165 Dr. Kacik über weitere Medikamente und Therapien bei ME/CFS und Long Covid
16m 36s
In dieser vorletzten Episode des Gesprächs mit Dr. Kaczik werden verschiedene Therapieoptionen für Post-Covid und ME/CFS besprochen. Bei Natokinase empfiehlt er eine Aufteilung auf drei tägliche Dosen. Amifampridin sieht er als Alternative zu Mestinon, weist aber auf die hohen Kosten hin, die den Einsatz einschränken. LDN kann sicher mit Cannabis und Drohna-Binol kombiniert werden. Cimetidin hält er aufgrund fehlender Erfolge in seiner Praxis für nicht empfehlenswert. Nikotinpflaster betrachtet er als Reserveoption, die nicht mit Mestinon kombiniert werden sollte. Pycnogenol setzt er zeitlich begrenzt ein. Bei Komplement-System-Inhibitoren ist Dr. Kaczik sehr zurückhaltend, da er eine weitere Schwächung des Immunsystems bei ohnehin immungeschwächten Patienten fürchtet. Vibrationsgeräte lehnt er mangels wissenschaftlicher Belege ab und warnt vor möglichen Nervenschäden. Insgesamt plädiert er für einen vorsichtigen, evidenzbasierten Ansatz und rät von ungetesteten Therapien ab.
Diese Episode ist jetzt der vorletzte Teil des langen Gesprächs mit Dr. Kaczik. Und ich liste hier mal kurz auf, zu welchen Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten oder auch anderen Therapien Erstellung nimmt. Also, wir reden in dieser Episode über Natokinase, über Armee von Pridine, über LDN noch mal in Kombination mit Cannabis und Drohna-Binol. Dann reden wir über Zimetidin, über Nikotinflaster, das Erde von Held, dann über Psykno-Genol, über Were Siguaat, dann über das Komplementsystem und ob er da auch Medikamentös auf das Komplementsystem eingreift und zuletzt auch noch kurz zur Chi-Vibrationsmaschine, die ich ja selbst persönlich genutzt habe, lange Zeit und auch empfehle. Und los geht's jetzt mit Natokinase. Also, eine nächste Frage ist Natokinase. Da haben Sie, glaube ich, sogar mal ihr gesagt, 3x2000 oder 1x4000 oder so und sie war sich dann nicht ganz sicher. In der Prusierung ist 3x2000. 3x2000. Also lieber mehrmals am Tag. Ja, richtig. 3x2000, 2x2000, 1x100 Milligramm wäre das dann. So sieht es auch bei Erwachsenen. 3x100 Milligramm. Okay. Dann eine andere Frage, Amifarm Pridine. Also man liest öffnet es als möglicher Alternative zum Mestinone. Ja, also ist eine Möglichkeit, ist tatsächlich so, ich stammel da mal Erfahrung, weil in der ersten, also es gibt ja eine Studie vom Herr Böhmiker. Herr Böhmiker hat ja eine Fallserie veröffentlicht, wo ja halt durch das Medikament gesehen hat, dass dort auch die Symptomatik der Patienten sich gut entwickelt hat. Und die Wirkung von Amifarm Pridine ist anders. Also es ist ein Kaliumkanal blocker in dem Bereich der Nerven und dadurch wird die Nerven Weiterleitung gesteuern. Und das Medikament wird klassischerweise eingesetzt, halt auch bei neurologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel halt bei AIS. Ja. Ich setze es tatsächlich ein, wenn Mestinone bei den Patienten halt, wenn die Patienten non-Responders sind, auf Mestinone dann nutzt sich Amifarm Pridine, aber man muss leider sagen, es ist nicht günstig. Okay. Es ist wirklich kein günstiges Medikament, es ist ziemlich teuer und kann sich leider nicht jeder Patient leisten. Und man wird es auch kassendlich bekommen, dass es Schweine teuer, dass Medikament auf Kasse ist. Weil es hat ja letztendlich eine seltene Indikation, wo es halt verordnet