#13 - Daten-Müll statt Firmenwert? Wie die digitale Makler-Generation an dir vorbeizieht | IBEH-HMHR!
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In der Podcast-Folge „Der Irrglaube hoher Kosten im Maklerbüro 2.0“ diskutieren die Sprecher die verbreitete Fehlannahme, dass der Wechsel von einem Finanzvertrieb in die Makler-Selbstständigkeit mit utopisch hohen Kosten verbunden sei. Maurice erklärt, dass Maklerpools unterschiedliche Geschäftsmodelle verfolgen: Manche finanzieren sich ausschließlich über den Overhead (Provisionsbeteiligung) und bieten ihre Dienste kostenlos an, andere verlangen monatliche Lizenzgebühren zwischen 200 und 1000 Euro, während hybride Modelle beide Wege kombinieren. Für Einsteiger im Strukturvertrieb sind Overhead-Modelle ideal, da sie nahezu ohne Fixkosten starten können. Zudem betont Maurice, dass es nur wenige Allfinanz-Pools gibt, die alle Sparten wirklich professionell abdecken. Basti und Tarek heben hervor, dass man als Makler heute auf keinerlei relevante Leistungen verzichten muss – im Gegenteil: IT-Infrastruktur, CRM-Systeme, Vergleichssoftware und Backoffice-Support sind bei vielen Pools inklusive oder günstig verfügbar. Einziger Unterschied zum Finanzvertrieb sei das Fehlen von übertriebenen Bühneninszenierungen und künstlichen Motivationsritualen – sogenanntem „Chaka Chaka“. Pools unterstützen eigene Strukturevents jedoch gerne, ohne sie aufzuzwingen. Insgesamt biete das Maklerbüro 2.0 eine professionelle, kosteneffiziente und digitalisierte Arbeitsumgebung, die für Einsteiger und erfahrene Berater gleichermaßen attraktiv sei.
Der Irrglaube hoher Kosten im Maklerbüro 2.0
jetzt
aus, kein Ruf im Keller, kein Positionsverlust, kein Schein von Unternehmer sein, Wer Podcast zeigt, es geht und der Firmenwert bleibt dein.
Sprecher*in 2
Hallo zusammen, Herzlich willkommen zu unserem Podcast.
Ich bin ein Handelsvertreter, hol mich hier raus.
Der Finanzunternehmer Podcast und wie ihr seht, sind wir heute alle wieder vollständig am Start und das freut mich, denn ich bin aber nicht im Lande.
Ich bin außerhalb, also falls die Qualität zwischendurch mal nicht so schön, nicht so repräsentativ ist.
Also verzeiht es mir, seht es mir nach, das liegt an der türkischen Internetleitung, würde ich mal sagen, aber wir haben heute.
Sprecher*in 3
Noch so ein schönes Bild von dir, das packe ich dann über dich drüber.
Du kennst das Bild.
Sprecher*in 4
Das wollen alle aber.
Sprecher*in 3
Schon sehen.
Sprecher*in 2
Falls ich irgendwie.
Verstummen sollte oder mein Bild unscharf wird, dann Maurice nimmt dann dieses richtig tolle, ich weiß schon genau welches Bild du nehmen wirst.
Ja ja, ja das darfst du natürlich dann sehr gerne nehmen, ich.
Sprecher*in 4
Weiß es noch nicht, die darf mich überraschen.
Sprecher*in 2
Nee, Basti, auf gar keinen Fall.
Das ist ja, das ist eigentlich nicht so cool, aber halb so wild, alles gut, wir haben ein cooles Thema, Jungs Basti, ich geb direkt an dich einmal ab, du hast dir Gedanken gemacht.
Sprecher*in 4
W.
Meyer in der Vorbereitung Wir wollen heute anknüpfend auf die letzten Male ja den den nächsten Schritt in die Zukunft gehen, und zwar das Thema It Infrastruktur und Maklerbüro 20 also wo geht die Reise vielleicht auch in Zukunft hin und was gibt es alles heute schon, was es vielleicht in den Vertrieb der Leute, die uns jetzt zuhören, noch nicht gibt, damit man einfach da schon mal ein bisschen Einblick bekommt und was glaube ich auch noch wichtig ist.
Es gibt ja oft.
Wir führen ja aktuell viele Gespräche zu diesem Thema und da kommt immer wieder auch diese Einwand.
Ah, ich dachte zwar, ein Makler bekommt mehr Provision, muss sich aber ja um die ganzen Softwaresachen, Infrastruktur, CRM und sowas selbst kümmern und ich glaub vielleicht fangen wir mit dem Thema erstmal an, bevor wir dann sozusagen in die Details reingehen, dass wir das einmal zusammen beleuchten, weil Maurice, du bist ja jetzt schon länger raus, haarig und ich, wir sind ungefähr zum gleichen Zeitpunkt rein gestartet.
Vielleicht fängst du mal an Maurice chronologisch, wie war das denn damals bei dir, als du Reingestartet bist mit IT System, Infrastruktur und so weiter und dann können wir ja vielleicht übernehmen wie es bei unserem Einstieg war und was sich bis heute dann auch schon getan hat.
Das ist ja vielleicht glaub ich gar ganz interessant zu wissen.
Maurice's Weg: Vergleich von Maklerpools und Kostenmodellen
Ja Hallo zusammen, also als ich damals angefangen hatte, das ist jetzt schon zur zum Zeitpunkt der Aufnahme des Podcasts jetzt schon ja 5 Jahre 4 Jahre her.
Aber ich bin ja damals, als ich gegangen bin, habe ich für mich wirklich.
Ich bin eigentlich eher nicht komplett blau strukturiert, aber da habe ich mich mal versucht, so zu fühlen und habe wirklich eine Excel Tabelle genommen, mich im Vorfeld gefragt, was bietet mir aktuell der Finanzvertrieb, für den ich tätig bin, auf dass ich auf gar keinen Fall verzichten wollen würde und bin dann wirklich kein Scherz.
Ich habe dann wirklich alles einmal runter geschrieben, saß da mehrere Tage auch dran, weil ich die wirklich vollständig haben wollte, weil ich dachte ich habe große Verantwortung.
