#170 - Fußball + Daten = Leidenschaft?! Über smarte IT und datengetriebene Lösungen beim DFB ⚽
from ITCS PIZZATIME TECH PODCAST
28m 35s
Der IT-C-S-Technologiebereich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist zentral für den reibungslosen Ablauf von über 80.000 Spielen pro Woche und 20.000 Vereinen. Datenflüsse wie Event- und Positionsdaten, mit bis zu 3 Millionen Punkten pro Spiel, erfordern eine hochkomplexe und integrierte Architektur. Sarah Hoi, Data Engineer, arbeitet an der Datenplattform und unterstützt die Datenverwaltung und -verarbeitung, während Uwe Fass als Enterprise-Architekt strategische technologische Richtlinien entwickelt. Dabei wird das Data-Mesh-Prinzip angewandt, um Datenverantwortung, rechtliche Rahmenbedingungen und klare Datenverträge zu sichern. Die IT-Struktur umfasst fünf abteilungsspezifische Bereiche wie Sport, Marketing und Verbände, und wird durch agile Arbeitsmodelle mit Scrum-Methoden betrieben. Auf technischer Ebene werden redundante Systeme reduziert und einheitliche Technologien eingeführt, um Wartbarkeit und Effizienz zu steigern. Herausforderungen entstehen vor allem bei der manuellen Erhebung von Eventdaten, bei der Übersetzung von Datenquellen und der Datensynchronisierung zwischen verschiedenen Anbietern. Auch die Zusammenarbeit mit fanorientierten Abteilungen bietet einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen. Der Podcast zeigt, dass der DFB nicht nur durch Sport, sondern durch vielfältige IT- und Datenfunktionen gekennzeichnet ist und dass Berufsperspektiven weit über traditionelle Fußballkarrieren hinausgehen. Ein wesentlicher Punkt ist, dass Fußballbegeisterung kein Einstellungskriterium ist – vielfältige Hintergründe und Berufe sind willkommen, was besonders im IT-Bereich von Bedeutung ist.
80.000 Spiele pro Woche, über 20.000 Vereine und dafür benötigt IT und ich
schau, dass die Architektur und die Technologien eben entsprechend für alle
Systeme so ist, dass sie zusammenpassen und auch interagieren können.
Bei Eventdaten sprechen wir da von ca. 3.000 Events pro Spiel,
Positionsdaten da sind wir bei über 3.000.000 Datenpunkten.
ITCS Pizza Time Podcast, cheesy questions and juicy answers for the tech community.
Hi und herzlich willkommen zurück zum ITCS Pizza Time Tech Podcast.
Wir sehen hier heute im Studio und zwar mal Sarah Hoi und unser Fass vom
deutschen Fußballbot auch der Film genannt, wie man ihn vielleicht kennt.
Könnte sein, dass ein oder ein oder andere man schon davon gehört hat.
Wollt ihr kurz im Pasit zu darüber erzählen, wer seid ihr, was macht ihr so?
Ich kann gerne anfangen, erst mal Hallo, vielen Dank für die Einladung.
Genau, ich bin Sarah, bin jetzt Ende 20 und bin noch ganz frisch beim DFB.
Hab erst im März angefangen und zwar als Data Engineer in der IT.
Ich glaube, wir sind gleich alt für euch, das ist spannend.
Ich kann mir gleich mal erklären, wie ist es bei dir ausufe?
Genau, ja, Hallo, erst mal und auch von mir vielen Dank für die Einladung.
Ja, Uwe Fass, Ende 40 schon, drei Kinder verheiratet, ja, wohnen am Bodensee
und verheil mal mal alle zwei Wochen hier mit der Bahn hoch nach Frankfurt.
Bin jetzt seit einem Jahr beim DFB, genau und Fußballtrainer, ja, am Bodensee beim S.C. markt auf.
Ich liebe den Bodensee, ist mein Lieblingsort in Deutschland.
Also ich bin ein bisschen neidisch, aber Frankfurt lebe ich natürlich auch.
Jetzt kommen wir erst mal zu wichtigsten Fragen dieses Podcasts.
Gleich am Start, uns war, was ist denn hier, weil es eure Lieblingspizzah, Pizzafongi.
Das ist eine Straight Forward Answer, ohne Schinken.
Palmer Schinken und Rukula.
Okay, also der Schinken, der bei dir drauf ist, dann kannst du da mal eben. So funktioniert das.
Wie gesagt, ich denke, den DFB müssen wir erst mal niemanden vorstellen, aber natürlich
ist das der ITCS Pizzah Time Tech Podcast und Tech ist vielleicht nicht das erste, woran
man beim DFB denkt.
Da können wir gleich noch mal ein bisschen genauer darauf eingehen, wie denn die IT und Tech
bei der DFB, bei dem DFB wirklich zu tragen kommt.
Aber erst mal, wie war denn jeweils euer Werdergang, also was hat er vorher gemacht und wie
seid ihr auch zum DFB gekommen?
Willst du anfangen?
Ja, gerne.
Es ist tatsächlich auch eine berechtigte Frage, wo Tech in meinem Leben herkommt, weil ich tatsächlich
übersprünglich BWL und Sportmanagement studiert habe.