wird, so mit solchen Medikamenten einfach so teuer und damit ist halt die Erfahrung dieses Medikaments begrenzt, weil aus finanziellen Gründen halt nicht bei so vielen Patienten zum Einsatz kommen. Ja. Ja, danke. Dann noch eine Frage zu LDN noch mal. An Arzt hat ihr das wohl verschrieben, ohne viel dazu zu sagen, finde ich schon auch gefährlich. Und auf jeden Fall ist Ihre Frage, sie nimmt auch Cannabis und Drohna-Binol. Vertragen sich diese drei. Ja. Verträgt sich. Also, Fall ist auch noch häufiger. Also ist eine Kombination, die jetzt nicht häufig ist, aber die wir auch haben und das verträgt. Okay. Super. Dann, was halten Sie von dem Medikament, Cymetidin ist ja ein H2 Recepter, der Patient hat da als Kleinkilling, auch das EBV. Ja. Okay. Also gab es jetzt jetzt noch mal eine Fallserie. Es gab dazu tatsächlich nur eine Fallbeschreibung, wenn man es mal so jetzt bezeichnen möchte. Es wird dem Cymetidin, mit dem antiviral Eigenschaften halt zugeschrieben. Ein erstes Problem ist, ist es da schon nicht verfügbar. Macht es immer schwierig, wenn Medikamenten da schon nicht verfügbar sind, dann ist es erstmal das Beschaffen, das Medikament ist auch wenn nicht, es ist mit Kosten noch mal verboten, um das Medikament halt zu holen. Und die antiviral Wirkungen jetzt von Cymetidin, wir haben es, ich hab es eingesetzt, ich hab jetzt tatsächlich damit bei den Patienten, wo ich es eingesetzt habe und es waren jetzt nicht weniger, habe ich jetzt nicht wirklich den durchstadenen Erfolg gesehen. Okay. Erfolg. Nikotinflaster ist erfolgreich bei vielen. Wie stehen Sie zu Nikotin? Ich weiß nicht, haben wir überhaupt mal über Nikotinflaster gesprochen. Also tatsächlich nicht. Also ist ganz interessant mit dem Nikotinflaster, kommt ja auch bei Patienten häufig immer zum Gespräch. Jetzt auch durch die Veröffentlichung von dem Herrn Kollegen Leitzke, der dann halt letztendlich nachweisabbracht hat, dass den Nikotinflastertherapie tatsächlich auch das macht, was es was er halt vermutet hat. Die konnten das ja bildmophologisch darstellen. Eine Hypothese ist ja, dass das Nikotinflaster halt durch die Bindung an speziellen Nikotinärgen der Zettoren bei der Nervenweiterleitung oder bei der Nervenfunktion dort halt seine entsprechende Wirkung entfaltet. Es wird dann vermutet, dass da entweder das Backbrute in den verdrigen würden, Auto- und Differverträgen werden, weiß man nicht genau. Ich habe es tatsächlich gar nicht so häufig eingesetzt. Warum nicht? Weil es gab Patienten wie letztendlich nicht durch mich, sondern schon im Vorfeld durch die Nikotintherapie Verstände herumgeschrieben haben und da war ich erstmal ein bisschen zurückkeilt. Bin ich alles. Ich habe auch als Primärtherapie nie eingesetzt. Ich habe dann tatsächlich erst das eingesetzt, wo man mehr Erfahrung hat und jetzt, weil das Thema wieder durch die Veröffentlichung jetzt wieder so ein bisschen in den Fokus geraten ist, kommt das jetzt gespräch. Und es ist mal noch, für mich ist es tatsächlich noch eine Reservetherapie, so bezeichnet ich das. Das heißt, wenn die Patienten Fortschritte entwickelt haben und es ist dann noch eine Restimtomatik da, kann man das mal versuchen oder wenn andere Therapien überhaupt keinen Benefit gebracht haben, dann wäre es auch eine Therapie-Möglichkeit. Also ich würde es nicht ganz ausschließen, aber ich mache das dann bei ausgewählten Patienten. Ja, ja. Ja, ja. Kurz, was