Diese Podcast-Folge beleuchtet die Rolle der Frauen in der Wikingerzeit und räumt mit dem Klischee der passiven Hausfrau auf. Wikinger-Frauen waren unverzichtbar für Siedlungsgründungen in England und anderen Gebieten, da sie den Fortbestand der Gemeinschaft sicherten. Archäologische Funde belegen, dass viele Frauen weite Reisen unternahmen, oft unabhängig von Männern. Die Frage nach Kriegerinnen (Schildmaiden) bleibt umstritten: Es gibt keine eindeutigen Beweise, aber Gräber mit Waffen deuten auf die Möglichkeit hin. Frauen waren jedoch häufig bei Feldzügen dabei, um logistische Aufgaben wie Kochen und Reparaturen zu übernehmen, was nicht als minderwertig galt. In der Wirtschaft spielten sie eine Schlüsselrolle, besonders in der Textilproduktion, die für Segel und Handel essenziell war. Die Herrin des Hauses hatte Autorität über Haushalt, Feste und politische Entscheidungen. Heilkunde und Magie wurden bei Frauen anerkannt, und Seherinnen hatten hohes Ansehen. Die größte Ungleichheit zeigte sich bei der Ehe: Frauen hatten kein Mitspracherecht bei der Partnerwahl, und Unschuld galt als Ehre. Dennoch war eine Scheidung möglich, und Witwen wie Aud die Tiefsinnige konnten erfolgreich Expeditionen anführen. In der Mythologie waren weibliche Gottheiten wie Freyja und Walküren mächtig, was den hohen Stellenwert von Frauen in der Gesellschaft widerspiegelt.
Hallo und herzlich willkommen zu Reisedus-Mittelalter, die Wikinger, Folge 17, die Frauende Wikinger. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Reisedus-Mittelalter. Mein Name ist Paul und ich darf euch heute abermals in die Welt der Wiking einführen. Vergesst nicht im Podcast zu bewerten, auf Instagram zu folgen, die Frage der Woche zu checken und bei der Abstimmung zur nächsten Folge mitzumachen. Der Begriff Weibliche Perspektive hat heute fast schon Kultfaktor, ist dadurch aber nicht weniger wichtig. Jedoch darf man nicht vergessen, dass sie noch nicht so wirklich lange ernst genommen wird, wenn man die gesamte Menschheitsgeschichte betrachtet. Lustige Weise wird schon damals vor 1000 Jahren in der A-Rex Sager berichtet, dass die Nordmänner wohl einige gewalttätige auseinandersetzungen mit den Ur-Einwohnern Nordamerikers hatten, wohingegen die Nordfrauen auf friedlicher Art kommunizierten. Beziehungsweise ist so gut wie möglich versuchten. Diesen Folge soll keine Feminismus-Debatte im Mittelalter auslösen, die in Zeiten sind Odinzeit dank zu großen Teilen vorbei. Viel eher geht es um eine leicht kommentierte wahre Darstellung des Lebens von Frauen im Norden zu einer Zeit, in der das Patriarchat hochgehalten wurde. Denn trotzdem gelang es einigen Frauen, hohe Stellungen zu öklimmern, besitzt Tümer zu erlangen und im Unterschied zum Rest Europas doch recht frei leben zu können. Denn auch wenn es überspitzt klingt, denn auch wenn es überspitzt klingt, im Vergleich zu vielen anderen Ländern, waren die Wickener wahre Vorreiter des Feminismus, zumindest glauben das viele, ob dies wahr ist, das werden wir heute erfahren. Aber jetzt genug der Einleitung kommt mit mir auf eine feminine Reise durchs Mittelalter. Die wohl erste Vorstellung, die wir aus dem Kopf kriegen müssen, ist die da braven Frau, die zu Hause bleibt, während der Mann sich auf Raupfahrt begibt. Es ist zu großen Teilen einfach nicht richtig. Man denke nur an die gegründeten Ziedlungen in England um vielen weiteren Teilen Europas. Eine Ziedlungsgründung wäre ohne Frauen nicht möglich, damit es wohl eher vorübergehendes Lager bezeichnen würde, da der Fortbestand der Angesiedelten aufgrund von relativ einseitig zu finden, geschlechtsmerkmalen nicht lange gesichert wäre. Die Frauen der Wickener kamen oft in die besetzten Gebiete. Ziedelten sich dort