In Folge 12 hatte ich angekündigt, dass wir zu Magnesium nochmal eine ganze Folge machen
werden und das machen wir heute einfach mal. Denn Magnesium ist der Mineralstoff ohne
den deine Muskeln nicht richtig loslassen, ohne den deine Nerven nicht richtig runterkommen
und ohne den dein Schlaf möglicherweise keine wirkliche richtige Erholung wird, sondern
nur eine Auszeit bleibt mit offenen Baustellen. Magnesium nannte Dr. Strunz das Salz der Inneren
Ruhe und genau darüber reden wir heute. Herzlich willkommen bei Forever Young der Podcast.
Ich bin Ralph Bohrmann und das hier ist Folge Nummer 16. Also Magnesium und was dieses
eine Mineral mit Entspannung, Schlaf und Regeneration zu tun hat. Einer der Bausteine aus der
Liste der 47 essentiellen Vitalstoffe und wirklich ein wichtiger. Magnesium das klingt zunächst
mal nach Brausetablette, nach Wadenkampf, Nachts im Bett und auch nach dem Zeug, dass die
Sportler schlucken, wenn die Muskeln nicht locker sind. Kommt ihr vielleicht bekannt vor. Magnesium
braucht man, wenn man trainiert, oder? Vor ein paar Folgen haben wir die Mineralstoffe insgesamt
angeschaut. Folge 12 war das, essenziell sind 22 Mineralstoffe und ich habe damals schon gesagt,
wenn ein Mineralstoff bei den meisten zu knapp ist, dann dieser. Magnesium ist einfach an
hunderten von biologischen Prozessen beteiligt, insbesondere bei vielen, die mit Muskeln, Nerven,
Energie und Schlaf zu tun haben. Erst mal vorweg, was ist Magnesium überhaupt? Magnesium ist ein
Mineral, das in der Erdkoste vorkommt. Leinhaft ausgedrückt, ein Stück Erde in dir. Ein Element,
das Imperiodensystem steht. Magnesium kommt auch im Weltall, überall häufig vor. Es ist geologisch
und auch kosmisch eines der häufigsten Elemente überhaupt. Also eigentlich logisch, dass wir es
auch in uns tragen und dass unser Körper irgendwas damit anstellt. Und was genau? Und dazu
kommen wir gleich noch. Man kann Magnesium übrigens nicht herstellen, auch nicht im Labor. Es kommt
einfach aus dem Boden. Und von da aus gelangte es in die Pflanzen und über die Pflanzen auch in
die Weide-Teere. Und über Pflanzen auf unserem Teller und über tierische Lebensmittel nehmen wir es
dann auf. Und wir Menschen brauchen einiges davon. In einem erwachsenen Menschen stecken rund 20 bis
25 Gramm Magnesium. Das ist etwa so viel wie 5 bis 6 Stück Würfelzucker wegen. Nur damit du mal
ein Gefühl dafür bekommst, wie viel wir davon in uns haben. Das meiste davon steckt in Knochen,
Muskeln und in allen möglichen Weichgeweben. Nun ganz kleiner Teil davon steckt im Blut, im Blut
sehr rum, um genau zu sein. Nicht mal 1% davon und dieser Teil der wird vom Körper sehr fein reguliert.
Wir verlieren jeden Tag Magnesium, z.B. über den Schweiß, über den Stuhl und den Urin, aber auch
über Zellen, die wir verlieren, hautschubben, haare Fingernägel. Und diese Menge, die muss ersetzt
werden, über die Nahrung. Und wie viel ist das so am Tag? Hm, gute Frage. In Deutschland werden
für Männer 350 Milligramm pro Tag empfohlen und für Frauen 300 Milligramm. In den USA liegt die
Empfehlung für Männer bei 400 bis 420 Milligramm und für Frauen bei 310 bis 320 Milligramm. Aber den
individuellen Bedarf berücksichtigt das überhaupt nicht. Sportler, körperlich arbeitende Menschen,
Menschen, die viel schwitzen, stillende, schwangerer Menschen, die sich von einer Krankheit oder Verletzung
erholen, diabetiker oder Menschen, die Medikamente nehmen, die brauchen vermutlich mehr. Andere vielleicht
etwas weniger. Und wie kommt das alles nun in uns rein? Na, über die Nahrung natürlich. Und dabei
muss man wissen, dass der Körper nur etwa 30 bis 50 Prozent von dem aufnehmen kann, was in den
Lebensmitteln eigentlich enthalten ist. Aber mit normaler Gesunderkost krieg man das hin. Wenn,
vollkorn, hösenfrüchte, nüsse und samm, blattgemüse Kartoffeln, Spinat, auf ein Teller legen
und vielleicht ein Mineralwasser mit einem guten Magnetium gehalten dazu. Okay, was davon hast
du heute schon zu dir genommen? Und hast du ganz sicher keinen erhöhten Bedarf, Sport,
Schwitzen etc.? Wir kommen später noch dazu, aber lassen uns erstmal darüber sprechen, was
Magnetium eigentlich bei uns macht. Magnetium ist eines der zentralen Steuermineraler unseres
Körpers. Es wird und anderem gebraucht für die Energiegewinnung, Stichwort ATP. Ebenso für
die DNA und RNA-Synthese, für die Protein-Synthese, für die Blutzuckerregulation, für die Herzrundmus-Steuerung.
