#13 - Video- & Spielanalyse Teil 1: Worauf kommt es an?
23m 11s
In dieser Podcastfolge „From Coach to Coach“ spricht der Moderator mit Theo Mauer, Spielanalyst beim Berliner Oberligisten SC Staaken, über das Thema Spieleanalyse. Theo erklärt, dass er als neutraler Fan Spiele oft taktisch betrachtet, aber bei seinem Lieblingsverein Hansa Rostock die Emotionen überwiegen. Er kam über ein Fußballmanagement-Studium und ein Praktikum bei Hansa Rostock zur Analyse, wo er zunächst nur Daten pflegte, aber schnell Interesse an tiefergehenden taktischen Erkenntnissen entwickelte. In einem Schnellfrageteil bevorzugt er Training auf dem Platz, Abschlussspiele und die Arbeit mit dem Ball, obwohl er die defensive Disziplin von Atlético Madrid bewundert. In seiner Praxis beim SC Staaken, der im Abstiegskampf steckt, fokussiert er sich auf einfache Verbesserungen wie Chancenverwertung und Standardsituationen, da große taktische Umstellungen nicht sinnvoll sind. Statt vieler Videoclips nutzt er oft schriftliche PDF-Dokumente mit Stärken, Schwächen und Spielphasen, um Spieler nicht zu überfordern – ein Tipp für Trainer mit wenig Zeit. Der Verein verwendet ein Veo-Kamerasystem mit Livestream, das während des Spiels auf einem Tablet verfügbar ist und auch in der Halbzeit Szenen zeigt, was Fans und Gegnern Einblicke bietet. Theos Ehrenamt kostet viel Zeit, da er eigene und gegnerische Spiele analysiert und Trainings begleitet, aber er betont die Bedeutung einer guten Mischung aus positiven und negativen Szenen, je nach Spielermentalität.
Wir haben im Ball besitzt, mit der eine Dreierkette abgekippt mit dem asimitischen Linkser-Teiliger und im breitziehen linken Zähner. Das alles bla bla bla, ist das doch! Die Drehene in der Bundesliga. Sie nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. "From Coach to Coach" der Fußballtrainer Podcast. Und wir sind zurück bei "From Coach to Coach" heute zu dem Thema "Spieleanalyse". Was steckt eigentlich dahinter? Aufgrund der Diskussion, ob man manchmal Spiele totanalyse und ob man sie nicht lieber einfach laufen lassen sollte und vielleicht aus der Emotion heraus. Spiele sehen sollte als Trainer, aber auch im Training. Und mein heutiger Gast hat mir Sicherheit auch Tipps und Dricks aus der Praxis. Denn er ist Spielanalyst, nicht hier im Reimengebiet, wo meine meisten Gäste herkamen. Sondern bei einem Berliner Oberligisten, nämlich genauer gesagt, im SC starken. Theo Mauer ist heute bei mir und ich freue mich, dass er über seine Tätigkeit dort als Coach Trainer und Spielanalyst mit mir sprechen wird. Theo, gute, christlich. Ja, Moin, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich hier zu sein. Jetzt hab ich mir im Vorfeld ja Gedanken gemacht, so Thema "Spieleanalyse", wie Kanzel da rein starten, dann dachte ich mir so, okay. Ich würde sagen, ich bin auch eher jemand, der sehr analytisch auch Spiele schaut. Wenn du Spiele in einer Freizeitchaus, kannst du die neutral sehen oder bist du immer wieder in dieser analytischen Perspektive undchaus auf Grundordnung,chaus auf Anlaufhöhe und wie ist das bei dir? Ja, es gibt natürlich zwei verschiedene Varianten. Einerseits, wenn man als neutraler Fan in Stadion geht, dann ist es so, dass man da schon relativ vieler noch auf taktliche Aspekte achtet, beziehungsweise an manchen Stellen nehme ich mir dann auch gerne die Zeit, einfach mal zwei, drei Minuten einfach nur auf die taktliche Aspekte zu schauen, wenn man im Stadion ist. Anders als wenn man da irgendwo mit Emotionen in Stadion geht, ist es natürlich wieder schwieriger, da auch das taktliche zu betrachten, also da schaffe ich es noch ganz gut, was mich auch stückbar glücklich macht, dass ich da dann auch noch als Fußballfan die Spiele in Stadion betrachten kann, ohne immer jedes Verhalten eines Sixers oder Innenverteilungers irgendwo im Kopf zu haben. Hast du denn Lieblingsverein? Klingt ja so, als ob du bei einem Verein schon da die Emotionen überwiegen? Ja, das ist Hansa Rostock tatsächlich. Wie kommt's dazu? Merten früher über meinen Verein hier FC Losbach, meinem auf Freikarten gehabt für wen Wiesbahn, saßen damals neben dem Gästeblock, als dann die Hansa Fans zu