#151 David Bisang - Fachtexte stilsicher und gehirngerecht schreiben
30m 56s
In dieser Podcastfolge von "Education Miles" spricht Host Ivo mit David Bissart über dessen Buch "Fachtexte stilssicher und gehirngerecht schreiben". Der zentrale Ansatz ist, Fachwissen verständlich zu vermitteln, indem man die Leserperspektive einnimmt und Inhalte didaktisch reduziert. Gehirngerechtes Schreiben berücksichtigt die kognitiven Grenzen des Arbeitsgedächtnisses und vermeidet überladene, verschachtelte Sätze. David Bissart erläutert, dass Schreiben ein bewusster Prozess ist, der oft im Studium nicht gelehrt wird und wo viele unbewusst imitieren, statt zu reflektieren. Er sieht Parallelen zur didaktischen Reduktion in der Erwachsenenbildung: Der Mut, Inhalte wegzulassen, ist entscheidend, um Kernbotschaften beim Publikum zu verankern. Als praktische Methode wird die "Leiter der Abstraktion" vorgestellt, die hilft, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen abstrakten und konkreten Begriffen zu schaffen. Zudem werden Ursachen für komplizierte Schreibstile (Gewohnheit, Systemzwänge, mangelnde Sozialisation) und Strategien gegen Schreibblockaden (gedankliche Klarheit, realistische Ansprüche, Austausch) diskutiert. Langfristige Schreibkompetenz entsteht durch Aha-Effekte, das Arbeiten mit eigenen und fremden Texten sowie offene Diskussionen über Schreibprozesse.
habe Mut zur Lücke und den Mut, die ich verständlich auszudrücken. So hast du nämlich alle mit dem Boot diejenigen, die viel von Fach verstehen und diejenigen, die nicht viel verstehen. Und so kommt dein wertvolles Fachwissen bei deinen Leserin und lesen an. Herzlich willkommen zu einer neuen Episode meiner Podcast "Education Miles", die aktische Reduktionen und Erwachsenenbildung. Ich bin die Wo-Würst, Trainer und Fachbuchautor und unter Stützierunternehmen, Institutionen und Bildungsorganisationen, ihre Arbeit im Bereich der Erwachsenenbildung zu professionalisieren. In diesem Podcast spreche ich mit kompetenten Gästen über innovative Formen der Bildungsarbeit. Du gewinst wertvolle Hinweise und Inkputz rund um das Thema "Ditaktische Reduktionen und Erwachsenenbildung". Ich freue mich, dass du heute wieder mit dabei bist. Willkommen zu einer neuen Folge von "Education Miles", die aktische Reduktionen und Erwachsenenbildung. Heute ist David Bissart, bei mir auf Besuch. Und wir sprechen über das von ihm und Daniel Stalter geschriebenen Buch, Fachtexte, Stilssicher und Gehirngerecht schreiben, welches 2024 im UTV verlag, veröffentlicht wurde. David, schön, dass du heute bei mir im Gespräch bist. Hallo, Ivo, danke für die Einladung. Ich freue mich auf unseren Austausch. David, du bist Erziehungswissenschaftler, Schreibcoach und Kurzleiter bei Penta-Prim. Und in der leeren Bildung an der pedagogischen Hochschule F.A.N.V. tätig. Bevor wir richtig einsteigen in unser heutiges Gespräch, bitte ich dich erzähl uns etwas aus deinem Leben. Ich darf mich in meinem Beruf oder meinen Berufen mit den Themen sprachen und Bildungen auseinandersetzen. Bei Penta-Prim, mein Selbstständigkeit, bieten wir Schreibkurse und Schreibcoachings für Menschen an, die verständliche Fachtexte schreiben wollen. Wir Texten aber auch für Firmen, die Unterstützung bei der Kommunikation brauchen. Außerdem arbeite ich in der leeren Bildung an der P.A.N.V. und darf dort Studierende begleiten. Das klingt ja schon mal ein interessantes Schreibkurse und Schreibcoaching. Und in euren neuen Buchfachtexte steh ich hier um Gehirngeschreiben. Du hast es mir vor unserem Gespräch nach Luzern geschickt. Auf euren Buch sehe ich vorne auf dem Cover ein stilisiertes Gehirn. Und das Gehirn steckt sich so lässig an ein Bleistift hinter ein imaginiertes Ohr. Ich frag mich gerade, darf ich im Zeitalter von Computertabletz-Petlet. In meiner Bubble wird intensiv von wissenschaftlichen Schreiben mit KI gesprochen. Hier in der Podcastreihe war kürzlich auch Dr. Isabella Buch im Podcaststudio auf Besuch. Und hier schreibt jetzt ein Buch mit ein Gehirn, mit einem Bleistift. Was bedeutet es, 2026 Fachtexte steh ich hier schreiben zu können. Und was hat es mit dieser Zeichen und vorne auf der Buch auf sich? Ja, Fachtexte steh ich hier zu