die wir ko-abhängigen haben, von denen ich dachte, dass das normal ist, so zu agieren, eben so viel Verantwortung, Verantwortung zu übernehmen, ständig, krassereistung abringen zu müssen, in Mengen das Gefühl zu haben, dass man irgendwie nicht dazu gehört, dass man irgendwie immer sich nicht richtig im eigenen Körper für gedacht ist, es hat einfach so. Ich konnte fast alles abschreichen, ich dachte mir so, nur weil ich meine eigene Beziehung zu Alkohol aufgearbeitet habe, heißt das noch längst nicht, da ich das Thema Ko-Abhängigkeit aufgearbeitet habe und dann wurde mir klar, warum ich im Burnhurt gelandet bin. Und sie meinte auch, das war nicht auch super spannend, weil du ja gesagt hast, dass du Therapie zum Thema Burnhurt gemacht hat, dass sie meinte, dass das Thema Ko-Abhängigkeit, dass es da super, super wichtig ist, draufzuschauen, inwieweit war denn das Thema deiner Therapie? Ja, der Ko-Abhängigkeit war da definitiv auch in der Thema zum Teil eben die Aufarbeitung der Geschichte mit meiner Mutter, die ja schon sehr lange nicht mehr lebt und zum Teil auch die Aufarbeitung mit meinem noch lebenden Vater, wo das Verhältnis sehr, sehr schwierig ist und ja, also das war da auf jeden Fall auch Thema. Ich weiß nicht, ob wir das so in Zusammenhang gebracht haben mit dem Burnhurt an sich. Ich habe ja immer so verschiedene Verhaltensweisen aus meiner Ko-Abhängigkeit gesehen, die eben in dem Burnhurt mit reinspielen, aber was du gerade auch meintest, also das ist wirklich, glaube ich, elementar, dass man das auch einfach mal so ein bisschen weiter spreadt, so dass eigene Alkoholabhängigkeit und Ko-Abhängigkeit im Grunde überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Gar nichts, nein, das ist zwei unterschiedliche Dinge. Und das ist, ich glaube, ich, dass das viele denken, wenn sie ihren eigenes Alkohol-Thema bearbeiten, dass dann die Ko-Abhängigkeit auch einfach kein Thema mehr sein müsste. Also bei mir kam das ja auch relativ zeitgleich, wenn ich jetzt, ne, ich bin nicht dein geworden, ne, ich bin stimmt. Ich bin ja erst in die Selbststoffegruppe für Ko-Abhängigkeit gegangen im Herbst 2019 und bin dann drei Monate später nicht dein geworden. Spannend, der stimmt. Das gehen wir mal in mir anders rum. Gingen wir dir anders rum und sag mal, weil das ist das, wo ich so, aber was heißt, Hänge, wo ich dabei bin, dann in Zugang dazu zu bekommen, weil mir gibt es zum Beispiel so rückblickend, obwohl ich ja schon körperlich abhängig war, was rückblickend für mich leichter mit den Trinken aufzuhören, weil ich ja, da bin ich ja zu 100 Prozent für mich verantwortlich. Aber diese Korbhängigstruktur im Familienkontext zu verstehen und zu lösen, ist für mich emotional, richtig hart. Wie geht's dir da? Ja, auf jeden Fall. Also ich kann mir das halt so erklären, dass man eben, ja, man hat halt noch die anderen Personen in diesem Konstrukte, wie viele auch immer das dann sind und die haben auch mal ihre ganz eigenen Themen und du kannst es halt nicht nur alleine lösen. Obwohl das ja schon auch das ist, was in Selbststoffegruppen gesagt wird, dass du oft dich achten musst und gucken musst, dass es dir gut geht, aber nicht, dass du trotz, wenn du nicht komplett den Kontakt abricht und selbst dann ist es ja, sind dir irgendwo immer noch da und haben einen geprägt in all den Jahren. Also man kommt dem halt nicht, dass man sich mit den anderen Personen auseinander setzen muss und dann ist halt auch die Frage, wollen die sich mit einem selbst und mit ihrer Kurperglichkeit auseinandersetzen und mit ihrem Themen, da ist man halt auch so ein bisschen von denen abhängig. Also man kann ja manche korpengige Themen nur bis zu einem gewissen Grad selber lösen, ohne dass die andere Personen mitmachen und das finde ich halt super schwierig und auch das ergert mich auch häufig. Also ich finde es auch gemeineinfach, weil ich mir denke, ich will nicht, dass ich davon den anderen abhängig bin. Ich will das ja lösen, also warum kann ich das nicht bis zur Gänse lösen? Da ist die Frage, mit deinem Papa hast du da noch Kontakt oder nicht? Ja, es gibt Kontakt, aber wir sehen uns zu Weihnachten und das ist zu Ostern oder so bei meiner Umartern. Und wie machst du das? Weil das ist ja das, wenn du den Kontakt nicht abbrechendst. Nimm mal jetzt mal an, die andere Personen, die entscheidet sich, die hat es gar nicht auf den Schirm, die hat vielleicht eigenes Thema gar nicht auf den Schirm und sieht jetzt selbst gar nicht ein, dass sie ein Problem mit Alkohol hat. Und du für dich, du siehst das quasi für dich selbst und du siehst das in der Beziehung. Du bist aber jetzt den Kontakt nicht völlig abbrechen, was vielleicht manchmal auch leichter wäre. Und wie gehst du denn damit um, dass oder ist es bei dir genauso, dass wenn du in dem Kontakt bist oder wenn du in Situationen kommst, die dich daran erinnern, dass er dein nerves, dein System, dann spannt ja innerlich an, du scennst ja komplett deine Umgebung, du spannst innerlich an, kennst du sicherlich, ne? Ja absolut. Also ich habe das schon, wenn ich weiß, dass ich mich mit ihm treffen wäre, also dass wir uns sehen, das habe ich in den letzten Jahren erst so ein bisschen gemerkt, das wusste ich vorher oder habe ich vorher einfach nicht wahrgenommen. Ich habe dann schon Angst davor und ich wäre total unruhig und ja, so dieses Druckgefühl ist ganz, ganz stark und ich am liebsten, also ja, es ist total beengend und ich möchte am liebsten einfach nur nicht hingehen und so oder auch wenn ich, ja, wenn ich, wenn ich sehe, dass er angerufen hat oder so, man muss ja auch dazu sagen, es ist schon länger nicht mehr so wirklich was passiert, so wo man sagt, dass er irgendwie nicht nett zu mir war, aber trotzdem ist diese Angst immer noch ganz stark da. Und wenn es dann vorbei ist, dann ist es so eine Krase Erleichterung, das ist echt Wahnsinn und dann merke ich mal, es ist wie krass angespannt, ich darf vorbar. Und weil ich halt auch nie weiß, wie er reagiert so, also das ist ja auch, ich mein, er trinkt schon seit meiner Geburt nicht mehr, aber ich glaube, er hat jetzt nicht unbedingt einen bestimmten Themen gearbeitet, ohne ihn jetzt groß zu kennen, würde ich das jetzt mal so behaupten, aber es führt sich halt immer noch so an, wie wenn jemand trinkt und man einfach nicht weiß, wie derjenige reagiert. Und das ist furchtbares Gefühl für mich. Und hast du gelernt oder weißt du für dich, wie du