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#134: Warum steigende Vola eure Call-Prämien anhebt (und 7 weitere Hörerfragen)

18m 1s

#134: Warum steigende Vola eure Call-Prämien anhebt (und 7 weitere Hörerfragen)

In dieser Q&A-Folge von Icon Coaching beantwortet der Host verschiedene Fragen zu Optionsstrategien und Volatilität. Zuerst erklärt er, warum Covered-Call-Prämien nicht unbedingt bei steigender impliziter Volatilität steigen: Obwohl die IV theoretisch beide Optionsarten verteuert, fällt der Aktienkurs meist, was den Prämieneffekt überkompensiert. Zudem sind Puts aufgrund des Skew-Index (SKU) generell teurer als Calls, da der Markt stärkere Abwärtsrisiken einpreist. Bei OTM-Optionen betont er das höhere normalisierte Vega, das bei niedriger IV ein Nachteil ist, aber bei hoher IV (z.B. VIX über 50) genutzt werden kann – dann lohnt sich der Verkauf solcher Optionen. Long Leaps empfiehlt er bei niedriger IV als Hedging, da sie weniger Zeitwertverlust haben, aber bei hoher IV kurzlaufende Optionen besser geeignet sind. Bezüglich Cash-Secured-Puts warnt er, dass Kontenverluste meist durch nicht wirklich gedeckte Puts entstehen; Disziplin ist essenziell. Die Delta-10-Warnung gilt auch für Spreads, aber abgeschwächt, da Long-Optionen im Spread die Nachteile ausgleichen. Bei der RSL-Strategie arbeitet er mit fixen Positionsgrößen ohne Stops, lässt aber individuelle Anpassungen zu. Abschließend schlägt er vor, das Verhältnis VVIX/VIX als Ratio-Chart zu verwenden, um Volatilitätsdivergenzen zu identifizieren. Er betont, dass alle Aussagen private Meinungen sind und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen darstellen.

