#139 - Das perfekte Angebot. So machst du Schluss mit dem Rabatt-Wahnsinn.
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Die Podcast-Folge diskutiert, was ein gutes oder schlechtes Angebot ausmacht, ausgehend von einem Beispiel: Ein 20-Euro-Produkt wird mit 50 % Rabatt beworben. Die Experten kritisieren diesen Ansatz scharf. Hohe Rabatte senken den wahrgenommenen Wert der Marke dauerhaft, locken nur Rabattsammler an, die selten Stammkunden werden, und machen bei niedrigem AOV profitable Werbung (Social Ads) unmöglich, da die Marge nach Abzug von Kosten wie Produktion, Versand und Werbeausgaben oft negativ wird. Stattdessen sollte der Fokus darauf liegen, ein Produkt anzubieten, für das ein echtes Marktbedürfnis besteht. Um einen niedrigen AOV zu erhöhen, empfehlen sie, den Wert des Angebots zu steigern, z.B. durch sinnvolle Produkt-Bundles, die ein spezifisches Kundenproblem lösen, oder durch digitale Zusatzleistungen. Die Strategie, initial Verluste in Kauf zu nehmen, um Kunden zu akquirieren, wird als gefährlich eingestuft, es sei denn, man verfügt über umfangreiche Daten und finanzielle Reserven. Ein gutes Angebot kanalisiert vorhandene Kundennachfrage, anstatt sie durch Rabatte erst erzwingen zu wollen.
Jetzt dies das 100% Social Media, 100% Schlau. Der Ezzlein Podcast mit Zylm, Rundrum, Facebook, Instagram, TikTok und mehr. Hier erfährst du wieder mit Social Media deine Business-Ziele reißt und dein Unternehmen erfolgreich war magt ist. Okay, okay, wir sind wieder da. Jetzt dies das mit einer neuen Folge und heute haben wir ein wahnsinniges Thema mitgebracht und zwar, was ein gutes Angebot ausmachen kann, was ein schlechtes Angebot ausmachen kann. Und warum ja unbedingt dran bleiben solltet, weil wir werden heute so krass. Matthias nennt es die Zwiebelmetode, wir werden quasi die komplett auseinandernehmen, dass sie am Ende sagt. Und in euren eigenen Shop geht oder in anderen Shop so und sagt, ey krass. Und ihr könnt danach sagen, ist das ein gutes oder ein schlechtes Angebot. Ihr werdet das nach dieser Folge, sagen können und ihr werdet auch verstehen, warum das so ein krassen Impact auch auf eure Social Ads hat. Und ich würde aber gerne mit einer Geschichte anfangen, aber bevor ich natürlich mit der Geschichte anfange, möchte ich erstmal sagen, schön, dass ihr beiden wieder da seid Matthias und Julian. Sehr, sehr süß. So und ich schlägt mal los. Folgende Geschichte hier beiden. Ich habe mit jemandem gesprochen, der hat ein Produkt und er hat dann ein Angebot entwickelt mit dem Gedanken, ey Daniel, ich will ja erstmal dieses Angebot oder dieses Produkt bekannt machen. Ich will, dass es viele Leute kaufen. Deshalb, ah, es kostet nur 20 Euro, mach ich sogar, statt 20 Euro, 10 Euro. Ich gebe 50 Prozent Rabatt, damit die Leute, dass für 10 Euro kaufen können, weil ich will so vielen Leute wie möglich erreichen. Und da können wir jetzt schön mal so richtig auseinandernehmen, was daran ist. Ich sag mal gefährlich ist. König ist auch irgendwas Gutes daran. Oder es ist das absolute Wahnsinn. Und ich glaube aber an diesem Beispiel können wir es mal ein bisschen ranhängen, Matthias. Ohne jetzt das Produkt zu nennen. Was denkst du denn, wenn ich dir so sage, ey Matthias, ich habe 20 Euro Produkt damit, will ich Ads schalten. Aber ich würde erst mal gerne 50 Prozent Rabatt drauf klatschen. Go. Gut. Problem Nummer eins, average order value. Der ist nicht geeignet, um richtig mit Ads rauf zu pushen. Das ist das erste Problem. Das zweite Problem ist die Wahrnehmung der Marke. Also was macht das mit deiner Marke, wenn du irgendwie, also wenn du einen Premiumprodukt hast und alles ist so auf Premium ausgelegt und auf einmal sagst du 50 Prozent Rabatt und du bekommst es irgendwie für 10 Euro, das Framing macht es nicht nur für mich, sondern auch für andere Leute, das ist ein bisschen wertlos. Ist auch für alles eigentlich, also egal ob du Premium bist oder nicht sobald du glaubst, du glaubst, 50 Prozent Rabatt geben kannst, wirst du doch nie wieder diesen Ruf los oder? Das ist die Marke, wo ich einfach mal warten kann, bis sie 50 Prozent Rabatt gebe. Genau, das ist das dritte Problem. Dass du da immer wartest, so ja warum soll ich jetzt keine Ahnung, T-Shirts für 200 Euro kaufen, wenn ich sie auf 400 Euro bekommen kann? Hab ich mich letztes selbst bei erwischt. Genau, weil der Anbiet halt auch gesagt ist. Hier 50 Prozent, da ist ja okay, also das ist ja auch bei Klamottenmark mittlerweile, so Gang und Gehbe, dass die alles rausknallen. Mir fällt da nur eine Marke ein, die wirklich Premium teuer ist und auch Premium teuer bleibt. So und das finde ich auch gut tatsächlich und da werde ich jetzt auch gestellen, weil es einfach cool ist. So und gute Qualität. Weil du Qualität. Weil Louis Vuitton, die Fabrenja, also ich finde das so geil, dass Louis Vuitton ja, sagt man, es gibt Nierabatt, Nii Nii Nii, nicht mag ich für Mitarbeiter und wenn eine Kollektion vorbei ist, dann wird ja angeblich die Ware einfach verbrannt. Damit es niemals irgendwie Ressbestände gibt, die dann irgendwo landen könnten und günstiger sein könnten. Also ist eine Kollektion vorbei, ist sie tatsächlich für immer vorbei. Aber ja, das meinst du nicht. Vielleicht ganz kurz dazu, also nicht nur Premium, weil jetzt das ist ein 20 Euro Produkt. Ja. Das ist ein schönes Produkt, das macht total Sinn und das würde ich auch tatsächlich mehr mal kaufen, um das mal auszutesten. Nur was macht das genau das? Also es muss ja kein 100 Euro oder 200 Euro, die Schutzhands kann ja ein 20 Euro Produkt sein. Wenn ich es dann für 10 Euro bekomme, dann ist ja genau das erst mal, ich