#16 - Trainerentwicklung Teil 2: Prägende Phasen, Trainerteam & DFB-Krise
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In dieser Podcast-Folge diskutieren Stefan und Berg über die Entwicklung von Trainern und zentrale Kompetenzen. Zunächst geht es um die Frage, ob Trainer Allrounder oder Spezialisten sein sollten. Stefan plädiert für eine Mischung: Entscheidend sei, sich selbst zu kennen, eigene Stärken zu nutzen und Schwächen durch ein gut zusammengestelltes Trainerteam auszugleichen. Chef-Trainer müssten lernen, Verantwortung abzugeben und starke Persönlichkeiten in den Staff zu integrieren, statt alles selbst kontrollieren zu wollen. Als Beispiel nennen sie Weltklasse-Trainer wie Jürgen Klopp oder Carlo Ancelotti, die sich mit Assistenten umgeben, die ihre Defizite ausgleichen. Zudem betonen sie den Wert von Co-Trainer-Erfahrungen, die Beobachtungsgabe und Rollenklarheit fördern, auch wenn sie nicht zwingend notwendig sind. Prägende Phasen im Leben eines Trainers seien vor allem Misserfolge, die Veränderung anstoßen, sowie die Reflexion von Erfolgen, um nicht im Rampenlicht zu erblinden. Abschließend kritisieren sie die aktuelle Debatte über den deutschen Fußball als unehrlich: Die Diskussion über Positionsprofile ignoriere, dass viele erfolgreiche Spieler in traditionellen Systemen ausgebildet wurden. Statt kurzfristiger Krisenbewältigung sei eine ehrliche, historisch fundierte Analyse nötig, um die Zukunft des deutschen Fußballs nachhaltig zu gestalten.
Wir haben im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen linkserteiliger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga, sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Stefan, hier ist Berg und ich sind zurück bei Teil 2 unseres Themas Trainerentwicklungen. Im Erste Teil haben wir ja schon darüber gesprochen, welche Trainerkompetenzen es gibt, welche wichtig sind, welche für uns persönlich auch wichtiger sind. Auch darüber ein bisschen diskutiert, dass es gar nicht aus Stefan Sicht so konkret und erst in der Linie um diese Kompetenzen gehen sollte, sondern um die Anwendung dieser Kompetenzen und noch das entscheiden, welche Kompetenzen kann ich wie anbringen und vermitteln. Und als Start in diese Folge geht es mir vor allem darum zu schauen, wir haben im der ersten Folge über 20 Trainerkompetenzen gesprochen. Brauch ich die alle, muss ich mir das aneignen, welchen muss ich mir aneignen oder es ist viel wichtiger eigentlich so anstatt einem Allrounder ein Spezialist zu sein. Die Frage gebe ich an dich, Stefan, weiter als Start Allrounder oder Spezialist als Trainer sein. Ich entscheide mich statt entweder oder für so wohl als auch. Ich glaube, das beides Weg ist, der durchaus gangbar ist und hängt natürlich auch wieder von den spezifischen Eigenschaften der Person ab. Ich habe Menschen, die sich sehr gerne bereit beschäftigen und versuchen viele Facetten aufzufangen, aufzufassen und sie dann eben auch umzusetzen. Durch auch andere Personen, die sich selbst auch eher als Spezialisten interpretieren. Ich glaube, wichtig ist, dass ich vor allem weiß, wer ich bin, was ich kann, was ich vielleicht noch nicht so gut kann. Und wenn ich dann auch um mich herum schaffe, um genau diese Kompetenzen abzudecken, die ich vielleicht weniger abdecken kann oder eben auch weniger abdecken möchte. Du sprichst den Trainerstaff an. Also, dass es dann vielleicht gar nicht darum geht, selbst alle Kompetenzen im Griff zu haben, sondern das so ein bisschen zu verteilen. So schauen, was sind meine eigenen Stärken und was für Stärken muss sich oder kann ich kompensieren mit anderen Personen, die dann auch Aufgaben im Trainer-Team bekommen. Arbeitest du da mit deinen Trainern auch daran, wie sie mit ihren Trainers-Daff umgehen? Hattig für eine der relevantesten Themen überhaupt vor allem dann, wenn es dann auch um Top-Level geht, um das erreichen persönlicher Ziele geht. Glaub ich, dass ein ganz relevanter Schlüssefaktor ist, Person um sich zu schaffen, die Kompetenzen abbilden, die nicht zum meinem Grundreparthor gehören. Und ja, wir arbeiten daran, wir arbeiten ja häufig mit zusammengestellten Trainer-Teams. Als endlich auch, weil wir Personen über mehrere Jahre entwickeln wollen und sich dadurch eben mal auch immer wieder neue Konzillationen aus Mitarbeitern begeben, die beständig bei uns sind. Und wir dann gemeinsam mit ihnen schauen, wie können eure Kompetenzen bestmöglich ineinander greifen. Das ist keine Entscheidung, die wir dann treffen, so nach dem Motto "Du machst ab jetzt diese Geschichte und du machst diese Sache", sondern das ist eine Sache, die sie selbst entwerfen, aber eben aktiv in diesen Prozess hineingeführt werden. Klassiker ist ja ein Cheftrainer und der sagt, du bist Kodreiner und wir haben gelernt, was ein Kodreiner so macht, ein Kodreiner macht das aufwärmen und ein Kodreiner macht bei einem Formspiel die Standardsituation und ein Kodreiner-Schreib während der Spielsmit. Und manchmal darf er auch mit dem Trainer diskutieren und manchmal darf er auch eine Videocene schneiden, aber es ist halt immer so ein vorgefertigtes Bild. Und ich gebe euch jetzt wieder ein anderes Bild mit auf dem Weg klassische Spielform, Pressing gegen Pressing, erfordert vom Trainer häufig eine höhere Aktivität als eine Spielform, in der es vielleicht erumskompinieren geht, um es konzentriert sein, um es fokussiert sein, um Genauigkeit. Jetzt schaut man den Spitzenfuß bei Jürgen Klub in einer Pressing-Spielform, leicht vorstellbar, weil das einfach so ein Typ ist, der auch diese Emotionen raustragen kann und das auch sehr authentisch macht. Und jetzt habt ihr diesen Korgumikau und Carloh Angelotti vor euch, wo das wahrscheinlich nicht zu seinem Grundrepertur gehört. Und ich könnte mir vorstellen, dass er es früher probiert hat, vielleicht