Go back

#15 - Trainerentwicklung Teil 1: Welche Skills brauchen gute Trainer?

49m 13s

#15 - Trainerentwicklung Teil 1: Welche Skills brauchen gute Trainer?

In dieser Podcastfolge „From Coach to Coach“ dreht sich alles um das Thema Trainerentwicklung. Dazu ist Stefan Hirschberg von Mainz 05 eingeladen, der als Leiter der Personal- und Prozessentwicklung im Nachwuchsleistungszentrum arbeitet. Er beschreibt seine Rolle nicht als klassischer Trainer oder Berater, sondern als Coach, der Trainer und Abteilungsleiter dabei begleitet, ihre eigenen Potenziale zu erkennen. Sein Ansatz ist geprägt von Freiwilligkeit: Niemand ist verpflichtet, mit ihm zusammenzuarbeiten, und er gibt neuen Trainern zunächst Zeit, sich einzuleben. Seine Kernmethode besteht darin, gute Fragen zu stellen und so Selbstreflexion anzuregen – Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Prinzip. Im zweiten Teil der Folge geht es um die Frage, welche Kompetenzen ein guter Trainer braucht. Dazu nutzen die beiden ein Spiel mit vier Kategorien, die von der DFB-Akademie stammen. In der Kategorie „Personale Kompetenzen“ wählen beide übereinstimmend „Glaub- und Vertrauenswürdigkeit“ als wichtigsten Begriff, da ohne Vertrauen keine stabile Beziehung zu Spielern entstehen kann. Bei den „Aktivitäts- und Handlungskompetenzen“ diskutieren sie die Spannung zwischen Optimismus und Begeisterungsfähigkeit einerseits und Entscheidungsfähigkeit andererseits. Hirschberg betont, dass es kein „gut“ oder „schlecht“ gibt, sondern je nach Situation die richtige Ausprägung gefunden werden muss. Letztlich gehe es darum, sich selbst gut zu kennen und Kompetenzen situativ einzusetzen – ein lebenslanger Entwicklungsprozess.