sag mal gefährlich, weil ich dann als kleiner Rabattjäger und ich bin ja ex-my-dielzer, würde sagen krass, wird sofort das mit der Community streuen und ich kenne so Rabattjäger, die greifen dann natürlich zu, weil ich sagen geil 50% und ich weiß das von diesen 500, 200.000 Menschen, die dann dieses Produkt kaufen, 999, das nicht noch ein zweites Mal kaufen werden. Weil sie einfach einen Schnäppchen machen wollten. Und dann bist du quasi in dieser Schnäppchenfalle, kannst das dann irgendwie verbuchen als na ja, wir haben ein bisschen Market Awareness dadurch bekommen. Aber nein, ich kenne diese Leute. Ich bin selber so, ich würde niemals irgendwie die Marke wahrnehmen oder sie dann weiter empfehlen. Aber ich denke, wenn du da nur warten, wann es den nächsten Rabatt bei dieser Marke gibt. Also quasi, ich nenne es mal die Rabatt sammlerfalle, wenn du dann wirklich in 50% gibst, also völlig absurd. Okay, dann AOV, können wir, okay, Julien will noch mal das noch mal so. Das ist ja schon vorher. Also ich glaube im Grunde ist es ja so, dass ein Preis alleine nie irgendwie, man kann ja nie sagen, das ist jetzt teuer oder günstig, sondern du brauchst ja immer auf der anderen Seite diesen Wert, ne, diesen wahrgenommenen Wert. Weil sonst, also für dich ist heute 20 Euro teuer, weil dann Portmanie leer ist, morgen ist für dich 150 Euro wenig, weil keine Ahnung, du hast grad geilt bekommen oder wie auch immer. Also, Geld alleine ist halt sehr schwer zu sagen, es ist jetzt viel, das ist jetzt wenig. Und du brauchst immer dieses gegenehische Guck, was krieg ich denn jetzt in dem Moment und auch für eine Art von Produkt und so. Und ich glaube, das ist, wenn man diesen Grundgedanken in dem Brauchmanalt immer vor Augen, wenn man jetzt Shoppetreiber ist und dann sagt, ja, ich muss das Produkt jetzt noch günstiger machen. Und das ist ja das, was ihr gerade sagtet. Also, dann geht der wahrgenommen eine Wert halt auch runter, indem Sinne, wenn du es noch günstiger machst, als es eh schon vielleicht sogar ist und wenn du sagst, dann noch irgendwie, das ist jetzt, ich hab ja auch ein geiles Produkt, aber das kostet dann 20 Euro mit 10 Euro. So da ist die Diskrepanz halt so hoch von diesem Preis und dem wahrgenommenen Wert. Und ja, wie Daniel schon sagt, du kriegst es halt auch dann, danach auch nicht mehr aus den Köpfen raus. Also, wenn die Leute sich die Zwiebelruppe sich daran gewöhnt, immer Rabatt zu kriegen, dann ist es für die halt kein 20 Euro-Produkte, sondern 10 Euro-Produkt. Und dann wird es niemals gekauft, wenn es ohne Rabatt ist und da geriert man halt diese Spirale rein. Ja, frag mich, ich habe eine wahrgenommenen Wert überhaupt durch, also durch eine Preisanpassung. Also, klar, du kannst sagen, kostet eigentlich 300 jetzt 20, ob das funktioniert, aber ja, Matthias, du wolltest sagen. Genau, und wir haben ja dann auch mit den Unit-Economics, kommen wir auch, bekommen wir einen ganz großes Problem, weil, richtig, wenn wir 10 Euro haben, wir müssen ja der Post leider Geld bezahlen für den Versand, das bekommen wir ja dann auch nicht gratis. Das heißt, ja, aufgerundet 5 Euro, gehen davon jetzt mal irgendwie den auch schon mal zur Post. So, das heißt, du hast noch 5 Euro über, da ist dann noch ein Anteil von Werbekosten mit drin, keine Ahnung, 20, 30 Prozent. So geht er dann auch noch mal runter, das heißt, noch mal 1 Euro, 50 irgendwie noch weniger von den 5 Euro am Ende des Tages. Also was kostet das Ding in der Produktion? Was kostet Handling-Picking-Paket-Einläge? Das ist ja, Pat Karton und so weiter. So du machst der Minus, und dann. Und du hast ja gesagt, Ayu, du kriegst es ja gar nicht hin, das für 20, 30 Prozent, das waren wir zu verkaufen, kriegst ja niemals hin. So, wer traum. Ja, und ich finde, also ich. also. Wenn ich. wenn ich ein Produkt entwickele, dann sollte ich ein Produkt entwickeln, weil ich eine Form der Gewissheit habe, dass das für den Markt auch ein relevantes Produkt ist. Und wenn das Produkt relevant für den Markt ist, dann brauchst du auch überhaupt erst mal gar keinen Rabatt. So, beiden scheiteste eine Werbe anzeige und die Leute sagen, "Urh!" Das ist ja spannend. Das gucke ich mir an und dann kaufen sie es auch, weil das Produkt ein Problem löst. Ich finde es grenzwertig, wenn wir manchmal auch den Pitchdecks oder sowas in die Richtung erhalten, und man denkt so, ja, sieht total tolle aus, aber niemand vom Markt verlangt dann auch. Das ist halt so, ist jetzt mich hin und entwickeln, Kugeschreiberhalter. Das will doch niemand. Also, und jetzt möchte ich den Kugeschreiberhalter aber noch mal richtig fame machen, indem ich da 80 Prozent draufgebe. Das ist komplett egal, weil das Produkt ist nicht skalierbar, egal wie viel Rabatt du gibst, denn auch noch. Also, das ist dann halt auch, hört auf mit diesen Rabatt Schlachten, um eure Produkte bekannt zu machen, weil der Markt will das Produkt vielleicht auch überhaupt gar nicht von euch haben. So, das ist dann komplett egal. Ja, damit nochmal so ein Tech dazu, ja. Ich habe jetzt schon sechs Punkte. Oh ja. Wir können ja schon sechs Punkte haben. Aber das fand ich jetzt auch nochmal schlau, was du gesagt hast. Rabatt ist kein Painlöser. Also sowas wie, ich habe diesen Schmerz. Willi, aber nicht beseitigt haben, aber jetzt, wo du mit 20 Prozent Rabatt gehst, jetzt habe ich jetzt, jetzt will ich nicht mehr haben. Welche Schmerz hat, damit ich mitseitigt haben? Ja. Und das andere ist auch kein Desire-Bringer. Richtig. Also, wenn ich das verlangen danach nicht habe, dann wird mir in die 20 Prozent nicht sagen, ich will jetzt doch haben. Das einzige, wie gesagt, die