Transcription

3052 Words, 18660 Characters

German
Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Icon Coaching. In dieser Podcast-Folge machen wir mal wieder eine Q&A-Folge. Es ist alles dabei, sehr viel auch über Griechen, Options-Einfluss auf den Optionspreis, ein paar Aktien-Trades direkt, also wirklich alles dabei. Und bevor wir starten, wie immer gilt der Risiko-Hinweis, alles was ich heute sage und natürlich auch beantworte, ist meine private Meinung und stellt keine Aufforderung von Verkäufen oder Käufen irgendwelchen Finanzprodukten dar. Wir fangen mal an mit der ersten Frage. Ich habe die so ein bisschen umformuliert, dass sie halt einfach verständlich ist, nicht so lang ist, ein bisschen gekürzt. Und ja, wir starten mit der ersten Frage, nur dass sich keiner wundert, wenn seine Frage ein bisschen umgeschrieben wurde. Es ging um Wohler und Prämien. Warum steigen die Prämien für Covered Calls bei steigender Wohler, obwohl sie ja das entgegenwirken? Umgesetzte Risiko absichern, müssten die Covered Call Prämien nicht eher bei niedriger Wohler hoch sein? Ich verstehe natürlich den Gedanke, da ist ein bisschen was durcheinander gekommen. Also erstmal, warum steigen die Prämien für Covered Calls bei steigender Wohler? Steigen sie meistens nicht. Warum? Also ja, natürlich, wenn die indizierte Wohler steigt und alles andere gleich bleibt, dann steigen die Prämien, Punkt. Aber es ist ja so, gerade im Aktienmarkt, der Aktienmarkt fällt. Natürlich gibt es auch Beispiele, da fällt der Aktienmarkt. Die Wohler steigt so stark, dass die Calls auch noch teurer werden. Das habe ich auch schon erlebt. Aber normalerweise fällt ja der Preis. Klar, die Wohler steigt. Das arbeitet gegen den Covered Call oder gegen den Short Call. Aber dadurch, dass es der Delta immer kleiner wird, wenn der Preis fällt, dann vermutlich wird es immer kleiner, wenn der Wohleinfluss nicht allzu hoch ist. Aber ja, das wirkt eigentlich immer dafür. Und deswegen fallen die trotzdem meistens, die Prämieneinnahmen der Calls, auch wenn die Wohler steigt, weil halt der Kurs dann meistens auch nach unten geht. Aber der Gedanke ist natürlich schon, ja, logisch irgendwie, okay, warum die Long Calls, warum werden die teurer, wenn der Aktienmarkt fällt? Das passt doch gar nicht. Die implizite Wohler gilt halt für beides. Du hast auch recht, der Fragesteller, aber grundsätzlich gilt die halt für beides, sowohl für Put als auch für Callprämien. Du hast aber ein bisschen recht, und das ist der sogenannte SKU-Index, dass es halt unterschiedlich ist. Deswegen sind ja auch Calls günstiger, also das ist ja auch deine Frage, aber die sind ja günstiger als Puts normalerweise. Weil ja SKU-Index da ist, der SKU heißt, es gibt verschiedene Annahmen oder Grundannahmen, Puts sind immer teurer. Warum? Weil der Aktienmarkt schneller fällt, weil er stärker fällt als Ansteig, kürzer und halt auch meistens irgendwann mal, ja, fallen wird und das halt das Risiko ist und Bullenmärkte halt auch länger dauern. Deswegen sind eigentlich Puts immer teurer als Calls. Genau, das dazu. Also grundsätzlich implizite Wohler auf beides Einfluss. Du hast aber recht mit deiner Frage, weil der SKU ja vorhanden ist. Und deswegen sind ja auch Calls etwas günstiger als Puts. Also hast du auf jeden Fall auch richtig so verstanden. Bloß trotzdem haben die halt einen impliziten Wohler-Einfluss. Dann zur nächsten Frage. Täterverlust bei Wohler-Anstieg. Und das war ein Video über die normalisierte, nicht nur normalisierte Wohler, sondern über das Vega-Täter-Ratio, was ähnlich ist. Das habe ich gesagt. Okay, man kann ja vergleichen quasi, wenn die Wohler um ein Prozent ansteigt, das ist ja das Vega. Wie viele Tage Täter kostet mich das als Stillhalter? Das Vega-Täter-Ratio. Darum ging es in dem Video. Und dann zur folgenden Frage an einem Tag. Und zwar kritischer formuliert dazu aber gleich mehr. An einem Tag mit Wohler-Anstieg sieht es aus, als hätte man bei einer Delta-10-Option