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2.13 Die Slawen - Von Protobulgaren, Karantanien und anderen Südslawen - feat. Deja-vu Geschichte

24m 52s

2.13 Die Slawen - Von Protobulgaren, Karantanien und anderen Südslawen - feat. Deja-vu Geschichte

Die Folge beleuchtet die Ursprünge der frühen Südslawen im Mittelalter. Im Osten stehen die Protobulgaren im Fokus, ein ursprünglich nomadisches Steppenvolk, das unter Führern wie Kubrat und Asparuch im 7. Jahrhundert das Erste Bulgarische Reich auf dem Balkan etablierte. Durch Konflikte und Bündnisse mit Byzanz und die zunehmende Vermischung mit slawischen Bevölkerungsgruppen entwickelte sich daraus eine bulgarische Identität, die schließlich christianisiert wurde. Im Westen wird die Entstehung des slawischen Fürstentums Karantanien im Alpenraum beschrieben. Es bildete sich im 7. Jahrhundert, stand zunächst unter awarischer Oberhoheit, suchte dann den Schutz der Bayern und wurde schließlich in das fränkische Reich und später ins Heilige Römische Reich integriert, wobei slawische kulturelle Spuren lange erhalten blieben. Für den westlichen Balkan (Kroaten, Serben) gibt es kaum verlässliche frühe Quellen; die legendären Herkunftserzählungen bei Konstantin Porphyrogennetos weichen von der historischen Realität ab. Echte eigenständige Machtstrukturen bildeten sich dort erst später unter dem Einfluss der Großmächte heraus. Insgesamt zeigt die Entwicklung der Südslawen weniger direkte Interaktion, sondern vielmehr parallele Prozesse der Staatsbildung in unterschiedlichen Regionen.

