#1433: Wie du echte Sichtbarkeit aufbaust | Dirk Kreuter und Michael Asshauer
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Dirk Kreuter, eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der deutschen Trainings- und Vertriebsbranche, diskutiert im Gespräch seinen Weg zur Nummer eins. Er betont, dass hohe Sichtbarkeit immer auch das persönliche Umfeld betrifft – sowohl positiv als auch negativ. Kreuter beschreibt sich selbst als introvertiert, hat aber gelernt, bei Bedarf extrovertiert aufzutreten. Sein Aufstieg begann nach einer orientierungslosen Phase als Hilfsarbeiter und einer kaufmännischen Ausbildung im Vertrieb, wo er früh Produktschulungen gab, die faktisch Verkaufstrainings waren. Ein Kunde erkannte den Wert und beauftragte ihn gegen Bezahlung – der Startschuss für seine Trainerkarriere. Entscheidend für seinen Erfolg ist sein ausgeprägtes Storytelling: Er sammelt lebendige, oft überraschende Anekdoten (etwa eine Begegnung im Aufzug mit einer teuren Uhr), die er gezielt einsetzt, um sein Publikum zu fesseln und Inhalte einprägsam zu machen. Lange Zeit hielt er sich persönlich zurück, bis sein Team ihn überzeugte, mehr über sein Mindset zu teilen – mit überwältigend positiver Resonanz. Dies führte zum Aufbau einer starken Personmarke, die ihm enorme Sichtbarkeit einbrachte, aber auch Risiken birgt. Kreuter bereut diesen Schritt nie, da er ihm half, in schwierigen Zeiten den Kontakt zu seinen Kindern zu bewahren.
Jeder, der sich entscheidet, höchstere Brenn zu werden. Du machst das nicht nur für dich. Die Konsequenz ist, du ziehst deine Kinder, deine Partnerinnen, deine Mitarbeiter, deine Eltern mit rein. Solange du "Nice Guy" bist, ist das alles geil. Aber weh, jetzt gibt es mal was, was nicht so geil ist. Es gibt mal einen richtigen Shitstorm oder du polarisiert mal richtig. Oder du findest die falsche Partei gut. Dann geht das nach hinten. Der Kräuter, heute zu Gast bei mir. Er kann man mit Fugeln recht sagen, ist die Nummer eins seiner Branche, eine wirkliche Fachautorität, ein wirklicher Fort-Lieder in seinem Bereich. Es ist kein Geheimnis, dass ich großer Fan davon bin, dass auch andere Unternehmer gerade auch in Branche, wo das nicht so verbreitet ist. Das ist wirklich dieses Thema "Fort-Lieder-Ship", zur Fachautorität zum Meinungsführer zu werden zu spielen. Das ist ein ganz, ganz großes Unterscheidungsmerkmal, wie auch mittelschenische Unternehmen im Dachraum und darüber hinaus. Ich will heute mal mit dir ein bisschen Pattern-Rickognition versuchen zu machen, ein bisschen FirstBringstable-Thinking machen. Wie war dein Weg zu dieser Nummer eins in deiner Branche zur sichtbaßen Person in deiner Branche? Was kann man davon vielleicht abgucken? Was kann man davon extraieren? Was sind Muster, die wir erkennen können und die wir dann übertragen können? Und dann für uns anwenden können so oder so ähnlich. Ja, sehr geil. Mach mal. Bisher eigentlich eher extrovertiert oder introvertiert. Siehst du Energie aus anderen Menschen oder macht es dir schon die Batterien eher leer, wenn du lange mit anderen Menschen unterwegs bist? Also ich bin eher der introvertierte und kann aber relativ gut Zwitschen in das extrovertierte. Ich kann die Rolle schnell wechseln. Ich liebe es irgendwie im stillen Camer-Line etwas zu erarbeiten. Ja. Der bin ich total in meiner Kreativität und genießt das. Ja. Ich kann aber dann auch auf dem Finger schnippen, auf eine große Bühne gehen und wirklich die Halle rocken. Das geht. Aber das extrovertierte ist entrainert, definitiv. Das natürliche Verhalten wäre introvertiert. Verstehe, war das schon immer so, wie war das damals in der Schule bei dir? Ja, das war schon. Also das ist eine sehr geile Frage. Als Kind habe ich viel Zeit alleine verbracht. Also, ich bin auf dem Land groß geworden durch die Welterstreifen-Tiere beobachten. Schön im Sauernand, oder? Im Sauernand. Ein Traum. Also als Kind groß werden dort super. Und dann siebte Klasse gab es eine Mooden-Schau. Und dort war ich sogar dreimal auf dem Laufstieg mit drei verschiedenen Verkleidungen, wenn du sie willst. Und das ist so das erste, wo ich mich dann erinnere, siebte Klasse, möglicherweise das erste Mal was extrovertiertes. In sonstem war ich, denke ich, ein introvertiertes Kind. Und dann, wie ging es von da aus weiter? Also wir sind jetzt im Sauernand, siebte Klasse, der Dirk macht da seine Mooden-Schau. Wie kam es dann Schritt für Schritt zu dem? Wo du heute bist. Oh wow. Also sehr schnell durchlauf ist, nach der Schule völlig orientierungslos, erst mal zweieinhalb Jahre, eine Fabrik als Hilfsarbeiter, um zu wissen, das ist es nicht, was ich an dem Land machen will. Dann nochmal eine Kaufmann-Schau-Ausbildung. Und dann bin ich in den Vertrieb gewechselt als Handelsvertreter, aber aber Erklärungsbedürftige Produkte gab. Und habe ich immer auch Produktschulungen gemacht. Also vom ersten Moment an 1990 ging das los. Abschluss gemacht, Termin für eine Produktschulung. Unsere Produktschulung war eigentlich ein Verkaufstraining. Das war nicht so gelabel, aber die Verkäufer wollten ja wissen, wie Verkauf ich da von mir am Tag habe. Ich habe denen das beigemacht. Wer ist der Kunde, wie ist die Bedarfsermittlung, wie ist die Argumentation, welche Einwände gibt es? Wie schließt das Ding ab? Wie machst du Absell, wie machst du Krossel? Das haben wir Anfang der 90er schon gemacht. Und irgendwann hat ein Kunde gesagt, das ist geil. Kannst du das mal für die anderen Produkte machen? Und dann hat gesagt, dann bekomme ich Geld dafür. Und das war der Staat so richtig als Verkaufstrainer. Ich habe dann mehrere Fachqualifizierungen gemacht. Ich habe wirklich auch viel Hintergrundwissen zu dem Thema. Ja und dann irgendwann die Handelsvertretung verkauft. Also noch ein paar Jahre parallel Handelsvertreter-Trainer. Dann irgendwann verkauft nur noch Trainer, dann Angestellte-Trainer in meinem Team. Und dann irgendwann offene Seminare und das machen wir. Das ist da noch mal kurz reingehen, wo du so sein angefangen hast mit diesem Produktschulung. Ja, es versucht, ein Muster zu erkennen. Ist eine Produktschulung ja Fachwissen irgendwie zu vermitteln. Fachwissen vermitteln. Und ich sage immer, gutes Fortleadership hat auch immer so eine prise persönliche Noten mit dabei. Hast du sowas damals auch schon gemerkt? Also, dass jetzt nicht nur mit den Fachwissen und den Features, etc. rund um die Produkte, die Leute vielleicht schuld, sondern auch ihnen irgendwie beibringst, wie sie eine persönliche Noten, eine Emotion, Hintergrundgeschichten, etc. mit reinbringen können. Also die Geschichten sind immer bei mir da, weil ich ein riesen Storyteller bin. Das ist aber nicht antreniert, sondern ich denke so. Ich habe Bilder gesehen, ich habe Situationen erlebt und die erzähle ich nur. Also, du kannst dir einen Vortrag angucken zum Thema Geistige Brandstiftung von vor 20 Jahren. Und dann erzähle ich eine Geschichte über Milben in Matratzen. Und diese Geschichte erzähle ich, hab ich letztes Jahr, exakt genauso erzählt. Warum? Weil ich diese eine Bild im Kopf habe. Und ich arbeite einfach nur das Bild ab. Also die Storytelling war schon immer da, ist auch sicherlich einer meiner Erfolgsfaktoren. Weil ich wirklich komplexe Dinge jemanden rüberbringen kann, dass der das anschließend sich merken kann und auch wirklich ein Bild hat. Aber ansonsten, ich hab mich als Persönlichkeit immer zurückgenommen. Das war sogar bis ungefähr 2015/16. Ich habe bei meinen Events nichts über das Thema Mindset gemacht und habe auch ganz wenig Geschichten von mir erzählt. Weil ich gesagt habe, dass Fachliche, die Methodik steht im Vordergrund. Und meine Mitarbeiter haben gesagt, nee, nee, du musst mal hier Mindset machen. Du bist da besonders, erzähle mal mehr von dir. Und dann habe ich mich erst gewährt. Dann habe ich das gemacht. Und es gab eine Vertriebsoffensive 2015/16. 