fast 17 Tage Täter verloren. Ja. Holt eine Out-of-the-Money-Option diese Tage wirklich überportional wieder auf, solange die Wohler nicht dauerhaft hoch bleibt? Der Fragesteller hat das ein bisschen kritisch auch gesagt. Er hat gesagt, ja, du hast natürlich recht, Alex. Wenn die Wohler explodiert, dann ist es so, dass man vielleicht 17, manchmal teilweise 50 Prozent, in der Restlaufzeit mit einem Wohler-Anstieg verhauen hat. Das heißt, Stillhalter verkaufen ja Täter. So, aber wenn die Wohler dann kurz ansteigt, dann habe ich ungefähr meinen kompletten Täter vergeigt. Ja, das ist so in der niedrigen Wohler. Und dann hat er gesagt, ja, hast du recht, aber es ist ja genau andersrum, wenn die Wohler oben ist und dann fällt. Ja, vollkommen ja. Und genau das habe ich aber auch in dem Video und immer so weiter gesagt. Und es ist ja, ich sage es immer, das Schizophrenium, weil Out-of-the-Money-Optionen, ich sage immer, die sind schlecht, die sind auch schlecht, so 80, 90 Prozent der Zeit. Aber wenn ja die Wohler hoch ist, dann haben diese ganzen Faktoren, die normalisierte Wohler-Vega-Täter-Ratio, die kann ich dann zum Vorteil holen. Aber normalerweise ist es halt so, ich habe ja schon mal den Satz gehört quasi, wirklich in der niedrigen Wohler-Phase gehe ich weit weg mit meinem Delta, also weit Out-of-Money. Und wenn die Wohler hoch ist, gehe ich Out-of-Money. Genau das ist halt falsch. Das ist komplett finanzmathematischer Bullshit. Warum? Weil, machen wir mal Wega-Täter-Ratio, jetzt hier ein Beispiel. Wohler ist niedrig. Okay, ein, zwei Prozent Wohler-Anstieg kosten mich 10, 20, 30 Tage Zeitwertverfall quasi. Aber wenn es ja hoch ist, die Wohler, dann kann ich ja das alles nutzen. Was natürlich hoch mit Wohler immer am Ende, wissen wir es natürlich nie. Aber genau dann ist ja Wega-Täter-Ratio geil. Dann ist normalisierte Wohler geil. Dann macht es Sinn, diese Out-of-the-Money-Optionen zu verkaufen. Es gibt natürlich auch ein paar Nachteile immer. Genau dann macht es Sinn, wenn die Wohler hoch ist und dann wieder fällt. Aber dieses Argument zu sagen, ja, du hast natürlich recht, aber wenn es ja wieder fällt, dann, also ich bin einmal, ich weiß, das ist wieder für mich, aber erst mal bin ich gegen mich, dann würde ich ja erst ansteigen, wenn es für mich ist. Also dann zu sagen, ey, ich gehe trotzdem in niedrige Wohler rein, weil wenn die Wohler ja wieder zurückkommen, dann ist es ja wieder für mich. Ja, wenn das so ist, dann ist es gut, aber ich würde halt gleich in einem hohen Wohler-Umfeld einsteigen. So, dann haben wir eine Nachteile. Nächste Frage. Also, das hoffe ich, das Thema war erledigt. Wie gesagt, Out-of-the-Money-Optionen sind meistens schlecht, aber die haben ein paar Riesenvorteile, wenn die Wohler hoch ist. So, das muss man einfach verstanden haben. Deswegen grundsätzlich hast du vollkommen recht. Das holt sich wieder überproportional auf, aber das Aufholen stört mich ein bisschen, weil ich will ja nichts aufholen. Geil, ich bin minus 8000 Prozent mit meiner Prämie hin, aber wenn jetzt die Wohler wieder fällt, dann bin ich ganz schnell wieder nur minus 100. Also, wisst ihr, wie ich meine? Deswegen würde ich auf jeden Fall halt erst, einen hohen Wohler-Niveau, und das spricht sich jetzt so einfach von mir raus, was immer hoch ist, dann die Out-of-the-Money-Optionen verkaufen. Ich glaube, die Abonnenten, die es hier dauerhaft den Podcast und meine Videos und Maxime Videos geben, haben das mittlerweile auch verstanden. Long Leaps im Niedrig-Wohler-Umfeld. Was haltet ihr von Long Leaps, wenn die Wohler sehr niedrig ist? Sehr viel. Also Long Leaps, also langlaufende Option. Ich bin ein großer Fan davon. Ich bin auch mittlerweile ein großer Fan davon, bei hoher Wohler Short-Optionen liebst zu machen, weil man ein paar Bequemlichkeiten einkauft oder Sicherheiten auch. Man hat natürlich nie so Vorteile. Es wird auch immer so sein. Da habt ihr auch vollkommen recht. Manchmal tue ich was