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#14 - Video- & Spielanalyse Teil 2: Emotionen, Techniktraining & Fortbildung

22m 51s

#14 - Video- & Spielanalyse Teil 2: Emotionen, Techniktraining & Fortbildung

In diesem Gespräch geht es um die Rolle des Spielanalysten Theo Mauer und die Herausforderungen, Emotionen mit einer sachlichen Arbeitsweise zu verbinden. Theo gibt zu, dass er ein emotionaler Typ ist, aber die Videoanalyse bietet ihm die Möglichkeit, Situationen später objektiv zu betrachten. Er betont, dass Nachbereitungen mit Spielern kurz und präzise sein sollten – etwa 10 bis 15 Minuten –, da die Aufmerksamkeit danach nachlässt. In der Halbzeitpause sollten nur zwei bis drei kurze Szenen gezeigt werden, um den Fokus zu behalten. Zudem wird diskutiert, dass ein Trainerteam ausgewogen sein sollte: Eine rationale Person kann emotionale Hitzköpfe ausgleichen, um klare Entscheidungen zu treffen. Videoarbeit ist nicht nur taktisch, sondern auch im Techniktraining nützlich, etwa durch Selbstanalysen mit Handys, um Bewegungsabläufe wie Finten oder Schusstechnik zu verbessern. Spieler reagieren unterschiedlich auf Videoanalysen – ältere Spieler sind oft skeptischer, während jüngere offener sind. Für die Weiterbildung empfiehlt Theo ein Sportstudium, Trainer-Lizenzen oder spezielle Programme wie beim Interzoin-Fußball-Institut. Er verfolgt auch öffentliche Analysen von Trainern wie Julian Nagelsmann oder Formate wie Sky Matchplan, um neue Perspektiven zu gewinnen. Insgesamt zeigt sich, dass Spielanalyse ein vielseitiges Werkzeug ist, das sowohl taktische als auch technische und emotionale Aspekte des Fußballs abdeckt, aber immer mit Maß und Ziel eingesetzt werden sollte.