auch aus Mange an Alternativen. Und ich gehe fest davon aus, ohne es zu wissen, bin jetzt also nicht der Trainer, Goro, der mit allen schon gearbeitet hat oder sie alle schon gesehen hat, sondern eine Formutung, ich vermute, er hat da jemanden. Der diese Art von Spielformen ancoached, weil es einfach seinem naturell viel eher entspricht. Ich glaube auch, dass er die Fähigkeit hat, Leute um sich herum zu versammeln, die Fähigkeiten repräsentieren, die er eben nicht zu seinem Reparatur erzählt. Und ich denke, dass es eine Haltungsgeschichte, also von mir selbst, also aus Sicht des Trainers, starke Persönlichkeiten neben mir nicht nur zu holen, den Verein zu integrieren, sondern sie eben auch in die Arbeit zu integrieren und sich stark werden zu lassen. Und ich glaube, jetzt sind wir wieder beim Thema Führung, weil nichts anderes ist das. Wenn ich in diesen Prozess bin und der Trainer die Möglichkeit hat, genau diese Person um sich herum zu versammeln, weil er verein das zulässt, hat er auch die Möglichkeit, bestmöglich wirken zu können. Und ich glaube, dass das ein ganz großes ja voxgeheimnis von guten Trainern ist. Und da sind wir wieder bei dem Thema Trainer als Führungskraft, auch als Entwickler, also die eigene Trainerentwicklung, aber auch die Entwicklung des Staffs. Und ich finde ein klassisches Beispiel ist auch, wenn man erkennt, okay, dass meine Stärken sind ABC, aber D&E fehlen mir. Also zum Beispiel vielleicht eine lockere Art, weil ich ein bisschen Empathiefähigkeit und ich suche mir ein Trainer, ein Kollegen, der als Code Trainer ist, der vielleicht auch, auch mal als hier ist, der einfach eine sehr, sehr gute Bindung auch mit den Jungs aufbauen kann, um insgesamt eine lockere Abmussfäre auch kreieren zu können. Muss ich die Person auch machen lassen? Oder Beispiel mein Know-how im Technik-Training ist nicht so gut als Chef-Trainer, aber ich kenne jemand, der ist da brutal gut drin als Code Trainer, der aber vielleicht insgesamt, der vielleicht viel wissen hat, aber die Vermittlungskompetenz noch nicht so. Und dann, glaube ich, ich habe man sich als Chef-Trainer auch auf die Frage, ja, soll ich sauffer mir jetzt irgendwie übernehmen, weil ich denke, ich kann es besser und lasse es den Code Trainer, obwohl er vielleicht die Expertise hat gar nicht machen. Und vielleicht lasse ich es in den und trotzdem machen, aber es ist dann nicht so gut, nicht nach meinen Vorstellungen, machst dann lieber selbst. Und da ist, glaube ich, genau der Fehler. Wenn mir diese Chance sich zu entwickeln, als Chef-Trainer nicht gegeben wird, weil der vor allem mich entlässt, oder so, dann kann ich mich ja auch nur entwickeln. Und ich als Chef-Trainer muss gucken, was in die Stärken meiner Staffs, meiner Teamkollegen und die auch einfach machen lassen. Und dann auch, wie es vielleicht ein Trainer-Inwickler oder ein sportlicher Leiter, mir als Chef-Trainer-Feedback gibt, gibt ich weiter zur nächsten Person, die ich führe eben auch Feedback. Und das ist auch wenn ich eine große Kompetenz, die Chef-Trainer mitbringen muss und du hast zum Beispiel von Chef-Trainer, von Weltklasse-Trainer, einfach gebracht mit Klopp und anscheinlich, die sicherlich auch nicht alles Geld sind, aber die es geschafft haben, sich darum einen Staff zusammenzustellen und auch zusammen zu finden, dass einfach auf allerhöchsten Niveau funktioniert. Findest du und da kleiner X-Curs, das es wichtig ist, auch für die eigene Erfahrung, wie man mit seinem Staff umgeht, auch mal nicht Chef-Trainer gewesen zu sein, seine Karriere, sondern auch Co-Trainer oder Betreuer gewesen zu sein. Findest du sowas unabdingbar für die eigene Trainer-Erwicklung? Meine Erfahrung sagt, dass das wahnsinnig wertvoll ist. Ich tu mich schwer bei so Begriffen, wie unabdingbar und ohne nicht möglich. Ich habe ja auch Beispiele, die Mikotreiner waren und trotzdem herausragende Trainer geworden sind. Ich kann das für mich behaupten, es war in meinem Fußballer, Fußballtrainer leben, die mit Abstand prägenste Zeit. Ganz ja kurz mal erzählen, also was hat so für Stationen als Trainer selbst? Ja, als Trainer, ich habe angefangen, dem Verein, die mich damals gespielt habe, es geht bei allem, war ganz klassisch eine kleine, dejunge Mannschaft. Ich finde, übrigens, dass es eine hohe Relevanz hat, sich eben auch noch auf diesen Niveau als Trainer bewegt zu haben. Ich sehe eben nicht nur mit den großen Fragen auseinanderzusetzen, sondern für sich meine zu schauen, wie es es am Spieltag ohne Fahrzeuge darzustellen und von A nach B zu kommen und Triggerwäsche zu organisieren. Und würden der Eltern, die den Kuchen gemacht haben und dann hat das Kind aber zu wenig gespielt. Also mit all diesen Themen mal konfrontiert gewesen zu sein, um auch zu schauen, ist das meine ehrlich Passion oder mache ich es nur als Mittel zum Zweck, um mal berühmt zu werden, um anerkennung zu finden oder ähnliches. Von Obererlenbach aus parallel dann zum DFB-Stützpunkt darüber ging es dann nach Offenbach als U14 Trainer, U15 Trainer, U16 Trainer und so weiter. Ich habe mich dann langsam weiter vorgearbeitet und bin irgendwann auch leiter, dass nach Bugs-Leistungszentrums geworden. Bei den Kickers offenbar. Genau, das war dann die Stelle, auch die ich in der Harte inklusive Cheftrainerrolle, bevor ich dann zum Mainz nur 5 kam und folger Kersting mich angesprochen hatte, bei einer Leitungstagung. Also angerufen hat er mich später, aber da haben wir uns kennengelernt. Wir bringen es auch vielleicht das als Kurz-X-Kurs. Ich habe mich damals, ich war auffällig, jetzt nicht reichen so besonders toll war, sondern erst gelingen weil ich einfach sehr jung war. Also da saßen die alten Recken des deutschen Fußballs. Und daneben so ein Fricher 26-Jähriger, der höhere Ausbildungsentschädigungen für die Kinder.
