#17 - Mit Self-Leadership zum Trainer mit Führungsqualitäten
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Sebastien Kneisel, bekannt als Saisonexperte, arbeitet heute als Coach für Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Führungskräfte. Sein Kernanliegen ist Self-Leadership, also die Fähigkeit, sich selbst zu führen und zu kennen. Er erklärt, dass viele Menschen, insbesondere im Leistungssport, sich zu stark über ihre Rolle definieren und sich dabei verlieren. Kneisel selbst erlebte dies als junger Profi bei Chelsea, wo er trotz Erfolg den Bezug zu sich selbst verlor. Entscheidend war für ihn die Begegnung mit José Mourinho, dessen Selbstbewusstsein und Aura ihn unbewusst prägten. Später führten Rückschläge und ein Burnout dazu, dass er den Fußball beendete und sich neu orientierte. Als Coach betont er, dass Trainer oft unter enormem Druck stehen und keinen externen Ansprechpartner haben. Er hilft ihnen, ihre Kommunikation zu verbessern, etwa durch gezieltes Training von Ansprachen, Körpersprache und Ritualen. Er fordert praktische Übungen wie Videoanalysen oder das Ansprechen fremder Menschen, um Wirkung zu reflektieren. Sein Kredo lautet, dass man hinfallen darf, aber nach vorne fallen sollte, um aus Niederlagen zu lernen. Selbstführung macht Trainer zu Vorbildern, denen Spieler freiwillig folgen – nicht wegen der Position, sondern wegen der Ausstrahlung und Authentizität.
Wir haben im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen Linkser Teiliger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga, sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Ein Lieder führt sich in aller Linie selbst. Das ist das Kredo meines heutigen Gasts. Seb Kneisel wird vielen vor allem als Saisonexperte ein Begriff sein, doch das ist nicht das einzige, womit er sich in seine Arbeitszeit beschäftigt. Mit Self-Fidership, Führungskwalitäten entwickeln das ist sein Thema als Coach. Was das mit eintrafangfort Roman Abramowicz und einer schweren Erkrankung zu tun hat, das wird er uns in dieser unter nächsten Folge von From Coach to Coach selbst erzählen. Und damit herzlich willkommen, Seb Kneisel. Hi, grüß dich. Ich hab's ja eben schon angetysert, du arbeitest derzeit als Coach, genauer gesagt als individual und Gruppencoach. Wen Coach zu da denn genau? Ja, es hat sich über die Zeit entwickelt. Mittlerweile sind Bundesliga-Spiele, es sind Profitreiner dabei, es sind Jugendtrainer dabei, es sind amateur Trainer dabei, es sind mittlerweile Schiedsrichter, auch da aus der Bundesliga dabei. Ich bin in diversen Unternehmen noch mit Ansprechpartner für Geschäftsführer, für Führungskräfte, mittlerweile aber auch für die Azubis, ein ganz spannendes Thema, dass mir sehr viel Spaß bereitet. Denn die meisten Märken halt Self-Leadership ist ein individuelles Thema, es ist unabhängig von der Branche und klar, Fußball ist mein Steckenfährt, aber jeder hat ein Thema mit Self-Leadership und kann es immer wieder optimieren. Es geht nicht darum, dass du ein Problem hast, sondern einfach nur alles etwas optimieren. Was bedeutet dann für dich Self-Leadership? Was mir schon mein Zitat geklaut hat. Ein Leder fürt sich in erster Linie selbst. Genau darin liegt für mich die Krucks als Spieler. Ich war ja selbst dann Spieler und recht schnell erfolgreich. Und hab dann gemerkt, dass ich auf dieser Reise mich selbst verloren habe, weil ich auf zu viele andere Menschen gehört habe und eben nicht genau mehr gespürt habe. Wer bin ich eigentlich? Was hat mich ausgemacht? Warum bin ich an diesem Punkt gekommen, dass mich Profi vereine haben wollen und nicht dann auch bei einem tollen Verein, eine FTCH-Siedern unterschreiben durfte. Und ab dann gemerkt, okay, dieses Thema ist wichtig. Hab dann mal einen kurzen Schwenk gemacht in die seriöse Arbeitswelt, weil dann noch Abteilungsleiter, Ausbildung zum großen Auseinhandelskauf. Und bin da dann, du hast das Thema schwere Krankheit dann schon angesprochen und dann mit Burnout dann raus und hab da noch mal stark hinterfragt. Warum das alles so ein Erfahrungswert ist und hab dann gemerkt, Self-Leadership ist das übergeordnete Thema, wer sich selbst führen kann, wer sich selbst kennt. Und damit auch die Stellschrauben immer wieder regulieren kann, würden deutlich entspannteres, erfüllteres. Und jetzt, mit diesem Wort, muss man aufpassen, erfolgreicheres Leben haben, erfolgreich bedeutet nicht Geld, bedeutet nicht Rum, sondern erfolgreich bedeutet auch eine Familie, erfolgreich führen und eine erfolgreiche Beziehung führen. So was. Also das ist ja dann wieder individuell, was jeder dann braucht. Du hast angesprochen, du arbeitest auch mit Fußballtrainern. Warum ist das Thema Self-Leadership genau für diese Personengruppe wichtig? Weil, also Trainer brauchen meiner Meinung nach alle in Coach, der sie reflektiert in external coach, in nicht aus dem Trainerstab. Diese Jungs sind so unter Druck, Menschen weiterzubringen, eine Gruppe von Menschen weiterzubringen und sie haben eigentlich gar keinen richtigen Ansprechpartner. Sie können nur im Trainer-Team über diese Themen sprechen. Wenn du dann noch einen erfahrenen externen Ansprechpartner hast, der reflektieren kann, der noch mal, ich nenne es mal gegen den Strom denkt. Und dich mal aus deiner Superraushol, damit neue Impulse gibt. Und dich natürlich auch coacht, beispielsweise welche Worte sind denn wichtig? Es gibt ein Wort, das du an den Anfang stellen kannst und hast diese Bedeutung. Ich kann es aber auch ans Ende stellen und hatte komplett andere Bedeutung. Und obwohl der Satzbau gleich ist, habe ich eine komplett andere Wirkung auf die Mannschaft. Also