Transcription

3988 Words, 24494 Characters

German
Wir haben im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem Asimitrischen links verteidiger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla bla, ist das doch! Die Drehne in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. From Coach to Coach, der Fußballtrainer Podcast. Und das sind wir wieder zurück mit Teil 2. Das Gespräch ist mit Theo Mauer, unserem Spielanalysten aus Berlin. Der da ist, ich habe Theo ja schon vorgestellt in der ersten Folge. Für diejenigen, die noch nichts zu gehört haben, dass uns sich reinzuhören, Theo hat erzählt, was du seine Aufgaben sind, der Spielanalyse, wie er das Ganze auch sieht, wo er die Chancen drin sieht, worauf man drauf achten sollte. Und die letzte Folge haben wir mit der Frage beendet, auf die ich Theo noch nicht antworten lassen habe, irgendwie färber man als Spielanalyst bei einem Spiel-Emotion zu lassen darf. Jetzt bist du dran Theo. Ja, interessante Frage beziehungsweise für mich eine sehr relevante Frage, weil ich grundsätzlich ein sehr emotionaler Typ im Fußball vor allem natürlich. Deswegen ist es für mich schwierig oder passt vielleicht auch gar nicht dazu, dass ich in dem Sinne diese Aufgabe habe im Trainer-Thema. Aber da kann ich mich auch nicht zurückhalten, muss ich ehrlich sagen, in vielen Situationen. Auch weil man vielleicht die einen und andere sehen noch mal sieht, der auch dann immer was, wo man noch mal einen anderen Blick drauf hat, als in der Sekunde selbst und vielleicht noch mal was mehr sieht, als in Schiedsurchter zum Beispiel auf dem Platz. Aber nein, ich bin ein sehr emotionaler Typ, weil die Mannschaft auch gerne an. Das geht in Theo Rolle, dann sage ich mal auch schon so lange man am Spielfeld dran irgendwo sitzt. Geht das schon auch. Aber hat das so im Moment, wo du im Nachhinein gesagt hast, oder war ich so emotional, da habe ich irgendwie gar nicht mehr weiter an Spiel gedacht, sondern war da so in der Emotion gefangen, dass ich im Nachhinein hätte lieber mich da herausnehmen soll, emotional irgendwann. Um wieder auf die sachliche Ebene zu kommen, oder dass es eh abgefangen wird, dadurch, dass du das Spiel auf Video eh angucken kannst, noch mal währenddessen. Genau, das ist ein Thema oder ein Vorteil, dass wenn man in manchen Situationen dann mal nicht den Blick aufs Spielfeld hat, dass man die Möglichkeit hat, das noch mal zu schauen, oder natürlich auch im Nachgang in der Nachbereitung des Spiels. Aber sicherlich gibt es einige Situationen, wo man sagt, da hätte man einfach aussitzen, da im Könnenze unabhängig davon, in welcher Rolle man da glaub ich tätiges gibt, wo man sich im Nachhinein denkt. War das jetzt wirklich nötig, so emotional zu werden? Ist nicht einfach immer für mich da, die Content auszubewahren, aber für mich gehört auch Gehörnemotion, einfach auch zum Fußball dazu, deswegen lass ich das dann auch irgendwo zu. Das ist so ein spannender Punkt, weil, glaube ich, darüber gab es oft auch eine Diskussion, inwiefern oft Spiele tot analysiert werden, anscheinend nur auf die Emotionen zu gehen, was hast du dazu? Man kann auch spielen, viel rausholen. Man hat 90 Minuten Video Material, und ich glaube, wenn man möchte, findet man jeder Sequenz, in jeder Sekunde Sachen, die anders sein könnten. Dann ist es mal ein Schritt, mal zwei Schritte, die ein Spieler rechts links vor oder zurückgehen sollte, oder hätte besser gehen sollen. Manchmal ist das entscheidend, klar? Dann sollte man es auch ansprechen oder zeigen. Aber in manchen Stellen ist es auch einfach so, wo man sagt, dafür ist Fußball noch irgendwo Sport, dafür stehen 11 Leute auf dem Platz, nur eine Person. Da sind so viele Eindrücke, die man auch von außen hatte. Es sind natürlich dann auch 11 Gegner, wieder dabei verschiedene Spielsituationen. Ich glaube, da kann man wahnsinnig viel rausholen, aber ich denke, im Endeffekt sollte man es gerade auch das, was man mit den Spielern im Endeffekt macht, die Nachbereitung, direkt mit den Spielern, sollte man irgendwo ein bisschen kompakt halten. Ich sage immer so 10, 15 Minuten mit den Spielern, viel Nachbereiten, danach ist einfach die Aufmerksamkeit auch weg. Man hat