einen Nachwuchsleistungszentren gefordert hat. Und durch die Auffälligkeitsend, die an oder anderen Vereine auf mich aufmerksam geworden, ich habe mich ganz bewusst für meinst nur 5 entschieden, weil ich das Gefühl hatte, dass dieser Verein in der Art und Weise wir erarbeiteten, den Werten, die ja vertritt, einfach am besten zu mehr passt. Das war so der Hintergrund. Allerdings habe ich jetzt die Ausgangsfrage sogar schon wieder vergessen. Wir haben eigentlich uns darüber unterhalten, ob es ganz wichtig ist, neben Cheftrainer Erfahrung, auch Kotreiner oder Beteuer Erfahrung zusammen. Und die Kotreiner Erfahrung hatte ich dann tatsächlich in Offenbach, sehr früh in meiner Zeit dort und hab gelernt, wie es mich unsurzuordnen. Und ich glaube, dass das erst mal der oberflächliche Aspekt ist, der viererelevantere Aspekt ist, zu beobachten. Du bist ganz eng dran an der ganzen Sache, bist aber nicht direkt, also zieh ihr die Erwartungseitung an dich, besteht nicht, dass du jetzt etwas ändern musst, dass du Entscheidungen treffen musst, sondern du kannst dich hofften, diese beobachter Perspektive begeben. Und dort lernt es zu den Fuß bei anders kennen, du lernt es zu dich anders kennen, weil du eben die Fähigkeiten entwicklen musst, dich auch mal zurückzuhalten, nicht deine eigene Entscheidung zu treffen, dich nicht dein Emotionen hinzugeben. Und ich habe bei vielen Trainern die Erfahrung gemacht, dass in dieser Prozess wahnsinnig geholfen hat in ihrer Persönlichkeit, sind wirktung. Ich würde nicht sagen, dass es unabdingbar ist, aber ich glaube, dass das sehr, sehr gut tut. Das ist definitiv hilft. Der Meinung bin ich auch, hab hier auch hier Fragen gemacht, ein Jahr Code Trainer, auch wenn ich dann für mich gemerkt hab, ich möchte wieder in der Rolle ganz vorne sein. Ich glaube, das ist auch noch ein Kenntnis, die okay ist. Aber die ich ja sonst gar nicht gehabt hätte. Und vor allem, mir diese Rollen Klarheit, die es geben muss in einem Trainer-Team vorher gar nicht so bewusst gewesen. So in die Vorzüge, die ein Code Trainer ausleben sollte, im Vergleich zu dem, was ein Chef-Trainer ausleben muss. Also gerade dieses, ich den nicht im Rampenlicht, auch wenn man sich nicht selbst unser Druck setzt, ein gewisser Druck finde ich es immer als Chef-Trainer da, weil man da, der Name ist dabei, man steht in der Verantwortung. Und als Code Trainer bist du das halt eben nicht. Und gerade, was das Coaching im Training, aber auch im Spietag angeht, kann man da gerade in dieser ruhigen, etwas zurückgezogen. Also haben wir von der Stunde drüber gespaut, dass man sich auch der Situation herausnimmt. Das finde ich schon unabdingbar, dass man das immer wieder als Code Trainer macht, wo wir eben das Wort hatten. Was mich noch interessieren würde, in welchen Phasen des Lebens werden denn aus deiner Sicht die Trainer geprägt? Also würde ich unterschiedlichen Aspekten mehrere Phasen, denn also eine ganz relevante Phase ist, der beginnen ihre Trainerlaufbahn. Erst mal besteht da ja nur ein Gefühl. Trainer könnte etwas für mich sein. Warum das so ist und wie der Zugang dazu ist, dann war es ein ganz, ganz, ganz schwierig zu beurteilen. Also ich hab irgendwann geglaubt, dass sich Trainer werden möchte, aus Liebe zum Spiel. Und hab dann aber für mich aus dem Tun heraus erfahren, dass das Schöne daran ist, Menschen, die einerseits ein Talent haben für das, was sie tun. Und andererseits ein viel wichtiger, aber auch eine Passion haben für das, was sie tun. Das war wirklich sehr Grund, warum ich nie leere werden wollte, dass ich bin klassisches Lehrerkind, man hört das vielleicht ein bisschen. Ich wollte niemanden im Sportunterricht begleiten, aber ich habe ja keinen Bock hat auf Sportunterricht. Und ich glaube, dass das eine Sache ist, die schon sehr prägend sein kann, diese erste Phasen, die ich erkenne, will ich Trainer sein? Und wenn, warum bin ich eigentlich Trainer? Was macht das jetzt überhaupt zu einem coolen Job? Oder zu einer coolen Tätigkeit? Im Regelfall ist es ja am Anfang keinen Job. Ich bin in meisten Fällen bleibt das ja dann auch so. Am Prägendsten, aber ich glaube, das ist auf das ganze Leben übertragbar, sind die Momente, in denen es nicht läuft. Das erfolgen so suffisant und vielleicht auch ein bisschen platzgesagt, wenn ich eine auf die Fresse kriege. Die Art von Erfahrung, Schmerzen und Leid sorgen am ehesten im Menschen für Veränderung. Wir haben uns vorausmeidere Bonde erhalten, wenn man das Thema Klimawandel anschaut, so lange nicht spürbar ist und so lange nichts wahrnehmen war, es ist schwierig, das für ein Gefühl zu bekommen, eben auch wirklich den Antrieb zu haben, etwas ändern zu wollen. Dem Moment, wo ich leider oder wo ich dann. Klimawandel merke ich, wir wurden jetzt in der Dachgeschosswohnung bei uns kriegen wir teilweise 32 Grad im Wohnzimmer, wenn es schlecht läuft. Und dann wünscht man sich den Winter zurück, völlig crazy, wenn ich mir das so überlege aus meiner Vergangenheit. Und wenn es spürbar wird, glaube ich, ist der Drang zur Veränderung und der Wille zur Entwicklung meistens deutlich größer. Ich glaube, dass das die prägsten Phasen im Leben eines Menschen sind. Bei Erfolg würde ich sagen auch, allerdings vielmehr die Reflexionen des