Gast waren, hat mich das ziemlich gepackt, sodass ich da auch über diese emotionale Thema dann zum Verein gekommen bin über die Fans und den seitdem, ja, unterstütze. Du hast gesagt, du wohst im Berlin, bist ja auch tätig, kommst aber ursprünglich aus Losbach, wo liegt das denn? Losbach ist im Reinmeingbiet statt Teil von Hofheim am Taunus. Du bist dann zum Studium nach Berlin gezogen, richtig? Genau, richtig. Ich bin zum Studium nach Berlin gegangen, ich habe Fußballmanagement dort studiert und bin so, zeig ich mal auch langsam in die Richtung Spielanalyse getrifft, über Module, die wir während dem Studium hatten, aber auch dann durch bestimmte Produzenten, die wir einfach hatten, die aus der Praxis kam. So ein bisschen der erste Kontakt zum Thema Spiel- und Videonalyse war beim Praktikum auch bei FC Ansarostock direkt nach 'nem Abitur. Damals gab's die Möglichkeit, einfache Aufgaben, sage ich mal, für den damaligen Spielanalysten zu übernehmen, ganz einfach Datenpflege, aber so bin ich das erste Mal dort auch in Kontakt gekommen. Was war da so deine größeren Erkenntnisse, so aus der Zeit in Losstock? Also was hat dich da besonders fasziniert an dem generellen Thema Spielanalyse? Ja, einfach damals ging es darum, dass man einfach Daten einträgt, Spiele einträgt, das war so dann mein Thema als Praktikante, nehm Sinne. Und das war das, was mich einfach so interessiert hat, weil ich mir vorher nie wirklich tiefergehend Gedanken darüber gemacht habe, was man eigentlich auch spielen, alles rausholen kann. Das war dann das Thema, da hat mich interessiert, ich habe nachgefragen, ich habe Fragen gestellt, dann habe ich noch einiges erklärt und gezeigt bekommen, sodass ich dann so auf diesen Wege immer weiter reinkam und dann auch direkt anschließend im Studium war das auch immer wieder Thema, sodass da einfach kontinuierlich, dass ein Tresse auch gewachsen ist und ich mich dann damit auch eben selbst in meiner Freizeit immer mehr beschäftigt habe. Und da weiter drüber sprechen wollen wir dich noch besser kennenlernen und heute wird es keinen Fragenquickfeier in der Form geben, wie es in den vorangegangenen 10 Folgen gab, nämlich entweder oder Fragen. Da gibt es nämlich keine Aussagemöglichkeiten, wie es vielleicht der eine oder andere Gast in den feierigen Folgen versucht hat. Deshalb Frage Nummer 1, für dich, lieber Videoanalyse oder Training auf dem Platz. Da könnte man jetzt auch wieder ausreden suchen. Aber du musst es entscheiden. Ich sag Training auf dem Platz. Lieber drei oder vierer Kette spielen lassen. Abschlussspiel oder Turnierform zum Abschluss des Trainings. Abschlussspiel. Berlin oder rein mein Gebiet? Schwierig. Fußballerisch Berlin. Aber menschlich rein mein Gebiet. Das trifft ganz gut. Das hören deine Eltern gerne. Und bei der Videoanalyse interessiert mich noch Fokus, lieber auf die Arbeit gegen den Ball oder mit dem Ball? Mit dem Ball, weil es ganz plump gesagt am Ende darum geht mehr Toe zu schießen als Gegner. Uns attraktiver ist wahrscheinlich auch da. Das auch ja, wobei ich jemand bin, der eigentlich sehr viel Wert auf eine Defensive legt. Ich finde es auch, ja, sagen, belächeln mich viele für, dass ich sage, ich gucke mir wahnsinnig spiele von der wahnsinnig gerne Spiele von der Lette, die Koma dritt an. Was ja sehr destruktiver Fußball ist irgendwo. Aber einfach diese Konsequenz gegen den Ball, diese, die, sag ich mal, diese. Ja, mit der letzten Schlossenheit, die genau so ein Zauber wegzuparteile angüßt. Die Disziplin war das Wort, was so ein Gebet hat, genau. Dass man einfach mit dieser Disziplin immer wieder gegen den Ball verteidigt, dass er jeder weiß, was er nebenan macht. Das ist einfach beeindruckend, was da auch über Jahre dann entstanden ist. Ich glaube, so was geht auch nicht von heute auf morgen. Sondern so was muss man über lange Jahre dann auch entwickeln, dass die Spieler auch da reinkommen, das verstehen, was der Trainer da entgehen möchte. Definitiv. Was ist dann so bei dir, gerade wenn du sagst, eher lieber Spiel mit Ball bei der Videohanalyse, was dir noch ein bisschen mehr Spaß macht, wovor auf achtes Tod, denn da gerade bei euch bei deinem Oberligisten, wo