Meidil zu der Schneppchen-Community, da bin ich auch, dass ich manchmal dann im Kopf so mache, okay, ich will es eigentlich nicht haben, aber für den Preis mein Gott, dann hol ich mir das mal. Aber das ist kein, dass ich da dann verlangen danach mehr habe, sondern einfach nur so empfindig es auch als so ein Schneppchen und mehr auch nicht so ausnahmes Situationen. Es gibt diese beiden extrem, glaube ich, es gibt die Schneppchen-Näger, die sagen jetzt für so günstig, dann nehme ich halt mit. Oder so diese ganz andere extrem, das Produkt ist so sinnlos, aber dann so teuer gemacht, dass man auch gedacht, ich brauche das irgendwie, das ist so fährtvoll anscheinend, aber ist das ja nicht wertvoll. Aber das sind halt wirklich die Ausnahmen. Und daran sollte man sich halt wirklich nicht orientieren als Unternehmer, sondern man sollte eher, was Matthias gesagt hat, in diese große Mitte und schauen, verlinkt der Markt nach meinem Produkt. Genau. Das war nochmal ganz kurz über die Seier-Schechen, um das für alle Zuhörer noch einmal einzuordnen, was das eigentlich genau ist. Also ihr müsst euch vorstellen, der Markt, in dem wir alle leben, so der deutsche Markt zum Beispiel ist ein riesiger reißener Fluss an wünschen, angefühlen, die auf den Markt bestehen. So, den die Leute haben und unser Job ist es halt wirklich, das herauszufinden, was treibt diesen Fluss eigentlich an. Und da müssen wir denn das Creative drauf auslegen, so am Ende des Tages. Das heißt, wir sprechen mit Headlines immer ein großes Desire an im Markt. Und das, was du nämlich gesagt hattest, Daniel, ist komplett richtig. Der Fluss fließt immer ohne unsere Hilfe und wir werden auch, ist niemals schaffen, dass der Fluss schneller fließt. Bedeutet, wir können kein Desire erzeugen, sondern wir können dieses Desire, was im Markt besteht, wirklich nur Nehm und Kanalisieren. Und auf uns lenken, die Strömung. Und das ist halt genau das Ding. Du machst jetzt irgendwie 50 Prozent, oft 60 Prozent oft für ein Produkt, was sowieso auch niemand haben will, dann bekommst du so ein paar Impulse, Impulskäufe und dann warst es aber auch. Also ganz, ganz schwierig. Was ist der mit der, also der Shoppetreiber jetzt auch in dem Beispiel, dabei, so ein bisschen die Hintergrundidee? Ich mir jetzt erstmal egal ob ich verlust mache, so ich hol die Leute erstmal rein, damit ich dann dieses Erstkauf nicht profitabel, dann aber irgendwie langfristig profitabel. Ah, man, genau das sagt mal dazu was, genau. Also, die, die, die, die, die, die Theorie, ich, ich kann am Anfang Geld verbrennen mit der Hypothese, dass der Zweitkauf drittkauf dann profitabel wird. Ja, das wird ja schüttelt den Kopf, ihr Lieber. Ja, genau, ich schüttel den Kopf, das kann man nicht sehen. Nein, nein, nein. Genau, es gibt da zwei Lager, ne? Also es gibt die, die sagen ja, ja macht das, das ist eine total tolle Idee. Und dann gibt es die, ja, wo das Lager ist, meins quasi, wo ich sage, hör auf damit. So, erst recht, also drei Szenarien, du bist eine riesengroße Brand, kennst deine Returning Customer Rate, so und macht's schon richtig viel Umsatz. So, das ist so der erste Case. Da kannst du vielleicht das mal irgendwie machen, das du sagst, ich bin un profitabel, aber bei du die Gewissheit hast denn schon, ne? Das geht hier um Datenlage, die muss maximal hoch sein. Der zweite Case ist, ich bin eine kleine Brand und versuche, erst mal irgendwie bekannt zu werden und mach minus auf die erste Transaktion. Nein, hör auf damit. Das ist, das ist, nein, das ist ganz gefährlich, weil du baust, ja, schulden auf den rücken, deines Unternehmen schon mal auf und du hattest ja schon super viele Opportunitätskosten, das sind ja auch alle schon Kosten und dann willst du auch noch minus machen in jeder Transaktion, was stimmt denn nicht mit dir? So, ne? Also, du stellst sich ja auch nicht in deiner, in deinen Eiswagen, verkaufst jede Kugel Eis irgendwie mit Verlust und willst du denn morgen im Großhandel, wie willst du denn ein Eis verkaufen? Du hast gesagt, ja, ich habe hier richtig viel Minus. So, ich bezahl in sechs Wochen ungefähr, dann sagen die so, ja, bitte geh, was willst du? So, und der dritte Case ist halt wirklich ganz gesund, das alles zu berechnen, was kostet mich, das alles und das du wirklich, wenn du sei es nur 50 Cent die Transaktion plus machst, hauptsächlich du machst erst mal ein Plus. Deswegen, also bin ich absolut dagegen davon und ihr beide hauptsweite ich weiß, ja, total um diese Schuldenzuleile aufzureißen. Ja, ich finde es zu beplex, dass man sagt, entweder du hast die Daten, also ne, du hast schon fünf Jahre irgendwie Erfahrungen Millionen vom Produkte verkauft und weist, du machst es dann mit dem erst, mit dem Zweit oder du bist dann kauft dann wieder rein, dann kann man halt sagen, und dein Bankkonto ist voll und du kannst sagen, ja, jetzt mache ich das, weil ich noch krass als Galien so aber, ja, aber das tut dir ja auch nicht weh, also weil die haben ja so einen Profit-Cash-Load, also schon im Hintergrund, die kann sagen, so ja, gut, ob ich jetzt 300 K profit, denn im Monat mach oder erst mal 250 K um das nochmal anzukurbeln, ja, okay, so, aber das ist ja aber die nächste Seite. Ja, richtig. Jetzt hast du, jetzt haben noch zwei Begriffe, die ich aufeinander nehmen möchte und zwar AOV und ich glaube, damit zusammenhängt, ist ja eigentlich der wahrgenommene Wert. Was kann ich dann machen? Jetzt hast du gesagt, Matthias, zurecht, zehn Euro ist einfach ein zu geringer AOV. Lasst uns erst mal darauf rumreiten, wie den Dackel durchs Dorf, warum, warum kann ich dann nicht mit meinen, also wenn ich aber nur zehn