Erfolges. Also was kommt danach, wie gehe ich damit um? Weil auf Erfolg folgt meistens Lehre. Eine kleine Anikdote, ein guter Freund. Ich würde den Phasen als Mendo bezeichnen. Kamen nach der Weltmeisterschaft 2014. Ziemlich direkt nach dem Titel auf mich zuwill. Ich glaube, ich kann auch noch nicht darauf nahmen, und er sagt mir, Menschen, die mussten sich doch jetzt alle aus dem Fenster stürzen. Und ich war damals perplex 2014, war ich 28 Jahre alt und hatte das Gefühl, das müssen die glücklichsten Menschen der Welt sein. Du willst auch mein erstes Ding gewesen. Und die Wahrheit ist oft, und sehr individuell wieder, aber auch oft eine ganz andere. Weil was kommt dann, du hast dein ganzes Leben nach äußerem Erfolg gestrebt. Du erreichst das größte, was erreichbar ist. Und jetzt? Was kommt jetzt in deinem Leben? Wie soll das jetzt weitergehen? Du hast alles erreicht, was du eigentlich immer gewollt hast. Und ich glaube, in diesem Erfolg zu reflektieren, was treibt mich eigentlich an? Was würde mich jetzt einfach weitertreiben? Was waren aber auch ganz pragmatisch Erfolgsfaktoren? Also warum konnte das funktionieren? Was davon lässt sich übertragen? Und was hatte auch ganz konkret mit den Menschen zu tun? Und es eben nicht auf andere Fälle übertragbar, muss nicht zu die ersten Sachen, die mir spontan dazu einfahren. Festeh, eine Ersterlinie zu schauen auch, was hat mich zu diesem Erfolg gebracht, auf den ich immer hingearbeitet habe. Aber ja, ich glaube, es ist auch dann in dem konkreten Fall, WM 2014, WM-Titel, auch an der, am Mindset und an der Erwartungshaltung zu arbeiten, dass das jetzt wahrscheinlich nicht das normal ist, dass das jetzt gehalten werden kann für immer und für Ewig. Und wie es dann auch weitergeht. Und das ist ja auch, sag mal mal, du wirst Meister in der Innaliege. Und ja, vielleicht hast du auch viel Spiegelück gehabt und lässt sich da vom Blenden. Dann hast du ja ein Problem, wenn du das nicht richtig einordnen kannst. Genauso bei MISSA-Folge, wenn du dich vielleicht bei MISSA-Folge von den Ergebnissen nur leiten lässt und die Art und Weise komplett und vor allem die Entwicklung, die deiner Mannschaft vielleicht Trainingswoche, von NIMS, die nicht ziehst, weil du dich vom Ergebnis fair leiten lässt. Dann hast du ein Problem, weil du dann, glaub ich, nur in diesem hier und jetzt, aber nicht in der Perspektive, aber auch nicht diese Vision hast, oder diese Vision hast in der Augenverließung, wo willst du eigentlich hinkommen. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Da sind wir auch wieder bei dem Thema Selbstbild, wer will ich sein, wo will ich hin, wo ich mit meiner Mannschaft hin, dass man das ganz klar abstecken muss, noch immer wieder einen schwierigen Phasen, sich veraugen führen muss. Was sind Dinge, die ich auch als persönlich als Trainer, egal ob er folgt oder MISSA-Folge, einen Tag legen will, um mein Team bestmöglich zu fördern, und bei ihm bestmöglich zu helfen. Jetzt hast du ja eben schon mit der WM 2014 an die deutschen Nationalmannschaft angesprochen. Ich würde gerne noch einen Fass aufmachen und zwar jetzt. - Oh. (Lachen) Ja, mal gucken, wie wir danach rausgehen. Aber mir geht es um die Krisenstung um deutschen Fußball aktuell. - Mhm. - Denn aktuell ist natürlich aktuell das Thema. Große Sorge vor der Heime-Mnächstes Jahr, was es mit der deutschen A-Nazion haben, man schafft auch die U-1. Und 20 ist ausgeschieden in der Vorrunde beim Turnieren georgieren. Die Kritik an fehlenden Top-Taletten, an Qualitätsmenge, an fehlender Kämpfer-Mentalität. Mich würde interessieren, siehst du das sehr ähnlich und welche Rolle spielen die Trainer dabei in Deutschland? Weil es ist ja schon momentan so eine Zukunftsdiskussion. Wo soll der deutsche Fußball hin? Ja, also ich versuche jetzt mal, in zwei Teilen zu beantworten. Wie ist meine Einstellung zur aktuellen Situation? Ich glaube, dass wir die Diskussion im deutschen Fußball aktuell nicht ganz ehrlich führen. So, ich krieg das selber mit und ich halte solche Diskussionen auch für sinnvoll und ratsam, wenn wir uns beispielsweise über Positionsprofile unterhalten. Ich habe, beispielsweise, wir saßen in Mainz zusammen und haben uns über das Profil des Außenverteidigers unterhalten und auch darüber, dass wir das in den letzten Jahren zu selten entwickelt haben. Und dann kam mir währenddessen sehr gedanket, dass unser bester Außenverteidiger höchst wahrscheinlich noch in herkömmlichen Spielsystemen entwickelt wurde mit Mandäcker, Libero und man orientierter Verteidigung. Das spricht so ein fälle Blahm wahrscheinlich. - Ganz genau, ganz genau den meint ich. Und ich weiß nicht, ob dieses Diskussion wirklich zähführend ist. Ich glaube, er, dass es gesellschaftliches Thema ist, der Art und Weise, wir mit unseren Jungs umgehen. Die Art und Weise, wie wir ihnen schon sehr früh das Gefühl vermitteln, jemand zu sein, wo sie eigentlich auf dem Weg sind, jemand werden zu wollen. Und das ist, glaube ich, ein riesengroßer Unterschied und durch dieses Gefühl, was dadurch entsteht, entsteht natürlich auch eine gewisse Form von Sathight. Das ist sicherlich auch nicht nur ein Thema des deutschen Fußballs, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem, was ich sehr wasch habe.