Transcription

2985 Words, 20121 Characters

German
Herzlich willkommen zu Reise durchs Mittelalter. Die Slaven folget reizend vom Brotobulgagen, Karantanien und den anderen Südslaven. Bulgarian wird im Hochmittelalter zu einer großen Macht aufsteigen und teile Ölstereichs in das heilige römische Reich integriert werden. Deshalb sprechen wir heute über die Ursprünge in Form der Brotobulgarn, Karantanien und dem restlichen Balkan oder kurz über die frühen Südslaven. Und damit hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge "Reise durchs Mittelalter". Mein Name ist Paul, Geschichtsbegeisterter und Reinektor, der sich durch die verschiedenen Völker, Herrscher und Zeiten des Mittelalteres wühlt und euch jeden zweiten Sonntag auf eine neue Reise mitten nimmt. Heute darf ich euch abermals in die Welt der Slaven entführen. Wenn euch der Podcast gefällt, bitte ich euch drum in einmalig zu bewerten. Interessiert an der historischen Darstellung der Wikinger, dann werft doch mal einen Blick in mein neues Buch. Hinterlas doch gerne ein Kommentar oder schreibt mir auf Spotify, Instagram oder per Mail an Reise durchs [email protected]. Außerdem würde ich mich über einen kleinen Beitrag bei Kofi freuen. Alle Links befinden sich wie immer in der Beschreibung. Aber jetzt legen wir wirklich los mit einer brotoartigen Reise durchs Mittelalter. Bevor wir zu dem Volk der Bulgaren und anderen Geschichten der Südslaven kommen, müssen wir den Anfang dieser Betrachten. Und hierfür müssen wir über eine Art Volk sprechen, was man zumindest zu Beginn kaum als Slavisch betrachten konnte. Auch wenn man eine gewisse Namensgleichheit feststellen, sind die Bulgaren und die Brotobulgan, um die es jetzt zu beginnen wird, zwei unterschiedliche Begriffe. Im vierten bis sechsten Jahrhundert traten die Protobulganen vor allem als Steppenkrieger im Osten in Erscheinung, wobei ihr Ursprung ähnlich viele Fragen aufwirft, wie der der Dach, die die Bologanen und die Bologanen, die sich in den letzten Jahren in der Bologanen, wobei ihr Ursprung ähnlich viele Fragen aufwirft, wie der der Slavisch. Die Brotobulganen stellen eine Gruppe da, deren exakte Etnische und sprachlicher Zugehörigkeit, unter Historikern und Sprachwissenschaftlern kontrovers diskutiert wird. Es herrscht weitgehend Übereinstimmung darüber, dass sie in den eurasischen Steppen beheimatet waren, wobei sich viele Forscher auf eine Turgsprachige oder zumindest stark turgisierte Herkunft berufen. Die Brotobulgarische Identität entwickelt sich in einem Milieu, das von nomadischen Lebensweisen, Reitkunst und einer flexiblen Stammesorganisation geprägt war. Wie bei anderen nomaden Völkern jener Zeit spielten Mobilität, militärische Schlagkraft und die Fähigkeit zur schnellen Anpassung an neue geografische und politische Realitäten eine entscheidende Rolle. Neure Studien deuten auf das komplexere Migrationsmuster und Interaktionen mit in der europäischen und slavischen Elementen hin. Dies liegt nahe, dass die protobulgarische Identität weniger homogen, sondern viel mehr als ein "Sammelbegriff" für verschiedene Gruppen zu verstehen ist, die in einem Prozess gegenseitiger Beeinflussung ihre Eigenheiten beibählten und dennoch gemeinsame politische Strukturen entwickelten. Die Archeologie zeigt, dass die Protobulgarne in engem Austausch mit benachbarten Völkern standen. Sie interagierten mit sammartischen Gruppen, aber auch mit anderen nomaden Verbändern, wiederhundern und später den Erwarn. Diese Interaktionen hinterließen sowohl kulturelle, als auch politische Spuren, die sich in der Art und Weise manifestierten, wie sie ihre gesellschaftlichen Strukturen organisierten. Die protobulgarische Gesellschaft war hier rachisch gekliedert, wobei der Anführer eine zentrale Rolle in der Mobilisierung und Führung des Volks einnahmen. Im 6. und 7. Jahrhundert begann die westliche Expansion der Protobulgarne. Und da Kubrat kam es zur Bildung des sogenannten Großbolgarischen Reichs, das sich nördlich des schwarzen Meeres erstreckte. Kubrat gelang es durch Klugediplomatie und militärische Stärke ein Reich zu formen, das als Puffazone gegen den Einfluss des bezonthienischen Reichs diente. Nach seinem Tod zwischen 641 