da sind es einfach nur die Unterscheiden komplett. Und das ist im Anfall, es gibt viele, die dann sagen, "Ach, kommt, bleibt mir mit dem Kram weg, bisschen merken, okay, das ist tatsächlich spannend." Also, ja, wir haben ein bisschen Zeit heute eingeplant. Bei mir brauchst du Zeit, ja, bei mir gibt es kein Small Talk, sondern ich möchte gerne etwas tiefer schauen, weil ich bei mir tiefer schauen musste. Und ich glaube, in der ganzen oberflächlichen Social Media Fake Welt, die ich auch bediene, ja, auch das ist Offenheit, klar. Also bei mir ist bei den Videos, wenn der Ball oben im Knick einschlägt. Das ist natürlich auch der erste Schluss, den ich da oben reingelegt habe. Natürlich ist es nicht so. Ja, ist auch klar. Und da aber wirklich ehrlich zu sich selbst zu sein und nicht eben in dieses Struhl geraten von oberflächlichkeit. Ich finde das Thema spannend, dass ich zum ersten Mal ja gelesen habe, dass du dich damit beschäftigst, weil ein Trainer als Führungskraft, es werden ja immer Führungskwalitäten vorausgesetzt, egal ob das Empathie vermögen ist, Entschuldungsfähigkeit, dass man eben auch gut zührt, gibt es ganz verschiedene. Und da habe ich ja auch mit Stefan Hirschberg in den vorangegangenen Zweifolgen viel über das Thema Trainerkompetenzen gesprochen, welches muss ich mir aneignen? Worum geht's eigentlich genauer? Und das Thema Führungskwalitäten ist ja in dem Fall so viel schick dick, aber der Ansatz hier ist jetzt zu sagen, wenn ich selbst Menschen führe, muss ich in aller Linie, wie du sagst, dich erst mal als Person, als Trainer, als Mensch selbst führen, damit ich das andere erfolgreich machen kann, oder? Genau das, weil dadurch, dass es so viele Menschen nicht können, muss man ja nur tagtägliche Beispiele durchgehen, weil man sich eben, oder wie oft sagt man, ein Jahreswechsel, und mit dem neuen Jahr mache ich das und das. Ja, zwei Wochen später ist es schon wieder passé, denke ich schon wieder, Elko, oder das andere, das ist noch schließlich. Ich geh in Jim, ja okay, alles klar, also das Geld ist rausgeschmissen dann. Das kenn ich zu genügel, hab ich alles schon durchgespielt. Bist ich mich mit diesem Thema tiefer befasst habe, und ich bin klaren Auffassung, wenn du dich als Trainer gut führen kannst, bist du ein Vorbild automatisch, du musst nicht andere Menschen führen, sondern erst mal dich selbst, damit hast du Vorbildcharakter, und alles sagt, wenn er sich selbst führen kann, davon wollen wir lernen, sie folgen dir automatisch, nicht weil du in der Position der Führungspersonigkeit bist, als Trainer, du bist ja installiert und automatisch, müssen dir gefüllt, die Spieler ja zuhören. Wenn du es aber schaffst, sie jetzt wirklich auch noch von ihm zu überzeugen, dass du dich selbst führen kannst, hast du eine Ausstrahlung, hast du eine Dominanz, eine Aura, die automatisch Spieler innen so sieht. Da gibt es nur einen Mann für mich, der mir das gezeigt hat, das war Joseph Morinio. Er war dein Trainer. 4 Wochen lag? Ja, ich sehe, wir kommen auch da noch mal drauf, da war ja grob anzureißen mit 17, ich war bei der Eintracht in der Jugend, mit 17 bin ich dann nach England im Jahr 2000 zum FC Chelsea, dort ein 5-Jahresvertrag unterschrieben, wie gesagt mit 17 als Profi. Das waren noch ein paar andere Mannschaften im Rennen, Vilarzio, Bayern, Barser und Ajax. Ich habe mich dann eben für die Pramilie entschieden, weil ich dachte, der Plan ist cool, der macht Spaß, der ist fundiert, das war noch nicht das Chelsea, das wir jetzt heute kennen. Und hab dann aber auch auf dem Weg einen Dankenschläge gehabt, war dann ausgeliehen, mal nach Schottland, war kurz davor, auch in der erste Mannschaft zu kommen, dann kam er aber rum an Bramowicz, dann durfte ich in der Saison 2, 4, 2, 5, dann kam er Joseph Morinio dann zu Chelsea, ihn kennenlernen. Ich war in Schottland ausgelesen und er sagte aber trotzdem, nicht hätte gerne die jungen Spieler bitte wieder zurück, waren 3, 4 Spieler, die auch jungen Nationalspieler waren und die würde ich gerne sehen. Und mir war klar, ich werde keine Stich bekommen bei der ersten Mannschaft, aber die 4 Wochen Joseph Morinio, die nehme ich mit. Joseph war unfassbar, wir haben gleichzeitig auf 2 Plätzen trainiert, das waren knapp 35, 40 Spieler im Kader am Anfang. Und natürlich hat er nicht mit mir jeden Tag gesprochen. Warum auch, ich war ein junger Spieler, hab ich gar nicht erwartet, aber ich bin jeden Tag vom Platz gegangen und war der Meinung, ich bin der beste Spieler auf meiner Position weltweit. Komm icherweise gegen das nicht nur mir, sondern es ging allen so. Nur durch seine Aura, durch seine Präsenz, er ist so überzeugt von sich selbst, nicht arrogant, für viele Menschen wirkt das arrogant, er weiß, was er kann und was er nicht kann. Und das war für mich dieser Startschuss von dieser Reise, Self Leadership, zu wissen, was ich kann und was ich nicht kann. Damit ziehe ich automatisch Menschen, in dem Fall dann Spieler in mein Band. Ergebnis war Meisterschaft nach 50. War das dein Startpunkt letztendlich für dieses Thema Self Leadership oder kam das ganze erst viel später, das das ganze bewusst wahrgenommen hast. Joseph war unbewusst der Startschuss davon. Heute noch danke ich ihm dafür. Wenn ich ihn sehe, ich habe es schon zwei, drei Mal im Nachgang mit ihm darüber gesprochen, dass ich gesagt, Boss, wir haben ihn immer Boss genannt. Boss, danke, ich ist autoritätiger. Aus einfach freiwillig gemacht. Das hat er nicht verlangt, das haben wir freiwillig gemacht. Und dann war es natürlich klar über die Zeit hinweg, dass ich gemerkt habe, die ganzen Nackenschläge mir hat jemand geführt, Gefin.
