#17: Der Verkaufsprozess - Wie verdienst du dein Geld, lieber Mandant?
41m 50s
The transcription is from a podcast discussing auditing, specifically focusing on the sales process. The hosts share insights into the daily work of auditors, emphasizing the significance of processes and revenue generation. They delve into the sales process, highlighting its critical aspects, risks, controls, and audit objectives. The conversation also touches on different revenue streams and their implications on processes and risks in auditing. Additionally, the hosts stress the importance of understanding IT systems in auditing procedures. The discussion provides valuable information for students and professionals interested in the field of auditing, offering practical insights and considerations for auditing practices.
Transcription
7197 Words, 46465 Characters
Herzlich Willkommen zu im Wesentlichen Keine Beanstaltung. Dein Podcast zum Thema Wirtschaftsprüfung. Mein Name ist Wurst und mein Name ist Tobi. Zusammen haben wir über 20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel und wir geben dir einen Einblick in den Alltag, den Beruf und die Aufgaben von Wirtschaftsprüfern. Ob du dich als Student für den Beruf interessierst oder ob du dich als Einsteiger besser für deine Arbeit vorbereiten willst. Bei uns bekommst du praxistnahe Dus und Downs für deine Zukunft. Hier bleibt keine Absätze ungezählt. Hi Wurst. - Hi Tobi. Wurst, es gibt ein altes Sprichwort "Murbares" des Haares. Und dazu muss man Geld einnehmen. Deswegen schauen wir uns heute mal an, wie wir Umsatz machen können. Und um richtig Umsatz machen zu können, sollten wir auch einen guten Prozess haben. Ja, das stimmt. Also ohne Prozess wird es dann schwierig. Also wir sind auf dem Flowmarkt. Und ich würde es muten, auch da gibt es im Prozess, auch wenn er nicht sicher hätte. Wenn du nie da geschrieben wurde. Ja, ich meine, das ist ein tolles Thema heute. Wir hatten ja in der letzten Folge die erste Einordnung, was eine Vorprüfung, was eine Hauptprüfung, was macht man in der Vorprüfung und wir hat noch eingekündigt, dass wir nun detailliert auf einzelne Prozesse eingehen werden. Und dann muss wahrscheinlich die Orchidee der Prozess herausgesucht, gleich zu Beginn und zwar der Verkaufsprozess, wirklich sehr, sehr wichtig. Und auch sehr relevant, weil es hat nahezu jedes Unternehmen und Verkaufsprozessen, bei der Holding ist das was anderes. Aber alle, die ihren, was verkaufen und die im Umsatz machen wollen, die brauchen ein Prozess, der er mir definiert sein muss und den wir uns dann auch in der Regel anschauen müssen, weil die Umsatzalyse auch in der Regel immer wesentliche Abschlussposten sind, wie man letzten gelernt haben. Und es ist mit Sicherheit auch einer der Prozesse, wo man viele Kontrollen finden kann, unterschiedlichste Kontrollen finden kann. Wo Kontrollen auch wirklich essenziell sind häufig. Und wo wir auch viele Risiken finden, insbesondere auch vorgegebener Signifikante Risiken, da können wir uns nachher auch drüber unterhalten. Genau. Ich glaube, das hat man letztend Mal gar nicht so detailliert besprochen. Es ist nämlich so, wenn man ein bedeutsames Risiko identifiziert hat, dann braucht man auch dazu gehörige Kontrolle. Also man muss dann auch eine Kontrolle dazu identifizieren, den man dann, man wird in den neuen deutschen Mappen sagen, den man dazu mapen, man muss sie nicht prüfen. Aber man muss sie identifiziert haben und dann muss sie einmal beurteilt haben. Das ist ganz wichtig. Ja. Genau. So, wenn wir uns in Verkaufsprozess anschauen, Tobi, welche Accounts sind da von in aller Regel betroffen? Und warum? (Lachen) Wir können uns ja überlegen. Logischerweise, wir verkaufen etwas. Das heißt, wir haben einmal hoffentlich irgendwann Umsatzalöse daraus erzielt. Das heißt, die Umsatzalöse sind schon mal die zentrale G&V-Positionen, die wir uns ja anschauen. Dann die G&V-Position natürlich in der Bilanz die Forderung. Meistens aus Lieferung und Leistungen. Leistungen können aber natürlich genauso gegen verbundene Unternehmen sein. Dann nehmen wir das Barre auch irgendwann mal ein auf dem Bankkonto. Also die Bankkonten, Kassebank sind die zentralen Positionen hier. Es könnte dann auch noch das Vorratzumögen und der Materialaufwand dazu gehören. Bei der vielleicht auch eher vom Einkauf dann getrieben ist. Und dann können es in Einzelpositionen auch noch die Rückstellungen betreffen, Stichwort Boni-Rückstellungen und ähnliches, die man dazu bilden kann. Also wir sehen schon, man denkt natürlich gleich mal an die Umsätze und dann die Forderungen. Aber da kann noch viel mehr rein spielen, die Positionen, die man dann eben auch noch beachten muss nebenbei. Genau. Und das ist so bei den Prozessen immer wieder festzustellen. Aber wenn wir aus unserer eigene Berusserfahrung mal drauf schauen, dass die Leute die Zusammenhänge nicht so wirklich vollumfassend verstanden haben und auch nicht entsprechend dokumentiert haben, ist ganz, ganz wichtig, dass eben dieser Order to Cash, wenn man sagen würde, also dieser Umsatz für Kausprozess, dass der beim Auftrags-Eingang bis hin zum Zahlungs-Eingang dann wirklich alles um fast verschiedene Abteilungen, aber verschiedene Accounts ebenfalls. Und dass man dann eben auch dort entsprechende Auswirkungen hat. Und gegebenenfalls sich da Gedanken machen muss, ob man hier auch verschiedene Accounts verschiedene Risiken hat. Und es zeigt auch schon so ein bisschen, dass man mit unterschiedlichsten Personen gegebenenfalls sprechen muss. Wenn wir uns überlegen, auf der Umsatzseite könnt man mit dem Vertrieb dann reden. Forderungen geht es auch um Kundenmanagement, Forderungsmanagement. Wenn wir Kasebank denken, geht es auch um Cashmanagement. Und dann im Rückstellungsbereich sind es dann auch oft einfach Projektleiter, mit denen man sprechen muss. Also wirklich da können einige Personen im Unternehmen relevant sein für den Prozess. Sehr, sehr spannender Prozess, definitiv. Ja, welche Aussagen oder welche Prüfungsziele verfolgen wir denn bei dem Verkaufsprozess? In der Regel ist es immer die Existenz, also einerseits der Forderung, aber auch der Umsatzerlöse. Und