und 668 hinterließen er seinen Reich seinen 5 Zönen. Die er doch in Streit gerieten und somit nur noch der älteste Regierte. Während die anderen andere Herrschaften suchten und dies war zugleich auch wieder der Untergang des Großbolgarischen Reichs. Der Übergang der Protobulgarne in den Balkan markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Region. Insbesondere die Gruppe unter Asparuch dem dritteltesten Soenkubrat, die im Gebiet des Donaut-Delta-Siedelten. Was wir sehr sicher wissen ist, dass diese Gruppe in den späten 670er Jahren an der unteren Donau mit büzantinischen Truppen in Konflikt gerieten. Zu dieser Zeit beinhaltete dieser Verband auch schon unterworfene, slavisch brache Gegruppen. Auf ihrem Weg in den Süden eroberten sie Gebiete des heutigen Nord-Bulgarien und Südromänien. Zu dieser Zeit wurden diese Gebiete bereits von tragischen Gruppen besiedelt, die natürlich ebenso unterworfen wurden. Die sieben slavischen Stämme wurden daraufhin in die westlichen Grenzgebiete unterstammt der Sewehren zum östlichen Balkangebirge umgesiedelt. Durch seinen enormen Machtzuwachs gelang Asparuch 681 ein Vorstoß bis nach Konstantinopel, der Kaiser Konstantin den Vierten zu Dributsalungenzwang. Diese hatte die Anerkennung des sogenannten ersten vulgarischen Reichs zur Folge, dem sich mit der Zeit immer mehr slavisch brache Gruppen anschlossen. Doch auch Asparuchs Zeit fand ein vorzeitiges Ende, da er während einem Kampf gegen die Kasaren um 700 starb. Zu seiner Lebzeiten erreichte er den Titel des Knias, was in etwa König bedeutete. Übrigens findet man entgegen der allgemeinen Annahme bei den Protobulganen in historischen Manuskrippen nie den Titel "Karn". Da man aber nicht weiß, wie man die Herrscher sonst bezeichnen sollte, kommt er hier trotzdem teilweise vor. Unter Asparuchs Nachfolger Terfel verhalten die Protobulganen dem gestürzten Kaiser Justinien den zweiten zurück auf den Tron. Was in ein Bündnis und damit weitere Festigung der Macht mündelte. Dieses früher Bündnis ging soweit, dass sie Bezanz bei den Überfällen der Araba 717 beistanden. Wurde jedoch dadurch geschwächt, dass Bezanz die Bedrohung erkannte, die das erste vulgarische Reich durch seine Eroberungen darstellte. Und so begannen erneut Streitigkeiten in Form von Feldzügen um Territorien. Doch das vulgarische Reich hielt stand und schaffte es am Beginn des neunten Jahrhunderts tief in büzantinische Gebiete einzudringen. Eruberten Drakieren und Macedonien, unterwarfen weiteres lavische Verbände und standen plötzlich, selbst fast vor den Toren Constantinopels. Doch anstatt die Stadt anzugreifen, bemüten sie sich um Frieden mit Bezanz. Bezanz lehnte ab, musste sich militärisch kurz darauf jedoch gegen Khan Krumm geschlagen geben. Erst unter seinem Nachfolger Umurtack konnte ein Frieden geschlossen werden, dessen Bedingungen noch teilweise auf einer im vulgarischen Säschist gefundenen Inschrift erhalten sind. Durch den Frieden im Süden wannte sich das vulgarische Interesse jetzt ginwesten. Unter Krumm kam es zu weiteren Meilensteinen wie den ersten Gesetzen oder vor allem die Gegenmaßnahmen, wenn man sie brach. Und unter Umurtack fand eine Instrukturierung der Herrschaftsform statt, die sich vor allem an büzantinischen Vorbildern zu orientieren schien und so wurden eher dem so zentrale Orte, wie etwa die Stadt Bliska immer wichtiger. Natürlich hielt auch das Christentum Einzug, wie man auf einem goldenen Medallion Oma Tax erkennt, auf dem er mit Kreuz dargestellt wurde. Auch die Vermischung der Protobulgaren mit den Slavn muss immer wieder erwähnt werden. Der Nachfolger Oma Tax, Malamir, weist mit einer Inschrift, die der zeigt, von Gott Acon der vielen Bulgaren, daraufhin, dass es wohl nicht nur ausschließlich Protobulgaren in seinen Reingehab. Außerdem sehen wir das wohl immer mehr Slavn der Elite angehörten. Um weiter die Macht zu festigen, ließ sich Karnbordes um 84 von büzantinischen Kläre kann taufen, was wie so oft auf Widerstand traf. Daraufhin wurden die zwei Missionare Paul und Vormussus von Papst Nikolaus den ersten Entsand, um die christliche Lehre durchzusetzen. 