Transcription

8335 Words, 52137 Characters

German
Wir haben im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen linksverteidiger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Trainer in der Bundesliga, sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Grüße genau raus an alle Trainerinnen und Trainer, die heute wieder zu hören. Das ist From Coach to Coach, Zeit und heute mit dem Thema Trainerentwicklung. Wie entwickele ich mich eigentlich zu einem guten Coach und welches Skills brauche ich dafür? Und wie er lang ich sie überhaupt? Und dazu habe ich mir von Stefan Hirschberg von Mainz 05 echt großen Experten eingeladen. Stefan ist nämlich leiter Personal und Prozessentwicklung bei Mainz 05. Und wenn man vereinfacht sagt, er ist der Trainerentwickler für die NHL-Z-Coaches bei Mainz 05. Also die nächsten Jürgen Klops und Thomas Turuls, wenn's gut läuft, trifft das deine Arbeitsdescription. Stefan, ja, nicht ganz, oder? Also es trifft ein Teil dessen, was ich tue, wobei ich mich selber weniger als Entwickler sehe, sondern als derjenige der Entwicklungen begleitet. Das bedeutet für mich, dass es nicht hauptsächlich relevant ist, jemanden zu erklären, wie er sich zu entwickeln hat, wie er zu sein hat. Ich glaube, Experten gibt's im Fußball eine ganze Menge und sehr viele. Er hauptsächlich geht's mir darum, dass jemand seine eigenen Potenziale erkennt und Potenzial darin sieht, sich selbst entwickeln zu wollen und die beste Version von sich werden zu wollen. Und auf diesem Prozess begleit ich die Leute. Das ist dann auch schon der Teil, der mich am meisten interessiert. Und dann gibt's auch ein zweiten Teil, der sicherlich auch für die Organisation sehr spannend ist, nämlich mittel- und langfristige Prozesse in den einzelnen Abteilungen, in den Fachabteilungen, ledig Psychologie, Pedagogik zu begleiten. Auch weniger als Berater, sondern als derjenige, der den Blick gewinke öffnet und dafür sorgt, dass sich der eine oder andere vielleicht Gedanken macht, die er sich so voran noch nicht gemacht hat. Und das ist ja entspannend, Tisa, gegeben, wie du auch deine Arbeit siehst, wie du herangehst. Kannst du uns nochmal einen kurzen Einblick geben, also wer quasi zu deinen Klienten übertrieben gesagt gehört? Also Fachbegriff dafür ist, in dem Kontext, so wie ich es mache, Coachy. Also ich selber seh mich jetzt weniger als Trainer oder Berater, sondern als Coach. Ich habe letztendsten einen spannenden Satz dazu gehört. Ein Trainer quält und ein Coachy sorgt, ein Coach davor dafür, dass sich der Coachy selbst quält. Und das ist so ein bisschen meine Aufgabe, ich versuche Blickgewinkel zu geben an unsere Trainer, aber eben auch an die Abteilungsleiter im Nachwuchsleistungszentrum. Grundsätzlich steht das Angebot, aber allen Mitarbeiterinnen im Nachwuchs zur Verfügung. Und um ganz ehrlich zu sein, wo das natürlich mittlerweile auch ausgewartet ist. Das heißt, es gibt auch den einen oder anderen aus anderen Abteilungen, die darauf zurückgreifen und darin mehrwert für sich erkennen. Okay, das auch als Erklärung. Weil ich er gesagt habe, es wäre zu einfach gesagt, dass du Trainer in Entwickler über meinst und fünf bist, weil da einfach viel viel mehr dazu gehört und es ist ja auch nicht nur die Personen, sondern auch um die Systeme und Prozesse geht, wie du gesagt hast. Was mich interessiert, nimm mal das scenario, ihr habt jetzt einen neuen Trainer, ist ja bei euch zum Beispiel von der U15 mit einem neuen Trainer von Schuttkeuter Kickers. Wie gehst du ran, wenn du quasi einen neuen Coachy bekommst in Sachen Trainerentwicklung? Also erstmal gebe ich dem Zeit, weil wenn ich in so ein System neu reinkomme, dann erschlagen mich die Eindrücke meistens. Erst mal was die Erwartungseitung angeht, ich komm in seinem Fall aus einem kleineren Nachwuchsleistungszentrum, in wirklich etablierten Bundesliga-Verein. Das heißt, es fühlt sich für ihn natürlich ganz anders an. Und diese Zeit zur Eingewöhnung und zum Einleben möchte ich jedem erst mal grundsätzlich genehmigen. Und auch darüber hinaus gibt es nie eine Verpflichtung, mit mir zusammenzuarbeiten. Es ist ein reinfreiviliger Prozess, das heißt, ich erkläre mein Angebot und ich gebe die Möglichkeit, es war zu nehmen. Die Möglichkeit darauf zurückzugreifen, also das Angebot anzunehmen, zuzugreifen, darüber entscheidet jeder selbst. Und ich finde, wichtig ist, dass derjenige dann ein Gefühl dafür hat, was kann ich dann anspruch nehmen? Und wie er das dann letztendlich tut, das Objekt dann ihm und dem entsprechenden Versuch, ich da eher eine passive Rolle einzunehmen, was auch den Prozess ganz gut beschreibt. Also ich sehe mich weniger als derjenige der Inhalt produziert, sondern als jemand, der ein Prozess gestaltet. Das heißt, wenn du in so einem Coaching-Klientenverhältnis bist, dann geht es eben nicht darum, dass ich dir deine Welt erkläre, sondern ein Prozess gestaltet, damit du dir deine eigene Welt besser selbst erklären kannst. Also in dem Fall, dass du dich in dem Fall zurücknämmst und zuhörst erst mal, wer ist die Person eigentlich, wer will sie sein? Und das sind so Grundsätze, die du dann auch in deiner Arbeit flex, oder? Ja, ganz wichtig zuhören, ist, glaube ich, eine der absolut wichtigsten Kompetenzen, Neugierde. Die Spannung zu haben, wer steht da überhaupt vor allem, was das für ein Typ Mensch, was macht denn aus? Und ihm dabei zu helfen, dabei eben auch einen Zugang zu sich selbst zu bekommen. Und genau das ist meine Aufgabe, dass ich ihm dafür wegebereite, das heißt, meine Aufgabe sind weniger als Prozessgesteiter, weniger Antworten, sondern viel mehr gute Fragen, gute Fragen ist um meine Kernkompetenz, meine Hauptmethoden. Also quasi auch eine Hilfe zur Selbstreflexion, oder? Und dass du mit Fragen dafür sorgst, dass dein Co-Chie sich mit sich selbst beschäftigt, dementsprechend auch nach seinem Selbstbild schaut. Ganz genau, also das gibt sogar im Coaching, also es gibt, wenn du das jetzt googeln würdest, wird es ganz klassisch, auch ganz häufig finden, Hilfe zur Selbsthilfe. Es wäre eine ganz klassische Definition, ja. Sehr gut. Ich glaube, das Ganze wird hier schon ausufahren, denn dieses Thema Trainerentwicklung ist ein Fass ohnehin, was wir heute bieten wollen, ist ein Impuls für alle von euch. Wir werden jetzt in der nächsten Tansen ein bisschen darüber reden, welches Skills eigentlich ein Trainer braucht. Und da werden wir sicherlich auch ganz viel philosophische Fragen aufkommen. Deshalb, wenn ihr die Erwartung habt, ihr kriegt, kommt dann nach den zwei Podcastfolgen raus und seit direkten besserer Trainer. Das wird nicht der Fall sein, sondern es ist glaube ich und der Meinung bin ich auch ein lebenslanges Lern und ein lebend langes Arbeiten an den anderen. Und das ist glaube ich immer wieder mit dem Thema Reflexion und anderen Themen begleitet. Was ich vorbereitet habe, ist heute, denn ich habe eben schon die Frage gestellt, welches Skills und Kompetenzen braucht eigentlich ein Trainer. Dazu habe ich ein kleines Spiel vorbereitet und zwar Stefan hat einen weißen Zettel vor, ich den aber noch nicht sieht, weil er sieht momentan nur die Rückseite dieses Plates. Ich habe den selben Zeiturform hier auf dem stehen jeweils vier Oberkategorien mit fünf Unterbegriffen. Das sind alles Kompetenzen, die ich mir geschnappt habe von der Seite DFB-Akademie.de, wo der DFB in einer wissenschaftlichen Analyse DFB-Trainer Kompetenzen aufgeschrieben hat. Und mir geht es darum, heute zu schauen, jetzt zu schauen, welche Kompetenzen finden wir jeweils am wichtigsten in diesen O-4 Oberkategorien, eines zum Beispiel Personal-Kompetenzen, die andere Aktivitäts- und Handlungskompetenzen, sozial kommunikative Kompetenzen und Fach- und Methodenkompetenzen. Klingt jetzt noch sehr wissenschaftlich, wird aber in den nächsten Minuten klar mit klaren Beispielen und dafür nehmen wir uns jetzt ein bisschen Zeit, um zu schauen. In den vier Kategorien müssen wir uns für einen Begriff zum Beispiel "Klaub- und Vertrauen-Swürdigkeit" entscheiden und können nicht zwei nehmen aus den Kategorien. Also einfaches Beispiel, Personal-Kompetenzen dazu zählt "Klaub- und Vertrauen-Swürdigkeit", Einsatzbereitschaften, Engagement, Spieler- und Mitarbeiterförderung, Disziplin und Zuverlässigkeit. Wir müssen einen von den fünf jeweils rausholen und sind damit unsere eigenen Meinung dabei. Und am Ende erklären, warum ist das für uns in dieser Kategorie die wichtigste für die eigene Definition von einem guten Trainer? Ich muss sagen, es ist hier nicht bei jedem Begriff so einfach, gerade bei der Oberkategorie "Sozial-Kompetive Kompetenzen". Ich glaube, ich muss ich meinen Joker ziehen und in der Kategorie zwei Kompetenzen nehmen, wie es bei dir zu sehr leicht damit. Ich habe mit der Fach- und Methoden-Kompetenzen schwieriger getan, weil das ohnehin Thema ist, mit dem ich mich eher selten auseinandersetze und dazu auch eine ganz eigene Meinung entwickelt habe. Sehr gut. Dann fahre ich mal an mit der ersten Kategorie "Personale Kompetenzen". Ich habe gesagt, die fünf Möglichkeiten "Klaub- und Vertrauen-Swürdigkeit", Einsatzbereitschaften, Engagement, aber auch Spieler- und Mitarbeiterförderung, Disziplin und Zuverlässigkeit. Was hast du denn angekreuzt? Ich habe mich für "Gelaub- und Vertrauen-Swürdigkeit" entschieden. Warum? Hat für mich zwei Hintergründe. Der eine Hintergrund ist, dass ich glaube, dass ohne Vertrauen eine Stabile Beziehung und vor allem auch eine nachhaltige Beziehung fast gar nicht möglich ist. Ich habe dafür, dass es jetzt so knapp zwei Jahre her mal einen Vortrag, den ich intern aber auch extern gehalten habe. Für mich so ein kleines Vertrauens 3x, soll ich es genannt aufgebaut. Und der Ursprung des Vertrauens All3x ist Authentizität. Also, seit der du bist, wenn du nicht der bist, kannst du auch kein Vertrauen erzeugen, weil du dich immer wie ein Schauspieler für den anderen anfürst. Ich sage Authentizität, erzeugt Vertrauen und Vertrauen und Kompetenz diese beiden Themen, erzeugen Wirksamkeit. Vertrauen auf der Ebene zwischenm Menschen nicht. Ich vertraue eben nicht, dass er es gut mit mir meint. Ich glaube, das ist eine Kategorie, die es gar nicht so relevant ist, sondern vor allem, dass er es ernst mit mir meint. was er sagt, ist etwas, was er auch wirklich so meint. Ich kann ihm vertrauen. Das alles. das Vertrauen in Expertise, das Gefühl zu haben, er kann mir weiterhelfen. Ich sage, das ist aber ein sehr endlicher Faktor, weil Vertrauen in Expertise funktioniert im Regelfall nur so lange, wie er Volk auch hergestellt werden kann. Und deswegen ist dieser