aber ich jetzt keine Experte auch in anderen Berufsbranchen sehr deutlich wahrnehmen lässt. Und ich glaube, dass die Art, wie wir mit ihnen umgehen und das, was wir ihnen suggerieren und eben genau dieses Gefühl geben, dass diese Phase ihrer Entwicklung, also die Ausbildungsphase dazu dient, ihre bestmögliche Qualität zu entwickeln, nicht dazu dient, einen Übergang zu schaffen zu ihrer herrlichen Profik-Hierre, weil das ist sehr augengwisch reich. Ich glaube, das ist schon ein paar Kontexten, habe ich das so schon oder ähnlich erwähnt. Wir haben in der Bundesliga-Aktuelle, glaube ich, eine Anteile von 41,5 Prozent deutscher Spieler, irgendwas in der Art. Wir wird jetzt mal Round-Bout-Chets in einem 450, zwischen 450 Bundesliga-Spieler. Das heißt, es geht darum, einer von 200 unter ca. 7 Millionen Menschen, die in Deutschland Fußball spielen zu werden. Dass das nicht nur mit einem planbaren Prozess zu tun hat, ich glaube, das ist bei der Prozento-Einwahrscheinlichkeit dick für jeden auf der Hand. Und ich glaube, deswegen geht es darum, dass wir unseren Umgang mit ihnen gestalten, dass wir sie daran gewöhnen, dass es eben kein Gradliniger Weg zum Profi ist. Ich bin viele Faktoren, eine Rolle sicherlich auch die monetäre Ausstattung der Spieler oder ähnliches, sondern dass sie auf dem Weg sind, ihre Passion nachzugehen und dass der Fußball und das Spiel in das Fußball in einem Team an sich, das der nicht verloren geht. Dieses Gefühl, ich spiele mit anderen, um ein Fußballspiel zu gewinnen, um ein Tor zu schießen und ein Tor zu verhindern. Und ich glaube, abends andere Sportarten deutlich einfacher aktuell. Und wenn wir uns jetzt mal umgucken, gerade in den Spielsportarten, war es gebrait, gewinnt immer mehr an Popularität, als hockeygewinnt immer mehr an Popularität und ich glaube, wenn man den Erfolg dieser beiden Teams einordnet, dann hat das auch ganz viel damit zu tun, dass die eben nicht so auf Rosengebete sind wie unsere Jungen Spieler und das Gefühl haben, sehr früh schon auf einem sehr hohen Niveau Fußball zu spielen oder Sport zu treiben. Also wenn es so ist, dass das Hauptprobleme ich bringe mich mal an das Story an, ich guck sehr, sehr gerne Handball ab, jetzt auch die U21 WM-Verfolg. Und les mir ehrlicherweise auch gerne die Kolumben von Bob Hunting, Handball-Lekone durch. Und auch da viel wieder das Thema, dass die Rahmenbedingung in denen sich die Talentem handballentwickeln, unfassbar und da scheiden halt vom Fußball, weil natürlich nicht so viel Geld in dieser Blase hängt. Es sind auch viele Spieler, die lange einfach in ihren Ausbildungsvereinen bleiben, die Lehrgangsgebühren müssen selbst gezahlt werden. Während wir jetzt im Fußball, nehmen wir mal einfach mal ein Spieler, das müssen ja auch nicht unbedingt eine Zetspieler sein, sondern auch talentierte Jungs, die nicht im Nachwuchs-Zeitungszentrum sind. Die Arbeit zum Ausfall-Lergern kommen, die kriegen ja dort auch alles bezahlt, die kriegen ja sogar die Antwort, glaube ich, per Fattkostenabrechnung sogar bezahlt werden. Bei dem anderen Thema Handball oder auch das ist mit sicherer beanahe kleineren Sportarten oder für die Öffentlichkeit kleineren Sportarten. Genauso, also die Rahmenbedingung muss sich dadurch zu kämpfen, dass wir beim Thema Widerstandsfähigkeit, also die Hürden, die mir auf dem Weg dahin, meinem Ziel, Profifußball dargestellt zu werden, die sind da viel, viel größer und es gibt mehr Hürden im Weg, die nicht wahrscheinlich, die nur von dem Spieler selbst aus dem Weg geschaffen werden können oder ergibt auf. Das ist, glaube ich, die andere Variante und im Fußball hast du natürlich das Thema. Das würde ich auch gerne mal von dir aufgreifen, dass du vielleicht zu früh das Gefühl hast, du bist schon wehre und du hast vielleicht schon das erreicht. Wenn ich jetzt als U15 Spieler um Worm bin, und ich nimm das Beispiel, du spielst bei einem deutschner Alzett bis um Worm von Ajax Amstor, dann Arsenal, London, ist ja mittlerweile kein unübliches Beispiel mehr. Du hast diese Anfragen, du hast diese Verlockung, was die Gelder angeht, vielleicht wird dein Eltern auch noch der Kopf vertreten, möchte ich gar nicht so weitereingehen. Aber die wird ja schon suggeriert, du hast jetzt schon mit 14 Jahren das Interesse von den Verein, bei denen du eigentlich mit 1920 sein wolltest, am Ende deiner Jugendlauf waren, weil du dann da Profis sein möchtest. Fünf Jahre früher, aber in den fünf Jahren, wo sich ja eigentlich alles erst noch entscheidet, wo ja vielleicht die ganze Vorarbeit umsonst gewesen sein könnte, dass man da vielleicht, oder ich glaube, das ist ja auch das, was du sagen wolltest, das falsche Signal ist zu suggerieren, mit solchen Dingen auch keine Ahnung, Ausrüsthafverträgen, dass man schon Profi ist oder dass man sie schon erreicht hat und vielleicht in so einem persönlichen Wohlstand