die Periodenzuordnung, das sind immer so die größeren Themen. Klar, kann auch in den Einzelfällen andere Prüfungsziele. Manche unterscheiden auch bei den Prüfungsziehen zwischen Bilanz und K&V-Positionen. Aber das ist im Kern, das was man dabei, damit prüft, dass man sicherstellen, dass die Forderung veran sind. Also Existenz sind eben so die Umsatzerlöse und dass sie richtig abgegrenzt sind. Und deswegen gibt es eben dieses bedeutsame Risiko, was vorhin der Tobi schon mal angedeutet hat. Diese Periodenabgrenzung, die Umsatzabgrenzung ist immer ein bedeutsames Risiko. Und das muss ich dann auch immer anlegen. Außer ich habe Argumente und eine gute Argumentationskette. Warum es eben kein bedeutsames Risiko ist? Die Bewertung kann natürlich auch oft noch mit rein spielen, gerade bei den Forderungen. Aber ich denke, die Existenz und Periodenzuordnung sind so die zentralen Prüfungsziele her. Gut, dann haben wir noch ein Sonne-Thema. Das schneiden wir aber nur kurz an. Weil wir immer mal wieder Fragen dazu bekommen, gerade von jungen Assistenten. Wenn man Unternehmen hat, was unterschiedliche Produkte verkauft. Aber nicht nur unterschiedliche Produkte, sondern vielleicht auch komplett unterschiedliche Arten von Produkten. Beispielsweise ein Unternehmen, das mit der manchen Vorrat zum mögen handelt. Also, eine Handelsvertriebe hat, aber auch ein Bauunternehmen ist. Vielleicht verkaufen Sie die Baukontaner oder Schläuzen, die dort durch. Und gleichzeitig bauen die auch. Es sieht mir schon ziemlich deutlich, dass diese Umsatzerlöse, man nennt sie auch Revenue Streams, eben nichts miteinander zu tun haben vom Kernprodukt. Das wird dann auch unterschiedliche Prozessiermen in anderen Regen. Und dann sollte man definitiv darüber nachdenken, diesem Prozess, den wir jetzt nachfolgend als ein Prozess darstellen. Wir haben aufzusplitten, in die einzelnen Revenue Streams. Und die dann auch gesundheit aufzunehmen. Denn, wie man sich vorstellen kann, hat natürlich jeder Prozess seine eigene Risiken. Und seine eigenen Bedürfnisse, verleihe ich doch eigene Ansprechpartner. Wenn man eine Erstprüfung hat aus eigener Erfahrung lässt, ist sicherlich feststellen, dass, der man manchmal selber nicht so auf dem Schirm hat, das heißt, da auch höllig aufpassen bei dem Prozessaufnahmen. Ob irgendwas irgendwelche Produkte außerhalb des besprochenen Prozesses laufen. Ich finde ein ganz griffiges Beispiel ist so ein Autohaus, wenn man dahingeht. Und sich damit, ja, dort ein Anliegen hat, das kann ganz verschiedene Sachen sein. Ich kann einmal hingehen und will eine Neuwagen. Ich kann einmal hingehen und will mir einen Gebrauchtwagen kaufen. Ich kann einmal hingehen und kann mir Ersatzteile kaufen. Und vielleicht kann ich auch einfach mein Auto mitbringen, uns zum Service bringen, zur Reparatur bringen und ähnliches. Und wenn ihr mal so überlegt, was könnten da der typische Ablauf sein? Ihr merkt schon, das sind ganz andere Fragen, vielleicht beim Neuwagen und Gebrauchtwagen noch ähnliche Prozesse. Aber spätestens, ob ich ein Auto zur Reparatur gebe oder ob ich ein neues Kauf sind, eben ganz unterschiedliche Abläufe im Unternehmen, die dort angesprochen werden. Ganz schönes Beispiel, wirklich sehr hänser und finde ich gut. Ja, aber das ist einem wirklich wichtig, dass man da sich darüber genannt macht. Und da kannst du ja sogar so weit gehen, dass man sagt, die signifikante Risiko der Umsatzabgrenzung kann auf den einen Revenue-Stream zu treffen und auf den anderen eben nicht. Das heißt, das ist wirklich gesonder zu beurteilt und sehr, sehr wichtig. Das ist aber meistens eher auf Manager oder Seniorenebene durchzuführen, aber weißt daraufhin im Rahmen der Prozesse aufnahmen. Und dass wir da jetzt nicht nur theoretisch und das alles wiedergeben, was man vielleicht auch immer an das Nacht lesen kann, haben wir uns gedacht, wir spielen jetzt mal wirklich im Prozess durch ein Verkaufsprozess. Haben wir uns zur Fernhandelsunternehmen genommen, weil das wahrscheinlich so. Mit das am häufig auftretenste und am leichtesten nachzuvollziehende Unternehmen oder nun unternehmensart ist. Und da werden wir jetzt einmal den Prozess durchbrechen und werden pro Prozess teilabschnet. Also man muss so ein Prozess hat, der für verschiedene Abteilabschnette, wie der Tobi freuen, richtigerweise gesagt hat, unterschiedliche Ansprechpartner, wenn man drauf eingehen. Was gibt's denn überhaupt für welche? Und worauf ist darauf zu achten, bei den einzelnen Teilabschnetten, also welche riesigen Kontrolle gibt's? Gut, vielleicht gehen wir noch mal bevor wir direkt neben Prozess einsteigen. Was brauche ich denn so vorbereiten, einfach, um überhaupt in die Prozesseaufnahme einsteigen zu können? Ich muss mir einmal natürlich klar machen, dass man Prozess aus vielen Teilprozessen besteht. Heißt, wie wir jetzt schon ein paar mal gesagt haben, es kann unterschiedlichste Ansprechpartner sahen, mit denen ihr sprechen müsst. Und ihr könnt euch einfach auch so ein bisschen logisch dann langhangeln von Abteilung zu Abteilung, wenn ihr wisst, es sind verschiedene Teilprozesse. Heißt aber auch, ihr braucht das mal überhaupt ein verständniswächter Ansprechpartner verfügbar sind. Entweder aus den Feuerstokumenten, an dem man sich organisieren kann oder einfach mal auf eure Ansprechpartner im Rechnungswesen zugehen. Und fragen, wer hat denn mit diesem Prozess zu tun? Die können euch vielleicht am Anfang dann auch nur eine Person nennen, die für die so, die Kontaktperson im Vertrieb beispielsweise ist. Und dann müsst ihr euch da eben einfach langhangeln und wenn ihr Interprozessaufnahme merkt, okay, da sagt ihr jetzt, um für das, da kann ich gar nicht so genau was dazu sagen, da ist eigentlich der Herr Mayer für zuständig. Dann wisst er, vielleicht sollte ich auch noch mehr Herrn Mayer sprechen und dann müsste halt einen Folge Terminaus machen. Also das kann sich auch während der Prozessaufnahme dann noch so ein bisschen verändern, mit wem man sprechen muss. Und dann könnt ihr in dem Rahmen auch schon, bevor ihr zu ein Ansprechpartner geht, euch den sogenannten Rockthrough aussuchen. Das ist also ein Beispiel, an dem ihr dann den