aufzeichnen und dann sagt jemand, ja, aber anonymisiert ist das ja nicht so eine hohe Rendite. Ja, vollkommen richtig. Wenn ich ja in einem VX-Umfeld von 80 jeden Tag eine Null-DTE, Put verkaufe, dann ist das mega. Dann mache ich wahrscheinlich 400% aufs Konto im Jahr. Anodalisiert hochrechnen, das ist easy möglich. Vielleicht sogar 1.000. Aber könnt ihr das jeden Tag bei einem Wohler-Umfeld von 80 machen. Dann kann man so ein bisschen den Kompromiss machen. Dann kann man ja auch so VX1, die Zahl Y anschauen. Das ist der Wohler-Index für ein Jahr Restlaufzeit. Der steigt auch an in Krisen, aber nicht so stark. Also wenn ihr jetzt sagt, ich möchte Hedge mit Leaps-Optionen, dann habt ihr ein paar Vorteile. Niedriger Täterverlust am Tag oder pro Tag. Aber die steigen halt auch nicht so stark an wie Kurzlaufende-Optionen. Ja, wisst ihr, dass es morgen kracht? Dann solltet ihr eine Kurzlaufende nehmen. Da habt ihr alle Vorteile, wisst ihr es nicht. Dann sind halt so Leaps schon auch sinnvoll. Also grundsätzlich finde ich das schon gut als Hedging. Und derjenige hat dann auch nochmal geschrieben, vielleicht auch als Long-Calls. Kann man ja auch machen. Ist auch okay. Niedrige Wohler-Phase, Long-Calls, Leaps, hat nur wenig Zeitwertverlust, ist auch generell profitabel. Also Leap-Option auf jeden Fall. Niedrige Wohler-Umfeld, Longs, unterschreibe ich. Dann Margin-By-Cash-Secured-Put. Da muss ich immer lachen. Ich sage das immer und ich erkläre es immer. Aber ja, ihr könnt es mir glauben oder nicht, aber es ist wirklich so. Kann ein gesprengtes Konto durch einen Margin-Call bei einem Cash-Secured-Put überhaupt passieren oder ist das dort ausgeschlossen? So, ich sage immer, ich habe ganz viele Konten gesehen. Bestimmt 90% aller Kontenschrottungen waren durch Cash-Secured-Puts. Schnell in die Tasten hauen. Das kann doch gar nicht sein bei einem Cash-Secured-Put. Das ist doch mit Cash-Secured. Das kann doch gar nicht sein. Ja, ich rede nur von derjenige, dachte und jetzt sicher auch nicht drüber lustig machen oder so, weil das ist einfach schnell passiert. Da brauchen wir Disziplin, dass die halt natürlich nicht secured waren. Also wenn du wirklich nur Optionen hast, die secured sind, dann kannst du das Konto nicht sprengen. Aber da muss ich halt einfach aufpassen, weil viele haben ja gesagt, ja, ich habe da so ein paar Optionen, ein paar Cash-Seeker-Puts, ja, waren vielleicht nicht alles secured. Hops. Und dann halt noch, was ich ja immer angreife, die Out-of-the-Money-Option, zack, minus 4.000%. Nichts verstanden. Das heißt nicht, dass mit Adder-Money-Option kein Verlust passiert. Aber kaum Prämie mitgenommen, zack, passiert's, Wohlanstieg und dann noch viel zu viel. Und dann ist das Konto halt gefährdet. Also, nein, kann nicht passieren. Aber viele denken halt, sie machen Cash-Gap-Putz. Und ja, ich weiß auch, da sind die selber schuld. Aber das passiert nicht nur einmal, das passiert vielen. Und Hand aufs Herz, das passiert halt auch schneller, als man vielleicht zugeben möchte. So, dann die nächste Frage. Vega-Stabilität nach Laufzeit. Betrifft das Vega-Problem eher kurzlaufende Out-of-the-Money-Option? 30 Tage sind liebst durch das Weight oder normalisierte Wohler deutlich stabiler. Also, es geht um das normalisierte Wohler-Effekt. Da habe ich ja gesagt, ey, bei einer oder grundsätzlich ist es so, dass Out-of-the-Money-Option in Bezug auf, oder im Verhältnis auf den Optionspreis, als Beispiel eine Out-of-the-Money-Option, kurz von einer einfachen Zahl ausdenken, hat einen Optionspreis von 100 Dollar und ein Vega von 20 Cent, ist die normalisierte Wohler 20. Wenn 1% die Wohler ansteigt, ist es der Optionspreis um 20%. Bewegt das sich? Bei einer Ad-to-Money-Option, die ist natürlich absolut teurer, sagen wir mal 1000 Dollar, dass ich einfach rechnen kann, ist das Vega vielleicht 100, also das Fünffache, aber im Verhältnis auf den Optionspreis halt nur 10%. Also, 120 das Vega und Optionspreis 1000 und da das