damit umgehen kannst, aber das ist ja quasi permanent alarmstufbrot für das Nervensystem und ich hatte gestern eine richtig krasse Erfahrung. Gestern war ich in der Sauna und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl nach dem zweiten Sauna Gang, dass mein komplettes System entspannt. Und ich so, her krass, ich dachte schon, ich bin entspannt, aber jetzt weiß ich, wie sich Entspannung anfühlt und so rennen wir ja die ganze Zeit durch das Leben, hast du da für dich einen Umgang gefunden, wie du einfach mit deinem Nervenseach mit deinem Körper arbeitest. ist. Niet hat's wirklich nur nicht. Also das was du jetzt beschreibst finde ich sehr sehr spannend und das ist was was ich schon häufig versucht habe mir bestimmt die Tage freizunehmen oder aktuell ist es so dass sie sage ich arbeite nicht dann wochen und ich möchte am liebsten am Wochenende gar nichts haben. Klar nur Freunde treffen und so ist dann immer mal wieder aber das muss sehr dosiert stattfinden und ich habe da aber also da habe ich immer noch diese Probleme dass ich nicht nein sagen kann. So wenn dann doch irgendwie selbst so freundner dann klar ich will sie ja dann auch sehen und dann geht es aber nur an dem einen Tag wo ich eigentlich komplett frei haben will und dann kann ich noch nicht nein sagen und dass mit diesem Entspannungsgefühl ich denke mir das auch so häufig dass wir einfach nur irgendwie durch den Tag rasen komplett angespannt sind. Also ja ich merke das an mir selber schon. Ich habe aber noch keine gute Möglichkeit gefunden tatsächlich ich denke mir immer so ich müsste eigentlich mal wirklich wieder ausdauersport machen. Ich gefühle das mir das hilf weil ich mich dann also weil ich danach einfach so fertig bin dass ich das auch mein Kopf ein bisschen beruhigter ist und dass ich dann nicht das Gefühl ich muss jetzt noch mehr machen und doch noch mal produktiv sein oder so. Aber ich habe es auch noch nicht geschafft dass ich das wirklich mal durchhalte. Also weil der einzige Sport der da für mich in Frage käme wäre schwimmen und dann ist es halt auch immer logistischer mehr auffand irgendwie und dann ist das Schwimmball immer super voll und alles so. Früher war meine Strategie auch ich bin ja Kilometer weit John gegangen dass ich mich irgendwie dann auspauere aber irgendwann konnte ich nicht mehr so weit laufen und irgendwann konnte mein Körper auch ich habe meine Knie auch kaputt gemacht davon mal ganz abgesehen von dem dehmlichen Laufen also total blöd eigentlich. Und jels also mein Körper hat mir sozusagen selbst gezeigt in extremem was er was er braucht weil ich hatte ja teilweise am peak mal in das burnouts. Ich konnte mich nicht mehr bewegen ohne zu heulen ich konnte ich meine E-Mail schreiben ohne dass mir treten gefloßen sind also das war schon hardcore und so hat mir aber mein Körper gezeigt okay du brauchst komplette Ruhe wir müssen dich. So zu sagen komplett schachmat setzen damit du liegst und dich ausrüst und deswegen habe ich jetzt die Verbindung zu okay ich kann mich jetzt nicht noch mit sport selbst mein yoga weil ich ja wirklich wirklich liebe das kann ich dann teilweise nicht noch zusätzlich und top machen so dass ich gelernt habe mehr. Ich habe vorhin gerade bevor wir gesprochen haben habe ich mich hingeliegt und habe eine meditation gemacht selbstwert meditation das hilft mir um runter zu fahren angeleitet oder eben sauna also dass ich im liegen was mache und mich quasi durch das was ich im liegen mache und dass ich dann krass darüber nachdenken muss wie fertig ich eigentlich bin. Dass ich mich da runterfahren kann mein körper runterfahren kann welches ist das ein guter ein puls. Ja das ist ganz spannend weil ich habe jetzt auch gerade darüber nachgedacht was ich dementsprechend für Sachen machen ist stimmt schon ich habe aktuell so zwei sport Sachen montagdienstag und eigentlich ist es schon zu viel weil ich habe mit was dann auch noch mal ein meeting das muss dann meistens unterleiden weil ich dann ich kann nicht drei abende Sachen machen das ist dann eigentlich zu viel für mich. Aber es ist dann schon dass ich weiß okay ich habe abends noch sport und dann kann ich mich irgendwie nicht so komplett entspannen ich brauche dann immer immer bei einem abends ermine kann ich mich selbst wenn ich den nachmittag frei habe nicht entspannen das ist super anstrengend und es stimmt schon was du sagst vielleicht ist das auch nicht unbedingt der bessere Weg dann zu sagen kehl noch ein sporttermin oder so dazu dass mir extrem hilft es abends immer mein ASMR zu hören also das funktioniert bei mir einfach extrem gut und habe ich manchmal schon in der mittagspause oder so wenn es zu anstrengend war der tag und was mir auch sehr hilft ist handarbeiten also ich liebe ja handarbeiten seit ich 15 16 bin hecke stricke sticke ich und dann habe ich das das ist halt es gute ich kann mich dann hinsetzen und das machen was mich einerseits schon entspannt und gleichzeitig mache ich was vermeintlich produktiv ist und muss mir nicht Gedanken machen dass ich gerade meine zeit verplämpere weil wenn ich mich einfach nur hinsetze und meditiere oder oder so was ist so schwierig für mich das dann wirklich zuzulassen wenn ich eigentlich noch ganz viele tuduse habe weil ich dann denke ich mache nichts produktiv ist und das ist irgendwie so habe ich das Gefühl kann ich mich so ein bisschen austricksten ich mache was entspannt das was mir Spaß macht was aber für mich trotzdem produktiv sein darf auch wenn es das vielleicht nicht unbedingt ist ja krass das war für mich auch ein Weg am Anfang viel mehr das auch so schwer dann dachte ich immer am Abend ja dann machst du halt jetzt nichts mehr für für dein für dein Unternehmen sondern da ließe halten zu write die Buch was ja ist safe auch Arbeit ist weiß es so oder hörst eine podcast über Business auf Arbeit weisse oder dachte ich schalte irgendwie ab bis zum taler und dadurch musste ich ja zwangsläufig um wieder auf kurz zu kommen lernen nichts zu tun weil sonst hätte ich hätte nicht funktioniert ja und sag mal wie ist denn das bei dir du hast einen man richtig hast du zumindest von und wie lange seid ihr zusammen ich weiß ihr hat im ersten podcast in der würder schama darüber gesprochen ne ich glaube nicht weil da haben wir uns meine ich noch nicht gekannt wir haben uns aus mich rechnen 22 kennen gelernt echt ach so dann war das noch gar nicht aktuell jedenfalls nicht der man nicht