Verantwortung, viele Vertriebspartner und dann wollte ich halt nicht, dass wenn wir dann gehen, wir dann irgendwann feststellen, Oh, da fehlt jetzt irgendwie was, da habe ich wirklich alles in so einer Checkliste mir die größten Maklerpools im Internet rausgesucht, die es so gab und überall mal verglichen, was bieten die davon, was haben die vielleicht auch dann so alles einmal ab, ja einmal alles durchgegangen und dann habe ich bei sehr vielen sogar festgestellt, dass vieles von dem, was uns
als exklusiv verkauft wurde, was es nur bei uns ja angeblich gibt im Finanzvertrieb diese Pools halt entweder.
Wir schon genauso hatten oder schon viel, viel länger sogar hatten und es bei uns dann irgendwann erst ausgerollt wurde und das habe ich dann über die letzten Jahre immer mehr beobachtet.
Wir sind ja sehr stark gewachsen in den letzten Jahren an Vertriebsstrukturen, die dazu gekommen sind und ein Satz, den ich halt immer wieder gehört habe, ist, dass in vielen Finanzvertrieben das so war, dass ihnen irgendwas erzählt wurde, dass das jetzt die neue Revolution oder Evolution oder keine Ahnung, was im Unternehmen war, die jetzt neu dazu kamen und dass es auch nicht nur aus dem Finanzvertrieb, aus dem wir.
Kam.
Ich habe auch mit anderen schon gesprochen und irgendwo ist es dann immer so, dass ein Finanzvertrieb, also sehr häufig, ich darf ja jetzt nicht immer sagen, aber sehr häufig irgendwie der Finanzvertrieb das mal aufgeschnappt hat oder von den Pools herausgefunden hat, ein Pool hat es irgendwie erfunden oder eingeführt als erstes und so diese ganzen Mehrfachagenten, finanzvertriebe und was es so alles gab, haben es dann in ihren Vertrieb eingeführt und als deren große neue Evolution verkauft,
obwohl es.
Obwohl es die Maklerpools oder einer einen einzelnen Maklerpools schon länger so umsetzen und die es für gut befunden haben und dann auch umgesetzt haben.
Das ist so, was ich beobachtet habe die letzten Jahre und ansonsten natürlich sich sehr, sehr viel auch weiterentwickelt hat.
Es war als ich gewechselt bin eh schon so, dass ich auf jeden Fall keine Verschlechterung hatte zu dem, was ich gewohnt habe, das war mir besonders wichtig, dass ich jetzt nicht mehr Vergütung eintausche und plötzlich irgendwie tausende Dinge gleichzeitig kümmern muss und seitdem würde ich sagen, ist so der Spread zwischen Finanzvertrieb, was ich vorher gewohnt.
Und war bis heute sogar noch mal größer geworden an Möglichkeiten, die sich wirklich in den letzten Jahren ergeben haben.
Ja, aber das ist.
Sprecher*in 4
Mal ne Frage, wenn du dir ja viele Pools angeguckt hast in der Maklerwelt, wie war die Erfahrung mit den Kosten?
Also gab es da welche wo es Kosten gab, gab es welche wo es umsonst war, wie ist das aufgestellt?
Ich glaub es ist ja für die Leute wichtig, weil viele denken ja OK da kommen jetzt 1002 1000,00€ im Monat auf mich zu, die muss ich ja erstmal verdienen damit sich der ganze Spaß hier mit dem Wechsel überhaupt lohnt.
Sprecher*in 3
Genau also der größte Denkfehler, den man auf keinen Fall so eingehen sollte, ist, alle Pools in eine Schublade zu tun, weil n Pool.
Das hatten wir schon mal in anderen Podcasts gesagt, in einer anderen Folge ist halt kein Finanzvertrieb, sondern ein Pool ist ein Dienstleister.
Der quasi Service für Finanzdienstleister, Finanzvertriebe, Einzelmakler und so weiter Halt bietet.
Und natürlich ist der Service und auch die Kosten was nehmen die sich dafür unterscheidet sich ja dann halt von Pool zu Pool, dann gibt es halt Pools die genau wie die meisten Finanzvertriebe ausschließlich auf Overhead setzen, sich dadurch refinanzieren, dafür aber alles kostenlos anbieten, dann gibt es Pools die Leben ausschließlich, das sind dann häufig auch Verbunde von Lizenzkosten.
Aber haben dafür dann etwas höheren Weitergabesatz oder geben vielleicht sogar alles weiter.
Haben dann aber auch weniger Umsatz, meistens weil meistens sind die Pools die nur auf Lizenzkosten leben meistens dann ist, so habe ich gemerkt, wie die dann auch weniger Umsatz machen und dann gibt es sogenannte Hybridmodelle, zum Beispiel Blowdirect ist ja einer von den Pools, die machen halt beides, die finanzieren sich zum einen aus Lizenzkosten, dadurch, dass du überhaupt den Pool nutzen darfst, verdiene aber auch am Overhead mit.
Von dem Geschäft was du halt schreibst.
Und da gibt es halt 3 Varianten, ne.
Also zusammengefasst Sie finanzieren sich nur als Overhead, sie finanzieren sich aus Lizenzkosten oder sie machen ne Mischkalkulation aus beidem.
Und deswegen muss man halt gucken, was passt.
Eher zu mir, gerade wenn man eher strukturvertrieb macht, wie wir es halt gemacht haben zum Zeitpunkt des Wechsels und auch heute noch muss man natürlich auch immer im großen Denken, kriegt es mein kleiner Trainee hin, überhaupt im Monat schon mal so hohe Fixkosten zu stemmen ist.
Das passt dann dieser Pool vielleicht zu mir, wenn auch der Trainee, der noch gar nicht so viel Umsatz macht oder der gerade angefangen hat, so was Halt macht, bin ich jetzt hingegen ein einzelmakler Profiberater, dann gucke ich vielleicht nicht so um.
Unbedingt auf die Lizenzkosten gucke, eher passt das zu meiner Zielgruppe.
Passt das zu meinem System, zu meinem Geschäftsmodell, deswegen ist das so.