auch Spielszenen, die interessieren gar nicht alle Spieler, die betreffen nur die Verteidiger, beispielsweise. Das könnte man natürlich aufteilen. Man sagt, man macht eine Videosektion mit den Verteidigern, mit Mittelfel, mit Angriff. Aber ich denke, da geht viel, aber wie gesagt, 10 bis 15 Minuten, halt ich da immer so verangemessen viel länger, solltest dann auch wirklich nicht sein. Lass uns mal kurz bei dem Thema Emotionen bleiben. Ich persönlich finde, dass man, wenn man als Cheftrainer oder als Verein, die die Trainerteams zusammenstellen, was meiner sich würde ich da immer darauf achten, dass ich Trainerteamsut zusammenstelle, dass ich immer einen Person habe, die sich echt emotional gefühlt immer rausnimmt, sehr, sehr rational ist, weil wenn man drei emotionale Hitzköpfe hat, auch wenn der eine vielleicht heftige ist, der andere nicht so, aber alle schon drei Emotional sind, wenn ich kann man, da steckt man sich oft extrem schnell an, und man verlieht komplett den Faden nicht nur im Coaching, sondern auch in der Betrachtung des Spiels. Und deshalb fängt ich, glaube ich, immer spannend und immer gut, wenn man jemanden hat, der wirklich immer neutral bleibt. Deff, dem das Spiel vielleicht auch gar nicht so von den Emotionen her nahe geht, in dem Fall, kann man glaube ich mal drüber nachdenken, ob das Sinn macht. Das Gegenbeispiele-Sennen, wenn man Leute hat, die Gackene-Emotionen zu lassen und dann das komplette Trainer-Team damit volle sich, glaube ich, dann haben wir auch wieder das Problem, das Feuer zu ernfachen in so einer Mannschaft. Wenn man dann, weil du sagst, das Emotionen gehören zu diesem Sport dazu, in anderen Fall, dann komm ich von meiner Mentarenbereitschaft, glaube ich, gar nicht auf 100 Prozent und vor allem haben wir von über Athletik-Komatritt gesprochen. Ich will gar nicht wissen, wie viel Emotionen da vor dem Spiel in der Kabine schon drin hängen, dass sie so aggressiv und so bisik verteidigen und mit dieser letzten Konsequenz, das sind ja alles einzelne Teilbereiche, die zusammengehören, nicht sachlich neutral, aber auch das Emotionale. Und das ist, glaube ich, immer so eine Abwägungssache auf so ein Kantine, wo man ja oft schön sagt, dass man da die goldene Mittelfilde zwischen drin, das vielleicht noch als Ergänzung dazu, aber jetzt hast du ja schon gesagt, 10-15 Minuten, mlinger nicht, bei der Nachbereitung kann keiner zuhören, ist ja oft auch das Beispiel in der Halbzeitpause, wie viel gebe ich da rein? Ich glaube, was man oft ließ, nicht mehr als drei Punkte mit rein geben, wie es bei euch da ist. Genau, also was Videos sehen, dann geht auch zwei, maximal drei Sehnen, die man in der Halbzeit zeigt, aber auch dann wirklich schnell abhaken, die drei Punkte, die oder wenn wir jetzt von drei Sehnsprechen, die drei Punkte, die ja im dort aufgefallen sind, einfach kurz in den kurzen Sehnen, auch keine Sehnen, die drei Sekunden gehen, und dann fünf bis zehn Sekunden sehen, im besten Falle, einfach kurz zeigt, dass dort anspricht, um was es geht, und dann auch die Spieler natürlich ja. Auch für sich sein, das finde ich es auch ein wichtiger Punkt, dass die Spieler auch untereinander Zeit haben, manche einer für sich, manche einer zum Austausch mit anderen Spielern oder nochmal zum Austausch mit dem Trainer, das ist eben auch wichtig, aber dazu kommt natürlich immer noch die Traineransprache, die man sowieso hat in der Halbzeit, und da ist es dann eben mehr Gänzen über die Videonalyse, von daher auch da, das Thema möglichst kurz halten. Wie ist es der musst du schon Spieler davon überzeugen von Videos und von Spielanalyse, die dann vorher nix davon hören wollten, weil es in die Galva oder waren die alle Feuer und Flamme von denenjenigen, die du jetzt kennengelernt hast? Feuer und Flamme, glaube ich, sind immer noch nicht alle, aber genau gerade am Anfang, oder wenn man damit startet, in dem Umfang, ist es immer was Neues, gerade für ältere Spieler, ist es glaube ich dann auch, die Cans vielleicht auch gar nicht so, du hast einige Spieler, die waren in nach Ungleichsungszentrum, beispielsweise unterwegs vorher die Cans, die für dies das nicht Neues, aber gerade für ältere Spieler, die vielleicht