mit dem ich mich austauschen können. Ich war für diese Rückschläge als Spieler nicht gemacht. Das war die harte Antwort, die ich mir geben musste. Ich war technisch gut. Ich hätte locker auch Pramilik spielen können, aber ich konnte nicht mit diesem Erwartungsdruck umgehen. Ich konnte nicht mit Rückschlägen umgehen und habe das zu persönlich genommen. Und der Fußballer und der Trainer ist ja nur Teil der Persönlichkeit, dieses ganzen Gebildes. Aber ich habe mich darüber definiert. Das ist ein großer Punkt bei Leistungssportlern, bei Trainern und so. Dass sie sich zu stark über diese Rolle definieren und das über die Zeit hinweg, nach. Ich war da noch anderthalb Jahre in Burkhausen, in der zweiten Liga, dann noch bei Vortuna Düsseldorf, damals Reginaldjahr war die dritte Liga. Und habe da aber schon Außenbauch heraus entschieden. Ich steh nicht mehr, ich möchte nicht mehr in der Startelf stehen. Ich möchte die besten Plätze im Stadion haben, das ist auf der Bank. Da bin ich nah genug auf Spielfeld. Ich kann das alles beobachten. Und ich habe schon gemerkt, nee, ich muss raus. Und habe von heute auf morgen entschieden, ohne irgendjemandem Bescheid zu geben. Ich hör mit dem Fußball komplett auf, Profifussball und ich meld mich arbeitslos. Und ich habe kein Plan, ich habe keine Ausbildung, ich habe nichts. Ich war einfach nur Fußballer. Und es war jetzt nicht so, dass ich da Millionen verdient habe. Also es ist jetzt nicht. Ich konnte die ersten Monate ruhig schlafen. Aber ich musste mir Gedanken machen. Und ich bin dann nach England, meine damalige Partnerin, war die Pressesprecherin von Chelsea. Und dann war ich dort wieder im Verein. Und habe gesagt, ich brauche ein Reset. Ich muss auf die andere Seite. Ich muss jetzt. das, was ich nicht bekommen habe, und Unterstützung der Trainer. Das muss ich jetzt selber liefern den Spielern. Und dann wurde ich Street Worker für Chelsea. Das war der erste Schritt. Und habe meine Trainercheine in der Academy. Ja, bei Chelsea eben gemacht. Hast du da im Hochhaus betiert, immer wieder bei unterschiedlichen Mannschaften. Und vielleicht abschließend da. der springende Punkt, warum du dich von diesem Profibusselstern abgenägt hast, war, dass du das Gefühl hat, dass nicht zu wissen, wer du selbst bist oder angewidert von dem Business zu sein. Oder was war da, also der springende Punkt? Auch da die Mischung macht's. Also zum einen habe ich mich selbst verloren. Das tat weh. Das merkst du aber nicht bewusst, sondern du weißt irgendwas stimmt nicht. Ja. Das zweite ist, du bist ein Nummer im Profibereich. Da steht zwar dein Name auf dem Trickhoor, aber du bist ein Nummer. Und wenn du nicht per Formst bist du weg. Und das war. nicht das Business, das ich wollte. Da war dafür weich zu soft. Ich habe mir immer gewünscht, dass es jemanden gibt, mit dem ich mich darüber austauschen kann, dass ich damit besser umgehen kann. Und es gibt Techniken, wie du damit umgehen kannst. Das ist natürlich ein bisschen schade, dass ich nicht diese Möglichkeit hatte. Ich hätte mich schon interessiert, wie es gewesen wäre. Und ich habe auch null. Ich sehe Ihnen sagen, böse Gedanken, dem Geschäft gegenüber. Ich war für dieses Geschäft als Spieler nicht gemacht. Und deshalb habe ich einfach zurückgezogen. Ich habe gesagt, bevor ich mich jetzt ganz kaputt mache, Oberflächlichkeit dieser Erwartungsdruck, der Leistungsdruck, selbst wenn du mal nicht leistest, wie wird damit umgegangen, gibt's jemand, der dich auffängt, der dich unterstützt, der es analysiert. Und dich eben nach vorne bringt, ein Kredo bei mir ist, du darfst hinfallen, aber fall nach vorne. Und ich bin dafür da, dich zu unterstützen, dass du nach vorne fällst, also aus Niederlagen, wenigstens nach vorne zu fallen, damit du was lernst. Und nicht taktischer Natur. Nicht technischer Natur. Das können viele, sondern wie ordentlich welches Situation ein. Wie mache ich das oben in der Birne? Und dann gehst du natürlich raus, weil wir wissen ja alle. Fußballer gehen gut in Spiel rein, wenn sie wissen, sie haben gut trainiert. Jeder, jeder Brain-Doctor kann da einpacken. Ja, also auch ich sehe in dem Fall. Deshalb ist es mir wichtig, dass die Jungs nach meinen Sessions rausgehen auf dem Platz, dass sie Dinge umsetzen. Und wenn's nur eine Einzelübung ist, und ich schicke dann immer noch ein zur Einzelübung für die Spieler, ich schicke praktische Übung für die Trainer mit, die sich sofort umsetzen können, damit sie im besseres Gefühl haben fürs Wochenende. Was sind das zum Beispiel für praktische Übung? Also für Spieler ist es klar, sind es ganz normale Übungen, die auf dem Platz anstatt finden. Ja, es findet meist mit einer Videoanalysen statt, wird individuell eine Übung rausgearbeitet, die sie dann einfach machen müssen. Und für die Trainer ist es sind es Formulierungs-Themen. Mal anders in eine Besprechung reinzugehen. Mal eine Ziele dabei, eine Rechte, sie dabei zu haben. Und das heißt mal, kleine Anäckdote. Und uns hat mal ein Trainer, ich sag jetzt nicht wer, und auch nicht in welchem Verein, und auch nicht in welchem Zeitraum, weil das dann einfach zuzuordnen. Aber hat er bei einer Ansprache nach drei Minuten, wenn's