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#17 Generation Z am Ball – Wie Melanie Fink sie fordert, fördert und führt

37m 49s

#17 Generation Z am Ball – Wie Melanie Fink sie fordert, fördert und führt

In diesem Gespräch diskutiert die Trainerin Melanie die Herausforderungen und Chancen im Umgang mit der Generation Z und Alpha im Fußball. Sie stellt fest, dass junge Spieler heute selbstbewusster sind, Autoritäten hinterfragen und ihre Meinung äußern, was früher undenkbar war. Diese Veränderung sieht sie als Chance, da ehrliches Feedback die Reflexion der Trainer fördert. Zentral in ihrer Philosophie ist das Prinzip "Wir denken vom Spieler aus", das bedeutet, jede Trainingsmaßnahme muss den individuellen Spieler verbessern. Dazu gehört, dass mindestens 50% der Trainingszeit in Spielformen investiert wird, die das reale Fußballspiel abbilden, etwa durch kleine Spiele mit Gegnerdruck und Entscheidungssituationen. Partizipation spielt eine große Rolle: Melanie bindet Spieler aktiv ein, etwa indem sie eigene Trainingseinheiten planen oder Video-Analysen von sich und anderen erstellen. Diese interaktiven Methoden fördern Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit, was die Motivation und Lernbereitschaft steigert. Sie betont, dass solche Ansätze zwar etwas Zeit und Mut erfordern, aber langfristig zu besseren Ergebnissen führen als traditionelle, autoritäre Methoden. Insgesamt zeigt sich, dass moderne Trainingsarbeit auf Augenhöhe, klaren Prinzipien und aktiver Beteiligung der Spieler basieren sollte, um sie optimal auf den Fußball und das Leben vorzubereiten.