noch nicht so viel damit in Kontakt bekommen sind, dass es dann auf einem einem Umfang betrieben wird, der einfach komplett neu ist, ist sicherlich nicht einfach, aber da ist es auch, wie immer, typenabhängig, wer da offen für ist, wer sich da auch mit beschäftigen möchte, oder wer dann auch sagt, mehr reicht das, wenn man darüber spricht, und dann eben nicht noch die 15, 20 Minuten zusätzlich investieren, oder wenn man sich zusätzlich zum Training unternostig Videos anzuschauen, das ist immer, ja, kommt immer ein bisschen drauf an, auf den Spielertypen am Ende. Also, gibt es auch welche, die mit Videos komplett meidet, die nie Videos zu sehen bekommen, also Einzelklips? Nee, wir machen es tatsächlich immer mit der Mannschaft gemeinsam, also mit der gesamten Mannschaft. Wir meinen da ist keine Spieler, oder lassen sie aus. Von daher gibt es jetzt, in dem es bei uns kein Spieler, der da trumme rumkommt. Ja, ich finde es schon spannend, aus welchen Zweckenmann, die Videos auch einsetzt. Was hast du aus welchen Zwecken, ist das bei euch? Aus welchen Zwecken im Endeffekt geht es, glaube ich, darum, den Spielern zu zeigen, was gut ist, was nicht so gut ist, um da auch einfach ein besseres Gefühl zu entwickeln, und dann eben auch diese Situation noch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Vielleicht auch mit einer zwei Tagen Abstand, dass sie die Sehnen dann noch mal sehen, dass man dann noch mal darüber sprechen kann. Auch dadurch gesagt, das immer wieder wichtig ist, die Spieler selbst mit reinzuholen, was sie in der Situation gedacht haben, was ihr Gefühl war. Und ja, das ist einfach, glaube ich, der Zweck dahinter, warum man es macht einfach um den Spieler noch mal, was vor Augen zu führen, wie gesagt, was ihr gut gemacht haben, was ich schlecht gemacht habe, immer natürlich mit dem Hintergrund, dass man die Mannschaft, aber auch die Spieler einzeln, die ich mal verbessern möchte. Also vor allem das Inhaltliche, aber ich finde, man kann ja auch was für selbstbewusst sein tun, in dem Fall. Es geht auch klar, dass es natürlich auch möglich wäre, wenn er ausschließlich gute Sehnen einigen Spielern vorlegt. Das geht sicherlich, aber es gibt natürlich, ja, oder für mich ist der Punkt, dass man dieses inhaltliche Thema einfach darlegt. Und da kann man ja auch das Thema selbstbewusst sein, mit hineinnehmen, dass man da einfach sehen, auch mantschaftlich Zeit, die gut waren, auch wenn da Einzelspieler gute Aktionen drin hatten, dass man es aber dann trotzdem in einem mantschaftlichen Zusammenhang irgendwo bringt. Jetzt haben wir ja viel so aus dieser taktischen Ebene gesprochen, die man bei der Spieleranalysen letztendlich betrachtet. Ich finde aber auch gerade beim Technik-Training kann man, mit Videoarbeit, mit dem Film und dann aufzeigen und zusammen analysieren. Viel viel machen letztendlich und viel viel bewegen. Und wenn man Spieler, egal ob das ein einfacher Inseitstoß ist oder ob das am Ende die Schusstechnik ist. Wenn man, ich meine, geht's ja auch um Wiederholung, B, aber auch, dass man sich da eine Bewegung vorstellen kann, weil man gibt dann drei, vier Bewegungshinweise, worauf man beim Ablauf achten sollte. Aber und das glaube ich, entscheidend, dass man das auch immer wieder selbst sieht, wenn man gespürt ist, wenn ich jetzt Ausholo gerade beim Schuss wie war mein Anlauf, kleine Schritte, große Schritte. Wie viele Schritte habe ich gemacht. Wie war auch der Stämmestritt dann, kurz bevor ich dann wirklich den Ball treffe. Und wenn man da auch viel recht damit arbeitet, die Spieler selbst sich gegenseitig filmen zu lassen, irgendwie jeder hat ja gefühlt mittlerweile in Handy. Einfach zwei Teams, Passpiel oder Torschuss und dann als Trainer da noch dabei zu sein und vielleicht auch, dass die Spieler selbst am Ende für sich so zwei, drei Punkte verinnerlichen, weil sie auch Bilder von sich im Kopf haben, wie sie das gemacht haben. Und dann am Ende bei dem positiv Beispiel, wo ein guter Bewegungsablauf dabei war. Das so verinnerlichen, glaube ich, kann man über den Kopf auch ganz, ganz viel bei der Technikschule machen. Oder wie siehst du das? Genau, das ist auf jeden Fall ein Punkt, den man machen kann. Und