der man okay wie ist denn das und du sagst mal wieder eine wenn ich zu personliche fragensstelle weil kursphängigkeit ist ja auch drückt sich ja auch in beziehungsmustern also einerseits beziehung zu dir selbst und andererseits zwangsläufig auch beziehung zu in Partnerschaften in liebesbeziehungen wie war das für dich hat es du damit gar kein Thema oder wie hast du es für dich gelöst oder wie hast du es bist du es angegangen also ich glaube ich hatte einfach das extrem glück dass ich einen der sehr seltenen exemplare von mann gefunden habe der einfach keine größeren eigenen Themen hat und super umgänglich und entspannt ist und also das passt so gut zu dem wie ich bin dass es sich auch ergänzt und dass es eben nicht aufreibt oder dass so kurperglichkeitstheben dann irgendwie zu zu problemen mit ihm führen das ist schon ein bisschen unheimlich auf der einen Seite okay warte und wo hast du ihn gepflegt auf dem planeten ne wir wurden verkuppelt von meiner besten freunde ist ein arbeits Kollege von ihr ja klar beste freunde in der kawant drauf okay cool freu ich mich richtig richtig teufel dich ja und also klar so manche Sachen wie was ich eben meinte dass ich am Anfang noch sehr viel auch für ihn mit gedacht habe oder mir teben termine gemerkt habe oder irgendwie dachte solltest du nicht die so und jenes und so dieses verantwortung übernehmen das hat ja aber also das das fand ja eigentlich ganz gut sogar das so weil er wollte dann auch also hat auch sehr viel von mir lernen wollen und wir können beide von andern dafür lernen und ja also erfand es gar nicht so schlimm dass ich dann so verantwortung übernommen habe im Gegenteil ich war dann häufiger so das gesagt habe okay ich muss das jetzt mal ein bisschen einstellen weil das ist zu übergriffig das ist zu viel und so und das ist aber ja auch schon wesentlich besser geworden und also wirklich das ja das klingt halt so ein bisschen blöd und wie es irgendeiner rom kommen aber ich irgendwie passt es einfach so gut so mit ihm das da diese Themen bis jetzt nicht aufgekommen sind zum glück und ich denke aber natürlich auch dass meine arbeit in der selbst für gruppe an meiner kurpe gt. natürlich auch ein riesen anteil daran hatte ich würde mal sagen klar zu allgullzeiten wenn wir uns kennengelernt hätten das wäre überhaupt nix geworden und ja ich denke dass das einfach ein großer punkt war weil es mir so unfassbar hilft in die gruppe zu gehen und ja dieses program zu arbeiten und ich habe so viele Werkzeuge dadurch an die hand bekommen das das hilft mir da natürlich auch weil ich das eben vorher schon zum Teil erkennen kann wenn ich so reagiere und ihm auch erklären kann das ist halt auch so wichtig und er ist dann auch offen führend und versteht das dann eigentlich denke ich mal meistens auch also es hört sich jetzt wenn du so beschreibst natürlich so an als selbst du mega glück gehabt da ist ja sicherlich auch glück mit mit dabei aber du hast dich ja wie du selber schon gesagt hast du hast dich du hast ja selbst die innere arbeit gemacht und du hast ja auf gehört selbst cool zu trinken dich mit deinem zu beschäftigen und ich einfach mit dir auseinander gesetzt das überhaupt die Möglichkeit bestand dass du den raum so aufmast dass so ein Mensch in ein Leben kommt oder ja absolut also ich denke auch wie gesagt wir hätten uns niemals näher kennengelernt wenn ich noch alkohol getrunken hätte das so eine art von man wer für mich nicht in frage bekommen weil ich halt immer ich habe immer nur auf die Männer gestanden die hat überhaupt nicht gut für mich waren so und es war wirklich also ich habe letztens was gar nicht bei mir oder in einem anderen podcast auch darüber gesprochen das klingt zu bescheuert und ich habe leute gehast die das gesagt haben was ich gleich sagen werde aber sagen an dem an dem tag wo ich das erste mal also wo ich habe vorher sehr viel auch an natürlich selbst liebe und selbst werad gearbeitet und selbst akzeptanz und das erste mal wo ich ein dem eine dementsprechende entscheidung troffen habe, wo ich von mir aus zu einem Mann gesagt habe, "Ei, weißt du was, ich glaube, das passt nicht, es lassen wir, weil du bist mir zu anstrengend oder bis und das passt nicht." Das erste Mal, wo ich das gemacht habe, am nächsten Tag habe ich von meiner besten Freundin die Nummer von einem jetzigen Mann. Und das ist halt, wie gesagt, ich hab's gehasst, wenn es Leute früher gesagt haben, "Du musst erst die selbst leben und ein Kannst du anderen lieben." Aber ich glaube, halt schon, dass dann großer Wahrheitsgehalt drin ist. Und natürlich hat die Arbeit nicht aufgehört, seitdem natürlich muss ich immer weiter an diesen Themen arbeiten. Aber ich glaube, diese Aktion war der Punkt, wo ich gemerkt habe, okay, ich bin es mir wert, dass man nicht mehr scheiß mit mir umgeht und dass man mich wertschätzt und respektiert und dass man einfach gut zu mir ist. Und ich möchte es nicht mehr akzeptieren, wenn jemand nichts so zu mir ist. Bleibe ich lieber allein, weil ich finde, also ich komme ganz gut allein mit mir klar so. Und als dieser Switch in meinem Denken war, da konnte ich dann auch offen für ihn sein quasi. Mega cool. Und das ist überhaupt gar nicht. Ich finde es überhaupt gar nicht Spooky oder komisch. Ich finde es mega bemerkenswert. Weil das ist das, wo ich für mich denke, dass ich hab die Hoffnung nicht aufgegeben, dass da ein Mann ist, mit dem ich eine gesunde Beziehung führen kann. Und deswegen, ich bin jetzt seit, hab ich auch nie so geplant, aber ich bin jetzt in meinem sieben Zöllybaterrim ja. Oh, ist das schon so lange her? Ist das jetzt geschlossen? Die Mädels haben das sehr beschlossen. Ich hab ja für mich nicht beschlossen, sieben Jahre im Zöllybath zu leben, ich hatte nur als mein Portugaler waren. Ich hab ja mit mir und Nika mit dabei. Hab ich darüber gesprochen, warum, weshalb weswegen ich das mache. Und da haben wir darüber reden und sie wollten das auch mal probieren. Und ich bin da jetzt schon länger im Game, sag mir das mal so. Weil ich für mich auch gesagt habe, so nach der letzten Beziehung, die wirklich wieder mal total schräg und ungesund war, aber ich für mich gesagt, ich will das nicht mehr. Ich will das für mich nicht mehr. Und ich will mich auch nicht mehr ablenken. Also klar, ich bin auf Dates gegangen. Aber ich habe meine, ich habe meine, wie sage ich das sagen, meine Werte, meine Vorstellung und meine Prioritäten. Und ich