an, bauten ein Leben auf und sicherten so die Grundlage der Gesellschaft. Die Forschung zeigt außerdem durch verschiedene Grieber auf, dass einige Frauen fern ab ihrer Heimat begraben wurden, was auf weiter Reisen deutet, die oftmals unabhängig von Männern getätigt wurden. Aber fangt man auch Kriegerinnen unter ihnen? Ich meine der Begriff der Schildmeid wurde einerseits durch die Popkultur andererseits schon durch die nordische Mythologie selbst geprägt. Eine der bekanntesten Schildmeiden aus der Popkultur dürfte wohl die der Eowin aus tollkinswerk der Herr der Ringe sein. Von Lagerta aus Weikings wird sogar wirklich in Erzählungen von Saksogramatikus, einem denischen Geschichtschreiwa, aus dem zwölften Jahrhundert berechtet und war eine Schildmeid, die im neunten Jahrhundert gelebt haben soll. Für ihre Existenz gibt es aber leider keine eindeutigen Belege. Ebenso gibt es keine eindeutigen Beweise für die Existenz von weiblichen Kriegerinnen. Wie bei vielen anderen Funden und Erzählungen können wir uns jedoch aus vorlegenden Fakten gewisse Möglichkeiten zusammenbauen. In dem Fall besteht natürlich die Frage, was dafür und dagegen spricht. Es fiehe einem vielleicht die unausgeglichene physische Stärke ein. Das kann man also wissenschaftlichen Fakt aufgrund von übermäßig vielen Daten sehen. Aber darf nicht pauschalisiert werden. Die Vielfalt der Speziellsmensch lässt wie heute darauf schließen, dass es damals auch schon großgewachsene, starke Frauen gab, die einem gewissen Bord-Sensatz von männlichen Kriegern physisch klar überlegen waren. Andererseits muss man natürlich auch riesigen Betrachten, die bei Frauen im Kampf sicher höher waren. Wie natürlich gewisse Männer, die sich bei einer Überlegenheit im Kampf an ihnen vergehen konnten. Anzeichen für eine mögliche Kriegerin fand man in einem mit waffengefüllten Grab in Birka. Und zwar von einer 30 bis 40-Jährigenfrau. Trotzdem lässt sich der Mythos der Schildmeiden auch dadurch nicht eindeutig beweisen. Was sich schon viel eher beweisen lässt, ist die Anwesenheit von Frauen bei Schlachten und Fälzügen. Aber eher in der Funktion, der sie in in inlicher Form auch zu Hause nachgegangen werden. Kochen, Reparaturen, Ankleidungstücken und noch vieles mehr. Es gibt aber keine Anzeichen dafür, dass dies eine niedergestellte Arbeit gewesen wäre. So trug nur jeder und jede seinen und ihren Teil bei. Und dabei war das Risiko ihr Leben zu verlieren, kaum geringer, wie das massen Grab in Reptten beweist. Alles lässt darauf schließen, dass die Existenz von Kriegerinnen keinesfalls unmöglich war. Aber wohl nicht an der Tagesordnung stand. Wie auch die Männer legten natürlich auch die Frauen großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Gerade die Haare waren ein wichtiger Teil der vorherschönten Meinung über Attraktivität. Die Kleidung war natürlich stets praktisch, ohne viel Haut zu zeigen. Dies kalt aber ebenfalls für Männer und Frauen. Auch wenn die Kleidung als streng schlechter getrennt angesehen wird, gibt es durchaus Anzeichen für Crossdresser in den Sagers. Und unter anderem von niemand geringerem als Odin selbst, wie wir später noch erfahren werden. Für weitere Details zu Kleidung und dem Schmuck gibt es inzwischen schon eigene Folgen. Daher konzentrieren wir uns auf die große Mehrheit der Frauen und ihr Leben im Freymetel Alterskandidin Aweans. Es wird oft unterschätzt, was für einen großen Einfluss sie auf die Wirtschaft hatten. Gerade was den Handeln mitgewebten Stoffen angehen. Zuschufen sie sich einen eigenen und sehr, sehr wichtigen Platz in der Ökonomie der Zeit. Andere Frauen wurden sehr reich und wurden oberheupter und von zumindest einem Teil dieser Frauen werden wir nun hören. Der Beruf der Frau war