Transcription

7436 Words, 44604 Characters

German
früher war ja, oh, der Trainer, da darf ich bloß nichts falsches sagen. Und heute ist es eher so, dass die sich auch mal trauen, ihre Meinung zu sagen und das Autobetäten sich irgendwie erst dann erst mal verdienen müssen und schon mal hinterfragt werden. Ich versuche immer meine Spieler in diese Temostatenurle zu kriegen, dass die merken, was stimmt nicht, aber dann nicht rausgucken, sagen wir, wenn da nichts machen wir jetzt, sondern dass die erst mal die Köpfe zusammenstecken und selber versuchen. Ich hab mir da so eine eigene Regel auferlegt, dass ich versuche von der ersten Minute des Trainings bis zur letzten Minute des Trainings über die ganze Saison hinweg mindestens 50% der Zeit, die wir gemeinsam verbringen, in Spielform verbringen will, die wirklich auch das Fußballspiel abbilden. Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren einmal einsport-Fußball-Trainer-Protker-Sfolge. Heute haben wir im Mellerni-Fing zum Gast, die ist momentan U-Sypsen-Kot-Trainerin bei den Juni-Johrenen vom DFB. Und war unter anderem auch bei der T-Ski-Hoffenheim bis zur Ruh 13-Aktiv. Bevor ich dir noch zu sehr vorstellen in Mellerni, ist es schön, dass du da bist und stelle ich doch gerne selber vor. Hallo, vielen Dank für die Einladung. Schön, dass ich hier sein darf. Ich hatte jetzt letzten Saison irgendwie viel Veränderung. Ich war die letzten sieben Jahre bei der T-Ski-Hoffenheim unterwegs und hab jetzt im Sommer einfach eine Veränderung gewagt. Und wenn jetzt als Kotrainerin bei den U-Sypsen-Johrenen, bei der Nationalmannschaft am Start, ist natürlich ein total anderes Umfeld. Ich bin aber parallel trotzdem auch noch im Verein. Das heißt, den Kontext habe ich nicht ganz aufgegeben. Und ja, es ist nach wie vor Fußball und nach wie vor sehr viel Spaß. Wir haben ja auch darüber gesprochen, in welchen Altersstufen du ungefähr aktiv bist. Da sprechen wir gründlich über die Generation Z. Ich glaube, ich spreche es richtig aus. Das ist auch heute das Thema, um das es gehen soll. Vielleicht kannst du ja einfach mal sagen, was sind so die typischen Charakteristiker von der Generation Z heutzutage? Ja, genau. Je nachdem, in was für Altersbereichen bei Unterwächstes spielt schon die Generation Alfa auch noch eine Rolle. Das ist so, da streiten sich die Abgrenzung, aber so grob ab Jahrgangs 2010. Runde ist quasi Generation Alfa. Und alles drüber ist dann Spielergeneration Z. Es ist sehr spannend, sich damit zu beschäftigen. Hat mich schon ein bisschen wie Catch-The-The-Mor. Weil es einfach, ja, man kann dazu stehen, wie man will zum Thema Generationen und wie die sich verändert haben über die Zeit. Aber es gibt einfach Veränderungen. Und vor allem die Lebenswelt hat sich total verändert. Also, bei dieses Jahr, wahrscheinlich auch, wir sind ungefähr gleich alt. Als wir noch Kinder waren, war es schon irgendwie ganz anders. Aber wenn man sich jetzt vorstellen, wir werden noch mal 20 Jahre älter, dann hat man ja irgendwie noch weniger Bezug zu dem, was heute Tage in der Lebenswelt von Jugendlichen irgendwie abgeht. Und deswegen ist es schon sehr wichtig, finde ich, als Trainer sich damit zu beschäftigen. Weil es ist einfach die Lebenswelt von denen Menschen, mit denen man halt auf dem Platz steht. Und deswegen finde ich es durchaus spannend und auch relevant, sich so ein bisschen am Bezümmendest zu beschäftigen. Und welcher Wartung würde es zu sagen, haben diese Jungen Spieler jetzt an uns Trainer? Ja, schon andere als wir früher oder eben die Trainergeneration als die Jungen waren. Es ist einfach so, dass die heutigen Jugendlichen in einer anderen Lebenswelt auch wachsen, die sehr viel individualisierter ist, als es früher war. Es gibt viel weniger Kinder in der Regel in Familien. Das heißt, die Zahlenverhältnisse von Kindern zu Eltern und Großeltern sind einfach anders. Es bedeutet, es ist sehr viel mehr Fokus auf dem Einzelnen. Es ist total verändert, was Medien, Digitalisierung in dem Alter angeht. Und es hat natürlich Einfluss, vor allem auf Alltag, vor allem auf die Entwicklung von sozialen Beziehungen. Und das sieht man, aber wenn dieses Tages auch im Auf dem Fußballplatz. Und gerade so diese Beziehung von Trainer zu Spieler, ist schon anders, weil früher war ja, oh, der Trainer, da darf ich bloß nichts falsches sagen. Und heute ist es eher so, dass die sich auch mal trauen, ihre Meinung zu sagen. Und dass Autopitäten sich irgendwie erst dändig erst mal verdienen müssen. Und schon auch mal hinterfragt werden. Und das kann man jetzt gut oder schlecht finden, das jetzt erst mal wertfrei. Aber es bietet auf jeden Fall auch Chancen als Trainer. Zum Beispiel, dass man sich einfach ein bisschen mehr reflektieren kann, auch anhand der Spieler Meinung. Weil früher hat sich daher keiner getraut, groß was zu sagen. Und heute total gekommen, da schon total spannende, so ein ehrliches Feedback. Wenn man sich traut, zumindest mal nachzupragen. Hat es sich selbst als Spielerinnen auch solche Trainer, die dann einfach total autoritär waren, wo du die gedacht hast, so will ich vielleicht später, man nicht sagen. Ich hatte schon relativ viel Glück, dass ich eigentlich immer relativ nette und freundliche Trainer hatte. Aber ich habe natürlich auch heute total genommen, wenn man auf den Plätzen unterwegs ist. Und ich war in vielen all das Klassen unterwegs, aber irgendwie tausend setoniere gespielt. Da erpt hat man sich schon, weil das manchmal denkt, ob man das jetzt so im Kinderkontext zu raushauen sollte, stellt man sich schon manchmal die Frage. Und es ist auch so ein Müdhaus, dass man sagt, ja, das macht man ja nicht mehr. Doch, das passiert immer noch. Und zwar regelmäßig, zum Glück nicht mehr ganz so viel wie früher. Aber ja, also ich ja schon öfter mal, dass ein Kind an fragt, warum. Und dann sagt, ja, will ich die das sagen. Alles klar. Dann brauchen wir dann nicht mehr, was Sinnorientierung zu sprechen, wenn die Haltung entsprechend so ist. Boll, und ich bin, du hast ja auch bei der Tee es gehoffen, heim. Mit eben auch 13, 12 jahren Jungen eben trainiert. Wie ist es dann als Frau? Ist es dann noch mal vielleicht etwas anderes, als eben, wenn man jetzt jetzt mal damit so eine Generation zähzt zusammenarbeitet? Oder einfach? Ja, das ist gar nicht geschlechterpänglich. Ich glaube, dass man einfach als Trainer oder Trainerin bestimmter Typ ist, der auf einer bestimmte Art und Weise mit Spielern, Spielern umgeht. Und ja, ich glaube, ich bin da schon eher im Team Augenhöhe unterwegs. Also ich mag das einfach richtig gute Gespräche auch mit Jungen Spielern zu führen. Jetzt habe ich mittlerweile im Verein 18 Spieler. Das funktioniert dann natürlich auf eine andere Ebene besser. Aber auch ein 14-jähriger Jungen hat schon ganz klare Ideen im Kopf und macht sich viele Gedanken. Und das ist, finde ich, immer spannend, da so ein bisschen hinter die Kulisse zu schauen, was die Jungs irgendwie bewegt. Aber das ist jetzt auch nicht so, dass man das nur als Frau machen kann, als ich viele Trainerkollegen, die das genauso auch zu ihrer Aufgabe gemacht haben. Voll. Und das ist ja gerne noch mal jetzt in die Ausbildungsprinzipien eintauchen. Du hast mir ja schon ein bisschen was Taraten im Vorfeld und zwar zum Beispiel, hast du mir ein paar Prinzipien vorgestellt, wie zum Beispiel wir denken vom Spieler aus. Oder wir trainieren, was das Spiel erfordert. Sag uns nochmal gern, was es damit aussichert. Ja, ich habe letzte Saisonkurt, duft ich meine A+-Siezenz machen. Und da haben