du tätig bist? Man könnte, ja, es ist im Moment einfach so, dass wir nicht konsequent sind in der Schausenverwertung irgendwo oder der letzte Pass, dann einfach dahin sehen, wie können wir die Chancen besser heraus spielen, was dann einfache Fehler sind, dann irgendwann einfache Dinge, die es gerade im Abschiekskampf irgendwo zu verändern gilt. Da kann man nicht die großen, großen taktischen Themen irgendwo auspacken, sondern da ist dann auch entscheidend einfache Dinge, ganz einfache Symptol, Sachen auch teilweise nur Standardsituationen, irgendwo zu verbessern anzupassen, um da eben auch mit ein bisschen mehr Disziplin an manche Stellen, dann doch noch mehr Chancen zu haben und diese dann natürlich auch zu nutzen. Spannende Punkte, dass du sie seit dem Abschiekskampf und dann gibt es mit Sicherheit Meinung, die sagen, okay, man sollte da auch niemals oder generell am Ende der Saison, die Spieler überfrachten noch mal mit inhaltlichen Themen und so, wo wahrscheinlich eigentlich sagen, ja, dann kommen Videohanalysen, können wir jetzt wegklaasten, wir machen das alles noch über Emotionen. Sass so Video-Analyses erst recht dann auch wichtig oder magst du auch, dass ihr da weniger drauf eingeht im Bezug auf die Spieler? Ja, es ist ein zweichneidiges Schwert, wir hatten Anfangs als wir richtig hinten reingrutscht sind, haben wir es dann weggelassen tatsächlich, dass wir gesagt haben, wir müssen jetzt auf dem Platz irgendwo arbeiten, sowohl die Spieler als auch die Trainer irgendwo, dass wir auf dem Platz wieder ein, ja einfach zu mehr vollkommen. Jetzt sind zwischen sie mir wieder da, dass wir eben das angesprochen, was ich immer angesprochen habe, machen, dass wir einfach einfach sehen, zeigen, wo es einfache Dinge zu verbessern gibt und ich glaube, dass es dann auch irgendwo entscheiden und dann nicht zu vernachlässigen, nie nur negative Sehnen zeigen, sondern auch immer das, was gut läuft, da immer so ein bisschen gute Mischung drin haben. Und in besten Fallen natürlich, was mit etwas positiven abschließen, dass man da auch ein bisschen die Reihenfolge immer im Blick behält, welcher Sehnen man dann auch zeigt und einfach eine Struktur auch grundsätzlich in der Videohanalysen hat und sich auch vorher gelangt macht. Weil welchen Spielern kann ich welcher Sehnen zeigen oder zu welchen Spielern kann ich welcher Sehnen zeigen, da sind auch Spieler immer unterschiedlich, wie sie Kritik annehmen, aufnehmen, verarbeiten, dass man da einfach immer mit Bedacht rangeht und da auch irgendwo eine Struktur entwickelt. Also es ist wichtig, dass man dem einen oder anderen vielleicht mehr positive Beispiele noch zeigt, in dem Fall, weil er es braucht vielleicht für seinen Selbstbewusstsein als der andere Spieler oder? Genau, richtig. Manche einen mehr positive Sehnen beziehungsweise auch an manche stehen einfach wenig negative Sehnen, dass man da einfach jeder Spieler ist ja unterschiedlich, was auch den Kopf angeht, was die Mentalität angeht und da ist es eben wichtiger mit drauf zu schauen. Jetzt kann man die Spielanalyse ja für mehrere Aufgaben einsetzen, das teilt die eigene Analyse, das Eigenen spielt, aber auch die Gegneranalyse, auch für die Kaderplanung, auch vielleicht um innerhalb eines Vereins eine eigene Spielphilosophie aufzusetzen. Woren siehst du deine Hauptaufgabe, habt ihr vielleicht auch nur die Aufgabe und nur auf deinem Team zu schauen, da schaust du auf den Gegner. Genau, wir machen es relativ intensiv. Die Eigenanalyse als auch die Gegneranalyse werden Anfangs der Saison tatsächlich auch Trainingsseinheiten noch gefilmt. Das war dann auch aufgrund der sportlichen Situation irgendwann. Man hat mir gesagt, das ist jetzt auch nicht mehr irgendwo 2 Sinngemäß, aber genau, wir machen die Gegneranalyse. Es gibt es glücklicherweise bei uns relativ gute Möglichkeiten, über Streamingdienst, der Sport total beispielsweise irgendwo Videos von Spielen herauszufinden, aber auch dann über Kontakte einfach zu anderen Vereins sich aufnahmen zu besorgen, wenn sie vorher gegeneinander gespielt haben, beispielsweise, dass man darüber kommt. Aber genau, wir machen die Gegneranalyse als auch die Ablemer.