meistens Tätigkeiten auf der Farm auszuüben, den Haushalt zu schmeißen und vor allem die Textilarbeit voranzutreiben. Gerade zu Zeiten, als die Schifffahrt über längere Distanzen immer wichtiger wurde. Seine es in Deckungsreisen oder Raubzüge gewesen, mussten nicht nur die Schiffe an sich, sondern eben auch die dazugehörigen Segel hergestellt werden. Dabei besteht die Textilarbeit eben nicht nur aus der Entverarbeitung, sondern beginnt schon beim Züchten der Schafe. Dabei gingen Dinge wie das Melken und die Herstellung von Käse, Butter und anderen Nahrungsmitteln hand in Hand. Dabei diese Tätigkeiten oftmals nicht nur von einer Frau ausgeübt wurden, sondern eine Farm ja oftmals aus vielen Personen bestand. Mehr dazu gibt schon in der Folge Haus und Hof. Aber auch hier sein nochmal erwähnt, dass die Herin keinesfalls eine unwichtige oder untergeordnete Rolle hatte. Die Befognis war nur strickt verteilt. Jedoch hatte die oberste Frau auch strickt das Sagen über Haus und Hof, ein Posten, der durchaus mit Respekt und Autorität einherging. Das komplette Management des Hofes und damit auch das Überleben im Winter oblagen ihr. Die Herin des Hauses war auch zuständig für verschiedene Feste und Feierlichkeiten, was auf die Art der Gäste bezogen, durchaus eine politische Arbeit sein konnte. Ebenso begamen sich manche Frauen in mennadominierte Professionen wie zum Beispiel dem runden Steinhauer. Außerdem gibt es noch überlieferte Gedichte von weiblichen Skalten, also im Grunde Hof, Dich d'Arenan in Norwegen und
Island, wie zum Beispiel Jorum im 10. Jahrhundert. Anders als später im Christentum wurden die Heilenden Fähigkeiten von Frauen anerkannt. Beziehungsweise auf positive Art und Weise in Verbindung mit Naturheilkunde gebracht. Auch starke Magie wurde in der Nachge sagt, ohne sie gleich am Scheiterhofen zu verbrennen. Gerade Frauen wurden oft in Verbindung mit der Deutung der Zukunft gebracht, sogenannte Seherinnen. Freier selbst gilt beispielsweise als die Götten, die die Magie des Sehens gelernt hat. Eines der großen Probleme der damaligen Zeit war sicherlich die nicht wirklich vorhandene Verhütung. Und die darauf holen der Geburt wurde zu einem der gefährlichsten Ereignisse im Leben einer Frau. Auch wenn Leute damal schon viel mit Kräuter erreichen konnten, vom Hygienestanders war noch nicht viel bekannt. Und gerade damals gebar eine Frau oft nicht. Unter Anführung zeichnen nur ein bis zwei Kinder, sondern viele, viele mehr. Einige davon starben entweder vor oder kurz nach der Geburt und dadurch mussten sie diese Qualen sehr oft in ihrem Leben durchleiden. Auch die Sagers berichten immer wieder vom tapferen starken Frauen in der Schwangerschaft. Also wurde auch dieser gefährliche Abschnitt doch in gewisserweise Wert geschätzt und die Wichtigkeit anerkannt. Bei der Geburt hielten die Frauen zusammen. Die Wissenschaft zeigt, dass Geburt oft ein Event unter Frauen war. Vielleicht würde man manche der beteiligten heute als Hebammen bezeichnen. Wenn ein gesundes Kind zur Welt kam, wurde die benung zwischen Mutter und Kind sehr ernst genommen und toleriert. Gerade in jungen Jahren übernahmen die Frauen die Kinder-Aziehung in jeglicher Hinsicht sehr stark. Trotzdem muss man sagen, egal ob ein Kind aus einer Ehe entstand oder aus grausigen Taten ein unerwünschtes Kind kam schon mal vor. Man findet immer wieder Quellen, die von der Aussetzung von Babys erzählen. Andererseits auch Gesetze, die dies nicht gerade verbieten. Dabei kann man aber nicht von einer Anhäufung im Bezug auf einen gewisses Geschlecht ausgehen. Babys wurden grundsätzlich geliebt, egal ob Mädchen oder junge. Auch wenn sich oft der spätere Weg ab dem Kindesalter auseinander entwickelte. Informationen über