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#14 Fettsäuren - die vergessenen Vitalstoffe

from FOREVER YOUNG - DER PODCAST

17m 10s

#14 Fettsäuren - die vergessenen Vitalstoffe

Fettsäuren sind nicht nur Brennstoff, sondern essentielle Baustoffe für Zellen, insbesondere für die Zellmembran. Die beiden essenziellen Fettsäuren, Omega-3 und Omega-6, sind notwendig, um Zellfunktionen wie Signalübertragung und Entzündungsregulierung zu unterstützen. Omega-6 startet Entzündungen für Heilungsprozesse, Omega-3 dämpft sie wieder ab – ein ausgewogenes Verhältnis ist entscheidend für gesunde Zellen. Die moderne Ernährung ist jedoch oft omega-6-reich und omega-3-arm, was zu einer ungesunden Zellhülle führt. Während Omega-6 aus vielen pflanzlichen Ölen leicht verfügbar ist, ist Omega-3 aus pflanzlichen Quellen nur unzureichend umgewandelt. Fisch oder Algen sind direkte, leistungsfähige Quellen für EPA und DHA. Der Omega-3-Index zeigt, wie gut die Versorgung ist: Werte unter 4 % sind unzureichend, ideal liegt er bei 8–11 %. Eine gesunde Ernährung kombiniert mit Messung und gezielten Ergänzungen ist notwendig. Besonders betroffen sind Menschen, die fettarm leben, wenig Fisch essen oder vegane Ernährung wählen. Der Fokus liegt nicht nur auf Kalorienkontrolle, sondern auf der Stabilität und Funktion von Zellen – der Schlüssel liegt in einem ausgewogenen Fettsäureverhältnis.