schreiben, bedeutet, stets die Adressaten hin und Adressaten im Blick zu haben und sich zu fragen, was sie wissen und wie es um ihre sprachlichen Kompetenzen steht, wie sie den Text lesen und so weiter. Also das Bild mit dem Gehirn hat uns der Verlag vorgeschlagen und es schien uns sehr passend. Denn ein wesentlicher Baustein unserer Schreibkurse ist die Botschaft, dass wir Gehirngerecht schreiben müssen und Gehirngerecht bedeutet ganz einfach gesagt, dass wir das Wissen der Rund um unsere Gehirn in unsere Texte einbeziehen und so erklären, wie wir verständlich und stillsicher schreiben können. Vielleicht ein kurzes Beispiel für die Hörerinnen. Unsere Arbeitsgedächnis, also der Teil der Information, wenn das Lesens aktiv aufnimmt, kann sich Informationen nur rund zwei bis drei Sekunden lang merken. In der Consequenz heißt es zum Beispiel, lange und verschachtelt, sind nicht beim ersten Durchlesen erfassbar und das zwingt die Leserinnen den Satz nochmals zu lesen. Und das will unser Gehirn unter allen Umständen vermeiden. Das heißt, du sagst das Gehirn, möchte eukonominisch vorgehen, möchte sich nicht unnötig arbeiten machen. Ich lückgerate, weißt du von meinem Hintergrund, habe ich Sprachwissenschaften studiert, bei mir waren das spanisch und englisch. Du bist in der Netziehungswissenschaften zuhause, David. Und im Vorgespräch hast du mir auch gesagt, dass du eigentlich erst nach dem Studium wirklich verstanden hast, wie wissenschaftliche Sprache funktioniert. Gabst du irgendeinem Aha-Moment oder warum ist das eigentlich nicht schon im Studium ein Thema gewesen? Verständlich schreiben, sie verständlich ausdrücken. Ja, ich hatte sogar zwei Aha-Momente. Insoher der erste war als ein Chef zu mir, meinte, du kannst deine E-Mails nicht so schreiben, wie du wissenschaftliche Artikel schreibst. Das versteht niemand und will auch niemand lesen. Und in der Folge hatte er mich tatsächlich in ein Correspondenzkurs geschickt und das war nach meinen Master-Abschluss. Als ich dann etwas beleidigt in diesem Kurs gesessen bin, habe ich aber ein ganz neuen Zugang zur Sprache enttäckt. Ich habe plötzlich verstanden, dass wir Texte schreiben, um mit anderen zu kommunizieren, egal ob seine E-Mail oder einfach Text ist. Und wir müssen uns sprachliches wissen und schreib strategieren, erarbeiten, um ein Text für ein Gegenüber verständlich schreiben zu können. Das war aber übrigens noch vor meiner Selbstständigkeit. Und während meiner Ausbildung zum Schreibberater hatte ich einen weiteren großen Aha-Moment. Das Schreiben ist ein komplexer Prozess, der verschiedene Phasen und ganz viele verschiedene Aufgaben unfasst. Schreiben ist so viel mehr als nur das Schreiben selbst. Und da habe ich verstanden, wie wichtig das Bewusstsein ist, dass Schreiben ein Prozess ist, dass man gewisse Phasen, mehrere Male hintereien und andere durchläuft, dass das also völlig normal ist und dass man Aufgaben priorisieren sollte. Und damit greife ich gerne den zweiten Teil deiner Frage auf. Diese Erkenntnisse sind in meinem Fall nicht gekommen, weil ich nicht bewusst darauf hingewiesen wurde während des Studiums. Beim Schreiben, wenn des Studiums habe ich vor allem imitiert. Ich habe geschaut, wie andere Texte funktionieren und habe das selber probiert. Und das heißt auch, ich habe nicht bewusst über mein sprachlichen Ausdruck oder über mein Vorgehen nachgedacht. Schlicht weil ich das so kabular dazu gar nicht hatte. Und das diskutieren wir auch immer wieder in unseren Schreibkursen. Es wird so viel Text produziert, aber oft unbewusst. Und mit unserem Kouchings und Kursen erhalten die Menschen Kompetenzen an die Hand. Und das benennen und begründen zu können, was sie da eigentlich machen. Das ist hochinteressant. Die kriegen quasi so eine Sprache, die kriegen wokabular, damit sie reflektiv in diesem Schreibprozess unterwegs sein können. Weißt du, wie sind hier in der Podcast Reihe, die daktische Reduzion und Erwachsenenbildung? Ich komme auch gerade aus einem weiteren Schreibprozess, weil ich im November letztes Jahr ein weiteres Fachbuch, ein viertes Fachbuch zusammen mit Joachim Lorenz veröffentlicht habe. Unser Titel war Micro Learning und Nanolönen, Strategienmethoden und