Und Magnetium ist denn natürlich Gegenspieler von Calcium. Leinhaft ausgedrückt, Calcium zitsam.
Calcium ist im Körper das klassische Kontraktions- und auch Erregungs-Signal. Und Magnesium lässt wieder
los und entspannt. Im Muskel kannst du dir das leicht vorstellen, Erregung und Muskelspannung und
dann wieder loslassen und entspannen. Das Gleiche gilt aber nicht nur für die Skelettmuskulatur,
sondern auch für zum Beispiel unsere Blutgefäße. Die liegen nicht nur rum wie in Schlauch, sondern die
verengen und weiten sich und regeln so dem Blutfluss in die Muskulatur, in die Haut, in die Organe,
in das Gehirn. Unser Herz ist ein großer, starker Muskel, der einen Leben lang pumpt und dafür
braucht er Kontraktion und Entspannung. Calcium und Magnesium. Du ansetzt vielleicht wie wichtig das
alles ist. Nächster Punkt. Gehirn. Im Hirn wird Magnesium beruhigend. Weniger innere Unruhe,
bessere Schlafqualität, weniger Migräne. Hier funktioniert das biochemisch etwas anders als bei
Muskeln Blutgefäßen oder im Herzen, aber die Wirkung ist eine ähnliche Entspannung. Du merkst schon,
Magnesium ist buchstäblich elementar für Dinge wie Regeneration, Erholung, Entspannung, Schlaf und
all das ist natürlich auch nötig, um Muskeln und Gewebe aller Art zu reparieren und Energiespeicher wieder
aufzufüllen. Wenn Menschen im Bereich Erholung, Entspannung, Schlaf, Innere Ruhe ein Thema haben,
dann kann es dafür viele Gründem außen geben. Eine hohe Belastung beispielsweise. Aber manchmal hat
das auch einen ganz einfachen simplen Handfesten Grund. Manchmal fehlt dem Lärfensystem und dem Muskel
schlicht der Stoff zum Loslassen. Magnesium. Du legst im Bett und die Wade zieht. Der nacken
Schmerz, weil du vor Anspannung den ganzen Tag die Schultern hochziehst. Oder der Kopf ratert,
obwohl das Licht schon aussieht und du schlafen möchtest. Magnesium hast du natürlich, aber die
Frage ist auch hier wie gut bist du damit versorgt. Ausreichend? Gut? Oder sehr gut? Aber steckt doch
in die Nahrungsmitteln und ich ernähre mich hergesund? Hab ich früher auch gedacht. So richtig entspannt
und locker habe ich mich trotzdem nicht gefühlt und das kann folgenden Grund haben. Früher steckte
vermutlich deutlich mehr Magnesium in den Böden hier in Europa. Diese Böden beackern und beweiden
wir nun aber schon seit vielen Jahrhunderten. Viele Ackerflächen sind heute ausgelaugt. Damit kommt
weniger in der Pflanze an und dann in der folge logischer Weise auch weniger in den Weidetieren. Also
weniger Magnesium auf dem Teller ganz egal ob du dich jetzt mit oder ohne tierische Lebensmittel ernährst.
Die intensive Landwirtschaft immer dieselben Felder, die Tomate von heute ist einfach nicht mehr die
Tomate von vor 60 Jahren, zumindest nicht was die Mineralstoffe angeht. Und dazu kommt dann
dein individueller Verbrauch. Wer viel Sport macht, viel schwitzt, verliert Magnesium über den
Schweiß. Aber auch die Daubelastung zum Beispiel im Job, Stichwort Stress. Mehr Anspannung braucht
mehr Entspannung, also mehr Magnesium. Geht nicht nur für Sportler, sondern auch für Büroatletten.