wir uns ganz viel mit Führung beschäftigt. Und da, ja, hab ich schon leichter ein bisschen übertrieben, in dem Punkt, ich habe einfach mal so alles, wie ich mir Ausbildung vorstellen, wie ich mir Spiel vorstellen, wie ich mir Führung vorstellen. Alles sehr detailliert für mich mal aufgespieben und dann das am Ende wieder runtergebrochen. Weil ich glaube, es ist schon wichtig, das für sich als Trainer klar zu haben. Aber was man wirklich so auf dem Platz transportiert, ist natürlich nur so ein Bruchteil davon. Und es wird ganz schnell eine Fußballvorlesung. Und das will ja kein Kind hören. Ich habe für mich ganz klar festgezogen, wie denken vom Spieler aus, weil gerade in größeren Nachwuchsleistungszentren oder jetzt eben auch im Verband, da sind schon ganz viele Faktoren, die irgendwie so an Spielern beteiligt sind. Dann ist es Familie, Verein, dann kommt man schon mal noch Forschung dazu. Und da musst du einfach irgendwie gucken, dass du nicht das ganz klare Zinsaussinn-Augenerl verlierst. Aber Ende, verstehe ich mich als Jugendtrainerin, da um Spieler besser zu machen. Und zwar jeden Einzelnen und am besten jedes Training und jedes Spiel. Und wenn du dann aber hier noch die Leistungsdirk nostik und dann noch aber da, die den Workshop und hier noch die Studie mitmachen muss, dann verliert man irgendwie relativ schnell den Prokost. Weil es irgendwie viele Ansprüche gibt in so einem Verein. Und das habe ich einfach für mich klar festgelegt, das muss überall stehen, wir denken vom Spieler aus. Das heißt, jedes Turnier, was ich zu sage, jede, jedes Trainings-Einheit im Trainingslager, so muss ich immer die Frage stellen, was bringt das dem Spieler? Macht das dem Spieler wirklich besser? Und da, ja, das bringt irgendwie total basic, aber in der alltäglichen Arbeit ist es doch relativ wichtig, finde ich, diese Frage einfach aufzustellen. Und was heißt das, ein konkret zum Beispiel auf dem Trainingsplatz? Wie setzt man Spieler orientiertes Training oder Spieler orientiertes Denken dann auf dem Trainingsplatz um? Für mich hängt es ein bisschen auch mit dem Zusammenweisung gesagt, ob dieses Thema auf Augenhöhe. Also für mich ist es erstmal wichtig, dass die Jungs und auch Mädels, wie natürlich was man hat trainiert, die Möglichkeit bekommen, in jeder Minute des Trainings, was wir sich mitzunehmen, hat sicherlich auch was für Eigeninitiative zu tun. Also man kann ja immer konsumieren oder produzieren. Also entweder ich bin da und lasse mich beresen, von Training und Umfeld oder ich bin halt so richtig aktiv, in der Rolle als Spieler und bringt mich da ein. Aber es muss einfach die Möglichkeit geben, sich heuen zu bringen. Und dann halt immer wieder so, es geht um den Spieler. Das heißt, wenn wir in der Leistungsdiegenostik machen, an mich neben dem Trainingsplatz haben und die, die jetzt gerade nicht dran sind, die müssen einfach die Möglichkeit haben, mit dem Zeitraum dann was sinnvolles für sich zu tun und eben nicht eine halbe Stunde zu warten, bis alle in den Fragebogen beantwortet haben. So solche Kleinigkeiten halt. Also es ist dann auch, dass du ein riesen Fan bist, was das Thema Individualisierung angeht? Ja, es ist, glaube ich, definitiv wichtig. Ich für mich ist aber das allerwichtigste und das eigentlich das zweite Ausbildungsprinzip. Ich will trainieren, was das Spieler fordert. Das heißt, am Ende ist mein Ziel, junge Spieler vorzubereiten. Irgendwann in allen Spielphasen Handlungsfähig zu sein, auf einem richtig guten Niveau. Und dann muss ich halt auch einfach Fußball trainieren. Das heißt, alles, was ich versuche, muss das Ziel haben, den einzelnen Spieler im Spiel Fußball besser zu machen. Und sicherlich gibt es ein paar Nischen, die man bedienen muss, die irgendwie wichtig sind. Aber es muss halt auch einfach im großen Gänse darum gehen, dass die Jungs ganz oft in ihre Situation kommen, in ihren Spielräumen, mit Gegnern, mit Druck, mit Entscheidung. Und ich habe mir das so eine eigene Regel auferlegt, dass man quasi, dass ich versucht, von der ersten Minute des Trainings bis zur letzten Minute des Trainings, über die ganze Saison hinweg mindestens 50% der Zeit, die wir gemeinsam verbringen, in Spielform verbringen will, die wirklich auch das Fußballspiel abbilden. Das heißt, es muss jetzt nicht immer 1,11 gegen 1,11 sein, auf keinen Fall, also mit 13-Jährigen bitte nicht nur 1,11 gegen 1,11 spielen, aber einfach die Herausforderung gespielt, das heißt, Spielrichtung, Gegner, Position, Spielziele, das das einfach trainiert wird, mindestens 50% und das kann 3 gegen 3 sein, das kann man 3 gegen 3 mit einem Anspieler sein. Aber der sollte dann schon in den Räumen sein, wo im Spiel dann im Ende des Tages auch ein Mitspieler positioniert wäre. Und das ist auch gar nicht so einfach, weil man hat einfach 1.000 Aufgaben auch im Jugendtraining und dem gerecht zu werden mit Athletiks-Training hier und dann hast du da vielleicht noch einen sprub-sicher-löblichen Workshop, wirklich 50% von der ganzen Zeit muss spielen sein, Spielspielen spielen. Du hast ja jetzt auch ganz viel angesprungen, kleine Spielform, überhaupt Spielform zu spielen, Spielorientiertes Denken, das ja eigentlich genau das, was diese Trainings-Filosophie Deutschland von Hannes Wolf und Tony Disalvo zum Beispiel auch umpasst. Also wer da noch mehr Interesse hat, mehr zu erfarken kann, kann da auch unsere einmal Einsportkurse abchecken bei unserem Online-Portal. Und der jetzt so eine Frage an dich und zwar, wenn man jetzt auch so viel Dinge zu tun hat, vielleicht auch so über Im Training selber, ist dann für dich auch eine Möglichkeit manchmal die Spieler oder Spielerinnen aktiv mit einzubeziehen, vielleicht dann sogar Aufgaben an sie zu verteilen. Er ist eine total spannende Frage. Also Partizipation ist auch, da schlaue ich wieder zum Brücke zur Thema Generation Z und Alpha. Es ist total wichtig, weil gerade Spieler der heutigen Spielergeneration die wollen, Teil haben, die wollen sich wirksam fühlen, die wollen sich irgendwie einbringen. Das heißt einfach so ein fertiges Produkt in Klatschen und viel Spaß wünschen, funktioniert einfach heutzutage nicht mehr so gut. Wie wenn die Spieler das Gefühl haben, ich kann mich allen bringen, ich kann mitwirken, ich kann mich da irgendwie ein Stück weit auch selbst verwirklichen. Das ist natürlich in einem Fußball Training auch möglich, bedingt möglich, würde ich sagen, weil ab einem gewissen Punkt auch immer so ein bisschen die Qualität natürlich schwindet. Also man muss sich immer überlegen, was genau es jetzt Trainingsziel und wenn es Ziel ist, Partizipation zu fördern, dann gehen sicherlich ein paar Prozent an Intensität und taktischer Qualität verloren. Aber das muss man sich einfach überlegen und ich würde mich immer dafür stark machen, weil ich finde, wenn man sich das traut und einfach die Grenzen, die man selber hat, muss man kennen. Aber die, die das zulassen auch abgebt, die Jungs wachsen so krass daran, also es ist echt spannend zu beobachten, wenn man den Raum gibt, dass die dann auch wirklich für sich füllen. So jetzt, beispielsweise, wenn man jetzt mal irgendwie allein auf dem Platz still, irgendwie Kortrinar ist krank oder was und man würde eigentlich zwei Gruppen machen und dann denkt, "Dec, man geht's nicht, es ist mich ja alleine." So doch hat den Mut, schnappt ihr zwei, drei Jungs, erklärt den, wie die Übung aussehen soll, gibt den Paar Aufgaben und dann läuft es schon, die kriegen es schon hin und das ist schon spannend zu sehen, wie die so in ihre Rollen dann auch