Speaker 1Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Eichhorn Coaching. Mein Name ist Alex und in dieser Podcast-Folge reden wir mal über langlaufende Optionen, sogenannte Lieb-Optionen. Sind die sinnvoll, die zu verkaufen, die zu kaufen? Das klären wir heute mal. Wie immer gilt mein Risiko, denn alles, was ich heute sage, ist meine private Meinung und stelle keine Aufforderung, das, was ich erzähle, irgendwie nachzuhandeln. Dafür haftet ihr dann selbst. Bevor wir anfangen, nochmal kurz was Grundsätzliches. Also Lieb-Optionen, lange Restlaufzeit, gibt es keine richtige Definition, fünf Jahre, zwei Jahre, wie auch immer. Oder die Standard 30 bis 120 Tage. Was ist denn sinnvoller? Das kann ich euch gleich schon mal vom Anfang an sagen. Das kann ich euch nicht beantworten. Es gibt verschiedene Vor- und Nachteile, die werde ich auch gleich sagen. Vor allem für diejenigen, die noch nicht so tief in der Thematik sind und noch nicht so ein Wohler anstehen. Die, die gemerkt haben, die können da auch schon einiges mitmachen mit so Lieb-Optionen. Also gibt es die perfekte Optionslaufzeit? Ganz klar nein. Es gibt auch keinen optimalen Rückkauf-Zeitpunkt. Das muss ich auch nochmal deutlich sagen. Also ich weiß ja auch wieder nicht, wer diese Regel erfunden hat mit 80% Rückkauf. Kommt halt drauf an. Ich kenne Optionen, die kaufen mit 30% oder Strategien zurück. Ich kenne Optionen. Die lasse ich gar nicht, kaufe ich gar nicht zurück. Also kommt ein bisschen darauf an. Es gibt keine perfekte Rückkauf-Zeit und es gibt keine perfekte Restlaufzeit. Man kann mit 0 Tagen Optionen Geld verdienen. Man kann mit 300 Tagen Optionen Geld verdienen. Das ist einfach eine andere Strategie. Und zum Rückkauf-Zeitpunkt oder Rückkauf-Wert komme ich dann gleich noch ausführlich. So, gehen wir mal zu den Lieb-Optionen. Ich habe mir ein kleines Skript hier gemacht. Mit ein paar Überschriften, was ich so erzählen möchte. Was sind überhaupt Lieb-Optionen? Also L-E-A-P. Long Term Equity Anticipation. Ich glaube, ich habe das richtig ausgesprochen. Security. Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Auf Deutsch: Langlaufende Optionen. Die haben natürlich an für sich schon mal eine hohe Prämie, weil sie eine lange Restlaufzeit haben. Das ist ja schon mal als Stillhalter hübsch. Muss man wirklich sagen. So. Die haben auch ein geringes Theta. Das ist nicht so hübsch als Stillhalter. Also der Zeitwertverlust, der verläuft halt einfach extrem langsam. Es ist schon mal ein kleines Fazit zu machen, aber einfach sehr ruhig. Warum? Kommen wir noch dazu. Das Gamma ist niedrig. Das Theta, das wollen wir ein bisschen höher haben als Stillhalter, aber ist einfach auch niedrig. Das ist einfach schon eine schöne Sache, wer gemütlich traden möchte. Und das ist ja nichts Schlechtes. Also das Beste ist eigentlich immer, wenn ihr keinen Stress im Konto habt. Klar. Dann könnt ihr auch Geld verlieren. Aber es ist halt auf jeden Fall ruhiger als eine Restlaufzeit mit 10 Tagen. Ja. Das ist halt einfach so. Das können wir schon mal festhalten. So. Dann gibt es jetzt noch mal kurz eine Regel, die möchte ich mal ganz kurz sagen. Und zwar