das ist ja eine einfache Videoanalyse. Mit Handy, da gibt's ja auf jeden Fall die Möglichkeit, wie die Journalise ist, ja nicht, dass man das, wie du sagst, aus taktischem Hintergrund machen muss. Mit einem Spiel gibt es auch, wie du sagst, einzelne Sequenzen, die Spieler haben im Training, im Spiel, die man da aufzeichnen kann und das dann auch verbessern kann. Ich glaube, das ist vor allem auch im Jugendbereich, einfach ein Punkt, wo man noch viel in der Ausbildung machen kann, viel verbessern kann, ist da, glaube ich, einfach auch eine gute Möglichkeit. Ich glaube, in den Visuellen, da steckt echt viel Potenzial noch einfach aus diesem wissenschaftlichen Backgrounder raus, der Vorstellungskraft. Pepp mir jetzt auch einfach das Beispiel beim Einzigen, ein Einztraining an. Weil wie oft hat man das Problem, wenn man Einzigen einzrainiert, dass die Spielerinnen und Spieler die Finden oder die Richtungswechsel einfach zu spät machen, wo der Verteidiger schon so nah ist, einfach seinem Bein rostellt und plockt, wo, glaube ich, den Spielerinnen und Spielern einfach das Gefühl fehlt, für die Distanz, für den Abstand, den richtigen angemessen Abstand, damit die Finte funktioniert. Und ich wirklich vorbeikomme, wo man auch dann noch mal zeigen kann, okay, hey, dein Abstand, der ist immer so gering, arbeitet dran, vielleicht machst mal übertrieben, fangen wir ganz früh an und dann zum merken, okay, das ist dann dick zu früh, probier es vom Abstand aus. Aber ich glaube da, über das Auge sieht man ja am besten, okay, dass der Abstand der ist zu riesig oder vielleicht auch zu kurz in dem Fall und darüber lernen, bei nix mal versuchen, besser zu machen und von Wiederholung zu Wiederholung an dem perfekten Ablauf einfach zu arbeiten. Ja, der perfekte Ablauf oder das perfekte Wissen kann man, glaube ich, nie haben. Aber und das sind wir bei dem Thema so Fortbildungsmöglichkeiten, wie kann ich mich im Bereich Spielanalyse weiterbilden? Was hast du da so für Tipps auf Lager, vielleicht auch aus deinem Studium? Ja, Studium war ein Thema, wo das Thema Spielanalyse auch behandelt wurde. Dann hatte ich das Glück, dass auch relativ ausführlich, während meiner Trainer Lizenzausbildung war. Die habe ich in Hamburg tatsächlich gemacht. Beim Hamburger Fußballverband kann ich auch selben fehlen dort. Sehr anspruchsvoll, aber auch sehr viel Wissen, was dort gelehrt wird. Und ja, wie gesagt, da hat auch das Thema Spielanalyse intensiv behandelt. Und ich fand es, ich kann es natürlich nicht vergleichen, weil ich meine Belizanz nur in Hamburg gemacht habe. Aber ich fand es ja sehr innovativ auch das Konzept dort mit vielen neuen Themen oder mit vielen aktuellen Themen sehr, sehr gut angepasst an die aktuelle Zeit. Ansonsten hatte ich auch selber eine Fortbildung gemacht, beim Interzoin-Fußband-Situt. Sitz in Eastmaning auch, haben die Möglichkeit, oder es gibt, gibt dort einfach rein virtuelle Programme, die man machen kann, gibt aber auch mit Präsenzprogramme, die man da machen kann. Mittlerweile kann man aber auch Fußball-Coach-Schik studieren, tatsächlich. Auch interessant. Aber genau das sind so die Themen, die man auch noch außerhalb machen kann. Ansonsten finde ich es immer das Arbeiten mit dem Thema wichtig, dass man sich selbst damit beschäftigt, dass man selbst einfach immer dran bleibt, und sich immer neue Sachen auch anschaut, durchließt, dass man da ja auf dem aktuellen Stand bleibt irgendwo und dann natürlich noch extern, wie angesprochen irgendwelche Weiterbildungsmöglichkeiten sucht. Schaust du da auch viel auf den Profi-Bereich, auch wie Trainer, Spiele-Analysieren, nach dem Spielendeöffentlichkeit, um dir da Dinge abzugucken? Ich guck relativ umgegangen, Pressekonferenzen muss ich sagen. Deswegen ist es direkt nach den Spielen jetzt nicht so. Ich finde auch gerade die Fernsehinterfuß, die man dann hört nach dem Spiel, sind für mich relativ uninteressant, weil in meinen Augen da die Medienschulung durchkommt. Aber ansonsten ist es sicherlich immer interessant, gibt ja auch TV oder in Offstreaming-Diensten verschiedene Varianten, Möglichkeiten, wo Trainer oder Experten in irgendwelche Spiele analysieren. Das finde ich immer ganz