870 wurde schließlich das Bulgarische Erzbistum gegründet. Spätestens ab hier, unterteilte man nicht mehr in Protobulgaren und Anteile Slavisch- und brachiger Bevölkerung, sondern nannte sie die Bulgaren. Bevor wir zum Westball kann kommen, gibt es noch ein Fürstentum im Osteilbenraum, welches wir unter die Lupe nehmen sollten. Ein Gebiet, welches im sechsten Jahrhundert von den Langobaden verlassen wurde, die weiter nach Italien zogen und somit Platz für die Etablierung eines neuen Reichs da boten. Dies übernehme zur Abwechslung aber nicht ich, sondern gebe das Wort an jemanden, der sich mit dieser Thematik viel besser auskennt und selbst schon in seinem Podcast darüber gesprochen hat. Nämlich den guten Ralf vom Podcast Descherview Geschichte. Das erste große und so richtig bestätigte Slavischer Fürstentum in Mittlerober entstand, und das ist glaube ich für viel überraschend, zu großen Teilen auf einem Gebiet, das heute zum Staat Österreich gehört. Und zwar reden wir da über das Fürstentum Carantanien. Für diejenigen, die sich in Österreich ein wenig auskennen, wird bei dem Namen vielleicht nicht aus klingeln, weil dieses Wort Carantanien das ähnelt ja doch einigermaßen dem Wort des heutigen Bundeslands Kärnten aus dem Ich erkomme, war es ja auch ganz in der Nähe von der als Bedurbundspall. Und trotzdem muss man sagen, dass dieses Carantanien auch wenn es immer ein wenig schwierig ist, dass so wirklich einzugrenzen, weil ja natürlich Grenzziehung nicht sonderlich akkurat war damals, sich über das Gebiet des heutigen Kerntens hinaus erstreckt hat. Bevor wir gleich dazu kommen, wie das ungefähr entstanden ist, auch da gibt es gewisse Unsicherheiten, wie du glaube ich im Rahmen deiner Serie schon öfter mal gemerkt hast. Willi mal kurz einen ordnen, wo das ungefähr so war. Also soweit wir das sagen können, lag das Zentrum dieses Carantanien fürstentums im heutigen Kernten und zwar nördlich bzw. Nordöstlich der heutigen Landeshauptstadt Klagenfurt. Und zwar auf dem sogenannten Zollfeld oder aufs Lwienisch-Gosposwitz-Kopolia. Man kann davon ausgehen, dass es damals in Carantanien ähnlich geheißen hat, weil die Carantanische ist lauische Sprache ja, eine Vorgängersprache unter anderem des heutigen Slawinisches und ein Zentrum auf diesem Gosposwitz-Kopolier war wiederum der Ort Künstgegrad oder auf Deutsch die Karnburg. Darüber hat sich das aber doch hinaus erstreckt, eben über das heutige Kärnten, das heutige Ostherul aber eben auch hinein in die Steiermark und dort sogar auch in die Untersteiermark, also Teile des heutigen Slawinis dort, so ein bisschen drau hinunter kann man sagen. Und aber auch im Norden, mehr oder weniger bis zu Donau, wobei man hier wieder mit gewissen Unsicherheiten arbeiten muss, weil es da einfach nicht zu ganz klar ist, wo der Einfluss bereich dieses Carantaniens wirklich aufgehört hat. Wir entstand das Ganze nun. Ja, zuerst mal sind wir hier ja immer noch im Kontext der zahmbann mal abschlachenden, abhebenden Völkerwanderungszeit. In diesem Gebiet, Kärntens, da haben sich dann im 6. Jahrhundert eine Zeit sagen, die lang obadenbreit gemacht. Das war ein germanisches Volk, was jetzt glaube ich für diese Volke und auch für deine Serie einfach zu weit gehen würde. Die sind da auch von Norden kommend hinunter gezogen. Hinterlassen dann aber in der 2.5. des 6. Jahrhunderts, prallz und elbe da das Jahr 568 genannt, ein Warkum, in dem sie nämlich weiterziehen in Richtung Norditalien, wo die lang obaden dann auch noch einiges aufwerfen würden, aber auch das ist ein anderes Thema. In dieses Warkum kommen jetzt eben irgendwie Slawische, ja, Güse dann doch langsam gesehen werden, Fürsten und deine Slawische Overschichten. Das ist ja wirklich große neue hinein. Wie genau das passiert ist, ist schwer zu sagen, es hat da für jeden Fall mit der Expansion der awaren zu tun. Und da gibt es jetzt zumindest zwei Wege wie das Denkball, einerseits sind Slawische Menschen da eventuell vor den awaren geflogen und haben dann eben dieses Krantal aufgebaut. Gleichzeitig ist es aber eigentlich überall in Europa ja auch so gewesen, dass es eine Zusammenarbeit gegeben hat zwischen einer awarischen Oberschicht. Die meistens oder eigentlich fast überall ziemlich klein war und dann eben einer größeren Bevölkerung, die vor allem