gibt es die Square Root Rule. Square Root Rule. Und die Prämie verläuft ja nicht linear. Das kennt ihr ja auch. Diese Kurve. Das ist halt bei irgendwo zwischen 0 und 60 Tagen halt der Zeitwertverlust extrem ist. Ich habe ja noch mal ein Beispiel rausgesucht. Oder man kann halt ganz einfach sagen, die Regel könnt ihr ja mal googeln, dasselbe ausrechnen. Aber grundsätzlich ist es so. Es ist die vierfache Laufzeit und der Optionspreis, zumindest in der Theorie, verdoppelt sich. So mal Grundsätzlich. 10 Tage, 40 Tage, der Korruptionspreis verdoppelt sich nur. Nicht der Vierfache. Ein Beispiel. 90 Tage. Option auf dem SPY. Also 16 Dollar. Und 360 Tage 32 Dollar. Gleicher Strike logischerweise. In der Theorie. In Praxis ist es eher so 35 Dollar. Wegen impliziter Wohler. Vorwort implizite Wohler. Terminstruktur Koffer & Co. Kann sich ein bisschen unterscheiden. Grundsätzlich so. 90 Tage hat 16 Dollar im Optionspreis. 360 Tage ungefähr 32 Dollar. Ein Tick mehr. Ungefähr das Vierfache. Ja. Das ist grundsätzlich halt mal so. Die laufen nicht. Die laufen nicht linear. Das wissen ja aber schon die meisten. Jetzt machen wir mal das Theta noch im Vergleich. Wo läuft der oder wo schmilzt der Zeitwert schneller? Das ist natürlich auch bei den Kurzlaufen so. Also 90 Tage Option. Wobei Kurzlaufen relativ. Aber jetzt mal als Beispiel. 90 Tage Option auf 0 Tage Option hat es 16 Dollar 70. Also die letzten 90 Tage. Bei 360 Tage ist es so, dass es in der gleichen Zeit. Der langlaufende 90 Tage weniger. Also die eine Option 90 Tage Restlaufzeit. Die andere 360 Tage Restlaufzeit. Es vergehen 90 Tage. Dann hat die eine noch 0. Und die andere noch 270 Tage. Ist bei der 90 Tage Option quasi 16 Dollar Zeitwert flöten gegangen. Bei der langlaufenden nur 5 Dollar. Liegt an dem einfach viel viel niedrigeren Theta. Kurzläufer. Schnellere Gewinn. Ja. Und als Verkäufer kann man eventuell. Eher die kurzlaufende Option nehmen. Da hat man einfach den Gewinn schneller. Aber ich komme noch zu einigen Vorteilen. Und ich bin auch schon eher. Auch Fan von Leaps. Also da kann man da auch ruhig einiges machen. So. Dann noch ein Punkt. Das Gamma. Das habe ich schon gesagt. Die sind einfach ruhiger. Die Leaps. Und ich komme auch gleich noch zu ein paar Strategien. Ansätze zumindestens. Und das Gamma ist ja. Wie schnell verändert sich das Delta. Das sagt das Gamma an. Und das Gamma. Ja. Ist halt wirklich. Wenn der Preis 10% droppt. Das ist halt die Preisveränderung. Ist halt das Delta entscheidend. Und es ist halt nicht. Sehr träge. Langlaufend. Und das ist aufgrund des Gammas der Fall. Bei 90 Tagen ist das Gamma. Minus 0,9. Und bei 360 Tagen 0,4. Also weniger als die Hälfte. Das heißt. Aufgrund eines Kurssturzes. Alles andere aus. Ausgeklammert. Keine implizite Wohlan. Sowas. Nur aufgrund eines Kurssturzes. Aufgrund der Preisbewegung. Verändert sich das Delta. Und das ist aufgrund des Gammas. Das ist aufgrund des Gammas. Das ist aufgrund des Gammas. Keine implizite Wohlan. Sowas. Nur aufgrund eines Kurssturzes. Aufgrund der Preisbewegung. Verändert sich das Delta. Viel viel. Oder um die Hälfte. Weniger. Bei den langlaufenden Optionen. Das