ganzen Prozess durchlaufen wollt. Wichtig ist dabei, dass ihr möglichst einen Beispiel raussucht, das schon abgeschlossen ist. Und auch ganz wichtig, es sollte für dich in dem Jahr sein, dass ihr auch prüft. Und das habe ich schon ein paar mal erlebt, dann prüft man jetzt zum Beispiel das Jahr 2022, geht dann irgendwann im Jahr 2023 zum Mandanten hin und fragt nach einem Beispiel. Das kann nämlich unter Umständen auch, da man dann raussuchen, das kann nicht so wichtig, dass ihr das aussucht. Und gibt euch dann das Beispiel nach dem Termin, schickt euch die Unterlagen zu. Und dann merkt du plötzlich, man hat jetzt natürlich ein aus dem Jahr 2023, also nach Eurer Prüfungsperiode ausgesucht. Markt der gleiche Prozess sein, aber schaut einfach, dass es ein Beispiel ist aus dem Jahr, dass ihr auch prüft. Ja, sehr wichtig, ich glaube, das sieht man ganz, ganz oft. Okay, und dann bevor man wirklich los starten sozusagen, ist es auch ganz wichtig, weil ihr werdet es jetzt auch gleich feststellen. Die Prozesse heute tagibassieren in aller Regel auf IT-System. Es gibt vorgelegerte Prozessabschnitte, die sind vielleicht ein bisschen manueller. Aber im Wesentlichen wird so ein Prozess in einem ERP, in einem Fibosystem abgewickelt. Das heißt, diese, dieses System hat auch einen bedeutenden, ja, bedeutenden Teil an diesem ganzen Prozess. Und wenn man dann eine Prozessaufnahme durchführen möchte, muss man auch dieses System verstehen. Also ich muss wissen, was für Systeme sind überhaupt im Einsatz, wo sind die Schnittstellen? Wer hat da drauf Zugriff mit welchen Rechten und so weiter, um da so ein bisschen Grundverständnis zu erlangen? Man muss es nicht testen, also eine sogenannte ITGC Prüfung muss man nicht zwingend durchführen. Aber man muss ein Verständnis darüber gewinnen. Das wahrscheinlich eine gesonderte Folge Tobie müssen wir uns mal belegen, ob man das dann aufnehmen, nachgang zu allen Prozessen. Aber es ist sehr, sehr wichtig, ein Grundverständnis darüber zu erlangen, damit man sich dann auch auf die Auswertung überhaupt verlassen kann. Und auch hier nicht nervös werden, wenn plötzlich, wie in der Mitten in der Prozessaufnahme von irgendwie ein System gesprochen wird, die ihr noch nie gehört habt. Das kann passieren, dass der Mann dann, wenn ich das erste Mal darüber redet, welche IT-Systeme gibt es überhaupt. Ja, so ein, zwei, die wesentlichen halt nennt und dann aber noch irgendwelche Vorsysteme vergisst, die er vielleicht gar nicht kennt, weil eine andere Person damit arbeitet. Also auch diese IT-Landschaft kann sich im Rahmen der Prozessaufnahme entwickeln, nehmt die Infos dann einfach mit, dass es diese IT-Systeme gibt. Dann könnt ihr anschließend auch im Team mit der Umwirtschaftsprüfung besprechen, sind das jetzt wesentliche Systeme, die man sich näher anschauen muss, wo man die sonderte Prüfungshandlung vornehmen muss. Oder ist es vielleicht gar nicht so relevant für den Prozess am Ende? Okay, dann sind wir jetzt stattklar. Ich glaube, jetzt haben wir die Basis Gelegtobie. Ich würde sagen, wir teilen uns die Prozessauf, oder? Ja. Ich würde mal anfangen mit dem Thema Auftragsbearbeitung und Angebotsabgabe. Ganz, also der erste Schritt in einem Verkaufsprozess, das geht in den Vertrieb. Sei es, ich brauche einen Termin mit dem Vertrieblam, der dafür zuständig ist. Lauf bei dem Rhein, sprich noch mit dem Wiel funktioniert es überhaupt. Wie kommt die Aufträge an per Telefon, per E-Mail, per Schnittstelle über den System? Per Fax. Per Fax, auch das ist gar nicht so nügelig. Ja, wo ist dann eine Erlebter, guckt es per WhatsApp? Ja. Oder per SMS, also da gibt es Wildeste. Es gibt auch so genau die Gutschriftverfahren, später in der Abrechnung, aber auch in der Auftragserstellung und Bearbeitung. Das heißt, klassischerweise OEMs im Automobilbereich, die geben gar keine einzelnen Bestellungen mehr auf, sondern das wird alles über eine spezielle Schnittstelle übertragen. Das ist dann nochmal ein System, was man sich dann definitiv anschauen muss. Also, es gibt die wildesten Formen und Farben wie Aufträge reinkommen, in der Regel ist es per E-Mail oder eben per Telefonat oder eine Plattform. Oder eine Plattform, genau. Dort werden die Informationen eingegeben, das heißt wer bestellt, was wie viel zu welchem Zeitpunkt, das sind so die klassischen Fragen. Also Preis, Menge, dann gibt es vielleicht auch Rahmenvereinbarungen, da muss ich auch mal nachfragen. Gibt es vielleicht abweichende Preise, das ist dann relevant für das Thema Vorratsbewertung. Also, ihr seht auch, das greift so ein bisschen alles ineinander. Das heißt, wenn ich jetzt mal mit diesem Prozess Abschnitt anschaue, dann habe ich ganz klassischerweise zwei Risiken. Das eine ist eine falsche Verarbeitung. Das heißt, der Auftrag kommt rein, aber ich gebe die falsche Standarten ein. Also, ein wieder der Adressatigkeit, oder der Preis ist falsch, oder die Menge ist falsch, oder das Lieferdatum ist falsch. Alles mögliche, kann man sich da vorstellen. Ich habe auch schon alles erlebt, glaube ich, in meiner Prüfverkehrer. Oder was auch ein typisches Risiko ist, das Zweite ist, das Aufträge verloren gehen. Und da kannst natürlich ein bisschen schwierig werden, wenn damit Vertragstrafen verbunden sind. Also da muss man ein bisschen aufpassen, das muss sicher sein. Das heißt, diese Systeme müssen miteinander funktionieren und sprechen können. Ja, ihr seht schon die Relevanz der IT-Systeme. Ganz klassischerweise, was ich schon erlebt habe bei verloren gehen, Auftragen ist. Auftragkompertele von rein, jemand schreibt sie es auf ein Notizblock und will es dann übertragen. Macht es vielleicht einmal die Woche, dann kann er die Schrift nicht mehr lesen, oder das Blatt Papier ist weg. Dann hat man eben beide Risiken auch schon direkt vorhanden. Ja, dann hat man sie und dann muss man sich überlegen, wie gehe ich damit um. Also das sind so die zwei typischen Risiken bei der Auftragsanlage und entsprechenden Eingang. Ich denke, ein großes Thema, was mir hier immer aufnehmen muss, das ist das Thema Stammdaten auch. Also wie werden für Kunden Stammdaten angelegt, Wert auf die Änderung? Gibt es da irgendwelche