Vega 100, sind halt nur 10%. Das heißt, die normalisierte Wohler gibt an, wie stark bewegt sich der Optionspreis, wenn sich die Wohler ändert. Und das ist halt das Schild zufrieden, dass es halt bei Out-of-the-Money-Option dieser Einfluss höher ist. Und das kreide ich ja immer an bei niedrigen Wohler-Phasen. Der Einfluss ist höher, Punkt. Das ist Finanzmathematik. Da kann ich mich fertig machen, wie ihr wollt. Das ist so. Aber da gebe ich euch natürlich recht. Das ist ein Riesenvorteil, den man auch nützen kann. Natürlich. Aber da muss halt die Wohler fallen. So, beim VX412 kann natürlich passieren, dass es fällt. Aber Risiko-Chance sehe ich da halt eher nicht gegeben. Bei einem VX450, 60, geil, dann nehme ich doch die Out-of-the-Money-Option, weil da möchte ich ja diesen hohen Wohler-Einfluss haben, wenn es dann fällt. Ich hoffe, jeder hat es mittlerweile soweit verstanden. Also, es gibt da kein richtig und kein falsch. Meistens sind halt trotzdem, weil meistens die niedrige Wohler ist, die Out-of-the-Money-Option eher schlecht. Bei der hohen Wohler zum 5000. Mal in dem Kanal und zum 17. Mal in der Folge eher gut. Es gibt ja sowas wie einen Zwischenweg. So, und jetzt die Frage, betrifft das alle Optionen? Ja. Dieses grundsätzliche Problem betrifft alles. Also, ob 0-DTE-Option oder ob eine 3-Jahres-Option. Das ist immer gleich, dieses normalisierte Wohler. Es ist aber natürlich vollkommen klar, dass so eine Lieb- Option sich halt viel, viel weniger bewegt. Also, da ist das Gamma ja auch weniger und alles andere weniger. Die bewegt sich halt sehr viel träger. Das heißt, ein Wohler-Anstieg und ein Prozent-Wohler-Anstieg wird ja kurzlaufend schneller passieren als langlaufenden. Also, wenn ihr der VX um 1% ansteigt, heißt das nicht, dass der VX für 3 Jahre, den gibt es jetzt nicht, aber den für ein Jahr gibt es, auch um 1% ansteigt. Das wird er nicht. Also, dadurch ist er schon mal, ist genauso vorhanden, der Effekt, aber er passiert halt viel, viel träger. Das ist gut, und schlecht zugleich. Als Stillhalter ist es gut. Wenn ihr aber Hedging wollt, das habe ich vor zwei Fragen, glaube ich, beantwortet, ist es halt eher schlecht, weil da wollt ihr ja Wohler-Log sein. Gibt keine richtige und kein falsch. Genau. Also, das schon mal grundsätzlich dazu. Dann wieder eine ähnliche Regel. Delta-10-Warnung bei Spreads. Gilt eure Delta-10-Warnung auch für Spreads oder nur für nackte Optionen? Gute Frage. Grundsätzlich hast du ja dann mit einem Spread die Vor- und Nachteile zugleich. Also, je nachdem, wie ich den wähle. Deswegen würde ich sagen, eingeschränkt gilt das, weil da habt ihr natürlich den Mist von einer Delta-10-Option, sag ich mal, drin, an die Vorteile von einer Delta-8-Option sind aber drin. Also, wisst ihr, wie ich meine, das hebt sich das dann schon auf. Das kann ich einfach audieren. Das ist immer relativ. Kann ich ja Delta-neutral machen, wie auch immer. Oder in anderen Griechen neutral. Grundsätzlich ist da auch eher zu sagen, dass höhere Deltas besser sind. Alle Strategien hinweg. Aber da ist es auf jeden Fall dieser Effekt viel, viel, viel weniger, weil man ja Vor- und Nachteile hat. Man hat ja auch diese Long-Option drin. Ah, da kommt es noch ein bisschen drauf an, was für ein Spread. Das hebt sich halt ein bisschen auf. Dann noch eine Frage. Nachkaufregel RSL. Ich hatte mal eine Strategie vorgestellt. Da habe ich auch mehrere Videos dazu gemacht. Vielleicht hast du so viel. Da kriege ich heute noch E-Mails dazu. Aber danke. Immer so nette E-Mails, weil das gerade extrem gut läuft. Und da kriege ich immer ganz oft Fragen. Ja, was macht ihr mit Sandisk und so weiter. Das möchte ich gar nicht beantworten, weil ich habe die Strategie so vorgestellt. Da habe ich extra nochmal ein Q&A Video dazu gemacht. Ich kann es euch einfach nur so beantworten, wie wir es machen. Und wenn ihr das anders macht, dürft ihr das natürlich machen. So, und dann die Frage, wenn ich 5 Aktien kaufe für 1.000, sind