Transcription

2762 Words, 17323 Characters

German
Wir haben schon über Vitamine gesprochen, über Eiweiß und Daminos und über Mineralstoffe und Spurnelemente. Zu den 47 essentellen Vitalstoffen für uns gehört noch zwei, über die wir bisher nicht gesprochen haben. Zwei Fettsäuren, die für uns überlebenswichtig sind und um die geht es heute. Herzlich willkommen bei Forever Young Der Podcast. Ich bin Ralph Bohlmann und das hier ist Folge Nummer 14. Heute geht es, wie gesagt, um Fettsäuren, Omega-3 und Omega-6. Die Kleinster Familie auf der Landkarte der 47 und die, die am häufigsten vergessen wird. Fett klingt nach der Ölflasche neben dem Herd, nach Diät, nach Kalorien, nachdem, was man weglässt, wenn man gesund essen will. Leitjogurt, Magakwag, Magarine, Stadtbutter. Die Wurst mit dem großen 30% weniger Fett drauf. Kommt ihr vielleicht bekannt vor. Fettsäuren, das ist so ein Thema, bei dem man das Gefühl hat, man wüsste doch eigentlich Bescheid. Fett lässt man besser weg. Oder nicht? Und dann hatten wir hier im Podcast vor ein paar Wochen Prof. Dr. Simon von Stängel. Folge 9. Fettstoffwechsel. Vielleicht derinnastodig. Zwei Tanks, aus denen wir uns bedienen, einen für Zucker und einen für Fett. In der Folge damals ging es darum, wieder Körper lernt an sein eigenes Fett dran zu gehen. Dabei ging es darum, Fett zu verbrennen, zur Energieerzeugung, Fett als Brennstoff. Heute geht es um etwas anderes, Fett als Baustoff, nicht als Brennstoff. Fett als elementaler Baustoff für jeder einzelne Dana zählen, Fett ist viel mehr als nur ein Brennstoff. Das alles in zwei völlig verschiedene Dinge, Fett ist zum einen, das Benzin im Tank, stimmt so weit. Fett ist quasi aber auch der Tank selbst, oder sagen wir besser ein Teil von dem, aus dem der Tank besteht. Und nicht nur der Tank besteht zum Teil daraus, buchstäblich alles andere Indie auch. Hauthare, Fingernägel, Muskeln, Knochen, Organer, Hirn, Blut, Hormone, Enzyme, Immunsystem. All das besteht aus Zählen und jeder einzelne davon, besteht zum Teil aus Fettsäuren, in der Zellmembran, der Zellhülle sozusagen. Um die Fettsäuren, die es braucht, neue gesunde Zellen zusammenzubauen, um die geht es hier. Fangen wir da an, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. In Folge 12 waren die Mineralstoffe dran, da stück Erde in dir, 22 Stück die größte Familie. Davor in Folge 10 die Aminosäuren, die Lego Steiner aus denen du aufgebaut bist, und in Folge 8 die Vitamine, die zündkerzen im Motor quasi. Kurz noch mal die große Landkarte zur Erinnerung, 47 S&C Witalstoffe, lebensnotwendig, jeder einzelne, fehlt einer ganz, stehbst du. Die teilen sich auf in vier Gruppen, 13 Vitamine, 22 Mineralstoffe und Spurnelemente, 10 Minusäuren und 2 Fettsäuren. Heute nun die Fettsäuren, und dann ist die Karte der essenziellen Vitalstoffe auch schon komplett. Die Gruppe der Fettsäuren ist die kleinste Familie, es braucht nur 2, Omega 3 und Omega 6. Und hier wissen tatsächlich die wenigsten wirklich Bescheid. Vitamine kennt jeder, Eiweiß kennt jeder, zumindest aus dem Fitnessstudio. Mineralstoffe, die klingt nach Chemie, aber Calcium, Magnesium und Eisen hat schon mal jeder gehört. Aber Fettsäuren? Da weiß nicht wirklich jeder Bescheid, vielleicht weil das Wort Vitalstoff sich eher nach Vitaminen Mineralstoffen und Spurnelementen anhört. Für die Fettsäuren gilt ebenso wie für die anderen Vitalstoffe nicht, ob du sie hast, sondern wie gut du tatsächlich damit versorgt bist, mangelhaft, ausreichend oder gut oder sehr gut. Und hier kommt noch eine Besonderheit dazu, das Verhältnis zwischen den beiden spielt eine besondere Rolle. Darüber sprechen wir gleich noch. Erst mal vorweg, was ist eine Fettsäure überhaupt? Lein habt ausgedrückt, Fett ist nicht einfach Fett, Fett besteht aus