interessant, weil. Hast du da irgendwelche Formate, wo du das, ey, die catchen mich, so Spiele-Analysie-Formate? Ich finde von Sky Matchplan ganz interessant, Manuel Baumachtes, tatsächlich auch relativ gut auf seinem Instagram-Kanal. Ich glaube auch TikTok, ne? Der TikTok ist extrem aktiv. Ja, genau, das ist auch was, was ich mir anschau. Genau, es ist immer interessant für dich, wenn es jemand macht, der neutral zu solchen Situationen steht. Der einfach nicht mit einem Verein, irgendwo gerade tief verbunden ist, sondern einfach neutral zwei Spiele oder dem Fall Fokus auf Einspiele oder auf einen Team legt, dass man das einfach ein bisschen neutraler mal sieht, auch in der Analyse. Ja, auch wahrscheinlich, wie welche Abhängigkeiten bestehen, ne? Weil je nachdem, wie Team A spielt, spielt Team B, in dem Fall vielleicht ein bisschen passiver, ja neutraler Analysten. Ich glaube, ich da auch einfach den Vorteil, ganz klar aufzeigen zu können. Was gut läuft, was schlecht läuft, man kennt es ja vom Pressekonferenzen. Auf der Test natürlich. Über das eigenen Team kein schlechtes Wort verloren wird, außer es brotel wirklich mal krass in einem Trainer. Wie gesagt, das Medienschulang, aber ich finde es gibt schon in ein oder anderen Trainer, den man gerade bei den Pressekonferenzen vor, einem Spiel extrem gut zu hören kann und wo ich persönlich für Ansprachen auch schon ein paar Dinge rauskomme, es war gerade nagelsmann zu seiner Leipzigerzeit. Ich muss sagen, der Schuster auch vom FCK, was mir am Anfang überrascht hat, aber finde ich extrem innerlich wertvoll, wie viel auch schon preis gibt, über den Gegner. Da kommt schon viel raus, was da auch schon rausgefiltert hat in der Vorbereitung auf das Spiel. Der gegnerischen Mannschaft am Wochenende. Ich glaube, da muss man einfach mal gucken, welche Trainer sagen einem auch so zu. Die anderen langen Wahlen vielleicht ein, weil da in die Fahrge sagt man ja auch immer, dass man Zeitprim mitpringen muss, wenn er gefühlt über Fußballfile seufiert, wo vielleicht auch spannende Dinge dabei sind am Ende. Aber sind letztendlich alles spannende Punkte, wo man immer wieder was rausziehen kann, weil du sagst, du bist mal wieder am Schauen, wo kann ich Punkte rausziehen, noch für die Arbeit bei starken und und. Hast du denn, wir haben ja vorhin schon mal darüber gesprochen, weil man wenig Zeit hat für Spieleanalyse, unter der Woche, um da was fortzubereiten. Haben wir schon darüber gesprochen, schriftlich einfach Tipps reinzugeben, Master Suntsau-Tipps und Tricks. Ich kann sagen, also das Thema Spieleanalyse wird für alle die DVEO nutzen. Wissen Sie sicherlich auch stark vereinfacht durch die Tools, die DVEO direkt mitbringt, über ihre künstlichen Intelligenz, in denen sie Highlights automatisch aufbereiten. Das heißt, man hat Highlights mit Torschüssen, mit Freistösen. Beispielsweise schon direkt aufgearbeitet, wenn das Spiel hochgeladen ist. Kann sich da auch dann gezielt Sachen anschauen, bekommt mittlerweile auch sehr gut Statistiken auf gezeigt, Heatmaps auch dort direkt mit dem Programm. Das erleichtert natürlich die Arbeit und ist, glaube ich, auch da eingehen dann einfach eine Zeit, der Spahn, das, die man hat. Ganz interessant finde ich, da das Thema Ballbesitz ist ja auch ein der Stumpferin. Fakten sage ich mal über ein Spiel, die eine mal so auf dat 70% Ballbesitz, die andere 30%. Aber auch das ist ein Thema, was glaube ich dann irgendwo ja für einen selbst, auch mal vor allem im Vergleich über mehrere Spiele hin. Wenn man sieht oder weiß, auch aus welchen Tabellenregionen, beispielsweise die Gegner kamen in den letzten Spiel, dass man das einfach mal über 5-6 Spiele immer vergleicht, wie das Ganze da abgelaufen ist. Genau, aber wie gesagt, da ist es einfach so, dass das VEO da viel vereinfacht, beispielsweise ich. Aber der zobt sich mit VEO, deswegen kann ich viel darüber sprechen, aber genau solche Tools sind eben dann von Vorteil. Jetzt bist du ja in deiner ersten Saison als Kurt Rinner entstarken und Spielanalyst. Willst du in dem Thema Spielanalysten noch weiter reingehen, siehst du auch die nächsten Jahre. Oder hast du auf die nächsten Jahre eher Lust auch mal so ein Cheftrainer