8 Themenblöcke, mega gute Content. Also Vertriebsoffensive ist mein bekannt, das ist Seminarformat. Und dann gab es einen anderen Tag zum Thema Mindset. Jetzt fragst du die Teilnehmer aus diesen 8 Themenblöcken. Was war dein Highlight? Ja, Mindset. 9 von 10 sagen Mindset. Und mein Team sagt, sag mal, geht's ja noch gut, wie so hast du das nicht schon längst gemacht. Weil das für mich ganz viele Allgemeinplätze sind, weil ich so ticke. Also warum soll ich jemanden erzählen, was für mich völlig allgemein ist? Ich finde andere Dinge sind viel wertvoller. Und letzte Woche hatten wir ein vier Tage Seminar zum Thema Mindset. Das heißt, Entscheidung erfolgt und die Teilnehmer haben das gefeiert. Also es ist wirklich so mache ich das. Und die Teilnehmer sagen dann wirklich, wie geht das, wie machst du das? Also wie treffe ich Entscheidung. Wo kommt meine Selbstdisziplin? Wie setze ich Ziele? Wie wähle ich mein Umfeld und so weiter? Im Schwerpunkt sind das meine Sachen mitten bis hin der Grundwissen angefüttert. Und die Teilnehmer feiern das. Warum triggered Menschen das Thema Mindset so an? Was ist das? Warum ist das so? Das ist die Wurzel jeglichen Erfolges. Also die Grundformen heißt sein Tunen haben. Also wenn du etwas haben willst in deinem Leben. Der Körper, der Konto stand, dein Auto, deine Beziehung. Wenn du etwas haben willst, fängt es damit. Fängt es, ist es davor etwas, du tust etwas. Und davor bist du etwas. Du denkst, deine Art zu denken sollt dafür, dass der Entscheidung trifft. Diese Entscheidungen sitzen Handlungen in Gang und die Handlungen sorgen für Ergebnisse. Und ganz vorne, wenn jemand erfolgreich werden will, wenn jemand unzufrieden ist mit seinem Leben, fangen wir ganz oben an erstmal dem Denken. Und das passt wunderbar auf Führungskräfte, auf Unternehmer, auf Selbstständig, auf Verkäufer. Dass die meisten Probleme sind, du musst mal deine Art zu denken ändern. Hinterfragt mal deine Art zu denken. Glauben nicht alles, was du denkst. Das sind wir mal kurz ins Storytelling reingehen, weil das ist ja in der Tat. Merkt man ja, das ist ja ein Riesen-Essit von dir, so zu sagen, deine Fähigkeit, einfach Storytelling zu betreiben. Jäglichen Punkt, den du inhaltlich machen möchtest, erst mal mit einer Geschichte vorher aufzuladen. Jetzt hast du gerade gesagt, du denkst so, ist das so, dass du in deinem Kopf zu den verschiedenen Messages, die du an deinen Publikum, an deine Kunden etc. tragen möchtest, dass du da jeweils eine Geschichte zu abgespeichert hast. Hast du das systematisiert?
Also hast du da wirklich im Prinzip in deinem Kopf so ein Regal, wo du sagst, ja, das sind hier vielleicht meine 15, 17 Kernmessages, die ich immer wieder sagen, wiederhole. Und dann habe ich da jeweils die Geschichten dazu. Ist das so oder was? Ja, das ist das bei dir organisiert. Ich sammelt Geschichten, ich führe schon nahe, telt vielen Jahren und schreibe dann auch solche Sachen da rein. Also ich gebe dir mal einen Beispiel. Bei uns im Büro hier im Dubai steig ich einen Aufzug, unterstehend zwei Männer drin und einer hat schwarze Nike-Schuhe mit einem tekesfarbenen Swoosh. Das ist eine Sonderedition von Tiffany. Die Farbe ist die Tiffany-Farbe. Und ich sag zu ihm, ey, nice sneakers. Das ist eine Tiffany-Edition, right? It's difficult to get them. Where did you get them? Und ja, und dann reden wir über die Sneaker und der Typ daneben grins dann und sagt, die Sneaker sind das gar nicht. So what? Und dann zeigt die Uhr und dann zieht er den Ärmel hoch und hat eine Patekphilip Tiffany-Edition. Das Ziffer im Blatt hat die gleiche Farbe wie das Swoosh. Nur diese Uhr kostet 1,5 Millionen Dollar und davon gibt es nur zwei Stück jedes Jahr zu kaufen und die gibt es auch nur in New York bei Tiffany zu kaufen. So, wir stehen in diesem Aufzug drei Männer, die Small Talk machen, reden über Sneaker und auf einmal hat der nur Uhr um mit die anderthalb Millionen Dollar kostet und so gut wie nicht zu bekommen. Und dann lachen wir alle drei. So, das ist so eine Geschichte. Ich steig aus dem Aufzug und sage Dinge, die es nur in Dubai gibt. So. Und das ist eine Geschichte, die ich mir dann aufschreibe, wobei die so einprägsam ist, dass ich die immer parat habe. Und ich überlege mir dann, was weiß ich, seminar Pause zu Ende, neuer Contentblock, dann habe ich Standard einstiege, aber wenn ich weiß, ich habe da neue Teilnehmer, ich habe be Teilnehmer, die schon länger da sind, dann brauche ich mal eine andere Einstiegs-Story. Dann leite ich das anders ein. So und dann leite es, du das ein. Zum Beispiel könnte das Thema sein, reiche Menschen sind aschllicher. So. Und dann leite es so ein, dass wir drei stehen im Aufzug. Wir dreisen sicherlich alle sehr vermögen. Wir haben Spaß, Männer unter sich und einer davon hat diese Uhr. Und dann haben wir zwei Minuten Spaß und lachen und gehen aus dem Aufzug, lachen raus und trennen uns. Warum sollen reiche Leute aschllicher sagen? Wie viele reiche Leute kennst du wirklich so? Und das ist, ich habe das die Geschichte und bei einer Geschichte ist extrem wichtig. Es gibt ein unerwartetes Ende, wie bei einem guten Witz. Du denkst, ja, am Ende geht's rechts, am Ende geht's rechts und auf einmal macht der Muttern eine Kertwendung. Und so ist das da. Wir reden über den Sneaker und ja, der hat einen Tiefen in den Sneaker ja so word, ne? Und dann der andere lacht, dann sagt du musst dir die Uhr am gucken, zieh mal den Ärmel hoch. Und dann hast du auf einmal diese Uhr. Das ist der Kern im Storytelling, womit ich mein Publikum bekomme, weil, wow, es kommt jetzt etwas völlig unerwartetes. Das Bild bleibt hängen, die Geschichte bleibt hängen und ich habe die volle Aufmerksamkeit. Wenn du einen Vortrag hältst und das Publikum hat die ganze Zeit des Hände in der Hand. Ich sitze bei Veranstaltungen immer in den letzten Reihe und dann siehst du die Köpfe sind alle nach vorne abgesenkt. Dann siehst du die Spielen alle mit dem Handy. Die sind doch gar nicht bei dem Vortragsredner. Und das ist meine Kunst. Ich bekomme die vom ersten Moment an und die gucken nicht aufs Handy. Und wenn sie aufs