Fettsäuren. Das sind lange Ketten aus Kohlenstoff mit einem Säureende. Manche sind gesättigt, manche sind ungesättigt, da wird es dann chemisch, aber das musst du der gar nicht merken. Was du die merken solltest, des Folgendes. Es gibt nur 2 essenzielle Fettsäuren, also Fettsäuren, die dein Körper braucht, aber nicht selbst bauen kann, die du also essen musst. Die eine Familie heißt Omega 6, die andere Omega 3, du brauchst beide. Beide spielen unterschiedliche Rollen, sind sogar sowas wie Gegenspieler, und beide musst du über die Nahrung zu den nehmen und zwar hoffentlich im richtigen Verhältnis. Der Name sagt übrigens nur an, an welcher Stelle in der Molekylkette die erste Doppelbindung sitzt. Omega 3 heißt 3 Kohlenstoffe vom Ende entfernt, und Omega 6 heißt 6. Das klingt jetzt ein bisschen nach Chemie unterricht, aber das ist der ganze Unterschied, wie gesagt, musst du den nicht merken. Den Körper kann viele Fettsäuren selbst bauen, aus dem was du ist, aus Kohlenhydraten sogar, wenn es sein muss. Den Körper ist quasi wie ein kleiner Chemiebetrieb, der aus dem einen das andere machen kann, aber wir haben kein Entzüme, dass Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren herstellen kann. Vermutlich, weil wir beide es im Laufe unserer Evolution immer in ausreichender Menge über die Nahrung aufnehmen konnten. Also muss beides über die Nahrung kommen, bis heute ein Leben lang. Stell dir vor, jeder einzelne Zelle in dir hat eine Haut, die Zellhülle oder Zellmembran genannt. Eine Haut dünne Doppelwand. In dieser Wand sitzen die Fettsäuren und die Fettsäuren entscheiden darüber, wie weich und durchlässig oder wie starr und fest diese Hülle ist. Und das entscheidet darüber, wie gut Signale durchkommen, befehle an die Zelle sozusagen und wie gut Nährstoffe und Materialien in die Zelle reinkommen und wie gut Abfall wieder rauskern. Und die Zusammensetzung der Zellhülle entscheidet also über die Funktionsfähigkeit und Leistungsfähigkeit einer jeden Zelle. Und die Zusammensetzung der Zellhülle wird bestimmt durch das Verhältnis der beiden Fettsäuren Omega 3 und Omega 6. Und darum ist es so wichtig, dass wir unserem Körper beide Fettsäuren im richtigen Verhältnis über die Nahrung zur Verfügung stellen. Danke hierhin besteht zu einem riesigen Teil Osfett, nicht aus Eiweiß, nicht aus Zucker, Osfett. Deine Augen, die Netz Haut ist voll davon. Die jede Nervenzelle, jede Immunzelle, muskelzelle Hautzelle, dein Herz. Und die richtigen Fette in der Zellhülle läuft die Zelle unrund. Nicht gleich dramatisch von heute auf morgen, sondern eher wieder Unterschied zwischen "Geht so" und "Ja, geht ab", zwischen der vier wie ausreichen in der Schule und der eins wie sehr gut. Und wenn du nur die vier erreicht, dann können Rezeptoren, die die Zelle erreichen, nicht richtig andocken. Im Bodenstoffe können nicht optimal eindringen. Die Zelle macht quasi Dienst nach Vorschrift, statt optimale Performance. Und wie du das merkst, du fühlst dich vielleicht müde und schlapp vielleicht schmerzen auch die Gelenke. Bei Fett geht es bis heute den meisten um Kalorien, um Gewicht, um die Angst vor der Butter. Die Industrie hat das gern aufgegriffen und fettarmen Leidprodukte erfunden und wir haben sie konsumiert, weil sich das irgendwie nach Disziplin anfühlt. Dabei geht es, wenn wir über Gesundheit reden, gar nicht in erster Linie um Fett als Brennstoff als Kalorienträger, sondern um Fett als Baustoff für gesunde Fettezellen, für Hauthaare, Muskeln und Gehirn, für Organe, Blut, Hormone, Entzüme und Immunsystem. Die Vitamina und die Mineralstoffe sind die Hilfstoffe für biologische Prozesse, Eiweiß, also die Aminosäuren und die Fettsäuren, das sind in erster Linie die Baustoffe für neue Zellen. Und gesunde Fettezellen sind das, woraus der