irgendwie wachsen und so aktiv werden. Und das will man ja auch also auf dem Platz, also mich macht es immer total zufrieden, wenn ich seh, meine Spieler finden Lösungen, die vielleicht jetzt nicht muss dahaft im Training so besprochen worden sind, sondern die sind eigentlich initiativ, die haben Ideen, die trauen sich was eine Lösung auszuprobieren. Und das finde ich, das finde ich richtig cool, aber das muss man natürlich genauso auch trainieren. Das ist ja auch ein aktuelles Beispiel von mir. Ich habe zum Beispiel den Fiegen das auch mal so gemacht, dass jetzt den Kindern die erste halbe Stunde einfach gegeben haben und gesagt, Herr Pell, plant ihr doch einfach mal das Training so, wie ihr dementsprechend trainieren wollt. Also wir haben zum Beispiel auch immer so Entwicklungsziele, das heißt der einen ist zum Beispiel nicht so gut im Schießen, der andere nicht so gut im Passen. Damit zum Beispiel so kleine Grübkinderbilder und gesagt, jede Gruppe pro Thema macht dann einfach mal einen Training, wo sie dann dementsprechend ihre Schisse üben können zum Beispiel. Das war nicht dann zum Beispiel ganz spannend zu sehen, wie die Kids auch einmal selber sich übungen überlegt haben und auch dann nicht gegenseitig coachen konnten. Klar, das muss dann vielleicht nicht immer machen, aber ich fand das trotzdem total spannend zu beobachten und vielleicht das wie auch da so ein aktuelles Beispiel, wo du gesagt hast, das Board ist halt bei dir richtig gut funktioniert. Ja, das ist ein richtig cooles Beispiel. Ich finde bei so einem immer wichtig, dass man auch genug Zeit gibt für die Vorbereitung, weil wir und die ganzen Tage irgendwie ein Fußball beschäftigen und uns fallen natürlich total schnell übungen ein. Aber wenn sich ein Spieler mal in diese Rolle rein versetzt, muss dein Bruch der schon auch ein bisschen Zeit, das vorzubereiten. Das heißt, wenn ich so was mache, ich mache es auch regelmäßig, dass ich sage, hey, wir uns heute vieles Stunde Zeit, jeder für sich für die eigenen Entwicklungsziele macht euch Gedanken, aber die brauchen halt ein bisschen Zeit vorher, also das sage ich dir nicht, wenn es so weit ist. Und ein Beispiel, was ich auch für mich als Erfolgsgeschichte verbuche, ich habe das dieses ja zum ersten Mal gemacht, weil ich hatte so den Eindruck, dass ich irgendwie zu viel von meinen Ideen, so den Jungs schon fertig hinlegt und so beispielsweise individuell ananalyse, immer wieder zeigen, versucht immer den Raum, versucht auch mal hinter Deckete zu spielen. Und das ist ja wieder diese Konsumentenrolle, es ist einfach ein fertiges Produkt, ich habe ein Spiel gemacht, mein Trainer gibt mir Feedback, ich schaue es mir an, alles klar. Ich habe mich so ganz lange überlegt, wie kriege ich das hin, dass die sich mal differenziert damit selber beschäftigen müssen. Man habe ich es eine Woche so gemacht, dass die mir selber 10 von sich schicken mussten, also jeder aus dem eigenen Spiel mit, ja, das fand ich richtig gut weil, das würde ich gerne besser machen bei nächsten Spiel-Wahl. Und die Woche danach habe ich das so "Cross Feedback"-Messie gemacht, also da mussten die das nicht von sich selber machen, sondern von einem anderen Spieler und sich das dann so gegenseitig vorstellen. Und das lief alles über WhatsApp, also quasi so über Videoschicken, sprachnah, und ich wollte natürlich auch involviert sein, also die haben das dann an den Spieler geschickt und an mich, einfach dass ich weiß, wie wir was sie so gesporn haben, dann habe ich auch noch mal einen Feedback dann an beide geschickt. Da war ich erstmal heißer, weil ich irgendwie drei Stunden Spachnachchen beschickt habe, aber das war richtig cool und das war wirklich wirklich gut und die sehen richtig viele Sachen. Und das fand ich einfach richtig schön, die auch in so eine aktive Behaltung zu kriegen und ich glaube fast da bleibt mehrhängig als welche T12 den die Video-Analyse bekommen, wo ich schon alles 15 mal gehört habe. Sollt und wir reden ja auch oft sogar vom Grundlagenbereich und ich finde, wenn man da Dinge vermitteln will, ist es unfassbar schön, wenn man das irgendwie interaktiv gestaltet. Wenn man z.B. auch eine Übung, eine Spielform macht und fragt, wie so funktioniert es gerade nicht so, wie wir es uns vorstellen. Also ich habe bisher nur positive Erfahrungen eigentlich gemacht, dass eigentlich dann immer die Kinder super Antworten gefunden haben, die vielleicht so auch, also ehrlich, muss man auch sein. Also als Trainer, vielleicht macht man auch gar nicht so auch fällt. Weil man hat auch einmal 12, 15, denken die Köpfe, die natürlich dann vielleicht das ein oder andere mehr auch ausbinden als wir Trainer. Was da auch richtig schön findet, ist es auch so ein Tool, das kann man einfach mal probieren, weil das kostet überhaupt nicht mehr Zeit, dass du dieser klassischer Perspektivwechsel so beispielsweise machst, jetzt ein einzigen eins. Und dann sind wir die ganze Zeit so am Überlegen, okay, ich habe im offensiven Schwerpunkt, wie kriegt es jetzt ein Stürmer hin, wie sein eins zu lösen. Und die Frage einfach mal, einen Verteidiger zu stellen zu sagen, so wie ist es für dich richtig eklig? Was ist so richtig schwer? Und dann die wissen, dass schon selber, ja, haben wir irgendwie den Kontakt danach schnellwürs. Und dann sagst du so, und das ist jetzt dein Job, den musst du jetzt mal richtig ärgern. Und dann hast du irgendwann so eine offensive Qualität und dann kannst du wieder die Frage stellen, so, und wie kriegst du das jetzt hin, dieses Problem zu lösen? Und dann hast du wieder beide irgendwie in den Boot, aber nicht so, ja, dann machen wir so viel Spaß. Das ist einfach eine andere Haltung zu den ganzen. Aber es ist dann einfacher, das in Übungsformen durchzusetzen oder geht es auch in Spielformen. Also wenn man jetzt vor allem ein individuelles Thema hat, jetzt vielleicht sogar auch nur mit einem Spieler und man möchte nicht das ganze Konstruf vielleicht an auffalten, beweis, ob das überhaupt nötig ist. Hast du da auch Tipps, wie man das hinbekommen kann? Also wenn ich mich für was aussprechen könnte, wenn man das hinkriegt, einen Inhalt in der Spielform zu verpacken, dann würde ich das immer bevorzugen, weil es einfach ganzheitlicher ist. Na klar, es ist wichtig, man kann noch eine methodische Reihe machen, dass man einfach Schritt für Schritt immer schwerer wird. Und das ist natürlich zu moderieren als Trainer total einfach, weil man kann einfach pro Schwerpunkt, eine pro Schwierigkeitstufe einen Schwerpunkt mit dazu geben. Aber wenn du das schaffst, das in der Spielform hinzukriegen, dann ist das halt was, was du eins zu einshorr im Spiel umsetzen kannst. Und dann ist die Wiederholung am Ende nicht so hoch und dann muss es vielleicht auch eher über Synchron Coaching hinkriegen oder ganz kurze Standbild, dem eine Sache mitgeben und weiter geht. Da hilft natürlich so eine Übung vom vorher, aber ich finde dieser Übertrag und immer wieder mit so ein kleinen Coachingwort dahin zu kommen, das finde ich schon total wichtig, einfach weil das funktioniert ja auch im Spiel. Also bei dem Beispiel vom einzigen einzubleiben, wir haben das, ja ich habe das mit den Jungs in Hoffe haben wir das Eisbrecher Kontakt genannt, weil dieser Kontakt an der Finte vorbei, dann schnell werden, den damals so erklärt, so ja, du willst nicht an der Eisoberfläche irgendwie krassen, sondern du willst eine richtig brechen, so mach ihn weg, setzen ordentlichen Kontakt und dann ist vorbei. Und da ist auch die Finte eigentlich egal, weil dieser Eisbrecher