Handy gucken, dann tippen sie irgendwas rein, was sie sich merken wollen. Die große Stärke von der Kräuter. Hast du die in dem Moment dann dir kurz notiert dieses Story nach dem Aufzug oder hast du die einfach dann im Kopf und kannst sie wieder ziehen, sobald sie gebraucht wird? Ich bin natürlich eine Hause gekommen, meine Frau gesagt glaub ich nicht, weil ich heute erlebt habe. Wie geil. Und dann habe ich meinen Freunden erzählt. Aber ich schreib die dann auf, aber ja nur Stichwort. Tiffen ist Nika, Aufzug, Patek Tiffen. Was ist das? Dann weiß ich das. Was ist das? Sehr gut. Okay, lass uns nochmal zurück springen. Also du bist dann irgendwann Trainer geworden und hast gesagt, da hast du dich als Person häufig noch sehr zurückgehalten, rausgehalten und sozusagen den Fokus aufs Fachliche gelegt. Das heißt, dieses, dieses, hat das du trotzdem schon auch dieses Händchen sozusagen für die Geschichten drum herum? Ja, das war immer bestandteil. Aber das war immer ein bisschen schicht, sie nichts mit mir zu tun hat. Ja, ja. Okay. So und dann kam irgendwann der Switch, weil dein Team dir gesagt hat, dir machen wir ein bisschen mehr von dir, da ist interessant. Wie kam das und wie hat sich das für dich angefühlt und du hast schon gesagt, das war für erst mal für dich nicht so nicht ganz so cool irgendwie vom Gefühl her. Warum? Weil ich da unheimlich viel von mir persönlich privat preisgebe, damit bittest du angrefsleiche, damit könntest du mehr Kritik bekommen. So und das, da hatte ich natürlich immer meine Bedenken. Aber ich wusste auch irgendwann, was willst du denn werden? Nur Unternehmensmarke oder willst du eine Produktmarke? Das geht nicht oder willst du eine Personmarke werden. So eine Personmarke lässt sich viel schneller skalieren. Eine Personmarke ist viel schneller wirklich zu etablieren, weil das Publikum entweder mit dieser Person in Resonanz geht, connectet oder eben nicht. Und du brauchst ja gar nicht so viele, du brauchst ja eigentlich nur deine Zielgruppe und das sind bei mir nicht so viele. Und das habe ich dann irgendwann gelernt und dann hat eben auch mein Team gesagt, mach mal mehr davon. Und die Reaktionen des Publikums war mega. Du musst dir vorstellen, nach so einer Vertriebsoffensive machen wir immer eine Fotowand. Und dann kommen die Teilnehmer und wir machen ein Selfie oder ein Foto und wir machen irgendwie 30 Kunes More Talk. Die Teilnehmer warten bis zu anderthalb Stunden in einer Schlange nach einem 9-Stunden-Siegel. Und dann haben wir dann noch einen Foto zu machen, die Hand zu schütteln, von mir mal einen Arm genommen zu werden, sowas. Und dann merkst du, das ist die Kraft der Personmarke, weil das war da vor nicht. Da vor, also das ist ja jetzt auch schon ein Zeit lang her, da gab es auch noch nicht dieses Smartphones und die sind nun mal mit dem Fotografieren. Sag mal kurz, wie lange ungefähr, ganz grob? 15. 15. Also, also dann kam das iPhone, das kam irgendwie 2007 kam das raus. All right, gut. Also das war das nicht so verbreite. Und heute ist das Gang und Geber. Also wenn ich heute mit Emirates nach Düsseldorf liegen, mache ich am Gepeckpant in Düsseldorf mindestens drei Selfies. Weil die Leute kommen und sagen, "Ei, du bist doch dir heute." Also in Deutschland habe ich eine unfassbare Sichtbarkeit, weil wir auch Millionen ausgeben für bezahlte Werbung online. Und dadurch sieht mich jeder Bundesbürger ein Schritt viermal im Jahr. So dadurch wissen viele, der ist das. Bevor wir jetzt hier dich in Dubai gerade besuchen, weich er mit Paul und unserer Tochter in Thailand, wir waren auf so einer online Unternehmer-Mastermind. Und da bin ich dann ins Gym rein. Und auf einmal kommen das so ein Mädel auf mich zu und sagt, "Hey, Michael, bist du Michael?" Ich so, ja. Ich kenne dich aus dem Internet. Und ich so, ja, okay, cool. Ja, hier, cooler Content. Ich verfolge mal deinen Content und so weiter und sofort. Und das ist dann ja schon so ein Moment, wenn man das zum ersten Mal erlebt, wo man so denkt, okay, krass. Irgendwie das ist dann schon einfach eine massive Sichtbarkeit. Und gerade dann in deiner Branche ja auch wirklich so eine Art Promifaktor, so eine Art Morchenpromi, der du dann damit geworden bist. Ja, definitiv. Wann hast du das zum ersten Mal gemerkt, dass das wirklich solche Ausmaße angenommen hat, dass zumindest vielleicht Leute, die irgendwie im Business unterwegs sind, dich erkannt haben und wie hat sich das dann für dich angefühlt? Also, wann war das das erste Mal? Ich glaube, das erste Mal war Hochzeitstag vor ungefähr 11 Jahren mit meiner Frau. Und wir waren in Düsseldorf am Medienhafen. Es war ein schöner Nachmittag und wir haben das da genossen, diese Atmosphäre, du guckst aufs Wasser und die Schiffe und dann kommen zwei junge Typen und sagen, du bist doch dir käuter. Hör mal, können wir im Bild machen und können wir mal kurz reden. Und dann habe ich mit denen zehn Minuten geredet. Das war so dieses, also meine Frau war der total tolerant und das ist so das erste an, dass ich mich da so richtig erinnern kann. Aber ich habe ganz verrückte Sachen durch die Sichtbarkeit erlebt. Also im positiven. Im positiven. Ich weiß gar nicht im negativen, ja, eins fällt mir ein, aber die meisten sind also mit Abstand positiv. Ich bin immer so deine eine, deine eins, weil top verrückt ist. Mittagessen mit meiner Frau in Buchum in einem Kaffee im Restaurant. Ich sag zu dem Kenner, ich will zahlen, sag da nee, ich denke als Buchum, was Leute sind locker drauf. Ich denke ja, alles klar, den macht mir einen Job. Ich sag du, ich will zahlen. Komm, hier ist meine Karte. Jetzt geht's.
Du kannst nicht zahlen. Ist der wieder gegangen? Ich denke, geht hier ab. Ich sage, ich habe einen Termin. Ich muss jetzt hier weg. Lasst mich bitte bezahlen. Sag dir, du kannst nicht zahlen, weil der Mann dahinten, der hat schon für euch bezahlen. Okay? Ich kenne den Mächchen. Und dann kommt jetzt zu unseren Tisch und sagt, ja, ich bin Immobilienmarkler hier in Bochum. Ich konsumiere immer dein Kontin, habt deine Bücher gelesen, hört einen Podcast. Und ich wollte einfach Danke sagen und deswegen, ich habe euch heute eingeladen. Hammer. Das ist total süß. Ansonsten siehst du ja an den Blicken, dass Menschen wissen, wer du bist, aber sie lassen es nicht durchblicken. Sie sprechen dich nicht an. Hier lebt das hier in manchen Hotels. Ich gehe da irgendwie rein. Und das Pärchen guckt mich an als welchen Auto. Und sagen aber nicht, ich weiß nicht, okay, die wissen, wer ich bin. Also, gibt witzige Sachen, ich habe das nie bereut. Ich habe das nie bereut. Ich fand das immer gut. Es gibt so da, das ist eine krassige Geschichte. Komm. Ich bin zweitem mal glücklich feierertet. Beim ersten Mal Scheitung hat meine Frau die Kinder so als Druckmittel benutzt. Und ich bin mehrere Jahre nicht an meine Kinder angekommen. Krass, das war sehr schmerzhaft. Und das war aber eine der Gründe, warum ich extrem in die Sichtbarkeit auch gegangen bin. Und wir haben Straßenbahnen in