gesunde Fetteversion von dir besteht. Gehen wir mal auf die beiden Gruppen ein, damit du sie einfach mal gehört hast. 1. Familie. Omega 6. Die Leid Fettseure heißt Linolseure. Die steckt in vielen Pflanzenöln, wie Sonnenblume, Distelsoja Mais, auch in Nüssen. Und davon steckt dann ganz viel in Fertigprodukten, weil die Öle die reichern Omega 6 Fettseuren sind, günstig sind, um nicht zu sagen, billig. Daraus macht man dann gern Dinge wie Magarine, Chips, Fertigsohsen, Brötchen von Bäcker. Omega 6 Fettseure stecken reichlich in allem, was nach Pflanzenöl klingt und im Supermarkt billig in großen Flaschen steht. Und ja, Omega 6 ist essentiell. Dein Körper braucht das, punkt. Unter anderem umdaraus weitere Stoffe zu bauen, die Entzündung anschalten und hochfahren können. Ja, anschalten. Entzündung ist ja kein Feind an sich. Entzündung ist Teil von Heilungsprozessen im Körper. Ohne Entzündung heilt keine Wunde. Ohne Entzündung merkst du nicht, dass du dir den Fuß verstorgnest. Entzündung braucht das Signal von Omega 6. Und das Signal muss sagen, erst mal Entzündung hoch und zum richtigen Zeitpunkt auch wieder runter. Zweite Familie, Omega 3. Die Leitfettseure aus Pflanzen heißt Alpha-Linolen-Säure. Die findest du reichlich in Leinöl, in Wahlenüssen, in Kier. Das sind die pflanzlichen Quellen und dann gibt es die Marinen Quellen, also aus dem Meer, EPA und DHA, Alkosa-Penta-Hinsäure und Ducosa-Hexa-Hinsäure. Das musst du dir nicht merken, EPA und DHA. Die stecken unter anderem reichlich in Fettem sefisch, Lachs, Hering, Makrele, Sardine. Und in Algen. DHA findet sich in unserem Körper besonders im Gehirn und in der Netzhaut. Wenn ein Baby ein Gehirn entwickelt, dann ist DHA einer der Bausteine, die der wirklich dringend und reichlich gebraucht werden. Nicht irgendwann, sondern in den Monaten, in denen das Gehirn wächst. Deshalb steht DHA in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht auf der Nice-Du-Heffliste, sondern auf der Mast-Heffliste. EPA spielt eine große Rolle für Herz und Gefäße und dafür das Entzündung auch wieder runterfahren. Das ist ein ganz wichtiger Punkt hier bei den Fettsäuren. Wir brauchen das Mittel der Entzündung für Heilung, aber zu richtigen Zeit und im richtigen Maß für die richtige Dauer. Omega-6 hilft dabei, Entzündung zu starten und hochzufahren. Omega-3 hilft dabei, Entzündung auch wieder einzundämmen zu begrenzen und zu beenden. Wenn beides im richtigen Verhältnis zur Verfügung steht, dann funktioniert Gesundheit. Und hier kommt ein Haken, den viele nicht kennen. Dein Körper kann aus der pflanzlichen Omega-3-Form, der Alpha-Linulehensäure, theoretisch, die in der Regel aus Maritimenquellen stammt den Fettsäuren EPA und DHA aufbauen. Theoretisch. In der Praxis ist das aber ein echtes Nadel-Ör. Besonders, wenn gleichzeitig sehr viele Omega 6 Fettsäuren durch den selben Engpass wollen. Worauf ich hinaus will, ist folgendes, wer sich auf Leinöl als pflanzliche Omega 3 Quelle allein verlässt und denkt, damit wäre optimal versorgt, der liegt leider oft falsch. Leinöl ist prima, aber Leinöl ist nicht herring und Walnüsse sind nicht lax. Wer Fisch ist, der holt sich EPA und DHA direkt und ohne Umwege. Wer vegan lebt, der hat mit Algenöl einen guten Weg, der dann nicht über den Fisch geht. Algen sind nämlich der eigentliche Ursprung. Der Fisch hat EPA und DHA über die Augen aufgenommen und angereichert. Das nennt man Nahrungskette. Ich habe das vorhin schon angedeutet. Es geht nicht nur darum, ob beide Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 da sind. Es geht darum, in welchem Verhältnis zueinander sie bei uns vorliegen. Früher als der Mensch noch, sagen wir, Artgerechte erlebte, lagen Omega 6 und Omega 3 im Verhältnis in unserer Ernährung viel enger beieinander. Mehr