suche jetzt nicht, ich bin ja keine Barbie und suche einen kennen, sondern ich suche ja jemanden, mit dem es einfach, wo ich mir vorstellen könnte, das gut funktioniert. Ob es einfach gesund ist, weißt du, wo Frieden ist, gesund ist, wo es entspannt ist und lustig. Und ich das und wo ich einfach Wert geschätzt werde. Und ich genauso Wert schätzen kann, wie mein Gegenüber nicht Wert schätzt. Und so lange ich das nicht finde. Und ich habe auch meinen Frieden damit geschlossen, dass wenn es nie sein sollte, ist es halt auch cool, weil ich habe mein cooles Leben. Ich liebe mein Leben so, wie es ist. Und deswegen habe ich aber dann auch, ich knutsche auch nicht. Und ich gehe nicht mit fremdenen in das Bett, vielleicht mehr denke, das ist Energieverschwendung. Ich habe so schon meine Energie jahrelang verschwendet. Deswegen mache ich das nicht. Und deswegen finde ich das total logisch, dass das für dich passiert ist. Und jetzt ist es aber, jetzt habe ich ausgeholt. Die Frage, wie hast du, wie hast du das denn mitbekommen, beziehungsweise wie waren die Männer vorher, die du angezogen hast? Und wie hast du bist du mit dir umgegangen? Und wie war dann der Switch? Also die Männer vorher waren auf jeden Fall, das war eigentlich das erste Kriterium nicht verfügbar. Die meisten waren verheiratet vergeben oder wenigstens emotional nicht verfügbar. Das war so ganz, dass er wirklich alle erste Kriterium, was definitiv verfüllt werden musste. Und viele hatten natürlich auch alcoholproblematigen. Das war klar. Und ich glaube, dass was sie gesucht haben und was was ich gesucht habe, das war was ganz anderes beziehungsweise. Es war halt auch so, dass ich, ich wollte einfach unbedingt geliebt werden, weil ich mich selbst nicht geliebt habe. Und deswegen habe ich in Grunde nach jedem Strohalm gegriffen, der auch nur ansatzweise Interesse an mir gezeigt hatte, mir was eigentlich kummelt, egal, wie der Mann drauf war. Ich wollte einfach nur, dass der mich lieb hat. So könnte man es halt echt runterbrechen. Und das hat sich wirklich in Grunde genommen, zu diesem letzten Mann, den ich da einfach hatte, den er einfach nur gedatet, bis zu dem gezogen. Und ich habe immer wieder so gelitten, weil ich wurde auch so viel gegostet, oder dann irgendwie Kommentare von heute auf, oder mit einem Kommentar, aber von heute auf morgen das Ganze beendet und so. Und ich dachte mir immer, also ich habe es natürlich auch immer auf mich geschoben. Und wie kann ich mich noch mehr verbiegen, damit ich so bin, wie die mich haben wollen, damit sie endlich lieb haben, und so. Und ja, der Switch, das war natürlich, also klar, die nicht an Halt konnte überhaupt, also die hat erstmal die Basis geschaffen dafür, dass ich überhaupt an mir arbeiten konnte und dass ich gesehen habe, ich bin ein wertvoller Mensch. Und ich werde geliebt von meinen Freunden, von meiner Familie, auch ich glaube, so diese Selbsthilfegruppe, das ist halt schon ein geiles Konzept. Du gehst dahin, egal, wer du bist, wie du bist, das ist gut, dass du da bist, die Leute freuen sich, sie wissen, wovon du sprichst, und du kannst so lange sprechen, wie du willst, so meistens. Und ich unterbricht keiner, und die geben dir keine Ratschläge und so. Und das ist schon ein geiles Konzept. Und ich glaube, das hat auch viel dazu beigetragen, dass ich meinen Wert immer mehr gesehen habe. Und dass ich mich halt auch nicht mehr die ganze Zeit vergiftet habe und dann vielleicht in meinem Körper gefühlt habe und immer wieder in komische Situationen kamen, oder auch diese ganzen Wornheitsdance und diese ganzen Männergeschichten, die haben ja auch einfach immer nur wege tagen. Ich habe mir immer nur selber wege tagen damit. Und als das alles nicht war, ja, das war ja in ungefähr so zwei Jahre lang, war das schon nicht mehr so. Und dann konnte ich, glaube ich, auch diese Männergeschichten, die in derzeit waren, besser analysieren und verarbeiten und verstehen, dass es nicht mit mir zu tun hatte. Und dann war, glaube ich, einfach irgendwann, das fast voll. Also der letzte, den ich da gedächtet habe, der zweit auch nicht besonders schlimm ist oder so, der war ein bisschen komisch und solche Sachen. Aber da hatte ich wesentlich Stimmeregeschichten schon. Aber da war einfach das Maß voll. Und ich habe mir gedacht, ich brauche euch nicht so. Ich muss nicht ums Verrecken geliebt werden. Ich werde schon geliebt und vor allem liebe ich mich selber. Und wie bist du dahin gekommen, dass du dich selbst liebst, weil es ist ja was, was also mein Klientner und ich glaube, vielen in der Community geht es ja so, das allein schon die Aussprache, ich liebe mich selbst, ich habe mich selbst lieb, fühlt sich komisch an. Wie hast du das für dich geschafft? Das ist eine gute Frage tatsächlich. Ich denke mal, es war auf jeden Fall ein Konglummerrat von vielen Dingen. Die Arbeit in der Selbstvergruppe mit diesem Konzept einer höheren Macht, was auch immer das ist, das hat mir tatsächlich sehr geholfen. Natürlich die Therapie, also die hat schon auch sehr viel geholfen. Das muss ich auf jeden Fall sagen, auch viele trauma Situationen von früher aufzuarbeiten, mit diesem Ehem der R-Verfahren. Das gibt es dann auch quasi umgekehrt, also dass du dieses Verfahren nimmst und dir, die im Grunde liebe zu teil werden lässt. Und dich mit positiven Gefühlen, verböhnst, kann man jetzt mal so sagen, das haben wir natürlich auch viel gemacht. Und ja, ich habe im Grunde, wie mit dem Nächtern werden, ich habe auch viel gelesen, viele Übungen in Büchern ausprobiert oder dann da auch mal Podcast zu gehört, auch so Meditationen. Das hat mir auch viel geholfen. Diese Reflexion, auch, also zum Beispiel auch die Inventur in meiner Gruppe, da hat man da auch viel zu übergesprochen, meiner Sponsoren. Und mir dann nicht mehr so viel gefallen zu lassen. Also vielleicht hat der Burnout auch so ein bisschen geholfen, weil ich halt auch einfach nicht mehr konnte und bestimmte Sachen nicht mehr mehr machen lassen konnte. Und da auch dann wirklich einfach mal was sagen musste oder einfach mal aus den Situationen rausgehen musste. Es könnte schon sein, dass es mir auch geholfen hat, dann zu sehen, das funktioniert ja. Ich muss nicht immer alles machen, was alle von mir wollen. Und die Leute mögen mich trotzdem, dass ich so bin wie ich bin oder dass ich mal Nein sage oder so. Das hat mir auch sehr viel geholfen, weil das halt, wenn du mit einer