Hab dann im Studium eine Passion für Datenanalyse und Statistik entdeckt und habe mich dann
für einen Einstieg nach dem Studium in die IT entschieden, weil jetzt vier Jahre bei einer
Beratung im Bereich Datenvisualisierung und Data Engineering TATIC wollte aber immer schon
beide Welten, also Sport und IT zusammenbringen und deshalb ist es jetzt der DFB geworden.
Das klingt perfekt für dich, also in dem, wie sieht es bei dir aus, Wuppe?
Ja, ich habe ein leicht anderen Werdergang, klassisch allgemeine Informatik studiert im tiefsten
Schwarzwald, den Vortwahl, da hat man immer gesagt, es gibt zwei Wintersemester, das kann
ich bestätigen.
Und genau, hab dann meine Diplomarbeit am Bodensee gemacht, bei einem Luftraum und Verteidigungskonzern
und bin dann dort geblieben, knapp 20 Jahre, ja, klassisch Softwareentwicklung, Softwarearchitekt,
und hab dann auch irgendwann gemerkt, ich müsste mal was anderes tun, und genau, hab
mich dann auch ein bisschen umgeschaut entsprechend.
Wie habt ihr das überhaupt gefunden?
Ich glaube, gerade der DFB ist irgendwie für viele Leute so was, da kann man sich gar nicht
vorstellen, dass man sich da einfach mal bewerben kann und einen Job kriegt, also weil das
einfach so ein großes und besonderes auch einfach Unternehmen ist.
Wie habt ihr den Job gefunden, habt ihr explizit danach gesucht oder bei mir war es relativ
klassisch, würde ich sagen, über eine Stellenausstreibung bei LinkedIn.
Witzigerweise, bei mir auch.
Also ich war gar nicht aktiv auf der Sucher und hab mal Skoll dann durch sein LinkedIn und
dann wird dann halt eine Stellenanzeige eingeblendet vom DFB und ich denke, okay, IT beim
DFB eigentlich auch cool, das Profil hat mir dazu gesagt und dann eben entsprechend
beworben.
Vor allem als Fußballtrainer bestimmt noch mal besonderes, das ist ja auch ein bisschen
gewesen.
Wollt ihr kurz mal sagen, was jeweils eure Jobbeschreibung ist, vielleicht was ihr einfach
einen kleinen Rundau und was ihr so macht und was so eurer Jobtitel überhaupt ist?
Ich kann gerne noch mal sagen, ja, genau, ich bin ja wie gesagt, Data Engineer, das heißt
hauptsächlich ist es meine Aufgabe verschiedenste Datenquellen so aufzubereiten, dass sowohl
interne als auch externes stakeholder befähigt werden, auch Datengestützte Entscheidungen
treffen zu können und dass man so ein bisschen den Faktorbauch gefühlt, auch Eliminien
kann, Stakeholder hört sich jetzt bisschen kryptisch an, was versteht man darunter in unserem
Fall?
Interne sind vor allem Spielanalysten zum Beispiel oder Trainer, externe können aber auch unsere
Landesverbände sein, Vereine oder Personen, die man vielleicht gar nicht so auf dem Schirm
hat, die Schiedsrichter zum Beispiel.
Oh, ja.
Ja, ich bin als Enterprise Architekt beim DFB unterwegs, das heißt für den IT-Bereich
mache ich die Strategie, architektonisch, technologisch, in welche Richtung wollen wir den nächsten
Jahr angehen?
Welche Technologien setzen wir aktuell ein?
Welche Technologien wollen wir in Zukunft einsetzen?
Wir haben viele Bereiche beim DFB, die sich mit IT beschäftigen, viele Systeme, wir müssen
den Fußball am Laufen halten mit unseren IT-Systemen, also den Spielbetrieb, wir haben 20.000
Spiele pro Woche, ne, 80.000 Spiele pro Woche, über 20.000 Vereine und dafür benötigt's IT
und ich schau, dass die Architektur und die Technologien eben entsprechend für alle Systeme
so ist, dass sie zusammenpassen und auch enttagieren können.
80.000 Spiele pro Woche?
Im Armateurbereich geht's los, wir haben Bambinis bis hoch zur Bundesliga, müssen alle Spiele
irgendwie geplant werden, durchgeführt werden, Schiedsrichter angesetzt werden, das muss
alles, wenn man das für die Geteil abgewickelt hat.
Aber wir haben 80 Millionen Einwohner, das heißt auf einen Wohner kommen, ich kann kein
Armate, aber irgendwie ist dann eine Korrelanz dazu wie, also wow, wow, das ist man total,
wir haben ja gerade schon gesagt, DFB und IT ist erst mal nicht das erste, was man miteinander
verbindet.
Du hast gerade schon ein paar schon angedeutet, dass es einige Abteilungen gibt, was sind
das denn für Abteilungen und was sind vielleicht auch die wichtigsten Themen für den DFB
und wahrscheinlich hat sich das ja auch in den Jahren seit der DFB existiert dramatisch
geändert, würde ich mal behaupten.
Im IT-Bereich haben wir seit mal fünf Bereiche, also vier Produktklafter, die trennen
sich so fachlich, das heißt wir haben zum Beispiel das Klaster Sport, wo auch die Sarah
unterstützt eben mit dem ganzen Akademien, Nationalmannschaften, Profisport und so weiter.