Kinder in der Wikingerzeit sind leider sehr rare. In gutland beispielsweise geht man jedoch von einem neuen Entwicklungsschritt mit ca. fünf Jahren aus. So es würden da aus den kleinen Kindern Kinder werden. Dies lässt sich darin festmachen, dass beispielsweise Mädchen ab dem fünften Lebensjahr mit viel schöner Rämm und mehrtheiligerem Schmuck begraben wurden. Das heißt nicht, dass davor die Kinder weniger wert waren. Aber unter der Betrachtung, das oftmals die eigenen irdischen Besitztymer mit ins Grab gegeben wurden, kann man schon davon ausgehen, dass es für die schöneren Schmuckstücke vielleicht einen Anlass gab. Erst im späteren Alter kristallisiert sich heraus, dass bei Frauen auf andere Werte geachtet wurde als bei Männern. Schönheit, Fruchtbarkeit und Fähigkeiten im Haushalt wurden auch ins Kandinawien als sehr, sehr wichtigeachtet. Leider berichten auch Saagas vom kleinen Mädchen, die vom grobelosen älteren Männern mitgenommen wurden, was ihr späteres Leben zerstörte. In Birker wurde ein Mädchen mit einem Nadl etouille begraben, was jedoch schon früh auf eine Trennung der Geschlechter hinsichtlich der Art der Tätigkeiten deutet. Trotzdem findet man in den damaligen Gesetzen keine Anzeichen dafür, dass Mädchen weniger wert waren als jungen. Dies änderte sich jedoch, wenn es als Jugendliche, um die Heirat ging. Wie im Rest der Welt und leider teilweise noch heute wurden die heranwachsenden Frauen oftmals gegen ihren Willen verheiratet. Was heißt gegen ihren Willen? Es wurde einfach nicht gefragt, daise ihr nichts geändert hätte. Das heißt natürlich nicht, dass kein Widerstand aufgekommen wäre. Das Gesetz schrieb dann den Frauen, zwar zu besitzt zu haben und zu entscheiden, wo sie wohnen wollten, anders als in den meisten anderen Teilen der Welt zu dieser Zeit, jedoch kein Mitsprache recht bei der Wahl des Partneres. Einzig eine verwittwerte, fahrtalose Frau, dürfte eine Heirat ablehnen. Für den Rest galt das, was zum Beispiel der Vater der Frau und der des Mannes oder der Bräutigam selbst vorab ausgehandelt haben. Zur Heirat war auch die Unschuld der Frau gleichzeitig ihre Ehre, wo die ihr diese genommen, konnte es bis zur sozialen Ausgrenzung führen. Ja, eine tragische Zeit in unter anderem dieser Hinsicht. Eine der größten Ungleichheiten findet man wohl beim Blick auf das Konkubinat. Gerade reiche Männer hatten neben ihrer Karte noch oftmals viele weitere Konkubinen, für deren Lebenserhaltung der Mann aber auch aufkommen musste. Anders darum gab es das nicht und war keineswegs gestattet. Natürlich müssen wir auch noch einen größeren Abstecher in die Mythologie machen. Teilweise detaillierter habe ich schon in den Folgen zur nordischen Mythologie gesprochen, aber spricht schon Bände über eine Gesellschaft, wenn einige Götter und dann auch noch große Götter weiblich waren. Fräer ist eine der mächtigsten Göttenern. Sie bekommt die Hälfte der gefallenen Krieger, die nachdem nach welchen Quellen man geht natürlich. Skadi, die Götten der Jagd, wobei man die Jagd historisch betrachtet, ja irgendwo am ersten Männern zuordnen würde. Zogadersreich der Toten wurde Hälz zugeteilt. Der nordische Pantheon scheint allgemein sehr ausgeglichen zu sein und die Vorstellung der starken Frau keineswegs verböhnt. Und der anderen Odin selbst verkleidete sich teilweise als Frau, was würde grissliche Auffassung wohl absolut seltsam gewesen sein musste. Andere also als die Gesettschreibung vermuten lässt, waren Frauen in der nordischen Mythologie meisten starke und einflussreiche Wesen. Bei den Wikinger-Frauen denken womöglich auch viele an die Wahl kühren. Ich mein, kein Wunder, sie spielen in einigen Geschichten eine wichtige Rolle. Wie zum Beispiel der Hannial-Sager aus Island, ums