ist natürlich. Im Falle eines Crashs. Alles gut. Jetzt haben wir wieder so. Zwei Problematiken. Ach. Eigentlich will ich nicht. Dieses Zeta. Dieses Langsame. Da hinten. Das ist ja ewig im Depot. Die Short Option. Andererseits. Ist es halt auch cool. Wenn ich falsch liege. Dass die sich halt nicht bewegt. So. Das müssen wir jetzt. Irgendwie. Auf den Mittelweg bringen. Also. Und. Dann. Machen wir noch. Ein paar. Praxisstrategien. Und. Wenn ich das jetzt. Als Income Strategie nehme. Short Puts. Auf dem SPY. Bin ich der größte Fan. Davon. Das immer so. Langlaufend zu machen. Läuft ja auch. Sieben. Acht Mal. Gut. Und dann. Hat man ein Problem. Ist es aber. Auf jeden Fall. Trotzdem so. Wer das handeln möchte. Dass man das. Take Profit. Viel viel. Anders setzen muss. Als bei. Anderen Restlaufzeiten. bereits viel, viel früher zurück als andere Optionen. Warum? Das sind ganz klare Ergebnisse von Untersuchungen bei uns, dass es halt einfach zeigt, ich zeige Ihnen noch ein paar Beispiele, wenn ich die viel, viel früher zurückkaufe, kann ich eine neue machen, kaufe ich die wieder viel, viel früher zurück und eine neue machen. Also man ist nicht 360 Tage, um Gottes Willen, in dem Markt. Bei 0DT-Optionen ist es halt beispielsweise so, die hält man ja nicht lange, logischerweise, dass man die eigentlich nur zurückkaufen sollte im Gewinn, wenn man danach eine neue macht mit der Margin. Ansonsten immer verfallen lassen, auch wenn es natürlich wieder einen Verlust rennen könnte. Beim langlaufenden Faustformel Take Profits sehr früh ziehen und dann neue Positionen aufbauen. Das ist jetzt eine Einkommensstrategie. Ich komme gleich noch zu anderen. Ist es so? Ja, kann ich handeln natürlich, oder handeln die gar nicht so sehr, aber was ich halt so mitbekommen kann, ich kann handeln auf DAX, ETF, SPY, Indizes, also alles, was halt vielleicht langfristig irgendwie steigt. Also Sektoren, ETFs, natürlich auch möglich. So, und jetzt ein paar Regeln, einfach mal so Delta 30, Delta 40, also so eher am Geld, das haben wir schon 5.000 Mal besprochen in dem Podcast, dass es sinnvoll ist, wenn nicht, wenn es so neu ist, dass man eine am Geld liegende Option verkauft, dann bitte mal ein bisschen umhören bei uns. Und ich sage jetzt einfach mal, wie gesagt, das handeln wir nicht, so einfach mal ein paar Fakten, dass ihr einfach mal was im Kopf habt. Wie gesagt, kann man auch einen Backtest machen, könnt ihr gerne machen. Das ist schon so, dass es da ordentliche Verluste gibt, gerade so ein Zoll-Crash. Also Delta 30, SPY, ETF, Stop auf der Prämie zwischen 50 bis 200%. Und jetzt Achtung festhalten, Take Profit zwischen 15 bis 30%. Ja, bei 70% Wertverlust. Nein, eben nicht, bei 30% Wertverlust. Also ihr verkauft eine Option für 1.000 Dollar und kauft die bereits bei 700 Dollar zurück und verdient nur 300 Dollar. Was hat denn das für einen Sinn? Wirklich so, dann ist man im Schnitt teilweise von den 360-Tagen-Optionen nur 25 Tage im Markt, nimmt diese 15 bis 30% mit. Ja, und dann macht man eine neue Option. Und dadurch, dass ich das quasi jeden Monat machen kann, nehme ich einfach viel öfters 30% mit als einmal die 100% lang. Und