Parameter? Gibt es irgendwelche Vorschriften, wie wird eigentlich überprüft, wenn das ein neuer Kunde ist? Nehm ich den überhaupt an, ist das ein Bestandskunde, der noch Rechnungen in Millionen Höhe offen hat, darf ich dem überhaupt neue Aufträge vergeben und so weiter. Also das Thema Stammdaten und was es dahinterlegt und wie ist das berechtigungskonzept dazu? Das ist ein Thema, wo man hier echt ein bisschen Zeit investieren sollte, um das aufzunehmen, einfach mit dem Mandanten zusammen. Ja, sehr wichtig. Jetzt kommen wir auf die Kontrollen und da kann man den Punkt zum Tobi auf die Stammdaten. Das ist auch wichtig, dass der Vertritt die Stammdaten nicht anlegen darf. Sondern das ist sehr zempfehlen, sondern dass es eben die Fiebung macht. Die Fiebung muss dann auch die entsprechenden Rechnungen erstellen. Das heißt, die legen dann neue Debitoren, jetzt in dem Fall an oder auch Kreditoren, dann wenn man in den Einkaufsprozess gehen, die hinterlegen dann, so was für die Umsatzstelle, ID und Zahlungsbedingungen, also 30 Tage, 60 Tage, Skonti-Bedingungen, etc. Und und das ist ganz, ganz wichtig, auch die Bankdaten. Das ist im Einkauf wichtiger als im Verkauf, aber auch so was, das hat an die richtige Konto-Nummer dann überwiesen wird im Einkauf. Jetzt beim Debitoren ist natürlich nicht so zwingend relevant außer. Man hat so was wie Boni, also Mengenabhängige für Güterung, dass das wieder rückfügelt wird, dass Gelderungen geleitet werden. Das ist wichtig, das heißt im Hinblick auf Kontrollen, dass man eben vier Augenprinzip hat, wurde das man eben durch Berechtigungskonzepte des entsprechenden Abfangen kann. Genau, so, das war so das Thema Auftragseingang, Bearbeitung, Anlage. Genau, dann können wir eigentlich direkt zum nächsten großen Kapitel im ganzen Prozess kommen, nämlich die Auftragsverarbeitung. Wenn wir jetzt also überlegen, das Unternehmen hat jetzt einen Auftrag bekommen, was hat schon angedeutet, das muss jetzt irgendwie weitergeleitet werden, damit die Aufträge auch nicht verloren gehen und irgendjemand dem Unternehmen weiß, dass der Produktionsschritt oder der Verarbeitungsschritt eben angestoßen werden muss. Also könnt ihr euch erstens schon mal anschauen, wo landet es eigentlich diese Bestellungen und wie wird die verarbeitet und wohin wird es ja eigentlich weitergeleitet, wenn die jetzt also angenommen wurde. Wenn es jetzt also ein Handelsunternehmen ist, muss es irgendwo verarbeitet werden. Es muss einmal autorisiert werden. Es kann zum Beispiel sein, dass es ein Kunde ist aus einem land des politischen Sanktionen unterliegt. Dann muss hier irgendwie eine Kontrolle vorhanden sein, dass der Auftrag gestoppt wird oder es ist kein. ein Kunde mit schlechter Bonität, wir vorhin auch kurz schon angedeutet hatten. Also einer der in der Vergangenheit einfach nicht gezahlt hat, dann müsste einfach festgelegt werden, dass ja vielleicht per vorauskasse Zahl oder man einig sich darauf überhaupt keine Aufträge mehr an diesen Kunden zu vergeben. Das sind auch so die beiden großen Risiken, die man da haben kann, dass einmal eben die Verarbeitung selbst gar nicht autorisiert wird, zum Beispiel aufgrund von Sanktionen oder eben aufgrund schlechter Bonität, wer Auftrag auch nicht weiter bearbeitet werden kann. Die Kontrollen dazu, die vorhanden sein können, sind einmal ein Berechtigungskonzept. Das kann einmal sein bei gewissen Kunden aus gewissen Ländern. Muss eben eine gewisse Abteilungs- oder eine gewisse Hierarchistufe den Auftrag erst frei geben. Also es muss eine Art vier Augenprinzip geben. Oder ab einem gewissen Auftragsvolumen gibt es vielleicht noch mal eine freigabe, eine gesonderte, also hier kann man sehr gut Kontrollen einführen. Da müsste man immer ein bisschen aufpassen, oft heißt dann ja ja, da gibt es ein vier Augenprinzip und ab einem Auftragsvolumen von Betrag X Y, muss da mein Chef auch noch mal drüber gucken und einmal nicken. Aber oft wird das halt leider nirgendes dokumentiert. Also weder irgendwie auf Papier, dass da jemand unterschreiben muss, noch im System. Das ist da irgendwie eine freigabe, wie gibt. Das ist dann natürlich immer eine schwache Kontrolle, sage ich mal, wenn da gar keine Dokumentation vorhanden ist. Von dem her schaut auch da, wie es so eine Kontrolle inhaltlich ausgestaltet. Das vier Augenprinzip wird oft zitiert. Wie gut es dann durchgeführt wird, ist eine ganz andere Frage noch mal. Ein wichtiger Punkt, da kann man auch den Mandanten helfen. Da kann man mit dem Sprechen und sagen, hey, wenn du da wirklich eine Kontrolle implementieren wird, dann und ihr lebt sie, aber ihr dokumentiert sie nicht den Machtort, oder übernimmt auch den Dokumentationen. Es reicht ja aus. Es muss ja kein großes, die in der Vierbelat sein, was man ausfährt, sondern es reicht schon aus. Wenn derjenige, der das kontrolliert hat, eine Unterschrift drauf setzt, bin im Datum. Oder auch per E-Mail, dass du wenigstens per E-Mail freigegeben hast. Oder irgendwie Spuren irgendwo hinterlassen werden. Genau. In den neuen ERP-Systems, insbesondere SAP, ist es schon so, dass das alles abgebetet werden kann. Ja, das ist so ein Vierwagenprinzip, da kriegt dann der Vorgesetz in der Meldung, so ein kleines Pop-Up. Da muss auf OK klicken und dann ist das eben protokolliert. Aber selbst da, schon mal als kleiner Punkt und als wichtiger Punkt, man kann solche Prozesse auch umgehen. Die Leute werden da auch kreativ, deswegen sich nicht darauf verlassen, dass du total komplett recht, wahrscheinlich recht immer kritisch hinterfragen. Und gerade so ein bisschen diese Outline, die nicht über den normalen Prozess laufen, sind dann auch die, die meistens dann hinten raus zu Problemen führen. Und hier ist es auch so wichtig, dass du ja am Anfang verstanden habt, wie kann eigentlich so ein Angebot oder ein Auftrag in das Unternehmen reinkommen. Weil natürlich wird dann am Anfang gesagt, das kommt alles per E-Mail rein. Und dann gibt es vielleicht einen Sachverhalt der per Telefon eingeht. Aber dann ist es eigentlich sogar der Telefonauftrag, das interessantere, weil wie wird der dann eigentlich verarbeitet und läuft der dann auch diese ganzen Kontrollen durch. Also