Norris-Prosa-Eder. In der Hannial-Sager wird beispielsweise von der Schlacht von Klomtharf in Irland am 24. April 2014 erzählt, dem K-Freitag. Heute ist dieser Ort ein Stadtteil von Dublin. In dieser Schlacht standen sich die Armeen von König-Brein, dem iirischen Hochkönig, und Meil-Motor, dem König von Lainstark gegenüber. Lainstar befindet sich im östlichen und südöstlichen Teil Irlands. Man muss dazu sagen, dass der Titel "Hoch König" eher in Anspruch genommen wurde, ohne dass man wirklich besondere Staffel leisten musste. Aber das sein Normrande erwähnt, Postum klingt es einfach besser. Beide Armeen dürften um die 7.500 Mann stark gewesen sein. Denn Sieg des Hochkönigs in dieser Schlacht bezeichnet man übrigens als Pyrus Sieg. Aufgrund dessen, das zwar um die 6.000 Mann des Königs von Lainstark getötet wurden und damit auch der Sieg erhungen wurde, Brian aber auch ein paar Tausend Männerverlor und sein eigenes Leben und das Leben einiger verwandten Lies. Wie dem Hoch sei, es geht ja eigentlich um die Waldkühren. Während dieser Schlacht beobachtete über 500 Meilen entfernt in Kateness einer Grafschaft an der Nord-Ostspitze Schottlands, ein Mann namelt Störlut, das unfassbare. 12 Frauen, die ein Haus betraten. Er näherte sich und abblickte sie im Inneren des Hauses an einer Art Webstuhl. Zuerst sah alles normal aus, bis er entdeckte, dass sie keine normalen Garn benutzen. Sondern eingeweide. Als Gewichte nammen sie keine Steine, sondern schädel. Als Werkzeuge verwendeten sie natürlich schwer um Feilspitze, ein wo sehr bezahre Anblick den der Arme Dörrut da ertragen musste. Die Frauen begangen zu singen, über die Schlacht, die gerade weit entfernt stattfand. Sie entschieden, wer leben und wer sterben würde. Das gesamte Lied kann man als Dada, Dard Jörg oder
weil Kürn lebt finden. Nachdem das Lied aus und wohl auch die Schlacht zu Ende war, machten sich die Frauen auf und ritten zur Schlacht um die Gefallenen zu holen. Hier bringen sie die Gefallenen in gleichen Teilen nach Sessorumnia, der Halle Freias und ebenwahl Halla, der Halle Udiens. In dieser Zählung werden die Waldkürn als sehr blutrünstig dargestellt und nicht als Licht gestalten mit fliegenden Ferdin. Man darf aber auch hier nicht übersehen, dass die große Macht über Leben und Tod den Frauen so getragen wurde. Den Kontrast dazu schafft Snorri in der Brosa Eder. Hier entsprechen die Waldkürn eher der modernen Vorstellung. Teilweise eventuell zu übersexualisiert und mit weniger Macht, da sie von Udien gesandt werden, um bestimmte Krieger nach Wall Halla zu holen. Hier zeichnet sich auch ein Bild von einer Art Dienerin, die den Gefallenen mitbringt. Was davon jetzt eine verbreitete Annahme war, lässt sich natürlich nicht genau sagen. Wir fahren unter anderem auch von der ehemaligen Waldkürer Guterum, die diesen Namen Annahme, nachdem sie von Udien verstoßen wurde. Spieh da aufgrund von Streitigkeiten mit ihrem Mann ihre zwei Söne tötete und an ihren Mann verfütterte. Ja, die nordische Mythologie ist sehr blutig. Die Gemeinsamkeiten aus den verschiedenen Sagers bilden wohl am ersten ein Grundgerüst, auf dem man aufbauen kann. Wie eben der generellen Annahme, das Waldküren die Toten in den Unteranführungszeichen nordischen Himmel bringen, eng mit Odinsusammen arbeiten und in die Schlachten involviert sind. Johanna Katerin Friedrichs Dattel beschreibt sie in ihrem Buch Waldkürer recht humorvoll als eine Art Sword-Team. Zum Schluss noch eine der großen Frauen der Zeit, Wavol Gunhild, Königsmutter, beziehungsweise wörtlich übersetzt Mutter von Königen. Sie dürfte im 10. Jahrhundert gelebt haben, war die Gattin von Eric Blutachst und Norwege-Königin. Außerdem soll sie über Teile Jorks und Orknis geherrscht