Blätterige Nahrung, mehr Maritimennahrung, mehr Wild. Heute in unserer Küche kippt das oft kräftig in Richtung Omega 6. Zu viel Sonnenblumenöl, wenig Fisch, viel fertiges, wenig Blätteriges, viel Getreide, wenig Nahrung aus dem Meer. Dann hast du von der einen Familie reichlich, Omega 6 und von der anderen zu wenig, Omega 3. Den Membranen deiner Zählen fehlt dann nicht Fett. Das Fett in der Zellehülle ist dann nur falsch zusammengesetzt. Lein habt ausgedrückt. Die Zellehülle ist dann zu steif und zu wenig durchlässig. Mehr Omega 3 würde sie flexibler und durchlässiger machen. Was das für stelle Entzündung bedeutet. Dafür machen wir besser mal eine eigene Folge, denn das ist ein wirklich wichtiges Thema. Für heute soll einfach mal folgendes reichen. Beide Fettsäuren, Omega 3 und Omega 6 sind essenziell. Das Verhältnis zwischen beiden ist entscheidend. Und bei den meisten, die ihr Fettsäure Verhältnis mal gemessen haben, gibt es eine Überraschung. Was man hier messen sollte, das ist übrigens der HS Omega 3 Index. Und als gesunder Korridor gilt ein Index von 8 bis 11 Prozent. 4 bis 8 Prozent, das ist so der graubereich. Irgendwie okay, 4 plus bis 3 plus. Der deutsche Durchschnitt liegt bei rund 4 Prozent. Das entspricht der Schulnorte 4 ausreichend. Reicht grad für die Versetzung ist aber nicht befriedigen, geschweige denn gut oder sehr gut. Kann man ja mal messen lassen, sollte man sogar. Okay, lass uns das mal sortieren. 1. Gruppe, Omega 6. Die bekommst du in unserer Ernährung praktisch von allein, oft mehr als genug. Hier ist selten die Baustelle im Gegenteil. Hier ist er die Frage, muss wirklich jedes Essen in Sonnenblumöl schwimmen. Besser sind hier, Rapsöl, Olivenöl, Butter vom guten Stück. Weil, mehr Omega 3, weniger Omega 6. Und die 2. Gruppe, Omega 3. Da ist Ergänzung für viele sinnvoll. Weil unsere typische Ernährung sie eben nicht in ausreichender Menge hergebt. Die Messung kann das leicht bestätigen. Weil du eben nicht jeden Tag herringst. Weil die Umwandlung aus zum Beispiel Leinöl einfach nicht reicht. Aber wer hier an Nahrungsergänzung denkt, der sollte vorher gemessen haben und ich einfach die erste beste Kapsel aus dem Druckerierigal einfach auch verdacht einwerfen. Und ganz ehrlich, eine Kapsel, die seit zwei Jahren in der Küchenschublade liegt und nach all dem Fisch riecht, wenn du sie aufmacht. Die solltest du besser entsorgen. Denn Omega 3 ist empfindlich, das sollte immer frisch sein, dunkel und kühl gelagert. Sonst oxidiert das Omega 3 und dann hast du nichts verbessert. Über eine ganz andere Klasse haben wir heute noch gar nicht gesprochen. Die gesättigten Fette, das Kollesterin etc. Und die gehören auch eigentlich nicht in unsere Reihe zu den essentiellen Fettsäuren weil die gesättigten Fette eben nicht essentiell sind. Also anderes Thema, auch sehr kontrovers. Aber darüber machen wir vielleicht noch mal eine eigene Folge. Für wen ist Omega 3 und Omega 6 ein Thema? Ehrlich gesagt, für alle, aber für einen paar Gruppen ganz besonders. Für alle, die Fettarm leben, weil sie das irgendwo mal gelernt haben. Für die mit dem Magerquark und der Angst vor dem Eigelb. Für alle, die kaum fisch essen. Und zwar mal lax im Jahr von der KTM Restaurant, das zählt nicht. Für alle, die wir gern oder vegetare schneben. Pflanzlich ist Omega 3 ja, EPA und DHA eher nein, außer überlegen. Für Schwangerer und Stilende, DHA ist Baustoff für das Gehirn des Kindes. Hallo. Für Menschen ab 60, die Aufnahme und der Umbau, das wird nicht besser mit den Jahren. Ich höre auch schon dazu. Für Sportler, Zellmembran, Regeneration, Entzündungsbalance, das hat was mit Leistung, Training und Performance und Erholung zu tun. Und die in der Mitte, wie immer, du und ich. Alle, die nicht nur ausreichend versorgt sein wollen, sondern gut, oder sehr gut. Die Messung, die zeigt, wo du stehst, wenn ich Mist, der kann nur raten. Ich kenne übrigens meinen Omega 3 Index. Solltest du besser auch. Eine kurze Zusammenfassung. 