Kontakt entscheidet am Ende dann du L und das kann man halt richtig gut auch in der Spielform reinkochen und das kann man richtig gut auch in einem großen Spiel, auch in einem Turnier, wo es hingehoben alles geht, da kriegt man die Jungs und das kann man sich merken und das geht aus meiner Sicht auch in der Spielform. Das heißt, du arbeitest dann wahrscheinlich relativ viel mit Metafon oder? Also hast du da auch ein paar Metafon für uns, welche du häufig benutzt und welche du vielleicht auch im Spielcoaching dann immer auch gezielt einsetzen kannst? Es kommt natürlich immer ein bisschen auch auf die Alterslassen an, also ein Eisbrecher Kontakt würde ich jetzt bei meiner Ruhr 18-Holzt total jetzt nicht mehr sagen, aber als Beispiel zum Beispiel, was ich richtig gerne und auch viel kaut, ist Bodyguard. Das haben wir, das haben wir eingeführt, es gilt sowohl in der Resvertale. also in der offensiven Spielphase, wenn es darum geht, einzuschützen. So dieser Grundgedanke ist, welchen Bodyguard habe, kann ich mutig sein. Da kann ich mir mal was erlauben, mich hab einen der schützt und mich. Und das ist gerade so für die 2/6 hat total wichtig, weil so jeder, der irgendwie lustig einzuschalten, aber dass du einfach einhast, der bei Fernbis in Richtung Kette fällt, um einfach im Zweifel nochmal aufräumen zu können. Und das ist so was, was irgendwie als Bild total schön finde. Mein Bodyguard ist irgendwie was voll stark ist und was total wichtig ist für wichtige Leute, die einen schützen und das finde ich irgendwie ein cooles Wort und das geht auch irgendwie altes Unabhängig, würde ich sagen. Meine Herz geht total aufe. Ich benutze das auch immer. Das Wort Bodyguard und ich hab es sogar auch in einem Einsport-Curs benutzt, in dem Kurs-Spieleröffnung. Und ich benutze es eigentlich fast durch am häufigsten in meinem Spiel, gerade in meiner E-Jugend, weil es immer total wichtig ist, wenn jemand so schereinknagt, auch ein Verteil, das immer einer wie du sagst, absichert. Und da kann man auch mutig sein, da kann man den Kids auch wirklich passen, jeder Spieße zu einer möglichen 1 gegen 1 Situation zu suchen, auch lösen zu wollen. Und das ist dann eigentlich immer eine ganz, ganz schöne Sache. Es würde ich aber ganz gerne auch auf das Thema Rollenverteilung im Teams mit dir eingehen. Zum Beispiel ich habe Rollenverteilung bei mir auch eingebaut und weil er neben dem Platz, ich habe zum Beispiel jedem Spieler eine Rolle gegeben, wie zum Beispiel der eine ist der Beiber-Zach. Das heißt, er schaut immer, ob die Bälle aufgepunkt sind. Der Zweite ist dafür zuständig, dass zum Beispiel immer das Material zusammen ist. Das heißt, ich das er selber machen muss, das er das Material selber rauszumut, aber er muss sich darum kümmern, sozusagen. Dann gibt es den anderen, der bringt zu den Spielen immer unsere DNA mit, die er in unsere Tür hängt und so weiter. Und auch so auch haben wir übrigens einen Probe-Spieler beauftragt, das heißt, wenn wir einen Probe-Spieler haben, haben wir sozusagen einen, der wirklich in die Hand mehr oder weniger nimmt und ihn probiert, sehr gut in die Mannschaft aufzunehmen und der auch kürfragen und so, dass das erste Ansprechstation ist. Was hältst du von eben genau diesen Rollenverteilung und willst du sogar sagen, es sollte nicht nur neben dem Platz diese Rollen geben, sondern vielleicht sogar auch auf dem Platz und vielleicht auch im Trainungsbetrieb? Es ist ein total spannendes Thema und ich glaube, dann muss man ein bisschen unterscheiden. Ich glaube, es gibt sehr unterschiedliche Rollen, die du jetzt sogenanntest in der Ehr, so die Orger, Alltagsrollen, die auch total wichtig sind, erstens damit die Kinder auch lernen, so ihren Alltag selbst mitzugestalten. Und da sind wir wieder nicht nur Konsument sein und alles liegt perfekt am Platz, sondern selbst sich beteiligen müssen. Dann gibt es, glaube ich, so Rollen im Ziegengefügel und dann gibt es, glaube ich, auch noch so ein paar taktische Rollen. Also Bodyguard jetzt zum Beispiel, es für mich eine taktische Rolle, also ob jetzt Rolle das richtige Runde, erst keine Ahnung, aber es auf jeden Fall mit einer taktischen Aufgabe verbunden, da gibt es ja ganz viele, dass man sagt, okay, du bist sehr sicherer, du bist der Baldi, wenn es um Doppeln geht, du stellst der andere Cloud, solche Sachen, das kann man ja auch irgendwie kindgerecht, ganz gut hinkriegen. Und dann gibt es aber ja noch so Sachen, die irgendwie so ein Teamgefügel wichtig sind. Und da, ja, da glaube ich, muss man einfach wissen, was braucht die Mannschaft? Das glaube ich, welche sind nicht direkt im ersten Training festlegen, wenn ich alle zu mir erstmal irgendwie sehe, sondern da braucht man schon so ein paar Wochen Zeit und zu sehen, okay, wo hängt denn? Also was sind die Baustellen, die uns irgendwie so ein bisschen fehlen? Und wie kriegen wir das hin, dass die Mannschaft das aus sich heraus besser hinbekommen? Weil das ist für mich immer die Goldlösung, nicht dass ich den sagt, du musst, du musst, du musst, sondern dass die aus sich irgendwie eine Lösung für so Situation finden. Da gibt es auch eine ganz schöne Meta-Fadie, die benutze ich immer. Das geht auch erst ab, dann gewissen Alter, welche sich in der R12 empfehlen. Aber ich finde es so als Grundverständnis für ein Trainer, es ist total spannend. Man kann ein weder Thermostat oder Thermometer sein. Wenn du Thermometer bist, dann misst du die Temperatur und merkst auch, passt irgendwie nicht. Wenn du aber ein Thermostat bist, dann misst du die Temperatur und tust du was dagegen. Und das ist ein total grundlegender Unterschied finde ich. Und ich versuche immer meine Spieler in diese Thermostat-Norlle zu kriegen, dass die merken, okay, irgendwas stimmt nicht, aber dann nicht rausgucken, sagen wir, wenn dann nichts machen wir jetzt, sondern dass die erst mal die Köpfe zusammenstecken und selber irgendwie versuchen. Und natürlich ist man da beteiligt. Und natürlich dürfen die sich jetzt nicht entscheiden für neuer Gute, jetzt spielen wir die ganze Saison tiefen Abwehrblock, weil das einfach nicht passt zu der Idee, wie wir Fußball spielen wollen. Aber wenn die im Spiel mal so tief erscheinen, so wir brauchen das jetzt, dann gofheut. Und das finde ich total wichtig, damit Rollen auch zu helfen, denen diese Erlaubnis vielleicht ein Stück weit zu geben, aber auch diese Kompetenz zuzusprechen. Du kannst es, du darfst es und gleichzeitig auch zu arbeiten, wenn es halt nicht läuft. Und du hast ja sogar auch auf dem Platz ein paar Rollen. Zum Beispiel Stichwort Intensität-Spieler. Was hat es denn damit aussehen? Ja, das ist auch einem Jahr in Hoffnung mit Standen, wo wir ja vielleicht ein bisschen Baustellen hatten, so wirklich hart auch mal dagegen zu halten. Und wenn knallt, haben wir immer ein paar Minuten zu lange gebraucht, vielleicht immer eine halbzeit zu lange gebraucht, um wirklich dagegen zu halten. Und dann gibt es einfach so ein paar Jungs, sie tragen das in sich. Und dann haben wir den einfach so als Trainer-Team gesagt, "Hey, ihr seid uns, wenn sie Tätigungs, ihr habt auch die Erlaubnis, die anderen da mitzuziehen und vielleicht sogar die Aufgabe, die anderen mitzuziehen und das auch im Training. Das heißt, wenn man merkt, kennt man ja, wenn er jemand, beispielsweise wieder Eisbrecherkontakt, laschen Kontakt selbst, irgendwie nicht so richtig überzeugt, sich abkochen lässt und dann passiert irgendwie nichts. Dann werden das die Jungs, die laut werden und sagen, "Komm, junge, straffte ich, haurreinder". Und