KITools für wirksames Lernen in der Erwachsenenbildung. Und wenn ich als Trainer in der Bildungsarbeit unterwegs bin, dann arbeite ich ja dort sehr oft zum Thema dydaktische Reduktion. Und versuchten das immer so zu erklären, dass ich in der Bildung von dydaktische Reduktion meinst, Fokus, dydaktische Reduktion, meinst, eine Auswahl treffen, wichtiges von unwichtigen Unterscheiden. Und für mich ist das auch eine Art Mein Set und eine Haltung. Und ich habe Freude, das inzwischen immer mehr Bildungsfachleute auf dydaktische Reduktion setzen. Siehst du da, egen einer Verbindung, gibt es da eine Verbindung zwischen eurem Ansatz von Gehirngerechten schreiben und die Dydaktische Reduktion? Ja, ich sehe da ganz viel Parallelen. Gerade bei Fachtexten gilt, man muss Inhalte auswählen und den Mut haben, andere Inhalte wegzulassen. Man darf also nicht in die Expertinnen-Falle tappen und das gesamte Fachwissen in ein Text kippen wollen. Das ermöglicht zum einen den Fokus beim Schreiben und zum anderen. Und das ist noch fast wichtiger, dass die Leserin die Fachinhalte überhaupt aufnehmen, überhaupt aufnehmen und verdauen können. Denn nur wer sein Publikum kennt und seine Inhalte entsprechend reduzieren kann, kann die zentralen Botschaften in den Köpfen der Leserin und Leser verankern. Das ist auch einer der Punkte, über den wir in den Kursen oft diskutieren. Expertin haben oft Respekt davor, Inhalte wegzulassen, weil sie so viel wissen haben. Wir sagen immer wieder, dass sie mit Blick auf die Adressatinnen auswählen müssen. Da hilft uns immer wieder die Kognitive Laute-Fairy, die unter anderem besagt, dass das Gehirn durch Überforderungen, fehlende Strukturierung oder zu komplexen Inhalte erschöpft wird und gar nicht mehr aufnahmefähig ist. Das ist toll, dass du diesen Begriff hier einbringskognitive Laute-Fairy. Hier in der Podcastreihe war ich auch Elianet Jumplik aus Freiburg im Preisgar auf Besuch und sie hat viel zu diesem Ansatz gearbeitet. Das heißt so diese Gedanke, dass man die Menschen wirklich auch überfordern kann, dass sie gar nicht alles übernehmen können. Und das sind Prinzip froh, sind dankbar sind, wenn da eine Auswahl getroffen wird und wenn man mal auch erklärt wird, was jetzt wirklich wichtig ist. Und die neuen Buch ich habe es hier in der Hand während unserem Gehirn.
hier habe ich mir so eine Stelle markiert, wo ihr auch die Aussage macht, viele Fachteigte sein, unnötig kompliziert geschrieben und ihr argumentiert dort, dass das wirklich auf der Außgebunheit geschieht. Und ich frag mich gerade, David, was macht solche akademischen Schrei, muss das so sperrig, so hartnäckig, selbst bei sehr erfahrenen Leuten, die ständig kommunizieren? Ja, das hat sich in mehrere Gründe. Das ein Erstergrund ist, dass meiner Sicht wir sind Gewohnheitstiere und unnötige Mehrarbeit muss und sehr sinnvoll erscheinen, sonst scheuern wir sie. Das hilft oder hängt uns in Anlebensbereichen sei es beim Training, beim Essen oder eben halt beim Schreiben. Und wenn man sich einmal an einen Schreitstil gewöhnt hat, dann tut man sich schwer, ihm umzustellen. Ein zweiter Grund ist erscheintlich, wie die Wissenschaftswelt funktioniert. Sie hat ihre eigenen Regeln und wer erfolgreich sein will, muss sich an diese Regeln halten. Und leider scheint es in vielen Kreisen eine ungescheriebene Regel zu sein, dass man sich kompliziert ausdrücken soll. Wie bewusst oder unbewusst das geschieht, das vermauge ich nicht zu sagen. Aber es gibt auch in der Wissenschaftswelt Menschen, die eine klare Haltung hier zu haben. Eine Professoren von mir sagte einmal in einem Seminar zu uns, wenn ihr den Text nicht versteht, hat der Autor oder die Autorinmitor wahrscheinlich nicht so viel zu sagen und versteckt sich interwörten, die gut klingen. Und ein dritter Grund ist aus meiner Sicht, dass man in den Bildungsinstitutionen wenig Schreibsozialisiert wird. Also man erhält kaum Imputs, wie ein Schreibprozess aussehen kann und welche Hürden einem da erwarten können, geschweigeten, wie man sich verständlich ausdrückt. Und zwar entsteht auch kein Bewusstsein dafür, was man da eigentlich macht, egal wie lange man schreibt. Du sprichst dir von einem Prozess, ein Prozess braucht