in der Landwirtschaft auch viel erwahnen, dann tätig wurde, die eben oft auch Slawisch war. Vielleicht hat es eine Kombination daraus, auf jeden Fall expandieren die erwahmen und mit ihnen oder vor ihnen eben auch die Slawen und so kommen eben Slawische Menschen in dieses Gebiet, wo Karantane in dann langsam entsteht. Dieses Entstehen ist dann so im Laufe des 7. Jahrhunderts langsam greifbar. Es ist auch da wieder ein bisschen unklar, ob das ganz unabhängig passiert ist. Es gibt parallel dazu, so ab den 620er Jahren, nämlich diese Erzählung des Samurai, was eventuell ein erstes Slawischer Protostat in der Region irgendwie war. Das war deutlich weiter nördlich, also Jens als Dettona noch am Arschfeld, im heutigen Niederösterreich. Karantane könnte damit in Zusammenhang stehen, vielleicht auch nicht, sie so nicht ganz glaubt, dieses Samurai wirklich in der Form gegeben hat und wie reichsartig das eigentlich wirklich war. So das so endet das spätestens in den 650er Jahren und in Folge können wir jetzt dieses Karantanien ab der 2. Hälfte des 7. Jahrhunderts in Kärnten, Zunehmend greifen, eben auch in den wenigen aber doch Quellen, die wir da haben. Karantanien ist dabei, wie gesagt, ein Slawisch geprägter Staat in der Oberschicht. Die Bevölkerungsmierheit in dem Gebiet dürfte aber ziemlich gemischt gewesen sein, also da gab es nach wie vor über Bläbsville einer römischen, römisch kältischen Bevölkerung. Man kann davon ausgehen, dass vielleicht die 1 oder anderen Germanen, Slash, Langebaden da auch noch irgendwie ürig waren und dann eben einige Slawische Nurenkömmlinge, die vor allem jetzt eben eine Oberschicht hier gebildet haben. Gleize dich war aber das Ganze nach wie vor ein wasalen Staat der Erwaren. Das würde auch die weiteren Entwicklung ziemlich prägen. Karantanien entwickelt sich zwar einigermaßen unabhängig. Die Oberschicht der Erwaren wird auch immer indirektar. Im 8. Jahrhundert dann versuchen die Erwaren aber schon nochmal da den Vorstoß und erwollen das auch wieder erinnern und das ist nicht nur in Karantanien so, dass sie mir generell im mittlerropäischen Raum und es ist in der Zeit, dass die Karantanischen Führsten sich dann an Bayern wenden. Das ist die andere große Macht in der Region, die da quasi in Richtung Westen und Nordwesten ja präsent war. Und tatsächlich kommt es dann Mitte des 8. Jahrhunderts dazu, dass die Erwaren hier besickt werden, mithilfe von Bayern, beziehungsweise einer karantanisch-beirischen Kooperation und in Folge dessen biert jetzt ab Mitte des 8. Jahrhunderts Karantanien ein unter beirischer oberher schaffte Stehenderbereich, sagen wir mal, es ist schwer zu sagen als Engeglieder den Bayern wäre wahrscheinlich zu stark. Aber damit beginnt jetzt schon ein Trend, der das späteren Kianten und generell diese Gebiete noch sehr lange prägen würde. Es ist nämlich so, dass damit Karantanien doch sehr deutlich in dieses Gebiet eingegliedert wird politisch, dass dann langsam ins ostfränkische Reich, beziehungsweise dann ins Heiligerrömische Reich übergehen würde. In ausgehenden 8. Jahrhundert fällt dir dann Bayern an das Frankenreich, direkt unter Karin Großen, damit wird auch Karantanien zu einer fränkischen Grenzmarkt zuerst. Noch mal später im 10. Jahrhundert wird es überhaupt zu einem selbstständigen Herzog tun. Wir sehen jetzt aber auch zunehmend eine Christianisierung, die ja hier vorher nicht existiert hat, also der karantanische Staat, wenn wir in so einen Hennen wollen, war kein christlicher Staat, das in der sich jetzt von Salzburg auskommend unter eben bayerisch fränkischer Kontrolle, wenn man so will, findet hier eine Christianisierung statt und es kommen auch immer mehr fränkische Grafen und Adelige in die Region, die nach und nach die Slaveischen Fürsten ersetzen. Trotzdem bleibt dieser Einfluss, dieses frühen Slaveisgebräkten Karantanien, noch lange bestehen in dieser Gegend. Natürlich in der Sprache bis heute existiert die sorgänische Sprache in Kärnten teilweise auch in der Steiermark und das ist etwas was leider ja sehr stark unter Druck steht, aber zum Glück noch existiert. Wir haben noch lange auch Rituale, die ziemlich sich auf Karnthane zurückgehen. Das sind Grönungsrituale, die