Dann haben wir den Bereich Marketing, da können wir vielleicht alle Fußballdee, die
Webseite oder DFBde, die fallen eben in diesem Bereich rein.
Wir haben einen Bereich für eine Verbände, das kümmert sich alles um die Armateur, um den
Armateurbereich, das heißt eben DFBnet, hab ich gerade gesagt, Spieleorganisieren, Schiedsrichter
Ansätzen, Ergebnisse eingeben, damit sie bei Fußballdeeben entsprechend auch angezeigt
werden können.
Und dann gibt es noch so interne Systeme, so SAP, Reise und so weiter, so alles was wir innerhalb
des DFBs benötigen.
Genau einen Bereich, in dem wir angesiedelt sind, ist Technologie und Betrieb, das heißt
das ist eine Matrixorganisation, wir werden dann quasi an die verschiedenen Produktklafter
zugeordnet, um dann fachlich darin zu arbeiten.
Genau.
Ich kann es gerne auch aus Daten Sicht noch ergänzen, Uwe hat es ja schon erwähnt, dass
ich auch so im IT-Klafter Sport angesiedelt bin oder dort unterstütze und wir haben innerhalb
dieses Klasse dann auch kleinere Teams, die sich dediziert um Themen kümmern, wie zum
Beispiel die Datenbeschaffung, also wo kommen unsere Daten eigentlich her, dann das Team
zudem ich auch gehöre, das Platform-Team, dass ich um die Datenplattform dann im Kern kümmern
und genauso zählen da, aber auch Data Scientist zum Beispiel oder Annalisten dazu, die diese
aufbereiteten Daten dann abnehmen können, analysieren können und dann auch an die verschiedenen
Fachbereiche weiter tragen können.
Uwe, du hast ja schon als Enterprise-Architekt wahrscheinlich einiges an Architekturprojekte
gehabt, willst du da vielleicht mal ein paar konkrete Beispielen nennen, vielleicht einst
das die besonders im Kopf geblieben ist?
Also, eben, wie gesagt, ich versuche die Architekturen, die Technologien über die Bereiche hinweg
zu harmonisieren, sodass eben auch die Systeme, dass ein DFB-Net-Daten an ein Fußball
die eh geben kann und so weiter und so fort und wir haben da Schnittstellen zwischen den
DFB und wir nutzen oftmals auch gleiche Technologien und das wollen wir natürlich reduzieren.
Das heißt, was ich zum Beispiel gemacht habe, so ein Technologieradar oder Techradar genannt,
das heißt, wir sind erst mal durch den DFB durchgegangen, haben gesagt, welche Technologien
setzen wir aktuell ein, welche möchten wir weiterhin einsetzen, welche Technologien sind
veraltet, die wir über die Zeit abbauen wollen und für neue Projekte auch nicht mehr einsetzen
wollen, welche Technologien sind am Horizont, weil die Welt dreht sich weiter.
Und wollen wir in Zukunft einsetzen, die wollen wir mal ausprobieren, können wir die bei uns
einbauen und so weiter und auch das Ganze eben zu reduzieren, ja, also wir brauchen nicht zum
Beispiel 15 Datenbanken, 15 verschiedene Produkte, ja, sondern wir reduzieren es auf ein paar
wenige Produkte, die wir aber dann gemeinsam nutzen wollen, ja, das heißt, wir haben dann
besseres noch Hau für diese Produkte und genau haben das ein bisschen reduziert und auch
die Wartbarkeit ist, ja, einfacher.
Dann gibt es noch andere Sachen, wie wir haben Content Management System, ja, für eben
Content-Ausliefern für DFB, DDE, Fußball, DDE und so weiter, da hatten wir auch erst
verschiedene oder mehrere Produkte im Einsatz, das zu harmonisieren, Richtung Einprodukt,
dass wir halt über ein Produkt quasi den Content-Ausliefern, genau, das sind so die Projekte,
mit denen ich mich aktuell beschäftige.
Ich stelle mir vor, dass dieser Vereinheitlichung halt gar nicht so einfach ist, gerade wenn
man schon eine ziemlich lange Geschichte hat und eben auch schon einige sich wahrscheinlich
angesammelt hat, Dinge ausprobiert wurden und man dann ja erst mal wirklich damit aufräumen
muss, eigentlich auch.
Genau, das ist völlig richtig, und wir brauchen natürlich eine Strategie, wie wir halt, wenn
das auch teilweise technische Schulden, wie wir die dann abbauen, also das heißt wir brauchen
einen Fahrplan, dass wir auch davon wegkommen und eben entsprechend einplanen, dass wir
die eben abbauen.
Ansonsten ziehen wir das alles mit, die nächsten zehn Jahre und das kostet.
Ja, total.
Und es ist bestimmt auch super spannend einfach, wie immer das ich alles verändert, dass man
mit den neuen Technologien irgendwie arbeiten muss und gucken muss oder eben auch gucken
kann, was man damit alles so machen kann und was man vielleicht für Möglichkeiten hat,
den man vorher nicht hatte.
Wie hängen wir euch die Architektion Datenauswertung zusammen?
Also, wie kommt ihr zusammen?
Wann trefft ihr euch und wie sieht das aus?