das ist schon was, wo ich richtig schön finde, dass das nicht immer vom Trainer-Team irgendwie ausgehen muss. Dann gibt es noch so ein paar andere Rollen. Ich hab jetzt zum Beispiel meine aktuellen Mannschaft, wie ich ein Spieler des "Der ist total gut", da drin so ein Gefühl zu haben für "Wann wollen wir Pressing auslösen?", "Wann wollen wir ein bisschen tiefer stehen?", und das habe ich ihm einfach auch erlaubt. Also ich hab gesagt, "Hey, wenn du das Gefühl hast, jetzt ist ein Moment für die in die Pressinghöhe, sprich mit dem und dem", das ist dann der Mannschaftsrad einfach, und dann let's go. Und dann haben die einfach für sich auch mal entschieden, okay, jetzt, jetzt haben wir gerade die Körner für 10 Minuten Vollgas durchbrettern. Und dann haben sie dann reingekommen und ich war auf der Bar, und ich dachte, so spartig. Was? Ja, voll. Und würdest du mal sagen, in der Rollenverteilung gibt man eher so eine Rolle des Intentität-Spieler an Spieler, die das eh schon gut können, die eh schon ein bisschen drin tragen, oder sagt, man haben ja, gibt es genau dem Spieler, der selber Probleme hat immer diese Intentität hochzufahren, sodass er das als Roller hat, sowohl für sich, aber auch für andere dann eben umzusetzen. Das habe ich schon richtig oft gemacht, ist so als Hebel benutzt, um ihn ein bisschen mehr in die Pflicht zu nehmen, da habe ich besonders gute Erfahrungen gesammelt bei so Orgeräulen, die du jetzt auch angesprochen hast, da habe ich auch eine richtig schöne Geschichte. Das waren junge, der hatte ein bisschen Schwierigkeiten, sich so an Lauchsterken zu halten und sich im Bus vernünftig zu benehmen. Und dann habe ich den einfach so als Lauchsterk, Lauchsterk, Baustrakten, außer Korn im Trainingslager. Und da war das auch einmal derjenige, der wärts ein bisschen zu lauft, was so, "Hey, sch, Jungshuhe, Ruhe." Der wird nicht zu laut sein. Und das ist wirklich checkt, wenn der dann so aus sich herausstolt ist, dass er das jetzt entscheidend darf und dadurch irgendwie so seine eigene Probleme so ein bisschen geregelt bekommt. Weil der Rolle vom Entensiedt-Spieler würde ich ein bisschen aufpassen, weil das natürlich schon irgendwie eine Herausforderung ist und nicht jeder die Kapazitäten hat, im eigenen Spiel irgendwie noch für andere zu sorgen. Das heißt, wer für mich jetzt passend für jemanden der vielleicht Schwierigkeiten hat, so das Level zu halten, also der man so ausschläge hat, dass er total intensiv Fußball spielen kann und vielleicht manchmal eine in so eine passive Rolle rutscht, dann wäre es, glaube ich, schon möglich. Würde ich schon im Dialog dann in dem Moment machen. Aber wenn es jetzt jemand ist, der total Schwierigkeiten damit hat und es eigentlich fast nie an das Maß hinkriegt, wo man es eigentlich haben will, dem würde ich jetzt so eine Rolle eher nicht geben, weil das glaube ich schon auch schnell überfordern kann und vielleicht noch mehr vor Augen hält, dass das gerade eine Baustelle ist. Wir haben natürlich total viel über die Generation Z und Alpha gesprochen. Jetzt muss ich aber auch einen kleinen Schwänker zu wagen. Du hast ja sowohl bei Hoffen im gearbeitet, aber auch beim Verband, beim DFB. Jetzt würde ich mal interessieren, was waren deine größten Unterschiede, die dir aufgefallen sind und was gefällt dir vielleicht auch, der einen Seite mehr als auch der anderen Seite? Erstmal ist es ja ein Unterschied im Zeting, also die einer Sache ist vereint. Das heißt, man sieht sich irgendwie fünfmal die Woche, kann auch für Woche, für Woche auf dem Ziel hinarbeiten und das andere ist Nationalmannschaft. Das heißt, man hat regelmäßig Maßnahmen und Zusammenzüge, hat da eine total intensive Zeit. Das eigentlich fast jedes Mal wie ein Trainingslager. Und dann aber auch wieder vier, fünf Wochen, wo man sich halt nicht sieht. Das heißt, das ist einfach eine andere Herausforderung. Alle, die gar kein Team jede Woche sind, sondern die spielen dann auch gegeneinander wieder, kommen dann wieder zusammen, sind wieder ein Team. Das heißt, das ist total anders einfach, aber eine richtig coole Sache auch, weil man ja auch sehr committed ist, auf dem Ziel und die Qualität ist natürlich tip-top. Also wenn du aus Deutschland die besten Spieleren zusammenziehen kannst, dann ist es natürlich einfach eine andere Qualität, wie wenn du einen Kader hast in der Mannschaft, wo du einfach schon ein paar Projekte noch dabei hast, die auch total wichtig sind und die einfach Zeit brauchen und das auch Spaß macht. Aber diese Projekte gibt es dann in der Nationalmannschaft eher weniger. Da geht es wirklich um Unpoint-Perform, weil da kommt es dann halt auch auf Ergebnisse an. Und das muss mir schon auf die Harte tun, auch dieses Jahr lernen. Das heißt, das sind einfach andere Herausforderungen. Dann hat sich dann noch was, wenn es jetzt um das Thema "Spielorientiertes Training" geht. Also ist es dann zum Beispiel beim DFB, wenn man nur wenig Zeit hat, ist ja intensiv, dass du diese Trainingslager-Balbs habt. Es ist da vielleicht dann schwieriger Beispielsweise, als wenn du einen zum Beispiel ein paar Einskaufsmuss unterwegs bist. Ich glaube, eine Spielorientierung verändert sich nichts. Das ist eher eine Haltung, die man hat. Und die gibt es auch beim DFB und die ist auch bei uns im Trainer-Team, ganz klar. Das heißt, es geht schon darum auch die einzelnen Spielern im Konzert. Nationality besser zu machen, aber es geht vor allem auch darum, halt ein funktionierendes, funktionierende Fußball- Idee hinzukriegen, die Spielwirksam ist. Das heißt, da geht es dann auch wirklich darum, die Tore zu machen und da geht es darum, die Spiele zu gewinnen. Und dann ist es halt vielleicht aufgrund der Kirche der Zeit auch eher mal, eher punkt und so spielen wir es jetzt und eher eingrufen als, lasst uns gemeinsam was entwickeln, weil dafür hat man halt manchmal die Zeit nicht. Aber die kriegt man auch dahin, da krieg ich auch, wenn du witzend ein Beispiel erzählen, das war eine richtig coole Sache, weil wie du merkst, Thema Konsument und Gestalter beschäftigt mich schon. Und dann haben wir, waren wir in Italien auf einer Länderspielreise, mit dem DFB und haben Videoanalyser gemacht und es waren halt zehn Tage, drei Spiele, das heißt, so ist einfach die ganze Zeit im Stress vorbereitet und Nachbereitung. Dann haben wir es zehn geguckt und dann habe ich es zum Trainerting gesagt, ich würde mir voll wünschen, dass wir das irgendwie hinkriegen, dass das nicht so, ja, ich gucke mir es zehn an nick und dann gehe ich wieder raus, sondern dass die alle nachdenken müssen und es ist ja voll der krassen Anspruch, dass 20 Menschen gleichzeitig ins Nachdenken und beteiligen Kriegs, dann habe ich so Zettel gebrasselt mit grün rot gelb und dann haben wir die zehn gezeigt, dann musste sich jeder die Szene anschauen mit einem Beobachtungsschwerpunkt und dann mussten alle die Augen zu machen und einen Tettel hochheben, ob sie die Szene halt grün und ich die gut fanden, eher mittel oder eher schlecht fanden. Das heißt, dann musste schon mal jeder hinschauen, damit man irgendwas hochheben kann und es musste jeder sich so ein bisschen überlegen, wie stehe ich dazu und dann haben wir immer einzelne gefragt und da ist da so ein bisschen die Diskussion entstanden, warum hast du jetzt gelb genommen, was fandst du gut, was fandst du schlecht und so. Und dann hat einfach die Mannschaft so diese Analyse eigentlich gemacht, weil die Tecken des man unterschätzt so oft was in den Köpfen der Mehlsunjungs einfach abgeht und das hat richtig Spaß