Zeit. Du hast auf das Stichwort eingebracht, vielleicht braucht sich in eine Strukturenablauf, eine neue Routine. In eurem Buch mit dem roten Titelbild von Uttebefahrlag, der fachtexte Stilssicherung gehängerecht schreiben, dort empfiehlt dir auch einen roten Faden zu nutzen. Und das klingt jetzt mal so einfach, einen roten Faden ausrollen. Vielleicht magst uns erzählen, aus deiner Praxis, aus deiner Erfahrung, gibt es so typische, häufig denkfehler, wenn Fachpersonen versuchen, ihre Inhalte zu strukturieren. Und wenn Leute die ganz viel von einem Thema wissen, versuchen, so einen roten Faden auszuralen. Ja, viele Menschen überlegen sich aus meiner Sicht nicht, wer die Leserinnen sind, also sie wechseln die Perspektive nicht. Sie schreiben stattdessen aus ihrer eigenen Sicht, der Expertinnen-Sicht. Und das ist aus meiner Sicht eines der Hauptversäule. Sehen, wenn man sich einmal in sein Gegenüber hineinversetzen und sich Fragen stellt, wie was weiß mein Gegenüber, was weiß es noch nicht, was ist die Motivation, mein Text zu lesen oder was muss die Person unbedingt aus meinem Text mitnehmen? Dann merkt man, wie man die Inhalte neu zu denken beginnt und dadurch verändert sich auch der roten Faden. Ein weiterer Irrtum ist aus meiner Sicht, dass ein Text, die oft im stillen Kämmerlein entsteht. Was soll er nämlich gar nicht? Denn ein Text ist eine Form, flüchtige Gedanken in eine feste Form zu gießen. Deshalb lohnt es sich über seine Ideen und seine Texte zu reden, sei es in der Kaffeepause oder an einer extra dafür geplanten Sitzung. Denn im Sinne des Konstruktivismus wird, wissen gemeinsam generiert und gemeinsam generiert, das Wissen ist in meiner Erfahrung oft reichhaltiger als Gedanken, die nur alleine durchgedacht werden. Deshalb ermutern wir die Menschen in unseren Kursen auch immer dazu, sich Gesprächsparterin, Gesprächspartner zu suchen, mit ihnen über den roten Faden zu sprechen und so gedankliche Klarheit zu gewinnen. Das klingt für mich sehr überzeugend auch nachvollziehbar, weißt du, ich mache gerade die Verbindung. Ich habe jetzt bis ja vier Fachbücher geschrieben und beim Fachbuch Nummer drei habe ich mit einer digitalen Pinwand experimentiert und habe damals mehrere Dutzend Leute aus meinem Netzwerk eingeladen aufgefordert, ob sie mir laufend kritisches Feedback geben. Das hat sich sehr bewährt, das heißt das Buch habe ich geschrieben, aber ich habe sieben in Resoranz und Austausch mit anderen geschrieben, die mir laufend zu Kapitel 1, Kapitel 2, Kapitel 3 kritische Rückmeldung gegeben haben. Und jetzt im Moment bin ich auch wieder in ein Schreibprozess, weil ich sagt dieses Buch, mini Handbuch, didaktische Reduktion, habe ich einen Auftrag von Verlag, das zu überarbeiten und neu zu schreiben und jetzt aktiviere ich wieder mein Netz und fragte die Leute an und suchte die geeigneten Persönlichkeiten raus, die Bereitschaft haben, aber auch Interesse, einzelne Kapitel kritisch zu spiegeln. Und das ist jetzt etwas, dass Menschen, die gut vernetzt sind, umsetzen können und in eurem Buch habe ich gesehen, habe die aber auch so methodische Zugänge, wie man die Texte verbessern kann und ein methodischer Zugang möchte ich mit dir diskutieren, nämlich diese Leiter der Abstraktion. Und ich stellen mir mal vor ein Leiter, das braucht die Bauersfrau, um beim Abflbauen nach oben zu steigen und die richtig guten Äpfel, die am meisten Sonne bekommen haben, zu pflücken. Leiter der Abstraktion, magst uns eine Momente erklären, um was es dabei geht und wie das konkret eingesetzt wird, um eben die Anschauigkeit zu verbessern. Ja das mache ich sehr gerne. Die Leiter der Abstraktion ist eine Methode, die aus dem Journalismus kommt und das Ziel ist, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen abstrakten und konkreten Wörtern zu finden und die Idee ist, dass man eigene Texte analysieren kann und sieht, ob das Verhältnis ausgewogen ist oder nicht. Von der Idee her stehen ganz oben auf der Leiter, eben nicht die Äpfel, sondern abstrakte Wörtern und ganz unten konkrete Wörtern. Da werden dann die Äpfel. Also zum Beispiel dieser Lebtob, meine Kaffee, Tasse oder ein Stift, Dinge, die man anfassen, riechen, schmecken oder sehen kann. Hab