muss der trotzdem in System eingegeben werden, gibt es dann trotzdem dieses Freigabe- und Berechtigungssystem. Deswegen, wenn ihr vorne versteht, wie kann eigentlich der Prozess angestoßen werden, nur dann, wenn ihr da eigentlich alles abgefangen habt, könnt ihr auch wie die verstehen, wieder Auftrag hinten raus, dann abgewickelt wird auch. Und könnt alle Risiken aufpassen, das ist auch immer wichtig. Gut. Also jetzt haben wir den Auftrag irgendwie erhalten, haben wir ihn auch erst mal verarbeitet im System. Du hast den Freigegeben aus, sehr gut. Das ist auch gerade einmal mir zugenickt, also das ist dann dein okay. Dann muss jetzt irgendwie das Lager wissen, dass die offenlich auch wahre raus schicken und die wahre überhaupt auch Auflager haben, um den Auftrag abwickeln zu können. Das heißt, das muss einmal irgendwie ein System geben, wo das Lager mitarbeitet. Das kann einerseits das gleiche System sein, wahrendwirtschaftsystem, mach ich mal so ein gesonderes System, dann ist da wieder interessant, wie ist denn die Schnittstelle, wie erfährt das Lager eigentlich von diesem Auftrag der Freigegeben wurde? Und welche Prozesse werden innerhalb des Lagers angestoßen? Und ich würde sagen, spätestens hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr mit einer zweiten Person redet, relativ hoch. Weil da seid ihr dann nicht mehr im Büro, da seid ihr nicht mehr beim Vertrieb, sondern dann seid ihr wirklich in der Lagerhalle bei der Person, die das Lager managt, die den Warenausgang regelt und so weiter. Also hier werdet ihr höchstwahrscheinlich schon mit der zweiten Person zu tun haben. Ein kleiner Tipp, Vorbrüfung findet ihr in der Regel im November statt. Das heißt, zieht eine dicke Jacke an, weil waren Eingang waren, ausgehend ist alle in alle Regel außerhalb nur beheizten Halle. Das kann ganz schön kalt werden, gerade ins Schneid oder sowas. Ja, deswegen packt euch da gut ein, wenn ihr merkt, das ist draußen. Und sieht die Warnwester an, wenn es euch empfohlen wird oder wenn es vorgesehen ist. Weil da fahren dann auch in aller Regel Eckebys und irgendwelche Gabelstapplanz. Auf auch Helm und Sicherheitsschuhe. Ja, also da kann man sich dann schon richtig einkleiden, sozusagen, das lohnt sich. Aber es ist auch super spannend, weil das ist quasi die Basis für alles, was darauf aufbaut. Ja, und wenn ihr hier schon mal gute Kontakte knüpft, ist das auch nicht schlecht, weil die Wahrscheinlichkeit, dass es ihr mit der Person bei der Inventur wieder zu tun haben, wäre das relativ hoch. Das heißt, wenn man sich da schon mal gut versteht, dann klappt auch die Inventur. Und jetzt habt ihr innerhalb des Lagers natürlich auch wieder typische Risiken. Und da geht es im Wesentlichen darum, woher weiß der Lagermitarbeiter eigentlich wie viel ausliefern muss. Und dann auch zu welchem Preis das Ganze natürlich ausgediefert wird. Das heißt, es muss hier, gibt es das Risiko, dass die Bestellung über eine Menge von fünf erfolgt ist. Es werden aber plötzlich zehn ausgeliefert, weil das irgendwie innerhalb der Schnittstelle zwischen den System zu einem Problem kam. Oder ein Preis von null plötzlich angegeben wird und die wahre quasi gratis versendet wird. Das ist ein ganz klassisches Risiko, also die Mengen und Preiseffekte, die hier zur Abweichung kommen können. Und dann kann es natürlich auch zu Stammdatenproblemen kommen. Das heißt, es wird der falsche Adressat plötzlich angegeben. Die Versandpapiere werden also falscher stellt. Oder es wird plötzlich doch wahre versendet. Die am Anfang gar nicht autorisiert wurde und es geht eben doch an einen Kunden, der gar nicht ausreichend als ausreichend Bonität hat. Das heißt, hier gibt es dann ganz klassische Kontrollen. Das System seit ich eben einmal die Menge und der Preis abgeglichen werden. Das ist eigentlich wirklich in modernen System, ganz übliche Kontrolle, die es in jedem System geben sollte. Und das dann auch die Versandpapiere nach der Kommissionierung, Schwieriges Wort, an die richtige Kiste gepackt wird und sozusagen die Kiste richtig gepackt, dass das nochmal kontrolliert wird, zumindest in Stichproben. Genau, das ist auch eine Kontrolle, die sie geben kann. Ja, sogar manchmal so, dass der Lagermitarbeiter besser weiß, was versendet werden muss, welche Stückzahlen, als der Vertriebler, das ist nochmal ganz witzig. Also, es ist ja schon so gerade im Handelsunternehmen, dass der Kunde oft das gleiche bestellt, gleich Anzahl oder halt auch immer die gleiche Produkte. Darum hört auch mal ganz genau zu, was jetzt wir erzählt, ob das gut läuft oder ob es ein Prozess Schwächen gibt, gerade ins Besondere vom Schnittstelle vertriebt, zum Lager. Falls es da irgendwie was abweichen, das geben sollte, das regelmäßig auftritt, dann greift es mal gerne auch, weil das ist gegebenenfalls zum Risiko, dass eben bei vorigen Stammdaten anlagen, wir hatten es jetzt ausgiebig schon diskutiert. Dann öfter mal Fehler auftreten, die dann eben zur entsprechenden Risiken führen können. Und es ist sogar so, dass bei der Kommissionierung, wir haben jetzt viele über technische Kontrollen gesprochen. Es gibt auch Mandate, da ist es dann so, dass der wahren Ausgangsleiter sozusagen, die Versampapiere persönlich in die Fiebo bringt und die buchen dann auf dieser Basis dann später die Rechnungen. Da fassen die Rechnungen, fakturieren sozusagen, kommen jetzt gleich drauf zu sprechen. Das ist was. Und es ist sogar manchmal so, dass gewisse Produkte in gewissen Verpackungen angeliefert werden müssen. Das ist ganz typisch bei OMs, also bei Automobilherstellern, dass die eben gewisse Kautonagen verlangen, damit das Produkt dann irgendwie was in dem Prozess einschließen kann. Das heißt, der wahren Ausgangsleiter hat eine relativ wichtige Rolle in diesem Prozess, in diesem Prozess abschnebt, hört dem genau zu, das ist eine wichtige Person, wie du Tobi gesagt habt, den werde dir wieder treffen, spätestens bei den Mentoren. Und auch da wieder, das ist irgendwie schon, wenn man den Prozess aufnimmt, gerade im Lager, da kriegt man ein gutes Gefühl dafür, ist es jemand. Der weiß auch, aha, die Kiste zu dem Auftrag, der morgen rausgeht, die steht da