ganz anderes. Hast du dich schon mal gefragt, wo finde ich nochmal genau das, was ich jetzt gerade brauche, an Informationen. Mittlerweile gibt es ja über 200 Episoden und im internen Bereich neben den verschriftlichen noch mal viele weitere Artikel zu neuesten Studien, Erfahrungen, Therapien und auch Übersetzung wichtiger Englischer Podcast oder Artikel. Also viel Material. Und deswegen haben wir den Fasi-Finder als KI-Chat-Bot gebaut. Der hilft dir, aus den ganzen Inhalten von Fasinationen genau die Antworten zu finden, die du sußt. Ja und zusätzlich gibt es im internen Bereich auch über 30 WhatsApp-Austauschgruppen. Unten eine große Realiste, in der du sehen kannst, welche Erfahrungen andere in den Einrichtungen gemacht haben. Ja und das alles bekommst du über die Fasi-Mail. Und diese E-Mail selbst ist für viele schon Grund genug dabei zu sein, denn jeden Dienstag schreibe ich dir nicht nur was neu ist, sondern ich schicke dir auch in kurzen Impuls von mir persönlich. Etwas das Mut machen oder trösten kann. Tragt dich deshalb gerne ein, den Link findest du in den Notizen. Und jetzt geht's weiter. Jetzt gibt es dann noch einen 60-jährige Patient, die hatte schon eine Herzinfarkt mit ständen Blutverdönde Medikamente. Jetzt schweres Post-Covid, da wären sie wahrscheinlich noch vorsichtiger oder spielt das gar keine Rolle. Also das Dikotin selber macht, er hört ja nicht das kalte, was für die Risiko. Ja. Das ist ja ein Körper eigentlich ein Stoff. Das warst bei, was das kalte, was für die Risiko ja erhöht. Beim Rauchen sind ja die ganzen tausend anderen Stoffe, die da drin sind. Und die dafür sorgen, dass dann die Gefäßheit geschädigt werden. Aber Nikotin alleine hat kein gefäßschädigender Einfluss. Und dann die Kotinflaster und LDA. Ich schätze mal, man kann sie beide nehmen. Ja, hab ich auch. Hab ich ein paar Patienten, wo das auch ruhig das machen. Kann man tatsächlich, entweder mit die Patienten LDA oder LDA innen haben, macht man das. Man soll es halt nur nicht mit Mess-Tinon oder Kalmin. Das ist ja beides, letztendlich, die selbe Substanz, ne? Sollen wir nicht kombinieren, ne? War das ja an den Nikotin ja ein Rezept. Entschuldigung, was soll man nicht, oder mit Mess-Tinon? Und ein anderer Hersteller vom Mess-Tinon heißt der Kalmin. Ja, genau. Also genau, das da, man sollte nicht mit Nikotinflaster, ganz wichtig. Jetzt hab ich in meiner Fasi-Mail, das ist eine Ab Newsletter, den ich verschicke. Hab ich Mykno-G0-Empholen bzw. jemand hat mir das empfohlen. Und ich hab das durchgeleset und gedacht, ja, das hört sich gut an. Jetzt frage ich Sie. Ja. Kennen Sie, dass Nudeln ist? Das Nudeln ist kieferimten Baumextrakt und wird auch schon bei den Veröffentlichungen, wo Medikamente aufgelistet sind für pro-Kovic-Präsenten, wird das auch mit aufgeführt. Ja. Und Pypno-G0-Hat hat, ich dachte mal, es hat eine gefähsmodellierende Funktion. Ja. Also, man hat das auch bei KAK-Präsenten eingesetzt und hat gesehen, oh, es hat irgendwie eine schützende Wirkung auf die Gefäße. Und ersetzt dann halt bei dem oxidativen Stress an, dann hat Pypno-G0 noch andere Effekte, ist masszeisch stabilisierend. Ja. Und so mit Pypno-G0 setzt sich das auch ein und ist jetzt auch etwas, was häufig per Zetten im Therapieplan mit aufgelistet wird, weil es wie gesagt, halt auch in der wissenschaftlichen Wissenschaftlichen gesehen da seine Akzeption ist.