ich zum Beispiel in meinen Text, aber viele abstrakte Begriffe zum Beispiel, Kontext, System, Implementierung, Transformation, dann ist mein Text für Fachunkundige Leserin sehr schwer zum Lesen bzw. zu decodieren, weil sie jedes Wort quasi übersetzen müssen. Erklär ich aber, was ich mit den abstrakten Wörtern meine, indem ich Beispiele mache oder für die Erklärung alltägliche Wörterverwände, leist ich mein Leserin ein Bern Dienst und mir nämlich auch, denn die Wahrscheinlichkeit steigt da durch stark an, dass meine Botschaft ankommt. Was ist dir wichtig? Das ist eure Absicht mit eurem Buch, dass Menschen so schreiben, dass sie verstanden werden und du hast jetzt schon viele Jahre Erfahrung als Schreibcoach mit ganz unterschiedlichen Kundinnen und Kunden zu arbeiten, taucht dort manchmal auch das Stichwort Schreibblockkarten auf und allenfalls, wenn solche Hührenden, Hindernisse oder Hürden auftauchen, wie reagierst du da auch? Ja das Thema Schreibblockkarten oder Schreibhämungen begegnet uns immer wieder. Gewisse Schreibblockkarten haben damit zu tun, dass die Leute noch keine gedankliche Klarheit haben, also sie wissen schlicht in der Greifenden noch nicht, was sie überhaupt schreiben wollen. In diesen Fernsprechen wir mit den Menschen auf die zentralen inhaltige wichtige Botschaften und eben den roten Faden, den wir von Herrn schon angesprochen haben. Hatts man eine konkrete Vorstellung, wie der Text aussehen soll, was da alles reinkommt, fällt es einem auch einfacher mit dem Schreiben loszulegen. Andere Schreibblockkarten haben mit dem eigenen Anspruch an sich zu tun. Also wenn man den Anspruch an sich selbst hat von Anfang an, den perfekten Text zu schreiben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man gar nicht mit dem Schreiben beginnt und procrastiniert, also das Schreiben vor sich herschiebt. In diesen Ferndiskutier ich mit den Leuten diesen oft unrealistischen Anspruch und da hilft das Schreibprozessmodell. Wenn Menschen verstehen, dass Schreiben ein komplexer Prozess ist und das völlig normal ist, dass wir eine Textstelle x-mal überarbeiten, nimmt das oft eine riesige Last von den Schultern der Leute. Und manchmal ist das auch die Schreibkultur in einem Unternehmen oder in einer Institution. Die Chefin oder der Chef kritisiert die Texte, sagt aber nicht, was er oder sie stattdessen will. Das kann zu Schreibenungen führen. Und in solchen Fernprobieren wir die Selbstwertüberzeugung der Leute zu stärken und mit ihnen durchzusprechen, wie sie mit ihren vorgesetzten Kommunizieren können und klare Ansagen oder auch Beispiele für gute Texte zu erhalten. Das heißt, sie verbessert auch den Austausch, denn die Log mit solchen Kritik oder Feedback geben und dass sie wirklich lernen sich mit den eigenen Texten auseinanderzusetzen und was gesagt nicht von Beginnern gleich auf Perfektion zu setzen, sondern dass das iterativen Prozess, wo man ständig auf neue Flughöhe angeht, das umzusetzen. Ich hör mich auf viele Netzwerkungen vor uns im Gespräch, habe ich auch mit eigenen Leuten Kontakt aufgenommen, habe gesagt, ich werde mit David Bissang über dieses neue Fachbuch-Fachtexte-Stilsehungen und Gehirngerecht-Schreiben austauschen. Und dort habe ich so aus meinem Netzwerk die Antwort oder die Rückmeldung bekommen, dass viele so weiter Bildungen für Schreibprozesse, stark Methodenlastig unterwegs sind. Was würdest du hier für eine Einschätzung
was braucht es denn tatsächlich damit Schreibkompetenz im Berufsantrag verankert werden kann und langfristig genutzt und eingesetzt werden kann. Das ist eine sehr gute und wichtige Frage. Ich glaube, die Menschen müssen AHA-Effekte haben. Die haben sie am Wahrscheinlichsten, wenn sie sich zum eigenen mit anderen Menschen austauschen können und zum anderen, wenn sie mit einer Mischung aus Fremden und eigenen Texten arbeiten können. Oft ist es nämlich einfacher, unverständliche Stellen oder Ungereinteiten bei Fremden Texten auszumachen. Deshalb beginnen wir oft mit Fremden Texten. Mit der Zeit arbeiten die Menschen dann zunehmend mit eigenen Texten und entwickeln dadurch ein Bewusstsein, was ihren Schreibstil ausmacht, wie ihr Schreibprozess funktioniert und was sie anders machen wollen. Das