Genau, also auf meiner Seite Sarah hatte ja schon erwähnt, wir haben die Datenplattformen,
aber wir haben auch bei uns auf der Enterprise Ebene sagen, wir verfolgen das Data-Mesh-Prinzip,
das heißt, es gibt die verschiedenen Bereiche, die Bereiche produzieren Daten, operationelle
Daten, also wie sagt, feine Verbände werden die ganzen Spiele im Armateurbereich und so
weiter zum Beispiel erfasst und andere Bereiche möchten aber diese Daten nutzen.
Was wir halt machen, ist, dass wir sagen, der Bereich hat aber die Verantwortung für diese
Daten und kann dann auch sagen, weil es jetzt auch eine rechtliche Situation, welche Daten
darf ich an wen weiter geben und so weiter und so fort das muss geklärt werden, das heißt,
jemand ist verantwortlich für diese Daten und bevor jemand sie nutzt, muss man das natürlich
erst mal prüfen.
Und wenn man sie nutzt, wir formen sie dann sozusagen in Datenprodukte, dass man sie nutzen
kann, auf einer anderen Seite wir zum Beispiel eben im Bereich Sport und diese Architektur
und dieses Prinzip definieren wir quasi auf Enterprise Ebene und sagen, okay, wie müsste
die Architektur aussehen, also auf Makro Ebene sozusagen und auch diese Regeln, Leitlinien,
das wäre einfach sagen, ja, wir folgen das Data Mesh Prinzip, es gibt eine Data Ownership
und die sind verantwortlich dafür und genau, es gibt einen Datenvertrag und so weiter.
Genau und da komme ich dann auch so ein bisschen ins Spiel, uber, hat es ja schon gesagt,
er gibt so ein Stück weit den Fahrplan vor und wir jetzt im Bereich Datenplattform setzen,
das dann natürlich möglichst auch so um diesen Standards und Richtlinien dann auch folgen
zu können.
Was sind da so Herausforderungen, die du täglich hast?
Ich kann mir vorstellen, da gibt es wahrscheinlich einige und du kannst ja auch gerne
mal so ein bisschen sagen, wie so dein Tagesablauf ist und an was du so aktuell wirklich
arbeitest.
Ja, ich würde grundsätzlich sagen, die größte Herausforderung, die wir jetzt im Sportbereich
auch im Kontext mit Sportdaten haben, ist das Zusammenspiel oder das Zusammenbringen
von verschiedenen Datenanbietern, also wir haben Datenanbieter, die z.B. Eventdaten liefern,
was versteht man darunter, ein Event in einem Fußballspiel ist z.B. eine gelbe Karte
oder ein Schuss oder ein Pass, das wird eben anhand von einem Katalog in einem Spiel erfasst
und genauso bekommen wir aber auch unter Umständen von anderen Anbietern Positionsdaten,
die innerhalb eines Spiels erfasst werden und die Positionen der einzelnen Spieler und
das Balles erfassen.
Und da ist eben die Frage, wie bringen wir das auf Spieleräbene z.B. zusammen, also wenn
ich jetzt von Anbieter A den Spieler exzellon habe, woher weiß ich, dass das ja auch der
gleiche Spieler bei Anbieter B ist.
Genau, das wäre ein Beispiel.
Herr ist generell faszinierend, wenn du sagst, jeder Schuss wird irgendwie gesammelt.
Wie macht man das, wie schafft man das, dass diese Daten überhaupt zusammen und was wird
alles gesammelt?
Ja, wenn wir jetzt mal an klassisches Bundesliga-Spiel denken, dann ist es tatsächlich so,
dass manuell diese Events erfasst werden von Geschwielten Analysten.
Wow.
Genau.
Bei Positionsdaten ist es was anderes, dafür gibt es Systeme, die das weitestgehend automatisiert
erfassen können, aber bei Eventdaten passiert tatsächlich vieles auch manuell.
Das heißt, da sitzen Menschen, die sich das ein gucken und immer sagen, Schuss von
Personen A zu Person B und das ist auch Mann-Job, stelle ich mir unglaublich anstrengend
vor.
Wahrscheinlich ist man dann nach so einem Spiel erst mal komplett mental verantwortlich.
Und vermutlich, weil das Fußball-Spiel auch nicht so genießen könnte.
Wahrscheinlich, man hat einen ganz anderen Fokus, man guckt das mit einem ganz anderen Mindset.
Man sagt nicht, oh ja, noch ein Pass und man ist schon wieder mit welchen Tools arbeitet
ihr denn so beim Data Engineerings, bestimmt interessant für viele Leute, die vielleicht
im ähnlichen Bereich arbeiten oder das auch studieren.
Ja, also wir sind Cloud-Baseert unterwegs, das heißt in unserem Fall AWS und im Data Engineering
speziell benutzen wir Data Bricks um die Plattform aufzubauen.
Wenn wir jetzt noch mal zum Thema Daten kommen und uns fragen, da sind ja sehr viele
Daten, während so einem Spiel, habt ihr da vielleicht sogar coolen Kräte zahlen oder irgendwie
wirklich was man so sagen kann, welche Daten wirklich erhoben werden und wie viele davon?