hinten, das weiß ich genau, ich kenne die Kunden üblicherweise bestellt, der das und das in dieser Liener Menge. Das gibt auch ein gutes Gefühl, einerseits, wie gesagt, für die Inventur, dass die Lagerführung einfach schon gut funktioniert, aber auch für den Prozess an sich ist das wirklich eine zentrale, zentrale Teilprozess. Und da ein gutes Gefühl dafür zu bekommen, ob die alles im Griff haben, oder ob es da eher chaotisch zugeht, das ist auch ein ganz wichtiger Teil der Prozessaufnahme. Und wirklich super spannend, gerade am Anfang, super spannend. Manchmal ich sehr gerne noch selber, haben wir gerne die Schichten an, was immer wieder Witzig ist und so beinteressend. Okay, und ihr seht jetzt, jetzt haben wir schon relativ lang gesprochen, wir waren aber nicht einmal bei unseren normalen Ansprechpartnern im Rechnungswesen. Dazu kommen wir jetzt, jetzt geht es um die Fakturierung, das heißt, von der Auftragserstellung bis hin zum Warenversand sind wir jetzt einmal durch. Die Ware ist rausgegangen, und jetzt kriegt eben der Mitarbeiter eine Meldung, die Ware würde versendet und jetzt muss er das fakturieren, damit es auch im System als Forderung entsprechend eingebucht wird. Da gibt es die klassischen Fehler mit den Stammdaten, was wir jetzt auch schon mal gesprochen haben, das heißt falsche Menge, falsche Preis, wo die berücksichtigt. Ja, das ist ganz, ganz wichtig. Oder was noch viel schlimmer ist, dieses Versampapier, was wir vorhin angesprochen hatte, was manuell hochgetragen wird, kommt nicht an. Geht auf dem Weg verloren, der Stapel wird irgendwie auch so sehen geschreddert. Das heißt, es wird gar nicht fakturiert, also Waren wurde versendet, wurde gar nicht fakturiert, das ist sehr unglücklich im Hinblick auf den Erfolg des Unternehmens. Auch das habe ich schon erlebt, oder was man auch immer mal wieder erlebt. Und das ist wirklich das Risiko behaftet aus Sicht des Prüfers. Das Rechnungen erstellt werden, aber der Warenhausgang noch gar nicht abgefunden hat. Ganz klassisch Perionabgrenzung. Der Warenhausgangsmitarbeiter kommt doch und sagt, ja, wir verpacken das gerade noch. Das wird heute spätestens morgen abgeholt und ist schon der 31.12. Man verlässt sich drauf, man bucht die Rechnung ein im Rechnungswesen in der Fiebo, und dann stellt sie ihm raus, das wurde erst im Jahr noch versendet. Und das ist ungeschickt, wenn das der Abschlussprüf erfindet, dann geht es nämlich in eine entsprechende Feststellung, wenn es wesentlich ist. Und das ist eigentlich auch immer das Thema mit der Umsatzabgrenzung. Deswegen macht das auch total Sinn, sich diesem Prozess anzuschauen. Und wenn man mit den Leuten spricht, insbesondere mal nachzufragen, wie war denn eigentlich so die letzten zwei, drei Wochen? Vielleicht auch der letzte Monat-Dezember? Wie verabt ihr da noch rausgeschickt? Waren sind Betriebsruhen und so weiter, einfach um ein Gefühl dafür zu bekommen, kann ich dieser Fehler auftragen. Jüngst dann ein bisschen hektisch zu, dieses Jahr war irgendwie einfach mehr los oder war kurz davor noch. Hat sich viel angestaut im Lager und dann ist der Druck intern ein bisschen gestiegen, noch viel raus zu hauen an Produkten, an Lieferungen. Also ja, das ist wirklich auch ein wichtiges Gefühl, dass man bekommen kann in der Prozessaufnahme. Ja, also ganz, ganz, ganz wichtig. Und was man dann auch kann uffragen kann, hat sich in der Bahn ausgeht. Man verschickt ja ja auch was per Boot oder per Schilfe oder per Flugzeug. Stichwort Inkoterms, wir haben es schon ein paar mal diskutiert. Aber sehr, sehr wichtig mit diesen Leuten zu sprechen, weil die sehr viel Wissen haben im Unternehmen. Also man sieht jetzt im Rechnungswesen, wir haben schon die riesigen Identifiziert. Und da gibt es auch hier wieder Kontrollen, also wenn jemand das Papierchen hochbringt, dass man im vier Augenprinzip hat, wenn jemand die Daten eingibt zur Rechnungsfaktorierung. Also ist die Menge und der Preis richtig. Also gibt es einen Abgleich zwischen Versampapier und Rechnung. Aber in aller Regel heutzutage ist es als Systemseitig, das ist ein komplett automatischer Abwicklung. Da kann man den einmal schauen, ist es ein einheitliches System. Es ist ein System, gibt es also keine Schnittstelle. Und falls es ein vorgelegertes Materialwirtschaftssystem gibt oder wahrenwirtschaftssystem, dann muss ich mir definitiv die Schnittstelle anschauen und gucken, sind alle Position vollständig übertragen worden. Gibt es irgendwelche Auffälligkeiten, hängt noch irgendwas in dieser Schnittstelle drin. Und ich mein, hier bietet sich natürlich auch an, immer nicht nur die Rechnungen mit der Lieferschein dann abzugleichen. Sondern oft hat man dann den sogenannten 3-Match, also drei Dokumente, die abgeglichen werden. Da gibt es dann wirklich die Bestellung mit dem Lieferschein, mit der Rechnung abgeglichen, sodass da keine Differenz im gesamten Prozess auftreten kann. Ein ganz großes Thema, dann insbesondere im Einkaufsprozess noch dazu, da werden wir den Omotoren sprechen. Genau, so, jetzt haben wir quasi die Rechnung, oder wir nicht, aber der Mann dann hat die Rechnung fakturiert. Das heißt aber noch nicht, dass der Prozess abgeschlossen ist, Tobie, oder? Nein, jetzt brauchen wir nämlich noch Geld. Das ist alles sonst gemacht. Und da geht es natürlich dann um das Thema Zahlungsangang und wenn es zu Problemen bei der Zahlung kommen sollte, Marnung. Da kann sie jetzt bei, ich sag mal, mittelgroßen Mandanten sein, dass das die gleiche Person ist, die auch im Rechnungswesen irgendwo sitzt. Aber meistens gibt es dann eine Person, die zuständig für Zahlläufe ist und auch die Kontrolle von Zahlungsangängen. Da muss man dann einfach einmal mit ihr sprechen, wie oft wird denn so die Zahlungsangang, wie oft werden die den überprüft. Das ist einmal die Woche täglich vielleicht sogar vielleicht auch automatisiert. Und die klassischen Risiken, die wir hier haben, ist einmal, wir haben eben schon Forderungen, aber es erfolgt überhaupt kein Zahlungsangang. Oder wir haben einen Zahlungsangang, aber den können wir irgendwie gar nicht richtig zuordnen, oder haben wir falsch zugeordnet zu irgendeine Forderung. Und dann wird da