heißt, für mich die Menschen müssen die Relevanz der Inhalte erkennen. Dann steigt auch die Motivation ein Teil des Gehörten und diskutierten in den Schreiballtag mitzunehmen. Außerdem diskutieren wir immer sehr offen, das hilft bei der Verankerung ebenfalls. Wir kommen nicht und sagen, das ist richtig und das ist falsch. Wir wollen den Menschen Werkzeuge an die Hand geben, die sie ausprobieren können und sie sondern selbst entscheiden, welche sie nutzen wollen und welche nicht. Deshalb machen die Leute in unserem Kurs in eine persönliche Checkliste, die sie sich nach dem Kurs dann digital oder physisch anpienen können. Mir gefällt dieser Ansatz selber rausfinden, was passt, selber spüren oder erfahren, was einem unterstützt im Schreibprozess. Und ich habe so eine schöne Aussage in eurem Buch gefunden. Ihr stellt ja da die Behauptung auf. Guteschreiben ist auch ohne Quellerie möglich und das bedeutet im Prinzip weniger Quellerie mehr glücklicher Menschen. Und ich frag mich gerade, welche Rolle spielenden so lärmpsychologische Faktoren wie Motivation und vielleicht auch das Gefühl von Sicherheit, damit ein Produktiverschreibfluss entstehen kann. Ja, das sind ganz zentrale Themen. Motivation entsteht unter anderem durch soziale Einbindung, weshalb wir für mehr Austausch über die eigenen Texte kledieren. Motivation entsteht auch durch Kompetenz erleben, weshalb wir den Menschen das Wokabular an die Hand geben möchten, um fortschite überhaupt erkennen zu können. Und Motivation entsteht durch Autonomie, also die Menschen müssen selbst entscheiden können, was wichtig ist für sie und was nicht. Wenn diese drei Dinge gegeben sind und im Sinne der psychologischen Sicherheit eine offene Diskussions- und Schreibkultur herrscht, die den Austausch fördert und die die Schreibkompetenz des ganzen Teams stärken will, dann kann man auch einfacher, stressfreier und etwas glücklicher Schreiben. Wenn ich überlege, darf ich weiß, du wie meine Buchprojekte entstanden sind. Ich habe immer oft intensiv geschrieben, auch längere Phasen geschrieben, aber dann wieder Bewegung und dann wieder Sport eingebaut. Jetzt heute nachmittag noch unserem Gespräch hier, mache ich das auch so. Ich werde in der unternahen Rotzeh hier laufen, eine Stunde an der frischen Luft. Für mich gehört dieses Wechselspiel immer dazu. Von hier weiß ich, dass du aus Fitnessbox-Trainer unterwegs bist. Und ich stelle mir das gerade als interessante Kombination vor "Schreiben und Boxen". Gibt es da irgendeinen Zusammenhang, bezüglich Trainingslogik, bezüglich Sparing, dass dort wichtig ist oder auch körperlich man lernen im Box-Training, dass dann später im Schreibprozess umgesetzt oder mitgenommen werden kann. Ja, da kann man sicher das eine oder andere mitnehmen. Zum Beispiel, wenn etwas nicht funktioniert, dann solltest du etwas anderes ausprobieren. Im Gegensatz zum Schreiben tut das bei ein Boxen, aber weh, wenn man vielleicht dort eher bereit ist, seine Strategie zu ändern und sich bewusst mit dem auseinanderzusetzen, was funktioniert und was eben nicht funktioniert. Ich lerne im Training, aber auch immer wieder eine blöde Angewohnheit hat man sich schnell einverleibt, aber es dauert Ewigkeiten, bis man sie wieder loswiert. Aber es lohnt sich denn auf diesem Weg, sieht man, steht die kleinen Fortschritte und die muss man wiederum sehen, damit man auch motiviert bleibt. Und was auch hilft, sind positive Beispiele. Wenn man jemanden sieht, der etwas sauber ausführt und man das imitieren kann, funktioniert vieles schon einfacher. Das wäre beim Schreiben auch so, deshalb finde ich, wir müssen mehr gute Beispiele finden und uns an diesen orientieren. Das ist natürlich Musik für meine Ohren. Ich les ja jede Woche jeden Tag immer in Büchern, einige Bücher, viele Bücher. Und in interessanterweise aktuell in meiner LinkedIn-Battle gibt es zunehmend Leute, die sagen, wir müssen diese Lesekompetenz immer wieder schützen und stärken und auch bei den Menschen einfordern, wenn wir mit ihnen in Trainings unterwegs sind, dass sie sich mit Texten auseinandersetzen und die Stämme vorbeinht, dass klugetexte, wenn das gut geschriebenen Texte sind, dann sind das eben auch Vorbildtexte, die wir