Stabilitätsvertrauenscharakter das zwischenmenschliche Thema meines Erachtens der relevanteste. Also ich bin der selben Meinung. Ich habe auch Glaub und Vertrauenswürdigkeit angreuzt. Ja, ich weiß jetzt bisschen langweilig. Jetzt sind wir da schon auf der selben Wellenlänge. Aber ich finde, das ist der erste Step. Also ich kann finde ich noch so viel Expertise haben. Aber wenn ich dieser Person, das nicht abkauf, weil sie nicht vertrauenswürdig ist, weil sie vielerwollig merke als Spieler, dass die Person vielleicht hin, also dass der Trainer oder die Trainerin hinten rum schlecht über mich pricht, oder immer irgendwas anderes erzählt und mir andere Versprechungen macht, dann ist diese Person nicht mehr klaubhaft und dann will ich und kann nicht zueinander, dann kann ich auch nicht darauf vertrauen. Am Ende auf die Expertise des Coaches. Und ich finde, das ist der allererste Schlüssel dazu, auch die Menschen für sich zu gewinnen, klar, Disziplin zu Verlässigkeit ist das A und O auch, weil man ja seine Vorbildfunktion hat. Aber Glaub und Vertrauenswürdigkeit ist für mich der Key, um gerade am Anfang der Saison eine gute Bindung zu bekommen zu den Spielern, dass sie mir diese ganzen Inhalte, die ich vielleicht für den ganzen Verlauf der Saison schon geplant habe, überhaupt abkaufen, wenn eine gesunde Basis haben, zusammenzuarbeiten. Und das ist genau das Thema, das ich eben versuche, auch mit Menschen zu erarbeiten. Vertrauen ist etwas, dass ich auch langsam bildet, dass ich langsam aufbaut, so ich freu ja auch gesagt habe, da ist eine Person, die kommt gerade frischen den Verein und der ja fange ich sofort an, in einem Coaching-Kontext schwierige Fragen zu stellen zu ihr selbst. Also genau dieses Vertrauen ist, glaube ich, Basis für jede Form von Zwischenmenschlichkeit und deswegen glaube ich, dass ohne Vertrauen eigentlich eine Beziehungsaufbau und auch eine Wirksamkeit in dem Sinne, was ich als Trainer erreichen will, gar nicht herstellbar ist. Geh ich mit. Und damit gehen wir auch zur zweiten Kategorie schauen, nämlich Aktivitäts- und Handlungskompetenzen, wie gesagt, klingt sehr hoch drabend, aber was steckt dahinter, entweder Entscheidungsfähigkeit, Belastbarkeit und Emotionalestabilität, Optimismus und Begeisterungsfähigkeit, Ergebnis orientiert das Handeln und Zielstrebigkeit beziehungsweise Zielorientiertes führen. Du hast ja eben angefangen, deshalb mache ich jetzt mal den ersten Step und schreibe voran. Ich habe mich für Optimismus und Begeisterungsfähigkeit entschieden und ich war eigentlich mein Kreuz, war schon eigentlich bei einer anderen Kompetenz vor, nämlich bei Entscheidungsfähigkeit. Aber ehrlicherweise habe ich gemerkt, ohne einen gesunden Optimismus und Begeisterungsfähigkeit ist eine Atmosphäre im Training in der Mannschaft. Die kann ich nicht herstellen, also eine Atmosphäre, wo man sich wohlfühlt. Wenn ich immer das Beispiel, ich bin jetzt reininhaltlich und nur sachlich und begeistern nie. Ich rede nur Monotone mit einer Stimme. Ich bring keine Emotion von außen her rein durch meine Gisten, aber auch verbal. Find dies schwierig, weil dann wirkt das glaube ich für den Spieler alles als ob das hier so ein Roboteratmosphäre wäre. Das heißt, ich muss und ich glaube, das ist auch die Aufgabe eines Trainers als Führungspersonigkeit, diese Begeisterungsfähigkeit haben, andere zu begeistern eben auch. Und das auch vorleben mit so einem Spirit. Hast du das auch angeklickt? Nein, finde aber die Ansätze sehr spannend und kann da in vielen Punkten auch sehr zustimmen. Ich spreche in so einem Kontext gerne so von so einem Ambivalenz-Galen. Was meine ich damit? Es gibt natürlich ein Optimum, es gibt aber auch eine extrem ausprägung und eine Minimalausprägung, die sich dazwischen befindet. Und jemand, der immer in diesen, ich nenne jetzt mal Motivationsmodus unterwegs ist, der immer versucht zu begeistern, der wird vielleicht bei seiner ersten Ansprache einen wahnsinnigen Aha und Wo-Effekt erzielen. Und das was Wo-Wer wird irgendwann nicht mehr so wo-Wer, weil es dann immer mehr zur Normalität wird. Und irgendwann ist er vielleicht der Tore-Fotoner und dann der Hersteller von Emotionen, so dass die Verantwortung der Mannschaft eben nicht mehr genau in diesen Bereich liegt. Und wer da große Stärken hat, dem ratig eben auch mal in die andere Richtung zu gucken, also an welcher Stelle kannst du dich mal zurücknehmen und derjenige, der es eben gar nicht in sich trägt, oder vielleicht doch sehr wohl in sich trägt, aber es ist nicht nach außen tragen kann, dass derjenige Dopp mal hinschaut und schaut welche Aspekte davon kann er einbringen. Wie gesagt, ich glaube es gibt ein ähnliches Basche, wie er introvertiert, extrovertiert. Also es gibt zwei Seiten und es gibt kein gut oder kein schlecht, sondern es gibt Vorteile und Nachteile einer jeweiligen Ausprägung. Und die Möglichkeit sich mit beiden Themen zu beschäftigen, je nachdem, wo meine Preferenz ist, ist dann wieder eine Aufgabe des Jobs? Ich, oder meins so, das ist auch das Problem von Feuerwehrtrainern, die man aus der Bundesliga kennt, weil es gibt ja so viele Beispiele, wo eine Mannschaft nicht erfolgreich ist. Und dann immer wieder eigentlich auch auf die Selben-Trainer dann angeheuert werden für die letzten drei Monate und auf einmal die Ergebnisse stimmen. Wo man dann auch sagt, klar, man hängt da jetzt nicht drin, sieht nicht jedes Training. Aber diese Person begeistern wieder und haben vielleicht das einen, den einen oder anderen Trey, wie sie ja neue Reize setzen können bei der Mannschaft und schaffen es dann die Jungs und Mädels so zu begeistern, das ist auf einmal wieder funktioniert, aber das keine Trainer sind, die über zwei, drei Jahre oft etwas entwickeln können. Klopps, ja, bin ich ziemlich überzeugt von, weil ich hab ja gerne das Bild "Braveheart" im Kopf. Du stehst vor deiner Truppe, 20.000 Soldaten und du hältst deine Rede und bist ein begeisterner Führer und ist eine extrem Situation. Ich hoffe, ich kann nicht mehr so richtig berumsten, im Film ging ich glaube, dann ging es im Übrbefreiungsschottlands, irgendwie in die Richtung. Und du reidest als Führer voran, ich versuche das jetzt zur Vergleich mit den Trainer in der Kabine steht und eine flammende Ansprache hält und du scheiß los und das geht voran und 30.000 Leute folgendier und du ziehst gemeinsam in die Schlacht. Es ist ein nettes Bild und wenn man im Aftichskampf steckt, so eine klassische Feuerwehrmannsituation, hat man das ja auch relativ häufig. Also hast du das hier sehr erstrebenswert ist oder vielleicht auch das Gegenteil davon, dass wir wahnsinnig viel Unglück verspricht, also schaffst du es dich zusammenzureißen und dann in der neuen Saison kreaten normalität ein und es gibt zwar Möglichkeiten, denn entweder davon ist nichts mehr übrig von diesem Spirit oder wird versucht, künstlich aufrecht zu erhalten. Und das ist dann meistens schon die Problematik, weil das, was da an Methoden kurzfristig wirksam war, eben nicht langfristig aufrecht zu erhalten ist, weil es eben auf Kurzfristigkeiten und auf Emotionalität beruht. Und es sich abtutz dann in dem Fall. Genau, das. Und das sind wir wieder bei dem spannenden Punkt. Ja, das ist dann wichtig, du hast ja diese Ambivalenz angesprochen. Da sagen wir, ich glaube es geht um Selbstkontrolle auch zu wissen, in welchem Moment muss sich welche Kompetenz einsetzen. Klar, vielleicht brauche ich im Eim Moment, wo die Stimmung sehr sehr niedr geschlagen ist, eben diese Begeisterungspfähigkeit. Vielleicht brauche ich dann aber in dem anderen Moment, um langfristig Erfolg zu haben, wenn es wieder läuft. Sei ich mal einfach die analytischen Fähigkeiten zu überlegen, okay, was lief denn jetzt gerade gut, worauf können wir weiter aufbauen? Aber was brauchen wir auch zukünftig, sei es an technischen, taktischen Lösungen, sei es von Mensch zu Mensch, dass ich bei dem einen oder anderen Spieler, der jetzt vielleicht nicht so die Chance hatte, der aber eigentlich ein Topspieler ist jetzt mehr Zeit wieder investieren muss und dass so langfristig überlegen muss, okay, der kann mir ja wieder helfen. Auch langfristig die Erfolg zu haben, weil eigentlich war er vorher der Leistungssträger in der Mannschaft. Und dann geht es ja darum eigentlich, da immer wieder so eine Abwägungssache, ja oder mit den Kompetenzen zu spielen und die zu kontrollieren und im Situationsgerecht einzusetzen. Genau, also einfach eine Frage, ich bin Tabellen zweitanspiegigen in 14. Brauche ich wahrscheinlich ganz andere Gefühle und eine ganz andere mentale Ausprägung, als ich sie brauche, wenn die Situation genau umgekehrt ist. Eine Ein-Situation brauche ich vielleicht Konzentration und Fokussierungen in den anderen Situationen, eine Form von leidenschaftlicher Mentalität oder ähnlich und auch zu gucken, was erfordert die Situation von mir? Deswegen ist auch jetzt mein Tieser zur Entscheidungssfähigkeit. Genau deswegen die Entscheidung, also situativ entscheiden zu können, was benötigt ist in dieser Situation bei diesen Menschen von mir? Und was kann ich überhaupt auch selbst herstellen, was passt zu mir? Wozu bin ich in der Lage? Und ich glaube, alles beginnt und das heißt, wir freuen auch gesagt, überhaupt erstmal zu schauen, wer bin ich denn eigentlich mit all meinen Fassetten und anhand dessen zu gucken, was bietet mir denn meine Range überhaupt an Möglichkeiten? Und ich glaube deswegen, das Entscheidungssfähigkeit für mich der relevanteste Faktor in der Kategorie, weil ich der Bezeugung bin, dass es einerseits darum geht, Kompetenzen zu erwärben. Aber ich kann 100.000 Kompetenzen haben. Ich habe jetzt jemanden kennengelernt, das möchte ich jetzt nicht sagen, in welchem Kontext es war. Es war eine Frau, die hatte vier abgeschlossene Masterstudiengänge und hatte sicherlich eine Riesenhaufen an Kompetenzen angesammelt. Und ich glaube, wir in Deutschland beschäftigen uns wahnsinnig viel mit Kompetenzen und Kompetenz erwärb. Aber wann nutze ich welche Kompetenz bei welchem Menschen, was verfängt bei dem Einzennen? Was verfängt in der jeweiligen Situation klassisches Beispiel, Entscheidungskompetenz an einem sonnigen Tag, wenn ich fünf meint anhand der gewonnen habe, mit einer Mannschaft die Verletzungsfrei ist, ist eine einfache Sache. Aber was ist, wenn es regnet, stürmt und schneit, also wenn ich eine schwierige Situation habe, wenn ich zwei nur zurücklege und dann sind sie aber ganz oft die Entscheidungen, die wir in hoher Relevanz haben, haben. Da sehe ich sehr viele Trainer, die in den den Momenten von ihrer eigenen Persönlichkeit abkern und den keinen