Buchung gehabt, mit meinem Bild drauf, wo wir Werbung gemacht haben und Mitarbeiter gesucht haben. Wir haben Werbeplakatik gemietet, auf dem Schulweg meiner Kinder zur Schule. Wir haben mit der Schule zusammen Aktion gemacht. Also, wenn meine Kinder nicht den Kontakt zu ihrem Vater haben wollen, sind meine Kinder aber permanent von leeren Eltern und Mitschülern auf mich angesprochen worden. Weil ich einfach oben die Präsent war. Also, mein Sohn hat meine Geschichte erzählt, das ist gar nicht lange her, im Jahr oder so. Da hatte jemand Geburtstag und er ist dann nach miter Nacht auf diese Geburtstagsfeier gegangen. Und da saßen dann alle Jungs und haben die er heute YouTube Video geguckt. Und er kommt rein und sagt, was ist hier los? Ich denke, er feiert Geburtstag. Ja, ja, ja, wir gucken ein paar gute Videos. Gerade auch von deinem Vater. So, das ist die Wirkung der Personal Brand. Du kannst damit schon extrem viel machen. Da steckt jetzt auch noch was drin. Gen Saute Geschichte, danke erst mal, dass du diese sehr Auntime Geschichte teilst. Also, das will zu machen. Du kommst in die Kinder ran, aber du willst ja, dass die Kinder dich nicht vergessen, also spiel ich diese Karte. So, und da steckt jetzt auch was drin. Jeder, der sich entscheidet, pössere Brenn zu werden. Solange du nice guy bist, ist das alles geil. Oh, ich kenne dein Vater, oh, ich kenne ihren Sohn, oh, ich kenne dein Mann, bestell dein Mann schöne Grüße. Es gibt mal einen richtigen Shitstorm, oder du polarisiert mal richtig. Dann geht das da hinten los. Dann werden deine Kinder angesprochen sein und mangt dein Vater. Dein Vater ist doch ein Linker. Dein Vater ist doch ein Erzzi. Dein Vater ist doch keine Ahnung, was er ist. Das muss dir klar sein. Also, du, wenn du den Kopf aus deinem Schneckenhaus rausträgt, dann werden die Leute dich kritisieren. Irgendwas werden sie kritisieren. Man sagt, wenn Jesus heute leben würde und der würde übers Wasser laufen, dann würden sie in Social Media sagen, guckt ja an, der ist so faul zu schwimmen. So, und das strahlt ab. Es gibt Leute, wenn wir am Frühjahr auf Linken direkt ansprachen. Eracht. Active Source sind. Und es gab Leute, die gesagt haben, bei dir kreuter Arbeiten willst du mich verarschen und sprecht mich nie wieder an. Es gibt Leute, die mich in einer Schublade haben, wo ich sagen, auf keinen Fall. Und dann gibt's andere, wenn die mir immer aufzugstehen, haben die Puls 180. Weil sie mit dir kreuter zusammen aufzugstehen. Es witzig. Das Thema der Polarisierung. Das ist ja auch häufig ein wichtiges Feature. Sowohl einer Brand als auch einer Personal Brand. Du willst es ja auch ein Stück weit wie ein Magnet. Ein Teil abzustoßen, dafür dann aber einen anderen Teil, um so stärker anzuziehen. Dass manche dich in bestimmte Schublade stecken und dann irgendwie in ihrem Kopf drin haben, dass sie mit dir nichts zu tun haben wollen. Hast du, dass ein Stück weit auch bewusst so eingefähte zu polarisieren oder kamen, dass so über die Zeit irgendwie organisch? Ich war schon immer jemand, der selbst denkt, der eine eigene Meinung hat. Ich war schon jemand, wenn ich eine bestimmte Meinung habe und er von Tief überzeugt bin, dann erzähle ich das auch. Also ich musste jetzt nichts extra machen. Und das ist alles wirklich meine Meinung. Also ich erzähle nicht irgendwas. Es gibt, auf linken gibt es einen ehemaligen, super erfolgreichen Unternehmer, der heute in Westdeu ist, den kennt man aus dem Fernsehen. Bei dem bin ich mir absolut sicher, dass er dem Großteil dessen, was ein Team da postet, was seine Aussagen sein sollen, das ist nicht er. Er ist ein Alfa, der kommt aus der Finanzdienzeisung essen, wirklich taffer Alfaunternehmer. Und er macht auch noch hyperpolitisch korrekt, oder? Und er erzählt den weichgespielten Angestellten, was sie hören wollen. Fürs Engagement. Fürs Engagement. Das funktioniert auch. Der Text auf linken, ohne Ende, er hat Sichtbarkeit, ohne Ende. Aber das glauben mir, das ist er nicht. Würden wir zusammen sitzen, würde der mit am Tisch sitzen, würde der sagen, Leute, das ist doch so schlimmiedial, das ich spiele eine Rolle. Natürlich bin ich das nicht. Die posten Sachen, wo ich denke, alter, wer hat sich das wieder ausgedacht. Und das gibt es bei mir nicht. Also wenn jemand irgendwas postet, was aus meinem Team, was nicht passt, dann reagiert ich sofort und sagt, man geht's ja noch gut, das bin ich nicht. Also ich habe ganz klare Meinung zu so Sachen wie zum Beispiel Homeoffice. Es funktioniert nicht. Punkt. Und da kann ich mit jedem diskutieren. So. Oder vier Tagewoche, oder Work-Life-Bellens, das bin ich alles nicht. Oder die Kritik an Dubai. 99% der Kritik an Dubai ist unbegründet von Leuten, die einfach keine Ahnung haben. Und ich mach da öffentlich nicht mehr zu. Weil ich denke, lassi, lassi, ja, ist nicht mein Thema. Ich bin hier wirklich so what. Aber ja, ich polarisiere, weil ich von Haus aus extrem bin. Wenn du mein Leben sehen würdest, ich mach extreme Sachen, oder sag's, es gibt's doch gar nicht. Du hast dir eben gefragt, bis zu mit dem Elektroaller hingefahren. Ich habe ein Elektroaller, der über 100 geht. Der geht über 100. Also, wenn die Ampel grün wird und die ganzen Delivery-Driver auf ihren Motoren in den Gas geben, ziehe ich die alle ab. Ich stehe entspannt auf dem Roller und guck zu den Rübers und die gucken zu mir und beschleunigen maximal und mein Roller ist schneller, bis zur nächsten Ampel. Und ohne Helm, ohne Warnwäste, mit Sonnenbrille. So, ich bin der extrem. Andere würden sagen, wie kannst du so ein Roller fahren? Andere würden sagen, wie kannst du das ohne Schutzkleidung machen? So what, my life. Meine Verantwortung. Der Übertrag ist ja etwas, was du dann ja auch gerne aus deinen Stories, aus dem Storytelling machst, um damit dann im Anschluss sozusagen die Fachinhalte vermitteln zu können. Das ist der Transfer. Das ist die größte Kunst als Redner und als Coach und als Trainer nicht nur die Aufmerksamkeit über die Story zu geben, sondern jetzt einen intelligenten Transfer zu machen in den Fachkontent. Das ist, als ich habe ein Mitarbeiter gehabt, der hat gesagt, du bist eine Transfermaschine. Also die Geschichten können die anderen auch alle, aber den Transfer, das ist wirklich eine Kunst. Wie machst du das? Weil ich mir erst überlege, was ist der Fachteil? Und jetzt, wie bringe ich den Menschen für den, das bestimmt ist, wie bringe ich den in den Fachteil? Wie kann ich den für den Fachteil begeistern? Und dann überlege ich mir ein Zitat, ein Beispiel, eine Geschichte. Bringe das, lasse das stehen und wirten. Und mache dann den Transfer die Brücke rüber in den Fachkontent. Und dann habe ich aber Menschen auf einmal für ein Thema geöffnet oder interessiert, was sie vorher gar nicht wahrgenommen haben. Was ist das Muster der Brücke? Was, wie funktioniert eine gute Brücke? Ja, wo das innet vor mir. Das ist das Wichtigste. Du erzählst die Geschichte und dann alles gleich, ich habe die Geschichte gehört.