im Herzogdom Kärnten einfach noch lange praktiziert wurden. Zunächst sind da vor allem der Fürstenstein, das ist im Prinzip so eine abgeschlagene, berömliche Säule, die so als Grönungssteinen verwendet wird. Wir haben eine Thermonie, die da am Zoll fällt, stattfindet, da gibt es auch den Herzogstuhl, also generell all diese Dinge sind vorhanden, werden auch tatsächlich noch verwendet. Das Ganze nimmt dann aber ab dem Hochmittelalter zunehmend ab. Es kommt zu immer mehr deutscher Zuwanderung. Stichwort ist da die deutsche Ostzielung des Hochmittelaters, auch das würde weit über das heutige Thema hinausgehen. Und so wird jetzt dann Kärnten langsam doch immer mehr zu einem. Das habe ich mal normalen Herzogdom in Anführungszeichen, innerhalb des helligen Rönglichen Reichs und später dann ja zu einem Habsburger Grunland. Vielen Dank, Raal, für die Einblecke. Werft doch mal einen Blick in die Podcastbeschreibung. Dort findet ihr nämlich alle links zu Raalf und Deja-Wüge-Schichte. Schaut dort unbedingt mal vorbei. Nachdem wir nun die Entwicklung der östlichen und westlichen Südslaven betrachtet haben, machen wir noch einen kurzen Abstecher in die Mitte. Nämlich in den westlichen Balkan. Für die frühe Slawische Besiedlung gibt es so gut wie keine Quellen. Die einzige Quelle, die für Historiker die Grundlage der Annahme, das bereits im 6. und 7. Jahrhundert, Kroaten und Serben ansiedelten, belitt das Werk "Der Atminden ist Rando in Perio", von Kaiser Konstantinem Sinden, der dies als eine Art Leitfaden für seinen Sohn schrieb. Dieses Werk beschreibt und begründet den Anspruch auf diverse Gebiete, die ja schon so früherer Zeit bezahntsunterstanden und erklärt ebenso den Ursprung mancher Völker. Natürlich ist dies recht einseitig berichtet und kann allerhöchstens, halbwegs verlässlich den letzten Standort beschreiben, bevor sich die Völker in den endgültigen Gebieten ansiedelten. Aber selbst dies darf mehr als angezweifelt werden. So kamen laut Konstantin etwa die Kroaten aus Bayern und die Serben aus Ungarn. Das Meiste bezieht sich auf Taten des Kaisers Herakleos im 6. und 7. Jahrhundert. Wenn wir die wahre Geschichte der Besiedlung des Westballkanz betrachten, fällt uns eine herausstechende Unwissenheit auf. Man kann davon ausgehen, dass die Staaten aus diversen Stämmen entstanden jedoch nicht, woher sie kamen und wann genau sich eine zentrale Machtstruktur herauskristallisierte. Ebenso sind keine wirklichen Führer der Völker bekannt, die Wandlung erfolgte am 1. als sich sowohl frenkische, als auch büzantinische Herrscher darum bemüten, diverse Wasalen zu installieren und damit ihre eigene Macht in dieser Region zu festigen. Erst ab dann ist der Aufstieg von Personen zu offiziell anerkannten Anführen und Herrschern im Westballkanz bekannt. Dies war jedoch nur der Anfang, denn in den späteren Jahrhunderten sollten gerade Völker wie die Kröarten und Serben zu angesehenen Fürstentümern aufsteigen und sich in die politische Landkarte Europas einordnen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Beziehung zwischen den Südslaven nicht als direkte Interaktion verstanden werden muss, sondern viel mehr als parallel verlaufende, aber miteinander vergleichbare Prozesse der frühmittelalterlichen Staatenbildung. Mein Name ist Paul und das war eine Reise durchs Mittelalter. Eine angenehme Reise zurück in das 21. Jahrhundert.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Protobulgaren waren ursprünglich ein nomadisches Steppenvolk mit wahrscheinlich turksprachigem Ursprung, das im
  2. Jahrhundert unter Asparuch das Erste Bulgarische Reich auf dem Balkan gründete und sich zunehmend mit slawischer Bevölkerung vermischte.
  3. Das slawisch geprägte Fürstentum Karantanien entstand im
  4. Jahrhundert im Alpenraum (heutiges Kärnten/Österreich), stand zunächst unter awarischem, dann bayerischem und schließlich fränkischem Einfluss, bevor es ins Heilige Römische Reich integriert wurde.
  5. Die frühe Besiedlung des westlichen Balkans durch Kroaten und Serben ist quellenarm und legendenhaft überliefert; eigenständige Herrschaftsstrukturen bildeten sich dort erst später unter dem Einfluss fränkischer und byzantinischer Machtinteressen heraus.