Okay, wie kannst du jetzt für dich einschätzen, ob es für dich in Bezug auf Magnesium was zu tun
gibt? Fühl mal kurz in dich rein. Kennst du so was wie Muskelkrempe, Zucken, Wadenkrempe,
Nachts, Liedzucken oder Kribbeln oder Taubheitsgefühle? Was ist mit Müdigkeit, Appetitlosigkeit,
Übelkeit? Oder fühlst du so was wie innere Unruhe, Reizbarkeit? Du schläfst nicht gut?
Kennst du Spannungskopfschmerz oder Migräne? Kennst du das Knierschen Nachts, wenn der Kiefermuskel
im Schlaf noch glaubt, was kaum zu müssen, auch wenn da gar nichts ist? Oder eine ganz andere Sache,
immer wieder Verstopfung, bedeutet vielleicht, dein Darm kann nicht entspannen. Wenn hier bei dir was
klingelt, unser ehrlich zu dir, dann solltest du vielleicht mal Magnesium messen lassen. Das
kann dir dann zumindest Hinweis geben. Du solltest zumindest ein Wert in der Mitte des Referenzbereichs
anstreben. 0,8 bis 0,85 Nano-Mole-Proletter. Das wär gut. Falls du tatsächlich deutliche Beschwerden hast,
solltest du aber mit dem Arzt darüber sprechen und das mal abklären lassen. Vielleicht ist die
Lösung für deine Beschwerden gar nicht so weit weg. Und wenn du keinerlei Beschwerden hast, okay,
alles prima, alles gut. In dem Fall bleibt aufmerksam. Jetzt weißt du auf jeden Fall, worauf du
achten solltest und welche Rolle sowas simples, wie Magnesium spielen kann. Dann, wenn was davon
fehlt, oder du einfach nur gerade so ausreichend versorgt bist. Kleine anecdote zu mir, ich hatte früher
als Läufe einen deutlich erhöhten Bedarf und mit Magnesium als Nahrungsergänzung konnte ich das
auch die ganze Zeit über gut kompensieren. Heute ist mein Bedarf geringer als in meiner Marathonzeit,
aber ich ergänze Magnesium immer noch und das tut mir auch wirklich gut. Keine Krämpfer mehr,
keine Anspannung, ich schlafe super und ich fühle mich einfach gut. Das Wissen und Magnesium hat
mir persönlich wirklich sehr geholfen und sobald ich heute merke, dass Schlaf, Entspannung,
auch Verdauung nicht so gut laufen, weiß ich was zu tun ist. Und du jetzt auch. Wir machen hier
im Podcast demnächst auch eine Folge mit einem Schlaf-Experten. Wer das ist, das verraten wir noch,
bin gespannt ob das Thema Magnesium da dann auch genannt wird. Ich glaube ich sogar. Eine ganz
kurze Werbung in eigener Sache auf Strunz.com findest du natürlich entsprechende Produkte. Du könntest
ja mal reinschauen. Jetzt bin ich neugierig. Hast du dein Magnesium Wert schon mal messen lassen und
was du berrascht? Schreib uns an
[email protected]. Wir lesen das alles mit. In der nächsten Woche
da sprechen wir mit Dr. Christina Jacoby und in dem Gespräch geht es um das Thema Blutanalyse. Wie
kann ich das selbst in die Hand nehmen? Wenn mein Arzt mir da nicht helfen kann oder will, das wird
spannend. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann abonniert doch bitte vor everjang der Podcast. Teil
die Folge und auch dem Podcast mit Menschen, die sich für Gesundheit, Fitness und ein langes
aktives Leben interessieren. Oder von denen du glaubst, dass ihr gern etwas mehr Entspannung und
Lockerheit gebrauchen könnten.
Ich meine nur. Und lass uns gerne eine Bewertung daran, denn dein Feedback hilft uns diesen Podcast noch besser zu machen.
Ich danke dir fürs Zuhören, wir hören uns in der nächsten Folge, dein Ralf Boelmann und das Team von Feuerwehr hier. Bis zum nächsten Mal.
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24 Türchen, aber statt Schokolade, Nahrungsergänzung, Proteinregel und Lifestyle. Begrenzte Auflage, so lange der Vorrat reicht.
Alle Infos auf Strunz.com. Schauen wir mal rein.