Also, nehm' mal ein Beispiel. Vor über zehn Jahren hab ich von einem Redner aus Österreich gehört. Und dann war ich auf der Webseite und dann gab's eine DVD. Und da hab ich die DVD bestellt. Und da waren Vortrag von ihm drauf. Und den hab ich dann meinem Auto fahren gehört. Ich weiß noch wo das war. Das war Montenburg zum Büro. Ich schiebe die CD-Rein und er erzählt eine Geschichte von einem Mann, der einsam auf dem Ehebet sitzt und die unterwäsche, die sexy unterwäsche seiner Frau sich anguckt. Und er war gerade auf der Beerdigung seiner Frau, seine Frau war gestorben. Eine Geschichte ist total super bis zu dem Moment, dass er von der Beerdigung kommt. Das ist uns erwartete Ende. Ja, genau. Perfekte Geschichte, mega. Man muss aber darauf achten, es gibt Geschichten, die nach oben gehen, es gibt Geschichten nach unten. Die Geschichte mit der Partei ist eigentlich die nach oben geht. Das ist witzig und ist cool. Es ist einfach, wenn sie oben ist, den Transfer zu machen. Wenn du sie runterbringst in Schmerz, in Angst, dann ist es viel anspruchsvoller, den Teilnehmer wieder in den Content zu bringen. Beide Emotionen sind gut, entweder Humorvoll oder Angst und Schmerz. Und der hat diese Geschichte mal an die Geschichte, ist Gänsehaut, wirklich krass. Und dann ist er in sein Thema gegangen, Kundenbegeisterung. Und er hatte keinen Transfer. Ich bin hingegangen, hab auf Stopp gedrückt, noch mal zurückgespult, noch mal vom Anfang mir die Geschichte angört. Noch mal, es gab keinen Transfer. Das ist die Brücke gesucht. Der ist aus diesem, aus diesem emotionalen Loch, direkt in seinen Fachkontentreingang, der nichts mit der Geschichte zu tun hat. Und das werde ich nie vergessen, das war so dilettantisch. Und wie funktioniert es? Du hörst die Geschichte, die Geschichte mit der Frau ist geil. Und dann fragt sich jeder, okay, ich hab die Geschichte gehört. Die Geschichte berührt mich. Was mache ich jetzt damit? Was mache ich mit dieser Emotion? Und der Transfer ist aus der Geschichte, lernst du. Diese Emotion nimmst du mit in. Und das ist der Transfer, und jetzt gehst du in deinen Content rein. So, der Transfer hätte sein müssen. Der Tod kommt unerwartet. Bei der Frau ganz besonders, du kannst dich darauf nicht vorbereiten. Du kannst nur dein Leben einfach jeden Tag genießen. Und wenn du dein Leben genießen willst, dann wäre und jetzt bist du auf einmal im Fachkontent. Das wäre die Brücke. Also du kannst den nicht mit der Emotion alleine lassen. Also die Brücke ist immer, was ist in der Form? Was ist für den Teilnehmer das Learning aus der Geschichte? Und das ist die Brücke. Verstanden. Dann lass uns jetzt mal genau das machen. Und jetzt mal hier für unsere Zuschauer-Zuhörer, Unternehmer in KMU, mittelständische Unternehmen, viel auch in Infertigung, Industrie, aber auch in IT Software, Consulting etc. Man den Übertrag machen. Also viele in diesem Branchen schrecken noch ein bisschen davor zurück, tun sich schwer, als Person in die Sichtbarkeit zu gehen. Meine Hypothese ist in Zeiten von KI, Humanoiden, Robotern etc. B.P. wie fühlen schon kurz erwähnt. Glaub ich, ist das einst der wichtigsten Aufgaben für jeden Unternehmer, auch um so ein Stück weit unabhängig zu machen von anderen Dingen etc. Von anderen Äste zum Unternehmen einfach in die Sichtbarkeit zu gehen. Wir merken das bei vielen Kunden von uns. Super klassische Fertigungsunternehmen, irgendwo aus dem Schwabenländle, wo der Sohn jetzt das Unternehmen übernommen hat, in die Sichtbarkeit geht und auf einmal wirklich auch so eine Art Promi der Branchen geworden ist. Mit die Zientechnikunternehmen auf einmal kennen die Inale und klopfen einfach bei ihm an. Was würdest du jetzt diesen Personen sagen? Woddestinit vor dem, warum sie in die Sichtbarkeit gehen sollten und wie sie es angehen können. Also was so erste Schritte sind. Super, super Thema. Das ist nichts, was du mal immer mit Fingerschnippen entscheidest. No way. Es gibt drei Arten von Brandsmarken, Personenmarken, Produktmarken und Unternehmensmarken. Was ist der Vorteil bei einer Produktmarken? Eine Produktmarken kann zu Problemlos verkaufen. Proktauen Gembel hat Tempo gehabt, Taschentücher. Und damals gab es ja Softies und Softies waren bei SCA. Und dann wollte Proktauen Gembel Tempo verkaufen und SCA Tempo gekauft. Kein Konsument bekommt mit, dass es auf einmal ein ganz neue Hersteller ist, eine ganz andere Produktion, die jetzt früher Softies gemacht haben und jetzt auf einmal Tempo gemacht haben. Softies, die Marke mussten sie dann aus Kartellgründen, Kartellrechtlich durften sie nicht mehr machen. Und dann haben die Tempo übernommen. Niemand bekommt mit, dass die Marke auf einmal darüber geht. Das ist der Vorteil einer Produktmarken. Oder stell dir vor Coca-Cola würde Red Bull kaufen. Keiner würde es mitbekommen. Das auf einmal Coca-Cola der Eigentümer von Red Bullwerb. Wobei selber wahrscheinlich kauft eher Red Bull Coca-Cola, aber es ist was anderes. Es ist vielleicht der verkaufbar Nachteil. Es kostet viel mehr eine Marke zu emotionalisieren und diese Marke großzumachen. Es kostet viel mehr. Und spannenderweise wird häufig auf Testimonials in Form von irgendwelchen bekamten Sportlern oder Gesichtern personen zurückgegriffen. Um die Marke aufzuladen. Ja, genau. Dann haben wir die Unternehmensmarke. Wenn jemand dein Mittelständler sagt, pass mal auf, ich mache hier noch fünf Jahre in Deutschland. Dann rate ich im No Way. Baust du jetzt eine Person-Marke auf? No Way. Weil du im Verkauf dieses Unternehmens massive Abstriche machen musst. Du gehst voll rein und machst einen Unternehmensmarke. Unternehmensmarke, also guckt ihr Martenschitz an, bei Red Bull. Martenschitz hat auch nie Fotos gepostet, wo er mit der Red Bull Dose war. Martenschitz ist unter dem Radar geflogen. Du siehst da nichts von seiner Familie, also das ist nichts gesehen von der Familie und so weiter. Null. Das war immer nur Produktmarken. Also wenn ich ein Exit vorhaben, absehbarer Zeit, dann lass ich die Finger davon als Inhaber, großen die Sichtbarkeit zu gehen. Dann baue ich meine Unternehmensmarke noch größer auf und verkauft die Irgendwann. So und jetzt sind wir bei der Person-Marke. Der Person-Marke. Das ist der einfachste Weg von den Dreihen. Das ist der schnellste Weg. Weil wir Menschen gehen in Resonanz mit anderen Menschen, nicht mit Dose, Gummibärchenshaft, nicht mit was weiß ich, Taschentüchern oder einer Firma. Das ist es nicht, sondern es sind Menschen. Ein Steve Jobs hat das gut hinbekommen mit Apple. Das ist wirklich ein Beispiel, eine Person-Marke als Führungskraft und eine Unternehmensmarke und Produktmarke. Also die haben es Meisterstück, aber das ist Apple und da sind Milliarden, multimillionen Anwerbungen drin. Der Unternehmer muss erstens sich fragen, will ich das, weil du ziehst dann privat Leben mit rein. Will ich das, du wirst angreifbar. Will ich das? Wenn du das willst, wunderbar. Zweitens bist du das. Wenn du total scheiße aussiehst, wenn du keine drei Sätze fehlerfrei hinkrist, dann macht das auch keinen Sinn, die sichbar kalt zu gehen, weil die Menschen werden dich nicht ernst nehmen. So, andersrum, du hast ein selbsticheres Auftreten, du hast was zu sagen. Du siehst halbwegs vernünftig ansehenlich aus. Let's go, natürlich wirst du eine Person-Marke. Guckt dir an, wie viele Influencerinnen es gibt, die nichts dahinter haben. Also du kannst mit denen ja nicht unfallfreitig unterhalten, aber die sehen halt gut aus. Und wunderbar, und wir haben, das heißt, ich ohne Fans-Modelle, also ich kenne ohne Fans-Modelle, die haben multimillionen Follower in Social Media und machen auch multimillionen, aber mehr ist da nicht hinter. Also als Unternehmer will ich das. Bin ich mir mal eine Verantwortung meines Umfeldes gegenüber bewusst. Will ich das, dass ich mich auch wirklich zeige und auch die Ecken und Kanten zeige. Und nicht nur das Allglatte, weil die Ecken und Kanten sind viel relevanter. Eine Instagram Story hat viel mehr Einfluss auf die Marke als normaler Bildpost. So, und jetzt war rum. Warum? Industrieunternehmen fertig. Was heißt ich? Edelstahl. Produkte. Warum? Und die Kunden sind B2B. Warum muss ich jetzt Personenmarke sagen? Nicht für deine Kunden, das ist der große Denkfehler. Sondern für dein Recruiting. Wenn du der geile Chef, der geile Unternehmer, der sich zwischendurch zeigt,