können. Und ich überleg gerade, wir sind ja hier in der Podcast Reihe, die daktische Reduktion und Erwachsenenbildung unterwegs. Wenn ich dir jetzt so einen Auftrag zuspielen würde und sage, David, du müsstest radikal Papierspaar dann Buch David zahlt nicht 120 Seiten lang, sein Sonnen du darfst nur einen einzigen zentralen Impuls aus deinem Buch weitergeben. Welche Impuls wäre das? Und warum würdest du diesen Impuls geben? Ja, ich glaube, ich würde den Impuls geben, habe Mut zur Lücke und den Mut, die verständlich auszudrücken. Und so kommt dein wertvolles Fachwissen bei deinen Lesering und Lesen an. David, du machst neugierig auf euer Buch, Daniel Stalter darf ich bis am Fachtexte stillsicher und gehengerecht schreiben. Lasst mich an dieser Stelle selber mal mich mit daktischer Reduktion versuchen, am Ende der Episode, faszin ich immer in drei Punkten zusammen, was bei mir hängen geblieben ist. Ich habe mir im heutigen Gespräch Notizen gemacht und aufgeschrieben, erst der Punkt, schreiben ist ein Prozess, schreiben ist nicht unbedingt eine Abschlussprüfung, schreiben ist ein Prozess und gute Schreibenden steht oft nicht die ersten Wurfs, sondern in mehreren Phasen. Dabei geht es darum denken, strukturieren, schreiben und immer wieder überarbeiten. Ich habe auch verstanden, viele Schreibprobleme entstehen, weil Menschen glauben, sie müssten auf Kommando sofort fertig oder sofort gut schreiben. Und ich kann mir gut vorstellen, wenn wir schreiben, das Lernbaren Prozess verstehen, wenn wir schreiben, das iteratives vorgehen, anpacken, dann entlasten wir uns auch selber arbeiten, bewusster und entwickeln nachhaltige Schreibkompetenzen. Zweitens haben wir aufgeschrieben, die daktische Reduktion braucht es in der Bildung, aber es braucht es auch in der Schreibarbeit. Und gehören gerechtes und steh sicheres Schreiben, bedeutet auswählen, fokussieren und du hast das so unabhaften Punkt gebracht, muß zur Lücke beweisen. Nicht alle sagen, sondern das richtige für die richtige Zielgruppe verständlich darlegen. Und wie in der Daktik gilt auch beim Schreiben, wer inhalt nicht reduziert und wer meint, der muss jetzt alles sagen, der überfordert auf die Menschen. Wer mutig auswählt, wer fokussiert und reduziert, respektiert, die Zeit der lesenden Lernenden und hilft ihnen beim verstehen. Aus dretten Punkt habe ich mitgenommen. Verständlichkeit ist kein alter Zopf, Verständlichkeit ist ein Zeichen für Professionalität. Kompliziert schreiben ist oft eine alte und ich denke auch wirklich störende Gewohnheit. Und verständlich schreiben heißt nicht einfach plötzlich flach zu werden, oberflächlich, sondern verständlich schreiben heißt wirksam zu schreiben. Du hast heute über den roten Faden mit uns gesprochen, du hast das Konzept oder die Methode leiteter Abstraktion eingeführt und immer wieder dafür plettiert, dass wir schauen, wer ist die Zielgruppe, wer sind die Leserinnen und Leser dieser Texte. Und es geht darum, dass auch Menschen, die vielleicht neu auf ein Thema zukommen, sich in diesen Texten zu Recht finden und auf eine gute Weise dem Thema, auch wenn es herausfordernd ein schwieriges Thema ist, mit verständlichen Texten annähernd können. Dafür, was ist deine Perspektive, gibt es Ergänzung von dir? Zuerst finde ich mal, dass du die wesentlichen Punkte fantastische reduziert hast. Vielen Dank. Ich würde vielleicht nur noch ergänzen, dass das Schreiben ein Handwerk ist, dass man erlernen kann, dass man sich auch intensiv mit dem Schreiben und der Sprache auseinandersetzen muss. Das ist eine Investition, die es wert ist. Gerade jetzt, wo viele Menschen das Schreiben und stellenweise auch das Denken an die KI-Auslagen, scheint mir das besonders wichtig zu sein. Das ist doch ein schönes Schlusswort, wenn sich die Hörerinnen und Hörer jetzt interessieren, mit dir zu vernetzen. Wo findet man dich dafür, wie kann man sich mit dir verbinden? Und vielleicht magst du uns auch noch den Link zu euren Online-Schreibkurs-Mitteilen. Ja, ich nenne nur sehr Link, den aktiv und vernetze mich dort sehr gerne und bin immer für einen Austausch zu haben. Wir werden unten in den Schauenauts den Link zum Online-Schreibkurs-Pectorbrim.ch für Linken und ich freue mich.