Euro Produkt habe, Matthias, das mache ich jetzt, soll ich dann keine Meter etschalten? Genau, erst mal scheiße, das tut mir. Ich liebe das, dass man nicht sagt, dass Matthias die sagt, kommt drauf an, sondern nein. Genau, dies war, ich genau gesagt. Ja, oder genau. Genau. Also wenn du einen zehn Euro Produkt hast, würde ich mir überlegen, kann man das Produkt fünfmal verkaufen, an die gleiche Person, also über die Mühe an einem Band wieder aufzubauen. Wenn das nicht möglich ist, dann mache ich mir Gedanken, was kann ich denn noch mit dazu geben, was den average Order Value noch mal mit hoch treibt? Zum Beispiel kannst du dir Gedanken machen über einen richtig mehrwertstiftendes E-Book. So, werde voll schlauen. Ich sehe das Produkt, stelle dich als Unternehmen noch mal vor, gibt mir die Betriebsanleitung, wie auch immer Video, Guide. Das kann man ja alles noch ontop packen, um den Preis noch mal zu erhöhen oder vielleicht gibt es noch ergänzende Produkte zu deinem Produkt, die du auch im Großhandel super günstig eingekauft bekommst. Dann sagst du, packst noch mal drei Euro mehr oben drauf, schiebst das noch mal drauf, da geht es wirklich darum, mehr Wert erst mal rein zu bekommen, also um den AOV zu steigern. Das dürfen wir nachher nicht verwechseln, weil es gibt noch richtig eine andere Form vom Bandels. Und dann, wenn du sag ich mal so bei 50 Euro im Schnitt bist, damit aber im Wert am liebsten noch, also so minimum ab 50 Euro, da kommt schon krass auf die Marge an, die dahinter steckt. Schönsten finde ich so ab 80 Euro. Das ist dann so. Und das noch mit guter Marge, da haben wir noch ein bisschen Luft zum Atmen und zum Spielen und vielleicht mal ein Rebatchen geben, per Newsletter, die 10% die Bühren berüchtigten. Das kann man dann noch nicht. Ja, das dauert schon. Bandel, die Italie-Essetz quasi dazu geben oder das Produkt mehrfach verkaufen, gibt es noch irgendwas? Genau, im Großhandel noch mal eine ganz andere Produkte checken, die man dazu geben kann, dass wir auch so diese Action-Step nicht genau. Und das wäre, um so ein Low AOV-Bandel zu erhöhen, erstmal. Ja, genau. Weil ich finde das ganz spannend, was da auch dazu gehört und das vielleicht können wir dazu auch noch reden. Also das wäre so meine nächste Frage. Was ist ein gutes Bandel? Weil ich glaube, auch da haben wir ganz oft schon gesehen, dass viele dachten ein gutes Bandel wäre beispielsweise, ich weiß es nicht, 10 Produkte von uns in einen Korb und fertig. So, so hol dir, und dann ist es so, dass wir Matthias ja auch schon ein paar Accounts analysiert haben oder so, es schops und gesagt haben es macht eigentlich gar keinen Sinn, weil ich habe ja irgendein Bedürfnis und mein Bedürfnis ist nicht, 10 verschiedene Produkte von euch zu kaufen, sondern ich habe vielleicht irgendein, ich mag eine bestimmte Sorte, ich habe ein bestimmten Geschmack und wenn du mir dazu ein Bandel erstellt, weil du auch weißt, dass der Markt danach schreit und hatten wir ja ein Beispiel, wo der Markt gesagt hat, wir haben, wir lieben diesen, den und den Geschmack. So, und dann gab es aber zu dieser mensch, Sorte mensch, die ein bestimmten Geschmack hat, kein Bandel, sondern du müsstest dir dann quasi das selber zusammestellen, statt zu sagen, hey, alle Leute, die das geil finden für euch haben wir ein Bandel gemacht. Ja. Mega smart. Also ein Bandel muss ja auch da wieder ein Problem lösen, das Problem ist, ich liebe Zulon als Geschmack oder als ich weiß nicht, sonst was. Go. Genau. Ja, ja. Ja, das lassen wir mal jubelst. Wir ergänzen das. Aber es ist doch schon so, dass du sagen kannst, das Problem der Leute, ich will nicht so viel zahlen, ich will ein bisschen weniger zahlen, kauft doch fünf für keine Ahnung, ein bisschen weniger, als wenn du fünf einzeln kaufst, ist doch für uns als Shoppetrappe auch gut, weil wir kaufen ja diesen Kauf nur einmal ein. Also wir haben ja den gleichen CPA, haben aber direkt fünf Rode verkauft. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Klar, genau. Technisch gesehen ist es in Ordnung, aber es ist halt also bargenommen, erwärtmäßig. Genau. Es ist vielleicht nicht, sondern nicht den Schriftend. Ja. Und ich würde auch Daniel nochmal von wegen selber bandelts zusammen bauen lassen von Kunden auf meiner Website, würde ich niemals machen. Mach ein fertiges Bandel und sagen, let's go, weil die Leute, es ist, wenn du die Wahl hast, so ja, warum sollte ich mir jetzt fünf mal das und das kaufen? Ich will es erstmal testen. Die nehmen dann nur ein Produkt mit. Dein AOV ist dann bei zehn Euro und dein Durchschnitt AOV vielleicht bei 20, aber du brauchst irgendwie eigentlich 40 bis 50, das verzerrt auch so krass deine Zahlen. Also du hast dann keine Sicherheit drin. In deiner zahlen Planung. Und die Leute können sich ja nicht selber entscheiden. So Daniel sagt, ja, ich hab Kekbeispiele, also du musst den Leuten sagen, was die brauchen. So, wenn die, die sind in dem Stocktour als 30-Produkt, der, welches nehme ich denn, ja, da nehme ich keins, dann gucke ich morgen nochmal. Genau, überlegen. Hat es gerade mega spannend, Matthias, sind ja vielleicht auch zwei schlechte Bandels. Also ich sehe ganz häufig, dass viele sagen, na ja, ich will ja, dass die Leute erst mal, wenn zum Beispiel um Nahrung geht, die sollen sehr erst mal probieren, dann gibt es so eine Art probierpaket oder testpaket. Und das, was, was, was denkt mir dazu zu, zu dem probierpaket? Probierpakete sind schlau, wenn es, wenn der Preis geil ist, ich hab es oft erlebt, probierpakete, da werden vier zu günstig vertickt, wo man denkt, so, eh, was da denn los. Ich würde auch mit dieser Denk