das ist wirklich viel, viel, viel besser, eine Strategie mit langlaufenden Optionen, die viel, viel früher mitzunehmen. Ich möchte jetzt keine exakte Zahl nennen. Ich arbeite einfach viel, viel früher und dann eine neue zu machen. Theoretisch natürlich auch mit Cash-Skirt-Putz möglich. Machen viele auf dem Spy, langlaufende Optionen nimmt, dann ist man schon weiter weg und immer bei 30% zurückkaufen und irgendwann kriegt man die halt angedient. Renditen pro Jahr irgendwo zwischen 5 bis 10%. Es gibt auch viele Nachrichten. Nachteile bei so einer Strategie, der Drop tut schon weh, also ein Corona, ein Zollcrash werden auch diese langlaufenden Optionen heftig ausgestoppt und die Rendite für das Risiko, ja, muss man sich selber überlegen. So, das mit den Leaps oder mit einer Income-Strategie. Jetzt muss man sich mal überlegen, dann mache ich mal ein Beispiel mit einem Cash-Secret-Put. Ich habe jetzt ein optimales Umfeld, also das ist jetzt, was ich jetzt sage, ist auch wirklich so ein bisschen ein Zwiespalt, da bin ich manchmal auch selber drin. So, ich habe jetzt das optimale Umfeld, um eine Option zu verkaufen. VX ist bei 80. So, und jetzt überlege ich mir, was mache ich? Nehme ich jetzt eine Option mit Eintag-Restlauf? Mit 10 Tagen oder mit 300 Tage Restlaufzeit? Und es ist so, ja, dass man sich das halt überlegen muss. Manchmal habe ich auch schon mal ein Video gemacht und dann hat einer gesagt, ja, aber die Rendite pro Jahr ist ja so und so. Also, ich kann Cover-Call-Strategien mit Weekly-Optionen, da macht der auf das Underline 80% Rendite. Ist das realistisch? Natürlich nicht, weil ihr müsst ja jede Woche genau diesen Trade so umsetzen. So, und jetzt muss man sich die Frage stellen als Stillhalter, dass man sagt, hey. Es sind jetzt noch 10 Tage oder VX bei 80. Ich nehme jetzt vielleicht eine 10-Tage-Restlaufzeit-Option oder eine 360-Tage-Option. So, was sollte man jetzt machen? Die Lösung kann ich euch nicht sagen, ich sage euch aber auch die Vor- und Nachteile. Es ist so, dass rein rechnerisch diese 10-Tage-Option oder vielleicht sogar diese 1-Tage-Option bei einem extrem hohen VX-Stand, wenn ihr richtig klickt, die absolut beste Wahl war. Wenn ihr diese 10-Tage-Option hochrechnet, noch mal auf 360 Tage. Die um Längen diese 360-Tage-Option geschlagen haben, also kurzlaufend mit der Rendite, ja, schlägt auf jeden Fall diese langlaufende Option pro Jahr. So, jetzt müssen wir uns aber die Frage stellen, der VX ist bei 80. Kann ich das jetzt jeden oder alle zwei Wochen wiederholen? Ich kann es vielleicht noch einmal wiederholen, aber achtmal kann ich das vermutlich nicht wiederholen. Das heißt, dieses perfekte Wohler-Umfeld habt ihr euch halt vielleicht nur einmal. Für 10 Tage gesichert. Ja, da habt ihr eine höhere Rendite pro Jahr berechnet als diese langlaufende Option. Aber vielleicht steht danach der VX nur noch bei 40 nach 10 Tagen. Der Superschneider gewinnt natürlich, aber das ist dann halt quasi die Chance relativ weg. Da könnt ihr nicht ein zweites Mal machen, da könnt ihr natürlich auf die Schulter klopfen, dass ihr vielleicht 6-7% in ein paar Tagen gemacht habt. Vielleicht auch irgendwie