lebt. Das ist ja, glaube ich, die Message, die du rausgeben wolltest, oder? Ja, der Inwest an sich ist ja was Gutes, also im Elternteil die Fahrtkosten zu erstatten für eine Lehrgangsveranstaltung, macht grundlegend ja Sinn, aber die Wertschätzung dessen findet durch die Vielzahl an Potenzialen Möglichkeiten der Wertschätzung. Eben nicht mehr dieses Gewicht, was es meines Erachtens benötigen würde, um wirklich dafür zu motivieren, alles aus sich herauszuholen. Beispiel Handball, wir haben jetzt in Union-Bereichen hauptamtlichen Athletiktreiner bekommen, ganz geplastischer Vorgang, der von der HSG-Wetzler kommt, HSG-Wetzler, Handball, Bundesliga-Veyen. Hat keinen vollwertig hauptamtlichen Athletiktreiner für ihre erste Mannschaft Bundesliga. Ich weiß, dass ich die Internatspieler von THW-Kiel ein total cooles Projekt zusammen mit den Spieler von Holstein-Kiel teilen, indem die in der Form von eine Wohngemeinschaft leben, fast VG-A-Dich, auch betreut werden, aber ein völlig improvisiertes Projekt, dass es erst seit ganz, ganz wenigen Jahren gibt. Und wenn ich mir überlege, dass die THW-Kiel einer der top, top, top, vor eine Europas ist, und du siehst, wo dieser Sport steht. Und schaust, was dafür jungs bei dieser U21 auf dem Platz stehen, dann hast du natürlich schon in den anderen Gefühl, dass die schon auch ein Interesse haben, sich auf dem Niveau zu entwickeln, weil sie eben dieses Gefühl, ich bin schon jemand, noch gar nicht entwickeln konnten. Wenn es so, dass dann um das vielleicht zu veralgemeinern, wenn man das kann, eben wichtig ist, jetzt auch im deutschen Fußball, in den nächsten Jahren, mehr an der Persönlichkeit der Spieler zu arbeiten, als an der technischen, taktischen, atletischen Qualität. Wenn es so, dass da noch mehr Potenziale sind, also bei der Persönlichkeit, bei der Einschreibung, bei der Mentalität, im Vergleich zu dem anderen Thema. Wenn es so da, dass wieder eigentlich gut aufgestellt ist, dann im anderen Thema, aber noch nicht, oder? Es hat, ich glaube, es hat alles Relevanz, was du gerade genannt hast und ich glaube gar nicht, dass es nur um die Arbeit mit dem Spieler an sich geht. So ein viel trivial und viel einfacher, dass wir unsere eigenen Rahmenbedingungen nachdenken, in denen wir Talent entwickeln. Im Beispiel z.B. über einen Konkurrenzkampf von Spielern sprechen oder von Andersrum von Vereinen sprechen, die um Spieler werben, die noch sehr, sehr jung sind, sollten wir uns alle gemeinsam fragen, tut das der Entwicklung dieser Spieler gut. Und ist es nicht vielleicht dann sogar sinnvoller, bevor ich mir ein Spieler hole, der jetzt 11 Jahre und sehr talentiert ist, ihn vielleicht ein bisschen mehr Geld dafür auszugeben, damit er sich in einem optimalen Umfeld entwickeln kann, aber dann eben 7-8 Jahre später, wo seine Entwicklung schon deutlich besser prognostizierbar, oder vielleicht schon einen Punkt angelangt ist, wo ich abschätzen kann, das ist tatsächlich realisierbar ist. Und ich denke, da geht es um zu denken, im Sinne des deutschen Fußbärts, aber auch im Sinne des Eigeninteresses, weil ich glaube keiner möchte, talentierte Spieler haben, die deswegen an ihren Karrieren scheitern, weil sie nicht mehr die Einstellung durch Rahmenbedingungen, die diese Haltung natürlich auch begünstigen entwickeln, schon jemand zu sein und dann eben niemals jemand zu werden. Ich finde das insgesamt sehr, sehr spannend, weil ich habe auch letztens die Testspiele der Anatzenalmannschaft geguckt. Ja, die gingen verloren. Ich habe dann aber auch nochmal, wie gesagt im Vergleich, wo 21 WM Handball geguckt. Mir ist einfach aufgefallen, und das ist bei anderen Themen auch. Ich bin vom Fernseher unfassbar gelangwald gewesen, bei der Anatzenalmannschaft, weil sobald das irgendwie ins letzte Trittel ging, gab es Quarpers. Es gab kein Mut, ins 1-Ging reinzugehen, direkt mal mehr als Kontakt eine Flanke reinzuschlagen. Und wie gesagt, ich war gelangwald und ich war uninspiriert. Während ich, wenn ich mir den Handball angeguckt habe, klassen andere Spiel, es ist viel schneller, die Wege sind kürzer zum Torness. Es gibt viel mehr Tore und Tops, Abschlussaktion ist dadurch schon spannender. Aber ich konnte mich viel besser mit diesen Jungs identifizieren, weil es jetzt vielleicht plakativ, aber mir persönlich ist es aufgefallen, diese Emotionen, die sie nach Toren gezeigt haben, auch in Phasen, wo es schwierig lief, wo sie schon mit 5 geführt haben, dann auf einmal umgarnen, im Finale auf 1 wieder rankam. Damit umgegangen sind, das auch nach außen gezeigt, der man nicht das Gefühl hat, im Fuß bei Produzieren wir irgendwie Maschinen manchmal, die vielleicht auch keine Ahnung, ob das das Gefühl ist, nur. Aber die Emotionen gar nicht mehr zeigen wollen, zeigen dürfen, auch in Statements, bei Pressekonferenzen oder sonst irgendwie alles weg rationalisiert wird. Und ich mich