was die Thema der Spielfälle so viel angeht oder Spielprinzipien entwickeln. Da ist es so, dass es viel von den Trainer natürlich auch abhängig ist. Da hat jeder Trainer so ein bisschen sein eigenes. Es gibt eine Grundsätze, ich natürlich im Verein. Grundlage, wie der Fußball ausgerichtet sein soll. Aber dann ist es natürlich trotzdem noch irgendwo Trainer abhängig, wie dann die Spielfälle so viel oder die Spielprinzipien sein sollen. Also habt ihr jetzt keine durchgehenden Spielprinzipien von ganz unten bis nach oben oder schon so ein paar. Und die sind aber jeweils, jeweils kommt es auf die Trainer an, was dort umgesetzt wird. Genau, es gibt welche. Das ist klar, aber genau es kommt dann immer natürlich im Herrenbereich. Noch mal was anderes, glaube ich, als im Jugendbereich, dass man da natürlich individuell auch die Karte so dazu bewerten muss und natürlich auch vor allem die sportliche Situation, ob ich jetzt schon mehrfach erwähnt, dass das diese Saison nicht ganz so einfach ist. Aber da gibt es schon auf jeden Fall Spielprinzipien, die da vorherrschen. Ja, ich finde es ziemlich spannend, weil mit diesen Videoclips, die man rausschneidet, kann man ja zwei, drei Videoclips pro Spielprinzip. Wenn es die gibt in einem Verein, irgendwo in einer Datenbank, kann jeder Trainer, jede Trainerin darauf zugreifen und jeder weiß, wo vor man spricht. Und ich glaube, dass man macht zum Ende auch einfacher, wenn man denn die Mannschaften übergibt im Sommer an die nächsten Trainer und die Spieler wissen, alle auf dem selben Stand, man kann darauf aufbauen. Und klar, jeder hat dann noch mal so seine einzelnen Noors, an denen man arbeitet. Aber ich finde, so Muster Clips sind seine richtig gute Atem, oder eine richtig gute Möglichkeit, um damit zu arbeiten. Wie viel Zeit investierst du denn pro Woche in deinen Ehrenamt? Sehr viel Zeit tatsächlich. Gut, wir haben natürlich, wir trainieren drei bis vier Mal die Woche. Da bin ich schon immer mit auf dem Platz. Das heißt, in der Zeit passiert natürlich Analysetechnik. Am Computer sei ich mal nicht. Das läuft dann alles davor oder danach. Es geht natürlich sehr viel Freizeit drauf. In Stunden habe ich es mir noch nicht ausgerechnet. Ich muss ehrlich sagen, aber ich sage mal, man schaut immer ein bis zwei Spiele vom kommenden Gegner. Plus einmal noch das eigene Spiel. Es ist man dann bei vier und einhalb Stunden, sag ich mal, eine Spielzeit, die man sich noch mal anschaut. Plus dann gegeben, falls du noch was zusammen schneiden. Da kommt schon einiges zusammen, wenn man das in dem Bereich so betreibt. Jetzt haben wir mal die Situation vor einem Spiel. Du bereite das vor, wie für Clips sind das so, die du da so im Durchstand vorbereitetest, vor einem Spiel. Also die Kleggen, aber auch die Clips von den Gegnern. Ich frage mich dabei, wie viel Clips sind sinnvoll überhaupt zu zeigen, vor einem Spiel, dass man die Spieler nicht überfrachtet, aber wie viele kann man denen auch zu mutten? Wir haben es so gemacht, dass wir die Gegneranalyse diese Saison fast ausschließlich schriftlich gemacht haben. Wir haben stärken Schwächen aufgezeigt. Vom Gegner werden die Aufstellungen mit denen, die gegen das Spiel, mit Ball, gegen den Ball. Wenn es da große Unterschiede gab, eben Besonderheiten im Spiel des Gegners. Dann die vier Spielphasen hatten wir jetzt zuletzt auch relativ ausführlich aufgeführt. Und das ist dann das, woran wir uns orientieren. Wir haben vereinzelt auch schon Video Clips gezeigt. Aber das war vereinzelt mal der Fall. Auch von eigenen Spielen haben wir teilweise nur Clips direkt vor uns spielen noch mal gezeigt. In der Regel ist es bei uns so, dass wir