Ja, also ich hatte ja schon erwähnt, dass wir Event und Positionsdaten einsammen bei
jetzt zum Beispiel in einem klassischen Bundesliga-Spiel oder auch im DFB-Pokal und bei Eventdaten
sprechen wir da von ca. 3000 Events pro Spiel, Positionsdaten, da sind wir bei über 3 Millionen
Datenpunkten, die so das Kreis erfasst werden und auf der Plattform insgesamt haben wir
momentan ca. 5000 Spiele.
Das ist schon krass, aber 3000 hatte ich tatsächlich fast gedacht, das wären mehr.
Es wurden von Schüssen und von allen Möglichkeiten, aber. Ja, so zwischen 2.000 und 3000.
Ja, und dann hat man 3 Millionen als Vergleich bei den anderen Thema.
Das ist schon krass.
Falls Menschen sich hier häufiger auf Social Media rund treiben, was ich jetzt mal ganz
dreist behaupten würde und vielleicht auch dem DFB-Freugen hat man vielleicht gesehen,
dass es diese neuen Player-Cards gibt, wollt immer sagen, was ist das und das kann man
sich da untervorstellen.
Ja, ich würde einmal ein bisschen ausholen, damit man auf die Ditzungsrunde versteht
und sei es so, dass es Deutschlandweit sogenannte DFB-Stitzpunkte gibt, an denen Talente
aus den verschiedenen Bundesländern dann einmal in der Woche zusätzlich zu ihrem
Vereinstrainingen zusammenkommen und dort trainieren und wir führen einmal im Jahr derzeit
sportmotorische Testungen an diesen Stitzpunkten durch, d.h. 13-Jährige, also verschiedene
Jahrgänge werden getestet, da gehören z.B. dazu Schnelligkeit-Test- oder Test-Die-Distripling-Bewerden
und diese Tests werden dann anschließend von uns ausgewertet und jedem Talent wird eine
sogenannte Player-Card an die Hand gegeben, die der Spieler oder die Spielerin dann dazu
nutzen kann, um sich mit anderen in der gleichen Altersklasse in dem gleichen Jahrgang vergleichen
zu können und warum Player-Card, die sind so ein bisschen angelehnt von der Optik und
vom Design her an diese FIFA-Alte mit Karten, jeder, der schon mal FIFA gespielt hat,
kennt das glaube ich, genau und das ist einfach eine simpler Art und Weise, dann auch
einem jungen Kind oder Teenager verständlich zu machen, okay, wie gut hast du jetzt abgeschnitten
im Verhältnis zu deiner Vergleichskrippe?
Ja, dass man dann noch wirklich gut ist, einfach fokussieren kann auf das, was vielleicht
noch ein bisschen Arbeit braucht oder wo man besonders gut drin ist, dann das eben entsprechend
weiter ausbauen. Genau, die Kinder oder die Jugendliche sehen dann auch, wie sie sich weiter
entwickelt haben. Das heißt, die haben auf dieser Player-Card das so wie man es FIFA kennt,
aber weiter unten ist dann auch noch so ein bisschen eben die Statistiken, wie sie sich im
Dribbling entwickelt haben oder im Laufen und so weiter, dann sehen sie halt, okay, sie haben
sich gesteigert zum Beispiel. Das kann auf jeden Fall, glaube ich, auch sehr motivieren
gerade, wenn man vielleicht, das Gefühl hat, man ist vielleicht nicht so gut, aber dann
vergleicht man sich mal mit anderen oder man vergleicht vielleicht auch den eigenen
Progress und merkt so, okay, ich bin einfach besser geworden und kann dann auch entsprechend
stolz auf sich sein. Sarah, du hattest im Vorgespräch gesagt, Sport und Datenanalyse zu
verein ist der Jackpot. Das hast du ja schon gesagt, das ist generell für dich diese beiden
Themen, wundervoll zusammenkommen. Also hast du dann damals irgendwie deinen persönlichen
Jackpot beim DFB gefunden oder nicht? Ja, würde ich in meinem Fall jetzt schon sagen,
dass natürlich jeder für sich selber entscheiden, was das ist, aber für mich passt das sehr
gut. Ich habe früher auch selber Fußball gespielt und mit dem Fußball groß geworden.
Und jetzt ist das natürlich eine schöne Möglichkeit, auch Hobby und Beruf auf Nörn, vielleicht
unorthodoxerweise miteinander zu verein. Total. Uwe, du bist ja Fußballtrainer, wie du schon
gesagt hast. Das ist dann natürlich was sehr Besonderes dann auch beim DFB wahrscheinlich
zu arbeiten, vor allem in einer ganz anderen Perspektive. Also letztendlich als Trainer hast du
ja die Trainer Perspektive und das, was du machst, beruflich, hat ja damit nicht viel zu
tun. Es ist bestimmt super spannend, hättest du als Kind mal gedacht, dass du irgendwann
beim DFB arbeiten würdest? Nee, sicherlich nicht. Aber es ist auch witzig, weil als Trainer
nutze ich die Systeme, die wir selber entwickeln. Das heißt, ich sehe dann was funktioniert
und auch was auch nicht funktioniert. Das war finde ich auch immer sehr interessant. Ich habe
witzigerweise erst vor ein paar Wochen rausgefunden, ich bin ja in Freiburg groß geworden.
Ich habe in Freiburg als Jugendlicher Fußball gespielt und damals noch bei D.O.T.K. Freiburg.