aufs Konto oder sowas. Aber ihr habt es halt nicht gesaved. So, mit der langlaufenden Option. Ein Jahr beispielsweise kann ich dieses Wohler-Umfeld sichern. Aber jetzt Achtung, nicht den VX von 80. Es gibt ja VX, ist ja 30-Tage-Option. Es gibt auch verschiedene andere. Es gibt auch einen VIX1Y für ein Jahr, ein Year. Der ist dann auch angestiegen. An einem Crash ist es natürlich so, dass der VX vielleicht bei 80 steht und der VIX1Y vielleicht bei 60. So, und jetzt muss ich mir halt überlegen. Natürlich ist der eine die Wohler höher. Ich mache mehr Rendite, aber ich sichere mir ja quasi dann auch den hohen Wohler-Stand beim VX von ein Jahr. Natürlich nicht so hoch wie bei den kurzlaufenden Optionen, aber ich kann mir dann quasi diesen hohen Wohler-Stand für ein-Jahres-Optionen, die halt exorbitant ist für die ein-Jahres-Optionen. Natürlich nicht so hoch wie die für 30 Tage, aber vielleicht kriege ich die höchste Wohler für Optionen mit einem Jahr Restlaufzeit aller Zeiten. Kann ich mir auch sagen, hey, mache ich doch das. Das ist dann quasi, ja, ich verdiene pro Jahr nicht so viel, Klammer auf. Kann man mit dem anderen Trade das ein Jahr lang so durchziehen, dass ich quasi pro Jahr mehr verdiene. Und ich sichere mir halt einfach dieses extrem hohe Wohler-Umfeld für ein Jahr, weil ich bin ja ein Jahr quasi in dem Trade drin. Und wenn es dann halt auf 10 fällt oder auf 20 fällt, die langlaufende Wohler, ist es ja egal, ich bin ja erstmal in dem Trade drin. Was ist richtig und was ist falsch? Ich kann es euch nicht beantworten. Beides hat Vor- und Nachteile. Mit der langlaufenden Option bekommt man natürlich noch einen Haufen Zeitwert und hat es noch ein bisschen ruhiger, falls man falsch liegt. Aber es ist natürlich nicht die Mega-Rendite. Also dieses Ruhige ist natürlich zu Lasten der kurzfristigen Rendite. Testet euch aus. Ich mache beides, sage ich auch so. Ich kann euch das jetzt nicht beantworten. Manchmal sage ich auch, hey, gerade bei so einem Cash-Skill-Put-Kommen, Wohler ist hoch, ich möchte das Ding haben, ich möchte aber nochmal so einen Platz der Sicherheit haben, Margin of Safety. Nochmal, ja, easy, dann 20, 25 Prozent Prämieneinnahme ist sogar möglich, wenn ich gerade so eine langlaufende Option nehme. Also, ich kann es nicht beantworten. Ich muss euch das halt einfach bewusst sein. Aber jetzt bitte nicht sagen, ihr habt so eine analysierte Excel-Tabelle oder mit KI gebaut, aber ich nehme einen kurzlaufenden, da verdiene ich pro Jahr viel, viel mehr. Ja, Mist, zwei Wochen später kann ich den Trade ja gar nicht mehr umsetzen. Es ist oft irgendwo ein Kompromiss. Ich wollte euch einfach nur die Vor- und Nachteile zu beidem sagen. Kommen wir auch schon zu den Vor- und Nachteilen. Das möchte ich nämlich noch am Schluss machen mit den Leaps. Also lohnen sich Leaps-Optionen? Ganz klares Jein. Es hat viele Vorteile, man kommt weit weg vom Preis oder kriegt halt einfach viel, viel mehr Prämie. Also für gleiche Dollar-Prämie komme ich natürlich viel, viel weiter weg. Nicht, dass es besser ist, das wisst ihr ja. Es ist normalerweise langweilig. Es ist auf jeden Fall immer langweiliger, auch