Konkrete Kostenbeispiele und einsteigerfreundliche Pool-Optionen
Ja, was ich damals gesehen hab.
Sprecher*in 2
Maurice, kannst du da vielleicht auch aus deiner Erfahrung heraus.
Ich mein, Ich kenn sie ja, die die Zahlen, aber kannst du da vielleicht auch konkrete Beispiele nennen oder besser gesagt Beispiele ohne Namen zu nennen, einfach damit unsere Zuhörer da so n Gefühl für bekommen?
Was erwartet die denn da?
Sprecher*in 3
Also wenn man jetzt komplett auf auf Lizenzkosten geht bei einem Pool was?
Muss ich sagen, also korrigiert mich, wenn ihr das anders in Erinnerung habt.
Aber ich bin der Meinung, dass er die Minderheit, also ich kenne nicht so viele Pools, die das machen, vielleicht so 1010% oder so, aber die die ich so kenne, die Fixkosten nehmen, also die bekannteren jetzt vielleicht wie Max Pool, wie wie blau, direkt und so weiter.
Die liegen alle irgendwo, je nachdem welches Modell du wählst, irgendwo zwischen 2 300€ bis 1000,00€ im Monat.
Meistens sind dann aber, wenn du wirklich die volle Courtage willst, musst du schon irgendwo 400 bis 1000€ im Monat Lizenzkosten zahlen, weil meistens sind diese Anfängerpakete die du monatlich zahlst dann auch mit niedrigen Provisionssätzen verbunden im Vergleich zum Handelsvertreterstatus im Strukturvertrieb ist es immer noch mehr, muss man dazu sagen, aber im Vergleich zu dem, was wir als Makler eigentlich gewohnt sind.
So diese durchschnittlichen Courtagen, die man einiges hat, liegen die n paar Promillepunkte drunter.
Ja und dann sind halt häufig auch die Pools die Halt auf Lizenzkosten setzen um überhaupt das CRM nutzen zu können, sind dann halt häufig auch welche die.
Generell, so Vergleichssoftware und ähnliches teilweise auch lizenziert, einfach anbieten, weil die gar keine hauseigenen Rechner zum Beispiel haben auch nur Drittanbieter Software nutzen, manche übernehmen die Kosten, gibt es ja auch viele die das machen, viele sagen aber halt auch einfach Nö, du kriegst bei uns eine Rahmenkondition und da ist dann halt günstiger aber.
Sprecher*in 4
Das ist doch eben mein.
Sprecher*in 3
Kraftmodel.
Sprecher*in 4
Weil das ist ja eigentlich beantwortet, dass ja diesen dieses, diesen Irrglauben Makler utopisch hohe Kosten, da ist ja auch was dran, wenn ich.
Diesen Pool nehme der eben nur sich aus den Lizenzgebühren finanziert.
Dann habe ich natürlich auch höhere Kosten, das ist also etwas für Leute, die schon sehr weit fortgeschritten sind, vielleicht auch alleine einfach ihr Geschäft machen wollen ohne irgendwelche strukturvertriebs Absichten oder ähnliches, dann würde ich wahrscheinlich mir sowas auch mit angucken.
Wenn ich aber in die Richtung strukturierten Vertrieb gehe, dann will ich es natürlich möglichst einsteigerfreundlich machen und dann ist glaub ich das System, was sich nur aus Overheads finanziert am Strukturvertriebsfreundlichsten, weil die Fixkosten am Anfang sehr gering sind.
Man hat keine zusätzlichen Lizenzkosten, ich glaub Tarek als wir reingestiegen sind hast du irgendwelche Kosten gehabt, die du dir noch zusätzlich an Software eingekauft hast?
Oder hast du es dabei belastet was was es am Markt gab oder was dir zur Verfügung gestellt wurde?
Sprecher*in 2
Ich würde sagen, gerade zu Beginn ist es super wichtig, dass du erst mal den Fuß rein kriegst in die vollständige Selbstständigkeit als Versicherungsmakler, Maklerin und es geht nur, wenn du die Möglichkeit hast, dass du ja so kostenneutral wie möglich auch startest.
Und da bietet sich natürlich die Variante mit dem Overhead optimal an.
Sprecher*in 4
Glaube ich mal meine Frage.
Sprecher*in 3
Stellen gibt es da auch jetzt so viele Pools, die das überhaupt machen.
Also.
Also bei mir hat sich zum Beispiel damals die Frage gestellt, ich hab mir ja den gesamten Markt damals angeguckt und ich wollte es.
Ich fand das Wort gerade ziemlich gut von dir, einsteigerfreundlicher, was hast du gerade, wie hast du es gerade genannt, Einsteigerfreundlich, hast du gerade gesagt, dass ich genau das heißt, also du versuchst ja als Strukturkopf auch immer zu denken, funktioniert das in allen Rollen des Vertriebs, sowohl für den Tippgeber Trainee, für den Berater, für die Führungskraft, für den Manager, für den dem, der am Unternehmen arbeitet, geht es halt in allen Ebenen.
Und da habe ich gemerkt, so wirklich von den kompletten Allfinanzpools, also die wirklich auch alles abdecken können, von Versicherungen, Kapitalanlagen, Finanzanlagen, Immobilienfinanzierung, gibt es sowieso jetzt, die kannst du an einer Hand abzählen.
Pools, die dann überhaupt noch überbleiben, weil was viele ja nicht wissen, ist, dass viele Pools sind in einer bestimmten Sparte groß geworden, zum Beispiel Investment, zum Beispiel Versicherungen, und haben dann dadurch, als sie dann irgendwann eine gewisse Größe hatten, auch gesagt, wir machen jetzt auch die.
Die anderen Sparten mit, weil wir halt so viele Makler haben, dass es natürlich dumm wäre, das Geschäft liegen zu lassen, ist aber nicht deren Kerngeschäft und von den Pools, die wirklich sagen können, sie machen alles und das auch sehr, sehr gut, ohne dass es jetzt irgendwie, dass man nur noch auf einen Bereich spezialisiert ist.
Ich kann ja sagen, es gibt ja so Pools wie fondskonzept, fonds net net Fonds, die so klassisch übers Investmentgeschäft groß geworden sind, bieten auch alles andere an, aber wer sich deren.