erhalten, das ist das ganze. Die sollen ja probieren, die kann nur nicht der 50 Euro von den nehmen. Ja, doch kann man, ne? Der klarken, man. Und da kommt es nämlich wirklich denn darauf an, was kannst, also wir verkaufen einen Erlebnis. Ich komme auf die Seite, sehen probierpaket, wo dann irgendwie so fünfmal das gleiche drin ist, so langweilig, da hat niemand Bock drauf. Aber stell dir, schau dir doch, ähm, AG1 an zum Beispiel. Die, die machen ja auch, die erfinden das Rad nicht neu. Du hast einen Pulver und was machen sie denn? Sie geben dir einen Scoop dazu, sie geben dir einen Getränke. Das hat das nicht mittlerweile auch. Ja, eine Sporttasche bekommst du mit dazu und dann so, krass, okay. Und das kostet irgendwie 80 Dollar, oder so. Ich wäre ja voll dumm, wenn ich das nicht kaufe. Den Gedanken, den müssen wir schaffen zu erreichen, dass die Leute denken, ey, ich wäre dumm, das jetzt nicht zu nutzen. So und dann probieren sie es halt aus und die bezeichnen dafür auch 80 Euro. So, ich glaube, das war 80 und noch teurer. Ich bin mir jetzt gar nicht sicher. Aber darum geht's, so bedeutet, wenn du jetzt zum Beispiel Zahnpasta verkaust. So dann überlegt ich doch mal, okay, wie wär's denn mit einer Zahnbürste dazu? Zahnpustbächer. So, na, weil dann hast du so ein ganzes Erlebnis verkauft. Und das schöne dabei ist auch noch, dass du mehrere Touchpoints auch erzeugst, was die nutze von dir zu Hause haben. So, das wollte ich sagen. Das heißt, sie sehen den Zahnpustbächer mit deinem Branding jedes Mal da drauf. Sie benutzen deine Zahnbürste, ne? Sie benutzen deine Zahnpasta. Du hast dann so drei Touchpoints erzeugt, die jeden Tag gesehen werden. So, das ist unbezahlt der Awareness für deine Brand und das ist ja nicht herinanders. So, aber genau, so. Ich wollte gerade, also etwas zu probieren, eine Marke auszuprobieren, wenn das Hindernisse in meinem Kopf ist der Preis, dann bin ich vielleicht auch gar nicht die richtige Zielgruppe. Also so denke ich dann auch so, also willst du jemanden, der dein Produkt nur probiert, weil es billig ist, dann baust du dir eigentlich schon von Anfang an alles kaputt. Also deine Marke, Marke, Wahrnehmung. Okay, war das war probierpaket und das zweite, das was Julia gerade gesagt hat, dieses "Ey, aber die Leute können sich selber was zusammestellen." Auch voll geil, und dann habe ich auch schon Shop's gesehen, wo dann war "Ey, ab dem fünften Produkt, was du in den Warenkorb stellst, kriegst du 5% beim 10.10%?" Und dann denkt man natürlich, "Kuck mal wie geil, wir geben den Leuten hier voll, voll dieses Incentive." Aber das was passiert ist ja eigentlich genau so, "Judel, meint du, das ist halt so dieses Paradox of Choice, hab ich zu viel Auswahl, will ich am Ende vielleicht gar nichts?" Oder genau das, "Ergibt mir mal 1, ich werde doch jetzt nicht 10 ausprobieren." Aber gibt mir ein Paket, ein Bandel, was vielleicht tatsächlich ein Geschmack von mir trifft, dann probiere ich dieses Bandel aus. Also warum muss man den Leuten, also man muss den Leuten das tatsächlich vorkauen oder man macht's halt anders, man zum Beispiel mit einem Quizfannel arbeitet und sagt also in dem Sinne hab ich so einen Kabkegel angearbeitet, die Leute kamen, was kannst du empfehlen? Und das schlechteste war ja sowas wie keine Ahnung, ja wir haben 10 Sorten und probiere dich doch mal aus, ja dann sind die Leute uns gegangen. Aber wenn ich gesagt hab, als Ende hab ich gesagt, "Kuckus?" "Okay, Kuckus?" "Oh, okay, ich hab die Frage gestellt, was mag bist du eher der Typ Schokolade oder Typ Vanille?" Und das war doch krass, weil die Leute waren die Leute, ja da haben wir gucken, dann gibt's die und dann haben sie gekauft. Aber wenn ich einfach gesagt hab, "Waise ich nicht, guck doch, guck dich doch mal um." Ja dann war es das. Genau, also wir sind eigentlich meistens gegangen. Ja genau, also wir müssen es und da steckt sehr viel vom E-Com noch wirklich in den Kinderschuhen. Wir müssen mehr denken, wie der lokale Handel bedeutet, wir müssen es schaffen, online Bedarfsehmmittlungen zu schaffen. Bei nur dann sind wir überhaupt befähig dazu, wirklich passende Dinge auf die Website zu bringen. Und dafür ist natürlich so ein Quiss super stark, Post-Purchase-Umpfrag, aber nicht "Wohher kennst du uns?" So, sondern eher "Was hat dich heute zum Kauf gebracht?" So, dass ein Geschenkstein ist es für dich selbst so, leidest du unter Game 10 so, hast du Verdauungsprobe, ob du so eher so ein bisschen als Marktradarbe nutzen und nicht "Wohher kennst du uns?" Damit du die Attribution irgendwie rechtfertigen kannst. Wir haben euch genauen. Ach schön. Okay, das heißt, wir haben ja jetzt eine A-O-V, wir haben den wahrgenommenen Wert. Wir müssen uns so über das ultimative Offer haben. Ja, komm, oder? Sag mal. So, willst du es mal zusammen, willst du es mal schnüren für uns, Matthias. Wie sieht das perfekte Angebot aus? Schnürst du das jetzt? Ja, ich hol geschenkbar, Pierre, bis blei. Und zwar, wenn du jetzt ein Produkt hast, gehen wir davon aus, 80 Euro. So, denn wäre ja jetzt, genau, Black Friday. So, das nehmen wir jetzt mal zum Beispiel. Es ist Black Friday, du verkaufst ein Produkt für 80 Euro und denkst dir, Waren sind, wir müssen jetzt hier richtig hart 50 Prozent vom UVP geben. Weißen, sonst gehen wir unter. Ja, was ist jetzt, wenn ich dir sage, du bleibst bei den 80 Euro und das läuft auch sehr gut. Oh, momentan kann 50 Prozent spannend. Ja, kannst du. Weil wir nämlich denn in die mage Struktur bei dir reingehen und schauen, wie sind so deine Kostoffgürz bei jedem Produkt? Also was bezahlt sie für die Produktion und so weiter? Und hast du