dann so richtig motiviert, und dieser Motivationsteil kommt, ein Schlachter Messer rausgezogen hat es in Tisch gerannt und dachte, wir sind motiviert dadurch. Wir hatten alle Schiss. Ich sei einer mit einem riesen Messer. Das solltest du natürlich lassen. Zielte Wirkung verfehlt, in dem Fall. Das Form. Und das war sehr maziale Stand, wie es verpackt hat. Aber trotzdem kann ich anders in eine Situation hineingehen. Sei es mal die eigene Körperhaltung zu analysieren. Wie trete ich vor dem Mannschaft? Ist es ein normaler Gang? Und ich stelle mich vorne hin. Oder state ich beispielsweise nur mit dem Klatscher. So, alles in Wach, das ist der Startschuss jetzt dafür. Aber das gezielt einzusetzen. Ist wichtig, denn auch da, die Profit-Trainer, und ich hab zwei, drei kennengelernt, die trainieren das, die trainieren ihre Besprechung immer und immer wieder. Sie analysieren sich. Das machen mittlerweile viele, dass ihre Ansprachen aufnehmen. Okay. Aber was ist mit dem Training? Du bist ja dann jedes Mal in der Situation. Du perforst und analysierst. Ja, aber wo ist das Training? Warum bist du nicht unter der Woche dann noch im Studio oder in deinem Keller und hast die Kamera vor dir? Und setzt da deine Kinder hin und sagt, so, und jetzt probieren wir zwei, drei verschiedene Themen aus. Warum machst du das nicht? Das forder ich dann von den Trainern. Ich forder Feedback aus Trainingsanneiden. Sie müssen sich irgendwo in den Keller oder wo auch immer stellen und loslegen. Es gibt auch Trainer mit denen, gehe ich eiskalt in die Fußgängerzone und sie müssen wahllos Leute ansprechen. Rass. Stelle ich mir richtig unangenehm vor, aber ich glaube, in dem Punkt geht es ja vor allem darum, wenn du sagst, Training der Ansprache und Bewusstsein zu schaffen für meine Kommunikation. Egal ob das Werbar oder Non-Werbar ist, dass ich auch verschiedene Skills einübe, weil ich will ja auch als Trainer die Fähigkeit haben, verschiedene Atmosphären zu kreieren, zum Beispiel bei einer Ansprache. Mal denke ich, meine Mannschaft braucht mehr Mut. Mal muss ich vielleicht mal eine Mannschaft vom hohen Ross runterholen. Und dafür brauche ich ja ein Bewusstsein. Warn ich zum Beispiel die Stimme anheben muss. Und ich sie senken muss, wie du sagst, kleine Dinge wie, okay, ich will, dass meine Mannschaft fokussiert ist. Da kann ich dann durch die Kabinholen so jetzt geht es los. Alle Hinsetzen oder Clutch-Clutch ist ein anderes Signal, aber hast du direkt die Wirkung? Fokus, Trainer sagt was zu hören. Richtig. So, du musst eine Klarheit schaffen für Spieler, an denen sich auch orientieren können. Und wenn du eine gewisse Routine ja geschaffen hast, also beispielsweise, wenn du sagst, du willst mit einem Clutch-Anhang. Und wenn du dich nicht fähst, ist jemand, es gibt doch andere, die wir machen. Fiff. Ja, die haben eine Pfeife dabei. Kann sie gerne machen. Oder die Finger dann nochmal im Mund und Pfeifen da nochmal. Jeder hat zu sein Ritual. Das ist alles individuell. Ich möchte aus einem ruhigeren Trainer kein Lautsprecher machen. Alles passend zu seinen Werten. Also wir arbeiten die eigenen Werte, die eigenen Prinzipien. Gämmel dann gleich noch mal drauf ein. Das ist Basis. Denn ein Spielprinzip von mir lautet performen die Basics auf konstant hohem Level. Ich finde das ist extrem spannend. Wenn du der erst mal weißt, was sind denn überhaupt meine Basics? Ja, eine Frage. Das ist eine Frage gewesen. Was sind denn überhaupt meine Basics als Trainer? Ja. Und der gehört die Ansprache auf oder zu? Weil das ist Basics. Du musst diese Ansprache speziell der Anfang und das Ende. Das muss passen. Das muss da sein. Damit muss ich Leute catchen. Bist du ein guter Storyteller. Wie viele gehen wir doch nur auf SocialMitar. Wir kriegen überall irgendwelche Kurse vorgeschlagen. Werder zum Storyteller, jetzt kauft ihr das. Kauft ihr mal so einen Z? Wir gibt's verschiedene Dinge. Investiert doch mal die 50 Euro. Und les mal da drin. Und dann mach mal verschiedene Einstiege meiner Geschichte. Selbstsinn. Mögen. Geschichten. Und ich gerade beim Thema Ansprachen kann man sich auch schnell abnutzen. Da muss man ja immer versuchen, auch immer wieder neuen Reizzusetzen und auch spannender Punkt, den ich mal im Buff von Norbert Eggerd gelesen habe, der auch den Tipp gegeben hat. Niemals zu früh irgendwie seine heißen Eisenverwerfen. Von wegen. Ich weiß nicht mehr ganz genau, ich glaube, hat irgendwie ein Tier am Ende mitgebracht, auch in die Mannschaftsansprache. Aber ganz am Ende, weil er auch sagte, wenn ich so was krasses am Anfang mache, dann denkt der Spieler, ja, okay, das muss er jetzt sein Level halten. Das muss jetzt immer weitergehen und und und und. Und da vielleicht auch einen Tipp für euch. Vielleicht habt ihr auch das Buch gelesen von Norbert Eggerd, dass man da auch darauf acht, dass man sich vielleicht nicht am Anfang schon die besten Möglichkeiten verbaut. Und das auch immer wieder im Hinterkomfort für das Thema Ansprachen und neue Reiz. Und du hast ja diese Teilbereiche im Self Leadership, dass du erst mal Self Awareness, also dass du bewusst sein schaffst für wer bist du, was triggert mich auch, dann die Selbstträgerung.