Da ist jetzt nur meine persönliche Meinung.
Ich hab mir damals alle Pools angeguckt, hab gedacht das kann ich nicht meinem Team zumuten, für die anderen Sparten für Investment sicherlich super, aber für alles andere hab ich gesagt das ist 0,0 strukturvertriebsfreundlich.
Haben ihre Daseinsberechtigung, aber passt halt vorne und hinten nicht.
Und wenn du dir dann die Pools anguckst, die so Allfinanz machen wie vielleicht noch neben Fonds Finanzen noch eine jungen DMS und wen es da so alles gibt, dann siehst du da halt einfach OK.
Es gibt auch Pools, die bieten alles an an Software übernehmen auch über alles die Kosten aber unterscheiden sich natürlich dann je nach Schwerpunkt Spezialisierung.
Der Irrglaube vom Serviceverzicht und fehlendes "Chaka Chaka"
Mhm.
Sprecher*in 2
Ja, die Erfahrung kann ich an der Stelle teilen.
Ich habe, nachdem ich ich sag mal wieder diesen Begriff Einsteigerfreundlich begonnen habe, habe ich natürlich auch links, rechts umgeschaut, auch mit Deiner Hilfe, vor allen Dingen auch Maurice, dass du mir natürlich auch gezeigt hast, wo, was wie worauf ich achten soll, und das kann ich zum Beispiel auch allen anderen auch mitgeben, also auch wenn ihr unseren Podcast Podcast hört und fleißig lauscht, das Wichtigste ist, holt euch die Informationen bei uns, das ist grundsätzlich würde ich
sagen, ich.
Immer das die die die Anlaufstelle Nummer 1 sollte das sein und ihr könnt natürlich selber sehr gerne eure Informationen links rechts zusammensammeln, aber mein meine Schwierigkeit war es gerade zu Beginn dadurch dass ich so wenig Erfahrung und natürlich woher auch mit diesen Branchen und diesem diesem Thema versicherungsmaklertum hatte und dann auf einmal mir die komplette Klaviatur an an Pools und an an Möglichkeiten zur Verfügung stand.
Wäre es halt oder war es gut, dass ich Orientierung hatte und diese Orientierung, die ist ja gerade im Strukturvertrieb relativ einfach, du hast halt Schema F, nach dem gearbeitet wird und in dem Moment wo du außerhalb bist, musst du natürlich selber schauen, wie kannst du dein Unternehmen nach vorne bringen und wenn du da natürlich, ich sag mal jemanden hast wie Basti, Maurice oder meine Wenigkeit, wir können dir an der Stelle unsere Erfahrungswerte mitgeben und nimmt das auf jeden Fall mal
sehr wichtig, also nimmt das Mal mit, ist sehr wichtig.
Sprecher*in 3
Aber lasst uns vielleicht noch mal über den Irrglauben sprechen, von dem, was jeder ganz am Anfang noch angesprochen hat, nämlich der Irrglaube, habt ihr alle sicherlich auch so mitbekommen und hören wir auch regelmäßig heute noch ist, dass die Leute denken, dass wenn ich jetzt Makler werde, krieg ich mehr Provision, wieviel mehr wissen die meisten natürlich dann auch nicht, aber das ist mehr, das hat man irgendwie schon mal gehört, aber sie denken ja dann, dass sie dafür im Eintausch auf
Leistung verzichten müssten.
Und dann können wir ja mal überlegen, was gibt es denn für Bereiche, die überhaupt relevant wären für das Gesamtkonzept.
Also wenn ich mir ein Gesamtbild machen will, ob das jetzt Software ist, Vergütung, Backoffice, Support, alles irgendwie was man irgendwie heranziehen müsste, um um beurteilen zu können, wo habe ich das beste Gesamtpaket.
Können wir ja mal durchgehen und mal vergleichen mit dem, was uns der Finanzvertrieb bietet.
Und wie sieht das im Maklerbüro, Digitalisierung, KI, alles was es so irgendwie gibt in der Maklerwelt über Pools?
Hat man da wirklich, dass man auf irgendwas verzichtet und wenn ja, was ist es?
Kann ich auf das verzichten, auf das ich verzichten muss, oder verzichte ich überhaupt auf etwas?
Und wenn ich da vielleicht mal die Einleitung machen kann zu dem Satz, mir fällt eigentlich nur eine einzige Sache ein, die sich rückblickend betrachtet verändert hat, die es nicht mehr in der Form gibt beziehungsweise optional gibt und das ist so dieses ganze Chaka chaka, wenn man es mal so nennen kann.
Ja, das heißt dieses, Wir haben hier diese Bühne und du wirst selbst für die beschissenste Leistung, die überhaupt mit der gesamten Branche betrachtet überhaupt nichts ist, aber trotzdem gefeiert, als wär es n König und für die Leute, die diese Selbstbestätigung brauchen und die nicht von sich aus auch motiviert sind und wissen ihren Wert kennen und alles und die es aber brauchen, dass sie es von Fremden die ganze Zeit hören, dass du auf ne Bühne kommst und dir erzählt wird, wie toll du bist.
Das ist etwas, was jetzt von einem Pool aus meiner Beobachtung nach nicht.
Aktiv gemacht wird.
So ein Pool ist gerne dabei, wenn du jetzt als Vertriebsstruktur ja du hast jetzt irgendwie deine 3 400 Vertriebspartner als Beispiel und du sagst jetzt ich möchte jetzt mein eigenes Event machen, auch irgendwie eine Gala, irgendwas wo Leute geehrt werden und so weiter dann ist der Pool der letzte der jetzt sagt NÖ da wollen wir nicht anwesend sein, die nehmen eine Einladung natürlich herzlich danken entgegen.
Und sagen, ja, klar, tauchen wir euch auf, wenn wir wenn wenn ihr uns dabei haben wollt und sponsern auch was dazu finanziell und alles mögliche, aber sie machen es nicht aktiv, du wirst nicht reingezwungen sie sind gerne unterstützend da, wenn du so was möchtest.
Auf so was stehst, aber sie zwingen es dir nicht auf so, das ist eigentlich das einzige wo ich sagen würde, ja, das hatte ich früher im Finanzvertrieb.