Alkoholkrank-Mutter auffängst, super schwierig ist, wenn die in Kindesalter trinkt, weil du halt immer denkst, das ist ja wegen dir. Also ich war böse, Janne war böse und deswegen hat es in meiner Mutter jetzt getrunken und ist so komisch drauf. So obwohl es überhaupt nicht zu mir zu tun hat. Aber das kann ein Kind ja nicht, das kann man ja nicht reflektieren so. Und deswegen ist es ja extrem tief drin. Ja, das ist echt so ein Punkt. Und bei mir war es ja dann gar nicht so, dass es mein ganzes Leben war. Aber ich habe das auch immer voll krass auf mich bezogen. So, ich muss quasi nach außen hin in der Schule, es wusste ja keiner, es wusste, Kati wusste das bis Anfang 20, habe ich nichts und wir kennen uns ja seit der ersten Nullasse, seitdem ich sechs Jahre, sechs, sieben Jahre als sind. Hab ich nie irgendwie ein gut mit zwölf, 13, 14, da fing das an. In meiner Mutter, Familie, aber es sind ja trotzdem ganz barriere, die ich das mit mir rumgeschleppt habe und dachte immer, wenn das raus, es hat was mit mir zu tun und wenn das rauskommt, da ist mir auch letztens wie Schopen von den Augen gefallen, woher mein geringes Selbstwertgefühl immer kommt und warum ich aber nach außen hin immer so stark fühle, klaren von früher, weil ich quasi, was zu Hause passiert ist, dass du da musst du um Gottzellen zu Hause bleiben, das darf ich denn nie irgendjemand erfahren und ich muss quasi so tun, als wäre alles in Ordnung, gute Leistung in der Schule, immer gute Laune, gute Freunde funktionieren, aber in der Familie war ja, also da ist ja meine Welt regelmäßig zusammen gebrochen und das hat ich auch nicht, dachte immer, warum habe ich, warum ist das denn mein Selbstwert so gering, warum ist denn der so gering? Oder ist mir jetzt wirklich verpaar Wochen, wirklich mal bewusst gewandt, also so, dass es durch das ganze System rutscht, wie, als hätte sich so dieses System offenbart und ich dachte mir so krass, ich bin ja gar nicht dafür verantwortlich, dass meine Familie diese Probleme hatte, das ist ja gar nicht meine Schuld, ich kann nichts dafür und es macht mein Wert nicht aus. Ja, ich finde das so krass, ich lehs grade, säufer kind, ich weiß nicht ob dir das Buch was sagt, das Buch sagt mir was und du kannst mal gleich sagen, wie es ist. Ich habe es nämlich nicht gelöst. Ich bin jetzt, ich bin es der Hälfte durch, ich will da auch in Rezension's Video machen und das ist, ich finde es ist sehr sehr gut, es ist eine eher krassere Geschichte, so wie krass die Eltern eben trinken und Armut, wie die Autoren das eben so erlebt hat und was sie alles durchmachen mussten, also es ist schon eher eine der krasseren Geschichten, aber es ist sehr berührend für mich und ich kann das auch gar nicht denn immer so am Stück durchlesen, weil ich dann schon auch pausen machen muss, weil es so viel hochkommt. Ja, weil ich das so gut nachvollziehen kann und weil das einfach auch echt, ich finde es ist auch gut geschrieben und da dachte ich und da wird eben auch sehr viel darüber geredet, dass man das eben, dass sie sich nicht traut, dass eben zu sagen in der Schule oder so, dass sie aber auch kaum drauf angesprochen wurde. Ich meine es war, ich glaube schon ein bisschen älter, also das war so ein 60er, 70er, 80er oder so, aber trotzdem ist es hat sich ja nicht groß geändert, also vielleicht gibt es ein paar mehr Lehrer*innen, die jetzt Kinder ansprechen, aber wer macht denn das auch wirklich? Also selbst ich denke mir manchmal, also ich trau mich dann nicht, obwohl ich mir denke, das ist safe, ist da irgendwas, aber es ist so tief in uns finde ich drin, dass man das nicht anspricht und dass das Thema der anderen ist und im gleichen Zug eben bei uns kurpängigen Kindern, deren Eltern dann trinken, das wird ja zum Teil, also bei mir wurde das gut, kann ich jetzt natürlich nicht nachvollziehen, aber ich würde nicht sagen, dass es mir je gesagt wurde, dass darf niemand erfahren, aber trotzdem ist es so in einem drin, dass man das nicht nach außen trägt und das ist so schlimm für die Kinder, also das macht so viel kaputt, es wäre so viel einfacher, wenn sie sich Hilfe suchen könnten oder darauf angesprochen werden würden, ja, es macht mich auch jedes Mal sehr betroffen und wütend. Mir wurde das auch nie gesagt, dass darf niemand erfahren, weil meine Familie war ja total unbewusst, damit ich habe mich oder für geschämt und ich hatte jetzt nicht, ich wusste ja nicht, ist das jetzt schon abhängig, ist das nicht abhängig, was passiert ja eigentlich, weil das war ja jetzt nicht das extreme Beispiel, dass irgendjemand gewalttätig geworden bin oder stürzt bedrungen oder weiß so, das ist ja, das er wie bei der Alkoholabhängigkeit, meine Vorstellung früher war ja, na ja, ich bin erst Alkoholabhängig weil ich vor dem Pennymarkt mit Msterni und gar nichts mehr auf die Reihe pwiege und so war es das ja auch, oder war das mit der Gore-Phängigkeit, ich hätte im Leben, der ich zu niemandem gegangen und hätte irgendwas gesagt, weil ich wollte ja nicht, erstens mal konnte ich es nicht greifen, ich wusste nicht, ist es das jetzt schon und ich wollte ja auch nicht, dass es das ist, deswegen und ich habe ja nach außen hin, ist es ja nicht aufgefallen, also ein Lehrer, ein Lehrer, dann eine Lehrer, der ja nie auf die Idee gekommen, klar, ich hatte dann, was heißt klar, ich hatte meine Phase, wo ich extrem viel Gewicht verloren habe und da ist eine Lehrerin mal auf mich drauf zugekommen und hat gefragt, ob mit mir alles in Ordnung ist, aber das habe ich dann gesagt, ja ja, alles, alles okay, aber ich konnte sehr auch nicht artikulieren, ich wusste okay, ich kontrolliere voll mein Gewicht und achte darauf, dass ich schlang bin, aber ich konnte das eine nicht mit dem anderen verknüpfen, weil es du, und da ist ja auch so eine große Scham, weil selbst wenn er jemand ist, der dich darauf an, sprich, eine Lehrerin, beispielsweise und du öffnest dich und stell dir mal vor, das kommt dann quasi raus und du wirst von den anderen Kindern ausgelacht, dann wäre es ja noch viel schlimmer, es ist, das da vor auszuhalten, oder? Ja, das ist halt das Problem, das hängt ja alles miteinander zusammen, ich meine klar, wir arbeiten da schon ein bisschen daran, aber es ist halt so wichtig, dass diese Vorurteilsbilder, die wir alle im Kopf haben, von Menschen, die Algolabhängig sind, dass die einfach endlich mal repetiert werden und klar wird, Leute, die Algol ist das Problem und