Summary:

Die Folge beleuchtet die Ursprünge der frühen Südslawen im Mittelalter. Im Osten stehen die Protobulgaren im Fokus, ein ursprünglich nomadisches Steppenvolk, das unter Führern wie Kubrat und Asparuch im 7. Jahrhundert das Erste Bulgarische Reich auf dem Balkan etablierte.

Durch Konflikte und Bündnisse mit Byzanz und die zunehmende Vermischung mit slawischen Bevölkerungsgruppen entwickelte sich daraus eine bulgarische Identität, die schließlich christianisiert wurde. Im Westen wird die Entstehung des slawischen Fürstentums Karantanien im Alpenraum beschrieben. Es bildete sich im 7.

Jahrhundert, stand zunächst unter awarischer Oberhoheit, suchte dann den Schutz der Bayern und wurde schließlich in das fränkische Reich und später ins Heilige Römische Reich integriert, wobei slawische kulturelle Spuren lange erhalten blieben. Für den westlichen Balkan (Kroaten, Serben) gibt es kaum verlässliche frühe Quellen; die legendären Herkunftserzählungen bei Konstantin Porphyrogennetos weichen von der historischen Realität ab. Echte eigenständige Machtstrukturen bildeten sich dort erst später unter dem Einfluss der Großmächte heraus.

Insgesamt zeigt die Entwicklung der Südslawen weniger direkte Interaktion, sondern vielmehr parallele Prozesse der Staatsbildung in unterschiedlichen Regionen.

FAQs

Die Protobulgaren waren eine Gruppe von Steppenkriegern, die zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert in den eurasischen Steppen beheimatet waren. Ihre ethnische und sprachliche Zugehörigkeit ist unter Experten umstritten, wobei viele eine turksprachige oder turkisierte Herkunft annehmen.

Das Großbulgarische Reich entstand im 6. und 7. Jahrhundert nördlich des Schwarzen Meeres unter Khan Kubrat. Es diente als Pufferzone gegen den Einfluss des Byzantinischen Reiches, zerfiel jedoch nach Kubrats Tod aufgrund von Erbstreitigkeiten.

Das erste Bulgarische Reich wurde 681 nach einem Vorstoß von Khan Asparuch bis nach Konstantinopel anerkannt. Es entstand durch die Eroberung von Gebieten im heutigen Nordbulgarien und Südrumänien und integrierte unterworfene slawische Gruppen.

Karantanien war ein slawisch geprägtes Fürstentum, das ab dem 7. Jahrhundert im Gebiet des heutigen Kärntens, der Steiermark und Teilen Sloweniens entstand. Sein Zentrum lag auf dem Zollfeld nördlich von Klagenfurt.

Die Christianisierung der Bulgaren begann unter Khan Boris I., der sich um 864 taufen ließ. 870 wurde das Bulgarische Erzbistum gegründet, was zur Vereinigung von Protobulgaren und slawischer Bevölkerung unter dem Namen 'Bulgaren' führte.

Die Awaren beeinflussten die Entstehung Karantaniens durch Expansion und Zusammenarbeit mit slawischen Gruppen. Karantanien war zunächst ein Vasallenstaat der Awaren, bevor es im 8. Jahrhundert unter bayerische Oberherrschaft geriet.

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