bestimmt Produkte mit dabei, die sind so ein, zwei Euro Cox. Und die legen wir einfach auf die 80 Euro mit drauf. Also das Produkt. Und weil das kostet dich drei Euro im Einkauf, hat aber vielleicht ein Wert von 19 Euro 99. So steht es bei dir auf der Website. Ah, okay, Matthias. Ja, so das bedeutet wir. Wir steigern den Streichpreis schon mal von 80 Euro, sind wir schon mal bei 99 Euro. Aha, so. Und das kostet uns faktisch erstmal nur drei Euro. Ja. Okay, so, dann gehen wir weiter durch die Cox und dann sagen wir, okay, jetzt haben wir hier 99 Euro 99 und jetzt nehmen wir noch ein Produkt, was noch mal 30 Euro uvp auf der Website hat und Cox, irgendwie 4 Euro oder so. So insofern sind wir bei 130 Euro oder 140 Euro nachher als Streichenreiß. Und dann sagst du, ein statt 140 Euro, bekommst du das Ding jetzt für 80 Euro, es kostet es faktisch aber nur deine Cox, diese 7 Euro. Ja, bedeutet die, dein Margenverlust ist minimal, weil es ist ein riesengroßer Unterschied, ob ich 50 Prozent vom uvp gebe, wo wir bei 40 Euro aio-wilanden würden. Oder wir kassieren wirklich die 80 Euro aio-wilanden mit einem großen Margenanteil, das ist ein Offer. So, voll. Und so verbränzt du nicht. So, und so kannst du den aio-wilf hochhalten, bedeutet auch, es ist wieder für dich der Vorteil, der wahrgenommenen Wert erst mal ist natürlich riesig, weil du sagst, von 140 auf 80 Euro so, das ist krass. Aber du hast ja trotzdem diesen Preisanker von 80 Euro im Kopf, das heißt, du wirst auch zukünftig 80 Euro Artikel an diese Zielgruppe auch verkaufen können, weil sie diesen aio-wil ja auch wahrnehmen. So, genau, also das haben viele brands sehr erfolgreich, letztes Jahr auch genauso gefahren, weil alles andere ist in meiner Welt und in der heutigen Zeit, wo immer mehr e-commerce shops irgendwie in die Insollwenz reinrutschen, ist ja Wahnsinn, einfach 50 Prozent vom uvp. Oder 60 Prozent. Das ist, nein, gehört, oh Gott, gehört auf damit. Und mir fällt gerade noch mal zum Rabattieren, du hattest vorhin gesagt, ja, 5 Prozent, wenn du das und das bezeigst, also ganz ehrlich, macht euch doch alle nichts vor, 5 Prozent reist die Kuh überhaupt nicht vom Eis von da, oder wie auch immer das Sprichwort geht. Ja, voll. Das ist halt so, ja, diese 5 Prozent oder 10 Prozent schlau auszuspielen und wirklich Traktion reinzubekommen. Das schaffen nur brands, die gibt sonst keine Rabatte geben. Wir haben auf eine brand, die gibt keine Rabatte und nur zu ganz spezifischen Tagen gibt es 10 Prozent. Und das schlägt da ein als Werder Black Friday, weil es gibt diese 10 Prozent nicht. Genau, deswegen, also wir haben uns alle so ein bisschen das eigene Grab geschaufelt mit 50, 60 Prozent Rabatt-Aktion. Und da müssen wir ganz schnell wieder rauskommen, weil es geht auch ohne so. Die sind ja nicht alle Broke, die Leute. Das ist eigentlich voll spannend, weil tatsächlich merke ich auch gerade, wie viele Marken sterben. Es gibt ja wirklich bekannte Marken, die gerade wirklich struggeln und die schaffen es halt nicht. Also die versuchen dann genau diesen Trick, vielleicht sollten wir in Rabatte geben, hier sollten wir irgendwie keine Ahnung noch mal irgendwelche extra Aktion machen. Ab statt, und das haben wir ja auch schon ein paar Folgen gesagt, wieder ans Produkt zu gehen. Also wieder an die Quelle und zu sagen, was können wir machen am Produkt? Und ich habe einen Produkt im Kopf, da habe ich jetzt auch mit dem Gründer gesprochen, der kostet das Produkt über 2000 Euro. Und man merkt, dass die Leute das Geld tatsächlich aktuell nicht haben, oder nicht mehr so wie früher. Da habe ich auch gesagt, man, dass man da, wenn man mit quasi Preisgestaltung darüber nachdenkt, wäre eine Möglichkeit zu sagen, zahl erst nach sechs Monaten in Raben. Also was wie zahl erst mal gar nichts. Also du kannst schon mit Preis spielen. Du kannst aber viel mehr mit wahrgenommenen Wert spielen, und wenn ich bei euch, aber ich fand es ganz spannend, weil die Leute sind aktuell halt einfach nicht mehr so kaufbereit. Aber beziehungsweise nein, die Leute haben nicht mehr so viel Geld, aber die Kaufbereitschaft ist weiter da. Wir wollen ja weiter konsumieren. Ich glaube, diese Leidenschaft zu konsumieren ist nicht weniger geworden. Wir hätten alle Bock zu kaufen. Und jetzt ist es, glaube ich, noch mehr in Hebel geworden, diesen wahrgenommenen Wert zu steigern oder mit dem so ein bisschen zu spielen. Mit diesem, zum Beispiel, Kauf nicht sofort oder Kauf in Raten oder was auch immer. Also die Leute wollen ja eigentlich weiter Geld ausgeben. Judern, du wolltest immer schlau sagen. Ja, ich finde, punkformatier ist noch ganz interessant, dass du ja sagst, wenn du in 80 Euro Produkt hast und dann auf 40 runter gehst, das ist ja auch irgendwie, irgendwie ist dein Preis ja auch in der Art Targeting. Also du hast einen Shop, wo die Leute die ganze Zeit 80 Euro bezahlen. Das sind ja die, die einfach 80 Euro haben für dein Produkt. Und warum den dann 40 geben? Also das für 40 Euro geben. Anstatt einfach so sagen, ne bezahl doch weiterhin 80 Euro, du kriegst noch viel mehr dazu. Ja. Und ich glaube, das wirkt sich auch dann langfristig so ein bisschen darauf aus. Also alle Käufer, die du dann über Black Friday mit diesem super günstigen Preis reingeholt hast, die werden dann nicht noch mal in Zukunft kaufen. Und das bin man ja auch eigentlich vermeiden. Also du hast dann lieber deine richtige Zielgruppe dann an Black Friday vielleicht auch nochmal reingeholt oder die, die sowieso schon bei dir kaufen. Und dann nicht nur mehr Geld verdienen, sondern halt auch irgendwie langfristig geschaut, dass da du dein Produkt