dann wirst du auf einmal Talente anziehen, die für dich arbeiten wollen. Es wird viel leichter im Recruiting gute Leute anzuziehen. Du küsst gute Leute. So, für das B2B wird es nicht so spannend sein. Aber angenommen, du bist im B2B-Bereich unterwegs. So und da haben wir jetzt den HIP von der Baby-Nahrung. So, der ist hingegangen als Unternehmer und sagt, HIP, Baby-Nahrung und damit stehe ich mit meinem Namen. So, das ist mehr Vertrauen, geht gar nicht. Du hast dann Typen, der in bayerischen Klamotten da steht und der dann sagt, so, HIP, Baby-Nahrung, das ist Top-Valität und ich stehe hier mit meinem Namen. Wow, natürlich kaufe ich bei dem. Wenn ich vom Regal stehe und ich habe irgendwelche Emotionslosen anderen Baby-Nahrungs-Uktionen, dann werde ich natürlich HIP nehmen, weil ich mich mit dem durchaus identifiziere, weil ich sage alles klar, wenn der Onkel das macht, dann gebe ich das meinen Kindern. Das ist der andere Bereich. Also, gerade wenn du im B2B ist, wenn du einen Massenmarkt bedienst, dann ist das total hilfreich eine Personmarkt zu sein, weil die Menschen sich viel schneller mit dir konnekten. Nehmen wir nochmal, dass Beispiel Telekom. Die Telekom bei immer eine Unternehmensmark. Ist auch heute noch eine Unternehmensmark. Sie haben es probiert mit einem digitalen Avatar. Das hat überhaupt nicht funktioniert, überhaupt nicht. Dann als die Aktion rauskam, Telekom-Aktion, jetzt wissen die meisten ungefähr wie alt ich bin, als die Telekom-Aktion rauskam, gab es ein Schauspieler aus dem Osten, dem er genommen hat. Das sind noch Norbert Hauk oder so, ne? Nee, nee, Kug. Vorne einmal war sie ja auch nicht mehr. Und der hat ein total gutes Image beim Volk, das war so ein Follt-Schauspieler noch mal aus dem Osten und dem haben die Leute vertraut. Und der hat dann die Telekom-Aktion empfohlen. Und das hat super funktioniert. Aber der Kug war für den Akt, also für den Börsingang, dann hat man das mit dem Avatar probiert. Die Telekom ist eine Unternehmensmark. Es gibt keine emotional aufgeladenen Produkte dabei. Und so siehst du die Bandbreite. Also wem empfehle ich das? Ich empfehle, dass all den die besseres Recruiting machen wollen, bessere Leute kriegen wollen, aber nicht vorhaben Exit zu machen. Ich empfehle, dass allen, die mehr Umsatz machen wollen, im Konsumentenmarkt, das wird super funktionieren. Und von mir ist auch denen, die ihre Leidenschaft ausleben wollen, weil sie sagen, ich bin eine Bühne, eine Rampensau und ich mag, dass sie Mittelpunkt zu stehen von mir aus, dann macht das, dann kannst du das so als Selbsttherapie nutzen. Ich mein B2B, bei dir ja eigentlich auch ein sehr schönes Beispiel. Das liegt aber daran, weil du ja schon im Prinzip ja mit den Personen direkt, das ist so ein bisschen von der Kaufentscheidung betrachtet her, so ein bisschen zwischen B2B und B2C am Ende, bei dir oder? Ja, also es ist bei den offenen Seminaren, also wir waren früher nur B2B, wir haben nur für vier Menseminar gemacht und dann habe ich die Drehung gemacht mit den offenen Seminaren und dort habe ich dann B2C angesprochen. Das ist heute noch so und jetzt haben wir innerhalb dieser, wenn du so willst, B2C, haben wir die Zielgruppe, Unternehmer und Selbstständige und die erreichen wir aber im gleichen Kanal. Aber es ist sehr krass, ich mache keinen Content für angestellte. Hab ich früher gemacht, ich habe mir einen Kurs zum Thema, wie fürst du Gehaltsgespräche, wie Christo, dein Traumjob, ich habe einen Buch geschrieben zum Thema, wie du dein Traumjob Christ, da rede ich heute nicht mehr drüber. Heute sind angestellt, das ist nicht mehr mein Zielgruppe, es geht nur noch um Selbstständige und Unternehmer. Ja, Last but not least, das Thema regelmäßige Content-Idenen, weil das ist ja auch was, was ich super häufig sehe. Wir sind mal die zwei Enkpässe, keine Zeit für Content, obwohl ich weiß ja eigentlich müsste, ich was machen oder keine Ideen für Content. Wie hältst du jetzt seit Jahren und Jahrzehnten die Maschine am Laufen Content-Idenen immer wieder aufs Neue oder vielleicht auch nicht aufs Neue zu entwickeln? Also erstmal beides ein Ausreden, beides sind die Aussagen, ich kann nicht, aber in Wirklichkeit ist es, ich will nicht, du bist einfach faul. Das hat ja nichts mit Kreativität zu tun, Kreativität ist für mich immer, ich mache das systematisch, Punkt. So, wo kriege ich meine Content-Idene her? Erstens, ich höre meinen Kunden zu, das ist der einfachste Weg, ich höre meinen Kunden zu. Ich mache eine Umfrage Instagram Story und sage, was wollte ein Kürn? Was wollte ein Gesehen? Und dann gucke ich, was da zurückkommt. Bingo, ganz einfach, ich frag meine Kunden. Zweitens, wir machen alle zwei Jahre eine Kundenumfrage, eine sehr große, weil der letzten am 1800 geantwortet, dann weiß ich, was die für Sorgen haben und worauf die eine Antwort braucht. Am dritten Kommentar in Social Media. Ich abbrühe mal gedacht, mir geht eben, wenn man der Content aus, so dieses Mangeldenken, völlig unbegründetes Mangeldenken, aber die Social Media Konsumenten liefern dir jeden Tag so viel neue Ansätze. Und das ist nicht nur auf deinem Profil, du gehst auch auf das Profil von Markt begleitern, du gehst auch auf das Profil von amerikanischen Markt begleitern. Kuckt doch mal, was da passiert. Du kannst auch gucken, was deine Markt begleitern für Themen haben und wie gut die Themen bei der Zielgruppe ankommen. Du machst dann nicht den gleichen Innerhalb, aber du kannst das gleiche Thema machen. Der eine sagt zum Beispiel, Homeoffice ist total geil, wenn man so und so. Das gucke ich mir an und dann mache ich vielleicht sogar einen Reaction Video dazu und sage, jetzt sage ich euch mal, Leute, das stimmt nicht, das funktioniert so nicht. Das ist unsin, das ist eine Mode, was er immer. Dann, ChatGPT, also alle KIs, das ist der aller einfachste Weg. Hey ChatGPT, ich bin dir Kräuter. Kuckt immer meine Profile an. Ich möchte Content machen für die Zielgruppe selbst stehen im Unternehmer und mir fällt nichts ein. Ich habe irgendwie alle schon gemacht. Was sind die 20 Themen, die meine Zielgruppe jetzt wirklich von einem Diakreuter haben wollen? Gibt mir die mal. So, jetzt kommen 20 Themen. Von den 20 Themen gefallen mir fünf. Jetzt sage ich, pass mal auf. Nummer zwei, drei, vier, sechs und neun. Die gefallen mir. Von dem muss da, hätte ich gerne noch mal 20. Und jetzt habe ich 25 Content-Iden und die kann ich abarbeiten. Bei mir ist es noch so, ich mache das ja nicht alleine, stecken Team hinter. Und das Team kommt regelmäßig und sagt, mach mal das, dass die finden Kommentare, die finden Fragen, die gehen in Furen oder bespielen die KI. Und mein Team schickt mir das rüber. Bei meinem Team ist es sehr frustriert für mein Team. Weil neun von zehn Vorschläge will ich nicht. So, ich ne, das ist eine Zielgruppe vorbei. Nee, das bin ich. Ach, da habe ich keinen Bock zu. Nee, das ist Kern Content. Kern Content geben mir nicht raus. Also, wenn jemand auf dem Seminar kommt, für mehrere tausende Euro das Ticket, dann will er nicht irgendwas recycelten haben, was er vorher schon gratis in Social Media gesehen hat. Dann will er Sachen haben, die noch mal viel tiefer gehen, wo er sagt, wow, in Social Media fand ich den schon gut. Aber was der hier live abliefert, das ist ja der Hammer. Der Effekt muss da bleiben. Deswegen achten wir sehr darauf, dass wir keinen Content, den wir inseminaren haben, zweitverwerten in Social Media. Also, das ist eine völlig ausrede zu sagen, mir fällt nichts ein. Das ist einfach nur, ich bin grad faul mal ein bisschen mein Kopf anzustrecken. Und das nächste ist die Konsistenz. Wir bekommen jede Woche Podcast Interview anfragen. Freu ich mich total. Und das ist übrigens ein wichtiges Learning. Wenn jemand in die Sichtbarkeit will, dann gehst du erst mal bei anderen als Gast in die Sichtbarkeit, in Interviews bei YouTube und bei Podcast, weil du so die Zielgruppe deines Gastgebers abgreift. Also es wird in deinem Podcast jetzt Menschen geben, die vielleicht sagen, ich hab den Namen schon mal gehört, aber jetzt lerne ich den Typen erst mal ein bisschen kennen. Und dann kann ich am Ende sagen, Meinungsbildung, den finde ich gut oder den finde ich nicht gut oder den finde ich nicht gut. Aber der hat ein paar Schlauesachen gesagt. So, das ist aber viel einfacher, wenn du mich huckepackt in deine Zielgruppe nimmst. Und umgekehrt das gleiche. Ich folge 5767 in meinem Podcast Interview mit dir zum Thema Fachkräftemangel. Ich habe dich mitgenommen in meine Zielgruppe. Und meine Zielgruppe, den Podcast unser Podcast unser Michael Assauer, den kenn ich, der war bei dir Kräuter. Und dir Kräuter wird den nur eingeladen haben, wenn der was kann, sonst würde das dir mich machen. Also besser ist es erst mal bei den anderen. Und dann brauchst du was eigenes. Okay, so, Konsistenz. Podcast-Anfrage, das erste, was meine Assistentin macht, guckt, wie lange gibt es den Podcast schon? Wie viele Folgen haben die? Wer war da schon drin? Wo sind die im Ränking? Vier Dinge, die sie klärt. Und jetzt siehst du gerade junge Leute, die starten einen Podcast, machen 10 Folgen und dann ist nichts mehr. Und darauf habe ich keinen Lust. Also wenn ich sowas sehe, jemand völlig unbekannt ist, fragt bei uns an und sagt, ich starte mit meinem Podcast, will es dabei sein. Sagen wir, Grundsätzlich.