jemand, der Algol trinkt, hat's dementsprechend dann das Problem und man muss dann nicht irgendwie körperlich abhängig sein und schon morgens sich den Lord ganz müßlich kippen, oder so, die problematigen fangen schon viel früher an und für alle, man muss sich dafür nicht schämen, also diese ganzen enzdiigmatisierung, die ist ja so immens und hat dieses immense Problem und fährt dann natürlich eben auch auf zweit betroffene ab wie auf Kinder oder auf Partner*innen, dass man sich so dafür schämen, dass man sich dann aber eben auch keine eigene Hilfe sucht oder nur sehr schwierig und dann ist natürlich auch das Problem Kur-Pengigkeit oder die Probleme der Angehörigen, die sind ja noch viel weniger im medialen und gesellschaftlichen Diskurs als Algolabhängigkeit. Ich meine, das fängt jetzt langsam an mit Algolabhängigkeit und nicht dann halt, dass das jetzt mal langsam Themen werden, aber Kur-Pengigkeit, da kannst du froh sein, die Leute den Begriff schon mal gehört haben, aber dass sie da irgendwie mehr drüber wissen, da herrscht halt auch eine wirklich eine wüste gerade in Deutschland, das ist halt auch so, so schwierig, weil dann kann den Kindern keine Hilfe zu teilwerben. Ja, ja, stimmt, völlig was du sagst, hat Christina genau dieselbe Einschätzung gegeben und meint, da auch sie fängt jetzt an, da zu arbeiten und Seminare Workshops zu geben und sie meinte auch, dass selbst in psychotherapeutischen Ausbildung in Kur-Pengigkeit wird nicht unterrichtet, das fällt und selbst, was hat es sie gesagt, sie spricht dann manchmal auch in Sucht-Kliniken und selbst da in meiner Klinik wurde meine Abhängigkeit terapiert, aber Kur-Pengigkeit, dann hab ich es ja, dann hab ich es ja raus, aber nee, das eine Thema hab ich raus, aber jetzt nicht, wie ich im Familiensystem, da mit der Kur-Pengigkeit umgehört, also da stecken wir echt noch absolut in den Kindern schon und vor allem, wenn du dir mal überlegst, wie viele Abhängigungen und zu allen Abhängigungen, kommen ja doppelt dreimal so viele Kur-Pengigungen. Ja, das ist auch, da kann ich auch so eine kleine Anne-Glote von früher erzählen, die sich wahrscheinlich nicht unbedingt groß geändert hat und ich meine es war eine 90er-Jahnen, da war ich mit meiner Mutter öfter, Mutter-Kin-Inzugs-Kuren und dann war sie irgendwie weg, wahrscheinlich weiß ich nicht, Gruppen-Setzungen oder sowas, abends und dann wollte ich sie ja suchen gehen, weil ich musste immer wissen, wo sie ist und ich war ja für sie verantwortlich als kleines Kind, ich war da ganz vielleicht keine Ahnung, aber ich war ja schon seit dem letzten 5-8-Jahnen, ich war schon seit dem Vortus, und dann hat mich eine der Mitarbeiterinnen dieser Klinik, hat mich dann irgendwie erwischt, hat mich zurück auf mein Zimmer gebracht, dann bin ich noch mal raus, hat mich wieder erwischt, dann hat sich irgendwann vor mein Zimmer gesetzt und dann bin ich irgendwann aus dem Fenster geklettert, ich denke mir so, wie kann, also die hat da gearbeitet, wie kann sie denn nicht wenigstens mal mit mir geredet haben oder dann gesagt haben, dann zeige ich dir kurz mit deinem Mutter-S, oder was irgendwie auf mich einzugehen oder das überhaupt, also ich könnte mich jetzt nicht daran erinnern, dass in dieser Zeit mit uns Kindern irgendwas gearbeitet wurde, wie waren halt dabei, weil wir konnten ja nicht alleine zu Hause bleiben, aber da wurde jetzt nicht irgendwie auch die Kinder eingegangen, dass die auch leiden könnten oder Probleme haben könnten und das finde ich, das ist immer wieder, wenn ich daran zurückdenke, fassungslosigkeit einfach, wie alleine so eine Menschenverstand, müsste er schon ein anderes reagieren irgendwie vorschlagen, aber ich glaube halt, dass sie sich noch nicht so krass geändert hat in den meisten Kliniken oder Einrichtungen, und wenn du sagst, hier ist wie nicht mal bei Psychotherapeut innen unterrichtet, dann ist meine Hoffnung wahrscheinlich noch geringer, was sich da wirklich geändert hat. Ja, und da muss ich aber definitiv, also ändern, und es ist ja schon mal gut, wenn man jetzt so schaut, klar, ich meine mit der Soberbewegung sind wir auch noch in der Mini-Bubble, aber die Bubble wird zumindest größer, es kommen ja irgendwie täglich neue Accounts damit mit Entzu, weil es ja mega cool ist, wenn wir uns mal belegen, wie wir gestartet sind und wie wir Accounts es jetzt geben können, kann man es in High Five geben. Also mega cool und das ist, ich glaube damals, gab es auch was das Thema Korbäglichkeit angeht, du hast darüber gesprochen, auch bei uns im Podcast am Anfang, Julia Kessler war ja schon länger mit dabei und jetzt kommen ja auch zu dem Thema. Und nach und nach paar Leute, was einfach super, super wichtig. Ich würde sagen, wir verlieren die Hoffnung nicht, sondern wir haben. Nein, wir haben. - Wir haben besser mit Gis. Das kann echt noch besser werden. Ja, oh Mann, eine Frage hätte ich noch, weil du meintest, dass du regelmäßig zu aller Nungen gehst, richtig? Mhm. Und geht ihr da. Geht ihr da auch die zwölf Schritte durch oder wie macht ihr das? Ja, genau. Das Entstand quasi durch AA. Das waren dann so damals die Frauen, der damals meist männlichen Eigoholiker, die sich getroffen haben und dann irgendwann auch angefangen haben zu arbeiten. Also eben gemerkt haben, sie haben ähnliches erlebt. Und die Schritte sind im Grunde genau die gleichen, wie bei AA. Auch die Tradition, also im Grunde ist das genau das gleiche nur auf Kurperglichkeit eben gemünzt. Und. genau. Das gibt es aber natürlich auch in. Also das gibt es auch vom Blauen Kreuz, oder vom Gutemplan oder so. Oder auch. Ich sag mal, modernere Varianten in Online-Kursen. Also da gibt es sehr viele. Oder Online-Selbstiffergruppen. Da gibt es ja schon ein bisschen was, muss natürlich viel mehr werden. Aber da kann man zum Beispiel auch sagen, "Aller noch jetzt", also unsere Gruppe. Ich kann ja nicht für ganz aller noch sprechen. Aber unsere Gruppe hat sehr mit. Ich sag mal, Nachwuchs zu kämpfen, also mit neuen Leuten. Und das ist seit Corona, scheinbar viel Krasser zurückgegangen. Da war da vor schon schwierig. Und das ist halt. Ja, weil dieses Thema überhaupt nicht in den Köpfen der Menschen ist. Und es ist super schwierig ist. Da überhaupt mal zu checken, okay, ich könnte davon betroffen sein. Und ich könnte mir auch Hilfe suchen. Und dann noch was kann ich mir für Hilfe suchen. Das ist. Ja, krass. Und sag mal, hattest du vorher, weil das