Und ich habe rausgefunden, dass der Joachim Löftert auch gespielt hat, denn natürlich vor
meiner Zeit, ja. Und nur Atobolo, der jetzt beim FC Freiburg im Tor steht. Und es ist
irgendwie witzig, die haben natürlich ihre sportliche Karriere gemacht und sind beim DFB sozusagen,
ja. Und ich habe eigentlich, war nicht so gut, also ich war schon gut im Fußball, hat dann
dann aufgehört und genau habt dann den IT.
die Bereich mich verlagert und bin dann trotzdem beim DFB gelandert als eigentlich irgendwie
witzig. Ja. Das ist auf jeden Fall sehr cool und stimmt. Du hast natürlich die Perspektive
eben auch, was wird vielleicht noch gebraucht oder wo sind vielleicht auch Sachen, die im
Agen liegen, die du als wirklich jetzt, wenn du beim DFB arbeitest in einem Arbeitsalltag
vielleicht gar nicht so sehen kannst. Aber dann dein Traineralltag demags, ah, da ist noch
was, das müsste noch gemacht werden. Genau. Ja, deswegen habe ich vorhin auch erwähnt zum
Beispiel eben, es gibt ja die Live-Ticker-Funktion, aber wenn ich als Trainer dann nebensteh
und dann Tickern wähle, dann funktioniert das nicht, weil ich konzentrieren mich aufs Spiel.
Aber wenn ich dann Tickern dann vergesstlich war es deswegen, ich finde es gut, dass es diese
Funktion gibt und dass man dann einfach eben auch für den Amateurbereich, gerade wenn man
eben nicht bei dem Spiel ist, von seinem Heimatverein teilnehmen kann von irgendeiner Jugend
oder herren Mannschaft, dass man einfach sieht, im Live-Ticker was passiert da, die Funktion
gibt, aber als Trainer Tickern ist schwierig. Wenn jetzt jemand zuhört und sich denkt,
oh mein Gott, das klingt auch wie mein absoluter Traum, DFB ist so das absolute Ziel, wollte
ich vielleicht noch ein bisschen mehr Werbung machen und vielleicht sagen, wie ist denn
so der Arbeitsalltag oder die Arbeitsatmosphäre, was sind so vielleicht auch eure Highlights,
wo ihr vor Freunden ein bisschen mit angebt? Was ich tatsächlich ganz spannend finde,
Uwe und ich, wir haben jetzt ziemlich klassische Berufe würde ich sagen, die man auch
in der freien Wirtschaften sehr vielen Unternehmen so findet, aber spannend finde ich, dass
man auch mit Abteilungen in Berührung kommt, die man so jetzt aus klassischen Unternehmen
nicht kennt, ich saß zum Beispiel letztens beim Mittagessen mit jemandem aus dem Bereich
Fan-Belange zusammen und dachte mir dann cool, als Fußball-Fan ist es natürlich spannend
auch so mein Blick hinter die Kulissen zu bekommen und das macht für mich jetzt in der kurzen
Zeit, in der ich jetzt schon beim DFB bin, so den Reiz auch ein bisschen aus.
Genau, also ich finde das Umfeld einfach mega, also ich bin hier angekommen, super aufgenommen
worden, ich mein, da Campus ist sensationell, muss man schon sagen, wenn man reingeht, kann
man auch wirklich einfach so vorbeigehen und einfach mal reingehen unten ist ein Volzplatz,
also ein kleines Café, kann man auch was trinken, also es ist schon beeindruckend, genau und
wie gesagt hat man kriegt so ein bisschen hinter den Kulissen, man materiert auch eine Jugendmannschaft,
dort oder die Nationalmannschaft der Frauen oder der Männer und dann macht man halt
meine Viertel schon eine Pause, gibt so ein bisschen zu, wie die sie ja Training machen,
finde ich auch als Trainer wiederum hinter sein, genau, das für Übung machen die und so weiter
und genau das ist einfach toll. Fan-Belange als Beruf, unglaublich faszinierend, was das alles
überhaupt für Beruf gibt, an dem auch gerade beim DFB zum Beispiel so unglaublich spezifische
Sachen, die man sich gar nicht vorstellen könnte, dass das überhaupt ein Beruf ist und Leute
landen dann einfach an dem Thema Fan-Belange. Apropos Stellen, Apropos, was das alles für
Berufe beim DFB gibt, gibt es offene Stellen, die ihr vielleicht auch explizit im Kopf habt,
die ihr jetzt einfach mal drocken könnt, dass Leute sich denken. Genau, es gibt jede Menge Stellen,
aktuell, also wir bauen gerade den IT-Bereich auch mit internen Stellen auf, also vom Software-Entwickler
über den ABS-Engineer, eben bis zum Softwarearchitekten, Senior Softwarearchitekten,
Product-Auner, also es sind einige Stellen gelistet im IT-Bereich, ja, auch nicht im IT-Bereich und auf
die Jobseite von DFB-Leonzys auf Werfer vorbei zu schauen. Die findet ihr natürlich, in der Beschreibung
Gotteswillen, das würden wir euch ja niemals vorenthalten, aber eine Frage ist natürlich noch,