Nein, no way. Pass mal auf, mach mal ein halbes Jahr dann Jahren Podcast und wenn du dann immer noch das machst, dann rufst du an und dann machen wir das, versprochen, dann machen wir das. Aber wenn du nicht durchziehst, will ich nicht irgendwo im Podcast Friedhof rumhängen, weil du dich nicht mehr drum kümmernst. Das ist der Unterschied, also wirklich langfristig denken. Das machen die wenigsten in der heutigen Zeit, wirklich mal langfristig denken. Und bei uns ist es so, jede Woche, also im März 26 wird mein Podcast 10 Jahre, jede Woche mindestens zwei Folgen. Mein YouTube, auch 10 Jahre, jede Woche mindestens zwei Videos. Du musst das durchziehen, ob du Lust hast oder nicht interessiert mich, du ziehst durch. Der Algorithmus merkt das, wenn du immer wieder absetzt, schmeißt der Algorithmus dich nach hinten. Wenn du aber immer wieder durchziehst, dann weißt der Algorithmus alles klar. Das sehe ich jetzt zum Beispiel, wenn du anfragen in bestimmte Richtung, in die KI's rein schickst, wer ist denn der bekannteste Verkaufstreiner, wer ist denn der erfolgreichste? Wer, so, dann bin ich immer ganz oben, weil die KI's einfach auch sehen, es gibt so viel von dem und der hat konsistent immer weiter gemacht und das zahlt sich nachher aus. Also das eine ist immer durchziehen und das andere ist, es gibt kein Mangel an Ideen. Das ist ein limitierendes mindset. Das ist übrigens auch ein zweiter wichtiger Faktor in der Welt der KI für oder Argument um eine Person brand aufzubauen, weil die KI's ja als KI-Suchmaschine eher Personen bevorzugend ausspielen als irgendwelche anonymen Logos und Brands, wenn halt Menschen nach nabischem Themen suchen in den KI's. Also nicht nur das Vertrauensthema, sondern auch ganz simpel einfach die KI-Suche KI-Sieho, die man damit natürlich auch nochmal schön befeuert. Dirk, vielen Dank. Ich glaube, also mein Ziel war's hier genau das, dich einfach nochmal viel tiefer kennenzulernen und unsere Zuschauer und Zuhörer daran teilhaben zu lassen. Wir haben viel gelernt, wie du das gemacht hast, deine Geschichte, wie du zu Nummer eins deiner Branche geworden bist. Wir haben uns Thema Storytelling gesprochen, wir haben über das Thema Mindset gesprochen, wir sind wir polarisieren angesprochen. Wir haben eine sehr enttime Geschichte von dir gehört. Vielen Dank nochmal fürs Teilen. Und ja, das war sozusagen dein Weg in die Sichtbarkeit. Was kommt noch? Was steht noch auf der Agenda? Was hast du noch auf den Zettel? Wir gehen in Englisch. Also ich bin dabei die Insianationalisierung aufzubauen und Herausforderungen wird sein, dass in den nächsten Jahren genauso gut auf Englisch hinzukriegen, wie das auf Deutsch. Die Englischsprachige Mark der Insianationalmarkt ist viel, viel größer. Ich habe auch jetzt ein gutes Timing, weil wir zum Beispiel auch viele Dinge, die ich auf Deutsch habe, online Kurse, Seminamitschnitte, im Moment gerade Synchronen vertonnen lassen. Also wir haben viele Dinge mit Hagen schon übertragen lassen und das ist super. Also ihr kennt's nahezu keinen Unterschied und das funktioniert extrem gut und der Content, den ich habe, der ist so unfassbar stark, dass das internationale Publikum das extrem feiern wird. Also da, wir erzählen da nichts von in Deutschland, weil ich nicht will, dass der Deutsche auf einmal in meinen internationalen Job geht, den es jetzt schon gibt, sei da einigen Monaten und dort auf einmal irgendwelche Seminamitschnitte kauft, auf Englisch, das will ich nicht. Das heißt im Moment gibt es nur deutsches Social Media und im Hintergrund über ein paar Kooperationen verkaufen wir schon fleißig online Kurse und Seminamitschnitte auf Englisch. Das heißt also proaktiv Content, jetzt auf auch einer regelmäßigen Basis auf Englisch raussorn, das machst du aktuell so noch nicht. Noch nicht, also das wird sicherlich kommen, das wird noch ein bisschen dauern, aber du kannst nicht auf einem deutschen Interim-Profil, auf einmal anfangen, alles auf Englisch zu machen. Die Algorithmus schnailt das auch nicht. Ich habe das bei Twitter gemacht. Bei Twitter hatte ich 5000 followers auf Deutsch und dann haben wir geswitscht auf Englisch, der ist gar nichts passiert. Also wir haben wieder neue gewonnen, noch haben die Deutschen damit interagiert. Wir haben den Kanal jetzt ruin lassen. Das haben wir ein Jahr lang probiert, das funktioniert nicht. Du musst also dann im internationalen Markt ein komplett neues Profil machen und das auf Englisch und das muss dann pushen. Wir wollen ja hier gleich auch noch eine kleine Folge für deine Kanäle aufnehmen und erstmal natürlich der Kultuexion mal beim Dirk vorbei zu schauen. Also wir verlinken alles, dein YouTube-Kanal, dein Podcast, Webseite, ZD-RP. Und da wollen wir den Fokus mal ein bisschen auf linken als Social Media-Kanal legen. Und da gibt es auch eine sehr, sehr schöne Strategie, wie man sozusagen dieses Tageting und diese Cementierung auch sogar international nach unterschiedlichen Ländern muss auch jetzt nicht über Länder oder international sein, dann kann auch bezogen auf unterschiedliche Branchen oder unterschiedliche Zielgruppen sein. Das wollen wir mal durch sprechen. Das ist ein sehr schönes Playbook, wie man sozusagen als Ford-Lidar, als Personal-Brand, als Fachautorität, wenn man erkannt hat, dass eine Zielgruppe auf linkt in unterwegs ist. Das, was ich mir jetzt ja bei dir international durch auf vorstellen könnte. Wie man das sehr schön und auch vergleichsweise schnell und sehr stark spielen kann. Aber das machen wir dann in deinem Kanal und wenn das interessiert, der kann dann ja da bei dir sein. Das ist geil, das ist eine schöne Cross-Promotion. Also vielleicht lassen Sie auch einen letzten Gedanken, wenn du eine Personal-Brand pushen willst, dann machst du das, was zum Beispiel ganz viele Musiker machen. Du machst Kooperation, Collaborations und dann hast du Whitney Houston mit Michael Jackson, die dann zusammen einen Album rausbringen oder eine Platte rausbringen. Und das ist extrem wertvoll. Also das, was wir jetzt gerade machen, ich bin zu Gast, Collaboration bei dir im Podcast, deine Zielgruppe lernt mich kennen und kommt dann rüber und guckt mal, wer ist das? Das gleiche umgekehrt und das funktioniert extrem gut. Achtung, im Idealfall suchst du dir ein, der deutlich größer ist. Da kann ich auch noch was zu sagen. Früher haben wir immer, immer welche Gesuchts-Feh-Kooperation, die in in in in unseren Bereichen unterwegs sind. Also du wärst perfekt dafür. Mittlerweile, ich habe veranderte an ein Coaching gehabt und der Coats sagte, du musst irgendwo hingehen, wo dich keiner vermutet