es ja 5.000 und eine Position mit 200 Euro Verlust schließe, kaufe ich dann für 800 Euro oder für 1.000 Euro nach. Und beim Verkauf gewinnen 1.200, dann 1.200, oder 1.000. Was du machst, ich weiß es nicht, musst du entscheiden. Wir machen es immer mit einer fixen Größe von, an dem Beispiel jetzt 1.000, oder 5.000, oder 10.000, oder 100.000, je nach Kontogröße. Also das machen wir. Das heißt ja aber nicht, dass du das so machen musst, oder dass es richtig ist. Das sage ich immer ganz klar. Die Strategie geht es ja nicht zu kaufen. Ich habe die ja komplett verraten, in Anführungszeichen. Und so machen wir die. Und nein, wir setzen immer noch keine Stops, wir haben keine anderen Indikatoren drin und so weiter. Wenn ihr die nutzen wollt, könnt ihr das machen. Ich habe nur gesagt, wie unsere Ergebnisse sind. Die sind auch dieses Jahr wieder sehr gut, oder fast so gut wie noch nie. Nee, sind so gut wie noch nie. Aber die können auch noch vielleicht besser sein, wenn ich was anderes mache, oder schlechter. Das bleibt euch überlassen. So machen wir es. Aber es heißt nicht, dass du das auch so machen musst. So, dann zur letzten Frage. Ratio Chart, Ratio Chart, VIX und VVX. Gibt es den Ratio Chart, den ihr für VIX und SBX gepostet habt, auch für VIX und VVIX? Also ich habe da so ein Korrelation-Ding mal gemacht, zum VIX und SBX. Wenn VIX ansteigt, dann Achtung, wenn SBX auch ansteigt. Ja, den kann man bestimmt bauen. Wir haben den gar nicht gemacht. Ich gucke den ehrlicherweise so an. Aber sonst macht doch einfach, jetzt muss ich kurz überlegen, im Trading View VVIX dividiert durch VIX. Dann kriegst du auch das Ratio und wenn das dann ansteigt, ich hoffe, ich habe es gerade richtig umgemacht. Ja genau, wenn das dann ansteigt, VVIX oben. Wenn die das Ratio dann ansteigt über ein paar Tage, dann habt ihr ja auch so eine Divergenz. Also ich würde es einfach als Bruchstrich nennen und VVX muss hoch, weil dann steigt es an. Also wenn das dann ansteigt, dann habt ihr dann auch die Divergenzen drin. So, das war es. Heute mal eine kürzere Folge, weil es auch ehrlicherweise extrem warm ist. Aber wenn die Podcast-Folge dann rauskommt, ist es glaube ich schon etwas abgekühlt. Schreibt mir gerne noch ein paar Fragen rein für die nächste Q&A. Folge. War wieder einiges Interessantes dabei. Ich hoffe, man konnte es soweit verstehen. Auch wieder mein Gedankengang. Genau, ansonsten gilt dann noch unser Code Juni5 für den Optionsbrief bis diese Woche. Der kommt auch bald raus. Am Mittwoch, also in ein, zwei, drei Tagen, drei Tagen, kommt er dann raus. Juni5 könnt ihr das dann noch bis Ende Juni quasi kaufen und dann aber vier Wochen ab dem Kaufzeitpunkt für nur 5 Euro testen, wo wir auch auf solche Themen eingehen, natürlich auch eure Fragen beantworten. In diesem Sinne passt auf euer Geld auf. Bis dahin. Ciao, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Covered-Call-Prämien steigen nicht automatisch bei steigender impliziter Volatilität (IV), da der Aktienkurs meist fällt; die IV wirkt auf Calls und Puts, wobei Puts wegen des Skew-Index (SKU) teurer sind.
  2. Out-of-the-Money-Optionen (OTM) haben ein höheres normalisiertes Vega (Vega im Verhältnis zum Optionspreis), was bei niedriger IV nachteilig ist, bei hoher IV aber Vorteile bietet.
  3. Long Leaps (langlaufende Optionen) sind bei niedriger IV sinnvoll, da sie weniger Zeitwertverlust haben, aber bei hoher IV sind Short-OTM-Optionen vorteilhafter.
  4. Ein gesprengtes Konto durch Margin-Calls bei Cash-Secured-Puts ist nur möglich, wenn die Puts nicht wirklich durch Bargeld gedeckt sind; Disziplin ist entscheidend.
  5. Die Delta-10-Warnung gilt auch für Spreads, aber abgeschwächt, da Spreads Vor- und Nachteile kombinieren.
  6. Bei der Nachkaufregel (RSL-Strategie) wird mit fixen Positionsgrößen gearbeitet, ohne Stops; individuelle Anpassungen sind erlaubt.
  7. Das Ratio-Chart für VIX und VVIX kann als VVIX/VIX berechnet werden, um Divergenzen zu erkennen.