Bezug mehr zu sich bekommen oder sich so stark in das Spiel involviert fühlen, dass überhaupt keinen klaren Kopf mehr haben, um überhaupt Entscheidungen treffen zu können. Das wäre jetzt ein Coaching Tool, das kann auch jeder selbst ausprobieren. Dazu braucht man noch nicht mal einen spirituellen Zugang oder einen Zugang zur Meditationen, ganz einfachen Übung. Ich merke, in Drucksituationen im Spiel fange ich an, mehr rum zu schreien, destruktiver zu werden. Mich mehr zu emotionalisieren mit der Situation, sucht euch ein Platz zum Nachdenken. Ich nenne es den Beobachtungsplatz. Ein Platz, der nichts mit anderen Leuten zu tun hat, wo ihr drei Schritte von der Seiten auf sie zurückgehen können und von diesem Punkt aus beobachtet. Ihr beobachtet nicht einfach irgendwie, sondern ihr beobachtet euch in dem ihr euch konkrete Fragen stellt. Was ist für eine Situation? Was würde ich jetzt gut tun? Was davon kann ich beeinflussen und wer will ich jetzt für meine Mannschaft sein? Also sowohl den inhaltlichen Aspekt. Was kann ich tun? Was ist bei meinem Einflussbereich? Aber auch den Haltungsaspekt. Was hilft denn jetzt eigentlich? Ich hilft es, wenn ich jetzt weiter rum schreihe und laut bin. Oder würde es jetzt viel mehr Sinn ergeben, wenn ich Ruhe aus Strahle oder Motivational ergehe. Und sich dafür einfach die Zeit zu nehmen. Und wer das übt am Anfang, der wird nicht den Durchschlag nach vollkamen oder häufig nicht und dann den Aham moment und sagen "Wow ey, ja krass, jetzt weiß ich ja genau was zu tun ist. Im vor allem heißt das noch lange nicht, dass sich dann das Spiel dreht. Aber wer es übt, der wird alleine in diesem Moment sich nicht mehr so assoziierten das Spiel führen. Das heißt, also der ist nicht mehr so tief drinne und nicht mehr so sehr an seinen Modi und kärzt zurück an die Seiten, den je nach 20, 30 Sekunden oder vielleicht auch noch 1 oder 2 Minuten und es zumindest innerlich wieder ein Stück weit aufgeräumter. Und deswegen glaube ich, Entscheidungsfähigkeit vor allem in Situationen, wenn es brennt. Es ist eine Sache, die von Top Trainer, also da der, die ich versuche zumindest auf dieses Level zu begleiten, eine ganz entscheidende Kompetenz ist. Ein Wort, das mir direkt dabei in den Kopf gestoßen ist, ist das Thema Emotionsregulation. Dann kann ich auch gleich noch eine persönliche Geschichte erzählen, vielleicht weiß es schon was kommt, denn Stefan und ich kennen uns ja schon ein bisschen länger, war als ich bei meinen Trainer wahr sportlicher Leiter. Und eben um erstmal richtig entscheidend zu können, muss ich ja auch meine Emotionen, in dem Fall, wenn du das Beispiel hast, ich bin brutal aufgebracht. Ich coache wie wild, ich bin gar nicht selbst. Muss ich ja erstmal einen Ort finden, wo ich wieder zur Ruhe kommen kann. Und ich glaube manchmal ist das auch schwierig. Es gibt genügend Sportplätze, wo man direkt hinter sich auch Zuschauer hat und alle anderen und es ist ein brutal, unruhiges Umfeld, wo man irgendwie schauen muss, dass man ein kleines Örchen findet im Bereich der coaching zone und außerhalb, wo man so Ruhe kommen kann. Denn beispielsweise was ich noch anbringen wollte, als ich Kotrinner in der O13 war, hatten wir das Derby gegen den FCK. Und ich persönlich auch weil wir an sich gewinnen mussten. Ergebnis natürlich in der O13 noch Sekunde, aber in dem Fall will man diese Spiele natürlich trotzdem gewinnen, damit man wieder vorhin ist, gegen den Rivalen und es lief nicht so. Und ich habe gemerkt, wie ich so richtig Emotion, oder ich habe es nicht gemerkt, wie Emotional ich drin war. Und obwohl ich Kotrinner war, korrigier mich, aber wahrscheinlich genauso viel an der Seitenlinie aktiv, wie mein Chef Trainer damals, Chef an Willard und habe gar keinen vorbildliches Verhalten für ein Kotrinner gab, weil es in dem Fall der Mannschaft einfach nur geholfen hat und meinem Chef Trainer in dem Fall eben auch nicht. Und ich glaube wir haben über den Fall ja auch mal gesprochen in einem Feedback gespräch. Und ich habe aber diese Erfahrung gebraucht und zu merken, ah, wie wichtig ist, ah, diese Abgrenzung zwischen Kotrinner Rolle und Chef Trainer Rolle zu haben, aber wie wichtig es ist in den Momenten, wo irgendwie alles hochkommt, sich rauszunehmen, irgendwie wie so ein emotionaler Ruhe oder wie so ein Eisklotz manchmal auch zu sein, dass man auf Null runterfährt und sich versucht aufs diesem Spiel komplett rauszunehmen. Da habe ich auch mal über einen Satz nachgedacht, ein Trainer hat nicht mal zum Beispiel gesagt, der geht einfach auch ohne Erwartungshaltung in Spiel, weil er sonst manchmal oft auch nur enttäuscht werden kann, gerade wenn es gegen eine Mannschaft geht, die irgendwie niedriger in der Tabelle angesiedelt ist und so und dann läuft es nicht, und dann ist man von seinen Emotionen geleiteten abgenäherft, bildet sich vielleicht auch falsch Urteil über, Spieler zieht seine Spieler emotional runter und ich glaube das genau der Punkt, dann treffe ich nicht mehr die richtigen Entscheidung, wenn ich emotional so befangen bin, ich glaube das wolltest du ja auch damit sagen, ne? Ich glaube, dass du, so wie du es gerade beschreibst, erst mal das was du sagst, der Erfahrung ist der einfachste und relevanteste Zugang dazu, also richtig ein mental auf die Fresse zu kriegen, sogt viel viel leichter für Veränderungsmöglichkeiten, als es immer nur durch Überzeugung und durch Wissen zu lernen, sind wir wieder beim Thema Kompetenzen und Schwierbarkeit von Erfahrungen. Das andere, ich habe dieses Beispiel nicht mehr am Kopf gehabt, weil du bist natürlich in dem Moment kein Einzelfall gewesen, sondern es geht glaube ich sehr, sehr vielen guten, cleveren, engagierten Leuten so, dass sie natürlich die Vorstellung haben oder die Vorstellung von sich haben, dass die eben auch durch ihre Mannschaft auf dem Platz präsentiert wird oder repräsentiert wird. Was mir viel eindrücklicher in Änderung geblieben ist, ist, dass ich dann später, ein, zwei Jahre später, weil der Schutt als Cheftrainer gesehen habe und dann ein ganz anderes emotionales Bild von dir bekommen habe. Und das ist für mich auch der spannende Prozess, weil du hast ganz, ganz viele Fähigkeiten als Trainer schon mitgebracht und dann nimmst du, du arbeitest dann mit dir selbst, in dem Fall durch eine Erfahrung und du nimmst, was für dich mit und du entwickeltst dich und für mich ist nicht entscheidend, wie gut ist der jenige an Zeit.x, sondern wie weit es sehr Entwicklungsfähig und wie weit nimmst er solche Impulse, die er selbst sammelt, den er dann auch reflektieren kann und dabei heffe ich ihm dann wieder mit in seine Trainer in Wirklichkeit und kann dir dann eben auch in seinen Leben integrieren und ich glaube da, da hast du dann für dich eine Erfahrung gemacht, die du eben gerade auch beschrieben hast, die dann eben sich auch dann in deiner Wirklichkeit als Trainer auch wieder gespiegelt hat. Also zumindest dem, was ich dann gesehen habe. Ja, das ist natürlich schön zu hören und ich finde halt da ist halt auch der Punkt, in dem konkreten Beispiel bei Schott als Chef-Trainer natürlich auch dann wieder die Möglichkeit gehabt, wieder neue Erfahrungen zusammen und das dann auch nochmal anzuwenden. Ich nur das wissen sondern auch die Erfahrung, die man schon mal hatte, wo es nicht so gut läuft und da kommen wir zu einer Eigenschaft, die bestimmt später nochmal fällt, aber dass man sich gut reflektieren kann und eben halt aber auch diese festen oder auch Feedbackstrukturen hat, damit man dieses Feedback von außen bekommt, weil das ist glaube ich gerade in Phasen, wo es auch gut läuft, das Wichtigste, dass man weiterhin auch kritisches Feedback bekommt, damit man sich auch da weiterentwickelt und eben für sein Team ein gutes, gutes Vorbild ist. Wir, glaube ich packen mal wieder den Switch zu unserem Spielchen, nämlich zu der Kategorie "Social-Kommunikative Competenzen". Da konnten wir uns entscheiden zwischen Teamfähigkeit, Dialogfähigkeit, Problemlösungsfähigkeit, bzw. Krisenmanagement, Coaching und Beratungsfähigkeit und der letzten Möglichkeit, Kommunikationsfähigkeit. Dieser bei der Kategorie konnte ich mich nicht entscheiden und habe vom Joker gebraucht und zwei Möglichkeiten angekreuzt, aber du hast das erste Bordrecht. Man muss sich dazu auch ein bisschen meine Sozialisation vergegenwertigen. Ich komme aus den neuen Bundesländern, wie man sagt, heutzutage, also aus der Nähe von Leipzig und die Aufgabe war, eine Kategorie auszuwerden. Also habe ich das Soldatengetreu gemacht und habe mich für das Thema Kommunikationsfähigkeit entschieden, auch wenn es mir nicht leicht gefallen ist. Kommunikationsfähigkeit deswegen, weil es für mich nicht nur die Fähigkeit zu kommunizieren, sondern überhaupt erst mal den Willen zu kommunizieren einschließt. Für mich bedeutet kommunizieren nicht nur rhetorisches Geschick und werbale Geschliffenheit, sondern vor allem eine Anpassungsfähigkeit an denjenigen, den ich erreichen möchte. Ich würde es jetzt mal unter einem anderen Begriff benennen, Vermittlungskompetenzen. Sie sind mal wieder beim Thema Kompetenzen. Ich habe mir zahlreiche Kompetenzen und zahlreiche Wissen angeeignet über Fußball. Schaffe es aber nicht, es an meinen Spieler zu transportieren. Und jetzt stellt euch vor. Ihr habt beim Trainer im komplett volles Glas an volles Wasserglas und das Wasser repräsentiert eben die Fähigkeiten und das Wissen, das ich über Fußballer langt habe. Und mein Ziel Publikum ist ein C-Jogenspieler und der hat vielleicht nur ein viertelvolles Glaswasser. Und wenn ich ihm begegnen möchte, auch auf dem sprachlichen Niveau, auf dem er sich bewegt, der Lebenswirklichkeiten, der er sich bewegt, dann ist es wichtig in meiner Vermittlung, ihn da abzuholen, wo er sich gerade befindet. Wenn ich ihm mit meinem kompletten Wissen bestreue in meiner Kommunikation wird es sehr schwierig werden, dass er wirklich die Essenzen und das, was für ihn in dem Moment wichtig ist, herausfüllen kann. Dafür muss ich einerseits kommunizieren können, viel wichtiger ist überhaupt noch den Blick auf den anderen zu lenken und zu überlegen, was braucht dieser Mensch von mir oder noch vier Cleverer und dann sind wir auch wieder beim KTM-Kommunikation in zu fragen. Was brauchst du von mir? Kleines Thema von uns, bei Mainz ner 5, das wir für uns herausgefiltert haben, wir beziehen die Spieler in ihre eigenen Potenziale mit ein mittlerweile. Gerade in den ähnteren Jahrgangsbereichen stöpten wir ihnen nicht ihre persönlichen Schwerpunkte auf, sondern beziehen sie in der Diskussion mit ein, um eben auch eine Identifikation mit dem Schwerpunkt