47 essentielle Vitalstoffe. Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und Spuren-Elemente. Und heute die zwei Fettsäuren Omega 6 und Omega 3. Beide musst du essen. Beide sitzen in den Wänden deiner Zellen. Und auf das Verhältnis kommt es an. Gute Ernährung ist immer die Basis. Fetterfisch, gute Öle, Walnüsse, wenig fertig Produkte. Für eine wirklich gute Omega 3 Versorgung reicht die Ernährung leider oft nicht aus. Messen. Dann gezielt ergänzen, nochmal nachmessen. Das ist Eigenverantwortung. Du übernimmst das Steuer, weil es sonst für dich, die man macht. So eine Messung bekommst du über den Arzt, ein Selbsttest über ein Labor. Oder, Werbung in eigener Sache, im Verjang Seminar. Da wird das auch bei jedem gemessen. Nächster Termin ist übrigens in genau zwei Wochen. Vom ersten bis vierten Oktober im Maritim C-Hotel Tim Doffer Strand. Vielleicht sind noch Plätze frei, schon nach auf Strunz.com/Seminar. Und wie immer mein Hinweis, Dr. Strunz war Arzt. Ich bin keiner. Ich gebe hier keine medizinische Wahrheit und ganz bewusst auch keine Dosierung. Was ich hier kann, wissen Teilen, Perspektiven, Öffnen und Impulse geben. Was du daraus machst, das entscheidest du. Am besten gemeinsam in jemandem, der deine Werte gesehen hat. Jetzt bin ich neugierig. Kennst du deinen HSOMG 3 Index? Schreibt uns doch mal an [email protected]. Wir lesen wirklich mit. In der nächsten Folge wird's wieder konkret und ziemlich praktisch. Dann ist Dr. Dieter Schmidt bei mir zu Gast. Da geht es dann um Supplemente, um Infusionen, um Aferese. Also um die Frage, was macht man, wenn messen unter Blätten allein nicht mehr die Antwort sind? Ich werde für die Aufnahme bei ihm in der Praxis in Rohr sein. Das wird spannend, freue mich schon drauf. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann abonniere doch für Erweihung der Podcast. Teil das Ganze mit Menschen, die sich für Gesundheit, Fitness und ein langsaktives Leben interessieren. Und lass uns gerne eine Bewertung da. Dein Feedback noch diesen Podcast besser. So und jetzt danke ich dir fürs Zuhören. Wir hören uns in der nächsten Folge, dein Ralf Bulmann und das Team von für Erweihung. Bis zum nächsten Mal. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Omega-3 und Omega-6 sind die beiden essenziellen Fettsäuren, die der Körper nicht selbst bauen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss.
  2. Beide Fettsäuren spielen entscheidende Rolle in der Zellmembran und beeinflussen die Funktionalität von Zellen, insbesondere bei Signalempfang, Stoffwechsel und Entzündungsprozessen.
  3. Omega-6 aktiviert Entzündungen, um Heilungsprozesse zu starten, während Omega-3 deren Abbrechung und Dämpfung fördert – ein Gleichgewicht ist entscheidend.
  4. Das Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 ist kritisch; ein zu hohes Omega-6-Verhältnis führt zu zu viel Entzündung und zu einer unflexiblen, schlecht durchlässigen Zellhülle.
  5. Omega-3-Quellen wie Fisch (Lachs, Hering), Algen oder Leinöl sind notwendig, aber nur mit einem ausreichenden Omega-3- und geringem Omega-6-Gehalt wirksam.
  6. Die Umwandlung von Alpha-Linolensäure (Leinöl) in EPA und DHA ist in der Praxis sehr ineffizient, besonders bei hoher Omega-6-Belastung.
  7. Der Omega-3-Index (HS-Index) ist ein wichtiger Hinweis auf die Versorgung; ein Wert unter 4 % zeigt eine unzureichende Versorgung, ideal ist 8–11 %.
  8. Eine gesunde Ernährung mit Fettfisch, gesunden Ölen, Nüssen und wenig verarbeiteten Produkten kombiniert mit Messung und gezielten Ergänzungen ist entscheidend für eine optimale Gesundheit.