Wenn sich viele Hörinnen und Hörer tatsächlich mit dir verbinden darf ich. Ganz herzlichen Dank für die Zeit, die dir für dieses Gespräch genommen hast. Und ich wünsche dir weiterhin alles Gute. Danke für die Einladung und den schwangen Austausch. Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann freue ich mich über einen Like und eine positive Wertung auf Appalunts.de-Five. Mehr Informationen zu mir und meine Arbeit findest du auch www.education.de Ich bin der Strich "Meins.com" und auf linker den. Alle Links findest du immer auch in den Schauen aus. Ich freue mich, dich auch hier in den nächsten Episoden wieder mit dabei zu haben. Bis dann, dein Gastgeber Ibo Wirst.
Podcast Summary
Key Points:
Das Buch "Fachtexte stilssicher und gehirngerecht schreiben" betont, verständlich zu schreiben, indem man die Zielgruppe im Blick behält und Inhalte reduziert.
Gehirngerechtes Schreiben bedeutet, das Arbeitsgedächtnis der Leser nicht zu überlasten, z.B. durch kurze Sätze und klare Strukturen.
Schreiben ist ein komplexer Prozess, der Bewusstsein, Übung und oft Austausch mit anderen benötigt, um Schreibblockaden zu überwinden und die Qualität zu verbessern.
Die "Leiter der Abstraktion" ist eine Methode, um ein Gleichgewicht zwischen abstrakter und konkreter Sprache zu finden und Texte anschaulicher zu gestalten.
In Bildung und Wissenschaft herrscht oft eine Kultur des komplizierten Schreibstils, die durch Gewohnheit, Regeln des Systems und mangelnde Schreibsozialisation entsteht.
Summary:
In dieser Podcastfolge von "Education Miles" spricht Host Ivo mit David Bissart über dessen Buch "Fachtexte stilssicher und gehirngerecht schreiben". Der zentrale Ansatz ist, Fachwissen verständlich zu vermitteln, indem man die Leserperspektive einnimmt und Inhalte didaktisch reduziert. Gehirngerechtes Schreiben berücksichtigt die kognitiven Grenzen des Arbeitsgedächtnisses und vermeidet überladene, verschachtelte Sätze.
David Bissart erläutert, dass Schreiben ein bewusster Prozess ist, der oft im Studium nicht gelehrt wird und wo viele unbewusst imitieren, statt zu reflektieren. Er sieht Parallelen zur didaktischen Reduktion in der Erwachsenenbildung: Der Mut, Inhalte wegzulassen, ist entscheidend, um Kernbotschaften beim Publikum zu verankern. Als praktische Methode wird die "Leiter der Abstraktion" vorgestellt, die hilft, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen abstrakten und konkreten Begriffen zu schaffen.
Zudem werden Ursachen für komplizierte Schreibstile (Gewohnheit, Systemzwänge, mangelnde Sozialisation) und Strategien gegen Schreibblockaden (gedankliche Klarheit, realistische Ansprüche, Austausch) diskutiert. Langfristige Schreibkompetenz entsteht durch Aha-Effekte, das Arbeiten mit eigenen und fremden Texten sowie offene Diskussionen über Schreibprozesse.
FAQs
Gehirngerecht schreiben bedeutet, das Wissen über die Funktionsweise des Gehirns in Texte einzubeziehen, um verständlich und stilistisch sicher zu kommunizieren. Ein Beispiel ist, lange, verschachtelte Sätze zu vermeiden, da das Arbeitsgedächtnis Informationen nur kurz speichern kann.
Das hat mehrere Gründe: Gewohnheit, ungeschriebene Regeln in der Wissenschaftswelt und mangelnde Schreibsozialisation in Bildungsinstitutionen. Oft fehlt das Bewusstsein für verständliches Schreiben, und Autor:innen orientieren sich an komplexen Vorbildern.
Indem man die Perspektive der Leser:innen einnimmt und sich fragt, was sie wissen, motiviert und benötigen. Zudem hilft es, über Ideen mit anderen zu sprechen, um gedankliche Klarheit zu gewinnen und den Inhalt neu zu strukturieren.
Die Leiter der Abstraktion ist eine Methode aus dem Journalismus, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen abstrakten und konkreten Wörtern zu finden. Konkrete Beispiele und alltägliche Sprache helfen Leser:innen, abstrakte Begriffe besser zu verstehen und die Botschaft zu erfassen.
Schreibblockaden entstehen oft durch fehlende gedankliche Klarheit oder zu hohe Ansprüche. Es hilft, den roten Faden zu klären, den Schreibprozess als iterativ zu verstehen und realistische Ziele zu setzen. Auch der Austausch mit anderen kann Blockaden lösen.
Beide Ansätze betonen die Auswahl und Fokussierung von Inhalten, um Überforderung zu vermeiden. Gehirngerechtes Schreiben reduziert Komplexität, damit Leser:innen Fachinhalte besser aufnehmen und verarbeiten können, ähnlich wie bei der didaktischen Reduktion in der Bildung.
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