zu schaffen. Und wenn der Spieler der Überzeugung ist, es macht Sinn, einem anderen Schwerpunkt zu arbeiten und überzeugt uns vielleicht auch in dem Gespräch, dann kann es durchaus auch sein, dass wir komplett von den Themen, die wir ursprünglich geplant haben, abgehen und das an seine Bedürfnisse anpassen. Auf jeden Fall im Dialog, um eben eine Identifikation zu schaffen und ich glaube, dass Kommunikation ganz viel mit Identifikation zu tun hat. Ja, sehr spannend, weil die dann ja quasi den Spielsumpträt, denn das ist ja oft auch ein Bild, das man in der Nafos-Eistungszentrum geht und dann eine Schuhe übergestüllt bekommt und alle über einen Kam geschärkt werden. So und so, müsst ihr dann am Ende spielen. Und das ist ja genau andersrum eigentlich. Das ist ja genau der Punkt auch erstmal an die Info, was der Spieler woher sich sieht, würde ich ja gar nicht kommen, wenn ich gar nicht erst mal nachfrage. Und ich glaube, dass es auch ein Thema, das paar mir natürlich auch mal vorgekommen. Immer die Erwartungshaltung hat ja der Trainer-Musial-Lösung präsentieren. Und aus der Erwartungshaltung heraus, schon denkt, okay, die Müslösung müssen ja auch vor mir kommen. Also muss ich die schon wissen, ohne dass ich überhaupt nachgefragt habe, fast die Lösung denn sein kann für den Spieler, weil er, ich kann ja vielleicht die beste Lösung präsentieren in dem Fall und sagen, du musst an deinem 1-Gegen einsarbeiten. So, das ist ja schön und gut, aber wenn der Spieler sich auch gar nicht zum Beispiel selber auf ein Flügel sieht, zum Beispiel, wo man vielen 1-Gegen-Eistützern ist, sondern im Zentrum und schon Probleme hat man im ersten Kontakt und man drüpplegen und dadurch gar nicht irgendwie so eine Ballkontrolle hat, dass er entscheiden kann. Wann er jetzt zum Beispiel nur finter einsetzt, wann er eine Körpertäusche macht, wann er einen Temporin, Temporauschen, also gar nicht auch im 1-Gegen eins so gut ist, weil er, sagen wir mal, die Skills, die es da vorbraucht, schon gar nicht hat. Und das aber schon erkennt, weil er sagt, da fühle ich mich nicht sicher. Falls ich es ja gar nicht, weil ich gar nicht nachgefragt habe, nur dass der Erwartungsherhaltung heraus, weil ich als Trainer mich unter Druckgesetz fühle, weil alle denken ja, von mir als der Supervisor muss ja die Lösung kommen. Und das ist total spannend, weil das weit zum Beispiel eine Lösung, die hat ich gar nicht im Kopf, was man hier direkt im Kopf kam, ist, der Trainer hat ihm immer erzählt, du kannst das nicht. Vielleicht kann er es auch einfach nur deswegen nicht, weil der Trainer immer erzählt, dass er es nicht kann. Es ist vielleicht gar im Anfang 1, 2, 3-mal schief gegangen, an dem es nicht so lief, wo er sich körperlich nicht so gefühlt hat und dann die Reaktion des Trainers war, du bist vielleicht aktuell, kann 1 gegen 1 Spieler, muss das aber sein. Allein dieses müssen und dann dieses Gefühl ist nicht zu können, sorgt dann vielleicht auch wieder im Übertrag dafür, dass es eben auch nicht funktioniert. Und jetzt hast du einen Blickwinkel reingebracht, jetzt habe ich einen Blickwinkel reingebracht und genau das ist es, was wieder diese Arbeit ausmacht, es könnten 5, 6, 7 unterschiedliche Dinge sein und sich in die Welt es anderen hin rein zu versetzen oder ihn eben einfach zu fragen, das ist dann eben die Aufgabe des Trainers. Hast du den genommen? Ich habe Kommunikationsfähigkeit genommen und Problemlösungsfähigkeit, Krisenmanagement einfach aus dem Hintergrund heraus, dass ich sage es ist in der Saison oder generell, wenn man über mehrere Jahre Trainers gibt es immer Probleme. Da geht es natürlich auch wieder zu analysieren, was sind das für Probleme. Ich muss aber auch wissen, wer ich selbst bin, um auch zu sagen, okay, das ist der Weg, den ich auch vorgebe, wenn du das gehört auch, so Problemlösungsfähigkeit dazu, dass man sich manchmal nicht, ich nehme jetzt mal das Beispiel, es läuft nicht, ich bin ganz junger Trainer und auf einmal machen die Eltern ganz schön viel Krabbel von außen und versuchen schon beim Verein an einem zu segen und an einem quasi so zern und wenn ich dann versuche, jedem einzeln oder ich gucke, wer sind so die meilungstärksten Elternteile und versuche, dann dementsprechend auch zu handeln und das den allen Recht zu machen und so. Und dabei aber von meinen eigentlichen Punkt, wer will ich eigentlich sein für die Mannschaft komplett wegkommen, dann habe ich da keine Problemlösungsfähigkeit oder diesen dem Moment so eingeschränkt, weil dieser Punkt, ja das Problem dabei ist, aber ich finde es brutal wichtig, weil wie oft ist es auch vielleicht nicht das Problem bei einem selbst, sondern es läuft in der Mannschaft gut, aber bei einem Spieler eben nicht und dann liegen ja auch Probleme vor, der Spieler hat mit sich selbst die Probleme oder mit seinem Umfeld, hat eine eigene Krise und dabei brauche ich diese Fähigkeit extrem auch, weil ich ja in der Funktion das Coach ist dafür da bin, ihm zu helfen. Also auch wieder total spannende Sichtweise, ich habe ganz ganz anders gelesen und so wie du es erklärst, kann ich mich total gut rein versetzen, weil das natürlich ein ganz klassisches Themenfeld ist, indem wir uns dann bewegen im Jugendfußball auf jedem Niveau. Ich habe meinen Interpretationen wahr mir gefällt, das Wort Problem immer weniger, weil auch das ist kulturell bedingt sehr, sehr europäisch oder der westlichen Welt auch angehafte, dass wir uns waren, sehen ich lange über Probleme unterhalten können, Probleme, Sitz hier an analysieren können. Ich glaube wichtig ist, es gibt ein Psychologen, ich glaube, der lebt sogar noch, ich bin mir nicht 100% sicher, um Gottes zu werden. Es ist auch egal, es ist ja gar nicht mein Fachbereich, aber der sagte jedenfalls Problem Torch, Creates Problems, solution Torch, Creates solutions. Und manchmal brauche ich das Problem gar nicht, um die Lösung zu finden. Ich muss nicht unbedingt wissen, was falsch gelaufen ist, um zu wissen, wo ich hin möchte und möglichst wenig Zeit im Problem zu verbringen, so eine möglichst viel Zeit in der Denke, wo soll es hingehen? Es glaube ich ein ganz ganz wichtiger Faktor auch für diese klassischen Drucksituationen, Spielkontext, nicht immer nur zu schauen, was läuft gerade falsch und auf Basis dessen Lösungen zu finden, sondern ich sich mal zurückzuerinnern, was war denn der ursprüngliche Plan und wie sollte es jetzt laufen? Also von jetzt nach vorne zu schauen und nicht von jetzt nach hinten zu schauen und dann nach vorne schauen zu können, weil da vergeht natürlich auch wieder eine ganze Menge Zeit. Nervous und spannender Punkt, denn ich glaube, es sind ja auch oft, ich nehme jetzt einfach normal Medien an sich. Da wird hier oft auch immer nach dem Problem und nach den negativen Sachen gesucht, weil die besser geklickt, besser gesehen, besser gehört werden bei Medien angeboten. Und ich glaube so ist es in der Gesellschaft auch. Also ich glaube Deutschland ist auch bei anderen Ländern verrufen, als das Land der Krandler, die Probleme auch suchen, klar auch hohe Lebensstandards haben, wo es vielleicht andere Probleme oder auch gibt als in anderen Ländern. Aber es ist glaube ich ein spannender Punkt, den jeder von euch einfach auch mal mitnehmen kann, gar nicht so sehr da in das Thema Energie rein zu verschwenden, in die Probleme, sondern vor allem in den Lösungen zu denken. Im Lösung muss man wissen, muss man Expertise haben, was gibt es für Lösungsmöglichkeiten, aber ich muss auch schauen, welche Lösung bieten sich denn überhaupt an. Und deshalb als Überleitung zu der letzten Kategorie Fach- und Methodenkompetenzen habe ich mich für den Begriff "analytische Fähigkeiten" entschieden und damit gegen Planungsfähigkeit, gegen Expertise und Beurteilungsvermögen aber auch gegen Respekt und Anerkennung und es ist vielmehr sehr schwer mich gegen Expertise zu entscheiden, aber ich habe dann so ein bisschen auch in Rhein folgen gedacht, und habe mir gedacht, okay, ich muss erst mal extrem ausgeprägte analytische Fähigkeiten haben, um zu erkennen, was muss ich als nächstes Plan um auf der Thema Planungsfähigkeit noch einmal einzugehen, aber auch die Expertise kommt ja dann erst im nächsten Schritt gleich, muss die auch haben, die ist wichtig, aber so lange ich nicht erkenne, was für ein Fachwissen, ich brauche in der Moment oder für ein Skill, weil ich es nicht richtig analysiert habe, prägen mir die Expertise auch nichts. Hast du auch analytische Fähigkeiten oder was andere entschieden? Ich habe tatsächlich die Expertise genommen, ich habe mich total schwer getan dabei, auch einen ganz einfachen Hintergrund. Für mich ist das der insgesamt irrelevanteste Faktor in meiner persönlichen Arbeit. Ich bin damit nicht, dass es irre levant ist, ich glaube sogar, dass es ein Fundament ist und das Fundament dafür bezeichnet ganz anders, für mich ist das Passion, weil ich glaube, wenn du die Passion hast, mit diesen Spiel auseinander zu setzen, das ist ja bei Spielspurdaten oder bei Spurt ganz häufig so, wenn ich mich da beruflich verwirkliche, dann steht daher meistens eine Passion dahinter und ich glaube, dass es so gar eine Voraussetzung ist und wer wirklich Interesse an dem Spiel hat, bei dem setze ich sogar Vorauss, dass der Interesse hat sich analytisch mit dem Spiel zu beschäftigen, dass er Interesse hat, Expertise anzusammen, dass er sich mit Strukturen beschäftigt und all das hat glaube ich ein ganz ganz hohen Wert, unterscheidet am Ende für mich aber nicht mehr den guten, vom sehr guten Trainer, sondern es ist für mich was sehr fundamentales, was man benötigt. Auch in ein bis zum gewissen Level, ich glaube nicht, kleine Anik dorte wieder, ich mache bei unseren Trainern gerne ein sogenanntes Profil Coaching, ich mache es nicht, ich mache es mit ihnen gemeinsam und ihre Aufgabe steht am Anfang darin, wenn sie über ihre persönlichen Stärken sind, die meisten Menschen übrigens wahnsinnig schwer fällt, über Eigenstärken nachzurengen, Zugang dazu ist ganz schwierig, oder halt auch darüber zu reden, glaube ich, weil manchmal es sehr auch der Punkt, man will jetzt nicht abgehoben rüber kommen und unreflektiert, indem man vielleicht ein Problem hat, zu seinen eigenen Stärken zu stehen. Genau, du sagst Problem, also die Potenziale oder die Schwächen, da haben viele einen guten Zugang zu, die Stärken kennen sie selten, worauf will ich hinaus, ich lasse sie am Anfang mit Spitzentrainern vergleichen. Und zwar frage ich sie, was glaubt ihr, sind die entscheidenden Eigenschaften, die einen gut von einem herausragenden Trainer unterscheiden. Wenn ihr euch jetzt eben gerade