nicht verramscht einfach, ne? Ja, nur falsche Zielgruppe. Also und Thema wahrgenommen, da werd noch mal da fällt mir gerade ein ganz kleiner Hack ein. Es ist auch aus den USA tatsächlich, weil du musst so gucken, was ist so dein durchstütliche AOV bei deinem Produkten generell auf der Website und dann musst du mal überlegen, ob du vielleicht ein 10 Euro Gutschein mitgibst. Es ist mein einfach so einfach, ne? Ein Gutschein. Ich bekommt, wenn ich die heute kaufe, bekomme ich noch ein 10 Euro Gutschein oder ein 30 Euro Gutschein, je nachdem wie hoch dein AOV ist. Und das ist doch voll schlau, weil damit initiierst du nämlich schon den Zweidkauf. Weil, also wir Deutschen, wenn wir Gutscheiner haben, die liegen, die sind da und die werden auch benutzt, weil das ist mein Geld. Das ist so. Ja, wirklich. Und das wird eingelöst, ist mir egal. So und das kann oder der verschenkt das dann halt weiter an seine Frau oder an Freunde oder wie auch immer. Und so hast du schon immer irgendwie etwas in der Pipeline, das sind Zweidkauf noch mal initiiert. Kost also auch das. Ja, der Gutschein ist fast nicht. Genau. Ja. Und du als Schöpetreiber musst nicht noch mal Werbe-Büge ausgeben. Ja, genau. Ich würde hier an der Stelle mal jemand erwähnen, der das wirklich smart macht. Die waren auch bei uns im Podcast erhät. Die machen das wirklich geil. Also wenn du da bestellt, sind die so smart, die einen Gutschein reinzulegen. Und in dem Fall war es bei mir so von einem Bandel, von einem Produkt, dass ich so nicht in den waren, Korpate oder gelegt hätte. Und dann war das aber so, ey, das kriegst du jetzt, du, weil du bei uns schon einmal gekauft hast, zu einem wirklich guten Preis, wo ich dann dachte, okay, vielleicht für den Preis probiere ich das tatsächlich mal. Ich habe es mir damals nicht in den Korp-Klick in den Korp-Klick. Also auch so, du kannst statt nur sagen, ey, kriegst du 10% beim nächsten Kaufkanzer sagen, für dich gibt es ein exklusives Bandel. Es ist auch wirklich mit einem personalisierten Code zu einem echt guten Preis, wo ich dachte, geil, ich habe es dann nicht gekauft, bitte und weggören. Aber das hat mich schon gereizt. Das hat mich gereicht. Nee, nee, nee. Das ist dann so quasi wie Überraschung in den Rekliet. Ja, genau. Und das war so, und das, und wie Matthias sagt, ich habe es mir dann an den Kühlschrank quasi, richtig ran geklebt, weil ich dachte, okay, die ganze hat immer wäre, wer ich mir das jetzt mal holen, weil das war schon coole Produkt, das war, glaube ich, irgendwelche Nutella im Tat oder was, ne, so, also deren quasi Nutella. Und hätte ich mir so gar nicht geholt, ich habe mir dann Gummibärchen geholt, Matthias, wir beide lieben ja die Gummibärchen von der Hett, schaut dort an der Stelle. Und das war dann weiterer Tatsporn, hingen an meinem Kühlschrank und ich war dann wirklich überlegt, hol ich mir das mal. Und ich glaube, das zu überlegen als Brand ist viel mehr wert, als kann ich mein Produkt verramschen, um irgendwie es in die, ja, in die waren Körbe der Menschen zu bekommen. Und dann wirklich was mache ich danach, wenn sie gekauft haben, wie kriege ich noch einen Kaufzustand, wie kriege ich vielleicht Produkte von mir präsentiert, die gerade diese Zielgruppe nicht gekauft haben. Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der dann doch diese, quasi heißt so, ist aufstriche, jetzt habe ich das Wort. Aufstriche, der kriegt wahrscheinlich einen Gummibärchen, gut schein. Denke ich mal, dass sie da so smart sind und schauen und sagen, wir versuchen dich irgendwie auch mal an unsere anderen Produkte ranzuführen. Ja, das finde ich stark. Ja, und das machen die ich glaube, er hat es da erhärt. Das hat auch krass. Das hat sich ja ja. Also ich habe gerne auch noch mal die Folge rein, die ist auch schon ein bisschen länger her, aber da auch da wirklich richtig geile Insights-Elieben. Apropos Insights sind wir fertig. Was sind wir durch? Voll mir. Ja, voll mir. Also, ich glaube, ich zeige euch für die Kausch, würde ich sagen. Ja, wird Zeit genau, wir gehen jetzt mal zurück. Ist das ein bisschen flächsig. Das reicht. Es reicht. Es reicht. Feierabend. Aber bevor wir Feier machen können, kommen wir erstmal zu unserer absoluten Lieblings-Rubrik, wehm, muss man wo folgen. Und ich würde sagen, diesmal da Julian anfangen. Wow. Da vielen Dank. Ich würde jetzt mal den auf Instagram den Fabian Grischkatt nennen. Muss man gar nicht so viel zu sagen, einfach nur coole Sachen bezüglich Politik und News, die sehr schön da eine ordnet und ja sympathischer, sympathischer Mensch würde ich mal sagen. Das ist so schön. Genau. Ich gebe weiter an Matthias. Matthias, komm. Ja. Wenn wir über YouTube sind, dann mache ich auch YouTube Empfehlung. Sind die Sisympathie aus? Ach so. Oh, nee. Ja, wenn ich dann möchte, wahrscheinlich ist das sogar das Wort YouTube. Na ja, macht doch. Ja, entschuldigung Julian. Also YouTube Empfehlung. Ich empfehle YouTube. Also YouTube ist der neuest der Trend aus den USA. Nein, also schaut euch. Simpf, please, Simpf, please, Sisybus an. Oh Gott, was für ein Name. Sehr gut aufbereit, also extrem gut aufbereitete Fakten und so weiter. Geht sehr tief rein, sehr aufwendig produziert, sehr aufwendig recherchiert. Sehnswert für dich. Ja, der hatte dieses Video mit über auch Korea, ne? Der Bird-Rate. Der hat alles. Der hat ja auch so richtig viral. Ja, der hat ganz viele Themen. Der hat alles. Das ist, ja, also ist auf jeden Fall super spannend. Daniel, wir sind jetzt total aufgeregt. Was ist denn nicht aufgeregt? Ich habe die ganze Zeit überlegt, überlegt, habe gesagt, ich würde eins an sich krass werden. Ich