Das ist genau in solchen Momenten. Ich bin euphorisch. Ich hab was vorbereitet. Ich will das er zeigen. Dann haus vielleicht einen Ticken früher raus, weil ich mich nicht regulieren kann. Ich bin auch nicht vorbereitet. Nee, stopp, bereite es vor. Wenn du eine Struktur hast und hast genau ausgearbeitet, dann freust du dich auf diesen Moment. Auch wenn er etwas später kommt. Und dann ist der dritte Part "Ja, Motivation." Wobei ich jetzt weniger das Wort Motivation, es ist alles Definitionssache. Motivation bringt mich kurzfristig zum Laufen. Die meisten Spieler, mit denen ich drüber spreche, wenn er in der Kabine seid. Und er macht zu diesen letzten Motivations-Huddle da im Kreis. Wie lange hält es eigentlich an? Die meisten sagen, "Ja, beim Anpfiff ist es schon wieder weg." Dafür hat es eigentlich gar keinen Sinn, sondern dann kommen Prinzipien wieder rein. Also bei mir ist es dann die Selbstprinzipien, die Eigprinzipien. In dieser Trilogie oder die Seit Bausteine, daran orientiert mich immer wieder. Jetzt hast du ja schon die Aspekte, wie du auch das große Überthema "Self Leadership" strukturieren kannst. Genannt, ich glaube, es ist aber wichtig zu verstehen, warum du bewusst an dieses Thema gekommen bist. Da müssen wir auch noch mal in deine Witter, in deine Geschichte reingehen. Du hast ja gesagt, unbewusst "Self Leadership" erste Mal das Schuhe Simmerinio. Aber bewusst, dann auch zu sagen, ich mache nur die Blumenausbildung, die Blumsstudiengang zum Thema, mentaltrainer. Wie kam es dazu? Das war kurz nach meiner Profika-Jährung. Nach der Fortunatüsseldorf-Nummer war ich hier, wie gesagt, ein Jahr in England. Und nach diesem Jahr, da war ich da wieder, weil mir jetzt immer hin und her, so schwierig zu folgen. Für mich ist es auch immer wieder schwierig. Also, Deutschland, da wieder nach England und wieder nach Deutschland zurück. Und da habe ich dann die Ausbildung gemacht, weil ich mich gefragt habe, warum habe ich in Situation so reagiert. Also, ich habe die Mentaltrainer-Ausbildung nur gemacht, um erst mal meine eigene Karriere zu analysieren. Und mit die Frage stellen wollen, "Okay, wann bin ich richtig abgebogen, wann bin ich falsch abgebogen?" Hab mir noch einen Diplompsychologen noch dazu geholt, zu den Fragen, die ich mir gestellt habe, der auch noch mal zwei, drei Fragen dazu gestellt hat, um noch tiefer zu bohren. Also, ich bin kein schwoppsychologer, der jetzt meint, er hat alles erfunden, sondern ich bin ein Mikrokrosser, ein ganz kleiner Mensch in dieser Blase und weiß aber auch, wo es limit ist. Und hol mir aber gerne Experten dann noch dazu, um mich zu hinterfragen, um mich zu analysieren, um daraus dann wichtige Punkte zu manken. Und diese Mentaltrainer-Ausbildung war dann so einschneiden, dass ich gesagt habe, cool, damit kannst du sogar noch anderen helfen. Aber auch da Mentaltraining ist nicht das wichtigste. Die Technikübung, nicht das wichtigste. Die Taktik ist nicht das wichtigste. Es ist alles wichtig. In der Kombination, die die Mischung macht, ein großer Teil, den ich jetzt hier nicht aufgezählt habe, sind die Soft-Skills. Das ist genau das, dieses Gefühl für die Mannschaft zu haben. Das Gefühl für den Einzeltspieler zu haben. Denn man muss sich ja vorstellen, als Trainer stehst du vorne und das 20 Mann vor dir, beispielsweise. Oder Frau. Egal im welcher Alters- und Leistungsklasse. Und ich haue ja als Trainer meine Worte in den diesen Raum hinein. Das 20 Köpfe, das irgendwie hören. Ich habe quasi, was schon das Schrotflindenprinzip, ich haue es einmal raus und irgendwo bleibt sie wohl hängen. Die Spieler sehen aber nur eine Person davor. Für Spieler ist es ganz oft eine Eins-Zereinstituation. Du weißt zwar, der Trainer sagt das zur Mannschaft, aber du fühlst dich ja individuell angesprochen. Automatisch, mal triggertst dich und sagt, was will er jetzt? Warum sagt er das? Ich fühle mich gerade getrickert? Oder sagt, cool. Ja, das nehme ich auf. Wenn ich das verstehe, für mich ist Trainer sein, immer eins zu eins Coaching. Immer. Auch wenn ich einen Ansprache an eine Gruppe mache. Du weißt nie, wie der Einzelne ist auffasst. Das ist extrem komplett, komplex, schwierig zu verstehen. Aber der Spieler an sich sieht nur dich davor. Er hört nur dir zu und er nimmt es persönlich. Was du da sagst. Wie du ja eben gesagt hast, deine Ausbildung war ja auch ein Startpunkt. Dessen zu sagen, noch mal genau, wer bin ich eigentlich? Das ist ja an sich eine simpel Frage, aber andererseits hochkomplex. Wie lange hast du gebraucht und zu wissen, wer bin ich Säbknösel? Jetzt verstehe ich auch, das wolltest du in der Frage vorher schon hören. Du hast es jetzt nochmal nachgebohrt und jetzt legst du drauf los. Ja, okay, sorry dafür, dass ich nicht darauf eingegangen bin. Die Frage wer bin ich? Also das kann ich tatsächlich mitgeben. Bei allen gibt es drei Fragen, die ich am Anfang stelle. Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? Klingt simpel. Es muss in der Reihenfolge auch passieren. Erst wer bin ich. Und erst wenn diese Frage abgeschlossen ist, darf ich zu. Was kann ich? Erst wenn diese Frage abgeschlossen ist, gehe ich zu. Was will ich? Wenn wir uns aber mal draußen umschauen, gibt es die meisten Menschen, die sagen, was will ich? Also erst das. Ich weiß aber gar nicht, ob sie es können. Oder ob sie das wirklich sind. Was passt das? Will ich das große Haus mit 17 Schlafzimmern? Nee, sieht zwar cool aus, aber ich bin nicht der Typ dazu. Deshalb muss ich mich erstmal kennen. Also die Frage wer bin ich, hat bei mir vier Monate gedauert, die sind zu beantworten. Jetzt Jetzt könnte man sagen, ja, das ist einmal. Bist du einfach so langsam? Nee, ich hab mir das bewusst auch vorgenommen. Diese Worte, die ich da aufschreibt, waren alle Stichpunkte. Immer wieder zu enter Fragen. Immer wieder zu schauen. Ich hab das zwar hingeschrieben. Ich gebe mir mal zwei Tage Zeit. Und ich bewerte das dann noch mal neu. Es ist wirklich so, weil es arbeitet in dir, automatisch. Und wir alle stellen uns ja in einem guten Licht da. Und wir wollen uns ja nicht freiwillig Schwächen eingestehen. Gerade in Zeiten von Social Media. Genau so. Und deshalb ist es wichtig, wir sind darauf trainiert, das Gute nach außen zu tragen. Und auch teilweise uns selbst gegenüber. Aber wir müssen ehrlich uns selbst gegenüber sein. Dann hab ich eine Kraft. Dann hab ich eine Quelle aus der Schöpfung kann, die so anziehen ist. Das ist genial. Da ist egal welche Hassnachrichten du bekommst. Ja, ich kreite Woche mehrfach Hassnachrichten auf die übelzer Art und Weise. Ich antorte mit Freundlichkeit. Ey, danke, du hast Lebenszeit investiert. Deine Lebenszeit mir zu schreiben. Egal, welche Worte es sind. Aber ich kenne mich. Und ich weiß, das wird mich definitiv nicht aus der Bahn werfen. Da brauche ich auch keine Anzeige. Also ein Quatsch. Ja, das ist alles gut. Das ist alles fein. Aber ich kenne mich. Und diese vier Monate hab ich wirklich gebraucht. Um zum Schluss Worte stehen zu haben, die ich zu 100 Prozent unterstütze. Wie gesagt, das sind auch negative Worte dabei. Was ist denn das für Worte? Klassiker ist die ungeduld. Aber ich bin auch tatsächlich. Ich kann in verschiedenen. Man soll sich ja auch öffnen. Ja, das ist ja genau der Punkt jetzt. Ich bin fassenweise auch kulärisch. Das ist echt. Also ich kann auf Einschlag austicken. Ja, wenn du das weißt, nimmst du automatisch Druck aus der Situation. Das ist ja genau der Punkt. Jetzt kann sein, ja, du bist doch sehr fliederschöpkot. Du kannst ja halt kulärisch sein. Doch wenn ich weiß, wie ich es steuern kann. Und genau darum gehts, ich muss ehrlich zu mir sein. Und wenn ich das schaffe, dann ist es ein ganz cooles Thema. Da macht es Spaß. Bin ich ab und zu auch gefangen in dieser Social Media Blase. Und es ist nicht immer alles so rosig, wie ich es nach außen trai. Oh ja. Ja, klar, logisch. Du bist der Teil dessen. Jetzt kann man sagen, ja, warum machst du eine einfach Raw Content? Kannst du machen? Aber ist klar, es zieht nicht. Es zieht einfach nicht. Ja, mein Schlagwort oder mein Schlogen aktuell ist dann. Ich durfte ja das Champions League Finale machen. Und letztes so. Das war mein Traum. In neun Jahren vom Burnout zum Champions League Finale. Wenn ich jetzt einfach nur schreiben würde, von neun Jahren hatte ich Burnout, interessiert es niemanden. In dem Moment, dass ich sagen, von neun Jahren, von Burnout, bis ins Champions League Finale ist, wow, sensationell. Wie hast du das geschafft? Genau, das will jeder. Jeder will nur den Erfolg, jeder will bla bla bla. Auf Social Media bekommst du keine Unterstützung, wenn du was negative schreibst. Wenn ich mich auch was selbst kenne, kann ich damit umgehen. Da haut mich auch nichts um. Dann schmunsel ich auch, wenn ich mal sage, der Ball ist beim ersten Schuss oben reingeflugen. Weil ich weiß, dann mache ich ein emoji der Händler mit dem Zwingersmiley jeder weiß Bescheid. Du wirst mich nie lügen sehen. Also, das ist auch auf Social Media alles ist ein bisschen besser dargestellt als es ist. Ja, das hört man aber jetzt auch. Das trage ich auch transparenten draußen. Trotzdem macht Spaß das Ganze auch zu bedienen. Und wenn du mit dem Zwingersmiley das Ganze machst und noch weiß, wer du bist, ich hab so einen Spaß im Leben. Ich hab echt so viel Spaß. Weil es ein schönes Gefühl ist aus diesem Leistungsdruck, der für mich gar nicht so war als Spieler raus zu sein, aber auf eine andere Art und Weise jede Woche Leistung liefern zu müssen, sei es in Coachings oder in den besonderen Übertragung. Und ich bin in meiner perfekten Welt. Komischerweise habe ich dir auch für mich selbst geschaffen. Und als Spieler läuft es dir ja meist hinterher. Du kriegst ja nur gesagt, dann Treffpunkt, das Essen, das Triko ansehen, gegen den Spielen, das sind deine Spielprinzipien. Da geht es auch viel um das Thema oder Begriff Selbstkontrolle. Dass ich das Gefühl habe, weil du sagtst, der eben als Spieler gebe ich ja mein Leben, mein Verhalten zu einem gewissen Grad aus.