Alles andere.
Mir fällt zumindest nichts ein, wo ich nicht wirklich auf kopieren einfügen drücken könnte, mindestens ne gleiche Qualität dann habe heute oder sogar etwas besser geworden ist, aber ich wüsste nicht wo irgendwie was jetzt im Alltag nicht.
Offene vs. geschlossene IT-Systeme und KI-Automatisierung
Nee, ich kann vielleicht mal zu dem Thema IT und Software, weil ich glaub von uns 3 bin ich ja wahrscheinlich am meisten noch in der Beratung aktiv.
Ne würde ich jetzt mal so in den Raum reinstellen ich.
Sprecher*in 2
Bestätigen.
Sprecher*in 4
Ja und?
Ich glaube, am Anfang ist vielleicht auch wichtig, die Entscheidung für jeden zu treffen.
Möchte ich als Maklerpool ein geschlossenes System haben, also einen Kosmos, wie ich ihn aus meinem Altvertrieb kenne, weil das gibt es ja auch am Markt, wo auch alles ineinander greift und so weiter oder möchte ich eher ein offenes System wählen?
Mein Punkt war immer auch schon beim alten Vertrieb, wo wir gearbeitet haben, den kennt ihr ja sicher noch, gab es immer ein großes Eventim Jahr, ja wo alle zusammengekommen sind und.
Es wurden dann Dinge bejubelt.
Mein Lieblingspart war immer der IT Part, wo dann diese Neuerungen vorgestellt wurden, da hab ich mich immer am meisten drüber gefreut, weil ich fand es immer richtig auch endlich kommen diese Sachen und es war der Oberhammer und dann bin ich sozusagen in die Maklerschaft reingekommen und hab gesehen, dass viele der Dinge die ich vor 56 Jahren mal auf so ne Liste geschrieben hatte für die AG Weiterentwicklung IT.
Dass die einfach schon umgesetzt waren, also das gab es alles schon, und dass wir hier eher in so einer progressiven Entwicklung, was die IT Landschaft angeht, sind als in so einer linearen, wie es jetzt aus dem alten Vertrieb eben gewohnt war, was jetzt keine krasse Kritik ist.
Ich, ich sag nur einfach für mich hat sich dann am Ende die Entscheidung für n offenes System nahegelegt, weil ich halt sage.
Wir sind ja alles Individualisten und haben halt dann die Möglichkeit, Systeme so zu bauen, wie wir sie brauchen, damit wir bestmöglich performen können.
Das habe ich nicht beim geschlossenen System Nachteil und da würde ich sagen, ein großer Nachteil zum Beispiel ist, wenn ich ein offenes System wähle, oft greifen die Zahnräder noch nicht so gut ineinander, wie du es zum Beispiel im Altvertrieb gewohnt bist nach Sparte es gibt Unterschiede nach Sparte muss man sagen, in manchen Bereichen ist es schon viel viel besser, in manchen Bereichen ist es im Altvertrieb tatsächlich n ticken besser gewesen, aber.
Aber ich muss sagen, die Entwicklungsgeschwindigkeit, mit der das Ganze voranschreitet, ist einfach exponentiell.
Und um mal so n paar Beispiele mitzubringen, wie man es sich dann auch schon vor Jahren gewünscht hätte.
Beispielsweise gibt es, und das ist alles erst dieses Jahr gekommen, zum Beispiel die Möglichkeit, Dokumente vom Kunden einfach auslesen zu lassen, heißt, der Kunde schickt mir ein Dokument wie einem Personalausweis oder eine Versicherungspolice.
Die packe ich einfach per Drag and Drop in diese ki Assistenten rein.
Er liest sie aus, legt den Kunden und den Vertrag an und fertig.
So und wenn ich das den Leuten erzähle, dass es so so eine Möglichkeit gibt, ja, das spart mir ja, wenn ihr das mal vergleicht, als wir angefangen haben, wo du jeden Vertrag erstmal vom Kundenordner durchgeblättert, angestrichen oder Kopien gemacht und so weiter dann manuell eingetragen, das wird ja teilweise heute immer noch so gemacht, wieviel Zeitersparnis wir durch Digitalisierung hier haben können ist.
Ist ja absurd.
Für mich war damals schon ein flashing Moment, dass man mehrere Bankverbindungen anlegen kann, das gibt es nämlich heute immer noch nicht in dem alten System, ja, das eben über so Kleinigkeiten kann man sich ja dann auch freuen und worüber ich mich persönlich riesig gefreut hab, sind, was hält am meisten vom Vertrieb ab am Ende, das sind immer diese ganzen Kleinst orga Sachen so ach mach mal ne dynamikablehnung ne adressänderung und sowas und es gibt bei den Maklerpools.
Mal mehr, mal weniger.
Da muss man ehrlicherweise sagen, manche sind da Vorreiter, manche nicht, aber dieses Thema KI, es gibt zigtausende vor gefertigte Vorgänge, die Vollautomatisiert solche Kleinstprobleme lösen, das heißt, ich wähle den Vorgang zum Beispiel einmaliger Dynamikausschluss es wird der richtige Kunde ausgewählt, Vertrag, die richtige E Mail, der Text geschrieben, den kann ich von KI umschreiben lassen und es einfach mit 3 Klicks versenden, das heißt, diese ganze Backgroundarbeit fällt für mich einfach
weg und ich kann mich viel, viel besser.
Auf mein Main Geschäft sozusagen fokussieren und dadurch auch meiner Meinung nach mehr Umsatz bewegen, weil ich bin jetzt wirklich nur noch im Termin sourced die Arbeit an die KI schrägstrich die Assistenz aus und so kann man exponentiell viel viel einfacher wachsen als in einem System wo ich von außen sozusagen systembedingt gezwungen bin alles manuell nachzuarbeiten.
Und deswegen würde ich sagen, es gibt n paar Punkte, da sind diese geschlossenen Vertriebssysteme noch n ticken besser.
Aber es gibt viele Punkte, da sind die einfach wirklich meilenweit hinten dran und da müssen sie auch echt aufpassen, dass sie den Anschluss nicht verpassen, weil sonst ist der Zug abgefahren.