Summary:

Fettsäuren sind nicht nur Brennstoff, sondern essentielle Baustoffe für Zellen, insbesondere für die Zellmembran. Die beiden essenziellen Fettsäuren, Omega-3 und Omega-6, sind notwendig, um Zellfunktionen wie Signalübertragung und Entzündungsregulierung zu unterstützen. Omega-6 startet Entzündungen für Heilungsprozesse, Omega-3 dämpft sie wieder ab – ein ausgewogenes Verhältnis ist entscheidend für gesunde Zellen.

Die moderne Ernährung ist jedoch oft omega-6-reich und omega-3-arm, was zu einer ungesunden Zellhülle führt. Während Omega-6 aus vielen pflanzlichen Ölen leicht verfügbar ist, ist Omega-3 aus pflanzlichen Quellen nur unzureichend umgewandelt. Fisch oder Algen sind direkte, leistungsfähige Quellen für EPA und DHA.

Der Omega-3-Index zeigt, wie gut die Versorgung ist: Werte unter 4 % sind unzureichend, ideal liegt er bei 8–11 %. Eine gesunde Ernährung kombiniert mit Messung und gezielten Ergänzungen ist notwendig. Besonders betroffen sind Menschen, die fettarm leben, wenig Fisch essen oder vegane Ernährung wählen.

Der Fokus liegt nicht nur auf Kalorienkontrolle, sondern auf der Stabilität und Funktion von Zellen – der Schlüssel liegt in einem ausgewogenen Fettsäureverhältnis.

FAQs

Es gibt zwei essentielle Fettsäuren: Omega-3 und Omega-6. Dein Körper kann diese nicht selbst bauen, daher musst du sie über die Nahrung aufnehmen. Sie sind Bausteine für Zellmembranen und entscheiden über die Funktion und Leistungsfähigkeit deiner Zellen.

Ein ausgewogenes Verhältnis ist entscheidend für die Gesundheit. Omega-6 startet Entzündungen, Omega-3 dämpft sie. Ein Ungleichgewicht führt zu zu starken oder zu schwachen Entzündungsprozessen, was zu Entzündungen oder einem geschwächten Immunsystem führen kann.

Omega-3-Fettsäuren sind in Fisch wie Lachs, Hering und Makrele, in Algen sowie in pflanzlichen Quellen wie Leinöl und Walnuss enthalten. Für vegane Menschen ist Algenöl eine gute Alternative.

Omega-6 ist notwendig, um Entzündungen zu aktivieren, die für die Heilung von Verletzungen und Krankheiten unerlässlich sind. Es hilft, Entzündungen zu starten und zu regulieren, aber eine zu hohe Menge kann die Balance stören.

Der HS-Omega-3-Index zeigt deinen Körpergehalt an. Ein Wert zwischen 8 und 11 Prozent gilt als gesund. Der deutsche Durchschnitt liegt bei etwa 4 Prozent, was als ausreichend gilt, aber nicht als optimal ist.

Der Körper kann aus Alpha-Linolensäure (pflanzliche Omega-3) nur wenig EPA und DHA bilden, besonders wenn gleichzeitig viel Omega-6 konsumiert wird. Daher ist eine Ergänzung oft notwendig, um ausreichend Omega-3 zu gewährleisten.

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