Tanz gewonnen hat, auch bei Post Covid. Damit machen wir das. Aber ich tue das Medikament, weil es auch, muss man sagen, auf langer Sicht nicht kostet wützt sich es. Also ich setze das Initial ein. Per Zelt nehmen das auch, wenn derzeit, den wir mal von zwei, drei Monaten, dann fahr ich die Dosis runter und irgendwann setze ich das aber ab. Also keine Auer Medikation. Jetzt noch eine etwas längere Frage. Ich lege Sie vor, damit diejenigen die zuhören. Auch wissen wir, darüber wir sprechen. Sie, Herr Dr. Karchik, kam sie auch vorliegen. Ich hab Ihnen ja die Frage vorab zugeschickt. Aber ich lege Sie mal vor. Also die Schweizer Studie hat herausgefunden, dass das Komplementsystem bei CFS, bzw. weil er ein Covid betroffen ist und dass also eine Therapie am besten direkt ins Komplement System eingreifen sollte. Es gibt schon Medikamente, die das tun, bisher aber eher für seltene Immunerkrankungen der Nierenmuskeln oder des Nervensystems. Meine Frage. Ob Dr. Karchik schon Erfahrung mit solchen Medikamenten gemacht hat und auch hier wieder die Frage, wenn ja welche, mit welchem Mittel genau und nicht. Warum er das vielleicht noch nicht probiert hat? Ich habe dazu keine Erfahrung. Ganz klar. Und warum habe ich da keine Erfahrung? Weil ich tatsächlich dabei den Medikamenten noch ziemlich zurückhalt bin. Die greifen wir letztendlich dann in das Immunsystem ein. Und das Komplementsystem ist ein ganz wichtiges System. Also es ist ein lebenswichtiges System in der immunologischen Arbeit. Und es ist genau so wichtig, wie das Teezeitsystem, wie das Angebot in die Immunsystem, es gehört letztendlich zum Angebot im Immunsystem, das Komplementsystem. Und da bin ich, habe ich tatsächlich Respekt davor, da Medikamentös Blockaden reinzusetzen. Weil er wirklich dann ganz viel entweder geholfen wird. Aber es kann auch ganz viel geschadet werden. Also ich habe immer Respekt vor Medikamenten, die das Immunsystem in seiner Funktion runterfahren. Aber ich habe das. Weil ich habe, jetzt in der Immunsystem ist ein so intelligentes, kompliziertes System. Und ich sage immer so, dass Immunsystem ist allein der Grund dafür, dass wir auf Planeten Erde exekstieren können. Das ist deffakt. Weil wir sind ja hier auf dem Planeten durch viele, wenn er konfrontiert mit vielen Erregern, mit vielen Fremdsstoffen. Und unser Immunsystem sorgt dafür, dass wir praktisch die Anpassung auf diese Umgebungsverhältnisse, auf gut Deutsch überstehen, überleben. Und das ist ja ein System, was ja überm, ich sage mal, über Milliarden Jahre seine Intelligenz entwickelt hat. Und ich habe eine riesen Hemmschwelle bei den Krankheitsbildern. Und ich habe immer Immunsoprimierende Medikamenten einzusetzen. Warum? Das Problem ist ja unter anderem, dass die Patienten ja eine Immunschwäche erworben haben. Warum soll ich bei einer erworbenen Immunschwäche noch mit Medikamenten zusätzlich als Immunsystem runterfahren? Also, das erschließt sich mir nicht richtig. Damit habe ich mal Angst, dass ich andere Baustellen wieder aufmachen. Das ist das Problem. Und da habe ich ein bisschen Respekt vor und deswegen mache ich das auch nicht. Ja, hörst du gute Erklärung. Ja, macht Sinn. Das schlüssig. Dann bieten wir auf unserer Webseite. Ich biete sie nicht an, sondern ich empfehle sie eine Teemaschine. Das ist so eine Viberationsgerät, wo ich meine Füße drauflegen kann und dann vibriert das in einer Acht. So wird entwickelt von japanischen Forschern einfach um zu vibrieren, um dann eben ganz viele Prozesse in den Beinen, in den Gefäßen auszulösen. Also eigentlich wie eine andere Viberationsgerät. Und da brachte jemand, was halten Sie da? Vorher kann das helfen, gerade auch bei Minder, da hat durchblutert. Ich treine jetzt das so, wie ich sagen, warum, ganz einfach. Weil es gibt ganz viele Gerätschaften, die mit solchen, mit solchen, ja, wir haben, ich sagen, mit solchen Techniken halt was vermagten, oder die Motto ist durch Blutungsförder und das Nervenregärner hier ründen. Und da gibt es so viele verschiedene Hersteller, die so was anbieten. Und da kann ich keine Aussage dazu betreffen, da zu treffen, weil es erstens, ich habe keine Erfahrung drin. Und die Vermarktung dieser Geräte basiert auf meistens auf gar keine Studie. Also es wird nur spekuliert, dass dadurch diese Wirkung entstehen kann. Und da bin ich mal vorsichtig, weil ich denke immer so, man muss mal aufpassen, dass man etwas, was in der Bediehlunganleitung steht, heißt noch lange nicht, dass man das auf sich und auf seine Krankheit übertragen darf, weil es ja auf die Krankheit gar nicht getestet wurde. Und da habe ich mal ein bisschen Respekt vor und deswegen ratig da nicht dazu, wenn es wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist. Man muss sogar aufpassen, solche vibrierenden Werkzeuge, die können tatsächlich auch sogar Schaden anrichten. Also sie können sogar Nervenfans oder Nervenstrukturen sogar geschädigen. Also ich bin da eher zurückhaltend. Ja. Sehr gut, dass sie da noch mal eine andere Sichtweise geben. Also deswegen auch von meiner Seite noch mal. Also wenn man sich da unsicher ist oder auch jetzt das hört, was Dr. Karczy gesagt, dann lieber nicht kaufen oder nicht benutzen. Das war's und ich danke dir für's zuhören. Ich danke dir, wenn du vielleicht eine Spende gibst, wenn du eine Bewertung hinterlässt, auf Spotify oder App-Portcast, wenn du diesen Podcast weiterempfielst. Aber vor allen Dingen wünsche ich dir, dass es dir best möglich geht. Und ich sage bis zur nächsten Episode. Hallo. Bist du noch da? Ah, das ist schön, weil könntest du mir noch einen gefallen tun, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden und zwar wenn du eine Bewertung hinterlässt. Dort wo du es gerade hörst, bei Spotify oder App-Portcast, daum hoch bei YouTube, weil das dann hilft im Algorithmus, dass die Episode oder der ganze Podcast sich barraweit und dadurch auch andere noch darauf hingewiesen werden. Also ganz herzlichen Dank dafür und jetzt nochmal von Herzen die bestmögliche Woche. Bis nächsten Dienstag.