beim ersten Trélingseinheiten dann nach einem Spiel die Eigenanalyse machen. Plus dann eben die Mannschaft über dieses Schriftform, über die Dokumente darauf vorbereiten. Auf den kommenden Gegnern. Du sagst schriftlich, heißt, ihr gibt dann Wortdokumente der Mannschaft rein oder sind es dann Plakate im Spieltag oder wie erfolgt das in eine schriftlichen Form? Genau, das erfolgt über ein PDF-Dokumente. Ganz normal werden wir in der Kabine ausgehangt. Dass dann da jeder in die Möglichkeit hat, sich durchzulesen. Da ist es natürlich auch so, dass es jeder Spieler anders macht. Der eine ließ sich intensiver durch, der andere ließ sich nur bestimmte Themen durch. Aber genau, da abhellen wir auch so ein bisschen an die Spieler, dass sie eben das Thema auch annehmen. Wenn ich interessant war, sonst kämmen wir nur die normale oder was ist die normale. Aber können wir die Form der Video-Analyse, dass man einfach Clips irgendwie in die WhatsApp-Kruppe schickt oder zusammen eine Video-Analyse macht, sich in einen großen Koffer-Renzraum setzt, wenn man die Möglichkeit hat. Das ist gemeinsam anschaut, darüber spricht. Aber ich glaube, viele Trainer und mir ging es da auch so in der Zeit als Trainer. Haben das Problem, ja, mir fehlt halt einfach die Zeit. Im Ehrenamt noch dafür jedes Mal, da muss der Clips rauszuzziehen. Und da finde ich es eigentlich eine ganz zeitaffiziente Sache, dann einfach die wichtigsten Informationen konkret aufzuschreiben. Ich meine klar, schöner ist für die Spieler wahrscheinlich. Wenn Sie das Video sehen, sind vielleicht mehr interessiert von vorne rein. Aber das heißt ja auch noch lange nicht, dass die Spieler dann wirklich auch richtig zuschauen und zuhören, in dem Fall. Vielleicht auch ein guter Tipp für die Trainerinnen und Trainer da draußen, wenn man nicht gerade so viel Zeit hat, um was rauszuschneiden, kann man es auch einfach schriftlich, das, was man gesehen hat, aufschreiben und so an die Mannschaften weitergeben. Was mich noch interessieren würde, ist mit welchen Tools arbeitet ihr? Du hast ja schon gesagt, gegene Analyseversuchst du oder versucht ihr Mannschaft von den Gegnern, was rauszuzziehen, irgendwie was die mal aufgenommen haben. Also natürlich nicht von dem Spieltagsgegnene, auf gegen die nicht spielt, sondern von den anderen. Aber Kamerasystem auch oder wie macht ihr das mit der Aufnahme? Genau, wir haben ein Kamerasystem, das Video-System ist glaube ich, dass das gegeneigste inzwischen, haben da die Variante auch mit der Livestream-Möglichkeit so nutzen. Wir das Ganze auch für uns, einfach dass wir es auch während dem Spiel schon direkt am Spielfeld dran haben auf dem Tablet, dass wir da auch die Sehnen schon haben. Ist natürlich mit der kleinen zeitlichen Verzögerung verbunden, aber ich denke, damit kann man umgehen, bzw. ich finde sogar gar nicht so schlecht, dass man es nicht direkt hat. Man kann immer die Möglichkeit auf dem Platz, die Sehnen anzuschauen und dann kurze Zeit später erscheint sie dann auf dem Tablet. Und so können wir dann eben auch direkt in der Halbzeit schon Sehnen zeigen, wenn es bedarf gibt, sage ich mal. Und das dann auch so nutzen, dann schon während den Spielen auch nicht erst danach. Ja, spannender Punkt mit den Livestreams, das wusste ich gar nicht, wie ist das dann, wo wird das dann ausgespielt? Das sind über WIO, also es läuft direkt über die Kamera und läuft dann über eine App, auch von WIO, dass man dort sich dann die Livestreams auch anschauen kann. Ah, okay, aber ist es so, dass dann Fans auch, die jetzt nicht beim Spiel sind, dann auch draufzugreifen können? Das ist möglich, genau. Das ist, wo wir uns natürlich auch