damit nicht mehr identifizieren kann, weil das für mich so weit weg von mir ist, weil ich mach Sport und schon Sport gehören, finde ich Emotionen. Dazu gehört auch, auf die Fresse zu fliegen, wieder aufzustellen, in dem Fall, ja, auch wieder so eine Platitude. Aber das ist das, was mich als Fan ja auch catcht. Und ich glaube, das ist das Thema auch, was die meisten Fans auch anöhdet, dass sie sich damit nicht identifizieren können, weil sie gelangwalt sind, weil sie irgendwie das Gefühl haben, dass es immer da selber langweilige Spielbar da ist. Die haben viel Bayer besitzt, verlehnt aber trotzdem das Spiel. Weil sie im letzten Moment nicht so, ich habe auch wieder so ein Beispiel von Benediktor wird es gesehen, wie ihr in allerletzteren Stanz 2016 bei der EM-Jeru der eigenen Jeroode gesehen habt.
die ich einschussbereit war, der schon da 15, 20 Meter aus Tor gelaufen ist, weggekrebt statt. Das waren so ein Thema, wo ich dachte, das ist wieder, auch wenn man alte Tugenden und und, aber das ist ja auch der Erfolg und das, wo man auch dann sagt, okay, das ist was, wobei ich mich identifizieren kann. Und ich glaube, das ist abhanden gekommen. Und deshalb kann der DFB glaube ich auch aktuell nicht erwarten, dass man das in einem Jahr, wenn das so weiter läuft, auf einmal so ein Euphorie im Land ist. Das denkst du, also was muss da passieren oder denkst du, die kommt dann auf einmal. Das, das muss ich wiederum sagen, kann ich ganz schwer beurteilen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auf einmal wie Fönigs aus der Asche passiert. Dann gibt es ja beigspiel, das ist 1990 vor der Weltmeisterschaft. Da haben wir glaube ich auch ein ganz, ganz frücktes Testspiel verloren und ich glaube, vor der WM-2-6 war, aber die Stimmung auch nicht so besonders. Ich kann das ehrlicherweise nicht 100% ich einschätzen. Ich halte die Chance auch für geringe und ich sehe die Gefahr, der fehlende Identifikation auch sehr, sehr groß und jetzt, was du es eben gerade angesprochen, diese deutschen Tugenden, so dieses klassische. Aber wenn wir uns über Deutsch unterhalten, dann ist das ja erstmal in sich ein Kollektivbegriff, der dann noch so haltbar ist und was Deutschland in 20 Jahren überhaupt noch bedeutet, wahrscheinlich was ganz anderes sein. Aber wir nehmen mal ein ganz anderes Beispiel, oder das wahrscheinlich greifbarer ist und dann auch weniger verfänglich. Wenn ich Menschen fragen würde, wo überdefiniert sich die braseianische Nationalmannschaft? Dann würden einem so vor 10, 12, 13, 14, 15, vielleicht 20 Stichwürde einfahren, die mit Kreativität zu tun haben, die mit schönen Fußball, die mit Einzelaktionen zu tun haben und so weiter. Das ist das Kollektiv, wo bewusst sein, was da entsteht. Und wenn wir von Identitätssprechen sprechen, sprechen wir natürlich auch davon, dass ich eine Möglichkeit überhaupt zur Identifikation entwickelt. Und dann glaube ich, sind diese deutschen Tugenden gar nicht so weit hergeholt und spielen eine ganz, ganz gravierende Rolle. Wenn ich fantastische Individualisten, die aber diese Tugenden gemeinsam nicht repräsentieren können auf dem Platz habe, dann ist es eigentlich ein logischer Prozess, kann ich mich nur noch mit einzelnen, die die Tugenden, die ich persönlich im Übertrag repräsentieren, identifizieren. Und dann ist es am Ende eine zusammende Mischung von Einzelspielern, die eben kein Kollektivbewusstsein mehr darstellen. Und damit will ich nicht sagen, dass die Menschen, die da jetzt gerade für die Nationalmannschaft spielen, alles "ich" AG sind oder in dieses Gefühl nochmal noch mal eine Kerbeschlagen, sondern viel mehr, dass es unsere Aufgabe ist, ihnen das Befußsein dafür zu schaffen, dass sie erfolgreich nur in einem Team sein können. Und das ist auch eine Platterspruch, aber ich finde, da pladitynen gibt es ja auch nicht umsonst, sondern die hat ja irgendwann mal jemander gefunden, weil viele Leute es gedacht haben, die haben sich bewährt. Genau. Und ich glaube, das ist durchaus relevant, das Thema ist, genau diese Art von Tugenden wieder einzubringen, weil die Personen, die es interessiert, die haben eben auch die Erwartungshaltung, dass das eben Teil des Spiels ist. Ich glaube, dass so etwas auch durch Momente ausgelöst sein kann, aber natürlich auch durch eine geschickte Persona-Wahl und zu sagen, es wird so oder so, da muss ich sagen, da habe ich zu viel Respekt vor dem, was dann kommt. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es auch einfach ausschlaggebende kleine Momente sind, die dann eben auch dazu führen, dass ein Kollektivbewusstsein entsteht. Du gewinst dein Auftaktspiel mit 2.0 und auf einmal fängt an dadurch euphoriesig zu entwickeln, die vorher so vielleicht nicht da war und dadurch wird es dann ein wegezlichen anderes Gefühl, dass dann eben auch zu Erfolg führen kann. Da sind wir da wieder beim Thema Momentum, was halt dann noch gerade im Profifus bei den extrem große Rolle spielt. Für euch als Trainerinnen und Trainer sicher aber auch ein gutes Takeaway, vielleicht auch den Spielerinnen und Spieler, die hier betreut, einfach auch nochmal vor Augen zu führen, gewisse Dinge, die sie haben schauen, wer zu schätzen und immer zu schauen und auch dabei zu helfen, wenn man das gefühlt hat, dass die Spielerinnen Spieler so ein bisschen von ihrem Ziel, von ihrem Weg abdriften aus den diversen Gründen sie in dem Fall begleiten, dazu sein, einfach nur zu fragen, auch mal auf welchem Punkt deines Weges, deinem Ziel befindest, so dich eigentlich, um auch immer wieder einzuordnen und vielleicht zurückzuholen. Weil manchmal denken vielleicht dann auch die Spielerinnen und Spieler, sie sind schon weiter, als sie sind auf ihrem Weg zum Ziel und das ist manchmal halt eben der Fall. An der Stelle, Stefan setzen wir einen Ende sehr sehr spannende zwei Folgen, wie ich finde, mit extrem viel Diskussionspotenzial. Wenn ihr die zugehört habt, auch noch sagt ja, mit ganzchen Punkten gehe ich nicht mit, sehe ich anders, kommentiert gerne bei Instagram unter dem Pause zu den jeweiligen Folgen oder schreibt uns, ich werde euch noch spannend das Material, wie gesagt in die Schauen aus der beiden Podcast folgen, packen und wie gesagt, wenn ihr Ideen habt für weitere Podcastthemen immer her damit und damit eine gute Woche für euch, macht's gut, tschau tschau. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Diskussion über Trainerkompetenzen
Wichtigkeit, eigene Stärken und Schwächen zu kennen und durch ein gut zusammengestelltes Trainerteam zu kompensieren.
Chef-Trainer müssen starke Persönlichkeiten integrieren und ihnen Verantwortung übertragen, statt alles selbst zu übernehmen.
Erfahrungen als Co-Trainer oder Betreuer sind wertvoll, aber nicht unabdingbar – sie fördern Beobachtungsgabe und Rollenklarheit.
Prägende Phasen
Kritik an der aktuellen deutschen Fußball-Diskussion
Summary:
In dieser Podcast-Folge diskutieren Stefan und Berg über die Entwicklung von Trainern und zentrale Kompetenzen. Zunächst geht es um die Frage, ob Trainer Allrounder oder Spezialisten sein sollten. Stefan plädiert für eine Mischung: Entscheidend sei, sich selbst zu kennen, eigene Stärken zu nutzen und Schwächen durch ein gut zusammengestelltes Trainerteam auszugleichen.
Chef-Trainer müssten lernen, Verantwortung abzugeben und starke Persönlichkeiten in den Staff zu integrieren, statt alles selbst kontrollieren zu wollen. Als Beispiel nennen sie Weltklasse-Trainer wie Jürgen Klopp oder Carlo Ancelotti, die sich mit Assistenten umgeben, die ihre Defizite ausgleichen. Zudem betonen sie den Wert von Co-Trainer-Erfahrungen, die Beobachtungsgabe und Rollenklarheit fördern, auch wenn sie nicht zwingend notwendig sind.
Prägende Phasen im Leben eines Trainers seien vor allem Misserfolge, die Veränderung anstoßen, sowie die Reflexion von Erfolgen, um nicht im Rampenlicht zu erblinden. Abschließend kritisieren sie die aktuelle Debatte über den deutschen Fußball als unehrlich: Die Diskussion über Positionsprofile ignoriere, dass viele erfolgreiche Spieler in traditionellen Systemen ausgebildet wurden. Statt kurzfristiger Krisenbewältigung sei eine ehrliche, historisch fundierte Analyse nötig, um die Zukunft des deutschen Fußballs nachhaltig zu gestalten.
FAQs
Es kommt auf die persönlichen Eigenschaften an; sowohl Allrounder als auch Spezialist können erfolgreich sein. Wichtig ist, seine eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und sich mit einem Team zu umgeben, das fehlende Kompetenzen abdeckt.
Ein Trainer kann nicht alle Kompetenzen selbst abdecken, daher ist es entscheidend, Personen um sich zu haben, die fehlende Fähigkeiten ergänzen. Dies ermöglicht es, auf höchstem Niveau zu arbeiten und persönliche Ziele zu erreichen.
Die Erfahrung als Co-Trainer ist sehr wertvoll, da sie hilft, die Beobachterperspektive einzunehmen und sich selbst besser kennenzulernen. Sie ist nicht zwingend erforderlich, aber sie fördert die Persönlichkeitsentwicklung und das Verständnis für Rollen im Trainerteam.
Prägend sind vor allem die Anfangsphase der Trainerlaufbahn und schwierige Momente, in denen es nicht läuft. Erfolge prägen ebenfalls, aber die Reflexion des Erfolgs und der Umgang mit dem, was danach kommt, sind entscheidend.
Erfolg sollte reflektiert werden, um zu verstehen, was zum Erfolg geführt hat und was übertragbar ist. Es ist wichtig, nicht vom Erfolg geblendet zu sein und die Perspektive sowie die langfristige Vision zu behalten.
Die Diskussion über den deutschen Fußball wird oft nicht ehrlich geführt, und es fehlt an der Entwicklung von Positionen wie Außenverteidigern. Trainer spielen eine wichtige Rolle, indem sie solche Diskussionen vorantreiben und Talente fördern.
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