Summary:

In dieser Q&A-Folge von Icon Coaching beantwortet der Host verschiedene Fragen zu Optionsstrategien und Volatilität. Zuerst erklärt er, warum Covered-Call-Prämien nicht unbedingt bei steigender impliziter Volatilität steigen: Obwohl die IV theoretisch beide Optionsarten verteuert, fällt der Aktienkurs meist, was den Prämieneffekt überkompensiert. Zudem sind Puts aufgrund des Skew-Index (SKU) generell teurer als Calls, da der Markt stärkere Abwärtsrisiken einpreist.

B. VIX über 50) genutzt werden kann – dann lohnt sich der Verkauf solcher Optionen. Long Leaps empfiehlt er bei niedriger IV als Hedging, da sie weniger Zeitwertverlust haben, aber bei hoher IV kurzlaufende Optionen besser geeignet sind.

Bezüglich Cash-Secured-Puts warnt er, dass Kontenverluste meist durch nicht wirklich gedeckte Puts entstehen; Disziplin ist essenziell. Die Delta-10-Warnung gilt auch für Spreads, aber abgeschwächt, da Long-Optionen im Spread die Nachteile ausgleichen. Bei der RSL-Strategie arbeitet er mit fixen Positionsgrößen ohne Stops, lässt aber individuelle Anpassungen zu.

Abschließend schlägt er vor, das Verhältnis VVIX/VIX als Ratio-Chart zu verwenden, um Volatilitätsdivergenzen zu identifizieren. Er betont, dass alle Aussagen private Meinungen sind und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen darstellen.

FAQs

Die Prämien steigen bei steigender impliziter Volatilität, wenn alles andere gleich bleibt, aber im Aktienmarkt fällt der Kurs meist mit der Volatilität, was den Einfluss überkompensiert. Der Skew-Index sorgt zudem dafür, dass Puts in der Regel teurer sind als Calls.

Ja, bei hoher Volatilität kann das passieren, aber ich will nichts aufholen, sondern direkt in einem hohen Volatilitätsumfeld einsteigen. Out-of-the-Money-Optionen sind meistens schlecht, aber bei hoher Volatilität haben sie Vorteile.

Sehr viel, ich bin ein großer Fan davon. Long Leaps haben einen niedrigeren Theta-Verlust pro Tag, aber sie steigen nicht so stark an wie kurzlaufende Optionen. Sie sind sinnvoll als Hedging, wenn man nicht weiß, wann es kracht.

Wenn der Put wirklich cash-secured ist, kann das Konto nicht gesprengt werden. Aber viele denken, sie machen Cash-Secured Puts, obwohl sie es nicht sind, und dann kann es schnell zu Verlusten kommen. Disziplin ist entscheidend.

Das Problem der normalisierten Volatilität betrifft alle Optionen, aber bei langlaufenden Optionen ist der Effekt träger. Bei niedriger Volatilität sind Out-of-the-Money-Optionen meist schlecht, bei hoher Volatilität sind sie gut.

Eingeschränkt, weil man bei Spreads Vor- und Nachteile hat, da auch eine Long-Option enthalten ist. Das hebt sich teilweise auf, aber grundsätzlich sind höhere Deltas besser.

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