noch so ein Thema haben, wo wir gesagt haben, ist nicht ganz optimal, wenn die Gegner auch schauen können. Aber da wurde uns zumindest auch schon mal für sicher, dass da auch dran gearbeitet wird, dass das ja auch anders gelöst werden kann. Genau, das werden wir noch ein bisschen lieber oder dass man einzuszenen vielleicht auch direkt raus schneiden kann. Wer nem Spiels läuft, alles derzeit dann einfach händig über das Tablet und nicht automatisch, dass man daran kann, diese Szene möchte ich jetzt haben, sondern es läuft dann eben händig. Genau, das ist eine coole Möglichkeit darüber dann auch schon während dem Spiel oder auch einfach nur noch mal anzuschauen, dass man auch einfach draußen auf der Trainerbank noch mal die Möglichkeit hat, die eine oder andere Szene anzuschauen, sieht dann nochmal Themen oder punkte, die einfach doch nicht so waren, wie man sie vielleicht im ersten Moment wahrgenommen hat und so dann auch direkt auf reingehen kann. Ja, spannend und vor allem, Goudine für die Fans, als Oberlig ist, ob man mit Sicherheit oder wie viele Fans sind da bei euch noch mal dabei, so bei den spielen? Bei den Heimspielen sind wir eigentlich immer dreistellig, was die Zuschauerzei und an geht, auch da gibt es natürlich schlechte Phasen, gerade wenn es regnet und kalt ist. Aber bei uns ist es ziemlich besonders, glaube ich, wir haben auch auswärts, relativ viele Fans immer mit, also relativ viele sei ich immer 30 bis 40, also wenn wir uns dann auswärts spielen, auch immer dabei es gibt ein organisierten Fanbus, dass die Leute da auch nachreisen können, gerade bei den weiteren Auswärtsspielen, die wir haben, ist es schon eine sehr, sehr coole Sache auch, dass man da so unterstützt wird, und zum Beispiel, dass ich Spieler da so unterstützt werden. Ja, du hast ja schon gesagt im Vorgespräch, dass ihr da auch bis nach Mecklenburg vorpommen, das weitest du das dann Richtung Rostock, dabei sind drei Stunden einfach ein Fahrt hinter euch legen müssen und die Fans in dem Fall auch krass auf jeden Fall. Ich klinge nach einer ziemlich guten Fan, welcher ist die, da habt ihr? Ja, schön. Aber wo wir schon beim Spieltag sind, wird mich mal interessieren, wenn du, wenn das Spiel läuft, worauf achtest du da und habt ihr da auch einen Bildschirm an der Seiteninie, dass ihr das Spiel dann direkt gucken könnt? Genau, wir haben einen Teppler auf der anderen Seiteninie, der jetzt stehen, bei dem das Spiel auch, wie gesagt, ein bisschen verzögert, dann auch läuft. Aber in der Regel schaue ich zuerst auf jeden Fall auf den Platz. Ich hoffe jetzt nicht, dass Spiel da und auf den Tepplet an, sondern schon auch auf dem Platz. Und dann, wenn es einzelne Sehnen gibt, die man dann einfach noch mal sehen möchte, kann man das natürlich immer wieder tun. Auch ein Trainer-Team dann noch mal zeigen, was man da gesehen hat. Genau. Worauf achtest du beim Spiel am meisten? Ja, ob die taktischen Themen eingehalten werden, die vorgegeben wurden vom Trainer. Das ist ein Punkt, den man relativ gut und schnell erkennt, dann hat man natürlich immer den Vorteil, ja, auch über diese Vogelperspektive in Anführungszeichen, die man hat durch die Kamera, die deutlich höher ist als man selbst. Und natürlich noch mal die Möglichkeit, einen besseren Überblick über das Spielfeld zu bekommen, wo sind gegebenenfalls Räume oder wie können wir manche Sachen besser ausspielen, besser nutzen, wie es das verhalten, auch da vor allem auch von den Gegnern. In manchen Situationen, wenn wir den Ball erobern, wie es das verhalten, dass man darauf einfach reagieren kann. Und ja, so ist es für mich zumindest auch ganz gut möglich auch immer wieder.