irgendwas unsaltiert irgendwo in ausgewiesen unter Umständen. Und dann natürlich das Thema Werteiltigkeit der Forderungen, also haben wir irgendwelche Forderungen, die schon lange überfällig sind, wo es zu irgendwelchen Rechtsstreitigkeiten kam, müssen wir da irgendwelche Forderungen wertprächtigen. Dazu gibt es dann auch Kontrollen hoffentlich, das heißt sollten irgendwie die überfälligen Rechnungen regelmäßig durchgesehen werden, mindestens mal zum Jahresende, aber hoffentlich auch schon unterjährig. Dann sollten die Kontourauszüge mit den Personen konnten abgestimmt werden, und ja, es sollten irgendwelche Abwertungsroutine etabliert sein. Das kann einerseits sein, dass nach gewissen Überfälligkeiten im Pauschal eine Abwertung stattfindet, oder dass es wirklich ein Prozess gibt, dass sich jemand hinsetzt, der die Kunden kennt und von Fall zu Fall entscheidet, wird da noch Geld kommen oder eher nicht. Und dann schaut man sich natürlich auch den Mahnungslauf an, also gibt es irgendwie etablierte Prozesse, dass nach einem gewissen Zeitraum vielleicht sogar automatisiert Mahnungen schon an die Kunden rausgehen, dass das auch immer ein ganz wichtiger Prozess, den man sich anschauen sollte. Und weil wir es in der letzten Folge davon hatten, dieses Thema Abwertungsroutine-Verforderungen, definitiv ein Thema, was man in der Vorprüfung ansprechen kann und sollte, es gibt Mandanten, gerade Mittelstand, die machen das nur einmal im Jahr und sind dann überrascht, warum es plötzlich so eine Abwärtung gibt. Das ist ein schwieriges Thema, aber sehr bedeutsames Thema, weil eben diese Bewertung da dran hinkt beim Beineforderungen, und es ist auch ein Thema, was immer wieder diskutiert wird. Deswegen achtet darauf, dass es da in Abwertungsroutine gibt, dass die eingehalten werden und dass nicht, wenn man eine Abwertungsroutine hat, dann immer ein Einzelfällen und dass dann über die Gesamtheit entschieden wird, es wird ja doch nicht abweiten. Da müssen schon gute Grüne vorliegen, das muss nicht abwärtet. Definitiv und das ist natürlich auch ein Thema, das man dann spätestens wieder in der Hauptprüfung intensiv diskutieren muss. Wenn es dann Einzelfälle gibt, da gibt es dann vielleicht auch mal Gespräche mit der Geschäftsführung bei großen Kunden, großen Beträgen. Also da kann es dann auch interessante Themen und Sachverhalte geben. Ja, und dann hatten wir quasi den Zahlungs-Eingang, den Ausgleich der jeweiligen Rechnung. Und dann gibt es jetzt nur noch den allerletzten Schritt in den ganzen Prozess und zwar, wie wird das am Ende in der Bilanz dargestellt? Also welche Betrag findet man in der Bilanz und in der Gehenfrau? Und da muss man eben schauen, ist es ein voll integriertes System, das heißt, Forderungen werden auch in einem jeweiligen Buch geführt. Im Hauptbuch oder ist es ein vorgelegertes System, da muss man eben noch mal die Schnittstelle prüfen. Es ist ganz klassisch, sobald ich zwei Systeme abhabe ich ein Risiko dazwischen wegen, wegen der nicht funktionierenden Schnittstelle. Das heißt, da kann man auch mal in Kontrolle durchführen, beziehungsweise eben manuell abgleichen. Das ist alles möglich. Und alles spätestens an der Stelle sollte der auch das Thema Inkoterms nochmal entsprechen. Weil der natürlich, wir hatten das bedeutsame Risiko der Periodenabgrenzung. Da sind natürlich die Inkoterms des Wesentliche und das wesentliche Thema. Und ja, relativ häufig, werdet ihr wahrscheinlich schon bei der Fakturierung auch vom Mandanten hören. Ja, und dann Fakturierich und in dem Zeitpunkt wird dann auch mein Umsatz eingebucht. Da sollten alle Wander mal einmal angehen. Weil natürlich das Rechnungsdatum und das Ausgangstaat und der Rechnung nicht, das Redewante ist. Es spricht da das Thema Inkoterms nochmal an, welche Regelung gibt es da? Vielleicht wird auch zum Jahresende dann einfach noch mal ein Abgrenzungsprozess vorgenommen. Und der Umsatz wird unterjährig schon mal eingebucht. Aber auch das müsste definitiv aufnehmen und ist ein sehr zentraler Teil des ganzen Prozettes. Schön gesagt. Und ich finde auch, das sind jetzt quasi die abschließenden Worte, oder? Ja, wir sind einmal durch. Einmal durch. Denkt daran, den Walkthrough die Dokumentation dazu einzusammeln. Also wirklich einmal alle Dokumente von der Bestellung bis zum Kontoauszug der Zahlungen dann habt. Und auch die Buchungen im System nachvollzogen hat. Auch da hilft, wenn man Daten abzug hat und das Ganze einmal nachvollziehen kann im eigenen System. Und nicht auf Screenshots vom Mandanten und Abzüge angewiesen ist. Frau, auf die wartet man in aller Regel auch sehr lange. Das stimmt ja. Und auch da ist natürlich das Problem, wenn ihr mit vielen unterschiedlichen Personen zu tun habt. Dann kommen die Unterlagen von unterschiedlichen Personen. Das heißt, bis da die Dokumentation immer da ist, das kann man ich mal ein bisschen dauern. Aber ihr braucht sie unbedingt, um auch zu sehen, dass der Prozess so, wie ihr beschrieben wurde, von Mandanten tatsächlich durchgeführt hat. Und das Thema Dokumentation würde ich doch jetzt immer gern aufgreifen, Tobi. Ich weiß eigentlich schon mal fertig, aber ich bin ein ganz großer Fan von Flocharts bei Prozess Dokumentation. Ich kenne beides, also ehlenslange Word-Dokumente, die übersaltenweise alles mögliche beschreiben. Flocharts ist mir so ein bisschen dazu gezwungen, sich kurz zu halten und prägnanz zu halten. Und man kann es einfach besser visualisieren. Deswegen überlegt euch das mal, ich finde es eine gute Sache. Das kann man dann auch mit Daten an der Lüsen unterstützen, sei es Belegarten oder Überfälligkeiten, Routine etc. Es hilft, den doch ein schnelleren Überblick zu gewinnen, gerade wenn es Revenue Stream ist. Und Flocharts helfen euch auch, ausreißen, besser darstellen zu können und irgendwie besser klar machen zu können, dass der Prozess vielleicht doch ein eigener Prozess ist, den man nochmal gesondert aufnehmen muss. Wenn man zum Beispiel eine andere Auftragseingangsart hat, plötzlich. Okay, das sollts ja jetzt aber auch gewesen sein, oder? - Genau. Das sind mal ein schneller Überblick gewesen, was die typischen Risiken und Kontrollen in so einem