haben. Auch wenn sie in vielen Sagers als sehr hinterlistig, gierig und einfach nicht gut dargestellt wird, kann man an ihrem Beispiel die "Wenn auch geringen" auf die Chancen von Frauen sehen. Auch die zwei Frauen im Osebergschiffskrab lassen auf wichtige Personen schließen. Vielleicht keine Königinnen, aber durchaus hoch von Rang, wenn man die Schätze ihrer Beisetzung begutachtet. Die Streitigkeiten zwischen Gunhild und Eric werden ebenso in den Sagers behandelt, gleich wie viele andere unharmonische Beziehungen. Anders als in der zum Beispiel gristlich geprägten Welt wurde eine Scheidung, keinesfalls als Schande oder Versagen angesehen, sondern war viel eher ein teiles Lebens. Umso konnte sich, wie schon in anderen Folgen erwähnt, auch eine Frau scheiden lassen. Eben kein übliches Vorgehen im mittelalterlichen Europa. Ein konkretes Beispiel ist in der Folge über die Besiedlung Islands zu finden, über "Mort the fiddle". Aber natürlich gab es noch einen anderen Grund für eine Trennung, den Tod. Gerade in einer Zeit ohne große medizinische Versorgung und Männern, die auf Raubzug gingen, gab es viele Witwen. Bei den Wickenern musste dies aber nicht das Ende bedeuten. Wie schon erwähnt, konnte eine Frau, wenn ihr Vater und gewisse Angehörige nicht mal leben, frei heiraten. Muss der es aber auch nicht, um ein erfolgreiches Leben zu führen, wie zum Beispiel "Out the Tiefsinnige". Out war eine bekannte Figur in den islandischen Sagers. Nach der Amordung ihres Mannes führte sie eine Expedition an, um Siedlungen in Island zu gründen. Sie wurde zu einer angesehenen Anführerin und spielte eine wichtige Rolle bei der Fröhnkolonisierung der Insel. Frau und wie Männer wurden nicht besonders alt zu dieser Zeit. Alles über 45 wurde wohl als recht alt angesehen. Das tut mir sehr leid für meine Hauptzielgruppe, die anscheinend zwischen 35 und 44 lebt. Neben den primären Todesarten wie Umfälle und Krankheiten bringen heroische Legenden den Tod von Frauen oft mit so zielten Verbindung. Viel öfter als bei Männern. Es scheint so, dass die zwei Hauptgründe dafür auf Scham oder Wut und auf willentliches Folgen des Gattens in das Leben nach den Tod zurückzuführen sind. Wie oft das in der Realität aufkam, wird wohl nie restlos geklärt werden können. Gleich wie das, wohin Leute nach ihrem Tod gehen werden und wie man sich das Leben nach dem Tod vorstellen muss. Bei Männern, die im Kampf gefallen sind, liegt weil Halle am nächsten. Befrauen ist es nicht so eindeutig. Es könnte einerseits die Halle von Freia, andererseits aber auch das Reich von Heles sein. Wobei, wie wir in dem Podcast schon besprochen haben, Hel nicht mit Hölle gleichzusetzen ist. Eine weitere Annahme besteht darin des Frauen aufgrund der Tatsache, dass sie eben nicht in ein gutes Reich gehen werden. Mit größerer Freude zum Christentum konvertierten. Dies sind aber wie gesagt nur äußerst Wagevermutungen und Auslegungszachen. Uns selbst nach dem Tod machten die Menschen noch Geschlechterunterschiede bei den Wiedergängern oder Traugard. Hier gibt es Geschichten in den Sagers über sexuell sehr erregte zombie Frauen. Naja, diese Behauptungen sind denke ich mit sehr viel Vorsicht zu genießen und spiegeln glaube ich nicht den Alltag der Nordfrauen wieder. Alles in allem muss man sagen, es ist schön zu sehen, dass Frauen gerade in Sagers nicht nur es Anhängsel gesehen werden. Die Frauen der Wikinger waren Bäuerinnen, Schamaninnen, Mütter, Beschützerinnen, Beraterinnen, Entscheidungssträgerinnen, teilweise Herrscherinnen und auch wenn oftmals im Hintergrund akkierend ein sehr wichtiger Teil der Welt der Wikinger. Mein Name ist Paul und das war eine Reise durchs Mittelalter und damit eine angenehme Reise zurück ins 21. Jahrhundert.