mal die Zeit nehmen, vielleicht mal kurz auf Stubbtrück und überlegt, wie wäre es, wenn ich diese Frage beantworten müsste. Und dann kommen zuerst Köpfe, dann ihr denkt wahrscheinlich, Jürgen Klopp, Pep Guardiola und so weiter, ich überlasse das jetzt euch. Und dann überlegt ihr, was sind die eigentlichen Eigenschaften, die diese Personen von anderen abhähmen. Und im Ergebnis war so, ich habe dieses Profi-Couching mit Sicherheit mit mehr als zehn Trainern gemacht im Verlauf des letzten Jahres die entscheidenden Fähigkeiten, lagen in Bereich der Persönlichkeit und der Führung von Menschen. Und man kann dann mein Pep übrigens diskutieren, auf da vielleicht dann eine kleine Annektur, der hinten dran geschoben. Pep Guardiola, es gibt ein Video von ihm, das kann man auf YouTube relativ leicht klicken. Ja, es ist eher ein Trainingslager mit Bayern München unterwegs und stoppt eine Übung. Und fängt dann an mehrere Minuten auf die Spieler im Standbild einzusprechen. Teilweise waren sie nicht energieisch manchmal nur zu eiben, dann manchmal wieder zu allen, so das Gefühl, dass langeweiler auch entsteht oder dass eben der Trainingsluss komplett unterbrochen ist. Ich glaube, wenn der Mann nicht Pep Guardiola heißen würde und in Hessen bei der C-Lizenz-Prüfung oder einen Fallesbeder-C-Lizenz-Prüfung antreten würde, hätte er wahrscheinlich Probleme mit dem Erlangen der Lizenz. Weil wir natürlich auch Schablonen über die Personen legen und sagen, so ist ein guter Trainer. Diese Kompetenz muss er haben, schnell und gut zu sprechen. Es ist eine Interpretation, eine andere Interpretation ist, man sieht es und sagt, da ist ja der Pep, der hat ein wahnsinniges Fach, wie es und guckt man wie Toi, da das macht und wer färcher hat und weiss, er gestikuliert, er spricht mit Händen und Füße und der hat so viel Ahnung. Es ist ganz, viel Zuschreibung. Ich glaube, dass die Kompetenz tatsächlich darin besteht, grundlegende Fertigkeiten zu entwickeln, im Rahmen dessen, was ich als Persönlichkeit zur Verfügung steigern kann und wenn ich es selbst nicht habe, dann zumindest darf um mich herum zu schaffen, die genau diese Themenpunkte abdecken können. Weil ich glaube, wenn wir jetzt in die Dachs Unternehmen oder ähnliches schauen, die besten Führungspersonenlichkeiten sind, nicht die Persönlichkeit mit der höchsten Fachkompetenz, meistens ist es ganz genau umgekehrt, sondern Führungskompetenz und für mich ist der Trainer ein erstelligene Führungskraft, ist eben Führungskompetenz und nicht Fachkompetenz. Finde ich spannend, auch aus, weil ich mich gefragt habe, was du überhaupt über diesen Bogen, mit diesen 20 Kompetenzen gerade gedacht hast, ob du gedacht hast, dass das eigentlich Fehler im Platz, also ich habe ja gesagt, ich habe den von DFB-Akkademie.de und das sind jetzt nicht die DFB-Trainer-Kompetenzen, die rausgebracht wurden vom DFB, in dem Fall gesagt wurde, die braucht jetzt jeder Trainer, sondern die waren einfach nur Grundlage, einer Befragung, einer wissenschaftlichen Studie und ich glaube, die wurden bis zu 20 Profit-Trainer und vorgelegt und dann wurde geschaut, welche Kategorien haben da die meisten Stimmen. Ich pack das auf jeden Fall auch noch mal diese Studie in die Schau-Norz-Generell, DFB-Akkademie kann ich so als Impulsgeber empfehlen, aber siehst du das kritisch aus der Denke heraus, dass man eh diese Kompetenzen gar nicht alle haben kann und das eigentlich der falsche Ansatz dafür ist, wenn man diese Frage im Hinterkopf hat, was macht einen guten Trainer aus? Also ich hätte Kompetenzen für relevant, absolut, aber ich glaube, dass wir uns in unserer Gesellschaft sehr, sehr stark eben mit diesem Thema beschäftigen. Für mich in meiner Arbeit ist relevanter die situative Anwendung von Kompetenzen im Bezug auf die Situation, aber eben auch den Menschen, den ich da eben gerade begleiten möchte oder entwickeln möchte oder mit dem ich gemeinsam erfolgefeiern möchte. Und das zweite Thema ist der Zugang zur eigenen Persönlichkeit. Also erst mal zu schauen in welcher Ausprägung kann ich das überhaupt erreichen? Ich kann jetzt vertrauen als Kompetenz bezeichnen. Ich kann aber vertrauen auch als Wirksamkeitsfaktor bezeichnen und das berätzt, dass das für mich näherliegend wäre, dass würde zum Beispiel bedeuten für eine Person zu schauen, wie er zeige ich durch meine Persönlichkeit vertrauen. Wie dann Beispiel? Ich bin introvertierte Personen, geh um gern auf Menschen zuführe, ungern einzigespräche. Ich weiß nicht wie ich darüber komme und ob das jetzt ein gutes Gespräch wird, werde ich vielleicht nicht wahnsinnig viel zu sagen haben oder glaube nicht viel zu sagen zu haben. Und tatsächlich ist es aber vielleicht so, derjenige der introvertiert, das hat nicht immer den Gedanken sofort sprechen zu wollen oder zu müssen. Also die Fähigkeit zuzuhören in einen entscheidenden Moment. Und manchmal wird er gegenüber mit seiner Rede gar nicht eine Expertise oder eine Alternativmeidung haben, sondern sich einfach mal loswerden. Und das ist das allein schon ein riesen Vorteil für die Trainer und der in dem, was ich da jetzt gerade mache. Du hast eine Stunde lang die Möglichkeit oder anderthalb manchmal auch zwei nur über dich selbst zu sprechen. Und hast du das in einem geschützten Raum, wo das überhaupt nicht verwärflich ist oder wo das sogar das Ziel ist. Und wenn er jetzt ein introvertierter Trainer vor dem Spielersitz und auf das Beispiel zurückzukommen, der kann vielleicht einfach zuhören und durch dieses zuhören vertrauen erzeugen. Und deswegen glaube ich, wir sollten uns aneignen, nicht ausschließlich in Kompetenzen zu denken, sondern vor allem in der Anwendung, der situativen Anwendung von Kompetenzen. Dafür gibt es noch mal keinen Masterplan, den ich eine Ausbildung runterradtank kann. Und wir sollten uns mit der eigenen Persönlichkeit auseinandersetzen, mit den Zugang zu stärken, zu potenzialen, zu den persönlichen Zielen, zu den Wertevorstellungen, zu den inneren Antreibern für die persönlichen Ziele. Wie viele Leute kommen zu mir und sagen, ich will Fußball Bundesliga Trainer werden. Und die erste Frage, die ich in Stelle ist, warum und die zweite, die ich in Stelle ist, warum und warum und warum. Und meistens fällt es, sie Menschen sehr schwer dazu, einen Zugang zu bekommen. Und wenn sie ihn bekommen, entdecken sie vielleicht auch die Leidenschaft, die dahinter steckt. Und das sind dann die Antreiber, die dafür sorgen, dass ich das, was ich tu, gerade auch mit maximaler Leidenschaft tu. Und wenn ich das nicht mache, dann brauche ich mich der Illusion nicht hergeben, dass ich irgendwann mal Bundesliga Trainer werde, nur weil ich viele Kompetenzen erworben habe. Sehr spannender Punkt. Ich verspeich jetzt in zwei Unterpunkte Teilen A, wie gesagt, wieder dieses Thema selbst bild. Wer bin ich? Warum mache ich das? Das andere Thema ist eben dann über die Kompetenzen hinaus, diese Kompetenzen, situationsgerecht anzuwenden. Und du hast es ja auch gut beschrieben, der Vorteil davon ist, wenn du dir quasi jetzt auch einfach nur mal eine Stunde von einem Trainer anhörst, was er so überdenkt, über sich denkt, wenn ich es jetzt mache, sein würde, ich habe das schon oft gehabt, wenn ich das Leuten erzählt habe, was gerade so mal im Kopf vorkommt, dann sind mir andere Dinge einfach erst auch immer bewusst geworden durch dieses Erzählen, was vorher, aber die ganze Zeit nur in meinem Kopf war, aber inwiegend so einer Gedankenspirale und der Vorteil eben, dass ich halt einfach erst mal quasi alles auskotzen kann, was im Kopf so schwert und dann vielleicht ein bisschen klarer bin, weil mein Kopf nicht mehr so überfracht wird ist und ich auch mir bewusst wird, was ist eigentlich wichtig und die Frage, darauf wollte ich jetzt auch eigentlich hinaus, was braucht mein Team, was brauchen meine Spieler? Ich glaube, die sollte über dem stehen, weil das hängt ja eng damit zusammen mit dieser Anwendung von Kompetenzen, weil ich kann ja selbst, wenn ich der Falle sich habe, in Top 20 Kompetenzen würde von einem Lehrer, da überall eine Eins bekommen, kann aber keine Anwendung und kann vor allem nicht die richtige in der jeweiligen Situation anwenden, hat mein Team und meine Spieler haben mir absolut gar nichts davon, ne? Und das ist ja das Thema, wo ich auch gedacht habe, okay, es ist wirklich, es dreht sich um die Frage, was braucht mein Team momentan und auch da wieder bei der Frage engner mit dem Selbstbild zusammen, wer will ich für mein Team sein, das hat das zu ja auch schon zum Beginn der Folge gesagt und ich glaube, obwohl es sehr, sehr spannend ist, machen wir jetzt mal hier einen Cut und diskutieren da aber in der nächsten Folge auch noch mal drüber auch über das Thema, ob man als Trainer so ein Allrounder sein muss, der wirklich alle Kompetenzen brau oder ob es darum geht, ein Spezialist zu sein und nur gewisse Kompetenzen zu haben, aber die sehr, sehr ausgeprägt und vielleicht im da auch Entscheidungssicher, wenn ich sehr, sehr spannend zu schauen, auch wie man seinen Trainers-Duff-Fightern entwickeln kann und darüber in der nächsten Folge zu quatschen. Ich danke dir an der Stelle, schauen wir mal, Stefan, für deine Expertise und deine Meinung. Imfalls danke, ja ich freue mich aufs nächste Mal. Per Wektor, dann in einer Woche wieder bei Spotify, bei From Coach to Coach, reinhören, wenn ihr es noch nicht getan habt, abonniert doch gerne den Kanal oder lass uns eine Bewertung da, schreibt mir über Instagram über den Account. Auch wenn ihr Anregungen Ideen zu der Folge habt oder noch etwas wissen möchtet oder auch Anregungen für andere Themen Ideen immer gerne her damit, ich bin offen dafür ansonsten, bleibt mir noch zu sagen, habt eine gute Woche, bis dahin ciao. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Stefan Hirschberg von Mainz 05 arbeitet als Coach für Trainer- und Prozessentwicklung im Nachwuchsleistungszentrum, nicht als klassischer „Entwickler“.
  2. Sein Ansatz basiert auf Freiwilligkeit, Zuhören und guten Fragen statt vorgefertigter Antworten – Hilfe zur Selbsthilfe.
  3. Vertrauen und Glaubwürdigkeit gelten als wichtigste personale Kompetenz für Trainer, da sie die Basis für Beziehungen und Wirksamkeit bilden.
  4. Bei Aktivitäts- und Handlungskompetenzen diskutieren die beiden die Balance zwischen Begeisterungsfähigkeit und situativer Entscheidungsfähigkeit.
  5. Trainer müssen ihre Kompetenzen je nach Situation und Teamzustand flexibel einsetzen – ein „Ambivalenz-Gefühl“ ist entscheidend.
  6. Die Folge betont, dass Trainerentwicklung ein lebenslanger, reflexiver Prozess ist, der Selbstkenntnis erfordert.