habe zwei Sachen. Ich habe tatsächlich mitten im Podcast mir aufgeschrieben, zum Thema Angebot wahrgenommen, wenn man Wert glasomer. Also ich meine, das ist ja Wahnsinn. Glasomer, die Brand, wo die Socken keine Ahnung, 70 Euro kosten oder 35. Also der macht ja in das Gegenteil, was Glasomer macht, ist ja am Black Friday die Preise zu verdoppeln. Und auch, ich liebe das. Also weil im Endeffekt musst du nicht in der Rabattschlach gehen. Du kannst sogar das genaue das Gegenteil machen. Was ich da so lieber an dem mal kauft, dass der auch so sagt, er läut, die kriegt die gleichen Socken bei Juni-Klo für 5 Euro. Aber bei mir kosten sie 35. Aber dann seid ihr auch reich. Und ich liebe das auch, dass er statt Armbender reichbender verkauft. Feier ich übelst. Ja, ja, spielst du. Also ich habe auf jeden Fall, ja. Das ist die Seite. Das ist die Seite. Das ist die Desirelle. Die Identität. Wichtig. Und richtig. Ja. Und dazu, dass auch, es geht auch so. Es geht halt genau das Gegenteil. Also klar, so mehr gerne mal folgen. Mega, geile Brand. Und ich habe jemand, man sagt ja immer, es gibt auch gerade diesen Trend so auch kleineren Accounts mal folgen oder irgendwie zu porten. Also der Mappy, den mag ich natürlich, weil ich bin Herta B.C. Fern. Und er spricht immer über Herta B.C. Mappy hat aktuell 3338 Follower auf TikTok. Macht das aber echt echt gut. Mir wird da immer angezeigt. Klar. Und ich mag, dass wenn Leute sich so einem schön nie schicken Thema wie Herta B.C. muss man ja erstmal mögen. Wird man und der macht das immer immer besser. Ich liebe das auch an ihm zu verfolgen, wie man immer besser wird. Auch in so einem Thema. Man fängt halt irgendwie an. Und dann würde sagen, der hat sich mehr als eingepennelt. Also mittlerweile richtig geile Videos. Haben auch zurecht mehrere Tausend Aufrufe. Deshalb Mappy, Mappy, P.P.I. Mappy, B.C. folgen. Oder Glasomäer hat bei das überhaupt nichts miteinander zu tun. Aber geil. Leute, es war wirklich die schönste Folge meines Lebens. Ich folge extrem auf die nächste Folge. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die besser wird. Aber wir versuchen unser Beste. Deshalb vielen Dank euch, beidahs dir dabei, Wart. Und vielen Dank, alle an C.C.I. Alle, die bis hier hier in Durchgehalten haben. Bis zur nächsten Folge. Ciao. Ciao. Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Rabatte, insbesondere hohe wie 50 %, können den wahrgenommenen Wert eines Produkts und der Marke langfristig schädigen und Kunden zu Rabattjägern erziehen.
Ein zu niedriger Durchschnittswert pro Bestellung (AOV) macht profitable Werbung schwierig; Lösungen sind die Erhöhung des Produktwerts durch Bundles, digitale Add-ons oder ergänzende physische Produkte.
Ein gutes Angebot sollte ein bestehendes Kundenbedürfnis (Desire) bedienen und einen echten Problem lösen, anstatt durch Rabatte künstlich Nachfrage zu generieren.
Die "Verlustführer"-Strategie (unprofitabler Erstkauf in Hoffnung auf Folgekäufe) ist für die meisten Unternehmen, besonders kleine Marken, riskant und nicht empfehlenswert.
Die Preisgestaltung muss immer im Verhältnis zum wahrgenommenen Kundennutzen stehen; der Markt bestimmt den Wert, nicht der Anbieter allein.
Summary:
Die Podcast-Folge diskutiert, was ein gutes oder schlechtes Angebot ausmacht, ausgehend von einem Beispiel: Ein 20-Euro-Produkt wird mit 50 % Rabatt beworben. Die Experten kritisieren diesen Ansatz scharf. Hohe Rabatte senken den wahrgenommenen Wert der Marke dauerhaft, locken nur Rabattsammler an, die selten Stammkunden werden, und machen bei niedrigem AOV profitable Werbung (Social Ads) unmöglich, da die Marge nach Abzug von Kosten wie Produktion, Versand und Werbeausgaben oft negativ wird.
Stattdessen sollte der Fokus darauf liegen, ein Produkt anzubieten, für das ein echtes Marktbedürfnis besteht. B. durch sinnvolle Produkt-Bundles, die ein spezifisches Kundenproblem lösen, oder durch digitale Zusatzleistungen.
Die Strategie, initial Verluste in Kauf zu nehmen, um Kunden zu akquirieren, wird als gefährlich eingestuft, es sei denn, man verfügt über umfangreiche Daten und finanzielle Reserven. Ein gutes Angebot kanalisiert vorhandene Kundennachfrage, anstatt sie durch Rabatte erst erzwingen zu wollen.
FAQs
Hohe Rabatte senken den wahrgenommenen Wert der Marke, locken oft nur Rabattjäger an, die kein langfristiges Interesse haben, und können zu Verlustgeschäften führen, da Kosten wie Produktion, Versand und Werbung den reduzierten Preis auffressen.
Der AOV ist der durchschnittliche Bestellwert und entscheidend für profitable Werbung. Ein zu niedriger AOV (z.B. 10€) lässt kaum Spielraum für Werbekosten und Margen, weshalb er durch Bündel oder Zusatzprodukte erhöht werden sollte.
Rabatte können den Premium-Charakter einer Marke beschädigen und Kunden dazu erziehen, nur bei Rabatten zu kaufen. Dies erschwert es, Produkte später zum Vollpreis zu verkaufen, da der wahrgenommene Wert sinkt.
Nein, das ist riskant, besonders für kleine Marken. Es baut Schulden auf und ignoriert Opportunitätskosten. Stattdessen sollte jede Transaktion mindestens einen kleinen Gewinn erzielen, um nachhaltig zu wachsen.
Ein gutes Bundle löst ein spezifisches Kundenproblem, z.B. durch die Kombination beliebter Geschmacksrichtungen, und bietet echten Mehrwert. Es sollte nicht einfach willkürliche Produkte zusammenpacken, sondern auf echte Marktnachfrage abzielen.
Durch ergänzende Produkte, digitale Inhalte wie E-Books oder Videos, oder den Verkauf in größeren Mengen. Dies steigert den Wert pro Bestellung und schafft mehr Spielraum für profitable Werbung.
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