Podcast Summary
Key Points:
Wikinger-Frauen hatten mehr Rechte und Freiheiten als viele andere Frauen im mittelalterlichen Europa.
Sie waren aktiv an Siedlungsgründungen, Wirtschaft, Handel (besonders Textilien) und sogar an Reisen und Schlachten beteiligt.
Die Existenz von Schildmaiden (Kriegerinnen) ist nicht eindeutig belegt, aber möglich; Frauen waren oft in unterstützenden Rollen bei Feldzügen präsent.
Frauen hatten Autorität über Haus und Hof, waren für Feste und politische Arbeit zuständig und konnten in seltenen Fällen hohe Positionen erreichen.
Die nordische Mythologie zeigt starke weibliche Gottheiten wie Freyja, Skadi und Walküren, die Macht über Leben und Tod hatten.
Scheidungen waren möglich und nicht verpönt; Witwen konnten selbstständig leben und sogar Expeditionen anführen, wie das Beispiel von Aud die Tiefsinnige zeigt.
Summary:
Diese Podcast-Folge beleuchtet die Rolle der Frauen in der Wikingerzeit und räumt mit dem Klischee der passiven Hausfrau auf. Wikinger-Frauen waren unverzichtbar für Siedlungsgründungen in England und anderen Gebieten, da sie den Fortbestand der Gemeinschaft sicherten. Archäologische Funde belegen, dass viele Frauen weite Reisen unternahmen, oft unabhängig von Männern.
Die Frage nach Kriegerinnen (Schildmaiden) bleibt umstritten: Es gibt keine eindeutigen Beweise, aber Gräber mit Waffen deuten auf die Möglichkeit hin. Frauen waren jedoch häufig bei Feldzügen dabei, um logistische Aufgaben wie Kochen und Reparaturen zu übernehmen, was nicht als minderwertig galt. In der Wirtschaft spielten sie eine Schlüsselrolle, besonders in der Textilproduktion, die für Segel und Handel essenziell war.
Die Herrin des Hauses hatte Autorität über Haushalt, Feste und politische Entscheidungen. Heilkunde und Magie wurden bei Frauen anerkannt, und Seherinnen hatten hohes Ansehen. Die größte Ungleichheit zeigte sich bei der Ehe: Frauen hatten kein Mitspracherecht bei der Partnerwahl, und Unschuld galt als Ehre.
Dennoch war eine Scheidung möglich, und Witwen wie Aud die Tiefsinnige konnten erfolgreich Expeditionen anführen. In der Mythologie waren weibliche Gottheiten wie Freyja und Walküren mächtig, was den hohen Stellenwert von Frauen in der Gesellschaft widerspiegelt.
FAQs
Wikinger-Frauen waren essenziell für Siedlungsgründungen, da sie in besetzte Gebiete kamen, ein Leben aufbauten und so die Gesellschaftsgrundlage sicherten.
Es gibt keine eindeutigen Beweise für Schildmaiden, obwohl Figuren wie Lagertha in Sagen erwähnt werden. Ein Grab in Birka mit Waffen deutet auf eine mögliche Kriegerin hin, aber der Mythos bleibt unbestätigt.
Sie hatten großen Einfluss auf die Wirtschaft, besonders durch Textilarbeit wie das Herstellen von Segeln und Kleidung, sowie durch Handel mit gewebten Stoffen.
Frauen hatten kein Mitspracherecht bei der Partnerwahl, aber Witwen konnten eine Heirat ablehnen. Scheidungen waren möglich und galten nicht als Schande.
Geburten waren gefährlich und oft ein reines Frauenereignis. Mütter übernahmen die Erziehung, und Babys wurden unabhängig vom Geschlecht geliebt, obwohl Aussetzungen vorkamen.
Walküren entschieden über Leben und Tod in Schlachten und brachten gefallene Krieger zu Odin oder Freya. Sie wurden teils als blutrünstig, teils als Dienerinnen dargestellt.
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