bestimmte Schwachstellen oder gerade Lücken, die man aus der Vogelperspektive ganz gut sehen kann, irgendwo zu nutzen, mitzunehmen, weiterzugeben. Also Grundordnung, Positionenspiel. Aber wie du sagst, ja, natürlich in der Vogelperspektive oft einfacher zu erkennen, wo Räume sind, sie dagegen einlässt, die man vielleicht so nicht erkennen, die vor allem die Spieler in der Situation, in dem Zeitstress, in dem Raumstress nicht so erkennen, um die Informationen dann weiterzugeben. Wie erfolgt es dann? Du siehst was, sprichst mit den anderen in deinem Trainer-Team oder gibst du automatisch direkt Infos an die Spieler auf Spielvertreien? Während dem Spiel gebe ich dann die Trainer weiter. Und beziehungsweise dann auch auf dem Weg in die Halzheit, da ich mal häufig, dass ich Starweiter gebe. Und dort dann auch oder in der Halzheit auch direkt an Spielern, einfach ein einfaches kurzes Gespräch miteinander, was man gesehen hat oder auch, wie der Spieler wahrnimmt. Das ist ja auch immer eine Sache. Wenn man manche Sachen sieht, finde ich auch ganz wichtig, auch man den Spieler mit reinzunehmen, wie er die Sachen wahrnimmt, auch seine Perspektive dann einmal zu hören. Gibt es auch mal wiedersehen, wo der Spieler sagt, sehe ich ganz anders auf dem Platz. Und dann sagst du aber, ja, es sieht für mich so aus, dass man da einfach eine vernünftige Kommunikation noch hat, wie manche Szenen entstanden sind oder wie man sie anders oder besser oder einfach hätte ausspielen können. Das ist eben auch ganz wichtig, aber wie gesagt, auf dem Weg in die Halzheit ist oft mal so ein Punkt, manche mal kommen, kurze Fragen haben zu manchen Szenen, dass man da einfach direkt drauf reingekommen. Was mich noch interessieren würde, hast du irgendwie am Blappapier mit den Spielphasen dabei, um dann auch gedanklich, irgendwie immer wieder in der Halzheit abhaken zu können. Okay, da da, da hab ich schon drauf geachtet. Da hast du mir nix aufgefallen, da hast du schon oder gehst du da komplett freirein. Da geh ich komplett freirein, tatsächlich. Also da möchte ich mir auch irgendwo diese Freiheit nehmen, weil man eben nicht einzacht dem anderen abarbeiten kann, finde ich dafür, es ist ein Fußballspiel einfach zu unvorhersehbar, was da passiert. Deswegen finde ich das schwierig, da einste Themen abzuarbeiten, auf die man achten möchte. Klar, Anfang des Spiels ist es die Grundordnung, auf die man achtet, wie der Gegner eine Spielaufbau geht, die ersten Pressing-Situation. Das ist dann schon was, was man irgendwo direkt sich anschaut. Aber da bin ich, hab ich jetzt keine Liste, die ich irgendwo abarbeiten, nach Themen, die ich mir gerne bewerten möchte. Sehr spannende erste Eindrücke schon mal. Mich interessiert und da werden wir in der zweiten Folge weiter machen, ob man als Spinneranalyss-Emotionen auch zulassen darf. Oder ob man sagen muss, okay, nicht, ich muss mich eigentlich aus diesem Spiel komplett rausnehmen, weil ich derjenige bin, der das sachlich nüchtern, neutral. Letztendlich analysieren muss, weil vielleicht die anderen Trainer, gerade der Cheftrainer an der Seitenlinie emotional zu stark trennen. Und da bin ich gespannt, was du am Ende dazu sagst, wie gesagt, danke erst noch für die ersten Eindrücke. Und in der zweiten Folge setzen wir da genau weiter an. Bis dann, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast „From Coach to Coach“ behandelt das Thema Spieleanalyse, insbesondere die Frage, ob Spiele „totanalysiert“ werden und wie Trainer Spiele mit Emotionen oder analytischem Blick betrachten.
Gast Theo Mauer ist Spielanalyst beim Berliner Oberligisten SC Staaken, ursprünglich aus dem Rhein-Main-Gebiet, und kam über ein Studium in Fußballmanagement und ein Praktikum bei Hansa Rostock zur Spielanalyse.