jemand hört vielleicht zu, denkt okay, ich finde die Thematik unglaublich interessant, aber Fußball ist
jetzt nicht so mein Thema, sind auch diese Menschen bei euch willkommen. Ich glaube grundsätzlich schon,
also soweit ich weiß, es ist jetzt Fußballbegeisterung oder Interesse kein Einstellungskriterium,
aber ich würde sagen, es schadet wahrscheinlich auch nicht, weil mit der Gästen ist es dann
auch schon mal Thema. Genau, es gibt auch genügend beim DFB auch gerade im IT-Bereich, die jetzt
vielleicht nicht hardcore Fußballfans sind, sage ich mal, also von daher ist es kein Einstellungskriterium,
genau, aber es wird schon viel über Fußball geredet und ja. Ich kann mir vorstellen,
dass wahrscheinlich viele eingestellt wurden und sagen, ich habe eigentlich ja nichts mit Fußball
am Hut und jetzt ein großer Fernsehen, weil sie einfach ständig damit konfrontiert sind und dann
sich auch ein Team suchen und ich denke, doch ist schon gut. Wenn man sich jetzt fragt, wie man bei
euch arbeitet, was wäre denn so die Antwort, was sind vielleicht die Methoden, wie ihr beim DFB in
der IT vorgeht? Genau, also wir haben generell eine Agile vorgehensweise oder eine Arbeitsmodelle,
das heißt, wir haben innerhalb eines Klassters, was da Bereich haben wir Teams, die Teams arbeiten
nach Scrum, mit ihren zwei Wochen Sprints, dann haben wir natürlich eine Planung für einen Bereich,
Klasster, das nennen wir Zyklus oder Etappe, was über acht Wochen geht, wo alle Teams eben sich auch
synchronisieren und dann haben wir natürlich noch das ganze Klasster übergreifend oder Bereich
übergreifend eben weil Systeme von verschiedenen Bereichen miteinander kommunizieren müssen und
dafür haben wir eben diese drei Eben und auf allen drei Eben dann arbeiten, wir nahigen Arbeitsweise.
So, jetzt kommen wir noch mal ein bisschen zu euch persönlich und zwar, wie sieht es denn bei
euch persönlich aus mit Podcasts, habt ihr irgendwelche Empfehlungen irgendwas, was ihr gerne hört,
ansonsten falls ihr keine Podcast-Hörer seid. Auch das ist hier durchaus erlaubt, dann könnt ihr
einfach flächten Filmbuch, Musiktipp, irgendwas, was ihr gerade konsumiert. Ich hört tatsächlich
selten Podcasts, muss ich gestehen, aber wenn ich einen hör, dann ist es gemisch das Hack.
Das Kabinen-Gespräch natürlich, das hör ich ab und zu, also wirklich mit Dame und Handes,
es gibt zwei tolle Folgen über this Trainings Philosophie, dann Land und Brecht höre ich sehr gerne
mit meiner Frau, gerade auf längeren Autofarten, dann sind aktuelle Themen, dann kommen wir immer
wieder in Gespräche, wie wir die Sachen sehen und so weiter, also dafür ist das echt super und
Hotelmatze, weil es dann einfach viele Personen gibt, wo ich echt denk, so wow, die kriegt
auf das Mikrofon und wie sind die so vor dem Mikrofon, dann kriegt eine andere Perspektive auf die
Leute finde ich. Jetzt habt ihr auch generell eine andere Perspektive auf Podcasting, weil ihr es jetzt
auch gemacht habt, ihr weißt, habt ihr sonst noch irgendetwas, was ihr unseren Hörer innen mit auf
den Weg geben möchtet, was motivieren das, was vielleicht speziell zum DFB? Ich finde, was gut zum
DFB passt, ist der Spruch viele wege für nach oben, weil das auch auf den DFB zutrifft. Ich finde
auch, wenn man jetzt uber und nur einen Werdegang sieht, dann sieht man auch, dass man eigentlich aus
unterschiedlichen Ecken irgendwie zum DFB finden kann und jetzt auch nicht unbedingt der Profifußballer
gewesen sein muss oder sein muss, um beim DFB zu landen. Genau, vielleicht wärst ihr aus mir geworden,
aber du hast die Frau aufgehört. Da weißt du, mein Parallel und den Film von die Wersung? Genau,
nee, aber es ist völlig richtig und das glaube ich wird halt oft nicht gesehen, dass beim DFB eben
sich nicht, dass man nicht spitzensportler sein muss, um beim DFB angestellt zu sein oder beim DFB
arbeiten zu können, sondern dass ganz viele andere Bereiche auch gibt, und gerade einen sehr großen IT
Bereich, wie ich gesagt habe, wir haben jede Menge IT-Systeme, die wir selber entwickeln und da gibt's
auch jede Menge Stellen dazu. Ich glaube, viele Leute unterschätzen, was es als für Möglichkeiten gibt,
auch einen großen Unternehmen zu arbeiten, die vielleicht jetzt nicht spezifisch, so das erste ist,
woran man denkt, sondern eben auch ganz viele andere Möglichkeiten, sich da irgendwie zu verwirklichen.