Es gab ja immer diesen schlauen Spruch, dann bin ich auch fertig mit meinem Monolog, aber ihr kennt doch das, entweder man geht mit der Zeit oder man geht mit der Zeit.
Und ich glaube, wenn man hier den Anschluss verpasst, werden viele mit der Zeit gehen, was wir jetzt auch gerade schon am Markt feststellen, weil im offenen System kann einfach dir alles so basteln, wie du möchtest.
Maklervollmacht, Kunden-Apps und die Zukunft der KI-Beratung
So viel zu, ich glaub IT Seite beratungsseite fällt dir noch irgendwas?
Sprecher*in 2
Ganz kurz ergänzen kann, wie du gerade gesagt hattest.
Ich hatte vor kurzem n tolles positives Erlebnis, auch mit einem Maklerkollegen, dem wir auch geholfen haben aus dem Strukturvertrieb heraus.
Und er sagt Tag, das ist so einfach.
Ich habe gerade eine Haftpflicht umgedeckt und ich habe mit dem Kunden dazu Rücksprache gehalten und das ging innerhalb von 23 Minuten war alles fertig.
Ich sag ja, so einfach ist das, wie war das denn vorher?
Sprecher*in 4
Aus, aus, aus, aus.
Sprecher*in 3
Dem Handelsvertreterstatus heraus, damit hier die Leute nicht denken, man kann keinen Strukturvertrieb mehr als Makler machen.
Sprecher*in 2
Verzeihung, aus dem Handelsvertreterstatus ganz genau richtig.
Danke für die Korrektur, lieber Maurice, aber sag ich ja, wie war das denn vorher?
Dann sagt er ja, wir mussten erstmal die alte Haftpflicht kündigen, da mussten wir die Neue soweit abschließen, aber es ging ja alles so mit Unterschrift und das ist ja heutzutage alles gar nicht mehr, es geht ja alles so schnell und digital so und für mich ist das jetzt schon gut, ich bin seit 23 raus, ähnlich bei dir ja auch Basti, für mich ist jetzt schon normal, dass das alles so entwickelt ist, dass es alles so digital ist und auch alles so automatisiert funktioniert.
Aber für viele, die noch in dieser in Anführungsstrichen alten Welt unterwegs sind, ist das nicht so.
Und das heißt, für die wird das ebenfalls n riesen Impact, wenn diese Person die Offenheit besitzen, sich das mal anzuschauen hier.
Sprecher*in 4
Da bringst du dich auf ne gute Idee.
Wir können ja mal als nächste Folge das Thema vielleicht auch so maklervollmacht, Maklervertrag und so weiter beleuchten.
Ich glaub das ist ja auch spannend, weil diese Maklervollmacht hat ja schon einen immensen Impact auf die Beratung, ne, weil ich ja auch einfach dann.
In einer Strecke mit 3 Klicks eine neue Haftpflicht machen kann und die alte kündigen, also das, was du gerade beschrieben hast.
Das ist ein super smarter Weg und vielleicht auch für alle, die wechseln wollen und sich dann fragen, wie komme ich danach wieder an die die Kundenverträge und so weiter gibt es in Zukunft einfach die Möglichkeit, wenn sich.
Ein Kunde bei euch meldet dem die App zur Verfügung zu stellen.
Der Kunde legt seine Bankverbindung dort an, wie ihr es kennt.
Von finanzguru, Check, 24 und so weiter die KI liest aus den Bankverbindungen einfach die Versicherung mit Vertragsnummer aus, der Kunde kann in der App direkt die Maklervollmacht unterschreiben und ihr könnt die Verträge einfach in den Bestand ziehen und das lustige ist, obwohl man teilweise Kunden schon 345 Jahre betreut ist.
Ist dadurch dann immer mal aufgefallen so.
Ach ja, ich hatte ja noch eine Riester oder ich hatte ja noch das, also dass Verträge nach 345 Jahren, also die wirklich auch vom Konto abgebucht werden, dann wirklich nach 5 Jahren ach so, ja stimmt ja, da gehen noch mal 160€ im Monat, gehen ja in meinen Riester Vertrag, das hast du mir nicht gedacht, dass das vielleicht wichtigste für unsere Kommunikation wäre, na ja, dann besser spät als nie, aber das ist für mich so die ultimative Möglichkeit.
In wirklich kürzesten Prozessschritten den Kunden allumfassend abzuholen und dann die Beratung zu machen.
Und um mal so die die Roadmap für die Zukunft zu machen, weil.
Ich mich damit sehr, sehr viel beschäftige.
Also die Zukunft wird wahrscheinlich so aussehen, dass wir wirklich nicht mehr in uns in den CRM mit 1000 Kacheln und sowas einloggen, sondern einfach nur in der Mitte wie bei Chat GPT dann sozusagen einen Button haben, draufklicken und dann reinsprechen.
Hey, zeig mir doch mal den Vertragsstand vom Kunden Max Mustermann oder sowas und die KI macht im Hintergrund, holt die Daten die ich brauche für diesen Zeitraum dann einfach raus und.
Und wenn ich dort Verträge reinlade, dann analysiert sie sie auch später, so dass ich dann wirklich nur noch im Gespräch mit dem Kunden sein kann und sagen kann, guck mal, hier hast du ne Unterdeckung, hier hast du das Problem, ich erklär dir das mal ganz kurz, das wäre die Alternative, aber der Rest wird ja einfach abgenommen und ich glaube bis die Vertriebe haben ja auch viel Geld im Hintergrund, aber da ist manchmal hab ich das Gefühl nicht so der Fokus drauf auf dieser.
IT Beschleunigung kannst du mir auch nicht so ganz erklären, aber.
Sprecher*in 2
Fokus glaub ich gerade bei bei dem den Vertrieben ist ja in erster Linie Wachstum weiterhin Wachstum, Wachstum, Wachstum und natürlich im Hintergrund werden Prozesse gebaut, er arbeitet entwickelt, aber der Fokus ist der Prozess muss dem Wachstum dienlich sein.