Theo bevorzugt Training auf dem Platz gegenüber Videoanalyse, schätzt aber die Arbeit mit dem Ball bei der Analyse, obwohl er die defensive Disziplin von Teams wie Atlético Madrid bewundert.
Die Analyse umfasst sowohl Eigen- als auch Gegneranalyse, wobei in der aktuellen sportlichen Krise (Abstiegskampf) einfache, konkrete Verbesserungen (z. B. Chancenverwertung, Standards) priorisiert werden.
Statt umfangreicher Videoclips nutzt Theo oft schriftliche PDF-Dokumente mit Stärken, Schwächen und Spielphasen, um Spieler nicht zu überfrachten – ein praxisnaher Tipp für ehrenamtliche Trainer.
Der Verein nutzt ein Kamerasystem (Veo) mit Livestream-Funktion, das während des Spiels auf einem Tablet verfügbar ist und auch in der Halbzeit Szenen zeigen kann; Fans können zuschauen, was auch Gegnern möglich ist.
Summary:
In dieser Podcastfolge „From Coach to Coach“ spricht der Moderator mit Theo Mauer, Spielanalyst beim Berliner Oberligisten SC Staaken, über das Thema Spieleanalyse. Theo erklärt, dass er als neutraler Fan Spiele oft taktisch betrachtet, aber bei seinem Lieblingsverein Hansa Rostock die Emotionen überwiegen. Er kam über ein Fußballmanagement-Studium und ein Praktikum bei Hansa Rostock zur Analyse, wo er zunächst nur Daten pflegte, aber schnell Interesse an tiefergehenden taktischen Erkenntnissen entwickelte.
In einem Schnellfrageteil bevorzugt er Training auf dem Platz, Abschlussspiele und die Arbeit mit dem Ball, obwohl er die defensive Disziplin von Atlético Madrid bewundert. In seiner Praxis beim SC Staaken, der im Abstiegskampf steckt, fokussiert er sich auf einfache Verbesserungen wie Chancenverwertung und Standardsituationen, da große taktische Umstellungen nicht sinnvoll sind. Statt vieler Videoclips nutzt er oft schriftliche PDF-Dokumente mit Stärken, Schwächen und Spielphasen, um Spieler nicht zu überfordern – ein Tipp für Trainer mit wenig Zeit.
Der Verein verwendet ein Veo-Kamerasystem mit Livestream, das während des Spiels auf einem Tablet verfügbar ist und auch in der Halbzeit Szenen zeigt, was Fans und Gegnern Einblicke bietet. Theos Ehrenamt kostet viel Zeit, da er eigene und gegnerische Spiele analysiert und Trainings begleitet, aber er betont die Bedeutung einer guten Mischung aus positiven und negativen Szenen, je nach Spielermentalität.
FAQs
Als neutraler Fan achtet man mehr auf taktische Aspekte und kann sich Zeit nehmen, gezielt darauf zu schauen. Bei emotionaler Bindung an einen Verein ist es schwieriger, das taktische Verhalten zu analysieren.
In kritischen Phasen kann die Videoanalyse zunächst weggelassen werden, um auf dem Platz zu arbeiten. Später ist sie wichtig, um einfache Fehler und Standards zu verbessern, wobei man eine gute Mischung aus positiven und negativen Szenen zeigen sollte.
Die Gegneranalyse erfolgt fast ausschließlich schriftlich als PDF-Dokument, das in der Kabine ausgehängt wird. Es werden Stärken, Schwächen, Aufstellungen und Besonderheiten in den vier Spielphasen aufgeführt, gelegentlich auch Videoclips gezeigt.
Es wird ein Kamerasystem mit Livestream-Funktion verwendet, das direkt auf ein Tablet übertragen wird. Dadurch können Szenen während des Spiels und in der Halbzeit angeschaut werden, die Aufnahme erfolgt manuell über das Tablet.
Die Zeit ist sehr hoch, da man drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche begleitet und zusätzlich ein bis zwei Spiele des Gegners sowie das eigene Spiel analysiert. Insgesamt kommt man auf etwa viereinhalb Stunden reine Spielzeit plus Schnittarbeit.
Es gibt vereinsweite Grundsätze, aber die konkreten Spielprinzipien hängen stark vom jeweiligen Trainer ab. Im Herrenbereich werden sie individuell bewertet, abhängig von der sportlichen Situation und der Kaderqualität.
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