posten, irgendwo zu übernehmen, um die Erfahrung auch mal zu machen? Im Moment bin ich so, dass ich sage, oder ich sehe mich auch aufgrund meinen jungen Alters noch so ein bisschen in der Ausbildung will ich mal nennen. Deswegen finde ich das Moment auch gut mit der fahrenen Trainer zusammenzuarbeiten, die schon viel gesehen haben und auch natürlich verschiedene Trainertypen kennenlernen. Man hatte da jetzt bisher Glück und möchte das einfach erstmal noch weiter machen für mich ganz wohl in der Rolle der Zeit. Wie gesagt, möchte ich einfach weiter lernen, aber sicherlich langfristig könnte ich mir das definitiv auch vorstellen als Cheftrainer. Das große Ziel ist es ja irgendwo, wie von vielen Mahopuff, wie ich im Fußball anzukommen. In welcher Rolle das im Trainertympan ist, da bin ich auch. Das ist ein Trainer-Forbild. Oder auch ein Analysten-Forbild. Bei mittlerweile suchen Profi Vereine oft gezielt für den Trainerstab. Spielanalysten, dass ich, glaube, René Marit, einer der bekanntesten Beispiele, der bei Dortmund und bei Klappbach-Kotreiner und Spielanalyst unter Marco Rose war, der man ja über das Portal-Spielverlagerung und D.E. schon kannte. Gibt es da irgendjemanden? Ja, ich glaube, relativ prominentes Beispiel. Das Beispiel ist dann natürlich Daniel Röhl, Töller-Kotreiner, der dazu an der Mannschaft. Der und der Hansi Flick, jetzt dort tätig ist. Er hat natürlich so einen kleinen Musterlebenslauf hingelegt, was das Thema angeht, was die Karriere angeht. Deswegen würde ich schon sagen, dass ich, oder dass das irgendwo ein Vorbild ist, wenn man so nennt, möchte. Auf jeden Fall hat schon, kam ja auch aus der Jugend. Über die Spielanalyse damals bei RB Leipzig hoch. Dann hatte dann natürlich das Glück auch in England schon, mit jungen Jahren bei FC Southampton mit Ralph Hasenhütel tätig zu sein, kam dann wieder nach Deutschland und hatte dann auch das Glück, bei Hansi Flick, dann natürlich zu sein, von dem ich auch sehr, sehr viel halte, was ich sehr gut finde und genau. Ja, Daniel Röhl ist da auch ein Beispiel dafür, dass man nicht ex-profi gewesen sein muss, um oben reinzukommen und erfolgreich arbeiten zu können. Und das zeigt ja auch, als ich glaube, von den Typen wird immer mehr gesucht. Ich glaube, hab auch bei seinem Pauli gesehen und Fabian Hürzler hat ja jetzt ja auch keine große Spielerkarriere hinter sich, wie manch anderer Trainer der in der Bundesliga oder zweiten Bundesliga-Trainer sein darf. Aber dieses GILS der Spielanalyse und vor allem den Spitzchen zu bekommen aus, dieser Spielanalyse, die entscheidend Punkte rauszufült, dann richtig weiterzugeben im Spiel, aber auch im Training. Das macht einen guten Trainer am Ende auch aus, oder? Ja, sicherlich, ich glaube, es ist wichtig, dass ein Spielanalyse immer zuarbeitet und der Trainer dann im Endeffekt dafür sich die Lern rauszieht, die er daraus ziehen kann. Und dann ist es natürlich dann ja auch irgendwo Chef-Trainer-Aufgabe, darauf die Mannschaft an einzustellen und dann auch auf den kommenden Gegner fortzubereiten, bzw. dann insgesamt natürlich zum Erfolg zu führen. Und damit schließen wir den großen komplexen Spielanalyse. Theo, danke dir und viel Erfolg weiter in Berlin. Und ich werde einen Weg weiter verfolgen, natürlich. Ich bin auch immer gespannt, ob dein Hauptsteckenfährt weiter bei Spielanalyse bleiben wird oder ob sich doch eher mal in die Cheftrainer Rolle verschlägt. Die Zeit wird's zeigen, bis dahin. Theo, alles Gute noch mal und macht's gut, liebe Hörerinnen und Hörer, bis zum nächsten Mal. Ciao. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Theo Mauer, Spielanalyst, diskutiert die Balance zwischen Emotion und Sachlichkeit in seiner Rolle.
  2. Videoanalysen sollten kompakt sein
  3. Emotionen gehören zum Fußball, aber ein rationaler Gegenpart im Trainerteam ist wichtig, um den Faden zu behalten.
  4. Videoarbeit kann auch für Techniktraining genutzt werden, z. B. durch Selbstfilmen mit Handys und visuelle Wiederholungen.
  5. Fortbildungsmöglichkeiten umfassen Studium, Trainer-Lizenz (z. B. Hamburg), virtuelle Programme wie beim Interzoin-Fußball-Institut und externe Formate wie Sky Matchplan oder Social-Media-Analysen.