ist ja. Ich frag dich, weil ich schon immer. Ich wollte die ganze Zeit schon, aber ich finde niemanden, der. oder die die Schritte gegangen ist. Weil ist ja immer noch anonym, ne? Und da versteh ich natürlich, dass die Leute dann nicht so darüber sprechen. Warst du vorher? Weil du hast ja auch über die Höhre macht gesprochen. Warst du vorher. Und spirituell hast du einen Glauben vorher. Hast du einen Gott geglaubt oder ein ähnliches? Mhm. Ja, also ich hab schon vorher an Gott geglaubt. Ich hab jetzt mit der Kirche an sich nicht unbedingt was am Hut gehabt. Ich hab jetzt auch, sage ich jetzt mal meinen eigenen Gott. Also es ist bei mir tatsächlich halt ein Gott, weil ich einfach vorher schon diesen Glauben hatte. Das war dann einfacher, das anzunehmen. Der hat auch einen Namen und einen Bild und so. Und hat sich aber für mich jetzt schon verändert, zu dem, was ich vorher geglaubt habe, vorher war es für mich eher so ein strafender Gott. Und ich muss halt immer alles gut und perfekt machen, sonst kriege ich Ärger mit ihm quasi. Und jetzt ist es halt ein sehr liebevoller und annehmen da und. und bütiger Mensch oder Gott. Und ich finde aber tatsächlich, also wir haben bei uns auch jemanden in der Gruppe, der glaubt nicht an Gott. Und der kann damit auch nichts anfangen. Und der hat aber halt zum Beispiel vielleicht die Gruppe als Höhre macht. Oder, ne, man kann ja auch die Natur oder Zufall schicksal. Man kann ja, das finde ich halt es gute daran, auch wenn häufiger in den Texten von Gott gesprochen wird, ist es schon einfach nur eine Höhre macht. Also das kannst du die halt aussuchen, was es ist. Und ja, es ist halt leider immer noch, es ist halt ein bisschen. Das Programm ist halt schon ein bisschen alt. Und man müsste es eigentlich mal erneuern, so auch in den Texten und so, weil viele können heute mit Gott nichts mehr anfangen und fühlen sich davon abgeschreckt. Aber der Inhalt des Programms ist nicht der Gott im christlichen Sinne. Und das ist, finde ich, immer, ein bisschen schwierig, dass die Leute das auch erkennen. Ja, und ich finde das wichtig, dass deswegen, weil ich mit jemanden sprechen, der eben. der oder die Schritte durchgeht, weil. für mich ist das Logisch, weil ich mich ja auch mit Spiritualität beschäftige. Ich glaub jetzt auch nicht an Gott per See, sondern an die universelle Kraft für mich Energie, einfach der Ursprungsquelle, die Ursprungsenergie, die ich auch bewege, wenn ich. wenn ich atmen, die ich durch meinen Gedanken gefühle, die quasi. der Ursprung. Also einfach die Spüre, wenn ich meine Hände durch die Luft schlagere, ist ja auch Energie in Bewegung. Und es gibt bestimmte Aspekte von Energie. Und alles ist ja letztendlich. so sehe ich, so sehe ich das. das Leben und mein Sein. Deswegen fällt es mir da. glaube ich leichter. Und ich fand, ich hatte das blaue Buch zum ersten Mal in der Klinik in der Hand, weil die. eräßlich vorgestellt haben. Ich habe das gelesen und dachte mir so, "Grasse, das ist ja mega cool!" Also auch die Schritte. Das ist ja eine spirituelle Praxis am Ende. - Entschuldigung. - Am Ende auch. Ich fand das immer super inspirieren. Und natürlich, das ist ja jetzt auch. wenn du die jungen Texte durchließt. Das ist ja, wenn du die teilweise so liest, wie du. wenn du sie quasi eins zu eins so verstehst, wie es geschrieben ist, dann sind die teilweise sehr. Frauenverachtend. Aber wenn du sie. wenn du sie als. Energie, also wenn du quasi. die universellen Gesetze dahinter kennst, dann kannst du es unabhängig von den Worten machen, die da geschrieben stehen. Ist das ähnlich, dann beim blauen Buch? Ja, also ich meine, Aller nun hat ja. Literatur tatsächlich eigene, die haben sie jetzt nicht von AA übernommen, weil sie natürlich eben auf Kurpengigkeit das bezogen haben. Aber das ist definitiv so. Also. Ich finde es auch spannend, weil wenn du dich mit anderen auch spirituellen oder auch. grundsätzlich vielleicht so selbst Hilfe oder. oder Persönlichkeitsentwicklungsthemen beschäftigst, du bist du eigentlich immer wieder auf das Gleiche. Also auf das, was jetzt in Aller nun gesagt wird, oder in anderen Sachen gesagt wird, da sind so viele Ähnlichkeiten, weil diese Grundwahrheiten die Stimme halt einfach überein. Und deswegen finde ich, es ist ein guter Punkt zu sagen, dass es eine spirituelle Praxis so. und man kann sie eben mit der spirituellen Energie, oder mit dem. nicht spirituellen, was auch immer fühlen, mit dem man möchte, aber es ist eine super gute Anleitung. Und das ist auch ein Punkt, das habe ich weiterhin immer in die Gruppe gehe, weil es in meinem gesamten Leben mir hilft. Und ich werde auch. im besten Fall nie damit aufhören. Immer wenn ich weniger in die Gruppe gehe, merke ich, dass mein Leben so ein bisschen. also aus dem Fugenkreit hört sich zu viel an, aber so ein bisschen. ja, dann kommen wieder Probleme auf. Und das. es ist. ich finde es so krass, weil ich mir auch immer denke, wie kann das denn funktionieren? Ich setze mich einfach nur mit den wildfremden Menschen ein Raum und rede und höre denen zu. Und viel mehr machen wir nicht. Und dann habe ich noch ein paar Schritte, die ich. im Grunde sehr krass. ich auslegen kann, so wie ich sie möchte, oder wie es mir gerade hilft und anwenden. Und das hilft mir so krass, das finde ich immer wieder, es ist verrückt. Ja, und allein. es ist ja allein, dass. dich wichtig nehmen, dich so wichtig nehmen, dass du durch einmal in die Woche oder regelmäßig in diesen Raum begibt, allein die Intention macht, was mit dir. Und bist du allein, dass du da. weil du bei mir das teilweise so, wenn meine klientinnen, klientinnen bereit dazu sind, die. mit mir das Mentoring zu durchlaufen. Dann ist quasi manchmal, wenn wir das Mentoring an und natürlich gehen sie prozesse durch. Aber das ist der wichtigste Schritt, die Intention und warum du es machst. Und dass du dich da in diesen Raum begebst und allein das. das sprechen darüber und dich öffnen, das ist ja wie so eine Reinigungspraxis. Und auch das Lug hören, von den Geschichten, der anderen macht ja super viel. du reflektierst, der rein unterbewusst sein hört, ja. Ja, ja, absolut. Oh Mensch, Jana, richtig, ich danke dir so so sehr, ich könnte jetzt noch 1000 Fragen stellen, aber ich hatte. wurde schon mal am Abend, dass meine Podcasts vorholten so lang sind, das muss ich jetzt. Klar, da war's mal. Maxi, mal bei einer Stunde bleiben. Genau, aber vielen, vielen