und du musst die Leute überraschen. All right, so und dann bin ich jetzt mit Interviews in Biohacking Podcast, das bin ich auch, ja, das ist auch mein Thema. Ich habe mindestens schon 15 Interviews gegeben zu dem Thema. Dann Dating. Ich bin glücklich verheiratter und trotzdem weiß ich, wie Dating funktioniert. Und was kannst du im Dating von einem guten Verkäufer lernen? Also da gibt es so viele Meinzeit-Sachen oder auch Formulierungen, das ist Dating, Kindererziehung. Also nicht viel, aber ein paar Sachen habe ich schon, die sind Augen öffnet. Und so habe ich meine Marke jetzt auch viel, viel weiter geöffnet und tauche auf einmal in Podcast folgen auf, wo Leute sagen, "Wir?" Dieser Verkaufstreiner, dieser Unternehmensmenter, dieser Unternehmenscode, der ist jetzt hier im Erziehungspot-Kast, dann gucken wir mal. So und dann ist irgendwie eine halbe Stunde Podcast, dann haue ich da irgendwie zehn geile Ideen raus und da sagen die nachher, das war jetzt cool. Also diese Ideen, man ist echt gut und jetzt geh ich mal gucken, wer das ist. Und so spreche ich auf einmal Leute an, ich komm an Leute ran, die ich über die normalen Wege nicht erreichen, also Unternehmer, die diesem Unternehmer-Kontent gar nicht konsumieren, die dann, aber was die Frau von dem Unternehmer hat dann in Erziehungspot-Kast gehört und sagt ihr, man kennt es eigentlich, dir Kräuter? Nee, das heißt das Playbook dahinter ist schon auch wieder deine Kernzielgruppe am Ende zu erreichen. Erstens über die, die dann zum Beispiel in Erziehung oder Biohacking-Pot-Cast hören oder über Micro-Inflancer, indirekt sozusagen darüber auch wieder deine Ziel. Es ist nicht das Ziel sozusagen, auch, auch weiß ich nicht, die müdder oder so als Zielgruppe zu erobern. Das macht der ja gar nicht gut. Und es ist auch nicht das Ziel, die Brand zu verbessern. Also wenn du auf einmal alle Themen bedien, es gibt kein Biohacking-Selminar-Bamier und es gibt auch kein Dating-Selminar-Bamier, sondern ich bleib immer im Kern drin, aber was die Sichtbarkeit angeht, erreiche ich auf einmal Menschen, die mich überhaupt noch nicht wahrgenommen haben. Und das obwohl ich innerhalb meiner Zielgruppe aus allen Rohren schieße. Verstanden. Und von solchen gibt es halt so saubermäßig viele, dass merklicher gerade bei den ganzen mittelschändischen KMU-Unternehmern, die noch überhaupt nichts von dieser Welt hier so mitbekommen haben. Aber sich sowas eigentlich wünschen, auch Thema Master, mein Bistur auch Master, die halt danach lechzen und sagen, "Ich hätte gerne irgendwie eine Gruppe an anderen Unternehmern, aber hier bei mir in der Region gibt es halt irgendwie
mit dem ich mich austauschen kann. Da denkt man für uns, die aus der Online-Welt kommen, denkt man so, das kann doch gar nicht sein. Das ist tatsächlich so. Ja. Dirk, vielen Dank. Hammer, sehr cool. Ich glaube, ich hab meinen Auftrag, zumindest zu meiner Zufriedenheit erfüllt, dass die Leute dich noch mal einfachen Tick tiefer, an Tick anders kennenlernen konnten. Ich hoffe, dass sie es aussehen. Vielen Dank.
Podcast Summary
Key Points:
Wer eine hohe öffentliche Sichtbarkeit anstrebt, zieht automatisch auch sein persönliches Umfeld (Kinder, Partner, Mitarbeiter) mit hinein – positive wie negative Konsequenzen.
Der Gast, Dirk Kreuter, beschreibt seinen Weg vom introvertierten Kind und Hilfsarbeiter zum erfolgreichen Verkaufstrainer und Branchenführer.
Storytelling ist ein zentraler Erfolgsfaktor
Lange Zeit hielt er sich persönlich zurück und fokussierte auf Fachlichkeit, bis sein Team ihn ermutigte, mehr von seiner Persönlichkeit und seinem Mindset zu teilen – dies steigerte die Resonanz enorm.
Der Aufbau einer Personmarke skaliert schneller als eine reine Unternehmensmarke, birgt aber auch Risiken wie Kritik oder Shitstorms.
Sichtbarkeit führte zu vielen positiven Begegnungen (z. B. spontane Einladungen, Selfies mit Fremden) und half ihm sogar, in einer schwierigen Scheidung den Kontakt zu seinen Kindern zu halten.
Summary:
Dirk Kreuter, eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der deutschen Trainings- und Vertriebsbranche, diskutiert im Gespräch seinen Weg zur Nummer eins. Er betont, dass hohe Sichtbarkeit immer auch das persönliche Umfeld betrifft – sowohl positiv als auch negativ. Kreuter beschreibt sich selbst als introvertiert, hat aber gelernt, bei Bedarf extrovertiert aufzutreten.
Sein Aufstieg begann nach einer orientierungslosen Phase als Hilfsarbeiter und einer kaufmännischen Ausbildung im Vertrieb, wo er früh Produktschulungen gab, die faktisch Verkaufstrainings waren. Ein Kunde erkannte den Wert und beauftragte ihn gegen Bezahlung – der Startschuss für seine Trainerkarriere. Entscheidend für seinen Erfolg ist sein ausgeprägtes Storytelling: Er sammelt lebendige, oft überraschende Anekdoten (etwa eine Begegnung im Aufzug mit einer teuren Uhr), die er gezielt einsetzt, um sein Publikum zu fesseln und Inhalte einprägsam zu machen.
Lange Zeit hielt er sich persönlich zurück, bis sein Team ihn überzeugte, mehr über sein Mindset zu teilen – mit überwältigend positiver Resonanz. Dies führte zum Aufbau einer starken Personmarke, die ihm enorme Sichtbarkeit einbrachte, aber auch Risiken birgt. Kreuter bereut diesen Schritt nie, da er ihm half, in schwierigen Zeiten den Kontakt zu seinen Kindern zu bewahren.
FAQs
Eine Personenmarke lässt sich schneller skalieren und etablieren, weil das Publikum mit der Person in Resonanz geht oder nicht. Eine Unternehmensmarke ist hingegen weniger persönlich und langsamer aufzubauen.
Storytelling fesselt das Publikum und sorgt dafür, dass es nicht aufs Handy schaut. Eine gute Geschichte hat ein unerwartetes Ende, das im Gedächtnis bleibt und die volle Aufmerksamkeit gewinnt.
Er begann mit Produktschulungen im Vertrieb, entwickelte sich zum Verkaufstrainer und investierte später in bezahlte Online-Werbung. Dabei teilte er zunehmend persönliche Geschichten, was seine Personenmarke stärkte.
Weil sie Angst vor Angriffsfläche und Kritik haben. Dirk Kreuter hatte Bedenken, privat zu viel zu teilen, aber sein Team ermutigte ihn, und die positiven Reaktionen des Publikums bestätigten den Erfolg.
Das Mindset ist die Wurzel allen Erfolgs. Es beginnt mit dem Denken, das Entscheidungen und Handlungen steuert, die zu Ergebnissen führen. Viele Probleme lösen sich, wenn man seine Denkweise hinterfragt.
Er sammelt Geschichten seit vielen Jahren, notiert Stichworte (z. B. 'Tiffany, Nike, Aufzug, Patek') und ruft sie bei Bedarf ab. Jede Kernmessage hat eine passende Geschichte mit einem unerwarteten Ende.
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