Summary:

In dieser Podcastfolge „From Coach to Coach“ dreht sich alles um das Thema Trainerentwicklung. Dazu ist Stefan Hirschberg von Mainz 05 eingeladen, der als Leiter der Personal- und Prozessentwicklung im Nachwuchsleistungszentrum arbeitet. Er beschreibt seine Rolle nicht als klassischer Trainer oder Berater, sondern als Coach, der Trainer und Abteilungsleiter dabei begleitet, ihre eigenen Potenziale zu erkennen. Sein Ansatz ist geprägt von Freiwilligkeit: Niemand ist verpflichtet, mit ihm zusammenzuarbeiten, und er gibt neuen Trainern zunächst Zeit, sich einzuleben. Seine Kernmethode besteht darin, gute Fragen zu stellen und so Selbstreflexion anzuregen – Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Prinzip.

Im zweiten Teil der Folge geht es um die Frage, welche Kompetenzen ein guter Trainer braucht. Dazu nutzen die beiden ein Spiel mit vier Kategorien, die von der DFB-Akademie stammen. In der Kategorie „Personale Kompetenzen“ wählen beide übereinstimmend „Glaub- und Vertrauenswürdigkeit“ als wichtigsten Begriff, da ohne Vertrauen keine stabile Beziehung zu Spielern entstehen kann. Bei den „Aktivitäts- und Handlungskompetenzen“ diskutieren sie die Spannung zwischen Optimismus und Begeisterungsfähigkeit einerseits und Entscheidungsfähigkeit andererseits. Hirschberg betont, dass es kein „gut“ oder „schlecht“ gibt, sondern je nach Situation die richtige Ausprägung gefunden werden muss. Letztlich gehe es darum, sich selbst gut zu kennen und Kompetenzen situativ einzusetzen – ein lebenslanger Entwicklungsprozess.