Summary:

In diesem Gespräch geht es um die Rolle des Spielanalysten Theo Mauer und die Herausforderungen, Emotionen mit einer sachlichen Arbeitsweise zu verbinden. Theo gibt zu, dass er ein emotionaler Typ ist, aber die Videoanalyse bietet ihm die Möglichkeit, Situationen später objektiv zu betrachten. Er betont, dass Nachbereitungen mit Spielern kurz und präzise sein sollten – etwa 10 bis 15 Minuten –, da die Aufmerksamkeit danach nachlässt.

In der Halbzeitpause sollten nur zwei bis drei kurze Szenen gezeigt werden, um den Fokus zu behalten. Zudem wird diskutiert, dass ein Trainerteam ausgewogen sein sollte: Eine rationale Person kann emotionale Hitzköpfe ausgleichen, um klare Entscheidungen zu treffen. Videoarbeit ist nicht nur taktisch, sondern auch im Techniktraining nützlich, etwa durch Selbstanalysen mit Handys, um Bewegungsabläufe wie Finten oder Schusstechnik zu verbessern.

Spieler reagieren unterschiedlich auf Videoanalysen – ältere Spieler sind oft skeptischer, während jüngere offener sind. Für die Weiterbildung empfiehlt Theo ein Sportstudium, Trainer-Lizenzen oder spezielle Programme wie beim Interzoin-Fußball-Institut. Er verfolgt auch öffentliche Analysen von Trainern wie Julian Nagelsmann oder Formate wie Sky Matchplan, um neue Perspektiven zu gewinnen.

Insgesamt zeigt sich, dass Spielanalyse ein vielseitiges Werkzeug ist, das sowohl taktische als auch technische und emotionale Aspekte des Fußballs abdeckt, aber immer mit Maß und Ziel eingesetzt werden sollte.

FAQs

Ein Spielanalyst sollte versuchen, ruhig zu bleiben, aber Emotionen gehören zum Fußball dazu. Es ist wichtig, nach dem Spiel die Videoaufnahmen zu nutzen, um wieder auf eine sachliche Ebene zu kommen.

Eine Videoanalyse sollte kompakt gehalten werden, etwa 10 bis 15 Minuten, da die Aufmerksamkeit der Spieler danach nachlässt. Es ist sinnvoll, nur die wichtigsten Szenen zu zeigen und diese kurz zu besprechen.

In der Halbzeitpause sollte man maximal zwei bis drei Szenen zeigen, die kurz und prägnant sind. Danach sollten die Spieler Zeit haben, sich auszutauschen und zu regenerieren.

Die Begeisterung hängt vom Spielertyp ab; ältere Spieler sind oft skeptisch, während jüngere offener sind. Es ist wichtig, die Analyse auf die Bedürfnisse der Spieler abzustimmen und sie einzubeziehen.

Die Videoanalyse zeigt den Spielern, was gut und was schlecht war, und hilft ihnen, ein besseres Gefühl für Situationen zu entwickeln. Sie dient der Verbesserung der Mannschaft und einzelner Spieler.

Im Techniktraining kann man Spieler filmen, um Bewegungsabläufe wie Schusstechnik oder Finten zu analysieren. Durch visuelles Feedback können Spieler ihre Technik verbessern und sich Bewegungen besser vorstellen.

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