Podcast Summary
Key Points:
Dr. Kaczik empfiehlt Natokinase in einer Dosierung von 3x2000 IE täglich.
Amifampridin wird als teure Alternative zu Mestinon bei Non-Respondern eingesetzt, ist aber oft nicht erstattungsfähig.
Die Kombination von LDN (Low Dose Naltrexon) mit Cannabis und Drohna-Binol ist verträglich.
Cimetidin zeigte in Dr. Kacziks Praxis keine überzeugende antivirale Wirkung gegen EBV.
Nikotinpflaster sieht Dr. Kaczik als Reservetherapie, nicht als primäre Behandlung.
Pycnogenol wird als gefäßschützendes Mittel initial eingesetzt, aber nicht dauerhaft.
Dr. Kaczik hat keine Erfahrung mit Komplement-System-Inhibitoren, warnt vor deren Einsatz bei erworbener Immunschwäche.
Vibrationsgeräte wie die Chi-Maschine werden von Dr. Kaczik skeptisch gesehen, da Studien fehlen und Schäden möglich sind.
Summary:
In dieser vorletzten Episode des Gesprächs mit Dr. Kaczik werden verschiedene Therapieoptionen für Post-Covid und ME/CFS besprochen. Bei Natokinase empfiehlt er eine Aufteilung auf drei tägliche Dosen.
Amifampridin sieht er als Alternative zu Mestinon, weist aber auf die hohen Kosten hin, die den Einsatz einschränken. LDN kann sicher mit Cannabis und Drohna-Binol kombiniert werden. Cimetidin hält er aufgrund fehlender Erfolge in seiner Praxis für nicht empfehlenswert.
Nikotinpflaster betrachtet er als Reserveoption, die nicht mit Mestinon kombiniert werden sollte. Pycnogenol setzt er zeitlich begrenzt ein. Bei Komplement-System-Inhibitoren ist Dr.
Kaczik sehr zurückhaltend, da er eine weitere Schwächung des Immunsystems bei ohnehin immungeschwächten Patienten fürchtet. Vibrationsgeräte lehnt er mangels wissenschaftlicher Belege ab und warnt vor möglichen Nervenschäden. Insgesamt plädiert er für einen vorsichtigen, evidenzbasierten Ansatz und rät von ungetesteten Therapien ab.
FAQs
Natokinase wird in der Regel mit 3x2000 Einheiten dosiert, was 3x100 Milligramm entspricht. Es wird empfohlen, es mehrmals täglich einzunehmen.
Amifampridin wird als Alternative zu Mestinon verwendet, wenn Patienten darauf nicht ansprechen. Es ist jedoch sehr teuer und oft nicht von der Krankenkasse erstattet.
Ja, diese Kombination ist möglich und wird von einigen Patienten vertragen, auch wenn sie nicht häufig vorkommt.
Cimetidin werden antivirale Eigenschaften zugeschrieben, aber die tatsächliche Wirksamkeit ist nicht belegt. Zudem ist es schwer verfügbar und teuer.
Nikotinpflaster können als Reservetherapie eingesetzt werden, wenn andere Behandlungen nicht wirken. Sie sollten jedoch nicht mit Mestinon oder Kalmin kombiniert werden.
Pycnogenol ist ein Kiefernrindenextrakt mit gefäßschützenden Eigenschaften. Es wird initial eingesetzt, aber nach zwei bis drei Monaten oft abgesetzt.
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