Genau, ich glaube, wenn man auch ein Fußballspiel im Fernsehen sieht, denkt man seitens dran, was eigentlich im
Hintergrund alles daran hängt und wie viele Menschen dann auch damit befasst sind, das Spiel,
was sie am Laufen zu halten. Ja, als Grafikerin habe ich schon gemerkt, diesen Grafikerblick, den werde ich
nicht mehr los. Das heißt, ich werde, gucke mir auch immer bei allem immer an, okay, wie haben diese
Farbkommel gewählt oder wie haben sie das gemacht und natürlich eben auch, wenn Leute etwas moderieren,
habe ich auch immer so ein bisschen meine persönlichen Meinungen dazu. Ich glaube, diesen beruflichen
Blick wird man nicht los, aber total. Ich glaube, viele Leute übersehen sehr viel und wenn sie dann
mal hinter den Kulissen sind, merken sie, da steckt so viel mehr hinter als ich eigentlich gedacht habe.
Vielen, vielen Dank, dass ihr hier wart. Es war super interessant, wie gesagt, ihr findet alle links in
der Beschreibung alles dazu und ansonsten, wenn euch die Folge gefallen hat, dann könnt ihr uns natürlich
sehr gerne eine Bewertung geben oder uns eine E-Mail schreiben und vielleicht sagen, wenn ihr noch
gerne bei uns hättet oder ob ihr vielleicht noch mal eine DFB vollgaben wollen würdet. Und ansonsten hören
wir uns beim nächsten Mal. Bis dann, Tschüss, ITCS, Pizza Time Podcast.
Podcast Summary
Key Points:
Der DFB arbeitet mit über 80.000 Spielen pro Woche und 20.000 Vereinen, was eine komplexe IT-Infrastruktur erfordert.
Daten wie Event- und Positionsdaten erreichen in einem Spiel Werte von rund 3.000 Events und über 3 Millionen Punkten.
Sarah Hoi als Data Engineer und Uwe Fass als Enterprise-Architekt koordinieren die technologische Architektur und Datenverwaltung.
Das Data-Mesh-Prinzip wird eingesetzt, um Datenverantwortung, rechtliche Rahmenbedingungen und Datenverträge klarzustellen.
Der IT-Bereich des DFB umfasst fünf Bereiche, darunter Sport, Marketing, Verbände und interne Systeme wie SAP.
Technologische Vereinheitlichungen wie ein reduziertes Technologieradar und einheitliche Content-Management-Systeme werden durchgeführt.
Herausforderungen bestehen in der Integration von manuell und automatisch erfassten Daten, insbesondere bei Eventdaten.
Der Arbeitsalltag kombiniert Datenanalyse, Sport- und IT-Perspektiven, mit einer starken Abhängigkeit von fanorientierten Abteilungen.
Summary:
000 Vereinen. Datenflüsse wie Event- und Positionsdaten, mit bis zu 3 Millionen Punkten pro Spiel, erfordern eine hochkomplexe und integrierte Architektur. Sarah Hoi, Data Engineer, arbeitet an der Datenplattform und unterstützt die Datenverwaltung und -verarbeitung, während Uwe Fass als Enterprise-Architekt strategische technologische Richtlinien entwickelt.
Dabei wird das Data-Mesh-Prinzip angewandt, um Datenverantwortung, rechtliche Rahmenbedingungen und klare Datenverträge zu sichern. Die IT-Struktur umfasst fünf abteilungsspezifische Bereiche wie Sport, Marketing und Verbände, und wird durch agile Arbeitsmodelle mit Scrum-Methoden betrieben. Auf technischer Ebene werden redundante Systeme reduziert und einheitliche Technologien eingeführt, um Wartbarkeit und Effizienz zu steigern.
Herausforderungen entstehen vor allem bei der manuellen Erhebung von Eventdaten, bei der Übersetzung von Datenquellen und der Datensynchronisierung zwischen verschiedenen Anbietern. Auch die Zusammenarbeit mit fanorientierten Abteilungen bietet einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen. Der Podcast zeigt, dass der DFB nicht nur durch Sport, sondern durch vielfältige IT- und Datenfunktionen gekennzeichnet ist und dass Berufsperspektiven weit über traditionelle Fußballkarrieren hinausgehen.
Ein wesentlicher Punkt ist, dass Fußballbegeisterung kein Einstellungskriterium ist – vielfältige Hintergründe und Berufe sind willkommen, was besonders im IT-Bereich von Bedeutung ist.
FAQs
Die Hauptaufgabe ist es, Daten aus verschiedenen Quellen aufzubereiten, sodass Stakeholder wie Trainer oder Vereine datengestützte Entscheidungen treffen können.
Es werden pro Woche rund 80.000 Spiele organisiert, was die IT-Systeme und -Infrastruktur stark belastet.
Die Datenplattformen werden auf AWS basierend mit Apache Spark (DataBricks) aufgebaut, um skalierbare und leistungsstarke Datenverarbeitung zu ermöglichen.
Das Data Mesh-Prinzip bedeutet, dass verschiedene Abteilungen selbstverantwortlich für ihre Daten sind und klare Datenverträge und Eigentumsrechte definieren.
Bei Positionen werden pro Spiel über 3 Millionen Datenpunkte erfasst, was eine große Datenmengen und komplexe Verarbeitung erfordert.
Eine Player-Card ist eine vergleichbare Karte wie in FIFA, die Jugendlichen ermöglicht, sich mit anderen in ihrem Alter zu vergleichen und ihre Entwicklung in verschiedenen Fähigkeiten zu beobachten.
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