FAQs

Stefan Hirschberg ist Leiter für Personal- und Prozessentwicklung bei Mainz 05. Er begleitet Trainer und Abteilungsleiter im Nachwuchsleistungszentrum, damit diese ihre eigenen Potenziale erkennen und sich selbst entwickeln können.

Ohne Vertrauen ist eine stabile und nachhaltige Beziehung zu Spielern kaum möglich. Sie basiert auf Authentizität und ist entscheidend, damit Spieler dem Trainer und seiner Expertise folgen.

Begeisterungsfähigkeit hilft, eine positive Atmosphäre zu schaffen und Spieler zu motivieren. Allerdings sollte sie situativ eingesetzt werden, da übermäßige Begeisterung mit der Zeit ihre Wirkung verliert.

Ein Coach begleitet den Prozess der Selbstentwicklung und stellt gute Fragen, anstatt direkte Antworten zu geben. Er hilft dem Coachee, sich selbst zu reflektieren und Lösungen zu finden.

Er gibt ihnen zunächst Zeit, sich einzuleben, und stellt sein Angebot vor. Die Zusammenarbeit ist freiwillig, und er nimmt eine passive, prozessbegleitende Rolle ein.

Dazu gehören Entscheidungsfähigkeit, Belastbarkeit und emotionale Stabilität, Optimismus und Begeisterungsfähigkeit, ergebnisorientiertes Handeln sowie Zielstrebigkeit.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.