Umsatzvertriebsprozess sein können. Dann haben wir viele Punkte angesprochen, wo es du möchtest heute noch mal zusammenfassen, was denn die wichtigsten takeaways sind aus der heutigen Folge? Sehr gern, ich freue mich. - Dann gilt dir die nächste Minute die volle Aufmerksamkeit. Also wir haben heute besprochen den Verkaufsprozess, wahrscheinlich der bedeutendste Prozess bei dem Prozess auf Namen, eben insbesondere wegen diesem bedeutsamen Risiko bei der Umsatzabgrenzung. Deswegen achtet er drauf, was wir auch kennengelernt haben ist, dass ein Prozess nicht nur auf einer Count zu trifft, sondern dass es sich durchzieht durch das Zahlenwerk. Wir orientieren uns am Geschäftsprozess des Mandanten und gehen diesen Nachanhand eines Beispiels im sogenannten Walkthrough. Auch das haben wir kennengelernt, worauf wir auch hingewiesen haben ist das Thema Revenue Streams. Das heißt, die Aufteilung der Umsatzerlöse, wenn es unterschiedliche Produktarten, Verkaufsarten sind in die jeweiligen Erlösstränge, damit man auch individuelle Risiken zuordnen kann und eben auch auf die Risiken eingeht. Und dann haben wir auch noch gesagt, dass ein Prozess aus verschiedenen Teilprozessen besteht. Für verschiedene Abteilungen, die da zusammen spielen, das heißt, es ist ganz wichtig, die Ansprechpartner vorab zu identifizieren, mit den Termine auszumachen. Die kleine Tipp beginnt bei dem Start des Prozesses und nicht beim Ende des Prozesses, es sucht euch dann ein Beispiel aus dem Walkthrough, was vollständig abgeschlossen ist in der jeweiligen zu prüfenen Perioden, damit es auch entsprechend richtig zugeordnert ist. Und habt immer ein bisschen so ein Blick auf das ganze Thema IT-Systeme, wo gibt es Schnittstellen, gibt es Systeme, die ihr noch nicht kennt, die vielleicht auch noch eingeführt wurden, umgegebenenfalls auf das Thema ITG-Sies noch mal näher eingehen einzugehen. Also, dann haben wir kennengelernt, ein Verkaufsprozess startet beim Vertrieb, Auftragseingang, ein Telefonat kommt rein, die Stammdaten werden erfasst, die Stammdaten ziehen sich auch durch im Hinblick auf die Risiken. Wir sind dann über die Auftragsverarbeitung ein bisschen zum Lager, haben dort gesagt, achtet insbesondere beim Waren-Ausgang drauf, ob das sauber abläuft, ob es zum Schlichttag da nochmal ganz viel über die Rampe geschoben wurde oder eben nicht. Dann gibt es weiter zum Rechnungswesen zur Fibo, dass eben auch hier alle Rechnungen richtig erfasst wurden und nicht falsche Rechnungen oder keine Rechnungen erfasst wurde. Und so guter letztes Thema Zahlungsangang und Manung, ganz wichtiger Prozess, insbesondere im Hinblick auf die Bewertung der Forderung. So, ich glaube, das war jetzt eine Minute, schnell durchlaufen, alles drin. Sehr schön. Danke, Urs. Ich danke dir, Tobi, es hat viel Spaß gemacht. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ja, es ist ein umfassender Prozess, den wir da einmal durchlaufen haben und jetzt freue ich mich auch schon, dass wir weitere Folgen haben werden und nicht nur. Das ist jetzt nicht abgesprochen, aber ich verrass jetzt einfach mal ein kleines Geheimnis, dass wir auch andere Folgen noch planen werden, nicht nur zur Prüfungsmethodik an sich. Wir werden uns in zukünftigen Sonderfolgen auch mal noch, ja, ich sag mal, Bedrugs und Fraudfälle der Vergangenheit anschauen, aus Belanzierungssicht und wollen einfach mal gucken, wie wir diese Themen vielleicht attressieren würden, welche Erkenntnis man da rausziehen kann und welche Daten an Erlüsen und andere Prüfungshandlungen vielleicht helfen würden. Da dürfte gespannt sein, was da kommt in der nächsten Folgen und dann werden wir uns natürlich in den normalen Folgen auch weitere Prozesse angucken. Bis dahin wünschen wir euch viel Spaß. Wir freuen uns auf den nächsten Folgen und bis bald. Bis dann. Ciao! Danke fürs Zuhören. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann vergesst unbedingt nicht den Podcast zu abonnieren und uns eine Bewertung zu hinterlassen. Das würde uns sehr helfen. Hey, und wenn du Fragen zum Inhalt hast, oder die bestimmte Themen für zukünftige Folgen wünscht, dann schreibt uns einfach eine Mail. Unsere Kontakt-Daten findest du in den Schonauts. Wir hören uns wieder in zwei Wochen. Bis dahin.
Podcast Summary
Key Points:
Podcast about auditing, providing insights into the daily life and tasks of auditors.
Discussion on the importance of processes and revenue generation.
Detailed examination of the sales process, including risks, controls, and audit objectives.
Consideration of different revenue streams and their impact on processes and risks.
Importance of understanding IT systems in auditing processes.
Summary:
The transcription is from a podcast discussing auditing, specifically focusing on the sales process. The hosts share insights into the daily work of auditors, emphasizing the significance of processes and revenue generation. They delve into the sales process, highlighting its critical aspects, risks, controls, and audit objectives.
The conversation also touches on different revenue streams and their implications on processes and risks in auditing. Additionally, the hosts stress the importance of understanding IT systems in auditing procedures. The discussion provides valuable information for students and professionals interested in the field of auditing, offering practical insights and considerations for auditing practices.
FAQs
Die Prüfungsziele umfassen in der Regel die Existenz und Periodenzuordnung von Forderungen und Umsatzerlösen.
Verschiedene Accounts wie Umsatzerlöse, Forderungen, Bankkonten und Vorratsvermögen spielen eine wichtige Rolle und müssen überwacht werden.
Typische Risiken sind falsche Verarbeitung von Aufträgen und Verlust von Aufträgen, was zu Fehlern in Adressen, Preisen, Mengen usw. führen kann.
Stammdaten sind entscheidend, da sie festlegen, wie Kunden angelegt und verwaltet werden, einschließlich Berechtigungen, Zahlungsbedingungen und Bankdaten.
Kontrollen umfassen das Vier-Augen-Prinzip, Berechtigungskonzepte und Sicherstellung der korrekten Erstellung von Debitoren- und Kreditoreninformationen.
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