Sprecher*in 3
Ja, ich würd jetzt nicht sagen, dass n Maklerpool nicht auch n Fokus auf Wachstum hat.
Jeder will, ja jeder will ja.
Sprecher*in 4
Umstellt.
Sprecher*in 2
Übertrieben hat n anderes Ziel auf Wachstum als jetzt NN Maklerpool, so würde ich es mal behaupten.
Sprecher*in 4
Ja, da hast du wahrscheinlich recht.
Also wenn man die IT Ressourcen anguckt, wo sie sozusagen investiert wurden, dann wurde es eher in vor allem für Erstgespräche und so weiter wurden Softwarelösungen gebaut, aber gar nicht so sehr um den Alltag zu vereinfachen ist mir auch stark aufgefallen und was ich auch sagen muss, je nachdem in welchem Vertrieb man arbeitet, dass auch einfach die Umsetzung von solchen IT Themen extrem lange gedauert hat, weil es ja teilweise so ist.
Dass die Firma ja gar nicht sich selbst könnte.
Und da ist dann noch mal ne Holding oben drüber beispielsweise, das heißt es wie bei Audi, die haben jetzt einen Neuen, keine Ahnung, neue A 5 Design oder so was, dann segnen die das erst mal in ihrer Hierarchie ab und bringen es dann noch mal zu VW um da den Double Check zu machen und das dauert halt einfach teilweise jahrelang und so ist es glaube ich auch in den großen Konzernen, die ja eher wieso ein riesen Tanker im Meer sind ist nicht mehr so dynamisch als wenn du mit einer Yacht unterwegs
bist.
Da ist ja ne Freundschaft halt ne cooles.
Sprecher*in 2
Beispiel?
Makleralltag vereinfachen: Datenqualität und Unternehmenswert steigern
Danke ne 8.
Nee, aber ansonsten haben wir noch irgendwo frage.
Ja sorry.
Sprecher*in 2
Ja genau, ganz kurz.
Frage an der Stelle du, wie können wir den Makleralltag vielleicht mal kurz in den Vordergrund stellen?
Also dieses Thema Hi jertipiteum was du auch mal genannt hast, da muss man natürlich auch mal wegen DSGVO so ein bisschen aufpassen, aber wie kann denn der Makleralltag insgesamt vereinfacht werden?
Gibt es denn von deiner Seite aus aus der Beratung vielleicht ein 2 coole Tipps, was vielleicht auch die Zuhörer für die Zukunft erwartet?
Sprecher*in 3
Abgesehen davon, Makler zu werden.
Sprecher*in 4
Mal ab davon.
Ja, was damit natürlich einhergeht, glaube ich, ist, dass wenn ich jetzt beispielsweise einen neuen Kunden berate und gewinnen möchte, dann kann ich ihm im Vorfeld schon mal den Zugang zur App ermöglichen und ergibt dort seine Daten beispielsweise ein.
Ja, alles natürlich DSGVO konform.
Das heißt, der Kunde gibt seine Daten ein, die landen direkt bei mir im System, das heißt, diese ganze Datenaufnahme, die wir früher teilweise noch auf Papier gemacht haben und dann eingetragen haben, das fällt alles weg, dann kann er dort entweder seine Policen abscannen, die werden direkt von der KI ausgelesen, er schickt sie mir per whatsapp und wir können ihn mit.
Mit mit der KI auslesen lassen oder über die Bankverbindungsschnittstelle, das heißt nach dem Erstgespräch oder vielleicht sogar teilweise schon vor dem Erstgespräch, je nachdem, wie die Vertrauensbasis ist, habe ich schon alle Informationen über den Kunden und auch seine Verträge, kann also im nächsten Gespräch viel, viel besser auf die individuellen Bedürfnisse, Versorgungslücken et cetera PP eingehen, einfach weil meine Datenqualität viel viel besser ist und auch mal für uns gesprochen.
Daten sind ja auch das neue Gold, also auch mal perspektivisch gedacht, wenn ich auch mal vorhabe, irgendwann in Rente zu gehen oder das Ganze weiterzugeben, umso besser die Daten gepflegt sind, desto Mehrwert ist auch am Ende dein Unternehmen, dein Bestand, ne, das muss man ehrlicherweise sagen.
Wenn ich aber natürlich Daten Pflege für n anderes Unternehmen schafft es für mich überhaupt gar keinen Mehrwert, weil ich geb die Kundendaten weiter und ich krieg keinen Euro dafür, das ist ja der Punkt der mit dem Handelsvertretervertrag einhergeht.
In der Maklerwelt hab ich n großen Vorteil, wenn ich datenpflege betreibe und wenn ich da sorgsam arbeite und wenn ich auch die gehaltsabrechnung mir immer hole und den Personalausweis, dann ich arbeite ja in, ich würde mal sagen 99% der Beratungstermine sind bei mir digital, das heißt bis zum zweiten Termin hat alles im Hintergrund Erstgespräch mit Analyse, die haben die Daten selbst reingebracht.
Und selbst wenn mir mal Daten fehlen, und das ist schön ne, kann ich sie einfach beim Kunden über einen Link schnell anfragen.
Das heißt Hey, mir fehlen für deine Wohngebäude noch paar Infos, Link Kunde trägt sie selbst ein und sie landen direkt im System und dann drück ich auf berechnen und fertig ist das Thema und das sind alles so Sachen die hab ich mir auf meine so wie beim weihnachtsmann ne du schreibst so ne Wunschliste mit Dingen die du dir unbedingt für die Zukunft wünschen würdest die umgesetzt werden das hab ich alles vor 23 Jahren mal da drauf geschrieben und das ist alles schon umgesetzt.
Ist das schöne.
Und da wir gerade in der Konstellation wir auch hier zusammensitzen, ja auch, also relativ viele Leute verantworten, also viele Makler, die sozusagen mit uns zusammenarbeiten, haben wir ja auch ne gewisse einen gewissen Einfluss, den wir nehmen können, wenn wir sagen, Hey, das, das gefällt uns noch nicht, das brauchen wir, wir kommunizieren das ja auch mit den Pools, und dann werden solche Dinge ja auch gebaut, weil oft wird es denen ja gar nicht widergespiegelt, weil wir sind ja.