lieben Dank. Das hat mich wirklich sehr. sehr gefreut und krass. Das ist schon fünf Jahre. Ja, das ist richtig. Na, gut beim nächsten Mal warten wir nicht ganz so lange. Ja, sehr gut. Genau. Kannst du mir noch mal ins Mikrosprechen, wo man dich findet? Und jetzt haben wir gar nicht über die Alkoholfrei-Kasse gesprochen, dass du in paar Sätzen einfach nur. sagst, was das Konzept ist, wie man damit machen kann und wo ihr da überall zu finden seid. Das wär cool. Ja, sehr gerne. Alkoholfrei-Kasse ist eine Initiative, um supermarktkassen, Alkoholfrei zu gestalten, die kleinen Flächen, die man kennt, richten sich an bestimmtes KNT-L, und das ist kann für viele Menschen, die nicht dein Leben möchten herausfordern sein, wenn sie an der Kasse vorbei müssen. Man muss ja bezahlen im besten Fall und das eben sehen, und das kann durchaus sehr triggern sein. Außerdem ist auch der Kinder- und Jugendschutz davon betroffen, denn das ist halt neben den Korgummiß und irgendwie den Gutscheinkarten sehr normalisiert, wenn man dort schon den Alkohol sieht. Und deswegen setzen uns dafür einen, das supermärkte auf freiwilliger Basis ihre Kassen- und Alkoholfrei gestalten. Man findet uns auf Instagram oder auch auf unserer Homepage www.alkoholfrei-Kasse.de. Wir freuen uns definitiv über neue Follower, wir freuen uns auch über Mitarbeiter, jederzeit möglich. Und wir werden, wenn ihr mehr darüber wissen wollt, auch demnächst bei dem Podcast, sucht uns süchtig und dem neuen Podcast von John Sugas-Sein. Also da könnt ihr dann auch reinhören. Ich denke, die Podcast-Folgen werden bestimmt im April oder Juni online kommen. Und ansonsten gibt es auch in meinem Podcast-Karte-Suchtochen. Freiheit eine Folge, in der wir quasi diese Initiative gegründet haben, Ellie und ich. Und den findet ihr auf allen Podcastplattformen auf YouTube gibt es ein paar Special Videos und natürlich auf Instagram. Mega, mega cool. Und mega cooles Projekt. Ich wünsche euch da wirklich ganz ganz viel Erfolg und wirklich vielen Dank für deine Offenheit, dass ich dich da mit so persönlichen Fragen gleich an duft. Vielen lieben Dank für deine Zeit und alles alles Liebe für dich. Sehr gerne. Vielen Dank, dass ich bei dir sein dürfte liebe Blader. Alles Liebe, danke. Ich hoffe die Folge, die hat dir gefallen und vielleicht hat sie dir neue Perspektiven eröffnet und vielleicht auch den ein oder anderen Impuls für dein eigenes Leben mitgegeben, wenn du mehr über Jana und ihre Arbeit erfahren möchtest, dann schaut unbedingt auf ihrem Kanal. Gerade das Ruhig Freiheit vorbei, die links findest du alle in den Show Notes auch zur Alkoholfrei-Kasse, findest du die Links und der Instagram-Puffier in den Show Notes. Und falls du in dein Leben ohne Alkohol in deine Klarheit, in deine Unabhängigkeit starten möchtest, wenn du jemanden anhand haben möchtest, an einer Seite haben möchtest, der dir wirklich einen Rahmen gibt und du dann individuell auf deinem Weg in eine stanzleben starten kannst, starten möchtest, dann buch dir ein unverbindliches Kennlehrm, Gespräch, d'auchschten wir uns, ausschauen, was du brauchst, wo du hin möchtest. Und dann beginnen wir mit deiner Reise. Ich freue mich auf dich. Und ansonsten wünschte jetzt noch einen wundervollen Tag und bis zur nächsten Folge. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast behandelt die Themen Nicht-Anhaftung, Selbstfindung, Spiritualität und Lebensbewältigung.
  2. Im Gespräch mit Jan von "Kaler sucht Freiheit" wird die Entwicklung der letzten fünf Jahre reflektiert, insbesondere im Umgang mit Burn-out und co-abhängigen Strukturen.
  3. Jan berichtet von ihrer Nüchternheit seit Januar 2020 und einer dreijährigen Therapie, die Traumabewältigung und die Arbeit an co-abhängigen Verhaltensweisen umfasste.
  4. Ein zentraler Punkt ist die Unterscheidung zwischen eigener Alkoholabhängigkeit und Ko-Abhängigkeit – zwei getrennte Themen, die oft fälschlicherweise als zusammenhängend betrachtet werden.
  5. Jan beschreibt ihre Schwierigkeiten, Nein zu sagen und Verantwortung für andere zu übernehmen, was auf frühkindliche Prägung durch die Sorge um ihre Mutter zurückgeführt wird.
  6. Die Entspannung des Nervensystems wird als Herausforderung dargestellt; Jan sucht nach Wegen wie Ausdauersport, um innere Anspannung zu lösen.

Summary:

In dieser Podcastfolge spricht die Gastgeberin mit Jan von "Kaler sucht Freiheit" über die letzten fünf Jahre ihrer persönlichen Entwicklung. Jan teilt ihre Erfahrungen mit Burn-out und ihrer Nüchternheit seit Januar 2020, die durch eine dreijährige Therapie begleitet wurde. Ein zentrales Thema ist die Ko-Abhängigkeit, die Jan von ihrer Alkoholabhängigkeit unterscheidet.

Sie erklärt, dass viele fälschlicherweise glauben, mit der Bearbeitung der eigenen Sucht sei auch die Ko-Abhängigkeit gelöst, doch dies sei ein eigenständiges Problem, das oft aus frühkindlichen Verantwortungsübernahmen resultiert. Jan schildert ihre anhaltenden Schwierigkeiten, Nein zu sagen und Verantwortung für andere zu übernehmen, was zu innerer Anspannung und einem permanenten Alarmzustand des Nervensystems führt. Sie sucht nach Wegen zur echten Entspannung, etwa durch Ausdauersport, und reflektiert die Herausforderung, co-abhängige Muster in Beziehungen zu lösen, besonders wenn andere Beteiligte nicht an sich arbeiten.

Die Folge bietet einen ehrlichen Einblick in die Arbeit an sich selbst und die Bedeutung, eigene Grenzen zu erkennen und zu wahren, um langfristige Gesundheit und innere Freiheit zu erreichen.

FAQs

Der Podcast behandelt Themen wie Nicht-Anhaftung, Selbstfindung, Spiritualität und wie man die Höhen und Tiefen des Lebens meistert.

Jan hat etwa neun bis zehn Monate Pause gemacht und vor einem Jahr wieder mit dem Podcast begonnen.

Alkoholabhängigkeit und Ko-Abhängigkeit sind zwei unterschiedliche Dinge. Das Bearbeiten der eigenen Alkoholabhängigkeit bedeutet nicht, dass die Ko-Abhängigkeit automatisch verschwindet.

Jan hat Probleme damit, Nein zu sagen, wenn andere Anfragen oder Projekte an sie herantragen, und übernimmt dann oft Verantwortung für andere.

Jan hat nur zu Weihnachten und Ostern Kontakt zu ihrem Vater, fühlt sich vor Treffen ängstlich und angespannt, aber erleichtert danach.

Jan findet Ausdauersport hilfreich, um den Kopf zu beruhigen, und plant freie Tage ohne Verpflichtungen, obwohl ihr das Nein-Sagen noch schwerfällt.

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