weil der Trainer ja viele Sachen auch bestimmt. Als Trainer bin ich auch in dem Grad, dass ich vielleicht auch nicht alles selbst bestimmen kann, von einem Sportdirektor oder auch auf niedriger Basis, von einem sportlichen Leiter oder Vereinspräsidenten, irgendwie ein bisschen gesteuert bin. Aber wenn ich weiß, wer ich bin, wofür ich stehen will und auch, wie du sagst, das fand ich eben brutal spannend. Du hast gesagt, "Kolärik", "Kolärich" sein, eine Emotion, die vielleicht, wo du gelernt hast, die gehört einfach zu dir dazu, die kann man vielleicht nicht irgendwie vernein und sagen, "Ahh nee, damit habe ich nichts zu tun." Das ist ja gar nicht schlimm. Es geht ja nur darum, das zu kontrollieren und zu wissen, woher kommt das eigentlich, damit ich genau das, weil ich es ja gar nicht schlecht auch mal "Kolärich" zu sein, dass man für sich selbst im Moment auch wieder wach wird, weil man irgendwie ein bisschen dauma aggressiver innerlich ist. Bei es ist Beispiel, dann haben wir auch in den letzten beiden Folgen darüber gesprochen, und immer Stefan hier spekt. Ich bin "Kolärich". Ich bin wütend, weil es gerade nicht so klappt. Aber im ersten Moment bringt das meiner Mannschaft nichts. Wenn ich als Trainer sage, ich möchte für die Mannschaft jemand sein, ein Vorbild sein, ich möchte jemand sein, der Ruhe vermittelt in Phasen, wo es für die Mannschaft extrem hoher Wellengang ist, metaphorisch gesagt, dann bringt das ja nichts, eben diese Emotionen zu zeigen, sondern da muss ich an der Seitenlinie mir vielleicht so ein kleines Eck finden, wo ich zur Ruhe finden kann, wo ich mir aus der Situation rausnehmen kann, um diese Emotionen zu kanalysieren. Und vielleicht gibt es auch wieder neuen Anstoß für andere Ideen beim Coaching einer Seitenlinie oder anderen Themen. Und das ist hell flieger, Schöpfe. Sich zu kennen und zu wissen, wie steuere ich das Ganze? Ich muss, wenn ich diese Wut in mir habe, die muss ich rauslassen. Du musst Emotionen rauslassen. Positive, negative. Du darfst sie einfach nicht in der Dremme halten. Das wirkt sich langfristig auf den Körper aus. Und deshalb ist es wichtig, sie eben das zu kennen, wer bin ich, das aber genau auszuarbeiten und fein damit zu sein. Es gibt Momente, da bin ich litagisch. Steht auch drauf. Aber zu den richtigen Zeitpunkten ist das absolut in Ordnung. Es zeigt ja, wenn ich kollärisch bin, es triggert mich. Ich bin mit Leidenschaft dabei. Es kommt darauf an, welchen Rahmen pack ich denn um diese Situation? Um meine Emotionen. Ich kann es negativ bewerten, ich kann es positiv bewerten. Und damit sind wir beim eigentlich dem wichtigsten Wort. In meiner aktuellen Phase, das bewerten. Wir reden so oft über Handlungsschnelligkeit. Du Entscheidungsschnelligkeit. Wir sehen etwas, wir müssen entscheiden. Und dann logischerweise ausführen. Ja, aber wir müssen ja zwischen drin noch bewerten. Wir haben ja mehrere Optionen. Dann müssen wir noch bewerten. Der Punkt der Bewertung. Das Bewerten wird immer im Nachgang gemacht. Das hast du gut gemacht, das sind nicht so gut gemacht. Nee, nee, nee, stopp. Du kannst vorher schon bewerten. Von erkennen bis zur Entscheidung liegt zwischen drin noch die Bewertung. Ich muss bewerten, ist da diese Option jetzt die schnellste. Wenn sie schnellste ist, aber auch die beste. Und es geht ja so schnell, dass ich auf eine Art und Weise denken muss, die eigentlich noch mehr Zeit beansprucht. Und das kannst du trainieren. Und du fängst am besten bei dir selbst an. Weil dann erst mal in dir, dann hast du da auch die Zeit. Das kriegt so keiner mit. Und dann kannst du es auch irgendwann nach außen tragen. Aber bewerten. Das Situation ist einfach so wichtig. Wir könnten noch so lange darüber reden. Let's say, die ist wichtig, dass man Dinge mitnehmen kann. Ich bin schon alleine aus der Folge. Ich glaube, ich gibt es genügend Dinge, die man mitnehmen kann. Ich arbeite gerne am Anfang, um das zu erklären. Mit einem blauen Kreis, mit einem roten Kreis, mit einem grünen Kreis. Wenn ich ja kolläre spende, bin ich im roten Kreis also negativ. Grün ist ja positiv. Wenn ich mich freue und und und. Die besten Entscheidungen, die besten Bewertung, traf ich aber immer im blauen. Blaue ist neutral. Der neutrale Status, egal wie es steht, egal wie die Mannschaft gerade agiert. Ich muss als Trainer im blauen Kreis bleiben. Das heißt, ich muss mich regulieren können. Ich muss wissen, wie fühle ich mich gerade. Was denke ich, was fühle ich? Ich bin ich gerade im roten, bin ich gerade im grünen. Auch wenn ich im grünen bin, nicht drinbleiben, ab in dem blauen. Da trifft es für die besten Entscheidungen. Dann hast du die