gemacht und da die so gefühlt war so richtig schöne Energie und jeder war irgendwie beteiligt und das auch so ein Beispiel von geht auch in einer Nationalmannschaft und hat genau gleich lange dauert. Du hast aber ja auch in einer Nationalmannschaft muss ich auch sagen, ja als Co-Trainerin gearbeitet, damals mehr als Cheftrainerin. Würdest du sagen, manchmal ist das schwierig, wenn man als Cheftrainerin so sehr nah beis ist oder sagt, sie hat manchmal auch vorbeleichtert, dass er der Bettkopf und statt der Gutkopf sein soll. Ja, also es ist glaube ich, wenn man so führen will wie ich, ist das glaube ich schon Spannungsfeld, dass man ja auf der einen Seite so diese Brücke irgendwie bauen will und diese Beziehung auch zu den Spielern haben will. Als Cheftrainerin jetzt gesponnen, als Kutrainerin ist das ja gar kein Problem, weil da ist man ja nicht derjenige der so die finale Entscheidung irgendwie verkünden muss, aber ich will auch so führend als Cheftrainerin und dann bin ich aber ja auch gleichzeitig diejenige, die die harten Entscheidung und die, die viele Spieler unzufrieden macht. Also verkündet vertreten muss, das macht mir auch großen Spaß als ich habe damit gar kein Problem auch eklische Entscheidung zu treffen. Was mir aber wichtig ist, dass diese Brücke nicht eingerissen wird dabei. Das heißt, wenn es eine Entscheidung gibt und die gibt es ständig, dann ist mir wichtig, dass das vernünftig kommuniziert wird, dass das vernünftig erklärt wird, dass die das einfach meine Gedanken zu mit dem Nachfolz ihr müssen, müssen ihr gar nicht gut finden, müssen ihr auch, ja, wohl oder übel müssen sie es akzeptieren, ja, aber da darf man auch mal Stinke sein und da darf man auch mal lange Stinke sein, ist sogar der Anspruch. Also wenn ich drei Wochen am Stück nicht spielen und mit einem zufrieden Lächeln auf der Bank sitzt, dann stimmt sie ja auch irgendwas nicht. Das heißt, diese Konflikte, die sind total wichtig, die mag ich auch, aber ich bin eine Überzeugung, wenn du den Spielern das Gefühl gibst, dass du grundsätzlich daran interessiert bist, dass es denen gut geht und dass sie sich entwickeln, dass das auch eine gute Basis gibt, um sehr klar und sehr hart zu sein. Ich hatte es für mich als solches Logen wertschätzen, aber fordant. So und das ist dieses fordant, ist in der Leistungskultur unabdingbar und ich hatte das Privileg mit sehr talentierten Spielern, Spielerinnen zu arbeiten, dann ist es auch entsprechend wichtig, dass eben die Leistung stimmt und dann ist es halt auch unabdingbar, dass es ab und zu mal knallt. Ich bin ein gutes Schlusswort. Eine Frage habe ich aber jedoch noch und zwar, kann man super viel über deine Art, das Vermittlungsgesporgen, aber noch gar nicht so viel, was zum Beispiel auch für deine Lieblingsübungen. Hast du eine Lieblingsübung, wie du hier einen zuhören und zuschauen empfehlen kannst? Ja, Überraschung, es ist eine Spielform. Und es ist nicht viel von die Intensivis und wo es einfach knallt. Die gibst tatsächlich auch bei euch in Portal, da habe ich die auch gefunden. Da heißt die Championsliga, die ist bei euch in Portal mit einem 2 gegen 2. Ich spiele das oft in bisschen größeren Formaten, also 4 gegen 4, je nachdem ich 4 Spieler und auch Toremann zur Verfügung hat auf mehreren Plätzen, wo man eine bestimmte Spieldauer hat und dann geht es um auch von Abstehe und da steckt für mich so viel drin, weil also wichtig, habe ich auch gelernt, dass keine Diskussion gibt. Dann muss immer vorher sagen, wie viel Runden man spielt, sonst wirkt es ein bisschen willkürlich und dann kann man ja auch die Weido- oder anderen Team mal einen Sieg zuschuss dann. Das heißt, ich sage mal vorher, okay, wir spielen sechs Spielrunden und wer dann die Champions League gewonnen hat, ist der Gewinn nach von den ganzen Tunier. Das heißt, du hast auf- und abstehig, also wenn du jetzt eine Mannschaft hast, die irgendwie gerade nicht so performt, dann spielt die auch auf eine Niveau, wo die trotzdem Mannschaften hat, wo sie jetzt vielleicht nicht jedes Mal komplett abmontiert werden. Gleichzeitig treffen sich oben Teams, wo die wirklich auf Augenhöhe unbedingt gewinnen müssen und das ist schon was, was ich richtig, wichtig finde, diese Gear, trotz aller Ausbildung, diese Gear gewinne zu müssen und zu wollen und ein Tor kann halt einfach alles entscheiden. Und das finde ich, krieg man dieser Spiel vom Guten, weil mir bringt es gar nichts, wenn ich bis Runde 5 in der Champions League alles weggeschossen habe und dann geht es halt runter in die Regionale. Ich habe dann dann am Ende trotzdem nicht mehr ziele erreicht und deswegen, das ist eine Übung, die macht mir sehr viel Spaß, die macht auch, habe ich zumindest den Eindruck, mein Team ist immer sehr viel Spaß und da kann man auch bis sie mit den Toren sogar variieren. Also wenn man jetzt nicht sechs Tore zur Verfügung hat, dann spielt man halt auch Dribbelinien oder Amnitore oder ich habe es noch einmal im 1-1 Format gemacht, da war ich 10 Felder aufgebaut und da habe ich mit so Bierbänken, wo man dann an die Bank passen musste 5 Punkte und dann auch immer auf dem Abstieg. Genau. Ich finde das so auch gar nicht so schlecht. In solchen Formaten kann man so viel spielen, man kann theoretisch auch kleine Prokationsregeln ein paar Mal, man kann auch mal das Spielfehl viel, viel eckig auch ponen, sondern man macht zum Beispiel das in einem Art Diamant und vielleicht dann eher diesen Direkten Weg zum Vorazuführen. Man, je nachdem, was für einen Schwerpunkt man hat, kann man da eigentlich so viel Spin und der Spaßfaktor und der Faktor, den du jetzt genannt hast, was den Schämmensigmodus eigentlich geht trotzdem nicht verloren und sorgt eigentlich für jede Menge Spaß. Das finde ich immer ganz cool an solchen Formaten. Und das auch ein schöner Side-Effekt ist, wenn du auf einen Spielfehl das mit großen Toren und Minitoren und dann muss man auf die Minitoren sehr mal erstmal, na toll. Aber wenn die Minitoren die Champions liegt, dann finde es auch immer jeder super, wenn du da spielen kannst. Ja voll, stimmt, das ist eigentlich ein guter Tipp. Aber Melanie, da darf ich mich bei dir bedanken, wir sehen das schon am Ende unseres einmal einen Sport-Flusper-Trainer-Protkars angelangt. Es hat mir mega viel Spaß gemacht. Ich glaube wir können auch echt noch Stunden wahrscheinlich hier reden und hätten nicht zu wenig besprochen. Gerade was eben die Vermittlungsmethoden angeht, gerade eben auch mit der Generation Z und Alpha. Total spannend ist, dass die man mal merkt, ob das ich da sehr viel mit auseinandergesetzt hast. Deswegen vielen Dank, dass du heute da warst und deiner Erfahrung mit uns geteilt hast. Vielen Dank, dass da sein Duft ist. Ich hatte auch viel Spaß. Und wenn wir da draußen wie Podcastfolge gefallen hat, dann vergiss nicht zu liken, zu kommentieren und zu abonnieren, dann sehen wir uns schon bald bei einer weiteren einmal-Einsport-Flusper-Trainer-Protkarsfolge. Bis dann, macht es gut, euer Pascal. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Generation Z und Alpha zeigt mehr Selbstbewusstsein und hinterfragt Autoritäten, was Trainer-Chancen für ehrliches Feedback bietet.
  2. Trainerin Melanie betont spielerorientiertes Denken
  3. Ein zentrales Prinzip ist, mindestens 50% der Trainingszeit in Spielformen zu investieren, die das echte Fußballspiel abbilden.
  4. Partizipation ist entscheidend
  5. Die Beziehung zwischen Trainer und Spielern hat sich von autoritär zu Augenhöhe entwickelt, was Reflexion und Eigeninitiative fördert.