wenn da jetzt der VX explodiert und die langlaufende Lola auch explodiert. Es ist immer langweiliger als kurzlaufende Optionen. Es ist eine relativ planbare Rendite. Die Rendite ist natürlich nicht so anfällig für kurzgezappelt. Zum Beispiel, ja, man kann halt schon ein bisschen da Rendite erwirtschaften. Ich finde es auch gerade für Anfänger ehrlicherweise eine ganz, ganz gute Sache. Also auch wenn die Lola mal exorbitant hoch ist, eher eine langlaufende Option nehmen, ein bisschen auf die kurzfristige Rendite zu verzichten und dafür Ruhe zu haben. Nachteil ist natürlich, es wirkt schon verführerisch. Oftmals ist die Margin null. Also geht so ein Trade ein und die Margin ist null. Das kann sich natürlich verändern. Der Hebel ist somit sehr, sehr schnell. Erhöht, das muss man auch sagen. Er macht weniger Rendite, als wenn er kurzfristige Trades macht. Pro Jahr aufgerechnet. Aber habe ich ja gerade gerade einmal gesagt, wenn er einen kurzfristigen Trade noch einmal machen kann, ist es halt ein bisschen, ja, blöd. Grundsätzlich die Frage, auch mit so einer Einkommensstrategie, macht man mit dem gleichen Risiko als Direktionalinvestor nicht mehr Rendite? Einfach mal die Frage gestellt. Und die langlaufenden Optionen sind natürlich pro Produkt, kommen aufs Produkt dann schon liquide. Aber nicht so liquide, wie kurzlaufende Optionen. Das muss man auch sagen. Tipp noch, EOE, das ist das Kürzel in der TVS. Emil Otto Emil ist der Index auf Amsterdam. Da kann man richtig lange Restlaufzeiten verkaufen. Also mit richtig langen, zweistellige Jahre, also zehn Jahre und sowas. Weiß nicht, warum man es machen sollte, aber das kann man natürlich machen. Grundsätzlich ist es immer ein Kompromiss. Aber auch dieses Wissen jetzt wieder mit den Lieboptionen könnte ich natürlich auch nutzen, indem ich jetzt Optionen kaufe. Na, das möchte ich auch noch mal kurz anteasern. Wenig Theta ist ja auch gut als Optionskäufer. Klar, Gamma ist dann wieder nicht so gut. Also man hat immer diesen Zwiespalt. Aber grundsätzlich kann man das natürlich auch machen. Ja, das mal zu den Lieboptionen. Sie sind grundsolide. Sie sind Verzicht auf kurzfristige Rendite. Dafür hat man Ruhe im Depot oder ruhiger im Depot, was nicht schlecht sein muss. Ich nehme auch gerne mal eine Lieboption. Margin ist sehr bequem, aber deswegen halt auch verführerisch. Und man kann auch trotzdem, muss ich auch noch mal am Ende sagen, hohe Verluste haben, wenn es so in der VX halt wirklich extrem stark ansteigt. Ob jetzt im VX-Umfeld von 80, optimales Umfeld, eher den kurzfristigen Trade-Net oder den langfristigen, bleibt euch überlassen natürlich. Ich denke, ich habe hier die Vor- und Nachteile benannt. Schreibt mir gerne noch in die Kommentare, wie ihr so die Lieboption nutzt. Interessiert mich natürlich auch, ob ihr das nur mit Shortputs nutzt oder vielleicht komplett anders. Viele haben das sehr viel gut. Also ich habe oftmals gute Erfahrungen gehört mit Lieboptionen als mit kurzlaufenden, aber das ist klar aufgrund des Gammas. Genau, das war es von mir zu den Lieboptionen. In diesem Sinne lasst gerne einen Daumen nach oben da. Bis dahin. Ciao, ciao.