Vernetzt mit vielen jungen Maklern.
Ich sag mal, die ältere Generation, ohne da jetzt jemanden zu nahe treten zu wollen, arbeiten oft ja teilweise noch mit mit älteren Software, weil sie sich nicht mehr umgestellt haben, arbeiten noch auf Papier und so weiter das heißt, wir repräsentieren ja jetzt eher die Neuen, die jüngeren Makler und können deswegen auch sagen, Hey, das bräuchten wir noch, das müssen wir noch optimieren und so weiter und sofort, und dann werden diese Prozesse ja auch für alle immer besser, wo wir alle von
profitieren.
Sprecher*in 2
Ja, definitiv.
Danke dir auf jeden.
Sprecher*in 4
Fall.
Ja schön, aber ich glaub ansonsten würde ich, wo wir dieser Aussage zustimmen, es gibt nichts was mir fehlt.
Sprecher*in 2
Sam hier.
Sprecher*in 3
Gutes.
Sprecher*in 4
Anschauen.
Und ich?
Sprecher*in 3
Denke auch dann werdet Makler.
Sprecher*in 4
Und werdet.
Sprecher*in 3
Bevor dein Stein Satz Basti, ich kenne deine Partner.
Sprecher*in 4
Ich muss eure Partner tun.
Sprecher*in 2
Ne ist so in dem.
Sprecher*in 4
Vielen.
Sprecher*in 2
Dank danke für die Session.
Sprecher*in 4
Hat Spaß gemacht und zur.
Sprecher*in 2
Nächsten Folge.
Sprecher*in 4
Noch einen schönen Tag.
Sprecher*in 2
Und liebe Grüße aus der Türkei.
Sprecher*in 3
Bist du.
Sprecher*in 5
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Podcast Summary
Key Points:
Viele Makler glauben fälschlicherweise, dass der Wechsel in die Selbstständigkeit mit extrem hohen Kosten verbunden sei.
Maklerpools finanzieren sich auf unterschiedliche Weise
Für Einsteiger im Strukturvertrieb sind Overhead-Modelle besonders attraktiv, da sie nahezu kostenneutral starten können.
Es gibt nur wenige Allfinanz-Pools, die alle Sparten (Versicherungen, Kapitalanlagen, Immobilien) wirklich gut abdecken.
Im Maklerbüro 2.0 muss man auf nichts Wesentliches verzichten – außer auf übertriebene Bühneninszenierungen und künstliche Motivationsrituale („Chaka Chaka“).
Pools unterstützen eigene Events und Strukturen, zwingen aber nicht zu solchen Aktivitäten.
IT-Infrastruktur, CRM und Vergleichssoftware sind bei vielen Pools inklusive oder zu günstigen Konditionen verfügbar.
Summary:
0“ diskutieren die Sprecher die verbreitete Fehlannahme, dass der Wechsel von einem Finanzvertrieb in die Makler-Selbstständigkeit mit utopisch hohen Kosten verbunden sei. Maurice erklärt, dass Maklerpools unterschiedliche Geschäftsmodelle verfolgen: Manche finanzieren sich ausschließlich über den Overhead (Provisionsbeteiligung) und bieten ihre Dienste kostenlos an, andere verlangen monatliche Lizenzgebühren zwischen 200 und 1000 Euro, während hybride Modelle beide Wege kombinieren. Für Einsteiger im Strukturvertrieb sind Overhead-Modelle ideal, da sie nahezu ohne Fixkosten starten können.
Zudem betont Maurice, dass es nur wenige Allfinanz-Pools gibt, die alle Sparten wirklich professionell abdecken. Basti und Tarek heben hervor, dass man als Makler heute auf keinerlei relevante Leistungen verzichten muss – im Gegenteil: IT-Infrastruktur, CRM-Systeme, Vergleichssoftware und Backoffice-Support sind bei vielen Pools inklusive oder günstig verfügbar. Einziger Unterschied zum Finanzvertrieb sei das Fehlen von übertriebenen Bühneninszenierungen und künstlichen Motivationsritualen – sogenanntem „Chaka Chaka“.
Pools unterstützen eigene Strukturevents jedoch gerne, ohne sie aufzuzwingen. 0 eine professionelle, kosteneffiziente und digitalisierte Arbeitsumgebung, die für Einsteiger und erfahrene Berater gleichermaßen attraktiv sei.
FAQs
Du solltest zuerst analysieren, ob du Einzelmakler oder Strukturvertrieb bist und ob du einsteigerfreundliche Overhead-Modelle oder Lizenzkosten-Modelle bevorzugst. Erstelle eine Checkliste mit den für dich wichtigen Leistungen und vergleiche die Angebote der größten Pools, wie Maurice es gemacht hat. Achte auch auf die Spezialisierung des Pools (Allfinanz vs. Nischen).
Ja, die meisten Pools unterstützen solche Events auf Wunsch, sponsern finanziell und sind gerne anwesend. Allerdings zwingen sie dich nicht dazu – das fehlende „Chaka Chaka“ ist der einzige Unterschied, den du aktiv gestalten kannst.
Viele Pools bieten kostenfreie oder rabattierte CRM-Systeme, KI-gestützte Tools und Vergleichsrechner an. Maurice stellte fest, dass viele dieser Tools in Pools bereits Standard waren, bevor sie in Finanzvertrieben als „Revolution“ beworben wurden.
Ja, Overhead-Pools finanzieren sich ausschließlich über einen Teil der Provision und erheben keine monatlichen Fixkosten. Das ist ideal für Einsteiger und Strukturvertriebe, da du kostenneutral starten kannst.
Viele Pools sind in einer Sparte (z. B. Investment oder Versicherungen) groß geworden und bieten andere Bereiche nur als Zusatz an. Für einen Strukturvertrieb mit breitem Produktportfolio solltest du einen Allfinanz-Pool wählen, der alle Sparten gleich gut abdeckt.
Seit Maurices Wechsel vor 4-5 Jahren hat sich der Abstand zwischen Finanzvertrieb und Makleroptionen vergrößert. Pools bieten heute modernere Tools und höhere Flexibilität, oft ohne dass du auf Service verzichten musst.
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