Summary:

In diesem Gespräch diskutiert die Trainerin Melanie die Herausforderungen und Chancen im Umgang mit der Generation Z und Alpha im Fußball. Sie stellt fest, dass junge Spieler heute selbstbewusster sind, Autoritäten hinterfragen und ihre Meinung äußern, was früher undenkbar war. Diese Veränderung sieht sie als Chance, da ehrliches Feedback die Reflexion der Trainer fördert.

Zentral in ihrer Philosophie ist das Prinzip "Wir denken vom Spieler aus", das bedeutet, jede Trainingsmaßnahme muss den individuellen Spieler verbessern. Dazu gehört, dass mindestens 50% der Trainingszeit in Spielformen investiert wird, die das reale Fußballspiel abbilden, etwa durch kleine Spiele mit Gegnerdruck und Entscheidungssituationen. Partizipation spielt eine große Rolle: Melanie bindet Spieler aktiv ein, etwa indem sie eigene Trainingseinheiten planen oder Video-Analysen von sich und anderen erstellen.

Diese interaktiven Methoden fördern Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit, was die Motivation und Lernbereitschaft steigert. Sie betont, dass solche Ansätze zwar etwas Zeit und Mut erfordern, aber langfristig zu besseren Ergebnissen führen als traditionelle, autoritäre Methoden. Insgesamt zeigt sich, dass moderne Trainingsarbeit auf Augenhöhe, klaren Prinzipien und aktiver Beteiligung der Spieler basieren sollte, um sie optimal auf den Fußball und das Leben vorzubereiten.

FAQs

Die Generation Z wächst in einer individualisierten Lebenswelt auf und traut sich eher, ihre Meinung zu sagen. Autoritäten müssen sich erst verdienen und werden hinterfragt.

Die Beziehung ist heute eher auf Augenhöhe, Spieler geben offener Feedback und hinterfragen Anweisungen. Das bietet Chancen für mehr Reflexion.

Es bedeutet, dass jede Trainingsentscheidung die Frage beantworten muss, ob sie den Spieler besser macht. Der Fokus liegt auf der individuellen Entwicklung jedes Spielers.

Das Training soll reale Spielsituationen abbilden, mit Gegnern, Druck und Entscheidungen. Mindestens 50% der Trainingszeit sollten in Spielformen investiert werden.

Man kann Spielern Aufgaben geben, wie das Planen von Übungen oder das Analysieren von Videos. Dies fördert Eigeninitiative und Partizipation.

Partizipation ist wichtig, weil diese Spieler sich wirksam fühlen und einbringen wollen. Ein fertiges Produkt wird weniger akzeptiert als aktive Mitgestaltung.

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