Analyse, den Analysefaktor drin. Dann hast du Empathie noch mit drin. Ansonsten bist du zu beeinflusst. Deshalb der blaue Kreis, mit dem Wort bewerten. Und dann allen anderen, wie geht es dir? Und was auch immer. Wer bin ich, das sind so alle schon Take-Aways die man heute mitnehmen kann. Sehr, sehr spannend, weil ich glaube, man hat auch gemerkt. Die Frage, wer bin ich, ist eigentlich nur ein Startpunkt für Self-Leadership. Das Thema Selbstregulation, in dem Fall Motionsregulation, ist ein Punkt. Es ist extrem vielschichtig. Und darüber wollen wir dann auch in der zweiten Folge von From Coach to Coach mit Sapk Neisel darüber reden, was da eigentlich noch dazu gehört. Wenn wir über Ziele und Visionen sprechen, du hast eben schon ein großes Ziel, was du dir gesetzt hast, mit, auch wenn ich als Spieler nicht geschafft habe, in einem Champions League Finale dabei zu sein, dann will ich es als Experte für die Sauen sein. Und das hast du geschafft. Und da werden wir auch in der zweiten Folge noch mal drüber reden. Da kannst du uns auch noch mal mitnehmen. An diesen Abend, an diesen Tag, der dir bestimmt noch groß in Erinnerung geblieben ist. Aber jetzt setzen wir erst mal ein Cut. Selbst an dieser Stelle. Danke dir und ich bin gespannt, was wir in der nächsten Folge noch so an Take-Aways [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Sebastien Kneisel arbeitet als Individual- und Gruppencoach für Bundesliga-Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Führungskräfte in Unternehmen.
Sein zentrales Thema ist Self-Leadership
Er verlor sich als Profifußballer selbst durch zu viel Einfluss von außen und erlitt später ein Burnout, was ihn zur Reflexion zwang.
Bei Chelsea erlebte er José Mourinho als Vorbild für Selbstführung und Aura, was ihn nachhaltig prägte.
Kneisel betont, dass Trainer externe Coaches brauchen, um Druck zu bewältigen und Kommunikation gezielt zu trainieren.
Er fordert praktische Übungen wie Videoanalysen eigener Ansprachen oder das Üben in der Fußgängerzone, um Wirkung und Körpersprache zu verbessern.
Seine Philosophie
Summary:
Sebastien Kneisel, bekannt als Saisonexperte, arbeitet heute als Coach für Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Führungskräfte. Sein Kernanliegen ist Self-Leadership, also die Fähigkeit, sich selbst zu führen und zu kennen. Er erklärt, dass viele Menschen, insbesondere im Leistungssport, sich zu stark über ihre Rolle definieren und sich dabei verlieren.
Kneisel selbst erlebte dies als junger Profi bei Chelsea, wo er trotz Erfolg den Bezug zu sich selbst verlor. Entscheidend war für ihn die Begegnung mit José Mourinho, dessen Selbstbewusstsein und Aura ihn unbewusst prägten. Später führten Rückschläge und ein Burnout dazu, dass er den Fußball beendete und sich neu orientierte.
Als Coach betont er, dass Trainer oft unter enormem Druck stehen und keinen externen Ansprechpartner haben. Er hilft ihnen, ihre Kommunikation zu verbessern, etwa durch gezieltes Training von Ansprachen, Körpersprache und Ritualen. Er fordert praktische Übungen wie Videoanalysen oder das Ansprechen fremder Menschen, um Wirkung zu reflektieren.
Sein Kredo lautet, dass man hinfallen darf, aber nach vorne fallen sollte, um aus Niederlagen zu lernen. Selbstführung macht Trainer zu Vorbildern, denen Spieler freiwillig folgen – nicht wegen der Position, sondern wegen der Ausstrahlung und Authentizität.
FAQs
Self-Leadership bedeutet, sich selbst zu führen und zu kennen, um die eigenen Stellschrauben regulieren zu können. Es führt zu einem entspannteren, erfüllteren und erfolgreicheren Leben, wobei Erfolg individuell definiert ist, wie Familie oder Beziehungen.
Er coacht Bundesliga-Spieler, Profitrainer, Jugendtrainer, Amateurtrainer und Schiedsrichter. Zudem arbeitet er in Unternehmen mit Geschäftsführern, Führungskräften und Azubis.
Trainer stehen unter Druck und haben oft keinen externen Ansprechpartner. Self-Leadership hilft ihnen, sich selbst zu führen und ein Vorbild zu sein, wodurch Spieler automatisch folgen.
Mourinho zeigte ihm durch seine Aura und Präsenz, wie wichtig es ist, die eigenen Fähigkeiten zu kennen. Dies war der unbewusste Startpunkt für Kneisels Reise zum Thema Self-Leadership.
Er fühlte sich selbst verloren und konnte nicht mit Erwartungs- und Leistungsdruck umgehen. Er wollte nicht als Nummer im Business behandelt werden und zog sich zurück, bevor er sich ganz kaputt machte.
Er fordert Trainer auf, ihre Ansprachen zu trainieren, zum Beispiel durch Videoanalysen oder das Üben in der Fußgängerzone. Auch die Körpersprache und Formulierungen sind wichtige Übungsfelder.
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